All language subtitles for The Bride Wore Black.1968.720p.Bl

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Original subtitles

DIE BRAUT TRUG SCHWARZ

Julie! Julie! Julie!

- Nimm besser das mit, Liebes. - Nein, Mama.

- Ich brauche es nicht. - Bitte. Für mich.

- Musst du weggehen? - Ja. Mama, ich muss.

Du kommst heim, wenn du dich anders entschließt?

Ja, das werde ich. Sei nicht traurig.

Sag mir doch, wohin du gehst. Gib mir deine Adresse.

Ich habe noch keine. Ich werde dir schreiben.

Auf Wiedersehen.

- Gehst du, Tante Julie? - Ja, ich gehe zum Bahnhof.

- Darf ich mitkommen? - Ja, du darfst mitkommen.

Suchen Sie jemanden, meine Dame?

Ich suche einen Monsieur Bliss. Ich glaube, er lebt hier.

Ja, Madame. Aber ich glaube, er ist nicht da.

Das ist schon in Ordnung. Ich gehe hoch zu seiner Wohnung.

- Aber es ist niemand da, Madame. - Sie sagten, er sei nicht da,

aber Sie sind sich nicht sicher, oder? Ich gehe nach oben.

Nun, da ich hier bin, will ich seine Wohnung sehen.

Aber ich kann von hier aus anrufen, vor Ihnen.

Wenn niemand antwortet, können Sie eine Nachricht hinterlassen.

Ihr Name bitte?

Wie lautet Ihr Name, bitte?

Hören Sie es läuten? Es ist keiner in der Wohnung.

Ich habe eine bessere Idee.

Geben Sie mir den Schlüssel zur Wohnung.

Ich warte, bis er zurückkommt, und überrasche ihn.

Ich überlegte gerade. Ich bin noch nicht lange hier

und weiß nicht, ob sie mich überhaupt behalten.

Aber vielleicht meinen wir nicht dieselbe Person.

- M. Bliss ist ein großer Rothaariger, oder? - Ja, das stimmt.

Wie ich befürchtet hatte. Ich habe seinen Schlüssel nicht.

Er muss ihn mitgenommen haben. Tut mir sehr leid.

Tut mir sehr leid.

M. Bliss, einen Augenblick. Eine Frau fragte nach Ihnen.

- Mme. Bujol? Zwischen uns ist es aus. - Nein, nicht sie.

Diese Frau war nie zuvor hier. Sie wollte Ihren Schlüssel.

Und sie versuchte, mich mit 100 Francs zu bestechen.

Wirklich?

- Es war die kleine Annie, oder? - Nein.

Dann die große Bertha.

- Nein, die zwei Frauen kenne ich. - Erzählen Sie.

- Hallo. - Hallo.

- Habe ich dich geweckt? - Nein, ich musste ohnehin aufstehen.

- Was gibt's Neues? - Nichts Besonderes.

- Ich hoffte, du würdest "Gilberte" sagen. - Was meinst du?

Ganz einfach. Frage: Was gibt's Neues? Antwort: Gilberte.

Du sagtest, sie sei brandneu, oder?

Du und dein Humor, du bringst mich noch um.

Du schließt also heute den Bund fürs Leben? Und was ist das?

Werde das besser los, bevor Gilberte es findet.

Seit ich mich von Mme. Bujol trennte, habe ich wie ein Mönch gelebt.

Ich trennte mich auch von der kleinen Annie. Gilberte heiratet einen neuen Mann.

Du kennst mein Motto: "Renn Frauen nicht nach. Aber verschwende keine Chance."

Ich wollte Gilberte bitten, eine Brautjungfer zu wählen,

die nicht zu... Die irgendwie... Du weißt, was ich meine.

Es wird Zeit, dass du dich beruhigst.

"Kennst du eine, kennst du alle." Hast du mir beigebracht.

Ich will sie dennoch alle kennen. Das ist das Problem.

Frauen. Über was anderes denkst du nicht nach.

Das geht nicht ewig so weiter. Du wirst auch nicht jünger.

Kein Problem. Über den Tag habe ich oft nachgedacht.

Ich werde Hemingways Ausweg nehmen... Bumm Bumm.

Mein Ausweg heißt "Gilberte." Du glaubst nicht, dass ich verliebt bin.

Geh in mein Schlafzimmer, unter dem Bett ist ein Tonband.

- Ich sehe es. - Gut. Drück den roten Knopf.

- Den roten Knopf? - Ja.

Hör dir das an. Fantastisch, oder?

Geh zum Anfang zurück.

Ich nahm Gilberte auf, wie sie die Beine kreuzte. Sie wusste nicht, was ich wollte.

Hör, wie ihre Strümpfe gegeneinander reiben.

Wie findest du es?

Das ist der Klang von Nylon.

Ich versuchte es, als sie Seidenstrümpfe trug, aber man konnte nichts hören.

- Ich frage mich, was sie gerade tut. - Und mit wem, meinst du.

Du bist neidisch, du Verräter. Du wirst mich nie an ihr zweifeln lassen.

Nein, sie sieht sicher gerade verliebt mein Foto an.

Ich wette, sie betrachtet ihren nackten Körper im Spiegel.

Du bist verrückt.

Ich bin mir sicher. In jedem Roman von einer Frau

betrachtet sich die Heldin nackt im Spiegel.

Gilberte schreibt aber nicht. Ich sehe keine Verbindung.

Sexuelle Verbindung. Nun, da gehe ich besser ran.

Sicher Gilberte. Sag ihr, ich bin aus dem Bad und unterwegs.

- Hallo? - Hallo? Spreche ich mit M. Bliss?

M. Bliss ist da, aber... Hallo? Hallo?

- Also... - Ich komme.

Es war nicht Gilberte, sondern eine andere Frau. Sie legte aber auf.

- Verwählt? - Nein. Sie wollte dich, dann legte sie auf.

- Seltsam. - Ja, seltsam.

Das ist gewiss meine geheime Verehrerin.

Es gibt eine geheimnisvolle Dame, die mich heimlich anbetet.

Eine schöne Frau kam gestern her und wollte in mein Apartment.

Sie wollte sogar Charlie mit 100 Francs bestechen.

Er lehnte 100 Francs ab? Ich hätte sie für die Hälfte reingelassen.

Nein, es muss ein armes schwangeres Mädchen sein, das eine Erklärung will.

- Unmöglich. Sie hat mich nie gesehen. - Woher weißt du das?

Charlie gab ihr eine völlig falsche Beschreibung von mir.

Sie fiel darauf rein und sagte, das sei ich.

Sagte er, du seist gutaussehend und elegant?

Lach ruhig, aber er meinte, sie sei wunderschön.

Weißt du, was sie trug? Ein Abendkleid um 10 Uhr morgens.

- Gehen wir. - Ja, gehen wir.

Deine Unbekannte ist vermutlich nur eine Hoteldiebin.

Hast du je eine Hoteldiebin im Abendkleid gesehen?

