All language subtitles for Proyecto Dos (2008)

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Original subtitles

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Hattest du mal das Gefühl, schon früher an einem Ort gewesen zu sein?

Du kommst zum ersten Mal in ein Café, eine Wohnung oder sonstwo hin.

Und auf einmal ist dir alles so vertraut.

Und du könntest schwören, du warst schon mal dort.

Lasst mich los!

Mir passiert das dauernd, seit meinem siebten Lebensjahr.

Als ich klein war, erklärte ich mir das mit Wiedergeburt und Geistern.

Oder anderen Dingen, an die man so glaubt.

Heute weiß ich: es ist ein kleiner Defekt in der Gehirnfunktion.

Die Erinnerung an ein Ereignis, einen Geruch, ein Gespräch, einen Ort,

scheint aus zwei Dingen zu bestehen.

Dem Ereignis selbst und der Zeit, in der es stattgefunden hat.

Das, was ich gerade gesagt habe,

ist für die Erinnerung etwas, das sich gerade erst ereignete.

Manchmal kommt das Gehirn durcheinander

und erinnert sich an den aktuellen Augenblick so,

als hätte man ihn schon vor Jahren erlebt.

Das nennt man dann ein "Déja-vu-Erlebnis".

Nein! Nein, lasst mich los!

Meine Déja-vues sind so stark, dass ich schon beim Psychologen war,

um mich untersuchen zu lassen.

Aber er sagte, das wäre normal. Das Gehirn trickst uns einfach aus.

Seither versuche ich damit zu leben,

ohne mir zu große Sorgen deswegen zu machen.

Sterbeurkunde.

Bis bald, mein Freund.

PROJEKT 2

15 Tage zuvor

Es war einmal ein hübscher kleiner Junge.

Er war sogar sehr hübsch, aber auch sehr unartig.

Er wollte zum Spielen in den Park, aber sein Vater stellte immer Bedingungen.

"Wenn du etwas willst, dann musst du etwas dafür tun", sagte er bei jedem Frühstück.

Und an jenem Tag sagte er:

Okay, du darfst in den Park, aber ich habe eine Bedingung.

Welche? - Wenn du in den Park kommst und dort mit deinen Freunden spielst,

und Männer bemerkst, die dich beobachten,

auch wenn du sie auf dem Weg zurück nicht siehst,

aber das Gefühl hast, dass sie dir folgen,

dann komm nicht nach Hause.

Lauf so schnell du kannst, halte einen Monat durch

und benutze niemals, niemals wieder deinen Namen.

Verstanden.

Adios.

Adios.

Hast du schon den Arzt angerufen? - Vazquez?

Nein, der zieht mir nur das Geld aus der Tasche und sagt, ich liebe meine Mutter.

In Deutschland würdest du weniger arbeiten und wärst nicht mehr so gestresst.

Hast du mit meinen Eltern gesprochen? - Noch nicht.

Dreißig Jahre lang an eine Hypothek gefesselt...

An eine Miete gefesselt zu sein ist schlimmer.

Ich versteh's nicht, Susan. Wir hatten uns doch darauf geeinigt.

Außerdem ist das unser Zuhause. Wir fühlen uns wohl hier. - Wenn du meinst.

Wir könnten uns noch ein Kind anschaffen, was hältst du davon?

Hör auf, wieder sechs Monate in Kliniken zur künstlichen Befruchtung. Schrecklich.

Ich kann ja nichts dafür, dass meine Spermien so langsam sind.

Das ist aber das Einzige an dir, das langsam ist.

Was machst du denn? - Hör mal, Diego...

Ich glaub nicht, dass Martín was dagegen hat, wenn du später kommst.

Ich weiß nicht.

Also gut.

Sag es mir, Diego. Sag's mir.

Nein. - Ich bitte dich, sag's mir nur einmal.

Nein. - Komm schon, sag's mir, bitte, nur einmal.

Apuay. Tucumaya. Merzuyomba.

Du findest es nicht mehr so lustig. - Doch, es ist riesig.

Früher gefiel's dir besser. Ich sage es nie wieder. - Ich liebe es.

Ich warte nicht länger als eine halbe Stunde auf einen Mann.

Tut mir leid, aber es sind nur zwanzig Minuten.

Ich sagte auf einen Mann. Ich bin erledigt.

Ihr sagt mir morgen, was war, ja? - Gut, bis dann. - Wiedersehen.

Ich hoffe, du hast eine erstklassige Ausrede für deine Verspätung.

Verzeihung, ich verstehe. Du hast einen Fleck auf der Hose.

Alles bereit? - Mein Teil schon.

Sagst du mir die Substanzen und Parameter, wäre dein Teil auch soweit.

Aber dann weißt du genau soviel wie ich.

Manchmal geht mir dein Fimmel echt auf den Wecker. - Welcher?

Dass du mir nicht alle Infos über das Projekt gibst.

Ein bisschen was kapier ich ja auch.

Und falls wir Erfolg haben sollten, willst du den ganz allein für dich verbuchen.

Nein, war nur ein Scherz, aber es ist doch so:

Du willst beweisen, dass durch Erfahrungen

eine Veränderung der genomischen Struktur herbeigeführt werden kann.

Wenn das zu beweisen ist, dann willst du

für ein paar Minuten oder Stunden oder vielleicht Tage

der einzige Mensch auf der ganzen Welt sein, der das weiß.

Das würde dich glücklich machen, nicht wahr?

Der einzige auf der Welt zu sein, der etwas Wichtiges weiß.

Du liebst die Berge und ich den Strand.

Du quasselst ständig, selbst während der Arbeit.

Ich brauche bei der Arbeit Stille. - Stets zu Diensten, Dr. Frankenstein.

Gracias, Igor. - Aigor, man spricht es Aigor aus.

Also los.

Diego?

Diego.

Injizierst du jetzt, oder was ist los?

War das wieder eine deiner Anwandlungen?

Ja, ich glaube schon.

Wir hören für heute besser auf.

Okay, wie du meinst.

...dann komm nicht nach Hause. Lauf so schnell du nur kannst.

Und benutze niemals wieder deinen Namen.

Verstanden.

Der Junge fuhr also zum Spielen in den Park.

Nach einer Weile glaubte er, zwei Männer auf einer Brücke zu sehen.

Er bekam Angst, weil sie ihn anscheinend beobachteten.

Und anstatt zu tun, was sein Vater ihm gesagt hatte,

fuhr der Junge in seiner Angst mit seinem Rad direkt auf seine Haustür zu.

Papa!

Trink ein Glas Rotwein. Die Flavonoide darin schützen dich vor einem Herzinfarkt.

Danke, Mama.

Was wünschst du dir von mir zum Geburtstag? - Zwei Walkie Talkies.

Damit du mit Olga reden kannst. - Ja.

Aber ich will echte haben, mit zwei Kanälen.

Ich habe den cleversten kleinen Neffen der Welt.

Hallo. - Hallo. - Ich hab ein paar Saucen mitgebracht. - Sehr gut.

Ich hab auf dich gewartet wegen der Sache mit dem Haus.

Haus? Was ist denn damit? - Wir wollen es kaufen.

Freut ihr euch nicht darüber? - Und der Job in Deutschland?

Wir dachten, du nimmst ihn an. - Ja, ich weiß.

Aber Mateo soll nicht aufwachsen wie ich.

Schulwechsel, umziehen, ständig neue Freunde.

Ich will auf keine andere Schule.

Wir hielten es für eine gute Idee.

