All language subtitles for Little.Wing.2024.1080p.AMZN.WEBRip.DDP5.1.x265.10bit-GalaxyRG265

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

AMERIKANER ZIEHEN IM SCHNITT ALLE FÜNF JAHRE UM,

TAUBEN FAST NIE.

RENNTAUBEN HABEN EIN FESTES,

TIEFSITZENDES UND NAHEZU UNUMSTÖSSLICHES GEFÜHL VON HEIMAT.

SUSAN ORLEAN

"Einige werden groß geboren,

einige erlangen Größe,

und einigen fällt Größe in den Schoß."

Shakespeare ist der meistzitierte Mann,

der je auf der Erde wandelte.

Und ich habe ihn

als meinen inspirierenden Künstler gewählt, weil...

Weil du immer das Richtige tust, Tessa Lu.

Seit der ersten Klasse bist du auf Kollisionskurs mit Großartigkeit.

Du hast eine tolle Familie.

Was du sagst und tust, ist immer perfekt.

Selbst ich habe dich zur Klassensprecherin gewählt,

zweimal.

Und du warst perfekt.

Perfekt.

Perfekte Präsentation.

Danke, Ms. Gibbons.

Wäre es nicht perfekt,

wenn diese Geschichte von Tessa Lu handeln würde?

Aber das tut sie nicht.

Es geht um mich.

Kaitlyn McKay.

Du bist die Nächste auf meiner Liste.

Hast du einen Künstler ausgewählt?

Hast du Zitate von besagtem Künstler herausgesucht?

Nein, Ms. Gibbons. Ich habe mich noch nicht entschieden.

Aber Britney Spears inspiriert mich auf jeden Fall,

und sie hat mal gesagt:

"Ding-dang, Leute, ich bin reich.

Es ist schräg, aber ich bin echt reich.

Ich meine, ding-dang, Leute."

Free Britney.

Kaitlyn, du solltest das besser ernst nehmen.

Diese Hausarbeit macht das ganze Halbjahr aus.

Und wenn du sie nicht erledigst,

sehen wir uns leider nächstes Jahr in diesem Kurs... wieder.

Pass auf. Ms. Gibbons kann dir das Leben zur Hölle machen.

Adam King. Wir sind immer zusammen zur Schule gegangen.

Wir waren immer beste Freunde. Schon immer.

Hast du Tessa heute gesehen?

Oh Gott.

Er ist echt klug, aber jetzt mit 13 denkt er nur noch an Mädchen.

Als Tessa Lu heute geredet hat...

Oh mein Gott, sie ist so heiß.

Und wie sie gesagt hat: "Einigen fällt Größe in den Schoß."

Du willst also deine Größe in ihren Schoß fallen lassen?

Nein.

Na gut, ein bisschen schon, ja.

Wen nimmst du als inspirierenden Künstler?

- Ich werd's nicht machen. - Komm schon, Kate, das musst du.

Nein, meine Eltern wurden gerade geschieden,

und ich bin in einer emotionalen Umbruchphase.

Frag doch die Schultherapeutin.

Du kannst dich nicht darauf ausruhen.

Pass mal auf, Fanboy.

- Wir sehen uns später. - Bis später.

Pat Litch.

Eine Scheidung ist wie Weihnachten für eine Maklerin.

Profit aus menschlichen Gefühlen und Elend schlagen.

Tolles Geschäft.

Pat, kann ich den schicken?

- Natürlich. Alles wird gut. - Danke.

Hey, Schatz.

Ich verliere meinen Dad und mein Zuhause im selben Jahr?

Du verlierst deinen Dad nicht, wir lassen uns scheiden.

Und du wusstest, dass das Haus verkauft wird.

Aber ich ziehe nicht nach West Linn oder sonst wohin.

Wir ziehen erst nach dem Sommer um. So kannst du das Schuljahr beenden.

Ich gehe nicht weg. Das ist mein Zuhause.

Alles wird gut.

Kat, ich versprech's.

Ich schätze, jeder belügt sich selbst.

Hast du deinen Bruder gesehen?

- Geht ihr nicht mehr zusammen? - Nein, nicht gesehen.

Hey, Kat, die Lashers kommen nachher zum Essen,

also mach deine Hausaufgaben.

Ben Lasher.

Oder sollte ich besser sagen, Captain Ben?

Er ist schon seit einigen Jahren der Chef meiner Mom.

Sie ist Detective bei der Polizei von Portland.

Auch wenn sie sterbenslangweilig sind,

sind Ben und seine Frau nette Leute, schätze ich.

Sie helfen meiner Mom wohl ab und an finanziell.

Und, Matt, glaubst du, die Blazers fegen dieses Jahr alle weg?

Erde an Matty.

Hey.

Keine Ahnung.

Mir kam zu Ohren, dass die Celtics gegen uns spielen.

Ich konnte gute Plätze ergattern.

Vielleicht willst du ja mitkommen.

Das ist nett.

Klar.

Danke.

Ben, du hast doch auch was für Kaitlyn.

Hol das doch mal.

Gute Idee. Dafür muss ich kurz zum Auto.

Ich wusste, was es war.

Sei bitte nett.

Ich konnte es kaum erwarten. Darum hatte ich meine Mom gebeten.

Sie konnte diesen Abend nicht vergessen haben.

Es war ein Mittwochabend, und mein Vater sagte...

Deine Mutter und ich, wir... Wir lassen uns scheiden.

Wie könnt ihr uns das antun?

Darf ich ein Handy haben?

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

Und eine Scheidung ist genau das.

Bitte.

Ich wollte schon seit Ewigkeiten ein iPhone.

Aber jedes Handy wäre okay gewesen.

Die sind für dich.

Vögel.

- Das sind Tauben. - Renntauben.

- Wieso nicht einfach Hühner? - Hühner?

Ja, die hätte ich wenigstens essen können.

Kat, ab auf dein Zimmer.

Sehr gern.

Vielleicht lernst du ja da Manieren.

Meine Mom kapiert's nicht.

Erst hat uns mein Dad vor neun Monaten verlassen...

und jetzt sollen wir packen

und das einzige Zuhause verlassen, das wir jemals hatten?

Manchmal möchte ich am liebsten

das ganze Haus abreißen und ihr die Arbeit abnehmen.

Ich habe schon genug verloren, oder nicht?

Das hier verliere ich nicht auch noch.

Gehört es mir oder nicht?

Nein, antworte mir.

Gehört es mir oder nicht?

Gehört mir das Haus jetzt laut der Scheidungsvereinbarung?

Ja, okay, also kann ich es verkaufen.

Natürlich nicht.

Natürlich nicht. Ich will nicht alle entwurzeln.

Ich kann es mir nicht leisten. Begreifst du das nicht?

Es sind noch 100.000 Dollar,

und ich kann die Hypothek nicht alleine abbezahlen.

Nein, ich kann nicht mehr arbeiten. Ich sehe die Kinder eh schon kaum.

Melde dich doch wieder,

wenn du besser drauf bist und zuhörst.

Ein paar Wochen bevor Dad ausgezogen ist,

war Matt plötzlich ganz still geworden.

Ja, wenn mir 100 Riesen zufallen sollten...

Und er hat seitdem nicht mehr viel gesagt.

Vögel sind cool. Und Brieftauben können coole Sachen.

Ja, kacken und mich nachts wachhalten. Ist das cool?

Ich kann sie nehmen.

Also, ich muss zuerst meine Mom fragen,

aber bevor du sie weggibst, nehme ich sie.

Meine Mom will eine Woche warten, bevor sie sie ihrem Boss zurückgibt.

Sie soll sie nicht zurückgeben. Ich möchte sie.

Okay.

Was willst du für sie?

