All language subtitles for المستند (6)

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

.

* Stöhnen und Husten *

* Wind pfeift *

Aufwachen.

Du, aufwachen.

(Rufe auf Russisch)

♪ Bedrohliche Streicherklänge ♪

* Stöhnen und Husten *

(Gefangener) Lassen Sie mich los!

* Schrei *

* Aufprall auf Wasser *

* Angestrengtes Atmen *

* Stöhnen *

Nein.

Nein.

* Winseln *

Nein.

Nein!

Nein!

(Wolfgang) Stop! Stop!

Walter ...

Walter.

Walter, du lebst, du lebst! - Wolfgang.

* Schnelles Atmen *

Ich kenn den. Das ist Walter Proska, ein guter Kamerad.

Ich bürge für ihn.

Gut.

(Arzt spricht Russisch) - (Wolfgang) Tut's noch weh?

Geht. - (Wolfgang spricht zum Arzt)

(Arzt antwortet)

Ab nächster Woche musst du wieder selber laufen.

(Arzt spricht Russisch)

In ein paar Tagen überqueren wir die Oder.

Wir kehren nach Hause zurück, und wir leben.

Haben wir das verdient?

Warum?

Weil gute Deutsche lieber in Gefangenschaft sterben?

Ich hab nachgedacht.

Ich glaub, man wird uns ...

... verachten.

Wer? - Alle ... Sogar die Russen.

Niemand wird dich verachten, Walter. Höchstens du selbst.

Wir haben einen Eid geschworen.

Wir sind Überläufer, Verräter, Kameradenschweine, meinst du? - Ja.

Die Männer hier sind wie du und ich.

Bauern, Schuster, Studenten, Tischler, Lehrer:

Alles arme Hunde mit Heimweh und dem gleichen Wunsch.

Wir sind keine Verräter, Walter.

Der Feind im Krieg ist nicht der Russe,

sondern die, die uns hergeschickt haben.

Die sorgen dafür, dass Bauern auf Bauern schießen.

Der Feind ist die Clique in Berlin.

Wer gegen den Krieg ist und nichts tut, dass er aufhört,

gehört ins Museum.

Was wir hier tun, ist aktiver Pazifismus.

Was muss noch passieren, damit dir die Augen aufgehen?

Wolfgang.

Wolfgang!

Wolfgang.

Bist du sicher?

Womit?

Dass das hier das Richtige ist. - Ganz sicher.

Gut. Ich bin dabei.

Du musst beweisen, dass man dir vertrauen kann.

Du weißt, dass man mir vertrauen kann. - Aber die Russen nicht.

Und? Geht?

Geht.

Sind Sie bereit?

Bereit.

Dann gehen wir.

Gib ihm eine Schallplatte.

Was dir gefällt.

* Heftiges Kreuzfeuer *

Wie heißt sie?

"Ein Freund, ein guter Freund".

Na dann los.

Männer.

Männer!

Hört zu, hier spricht ein Bruder zu euch.

Einer, der sich auskennt.

Macht Schluss mit dem Krieg, es ist vorbei!

Was seid ihr?

Bauern, Schneider, Tischler, Lehrer?

Wisst ihr, auf wen ihr schießt?

* Stille *

Auf Bauern, Schneider ...

... Tischler und Lehrer.

Seht in den Himmel.

Wir haben nur einen Himmel über uns.

Und wir alle haben nur einen Wunsch.

Werft eure Gewehre weg und kommt aus diesem Loch.

♪ Lachendes Ziel, lachender Start und eine herrliche Fahrt

Rom und Madrid nehmen wir mit, so ging das Leben im Taumel zu dritt

Über das Meer, über das Land, haben wir eines erkannt:

Ein Freund, ein guter Freund,

das ist das Beste, was es gibt auf der Welt

Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt

Drum sei auch nie betrübt,

wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt

Ein Freund, ein guter Freund ...

♪ Spannungsvoller Unterton ♪

Kommt raus!

Ihr könnt mir glauben, es wird euch nichts passieren!

(Soldat spricht auf Russisch)

Walter!

Walter.

Was geschieht jetzt mit ihnen?

(Russisch)

Ist nicht deine Sache, Proska.

(Rufe auf Russisch)

Was vermissen Sie am meisten, Proska?

Da könnt ich stundenlang erzählen.

Fangen Sie an.

Meine Schwester.

Die Pferde auf dem Hof.

Durch den Wald reiten.

Laut lachen, ohne Angst zu haben, dafür erschossen zu werden.

Die Würste, die mein Schwager macht.

Wieder selbst entscheiden, was ich heute mache oder nicht.