Wir rechneten sogar damit, dass ihr uns was leiht.

Das ist nicht das Problem. - Was dann?

Sieh nicht mich an, Brüderchen, ich habe keinen Cent.

Na gut, grillen wir erst mal.

Und anstatt das zu tun, was sein Vater ihm sagte,

fuhr der Junge in seiner Angst mit seinem Rad direkt nach Hause.

Papa!

Und weiß du, was passierte, als er ankam? - Was?

Willst du es wissen? - Ja.

Wirklich? - Ja.

Da warteten zwei Männer mit einem Transporter. Sie zerrten den Jungen rein.

Mateo, ich sagte dir doch, komm nicht nach Hause!

Und man hörte nie, niemals wieder etwas von dem Jungen.

Und nun, sagt die kleine Maus, ist die Geschichte wieder aus.

Mateo. Schon wieder?

Schlaf jetzt. Gute Nacht. - Es ist schon spät.

Raus mit dir.

Die Decke hoch. Gute Nacht, mein Schatz.

Sleep well. - Thank you.

Ich muss los.

Soll ich auf dich warten? - Nein.

Du kommst nach Hause und gehst gleich wieder.

Seit fast einem Monat schläfst du nur zwei Stunden.

Ich muss das außerhalb der Arbeitszeit machen.

Hauptsache der Chef kriegt nichts mit, oder?

Wir sehen uns kaum noch. Wann haben wir das letzte Mal was mit Mateo unternommen?

Okay. Ich verspreche dir, dass das nächste Wochenende nur uns dreien gehört.

Und im Sommer fahren wir an einen einsamen Strand, wie findest du das?

Das sagst du jedes Jahr. - Seit drei Jahren nicht mehr.

Jedes Jahr. - Nein. Ich liebe dich.

Komm schon, Micky Maus, mach es in weniger als 30 Sekunden.

Nur so lieferst du einen Hinweise,

dass man bestimmte Kenntnisse genetisch übertragen kann.

Jetzt gibt's erst mal guten Käse, nicht den Dreck, den du sonst kriegst.

Man muss sie motivieren, nicht einschüchtern. Auch ein Stück?

Du weißt doch, dass Käse für mich das Schlimmste auf der Welt ist.

So übel wird er nicht sein, wenn Mäuse mutig werden, wenn sie davon fressen.

Moment, hast du die Schaltkreise überprüft? - Natürlich. - Okay.

Und los.

Also gut, schreib auf. In sämtlichen Sektoren unter dem Durchschnitt.

Scheiße.

Gib mir einen Stift. - Unterstreichen, schreiben oder ausstreichen?

Ausstreichen.

Dritte Generation, Individuum Nummer 14.

Gescheitert.

Ich hol Kaffee und was Süßes. Noch einen Versuch, dann gehen wir.

Der Automat unten ist leer. Du musst zu "La Violeta" gehen.

Schreib auf: zwei Schokoriegel, zweimal geröstete Erdnüsse.

Eine Cola Light. Drei Schoko-Donuts. Ein Wunder, dass ihr noch am Leben seid.

Der Unterschied zwischen Leben und Tod ist geringfügig.

Frag nur mal die kleine Micky Maus hier.

Diego ist so grausam. Diego ist ein alter Mistkerl.

Diego ist blöd. - Jetzt hör schon auf, ich muss gleich kotzen.

Soll ich eine Puppe oder ein Plüschtier kaufen?

Deine Tochter mag lieber Puppen.

Wenn das vorbei ist, schnapp ich mir ein Weib.

Aber dann will ich morgen nicht sehen, dass du dich an den Eiern kratzt.

Hat er sie schon gefickt oder nicht? - Noch nicht.

Der Autor muss schwul sein oder sowas.

Zwanzig Seiten und er hat sie noch nicht angefasst.

Da ist er.

Klappt's diesmal nicht, such ich mir 'nen anderen Job. - Du tust, was ich dir sage.

Verzeihung, wie komm ich in die Provinz Cordoba?

Wir hätten ihn abknallen sollen.

Scheiße, er hat keinen Puls. - Du musst pumpen, damit Blut rauskommt.

Herzmassage!

Diego?

Diego?

Diego!

Diego?

Diego?

Wer ist da?!

Oh Gott.

Esteban. Alles in Ordnung?

Opa, gibst du mir ein Hörnchen? - Aber sicher.

Sonst ruft er an, wenn er so lange wegbleibt.

Es ist echt seltsam, dass er noch nicht zu Hause ist.

Machen wir kein Drama draus. Aber dein Sohn arbeitet zuviel. - Ja.

Schön aufessen. - Nein, noch immer nicht.

Keine Sorge. Sobald er kommt, rufe ich dich an. Ja.

Du weißt ja, wie Marisa ist.

Verdammtes Telefon, bin ich erschrocken.

Ja? Hallo?

Ich kann's nicht glauben.

Tatsächlich?

Den Wolf, ja? - Ist doch riesig.

Aber Rotkäppchen ist doch einfach zu nähen.

Ich helfe dir, okay?

Ich muss aufhören, ich rufe dich später an.

Das ist bestimmt Diego. Er hat sicher wieder den Schlüssel vergessen.

Der Schlüssel... - Warum rufst du nicht an?

Wir haben nicht bemerkt, wie spät es ist. Ich dusche und dann bringe Mateo zur Schule.

Lass nur, ich bring ihn.

Ich versprach ihm, ihn jeden Tag hinzubringen und das halte ich. Stimmt's? - Ja.

Papa, was machst du denn so früh hier?

Das siehst du doch. Ich repariere deinen Rasenmäher.

Der war doch in Ordnung.

Dachtest du.

Papi, kannst du zu unserer Aufführung kommen?

Wozu? Damit ich sehe, wie du Olga verschlingst?

Natürlich komme ich. - Den Kuss nicht vergessen.

Beeilt euch, sonst kommt ihr zu spät. - Adios.

Soll ich dich ins Büro bringen? - Nicht nötig, ich fahre mit Monique.

Da steht mein Wagen. - Leg dich hin und schlaf ein paar Stunden. - Ja.

Schönen Tag wünsch ich euch. - Dir auch.

Oh mein Gott.

Diego?

Alles in Ordnung? - Ja, aber du hättest uns beinahe überfahren.

Was war denn, bist du eingeschlafen?

Ich weiß nicht, nein. Ich hab euch nicht gesehen.

Kannst du fahren? Soll ich dich fahren? - Nein, es geht mir gut.

Ich hatte wieder so eine Vision, aber diesmal etwas stärker.

Monique, entschuldige, mir ist der Fuß von der Bremse gerutscht.

Schon gut. - Soll ich den Arzt rufen?

Es geht mir gut. - Es wäre das Beste.

Es geht mir wirklich gut, wir sehen uns heute Abend, okay?

Du weißt, was der Psychologe letztes Mal sagte.

Bei Stress treten Déja-vues vermehrt auf.

Es war kein Déja-vu wie sonst, es war viel stärker.

Wie eine Erinnerung. Ich hab sogar den Gestank dort gerochen.

Und deshalb warst du drauf und dran, Witwer zu werden?

Das war dein Unterbewusstsein. Du wolltest Susan loswerden.

Letzte Nacht, als ich die Süßigkeiten holte, passierte mir was Ähnliches.

Hast du noch mehr Nutten gesehen?

Es war mehr ein Gefühl.

Ich hatte das Gefühl, über London zu fliegen.

Wie stellst du es an, diese Reisen zu machen?

