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Morgen. - Servus.
Servus.
Sie hat an Rucksack mit Steinen ang'habt.
Wahrscheinlich Selbstmord. - Hat sie sonst was dabeig'habt?
Außer der Jacken haben wir nix g'funden.
Okay, danke.
Hey!
Ja, hallo!
Komm! Komm!
Vorher anrufen ist noch immer nicht so dein Ding, was?
Ich dachte, du wärst schon weg. - Bin i aa schon.
So gut wie. I muss meine Schuhe holen.
Wie lang bleibst? - Drei Wochen.
Drei Wochen schweigend fastenwandern, das ist ja typisch für dich.
Nur mit niemandem reden.
Aber ist das nicht voll einsam?
Naa.
Einsam ist was anderes.
Lisa, ich will das nicht mehr.
Wir müssen unsere Sexgeschichten sein lassen.
Wieso ned?
Ich kenn mich bei dir nicht aus. Mal bist du so, mal so.
I hab's eigentlich ganz fein g'funden.
Ja, schon, aber ich fühl mich wie eine Imbissbude.
Wenn du meinst.
Du hast mich verlassen, schon vergessen?
Du hast jemand anderen kenneng'lernt, oder?
Nein, hab ich nicht. Darum geht's auch gar nicht.
Vielleicht solltest du... - Was?
Wann holst du die Kartons? Die stehen seit Monaten hier rum.
Hallo! Hi!
Ciao, hallo!
Hi.
Hm.
Alex, was ist denn da am See los? Ruf mi z'ruck.
Ja, Alex?
Ja, sicher lässig... bald.
Wie is' bei dir?
Die Leiche ist a paar Tage im Wasser g'legen.
Grüß di. - I komm gleich.
Red lauter, i versteh nix. Was?
I ruf di z'ruck, ja? Schönen Urlaub.
Entschuldigung, steigen Sie bitte ein.
Wir müssen los.
Beginnende Aufquellung der Hornhautschichten
auf Handinnenflächen und Handrücken.
Grün-graue Verfärbung der Haut.
Is' deine erste Wasserleiche?
Drüben ist das Klo.
Auf den ersten Blick seh i keine Einwirkung von Gewalt.
Und was san das für Flecken?
Die san ned eindeutig zuordenbar. Das klärt die Obduktion.
Eins kann i dir aber jetzt schon sagen:
Sie war tot, bevor man sie ins Wasser g'worfen hat.
Das san eindeutig Leichenflecken.
Sie muss also a paar Stunden wo g'legen sein,
Leichenflecken entstehen ned im Wasser.
I schick euch dann den Befund.
Danke.
Ruhe, bitte! Kollegen!
Pack'ma's gleich, Gruppenbesprechung.
Hab'ma's dann? - Silentium.
Ah, da kommt er schon.
Ich übergebe gleich an den jungen Kollegen,
Alexander-Yusuf Demir.
Der hier erstmals einen Fall, nämlich diesen, leiten wird.
Bitte. - Danke, Günther.
Danke.
Gut, also.
Es liegt der Verdacht auf Fremdverschulden vor,
gemäß der Strafprozessordnung.
Wir gehen also von einem Tötungsdelikt aus.
Es handelt sich um die seit Kurzem vermisste Frieda Goldbacher.
Grüß euch.
Du, sicher ned. - Doch.
Lisa.
Alex.
Ja, Günther, sag was.
I mein, san wir alle die Kasperlen? Das ist jetzt mein Fall.
Man kann 'nen Urlaub abbrechen, wenn's wichtig ist.
Du glaubst echt, du bisch unersetzbar.
Du bisch ned da!
Andere wollen aa mal a Chance haben.
Und so viele gute Mordfälle gibt's bei uns ned.
Es geht ned um "gut". I bin von hier, i kenn die Leut'.
Du glaubst echt, du hast Sonderrechte.
"I fahr, i fahr ned." Wenn das alle machen?
I bin ned alle. I bin deine Chefin.
Und i bin dein Chef, Lisa.
Jetzt gebt einmal a Ruh, alle beide.
Entscheiden tu immer noch i.
Ja.
Okay.
Du bisch von da, das ist vielleicht von Vorteil.
Könnt aber aa von Nachteil sein. - Schluss jetzt, Alex.
Die Frieda... - .. war aa Prostituierte.
Der Geburtsort ist unbekannt, geboren is' am 1.10.1987.
Sie hat Vorstrafen wegen kleinerer Drogendelikte.
Weiter.
Als Baby hat man sie vorm Stift in Fiecht abg'legt,
mit drei Jahren ist sie zu ihrer Adoptivfamilie, Goldbacher.
Wegg'legt? Wieso macht man so was?
Was weiß i? Kommst sicher selber drauf.