Wissen Sie, wie man das nennt, was Sie sagen?

Wie?

Frieden.

Vermissen Sie den Frieden nicht?

Doch.

Aber der Krieg ist mein Beruf, auch wenn er schrecklich ist.

Proska.

Jetzt feiern wir, dass du bist einer von uns.

Wolfgang.

Ich muss mit dir reden.

Jetzt? - Ja, jetzt.

Woher willst du das wissen? - Jegorow hat's gesagt.

Was soll er sonst sagen? - Man muss vertrauen können.

Was machen die Russen mit unseren Leuten? - Wir sind jetzt auch Russen.

Wir haben nur deren Uniform an. - Das ist im Krieg dasselbe.

Ich will nur, dass der Krieg vorbei ist.

Vertraust du mir?

Vertraust du mir?

Natürlich. - Gut.

Du hast heute 100 Männer gerettet.

Nenn sie Kameraden, ehemalige Kameraden, egal.

Die Männer wären tot, wenn du nicht wärst.

Du solltest dich freuen und stolz auf dich sein.

Du hast das Richtige getan. Du bist 'n Held heute.

Vielleicht zum allerersten Mal in diesem Scheißkrieg.

Komm.

* Stimmengewirr *

Proska!

Der Krieg hat uns alle zu Zweiflern gemacht.

Ich verstehe dich, aber wenn wir an nichts mehr glauben,

wie soll es jemals besser werden?

Ja.

Auf dich, Proska.

Guter Mann.

♪ Geigenmusik: "Ja Lublu Tebja" ♪

Nastrowje.

♪ Musik wird schneller ♪

* Musik hört auf *

♪ Sanftes Klaviermusik ♪

(Gesang auf Polnisch)

* Jubel und Applaus *

Wanda. - Still.

♪ Sie singen auf Russisch ♪

(Walter) Wanda?

♪ Geheimnisvolle Klavierklänge ♪

Dieses Mal habe ich mich geirrt.

Ich dachte, ich seh dich nie wieder.

Wolltest du mich denn wiedersehen?

Ja.

Und ich hab mich dafür gehasst.

Du hast dich ziemlich verändert.

Du dich auch.

Bist du es wirklich?

Und du?

Ich weiß nicht.

Ich weiß nicht, wer ich noch bin.

Ich weiß das.

Ich hatte Angst um dich.

Wanda.

♪ Sanfte Geigenmusik ♪

Es gibt dich noch.

Wann müsst ihr weiter?

Übermorgen.

Wir haben den ganzen Tag für uns.

Was willst du machen?

Ich weiß.

Wir stellen uns vor, dass kein Krieg ist ...

... und machen einfach nichts.

Nichts Besonderes.

Nichts Besonderes. - Hm.

Dich anzusehen ist das Besonderste, was ich je gemacht habe.

* Schuss *

Was ist das? - Ach, nichts.

Wettschießen, wenn sie besoffen sind.

* Weitere Schüsse *

Ist es nicht wahnsinnig, dass du jetzt gegen die Deutschen kämpfst?

Ist es nicht wahnsinnig, dass du Student bist

und plötzlich drückt dir jemand ein Gewehr in die Hand ...

Und schickt dich in ein fremdes Land, damit du dort die Leute tot schießt.

Wahnsinnig.

Du hast meinen Bruder erschossen.

Und ich wollte den Zug in die Luft jagen, in dem du warst.

Du wolltest den Zug nicht in die Luft jagen.

Ich wollte deinen Bruder nicht töten.

Wir tun schon lange nicht mehr, was wir wollen.

* Rufe von draußen *

(Wanda) Guten Morgen.

Morgen.

Was ist das?

Liebesbriefe.

Gedichte.

Heiratsanträge.

Ich könnte jeden Tag mindestens drei russische Offiziere heiraten.

Und warum hast du es noch nicht getan?

Der Richtige war nicht dabei.

Vielleicht kommt der Richtige nie. - Mhm.

Vielleicht ...

... ist er ja schon da.

Mm. - Mm.

♪ Ruhige Streicherklänge ♪

Und den anderen?

Nicht so gut.

Was heißt das?

Sind alle tot.

Die Deutschen wurden gefangen genommen.

Uns haben sie aufgestellt und einfach erschossen.

Ich glaube,

die Russen haben die Partisanen noch mehr gehasst als euch Deutsche.

Und du?

Ich hab angefangen, unsere Hymne zu singen,

als sie mich erschießen wollten.

Da ist der Offizier vor mir stehengeblieben,

hat zugehört und ...

