All language subtitles for WOW.Nachricht.aus.dem.All.2023.German.EAC3.1080p.AMZN.WEB.H265-SiXTYNiNE

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Original subtitles

(statisches Rauschen und fremde Laute)

(Kinder) Wow!

(verträumte Musik)

Papa, das musst du dir anhören! - Es erklärt alles.

Alles.

(Rauschen und fremde Laute)

Meine erste Frage:

Wieso steht Mittwochnacht, 2:34 Uhr,

ein Junge in unserem Wohnzimmer, den ich nicht kenne?

Keine Sorge. Meine Eltern haben keine Ahnung, dass ich hier bin.

Mhm. - Willst du es noch mal hören, Papa?

Nein, danke.

Hier ist der Schlüssel zur Übersetzung.

Wir haben erst den Anfang. Aber es ist definitiv eine Sprache.

Das ist die schlechteste Ausrede fürs Zu-Spät-Nach-Hause-Kommen,

die ich jemals von einem Kind gehört habe.

Ich dachte, dein Vater ist ein echter Wissenschaftler.

Ja, das bin ich und deshalb sage ich euch jetzt:

Es gibt keine Außerirdischen.

(beide) Doch! - Nein.

Und warum schicken sie uns dann eine Nachricht?

(Billie) Ihr habt richtig gehört, eine Nachricht von Außerirdischen.

Weshalb ausgerechnet wir diese Nachricht empfangen haben,

das erzähle ich euch besser ganz von vorn.

Angefangen hat alles damit,

dass wir von einem Stadtende zum anderen gezogen sind.

Weil Papa und ich die Schule wechseln.

Ich komme nach den Ferien aufs Gymnasium.

Und Papa kann an derselben Schule Physik und Mathe unterrichten.

Das ist äußerst praktisch, weil wir beide alleinerziehend sind.

Ich kannte natürlich niemanden hier.

Also habe ich mich mal in der Nachbarschaft umgeschaut.

(Knirschen und Knarzen)

Und habe das entdeckt:

Hey!

Soll ich mit anpacken?

(Er ächzt.)

Sahst erst nicht so aus, als ...

... könntest du richtig mit anpacken.

Du auch nicht.

Ach so.

Bin mal in die Schrottpresse gefallen. Die da hinten.

Geht ... das Humpeln wieder weg?

Nee.

Das ist ein Kassenmodell.

Ich habe es schon ein bisschen getuned, aber besser geht nicht.

Man müsste eine Art ... Verbindung schaffen.

Zwischen dem elektrischen Strom in deinen Nervenzellen

und der Mechanik.

(begeistert) Genau.

Komm mit.

(Dino) Billie war echt cool. Und sie dachte genauso wie ich.

(Die Hupe geht los.)

Ich musste ihr einfach zeigen,

was ich noch keinem anderen gezeigt hatte.

Wow.

(fröhliche Musik)

Ich glaube, da draußen gibt es Intelligenzen,

die sind erheblich schlauer als wir Menschen.

Mit denen würde ich gern mal sprechen.

Okay.

(Er betätigt Schalter, es fängt an zu rauschen.)

(abgehackte Funksprüche)

(Billie) Weil Dinos Weltraumfunke nicht richtig funktioniert hat,

habe ich Bücher aus Papas Bibliothek angeschleppt.

Mein Vater ist nämlich eigentlich Astrophysiker, also Weltraumforscher.

Und meine Mutter war Astronautin, und zwar in Echt.

Hier.

(Dino) Jeden Tag haben wir unser Weltraumteleskop

ein bisschen besser gemacht.

Super.

(Billie) Kein finnischer Polizeifunk mehr.

Sondern echtes Rauschen aus dem All.

Aber ... - Die Signale sind zu schwach.

(beide) Mehr Kupferspulen.

(Ein Hund bellt.)

Ey!

Was machst du da?

Ähm. Kupferspulen ausbauen?

Silke, Schatz? Rufst du mal schnell die Polizei, roger?

Ist schon gut, Papa. Das ist Billie, eine Freundin von mir.

Silke, komm doch vielleicht mal besser selber her.

Roger.

(Rauschen und fremde Laute)

Und? Was sagen Sie nun?

Kupfer, Nickel, Wolfram. - Wolfgang.

Das ist das gute Alu aus den Felgen. - Ja, mindestens 2500 Euro.

Nee, 2700. - Mhm.

Mensch, Junge. Und wir fragen uns, warum am Ende des Monat was fehlt.

An der Wurst. Hm?

Das sind Rohstoffe. Die steigen im Preis, wissen Sie?

Irgendwann sind die das Doppelte wert. Bei unserer Weltlage.

Sibylle, ne?

Hör mal, Sibylle. - Billie. Kommt von Annabell.

Aber ... das hat irgendwie nicht mehr so gepasst.

Ja, ist ja interessant.

Wissen Sie, was wir hier machen? - Nee.

Wir sind dabei, die Sprache von Aliens zu dechiffrieren.

Entschlüsseln. - Oh.

(Dino) Von jetzt an hatte Billie Hausverbot.

Weil erstens: - Das ist kein Spielplatz.

Das ist ein Business. - Und zweitens:

Reicht, wenn du Dino in der Schule siehst.

Aber ... es sind Ferien!

Gut.

Und wir gehen auch gar nicht in dieselbe Schule!

(Billie) Dino wurde verdonnert, für den Rest der Ferien,

bei der täglichen Arbeit zu helfen.

Weil erstens: - Alt genug bist du jetzt.

Und zweitens: - Kannst du so dein Geld verdienen.

Weil drittens: - So ist das Leben.

Auch, wenn man einen Humpelfuß hat und zwei linke Hände.

(Billie) Von da an konnten wir uns nur noch nachts treffen.

(Dino) Unser Weltraumlauschen wurde zu einer Geheimmission.

(geheimnisvolle Musik)

(Ein Hund bellt.)

Hier, ihr zwei.

(Dino) Irgendwie mussten wir der alten Analogtechnik

einen digitalen Wumms verpassen.

(Billie) Also hat Dino die Hauptplatine

noch mal neu zusammengelötet.

Eines Nachts hatten wir es dann endlich.

(fremde Laute)

Das klarste Signal ever.

Billie. - (ungläubig) Was?

(beide) Wow!

Wir waren uns sicher, dass wir alles hatten,

um zu beweisen, dass es echte Aliens waren,

die Kontakt aufgenommen hatten.

(Dino) Nur zwei Kleinigkeiten hatten wir vergessen.

Erstens: Schlafende Hunde weckt man nicht.

(Billie) Und zweitens: Auch mein ach so schlauer Dr. Dr. Oberpapa

kann echt ignorant sein.

Deshalb sage ich euch: Es gibt keine Außerirdischen.

(beide) Doch! - Nein.

Warum schicken sie uns dann eine Nachricht?

(Türklingel und Hundegebell) Mist, meine Eltern.

Ach, Gott sei dank.

Wo ist mein Sohn? - Ich ...

Na, warte. Komm!

So, wenn ich Ihre Tochter

noch einmal in der Nähe von unserem Sohn erwische,

hetze ich Karossa und Karacho drauf.

Ist das klar?

Und du ... Früchtchen.

Und ab.

Nein. - (Billie) Ja.