Bisch ja zum Glück wieder da.
Specksemmele?
I iss kan Speck.
Schau.
An dem See war i oft als Kind.
Da geht's ned um deine Kindheit, dir geht's um deine Karriere.
Du hast ja keine Ahnung, du Sesselfurzer.
Du bisch komplett obsessiv, a Workaholic,
und rennst mit'm Kopf durch die Wand.
Wer ist "wir"?
Niemand?
Sie haben sie vorige Woche als vermisst g'meldet?
Ja.
Sie hat sich eigentlich immer abgemeldet.
Sie war gut eingearbeitet, sie wusste eigentlich, wat sie tut.
Det is scheiße.
Sie war sehr gefragt bei den Männern.
Sie hatte viel Erfahrung,
und vor allem war sie Einheimische, was sehr beliebt ist.
Drei Jahre war sie jetzt hier.
Ist eher ungewöhnlich.
Aber... die Mädchen bleiben in meinem Haus.
Wir sind Familie.
Sie wird uns fehlen.
Was heißt das eigentlich, "gut eingearbeitet"?
Det müssen die halt lernen.
Irgendwann begreifen die det dann auch.
Alle drei Wochen machen wir so 'n Jour fixe.
Frieda hat nichts erzählt, nichts!
Die anderen Mädels auch nicht.
I hab g'spürt, es isch was passiert.
Die Frieda war am längsten da.
Wenn i was ned g'wusst hab, dann bin i zu ihr.
Zuletzt haben wir uns a kleine Wohnung geteilt.
Wir wohnen ja alle im Haus.
Naa, keine Ahnung. - Hat sie wen 'troffen? Freunde?
Was habt ihr g'macht, wenn ihr frei g'habt habt?
I weiß es ned.
Wir waren eigentlich meistens da.
Haben uns ausg'schlafen, gequatscht, Serien g'schaut.
Die Frieda aa? - Ja.
Die Frieda war für mi wie a große Schwester.
Der Harry, der war doch Friedas Freund, oder?
Tamara? - Ja.
Der Harry.
Aber i glaub, sie hat sich noch mit jemand anders 'troffen.
Do schau. Mit wem? - Das war noch ned spruchreif.
Aber du glaubst, es gibt noch einen, 'nen neuen Freund?
Wenn's so war, kann man nur hoffen, dass der Harry nix bemerkt hat.
Das isch privat.
Die Nachspeise ist privat?
Den hat die Frieda mit'bracht.
Mein erster Topfenstrudel mit Mango.
Ja.
Wir haben uns a Bett geteilt.
Die Frieda hat doch sicher a Tablet, an Computer oder so g'habt.
Naa.
Keine Ahnung.
Was war das?
Mein Tagebuch.
Privat?
Ja.
Ja, den... den Harry Heindl.
Den Freund von der toten Frieda, ja, den brauch i.
Okay.
Der Schupp hat g'sagt, i soll auf di aufpassen.
I brauch keinen Babysitter.
Ich weiß, i mach aa lei mein Job.
Und?
Also, laut Mutter müsst der Harry Heindl auf der Uni sein.
Die Vorlesung ist in einer halben Stunde aus.
Okay. Und sag der Spusi,
Wird erledigt. - Okay.
Und dann findest mit'm Alex heraus,
wo dieser Topfenmangostrudel herkommt, ja?
Alles klar. - Ciao.
Ja, danke.
Das ist voll die wichtige Aufgabe.
Vielleicht hat den ihr angeblich neuer Freund 'kauft.
Weißt du was? Wenn die wirklich an anderen g'habt hat,
dann war's a klare Eifersuchtstat.
Lisa, i hab was. Der Heindl isch vorbestraft.
Immer wieder Marihuana und a Messerstecherei.
Der ist ned ung'fährlich.
Vielleicht ganz gut, wennst an Babysitter dabeihast.
Fuck!
Was rennt denn der so?
Zur Fahndung ausschreiben, der ist tatverdächtig.
Versteh i.
Kehlkopf und Zungenbein san mehrfach gebrochen.
Die ist eindeutig erwürgt worden.
Im Grunde genommen ist das a schnelle Sach.
Die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn wird abgeklemmt,
nach einer halben Minute bisch bewusstlos.
Es werden so viele Endorphine ausg'schüttet,
das du nimmer viel merkst.
Es gibt Schlimmeres.
Danke.
Mit drei Jahr' isch sie zu uns 'kommen.
Sie war a schwieriges Kind.
Sie wollt unbedingt wissen, wer sie sind.
Sie war total besessen davon.
Irgendwann ist sie auf und davon.
Sie war a Sorgenkind.
Von Anfang an.
Aber i hab sie g'liebt wie meine eigene Tochter.
Naa.
Keine Ahnung.