Weißt du...

ich will 465.000 Dollar.

Was?

So viel ist das Haus wert?

Ich weiß nur, dass Mom noch 100.000 abbezahlen muss.

Wenn ich das Geld hätte,

würde ich das Haus kaufen, alle rauswerfen

und niemals ausziehen.

Weißt du, wenn ich das Geld hätte, würde ich es dir geben.

Wer's glaubt.

Das würde ich, Kat.

Ich will nicht, dass du wegziehst.

- Ich muss los. - Ja, wir sehen uns morgen früh.

- Ja. - Ja.

- Borgst du mir die Taubenmagazine? - Oh. Ja, ja. Nimm mit.

Okay.

Eine Menge Zeug.

Kaitlyn. Die sind der Hammer.

Wer?

Die Vögel.

- Vögel? - Die Tauben.

Ich habe alles über sie gelesen. Dank ihnen wurde Hitler besiegt.

Es war süß, wie Adam sich in die Vögel verliebt hat.

Er hatte sich echt schlaugemacht.

Manche Brieftauben legen Tausende Kilometer zu ihrem Zuhause zurück.

Adam, fang!

Ich bin raus, Max! Wie oft denn noch?

- Tausende Kilometer? - Ja.

Selbst ein perfekter Völkerball-Treffer voll auf die Zwölf

konnte Adams Begeisterung nicht bremsen.

In Belgien besaßen Könige sie...

Er trichterte mir ein, wie wertvoll Brieftauben sind.

Englische Könige hatten Renntauben.

Mike Tyson hat welche, und Elvis hatte sie.

Es ist eine so weitreichende Kultur...

Ich wollte ihn zum Schweigen bringen.

Aber dann sagte er die magischen Worte.

Und einer seiner Vögel ist 120.000 Dollar wert.

- Er ist eine Koryphäe im... - Halt mal.

Wer hat einen Vogel, der 120.000 Dollar wert ist?

- Jaan Vari. Der Vogel heißt Granger. - Jaan wer?

Vari.

Er ist ein erfolgreicher Taubensportler.

Sein Vogel Granger

hat eine ganze Reihe schneller, kluger Renntauben gezeugt.

Dieser Granger...

...ist 120.000 Dollar wert.

Wo lebt dieser Taubentyp?

Hier, in Portland. Darum rede ich ja von ihm.

Okay, und wo in Portland?

Ich habe doch keine Adresse.

Es gab einen Artikel über ihn...

Hier irgendwo.

Moment.

- Ich kann dir helfen. Lass mich... - Oh, hier ist er.

- Der hier? - Ja.

- "Jaan Vari und der Granger". - Man spricht ihn "Jaan" aus.

- Okay. - Er war wohl Pilot in Vietnam.

"Vari erzählt, dass es bei ihm eine Kirche mit Glockenturm gibt,

den die Vögel mehrmals täglich umkreisen."

- Gehen wir. - Was?

Wo sind Sie, Mr. Vari?

PORTLAND KIRCHE MIT GLOCKENTURM

First Baptist auf der Alder.

Falscher Glockenturm. Okay, First Unitarian auf der Taylor.

Boom.

Wir fahren Donnerstagabend los. So richtig spät.

Okay.

Ich habe ein gutes Gefühl.

Wenn du Jaan Vari treffen willst,

kontaktier ihn über die Gesellschaft für Taubensport.

Ich will Jaan Vari nicht treffen.

- Ach nein? - Nein.

Ich will seinen 120.000-Dollar-Vogel klauen.

- Was? - Sag mir, ob du die Eier dazu hast.

- Sonst geh mir aus dem Weg. - Was? Du klingst irre.

Du solltest noch mal zu der Schultherapeutin, Kat.

Also bist du raus?

War's das, Fanboy?

Du bist raus?

Was willst du mit dem Granger machen?

Ich weiß nicht.

Er ist 120.000 Dollar wert, mir wird schon was einfallen.

Er fliegt immer zu ihm zurück.

Dann züchte ich mit ihm und verkaufe die Vögel.

Du hast keine Ahnung davon.

Ich verkaufe ihn an jemanden mit Ahnung.

Hör mal,

du musst mir helfen, okay?

Nein. Tut mir leid, nein.

Wir fahren mit dem Rad durch Portland? Um Mitternacht?

Wir könnten sterben.

Nur so kann ich mein Zuhause behalten.

Was springt für mich dabei raus?

Im Ernst...

Was könnte mich dazu bringen, mit dir einen Raub zu begehen?

Wir knutschen.

Also französisch, mit Zunge?

Ich bin Irin. Keine Ahnung, wie Franzosen knutschen.

Oh, okay.

Aber... küssen Iren mit Zunge?

Ich bin Irin und habe eine Zunge. Also ja, warum nicht?

Cool.

Schätzchen, ich bin zu Hause!

Kat?

Kommst du rein und... deckst den Tisch?

- Hey, Adam. - Hi, Ms. McKay.

- Bis dann, Adam. - Bis dann, Ms. McKay.

Komm, Schatz, ich habe eine zweite Schicht.

- Bis dann. - Bis dann.

Komme, Mom!

Es war endlich Donnerstagabend.

Und ich konnte es kaum erwarten, bis es Nacht war.

Nachdem ich erfuhr,

dass es in Portland eine Taube gab, die 120.000 Dollar wert war,

las ich genauso viel wie Adam.

Der Granger gehörte zu einer seltenen Taubenart.

Seit er ein Jungvogel war, war er der Schnellste in Nordamerika.

Seine Söhne und Töchter dominierten den Taubenrennsport seit fünf Jahren.

Kein Wunder, dass er so viel wert war.

Kat! Kat! Kat! Ich bin's, Adam.

- Wolltest du mir Angst machen? - Nein, wollte ich nicht.

- Ist das dein Darth-Vader-Kostüm? - Ich sollte doch was Dunkles tragen.

Was Dunkleres hatte ich nicht. Okay, lass stecken.

- Geh du mal zur Schultherapeutin. - Die ist deinetwegen ausgebucht.

In dem Moment wurde mir zum ersten Mal klar,

worum es bei der ganzen Sache ging.

Ich konnte mich nicht mehr auf meine Eltern verlassen.

Ich musste die Dinge selbst in die Hand nehmen.

- Wie lange noch? - Wir sind fast da.

Über die dunklen Straßen Portlands zu radeln,

war der erste Schritt.

Okay, wir müssen nur die Feuertreppe runterziehen und fertig.

Hier.

Okay.

- Beeil dich. - Das ist ganz leicht. Pass auf.

Komm schon.

Okay, lass mich mal.

Mann, echt schwer.

Bereit? Drei, zwei, eins! Los!

Ich wusste, das wird leicht.

- Beeil dich. - Ich versuch's ja.

Adam, mach schon.

Wow.

Wunderschön.

Komm schon.

Denk dran, der Granger hat ein weißes Kopfgefieder.

Kat, komm schon.

Du nimmst den Käfig, ich den.

Wie viele Vögel sind hier drin?

Kein Granger.

Siehst du ihn da drin?

Nein, hier ist kein weißer Kopf zu sehen.

Er muss hier irgendwo sein.

Würde so ein wertvoller Vogel nicht auf deinem Kopfkissen schlafen?

- Was soll das? - Ich kommuniziere.

- Vielleicht erfahre ich, wo er ist. - Du sprichst nicht Taubisch.

- Hör auf. Konzentrieren wir uns. - Ich wusste, die Idee ist dumm.

Ich hätte mich nicht überreden lassen sollen.

Echt mal, Kat...

- Da ist er. - Was?

Weißer Kopf, brauner Schnabel. Ja, das ist er.

Also dann, Kumpel.

Beeilung.

