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*Barara lacht.*
Barbara lebt!
Für Oberstaatsanwalt Leest ist es nach wie vor Ihr Schwager.
Hast du wirklich gesehen? Sag es!
Gibt es eine Verbindung zwischen den Morden und meiner Schwester?
Nein, da gibt's keine.
Sie hatten einen Verdächtigen. Jürgen Becker.
Flüchtiger Kontakt...
Was haben Sie denn da gesucht? Nicht "was", wen".
Sie wissen, wen ich suche.
(Frau) Wenn Sie verstehen, was ihn als Kind geprägt hat,
wissen Sie, wer er ist.
Dann wissen Sie, was er fähig wäre, zu tun.
*Es klingelt.*
Ja?
Frau Becker? Staatsanwältin Hermes.
Das ist ein Durchsuchungsbeschluss für Jürgen Beckers Haus.
Mein Mann ist nicht da. Vielen Dank. Hören Sie mal!
Sie können doch nicht einfach hier so...
Ziehen Sie bitte die Schuhe aus? Ich habe gerade sauber gemacht.
Wo ist denn Ihr Mann? - Das weiß ich nicht. Arbeiten?
Sechs Uhr morgens? - Er sagt mir nicht alles.
Er wird wütend, wenn er mitkriegt,
dass Sie ohne seine Erlaubnis... Lassen Sie das!
Kann man ihn anrufen?
Ja, aber ich darf ihn nie auf dieser Nummer anrufen.
Niemals. Ich gehe hoch.
*Unheilvolle Musik*
Verschlossene Tür!
Wo ist der Schlüssel?
Ich darf da nicht reingehen und Sie auch nicht!
Sie holen jetzt den Schlüssel, oder wir brechen die Tür auf.
Ich hab nicht den Schlüssel!
Nur Heiner und Jürgen haben den Schlüssel.
Sie dürfen das nicht!
Moment.
*Unheilvolle, sehr hohe Sounds*
Okay, ihr könnt.
*Er pfeift.*
Der hat als Callboy für Sadomaso-Praktiken inseriert.
Da hatte ja noch jemand was vor.
Kleinkaliber.
So was hatten wir schon mal, bei den Doppelmorden.
(flüstert) Das dürfen Sie nicht.
Das dürfen Sie nicht.
Jürgen wird sehr wütend sein, wenn er kommt.
Frau Becker, rufen Sie Ihren Mann an
und bringen Sie ihn dazu, herzukommen.
Wenn Sie uns Informationen
zu seinem Aufenthaltsort verheimlichen,
machen Sie sich strafbar.
Tun Sie mir den Gefallen.
Ich möchte nicht, dass eine schöne Frau wie Sie
in einer Zelle in einem Untersuchungsgefängnis landet.
Bitte.
*Tuten*
(Becker) Du sollst mich doch nicht anrufen.
Tut mir leid, entschuldige, hier sind so viele...
Viele was?
Was ist los, mein Schatz?
Die Polizei. (schreit) Die durchsuchen das ganze Haus!
Jürgen Becker? Hier ist Jan Gerke. Was machen Sie in meinem Haus?
Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss.
Sie dürfen anwesend zu sein. Ich komme.
*Knacken und schnelles Tuten* Wo sind Sie gerade? Hallo?
(Mann) Frau Bach?
Ja? Sehen sie das?
Ist das Blut? Nach Ketchup sieht's nicht aus.
Können wir das untersuchen? Ich schicke es nach Hannover.
Wo waren Sie am 13. August?
Uns hatte Ihr Mann damals gesagt, dass Sie bei Ihm zu Hause waren.
Wann kommt denn Ihr Mann nach Hause?
Ist auf dem Weg. Hä?
Sie hat ihn angerufen.
(Hermes) Wann war das? Vor...
... anderthalb Stunden.
Du hast ihn gewarnt. Er hat ein Recht, hier zu sein.
Tja, wie's aussieht, hat er was Besseres vor.
Welchen Wagen fährt Ihr Mann?
Weiß ich nicht, er hat so viele.
Welches Auto fährt er jetzt?
*Spannende Musik*
(Mann per Funk) Auf der 211 ist ein blauer Honda Civic entdeckt worden
mit einem von Beckers Kennzeichen.