Nein. - Doch!

Nö, njet. - Warum nicht?

Weil ihr Opfer einer reziproken Logik-Wunschkopplung seid.

Was? - Ich habe mir eure Töne angehört.

Eure Töne haben eine wiederkehrende Struktur.

Na also.

Aber diese Tonfolge, komm mal rum.

Das hier zum Beispiel ist auch eine Tonfolge mit mehrfacher Struktur.

Aus der sich das Wort 'Fantasie' ableiten lässt.

Was hören wir? Erstens: Das Saugen von Ferkeln an der Muttersau.

Zweitens: Das Heulen des Windes auf einem Boot bei Windstärke Sieben

und Regentropfen auf einer Blechtonne.

Na toll. Und wir sind Idioten, oder was?

Billie.

Billie! Billie, bei aller Liebe... (Die Tür knallt zu.)

Das hast du von deiner Mutter.

Pass doch mal auf, ey! - Ich passe doch auf!

(Scheppern) Du passt überhaupt nicht auf!

Weißt du, was ich früher oft geträumt habe?

Hm?

Dass meine Eltern gar nicht meine richtigen Eltern sind.

Sondern? - Na.

Irgendwelche Menschen eben, die mich ...

... irgendwie bekommen haben, ... zufällig.

Ich dachte, irgendwann landet ein Raumschiff hier

und ... holt mich wieder ab.

Du hast früher geträumt, du wärst ein Alien?

Und manchmal immer noch.

Schlimm? - (vorsichtig) Na ja ...

Bei deinen Eltern? (lacht)

Billie?

Glaubst du, da oben ist wirklich was? Ganz ehrlich.

(traurig) Als ... meine Mama gestorben ist, ...

... haben alle gesagt:

„Deine Mutter ist jetzt oben im Himmel.“

Aber ... ich habe sie da nie gesehen.

Ich war fünf.

Hab' ich also meinen Vater gefragt.

Weil der ist ja Fachmann für Himmelsfragen.

Der hat mir alles erklärt.

Die Planeten, ... die galaktischen Nebel, Galaxien.

Einfach alles.

Und da wusste ich irgendwann, ...

... meine Mama ist da nicht.

Aber ... seitdem glaube ich auch an Aliens.

Was ist das? - Lies mal.

Wenn uns jemand helfen kann, dann die.

„Liebes ESA-Team,

mein Name ist Billie, ich bin 11 Jahre alt und Weltraumforscherin.

Gemeinsam mit meinem Freund Dino

habe ich ein Weltraum-Radio-Teleskop konstruiert.“

(Frau) Keine 12 Kilogramm wiegt meine Wundersonde.

11,83, um genau zu sein.

Und falls Sie sich fragen, warum so winzig?

Je winziger, desto schwerer zu treffen.

Sobald wir mein kleines Meisterwerk hier ins Bermudadreieck navigieren,

muss es Weltraumschrott auswichen und Geschwindigkeitsdruck...

Das Einzige, was uns interessiert:

Findet Ihr kleines Meisterwerk, was wir haben wollen?

Mehr von der schwerelosen Materie.

Kennen Sie wen, der eine bessere Sonde bauen könnte?

Kennen Sie die dunkle Seite des Mondes?

Beliebt für Wissenschaftlerinnen, die sich selbst überschätzen.

(unheimliche Musik)

Veranlassen Sie jetzt die Zuladung.

Margot, da bist du ja. Wir sollen die Einladungsliste durchgehen.

Ich habe diese tolle Anfrage...

Keine Öffentlichkeit diesmal. - Keine Öffentlichkeit?

Unbemannte Fluggrundlageforschung. Interessiert keinen.

Das ist ein Raketenstart.

Ohne Presse sieht es aus, als verbergen wir was.

(empört) Was? - Haben wir was zu verbergen?

Nein. - Also.

Carlitta, mach, was du denkst. Ich kann mich nicht um alles kümmern.

Alles klar.

Dino! Dino!

Dino! Sie haben uns eingeladen!

(Die Hupe geht los.)

Kannst du dir vorstellen, was die für Geräte haben,

um Kontakt mit den Aliens aufzunehmen?

Ja. Das sind Profis. Die haben alles.

Ich muss dahin. - Deine Eltern lassen dich gehen?

Nee.

Oh, natürlich nicht.

Aber ich könnte ihre Unterschrift fälschen.

Macht dein Vater mit?

(zustimmend) Mhm. - Nein, net, nö, nein.

Warum diesmal?

Weil es am anderen Ender der Welt ist und es irre teuer wäre.

Und außerdem beginnt in vier Tagen irgendwas. Ah, deine Schule.

Ja, aber... - Billie, Gymnasium.

Mehr muss ich doch nicht sagen.

Aber das ist eine pädagogisch wertvolle Forschungsreise, hm?

Nice try. Trotzdem nein.

Du hast Angst. - Wovor soll ich Angst haben?

Du hast da doch mal gearbeitet. Mit Mama.

Das war vor sieben Jahren. - Und kennst da bestimmt noch viele?

Kaum einen.

(singend) Zu den Sternen will ich fliegen

muss die Schwerkraft... - Billie, stopp, stopp, stopp.

Das ist Mamas Lied.

Hier riecht's wie Kohl mit Soße! - Ich habe keine Angst.

Deswegen bist du Physiklehrer geworden wie Opa.

Und nicht Astronautin wie Mama.

(englische Flughafendurchsage)

Wo sind deine Eltern? - Ähm, Flugangst.

Sind Sie die erwachsene Begleitperson?

Mhm.

Wir würden dann gleich losfliegen.

Kann ich deine Eltern bitte mal sprechen?

Klar.

Hier.

Was? - Keine Panik.

Da geht nicht meine Mutter ran. - Sondern?

Die Freundin von meinem Cousin. 50 Euro.

Also gut. Ja.

War diesmal richtig nett, deine Mutter.

Ja gut, dann ... dann geht es los.

(entspannte Popmusik)

Billie! Guck mal.

Ah. So, ihr Monster. Wir gehen die Sache heute mal ganz ruhig an.

Und dann zeige ich euch morgen, wo ich mein Büro hatte

und wo Billies Mama gearbeitet ha...

So viel zu: „Wir gehen es ganz ruhig an.“

Na dann.

„Deswegen ist der Raketenstart wie alle unbemannten Forschungsflüge

von größter Bedeutung, noch Fragen?“

„Gut, dann wäre es das und wir...“ - Hallo, hier!

Hallo! - Hier!

Ja, bitte?

Bonjour erstmal, wir sind Billie und Dino.

Castrop-Rauxel, Germany. Danke für die Einladung.

Haben Sie unsere Nachricht bekommen?

Welche Nachricht denn genau? - Na, die von den Aliens.

(Gelächter und Gemurmel)

(fremde Laute)

Und? Was sagen Sie?

Ja, Dr. Boshley. Glauben Sie an Aliens?

Ich sage mal so:

Als ich so jung war wie ihr oder vielleicht noch ein bisschen jünger,

ja, da habe ich an Aliens geglaubt.

Und an den Weihnachtsmann. (Gelächter)

Als ich älter war, habe ich gemerkt, der Weihnachtsmann kommt jedes Jahr.

Aber Aliens, die habe ich noch nie gesehen.