... jetzt bin ich hier.

Genau wie du.

Eine Verräterin.

Aber am Leben.

Du glaubst, dass du auf der richtigen Seite stehst.

Es gibt keine richtige Seite mehr, Walter.

Es gibt nur überleben oder nicht überleben.

Ähm...

Der Offizier hat gesagt, ihr seid befreit worden.

Du sollst nicht glauben, was sie sagen.

Man muss auch vertrauen können.

Sagt dir immer der, der dich anlügt.

♪ Flotte Tanzmusik mit Gesang: "Kalinka" ♪

* Rhythmisches Klatschen *

* Musik wird schneller *

* Musik hört auf *

* Applaus *

(Wanda) Ich wusste, wir begegnen uns wieder,

damals im Zug.

Erinnerst du dich?

Mhm.

Aber jetzt, ich weiß nicht, warum ...

... aber ich glaube, das ist unsere letzte Nacht.

Nein.

Doch.

Und wenn wir abhauen?

Hast du den Mut dazu?

Wie?

Ganz am Morgen. Wir besorgen den Schlüssel für einen Wagen,

du steigst am Hinterausgang ein, und wir fahren.

Niemand wird an eine Flucht denken.

Und dann? - Dann verstecken wir uns,

warten, bis der Krieg vorbei ist und gehen zu meiner Schwester.

Du wirst sie mögen.

Du bist ein Träumer.

Irgendwann muss es vorbei sein.

Morgen früh.

Ja?

Ja.

♪ Spannungsvolle Klänge ♪

* Holzdielen knarzen leise *

Bist du soweit? - Ja.

Ich bin sicher, dass es klappt.

Ich weiß nicht ... - Ich aber.

Schau.

Das sind wir.

* Nervöses Atmen *

(Wolfgang) Walter.

Wohin fährst du?

Du enttäuschst mich.

Ich muss da noch mal rein, ich bitte dich ...

Sei still.

Casanova Proska.

Setz dich nach hinten.

♪ Melancholische Streicherklänge ♪

Walter.

* Hund bellt *

Holger, komm, schau mal!

(Soldat spricht Russisch)

Du bist doch verrückt. Du hättest uns sitzen lassen?

Nach allem, was wir für dich getan haben.

Wanda sagt, es wurden keine Gefangenen gemacht.

Die Deutschen wurden erschossen. - Ja, sagt Wanda.

Die haben mir vertraut und sich ergeben.

Und ich sag, denen ist nichts passiert.

Ich hab für dich gebürgt, vergiss das nicht.

Nächstes Mal bin ich mit dran.

(Jegorow) Proska.

Kürschner sagt, du kennst diese Gegend. - Ja.

Diese Brücke gibt's nicht mehr, wie kommen wir weiter?

Hier ist ein Weg, der nicht in der Karte ist.

Da ist kein Weg.

Doch. Mein Schwager hat einen Hof in der Nähe.

Wir fahren fast daran vorbei, der Weg ist gut.

Wollen Sie Guten Tag sagen?

Jetzt?

Wann sonst?

Klar will er das.

Ja. - Dann verlieren wir keine Zeit.

♪ Melancholische Streicherklänge ♪

Da stimmt was nicht.

* Schuss *

Runter! Runter!

Raus, raus, raus.

* Maschinengewehrschüsse *

Gib mir Deckung.

(Rufe auf Russisch)

* Schüsse hören auf *

Wenn ihr nacheinander rauskommt, ohne Waffen,

dann passiert euch nichts.

Seid ihr noch mehr?

Ob ihr noch mehr seid, hab ich gefragt.

Die anderen sind tot.

Geht zum Transporter.

Lass uns reingehen.

Maria? Kurt?

(Walter) Was sind das für Leute?

(Wolfgang) Volkssturm.

Wo ist meine Schwester?

Walter!

Nicht schießen.

Nicht schießen.

Wir nehmen jetzt alle langsam die Gewehre runter.

Und du gehst, zu deinen Kameraden. Langsam!

Gut.

Es wird dir nichts passieren, geh.

Los, raus.

Vielleicht ist deine Familie schon geflohen.

Sieht ruhig aus.

Ich geh vor, gib mir Deckung.

Streifschuss, das wird.

Bleib du hier.

* Schnelles Atmen *

♪ Sanfte Klaviermusik ♪

Ist das ...

... dein Schwager?

♪ Traurige Klavierklänge ♪

* Klavierklänge hören auf *

Maria!

Maria!

Vielleicht ist sie schon gar nicht mehr hier.

Maria!

Maria.

Maria. Maria!

