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Vielleicht wäre mein Leben jetzt anders.
Vielleicht hätte ich es sogar gemocht.
Egal, ich habe mein Leben und es ist ok so, Punkt.
Der Mann an meiner Seite ist mein Mann Michael.
Schon Jahre hat er eine oder sogar mehrere Affären.
Wir reden nie darüber. Ich gebe vor, nichts zu wissen,
und er tut so, als ob er's nicht merkt.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Schatz.
Danke.
Ich hab' versucht, es auf arabisch zu schreiben,
doch hab's nicht geschafft. Herzlichen Glückwunsch.
Danke, das ist sehr lieb von dir.
Willst du was trinken?
Ja, bitte.
Herzlichen Schnaps-Tag, ich meine Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Schatz.
Danke, Schatz.
Prost.
Schon Jahre schlafen wir in getrennten Betten.
Seit unserer Hochzeit.
In der neuen Wohnung haben wir getrennte Zimmer.
Wir spielen die Rolle der "idyllischen Familie" ausgesprochen gut,
möglicherweise besser als viele anderen Paare.
Klare Nacht in London. Verkehrsmeldungen jetzt...
Hallo, hier ist Andrew Foster, guten Morgen...
Hallo, bist du wach? - Ja. - Ich finde meinen Nagelknipser nicht.
Ich glaube, ich habe einen in meiner Schublade.
Prima. Bob holt mich heute ab. Er hat diesen ekelhaften Porsche gekauft.
Gebraucht.
Oh Gott, ich habe einen entsetzlichen Kater.
Deine Leber würde in einen Schockzustand gehen, wenn nicht...
Hör auf, Michael. Ich bin netter, wenn ich besoffen bin.
Ja, fast alle Alkoholiker denken so.
Heute soll die Geschirrspülmaschine repariert werden.
Gut. Endlich.
Schau dir mal meine Geliebte an. - Eine Schönheit.
Sie ist ein gemeines Luder, so wie ich es mag.
Der Milchmann hat zwei Flaschen dagelassen.
Was machst du denn hier?
Schlechte Zeit? - Es ist noch früh. - Ach ja, wie spät ist es?
Warum hast du nicht angerufen? Und wie bist du hergekommen?
Wo ist das Problem? - Kein Problem.
Bus, U-Bahn, Bus. Es ist nicht so weit. - Richtig.
Wau, Lara, das ist also dein neues Zuhause. Herrlich, es ist...
Wau du Fotze, gar nicht schlecht.
Danke.
Du siehst wütend aus. - Nun...
Ich wollte dir gratulieren. Es ist doch heute oder? - Gestern.
Magst du etwas trinken? - Warum nicht. Was hast du?
Kaffee, Tee. - Hast du was zum Essen? Ich habe einen Mordshunger.
Nicht wirklich. Ich war noch nicht einkaufen.
Du bist noch mit Michael zusammen? - Ja. - Wo ist er?
Weg. - Weg? Wie, hat er dich verlassen? - Nein, er ist zur Arbeit gegangen.
Immer noch Lehrer? - In der Werbung. Er ist recht erfolgreich.
Du siehst blendend aus. - Lügnerin. - Echt. Dein Gesicht ist...
Ach, das. - Ja. - Ich war bei Boots.
Die hatten dieses kostenlose Schmierzeug.
Gefällt's dir? Ich muss meine Haare zurechtmachen.
Mein Friseur ist der mieseste in der ganzen Stadt. - Sieht gut aus.
Jolanda. - So heißt sie? - Ja. Sie ist nett.
Ich gebe sie um nichts in der Welt auf.
Ich muss James wecken. - James? - Meinen Sohn.
Ach ja, dein Sohn. Wie alt ist er? - Sieben.
Hier ist's sehr ordentlich. - Die Putzfrau kommt morgen.
Eine Putzfrau.
Einen Mann, einen Sohn und eine Putzfrau. - Hör auf.
Ich muss sowieso James zur Schule bringen, also...
Warum hast du mir nichts vom Umzug erzählt?
Du hättest mindestens anrufen oder eine Karte schicken können.
Ich weiß. Tut mir leid.
Wo ist also der Junge? Kann ich ihn sehen? - Schlechte Zeit.
Lara, bitte, bitte, bitte. Ich sag nur hallo und gehe.
Ok, warte hier. - Danke. - Kein Arabisch.