(Billie) Wir auch nicht. - Aber gehört.

Das müssten Sie eigentlich wissen.

Dass die Distanzen im All so groß sind,

dass die Chance auf eine Begegnung mit Außerirdischen zehn hoch...

18 mal so gering ist, wie ein akustischer Kontakt.

Deswegen haben wir uns auf den Empfang von Tönen konzentriert.

Wir haben gehofft, dass Sie uns helfen,

die Nachricht zu entschlüsseln.

Wir würden denen dann auch gerne antworten.

Ja, ... aber unser Funkgerät ist leider kaputtgegangen.

Ja, def... (hustet)

(schrill) defacto...

Defacto haben wir auch schon solche Nachrichten erhalten.

Ich kenne mich damit aus. Kommt mal her.

(allgemeine Durchsage im Hintergrund)

Alex, hey. - Hey, Tomasio.

Ach, toll, dich zu sehen. - Ja, gleichfalls, Mensch.

Sauber.

Ist das Annabell? - Ja, das ist Billie.

Und das ist Dino, der ist mir zugelaufen.

Steckst du hinter der Einladung? Warst du das?

Die Einladung kam von mir.

Carlitta, schön.

Wir haben dich viel zu lange nicht gesehen.

Ach, kommt. - Ja.

Oh, oh. Die Chefin versucht, freundlich zu sein.

Wie, Boshley ist eure neue Chefin?

(beide) Oh, ja - (überrascht) Wow.

(fremde Laute) „Wer“

„Dies hört“

„Wird“

„in höchstem Maße“ - Boah.

„Vergackeiert“ (Gelächter)

Sorry, Kiddies. Diese Aufnahmen sind nicht echt.

Wir haben davon tausende im Archiv.

Da hat wohl ein Nachbarskind, das noch schlauer ist als ihr,

euch einen Streich gespielt, kommt vor.

(Durchsage) T minus one hour.

(traurige Musik)

(Billie) Papa hatte also mal wieder recht.

Keiner glaubte uns.

(Dino) Schlimmer noch, sie fanden uns süß.

(Billie) Was man von der Limo, die sie uns gaben, nicht sagen konnte.

Hilfe, meine Zähne schrumpfen.

(Billie) Keiner interessierte sich für uns.

(Dino) Und das war unsere Chance.

Sorry, Ihre Chefin, Dr. Boshley hat uns gesagt,

Sie hätten tausende Nachrichten von Aliens bekommen.

Ähm, wo finden wir die?

(seufzend) Jürgen? - Mhm?

Weißt du, ob es die Abteilung für außerirdische Intelligenz noch gibt?

Nee, hat Boshley dicht gemacht.

Ist aber bestimmt alles archiviert. - Und wo?

In Boshleys Büro. Die schmeißt nichts weg. Aber warum wollt ihr das...

Ähm.

Okay. - Schon cool, so ein Ding.

Aber wo lang? - Hm.

Ich ... glaube, dort hinten.

Komm.

„Natürlich läuft die Mission nach Plan.“

Ich verstehe überhaupt nicht, warum Sie mich nerven.

(Mann) Die Pressekonferenz verlief nicht nach Plan.

Die Pressekonferenz lief schlecht. - Das waren Kinder.

Kinder erzählen viel Mist. Keinen interessiert, was die sagen.

Außer, wenn sie über Aliens reden. (Boshley seufzt.)

Es gab eine klare Ansage: Keine unnötige Aufmerksamkeit.

Warum habe ich dauernd das Gefühl, dass Sie beide mit nicht vertrauen?

Wenn Sie die größte Entdeckung, die die Menschheit je gemacht hat,

allein für sich besitzen könnten, ... wem würden Sie vertrauen?

Da muss ich erstmal kurz drüber nachdenken.

Wir nicht.

Ist unsere Zuladung beauftragt?

Halle B, Tor Drei in zehn Minuten.

(Durchsage) T minus 40 minutes.

(geheimnisvolle Musik)

Hallo, Frau ...

... ähm, Frau Doktor?

(Billie) Hä? Die ist doch hier reingegangen.

Vielleicht ein zweiter Ausgang, oder so.

Komisch, oder? - Egal.

Guck, ob du irgendwas findest, was auf Aliens hinweist.

Hm.

Hm.

(Die Tür wird geöffnet.)

(spannende Musik)

Die Ladung ist unterwegs.

Billie. Was, wenn die hier Aliens verstecken?

So wie die Amis angeblich.

Es gibt keinen Check-Dingens ... für die Chipkarte?

Das kann doch nicht sein. - Das lag auf dem Tisch.

Was?

-Das Bild von ihr in dem Halloween-Kostüm.

(geheimnisvolle Musik)

(beide) Wow.

Dein Brief.

(enttäuscht) Und unser ... Rekorder mit den Alien-Signalen

Hm.

Die brauchen unsere Aufnahmen nicht.

(fremde Laute)

Die Boshley ist eine Professionelle.

Das wusste ich schon am Anfang.

Was hast du da?

Notizen für einen ... Dechiffrierungsschlüssel. Glaube ich.

Ganz schönes Geschmiere.

(traurige Klaviermusik)

Was ist?

Die da sieht aus ... wie du.

Billie! Komm mal her, schnell.

Was ist das?

Ein schwebender ...

Stein?

Magnet, oder was?

Ist ... schwer irgendwie.

Und irgendwie auch nicht.

Wie geht das? - Weiß nicht.

Es gibt nur eine Erklärung.

Der Stein kommt nicht von der Erde. - Exactamente, signorina.

Und die Halloween-Hexe hat uns verarscht.

Nach Strich und Faden.

Exactamente, ihr neunmalklugen Hosenscheißer.

Gebt mir den sofort her, der gehört mir.

Da wäre ich mir nicht so sicher.

Billie, fang!

Ah!

Komm!

(spannende Musik)

Security! Fangen und bringen! Mit Prämie!

Sie müssen hier irgendwo sein!

Los, die Büros durchsuchen.

(unheilvolle Musik)

(Durchsage) T minus 30 minutes.

(flüsternd) Wohin?

Zurück, wo es die Schrumpfzahnlimo gab.

Wir müssen meinen Vater finden und ihm alles sagen und zeigen.

Wir verstecken uns, bis die Luft wieder rein ist.

(über Funk) Zuladung bereit.

Ah, amigo.

Finger weg. - Sorry, ich wollte doch nur...

Wir übernehmen, danke. - Okay.

(flüsternd) Keinen Empfang, Mist.

Wenn wir denen zeigen, was wir gefunden haben,

interessiert sich keine Sau für den langweiligen Raketenstart.

(mysteriöse Klaviermusik)

Vor allem werden sie uns jetzt glauben.

(mechanische Geräusche)

Dr. Boshley? Sie dürfen wieder übernehmen.

Carlitta. Danke, dass du diese Kinder eingeladen hast.

Das hat alles irgendwie so schön aufgelockert.

Es wurde eine kurzfristige Zuladung angeordnet.

Ja, von mir. - Ah.

Danke, dass ich wenigstens jetzt davon erfahre.

Die Anweisung kam von ganz oben. Es musste schnell gehen. Wie immer.

Glaub mir, ich bin auch total genervt.

(ungläubig) Alex?