Er fährt mit hoher Geschwindigkeit Richtung Elbe.
Er will in den Osten.
Gut, dass du nicht auf mich gehört hast.
Ja.
(Mann schreit) Polizei! Kommen Sie mit erhobenen Händen aus dem Auto!
Kommen Sie mit erhobenen Händen aus dem Auto!
Und, ist er es? Ich weiß es nicht.
Er rührt sich nicht. Ich vermute, er ist bewaffnet.
Steigen Sie mit erhobenen Händen aus!
Los, aussteigen!
Los, raus!
Wo ist Ihr Kumpel Jürgen Becker?
Wenn Sie was verheimlichen, machen Sie sich strafbar!
Raus jetzt!
Gerke hier, Kripo Weesenburg. War nicht die Zielperson.
Jürgen Becker ist in Schwierigkeiten.
Wenn Sie uns helfen, helfen Sie ihm!
Ich kann Ihnen nicht helfen. Hey!
Becker besitzt zwei von den Wagen. Er hat uns reingelegt.
*Telefon klingelt.*
Marianne und ich gehen heute ins Theater.
Ich dachte, dass Theresa auch mal was mit dir unternimmt.
Aber wir können ja am Wochenende alle zusammen...
(Marianne) Thomas? Ja?
Telefon für dich.
Wer ist denn das? Keine Ahnung.
Ja, Bethge. (Mann) Sie jagen den Falschen.
*Unheilvolle Musik*
Becker, sind Sie das? Ich bin unschuldig.
Ich habe mit dem Verschwinden Ihrer Schwester nichts zu tun.
Hören Sie auf, mein Haus zu durchsuchen.
*Knacken und Tuten*
*Telefon klingelt.*
Hören Sie, Becker... Ich bin's.
Sind Sie in seinem Haus? Was?
Sie sind in seinem Haus, oder?
Wir haben im Garten was gefunden. Wird ausgegraben. Ich komme.
Ich muss los. Was ist passiert?
Sie haben sie vielleicht gefunden.
Barbara?
Ja.
(Marianne) Sagst du mir Bescheid? Ja, natürlich.
*Tuten*
(Becker am Telefon) Du sollst mich nicht anrufen.
(Frau Becker) Sie haben was im Garten gefunden.
Ich habe dir immer gesagt, du sollst nicht im Garten graben.
(Frau Becker) Was ist da drin?
(Becker) Sag mir, was passiert. Sieht dich jemand? - Nein.
(Frau Becker) Sie haben einen Kran geholt. Der ist riesig.
(Mann) Lass mal den Hund durch!
Dieser Hund, der bellt.
(Frau Becker) Was bedeutet das?
*Hund bellt.*
(Mann) Der Leichenspürhund schlägt an.
(Hermes) Hochziehen!
(Mann) Langsam, langsam!
(Frau Becker) Jetzt ziehen sie ein Auto rauf.
*Spannende Musik*
(Frau Becker) Jetzt gehen sie zum Kofferraum.
Jürgen, sag mir, was da drin ist. *Piepen*
*Tuten*
(Mann) Wird geöffnet.
(Mann) Ich öffne jetzt die Tür.
(Mann) Kofferraum ist leer.
*Sie atmet erleichtert aus.*
(Lohse) Männer, vielen Dank, gute Arbeit.
Was? Wir haben jetzt Einsatzende.
Herr Lohse, das können Sie nicht machen.
Der Hund hat doch mehrmals angeschlagen.
Wo auch immer Ihre Schwester ist,
sie liegt nicht auf diesem Grundstück.
Das verspreche ich Ihnen.
Warum vergräbt der hier ein Auto? Wer weiß, was wir noch finden.
Herr Bethge, wir lösen unsere Fälle selbst.
Wir werten die Asservate aus und sehen, ob wir den Richtigen haben.
Ich melde mich bei Ihnen.
Lassen Sie's gut sein, Herr Bethge.
Ohne Sie würde ich hier jetzt nicht stehen.
Danke.
Ich wusste, dass ich mich in Ihnen nicht getäuscht habe.
Soll ich irgendwas anders machen?
Mein Leben ist anstrengend genug.
Jemanden zu lieben, sollte nicht anstrengend sein.
Das funktioniert nicht mal bei Theresa.
Wann hört das endlich auf?
