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Die Donatsch. Mein Vater verpachtet denen den Hof.
Ihr habt mir die Tochter genommen. Eine Kriegshure, das bist du.
Sie suchen einen, der in Russland eine Revolution anzetteln kann.
Er nennt sich Lenin.
(Georg) Sie wollen dich, Lenin, in Zürich treffen.
(am Telefon) "Nein, ich komme nach Davos."
Prinzessin Belova, Sie arbeiten für die Ochrana,
die Geheimpolizei des Zaren?
Des Zaren. Der Zar ist der gemeinsame Feind.
Sie wissen nicht, wer Sie an die Polizei verraten hat.
Vreni Donatsch.
Der Geheimdienst lässt dich nicht weg, aber ich gebe dir Geld,
damit du mit Elli ein neues Leben anfängst.
Sie sind böse, Gräfin.
Die Welt ist böse.
Der Großrat wurde überfallen. - (Thanner) Hände auf die Knie!
(Gabathuler) Sein Zustand ist kritisch.
"Max Horowitz". Kein Laut.
Weiter!
Es geht um ... meine ... Tochter.
Du hast ein Kind?
Ich will aussteigen.
Weg von hier. Kommt ihr mit?
*idyllische Musik*
Ich will nach New York, studieren. Studieren?
Und ich dachte, du willst mit mir zusammen sein.
Mit dir und Elli.
Ich brauche meinen Pass.
Sobald ich Elli habe, muss es schnell gehen.
Lass uns keine Zeit verlieren. *Sie öffnet die Tür.*
*hastiges Keuchen*
*angespannte Musik*
*Seufzen*
(Mathilde) Johanna!
Wo warst du die ganze Nacht?
Es gibt Neuigkeiten.
Der Professor konnte Thanners Leben retten.
Aber er ist gelähmt. Und das wird er auch bleiben.
Geh nicht.
Ich sage dir auch, wo Elli ist.
Bei der Donatsch.
Sie ist bei ... Ich weiß.
Was?
Woher?
Warum ist Elli da wohl untergekommen?
Weil du alle und jeden kontrollieren willst.
Weil ich wollte, dass es ihr gut geht.
*emotionale Musik*
Weil ja irgendjemand die Familie zusammenhalten muss.
Ich habe Vater dazu überredet.
Ich habe mir das nicht ausgesucht.
Aber ich weiß ...
wenn unsere Mutter noch am Leben wäre ...
hätte sie dasselbe getan.
Bleib hier.
Bei uns.
Für Elli finden wir eine Lösung.
Johanna, wir brauchen dich.
Ich brauche dich.
Tut mir leid.
Dafür ist es jetzt zu spät.
*Schritte entfernen sich.*
*Tür knarzt.*
*Klopfen*
Doktor.
*angespannte Musik*
*spannende Titelmusik*
Untertitelfarben:
Johanna Gabathuler
Ilse von Hausner
Carl Mangold
*angespannte Musik*
Belovas Leute haben ein Telefonat von Lenin und Kohlmann abgehört.
Kohlmann weiß, wo die Deutschen Lenin treffen.
Aber was will Kohlmann hier draußen?
Hat sich wohl von den Deutschen abgesetzt.
Ich habe ihn überall gesucht.
Im Kurhaus sagte man mir, er hätte hier noch eine Rechnung offen.
Komm. Hepp.
Georg? - Halt den Mund.
Georg. - Du sollst den Mund halten!
*Baby weint.* Georg!
Es tut mir leid, dass ich dich verraten habe.
Nimm alles, aber lass mich Elli noch das Fläschchen geben. Bitte!
*spannende Musik*
*Baby weint.*
Georg! Georg!
*beklemmende Musik*
Du rauchst wieder.
Seit wann hustest du Blut?
Wo warst du gestern?
Das Telefonat mit Lenin war Teil deiner Mission.
Thanner wurde notfallmäßig operiert, und ...
Als seine Verlobte konnte ich unmöglich weg.
Hm.
Mein Pass? Deswegen bin ich hier. Du wolltest ihn mir geben.
Ja.
Das war gestern, bevor die Mission mit Lenin aufflog,
weil du uns an Mangold verraten hast.
Was? Lüg mich nicht an.
Ihr wurdet beim Verlassen des Kurhauses gesehen.
Mangold hat gestanden, dass er für die Gegenseite spioniert.
Wo ist er?
Wo ist Mangold?
Was weißt du über Lenin?