Ich bin's! - Verschwinde, lass mich in Ruh!

Verschwinde, lass mich in Ruh!

Maria.

Walter?

♪ Dramatische Streicherklänge ♪

Ich ...

Ich dachte, du bist tot.

Ich war ... ich war mir so sicher, dass du nicht wiederkommst.

Wie siehst du überhaupt aus?

Was ist los?

Sprich.

Was schießen die denn auf uns?

Haben die nichts verstanden? Es ist vorbei.

Wo ist Kurt?

Hast du ihn schon gesehen?

(Wolfgang) Sie sind hier nicht sicher.

Wir sind hier zu Hause.

Wir bringen Sie in Sicherheit. Ihr Mann ist vorgegangen.

Wir wussten nicht, dass Sie auch hier sind.

Walter.

Walter, wer ist das?

Das ist Wolfgang, ein guter Kamerad.

Kommen Sie.

Walter.

Kurt?

Kurt!

Er soll mich loslassen!

Wir bringen Sie in die Stadt,

Ihr Mann ist bereits dort, oder, Walter?

Ich geh nicht ohne Kurt.

Ich sagte doch, ihr Mann ist schon dort.

(Maria) Loslassen!

Kurt!

Maria!

(Maria) Was ist ...

Was?

Was seid ihr bei den Russen?

Es ist vorbei, Maria.

Kurt ist vorausgegangen.

Wirklich?

Und du? - Ich komm nach.

Kommen Sie.

♪ Traurige Klavierklänge ♪

Walter.

♪ Streicherklänge ♪

* Applaus *

* Streicherklänge blenden aus *

Verzeihung.

Genossinnen ... Genossen.

Die Einführung von Zentralverwaltungen im Verkehrswesen,

der Post und dem Fernmeldewesen ...

... für Brennstoff und Energie, Handel und Versorgung ...

... Industrie, Forst- und Landwirtschaft ...

... Finanzen, Arbeit, Sozialfürsorge, Volksbildung und Justiz,

ist ein wichtiger Schritt für die sowjetisch besetzte Zone.

Wir möchten unseren sowjetischen Brüdern

aus tiefsten Herzen dafür danken, dass wir von ihnen lernen dürfen.

Wir gehen voran und bauen einen sozialistischen Staat auf.

Dazu brauchen wir Sie.

Sie haben an unserer Seite gekämpft. Unser Kampf geht weiter.

Wir haben viel vor, Genossinnen und Genossen!

Nastrowje. - Nastrowje.

Proska.

Ich weiß, woran du denkst, wenn du so traurig schaust.

Kürschner hat schon gesagt.

Wir müssen die kleine Polin finden, sonst Proska stirbt an ...

Kaputtes Herz. - Gebrochenes, gebrochenes Herz.

Gebrochenes Herz. - Hat der junge Mann Liebeskummer?

Und wir suchen. Und wir werden sie finden.

Kopf hoch, Proska. Guter Mann.

Danke.

Der Oberst scheint ja große Stücke auf Sie zu halten.

(Russischer Akzent) Proska, guter Mann.

Sie haben sich ausgezeichnet, haben Mut bewiesen. Ein guter Mann.

Was machen Sie jetzt?

Ich stelle Passierscheine aus. - Da sind Sie hier am richtigen Ort.

Das Volk muss abrechnen mit denen, die es ins Unglück gestürzt haben.

Die Industriellen, die Junker. Jetzt verkriechen sie sich.

Haben wir nicht alle Dinge getan?

Welche Vorwürfe können Sie einem Bauern machen,

selbst wenn er in der Partei war?

Hatte der eine Wahl?

Wir müssen die faulen Äpfel finden, sonst geht es nicht voran.

In der sozialistischen Gesellschaft darf es keinen Stillstand geben.

Darum leidet der Bourgeois am Schließmuskelkrampf.

Sie ...

Sie verteilen Passierscheine. Gut.

Halten Sie die Augen offen.

Jede Gesellschaft braucht Vorposten, Wellenbrecher, Blitzableiter, Späher.

Sie sind ein Blitzableiter des neuen Deutschland.

Ein Späher unserer Zukunft. Wir brauchen Sie.

Proska, und vergessen Sie nicht ...

Sie brauchen uns.

Wellenbrecher, Blitzableiter, Späher.

Was will er von mir, ich stell Passierscheine aus.

Walter, achteinhalb Millionen NSDAP-Mitglieder

sind zehn Prozent der Bevölkerung.

Und?

Du siebst bislang nur drei Prozent aus.

Es müssen aber mindestens zehn sein.