Im Ernst, ich will das auch versuchen.

Oh Mann.

Sicher, dass er all die Nächte im Labor arbeitet?

Hundertprozentig. - Das sagte mein Ex-Mann auch:

"Du weißt hundertprozentig, dass ich dich nie betrügen würde." Dieser Arsch.

Guten Morgen! - Guten Morgen! - Wie viele Übersetzungen hast du heute?

Moment. Zwei englische und drei französische.

Du Arme, ich hab nur zwei.

Ich hab vergessen, dass ich einen Termin beim Zahnarzt habe.

Du Arme, meine Zähne sind perfekt.

Daran beißt man sich ja die Zähne aus.

Dieses Fleisch ist bestimmt aus der Steinzeit.

Geht's dir schon besser? - Ja.

Ich sollte mir wohl wieder einen Termin bei Vazquez geben lassen.

Wozu? Er wird dasselbe sagen wie immer:

Nicht soviel arbeiten, mehr Zeit mit der Familie verbringen.

Mal aufs Land fahren, Womöglich verschreibt er dir Calmaxin.

Dann gib mir ein paar Schachteln ab.

Scheiße.

Sieh mal!

Es ist nicht zu fassen, ihr seht absolut gleich aus.

2, 2, 1, 2.

Susan, hallo. Wie geht's dir?

Ich hab die Nummer von deinem Büro fast vergessen.

Du rufst ja auch selten an. Ich schließe daraus,

dass es keine Probleme gibt, von denen ich wissen muss.

Wie läuft es? - Mein Job als Übersetzerin ist nicht besonders aufregend.

Aber ich genieße es, eine eigene Familie zu haben.

Diego hätte nie deine Familie werden dürfen.

Du hättest ihn niemals heiraten und nie ein Kind von ihm haben dürfen.

Ich musste eine Entscheidung treffen, und ich bereue es nicht.

Warum willst du mich sprechen?

Es handelt sich sicher um einen Fehlalarm, aber ich will auf alles vorbereitet sein.

Ich habe Handlungsvollmacht und

Mittel beantragt. Doch ich bekomme sie wohl nicht. Die Dinge sind ins Stocken geraten.

Ja, das kommt mir bekannt vor. - Du hast ihm doch nie was erzählt, oder?

Nein. - Gut. Eins interessiert mich:

Du sagst, du liebst ihn so sehr. Wieso belügst du ihn dann ständig?

Das lernte ich von dir. - Dann solltest du auch gelernt haben, die Augen offen zu halten.

Passiert irgendwas Ungewöhnliches, ruf mich an.

Oder komm besser sofort zu mir. Ich verlasse mich auf dich.

Die Schnitzel liegen dir im Magen und jetzt kommst du zu mir und willst Bicarbonat.

Was ist passiert?

Schreib Folsäure auf die Bestellliste, die ist aus.

Hallo, Junge.

Gestern, das im Fernsehen...

Du hast ihn gesehen, nicht wahr? - Wer ist er?

Was ist los, Papa?

Wir nehmen an, dass er dein Bruder ist.

Ihr nehmt es an? - Ja.

Wir adoptierten dich, als du noch ein Baby warst.

Was?!

Man hatte uns nicht gesagt, dass du einen Bruder hast.

Das ist doch nicht euer Ernst, oder?

Und Sara? Ist sie auch adoptiert? - Nein.

Der Arzt hat gesagt, dass so etwas vorkommt.

Sieben Jahre später war ich schwanger mit deiner Schwester.

Ja, meiner Schwester.

Unsinn, einfach wegzufliegen. Beruhige dich erst mal, dann entscheiden wir.

Ich muss nach Buenos Aires, ich will meine Eltern kennenlernen. - Aber wozu?

Sie gaben dich als Baby weg. - Stell dir vor, du erfährst,

dein Vater ist kein Engländer und deine Mutter keine Spanierin,

weil sie nicht deine Eltern sind. - Und was würde es mir nützen, sie kennenzulernen?

Sogar Forrest Gump kannte seinen richtigen Namen.

Ich kenne meinen nicht, zum Teufel.

Aber flieg nicht allein, lass mich mitkommen. - Nein.

Ich will nicht, dass du allein fliegst. - Es ist besser so.

Ich will bei dir sein, falls es dir nicht gut geht. - Nein, Susan, wirklich nicht.

Außerdem musst du zur Aufführung von Mateo.

Ich bin nur zwei Tage weg. - Ich möchte nicht, dass du fliegst.

Mir passiert schon nichts. Ich versprech's. Zwei Tage.

Aber lass dein Handy eingeschaltet. - Mach ich. - Immer. - Okay.

Noch zwei.

Ricardo Ramos. Das ist die Adresse. Internet und ein paar Anrufe.

Bin ich deine Schwester oder deine Privatsklavin? - Wahrscheinlich beides.

Danke. - Ich nehme das gleiche wie die beiden.

Pass mal auf meine Tasche auf.

Es ist einfach ungerecht, all die coolen Sachen passieren immer dir.

Du findest es cool, was mir passiert? Du hast sie nicht mehr alle.

Warum nimmt dich das so mit? Mir wär's lieber, adoptiert zu sein.

Dann wär mir wenigstens klar, warum meine Familie mich so unheimlich nervt.

Ich weiß nicht, ob du's begreifst.

Ich erfuhr, dass meine Eltern nicht meine Eltern sind, weil ich sah,

wie mein Zwillingsbruder gestorben ist. - Und? - Was heißt hier und?

Heute Abend machen wir einen drauf. Dann vergisst du den Quatsch.

Oder besser: Wir gehen zu den Nutten.

Ich glaub nicht, was ich da höre.

Wenn ich ein Problem hab, geh ich immer zu den Nutten.

Ich glaub nicht, was ich da höre.

Susan, hallo...

Du hättest ihn aufhalten müssen.

Ich habe noch keine Handlungsvollmacht.

Er wird auf sich gestellt sein. - Du hast doch bestimmt zwanzig Männer in Buenos Aires.

Ja, aber von denen ist keiner frei, die haben anderes zu tun.

Wenn du nichts für ihn tust, solltest du beten, dass ihm nichts passiert.

Ich will dir mal einen Rat geben, meine Liebe: Lass dich nie wieder hinreißen, mir zu drohen.

In die Calle Aguero Nummer 48 im Barrio Norte. Danke.

Und er wusste es? - Wir sagten es ihm, als er dreizehn wurde.

Als Sie Ricardo adoptierten, sagte Ihnen keiner was von seinem Zwillingsbruder?

Nein. Ich weiß nicht, wie es in Ihrem Fall war.

Aber bei uns ging die ganze Sache ziemlich unorthodox über die Bühne.

Wieso? - Wir gingen nicht den legalen Weg.

Malcolm erledigte alles. - Malcolm? Wer ist Malcolm?

Malcolm?

Verzeihung, sind Sie Malcolm?

Ricardo. Der kleine Ricky. Ist ja eine ganze Weile her.

Ich bin nicht Ricardo, ich bin Diego.

Diego. Mein Gott.

Dann musst du der andere sein. - Ja.

Sie haben Ricardo gut gekannt, oder?

Ich kenne eine Menge Dinge, mein Freund.

Und eine Menge Leute. Bitte schenk ein.

Ich versuche rauszufinden, wer meine Eltern sind. - Wer bin ich?

Woher komme ich und wohin führt mich mein Weg?

Das wollen alle wissen, mein Freund.

