All language subtitles for La ticket du Bonhuer 2003

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Original subtitles

Die Farben der Hauptpersonen: Astrid Seibel

Felix Michels

Robert, Astrids (Noch)-Ehemann

Karin, Astrids Freundin Björn, Felix' Sohn

Imke und Luzie, Astrids Kinder

vt vt vt UNTERTITEL vt vt vt

Es sind fast keine mehr da !

Guten Morgen, liebe Mami. Hast du gut geschlafen ?

Guten Morgen, liebe Mami. Hast du gut geschlafen ?

Und was soll ich jetzt frühstücken ? Gib Anton was zu fressen !

Immer ich. Luzie kann doch auch... Ab !

Komm, Anton !

Eine 5 in Französisch ! Ging's nicht etwas besser ?

Ja, wenn Papa mit mir geübt hätte. Immer dieselbe Ausrede !

Scheidungskinder schreiben oft schlechte Noten.

Ich nicht. Du bist auch eine Streberin.

Vor der nächsten Arbeit übe ich mit dir.

Du kannst Französisch ? Bien sur, ma petite poulet.

Was hast du gesagt ? Genau deswegen müssen wir üben.

Seid ihr fertig ? Ich schon.

Komm, beeil dich. Immer auf die letzte Minute !

So, Anton. Hepp ! Hast du dein Sportzeug ?

Was können Sie mir empfehlen ? Einen kleinen Moment noch.

Schweinefleisch mag ich nicht. Wie wär's mit Curry-Rotbarsch ?

Ich bin kein Fisch-Fan. Hühnerfleisch süß-sauer ?

Davon bekomme ich Sodbrennen. Dann habe ich das Richtige für Sie.

Tofu-Chopsuey. Rein vegetarisch. Danke, aber ich bin kein Vegetarier.

Niemand ist perfekt. Bitte schön ?

Ihr Handy läutet. Huhn mit Curry-Soße.

Moment bitte. Seibel ! Ja ?

Wann war das ?

Ich bin in 20 Minuten bei Ihnen. Auf Wiederhören.

Die Regeln gelten auch für Sie. Ich halte mich sonst ja dran.

Sie können doch nicht... ! Meine Tochter hat sich verletzt.

Ich bin sofort zurück. Los, an die Arbeit !

Wer war das ?

Es sind auch deine Kinder, Robert.

Fahr doch !

Ständig hast du Termine. Vermutlich auf dem Golf-Platz.

Ich bin sachlich.

Lahmarsch ! Ja, du sowieso.

Hör zu ! Severin-Str. 18. Dr. Vaihinger.

Ich habe auch einen Job. Also, übernimmst du die Kinder heute ?

Okay. Danke.

Komm, Schatz. Guten Tag.

Setz dich hierhin.

Wollen Sie hier sitzen ? Danke. Es geht schon.

Hallo, ich heiße Imke. Ich heiße Felix.

Tut's weh ? Ja. Ich fiel vom Schwebebalken.

Warum guckst du meine Mami so an ?

Findest du sie hübsch ? Imke !

Hab' ich geguckt ? Ja. Ich hab's genau gesehen.

Aber nicht verraten !

Meine Tochter ist ein bisschen vorlaut.

Lassen Sie nur. Sie hat alles im Blick.

Spätzchen, was machst du für Sachen ?

Was ist passiert ? Aua !

Pass doch auf, Robert ! Reg dich nicht so auf.

Papa ließ alles stehen und liegen. Hoffentlich liegt sie bequem.

Soll ich wieder gehen ? Das könnte dir so passen.

Familie Seibel bitte !

Herr Michels, es dauert noch etwas. Sie sehen ja, was hier los ist.

Sieht ganz gut aus.

Ich muss gehen. Du wolltest doch die Kinder nehmen.

Ich habe noch einen Termin. Robert, ich muss ins Restaurant !

Es geht nicht. Tut mir Leid. Spätzchen, gute Besserung.