Gut, nimm das mal.

- Wozu der Kissenbezug? - Der wirkt beruhigend.

Was?

Ich habe auch recherchiert.

Komm her, Kumpel. Komm her.

Wow.

Er ist echt was Besonderes.

Ja, herzerweichend, aber jetzt rein mit ihm und los.

Komm schon.

Sei vorsichtig.

Okay, okay.

Geht's ihm gut?

- Alles okay. - Gut.

Okay.

Komm schon, Mann.

Adam!

Hab meine Brille vergessen.

Was?

- Beeil dich! - Meine Schutzbrille!

Suchst du die?

Warst du bei meinen Vögeln? Hast du meine Vögel angefasst?

Lassen Sie mich los.

Halt!

- Halt! - Adam!

- Hast du dir was getan? - Lauf! Lauf!

- Ich sagte, halt! - Los!

Ich warne euch!

Los. Mach schon!

Beeil dich!

Kommt zurück! Kommt sofort wieder her!

Mann, jetzt komm!

Ich bin direkt hinter dir. Fahr! Fahr!

Nein.

Oh Mist.

Okay.

- Los, geh runter! - Komm sofort her!

Okay. Okay.

Ich hatte solche Angst, erwischt zu werden...

dass ich mich nicht umdrehte.

Ich wusste nicht, was mit Adam passiert war.

- Julie Smith? - Hier.

Ist hier. Andrew Bingham? Ist anwesend.

- Trisha Bailey. - Hier.

Anwesend.

Adam King?

Adam King?

Nicht anwesend.

Verzeihung. Ich bin da, Ms. Gibbons.

Mr. King. Schön, dich zu sehen.

Da ist wohl irgendwas gar nicht gut gelaufen.

Was ist mit deinem Arm?

Mein Handgelenk ist gebrochen. Halb so wild.

Dann fangen wir an. Möchte heute jemand seinen Künstler vorstellen?

Hey.

Ich trage deine Bücher, und wir gehen langsam.

Meine Mom holt mich ab.

Hey, es tut mir leid, das mit deinem Handgelenk.

Das muss beängstigend gewesen sein.

Aber...

das Gute ist, dem Granger geht's gut...

Ich will nichts vom Granger hören.

Ich werde niemals zugeben, dass ich was damit zu tun hatte.

Du bist auf dich gestellt.

- Adam? - Ich konnte gerade so entkommen.

Ich musste mit einer gebrochenen Hand wegrennen

und mein Rad bergauf schieben.

Ich hielt alle 20 Minuten an, um vor Schmerzen zu kotzen.

Das tut mir leid.

Ich hätte umdrehen sollen.

Vergiss es. Wir müssen nie wieder darüber reden.

Du hattest wenigstens gute Gründe, aber ich nur falsche.

- Warte. - Was?

Wenn du meinst, ich habe ihn geklaut, um mein Haus zu retten,

und du, um mit mir zu knutschen...

Was?

Na ja...

ich habe den Vogel.

Okay. Dann viel Spaß mit ihm.

Ich schulde dir was.

Mir egal. Wir sind quitt.

So will ich es nicht.

Ich brauche eine Pause von dir.

Der Granger war ein faszinierendes Kerlchen.

Nicht nur, weil er so viel wert war.

Du hast sicher Hunger.

Hey, Kumpel... Au!

Nein. Nein. Nein.

Bleib hier.

Okay. Bleib.

Bleib.

Bleib da.

Ach du...

Ohne Adam musste ich die Sache allein auf die Reihe kriegen.

Aber wem konnte ich ihn verkaufen?

Der Kreis der Taubensportler war recht klein.

Darum musste ich vorsichtig sein.

Es gab wohl seit Jahren Versuche, den Granger zu kaufen,

doch Jaan Vari hatte immer abgelehnt.

Ich überlegte, von Vari Lösegeld für ihn zu erpressen.

Aber es war sicherer für mich,

ein neues Zuhause für seine schöne Taube zu finden.

Ich musste es in die Hand nehmen und den Vogel zu Geld machen.

Die einzigen Interessenten am Schwarzmarktkauf von Granger

waren diese Russen, die einen großen Taubenschlag hatten.

Das Problem war nur,

es war alles auf Russisch.

Und ich spreche kein Russisch.

Aber ich kenne da jemanden.

Kiril Koslov.

Ein russisches Cello-Wunderkind,

das nicht für zwei Wodka buchstabieren konnte.

Er half mir ab und an bei Geometrie-Tests,

und ich ließ ihn dafür bei Diktaten abgucken.

Kiril war meine große russische Hoffnung.

Du willst denen eine Taube für 100.000 Dollar verkaufen?

Du bist doch irre.

Kiril.

Wir helfen uns doch nun schon sehr lange.

Du bist hinter Tessa Lu der Viertbeste.

Du fliegst aber leider aus den Top Ten,

wenn du "Komitee" nicht schreiben kannst.

Kannst du "Komitee" buchstabieren, Kiril?

Nein.

Kiril sagte, dass sich diese Clowns die russische Taubenmafia nennen.

Die sind garantiert nicht die echte Mafia.

Glaube ich jedenfalls nicht.

- Achtung! - Verzeihung!

Den Granger. Habt ihr ihn?

Sehr schön.

Jetzt frag ihn, ob er das Geld hat.

Werte Herren, haben Sie das Geld für den Vogel?

Sag ihr, 25.000 Dollar. Nehmt sie, oder verzieht euch.

Es ist ein gestohlener Vogel. 25.000.

Okay.

Sie bieten dir guten Willens 25.000 Dollar und hoffen, du...

Sag ihnen, dass sie sich die in den Arsch schieben können.

Ja.

Gentlemen...

Die junge Dame braucht das Geld für eine OP für ihren kranken Vater.

Darum muss sie Ihr Angebot ablehnen.

Das mir tut leid.

Nein, du hast es nicht übersetzt. Du hast es ihnen nicht gesagt, oder?

100.000 Dollar, oder ihr könnt sie euch in den Arsch schieben.

Was sagt sie?

Bei allem Respekt,

sie sagt, geben Sie ihr die 100.000,

oder schieben Sie sie sich in den Arsch.

Jetzt verstehen wir uns.

Okay!

Na gut. In Ordnung.

Wie die legendäre Punkrockerin Kathleen Hanna einmal sagte:

"Ich muss Risiken eingehen, denn wozu lebt man sonst?

Man hat doch nur dieses eine Leben."

Ich hatte 25.000 Dollar in bar,

die Rettung meines Hauses rückte ein Stück näher,

und ich hatte meinen besten Freund verloren.

Doch Adam würde sich wieder einkriegen.

Wir hatten uns im Laufe der Jahre oft gestritten, aber...

er hat sich immer wieder eingekriegt.

- Hallo. - Hallo.

- Mein Name ist Jaan Vari. - Ja?

Ich nehme an, die hier gehört Kaitlyn?

Oh, danke. Kat, ist das deine Tasche?

Könnte sein.

Wie viele K. McKays gibt's bei euch?

Danke. Das ist... Verzeihung, wie war Ihr Name?

Vari. Jaan Vari.

- Also, danke fürs Zurückbringen. - Warten Sie. Ich...

Kaitlyn hat etwas von mir, das ich unbedingt zurückhaben will.

Ich werde in den Knast wandern.

Erst kotze ich auf meine Schuhe, dann geht's ab in den Knast.

Was hat sie denn von Ihnen?

Na ja, wissen Sie...

ich will niemandem Ärger einhandeln.

Kat, komm mal runter.

Oh nein, jetzt kommt es hoch.

Ich hatte Käsetoast zum Mittag.

Ärger?

Wenn Kat etwas geklaut hat, dann gibt es großen Ärger.