Ich weiß, dass Sie mit Ricardos Adoption zu tun hatten.

Können Sie mir einen Namen nennen? - Hast du schon mal versucht,

die Nummer Neun zu lochen, indem du erst die Nummer Fünf triffst?

Ich komme extra aus Spanien. Ich muss meine leiblichen Eltern finden.

Weißt du, mein Junge, ich muss so viel finden.

Jeder braucht ständig irgendwas.

Und Susan, kümmert sie sich gut um dich?

Susan? Woher kennen Sie Susan?

Ich kenne keine Susan. - Sie ist meine Frau, Sie sagten ihren Namen.

Ich hab gar nichts gesagt. - Moment.

Sie müssen mir sagen, woher Sie von Susan wissen.

Lass mich in Ruhe. Ich sagte nichts. Und ich weiß auch nichts.

Schon gut. Ich geb Ihnen meine Karte, okay?

Wenn ich dich noch mal sehe, dann erschieße ich dich.

Wer immer du sein magst.

Sie waren es nicht. - Das wissen wir. Susan hat es uns gesagt. - Wo ist sie denn?

Die Kinder der vierten Klasse haben eine Überraschung vorbereitet.

Sie wissen sicher schon alle, worum es sich handelt.

Ich dachte immer, dass du das uneheliche Kind eines bedeutenden Adeligen bist.

Oder von jemandem, der gefährlich ist, einem Mafioso.

Also wirklich, ihr habt vielleicht eine Fantasie.

Und eines Tages hab ich mir die Geschichte von den zwei Männern ausgedacht.

Ich erzählte sie dir, damit du nicht mit Fremden mitgehst, wenn wir nicht in der Nähe sind.

Ich hatte immer Angst, dass man dich mir wegnehmen

und zu deinen leiblichen Eltern zurückbringen könnte.

Wir legen einen Typ um und jetzt sprechen wir seinen Eltern unser Beileid aus.

Wenn solche Vorfälle nicht wären, dann wär unser Job nicht der Mühe wert.

Glaubst du, die wird meiner Tochter gefallen?

Was soll's, mein Freund?

Bis du dazu kommst, sie ihr zu geben, wird sie nicht mehr mit Puppen spielen.

Außerdem sieht sie beschissen aus.

Mir gefällt sie aber.

Ja? - Wir sind vom diplomatischen Corps.

Können wir Sie einen Augenblick sprechen? - Sicher.

Vor allem möchten wir Ihnen unser Beileid aussprechen. - Ich danke Ihnen.

Der leibliche Vater von Ricardo wird von seinem Tod erfahren.

Er wird versuchen, seinen Zwillingsbruder ausfindig zu machen.

Der Vater ist schwer krank und wird nicht mehr allzu lange leben.

Er will ihn kennenlernen. - Genau. So eine Krankheit ist was Furchtbares.

Ja, furchtbar. - Ein Pech, dass Sie nicht früher gekommen sind.

Diego war hier und hat uns Fragen gestellt. - Diego?

Danke.

Also, bis bald. - Wiedersehen, mein Schatz.

Papa? Wusste Susan, dass ich adoptiert bin? - Mit Sicherheit nicht.

Aber ihr kanntet sie schon vor mir? - Was redest du da, mein Junge?

Ich glaube, dich hat der Jetlag erwischt.

Geh rein und ruh dich aus. - Wiedersehen.

Guten Tag, Großmutter. Ich bringe dir einen Korb mit Kuchen und Honig.

Stell ihn da hin, zu meinen Füßen.

Mann... Diego! Hallo, wie geht's dir?

Hör zu, Martín, du musst für mich alle verfügbaren Informationen

über internationale Adoptionsprogramme in den 60ern heraussuchen.

Hast du da drüben nichts erreicht? - Nein. Aber wir gleichen uns wie ein Ei dem anderen.

Such nach Bildern, Datumsangaben oder sonstwas.

Und lass dir von Emilia helfen. - Nein, ich fang erst mal allein an.

Wenn ich Emilia darum bitten muss, dann... - Hey, Martín,

Müsstest du was verstecken,

in einem Büro oder so, wohin würdest du's dann tun? - Was zum Beispiel?

Gib mir einen Anhaltspunkt. - Ich weiß nicht.

Papiere oder sowas. Vergiss es. Ich danke dir.

Großmutter, warum hast du denn so lange Arme?

Damit ich dich besser umarmen kann.

Bringen wir ihn in das verlassene Theater.

Großmutter, warum hast du denn so große Augen?

Damit ich dich besser sehen kann.

Großmutter, warum hast du denn so eine große Nase?

Damit ich dich besser riechen kann.

Du Schwein.

Großmutter, warum hast du denn so große Ohren?

Damit ich dich besser hören kann.

Redest du jetzt? - Nein.

Großmutter, warum hast du denn so scharfe Zähne?

Redest du jetzt? - Nein. - Redest du jetzt?

Großmutter, warum hast du denn so scharfe Zähne?

Damit ich dich besser fressen kann!

Weil ich nämlich... der Wolf bin.

Warum ich?

Mami, wann kaufst du mir denn jetzt die Walkies?

Steig aus, Schatz.

Diego? Hallo, Schatz, bist du zu Hause?

Ja, ich komm gleich runter.

Papa, ich hab geblutet, das kannst du dir nicht vorstellen.

Ja? Ist ja toll. - Wie ist es gelaufen? - Gut. - Ja?

Ja, ganz gut. Komm, Mateo, wir gehen duschen.

Jetzt kannst du mir die Sache mit dem Blut erzählen. - Also, das war so.

Unter meinem Wolfskostüm...

Konnten sie dir was sagen? In welchem Waisenhaus du als Kind warst, oder so?

Nein, nichts.

Warum gehst du nicht zur Therapie?

Vielen, die sowas durchgemacht haben, hat das geholfen.

Wenn es bei den Déja-vues nicht geholfen hat, warum sollte es jetzt helfen?

Man weiß ja nie.

Jedenfalls liebe ich dich trotzdem, ob du nun der Sohn von Marisa und Esteban bist

oder der heimliche Sohn des Dalai Lama.

Ich bin in dich verschossen.

Total.

Mein Gott...

Bereithalten.

Was ist mit dir, fehlt dir was? - Ich glaub, wir lassen das lieber.

Ich muss im Labor ein paar Kostenvoranschläge vorlegen.

Könntest du ihn hinbringen und dann ein Taxi nehmen? - Mach ich.

Gehen wir, Schatz.

Mach's gut. - Mach's gut.

Mateo. Los, komm her.

Ja, das wäre möglich, wir müssten nur... Augenblick, bitte.

Hallo? - Hallo, hier Diego. Ist Susan da?

Sie wollte zum Zahnarzt und dann zu dem Typ wegen der Hypothek für das Haus.

Hast du's auf ihrem Handy versucht?

Ja, hab ich. Sie hat wohl im Moment kein Netz.

Soll ich ihr was ausrichten, wenn sie kommt?

Danke, ist nicht nötig. Ich rede mit ihr, wenn sie nach Hause kommt.

Also dann, schönen Tag noch.

Ich glaube, Diego misstraut mir, er hat meine Schubladen durchwühlt. Was ist passiert?

Ricardo hatte einen Beschützer. Malcolm.

Er betreute den Fall von Ricardos Geburt bis zu seinem 18. Geburtstag.

Er war kein übler Agent. - War? - Sie haben ihn umgebracht.

Deswegen bat ich dich zu kommen.