Hauptsache, es sind zehn Prozent?

Die Leute kommen zu dir,

du siehst ihre Pässe, ihre Kennkarten ...

Und weißt, was sie getan haben.

Du sortierst die faulen Äpfel aus.

Und was passiert mit den faulen Äpfeln?

Das ist nicht mehr deine Sache.

Aber der Krieg ist längst zu Ende.

Können oder wollen Sie sich nicht erinnern?

Ich hab es Ihnen schon dreimal gesagt.

Man hat uns von zu Hause in die Stadt gebracht, zur Arbeit in 'ne Fabrik.

Jetzt ist der Krieg vorbei. Ich will wieder zurück, nach Hause.

Das heißt, ich brauch 'n Passierschein, deswegen bin ich hier.

Ich will einfach nur nach Hause.

Wo ist denn Ihr Zuhause?

Ist was missverständlich an der Frage?

Äh, Wattenscheid.

Bochum.

Da sind die Briten, das wissen Sie?

Wissen Sie auch, was die mit dem Land machen werden?

Die werden es zugrunde gehen lassen, ausbluten.

Wir ... wir bauen hier etwas auf.

Sie können Teil davon sein, was spricht dagegen?

Nichts.

Oder haben Sie was getan?

Nein.

Jeder hat was getan, oder?

Ich hab nichts getan.

Was Sie gearbeitet haben, zum Beispiel.

Ja ... in 'ner Fabrik.

In welcher Fabrik genau?

Rheinmetall Borsig.

Fü... für die Eisenbahn.

Hatten Sie einen Vorarbeiter?

Ja. - Und war der in der Partei?

Waren Sie in der Partei?

Nein. - Warum lügen Sie?

I... ich war nicht in der Partei. Niemals!

Kommen Sie morgen wieder.

Danke.

Danke.

Wenn wir nur ein bisschen mehr gebohrt hätten.

Da war nichts mehr zu holen. - Da bin ich anderer Meinung.

Fräulein Roth.

Der Nächste, bitte.

(Walter) Wenn du irgendwas rausfinden würdest,

auch wenn es schlecht wär, du würdest es erzählen, oder?

Du meinst Wanda?

Natürlich.

Sie kann doch nicht einfach verschwunden sein.

Es gibt noch kein Zentralregister.

Aber ich kümmer mich drum.

Wir suchen nach ihr.

Vielleicht fahr ich selbst. - Nach Polen?

Und lässt dir den Kopf abschneiden, sobald du über die Grenze bist?

Nach vorne schauen, Walter.

Mach du deine Arbeit. Ich finde sie.

Und deine Schwester auch.

Guten Morgen.

Morgen.

Schöner Morgen. Bis später.

Was soll das kosten?

Mhm ...

Haben Sie Marken?

Ich hab Geld.

Ich hab Marken.

Tut mir leid.

* Klopfen *

Guten Morgen, Herr Proska.

Morgen.

Danke. - Bitte schön.

Wo haben Sie den her?

Ich hab Verwandtschaft auf dem Land, da kommen viele hin zum Tauschen.

Man muss sich organisieren, wenn man was will, oder?

* Schritte *

Mein Mann ist im Lazarett bei den Amerikanern.

Sie sagen, er hat nicht mehr lange. Deswegen.

War Ihr Mann in der Partei?

Wir beeilen uns.

Komm, Helmut.

Danke.

Also ich glaube, er war in der Partei.

Der Brief ist zwei Wochen alt, glauben Sie, der lebt noch?

Der Nächste.

Setzen Sie sich.

Möchten Sie einen Passierschein?

Verstehen Sie mich? Haben Sie Unterlagen?

Mhm. - Setzen Sie sich.

♪ Ruhige Streicherklänge ♪

Ihr Name?

Wilhelm Stehauf.

Herr Stehauf.

Sie möchten einen Passierschein? Wo wollen Sie hin? - Nach Köln.

Kommen Sie von dort? - Mhm.

Haben Sie Familie?

Hoffentlich noch einen Sohn.

Waren Sie in der Partei?

Ja.

Was haben Sie getan?

Ich war vorne ...

Im Osten.

Dann Gefangenschaft ... Lager.

Abgehauen, geschnappt ... wieder Lager.

Was haben Sie getan?

Welcher Rang?

Unteroffizier.

* Heiseres Husten *

Dieser verdammte Schwamm.

♪ Spannungsvoller Unterton ♪

Haben Sie Feuer?

Wir wissen doch alle, was wir getan haben.

Jeder hat das Seine getan.

Der eine so, ...

... der andere anders.