Sehr großen.

Aber Sie können nicht einfach so was behaupten.

Was genau hat sie von Ihnen, Sir?

Sie hat...

Ich schmecke es schon. Ich kotze auf seine Schuhe.

...eine echte Liebe für Brieftauben und Taubenrennen.

Ich glaube, du hast deiner Mom nicht erzählt,

dass du beim Treffen der Gesellschaft für Taubensport warst.

Die Tasche hat sie da vergessen.

Ach so. Ja. Nein, sie hat...

- Das hat sie nicht erzählt. - Ja, dachte ich mir.

Tut mir leid, ein Kollege von mir...

hat Kat zwei junge Tauben geschenkt.

Sie scheint sie schätzen zu lernen. Und den großen Wert dieses Hobbys.

Oh ja, der Wert ist ihr schon klar geworden.

- Von wem bekam sie die Vögel? - Von meinem Freund Ben Lasher.

- Ich kenne die Lashers. - Ja?

- Sie arbeiten mit Ben? - Ja.

- Sie sind also Polizistin? - Detective, ja.

Na wunderbar. Ich meine...

- Die Gauner müssen erwischt werden. - Ja.

Mir kommt es wieder hoch.

Wissen Sie, was, Mrs. McKay?

- Miss. - Oh, Verzeihung.

Ms. McKay, ich habe einen alten Taubenschlag.

Ein kleines Haus für die Vögel.

Ich könnte es herbringen und für Kaitlyn aufbauen.

Ich zeige ihr, wie man sich um die Vögel kümmert

und für den Wettkampf trainiert.

Das ist wirklich großzügig von Ihnen.

Ich hätte Platz im Garten,

aber Kaitlyn müsste mir versichern, dass es ihr ernst ist.

Was sagst du?

Ja.

- Gern. - Gut.

Also... Haben Sie auch Zeit dafür, Mr. Vari?

Ich bin im Ruhestand.

Erzählen Sie doch Ben Lasher, dass ich ihr einen Taubenschlag baue.

- Ja. - Vielleicht will er ja helfen.

Klar. Mache ich.

- Gut. - Ja.

Kaitlyn, wir sehen uns morgen.

Du magst die Tauben also?

- Ja. Die sind cool. - Ja.

Wann war ich das letzte Mal glücklich?

...mit Freunden und der Familie.

Darum bleibt Charles Schulz für mich ein sehr inspirierender Künstler.

Hervorragend, Adam.

Hey.

Dein Vortrag hat mir gefallen.

Lügnerin.

Okay, ich denke, du kleiner Streber hast nur Charles Schulz genommen,

weil dein Dad Peanuts-Fan und bei der Times ist.

Du bist echt gemein geworden, Kat.

Sind wir keine Freunde mehr?

Ich meine, nach acht Jahren Freundschaft

wäre es echt gut zu wissen, ob jetzt irgendwas anders ist.

Ich weiß nicht.

Scheinbar ist was anders.

Er kam gestern zu mir nach Hause.

- Was? - Jaan Vari kam zu mir nach Hause.

Ich hatte meine Tasche bei ihm vergessen.

- Was hast du gesagt? - Weiß nicht.

Es war schräg. Er hat nicht gepetzt.

- Kein Wort zum Granger? - Nein.

Er kommt heute wieder und bringt mir eine alte Vogelhütte.

Okay. Vielleicht weiß er nicht, dass du ihn geklaut hast.

Er weiß, dass wir ihn geklaut haben.

Wir? Du sollst mich doch da raushalten.

- Komm vorbei und lern ihn kennen. - Das habe ich bereits.

Wir stecken da beide drin.

- Hey, nimm die Hälfte vom Geld. - Ich will das Geld nicht! Okay?

Ich will damit einfach nichts zu tun haben.

Warum kapierst du das nicht?

Hör zu, ich werde meinen Eltern einfach alles erzählen.

Weißt du, was?

Erzähl deinen Eltern nichts, okay?

Und ich bewahre dein Image.

Wir sind quitt. Ich verschwinde aus deinem Leben.

- Kat... - Nein.

Hallo, Kaitlyn. Schön, dich wiederzusehen.

Kaitlyn, das ist Carol Vari, Jaans Frau.

Hi.

Jaan und Ben bauen hinten deinen Taubenschlag auf.

Sieh ihn dir doch mal an.

Hey, Kaitlyn.

Ich war so frei, die Vögel aus deinem Zimmer zu holen.

Wenn Jaan fertig ist, kannst du ihnen ihr neues Zuhause zeigen.

Ich hole mir noch was zu trinken, Jaan.

- Willst du Wasser? - Nein, danke.

Schön, dass du die Vögel magst.

Ich wette, du weißt, für wen der hier ist.

Nimm diesen Käfig dahin mit, wo er versteckt ist,

und bring ihn mit dem Granger darin zurück.

Das kann ich nicht.

Kannst oder willst du nicht?

Kann ich nicht.

Wo ist mein Vogel?

- Ich habe ihn nicht. - Ich will wissen, wo mein Vogel ist.

- Ich weiß, wer ihn hat. - Der Junge hat ihn?

Was ist schon eine Lüge mehr?

Ja.

- Er hat ihn. - Wohnt er hier in der Nähe?

Warum haben Sie nicht die Polizei gerufen?

Ich war dumm.

Ich dachte, die Vögel wären dir wichtig.

Ich dachte, du wärst ein nettes Kind, das einen dummen Fehler beging.

Aber vergiss es.

Ich will den Granger zurück.

Und zwar heute. Sofort.

Das ist unmöglich.

Ach ja?

Tja, ich wette, wenn ich jetzt in die Küche gehe

und deiner Mom, die Polizistin ist, erzähle,

dass du nachts bei uns warst, meine Frau erschreckt

und einen Vogel gestohlen hast, der mehr wert ist als euer Haus...

ich wette, dann würde ich meinen Vogel heute zurückbekommen.

Hast du jetzt Angst?

Denn die solltest du haben.

Ich habe keine Angst.

Oh, na so ein Pech auch, Schätzchen.

Okay, dann bleib hier draußen und spiel die Harte.

Deine Mom beschafft mir meinen Vogel.

- Warten Sie. - Nein.

Du hattest deine Chance. Es ist vorbei.

Ich war nett zu dir. Du hast dich nicht mal entschuldigt.

Du bist eine verzogene kleine Göre.

Ich töte ihn.

Das tue ich.

Ich werde ihn töten müssen.

Nur ein Anruf...

und er ist tot.

Du bluffst.

Wetten wir?

- Wann? - Freitag.

Du bringst ihn zu meiner Wohnung.

Gut. Um vier.

Aber es geht ihm gut? Der Junge sorgt für ihn?

Okay, zwei Lügen mehr.

Ja. Er wird versorgt.

Denn wenn es ihm nicht gut geht, Kleine,

mache ich dir dein Leben zur Hölle.

Hey, Mom.

- Hey. - Oh ja, Freitag. Freitag um vier.

Was ist am Freitag?

Kaitlyn kommt zu mir.

Da zeige ich ihr meinen Taubenschlag und die Renntauben.

Freitag um vier sollte passen.

Die Schultherapeutin sagte, alle fühlen sich überfordert

und einsam.

Das sei normal.

Ich fühle mich gerade also sehr normal.

Ich lasse mich nicht von so einem Vogel-Greis einbuchten.

Ich muss seinen Vogel zurückkriegen.

Die Russen hatten ein Lager in der Russian Alley.

Ihr Taubenschlag war vermutlich auf dem Dach.

Ich würde da rauf und mir den Vogel schnappen.

Ich hatte Angst, es allein zu machen.

Ich bin so dumm.