Hey, Martín. - Ja?

Wieso fliegt jemand plötzlich nach London?

Was meinst du damit? - Susan zum Beispiel.

Wieso sollte sie nach London fliegen, ohne was zu sagen?

Diese Frage beantworte ich nur in Gegenwart meines Anwalts.

Wenn sie Diego finden, ist er in großer Gefahr. - Wer, "sie"?

Hör auf, mich zu verarschen. Ich dachte, der Fall wäre abgeschlossen.

Beruhige dich, wir regeln diese Angelegenheit ein für allemal.

Welche Angelegenheit? Wen habe ich die ganze Zeit beschützt?

Warum sagtest du nicht, dass Diego einen Zwillingsbruder hat?

Ich äußere mich nicht dazu. Keiner darf etwas erfahren.

Es ist zu deinem eigenen Besten.

Werde ich umgebracht, wenn ich rausfinde, wer der Mann ist, den ich liebe?

Es ist unwahrscheinlich, dass sie Diego finden.

Aber du musst alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Soll ich dich zum Flughafen fahren? - Nein. Ich esse mit meiner Mutter.

Welche Überraschung. Hat sie dir verziehen, dass du für mich arbeitest?

Sei nicht so sarkastisch.

Sicher, es ist alles in Ordnung.

Nein, keine Sorge. Wir unternehmen nichts, bis Sie hier sind.

Von wegen nichts, du gehst doch wieder zu den Nutten.

Frag ihn nach unserer Kohle.

Ja. Verzeihen Sie, aber auf unserem Konto ist noch nichts eingegangen.

Das stimmt, aber das in Buenos Aires war einfach ein Unfall.

Ja, schon aber...

Es war ein Unfall, das kann ich Ihnen versichern.

Ja. Bis dann.

Er sagt, er kommt persönlich her.

Und wir bekommen keinen Dollar, wenn was schiefgeht.

Diego. - Gib her.

Ich durchforste das Web mit einem Vektoranalyseprogramm,

das Augen- und Mundformen vergleicht und Gesichter erkennt. - Danke.

Martín, suchst du bitte weiter? - Sicher. - Danke.

Und Susan...

Kümmert sie sich gut um dich?

Woher kennen Sie Susan?

Verzeihung, ist Ihnen die runtergefallen, gehört die Ihnen? - Ja.

Das ist meine. - Sehen Sie nach, ob alles drin ist. - Danke. - Gern geschehen.

Ich sah sie da liegen und dachte mir, die gehört Ihnen. - Danke. - Schon gut.

Hallo, Schatz. - Hallo. - Wie geht's dir? - Gut.

Und dir? - Wie's einem eben geht, wenn man gerade beim Zahnarzt war

und mit der Bank wegen der Hypothek verhandelt hat.

Was boten sie an? - Ich hab's aufgeschrieben, ich zeig's dir gleich.

Warum belügst du mich?

Ich belüge dich nicht. - Ich bin doch nicht blöd.

Was hast du in London gemacht?

Du spionierst mir nach? Ich glaub das nicht.

Ich weiß nicht, was hier vorgeht. Aber du erklärst es mir jetzt!

Willst du mir etwa drohen? - Die Sache ist wirklich ernst.

Willst du wissen, warum ich in London war? - Ja.

Ich war bei meiner Mutter, um sie um Geld für den Kauf des Hauses zu bitten,

das ich eigentlich gar nicht kaufen will.

Sie kann uns 250.000 Euro leihen.

Schatz, ich verstehe, dass dich das... - Erzähl keine Märchen.

Du hast deine Mutter Jahre nicht gesehen und plötzlich fällt dir ein, sie um Geld zu bitten.

Ja. - Dabei war sie nicht mal bei unserer Hochzeit und Mateo kennt sie nur von Fotos.

Mach mir nichts vor.

Wer ist Malcolm?

Wer? - Malcolm. Ich traf ihn in Buenos Aires. Er kannte deinen Namen.

Er fragte, ob du dich gut um mich kümmerst. Woher kennst du ihn?

Was hast du mit ihm zu tun? - Ich weiß nicht, wovon du redest.

Du weißt nicht, wovon ich rede? Jetzt hör schon auf. - Schrei mich nicht an.

Was ist los? Warum schreit ihr denn so?

Es gibt keinen Grund, wieder mit dem Rauchen anzufangen.

Ich hab mindestens zwanzig. - Du musst die beiden verstehen.

Sie dachten, es ändere nichts, wenn sie's dir sagen. - Irrtum, es ändert alles.

Alles.

Ich weiß nicht...

Aber ich weiß, dass ich dich sehr lieb habe, Bruder.

Die sind fantastisch. Die Reichweite ist zwei Kilometer.

Sie haben zwei Kanäle, drückt man da drauf, sind sie sprechbereit.

Und die Batterien reichen zwei Tage. Das ist sehr gut.

Sollen wir die kaufen? - Okay. - Das war's? - Ja. Danke. - Danke.

Willst du dich noch umsehen oder holen wir Mateo gleich ab? - Nein, wir fahren gleich.

Susan, ich gehe für eine Weile von zu Hause weg. Bis ich klar sehe.

Fällt dir keine andere Lösung ein?

Wenn ich dir nicht vertrauen kann, ist es besser so.

Vielleicht hab ich dir nicht die ganze Wahrheit gesagt.

Aber geh nicht weg, bitte.

Ich liebe dich. - Das ist nicht genug.

Wir haben uns nicht zufällig kennengelernt.

Verzeihung. - Schon gut.

Ich wurde beauftragt, mit dir Kontakt aufzunehmen.

Aber ich wusste nicht, warum und wozu.

Verzeihung, gehört die Ihnen? - Ja. - Sehen Sie nach, ob alles drin ist.

Aber dann verliebte ich mich in dich. - Hat man dich dazu auch beauftragt?

Das hat man absolut nicht.

Es tut mir leid, mehr kann ich dir nicht sagen.

Aber du wusstest, dass ich adoptiert wurde. - Ja.

Okay. Wer hat dich beauftragt, mich zu überwachen?

Ich überwache dich nicht, Diego.

Ich weiß, was du denkst und ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. - Nein.

Das alles ist sehr seltsam, ich weiß. Aber du musst mir vertrauen.

Ich weiß nicht mehr, wer du bist. Ich erkenne dich nicht wieder.

Ist das alles? - Ich darf dir nicht mehr sagen.

Okay. Heute Nacht schlafe ich entweder im Labor oder bei Martín.

Morgen suche ich mir dann was, wo ich bleiben kann.

Wie lang hab ich geschlafen? Wie spät ist es? - Zu Frage eins: keine Ahnung.

Zu Frage zwei: Viertel nach drei.

Oh Gott, das ist ein Anti-Freunde-Übernachtungssofa.

Deswegen hab ich es.

Weißt du, wie du aussiehst?

Ich versteh dich nicht, Diego. Wie kannst du eine zehnjährige Beziehung abbrechen,

nur weil in Buenos Aires ein alter Säufer den Namen deiner Frau genannt hat?

Ich bin mir sicher, dass sie den Arsch kennt. Und sie wusste, dass ich einen Bruder hatte.

Du traust einem alten Säufer mehr als deiner Frau.

Ich traue niemandem. - Die Sache mit der Adoption und das mit deinem Bruder

macht dich noch total verrückt. Du hast keinen handfesten Grund,

Susan zu misstrauen und Schluss. - Wenn du nicht willst, dass ich bei dir bleibe,

dann sag's einfach. - Was redest du da?