Der Loser. - Margot? Die Praktikantin?

Ich dachte, du bist jetzt Kindergärtner in Bayern.

Ich bin Physiklehrer in ... in der Nähe von Dortmund.

Und was machst du dann hier in Korou? Im Mitarbeiterbereich?

Ähm, ich.

Ich suche meine Kinder, Billie und Dino.

Du hast sie vorhin kennengelernt auf der Pressekonferenz.

Habt ihr hier ... Hunde? - Nee, noch nicht.

Margot? (seufzt)

Die hat sich aber entwickelt. (lacht)

Die Kinder werden nicht weit sein.

Hier ist alles Sicherheitszone, da kommt niemand raus.

Hast du schon mal am Limostand geschaut?

(spannende Musik)

Ah! - Vorsicht!

Na, das ist noch mal gutgegangen.

(Durchsage) T minus one minute.

Seltsam.

Ja.

Wie das hier auch alles ringsherum angegurtet ist.

Als gäbe es hier kein oben oder unten.

Ja, und warum ist es hier alles so eng?

Als ... wäre es selbst ein Behälter.

(Durchsage) 30, 29, 28...

Alle Stationen Statusmeldung bitte. - Alle Stationen melden 'Go'.

Alle Systeme startbereit. - Bestätigt, alle Systeme auf 'Go'.

(Es rumpelt und rauscht.)

Ja, dann verpasst sie eben das Beste. Selbst schuld.

Ten, nine, eight... - (alle) Neun, acht,

sieben, sechs...

Das kann nicht sein.

Three, Two, One...

Lift off. Alle Systeme arbeiten nominal.

Rollmanöver beendet, Kurs einwandfrei.

Erreichen gleich maximalen Staudruck.

Durch die Zuladung haben wir ein Mehrgewicht von 72,5 Kilo.

(Mann) 72,5 Kilo?

Lageregelung hat kompensiert, sieht alles wieder nominal aus.

SRBs abgetrennt. Sieht alles sehr gut aus. Flight.

Abwurf des Fairings in 70 Sekunden.

Komisch. Wir haben zwei Temperatur-Hotspots im Frachtraum.

Wärmeflecken? Wie kann das sein?

Parameter der EPS-Oberstufe nominal.

Zehn Sekunden bis zum Eintritt in die Schwerelosigkeit.

Billie! Das ist das Coolste, was ich je erlebt habe!

Na, ich weiß nicht!

(verträumte Musik)

Willkommen im Weltall, würde ich mal sagen.

Papa wird so sauer sein.

Juhu!

(über Funk) Hier ist Mission Control, Korou, Planet Erde.

ATV 23?

Bitte kommen.

(langsame Klaviermusik)

(dramatische Musik)

Ähm, falls ihr mich hören könnt.

Zwischen den Sitzen ist ein Knopf. Ich lasse den mal blinken.

Wenn ihr den drückt, könnt ihr mit mir sprechen.

(flüsternd) Sag du.

Hi. Und ähm, ... sorry.

Wir wissen ehrlich gesagt auch nicht, wie das passieren konnte.

Das ist doch nicht die Zuladung, die du veranlasst hast, oder?

Aktiviere die Kapsel-Systeme von unbemannt auf bemannt.

Äh, bekindet.

(durcheinander) Kinder allein im Weltall.

Wer ist denn dafür verantwortlich?

(Leute reden hektisch durcheinander)

Nee, ne?

Welcher Idiot hat eigentlich auf 'öffentliche Übertragung' geschaltet?

Carlitta? Kontaktsperre für die Presse.

Notfallprotokoll aktivieren. Höchste Sicherheitsstufe.

Keiner kommt rein und keiner kommt raus.

(Durchsage) Achtung, es gilt die höchste Sicherheitsstufe.

Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

Nein. - Kein Zugang.

(panisch) Ich muss zu meiner Tochter. - Nee, sorry.

Sie müssen mich durchlassen. - Keine Chance.

Das ist meine Tochter. Ich muss... - Treten Sie zurück, bitte.

Äh, okay. Merci. Verdammt!

Die erste Regel für jeden Raumfahrer lautet: Ruhe bewahren.

Wir haben alles im Griff. Schaut.

Wir können hier sämtliche Instrumente von der Erde aus bedienen. Seht ihr?

Ich erkläre euch den Plan.

Wir versuchen, euch schnell zur Erde zu bringen.

Okay.

Ähm, dafür müssen wir euch aber erst zur ISS fliegen.

Da ist gerade niemand, aber es ist die einzige Möglichkeit.

Und warum? - Weil ... na ja.

Euer Raumschiff nicht dafür vorbereitet wurde,

wieder in die Erdatmosphäre einzutreten.

Wir würden verglühen, stimmt's?

Stimmt, Dino. (lacht) Aber dazu kommt es ja nicht.

Wir bereiten parallel eine zweite Mission vor

und die holt euch von der ISS wieder ab, ganz einfach.

(kleinlaut) Ganz einfach. - Wie lange dauert das?

Nun, äh. Wir berechnen das hier gerade.

Hm. Schwebt doch noch mal zurück in den Frachtraum.

Im Behälter ... - 25B32.

... 25B32 findet ihr Astronauten-Kleidung.

Zieht euch in Ruhe um.

Und wenn ihr fertig seid, habe ich mehr Infos für euch.

(Carlitta) So ein Mist.

Das ist gut, wenn sie was zu tun haben. Das lenkt sie ab.

(ihr Handy vibriert.)

Es ist nicht so wie es aussieht. Es ist viel schlimmer.

Dino!

Komm, mach auf, jetzt! Ausgepennt!

Silke, Schatz? Hast du ihn gefunden, roger?

Nee, ich habe jetzt auch keine Zeit mehr, ja?

Ich weiß, dass der in seinem Versteck ist.

Ich komme halt nur nicht rein.

Du, dann werde doch mal laut! - Ich bin dich laut!

Dino!

(Die Hunde bellen im Takt.)

(Die Hupe geht los.)

Dino.

(besorgt) Silke. Schatz!

(brüllend) Brüllst du bitte nicht so?

Hier steht: „Bin mit meiner Freundin Billie los,

die Aliens suchen.

Kann dauern.“ - Ja, der spinnt ja.

Das Geld für das Ticket ist nur geliehen.

Versprochen. - Was für ein Ticket?

Will der ins Phantasialand?

Na warte.

Ich glaube, mein Schwein pfeift.

(Nachrichtenmeldung im Fernsehen) Korou, Französisch Guyana.

Bei einem als unbemannt geplanten Forschungsflug zur Space Station ISS

sind versehentlich Menschen an Bord der Rakete gelangt.

Bei den blinden Passagieren handelt es sich um zwei 11-Jährige

aus Castrop-Rauxel in NRW.

Sie befinden sich aktuell auf einer Erdumlaufbahn

in circa 400 Kilometer Höhe

und umkreisen die Erde mit mehr als 20.000 km/h

Leck mich am Arsch.

Der Vorfall hat weltweit für Aufsehen gesorgt.

(leise verträumte Musik)

Dino?

Hast du Angst?

Hm.

Überhaupt nicht.

Ich frage mich gerade ...

... ob wir ... Aliens sehen werden.

Ich meine, ... möglich ist alles, oder?

