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ZUVOR BEI THE VEIL
Eine meiner Agentinnen wurde heute Morgen erschossen.
Vielleicht kein Zufall.
Der ISIS verübt keine so sauberen Morde.
Jemand muss den Auftrag erteilt haben.
Hast du ein Feuer?
Das Schiff ist unterwegs nach Marseille. Es bringt dich nach Amerika.
Der Dschinn von Rakka ist noch mit der britischen Frau in Paris.
Sag allen, dass ich morgen wieder auf dem Schiff sein werde.
Hoffst du auf alte Freunde?
Ich war seit Jahren nicht mehr hier.
Adilah, der Wahnsinn muss aufhören.
Ich weiß, wer er ist.
Es ist nicht, wie du denkst.
Der Sprengstoff ist bereits an Bord
und bald machen wir uns auf den Weg zum US-Hafen.
Endlich etwas, was wir wissen und die Amerikaner nicht.
Wir haben neue Informationen. Da ist ein Schiff.
An Bord ist ein Gerät, das am US-Hafen explodieren soll.
Wir wissen, dass eine Terrorzelle dahintersteckt.
Sie verwenden Namen aus dem sogenannten Buch der Wunder.
Das Buch hat sie mir in Istanbul gezeigt.
Als wollte sie, dass ich es herausfinde.
Ich gebe ihr und ihrer Tochter weiter Schutz vor.
6:00 Uhr morgens ins Treppenhaus.
Ich werde versuchen, sie dazu zu bringen,
mir den Namen des Schiffes zu nennen.
Ein Lieferroller. Kennzeichen AVT 92PF.
Bestätige Kennzeichen …
Wir haben die Datenbank gehackt. Lieferung im Gange.
Sag den Amerikanern, sie sollen ruhig bleiben.
Lieferant geht jetzt raus.
Scheiße!
Ich weiß, dass die Wohnung von der CIA und dem DGSE verwanzt wurde.
Falls jemand von der Nachtschicht zuhört: Die Zielperson ist weg.
Ich wiederhole, aus irgendeinem Grund ist die Zielperson weg.
Ja. Hallo.
Ich weiß nicht, wer hier war, aber in meinem Zimmer stinkt es.
Ja.
Okay. Danke.
Ja.
Wie zum Teufel?
Wir haben Überwachungsgeräte im Wert von 10 Millionen Dollar.
Sieben Agenten überwachen den einzigen Eingang der Wohnung
und den einzigen Ausgang.
Wie zum Teufel?
Imogen, sag was.
Sag denen, sie trägt schwarze Jeans und eine grüne Jacke.
Das weiß ich anhand der Kleidungsstücke, die mir fehlen.
Immerhin gebe ich mir ein bisschen Mühe.
Das französische und das US-Überwachungsteam
bestätigen, dass nur ein Lieferant die Wohnung betreten und verlassen hat.
Also könnte er noch im Gebäude sein.
Dann finde ihn bitte.
Verstanden.
Der Mann, der den Wechsel vorgenommen hat, ist noch im Gebäude.
Er ist noch im Erdgeschoss. Aber lange wird er das nicht mehr sein.
Selbe Statur und Körpergröße wie Adilah. Grauer Overall.
Das war ein kluger Vorgang.
Er ist als Lieferant rein und will als Putzkraft raus.
Zweifellos ein Mitglied der Terrorzelle.
Schickt Verstärkung, französisch oder amerikanisch,
und lasst mich fünf Minuten mit ihm allein.
Verstanden?
Entschuldigung, Entschuldigung.
Stehen bleiben.
Was wollen Sie?
Sicher rufen sie bald an und fragen, ob alles geklappt hat.
Das hier wird dann ihren Standort freigeben.
Ich könnte selbst rangehen, was Sie in große Schwierigkeiten bringen würde.
Oder Sie sagen mir einfach, wo sie hin ist.
Dann können Sie einfach gehen.
Ich will keinen Ärger.
Wo kommen Sie her?
Aus Polen? Aus Russland?
Welche Variante?
Hände hoch!
Schnappt ihn!
Hey!
Da!
- Sind Sie bewaffnet? - Ja.
Her mit der Waffe.
Langsam.
Es ist nicht, wie Sie denken.
Für wen arbeiten Sie wirklich?
Antworten Sie mir.
Waffe runter!
- Scheiße. - Zielperson am Boden.
Ihr dummen Idioten!