Ich will nur, dass du nicht durchdrehst. Komm, trink einen Schluck Saft. - Nein.

Hast du was gefunden?

Wenig. Es gibt mindestens zweihundert Organisationen, die sich damit befassen,

leibliche Väter zu finden, plus zwei Fernsehprogramme.

Meine Augen brennen wie Feuer. - Lass mich mal, vielleicht hab ich ja Glück.

Nein, ich will das selbst machen. - Okay.

Deine Eltern Deine Familie

Sie sollten sich das mal ansehen, Sir.

Sie kommen der Sache immer näher, sie checken genau die richtigen Websites.

Bei dem Tempo brauchen sie nicht mehr lange.

Wir können ihren CPU nicht sperren? - Sie haben eine erstklassige Firewall.

Oh Gott.

Eins, zwei, drei! - Spitze, Mateo. - Also los.

Er hat eine Frau und einen Sohn.

Ihr habt mir nicht gesagt, dass er einen Sohn hat. Und er ist nicht da?

Das war's, ich gehe. Mach du weiter.

Wenn du was findest, ruf mich zu Hause an. Ich hab noch kein Handy. - Warte.

Was ist?

Beinahe hätte ich's vergessen.

Hier, Mann. Das Geschenk für Mateo.

Batterien? - Ja, bei den Sachen, die er kriegt, sind bestimmt keine dabei.

Und keiner kauft welche. - Aber ich hab noch welche

von deinem Geschenk vom letzten Jahr. - Ja? - Ja.

Was soll's? Die sind bestimmt schon abgelaufen.

Gehst du?

Ihr glaubt nicht, was mein Vektoranalyseprogramm im Web fand.

Zum Geburtstag viel Glück...

Ihr hättet mir das sofort sagen müssen. - Zum Geburtstag viel Glück...

Dass er einen Sohn und eine Frau hat, ändert alles.

Zum Geburtstag, lieber Mateo, zum Geburtstag viel Glück.

Morgen, wenn er allein ist,...

- Ja. Bravo. - Pack es aus. - Ja. Die Walkies!

...bringt ihr ihn auf die Dachterrasse meines Hotels.

Danke. - Bedank dich bei Oma. - Danke.

Lebend.

Schau dir das mal an.

Es ist seltsam, aber du wirst entzückt sein.

Wieso? Mach schon. - Moment. Manchmal ist die Hackerei beim zweiten Mal schwieriger.

Jetzt hab ich's gleich.

Warum ist Papi nicht gekommen? Er hat viel Arbeit, stimmt's?

Ja, er ist kurz davor, eine Entdeckung zu machen,

die viele Kinder auf der ganzen Welt gesund macht.

Aber morgen bringt er mich doch zur Schule, oder?

Hat er das schon einmal nicht getan? - Nein. - Siehst du.

Und jetzt wird geschlafen, Schatz.

Happy Birthday. - Thank you.

Gleich hab ich's.

Tada! Albert D. Eldrich.

Könnte fast ich sein.

Durch diese Ähnlichkeit hat mein Programm ihn gefunden. - Wurde auch Zeit.

Er ist Engländer, ich kann die Briten zwar nicht ausstehen... Abgesehen von deiner Frau.

Das ist das Jahrbuch seiner Promotion, mit Kommentaren seiner Kommilitonen.

Du bist jetzt durch den Wind. Aber glaube nicht alles,

was im Internet steht, hörst du? - Das ist die offizielle Datenbank.

Er ist so clever. Er ist überaus intelligent, beinahe ein Genie.

Er spricht fünf Sprachen. Perfekt, nach dem, was hier steht.

Er erforscht viele Dinge, aber er teilt sein Wissen nicht.

Darin seid ihr euch jedenfalls gleich. Bei den Sprachen absolut nicht.

Pardon, Monsieur.

Mein Traum ist es, einen Weg zu finden, Klone von Menschen herzustellen.

Weissman. Ja.

Ja, Sir, wir haben es eben auf dem Monitor verfolgt.

Ja, verstanden.

Morgen Mittag fliegen wir nach Madrid. Machen Sie die Dokumente für Spanien fertig.

Ein bisschen Spaß muss auch mal sein. - Was wir morgen zu tun haben,

wird auf keinen Fall ein Spaß. Wir nehmen die volle Ausrüstung mit.

Wir brauchen die Einsatzdokumente für Spanien.

Jetzt sag bloß nicht, dass dir derselbe Gedanke durch den Kopf geht wie mir.

Das ist unmöglich. Absolut unmöglich.

Andererseits, das Material hatten sie.

Sie hatten Mikroskope. - Mikropipetten. - Auch sowas wie Mikroelektroden.

Der erste Klon wurde gezüchtet im Jahr 19... -...52.

Thomas King und noch einer. - Ja, aber das war ein beschissener Frosch.

Aber ihm verdanken wir's, dass wir Lungenimplantate haben.

Vielleicht sind die viel weiter. Er könnte ein Klon sein.

Willst du mich veräppeln, oder was? - Nein.

Aber es wär's doch ganz cool, wenn er ein Klon wäre. - Hallo, Dolly, alles okay?

Lauf so schnell du kannst, halte einen Monat durch...

Mami?

Papi?

Ja?

Emilia. Wo ist Martín?

Ich weiß nicht, ich glaub, er ist Joggen gegangen. Der spinnt.

Ich stell ihn ab.

Wie spät ist es?

Papi!

Viertel nach acht. Du drehtest gestern ziemlich durch,

als es darum ging, ob die Freiheit in den Genen liegt.

Bis dann. - Bis dann.

Hallo, Mateo. - Papa, wo warst du? - Ich hatte zu arbeiten.

Wieso bist du noch im Schlafanzug?

Hast du diese wichtige Sache entdeckt, von der mir Mama erzählt hat?

Was hat sie erzählt? - Dass man damit Kinder gesund machen kann.

Ich bin nah dran. Wo ist Mama?

Sie hat einen Zettel an den Kühlschrank geklebt.

Ich muss was erledigen, Papi bringt dich zur Schule. Ich drück dich.

Du bist mir was schuldig, Papa. Ich muss die Wahrheit wissen.

Ich wollte nie, dass du in diesem Geschäft arbeitest.

Ich wusste, dass es eines Tages so kommen könnte.

Erzählst du es mir nicht, haben wir uns nichts mehr zu sagen!

Okay.

Mitte der sechziger Jahre beauftragte das Gesundheitsministerium Eldrich

mit der Durchführung eines streng vertraulichen Projekts.

Dem Klonen von Menschen.

Eldrich sollte einen Mann klonen, dessen Identität nicht mal mir bekannt war.

Sein Code-Name war 2.

Ich war für die Sicherheit zuständig. Meine Aufgabe war es, alles geheim zu halten.

Aber er schaffte es, den Minister hereinzulegen. Und mich auch.

Er bezahlte eine Prostituierte dafür, sich die Eierstöcke entfernen zu lassen.

Das fanden wir durch unsere Ermittlungen heraus.

Die offiziellen Labore machten in dieser Zeit keine Fortschritte.

Eines Tages verschwand die Prostituierte.

Eldrich beschloss, seinen eigentlichen Auftrag zu vergessen.

Er fand ein besseres Objekt für seinen Ehrgeiz.

Er wollte sich selbst klonen.

Er drohte, an die Öffentlichkeit zu gehen, als wir es erfuhren.

Wir bekamen den Auftrag, ihn zu eliminieren.