Inam. - Lara, Lara, Lara,
warum hat's so lang gedauert?
Flugverspätung. Wer ist das? - Er ist der Schichtleiter im Café.
Du küsst den Schichtleiter in der Öffentlichkeit? - Er hat ein Auto.
Du küsst ihn, weil er ein Auto hat? - Nein, er ist nett, komm.
Brian, das ist meine Freundin Lara. - Wie geht's, Lara?
Mir scheint's, dich schon zu kennen. Inam hat mir alles über dich erzählt.
Sie ist wahnsinnig aufgeregt, dass du hier in England bist. Toll!
Kommt ihr nach? Ich bringe das zum Auto.
Was hat er gesagt? - Irisch. Ist das alles, was du mitgebracht hast?
Du hast getrunken, was? Du bist betrunken, ich kann's riechen.
Halt's Maul.
Ich weiß, dass du wach bist, also tu nicht so.
Wer war an der Tür?
Ein Freund.
Steh' schon auf, du bist spät.
Ich hasse diesen Job. - Spreche Englisch.
Scheiße. - Spreche Englisch.
Warum hat's so lang gedauert? Und was ist mit dem Lippenstift?
Schau dir mal meine Hände an, sieh sie dir nur an.
Kau nicht an ihnen rum.
Das hat nichts mit deinem Job zu tun, das ist ein toller Job.
Du würdest sicher Cappuccinos machen, bis dein Hirn austrocknet.
Heißen Kaffee! Mein Arsch. Nicht für mich.
Ich hasse, eh... - unterwürfig zu sein. - Unterwürfig zu sein.
Hab's heute gefunden, hier, allzu unterwürfig, gehorsam,
pflichtbewusst, eine Person, die unter der Autorität einer anderen arbeitet.
Die Engländer sind schlimmere Sklaventreiber als die Juden,
nur höflicher.
Guten Abend, meine Damen und Herren.
Guten Abend Herr Johnston.
Nun, wie du...
eh, das heute morgen...
Heute reden wir über diese strittige...
Hast du dich hinter den Ohren gewaschen? - Ja.
Innen, außen und rundherum? Ich warne dich, lüge nicht!
Habe ich dir nicht gesagt, unten zu warten?
Ich will den Jungen sehen. Wie heißt du, Kleiner?
Er heißt James. - James, James, James.
Auf, wir gehen. Kommst du? - Ja.
Wirst du mit uns wohnen? - Nein, sie fährt wieder nach Hause.
Ich bin gerade erst angekommen.
Hast du was verloren? - Ja, mein Handy. Keine Ahnung, wo ich's gelassen habe.
Mist, wo ist mein Handy?
Entschuldige.
Deine Mutter will, dass ich gehe. - Sind wir schon fertig?
Schöner Wagen. Deiner? - Ja. Nein. Michaels.
Der von meinem Mann ist etwas kleiner, aber fast neu.
Dein Mann? - Du kennst ihn doch oder?
Ich wusste nicht, dass du verheiratet bist.
Natürlich nicht. Wie konntest du auch? - Wann hast du geheiratet?
November vor zwei Jahren.
Sicher habe ich ein Foto von ihm.
Ich bin so unorganisiert.
Das ist Aaron. - Aaron? - Nett, was?
Ja, nett. - Ein wenig verrunzelt... Ich meine das Foto.
Er sieht gut aus. - Schon gut, Lara. Seine Zähne sind ziemlich gelb,
aber er ist beladen. - Du hast also, was du wolltest.
So wie du.
Ich muss schnell einen Mann finden, bevor's mit meinem Körper aus ist
und nur noch mein Hirn zählt. Kannst du dir das vorstellen?
Das geschieht nie. - Warum? - Du bist zu sexuell eingestellt.
Sexuell eingestellt. Schönes Englisch, Lara.
Ja, schon gut.
Ich bin nicht sexuell angehaucht. Ich bin unglücklich, sogar deprimiert.
Für mich ist der Sex, was für dich der Alkohol ist.
Ein trauriges kleines Beruhigungsmittel.
Ist das Englisch gut genug für dich, Madame?
Du hast die Liebe aufgegeben, was? - Ja. Nein. Möglich. Ich weiß nicht.
Du hast einen Mann, der dich sehr mag.
Ja, ich habe einen Mann. - Liebst du ihn? - Natürlich nicht.
So? - So. Er ist ein guter Kerl. - Ein sehr guter Kerl.