Wenn ich sie träfe, könnte ich meinen Junggesellenabschied mit ihr feiern.

- Das meinte ich doch... - Das muss Gilberte sein.

- Zu spät. Aufgelegt. - War wohl die geheimnisvolle Dame.

Wenn ja, will sie etwas und zwar dringend.

Und der Trauzeuge? Darf der Trauzeuge die Braut nicht küssen?

Wenn du erlaubst, entführe ich meine Tochter.

Siehst du, was ich dort an der Tür sehe?

- Stell mich vor. - Aber ich kenne sie nicht.

Sie muss mit Freds Gruppe hier sein.

- Ich überprüfe das. - Ok.

- Hallo. - Hallo.

Erkennen Sie mich nicht?

Nein. Ja, ja natürlich. Verzeihung. Wie geht es Ihnen?

Wenn Sie mich erkennen, warum grüßen Sie mich nie auf der Straße?

Verzeihung.

Fred kennt sie nicht. Keiner kennt sie.

- Sie sieht dich ständig an. - Ich habe eine heimliche Verehrerin.

Jetzt bin ich am Zug.

- Bist du glücklich? - Natürlich.

- Man sieht es nicht. - Natürlich bin ich glücklich.

- Mama ist sehr glücklich. - Dann sind wir alle glücklich.

Du siehst nicht glücklich aus.

Darf ich den wahren Hausherren, meinen Freund Bliss, vorstellen?

Es ist keine richtige Vorstellung, da Mme... Oder Mlle...

- Hallo. - Hallo.

Sie will ihren Namen nicht sagen. Sie ist ein Geist.

Wie auch immer der Name, sie ist willkommen. Wie geht es Ihnen, Geist?

Ich nehme an, ein Geist isst nicht, raucht und trinkt nicht?

Darf ich etwas Wasser haben?

- Wasser? - Kaltes Wasser, bitte. Halt!

Es würde wohl besser schmecken, wenn Sie es für mich holten.

Damit ziehe ich an dir vorbei, mein Freund.

- Ich wollte mit Ihnen allein sein. - Oh. Damit ziehe ich an ihm vorbei.

Hier ist es warm. Gehen wir auf den Balkon.

- Kennen wir einander? - Vielleicht.

- Wo trafen wir uns? - Denken Sie nach.

Danke.

- Kann ich noch eines haben? - Natürlich.

Nennen Sie mir doch Ihren Namen, wo wir allein sind.

- Meinen Namen? Nein. - Oh, Ihr Schultertuch.

Erlauben Sie mir, Ihnen ein neues zu kaufen.

Sehen Sie, das war ein Souvenir. Ich darf es nicht verlieren. Es bedeutet mir viel.

Wissen Sie, Sie sind... Ich finde Sie faszinierend. Sie machen mich neugierig.

Meine Verlobte ist großartig... Sagen Sie mir eines.

- Haben Sie heute zweimal angerufen? - Ich weiß nicht. Holen Sie mein Tuch.

Holen Sie mein Tuch und ich antworte Ihnen.

Ich bin Julie Kohler!

Madame. Wollen Sie zu M. Coral?

Nein, ich wollte eine Freundin besuchen. Aber sie war nicht da.

Ich wollte gehen, aber bei all diesen Gängen

habe ich mich wohl verlaufen. Dann sah ich diese offene Tür.

Ich finde, man kann die Leute schon verstehen,

wenn man nur die Räume betrachtet, in denen sie leben.

Stimmt.

- Ich kenne ihn nicht, diesen Monsieur... - M. Coral.

M. Coral, ja. Aber sehen Sie?

Ich weiß bereits, dass er ein unordentlicher Mensch ist.

- Ich bin sicher, er ist nicht reich. - Das stimmt.

Er ist stets mindestens drei Monate mit der Miete im Rückstand.

Auch stellt er sich der Realität nicht, sondern flüchtet sich in Träume.

Das ist richtig.

Er sucht nach der idealen Frau,

die man nicht finden kann und die nur in seiner Vorstellung existiert.

Das stimmt. Jedes Mal, wenn der arme Mann eine Frau ansieht,

wird er erst leichenblass und dann krebsrot.

Sehen Sie? Ein einfacher Raum wie dieser kann einem eine Menge sagen.

- Da haben Sie recht. - Ich will Sie nicht von der Arbeit abhalten.

Auf Wiedersehen.

- M. Coral, was ist mit Ihrem Brief? - Der ist wohl nicht für mich.

Doch. Er ist für Sie.

Das stimmt, er ist für mich. M. Coral, das bin ich.

"Stadttheater."

"Fontanarosa Konzert." Sehr seltsam.

Unglaublich.

- Ich habe eine Karte. Gilt die für heute? - Natürlich.

Die Aufführung begann vor drei Minuten. Sie sind in Loge Nummer acht.

Danke.

- Ihre Karte bitte. - Hier.

Danke.

Hier entlang, bitte.

- Sie schulden mir eine Erklärung. - Ach ja?

Zunächst einmal, woher kennen Sie mich?

- Sie sind viel zu neugierig. - Mein Name ist Robert Coral.

- Sie schickten mir die Karte, oder? - Ja, Robert Coral.

Wenn das alles ein Fehler wäre, wären Sie enttäuscht?

Ja. Nun, nein. Zumindest trafen wir uns.

Ich bin froh, auch wenn es nicht für mich gedacht war.

Aber wenn Sie mir sagten, Sie würden mich nie wiedersehen, wäre ich verloren.

Dann tut Ihnen das Herkommen nicht leid?

- Sie sind froh? - Mehr als froh. Ich bin überwältigt.

- Aber ich muss stets daran denken... - Ich weiß.

Es ist schwer, mit Denken aufzuhören.

Sie werden mir nichts verraten?

- Es ist mein Geheimnis. - Zumindest Ihren Namen.

- Den sage ich Ihnen später. - Wann?

- Bei unserem nächsten Treffen. - Wann?

Ich weiß noch nicht. Vielleicht nächste Woche.

- Warum nicht morgen? - Morgen.

Wunderbar. Wo?

- Ja, wo? Bei Ihnen? - Bei mir?

- Ich hätte nie gewagt, das vorzuschlagen. - Wagen Sie es.

- Würden Sie morgen zu mir kommen? - Sehr gern.

- Und Sie erzählen mir dann alles? - Ja, ich erzähle Ihnen

wann, wo, wie und warum.

Auf Wiedersehen.

- Ich bringe Sie zuerst heim. - Nein, Sie müssen gehen.

Erwarten Sie mich morgen Abend um 9 Uhr.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin...

- Sagen Sie nichts. Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Das stimmt nicht. Sie wollte gefallen.

Die Vorhänge... So.

Der Berg.

Der Berg.

Unter das Bett.

Ja, ja. Eine Sekunde. So.

Die Nachricht wegen der Miete. Ich nehme an, Sie sahen sie nicht.