Ich machte einen Fehler, und es gelang Eldrich zu entkommen.

Als die Prostituierte schwanger wurde, brachte er sie in ein Haus auf dem Land.

Sie war isoliert, bis wir sie fanden und uns um sie kümmerten.

Zu diesem Zeitpunkt hätten wir sämtliche Beweise vernichten sollen.

Aber unsere Anweisungen waren andere. Du weißt ja: Politiker und Moral.

Dann suchte Eldrich Zuflucht in der Sowjetunion.

Ich versuchte ihn zu erledigen. In Berlin, Prag und Moskau.

Aber er wurde vom KGB beschützt.

Als die Jungen geboren wurden, nahmen wir sie in unsere Obhut.

Zwei Familien adoptierten sie.

Einer in Argentinien. - Der andere in Spanien. - Ja.

Eldrich war ein geduldiger Mann. Er brauchte nur dreißig Jahre warten,

und aus den Jungen würden herausragende Wissenschaftler werden.

Und das würde seine Suche weltweit auf fünftausend Männern einschränken.

In den vergangenen fünf Jahren engagierte er Profikiller, um sie zu finden.

Sie nehmen ihren Opfern Blut ab und schicken es an Eldrich zur Analyse.

Wir haben die beiden 25 Jahre lang beschützt.

In Spanien wechselten wir den Schutzagenten sechs oder sieben Mal.

Du warst die letzte Agentin, die der Operation zugeteilt wurde.

Wir nahmen an, es würde kein Risiko bestehen, deswegen schickten wir dich.

Vor wem schützten wir die beiden. Vor Eldrich?

Diego ist eine potentielle Zeitbombe.

In den Händen eines Politikers oder eines cleveren Journalisten

könnte er einen Skandal auslösen. Und die Regierung will keine Skandale.

Wir glauben, dass Eldrich an seinem Land Rache nehmen will.

Warum bist du hergekommen? - Dieses Gespräch hat niemals stattgefunden.

Eldrich ist in Madrid. Meine Mannschaft ist in 30 Minuten hier.

Nimm deinen Mann und deinen Sohn und verschwinde. Sonst wäre ich gezwungen...

Verstehst du, was ich dir sagen will?

Danke, Papa. - Schon gut.

Er scheint es eilig zu haben.

Nicht mal in Ruhe frühstücken kann man.

Mach schon. Du hast ja dein Walkie dabei. Du darfst doch keine Spielsachen mitnehmen.

Ich hab doch nur eins dabei. - Hast du das andere schon verloren?

Das ist im Auto, damit ich mit dir sprechen kann. - Das behalte ich.

Los, sonst kommen wir wegen dir noch zu spät. - Dann lauf.

Martín, hier ist Susan. Wo ist Diego?

Das weiß ich nicht genau. Vielleicht hat er Mateo zur Schule gebracht.

Sag ihm, er soll nicht zur Arbeit fahren, sondern auf mich warten. Es ist wichtig.

Warum denn, was ist los?

Gehen wir.

Warte.

Was ist los?

Wir müssen Mateo holen. Wir haben zwei Stunden, um alles Geld abzuheben.

Tickets zu kaufen und Spanien zu verlassen. - Warum denn?

Komm, Mateo, wir müssen gehen. - Ich will nicht. - Komm jetzt, Mateo.

Verzeihen Sie. - Wir haben es eilig, sonst verpassen wir das Flugzeug. Wir verreisen.

Okay.

Hast du die Kreditkarten dabei? - Ja, aber erklär mir, was los ist.

Dazu ist keine Zeit, vertrau mir. - Nein. Sag mir erst, was los ist.

Ich erklär's dir, aber jetzt müssen wir hier weg. - Nein, jetzt!

Du musst es mir jetzt erklären.

Wenn du zwei Männer siehst, die dich beobachten,

dann komm nicht nach Hause. Lauf so schnell du kannst.

Und benutze niemals wieder deinen Namen.

Susan!

Mama! Papa!

Papa!

Papa! Mama! Papa!

Pass auf, Mama!

Ins Auto, Mateo!

Ins Auto!

Diego, ins Auto!

Ist es das, was du mir nicht sagen konntest?

Er schießt! - Runter.

Er will ihn lebend.

Ich habe für den englischen Geheimdienst gearbeitet.

Wer sind die? Was wollen sie von uns? - Ich weiß nicht. Engländer sind es nicht.

Die Schlampe hat mir die Nase gebrochen. - Lässt sich von einer Frau schlagen.

Gibt seine Majestät jetzt die Erlaubnis zum Schießen? - Aber nur auf die Reifen.

Wo fahren wir hin? - Der ursprüngliche Plan ist hinfällig.

Am besten wir nehmen einen Zug zur Küste.

Was wollen die von uns? - Mateo, was machst du? Bleib unten.

Scheiße.

Ich weiß, nur auf die Reifen. - Dann wollen wir mal.

Achtung, der schießt.

Mateo, runter.

Ich glaub, wir haben sie abgehängt.

Mist, da sind sie. - Verflucht.

Wer sagt's denn?

Aus dem Weg. - Pass auf.

Wir haben sie verloren. - Da sind sie.

Mateo, alles klar? Keine Angst, es ist nichts.

Wir haben alles unter Kontrolle.

Alles okay?

Ich nehm den Weg durch den Tunnel.

Mama.

Diego? Diego.

Mateo, steig aus.

Mateo, steig aus. Du sollst aussteigen.

Diego.

Mateo, lauf zu Oma. Du läufst da rauf, dann siehst du das Einkaufszentrum.

Von da kennst du den Weg. - Und wenn ich mich verlaufe?

Mateo, jetzt lauf schon. Lauf!

Schau nicht zurück. Und sprich mit niemandem.

Lauf, Schatz!

Diego.

Was wollt ihr? - Hast du's bequem?

Diego.

Diego. Was wollt ihr von uns?

Halt die Klappe, sonst blas ich dir den Schädel weg. - Diego!

Jetzt hilf mir mal, du Arsch.

Frauen sollten einfach nicht Auto fahren.

Nein!

Scheiße.

Nein!

Martín. Sieh dir das an, das ist echt stark.

Dieser Eldrich hat im selben Jahr für die englische Regierung und die DDR gearbeitet.

1975. Mitten im Kalten Krieg.

Kommt dir das nicht auch seltsam vor? Martín?

Ja?

Sie haben Emilia umgebracht.

Hast du die Polizei verständigt? - Ja.

Hör zu und merk dir gut, was ich dir sage. Geh sofort zum Busbahnhof.

Steig in irgendeinen Bus, den du zufällig erwischst. In irgendeinen.

Kapiert, in irgendeinen Bus.

In der Stadt, in der du ankommst, suchst du dir irgendein Hotel. - Ein Hotel.

Zahl nicht mit Kreditkarte. Bleib ruhig. Nach 2 Tagen geh zur nächsten Polizeistation.

Zur Polizeistation. - Mach nichts Ungewöhnliches. Gib dich ganz normal.

Lenke keine Aufmerksamkeit auf dich. - Aber warum?

Warum? Was läuft hier? Ich hab doch nichts getan.

Mach, was ich gesagt hab. Und wirf dein Handy sofort in den nächsten Mülleimer.

Roberts, hier ist Arbeit für Sie.

Eldrich ist im Conde Duque Hotel. - Sullivan. Bringen wir es hinter uns.

Danke. - Warum bin ich entführt worden?

