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Schützt die Fracht! Los!
Schnell!
Schützt den Waggon!
Los, los!
Schnell!
Hier ist niemand!
Runter vom Gerüst!
Überfall auf MZA-Zug!
Die Polizei verdächtigt eine Gruppe Anarchisten!
Mehr dazu in La Voz!
Krieg in Afrika!
Abd-El-Krim-Rebellen greifen unsere Posten im Rifgebirge an.
MZA-Zug ausgeraubt!
Die Polizei verdächtigt eine Gruppe Anarchisten!
Abd-El-Krim-Rebellen greifen unsere Posten im Rifgebirge an.
La Voz!
- Er hat nichts getan. - Nicht so laut.
Lassen Sie ihn gehen.
- Keine Sorge. - Ich soll mich nicht sorgen?
Geht es ihm gut?
Nein, bitte,
lassen Sie mich zu meinem Mann. Ich muss wissen, wie's ihm geht!
- Bitte! - Also bitte.
Kommissar Verdaguer?
Wer sind Sie?
Er ist beim Militärgouverneur.
Das Militär ist wegen des MZA-Raubes in Aufruhr.
- Und sein Vertreter? - Inspektor Rediú.
Erster Stock, am Ende des Gangs.
Danke.
- Nein! - Rede.
- Nein! - Rede, verdammt noch mal!
Feigling.
Halt still. Lass mich mal.
- Rede endlich. - Na los.
Hör auf zu jammern, gesteh.
Was war in den Kisten? Wo sind sie versteckt?
- Keine Ahnung. - Wie war das?
Hältst du uns für so dumm?
Wir wissen, dass du am Zugraub beteiligt warst.
Nein, ich bin unschuldig.
- "Ich bin unschuldig." - Nein, nein.
Hey.
Ohnmächtig.
Dieser Mistkerl.
Und wer bist du?
Aníbal Uriarte, Informationsbrigade Madrid.
Na klasse.
Ich bitte um 20 Männer und bekomme einen.
So läuft das in diesem Land.
Aníbal Uriarte,
ich dachte, ihr Basken wärt Dickschädel mit großen Nasen.
Chef,
er kommt zu sich.
Er ist der Lokführer des MZA-Zuges.
Wir haben ihn im Verdacht bei dem Überfall,
aber der Trottel schweigt.
Führen wir ihn ein wenig spazieren.
Los, beweg dich.
Komm mit, Baske.
So siehst du gleich, wie wir arbeiten.
Na los.
Hoch mit der Seilrolle.
Es ist deine letzte Chance.
Wo sind die Kisten?
Ich weiß es wirklich nicht.
Warum schweigst du?
Warum?
Steh auf, verdammt.
Hör zu.
Sag uns etwas, einen Namen, eine Adresse.
- Irgendetwas. - Irgendetwas.
Du redest nicht?
Du bist also einer dieser Anarchisten mit Idealen.
Hurensöhne...
Hurensöhne!
T.B.!
Überlass es dem Basken.
Meine Herren, vergnügen wir uns ein wenig.
Hier herrscht Grabesstimmung.
Es dreht sich nicht alles um Arbeit, oder?
Ich hole die Schaufel.
Willkommen in Barcelona.
TANZKONZERT EDEN
Wie geht's, Jordi? Du bist dünn geworden.
- Der Baron ist knausrig. - Und deine Mutter?
Guten Abend, Jordi.
Baske, das ist der angesagteste Klub der Stadt. Des ganzen Landes.
Hier entlang.
Mit den beiden war ich letzte Nacht im Bett.
Guten Abend, meine Damen.
Wo willst du hin? Und dann mit dem.
Sind die neu hier?
Inspektor Rediú. Sehr erfreut.
Gastón.
Für unsere Freunde von der Informationsbrigade
ist immer ein Tisch frei.
Danke, Gastón.
- Und der? - Er ist zu jung für dich.
María, die Jungs von der Informationsbrigade sind da.
- Hilfst du mir? - Lola, wir sind dran. Komm!
- Und der Glitter? - Hier, bitte.
Los, kommt, na los.
Les Papillons.
Die Schmetterlinge von den besten Varietétheatern von Paris.
Bitte noch einmal Applaus.
Und nun der lang ersehnte Moment.
Heute bei uns,
die große Lola Montaner!
Schönheit!
Ich zahle das Geld plus Zinsen.
Ich schwöre.
Aber erst in drei Monaten.
Martín, ich sehe nur zwei Möglichkeiten.
Wir wenden die Verzugsklausel an,
und ich behalte Ihr Eisenwarengeschäft.
Nein, bitte, das nicht.
Es ist das Erbe meines Vaters.
Wir besitzen sonst nichts.
Und die andere Option?
Die andere... Wen haben wir denn da?
Was ist los, Papa?
So ein hübsches Mädchen. Wie heißt du?
- Laura. - Laura. Wie alt bist du?
Dreizehn.
Singst und tanzt du?
- Ja. - Gut.
Sehr gut.
Sie ist noch ein Mädchen.
Nein, sie ist eine junge Frau. Stimmt's, Mallorquiner?
Ja, eine junge Frau.
Eine Frau.
Lass die Hüllen fallen, Süße!
Die große Lola Montaner!
Und nun eine musikalische Einlage.
Schluss mit den Lügen. Es ist aus.
Was möchten Sie trinken?
- Du bist so klug. - Ein Kuss für meinen Liebling.
Nach Paris, weißt du noch?
Baske, ich weiß nicht, wie es in Madrid ist, aber hier in Barcelona
wird es immer schlimmer.
Immer mehr Arbeit und immer weniger Personal.
Bei miesem Gehalt, was, T.B.?
Er gibt alles Geld für Huren aus.
- Sie erinnern ihn an seine Mutter. - Was machst du?