Oh, verschwinden Sie!

Ja?

Ich dachte schon, Sie kämen vielleicht gar nicht.

Sie sind süß,

aber wissen Sie, ich war sicher, Sie würden etwas Dummes sagen.

Sie beurteilen mich recht hart. Aber das macht nichts.

Was möchten Sie, Whiskey oder Gin? Ich warne Sie, der Gin ist nicht sehr gut.

Nein, warten Sie. Ich habe etwas Besonderes für uns dabei.

- Arrak? - Er kommt vom Ende der Welt.

- Sagt Ihnen das was? - Was? Das Ende der Welt?

- Natürlich nicht. Arrak. - Nein.

Geben Sie ihn mir. Danke.

- Mögen Sie Mandolinen? - Natürlich. Warum?

Weil ich eine Platte dabei habe, die ich sehr mag. Die hören wir uns an.

Sicher. Der Plattenspieler ist dort. Legen Sie Ihre Platte auf.

Ich öffne diese Flasche.

- Ich weiß nicht, wie er angeht. - Eine Minute. Ich mache ihn an.

- Gestatten Sie einen unmöglichen Wunsch. - Warum unmöglich?

Weil ich eher Pessimist bin.

Man sagte mir einst: "Es gibt keine Optimisten oder Pessimisten."

"Nur glückliche und unglückliche Trottel."

Dann bin ich ein unglücklicher Trottel. Aber Sie haben mich aufgeheitert,

also auf uns. Auf uns beide zusammen.

- Können wir etwas Musik haben? - Natürlich.

Das ist sehr schön. Ich glaube nicht, dass ich es kenne.

Oh, es ist leer. Wissen Sie, was man sagt?

"Ich leere mein Glas, wenn es voll ist. Ich fülle es, wenn es leer ist."

Erinnern Sie sich an das Geheimnis? Sie wollten es mir heute verraten.

- Ich will Ihre tiefsten Gedanken kennen. - Nein, meine Gedanken gehören mir.

Sie erfahren das Geheimnis. Aber noch ist es etwas früh.

- Sind Sie nicht glücklich mit mir hier? - Ja, das bin ich, ja! Sie sind magisch.

Sie ließen mich einen Liebestrank trinken.

Sehen Sie. Ich tat das, um mich an etwas zu erinnern, aber was?

- Ich will tanzen. - Gut. Tanzen wir.

Nein, allein. Ich werde für Sie tanzen.

Hören Sie. Das ist das Allegretto.

Sie sind schön. Zu schön.

- Warum zu schön? - Zu schön für mich.

Seien Sie kein Narr.

Machen Sie sich nicht schlechter, als Sie sind. Greifen Sie stets nach dem Besten.

- Sie müssen spielen, um zu gewinnen. - Sie haben recht.

Ich werde Sie nicht anrühren. Sie sind meine Feenprinzessin.

Mein unmöglicher Traum.

Ich werde Sie nicht anrühren, aber ich wünschte, Sie würden mich darum bitten.

So wüsste ich tief im Herzen, dass ich gekonnt hätte, hätte ich gewollt.

Sie sind hier bei mir. Das ist wunderbar.

Bisher hatte ich wenig mit Frauen zu tun. Ich war eine sehr einsame Seele.

Ich werde etwas gestehen, das ich keinem Mann sagen kann.

Ich könnte an den Fingern einer Hand... Sagen wir an beiden Händen abzählen,

wie viele Frauen ich hatte.

Und nun mein unmöglicher Traum,

- Sie glücklich zu machen. - Das haben Sie fast geschafft.

- Dies ist nicht unsere erste Begegnung. - Ich weiß. Wir trafen uns gestern Abend.

Das war auch nicht das erste Mal.

Hören Sie. Bleiben Sie wach. Wir kennen uns. Sie sahen mich einst.

Vor einigen Jahren.

Damals trug ich nicht schwarz. Ich trug weiß.

Ja, nun erkenne ich Sie. Sie sind die Braut.

Hören Sie, es war nicht unsere Schuld. Ich kann nicht gut sehen.

- Flackert das Licht? - Es ist nicht das Licht. Das sind Sie.

Ich werde innerlich zerrissen. Rufen Sie einen Arzt.

Das bringt nichts. Er käme zu spät. Es ist alles vorbei.

Cookie!

Hallo, Cookie. So ein großer Ball für so einen kleinen Kerl.

- Wie alt bist du? - Fast fünfeinhalb.

Das ist nett.

- Und wessen kleiner Junge bist du? - Der von Mama und Papa.

- Wie heißt dein Vater? - Clément.

Clément? Clément Morane?

- Ja, klar. Clément Morane. - Du hast ein Pflaster.

Meine Lehrerin klebte es auf, als ich im Hof hinfiel.

- Willst du ein Spiel spielen? - Was für eines?

Du legst alles aus deinen Taschen in meine Hand.

So.

Eine Münze... Zwei Münzen, ein Stück Kreide.

Gut. Jetzt schließ die Augen

und sage mir, was ich in der Hand habe, ohne zu gucken.

Eine Murmel, ein Auto, ein Bild,

eine Pfeife, Kreide.

Eine Münze.

- Die gab mir meine Oma. - Das ist sehr gut!

Sag mal, lebt deine Oma hier bei euch?

Wissen Sie nicht, dass Omas woanders leben?

- Meine Oma lebt in Andeville. - Willst du sie besuchen fahren?

- Meinen Sie jetzt? - Hier. Magst du ein Bonbon?

Cookie, komm her.

TELEGRAMM MUTTER SCHWER KRANK

Warum weinst du?

Reiß dich zusammen. Deine Mutter ist kein Küken mehr.

Du wusstest, es würde irgendwann passieren.

Sei etwas mitfühlender. Eine arme kranke Dame

allein im Haus, in ihrem Alter.

Sie ist nicht allein. Sie hat Fernsehen.

Die Welt dreht sich auch ohne eine Frau in dem Alter weiter.

Ich mache mir Sorgen, wie ihr zwei zurecht kommt.

- Lucienne kocht das Abendessen. - Aber dienstags hat sie frei.

Natürlich wird deine Mutter am Dienstag krank.

Denkst du, dass du ohne mich klar kommst?

Braucht man einen Doktortitel, um einem Kind die Nase zu putzen?

- Hast du Hunger? - Ja, ich habe Hunger.

Also, wo ist die Packung Suppe?

"Ergibt eine dicke cremige Suppe, wie sie Ihre Mutter früher machte."

Wie läuft es in der Schule, Cookie?

- Alles prima, Papa. - Das überrascht mich.

- Wer wird diesen Monat ausgezeichnet? - Ich glaube, Jose Macias.

- Der spanische Junge? - Ich habe gefragt. Er spricht kein Spanisch.

Der Junge vielleicht nicht, aber sein Vater.

Versuche, im nächsten Monat die Auszeichnung zurückzukriegen.

Weißt du, Leben ist ein Wettrennen. Einer gewinnt und einer verliert.