Haben sie ihr als Baby dazug'legt.
Mit an kleinen Smaragd.
Die Kette da?
Die Suche nach an Topfenstrudel mit Mango ist in vollem Gang.
Mhm.
Keine Kette weit und breit.
Und das Elternhaus vom Harry Heindl wird überwacht.
Gut.
Aber der hat sich irgendwie in Luft aufg'löst.
Na ja.
Ned nur der Heindl.
Ja, klar.
Schaut mal beide.
Also, Friedas Laptop haben wir untersucht.
Nix Ungewöhnliches, bis auf das.
Das haben wir in den Mails g'funden.
Da geht's um den Vater von der Frieda.
"Mit 99,9-prozentiger Sicherheit der Vater mittels DNA-Analyse."
Haben wir diese DNA?
Hab i schon gecheckt, ist aber ned in der Datenbank.
Okay, dann müssen wir die finden, die DNA und die Kette.
Ja.
Kümmerst du di da drum, Alex? - Ja.
Ein herzliches Grüßgott miteinand'.
Ich freu mich, dass heute so viele da erschienen sind.
ist stolz und glücklich heute.
Ich darf einen außergewöhnlichen Sohn unseres Landes begrüßen,
einen legendären Fußballer.
Er war lange Zeit in Deutschland,
aber jetzt ist er wieder da in Innsbruck.
Er kommt aus'm Ötztal.
Das ist aber schön, dass du do bisch.
Das freut mi.
Ein großer Tiroler. Unser Trainer, der Franz Kindl.
Bravo!
Wir sollen nicht trauern um die Toten, die wir verloren haben.
Sondern viel mehr dankbar dafür sein, dass wir sie hatten.
Vor 32 Jahren ist uns unsere geliebte Tochter und Schwester Anna
im zarten Alter von zwölf Jahren vorausgegangen.
Und ihrer wollen wir heute gemeinsam gedenken.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gegrüßet seist du, Maria voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Herr, gib ihr die ewige Ruhe. - Und das ewige Licht leuchte ihr.
Und lass sie ruhen in Frieden. - Amen.
Die Zeit... heilt alle Wunden.
Nur die Narben bleiben.
Die Narben bleiben.
I hab 'dacht, du bisch im Ausland?
Ist was dazwischen'kommen.
Du arbeitest zu viel, Madl. - Ja, nix wie arbeiten.
Ka Wunder, dass dir die Männer davonlaufen.
Mei, Mama, bitte.
Hat er sich bei dir g'meldet?
Naa. Wieso sollt er?
Der große Tiroler Fußballtrainer.
Kommst noch mit? Wir gehen alle noch in' "Stern".
Naa, i kann ned.
I kann wirklich ned.
Nie hast Zeit, ha?
Habt ihr das g'hört von dem Mädchen aus dem Bergsee?
I arbeit da dran. Schauts.
Das isch die.
Jetzt isch aber wirklich ned der richtige Zeitpunkt zum Arbeiten.
Jetzt geh noch mit, komm!
Wir machen das schon, do brauchst du di ned drum kümmern.
Alles klar? - Okay.
Hey, hey, hey!
Ausweis!
Jetzt hab i mein Wapperle im Büro vergessen.
Sagst ihr, dass i da bin?
So schlampig kommt die Polizei neuerdings daher?
Das kann ja heiter werden.
Du wartest da.
I muss noch einmal mit der Tamara reden.
Die arbeitet.
I kann sie auch vorladen.
Ja, gut. Aber nur kurz.
Die hat sie immer ang'habt, und naa, i hab sie ned.
Sicher ned.
Sie hat ihren Vater g'funden.
Und dir hat sie nix davon g'sagt? - Naa.
Naa, hat sie ned.
Und vom neuen Freund hat s' dir a nix erzählt?
Naa, i kenn ihn ned.
Aber dem Harry hat sie was erzählt.
Wie der das erfahren hat, da warst besser ned im selben Raum.
Traust ihm zu, dass er sie um'bracht hat?
Aber wenn einer mal durchdreht, weißt eh.
Was ist das?
Arbeitsunfall.
I muss jetzt wieder.
Hast du a Ahnung, wo der Harry stecken könnt?
Naa.
So, dat reicht jetzt.
Nächstes Mal kommst du mit'm Durchsuchungsbefehl wieder,
Puppi, ja?
Wenn dieser Harry da auftaucht, anrufen, Madame.
Sie isch weg.
Kann i heut bei dir schlafen?
Naa.
I muss wieder runter.
Aber i hab der Polizei g'sagt, dass du ganz a Lieber bisch.
Wenn du gehst, schau, dass dich keiner sieht.
"An welchen Positionen wollen Sie drehen?"
"Welche Spielerverstärkung..."
Was ist jetzt mit der Ketten?