Weißt du vom Ort unseres Treffens?
Für wen hat der russische Spion die Fotografien gemacht?
Wer hat nach Taylors Tod das Kommando übernommen?
Es ist nicht, wie du denkst.
Wir wollten weggehen, mit Elli.
Wir haben mit dem Auffliegen nichts zu tun.
Mangold ist ein Spion. Du kannst ihm nicht trauen.
Er hat mich in seinem Zimmer erwischt,
aber er hat mich nicht umgebracht.
Seit wann weißt du von ihm?
Ich habe ihn vor der Explosion gesehen.
Ich habe dich nicht verraten.
Mit Verrat kann ich umgehen.
Was du vollbracht hast, ist schlimmer.
Ich war bereit, dir alles zu geben. Und was machst du?
Du lügst mich an. Und ich merke nichts.
Gräfin ... Es ist nicht so.
In den letzten 20 Jahren habe ich nichts getan,
ohne genau zu wissen, warum.
Man darf sich nie emotional einlassen. Nur so überlebt man.
Und dann kommst du.
*angespannte Musik*
Wir werden ja sehen, ob Mangold mir das Gleiche erzählt.
Er wird nicht reden. Nicht mit dir.
Wir haben es in der Hand, den Gang der Geschichte zu ändern.
Ich sterbe nicht vergebens.
Nicht weil du dich in einen Verräter verliebt hast.
Ein Spion des Zaren hat uns beobachtet.
Entwickle den Film.
So oder so werden wir herausfinden, wer im Hintergrund die Fäden zieht.
Wenn ich beweise, dass wir dich nicht verraten haben ...
versprich mir, dass du mich mit Elli und Mangold gehen lässt.
Ich verspreche dir, dass er den Tag überlebt.
Und das ist schon viel.
*beklemmende Musik*
*Keuchen*
*Schniefen*
*spannende Musik*
Belovas Ball.
*düstere Klänge*
(Thanner) Johanna.
Wie geht es Ihnen?
Es tut mir so leid.
Kommen Sie mich mal besuchen.
Ich ... würde mich freuen.
Ich ... Ich bin müde.
*Seufzen*
*dumpfes Schreien*
Hoch mit dir! Hepp!
Habe ich nicht gesagt, Sie sollen die Finger von Johanna lassen?
Sie hat mir erzählt, dass Sie zusammen weggehen wollen.
Dass Sie sich lieben.
Wir wissen beide, dass Sie nie vorhatten,
mit ihr ein trautes Familienleben zu führen, oder?
Kaum wären Sie weggewesen, hätten Sie sie dazu bewegt,
uns alle zu verraten.
In Ihrer Welt mag das so sein.
Meine Welt ist der Krieg.
Genau wie Ihre, genau wie die von Johanna.
Wer leitet auf eurer Seite die Mission gegen Lenin? Reden Sie.
Für wie naiv halten Sie mich?
Jetzt bringen Sie mich aber in Verlegenheit, Doktor.
Was soll ich Ihnen denn darauf antworten?
*angespannte Musik*
Wenn Sie schweigen, werden Sie wegen Hochverrats hingerichtet.
Reden Sie aber, werden Sie nur eingesperrt.
Nach dem Krieg werden wir uns beim Kaiser
für Ihre Begnadigung einsetzen.
Was passiert mit Johanna?
Was mit Johanna passiert?
Oh mein Gott, Sie Narr.
Sie haben ja tatsächlich Gefühle für sie. Also sind Sie doch naiv.
Johanna, Johanna, Johanna, Johanna, Johanna, Johanna.
Sehen Sie es denn immer noch nicht?
Sie hat Ihnen doch immer von ihrem Kind erzählt,
und dass sie alles nur für ihr Kind tut, aber ...
Es gibt gar kein Kind.
Unser guter Engel hat Ihnen eiskalt ins Gesicht gelogen.
Sie ist äußerst begabt, nicht wahr?
Sie hat Sie mir ausgeliefert,
in dem Moment, in dem sie nicht mehr in Ihrer Gewalt war.
Denken Sie über mein Angebot nach.
*spannende Musik*
Das Treffen mit Lenin wird stattfinden.
Die Bolschewiki werden Russland
aus dem Krieg führen, und Deutschland wird gewinnen.
Lenin ist bereits unterwegs nach Davos.
*schweres Atmen*
Kohlmann, Kohlmann, Kohlmann.