Das ... ist das beste Funkgerät, was ich jemals gesehen habe.

Und wenn wir das hier verstehen würden,

könnten wir den Aliens eine Nachricht schicken.

(Das Funkgerät rauscht)

Hier Korou, Mission Control. Billie? Dino?

Alles klar bei euch?

Ja. Die Anzüge sind ganz bequem. - Das freut mich.

Eure berechnete Flugzeit beträgt übrigens 6 Stunden und 4 Minuten.

Die Hälfte habt ihr schon geschafft.

Ihr müsstet die ISS schon sehen können.

Sieht aus wie ein Spielzeug. Ist es auch, ein riesengroßes.

Habt ihr irgendwelche Fragen?

Ja, ähm.

Wozu ist der schwarze Drehknopf links am Funkgerät?

Ähm, ... das müsste zur Änderung der Funkfrequenz sein.

Hm, dachte ich mir.

Aber ich verstehe euch gut. Ihr mich auch?

(beide) Ja, ja.

(spannende Musik)

Versucht am besten, ein wenig zu schlafen.

Das war ein anstrengender Tag für euch. Und er ist noch nicht vorbei.

(Störgeräusche) Ansonsten ...

Fasst am besten nichts an. Dann kann auch nichts passieren.

(verlegen) Okay.

Bis später.

(Alex schnauft.)

Verflixt noch mal.

(Mann) Sie haben unserer Organisation versprochen,

den Ort im Weltall zu finden,

wo es mehr von der schwerelosen Materie gibt.

Stattdessen wurde das einzige Exemplar geklaut.

(lachend) Von Kindern, die ins Weltall geflogen sind.

Und die auf der ganzen Welt rumposaunen, was sie gefunden haben.

Das wird natürlich nicht passieren.

Margot, du magst genial sein. Oder dich dafür halten.

Aber vergiss nie:

Unsere Organisation hat dich aufgebaut.

Unsere Organisation kann dich auch...

Ich weiß, was Ihre Organisation kann und was nicht.

Wir wollen den Stein wiederhaben. Um jeden Preis.

Aber das will ich doch auch.

Du bringst die Kinder sicher auf die ISS, wir kümmern uns um den Rest.

Nein, das ist überhaupt... - Sch.

Kopf hoch, Margot. Wird schon.

(Alex stöhnt.)

Alexander Müller.

Was zum Teufel ist hier los, he?

(traurige Musik)

Du bist völlig ahnungslos, richtig?

(Störgeräusche) - Ich habe es gleich.

(konzentriert) Ich glaube ... ich auch.

Das ist wie ein ...

... Übersetzer aliesch-deutsch.

Du kannst die Sauklaue lesen? - Ja, ganz gut sogar.

Wie das? - Ich habe dieselbe Sauklaue.

Hä?

Dino, das hat nicht diese Boshley geschrieben.

Sondern? - Meine Mutter.

Verstehe ich nicht.

Das Foto in dem geheimen Raum.

Mit der Boshley, dem Mann

und der Frau, die so aussah wie ich.

Ja?

Das war... - Deine Mutter?

Aber ...

Was?

Also, ... deine Mutter und diese Boshley.

Die stecken unter einer Decke?

Ich will wissen, was mit Lauryn passiert ist.

Sie hat an Aliens geglaubt. Mehr brauchst du nicht wissen.

Lauryn hat nach Tonsignalen im All geforscht.

Sie hat sie gesendet und ... empfangen.

Das hat sie mir erzählt, aber das war eine Sackgasse.

Und sie hat alles wieder ad acta gelegt.

Hey!

Als ihr zurück nach Deutschland seid,

hat Lauryn angefangen, dieses Institut aufzubauen.

Ich war auch nie die Praktikantin. Wir waren ein Team.

Davon hat mir Lauryn nie was erzählt. - Sie wollte dich beschützen.

Ich habe kaum Erinnerungen an Mama.

Papa erzählt immer viel von ihr.

Wir haben Fotos von uns. Überall.

Auf den Fotos lachen wir immer.

Auf unseren Fotos lachen immer nur die Hunde.

Was sagt dein Vater?

Wie war sie, deine Mutter?

Sie war ... so wie ich.

Dann war sie schwer in Ordnung.

Lass uns versuchen, Kontakt zu den Aliens aufzunehmen.

Was hat man dir erzählt, wie sie zu Tode gekommen ist?

Es war ein Flugzeugabsturz. Ein Privatflug von Cayenne nach Miami.

Sie war auf einer geheimen Mission mit Akito.

Offiziell ein unbemannter Flug.

Wie bitte?

Lauryn wollte den Ursprung der Signale nachforschen.

Es ist keine zeichenbasierte Sprache, wie wir gedacht hatten.

Es ist ein rhythmisch, melodiebasierter Bedeutungscode.

Hä? - Das steht hier.

Bin ich nicht so gut drin, im Singen.

Ich eigentlich auch nicht. Hauptsache der Rhythmus stimmt.

Hauptsache sie antworten.

(Sie improvisieren eine Melodie.)

Fällt mir gerade ein: Die Aborigines in Australien

können Landkarten singen.

Echt? - Ja.

Der eine singt, der andere findet einen Weg.

Ohne den Text zu verstehen.

Siehst du?

Die Signale kamen aus diesem Gebiet.

Dort hat sich so viel Weltraumschrott angesammelt,

dass wir von einem Ort extremer Gravitation ausgehen.

Ein schwarzes Loch in unserem Sonnensystem?

Und da sind Akito und Lauryn reingeflogen.

Und dann ist der Kontakt abgebrochen.

Das denkst du dir doch jetzt alles aus.

Hm? - Ich zeige dir was.

Komm mal her.

Als die Kapsel wieder aufgetaucht ist, vier Tage später,

flog sie unkontrolliert Richtung Erde

und ist in der Erdatmosphäre verglüht.

Aber sie hat Aliens gefunden. - Sie hat Aliens gefunden, im Ernst?

Was wir im Überbleibsel der Kapsel gefunden haben,

ist ein Stein, symmetrisch geformt.

Mit einer höheren Dichte als Osmium

und den Gesetzen der Schwerkraft nicht unterworfen.

Weißt du, wie viele Leute dafür töten würden?

Und wo ist dieser Stein jetzt?

(singend) Uh-ah-ah-ho!

Ähm, was heißt das jetzt eigentlich?

„Uh ah“ ist die tönliche Entsprechung für „Hallo“.

Oder „Willkommen“ oder „Frieden“.

Hm. Noch mal?

(entmutigt) Hm. Noch mal?

Vielleicht ... habe ich ja auch etwas ...

... falsch verstanden.

Oder die falsche Frequenz.

(fremde Laute) Uh-ah-ah-ho!

Ja! - Uh-ah-ah-ho !

Wir haben Kontakt aufgenommen! Ja! Ja!

(beide) Wir müssen zu unserem Sohn!

Die Hunde müssen in die Hundebox. - Sind Sie behämmert?

Ich habe Tickets. Für uns alle.

Die Hunde kommen in die Hundebox. - Niemals.

(Der Hund bellt.) - Nein, ruhig, ruhig.

(Sie räuspert sich.)

Es geht um unseren Sohn. - (Bellen)

Ähm, ... haben Sie Kinder?

Oder vielleicht eine hübsche Freundin, hm?