Dir aa an schönen Abend. - Also nix.
Warum sollt die lügen?
So was erzählt man Freunden.
I kenn a Leut', die ned so viel reden.
Was willst du von mir? I hab Feierabend.
"Sie haben ja eine lange Tradition hier in Tirol."
"Was fühlen Sie, wenn Sie zurück- ..."
Diese smaragdgrüne Kette...
Morgen wieder, ja? Gute Nacht.
".. und wenn man hier seine großen Erfolge g'habt hat,
"Viele kenn i ja noch. Und das isch wie heimkommen."
Das ist fein g'schliffen.
Um Genaueres zu sagen, da bräucht i...
Was bräuchten S' da?
Harry, alles okay?
Gar nix ist okay.
I weiß. Schöne Scheiße.
Du, wenn i dann bei dir bin, geht's mir besser.
I kann nimmer schlafen, dreh langsam durch.
Harry!
Was tun wir denn jetzt?
Wir ziehen das jetzt durch.
Aber bei dir.
Es ist a schwarzer Kombi.
Hardigatti!
Das gibt's doch ned!
Ja, super!
Mit Blaulicht und Sirene, sodass jeder weiß, dass wir kommen!
Ja, jetzt brauch'ma nimmer schauen. Abfahrt!
Was steh'ma da herum deppert? Scheiße!
Wow!
Mh... mhm.
Leider war noch keiner mit Mango dabei.
I kann nimmer.
Mir isch schon so schlecht. Zuckerschock.
Alex, checkst du noch den Dursuchungsbeschluss fürs "Miss O"?
Super.
Und sonst?
Das isch die gesamte Kundeliste von der Frieda.
I hab die echten Namen zu den Kosenamen
und Telefonnummern dazug'schrieben.
Super.
Bussi Bär... - Bussi Bär!
Mon Chéri.
Wilder Hengst.
Mhm.
Da haben wir ja das gesamte Who's Who aus Innsbruck.
Brutal.
Und?
Das ist Papaya.
Bisch dir sicher? - Ja.
Mhm.
Ja, dann... sollen sie halt wählen, wen sie wollen.
Ja, gut.
Wiederschauen.
Hast kurz Zeit?
I hab die Freierliste von der Frieda ang'schaut.
Und?
Dein Vater?
Der Kindl.
Der Kindl Franz, der Fußballtrainer, ist dein Vater?
Wieso weiß i das ned?
Und i hab ihn seit meiner Kindheit nimmer g'sehen.
Der interessiert mi aa ned. - Aha.
Gib mal her.
Dritte Seite.
Der hat die Frieda Goldbacher ned lei einmal ang'rufen.
Lisa, i mein, wenn Familienmitglieder in an Fall auftauchen...
Da isch ka Funken Familie.
Trotzdem ist es dei Vater, und ned irgendwer.
Wir können uns kan Fehler leisten. - Das ist mir klar.
Lisa.
I bin die Beste dafür, und das weißt du aa.
Okay.
Vorläufig, Lisa. Vorläufig.
Aber i möcht immer über alles informiert sein, verstanden?
Ja, passt.
Und schneller, doppelt so schnell. Komm!
Wird schon. Super!
Holst du mal den Trainer her? - I ganz allein?
Meinst, i schaff das?
Herr Kindl! - Ja?
Macht weiter, i komm gleich wieder.
Haha!
Servus.
Aha.
Frieda Goldbacher aus'm Miss O. Kennen Sie die?
Naa, die kenn i ned.
Sie stehen auf ihrer Anruferliste als Trainer. Ned lei einmal.
Ja, stimmt, do war i.
Die Frieda isch jetzt tot.
Was?
Tja, i kann mi an das G'sicht ned erinnern.
Schrecklich.
Ah so!
Vielleicht ist das die,
die i dem Förstl Klaus zum Jung- g'sellenabschied g'schenkt hab.
I war aber dann nicht dabei, ich hab nach Wien müssen.
Wir lassen das überprüfen.
Außerhalb vom "Miss O" haben S' die Dame nie getroffen?
Naa. Kann i sonst noch was für Sie tun?
Naa. - Ihr könnts mi ja jederzeit anrufen.
Also.
Kennst du den?
Tamara?
Hast du sie aa g'sehen?
I bin mir sicher, das war sie.
Tamara! - Da ist doch überhaupt keiner.
Tamara?
Tasche, Koffer, alles weg. Wo isch sie hin?
Freunde, Verwandte?
Ja, wo isch deine Familie?
Weiß ick nicht, keine Ahnung.
Wann hast du sie das letzte Mal g'sehen?
Ich habe grade Dienstschluss gemacht. Um 6 Uhr Früh ist sie gegangen.