Bertrand ist der Verlierer. Er ist mein Freund.

Nächsten Monat wirst du besser...

Ich gehe ran.

Hallo, Cookie. Guten Abend, Monsieur.

- M. Morane, nehme ich an? - Ja.

- Meine Frau ist nicht da. - Das weiß ich. Ich bin Mlle. Becker.

- Ihr Sohn Cookie ist in meiner Klasse. - Ja, Mlle. Becker. Natürlich.

Mme. Morane bat mich nicht direkt zu kommen, aber sie schien besorgt,

Sie mit dem Jungen allein zu lassen. Ich kann für Sie kochen

- und dann Cookie ins Bett bringen. - Das ist sehr nett von Ihnen.

Aber ich kann das selbst. Ich begann sogar, eine Suppe zu kochen.

Das ist ja genug für die ganze Woche. Lassen Sie mich. Ich kann das besser.

Wenn Sie darauf bestehen.

Cookie, du hast Mlle. Becker nicht begrüßt.

- Das ist nicht Mlle. Becker. - Cookie, ich werde böse.

- Sie ist nicht meine Lehrerin. - Möchtest du das?

Nein, nicht. Er sieht mich nie außerhalb der Schule.

- Was ist das? - Meine Pfeife.

Ich nahm sie dir heute weg. Du warst so laut. Ich gebe sie dir wieder.

- Und wer klebte das Pflaster auf? - Mlle. Becker.

Du meinst, ich.

Sie sehen nicht aus wie sie.

Ich weiß, was das Problem ist. Die Brille.

Ich trage in der Schule eine Brille. So.

- Besser jetzt? - Nein, Sie sind nicht sie.

- Wo ist mein Bonbon? - Ich hab's gegessen!

- Ich helfe Ihnen. - Bitte, lassen Sie mich machen.

- Aber ich muss Ihnen zeigen, wo was ist. - Ich finde alles.

Gehen Sie Ihre Zeitung lesen.

Cookie?

Weißt du, wo die Hausschuhe deines Papas sind? Hol sie.

- Gut, iss deinen Joghurt auf. - Ich mag keinen Joghurt.

Das sagst du, aber vielleicht mag er dich nicht.

- Doch, tut er. - Sie haben die Geduld eines Engels.

Ich gebe dir ein bisschen Zucker.

Eines verwirrt mich. Darf ich eine Frage stellen?

Auf welcher Basis genau verleihen Sie die Auszeichnungen?

- Was sind die Kriterien? - Nun, wissen Sie...

Es ist mir egal, dass dieser Jose Macias sie bekommen hat. Ich will's nur wissen.

Wissen Sie, das basiert... Es basiert auf den Noten.

Aber ich dachte, im Kindergarten gibt es keine Noten?

Keine offiziellen.

Cookie, wie steht's? Es ist Schlafenszeit. Zieh deinen Schlafanzug an.

Wissen Sie, die Auszeichnung, ich kriegte nie eine, aber...

Das hat mich nicht vom Erfolg abgehalten.

Ich verbrachte mehr Zeit unter dem Lehrertisch als auf meinem Platz.

Kann eine Frau ein Geheimnis bewahren?

- Das müssen Sie entscheiden. - Nun, keiner weiß es,

nicht mal die Mutter des Jungen.

Auf Druck meiner Freunde hin habe ich vor,

bei der nächsten Wahl als Parteikandidat aufzutreten.

- Dann wünsche ich Ihnen Glück. - Ich will es nicht verschreien,

- aber meine Chancen sind wohl gut. - Möchten Sie Kaffee, M. Morane?

Nein, ich ziehe einen leichten Tee vor. Sehen Sie, die Leute müssen aufwachen.

Sie haben eine Wahl und sie wählen besser richtig.

Kennen Sie die Zusammensetzung des Bezirks?

- Ich und Politik, wissen Sie... - Sie sind doch nicht Nichtwähler, oder?

- Nein, gar nicht, aber... - Merken Sie sich meine Worte.

Kümmern Sie sich nicht um Politik, kümmert sich die Politik um Sie.

Ich würde alles aufgeben für die Politik. Sogar das Jagen.

Kein großes Opfer. So viele Narren jagen heutzutage.

Lassen Sie es sich gesagt sein, Politik ist kein Kinderspiel.

Eine moderne Kampagne, wie wir sie vorhaben,

benötigt Geld, viel Geld, und wir haben es.

Natürlich fragen die Leute stets: "Woher kommt das Geld?"

"Wer bezahlt die Poster, Handzettel und so weiter?"

Wir können es ihnen nicht sagen. Sie würden es nicht verstehen.

Ich weiß, der Wähler sollte vollständig informiert sein.

Aber das ist unmöglich.

Sie wissen einfach nicht, was wirklich gut für sie ist.

Heute Abend waren Sie gut für uns.

Ich weiß nicht, wie ich Ihnen danken soll.

Ich weiß nicht, was ich ohne Sie gemacht hätte.

Meine Frau wird Ihnen sehr dankbar sein.

Meine Verpflichtungen haben mich von Elternabenden ferngehalten,

aber ich kenne Ihren Direktor.

Er ist zwar kein Überflieger, aber ein guter Mann.

Könnten Sie rausfinden, ob er Orden hat? Ich könnte eine Gedenktafel organisieren.

Es würde ihn freuen und dem Jungen helfen.

Komm, Cookie. Du musst ins Bett.

- Spielen wir verstecken. - Ja.

Du versteckst dich.

Und ich zähle bis zehn. Bereit? Eins, zwei,

drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn.

Wo ist Cookie nur? Ich sehe ihn nicht.

Aber ich höre ihn in der Nähe. Er ist nicht weit weg.

Moment...

- Du bist dran. - Ok.

- Sie erschreckten mich. - Meinst du? Ich erschreckte dich?

- Nein, nicht wirklich. - Gut.

- Fang an zu zählen. - Eins, zwei, drei, vier,

fünf, sechs, sieben,

acht, neun, zehn.

Komm. Wir gehen hoch.

Du bist zu schwer für mich.

- Sag Papa gute Nacht. - Gute Nacht, Cookie.

Gute Nacht.

Und sprich deine Gebete.

Gleich kommt das Sandmännchen.

Decken wir dich mal zu.

Gib mir deine Hand und ich zeige dir was.

Fünf Schweinchen kommen gelaufen, der Bauer will sie verkaufen:

Das Schnüffelnäschen, das Wackelöhrchen,

das Kugelränzchen, das Ringelschwänzchen.

Da ruft das kleine Wackelbein: "Kommt, wir gehen alle heim!" So!

- Gute Nacht. Schlaf gut. - Gute Nacht.

Ich bin eingenickt. Dachte, ich sei im Kino.

Meine Frau muss nun bei ihrer Mutter angekommen sein.

Gehen Sie so früh? Trinken Sie keinen Likör?

- Verzeihung, ich muss gehen. - Immer zählt nur Cookie.