Wir wollten eine Familie gründen und ein Kind haben!
*Eine Tür knallt zu. Telefon klingelt.*
Hallo? *Atmen*
Hallo, wer ist da?
(Becker) Du weißt genau, wer hier ist.
Das habe ich alles dir zu verdanken.
*Knacken und wiederholtes Tuten*
*Es läuft "The Power of Love" von Frankie Goes to Hollywood.*
*Das Lied läuft weiter.*
(Leest) Die Damen.
Hallo, schön, Sie zu sehen.
Ja, Mensch, da haben Sie ja was ausgebuddelt, Sie beide.
Erst einen Sarg und dann ein ganzes Auto.
Ein Leasing-Wagen,
mit dem vermutlich eine Leiche transportiert wurde.
Da sind wir schon beim Thema:
Sie haben Vermutungen, aber mehr nicht.
Sie haben keine Leiche, keine Blutspuren,
noch nicht mal ein Haar.
Wir sind noch nicht fertig. Die Asservate werden ausgewertet,
und die vielen Indizien deuten darauf hin,
dass Becker Straftaten begangen hat.
Er ist auf der Flucht, wir müssen nach ihm fahnden. Ja?
Für mich sieht das ohne dazugehörige Leiche
nach einem Spinner aus, der Waffen sammelt
und auf sadomasochistische Sexpraktiken steht.
Und solange er das zu Hause tut, ist das nicht strafbar.
Danke.
Warum war eigentlich der LKA-Chef aus Hamburg so schnell vor Ort?
Ja, schon klar. Frau Hermes, bleiben Sie noch kurz hier?
*Telefon klingelt.*
Ja? (Becker) Hallo, Schatz.
Wo bist du? - Ich habe wenig Zeit.
Du musst allen sagen, dass du nichts Böses gemacht hast.
Die Leute reden... (Becker) Ist Heiner bei dir?
Was? (Becker) Ist Heiner auch da? - Ja.
(Becker) Dann gib ihn mir. - Entschuldigung.
Der will mit dir reden.
Ja?
Wir reden nicht mit anderen Leuten, verstanden?
Ich hab nicht geredet! (Becker) Es gibt nichts zu sagen.
Ich hab gesagt, dass ich nicht helfen kann.
(Becker) Das hast du gut gemacht. - Was soll ich tun?
Ich kann eine Weile nicht kommen.
Du machst Ordnung, kümmerst dich um Andrea.
Ja, gut. (Becker) Du redest mit niemandem.
Ja, mach ich. (Becker) Gut.
Was sollst du tun?
Keine Fahndung?
Für ihn ist er ein Typ mit Sadomaso-Vorlieben.
Warum sollte so jemand Ihre Schwester einladen und umbringen?
Barbara wäre nie mitgegangen.
Vielleicht ist was außer Kontrolle geraten.
Meine Schwester war so nicht.
Aber sie war doch noch jung, 40, attraktiv, voller Leben...
Sprechen Sie nicht so über meine Schwester, so war sie nicht!
Entschuldigung, mir läuft die Zeit weg.
Wir müssen meine Schwester finden, und Becker weiß, wo sie liegt.
Nicht Arnold, Becker, weiß es.
Gerke vermutet Becker im Ausland. Ihn aufzuspüren, dauert Jahre.
Becker hätte im Herbst 89 überführt werden können.
Und mein Schwager wäre kein Mordverdächtiger.
*Melancholische Gitarremusik*
Komm, Mutti.
Ja ist gut, ist gut.
Sie hat wieder nichts gegessen.
Soll sie nicht vielleicht doch... Nein, das möchte ich nicht.
Will jemand noch Wein? (Mann) Ich nehme gern noch was.
Du auch, Robert? - Nein, danke.
*Es läuft Schlagermusik.*
*Krachen und Scheppern*
*Verzerrte Geräuschkulisse*
*Er stöhnt.*
(blechern und leise) Wie ist ihr Name?
(Mann) Sie waren allein.
Folgende Personalie überprüfen: Becker, Jürgen, 20. Januar...
(Mann) Hey!
Lisa?
(Lisa) Ich gehe ins Bad. - Komm mal zu mir.
Ich habe ein Angebot bekommen.
Für eine Firmenübernahme.