Es gibt zum Glück nur ein einziges mit Mangotopfenstrudel.
Du, die Tamara isch weg.
Ja, die. Sofort zur Fahndung rausgeben.
Ha.
Was ist mit der? - Sie isch tot. Ermordet.
Um Gottes willen.
Wann haben Sie s' zum letzten Mal g'sehen?
Vor eineinhalb Wochen. - Und kennen S' die aa?
Die waren a paarmal zusammen da, ja.
Aa mit Männer?
Naa.
Glaub i ned.
Falls dir noch was einfallt.
I hätt gern noch fünf Stückeln von dem Mangotopfenstrudel.
Okay.
Weißt was? I kauf aa noch an Strudel.
Aber i hab für di eh aa a Stückl gekauft.
Naa, naa.
Wann war eigentlich der Fußballer da?
Im Sommer war das.
Aber da hat mein Sohn ausg'holfen.
I bin ja ned immer da.
Der Thomas ist so fußballnarrisch.
Isch dein Sohn da? Kann i mit dem reden?
Hast du das g'macht?
Ja, voll.
Isch der öfter da?
Der war nur einmal mit der Frieda da.
Da hab i die Chance gleich ergriffen.
Dank schön.
Schau mal.
Die Social-Media-Auswertung von der Frieda ist da.
Zeig her.
Das schaut ja aus...
... wie bei mir daheim.
"Lieber Gott, hilf mir."
"Am Donnerstag hab i Matheschularbeit."
Ob das funktioniert hat.
I hab aa oft gebetet.
Selten.
Da, schau.
"Lieber Gott im Himmel, lass bitte alles gut ausgehen."
"Deine F. G."
Nix ist gut ausg'gangen.
Was hat die da bitte g'macht?
Anna. '75 bis '87.
"Das Schicksal nennt keine Gründe. Wir vermissen dich."
Isch a schönes Platzel do.
Hast die gekannt?
Die war mal da.
Habts g'redet?
Ja, über die Kapelle.
Die hat sich für Kirchen und alte Bauernhöfe interessiert.
I hab ja damals keine Ahnung g'habt.
Weiß man schon was?
Der Polizei hast aber nix davon erzählt.
Die haben auch nicht so genau g'fragt.
Warum glaub i dem ka Wort?
Was machen wir jetzt?
"Gasthof Stern"...
Das ist... ein Bauernhaus.
Das schaut aus wie die Stuben von meiner Mutter.
Was ist?
Meine Schwester hat sich um'bracht.
Was?
Die war doch noch a Kind.
Wieso bringt sich a Zwölfjährige um?
Keine Ahnung. I war damals fünf.
Und wie haben dir deine Eltern das erklärt?
Was weiß i? Wie man das...
Wie man das seiner kleinen Schwester halt erklärt.
Haben die Engel g'holt oder...
Das isch der "Stern", da gibt's gute Schlutzkrapfen.
Wir teilen uns auf, dann geht's schneller.
Okay.
Onkel Willi.
Was machst denn du do? - Servus, Lange.
Deiner Mama geht's ned so gut. Da hab i vorbeig'schaut.
Sie... sie schläft.
Mama.
Mama.
Mama, schau einmal.
Was wollt die Frieda?
Was weißt du über dieses Mädchen?
Willst was trinken?
Jetzt lass einmal gut sein mit der Arbeit.
Der Beruf ist sowieso nix für a Madl wie di.
Kein Privatleben, nix.
Was redest denn du?
Das ist der totale Absturz da, und keiner redet, keiner sagt was.
Keiner ist zuständig, immer dasselbe.
Mir reicht's. Mir steht's bis da.
Mit'm Harry hab i sie einmal g'sehen.
Am Dorfplatz.
Magst noch a Schnapsel, ha? - Ja.
Ja, bisch g'scheit?
Das wirst wohl heben, du Stadtler?
Meine Kollegin isch aus'm Dorf.
Wen meinst du?
Lisa Kuen.
Die Kuen Lisa. Die isch schon lang nimmer im Tal.
Die hat früher Kindl g'heißen. - Kindl?
Kindl isch der Familienname? - Ja, freilich.
Wie viel hat s' diesmal g'habt?
Aa ned mehr als wie sonst.
Magst was trinken?
Hock di nieder.
Bist du sicher, dass sie dir nix erzählt hat?
Das isch aber a fesche Gretel, das seh i sogar ohne Brillen.
Ja.
Jetzt nimmer.
Isch das ned die, die die aus'm See g'fischt haben?
Ja, vorige Wochen.
Und die Woche davor war sie hier im Haus.
Jetzt schau noch einmal genau hin.
Dir erzählt die Mama doch alles.
Naa, da hätten wir sicher drüber gredet.
I mein, solche Stuben gibt's ja überall.