Wieso dachte ich, ich könnte es wieder richten?

Ich sollte einfach verschwinden.

Niemanden würde es kümmern.

Vielleicht wäre das Leben woanders sogar besser.

Wo?

Das spielt keine Rolle.

Einfach nur weg.

- Alles okay? - Ja, alles gut.

Wie konnte es nur dazu kommen?

Meine Polizisten-Mom fährt mich zu dem Typen,

dem ich einen 120.000-Dollar-Vogel geklaut habe?

Ich wollte nicht mehr nach Ausflüchten suchen.

Ich traf eine schwere Entscheidung.

Es gab nur einen Ausweg.

Und der war endgültig.

Okay. Schon gut.

Ich habe ihn verkauft.

Was?

Ich habe den Granger für 25 Riesen der russische Taubenmafia verkauft.

- Du verarschst mich. - Nein.

Ihr Taubenschlag ist in der Russian Alley.

Holen Sie sich da Ihren Vogel zurück.

Ist dir klar,

dass du hier auf meinem Dach stehst und eine schwere Straftat zugibst,

die dein weiteres Leben verändern wird?

- Mir egal. - Viel Spaß im Gefängnis, Kleine.

- Früher oder später landest du dort. - Ist mir egal.

Ist es dir auch egal, wenn deine Mom raufkommt?

- Es ist mir egal. - Mir aber nicht!

Mir ist das wichtig, und zwar sehr!

Hast du irgendeine Ahnung, wie sehr ich diesen Vogel liebe?

Wie perfekt er ist?

Was es mich gekostet hat, dass es ihn überhaupt gibt?

Indem du diesen Vogel genommen hast,

hast du zerstört, was von meinem Leben übrig ist.

Und ich... Ich werde deins zerstören.

- Ist mir... - Sag es nicht.

Lass es.

Komm mit. Los.

Carol!

Carol?

Carol!

Was?

- Geht's dir gut? - Ja, gib mir die Nummer ihrer Mom.

- Die habe ich in der Küche. - Danke.

8212217.

8-2-1-2-2-1-7.

Carol, lässt du uns kurz allein?

Danke.

Anrufbeantworter.

- Ich will dich gerade umbringen. - Tun Sie das gern.

Du willst sterben?

Darum dieser ganze "Mir egal"-Mist?

Du willst tot sein, also ist es egal? Du willst dich umbringen?

- So fühlst du dich jetzt, aber... - Sie wissen nicht, was ich fühle.

Ich war 22 Monate in Vietnam.

Ich weiß, wie es ist, sterben zu wollen.

Nur zu gut.

Hast du darüber nachgedacht, wie du es machen willst?

Die Army stellte jedem diese Fragen, den sie für suizidgefährdet hielten.

Wenn du darüber nachgedacht hast, wie du es machst...

dann bist du schon sehr nah dran.

So habe ich viele Freunde verloren.

Das nennt man eine dauerhafte Lösung

für ein vorübergehendes Problem.

Hast du ihn echt verkauft?

Ja.

Rufen Sie meine Mom an?

Oh, verschwinde.

Raus mit dir. Los. Los. Hau ab.

Vielleicht warten wir noch. Was meinst du?

Hey.

Ich habe deinem Bruder gerade gesagt,

dass es ein Angebot für das Haus gibt.

Ein ziemlich niedriges, aber...

Pat rät uns zu.

Du nimmst es also an?

Ich sage nicht, dass wir es annehmen.

Ich sage nur, es gibt ein Angebot.

- Verkauf es. - Ja?

Es interessiert mich nicht mehr.

Tu einfach, was du willst.

Bei allem, was los war, sprach Matt noch weniger mit mir.

Wenn das überhaupt möglich war.

Ich werde bald gehen.

Ich will eigentlich nicht, aber...

mir bleibt keine Wahl.

Man könnte sagen, es sind nur Vögel.

Aber das Besondere ist,

dass sie sich in ihrem Leben ein einziges Zuhause schaffen.

Wenn nötig, fliegen sie Tausende Kilometer,

nur um dorthin zurückzukommen.

Keiner weiß, warum sie das tun.

Man trainiert sie zu wissen, wann und wo es Futter gibt.

So sind sie hungrig auf ihr Zuhause.

Na komm.

Ich gab ihnen Namen.

Mein Großvater sang immer dieses Lied...

Charlie Tickets.

Kam er jemals zurück? Nein, er kam nie zurück

Und sein Schicksal bleibt ungeklärt

Er wird für immer Unter Bostons Straßen dahinfahren

Er ist der Mann, der nie zurückkam

Kommst du zurück, Charlie?

Ja, du kommst zurück.

Dich habe ich nicht vergessen.

Die Mädchen vergisst man, weil wir still sind.

Julia.

Auch wenn Romeo ein ziemlicher Idiot war,

Julia war ein cooles Mädel.

Vielleicht kann sich Adam um euch kümmern.

Falls er jemals wieder mit mir spricht.

Vor dem Umzug will ich Julia und Charlie Tickets fliegen sehen.

Nur einmal.

Gute Nacht.

Taubenrennen sind bekannt als die Pferderennen der armen Leute,

weil das jeder kann.

Sobald die Vögel ihr Zuhause kennen,

bringt man sie weit weg vom Schlag und wirft sie in die Luft.

Ich fühle mich wie eine Verrückte.

Wir sind ja auch Verrückte.

Hey.

Gib mal her.

Es ist so weit.

Charlie, pass auf Julia auf.

Julia...

mach Charlie fertig.

Eins...

...zwei, drei.

Los!

Komm. Mal sehen, ob wir es eher schaffen.

Ich fing an, Taubensportler zu verstehen.

Bei der Liebe zu den Vögeln geht es nicht nur ums Gewinnen.

Es zählt auch, dass die Vögel nach Hause kommen wollen.

Aber es gibt auch düstere Momente.

Zweifel, ob man sie überhaupt hätte freilassen sollen.

Charlie?

Julia?

Hi! Hi! Hier unten!

Oh Gott, du hast es geschafft.

Hierher. Siehst du den Schlag? Hier ist er.

Hier ist dein Zuhause.

Ich kann dich sehen! Hierher. Hierher. Komm.

Hier unten! Hier unten!

Hier unten ist dein Schlag!

Na komm!

Julia?

Wahnsinn. Wie hast du es gefunden? Du bist so klug. Mädels sind so klug.

Hast du Charlie gesehen?

Charlie Tickets. Charlie Tickets.

Oh mein Gott. Du hast es geschafft.

Ich wusste nicht, dass man Vögel so lieben kann.

Der Granger war wohl wie ein Teil seiner Familie.

Er hatte nicht mit mir gerechnet, aber...

er ließ mich trotzdem rein.

Sie war einfach da. Boom. Julia.

Wo war Charlie Tickets? Ich wurde nervös.

Hatte er sich verflogen? Aber dann huschte er an mir vorbei.

Und er ging in den Schlag, als wär's das Normalste auf der Welt.

Sie sind schnell, Jaan.

Sie sollen Rennen fliegen.

Stell dir vor, du hast einen Vogel,

den nicht nur du für schnell hältst, sondern von dem die ganze Welt weiß,

dass er schnell ist, weil er noch nie geschlagen wurde.

Kannst du dir vorstellen, wie sauer du wärst,

wenn irgendein Kind ihn stehlen und an Gangster verkaufen würde?

Ja.

Ich helfe, ihn zurückzuholen.

Oh, wir holen ihn zurück.

- Ja? - Oh ja.

Du, ich und der Junge.

Welcher Junge?

Dein kleiner Freund, der von meinem Dach sprang.

Er ist nicht mein Freund.

Er redet gar nicht mehr mit mir. Er ist... Er ist ein Arsch.