Freut mich, Nicanor.
Inspektor Rediú und Begleitung.
Willkommen im Eden.
- Sind Sie zufrieden? - Hören Sie,
ist das nicht der Besitzer des Eisenwarengeschäfts?
Richtig.
Er sucht Arbeit für seine Tochter, und ich helfe ihm.
Ist sie nicht etwas zu jung?
Ich weiß, Sie bevorzugen reifere Früchte,
- aber es gibt andere Geschmäcker. - Wie Ihren?
Probieren Sie es mal.
Ein ganz neues
- Geschmackserlebnis. - Ich bin da
eher traditionell.
Verstehe.
Gibt es Gerüchte über den Überfall auf den Zug?
Man hört vieles.
Die Kisten sollen voller Gold der Spanischen Staatsbank gewesen sein.
- Klar. - Angeblich waren es
französische Anarchisten.
- Aber niemand weiß etwas Genaues. - Klar.
Aber keine Sorge, sobald ich etwas erfahre,
- sage ich Bescheid. - Ist gut.
Genießen Sie den Abend.
Genießen, meine Herren.
Er behauptet, der Sohn eines deutschen Barons zu sein.
Dabei ist dieser Scharlatan in obskure Geschäfte verwickelt.
Ein hinterhältiger Schuft.
Man müsste ihm den Bauch aufschlitzen.
Auf Empfehlung des Barons.
Ich nehme alles zurück.
Hallo, Hübscher.
Komm, Prinzessin.
Ist dir warm?
Du bist Französin. Ja, ja?
Von wo?
- Aus Paris. - Sei einfach still.
Oder der Dreier.
Der Baron mag das.
Haben Sie Feuer?
Nicht zu bezirzen?
Ich sehe Sie zum ersten Mal hier.
- Ich bin frisch eingetroffen. - Dann passen Sie auf.
Barcelona ist ein gefährliches Pflaster für Polizisten.
Man soll gut Geschäfte machen können.
Fragen Sie Ihren Chef.
Der kann Sie sicher beraten.
Baske!
Ich bin mein eigener Herr.
Hier werden Sie sich wie zu Hause fühlen.
Krieg in Afrika!
Lesen Sie El Sol!
Hier, bitte.
Danke.
Krieg in Afrika!
Spanische Truppen in Annual von Rebellen belagert.
Lesen Sie El Sol!
Laut jüngsten Schätzungen gibt es Dutzende Tote.
Wenn es heißt Dutzende, dann müssen es Hunderte sein.
So nicht mehr!
Nein!
Warum bekommen wir nicht den gleichen Lohn wie Männer?
Ja!
Wir haben dieselben Pflichten
und fordern dieselben Rechte!
Warum?
- Wir wollen Gleichberechtigung! - Ja!
Gleiche Rechte und gleichen Lohn!
Gleichberechtigung!
Wir schweigen nicht mehr!
Es reicht!
Barcelona hält den Weltrekord in Streiks.
Allein letztes Jahr waren es 600. 600!
Schluss mit Ausbeutung und Diskriminierung!
Zeit zu handeln!
- Ja! - Wir fordern Gleichberechtigung!
Gleichberechtigung!
Bis sie uns zuhören!
Gleichberechtigung!
Sie wollen Männerbehandlung?
Die bekommen sie heute.
Mit Zuschlag.
Vereint werden sie uns zuhören!
Gleichberechtigung!
Gleichberechtigung!
Gleichberechtigung!
Gleichberechtigung! Gleichberechtigung!
- Los, kreist sie ein. - Nein!
Nein!
Lassen Sie sie los!
Nein!
Nein!
Meine Herren,
der MZA-Zug hat Waffen der Armee transportiert.
Gouverneur Martínez Anido fordert
die sofortige Festnahme der Täter.
Sind die Waffen in 72 Stunden nicht gefunden,
mobilisiert er seine Truppen.
Wir müssen schnell handeln.
Wenn die Anarchisten die Waffen einsetzen,
wird die Stadt zum Pulverfass.
Größte Vorsicht.
Wo ist der Lokführer?
Er war verletzt.
Auf dem Weg ins Krankenhaus...
Halten Sie mich zum Narren?
Wir mussten das Fluchtgesetz anwenden.
Wer sind Sie?
Aníbal Uriarte, aus Madrid.
Dieses Gesetz ist falsch.
Ich erlaube seine Anwendung nicht.
- Er war ein gefährlicher Anarchist. - Wir sind Polizisten,
keine Auftragsmörder.
Wir bekämpfen Gewalt und heizen sie nicht an.
Finden Sie die verdammten Waffen,
aber diskret und effizient.
- Ist das klar? - Ja.
Auf Befehl, Hr. Kommissar.
Ihr habt kein Recht dazu!
Der Protest war friedlich!
Wir werden wie Vieh behandelt!
Fräulein!
Laut Polizei lösten Sie die Konfrontation
- durch Aggressivität aus. - Lüge!
Berichten Sie das. Wir demonstrierten für unsere Rechte,
als sie mit Pferden auf uns losgingen! Einige sind verletzt!
Gehen Sie, bitte.
Gehen Sie.
Nein!
- Nein! - Es reicht.
Loslassen!
Dem poliere ich die Fresse.
Los.
Ja.
Raus, verschwindet.
Raus.
Raus, verdammt.
Komm, Liebling. Lass das. Raus hier.
Also, meine Fräulein.
Händchen hoch und an die Theke.
Wir hören nur auf den Baron.
Du tust, was ich dir sage.
Komm her.
Du Schwuchtel!
Das wird dem Baron gar nicht gefallen.
Sag ihm...
...Cognac und Huren sind gern gesehen.
Aber er hält sich nicht an unseren Deal.
Hier, zähl es.