*Wind pfeift.*
Wo wollen die Deutschen sich mit diesem Lenin treffen?
*angestrengtes Atmen* Hm?
*würgendes Gurgeln*
*ungeduldiges Durchatmen*
(flüstert) Wer sind die deutschen Agenten?
*spannende Musik*
(angestrengt) Ich bin keine Ratte wie Vreni.
Ich sterbe für eine große Sache. - Kamerad Kohlmann.
(mit Akzent) Er will für eine große Sache sterben.
*verächtliches Lachen*
Wunderbar, nicht?
Weißt du ...
Bei Deutschen ... macht es mir besonders viel Spaß.
*Frauen schreien panisch.*
*Weinen*
(Georg) Heute ... Abend.
*heiteres Stimmengewirr*
Die Fotografien wurden heimlich an Belovas Ball gemacht.
Politische Würdenträger in Gesellschaft leichter Damen.
Damit können die Herrschaften erpresst werden.
Belovas Ball.
Die gesamte Elite, vereint an einem Ort in Davos.
Perfekt, um kompromittierende Fotos zu sammeln.
Perfekt für die Ochrana.
Die Ochrana?
Die Geheimpolizei des Zaren.
Auch der Fotograf war Veteran der zaristischen Armee.
Du kennst Belova seit Kindheit.
Traust du ihr wirklich zu, dass sie für die Geheimpolizei arbeitet?
Vor dem Krieg gab es viele Russen hier oben.
Vater wollte, dass ich die Sprache lerne.
Als Verwandte des Zaren verkehrt Belova mit allen wichtigen Leuten.
Ihr Ball ist eine Institution.
Sie ist eine Zaristin, hat Zugang zu allen.
Ihr Ball, es passt.
Auch, dass sie nie richtig krank war.
Olga Belova spioniert für die Ochrana.
Für den Zaren.
Es macht Sinn, was du sagst.
Glaubst du nun, dass wir dich nicht verraten haben?
Eins nach dem anderen.
Wenn wir heute Erfolg haben, reden wir weiter, auch über Mangold.
Während der Spendengala findet die Geldübergabe an Lenin statt.
Als Tochter des Hauses kommst du Belova am nächsten,
ohne dass sie Verdacht schöpft.
Folge ihr auf Schritt und Tritt. Notfalls schalte sie aus.
*angespannte Musik*
Wir müssen Lenin heute Nacht schützen, um jeden Preis.
Nur dann wirst du Mangold vielleicht wiedersehen.
*metallenes Klimpern*
*leises Babyweinen*
(Belgier) Vielen Dank für die Kooperation.
Lenin wird diesen Tag nicht überleben.
*dumpfes Schreien*
*unverständlich*
(Belgier) Was?
*Keuchen*
Verschonen Sie uns, mich und meine Tochter!
Wir werden niemandem etwas sagen.
Ich weiß was. Ich weiß was, was Ihnen hilft.
Ich habe alles mitgehört, alles!
Johanna Gabathuler ist eine deutsche Spionin.
Und ... Und das Kind da drüben, das ist ihr Kind.
Lassen Sie uns jetzt gehen. Bitte.
*düstere Musik, Schluchzen*
Bitte!
*Arie aus der "Zauberflöte": "Bei Männern, welche Liebe fühlen"*
(Frau) ♪ Beim Männern Welche Liebe fühlen. ♪
*leises Babyweinen*
♪ Fehlt auch ein gutes Herze nicht. ♪
(Mann) ♪ Die süßen Triebe mit zu fühlen
Ist dann der Weiber erste Pflicht. ♪
(beide) ♪ Wir wollen uns der Liebe freu'n
Wir leben durch die Lieb' allein
Wir leben durch die Lieb' allein. ♪
(Frau) ♪ Die Lieb' versüßet jede Plage
Ihr opfert jede Kreatur. ♪
(Mann) ♪ Sie würzet unsere Lebenstage. ♪
*röchelndes Husten*
(Mann) ♪ Sie wirkt Im Kreise der Natur. ♪
(beide) ♪ Ihr hoher Zweck Zeigt deutlich an
Nichts edlers sei Als Weib und Mann
Nichts edlers sei Als Weib und Mann. ♪
*Musik läuft gedämpft weiter.*
Noch nie hat jemand Johanna so beeindruckt wie Sie.
Sie ist schöner und selbstbewusster als je zuvor.
♪ Mann und Weib. ♪
Ich habe Sie nie gemocht, Gräfin.