Warum nicht ins Bein?
Er hatte sich ergeben.
Macht das sauber.
Malik, nur dass du's weißt, ich hatte ihn. Zweimal.
Ich gehe zurück in die Wohnung.
Adilah.
Die Organisation, die Befehlshaber,
alle glauben, du hast die Seiten gewechselt.
Ich will das nicht, aber ich kann nicht anders.
Bist du Informantin für die Britin?
Nein, bin ich nicht. Sag ihnen, dass das nicht stimmt.
Ich nutze sie, um herauszufinden, was sie wissen.
Und ich nutze sie als Schutzschild.
Sie arbeitet mit den Amerikanern.
Bleibe ich nicht bei ihr, werden sie mich finden
und festhalten.
Dann können wir den Plan nicht weiter ausführen.
Sie wissen, dass nur du zu so einem Plan fähig warst.
Aber jetzt musst du deine Treue beweisen.
Weißt du, was mit Yasmina passiert, wenn du versagst?
Sie werden sie vor deinen Augen töten.
Emir, du hast mir versprochen, dass man uns schützen würde,
auch nach deinem Tod.
Wenn ich das tue …
Ich werde dir weiterhin helfen. Aber du musst deine Treue beweisen.
Sie muss getötet werden,
und zwar von dir.
Heute.
Es muss auf einer belebten Straße passieren.
Triff dich mit ihr um sechzehn Uhr im Haus deines Großvaters Mohammed.
Lenk sie ab, bis die Gegend voll ist. Dann bekommst du ein Messer und tust es.
Ich tue alles, was du sagst.
Ich werde sie hinbringen.
Aber jemand anders muss sie töten.
Okay.
Ein Mann wird es tun.
Danke.
Bald werde ich nur noch Staub und Knochen sein.
Wir müssen heiraten, um vor Gottes Augen eins zu sein.
Ich werde mit dem Imam warten. Heute Abend reise ich nach Marseille.
Das Kennzeichen. Sie suchen sicher nach mir.
Nimm das.
Die Zündvorrichtung und der Chip.
Alles wurde wie geplant nach Paris geliefert.
Ich freue mich für deine Ehre.
POLIZEI
Hey, Sie.
Sie haben hier keinerlei Zuständigkeit.
Wir sind nur hier, weil wir die Franzosen abgehört haben.
Illegalerweise. Sie sollen es nicht erfahren.
Wir gehen besser ins Auto, bevor sie uns erkennen.
Lassen wir die in Ruhe.
Dann werden die erst recht nichts machen.
Sie haben eine gefährliche Zielperson entkommen lassen.
Uns ist sie auch entkommen.
Wenn wir sie finden, dann tun wir, was nötig ist.
Schluss mit dem Warten und Zuschauen.
Wir tun, was längst fällig war.
Wir brechen Regeln, und wir brechen Knochen.
Ich überwache die Lage. Habt ihr etwas?
Cesar hat eine E-Mail von den USA an Langley abgefangen.
Es wird eine Dringlichkeitssitzung geben.
Außerhalb der Pariser Zentrale.
Sie ignorieren sämtliche Protokolle, also muss es ernst sein.
Ich glaube, sie wollen es uns wegnehmen. Du kriegst nach der Übertragung Bescheid.
Ich muss sofort Bescheid wissen. Das ist zu wichtig.
Mir egal, ob der DGSE mich geheim hält. Ich gehe rein.
Nein, das ist keine gute Idee.
Bin in einer Stunde da.
Der Kopf der Terrorzelle,
der offenbar einen Angriff auf die USA plant,
ist aus unserem entfernten Gewahrsam geflohen.
Ich sage es deutlich.
Ihr Entkommen vor uns ist eine unmittelbare Konsequenz
und ist direkt den französischen Sicherheitsdiensten
und teilweise dem MI6 zuzuschreiben.
Vor allem einer britischen Agentin, die in sensiblen Situationen eingesetzt wird.
Sie ist begabt darin, Vertrauen zu gewinnen,
aber auch dafür bekannt, unberechenbar zu sein.
Darüber hinaus führte sie eine sexuelle Beziehung
mit dem französischen Agenten, Muslim französisch-algerischer Abstammung.
Daher erhielt die britische Agentin die volle Kontrolle über die Ermittlungen
und den Zugang zur Zielperson.
Infolgedessen konnte die Zielperson vor den unfähigen Geheimdiensten fliehen.