Oder eine kranke Mutter? - (Sie räuspert sich.)

Nicht Ihr Ernst, oder?

Uh-ah-i-i-ah-uh.

Jetzt schicken sie wieder die alte Nachricht.

Warum?

Haben vielleicht genug vom Smalltalk.

Ja, aber ... was sagen sie?

Hallo und so kann es ja dann nicht mehr sein.

Glaubst du, die Nachricht hat etwas mit dem Stein zu tun?

Vielleicht, ... aber was?

(singend) Uh-ah-i-i-ah-uh.

(abgehackter Funkspruch) - Oh nein. Nicht jetzt, bitte.

Hallo? Ariane ATV-Besatzung?

Hier ist Mission Control. Hört ihr mich wieder?

Uh-ah-uh. Laut und deutlich.

Ich hatte doch gesagt, ihr sollt nichts verstellen.

Sorry, aber ... wir konnten nicht schlafen.

Schon okay. Ein bisschen Spaß muss sein.

Weil gleich wird es wieder ernst. Schaut mal nach vorne.

(beide) Wow.

Ein paar Minuten haben wir noch vor dem Andocken.

Und wir schaukeln die Kiste von hier aus. Erinnert ihr euch?

Versprecht mir also, ab jetzt nichts mehr anfassen.

Dann kann auch nichts schiefgehen. - (beide) Okay.

Und von nun an habe ich einen Co-Moderator. Ich übergebe mal.

Hallo, Billie. Alles klar bei euch? - Papa!

Ja, mein Schatz. Sorry, dass ich mich jetzt erst melde.

Aber ... ich hatte euch eigentlich woanders gesucht.

War keine Absicht, Papa. - Das glaube ich euch.

Es wird allerdings dauern,

bis wir eine neue Rakete flottkriegen und euch holen.

Wie lange denn?

Ein, zwei Tage? Solange habt ihr die ISS dann für euch ganz allein.

Kannst du kommen und uns abholen, Papa?

Okay, ich ... ich schaue mal, ob das möglich ist.

Wir müssen das Andockmanöver starten.

Dann starten Sie es doch. - Das Protokoll läuft.

Aber die Kapsel ist zu schnell.

Korrekturprotokoll starten - Korrekturprotokoll läuft.

Ohne Effekt. - Ohne Effekt?

Was soll das heißen, ohne Effekt?

(angespannte Musik)

Freunde? Seid ihr bereit für ein kleines Spiel?

Äh, ja. Was denn? - Ähm.

Stellt euch vor, ihr sitzt in einem Raumschiff,

und plötzlich geht was schief.

Wir sitzen doch in einem Raumschiff.

Äh, ja genau und ... nur mal angenommen,

also, stellt euch vor, jetzt auf einmal,

funktionieren ... funkt...

Okay. Billie, Dino, Klartext.

Die automatische Steuerung zum Andocken funktioniert nicht richtig.

Okay, das heißt?

Ihr müsst selbst steuern. - Okay.

Also, wir haben hier drei Minuten, um euch an die ISS zu bringen.

In 40 Sekunden schalten wir auf Handbetrieb, dann seid ihr dran.

Papa, wir sind so ein Ding noch nie geflogen.

Ja, ich weiß, mein Schatz.

Ihr seid die ersten Kinder, die mit einem Raumschiff an der ISS andocken.

Wir müssen festlegen, wer von euch steuert.

Dino, was spielst du für Videospiele? - Alles eigentlich.

Am liebsten Mario Kart. Gegen meinen Vater.

(seufzend) Sehr gut, und wer gewinnt?

Ähm. Na, ich. Immer.

Was ist dein Online-Score?

12k und ein paar Zerquetschte.

Was? Ich habe 3k und Papa 2.

(verlegen) Aber ich spiele auch echt viel.

Alles klar, Papa. Dino steuert. - Okay.

In 3, 2, 1 ...

Dino, das Schiff gehört dir.

Alles, was du tun musst, ist die Spitze des Raumschiffes

in die Mitte der Andockschleuse zu bekommen.

Ihr habt ein Fadenkreuz im Periskop,

das mit dem der ISS übereinanderliegen muss.

Dann ist euer Kurs korrekt.

Okay, aber ...

... kann das sein, dass die ISS sich dreht?

Das ist richtig. Ihr dreht euch auch. Das macht die Sache so tricky.

Das schaffen die nie.

Äh.

Können wir ... eigentlich ... bremsen?

„Bremsen ist schlecht fürs Geschäft“

sagen meine Eltern immer.

Ihr könnt steuern. Vor dir müsste ein Display sein.

In dem Abstand und Kontaktzeit berechnet werden.

Okay.

Passiert gar nichts. - Doch, mit etwas Zeitverzögerung.

Schon ein bisschen anders als ein Nintendo-Controller, muss ich sagen.

Zurück, zurück. - Dino, du musst zurück.

Dino, zurück etwas.

Die sind zu schnell. - Zu schnell kennt er von Mario.

Dino, siehst du die Andockschleuse?

Ähm, ... dieser Riesenpfeil mit dem hellen Punkt?

Ja genau, richtig. Du bist mein Mann. - Oha.

Dann müssen wir ja richtig reindriften.

Sonst geht das schief, oder? - Ja.

Wie soll denn ein 8-jähriger Junge die Abdrift berechnen?

Ich bin keine 8 mehr!

Entschuldigung, sorry, Dino.

Meinst du, du kriegst das hin? Dino?

Dino? - Sei mal bitte kurz still, Papa.

Noch 20 Sekunden bis Kontakt, Dino. - (nervös) Okay.

Laut Berechnung sind wir minimal zu weit rechts.

Okay.

Jetzt zu weit unten.

Ich mache das nach Gefühl, oder?

(spannende Musik)

Passt? - Müsste.

(Es fängt an zu piepen.)

(erleichtert) So, ihr zwei. Andockmanöver gelungen.

Billie, Dino, Glückwunsch. Willkommen auf der Internationalen Raumstation.

(triumphierende Musik)

Ihr habt bestimmt Hunger, oder? - Ja.

Gut, ein kleiner Tipp für Insider:

Jede Crew, die auf der ISS war hinterlässt in einem Versteck

verbotene Leckereien, Chips, Schokolade.

Und wo? - Ja, das sagen wir euch nicht.

Okay, ihr Helden. Weil ihr es euch verdient habt.

Schaut mal in das Modul mit den ganzen Aufklebern an der Wand.

Flackert ganz schön.

Hier lang.

(verträumte Musik)

Da hat sich die lange Reise ja gelohnt.

Chips.

Bingo.

(fröhliche Popmusik)

Weltraum-Cola.

Erst schütteln, Billie. - Gute Idee.

Er will irgendwo hin.

Gut. Dreh ihnen die Luft ab.

(singend) Uh-ah-i-i-ah-uh.

Sing es noch mal.

Uh-ah-i-i-ah-uh.

Es ...

... endet ... wie es beginnt.

(beide, singend) Uh-ah-i-i-ah-uh.

Und ... rückwärts gesungen klingt das ganz genauso.

Ich ... glaube, es heißt ... „zurück“.

(beide) Die Aliens wollen ihren Stein zurück!

Billie! Du bist genial. - Wir sind genial, Dino.