(Walter) Wir müssen ihren Fall genauer prüfen.

Dazu bleiben die Unterlagen und die Kennkarte hier.

Kommen Sie nächste Woche wieder.

Ihre Karte. - Ah.

Kennen Sie den Mann?

Ich kümmer mich darum.

♪ Melancholische Klavierklänge ♪

♪ Trommelschläge ♪

* Schritte *

Entschuldigen Sie ... Ich ...

Ich wollte Sie nicht stören so spät ...

Sie stören nicht.

Weil Sie doch den Kaffee so gerne mochten und ... ich hab genug.

Danke.

Bis morgen.

Darf ...

Darf ich Ihnen eine Tasse von ihrem Kaffee anbieten?

Gerne.

Ah, die Wohnung wurde mir zugeteilt, das ist eigentlich nicht meine.

Stört mich jetzt nicht.

Entschuldigen Sie, ich bin nicht so oft hier.

Das merkt man gar nicht.

Der Kaffee.

Geben Sie mir.

Ich mach schon, setzen Sie sich. - Die Laken.

Hier.

Ich bin Hildegard.

Hilde.

Walter.

Einfach Walter.

(Hilde) Und du?

Hast du noch jemanden?

(Walter) Ja.

Eine Schwester.

Aber ich weiß nicht, wo sie ist.

Ihre Spur ist verlorengegangen.

Nirgends weiß man, was mit ihr passiert ist.

Hast du nach ihr gesucht?

Ja.

Ähm ...

Das Problem ist eher, was ist, wenn ich sie finde.

Du kannst dir nicht vorstellen, was ich alles getan hab.

Sogar meiner eigenen Schwester.

Und sie weiß es noch nicht mal.

Du kannst es mir sagen.

Das kann ich niemandem sagen.

Das Kleid ...

Ist das von deiner Schwester?

Nein.

Ist ja auch nicht so wichtig.

Ich sollte sowieso gehen.

Bleib ruhig sitzen.

Lass dir den Kaffee schmecken und die Marmelade.

Auf Wiedersehen, Walter.

Auf Wiedersehen.

Hier sehen Sie die Gesamtzahl der Anträge.

Und das sind die Bewilligungen. - Mhm.

Das ist und bleibt zu wenig.

Das ist das, was es gibt.

Es geht um die, die Deutschland das eingebrockt haben.

Das waren mindestens zehn Prozent.

Sie sind wohl an der falschen Stelle. Kann doch nicht so schwer sein!

Kann ich dich alleine sprechen?

Genosse Kunkel, wenn Sie uns entschuldigen.

Selbstverständlich.

Was?

Ich will dasselbe wie du - dass es besser wird.

Ein neues Deutschland.

Aber ich bin keine Polizei, kein Staatsanwalt,

und kein Gericht und du bist das auch nicht.

Wir wollten doch, dass es anders wird,

dass es keine Clique mehr gibt und keine Denunzianten.

Wir wollten, dass man wieder glücklich sein kann.

Ja.

Was is?

Das Haus meiner Eltern.

Wurde ausgebombt, hast du gesagt.

Ich dachte immer, die wären in den Bunker geflohen.

Die haben heut den Schutt weggemacht.

Im Keller haben sie zwei Leichen gefunden.

Zwei alte Leute.

Sind einfach erstickt, und es hat keiner was gemerkt.

Das tut mir leid.

Proska.

Endlich erinnere ich mich an deinen Namen.

Verschwinde.

Ich brauch deine Hilfe.

Weißt du auch noch, wer Kowolsky war?

Das Dynamit, das es nie gab.

Und alles andere?

♪ Bedrohliche Streicherklänge ♪

Jetzt bist du dran.

Sich erst ausm Staub machen und jetzt hier den dicken Max?

Ich hab's abgesessen.

Im Lager.

Ich hab Verantwortung übernommen.

Aber vor allem hab ich mein Wort gehalten, als Offizier.

Und du?

Wenn du glaubst, dass dich keine Schuld trifft,

dass du dir bloß 'ne andere Uniform anziehen musst ...

Und reingewaschen bist von allem ...

Sei Still.

Ich hab einen Sohn.

Ich will wissen, ob der noch lebt.

(Mädchen) Steh!

Schön stehenbleiben.

Nicht umfallen.

Wenn du umfällst, kriegst du was.

Zuerst ein Bein, und dann ...

Siehst du, wenn man nicht gehorcht.

So, jetzt noch mal.

* Kreischen *

Zum letzten Mal.

Wenn du nicht machst, was ich dir sage, wirst du bestraft.

Dann such ich mir eine andere.