Ja. Britisch. Ich meine italienisch-britisch.
Nicht beschnitten. - Kann geändert werden.
Wenn ich ihn das machen lasse, dann glaubt er mich in seiner Schuld. Nie!
Nun, wenn du ihn nicht liebst, warum also die Anstrengung?
Wer sagt, dass ich ihn nicht liebe? - Du. - Nicht wahr. - Doch.
Ich will nicht mit einem langweiligen, mittelmäßigen Englischlehrer
mit einem Grundgehalt verheiratet sein.
Für dich wäre er perfekt. - Danke. - War nicht so gemeint.
Wie denn? - Ich bin nicht fähig, ihm das zu geben, was er braucht.
Ich brauch was zum Trinken.
Du hast doch dein Fläschchen. Nimm einen Schluck.
Verpiss dich!
Du behandelst mich wie Luft. - Gute Luft!
Ich muss alle deine inneren Gedanken schlucken,
deine Ansichten über Männer, über das Leben, die Liebe...
doch ich werde nie mit einbezogen.
Unsere Beziehung bedeutet dir nichts.
Du scherst dich einen Dreck um meine Gefühle.
Ich höre. Was soll ich tun? - Mich lieben, mit mir sein.
Ich will dich nicht an einen Mann verlieren.
Ich zweifle sehr daran, dass mich ein Mann überhaupt will.
Und wieder reden wir über dich. - Tut mir leid.
Lass uns mal über mich zur Abwechslung reden. - Verzeihung.
Du hast alles, ich nichts. Ich werde einsam sterben und in einem
palästinischen Friedhof begraben werden.
Gibt's palästinische Friedhöfe in London?
Es gibt in London alles "palästinensisch", wie "jüdisch".
Herrgott, du bist so ein Jammerlappen. - Richtig.
Ich tu mir leid, auch wenn Millionen gerne mit mir tauschen wollten.
Ich lebe in der teuersten Stadt der Welt. Die Miete ist wahnsinnig teuer,
Transportmittel sind teuer und auch die Lebensmittel, definitiv der Alkohol
und rate mal, diese Idioten vom British Council zahlen für alles.
Voilà. - Kann ich mein Glück nicht erkennen oder will ich lieber zurück nach Ramallah?
Ich weiß. Du verdienst alles, was du dir wünschst.
Warum also kann ich dich nicht haben?
Was? - Nichts. - Was ist los? - Nein, nichts.
Ist es noch weit zur Jungenschule? - Nein.
Was machst du? - Hinten ist mehr Platz.
Das ist vom Eisschrank deiner Mutter. Nimm's. - Danke.
Vielleicht wirst du nach dem Mittagessen Lust auf Süßes haben.
Hallo. - Hallo
Frische Blaubeeren vom Obststand unten. - Danke Herr Johnston.
Lara, du kennst mich schon lang genug. - Richtig. Entschuldigung, Michael.
Hier, bitte. - Inam ist nicht hier.
Kann ich reinkommen? - Ja. - Danke.
Ist mit ihr etwas nicht in Ordnung? - Nein, nicht in Ordnung?
Sei nicht traurig. Sie mag dich. Wirklich, sie mag dich sehr.
Aber sie hat dieses Bedürfnis nach... - Nach anderen Männern?
Vielleicht. - Andere Männer.
Willst du etwas trinken?
Gerne, ich habe nichts dagegen.
Inam versteckt Wodka unter dem Kissen. Hier.
Danke.
Willst du sitzen? - Danke. - Setz dich.
Geht sie jeden Abend aus? - Manchmal kommt sie sogar nicht zurück.
Hat sie dir erzählt, dass sie keine Kinder haben kann?
Nein. - Sie kann keine Kinder haben.
Sie glaubt sowieso, dass Kinder nur Zeitverschwendung sind.
Das hat sie mir nicht erzählt. - Aber über die anderen Männer ja oder?
Ja, hat sie. Sie hat mir aber nichts von dir erzählt.
Was ist mit mir?
Ich habe euch auf dem Boot küssen gesehen.
Sag mal, Lara, ich würde gerne wissen,
warum erzählst du mir das über Inam?
Willst du mich von ihr fernhalten? - Nein, ganz und gar nicht.
Warum erzählst du mir dann das alles? Sie ist doch deine Freundin.
Warum also machst du sie schlecht?