Glaubst echt, Onkel Willi? - Ja, sicher.
I mein, das glaub i ned, das weiß i.
Die Frieda war ned in unserem Haus.
Du hast ja voll a Fahne.
I hab a bissl mit'm Wirt g'ratscht. - Eher g'schnapselt, oder?
A bissl. Das muss man do ja.
Aber i hab interessante Sachen erfragt.
Der Fußballtrainer ist ned im Ernst dein Vater?
Das ist nur biologisch.
I kenn den gar ned.
Wir waren heut bei dem im Stadion, und du sagst, du kennst den ned?
Stimmt ja aa.
Du musst das dem Schupp sagen.
Das weiß er schon. - Und i weiß es ned?
Lisa, Scheiße!
Der Kindl könnt da Hauptverdächtige sein.
Isch er aber ned.
Warum sagst du mir so was ned? Du redest ned mit mir!
Dein Vater ist 20 Jahr' im Ausland, jetzt ist er wieder da,
wir befragen den heut, und du sagst, da ist nix?
Weißt was? Verarsch an anderen.
Es freut mi, dass i wenigstens di wiedersehen kann.
Es wär halt schön, wenn's nicht nur beruflich wär.
Ja, die Mutter will das ja ned, das weißt du.
Aber du bisch ja jetzt erwachsen, triffst deine eigenen Entscheidungen.
Schon lang, ja. - Ja.
Das ist ja auch gut so.
I hab alles versucht, Lisa.
Das glaubst du jetzt aber selber ned, oder?
Du warst einfach weg.
Kein Wort.
Nix, gar nix.
Nicht einen.
I hab immer g'hofft, dass irgendwas z'ruckkommt.
Aber z'ruckkommen ist aa nix. Gar nix.
Deine Mutter und i, wir hatten eine Abmachung.
Keinen Kontakt mehr.
Und das war wichtiger als i?
Tja...
Nach dem Verlust... von unserer Anna.
I war aber aa noch da.
Und i war am Leben.
Wir können das nachholen.
Mit 17 bin einmal nach Köln zu an Fußballspiel von dir g'fahren.
Du bisch an der Seiten g'standen, als Trainer.
I hab di beobachtet.
Da warst ziemlich cool.
I wollt di...
Das tut mir leid.
Gestern war die Seelenmesse von der Anna.
Da liegt immer wieder dein Kranz.
Wer legt denn den eigentlich hin für di?
Kommst ja ned selber, oder? - Der Herr Pfarrer macht das für mi.
I hab rausg'funden, dass du privaten Kontakt zur Frieda g'habt hast.
Ah so, dort, ja.
Da haben wir einmal kurz g'redet.
Du hast sie doch schon aus'm "Miss O" 'kannt.
Wir san Familie, Lisa.
Du musst mir glauben.
Was machst du da?
San Sie die Mutter vom Harry Heindl? - Wer lässt fragen?
Kripo Innsbruck.
Es waren schon welche von euch do.
Was wollts ihr dauernd von uns?
"Alexander-Yus- ..."
Alexander-Yusuf Demir, ist ganz einfach, genau so, wie's da steht.
Wo waren denn Sie letztes Wochenende?
In Rimini.
Am Strand.
Und a bissl Gas geben.
Aha.
Ist der Harry da?
Nein.
Leider.
Haben Sie g'wusst, dass die Frieda als Prostituierte g'arbeitet hat?
A Hure. Aus der Zeitung weiß i das.
Nein, nie. Er ist eher schüchtern.
Die Frieda hat er echt gern g'habt.
Zu viel, find ich.
Wieso?
Dass sie nie Finger g'rührt hat,
sich nur bedienen hat lassen, hat mi g'stört.
Und seine Drogeng'schichten? - Ach, das ist vorbei.
Lass'ma das.
Verbucht unter Jugendsünden. Die hat er abgebüßt.
Zeigen S' mir noch bitte sein Zimmer.
Naa.
Das glaub i ned, dass er das mag.
Da musst du ihn schon selber fragen.
Naa.
Haben Sie grad Herbstpause?
Ja, ja, wir bauen um. Eh schon länger.
Die Gäste brauchen jetzt den ganzen Schnickschnack.
Da reicht ka Zimmer mit Dusche mehr.
Am besten an Blick in den Stall, von der Sauna aus.
Haben wir aber ned.
Egal.
Und woher hat er das Geld für das alles?
Er arbeitet im Sommer, in der Gastro.
Ah ja.
Scheiße, Lisa, wo warst du?
Mhm.
Isch die Tamara do im Haus? Wo isch die Tamara?
Da stimmt was ned.
Tamara?
Tamara, bisch du do?
Wow.
Respekt, Harry.
Do hast was richtig Großes auf'zogen.
Ned schlecht.