Gehen wir.
Baske,
wo hast du so kämpfen gelernt?
- In Marokko. - Im Krieg?
Wir haben einen Helden unter uns.
Einen Helden.
Kamera...
...und Action!
Wir sehen zwei wunderschöne Nymphen.
Zwei Schönheiten.
Lola, flüstere der kleinen Laura etwas ins Ohr.
Sag ihr, was du mit ihr vorhast.
Was du mit ihr vorhast.
So ist es gut, ja.
Wunderbar.
- Baron. - Ich arbeite.
Schnitt.
Zieh das über.
- Was ist? - Ganz ruhig.
Rediú.
- Ich will nicht. - Ich weiß.
Mit mir passiert dir nichts.
Alle in mein Büro, in fünf Minuten.
Mädchen, das war's für heute.
Wir machen ein andermal weiter. Laura, gib das deinem Vater.
Hier.
Er wird sich sehr freuen.
Stadtrat Folch hat angerufen. Er will dich wiedersehen.
- Baron. - Ich weiß,
wenn er trinkt, übertreibt er manchmal.
Aber wenn er es mit Geschenken tut,
gefällt es dir.
Ich bin schwanger.
Schon wieder?
Der Buchhalter?
Diesmal ist es anders.
Er will mich heiraten.
Ich soll das Eden verlassen.
- Du bist der Star des Klubs. - Ich weiß.
Es tut mir leid, Baron,
ich bin verliebt.
Verliebt?
Die miserable Tänzerin, die ich zum Star machte
mit meiner Zeit, meinem Geld
und meiner Mühe, ist verliebt.
Wahrscheinlich sagt sie mir jetzt, dass sie mich verlässt?
Ja.
Nein.
Der Mallorquiner wird mit dem Arzt sprechen.
- Nein. - Das war's.
- Das war's. - Es ist mein Kind.
Und das war's!
Nicht noch mal.
Du triffst heute Stadtrat Folch.
Nein.
Was habe ich gesagt, Baske?
Weltrekord in Streiks.
Fahr hinten rum, ich will keine Probleme.
Hey!
- Was haben wir erreicht? - Nichts.
Der Streik ergibt keinen Sinn.
Wo willst du hin?
Wir haben es satt.
Das ist reine Zeitverschwendung.
Was erreichst du, wenn du jetzt gehst?
Du machst alle Bemühungen zunichte.
Also sei kein Idiot und kehr an deinen Platz zurück.
Ich kann nicht.
- Lass los! - Du bleibst hier.
Meine Kinder haben Hunger.
So wie alle hier,
- aber niemand gibt auf. - Lass los.
Lass ihn los!
Wenn du...
Wenn du weiterarbeiten willst, werden wir dich nicht aufhalten.
Niemanden hier.
Sie lenken nie ein, Salvador.
Nie.
Das werden sie.
Ohne uns funktioniert diese Fabrik nicht.
Manuel, wenn sie nicht nachgeben, ist die Fabrik ruiniert.
Verstehst du nicht?
Wir stehen kurz vorm Erfolg.
Wir werden siegen.
Das versichere ich dir.
Verschwinden Sie!
Ich will all ihre Namen.
- Das ist eine Schande. - Jawohl.
Wer sind die?
Sie sind von der Informationsbrigade.
Sie haben Fragen zum Zugüberfall.
Sie sind dafür verantwortlich.
Würde die Polizei entschieden gegen die Anarchisten vorgehen,
wäre es nicht zum Überfall dazu gekommen.
- Wir tun, was wir können. - Das reicht nicht.
Also,
was wollen Sie?
Wir vermuten einige Ihrer Arbeiter
unter den Angreifern.
Das ist eine Liste aller Anarchisten in dieser Fabrik.
Wussten alle von der Zugfracht?
Nein. Diese Information besaßen nur wir.
Und Guillem.
Unser Buchhalter.
- Wo ist dieser Guillem? - Er ist heute nicht erschienen.
Wo finden wir ihn?
Das ist seine Adresse.
Danke für Ihre Zeit.
Salvador.
Don Emilio ruft dich.
Ja, bitte?
Ein freundliches Angebot.
Der Konflikt ist dann gelöst,
wenn wir nicht mehr zehn Stunden schuften,
Sie keine Kinder einstellen
und uns eine Lohnerhöhung zugestehen.
Begreift ihr denn nicht?
Die Krise.
Sinkende Produktion, höhere Steuern.
Eine Lohnerhöhung wäre das Aus für die Fabrik.
Wir sind nicht dumm.
Diese Fabrik hat im Krieg Millionen produziert,
Sie und Ihren Vater reich gemacht.
Nur wir sind noch arm.
Nicht in diesem Ton.
Unsere Forderungen sind gerecht.
Arbeiten Sie weiter, sonst greife ich drastisch durch.
Gehen Sie nicht auf uns ein,
streiken wir auf unbestimmte Zeit.
Raus.
Habt ihr Elisa gesehen?
Wisst ihr was von Elisa?
Bitte, wo ist Elisa?
Du Luder, schlimmer als das.
- Was haben wir durchgemacht! - Mama.
Wo ist Elisa?
Es ist deine Schuld.
Es hätte dich treffen sollen statt der armen Kreatur.
Wieso?
Wie geht es Elisa?
Verschwinde.
Halt dich von meiner Tochter fern.
- Was ist passiert? - Komm.
Wie geht es Elisa?
Ab nach Hause.
Polizei.
Alle Mann nach Hause, die Versammlung ist vorbei.
Na los, weg hier.
Es ist der Buchhalter.
Unser Buchhalter stand wohl auf Revuetänzerinnen.
Nein, nein.
Nein.
Es tut mir so leid.
Es ist meine Schuld. Ich habe sie dazu überredet.