Das würde ich nie tun.
Ich liebe Inam sehr.
Sie ist meine Freundin.
Es ist nicht so, wie du denkst.
Ich sage ihr dauernd, ich will dich nicht so lieben...
doch das interessiert sie nicht.
Ich will eine Familie, heiraten, Kinder.
Kann ich noch was haben? - Du solltest nicht so viel trinken.
Du bist der Muslim, du solltet nicht so viel trinken.
Prost. - Prost.
Tut mir leid, ich hätte es nicht tun sollen, entschuldige.
Nein, bleibe, geh nicht.
Ich hätt's nicht sagen sollen, hab's aber getan,
was folgte, war vielleicht ebenso eine zufällige Wendung des Schicksals,
wie ein sorgfältig geschmiedeter Plan.
Komm schon, vergiss deine Tasche nicht. - Hallo Frau Johnston, guten Morgen.
Guten Morgen. - Hallo James. - Hallo. - Bye, bye.
Warum bist du gekommen? - Es ist dein Geburtstag.
Brauchst du Geld? - Nein, du beleidigst mich. - Was also willst du?
Ich wollte dich einfach nur sehen, das ist alles.
Du kommst ja nicht mehr. - Nein, ja. - Ja was?
Ja, ich weiß, tut mir Leid.
Ich muss schnell nach Hause. Der Handwerker muss kommen.
Oh, der Handwerker. - Ja, ich fahre dich nach Hause.
Oh, nein, ich war schon lästig genug. Bring mich nur zur Busstation.
Dort ist eine.
Entschuldige, dass ich dich überrumpelt habe.
Ich habe dich vermisst, das ist alles.
Oh, ganz nebenbei, ich bin schwanger.
Schwanger? Von wem? - Wie, von wem? Von meinem Mann Aaron, du Dummchen.
Ich bin jetzt ein braves Mädchen.
Ich bin sehr glücklich für dich. - Ich weiß, danke. Bye. - Bye.
Was denkt sie jetzt?
Woran erinnert sie sich?
Will ich es wirklich wissen?
Dieses ewige Zurück bringt mich immer wieder an denselben Ort.
Inam, vergiss morgen deine Hausaufgaben nicht.
Ja, Schwester Lombardi. - Und höre das Rauchen auf.
Du imponierst keinem, junge Frau.
Ja, Schwester Lombardi. Sie weiß sicher, wovon sie redet.
Lara, ich sehe dich später, ok? - Aber... - Warte einen Moment.
Planänderung. Keine Bange. Ich komme später.
Jamil, kannst du...? - Ich vermerk's. Dein Vater muss die Rechnung begleichen.
Lara, die Limonade. - Danke.
Lara, wo warst du? Solltest du nicht mit Inam kommen?
Ich habe dir einen Geburtstagskuchen gebacken.
Bist du mit mir böse? - Du hast meinen Geburtstag vergessen.
Habe ich nicht. Ich sagte doch, dass ich komme.
Wir sollten zusammen herkommen. - Du hast Recht.
Tut mir Leid.
Ist dein Plan ernst gemeint? - Natürlich.
Was ist mit der Sperrstunde? - Sperrstunde ist um acht.
Uns bleiben noch vier Stunden.
Vier Stunden sind nicht genug. - Du hast Angst.
Angst? Nur diese Kopfschmerzen mit den Kontrollstellen
und dann das endlose Marschieren.
Du hattest keine Kopfschmerzen, mit den Jungens so viel zu marschieren.
Wenn du glaubst, ich weiß nicht, dass du mir gefolgt bist, dann irrst du dich.
Schon gut.
Zieh dich an.
Lara, Süße, komm her.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. - Danke, Papa.
Lara, vergiss nicht die Sperrstunde. - Lass sie in Ruhe. Sie ist alt genug.
Sperrstunde ist um acht. Sei still und finde eine Arbeit.
Ok, ok, hör schon auf zu meckern.
Lara? Tschüss meine Süße, vergiss nicht die Sperrstunde.
Ok.
Inam, wo warst du? Was hast du in meiner Geldbörse gesucht, sie ist offen?
Geld? - Nein. - Hast du Geld genommen? - Ich sagte doch, nein.
Was hast du in der Hand? - Einen Lippenstift.
Du weißt doch, wie schwer es ist, diesen Mist zu kriegen?
Hallo. - Hallo.