Björn, ich bin da ! Wir müssen das Schloss reparieren lassen.

Tut mir Leid, es wurde etwas später.

Das riecht aber gut !

Jetzt sind die Nudeln matschig. Ich musste lange warten.

Ich koche, und du kommst nicht ! Ich muss noch jemanden anrufen.

Hier ist dein Kakao, Schatz.

Na ? Was machst du denn hier ?

Ich wollte nach Imke sehen. Das fällt dir früh ein.

Tut's noch weh ? Sehr.

Es ging nicht anders. Du kümmerst dich nie um die Kinder.

Ich tue, was ich kann. Du stopfst sie mit Eis voll.

Bis ihnen übel wird. Du hast ein Problem.

Ja, dich. Gib mir den Kakao.

Du willst alles allein machen. Und dann sind die anderen schuld.

Klar ! Ich bin schuld, dass ich mit Kindern und Hund hier sitze.

Und den Job habe ich aus Langeweile. Ja, ja.

Und was ist mit dem Unterhalt ? Du kriegst ihn.

Das letzte Mal kam deine Überweisung 5 Wochen zu spät.

Schon mal von Daueraufträgen gehört? Hat die eine Laune !

Das tue ich mir nicht an. Gute Besserung, Spätzchen.

Papa geht. Geh nur zu deiner Britta !

Marlies. Heul dich an ihrem Silikonbusen aus.

Nicht jeder straffe Busen besteht aus Silikon.

Was ist Silikon ? Eine Dichtmasse.

Können Sie mir auch die Adresse geben ?

Ich weiß. Ist Dr. Vaihinger noch in der Praxis ?

Dann fragen Sie ihn bitte. Die Kleine braucht ihren Turnbeutel.

Ja, ich warte.

So !

Das sieht gut aus. Wie viele Pillen hast du verkauft ?

Keine. Schon seit Wochen.

Es liegt am Gesundheitssystem.

Bald behandeln wir Krebs mit Kopfschmerztabletten.

Du kannst das nicht im Alleingang ändern.

Björn, ich muss Geld verdienen. Wir haben Schulden.

Wann ist der große Termin ? Morgen.

Es wäre schön, wenn du mitkommst.

Klar.

Gut.

In 6 Monaten leite ich die Filiale. Gratuliere.

Vergiss Robert. Wenn die Scheidung durch ist, fängt dein Leben erst an.

Meinen Job bin ich los. Ich bin einfach abgehauen.

Roberts blöde Sprüche regen mich immer noch auf.

Du brauchst einen Liebhaber. Stehen die etwa nach mir Schlange ?

Klar. Such dir einen aus. Aber ernsthaft: Gönn dir mal wieder was.

Du arbeitest dich kaputt. Genieß das Leben.

Ich hab's mir nicht ausgesucht.

Meinst du auch, dass ich immer anderen die Schuld gebe ?

Das würde ich so nicht sagen. Sondern ?

Kümmer dich mal wieder um dich selbst und nicht um alle anderen.

Luzie, was ist passiert ? Alle finden mich fett.

Jetzt fresse ich erst recht Schokolade !

Ich gehe besser.

Soll ich den Tippschein abgeben ? Ja. Dann muss ich nicht gehen.

Sie sind mit der Tilgung ihrer Hypothekenschulden im Rückstand.

Was bedeutet das konkret ?

Wir müssen ihr Haus zwangsversteigern.

Es sei denn, Sie bringen in den nächsten Wochen 350.000 Euro auf.

Wenn's weiter nichts ist. Tut mir Leid, Herr Michels.

Ich kann nichts machen. Der Vorstand ist in letzter Zeit etwas "nervös".

Sie können uns doch nicht auf die Straße setzen.

Das Haus bedeutet uns viel. Ich bedauere, Herr Michels.

Aber als Alleinverdiener schaffen Sie die Tilgung nie.

So etwas kommt nach dem Tod eines Partners leider häufiger vor.

Guten Morgen. Wie immer.