Deine Mama auch.

Oh, oh.

Papa, was ist jetzt schon wieder los?

(Dino) Herr Müller!

Mission Control für Billie und Dino, bitte kommen.

Mission Control für Billie und Dino, bitte kommen.

Der Funkkontakt ist tot. Was ist da los?

Äh, weiß nicht. Aber haben wir gleich.

Margot, was passiert hier gerade?

(Ein Telefon vibriert.) - Margot?

Margot? - Kannst wieder übernehmen, Boshley.

Das haben Sie nicht getan.

Wenn du die Kinder abholen lässt, inszenierst du es als Heldentod.

Den Stein, den bringst du direkt zu uns.

Lautlos.

Margot, warum ist die Funkverbindung abgebrochen?

Das ist nicht das Problem.

Für mich schon. Für Billie und Dino auch.

Das Life-Support-System ist nicht aktiv.

Der Sauerstoff in der ISS reicht für maximal 6 bis 8 Stunden.

Die Rettungsmission ist übermorgen. - Blödsinn.

Die ISS hat eine Notversorgung, die...

Alex! - Jemand hat das System gehackt.

Was? Wer?

Ich nicht.

Wir drehen uns.

Aber ... der Stein nicht.

Er will immer in die gleiche Richtung.

Wie eine ... Kompassnadel.

Wie eine immer stärker werdende Kompassnadel.

Billie, ich habe eine Idee, wie sich das System hochfahren lässt.

Hast du noch dein Handy? - Ja, aber Akku ist alle.

Egal, schmeiß rüber.

Halt mal.

Sieht gefährlich aus, ich weiß.

Ist aber fast alles Hightech aus den 90ern.

Kein Wunder, dass es irgendwann crasht.

Billie hat ihr Handy dabei.

Was ist, wenn wir es schaffen,

uns in einen ISS-nahen Satelliten einzuloggen?

Und dessen Empfangsradius so weit verschieben,

dass wir die Telefone wieder online kriegen?

Ich kriege Kontakt zu 3 Satelliten, die nah genug sind.

Und ein Zeitfenster von 95 Minuten, um einen zu kapern.

Sehr gut. - Und was willst du ihr sagen, Alex?

Im Kolumbusmodul ist ein Sauerstoffwandler.

Der aus jeder Flüssigkeit Sauerstoff gewinnt.

Aus Weltraum-Cola, Schweiß, selbst Urin.

Ja, das stimmt. Aber das wird trotzdem nicht reichen.

Die Priorität ist erstmal Sauerstoff. Schritt für Schritt.

Okay, super Idee.

Hier sind die Abläufe für die Rettungsmission.

Wir haben alle Sicherheitsprotokolle minimiert.

Wenn wir die Tanks aus der Ariane-2-Basis umfüllen,

kommen wir früher los, aber ...

... erst morgen Nachmittag um 17 Uhr.

(seufzend) Das ist zu spät. Das ist viel zu spät!

(Hundegebell)

Wer ist hier der Boss?

Bossin. - (Alex räuspert sich.)

Ich will mit meinem Jungen sprechen, jetzt.

Wir arbeiten dran.

Ready? Go.

Es funktioniert.

Unsere Handys haben zusammen mehr Prozessorleistung als der Oldtimer.

(traurige Klaviermusik)

Heute ist irgendwie nicht unser Tag. - Und kalt wird es auch irgendwie.

Ja, und die Luft wird dünner.

Billie? - Dino.

Anrufbeantworter.

Was sage ich jetzt, äh.

Dino. Engelchen.

Hier ist deine Mama.

Mein Schatz.

Was auch immer du gerade tust, ja?

Mache es einfach so, wie du es immer machst. Ja, hörst du?

Du bist der tollste Sohn, den ich mir hätte wünschen können.

Und du hast ... einen ziemlichen Dickkopf.

Und den setzt du auch immer durch und weißt du was?

Das ist gut so.

Damals in der Schrottpresse,

da bist du reingefallen und wieder rausgekommen.

Erinnerst du dich?

Und jetzt bist du ja auch nicht allein, weil du die ... Sibylle hast.

Die ist zwar ein ganz schönes Früchtchen, aber nicht dumm.

Und ... die mag dich.

Und ich glaube, dass ihr ...

... dass ihr ein ziemlich gutes Team seid, ihr beiden.

Also vertraut darauf und entscheidet einfach alles zusammen, ja?

Und jetzt gebe ich dir noch mal den Papa.

Der will dir nämlich auch noch was sagen, ja, mein Schatz?

Tschüss.

Dino, Junge.

Wenn du zurückkommst, dann schmeiße ich den Ferrari-Gill an.

Und die Mama macht die extralangen Pommes Rot-Weiß.

Wir haben dich ganz doll lieb.

Karacho und Karossa auch. Hörst du?

Billie?

Billie, mein Schatz.

Ich kann so was nicht.

Ich weiß jetzt nicht, was ich sagen sol. Was...

Ich weiß, was Mama jetzt machen würde, die würde ...

(zitternd singend) Zu den Sternen

... willst du fliegen, willst...

Mama hat recht gehabt, mein Herz.

Schon immer und mit allem.

Und was immer du machst, du machst es genau so.

Ich liebe dich, mein Schatz.

(Billie) Was ... denkst du?

Ich frage mich, wo meine Eltern wohl sind.

Und?

Weiß nicht.

Glaubst du, deine Eltern sind sauer?

Nee, sauer sind die nur, wenn es nicht wichtig ist.

Bei so was hier, ... da hat Mama voll die ... Pipiaugen.

Und würde mich „Engelchen“ nennen.

Und Papa auch.

(schluchzend) Voll peinlich wäre das, sage ich dir.

(traurige Musik)

Und dein Vater? Was glaubst du, würde der sagen?

Der ...

... weiß in solchen Momenten nicht, was er sagen soll.

Der macht dann immer das, was ... Mama machen würde.

Aha.

(singend) Zu den Sternen will ich fliegen

muss die Schwerkraft nur besiegen.

Wenn wir zurückkommen, jede Wette,

schmeißt Papa unseren Ferrari-Grill an.

Ferrari-Grill? - Mit Fritteusen-Funktion für Pommes.

Ist der Hammer, sage ich dir.

Die ...

... werden nicht kommen und uns retten.

(traurige Klaviermusik)

Hast du Angst?

Ich auch.

(geheimnisvolle Musik)

(Poltern)

(beide) Der Stein.

Die ISS hat sich gedreht. Deswegen ist er wieder gewandert.

Er ist schwerer geworden. - Oder stärker.

(Dino) Viel stärker.

Wo würde er hinfliegen, wenn er könnte wie er wollte?

(beide) Zurück!

Dann ... bringen wir ihn auch dorthin.

(Dino) Der Stein wird uns führen.

(beide, singend) Uh-ah-ah-ho!

(Billie) Tschüss, ISS.

(hektisches Durcheinander)

Was ist hier los? - Die Kapsel hat sich gelöst.

Das heißt, die kommen nach Hause.

Kapsel nimmt Kurs auf Quadrant 51B.

Das Bermudadreieck. - Bermudadreieck?

Das Bermudadreieck ist eine Art künstliches schwarzes Loch.

Wahrscheinlich von Aliens oder einer anderen Intelligenz erschaffen.