Dich trifft keine Schuld. Sie waren es.
Sie haben meine Kleine getötet.
Du musst weiterkämpfen.
Gib nicht auf.
Verzeih mir.
Es tut mir leid.
Es tut mir so leid.
Es tut mir so leid.
- Wir haben friedlich protestiert. - Ja.
Ich weiß.
Ich rede mit der Mutter.
Das mit Elisa tut mir leid.
Wir haben Waffen...
...und werden zuschlagen.
Salvador Ortiz. Ich brauche eine Lösung.
Die bekommen Sie, Don Emilio.
Ich bezahle Ihnen eine Hälfte jetzt,
die andere danach.
Ich möchte seit einer Weile Liceo-Mitglied werden.
Das Liceo, ja.
Aber ich renne gegen eine Mauer aus Unverständnis und Provinzialität an.
- Das wird nicht einfach. - Ich weiß.
- Und hängt nicht nur an mir. - Ja.
Aber wenn Sie ein gutes Wort einlegen könnten,
wäre ich ewig dankbar.
Und dieser kleine Gefallen wäre für Sie natürlich kostenlos.
Verzeihung,
aber die Informationsbrigade wartet.
Ich bin sofort zurück.
Ich muss gehen,
aber keine Sorge.
Ich rede mit den Kollegen.
Vielen Dank.
Guten Abend, meine Fräulein. Alle raus!
Raus, verdammt.
Na los!
Raus.
- Wir wollen zu Ihnen. - Was ist los?
Wir glauben,
dass Ihr Freund
die Zugräuber gewarnt hat.
Wir brauchen Namen.
Bist du taub, du kleine Hure?
Fassen Sie mich nicht an.
Wer waren seine Freunde?
Keine Ahnung.
Fragen Sie Guillem.
Dein Freund kann nicht mehr reden.
- Was? - T.B.
Frl. Lola, wir brauchen nur die Namen
seiner anarchistischen Freunde, dann lassen wir Sie in Ruhe.
Guillem ist kein Anarchist.
Was machen Sie hier?
Wir unterhalten uns mit der Dame.
Lassen Sie sie sofort los!
T.B.
Wollen Sie mir Vorschriften machen?
Verschwinden Sie
oder ich verständige Martínez Anido.
Der Gouverneur hat sicher Wichtigeres zu tun.
Fragen wir ihn?
Baron, unser Deal war:
Sie regeln die Vergeltungen,
- wir die Bars und Geschäfte. - Wo ist er?
Dieser Deal ist geplatzt.
Verschwinden Sie.
- Passen Sie gut auf. - Sie tun mir leid, Rediú. Raus.
- Gehen wir. - Wo ist Guillem?
- Wo ist er? - Soll ich Flöhe bekommen?
- Beruhige dich, Lola. - Wo ist er?
Es geht ihm gut. Sie wollten dich nur erschrecken.
Es geht ihm bestimmt gut.
Ganz ruhig. Ich bringe dir Tee.
Du bist in zehn Minuten dran.
Wirklich,
beruhige dich. Es geht ihm ganz sicher gut.
Diesen Monat haben wir 150 Peseten weniger kassiert.
Letzten Monat waren es 100.
Ohne den Baron würden wir
- mehr verdienen. - Der Mistkerl
hat Martínez Anido hinter sich.
- Und den Arbeitgeberverband. - Er muss weg.
Nein, das macht uns nur Schwierigkeiten.
Oder wir kaschieren es als Anarchistenstreich.
Wir knöpfen uns den Baron schon noch vor.
Irgendwann trifft es jeden.
Wir müssen erst den Zugraub aufklären.
Hör mal,
du schöpfst kein Geld ab, oder?
Was lachst du so?
Du steckst doch kein Geld ein?
Was notierst du da ständig?
"Drei für mich und nichts für euch"?
Steckst du das Geld ein?
Steckst du es ein?
Ich bringe dich um.
Antworte mir, steckst du...?
War nur ein Witz, Junge.
- Lass ihn in Ruhe. - Seht ihn euch an.
Es war ein Witz.
Es geht mir gut.
Lass mich los, alles ok.
REVOLUTION ODER TOD
Sie haben die Waffen der Armee benutzt.
Du solltest stolz sein.
Die erste Frau in einer Aktionsgruppe.
Werd den Wagen los.
Wo warst du?
Ich war besorgt.
- Ich gehe schlafen. - Sara!
Halt dich von León fern.
Anarchisten hören auf keine Autorität. Das habe ich von dir.
- Er ist gefährlich. - Wir sind bereit,
unser Leben für Veränderung zu opfern.
Sara!
Waffen bringen keine Revolution, sondern Chaos.
Was dann? Untätig zusehen?
Ich hätte auch sterben können.
- Ist dir das egal? - Ich bedaure Elisas Tod.
Aber andere zu töten macht sie nicht lebendig.
Vater, Streiks und Reden reichen nicht mehr.
Ich will mit dem Baron reden.
Der Baron ist beschäftigt.
Es ist geschäftlich.
Geschäftlich?
Wieso sollte ich mit Ihnen Geschäfte machen?
Ich könnte Ihnen nützen.
Tatsächlich?
Ihnen Information liefern.
Sie warnen, wenn Rediú gegen Sie vorgehen will.
Verlockend.
Aber ich traue Fremden für gewöhnlich nicht.
Das brauchen Sie auch nicht.
Sie zahlen für jeden Dienst und jede Information.
Jungs, nicht tuscheln.
Wir sind am Reden.
Entschuldigung.
Ist gut.
Der Mallorquiner kontaktiert Sie, wenn wir Ihre Dienste
brauchen.
Wozu die ganzen Reden? Sie töten uns, und ihr redet nur.
León, das ändert sich bald.