Wenn du meine Geldbörse noch einmal anfässt, kannst du was erleben.
Ich habe ihr gesagt, dass ich nur den Lippenstift genommen habe.
Schön? - Ja. Sehr. - Willst du auch?
Bist du ok? - Ja. Diesmal ist es nur ein gequetschter Kiefer.
Sie ist total verrückt. Kein Wunder, dass mein Vater abgehauen ist.
Ok. Lass uns gehen. Zieh egal was an. Wir haben keine Zeit.
Was ist besser? Das oder das? - Das ist prima.
Welchen Weg nehmen wir? - Wir gehen durch das alte Armeegebäude.
Hallo. Kannst du uns bis zur Kontrolle mitnehmen? - Klar. - Danke.
Also, wir kommen aus Rom, Italien, und wohnen bei unserer doofen jüdischen
Tante Schoschana Lombardi, in der Moriahstr. 47. - Moriahstraße 47.
- Richtig, Moriahstraße 47. - Moriahstraße 47.
Können wir vor der Kontrollstelle aussteigen?
Danke. - Auf Wiedersehen.
Schnell, damit sie uns nicht kriegen.
Ich habe furchtbaren Hunger.
Das Geld reicht für Popcorn. - Popcorn? Sehr witzig. Ich bin auf Diät.
Gut. - Gut? Gut?
Hör auf, Inam.
Was sehen wir? - Es gibt nur Mel Gibson. - Herrlich. Ich liebe ihn.
Ich kann mich nicht mehr genau an den Rest des Abends erinnern.
Jedenfalls ist der Ablauf der Dinge nicht mehr eindeutig nachvollziehbar.
Sollte nicht der Handwerker kommen? - Wie bist du reingekommen?
Ich bin hier schon eine Stunde und sehe keinen Handwerker.
Wie zum Teufel bist du reingekommen? - Durch das Fenster. - Was?
Du hättest mich nach Hause bringen sollen. Es regnet.
Ich glaube ich weiß, wo dein Handy ist.
Warst du das? - Verzeih, es ist mir aus Versehen reingefallen. - Aus Versehen?
Ja, ich habe Aaron angerufen. - Aaron? - Ich sagte dir doch schon, meinen Mann.
Du hast deinen Mann angerufen und dann das Handy ins Aquarium fallen lassen?
Es war ein Versehen. Ich rief Aaron an und er wird mich bald abholen.
Tut mir Leid wegen dem Handy. Sicher bist du wütend auf mich.
Wütend, wieso wütend? Du müsstest wütend sein.
Ich würde nur zu gerne wissen, was du von mir willst.
Mist, schau mich an. Das Kleid ist neu.
Kann ich mich schnell mal baden? Ich friere entsetzlich.
Was nun? Du bist ein echter Griesgram, es ist ja nur ein Bad.
Du hattest mich doch gefragt, ob ich etwas bräuchte oder?
Während ich auf Aaron warte, kann ich doch schnell baden
und das trocknen lassen, damit ich mir nichts hole.
Wenn dir das nicht passt, dann vergiss's.
Ok. Wenn er nicht in einer halben Stunde hier ist, fahre ich dich.
Danke.
Hier. - Danke.
Komm, lass uns gehen.
Schnell. Die Sperrstunde ist schon vorbei. Wir sind spät.
Schau. Das sind die israelischen Soldaten vom Kino.
Glotze sie nicht so an. Du weckst ihre Aufmerksamkeit.
Wie soll ich ich mich denn verlieben, wenn mich keiner ansehen darf?
Musst du dich hier verlieben?
Vielleicht hast du Recht. Schade. Die sind so süß. Jüdisch aber süß.
Hör' auf, sie anzugrinsen. - Mach' bloß deinen Mund nicht auf.
Abend, Mädels. Ihr ward im Kino oder? - Sorry, wir sprechen kein Hebräisch.
Oh, Touristen. - Ja, aus Italien. - Italien. Viva Italia.
Te amo, Amore, Lambourghini, Ferrari. - Ok. - Ok, ok.
Entschuldigt, das ist nicht witzig. Sorry. - Schon gut.
Willkommen in Israel. - Danke.
Und, hat euch der Film gefallen? - Ja, gut. - Ein guter Film? - Ja.
Wir müssen jetzt gehen. Unsere Tante wird sich sonst Sorgen machen.
Wo wohnt sie? Eure Tante? - In der Moriahstraße, warum?