Wir wissen es noch nicht genau. - Aliens?

Und wann landen die dann? Und wo genau?

Das...

Das können wir jetzt noch nicht so genau sagen.

(unheilvolle Musik)

War das gerade eben eine Kloschüssel?

Sah ganz so aus.

Krass, was die hier oben alles so wegschmeißen.

Das ist richtig viel wert, wenn wir das mitnehmen könnten.

(erschrocken) Wow. - Was?

Das Zeug kommt uns nicht mehr entgegen.

Oh, oh.

Kann es sein, dass wir in ein schwarzes Loch fliegen?

Was passiert in einem schwarzen Loch? - Alles wird lang wie Spaghetti.

Und irgendwa... ah!

Billie! - Dino?

(Dino) Ich sehe dich nicht. Ich sehe mich selbst nicht.

(Billie) Ich sehe den Stein. - (Dino) Ich auch.

(Dino) Weg ist er. - (Billie) Hallo?

(Billie) Kann uns jemand verstehen? - (Dino) Wo sind wir?

(Alienstimmen) Hallo. Wir können euch gut verstehen.

Ihr sprecht unsere Sprache? - Nein.

(beide) Doch.

Wir sind an einer Schnittstelle zwischen Zeit und Raum.

Es gibt hier keine Materie, kein Zeitvergehen und kein Oben und Unten.

Aber wir können die Form und den Ton annehmen,

die für euch eine Bedeutung haben.

Seid ihr Aliens? - Wir sind Reisende.

Wir sind einen weiten Weg gekommen,

mit der Mission, euren Planeten, die Erde, kennenzulernen.

Cool. - Warum?

Wir haben eine Nachricht erhalten, dass es eurerseits das Interesse gab,

andere kosmische Lebensformen zu treffen.

Und wir mochten die Art, wie ihr Kontakt aufnehmt.

(Musikstücke werden angespielt.)

Mit ... Musik.

(viele kindliche Alienstimmen) Musik! Musik!

Leider eignet sich die Erdbevölkerung nicht als Partner-Zivilisation.

Warum nicht? - Weil ihr uns einsperrt.

Ähm, ... der Stein?

Den wir... Also, der uns hierhergebracht hat?

Einer von uns sind wir alle.

Und wir alle ist einer von uns.

Deswegen konnten wir hier nicht weg. Wir waren nicht mehr wir.

Jetzt sind wir es wieder. Dank euch.

Bitte. - Gern geschehen.

Ihr Menschen seid in der Lage, bemerkenswerte Sachen zu vollbringen.

Dinge, die wir nirgendwo sonst im Kosmos finden konnten.

Und dann werft ihr sie fort. Warum?

Wir wollen uns nicht rausreden, nur weil wir noch Kinder sind. Aber ...

Manche Menschen denken, ... wir gehören alle zusammen.

Manche Menschen denken nur an sich.

Und verhalten sich auch so.

Das ist anders als bei euch, glaube ich.

Hm.

Wir würden gern wieder nach Hause.

Wollen wir?

Unbedingt. - Wir wollen ehrlich zu euch sein.

Wenn ihr so weitermacht,

wird eure Art in weniger als 100 Erdenjahren nicht mehr existieren.

Deshalb wollen wir das Sonnensystem der Erde

für die nächsten 3 Millionen Jahre verlassen.

Aber ihr zwei, ihr seid besonders.

Und wir sind euch zu großem Dank verpflichtet.

Wenn ihr wollt, könnt ihr mit uns reisen.

Ähm.

Danke, das ist sehr nett.

Aber ...

Vielleicht ein anderes Mal. - (überrascht) Hm?

Gute Entscheidung, Dino.

Karacho und Karossa warten ja auch.

Ihr seid wirklich anders, als die Menschen, die wir beobachtet haben.

Bitte nehmt ein kleines Geschenk von uns an.

(verträumte Musik)

Uh-ah-i-i-ah-uh.

Okay.

Wie kommen wir hier wieder weg?

Wir haben uns erlaubt, euer Raumschiff so zu präparieren,

dass ihr sicher nach Hause kommt.

Ich würde sagen, einfach mal einsteigen und losfliegen.

(lachend) Okay.

(leise) Sie kommen zurück.

Hey, Leute. Sie kommen zurück!

Carlitta! Action!

Was ist denn los? - Sofort alle Plätze besetzen!

Leute, kommt! Wir brauchen die Daten jetzt!

Genaue Informationen über Geschwindigkeit und Eintrittswinkel!

Wie groß ist die Chance, dass die Kapsel...

Nicht diesmal wieder verglüht? - Alles nominal. Bereithalten.

Wie lange noch, bis zum Eintritt in die Erdatmosphäre?

Sie sind schnell. In 8, 7, 6...

(spannende Musik)

War es das?

Echt jetzt?

Alles gut?

(verträumte Musik)

(Billie) Papa! - (Dino) Mama!

Was?

(gerührt) Nichts. Du bist einfach ... - Wie Mama?

Du bist leichter. Du bist viel leichter.

Herzlichen Glückwunsch, ihr zwei. - Ihr seid ja richtige Helden.

Toll gemacht, wirklich.

Bevor Ihre Kinder wieder nach Hause können,

müssen sie kurz mit uns mitkommen.

Nur ein Checkup. Tut auch nicht weh.

Ist schon okay, Papa. - Ja?

Wir wollen eh aus den Klamotten raus. Stimmt's?

Ja, unbedingt.

Bis gleich, Paps. - Bis gleich.

Aber schnell, bitte. - Wir haben Hunger.

(Billie) Wir wussten natürlich sofort, mit wem wir es zu tun hatten.

(Dino) Mit Typen, die dir die Luft abdrehen,

wenn du ihnen nicht gibst, was sie haben wollen.

(Billie) Die dich auf die dunkle Seite des Mondes schicken.

Wenn du dich mit ihnen anlegst.

(Dino) Und die schuld daran sind,

dass die Aliens uns erst in 3 Millionen Jahren wieder besuchen.

(Billie) Das schöne an dieser Art von Menschen: Sie unterschätzen Kinder.

(Dino) Immer.

Weshalb es auch ganz allein ihre eigene Schuld ist,

wenn sie irgendwann selber auf der dunklen Seite des Mondes landen.

Karossa, Karacho! (lacht) Ja, hallo. Ich habe euch so vermisst.

Adieu.

(Motorheulen)

Das dreckigste Kind war immer Alex.

Na, Alex? Noch eine Wurst? - Oh, nee. Beim besten Willen nicht.

War super lecker. Ich habe so eine volle Plauze.

Ja, ich würde noch eine nehmen, mein Purzelmäuschen.

Dann singe ich dir auch was Schönes. Euch.

(langsame Gitarrenmusik)

Komisch, dass der Stein gar nicht schwebt

und normal schwer ist.

Ich glaube, es ist einfach nur ein Andenken.

An die Aliens?

An die Aliens.

An unsere Reise ins All.

An meine Mutter.

Jetzt glaube ich doch, dass sie da oben ist.

An die ... Musik!

Und ... dass wir beste Freunde sind.

(langsame Klaviermusik)

Gute Nacht, Billie.

(schläfrig) Gute Nacht, Dino.

(verträumte Musik)

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