- Nein, tut es nicht. - Vertrau mir.
Ich vertraue dir nicht. Frag sie.
Diese Leute sterben und verhungern.
Gewalt führt zu nichts.
- Frag sie! - Gewalt...
Frag sie!
Frag sie, ob sie weiter sterben wollen!
Das muss aufhören!
Heute haben fünf Kameraden aufgegeben!
Wie lange wollen wir noch untätig sein?
Wir sind ein Beispiel des Widerstands!
Es wird immer mehr gestreikt im Land!
Immer mehr Arbeiter schließen sich uns an.
Was nützt das?
Der Fabrikbesitzer...
Er wollte mich bestechen.
Wisst ihr, was das bedeutet?
Dass er Angst hat.
Angst, dass der Streik ihn ruinieren könnte.
Dass das der richtige Weg ist.
Auf dem ihre Pferde uns niedertrampeln?
Auf dem wir langsam verhungern?
Wenn wir Gewalt anwenden,
liefern wir ihnen den Vorwand, uns zu zerstören.
Dies ist der Weg.
Dies ist der Weg. Widerstand.
- Widerstand! - Das ist der Weg!
- Widerstand! - Salvador!
Ich glaube nicht mehr daran.
So wie viele andere.
Streikbrecher! Die Streikbrecher sind da!
Streik!
Streik!
Heilt alles?
Ob alles heilt?
Das interessiert dich einen Dreck.
Und du interessierst mich auch nicht.
Hör zu, du Held.
Du verbirgst irgendetwas.
Bald wird auch der Chef dahinterkommen.
Seht, seht. Das Begrüßungskomitee.
Neuigkeiten, T.B.?
Der Anarchist von gestern Abend
arbeitete in der MZA-Fabrik.
Geh mit dem Jungen ins Anarchistenviertel,
finde etwas heraus.
Der Baske und ich fahren in die Fabrik.
Don Emilio, Sie wissen nicht, was mir das bedeutet.
Ich bin ein Mann, der seine Versprechen hält.
Und ich möchte Ihnen versichern, dass alles vorbereitet ist,
um Ihr Problem aus der Welt zu schaffen.
Meine Herren.
Mit Verlaub, Gouverneur,
- ich... - Don Severiano,
nett, Sie wiederzusehen.
General Blanco. Hr. Fabra.
Señor.
Und Kommissar Verdaguer.
Hr. Kommissar.
Meine Herren. So geht es nicht weiter.
Es könnte bald uns treffen.
Don Alfonso hat recht.
Wir müssen schnellstmöglich handeln.
All meine Männer kümmern sich darum.
Das reicht nicht.
Meine Herren, ich stelle meine Leute zu Ihrer Verfügung.
Geben Sie mir Namen, wir handeln.
Die Selbstjustiz
ist nicht nur illegal, sondern auch unmoralisch.
Dann, meine Herren,
können wir nur das Militär mobilisieren.
Bei allem Respekt,
das Militär ist für Kriege da, nicht um die Straßen zu sichern.
Vor drei Monaten wurde unser Regierungschef ermordet.
Es herrscht bereits Krieg.
Nein. Das Problem
ist gesellschaftlich.
Es wurden automatische Waffen gestohlen,
die gestern zum Einsatz kamen.
Eine unhaltbare Situation.
Absolut.
Ihre Zeit läuft ab, Kommissar.
Was für ein Aufstand, Baske.
Wir kommen nicht an die Anarchisten heran,
schon gar nicht zum Anführer.
Sieh mal, da.
Diese zwei sind Killer des Barons.
Was haben die hier zu suchen?
Das gefällt mir gar nicht.
Wer ist der Anführer?
Der Dicke mit dem Bart da.
Das ist Salvador, der Anführer der Anarchisten.
Aber nicht mehr lange.
Wo willst du hin, Baske?
Baske? Was hast du vor?
Die bringen dich um. Baske!
Baske!
Auf den Sieg!
Auf den Sieg!
Kommissar.
Kommissar.
Er hat den Anschlag auf Ortiz auf Befehl des Barons gestanden.
Salvador Ortiz' Tod
gäbe den gewaltbereiten Anarchisten Aufwind.
Sperrt ihn ein.
- Behalte ihn im Auge. - Ja, Chef.
Aber keine Küsschen.
- Ist nicht mein Typ. - Kommissar.
Das ist unsere Chance.
Wir haben ein handfestes Geständnis.
Die Aussage eines Killers gegen die eines Geschäftsmannes.
Wir können diese Schurken nicht ewig gewähren lassen.
Ich weiß, aber wir brauchen Beweise,
damit der Gouverneur ihn nicht länger schützt.
Wir müssen unbedingt die Waffen finden.
Uns bleiben nur 48 Stunden.
Ortiz schuldet mir etwas. Er könnte uns helfen.
Wir brauchen sofort einen Erfolg.
Darum, dein Plan...
Führ ihn aus.
Kommissar,
heute konnten wir den Tod Ortiz' abwenden.
Aber der Baron
wird es weiter versuchen. Und dann herrscht Krieg.
Ist gut.
Durchsuchen Sie das Eden.
Verhören Sie den Baron.
Ja, Kommissar, wird gemacht.
Baske,
du redest mit Salvador.
Miguel Ángel,
du und ich statten dem Baron einen Besuch ab.
Der Dreckskerl ist erledigt.
Halt!
Hören Sie auf!
Was ist, Lola?
- Ich kann nicht. - Das war besprochen.
Je eher, desto besser.
Und ihr anderen.
Etwas mehr Pep, ja?
Das Publikum will Ärsche,
aber lebendige,
keine toten!
Ich sehe tote Ärsche, aber ich will lebendige!
Würde ich tote Ärsche wollen, wäre ich im Leichenschauhaus.