Aber die Wahrheit ist: Ich beneide Sie.
Sie haben Charme, sind belesen, und Sie kennen die Welt.
Charme hilft nur zu verbergen, wer man wirklich ist.
Sie haben eine Familie, eine Tochter.
Das ist schon was wert.
Sie sollten das Hotel übernehmen. Die Zeiten ändern sich bald.
♪ Und Weib und Mann
Reichen an die Götter an. ♪
Was auch immer Sie vorhaben ...
passen Sie auf sie auf.
*Arie klingt aus.*
*Applaus*
*Arie aus der "Zauberflöte": "Der Vogelfänger bin ich ja"*
♪ Der Vogelfänger bin ich ja
Stets lustig, heißa, hopsasa ... ♪
*Arie geht in spannende Musik über.*
♪ Drum kann ich Froh und lustig sein ... ♪
*spannende Musik*
♪ Hopsasa Ich Vogelfänger bin bekannt
Bei Alt und Jung Im ganzen Land ... ♪
(flüstert) Für den Kongo.
♪ Ein Netz für Mädchen möchte ich Ich fing sie dutzendweis' für mich
Dann sperrte ich sie bei mir ein
Und alle Mädchen wären mein. ♪
*heitere Flötenpassagen*
Gospodin Lenin. Guten Abend.
*Husten*
(Lenin) Ganz ruhig.
Er gehört zu mir.
Was soll das, Parvus?
Nur die Kommunisten wollen die Kolonien nach dem Krieg befreien.
Wussten Sie davon?
Natürlich.
*angespannte Musik* Zwei Millionen?
Den Rest, wenn du in Moskau bist.
Falls Sie denn wirklich eine Revolution zustande bringen.
Niemand kann die Revolution aufhalten.
*Husten*
(russisch)
(russisch)
(russisch)
Die Gräfin hat recht.
Wir finden jemanden, der nicht zögert.
Ich denke, es ist besser abzubrechen.
(russisch)
Wir machen das.
Sie klären die Details.
*Orchester spielt ein dramatisches Finale.*
(Mann) Bravo. - (Frau) Super.
Schätzchen, Kohlmann und die Donatschs haben geredet.
Bring mir Lenin zur Brücke.
Sonst ist Elli tot.
*spannungsgeladene Musik*
*Arie aus der "Zauberflöte": "Königin der Nacht"*
♪ Der Hölle Rache Kocht in meinem Herzen
Tod und Verzweiflung
Tod und Verzweiflung Flammet um mich her ... ♪
Wo ist Lenin? Wir haben gewonnen.
Es lebe die Revolution. Ich muss zu ihm.
Lenin ist weg.
*Schluchzen*
Johanna, was ist los?
Belova hat Elli.
Wenn ich ihr Lenin nicht bringe, tötet sie sie.
Johanna, komm her. Du musst mir helfen!
Beruhig dich. Sie hat Elli.
Du hast keine Kontrolle mehr. Habe ich dir nichts beigebracht?
Schau mich an, Johanna. Du brauchst einen Plan.
Wir brauchen einen Plan.
Und dann holen wir uns die Kontrolle zurück, ja?
*Arie läuft im Hintergrund weiter.*
♪ So bist du Meine Tochter nimmermehr ... ♪
Wo ist Johanna? - Sie kommt sicher gleich zurück.
♪ Verstoßen sei auf ewig
Verlassen sei auf ewig ... ♪
*Arie läuft gedämpft weiter.*
*Babyweinen*
Wo ... ist dieser Kommunist?
Oben im Wald.
Wenn dies ein Hinterhalt sein soll ... Schätzchen ...
Mach keinen Fehler.
*Stimmspiel*
♪ Alle Bande, alle Bande der Natur
Wenn nicht durch dich ... ♪
Es geht um das Leben ...
*zittriges Atmen*
... deines Kindes.
Er hat sich gewehrt. Ich musste ihn betäuben.
Die Deutschen sind mir auf der Spur.
Geh vor.
♪ Hört der Mutter Schwur. ♪ Ja.
*Orchester spielt das Finale.*
*Jubel und Applaus*
*spannungsvolle Musik*
(Belova) Wo ist er?
(nachdrücklich) Wo ist Lenin?
Waffe weg.
Geben Sie mir das Kind, Olga, dann können Sie Lenin haben.
Und wir sind quitt. Vorwärts!
Willkommen, Gräfin.