Ich bin gar nichts. Ich sehe vielleicht nicht aus wie Don Juan,

aber für gewöhnlich sind Politiker sehr beliebt bei den Frauen.

Das ist normal. Sie können sich sagen:

"Für eine Stunde vergaß er Frankreich und gab sich mir hin."

Bitte, in dem Wetter können Sie nicht gehen.

- Ich muss gehen. - Warten Sie. Nehmen Sie den Schirm.

Geben Sie ihn meiner Frau zurück. Sie wird Ihnen danken.

Nein, danke.

Sie ist eine perfekte Mutter, aber sie scheint mich gar nicht zu verstehen.

Sie scheinen mich gut zu verstehen.

Ich habe meinen Ring verloren.

Er muss beim Spielen runtergefallen sein.

Es ist ein Souvenir, der Siegelring eines Mannes. Wertlos, außer für mich.

Ich habe ihn vielleicht oben verloren.

Ich bin sicher, er wacht jetzt auf.

Keine Sorge seinetwegen. Der schläft auch bei einem Erdbeben.

Aber der Verschlag ist ein guter Platz zum Suchen. Sie haben sich da versteckt.

Mlle. Becker, öffnen Sie bitte die Tür. Sie ist zugefallen.

Ich habe sie zufallen lassen.

Sie müssen nur den Riegel zu sich ziehen.

Aber Sie verstehen nicht. Ich habe Sie eingeschlossen.

Öffnen Sie, Mlle. Becker!

- Hören Sie auf. Ich erzähle Ihnen was. - Was?

- Ich bin nicht Mlle. Becker. - Was? Wer sind Sie dann?

Ich bin Julie Kohler. David Kohlers Witwe. Ich kam heute, um Sie zu töten.

Lassen Sie mich raus! Hören Sie zu! Lassen Sie mich erklären, was passierte.

Ich erkläre Ihnen alles.

Es war ein furchtbarer Unfall,

der unsere Karrieren, unsere Zukunft ruinieren konnte.

Bliss, Coral, Delvaux, Fergus und ich waren keine Freunde.

Wir waren Junggesellen in einer langweiligen Kleinstadt.

Wir trafen uns zum Kartenspielen und Unsinnmachen.

Wir hatten zwei gemeinsame Interessen: Jagen und Frauen.

Nach dem Unfall fühlten wir uns schuldig und doch unschuldig.

Wir beschlossen schnell, uns zu trennen und einander nie wiederzusehen.

- Das ist alles Vergangenheit. - Für Sie ist es das.

Aber ich durchlebe es jede Nacht.

Jedes Mädchen träumt davon, einen Prinzen zu treffen,

sich zu verloben und zu heiraten.

Ich musste nie träumen, denn David war immer da.

Ich sah nie einen anderen Jungen an und für ihn gab es kein anderes Mädchen.

Ich wartete auf David. Darauf, seine Frau zu werden.

Julie! Julie!

Sie wollten mich nicht sterben lassen, daher ging ich zur Kirche zurück.

Die Sonne schien nicht mehr.

Ich stand auf der Treppe und sah mir die Dächer rundherum an.

Und als ich die Kirche betrat, betete ich nicht, sondern schwor etwas.

Ich machte Sie fünf ausfindig, einen nach dem anderen.

Es dauerte lange, Sie zu finden.

Lassen Sie mich raus! Hören Sie auf mich!

Ich höre nur auf David.

Ich erzählte, was passierte! Ich tu, was Sie wollen!

- Ich will David. - Ich bekomme keine Luft!

Ich will nur David. Ich will ihn lachen und laufen sehen.

Ich will seine Augen sehen.

Sie nahmen mir etwas, das Sie nicht zurückgeben können.

Sind Sie da?

Ich weiß, dass Sie da sind. Antworten Sie!

Lassen Sie mich raus! Lassen Sie mich raus!

Sind Sie da?

Was tun Sie? Was tun Sie?

Antworten Sie! Was tun Sie?

Sie sind verrückt!

Hallo, Cookie.

Komm mit. Reden wir miteinander.

Also, Cookie. Du sagtest, du spieltest Verstecken mit Papa und der Dame.

- Wie war die Dame so? - Sie war lustig.

- Sie spielte ein Spiel mit uns. - Versteckte sich dein Pa unter der Treppe?

- Wir wechselten uns ab. - Wer ist wir?

Die Dame und ich.

- Welche Dame? - Die, die hier war.

Ich weiß, aber wer war die Dame? Wer war sie?

Sagte ich doch. Sie ist die, die mit uns spielte.

Als ihr nach dem Essen gespielt habt,

- wer hat sich zuerst versteckt? - Ich.

- Und dann? - Die Dame.

- Und dann? - Mein Papa.

Du, die Dame, dein Papa.

Sind Sie böse auf sie?

- Was? - Sind Sie böse auf Mlle. Becker?

- Was hast du gesagt? - Sind Sie böse auf Mlle. Becker?

- Wer ist Mlle. Becker? - Die Dame.

- Die von gestern Nacht? Ist das ihr Name? - Ja.

Sehr gut. Das ist sehr gut, Cookie.

- Mlle. Becker, bitte. - Ja? Das bin ich.

Ich bin Inspektor Kling. Kommen Sie bitte mit zu den Moranes?

- Jetzt? - Wenn es geht.

Gehen Sie nur. Ich kümmere mich um die Kinder.

Danke. Gut.

Der arme Cookie. Wir sprachen gerade von ihm.

Sie wollen wohl, dass ich auf ihn aufpasse?

Sie wollen Ihnen ein paar einfache Fragen stellen.

- Ich muss es der Direktorin sagen. - Sie ist informiert.

Versuchen Sie, ihn nicht zu beeinflussen. Nun, Cookie. Ist sie das?

War ich die Dame, Cookie?

Cookie, war Mlle. Becker hier, als ihr Verstecken gespielt habt?

Ja, Mlle. Becker war hier. Und Mlle. Becker aß mit Papa und mir.

Cookie!

LEHRERIN DES MORDES ANGEKLAGT Tötete Mlle. Becker Clément Morane?

Passagiere, gebucht auf Flug 813 nach Essington,

gehen bitte zum Boarden zu Gate B.

Verzeihung, ich vergaß etwas. Ich muss telefonieren.

Sie haben zwei Minuten. Beeilen Sie sich.

Hallo, Polizei? Hören Sie zu.

Lassen Sie die Lehrerin frei. Sie tötete Morane nicht.

Ich rede, nicht Sie. Die Lehrerin ist unschuldig.

Sie können mir glauben, weil ich die Mörderin bin. Sie wollen Beweise?

Ich gebe sie Ihnen. Das falsche Telegramm an Mme. Morane lautete:

"Mutter schwer krank. Sofort kommen."

Cookies Zimmer ist oben.

Auf seiner Nachttischlampe ist ein fahrender Zug.

Reicht das?