Gießen tut die Mama, oder?
Leg dei Waffen auf'n Boden.
Wieso laufst du davon von uns?
Wir wollen lei reden mit dir.
I aber ned mit euch.
Aufstehen.
Komm!
Zur Wand, umdrehen.
Also, der Kindl war in Wien, so wie er's g'sagt hat.
Die Heindl-Mama?
War in der fraglichen Zeit definitiv in Rimini.
Aber die Ballermannparty- fotos wollts ihr ned sehen.
Was gibt's Neues von der Tamara? - Bis jetzt nix.
Aber das Sperma aus'm Puff ist... - ... vom Harry.
Ja.
Die Frieda und du, wo habts ihr euch kenneng'lernt?
Und wann hast sie zum letzten Mal g'sehen?
Am Tag, bevor sie verschwunden ist. - Und wann war das?
Ziemlich genau vor einer Woche. Da war sie noch mal bei mir.
In eurem Haus?
Ja. Ist das verboten?
Hast du g'wusst, dass sie ihren Vater g'funden hat?
Was für an Vater?
Hat sie mit dir über ihre Kunden g'redet?
Über die Arbeit hat sie ned g'redet.
I war froh. Wer will das schon so genau wissen?
Wollt sie weg von dir?
Wieso hätt sie sollen? Naa.
Die Tamara sagt, sie hat sich mit an anderen 'troffen.
Blödsinn. Wieso sagt die so was?
Du warst eifersüchtig. - Wolltest sie ned teilen.
I war das ned. I hab der Frieda nix 'tan.
Wo isch die Tamara?
Was?
Wo die Tamara isch? - Woher soll i das wissen?
Weil du mit ihr aa was g'habt hast.
I hab die Holzschnitzerei g'sehen. Und ned nur das.
Die Tamara belastet di.
Obwohl du ihr Freund bisch. Warum macht sie das?
I sag jetzt nix mehr.
Gar nix mehr.
Die Tamara hat uns in einer Tour ang'logen.
Und jetzt versteckt sie sich.
Siehst du das aa so? - Ja.
Die verarscht uns alle.
Und der aa.
Wenn du willst, dass wir dir deine G'schicht glauben,
dann sagst uns jetzt sofort, wo die Tamara isch.
Wieso sollt i?
Weil wir ka Lust haben, a zweite Tote aus'm See zu holen.
Wieso sollt i euch vertrauen?
Jetzt horch einmal zu.
Die Plantage, die kostet di a paar Monat'.
dann geht sie meistens zum Tom ins Kaffeehaus.
Der Tom isch ihr Ex.
Auf an Topfenstrudel. - Mit Mango.
Wo isch die Tamara? - Wir wissen, dass sie bei dir ist.
Die ist in der Früh wegg'gangen, wollt irgendjemanden treffen.
Wen wollt sie treffen? - I weiß ned.
Hat sie ihre Sachen noch da?
Ja, aber i glaub ned, dass i euch die geben darf.
Sie hat g'sagt, das sind ihre Ersparnisse.
So viel Geld nach drei Monat' Arbeit in dem Puff.
Wie soll sich denn das ausgehen?
Naa.
Die Mädels haben die Heindls erpresst wegen der Plantage,
und dann ist bei der Frieda was schiefg'gangen.
Ja?
Die haben die Tamara g'funden.
Und eindeutig Würgemale.
Und was heißt das?
aa der Tatort ist.
Aha.
Da hat sicher wieder niemand was g'sehen oder g'hört, wett'ma?
Mitarbeiter von der Müllabfuhr haben sie g'funden.
Die Kollegen sollen aa die Nachbarn befragen.
Kannst du was zur Tatzeit sagen?
Da könnt der Harry schon infrage kommen.
Für den wird's jetzt richtig eng. Der isch sicher wieder bei der Mama.
Der Harry und die Mama Heindl behaupten,
dass er zur Tatzeit z'Haus war.
Ja, wahrscheinlich zum Pflanzenstreicheln.
Das Alibi wackelt wie ein Kartenhaus.
Glaubt ihr, dass sie den Harry erpresst haben?
Aber das passt doch alles z'samm.
San schon Leut' wegen weniger um'bracht worden.
Und der Harry ist vorbestraft.
Warum hat die Frieda so viel im Ort herumg'schnüffelt?
Das macht kan Sinn. Und den Vater haben wir aa ned.
Ja.
War da a grünes Heftel drin? - Was für a Heftel?
Heftel hin oder her. Schauts, dass was weitergeht.
Lisa, komm, wir gehen jetzt a Bier trinken.
Und das Geständnis vom Harry, das kriegen wir schon.
A Bier.
Und an Schnaps.
Magst tanzen?
Georg, bisch du da?
Was machst du da?