Wer nicht hören will, muss fühlen.

* Ausatmen *

(Stehauf) Wenn du glaubst, dass dich keine Schuld trifft,

dass du dir bloß 'ne andere Uniform anziehen musst und ...

Reingewaschen bist von allem ...

Morgen.

Guten Morgen.

Hast du von Hildes Kaffee gehört, oder was treibt dich her?

Wir haben über die Zahlen gesprochen, oder?

Menzel fragt mich und ich sag, Walter ist ein guter Kamerad.

Der wird liefern.

Und dafür garantiere ich.

Frag Kunkel. - Ja, das hab ich.

Es ist in der Schublade.

Und die ist abgeschlossen.

Wie du redest, weißt du eh, was drin ist.

Schließ die Schublade auf.

Kunkel.

Warum Stehauf? Weil er dein Kamerad war?

Ich wollte drüber nachdenken.

Was gibt's da nachzudenken, bei dem, was der getan hat?!

Ich hab auch Dinge getan.

Wie können wir über ihn richten?

Weil wir das neue Deutschland aufbauen.

Und ein Schwein wie Stehauf kommt dabei nicht einfach davon.

Wo ist der gemeldet, hier? Das fehlt hier.

Ich weiß.

In jedem Raum hier sitzen zwei.

Glaubst du, ich merke das nicht?

Warum lässt du mich von Kunkel überwachen?

Wo wohnt der?

Was geschieht mit ihm?

Weißt du, warum ich heute Morgen hierhergekommen bin?

Jeder Gefallen kostet was.

Wenn wir uns bei den Russen erkundigen,

erwarten die was von uns.

Ich rutsch vor Menzel auf den Knien.

Und weil Menzel mir vertraut,

spielt der so 'nen Gefallen aus und erkundigt sich.

Und er bekommt auch 'ne Antwort auf das, wonach er sich erkundigt.

Wanda?

Wanda.

Lebt sie?

Ja.

Wo ist sie?

Wo ist Stehauf?

♪ Spannungsvolle Streicherklänge ♪

Halt!

Mitkommen!

Jetzt kommt er erst mal nach Hohenschönhausen.

Da hat er wenigstens ein Dach über dem Kopf.

Wo ist Wanda?

Noch in Polen.

Die siedeln 'ne halbe Million Menschen um,

aus der Ukraine, Litauen ...

Aber wir haben sie gefunden. Kannst du Menzel danken.

Es wird noch 'ne Weile dauern, aber ... die Sache läuft.

Fahren Sie los.

Danke.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

(im Zimmer) Sie müssen es ihm sagen und sich entschuldigen.

Er hat es sich selbst eingebrockt. - Sie waren nicht untätig.

Die Revolution verlangt ... Gehen Sie weg mit der Revolution!

Sagen Sie's ihm.

Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?

Es gibt keinen Kontakt zu dieser Frau, die du in Polen suchst.

Niemand hat sich nach ihr erkundigt, und das wird auch niemand machen.

♪ Dramatischer Unterton ♪

Ich brauche einen Wagen.

Wohin?

Hohenschönhausen.

Kürschner und Kunkel haben sich vielleicht nicht richtig verhalten,

aber Walter, das bringt doch jetzt nichts.

Vielleicht muss ja nicht immer alles im Leben etwas bringen.

Das hat er sich selbst eingebrockt und Sie sich übrigens auch.

Genosse Kürschner, bitte.

* Mann ruft *

Ich muss jemanden zur Vernehmung abholen.

Name? - Stehauf, Wilhelm.

(Wärter sprechen Russisch)

* Schrei *

Beruhig dich. - Nicht mehr, nicht mehr! Bitte!

Beruhig dich.

Nicht mehr, bitte. - Ich hol dich hier raus.

Du?

Komm mit.

Komm.

Wo bringst du mich hin? In dein neues Deutschland?

Sei still.

Das heißt, ich bin gar nicht schuldig.

Reiß dich zusammen und geh normal neben mir her.

Lauf! - Hä?

Renn! Renn!

(Russisch)

Geh mir aus dem Weg.

* Schüsse *

Was ist nur mit dir passiert?

Haben wir das nicht alles schon mal erlebt und uns dagegen gewehrt?

Bei Affen gibt es keinen Fortschritt, weil sie keine Hygiene betreiben.

Die Vergangenheit lässt sich nicht so wegwaschen.

Das ist keine Hygiene, sondern Selbstbetrug.

Du verstehst es einfach nicht.

Willst du mich nicht einsperren? - Sei still!

Du bist überreizt.

Geh nach Hause.