Sie hatten recht. Sie wollen übernehmen.
Die Polizei und der Sicherheitsdienst suchen nach der Frau,
aber ich habe wenig Hoffnung.
Uns ist bekannt, dass eine Fregatte involviert ist,
die angeblich eine radioaktive Bombe an Bord hat.
Wir gehen davon aus, dass das Schiff gerade Europa verlässt
und einen Hafen an der Ostküste der USA ansteuert.
Wir kennen weder den Namen des Schiffes noch den genauen Abfahrtsort.
Wir glauben, das Schiff kommt in den nächsten zwei bis drei Tagen an.
In den nächsten zwei Tagen? Herrgott.
Es wird wohl einer der drei wichtigsten Häfen angegriffen:
New York und New Jersey, Savannah und der Hafen von Virginia.
Alle sind im Umkreis von Hunderten von Meilen dicht besiedelt.
In jedem dieser Häfen legen im Durchschnitt
zwischen 18 und 22 Frachtschiffe an einem Tag an.
Wir reden hier von einer Nadel im verdammten Heuhaufen.
Und wie finden wir die Nadel?
Wir stoppen den Schiffsverkehr und verhindern das Anlegen von Frachtschiffen.
Dann denkt sich die gesamte US-Ostküste: "Was soll das?"
Gerüchte entstehen, und schon gibt es ein unvorstellbares Chaos.
Ich möchte gerne etwas vorschlagen.
Es wäre zwar illegal und nach der Meinung einiger auch unmoralisch,
aber ich denke, nur so könnten wir den Angriff rechtzeitig verhindern.
Wir entführen ihre Tochter
und benutzen sie als Druckmittel, um die Zielperson zu verhören,
und zwar mit jeder verfügbaren Taktik.
Eine Kindesentführung wäre strikt gegen die Regeln.
Bei allem Respekt, es wäre nicht das erste Mal.
Max, sagen Sie mir bitte, ob es andere Möglichkeiten gibt.
Nein, Sir. Ich bestätige Ihnen, dass es keine andere Möglichkeit gibt.
Tun Sie, was nötig ist.
Was glauben diese Cowboys, wer sie sind?
Auf keinen Fall werden die so etwas auf meinem Boden machen.
Sagen Sie allen Bescheid. Es soll rund um die Uhr überwacht werden.
Sie werden nicht mal in die Nähe dieses Kindes kommen.
Bin gleich zurück.
Du weißt, du kannst diese Informationen nicht nutzen.
- Versprich mir, dass du nichts machst. - Hör mir auf mit Versprechen.
Ich habe ihr versprochen, sie und ihre Tochter zu schützen.
Ich hab's vergeigt.
Diese Frau ist ein Monster.
Eine Mörderin.
Nicht deine Freundin.
Sie für ein Monster oder eine Heilige zu halten, ist nicht meine Aufgabe.
Ich muss dafür sorgen, dass sie mir sagt, was sie weiß.
Und ich muss den Leuten ihr Leben retten.
Das habe ich auch vergeigt.
Sie hätte es mir verraten.
Da bin ich sicher.
Verflucht.
Schön haben Sie es hier.
- Hohe Tiere als Freunde? - Ja, tatsächlich.
Ich hatte gehofft, dass Sie mit Ihrer Freundin kommen.
Hören Sie, das Spiel ist vorbei.
Ich habe die Erlaubnis von oben, Sie außer Dienst zu setzen.
Die Franzosen stimmten zu.
Wir fahren eine neue Strategie.
Kommen Sie, Max.
Was zum Teufel?
Tun Sie das nicht.
- Hey. - Bitte.
Ich weiß, wie schwer es ist, eine solche Aufgabe zu verlieren.
Vor allem bei den Sünden Ihres Vaters, ich weiß nicht …
Darum geht es nicht.
Die Sache ist, das wird nicht klappen.
Keiner der vorherigen Pläne hat geklappt. Und uns läuft die Zeit davon.
Dieser russische Spion von Ihnen hat uns einen Scheiß gebracht.
Tausende Menschen in Amerika sind in Lebensgefahr,
und der einzige Ausweg lautet Adilah El Idrissi.
Also, falls sie vorbeikommen sollte …
… kontaktieren Sie mich sofort, ja?
Ich arbeite nicht für Sie.
Alle arbeiten für uns.
Früher oder später. Manchmal muss man sich eben ergeben.
Sie wissen, wie das ist.