Es ist noch zu wenig, aber ich werde es machen.
In den nächsten fünf Jahren.
Und dann?
Es muss sich was ändern.
Ja.
Wie war die Nacht? Folgen Sie mal meinem Finger.
Sie haben ein leichtes Schädeltrauma.
Noch zwei, drei Tage. - Nein, es ist nicht so schlimm.
Schlafen Sie sich aus. Bis später.
Die Polizei hat sich nach Ihnen erkundigt.
Die wollen noch was wissen.
*Die Tür geht zu.*
(Mann 1) Gibt es Hinweise auf das Unfallauto?
(Mann 2) Nein, aber dafür was anderes.
(Frau) Zimmer 212, das zweite Zimmer links.
(Mann) Danke.
Ach du Scheiße.
(Mann) Herr Becker?
Stehen bleiben, Polizei!
Der ist hier unten lang!
(Mann per Funk) Verdächtiger auf der Flucht,
Verstärkung ist unterwegs.
(Mann) Hier ist er nicht.
Stehen bleiben!
Es kann nicht nur um die Aufklärung von Verbrechen gehen,
darum, den Täter zu verstehen und zu resozialisieren.
Wir müssen endlich das Leid der Opfer ernst nehmen.
Behringer und Voigts, bitte.
*Telefon klingelt.*
Ja, Bethge. Wir haben ihn gefunden.
Ein Autounfall bei Heilbronn. Ist das nicht verrückt?
Es lag kein Haftbefehl gegen ihn vor,
aber nach dem Fund in seinem Kofferraum
sollten wir sein Haus auf Waffen durchsuchen.
Es lebe der Föderalismus.
Der sitzt in U-Haft. Wir fahren jetzt hin.
Nicht, dass der Haftrichter den auf freien Fuß setzt.
Ich melde mich, wenn wir da sind.
Ja, Danke.
Die haben Becker verhaftet.
Wir haben ihn, nach vier Jahren. Ist das nicht irre?
Ja.
Jetzt müssen wir ihn noch knacken. Du nimmst ihn auseinander.
Ich meine es ernst.
Du bist eine tolle Polizistin.
Ich bin die einzige Frau bei uns. Ja, deswegen.
Du musst noch ein bisschen hierbleiben, Mutti.
Musst noch warten.
Dein Besuch aus Weesenburg kommt. Ich hoffe, du hast aufgeräumt.
*Melancholisch-spannende Musik*
Überstürzen Sie nichts.
Konfrontieren Sie ihn mit der Nacht vom 13. August.
Er muss bei ihr im Haus gewesen sein.
Ich werde Sie nicht enttäuschen.
Scheiße! *Alarm*
(Wärter) Helfen Sie mir mal!
(Mann) Suizid!
*Telefon klingelt.*
Ja?
Er ist tot.
Wie ist es passiert?
Stranguliert, mit seinem Bettlaken.
(Theresa) Was ist passiert?
Was hat Becker gesagt?
Becker hat sich umgebracht.
Scheiße.
Fünf Minuten.
Zwei.
Verdammt, die Frau ist Schuld.
Ich hätte der Alten nie vertrauen dürfen.
Und dieser Heiner muss auch was wissen.
Vielleicht kommen wir noch mal in das Haus.
Noch einmal.
Um der Frau zu sagen, dass er tot ist.
(Frau Becker) Was soll ich denn jetzt machen, ohne ihn?
Was soll ich denn jetzt machen?
Uns sagen, was er gemacht hat.
(Frau Becker) Er war das Wundervollste in meinem Leben.
Und Sie? Kommen Sie, Sie wissen doch was.
Er kann Sie nicht mehr kontrollieren.
Sie kennen ihn doch gar nicht.
Er hat mich beschützt, schon als ich klein war.
Haben Sie ihm geholfen, das Auto im Garten zu vergraben?
Ein Geständnis hilft Ihnen im Prozess.
Sie müssen keine Angst mehr vor ihm haben.
Wo ist Barbara Neder? Schenken Sie der Familie Frieden.
Oder lassen Sie uns weiter das Haus durchsuchen.
(Heiner) Sie sind die Mörder. Sie haben ihn in den Tod getrieben.
Jan! Hör auf!
Sag schon! Lass ihn los!
Lauter! Hör auf! Wo ist Barbara Neder?