Und nun lassen Sie die Lehrerin frei. Auf Wiederhören.

Du denkst, du rächst dich, aber du irrst dich.

Rache ist unmöglich. Sie wäre endlos.

Man muss zu vieles rächen, zu viele Verbrechen, zu viel Ignoranz.

Auch zu viele böse Gedanken.

Du musst diese böse Mission aufgeben, die du auf dich nahmst.

Es ist keine Mission. Es ist Arbeit und sie muss getan werden.

- Gib es auf. - Unmöglich. Ich muss es zu Ende bringen.

Ich sehe keine Reue in deinen Augen.

- Hast du keine Angst um deine Seele? - Keine Reue, keine Angst.

Du weißt, dass man dich am Ende fangen wird.

Das Recht ist machtlos. Es kann mich nicht strafen.

Ich bin bereits tot. Ich starb am selben Tag wie David.

Nach meiner Rache gehe ich zu ihm.

Wie kannst du glauben, dass Hass und Mord zu Liebe führen?

Du hast keine Antwort.

Kein Wort.

- Ich bitte dich, aufzuhören. - Sie stimmen mich nicht um.

- Was suchtest du hier? - Die Kraft, weiterzumachen.

- Die gaben Sie mir, ungewollt. - Halt!

Ich war sicher, Boss. Ich kenne die Polizei.

Man narrt sie zwei, drei Mal und dann Bumm! Sie schnappen dich.

Ich sagte doch, der Lack auf dem Auto war mies.

Und er machte das absichtlich, wenn man mich fragt.

Ich warf die Nummernschilder in eine Jauchegrube.

Keiner findet sie. Ich wäre nicht gern der Kerl, den sie runterschicken.

Ohne das Nummernschild kann die Polizei nichts beweisen.

Die Beute. Das ist Ihr Anteil, das ist meiner.

Wenn sie hier aufkreuzen, weiß ich von nichts.

Sie haben sich verabschiedet und sind gegangen. Ich weiß nichts, usw.

Kunden. Ich werde sie los.

Für Sie, Boss. Eine Frau. Sie besteht darauf, Sie zu sehen.

Ich kenne sie nicht. Wirkt wie 'ne Landstreicherin.

Ich sage ihr, dass Sie weg sind, aber sie sieht stur aus.

Tut mir leid, aber M. Delvaux ist unterwegs und kann Sie nicht sehen.

Wenn Sie wollen, richte ich ihm etwas aus.

Das reicht nicht.

Ich muss ihn sehen. Ich habe Zeit, ich warte hier.

Sagen Sie ihm, ich bleibe, bis er mich sieht.

M. Delvaux. Sind Sie M. Delvaux?

Polizei. Kommen Sie mit. Wir müssen Sie befragen.

Kommen Sie.

- Ist das der, der es Ihnen verkaufte? - Das ist er!

Ich werd's dir zeigen! Dreckiger Dieb!

- Nicht da entlang. - Schau, wohin dich das gebracht hat!

Ich zeig's dir, du Laus! Du stinkende Laus!

Damit kommst du nicht davon! Dreckige Ratte!

Fahrer, Nemesis-Straße 13.

NEMESIS-GALERIE FERGUS

Nun, ich fragte nach einer großen, gut gebauten Rothaarigen.

Himmel! Ich habe Sie im letzten Jahr überall gesucht.

- Letztes Jahr? - Ja.

Sie sind das Abbild der Frau, die ich für meine Ausstellung brauche.

Perfekt geeignet.

Aber Sie sind spät dran. Die dumme Frau hat es wieder mal falsch gemacht.

- Ja, genau richtig dafür. Es tut mir leid. - Mir auch.

Ich war begeistert, für den großen Fergus Modell stehen zu dürfen.

Und ich könnte das Geld gebrauchen.

- Ein anderes Mal vielleicht. - Vielleicht.

- Nun, bis später einmal. - Warten Sie.

Nur eine Sekunde. Ich habe vielleicht eine Idee.

Kommen Sie rein. Wo ist das Ding?

Oh, da ist es.

Man bat mich, ein Buch zu illustrieren. Ich sagte weder ja noch nein.

Aber da ich Sie gerade sehe...

Das Thema ist Diana die Jägerin. Es ist von Klossowski.

Der Verlag schickte mir all diese Accessoires.

Sehen Sie. Sie haben sie mit Tarzan verwechselt.

Nun gut, es ist nicht schwer.

Das Kleid ist weiß und kurz.

Sie können es machen lassen. Bringen Sie es nächstes Mal mit.

So können wir mit der Arbeit anfangen. Ok?

- Lassen Sie es bei Bertrand machen. - Bei Bertrand?

Bertrand, der Kostümschneider. Sagen Sie, es ist für mich

und dass ich es eilig habe.

M. Fergus, ich log Sie an. Ich komme nicht von der Agentur.

Ich war im Warteraum der Agentur, als sie das Mädchen herschickten,

also beeilte ich mich, vor ihr da zu sein.

Guten Tag, Monsieur. Die Agentur schickt mich.

- Die Agentur? Welche Agentur? - Das fasse ich nicht!

Tut mir leid. Das ist schon öfter passiert.

Diese Frau macht es immer falsch. Ich brauche Sie nicht. Moment.

- Hier, für Ihre Mühen. - Oh, nein.

- Nehmen Sie es. - Danke.

Ich habe Sie doch schon gesehen? Im Balto, oft mit Massoulier.

- Das stimmt. Ich bemerkte Sie auch. - Ach ja?

Wie wäre es, wenn wir uns gelegentlich mal treffen? Aber nicht im Balto.

- Das wäre toll, M. Fergus. Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Da sind Sie.

Nun wissen Sie, ich bin ein Schürzenjäger. Aber keine Sorge, Sie sind nicht in Gefahr.

Nicht mein Typ.

Himmel! Ich war so mit der Vorderseite beschäftigt, ich vergaß den Rücken.

Das sind 90, 58 und 92.

Wenn ich in Form bin, erkenne ich die Maße einer Frau auf zwei Zentimeter.

Nun, fangen wir an mit der Arbeit.

Ich bin zu der Rothaarigen hingezogen, weil sie so vulgär ist.

Ich verlange viel Vulgarität bei meinen Frauen. Teil des Lebens.

Sie kriegte den Job nicht, aber einen Platz auf meiner Liste.

Ich muss Ihnen einfach von meinem ständigen Albtraum erzählen.

Es ist morgens. Ich bin auf der Straße. Ich bin angezogen.

Da sind nur Frauen... Nein, da sind keine Frauen, nur Männer.

Also gehe ich... Nur Männer.

Keine einzige Frau. Dann wache ich schweißgebadet auf.

Aber alles ist in Ordnung, es war ja nur ein Traum.

Wissen Sie, manchmal gehe ich abends in der Nachbarschaft spazieren

und betrachte die Mädchen in den Cafés

so wie die Nonnen beim Spendensammeln.

"Von der habe ich was. Von der noch nichts."