Also, von vorn.
Was ist?
Es ist schiefgegangen.
Macht fünf Minuten Pause.
Ich übernehme persönlich.
Es wird keine Fehler mehr geben.
Ich kümmere mich darum.
- Baron? - Was willst du?
Ein Anruf.
Ja, bitte?
Aníbal Uriarte.
Halt oder ich schieße.
Von wem kam der Killer?
Von García Serrano, nicht?
Sie werden nicht aufgeben.
Ich kann deinem Vater helfen.
Wieso hilft ein Polizist einem Anarchisten?
Weil er mir helfen kann.
Er ist kein Verräter.
Ich weiß.
Er hat Ideale.
Und Sie?
Ich hatte sie, aber sie sind nutzlos.
Ich traue niemandem ohne Ideale.
Trau auch keinem Idealisten.
Darf ich?
Wo ist dein Boss?
Sei nicht albern.
Wo ist dein Boss?
- Einen Moment. - Sie wollen zu mir?
Baron.
Wir verhaften Sie wegen des Anschlags auf Ortiz.
Sie haben hoffentlich Beweise für diese wüste Anschuldigung.
Der angeheuerte Killer
will gegen Sie aussagen.
Inspektor, der Anruf ist für Sie.
Ja?
Ist gut.
Lasst ihn los.
Sie finden sicher selbst zur Tür.
Gehen wir.
Was ist passiert?
Der Killer wurde ermordet. Auf dem Revier.
Dann war es einer von uns.
Ich weiß.
Er gehört zu mir.
Die Waffe.
Lassen Sie sie hier.
Er will zu dir.
Was will er?
Lasst uns allein.
Du schleppst einen Polizisten an?
Morgen alles nach Plan?
Na klar.
Sie fordern wohl Ihren Gefallen zurück.
Falls Sie Geld wollen, sind Sie hier falsch.
Ich suche Information.
Welcher Art?
Wer überfiel den MZA-Zug?
Wo sind die Waffen?
Das würde ich der Polizei nie sagen.
Wir sind Kontrahenten,
aber keiner von uns beiden will Krieg.
Ich kenne die Täter nicht.
Aber Anarchisten waren es nicht.
Gestern haben uns welche mit Armeewaffen angegriffen.
Diese Waffen zu besitzen
beweist keinen Raub.
Und noch etwas.
Danke.
Willkommen.
Der Baron ruft Sie.
Ein wahrer Künstler.
Gefällt es Ihnen?
Kommen Sie mit.
Was habe ich gesagt?
Warten Sie hier.
Baron.
Entschuldigung.
Hier, bitte.
Guter Job, gute Bezahlung.
Liefer mir weiter Information, und du bekommst
mehr Umschläge.
Keine Bewegung!
Auf den Boden!
Runter!
Auf den Boden, keine Bewegung!
Ruhe! In die Mitte, sofort!
Das ist ein Überfall!
Wer sich rührt, den erschieße ich!
Mitmachen, dann passiert nichts!
Du! Pack das Geld in die Tasche!
Schnell!
Du! Keine Bewegung!
Vorwärts.
Du machst also
Geschäfte mit dem Baron.
Ja.
Der Mallorquiner sollte den Buchhalter töten.
Sie raubten die Waffen und verkaufen sie den Anarchisten.
- Wo sind die Waffen? - Das weiß ich noch nicht.
Belüg uns nicht, Baske.
Wir sollen die Waffen finden, und genau das versuche ich.
Señor.
- Überfall auf die Bank von Barcelona. - Jetzt nicht.
Ein Täter fragt nach Uriarte.
Señor,
ein Anarchist wurde niedergeschossen, der andere floh mit dem Geld.
Wir konnten eine Frau stellen.
Sie ergibt sich erst, wenn sie mit Uriarte spricht.
Ich bin Aníbal Uriarte.
Nähere dich langsam.
Sara.
Bist du das?
Lass die Leute gehen.
Verschwindet.
Raus!
Sara, ganz ruhig.
Ganz ruhig.
Gib mir die Waffe.
Alles wird gut, glaub mir. Gib mir die Waffe.
Es ist vorbei.
Vertrau mir. Die Waffe.
Die Tochter von Ortiz.
Ja, ich kenne diesen Hitzkopf.
Zieht ihr den Mantel aus.
Überlass sie mir.
- Ganz ruhig. - Nein.
Ganz ruhig.
Frl. Ortiz.
Entweder auf die sanfte Tour...
...oder die harte.
Wo ist Ihr Komplize?
Woher haben Sie die Waffen?
Ich weiß nichts.
"Ich weiß nichts"?
"Ich weiß nichts"?
Es reicht.
- Genug! - Du gibst mir keine Befehle.
T.B.!
Hilf uns, und ich helfe dir.
Gouverneur,
der Angriff in Annual soll schlimmer sein als angegeben.
Es ist von 1.000 Toten die Rede.
Ihr Journalisten malt alles immer so schwarz.
Die Lage ist ernst,
aber unsere Soldaten
werden die Eindringlinge vertreiben.
Die Bankräuber waren Anarchisten.
Es gab Tote und Verletzte.
Das ist das wahre Problem unseres Landes.
Der Abschaum gehört ausgemerzt.
Gouverneur, bitte, warten Sie!
Was haben sie gesagt?
Die Informationsbrigade hat sie.
Hol León.
Ich will ihn sprechen.
Wo sind die Waffen?
Sie lagen dort.
Wo?
Hältst du uns zum Narren?
Ich schwöre.
Nein!
Ganz ruhig.
Du bist so hübsch.
Hältst du uns hin, damit dein Freund abhauen kann? Ist es das?
Nein!
Du bist so sexy.
- Nein! - Wo sind deine Komplizen?
Wo sind deine Komplizen?