Das geht jetzt nicht, ich hab Besuch.
Ja, das seh i eh. Ich muss meine Schachtel holen.
Es geht jetzt nicht.
Kannst du nicht vorher anrufen? Du bist unmöglich.
Isch doch gut, wenn sie die Schachteln holt.
Magst vielleicht an Kaffee?
I geh gleich wieder.
Äh, du, ka Stress.
Soll ich dir mit den Schachteln helfen?
Dann geht's schneller.
Naa, danke.
Naa, oder, doch ned.
Ähm...
Den trinkts brav zu zweit,
dann muss er wenigstens nimmer behaupten, dass es di gar ned gibt.
Hundertprozentig.
Bisch dir sicher? - Ja, ganz sicher.
sondern aa wegen der Fassung von dem Stein.
Du, das ist eine wunderschöne Ötztaler Handarbeit.
Mhm.
Lisa?
Ist das dein Ernst?
Mein Vater hat mi ang'logen.
Er hat privaten Kontakt zur Frieda g'habt.
Na super.
Das hab i dir aber gleich g'sagt.
Das bedeutet, dass i endgültig draußen bin.
Der Alex wird sich freuen.
Soll er.
Sie ist überarbeitet, denke ich.
Die Lisa gibt ned einfach so an Fall ab.
Und sie hat sich ned geirrt, die Tamara war im Stadion.
I mein, was will uns das Foto sagen?
Dass wir ganz nah dran sind.
Nur dass die Lisa die Nuss wahrscheinlich schon geknackt hat.
Sie will uns offenbar ned dabei haben.
Alex...
... denk nach.
Wer lügt hier?
Wer lügt hier nicht?
Die Tamara, die hat g'logen.
Und...
Wie kommst denn du zu der Ketten? - Das ist a Familienstück.
Aus unserer Familie.
Ja.
Eben.
Hast ned?
Weil... weil die Frieda... - Was?
Weil die Frieda das Kind von der Anna isch.
Ihr habt sie vors Kloster g'legt.
Wir?
Wer isch "wir"?
Das weißt du ganz genau.
Du und der Willi.
Der Willi...
Was weißt du schon?
Der Willi war der Einzige, der mir jemals g'holfen hat.
I wollt das Richtige tun.
I hab dem Butzele die Ketten dazug'legt,
Habts ihr die Anna 'zwungen, ihr Baby abzulegen?
Hat sie sich deshalb um'bracht?
Dein Vater war an allem schuld.
Das hab i der Frieda aa g'sagt, wie sie da war.
Wo sie hingehen soll.
Do kann sie sich dann alles holen, was sie will.
Uns hat er ja aa a Leben lang...
... unterstützt.
Hast du...
Hast du damals eigentlich gar nix g'merkt?
Oder wolltest ned?
Dein Vater, der...
... der hat halt die Neigung g'habt.
Und öfter als mi.
Dass er mit der Anna dann...
Das war schon aa ihre Schuld.
Die war mit zwölf Jahr' schon so...
So was?
Weißt du, was du da sagst?
Ihr habts mi a Leben lang ang'logen.
Wir wollten di ned belasten.
Was weiß die Lisa, was wir ned wissen?
Der Heindl.
Harry, die Tamara ist tot.
Und du sagst uns jetzt, was passiert ist.
... dem Fußballtrainer das Zahnbürstel g'stohlen
und eing'schickt.
Irgendwann ist dann das Ergebnis 'kommen.
Das mit dem Erpressen war dann alles ihre Idee.
Isch es da drin passiert?
Mit der Anna.
Während i draußen g'wartet hab?
Bist in unser Kinderzimmer?
Bisch zu ihr ins Bett,
während i im gleichen Zimmer g'schlafen hab?
Jetzt sag was.
Was willst hören?
Ha? - Die Wahrheit.
Einmal die beschissene Wahrheit.
Wann hat denn das ang'fangen? Mit fünf?
Mit sechs? Mit acht? Mit zehn?
Du hast die Anna um'bracht.
Deine Schwester hat das g'wollt.
Ja.
Ja.
Die hat sich das g'wünscht.
Immer bei mir sein.
Immer, das wollt sie.
Die Anna war mein Engerle.
Ned dein Engel, du Arschloch.
Und die Frieda, dein Kind,
die hast du aa um'bracht.
Weil sie di erpresst hat.
Und die Tamara aa.
Weil sie di verraten wollt.
Das verstehst du aa ned?
Die waren eiskalt.
Die hätten mi verfolgt bis an mein Lebensende.
Die haben keine Ahnung, was es heißt,
von der eigenen Familie verstoßen zu werden.
Ausg'schlossen.
Und sein geliebtes Kind verlieren.
I will so an Vater ned.
I brauch so an Vater ned!
I hab di.
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