"Bei ihr muss ich es versuchen."

Ihre Nase ist bemerkenswert. Ihr Mund auch.

Wäre ich Autor, schriebe ich einen Roman darüber.

Jeder Ort ist gleich, U-Bahn, Zug oder Bus.

Ich steige ein und sehe mich sofort nach Frauen um, die ich rumkriegen kann.

Wenn ich eine finde, ist da ein Gefühl der Erleichterung.

Wenn es mehr als eine gibt, sehe ich alle an und bewerte sie.

Ich mache keinen Versuch oder sehe sie auffordernd an.

Aber ich weiß, sie sind da.

Und wenn etwas passiert, ein Unfall zum Beispiel...

Falls eine U-Bahn die ganze Nacht zwischen den Stationen steckt.

Dann könnte alles Mögliche passieren.

- Schockiert Sie das? - Nein. Es interessiert mich. Weiter.

Selbst wenn ich Sie schockiere, bewegen Sie sich nicht.

Ich rede gern, wenn ich arbeite.

Ich steige oft aus und warte am Bahnsteig auf den nächsten Zug,

weil in meinem kein interessantes Mädchen sitzt.

Wenn ich bleibe, habe ich das Gefühl, zu ersticken.

Sie wissen gar nicht, wie ich den Kontakt mit Männern hasse.

Wenn ein Mann sich neben mich setzt, setze ich mich um.

So. Versuchen wir eine andere Position.

Sehen wir mal. Ihr rechtes Bein...

Nein, nicht über Kreuz.

Neben dem anderen... Gut. Ihre Hände...

Schön. Versuchen Sie, das zu halten.

Aber ich muss sagen, wenn ich zu viele Schönheiten an einem Ort

oder an einem Tag sehe, werde ich depressiv.

Dann denke ich an die, die ich verpasse. Mir wird schwindlig.

Manchmal sehe ich eine schöne Frau auf der Straße vor mir gehen

und mein Herz schlägt schneller. Ich beeile mich, aufzuschließen.

Ich sehe sie an und sie ist hässlich.

Glauben Sie es oder nicht, dann bin ich erleichtert. Es ist beruhigend.

Unglaublich.

Ich muss Ihnen etwas zeigen. Entspannen Sie sich. Wir sind für heute fertig.

Sehen Sie auf das Datum. Und ich hatte Sie nie im Leben gesehen.

Theoretisch nicht.

Das beweist, was Oscar Wilde sagte: Das Leben imitiert die Kunst.

- Wiedersehen. Bis morgen. - Bis morgen.

- Hallo. - Hallo.

- Wer ist sie? - Du musst an ihr vorbeigegangen sein.

Oh, sie. Ich sah sie unten. Ich sah nur ihren Rücken.

Ich bemerkte ihre Beine. Nicht großartig, aber nett.

- Ihr Kleid war weiß. - Ja, das ist sie.

- Wie heißt sie? - Komisch, ich habe nicht gefragt.

Wo essen wir? Im Titine oder im Zollhaus?

Im Titine.

- Massoulier zahlt. Er gewann die Wette. - Welche Wette?

Er schaffte die Stewardess auf dem Flug Montreal-Paris.

- Er gewann 200 Francs. - Das ist es wert.

He, Corey, was gibt es?

Ich denke nur nach. Ich weiß, ich habe sie schon mal gesehen.

Sobald ich ein neues Mädchen finde, kennst du sie entweder

oder hast einen Freund, der es tut.

Diesmal ist es, als läge mir ein Name auf der Zunge.

- Hat sie für Massoulier Modell gestanden? - Sie ist wohl kein echtes Modell.

- Sie wird zu schnell müde. - Ich bin sicher, ich habe sie gesehen.

Sie stammt nicht von hier. Ich hätte sie bemerkt.

- Warum? Hast du... - Nein.

- Nein, sie ist anders. - Das Wort mag ich nicht.

Wenn du sagst, sie ist anders, vergiss den italienischen Spruch nicht:

"Alle Frauen sind Prostituierte, außer meiner Mutter. Sie ist eine Heilige."

Außerdem, kennt man eine...

- Sie sind es. Guten Morgen. - Guten Morgen.

Kommen Sie rein. Haben Sie das Kostüm?

- Hier. - Prima. Sie können sich im Bad umziehen.

Sie erraten nie, was das hier ist.

Das sind falsche Busen.

Von einem meiner Kunden produziert, einem Amerikaner.

Er überschätzte seine Verkäufe und blieb auf 8000 Stück sitzen,

daher verkauft er sie meterweise. Lustig, finden Sie nicht?

Übrigens, Sie nannten gestern Ihren Namen nicht. Wie heißen Sie?

Ich wage nicht, ihn zu nennen. Er ist so lächerlich.

- Das ist egal. Raus damit. - Mein Name ist Alphonsine.

Alphonsine.

Ein schöner Name. Ich mag ihn. Ich mag Bauernnamen.

Ernestine, Julie, Charlotte.

Ein hübscher Name, Alphonsine.

- Alphonsine, und wie weiter? - Nennen Sie mich doch einfach Diana.

Das ist nicht schlecht.

- Darf ich Ihren Ring haben? - Ja.

Ich gebe Ihn später zurück, wenn Sie brav waren. Sie brauchen ein Armband.

Das ist kein Klumpen Messing. Das hat Calder gemacht.

Ja, an den rechten Arm.

Das Mädchen passt, das Kostüm passt, aber von hier...

Sie sehen mehr wie eine Tennisspielerin als wie Diana die Jägerin aus.

Wir müssen uns auf Details konzentrieren.

Nehmen wir jedes Detail einzeln.

Position der Füße, Position der Beine.

Die Hand nimmt den Pfeil aus dem Köcher. Bewegen Sie den Körper nicht.

Sie müssen müde sein. Ruhen Sie sich etwas aus.

- Wollen Sie etwas zu trinken? - Gern.

- Kalt oder heiß? - Heiß.

- Tee oder Kaffee? - Tee. Darf ich?

- Nein, Sie ruhen sich aus. - Nein, bleiben Sie hier. Ich mache ihn.

Ich würde mich lieber bewegen.

- Was passierte in Ihrer Küche? - Was?

- Ich meine, woher stammt das Loch? - Das?

Das ist ein Einschussloch. Ein Polizist beging im Hof Selbstmord.

- Ein Polizist? - Ja, ein Polizist. Lustig, oder?

Er schoss sich in den Kopf. Wissen Sie, warum? Verzweifelte Liebe.

Das Ganze war mir unverständlich.

Wer kann sich vorstellen, dass ein Polizist je verliebt ist?

Was machen Sie heute Abend?

- Nichts Besonderes. - Dann sollten wir gemeinsam essen gehen.

- Definitiv nicht. - Warum nicht?

Ich kam zum Modellstehen. Wenn wir fertig sind, gehe ich.

Dann sind wir fertig.