- Nein! - Wo sind sie?
Ich bin keine Verräterin.
Ganz ruhig, ich werde dich gut behandeln.
Du willst es mir nicht sagen?
Du schmeckst nach Erdbeertorte.
Entspann dich, verdammt!
Es wird dir gefallen.
- Nein! - Es wird dir gefallen.
Es wird dir gefallen.
Waffe runter.
Runter damit.
Das ist ein Fehler, Baske.
Gehen wir.
Steig ins Auto.
Keine Bewegung.
Die Pistole.
Die Pistole.
Wo ist das Notizbuch?
Für diese Arschlöcher zu sterben lohnt nicht.
Das Notizbuch.
Gib es mir.
Verschwinde!
- Halt dich von meiner Tochter fern! - Schon gut. Salvador!
Wir können immer reden und alles klären.
Deine Tochter wollte in die Gruppe.
Es war ihre Entscheidung.
Ich will, dass ihr eure Aktionen stoppt.
- Wir sind keine Mörder. - Unser Ziel ist die Revolution.
Das geht nur durch bewaffneten Kampf.
Begreift ihr nicht?
In zehn Jahren sind aus 100.000 eine Million Gewerkschafter geworden.
Bald sind wir doppelt so viele. Dann können wir Dinge ändern.
Wir wollen nicht noch mal zehn Jahre warten.
León.
Entweder du kämpfst mit
oder gegen uns.
Dito.
Gehen wir, Salvador.
Bitte, lass uns gehen.
Schneller!
T.B.!
Hier lang!
Alles in Ordnung?
In Madrid wissen sie nichts
von einem Aníbal Uriarte oder Ähnliches.
- Wer ist er? - Ich weiß es nicht.
Alle Papiere waren gefälscht.
Achtung!
Dieser Mann
nennt sich Aníbal Uriarte und gibt sich als Polizist aus.
Er hat Barral ermordet
und ist mit der Bankräuberin geflohen.
Ich will ihn...
...lebend.
Wer ist er?
Und was macht er hier?
Aníbal weiß alles über uns.
Tot ist er uns nützlicher.
Verletzt?
Nur ein Splitter.
Ich war nicht mehr hier,
seit meine Mutter starb.
Was ist passiert?
Die "Tragische Woche".
Auf einem Treffen gab es eine Explosion.
Manchmal träume ich, dass wir drei hier schwimmen.
Aber sobald ich mich umdrehe,
bin ich alleine mitten im Meer.
Warum hilfst du mir?
Ich mag Menschen mit Idealen.
Wir müssen gehen.
Lola, endlich.
Das Theater ist voll.
Mir geht's schlecht.
Ich muss mich ausruhen.
Was ich nicht alles müsste...
Na los, die Leute warten.
Der Arzt hat mir Ruhe empfohlen.
Darum würde ich jetzt gerne gehen.
Neulich bist du aufgetreten, und nichts ist passiert.
Er wurde ermordet.
Er war ein guter Mensch.
Warum?
Das Leben ist alles andere als fair.
Na los, nimm frei.
Ich ersetze dich irgendwie.
Geh.
Was wollen Sie hier?
Ich will den Basken.
Er gibt sich als Polizist aus.
Dann lasse ich Sie in Ruhe.
Und wenn nicht?
Dann gehen Sie
mit mir unter, Baron.
Hören Sie, Rediú.
Hier trifft man Politiker, Militärs, Journalisten, Verbrecher,
Polizisten...
Ich weiß alles über jeden.
Sie sind naiv.
- Geht es dir gut? - Ja.
- Ich dachte, du seist tot. - Nein, alles in Ordnung.
Wir müssen los.
Es ist erst halb fertig, aber sicher.
Ich wollte streichen, aber...
Das kann ich machen.
- Danke. - Nein, danke dir, mein Freund.
Viel Glück.
Bleib doch.
Dich suchen sie auch.
Auf mich wartet einiges.
Du bist verletzt.
Lass mich die Wunde reinigen.
Wie geht's?
Nur ein Kratzer.
Für einen Kratzer blutet es gehörig.
Was ist passiert?
Es war in Marokko.
Zu Beginn des Krieges.
Die cabilas setzten unser Quartier in Brand.
Danach war nur noch Blut.
Und verbranntes Fleisch.
Was hast du jetzt vor?
Hast du Familie?
Ich habe niemanden.
Schließ dich uns an.
Wir könnten eine Aktionsgruppe gründen.
Ein Polizist unter Anarchisten?
Polizisten sind auch Arbeiter.
Ich muss gehen.
Danke.
Geben Sie acht.
Pass auf dich auf.
Du auch.
Du hast den Buchhalter umgebracht, damit er nicht aussagt.
Ich habe ihn umgebracht,
damit Lola im Eden bleibt.
Wer hat die Waffen geraubt?
Entschuldigung!
- Ich muss mit Ihnen reden. - Verzeihen Sie.
Sie können gehen.
Lasst uns allein.
Barral wollte mich töten.
Es war Notwehr.
Er, Rediú und Beltrán
erpressen Geschäftsleute und töten Anarchisten. Hier.
Wer sind Sie?
Das ist jetzt unwichtig.
Ich bin den Waffen auf der Spur, brauche aber Zeit.
Kommissar, Sie kennen diese Korrupten.
Nur ich kann Ihnen helfen.
Ich brauche mehr Zeit.
Wo ist der Mallorquiner?
Gastón, hast du ihn gesehen?
Nicht, seit er weggegangen ist.
Was machst du hier?
Rediú sagt, du seist nicht einmal Polizist.
Und Sie trauen ihm?
Er will uns nur von Geschäften abhalten.
Sie brauchen mich mehr denn je.
Und warum?
Der Mallorquiner ist tot.