Vielleicht trinken wir was gemeinsam und dann begleiten wir euch nach Hause.
Ihr könnt auch eure Tante mitbringen. Das wird lustig.
Schon gut. Vielleicht ein anderes Mal.
Sicher? - Ja. - Ok. - Gute Nacht. - Gute Nacht.
Ihr seid sicher, dass ihr nicht wollt?
Gott, ist die süß. - Ja.
Lasst uns gehen.
Meine Güte, Inam, sie verfolgen uns. Warum hast du nur dein Maul aufgemacht?
Sie haben gefragt, also habe ich geantwortet. Ich war nur höflich.
Das kann doch nicht wahr sein. - Beruhige dich. Du bist ein Angsthase.
Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war herzukommen.
Warum bleibst du stehen?
Ruhig. Ich weiß schon, wie man damit umgeht.
Ihr verfolgt uns. - Ja. - Warum?
Weil ihr nett seid. - Ok, danke.
Ich bin also Boas. - Ich bin Gadi, hallo.
Ich bin Sofia und das ist meine Schwester Marcella.
Angenehm. Doch wir müssen uns wirklich beeilen.
Aber Sofia, Sofia, das ist nicht fair. - Warum?
Es ist nicht fair, dass Marcella mir nicht die Hand gegeben hat.
Wir müssen gehen. - Nein, nein, nein. - Gute Nacht.
Kapierst du denn nicht? - Was meinst du?
Es ist unhöflich in einer Sprache zu sprechen, die wir nicht verstehen.
Ok, tut uns Leid. Wir wollten nicht unhöflich sein.
Schon gut. Wir müssen jetzt gehen. - Warum? - Gute Nacht.
Moment noch... - Hört mal... - Lass mich mal mit ihr reden.
Wo wohnt ihr?
Habe ich doch schon gesagt. - Sage es noch einmal.
Moriahstraße, wenn du es unbedingt wissen musst.
Und höre endlich auf, so blöd zu grinsen.
Lass uns gehen.
Immer ruinierst du's mir mit den Mädchen.
Ok, warte einen Moment. - Sagtest du nicht Moriahstraße?
Ja, und? - Moriahstraße ist in dieser Richtung.
Oh... danke.
Du hast keinen echten italienischen Akzent oder?
Wie? Ihr seid keine Italienerinnen?
Ihr wisst, dass wir eure Identitätskarte verlangen können.
Identitätskarte? Du spinnst wohl. - Halt's Maul für einen Moment.
Wahrscheinlich habt ihr gar keine Identitätskarte bei euch oder?
Nein, haben wir nicht.
Was soll das?
Hast du Angst, ich habe eine Bombe und lass mich in diesem Kino hochgehen.
Was, Herr Möchtegern von israelischem Soldat?
Ihr Juden seid Hosenscheißer. Ooh, ich hab' so eine Angst, bum.
Ich weiß nicht, ob er wirklich dumm ist oder nur so tut.
Lass uns gehen, bevor wir in große Scheiße geraten.
Großer Gott, jetzt kapiere ich. Ich bin ja so blöd. - Ein echter Idiot.
Was machen wir nun?
Komm' mit mir. - Warte, wer soll mit dir kommen? Er oder ich?
Halt's Maul, Mensch.
Gadi, wohin gehst du? Gadi, lass ab. - Warum? Diese hier ist niedlich.
Mensch, du wirst Ärger bekommen.
Was, um alles in der Welt, machst du? - Das dauert nicht lange. Keine Bange.
Die Sperrstunde ist vorbei.
Gadi, bist du verrückt.
Gadi...
Gadi, ich geh'. Ich warte nicht auf dich.
Nicht so schnell. - Warum nicht? - Ich weiß nicht.
Was ist los? - Ich weiß nicht.
Und, was jetzt?
Hast du das schon mal gemacht? - Ja, und du?
Ist in Ordnung.
Was? - Nichts, ich dachte, dass du... - Du dachtest, ich würde klauen oder?
Nein, ganz und gar nicht. - Ok, borgen.
Oder wolltest du mich einfach nur nackt sehen?
Was ist los Lara, sag's mir.
Du denkst nicht an... - Nein, ich denke an nichts.
Gut.
Geh jetzt und lass mich mein Bad nehmen.
Hallo. - Hallo. - Sie sind hier wegen der Spülmaschine?