- Wir hören auf? - Ich habe keine Lust mehr.

Bin müde. Wir machen morgen weiter.

- Morgen 15 Uhr? - Gut.

Geben Sie mir bitte den Ring wieder?

Sie müssen ein Telefon haben. Geben Sie mir die Nummer.

Das ist unmöglich. Meinen Ring.

Ich verwahre ihn. So weiß ich, dass Sie wiederkommen.

Nun gut. Bis dann.

- Fergus, wie geht es dir? - Hallo.

Wo warst du in letzter Zeit? Was ist los?

- Nichts Besonderes. Etwas depressiv. - Der Trupp ist im Balto.

- Wir heitern dich auf. - Nein, ich bleibe lieber daheim.

- Es ist sicher das Mädchen. Noch nichts? - Doch, doch, alles in Ordnung.

Ich verbringe sogar meine Nächte mit ihr.

- Alles in Ordnung? Das ist nichts. - Wie konnte das passieren?

- Ich verstehe nicht. - Das ist in Ordnung, wirklich.

Es war nicht Ihre Schuld.

Zum Glück zerbrach ich meinen Kohlestift.

Sie zittern. Sie sind ganz kalt. Moment. Ich habe eine Idee.

Wir beide sind am Leben. Trinken wir darauf.

Als ich ein Junge war, sagte mein Vater oft:

"Champagner ist für Erwachsene, was Milch für Kinder ist."

Wissen Sie, warum die Chinesen nie diesen Finger benutzen?

Weil es meiner ist.

Ist der Champagner gut?

Fühlen Sie sich besser?

Sie haben einen Schock. Wir machen morgen weiter.

Wir gehen ins Kino und essen dann auf diesem Bootsrestaurant.

Wir sind fast fertig. Bringen wir es zu Ende.

Versprechen Sie mir dann...

Was Sie wollen, aber wir müssen es jetzt beenden.

- Geht es Ihnen gut? Sind Sie sicher? - Ja.

Gut, dann los.

Sehr gut. Nun, ein bisschen näher zu mir. Ein bisschen näher.

Genau so.

Verdammt, verdammt! Das ist der allwöchentliche Massenansturm.

Wie ein Wirbelsturm! Wir müssen aufhören.

Ich ziehe mich um. Ich will sie nicht treffen.

Moment! Drehen Sie sich nicht um, bitte.

Ich muss Ihnen etwas sagen,

aber sehen Sie weg oder ich schaffe es nicht.

Es gibt Worte und Ausdrücke, die jeder verwendet. Sie stehen in jedem Buch.

Sätze, die ich nie glaubte zu verwenden. Ich dachte, ich stünde darüber.

Also, ich bin in Sie verliebt.

- Laufen Sie nicht weg! Lieben Sie mich? - Lassen Sie mich in Ruhe!

Ich suche nicht nach Liebe.

- Kennst du sie? - Nein. Nie gesehen.

Ich weiß, dass ich das Gesicht schon mal irgendwo sah.

Ich weiß nur nicht, wo.

Fergus, hast du es geschafft?

Ruhe, ja? Sie ist da drin.

- Wo? - Im Bad.

Diana die Jägerin. Also ist sie Jungfrau.

Ich habe sie gesehen.

Daniel macht seine Spielchen.

Das ist eine Menge Heuchelei.

Es heißt, Künstler seien unmoralisch. Sie schlafen zusammen und so.

Ja, warum hackt jeder auf uns Künstlern rum? Jeder Beruf.

Verwaltung, Banken, Fabriken. Die U-Bahn zum Beispiel.

He, Daniel, zitierst du Saint-Simon?

Ich glaube, wir kennen einander. Ich heiße Corey. Und Sie?

- Diana. - Diana, wie weiter?

- Das ist alles. - Wo habe ich Sie gesehen?

Sie sahen mich auch an, als würden wir uns kennen.

Manche Leute hinterlassen keinen Eindruck.

Sie schon.

Ich stelle Sie mir mit anderer Frisur vor.

Grandmorin lädt uns alle zum Essen ein. Er will dich.

- Ok. - Geh und rede jetzt mit ihm.

Wir gehen gleich.

Ich schätze, wir gehen besser.

Ok?

- Wollen Sie es heute fertigstellen? - Ja.

Ich auch. Ich schlage vor, wir begleiten sie zum Restaurant,

Sie geben vor, telefonieren zu müssen, ich gehe hinten raus.

- Wir treffen uns in 20 Minuten, ja? - Ja.

Meine Güte!

Seit drei Tagen überlege ich, woher ich sie kenne.

Und dann mitten in der Nacht: bumms! Aus der Wohnung von Bliss.

An dem Abend, wo er sich verlobte, als er vom Balkon fiel.

Sie war allein dort. Niemand sah sie kommen oder gehen.

Keiner kannte ihren Namen.

- Erkennen Sie ihn? - Ja, das ist er. Ich stieß ihn vom Balkon.

Ja, das ist Bliss. Wir drei waren zusammen.

Um mit ihm allein zu sein, schickte sie mich Wasser holen und dann...

Ihn sah ich nie. Ich kannte nur Bliss und Fergus.

Robert Coral. Ich kam in sein Hotel und vergiftete ihn.

- Erkennen Sie den hier? - Nein.

- Er wurde nachts aus dem Zug gestoßen. - Wir wissen nicht, wer er ist.

Ich sage Ihnen, den Mann kenne ich nicht.

Das ist Morane. Er erstickte in einem Verschlag. Ich sperrte ihn ein.

Monsieur?

Das war das letzte Opfer, Ihr Freund Fergus.

Bitte erklären Sie uns, warum Sie diese Männer töteten.

Ich erinnere mich an etwas.

Sie kannten Bliss nicht. Auf der Party hielten Sie mich für ihn.

Und Sie kannten auch Fergus nicht. Also?

Sie werden es nie herausfinden.

Sie müssen etwas gemein haben.

Oder es ist etwas anderes.

Morgen werden Sie von einigen Psychiatern untersucht, aber...

Ich frage mich, ob die Liste abgeschlossen war.

Er wäre vielleicht der Nächste gewesen.

Ich mag ihn nicht, da er die Sorte Mann ist,

die Mädchen angrabschen, aber ich würde ihn nicht töten.

Was hatten Sie gegen Bliss und Fergus?

Und Morane und Coral?

Ich habe nichts weiter zu sagen.

Wache.

Haben Sie einen Anwalt?

Ich kenne keinen und es ist auch nicht wichtig.

Dann stellen wir Ihnen einen. Wir machen danach weiter.

Ich hoffe, er weiß für Sie eine bessere Verteidigung.

Ich kenne bei der Tat ertappte Mörder, die das Geständnis verweigerten.

Aber ich kenne keinen, der bereitwillig vier Morde gesteht

und das Motiv nicht nennt.

Ich bin verblüfft, warum eine so intelligente Frau sich schnappen ließ.

Es gibt Suppe!

He, du!

ENDE

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