Manchmal ist es schwer, loszulassen.
- Vor allem, wenn man verliert. - Und Sie waren sehr nah dran.
Wir treffen uns in Montmartre, 26 Rue Veron. 16:00 Uhr
Wir sehen uns dort
Okay, schnell.
Kommen Sie.
Alles gut.
Ihr müsst nur kurz da rein, bis wir euch sicher wegbringen können.
Okay? Okay.
Der Müll wird abgeholt.
Wie geplant.
Verstanden.
Es verletzt mich, wenn du einfach so abhaust.
Warum sind wir hier?
Die Wahrheit über mich.
Welche Wahrheit?
Das Haus meines Großvaters.
Dieser Mensch war ich, bevor das alles passiert ist.
Hättest mich doch damals gekannt.
Ich muss dir was sagen.
Die Amerikaner haben keine Lust mehr auf unser Versteckspiel.
Sie wollen Yasmina entführen
und sie als Druckmittel nutzen, damit du sprichst.
Ich kann sie in Sicherheit bringen.
Ihr bekommt neue Identitäten und werdet niemals gefunden.
Aber es muss sofort passieren.
Entführen? Wie meinst du das?
Wohin bringen sie sie? Sie ist doch nur ein Kind.
Ich weiß. Ich weiß.
Meine Leute werden Yasmina töten, wenn sie glauben, ich hätte sie verraten.
Das ist mir klar, glaub mir.
Ich kann dich und Yasmina nach England schaffen.
Ihr müsst einzeln reisen, und wir müssen sofort los.
Paris ist für dich und dein Kind gerade der gefährlichste Ort.
- Ich kann nicht. - Hör mir zu. Hör zu.
Wenn du die Entführung zulässt, siehst du sie nie wieder.
Selbst wenn du ihnen alles sagst,
werden sie dich nie wieder in dein Leben zusammen mit deinem Kind lassen.
Kein Land wird dich aufnehmen.
Du wirst sie verlieren.
Wir müssen sofort los.
Bitte. Bitte. Du musst mir vertrauen.
Scheiß drauf.
Die Frau hat mich gesehen.
Sie war bewaffnet und hat sie weggebracht.
Der Dschinn von Rakka wird siegen.
Berichte, dass sie die Zündvorrichtung hat.
Sobald sie aufgibt, kommt sie sofort ins Flugzeug, okay?
Und dann …
Eine Sekunde, bitte.
Das Überwachungsteam des Mädchens hat angerufen.
Ich rufe zurück.
Sie waren in der Wohnung,
doch seit zwei Stunden hören sie keinerlei Geräusche mehr.
Sie haben sie auch nicht weggehen sehen.
Sie waren nachsehen, die Wohnung ist leer. Sie wurden offensichtlich weggebracht.
Das war Imogen.
Diese Frau ergibt sich nicht.
- Wir müssen sie finden. - Ja, Sir.
Überraschung!
Alles Gute zum Geburtstag, mein Sohn.
Hab's total vergessen.
Danke euch.
Wir sehen dich kaum noch. Schau, was alles dafür nötig war.
Tut mir leid.
Tut mir leid, Baba. Die Woche war echt hektisch.
Hab kaum meinen eigenen Sohn erkannt.
Ich hab dein Lieblingsessen gekocht. Komm.
Setzt euch schon mal. Da muss ich rangehen.
Machst du denn nie Pause?
Bin gleich bei euch.
Hallo.
Malik, schlechte Neuigkeiten. Yasmina, Adilas Tochter, ist verschwunden.
Ich weiß nicht, wie …
Die Amerikaner glauben, ihnen wurde geraten, abzuhauen.
Hoffentlich nicht von der, an die ich denke.
Ich will es gar nicht wissen.
Vielleicht können wir es wieder hinbiegen, wenn du rauskriegst, wie das passiert ist.
Okay.
Danke für die Info.
Ich muss los.
Sie ist unterwegs nach England.
Wir werden sie dort treffen.
Eure neuen Identitäten sind in Arbeit. Dann werdet ihr in Sicherheit gebracht.
Sie werden euch nie finden.
Es geht ihr gut.
Sie wollte ein Eis.
Danke.
Hör zu.
Du weißt, dass ich die Einzige bin, die weiß, wo dein Kind ist, oder?
Du wirst sie erst sehen, wenn du mir Namen und Standort des Schiffes nennst.
Oh, mein Gott.
Ihr seid alle gleich.