Ja, wie geht's? Alles ok? - Fein. - Gut gut gut.
Kommen Sie mit in die Küche.
Du hättest einfach nur um ein Kleid bitten brauchen.
Wer war an der Türe? - Der Handwerker.
Ich sagte dir doch, dass die Spülmaschine kaputt ist.
Er ist also echt. Ich dachte, du wolltest mich nur los werden.
Bitte zieh' da nicht so dran.
Weiß nicht. Um die Brüste hängt's so. Du hast so große Titten.
Stillst du noch? - Warum, in aller Welt, sollte ich? - Du bist seine Mutter.
Er ist sieben Jahre alt. - Und?
Entweder bist du falsch informiert oder etwas stimmt nicht mit deinem Hirn.
Ein 7-Jähriger tut sowas nicht mehr. - Was willst du damit sagen?
Sei nicht lächerlich. Du brauchst wohl saubere Unterwäsche.
Ich trage keine.
Entweder bist du falsch informiert oder etwas stimmt nicht mit deinem Hirn,
wenn du's tust. - Sehr witzig.
Außerdem spare ich das Waschen und ich bin fix für Obelix.
Schlampe.
Was?
Immer, wenn du mich küsst, habe ich das Gefühl, dass du... - Ich was?
Mit mir spielst. - Wieso? - Weil das deine Art ist.
Du wiederholst dich. - Weil's wahr ist. - Das glaubst du.
Warum also, wenn es nicht so wäre? - Und das ist deine Art.
Ok. Ok.
Aber ich liebe dich trotzdem. - Schon wieder spielst du mit mir.
Ach, das haben wir schon millionenfach durchgekaut.
Ja. Du spielst mit mir.
Genau wie mit deinen Männern, mit deinem Sex und deinen Titten.
Immer wieder musst du mir das an den Kopf werfen, was?
Dir was an den Kopf werfen?
Lara, ich bin so glücklich, dass wir noch Freundinnen sind.
Du bist die Einzige, die immer für mich da war, die Einzige, die...
Dir was an den Kopf werfen?
Dass ich dich nie geliebt habe.
Oh nein, das zieht nicht mehr, du kleines Miststück.
Nicht mehr.
Ich glaube diesen Tränen nicht mehr.
Sieh' dich nur an.
Du bist einsam, unglücklich und wirst von Tag zu Tag hässlicher.
Es interessiert mich einen Dreck, ob du mich liebst oder nicht.
Das ist passé.
Ich zeige dem Typen unten, was er zu tun hat.
Wenn du fertig bist, nimm dein Zeug und komm runter.
Ja, klar. - Gut.
Hallo. - Wo warst du?
Du warst die letzten beiden Nächte nicht zuhause. Ich habe mich um dich gesorgt.
Ich ziehe aus. - Du ziehst aus? Warum? Wohin?
Ich bin schwanger. - Schwanger?
Von wem?
Du hast doch nie Sex.
Von Michael.
Ich muss sie rausnehmen und einen Blick auf die Rückseite werfen.
Kann ich helfen? - Nicht nötig.
Sie können das halten, damit's nicht auf meinen Kopf fällt.
Ich halt's. Rostig, was? - Ja.
Menschen sind verschieden. Manche sind freundlich, anmutig, andere nicht.
Manche sind fröhlich, rational, andere nicht.
Rohrwechsel. Im Auto habe ich einen Ersatzfilter. Bin gleich wieder da.
Ich bin nicht mehr sicher, was was ist.
Ich verstehe nicht. - Was?
Wieder zurück, Frau Johnston? - Zurück. Wovon reden Sie? Wo ist mein Sohn?
Ihre Schwester hat ihn vor wenigen Minuten geholt. Sie hätten sie gebeten,
ihn abzuholen, weil Sie sich verspäten.
Sie ist nicht meine Schwester.
Sie war mit Ihnen heute Morgen hier. Ist etwas nicht in Ordnung?
Frau Johnston, ist etwas nicht in Ordnung?
Wohin willst du gehen?
Zum Zoo? Dem Park? Willst du Eiscreme?
Wo ist meine Mama?
Du musst den Gang wechseln. - Absolut.
Du bist im falschen Gang. Du wirst den Motor kaputt machen.
Ok.
Weißt du, wie das geht? - Nein. Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass du den Gang wechseln musst. - Ok, ok, schon gut.