Max, ich habe dich nicht verraten. Du musst mir glauben.
Halt die Klappe.
Wir waren naiv. Es tut mir leid.
Ich muss Lenin stoppen.
Die Deutschen dürfen nicht gewinnen.
Wenn Russland aus dem Krieg austritt,
rettet es Hunderttausende Leben.
Du weißt nicht, was die Deutschen und ich getan haben.
Was auch immer du getan hast ... Doktor, verlieren Sie keine Zeit!
*Babyschreien*
Das Kind ist Elli, Johannas Tochter.
Ich habe gelogen, aber Johanna hat Sie nicht verraten.
(Belova) Machen Sie es kurz. Eliminieren Sie die Gräfin.
*spannende Musik*
Wo ist Lenin?
*ängstliches Keuchen* Schießen Sie, Doktor!
Schießen Sie!
Nehmen Sie nicht noch mehr Schuld auf sich.
Sie kommen hier nicht weg.
Unsere Leute kommen ... Halt den Mund!
Soldat, erschießen Sie die Gräfin.
Dann Johanna.
Und dann das Kind. Nein!
Nein! Nein!
Nein!
(flüstert) Nein. Nein.
Nein.
Beweisen Sie mir Ihre Loyalität. Nein!
*dramatische Klänge*
Beweisen Sie mir ...
auf welcher Seite Sie stehen.
*Durchladen*
*spannungsgeladene Klänge*
New York, ja?
Waffe runter!
*hastiges Atmen*
Ich erinnere mich ...
wie du als Kind ...
im Cronwald ... mit Mathilde Fangen gespielt hast.
Dein erster Kuss ...
Wie du erwachsen geworden bist.
Ah, aber ...
Ich hätte nicht gedacht ...
dass du für die Deutschen ...
spionierst.
(entkräftet) Es lebe der Zar!
*Johanna keucht panisch.*
Gib mir das Kind.
*gefühlvolle Musik*
(Konsul) Waffe weg!
Hände nach oben! Ich sagte, Waffe weg!
Pass gut auf euch auf.
Max Horowitz.
Sie werden wegen Hochverrats am Kaiser festgenommen.
Nein!
*Schluchzen*
Du solltest nicht in der Kälte stehen.
Schon gar nicht nach gestern Nacht.
Der Tag ist nur der weiße Schatten der Nacht.
Nirgendwo stimmt das so wie hier.
Wie geht's Elli?
(flüstert) Gut.
"Elena Adler".
Lenin ist unterwegs nach Russland.
Georg Kohlmann und die Donatschs sind tot.
Verbrannt.
Was ist mit Mangold?
Er wird wegen Landesverrats angeklagt.
Sein Schicksal steht nicht in unserer Macht.
*Husten*
Ich kann nicht akzeptieren, dass er hingerichtet werden soll.
Er hat für mich alles aufgegeben.
*emotionale Musik*
"Meine liebste Johanna.
Du hast mal gesagt, man lebt nur in den Augenblicken,
in denen man bereit ist, zu sterben.
Nur, mal stirbt man dabei wirklich.
Meine Tuberkulose ist weit fortgeschritten.
Selbst hier in Davos fällt mir das Atmen schwer.
Es gibt eine Möglichkeit für dich, Mangold wiederzusehen.
Du musst deine Tarnung für alle aufrechterhalten.
Niemand darf Verdacht schöpfen.
Arbeite weiter für den deutschen Geheimdienst,
und spiel weiter die Tochter des Hauses."
Ich heirate den Thanner.
So kommen Kurhaus und die Familie durch den Krieg.
"Und bring dein Kind in Sicherheit."
Wie soll das gehen?
Der Großrat wird Elli nie akzeptieren.
Und dich so auch nicht.
Du bleibst bei mir, Elli.
Das ist meine Bedingung.
Bello.
"Ich bin keine Mutter. Und das ist auch gut so.
Aber was hätte ich ..."
"... dafür gegeben, eine Tochter wie dich zu haben."
*Emotionale Musik läuft weiter.*
Danke.
"Um Mangold vor dem Tod zu retten, damit ihr mit Elli frei sein könnt,
braucht ihr etwas Mächtiges.
Diese Fotos haben mich beschützt und werden auch euch beschützen."
*spannende Musik*
"Denn wer den Frieden will ..." "... der rüste für den Krieg."
"Leb wohl.
Deine Barbara."
*gefühlvolle Musik*
Can't find what you're looking for?
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