Salvador Ortiz' Leibwächter waren die besseren Schützen.
Ich kann Ihnen weiterhelfen.
Warte hier.
- Was ist los? - Alles bereit für morgen.
Der Wagen...
Frl. Montaner.
Der Baron hat Guillem ermordet.
- Was? - Baske.
Komm mit uns.
Halt! Halt dort an.
Die Kisten, schnell.
Sie stammen aus Orio.
Ich habe mal in Fuenterrabia gelebt.
Ich managte Le Casino de Fontarabie,
nahe Frankreich.
An der Grenze lässt sich Geld verdienen.
Nein, Unsinn. Mit Krieg. Wie dumm.
Er ist da.
Aníbal, morgen ist ein großer Tag.
Suchst du Erfolg,
dann bleib bei mir.
So nah wie möglich.
Die blauen Kisten kommen separat
nach rechts. Los.
Capitán.
Alles in Ordnung, hoffe ich?
- Wie vereinbart. - Sehr gut.
Abmachung erfüllt.
Er kommt nicht zurück.
Wer immer er ist,
er hat eigene Pläne.
Ich kehre zurück.
Sara.
- Die Polizei sucht dich. - Dieses Nichtstun.
Wir müssen weiterkämpfen.
Du bist wie deine Mutter, genauso mutig und stur.
Wir kehren nach Barcelona zurück, wenn sich alles beruhigt hat.
General Silvestre hat Selbstmord begangen, General Navarro wurde gefasst.
Über 5.000 Soldaten sind tot, 1.000 wurden gefangen genommen.
Es ist eine Katastrophe.
Was wissen Sie?
Gouverneur Martínez Anido steckt hinter dem MZA-Zugüberfall.
Seine Leute gaben sich als Anarchisten aus, damit diese beschuldigt würden.
Jetzt verkauft er sie ihnen,
um die Gewalt anzuheizen und
eine Militärintervention zu rechtfertigen.
Wenn wir entschieden eingreifen, können wir das verhindern.
Annual könnte unserer Regierung zum Verhängnis werden.
Wir müssen die Öffentlichkeit ablenken.
Hr. Minister,
treffen Militärs und Anarchisten aufeinander, herrscht Bürgerkrieg.
Wir sind vorbereitet.
Mittels eines Putsches stellen wir Ordnung her,
wenn die Lage ausufert.
Und die unschuldigen Opfer?
Es geht um Sicherheit.
Wie schon vor einigen Jahren.
Da waren Sie, Berenguer und Navarro.
Ich warnte vor dem Angriff,
aber Sie blieben untätig.
Sie brauchten ein Blutbad, um die Marokkaner
als Wilde abzustempeln und mehr Truppen zu entsenden.
Auch im Namen der Sicherheit.
Wir taten das Beste fürs Land.
Für das Land oder für Sie?
Nicht in dem Ton, Capitán.
Ihre Mission ist beendet.
Kehren Sie sofort nach Madrid zurück.
Massaker in Annual!
Tausende tote Soldaten aufgrund einer unfähigen Regierung.
Lesen Sie Solidaridad Obrera!
Es ist offen.
- Habt ihr gehört? - Was?
Ortiz wurde ermordet.
- Salvador Ortiz? - Das war abzusehen.
Er wurde erschossen.
Das verkompliziert alles.
Raue Zeiten.
Sara.
Ihm zuliebe.
Komm.
Hört her!
Salvadors Tochter möchte euch etwas sagen.
Mein Vater war überzeugt,
dass Dialog der richtige Weg sei.
Er glaubte...
...dass wir friedlich...
...siegen würden.
Aber er hat sich geirrt.
Und mit dem Leben bezahlt.
Der Frieden, den er sich wünschte...
...ist jetzt unmöglich.
Salvadors Tod bleibt nicht ungestraft!
Es wird Zeit, zu den Waffen zu greifen und zu kämpfen!
Es wird Zeit für die Revolution!
Für die Revolution! Für Salvador!
- Kameraden, lasst uns kämpfen! - Revolution!
Nein!
Revolution!
Für Salvador!
Für Salvador!
- Für Salvador! - Für die Revolution!
Sara!
Sara!
Sara!
Sara!
Sara!
Es tut mir leid.
Es tut mir so leid.
Mit Waffen ruft ihr das Militär auf den Plan.
Ihr werdet alle sterben.
Für Worte ist es zu spät.
Das wollen die Mörder deines Vaters,
sie wollen Krieg. Sara!
Er hat sich aus dem Weg geräumt.
Wir müssen García Serrano und den Baron für den Mord verhaften.
- So beruhigt sich die Lage. - Sie waren es nicht.
Romero.
Wie die der Anarchisten, die die Bar überfielen.
Die Waffen sind im Eden.
Der Verkauf findet heute Nacht statt.
Zufrieden mit der Ware?
Natürlich.
Ihr wart es, nicht wahr?
Ihr habt Ortiz getötet, um das Ruder zu übernehmen.
Böse Jungs.
Wenn alles vorbei ist,
verrate mir, wer du bist.
Los, schnell!
Zählen Sie es nicht?
Du wärst verrückt, mich zu betrügen.
Stimmt.
Wobei ein Geschäftsmann
seinem eigenen Vater nicht trauen sollte.
Scheiße!
Polizei!
Baron, halt. Sie sind verhaftet wegen...
Du warst es.
Sara.
Gehen wir.
Liebes.
Ich tat es für dich.
Blutiges Wochenende in Barcelona!
Gouverneur Martínez Anido mobilisiert die Armee!
Am 13.09.1923 putschte General de Rivera
mithilfe des katalanischen Bürgertums
und der andalusischen Landbesitzer.
Martínez Anido wurde zum Minister ernannt.
Untertitel von: Nicole Magnus
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