Also bist du verliebt?

Nein. Nicht... Nein.

Das verkompliziert die Sache.

So ein Schlamassel.

Warum kommen sie wohl nach Hause?

Dazu gibt es viele Theorien.

Und was ist Ihre Theorie?

Die Liebe zum Schlag.

Sie lieben ihr Zuhause so sehr, dass sie dafür sterben würden.

Können sie mehr als ein Zuhause lieben?

Nein.

Man kann sie nur in einem Käfig von zu Hause wegbringen.

Dann sind sie Gefangene.

Aber sollten sie rauskommen, fliegen sie zurück,

zu dem einzigen Zuhause, das sie je geliebt haben.

- Die Liebe zum Schlag. - Die Liebe zum Schlag.

Die da. Eine absolute Schönheit.

Möchtest du das Radio anmachen?

Ich bin so froh, dass du den Vogel geklaut hast.

Den Granger.

Wir haben eine Wohnung in Arizona, die auf unseren Einzug wartet.

Aber Jaan will seine Vögel nicht verlassen.

Keine gute Idee, dass einer, der an Lungenkrebs stirbt,

im Winter auf einem Dach in Portland herumrennt.

Hat er dir nicht von seiner Lunge erzählt?

Es waren sechs Jahre voller Operationen und Chemotherapie.

Er hat gut durchgehalten.

Aber langsam geht es zu Ende.

Ich musste die ganze Zeit an Jaan denken

und den Granger.

Und dass man sein ganzes Leben nur ein Zuhause kennt.

Weißt du, warum? Weil du mir nie zuhörst.

Und an jedem anderen Ort...

ist man ein Gefangener.

...weshalb Francis Scott Key mein inspirierender Künstler ist.

Sehr gut. Es ist immer schön, dich spielen zu hören.

Sehr... informativ.

- Danke. - Echt jetzt?

Kaitlyn.

Hast du eine fundierte Meinung zu Kirils Präsentation?

Ja, sie war ziemlich einschläfernd und ziemlich verlogen.

Tut mir leid, Kiril, du weißt es selbst.

Bevor ich dich für diesen Kommentar zur Schulleitung schicke,

möchtest du das richtigstellen?

Wir alle wissen, wie gut Kiril Cello spielen kann,

aber ich glaube keine Sekunde,

dass Francis Scott Key sein inspirierender Künstler ist.

Ich meine, in all den Präsentationen ging es um alte, tote weiße Männer.

Okay, Ms. McKay, dann geh jetzt besser zu Dr. Monroe.

Wie wär's mit einer Frau?

Und jemandem, der noch lebt?

- Kaitlyn. - "Du musst dich nicht verkriechen.

Halt bitte an deinem Stolz fest, und lass dich nicht rumschubsen.

Lass dich nicht von ihnen besiegen.

Denn das sind deine Arme, und das ist dein Herz.

Und nein, nein, sie können dich nicht zerreißen.

Sie können dir nichts. Das ist dein Leben, deine Zeit.

Das ist dein Leben, deine Zeit. Das ist dein Leben, deine Zeit.

Das ist dein Leben, deine Zeit.

Leb weiter dein Leben.

Leb weiter dein Leben."

Von wem ist das?

Kathleen Hanna.

Sie wurde in Portland geboren, wenige Kilometer von hier.

Und ihr Leben war ätzend.

Sie musste ständig umziehen, ihre Eltern trennten sich...

Sie gründete die Band Bikini Kill,

weil sie viel zu sagen hatte und sich traute, es zu sagen.

Sie hatte keine Angst, traurig oder wütend

oder einfach nur total verkorkst zu sein.

Und wenn ich ihr zuhöre, hilft das.

Es hilft mir, mich daran zu erinnern...

dass das meine Zeit ist.

Das ist mein Leben.

- Bring mich zu deinem Freund. - Er ist nicht mein Freund.

Steig ein.

Wir haben ein Problem.

Nein, du hast ein Problem.

Nein, wir haben ein Problem.

Wir alle drei. Hi, Adam.

Erinnerst du dich an mich? Wir kennen uns von meinem Dach.

- Wie geht's deinem Arm? - Oh, schon besser. Danke, Sir.

Das muss ich Adam lassen, er hat nicht geweint.

Er war kurz davor.

Er war so kurz davor.

Wir machen es am Wochenende.

Bereithalten. Ihr beide.

Tut mir leid.

Hey, Kat?

Komm rein.

Gerade als ich dachte, das Leben könnte nicht komplizierter werden...

Alles okay?

...hat sich mein Körper sehr verändert.

Ich musste meine Mom um Rat fragen.

Wollen wir shoppen gehen?

Heute ist Schule.

Umso besser.

Seit der Scheidung hatte sich Mom noch nie einen Tag freigenommen.

Gefällt dir das hier, oder zu viel Glitzer?

- Nein. - So was habe ich mit zehn getragen.

Okay.

Das ist langweilig, aber perfekt.

- Das mag ich. - Ja, ich auch.

- Mom. - Ja?

Was ist mit...

Die ist süß.

Tada.

- Tun die weh? - Nein, die tun nicht weh.

- Die sind bequemer. - Davon hast du so viele.

- Es wird Zeit für Bügel. - Was?

Wie gewinnt man?

Was meinst du?

Ein Taubenrennen.

Wenn jede Taube in ein anderes Zuhause fliegt,

woher weiß man, welche gewonnen hat?

Es ist ganz einfach.

Die Strecke, die geflogen wurde,

teilt man durch die Zeit, die der Vogel dafür gebraucht hat.

Das ergibt Meter pro Minute.

- Boom. - Einfach.

Der schnellste Flieger gewinnt.

- Der Schnellste... - Schon klar.

Ja.

Boom.

Wir müssen los.

- Mom? - Ja.

Danke für heute.

Kaitlyn. Kaitlyn! Wo warst du gestern?

Nachdem du mich von Jaan terrorisieren lässt,

kommst du nicht zur Schule?

Ich war in Panik. Ich dachte, irgendwas ist passiert.

Ich war mit meiner Mom shoppen.

- Ich habe mir den Tag freigenommen. - Freigenommen?

Ich hoffe, du hast dir was gegönnt. Im Knast geht es nämlich karger zu.

Wovon redest du?

Von Jaan und seinem Plan, den Granger zurückzustehlen.

Ja, und ich werde ihm helfen.

Ich aber nicht. Was willst du da machen?

Nichts.

Wir haben ihm einen sehr kostbaren und seltenen Vogel geklaut.

Er hätte uns fertigmachen können, aber das hat er nicht,

was wirklich cool ist.

Wenn ich ihm jetzt also helfen kann, dann tue ich das.

Mach, was du willst, Adam.

Das Wochenende rückte schnell näher.

Jaan erzählte mir, dass ein Rennen bevorstand

und sich alle im Verein versammeln, um ihre Vögel registrieren zu lassen.

Er wollte wissen, ob es Gerüchte über den Granger gab.

Wenn wir schon mal da sind, melden wir deine Vögel zum Rennen an.

Ob die Russen ihn verkauft oder als Zuchttier behalten hatten.

In der Not bilden sich seltsame Gespanne.

Jaan wirkte gleich etwas größer, als er durch die VFW ging.

VFW? Das sind die Veteranen der Auslandseinsätze.

War mir auch neu.

Bei so vielen Taubenliebhabern um mich herum

konnte ich es kaum erwarten, mit meinen Vögeln anzutreten.

Hey, Jaan.

Hast du den Granger mit? Wir würden ihn gern sehen.

Nein, Paul, ich habe ihn heute nicht dabei.

Aber du kaufst ihm doch einen Ring für das Rennen, oder?

Du lässt den Granger doch antreten?