Was machst du?
Er wollte mich schlagen. Kannst du bezeugen.
Danke, dass Ihr Team nicht aufgegeben hat.
(Lohse per Telefon) Das ist unsere Aufgabe.
Ihre Anerkennung bedeutet uns sehr viel.
Konnten Sie sich Beckers Abschiedsbriefe ansehen?
Ja, wir haben Kopien der Staatsanwaltschaft erhalten.
Leider kein Geständnis, keine Hinweise
auf einen möglichen Ort, wo wir sie finden könnten.
Es gibt sicher welche.
Wie gehen Sie weiter vor? Das klären wir gerade.
Wenn Sie Unterstützung... Danke, das ist großzügig von Ihnen.
Und halten Sie mich bitte auf dem Laufenden,
was Sie als Nächstes tun.
Sobald es etwas Neues gibt, melde ich mich.
Wiederhören, Herr Bethge.
(Lohse) Was ist da gestern vorgefallen?
Heiner Mertens hat die Nerven verloren.
Ja?
Manche Leute haben das falsche Ventil für ihre Trauer.
Gut.
Wir sollten eine zweite Durchsuchung
des Grundstücks beantragen.
Was? Es ist vorbei.
Wie meinen Sie das? Gegen Tote wird nicht ermittelt.
So ist das Gesetz, Fräulein Bach.
"Der gegen Jürgen Becker bestehende Mordverdacht
wurde nicht bestätigt.
Das Verfahren hat zudem durch dessen Tod
seine Erledigung gefunden. Oberstaatsanwalt Leest."
Es ist vorbei. Das Haus ist voller Beweise.
Die Auswertung läuft noch. Wir haben Abschiedsbriefe.
Becker muss einen Mittäter gehabt haben.
In der Nacht des Verschwindens
stand ein Auto mit laufendem Motor vor dem Haus.
Während jemand im Haus war, stand ein anderer davor,
vermutlich Heiner Mertens.
Für Mertens gilt die Unschuldsvermutung.
Bethge benutzt Sie, um von seinem Schwager abzulenken.
Das ist mir nicht entgangen.
Was meinen Sie? Dass es wahrscheinlich ist,
dass Neder die Leiche an die Küste gebracht hat.
Sind euch die Angehörigen egal? Die müssen doch Bescheid wissen.
Wir sind Polizisten, keine Sozialarbeiter.
Das war's? Nach vier Jahren?
Wir werden Sie nie finden, haben es vermasselt,
und jetzt ist es "vorbei"?
Sie waren doch mit der Ermittlung befasst, oder, Bach?
Anne, tu es nicht.
Wenn dein Sohn dich mal fragt zu Illoyalität und Feigheit,
würde ich gerne deine Antwort hören.
*Es klingelt.*
Anne!
*Es klingelt.*
Anne!
*Er hämmert gegen die Tür.*
Anne!
*Sie stöhnt.*
*Sie stöhnt.*
Du musst sie finden... Barbara.
Das werde ich.
Das verspreche ich dir.
*Sie stöhnt.*
*Melancholische Klaviermusik*
(Becker) "Besser so, als jahrelang im Gefängnis.
Meine Urnenbestattung soll auf dem Grab meines Vaters erfolgen.
Ein Trompeter spielt 'Das Lied vom guten Kameraden',
nicht nur für mich, sondern ganz besonders für meinen Vater.
Andi, ich würde mir für dich wünschen,
dass du wieder einen netten Mann findest,
der dich glücklich macht.
Du verdienst alles Glück dieser Welt.
Bitte pflegt mir bitte besonders das Tulpenbäumchen.
Ich war so froh, dass es dieses Jahr mehrere Blüten hatte.
Zu der Terrasse fällt mir beim besten Willen nichts mehr ein.
Heiner soll die Dachrinne über dem Kellereingang reinigen,
aber vorsichtig, er ist ja handwerklich nicht so geschickt.
Was mein größter Wunsch ist,
das brauche ich ja wohl nicht mehr extra zu betonen,
Es geht mir um Haus und Hof.
Versucht bitte in einem gemeinsamen Kraftakt
unser Heim zu erhalten.
Jürgen Becker."
Untertitelung: Timecode-Filmstudio, Kehl, 2020
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