Ihr seid alle gleich.
Du benutzt meine Tochter?
Du machst genau das, was sie vorhatten.
Ohne mich würden sie dich gerade in einer Zelle foltern.
Ich bin die Einzige, die sich jemals für dich eingesetzt hat.
Ich habe dir immer wieder den Arsch gerettet,
und meinen eigenen musste ich diese Woche schon dreimal retten.
Das Mindeste wäre jetzt, wenn du ehrlich bist und mir sagst, was du weißt.
Warum sollte ich ehrlich sein oder dir auch nur irgendetwas sagen,
bevor ich meine Tochter mit eigenen Augen sehen kann?
Halt doch die Klappe.
Mit eigenen Augen!
Halt einfach die Klappe.
Bitte.
"Meine Tochter, meine Tochter, meine Tochter."
Denkst du, du wärst die einzige Person auf der Welt,
die nicht bei ihrem geliebten Kind sein kann?
Denkst du, du wärst die einzige Person, die das je erlebt hat?
Ich hab's.
Versuch doch mal, keine Terroristin zu sein.
Vielleicht macht dich das zu einer besseren Mutter.
Was weißt du schon von Mutterschaft?
Alles!
Alles.
Vielleicht. Ich weiß nicht.
Egal, ich hab vergessen, dass nur du auf dieser Welt Schmerz erfahren hast.
Nur du hast dich je verloren gefühlt.
Millionen von Menschen haben beschissene Leben und Aussichten
und schließen sich trotzdem keiner Terrorgruppe an
und planen einen Angriff auf Tausende von Menschen.
Ich weiß nicht, warum ich dich nicht einfach ausgeliefert habe,
damit sie dir so wehtun, dass du um Gnade flehst.
Wieso habe ich sie dich nicht einfach brechen lassen?
Du bist mir doch egal. Du bedeutest mir gar nichts.
Du bedeutest mir gar nichts.
Du bist eine Frau, die ein Kind hat, das sie liebt und braucht,
und du schmeißt das alles aus dem Fenster.
- Ich hatte keine Wahl. - Du entscheidest dich gegen sie.
Ich hatte keine verdammte Wahl.
Und das wirst du nie verstehen, Imogen,
denn du hattest immer die Wahl.
Du hast dir dein Leben ausgewählt.
- Ich nicht. - Du …
Du bist von einer Klippe gesprungen und hast dich ihnen angeschlossen.
Niemand hat dich gezwungen.
Wag es ja nicht, so zu tun, als wüsstest du, wie mein Leben verlief.
Oh, ja.
Dein Leben war ja so traurig.
Mami und Papi haben dich verlassen,
und du bist ganz allein nach Oxford.
Hör auf.
Dann hast du dich in den Mann verliebt, der dich zur Agentin gemacht hat.
Hör auf.
Was das traurig für dich?
Fühlst du dich weniger einsam, wenn du die mutige Heldin in weiß bist,
die die Welt vor der Zerstörung und bösen Monstern wie mir rettet?
Wer lässt dich entscheiden, was gut und was böse ist?
Es gibt Millionen von Menschen, Familien, auch meine Familie,
die ermordet und vertrieben wurden. Unser Land wurde besetzt, kolonisiert.
Unsere Moscheen wurden geschändet.
Unsere Häuser und Hoffnungen werden zerstört, als wären sie nichts.
Es ist aber nur dann eine Tragödie, wenn es eure Leute betrifft.
Wir sind nur ein Kollateralschaden.
Oder nicht?
Glaubst du, dein Plan löst dieses Problem?
Glaubst du das?
Oder ist er ein Ausweg für dich und dein Kind?
Bitte sag es mir.
Bitte.
Du bist nur bei mir, weil wir beide gleich sind, du und ich.
Wir sind gleich.
Denn wenn das Töten von Tausenden deinen Vater zurückbringen würde
oder deine Mutter
oder dein Baby …
… dann würdest du wahrscheinlich genau dasselbe vorhaben.
Und das macht dir Angst.
Weißt du noch, wie sie aussah?
Ich weiß, was du heute vorhattest,
und dass du mich nicht töten wolltest.
Ich entscheide mich dafür, zu glauben, dass du kein Monster bist,
sondern ein Mensch, der das Richtige tut.
Jetzt entscheidest du dich, ob du einsteigst oder nicht.
Also, wie entscheidest du dich?
Untertitel von: Dennis Paluch
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