Oh ja. Er wird antreten.

Das hier ist übrigens eine Freundin, Kaitlyn.

Sie hat Vögel. Und sie sind schnell.

Alle machten so ein herablassendes...

Jaan, diese Seite kenne ich ja gar nicht von dir.

Sag mal, Schätzchen, Liebes,

wie heißen deine Vögel?

Julia und Charlie Tickets.

Charlie Tickets.

Ist das nicht der Mann, der nie zurückkam?

Ich wollte ihm eine knallen.

Tut mir leid, das ist ja wohl der schlimmste Name für einen Vogel.

Wir sehen uns am Renntag.

"Der Mann, der nie zurückkam".

Wir waren schon beinahe draußen, als ich sie sah.

Mich überkam ein kalter Schauer,

als hätte mir jemand einen Eiswürfel ins Shirt gesteckt.

Und dann passierte das Allerschlimmste.

Was hast du?

Sie waren da.

Wer?

- Die russische Taubenmafia. - Haben sie was zu dir gesagt?

Es war mir peinlich.

Ich wollte ihm sagen, dass mir einer einen Kuss zugeworfen hatte.

Ich wollte ihm so vieles sagen.

Es tut mir so leid.

Das mit dem Granger tut mir so leid. Ich...

Schon gut. Schon gut. Können wir jetzt fahren?

Ich weiß, dass Sie krank sind.

Himmel Herrgott noch mal.

Hör nicht auf Carol, sie ist verrückt.

- Sie sagte, Sie sind schwer krank. - Vergiss das.

Was?

Sie sterben also nicht?

Ich sterbe, Kaitlyn.

Wir sterben alle.

Einige von uns nur ein wenig schneller als andere.

Können wir jetzt fahren?

Ich wollte in den Willamette springen.

Sie hatten mich gefragt,

ob ich mir überlegt habe, wie ich mich umbringen würde.

Ich wollte in den Willamette River springen.

Na ja, weißt du...

ertrinken ist kein guter Tod.

Dein Magen füllt sich mit Wasser, und du erstickst.

Ich habe nicht viele Optionen.

- Bist du eine gute Schwimmerin? - Ja.

Eine sehr gute Schwimmerin.

Weißt du, der Überlebenswille ist stark.

Irgendwann schwimmst du wahrscheinlich automatisch los,

und ehe du dich versiehst, bist du wieder am Ufer.

Daran habe ich auch gedacht.

- Und du wärst erschöpft... - Und was?

Und du wärst am Leben.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein.

Nicht mehr.

Früher mal.

Es gab einen Moment im Krankenhaus...

Ich wachte auf...

und war allein.

Es fühlte sich an, als wäre mein Leben ein Vogelschwarm.

Und ich spürte, wie er davonflog.

Klingt beängstigend.

Einsamkeit kann beängstigend sein.

Alles kann gut sein, solange man nicht allein ist.

Meine Kumpel und ich...

wir hatten auch richtig gute Zeiten in Vietnam.

Dabei war es ein Krieg, und man schoss auf uns.

Weißt du, was Vietnam ist?

Ein bescheuerter Krieg wie jeder andere auch?

Nein, Vietnam ist ein wunderschönes Land

mit fantastischen Menschen, und es riecht wie das Paradies.

Vietnam hat mich den Sinn des Lebens gelehrt.

Wirklich?

Wie lautet er?

Danke für heute.

- Ich hatte viel Spaß. - Ich auch.

Ich habe...

einen letzten Wunsch.

Welchen?

Dass wir das wirklich hinkriegen.

Ich will meinen Vogel zurück.

Das will ich auch.

Ab da wurde es krass.

- Bis dann. - Bis dann. Ja.

Ich hielt Adam da raus.

Er hatte genug getan. Jaan und ich waren auf uns gestellt.

Aber wir waren wahrscheinlich eh das beste Team.

Wo gehst du hin?

Ich stehle einen Vogel von der russischen Taubenmafia.

Das klingt nach einer echt dummen Idee.

Ich hole meine Sachen.

Alles okay?

Ja. Das ist meine Methode.

- Ich dachte, wir wären nur zu zweit. - Sie kennen doch meinen Bruder Matt?

Oh ja, ich habe dich in eurem Haus gesehen.

Okay. Ziehen wir's durch.

Ein sterbender Mann, mein schweigsamer Bruder und ich,

alle gefangen in einem Truck auf krimineller Mission.

Wie schlimm kann das Leben schon sein?

Nimm den.

Scheiße.

Ich kann sie hören.

Es hat keinen Zweck.

Das ist massiver Stahl. Da kommen wir nicht durch. Gehen wir.

Seil.

- Wozu? - Gib mir einfach das Seil.

Los, Matt.

Du schaffst das, los!

Matt, selbst wenn du es auf das Rohr schaffst, was dann?

Das Sims. Ich klettere rauf und schlage das Fenster ein.

Vergiss es, Matt. Vergiss es einfach.

Vergiss es!

Mach mal Pause, Matt!

- Du hast es! - Ja!

- Er hat es geschafft. - Geschafft!

Holen Sie den Truck.

Frontal.

Perfekt.

Binden Sie's fest.

Okay, Matt.

- Daumen hoch, wenn du bereit bist. - Okay.

Das ist verrückt.

Wie willst du denn zum Sims kommen?

Ich springe.

Matt, das ist zu hoch!

Das geht schon. Alles gut.

Jaan, langsamer! Langsamer!

- Bitte... Oh mein Gott! - Mist.

Scheiße.

Noch ein Stück.

Matt, geht's dir gut? Schaffst du es?

Mir geht's gut.

Dann sprach Jaan aus, was ich dachte.

Komm runter, Matt. Das ist zu weit.

Komm runter.

Das ist es nicht wert.

Ich wünschte mir eine Menge in dem Moment, bevor er sprang.

Ich wünschte, ich hätte den Granger nicht geklaut.

Ich wünschte, mein Vater wäre nicht gegangen.

Ich wünschte, dass Matt nicht springen würde.

Geht's dir gut?

Mir... Mir geht's gut. Ich... Ich kriege das hin.

Du schaffst das, Matt. Gut so.

Zieh dich hoch! Los, zieh dich hoch!

Setz deinen Fuß auf das Sims.

Zieh dich hoch, komm schon!

Er hat's, er hat's.

Er hat es geschafft.

Das war eines der unglaublichsten Dinge,

die ich je gesehen hatte.

Das werde ich nie vergessen.

Niemals.

Dein Bruder ist noch verrückter als ich.

Ja!

Sehr gut, Matt!

Matt tat etwas, das ich zwei Jahre nicht mehr gesehen hatte.

Er hat gelächelt.

- Gefangene. - Gefangene.

Danke.

Granger. Granger. Granger. Granger.

Wo bist du, Kumpel? Komm her.

Da ist er!

- Da. - Hier? Okay.

- Hi, Kumpel. - Hey, Kumpel.

- Hey, mein Kleiner. - Hi.

- Hey, Kleiner. Oh, schon okay. - Okay.

- Na komm. - Wie geht's dir?

- Ja. - Alles gut.

Oh, sieh dich an.

Guter Junge. Guter Junge. Ja. Rein mit dir.

- Wir haben ihn. - Wir haben ihn.

Wir haben ihn endlich wieder.

Gehen wir.

Das sind 25.000 Dollar.

Daraus wollte ich

so viel Geld machen, um unser Haus zurückzukaufen.

Du willst echt bleiben?

Ich will nicht wegziehen, Matt.

Lass nicht zu, dass sie uns das Haus wegnehmen.

Willst du nicht auch dortbleiben?

Dort war's für uns die letzten Jahre echt schwer.