Ich wollte dich nur kennenlernen. - Wozu?

Weil ich wissen will, wie du bist, nichts weiter.

Willst du meinen Organismus untersuchen?

Du bist Eldrich, nicht wahr?

Ich weiß, dass mein Bruder und ich das Ergebnis eines Experiments waren.

Das glaubst du also. - Stimmt es denn nicht?

Würde sich dein Leben verändern, wenn du wüsstest, dass du ein Klon bist?

Da ist es.

Wissen wir schon, wieviele es sind? - Das will ich gerade rausfinden.

Heutzutage klont jeder...

Ich habe schon vor dreißig Jahren versucht, Menschen zu klonen.

Aber ich scheiterte.

Es war nicht machbar. Es ist lächerlich

zu glauben, man hätte damals damit Erfolg haben können.

Ich hatte das beste Material und jede Menge Mittel

zur Verfügung und erzielte keine Ergebnisse. Also log ich.

Ich brauchte Zeit. Ich führte eine künstliche Befruchtung mit meinem Samen durch.

Und nicht mit den Zellen der Person, die ich klonen sollte.

Ihr seid keine Klone. Ihr seid meine Söhne.

Ich konnte die Wahrheit niemandem anvertrauen.

Und warum hast du dich solange versteckt?

Ich hatte allen Grund dazu...

Die Idioten glaubten, dass eine Frau mit geklonten Embryonen schwanger war.

Verdammtes Rauchverbot.

Sie bekamen Angst und wollten das ganze vertuschen...

Dann dachten Sie sich das mit der Adoption aus.

Nicht mal in Ruhe rauchen kann man.

Und die Mutter? - Eure Mutter?

Sie war eine Prostituierte.

Sie hat sich für Geld befruchten lassen.

Scheiße.

Was ist aus ihr geworden? - Ich weiß nicht, vielleicht haben sie sie verschwinden lassen.

Es sind zwei. Bewaffnet.

Eldrich und Diego sind ein Stück von der Tür entfernt.

Diego ist auch da, sind Sie sicher? Bestätigung. - Positiv, Diego ist auch da.

Verdammt. Michael, sichern Sie den Hinterausgang.

Es hat lange gedauert, bis wir es endlich geschafft haben, uns zu treffen.

Der englische Geheimdienst versteht sein Geschäft, das muss man ihm lassen.

Aber ich wusste, dass ihr als Erwachsene hervorragende Wissenschaftler werden würdet.

Ich glaube, du lügst.

Ja? Warum?

Ich würde an deiner Stelle niemals die Wahrheit sagen. - Aber ich tu's.

Verzeihen Sie, ich bin auf der Suche nach... - Einen Augenblick, bitte.

Wenn ich nur dein Sohn bin, wie erklärst du dann,

dass ich deine Träume habe? Wie erklärst du das?

Welche Träume? - Da ist jemand, der fliegt.

Du. Du fliegst über die Themse, als Junge.

Ich hatte diesen Traum niemals.

Ganz ruhig, keinen Mucks.

A.D. Eldrich, was für eine Überraschung. Welch ein nettes Familientreffen.

John Weissman höchstpersönlich. Wir haben uns ja ewig nicht gesehen.

Diesmal lasse ich Sie nicht einfach so verschwinden.

Nein, bitte nicht.

Michael, auf die Dachterrasse. Agentin erschossen. Aufs Dach, sofort.

Die Waffe weg.

Diego. - Stehenbleiben. - Nein, bitte.

Sie sind in Sicherheit, Diego. Ich möchte Ihnen etwas zeigen, bitte.

Ganz ruhig. Ganz ruhig, okay?

Ich bin von der Polizei. Es besteht kein Grund, Angst zu haben.

Die Männer, die Sie entführten, sind Verbrecher. Ich bin hier, um Sie zu retten.

Nehmen Sie die Waffe runter.

Bitte legen Sie sie auf den Boden.

Ich weiß nicht... - Es ist alles in Ordnung, Sie sind in Sicherheit.

Legen Sie die Waffe auf den Boden. - Nein. Tu's nicht.

Behalt die Waffe, du brauchst sie.

Ganz ruhig, Diego. Nicht abdrücken. - Komm nicht näher. - Wir müssen weg.

John wird dich töten und dann verschwinden lassen.

Wieso? - Es ist sein Auftrag. Er muss dafür sorgen, dass niemand erfährt, wer du bist.

Wer bin ich denn, Susan?! Wirst du mir das sagen, weißt du es?

Wir müssen weg, Mateo holen und verschwinden, vertrau mir.

Nur zu. Vertrauen Sie ihr.

Wissen Sie, dass ihr Name gar nicht Susan ist?

Wie heißt du wirklich? - Gehen wir, ich bitte dich. Wir müssen weg.

Sie hat Sie niemals geliebt. Sie hatte eine Mission zu erfüllen.

Und die muss sie jetzt zu Ende bringen.

Komm nicht näher.

Ich muss eine Blutprobe von ihm nehmen. Ich muss es wissen. - Wozu, was bringt das?

Ich muss es wissen.

Hör zu, wenn du am Leben bleiben willst, müssen wir sofort hier verschwinden,

Mateo holen und uns verstecken. Wenn du bleibst, erfährst du die Wahrheit.

Aber dein Sohn wächst ohne Vater auf.

Komm jetzt. Tu es für ihn. Tu es für uns, Diego.

Ich werde jetzt gehen.

Susan!

Susan, alles in Ordnung?

Wir müssen weg. Gehen wir endlich. Diego, vertrau mir.

Wir müssen weg.

Okay. Gehen wir.

Diego...

Diego. Mein wirklicher Name ist Carol Weissman.

Los, fahren wir.

Ein Stück Käse? Ein Stück Käse, aus Cameros, schmeckt wirklich fabelhaft.

Nein, danke. - Probier ein Stück, dann geht's dir besser, du wirst sehen.

Los. Nimm schon. - Wenn Sie meinen. Danke sehr. Danke.

Das ist ein Geschmack.

Du glaubst nicht, was für eine Mühe es war, die Sterbeurkunde zu beschaffen.

Ich möchte wissen, ob du die Wahrheit herausgefunden hast, oder ob du...

gelernt hast, mit dem Zweifel zu leben. Du fehlst mir, du Weichei.

Bei all der Arbeit und all den Mäusen fiel mir nicht auf, dass ich nur zwei Freunde hatte.

Emilia werde ich nie mehr sehen. Und dich?

Wo zum Teufel steckst du eigentlich? Schon mal was von E-Mail gehört, du Arsch?

Du könntest anonym eine Adresse einrichten und kommunizieren wie ein normaler Mensch.

Stimmt, hatte ich vergessen, du bist ja nicht normal.

Du bist der unnormalste Mensch, den ich überhaupt kenne.

Also, bis bald, mein Freund.

Ich drück dich ganz fest. Martín.

Papa? - Ja? - Aus was sind eigentlich die Wolken?

Also, dort im Meer ist Wasser, nicht?

Wenn die Sonne das Wasser erwärmt, dann verdampft es und der Dampf steigt auf.

Die Wolken bestehen aus vielen winzigen Wasserdampftröpfchen.

Vergiss es, sie bestehen aus Zuckerwatte, und wenn du was Süßes willst,

dann schnappst du dir eine und beißt rein. Sie schmecken nach Karamell.

Eins, zwei, drei, los...

Lauf so schnell du kannst, halte einen Monat durch.

Und benutze niemals, niemals wieder deinen Namen.

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