♪ Spannungsvolle Streicherklänge ♪

Walter.

Was machst du hier?

Die suchen dich, du darfst nicht ins Büro oder in deine Wohnung.

Die warten, ich hab sie gesehen.

Bist du sicher? - Ganz sicher.

Keiner ist fälliger als du, Walter.

Ich muss mich wegen

konterrevolutionärer Umtriebe rechtfertigen.

Wir müssen weg.

Hier ist alles drin, was du brauchst.

Besser, jeder fährt zuerst alleine. Ich hab alles eingezeichnet.

Wir treffen uns dann.

* Motorknattern *

♪ Melancholische Musik ♪

(Hilde) Walter.

Hier, weiter.

Soll ich deinen Rucksack nehmen? - Es geht.

(Hilde) Der Ablauf ist immer gleich.

Jetzt kreuzen sie, und dann kommt der Wagen.

Das ist unser Moment.

Genau jetzt.

Wenn wir über der Grenzlinie sind, sind wir in Sicherheit.

Da ist kein Zaun. Die können uns zurückholen.

Das tun die nicht. Das ist die britische Zone.

Wenn wir drüben sind, passiert uns nichts mehr.

Wir warten, bis es dunkel wird, dann gehen wir rüber.

Gut.

Die Frau, die du suchst, ist Polin, oder?

Ja.

Ich hab von einem Lager gehört bei Hamburg. Da sind Polen.

Wenn sie aber der Armee in die ... - Da ist sie nicht.

Ich weiß, dass du sie liebst.

Vielleicht wirst du sie immer lieben. Aber sie ist nicht da.

Ich bin da, Walter.

Ich nehm deinen Rucksack. - So schwer ist der nicht.

Komm, ich ... - Wenn du ihn anfasst, schrei ich.

♪ Spannungsvolle Musik ♪

* Tiefes Einatmen *

Los.

* Hund bellt *

(Rufe auf Russisch)

* Schüsse *

* Hund bellt *

* Kind lacht *

Du bist auf die Linie getreten. - Stimmt doch gar nicht.

position:5% align:start ♪ Ruhige Klavierklänge ♪

Klaus und Angelika, kommt ihr rein?

(beide) Wir wollen aber noch spielen.

Ich will aber, dass ihr reinkommt.

Nummer 1, Nummer 2.

Abmarsch. Gespielt wird morgen wieder.

Bevor ihr ins Bett geht, sagt ihr beide noch guten Abend.

Mhm?

Da bin ich jetzt aber enttäuscht, wenn ihr das nicht macht.

Klaus.

Angelika.

Guten Abend, Herr Lüdeke. - Guten Abend.

Guten Abend, Herr Lüdeke. - Guten Abend.

Guten Abend, Frau Lüdeke. - Guten Abend, Angelika.

Sehr gut.

Und jetzt gehen wir ab ins Bett.

So.

So. - Mmmh.

♪ Entspannte Musik ♪

Hier.

* Guten Abend im Studio des Norddeutschen Rundfunks *

* und zu Hause an den Bildschirmen. *

Walter kommst du? Es fängt an? - Komme.

* Es heißt wieder: Mit Musik ... * - Und wir brauchen was zu trinken!

* Korken knallt * Ja, was gibt's denn da Feines?

♪ Gesang aus dem Fernseher ♪

Da hat wohl einer im Lotto gewonnen?

Man gönnt sich ja sonst nichts.

So.

Danke.

Weil wir's uns verdient haben.

Prost. - Zum Wohlsein.

Wohlsein. - Prost.

So, jetzt hab ich Freddy Quinn verpasst vor lauter Sekt.

* Nichts baut Brücken, wie es die Musik tut. *

* Nichts verbindet uns schneller und tiefer *

* über alle Grenzen als die Musik. *

* Die Gräben unserer Vergangenheit trennen uns von unseren Nachbarn. *

Die Vergangenheit war schlimm genug, muss man nicht drauf rumreiten.

Ich weiß auch nicht, wozu das gut sein soll.

Man muss sich davon frei machen, den Blick in die Zukunft richten.

♪ Ruhige Klaviermelodie ♪

♪ Gesang auf Polnisch ♪

* Tiefes Atmen *

Jetzt singen sie schon polnische Volkslieder bei uns im Fernsehen.

Also, ich mach das mal leiser.

* Gesang ist stumm *

Walter?

Entschuldigt.

Walter?

Bitte geh nicht.

♪ Melancholische Streicherklänge ♪

* Schluchzen *

Untertitelung: Bewegte Bilder Medien GmbH, 2020

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.