Hey, wo wohnst du? - Ich hab's doch schon gesagt.
Sag's mir noch mal.
Moriahstraße, wenn du es genau wissen willst und
außerdem gefällt mir dein Ton nicht. Gute Nacht. Lass uns gehen.
Sagtest du nicht Moriahstraße? - Doch, na und?
Moriahstr. ist dort. - Ich weiß, wir gehen vorher noch irgendwo vorbei.
Wo ist irgendwo? Jenin? Ramallah? Was? - Was willst du?
Mein Freund hat euch zum Trinken eingeladen, warum habt ihr abgelehnt?
Habt ihr einen Ausweis?
Was willst du von ihnen?
Schnauze Boas, lass mich nur machen.
Fräulein, haben sie einen Ausweis? - Nein, wir haben keinen. Zufrieden?
Das ist nicht gut. - Ich spreche kein Hebräisch.
Du sprichst kein Hebräisch? - Nein, ich spreche kein Hebräisch.
Hast du das gehört, Boas? Unser Fräulein Italia spricht kein Hebräisch.
Sei kein Arschloch. Entschuldigt, geht jetzt nach Hause. Gut Nacht.
Das nächste Mal geht ihr in Ramallah ins Kino, Fräulein kein Hebräisch".
Hast du Schiss, dass ich eine Bombe mit mir trage und
mich in eurem blöden Kino hochgehen lasse?
Wie, Herr Möchtegern von israelischem Soldat.
Ihr Juden seid elende Hosenscheißer.
Ooh, ich habe solche Angst, bum! - Wau, Gadi, Gadi... - Halt's Maul.
Die hat 'ne große Klappe. Einen Film willst du? Ich zeig dir einen.
Gadi, du bist wahnsinnig.
Gib mir deinen Scheißausweis oder ich nehme mir deine Freundin vor.
Lass sie in Ruhe. - Sag mir ja nicht, was ich tun soll.
Gadi, Gadi, hör' mal zu. - Boas, Schnauze. Hau ab und halt's Maul!
Hey, bitte, alles ist ok. Kein Problem. Tut mir Leid.
Ok, ihr wolltet also mit uns was trinken gehen? - Plötzlich so nett.
Komm mit mir. - Du bist zu nichts verpflichtet.
Schon gut. - Du musst nicht. - Schon ok. Hau ab!
Hau ab, ich brauche deine Hilfe nicht.
Die verstehen nur Kraftanwendung. - Gadi.
Inam, bitte lass uns gehen.
Gadi, ich melde dich.
Was? - Dass du ein Arschloch bist. - Keiner wird dir glauben, Boas.
Mir scheißegal, ich melde dich.
Lara, geh nach Hause.
Geh' nach Hause, geh'.
Geh' schon!
Hey, nicht so schnell. - Warum nicht?
Ich weiß nicht.
Soll ich die Jacke ausziehen?
Zieh' dein Kleid hoch.
Lässt du uns dann gehen?
Vielleicht.
Willst du das nicht ausziehen?
Dreh' dich jetzt um.
Du weißt, dass du ohne Erlaubnis nicht alleine weg darfst.
Man könnte mich dafür feuern. Ich will dich nicht wieder einsperren.
Hier, nehme deine Vitamine. - Hör auf, diesen Dreck Vitamine zu nennen.
Woher hast du dieses Kleid?
Das Haar muss in Ordnung gebracht werden. Vielleicht machen wir das morgen.
Jolanda, Telefon, dein Büro.
Hallo. Ok. Sag ihr, dass ich schon komme.
Aaron? Aaron? - Ja?
Hier ist sie. - Hallo Frau Johnston. - Hallo, wie geht's?
Fein, danke. - Gut, Sie zu sehen.
Wir hatten heute Probleme mit Inam. - Sie kam wieder zu mir.
Dachte ich mir schon. Tut mir Leid.
Wir haben versucht, Sie auf dem Handy zu erreichen, aber es war zu.
Ich will sie sehen.
Sie ist zurück und scheint in Ordnung zu sein.
Wir versuchen, auf sie zu achten, doch Sie kennen sie ja.
Ihr geht es gut, besser als je zuvor. Ihr geht es gut, ausgesprochen gut.
Heute hat sie einer Patientin ein Kleid weggenommen...
Vielleicht wäre mein Leben jetzt anders, besser.
Egal, ich habe mein Leben und es ist ok so, Punkt.
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