Ja, aber ich werde nicht weggehen.

Ich wollte das Geld im Käfig vom Granger lassen, aber ich...

Ich glaube, ich behalte das Geld.

- Komm, Matt, wir können damit... - Lass es hier.

Lass das Geld hier.

Jaan Vari und seine Truppe.

Jaan Vari.

Gib uns den Granger.

Hey!

Er gehört jetzt uns.

Das Geld liegt drin!

- Was? - Es liegt alles da drin!

Mach den Käfig auf.

Mach den Käfig auf, Kaitlyn.

Was?

- Wir hatten einen Deal. - Er fliegt heim.

Er weiß, wo das ist.

Jaan Vari.

Tu's nicht. Tu das nicht!

Nein.

Los, Junge.

- Nein. - Los, los.

Ja.

Flieg heim.

Wir haben's geschafft!

Es ging aufwärts.

Der Granger war von der Taubenmafia befreit

und auf dem Weg nach Hause.

Bitte sehr.

Du willst die Tauben also wirklich ins Rennen schicken?

Ja, ich meine...

sie sind echt schnell und schlau, aber...

Na ja, es sind auch die einzigen Tauben, die ich kenne.

Ich habe heute mit Mr. Vari geredet.

Er hat mich angerufen.

Ach ja?

Ich wollte nur sichergehen, dass es dir gut geht, Kat.

Du kannst mir alles sagen, weißt du?

Wirklich alles.

- Mir geht's wirklich gut, Mom. - Nichts ist gut.

Es war ein hartes Jahr,

und die Scheidung hat dich sehr mitgenommen.

Ich war so mit dem Haus beschäftigt, und dein Bruder redet kaum noch...

Ich will nicht, dass du dir was antust.

Ich will nicht, dass du auch nur daran denkst.

Ich verspreche dir, du hast ein tolles Leben vor dir.

Ein großartiges. Hast du verstanden?

Du bist 13.

Und du gehst in die achte Klasse.

Und das ist ätzend.

Ja.

Das ist echt ätzend.

Ich hab dich lieb.

Also...

habt ihr es letztens durchgezogen?

Ja.

Wir haben den Granger befreit, und ich habe das Geld zurückgegeben.

Tut mir leid, dass ich nicht da war.

- Ich hätte dabei sein sollen. - Hey.

Das war nicht mehr dein Job.

Wirklich nicht.

Okay?

Es ist so gelaufen, wie es sollte.

- Und? Wie geht's deinen Vögeln? - Gut.

Sie sind der Hammer.

Am Samstag ist ihr Rennen.

- Echt? - Ja.

Darf ich dabei sein?

Ja, klar. Aber es ist echt früh.

Mir egal. Ich komme.

Adam, fang!

Hey, komm.

Es war endlich Renntag.

Wir mussten alle unsere Tauben beim Verein abliefern,

damit sie zum selben Startpunkt gebracht werden konnten.

Wo ist der Granger?

Wollen Sie ihn doch nicht starten lassen?

Er...

Er kam nicht nach Hause.

Ich habe gelesen, dass es schon vorkam,

dass eine Taube nach zehn Jahren noch zum Schlag zurückkam.

Das würde heißen, er ist noch nicht zu Hause.

Ja. Ja, du hast recht.

Er ist noch nicht zu Hause.

Guten Flug, Kleine.

Danke.

Julia.

Hey.

Charlie Tickets.

Wollt ihr es sehen?

Ich habe schon lange keinen Start mehr gesehen.

Also...

ihr folgt diesem Weg auf einen kleinen Hügel,

wo ihr sitzen und den Start des Rennens beobachten könnt.

Er ist etwa zehn Minuten entfernt.

Von dort aus habt ihr die bestmögliche Sicht.

- Danke. - Danke.

Gerne.

Danke.

Danke.

Kein Ding.

Du sollst auch gut zugedeckt sein.

Es war absolut still.

Ein wunderschöner Morgen.

Ich war noch nie so früh wach, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Es war unglaublich.

Woran denkst du?

Ich weiß nicht.

Eigentlich doch.

Ich dachte daran, dich zu küssen.

Wäre das okay?

Danke.

Charlie? Julia?

Hi!

0137. Charlie Tickets meldet sich zum Dienst.

Rein mit dir. Wärm dich auf.

Jaan hatte recht.

Es war das Großartigste, das ich je gesehen hatte.

Es war mir eine Freude, für Sie zu arbeiten, Maddie.

Wenn Sie bitte hier unterschreiben, damit wäre alles besiegelt.

- Ich danke Ihnen vielmals. - Gerne.

Und ich lasse eine Kopie von dem ganzen Papierkram hier.

Super.

Also...

Genug von mir. Ich bin froh, dass wir alles geklärt haben.

Maddie, Kaitlyn, gute Nacht.

Danke.

Es ist erledigt.

Wir bleiben.

Was? Wir bleiben?

Also hier?

- In diesem Haus? - Ja. Es wird zwar knapp.

Aber euer Dad gab uns das Geld, damit wir bleiben können.

Danke, Mom.

Dank nicht mir, sondern deinem Bruder.

Er drohte, ihn umzubringen, was seltsam ist,

weil ich dachte, dass ihn der Umzug nicht stört.

Jetzt Todesdrohungen? Er nimmt doch keine Drogen?

Nein. Nein, tut er nicht.

Mehr sprachen wir nie darüber,

was er Dad sagte, um das Haus zu behalten.

Er hatte etwas Großartiges getan.

Und er hatte es für mich getan.

Hey, Granger.

Granger.

Granger.

Granger, komm her.

Na los. Na los. Na komm. Komm runter.

- Jaan! - Komm.

Jaan!

Hey. Sehen Sie mal, wer heute früh bei mir gelandet ist.

Es ist der Granger.

Er ist nach Hause gekommen. Er ist endlich nach Hause gekommen.

Nein.

Nein, lass ihn erst mal da drin.

Was tun Sie?

- Wo sind all Ihre Vögel? - Wir verkaufen endlich die Wohnung.

Ich muss für eine Weile weg,

also gebe ich die Vögel an zuverlässige Taubenliebhaber.

Bis auf diesen Kerl. Er will nicht runterkommen.

Und dir habe ich auch ein paar gute Vögel aufgehoben.

Wo gehen Sie hin?

Ich muss...

Ich muss für eine Weile ins Krankenhaus.

Was heißt, eine Weile?

- Wie lange? - Ich weiß es nicht, Kaitlyn.

Die Wahrheit ist...

es...

Es wird wohl für länger sein.

Und was ist mit dem Granger?

Er gehört dir.

Was?

Nein. Nein.

Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben. Nein.

Er flog nach Hause.

Dein Zuhause ist nun sein Zuhause.

Sorge gut für ihn.

- Jaan... - Versprich es mir.

Sorge gut für ihn.

Ja.

Ja, ich sorge gut für ihn.

- Du weißt ja, wo er ist. - Ja.

Ich erinnere mich an das letzte Mal, als ich ihn sah.

Wir saßen stundenlang zusammen.

Ich war für eine Stoppuhr vorbeigekommen,

die mir Jaan unbedingt überlassen wollte.

Also dann.

Ich muss los.

Ich bin froh, dass du gekommen bist.

Viel Spaß mit der Stoppuhr.

Flieg Rennen mit deinen Vögeln.

Dieser Charlie ist was Besonderes.

Ja, das ist er.

Bevor ich gehe...

will ich dir noch...

den Sinn des Lebens verraten.

Das Leben ist schön, Kaitlyn.

Das Leben ist schön.

Das Leben kann wehtun.

Das Leben kann die achte Klasse sein.

Aber das Leben...

wenn man mal darüber nachdenkt...

ist wirklich schön.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.