Den Tippschein muss ich noch abgeben. Drüben an der Kasse.

Hallo. Einen Grappa bitte.

Und einen doppelten Espresso.

Das können Sie schon einstecken.

Das macht 7,90 Euro. Danke. Tschüs.

Michels hier. Was kann ich für Sie tun ?

Ich brauche einen Termin bei Frau Dr. Berger.

Felix amüsiert Karins Handy-Melodie.

Ja. Hallo ?

Herr Dr. Bayer. Ich grüße Sie.

Hallo ! Ihre Zeitung !

Lassen Sie mich doch erklären ! Das war ein Notfall.

Sie können mich doch nicht einfach feuern.

Danke für Ihr Mitgefühl !

Scheiße ! Das sagt man nicht.

Na endlich ! Telefonier nicht so lange.

Was geht dich das an ? Viel. Pickelgesicht.

Mit Babys rede ich nicht. Hört beide auf !

Ist der Verband zu fest ? Nein.

Glaubst du, er ruft an ? Wer ?

Felix. Der Mann beim Arzt. Ich habe jetzt andere Sorgen.

Hallo !

Hallo. Der ist mir "zugeflogen".

Zugeflogen. So ? Der Hund bellt.

Er beißt nicht. Hoffentlich weiß er das.

Hast du Angst vor Hunden ? Die meisten Hunde mögen mich nicht.

Anton ist da wohl anderer Meinung.

Tja, dann...

Ja. Danke noch mal.

Ich hoffe Sie hatten keine Umstände. Nein.

Es war mir ein Vergnügen.

Möchten Sie eine Tasse Kaffee ? Nein. Danke.

Tut mir Leid. Ich habe noch einen Termin.

Gut. Tschüs.

Tschüs. Tschüs.

"Tut mir Leid, ich habe noch einen Termin !"

Du bist vielleicht ein Blödmann.

Das war doch total nett von ihm.

Ja, Schatz. Willst du einen Kakao ? Gern.

Musik

Es ist wohl nicht dein Tag heute. Kannst du mir 350.000 Euro leihen ?

35. Mehr habe ich nicht dabei. Das bringt mich nicht weiter.

Lass die Selbstmitleids-Tour. Du bist ein echter Freund.

Freunde sind Menschen, vor denen man laut denken kann.

Mit Sonja konnte man das. Wie lange ist Sonja jetzt tot ?

2 Jahre, 3 Monate und 8 Tage. Die Sekunden weißt du nicht ?

Nein.

Du hast dich lange genug vergraben. Ich habe täglich unzählige Termine.

Nennst du das "vergraben" ? Du kennst nur deine Kunden.

Du benutzt deine Arbeit wie ein Betäubungsmittel.

Komm, ich gebe einen aus.

Kannst du dir das leisten ? Vielleicht gewinne ich im Lotto.

Nicole, wir möchten uns betrinken.

Tut mir Leid. Das Ding war plötzlich weg.

Bist du sehr sauer ? Ach was ! Vergiss es.

Ich gewinne eh nicht. Ich tippe seit Jahren dieselben Zahlen.

Was für ein Seuchentag ! Job futsch, Lottoschein futsch. Prost.

Wir finden einen besseren Job. Das schwöre ich dir.

Wie geht's deinem Sohn ? Björn hat eine Freundin.

Das würde dir auch gut tun. Möglich.

Was ist mit der Frau, von der du erzählt hast ?

Die Tochter mag mich. Aber die Mutter...

Ist sie allein erziehend ? Unglücklich verheiratet.

Das ist kein Hindernis.

Gott...

Halt die Ohren steif. Carlos !

Er hört das Besetztzeichen.

Sie hört das Besetztzeichen.

Mit ihrem Knöchel hat sie Papa und Mama für sich eingenommen.

Warte mal. Scheiße !

Mama... Gute Nacht, Schatz.

Gute Nacht.

Das war meine Mutter. Ein Glück...

Erwischt ! Schluss jetzt ! Licht aus !

Ich muss aufhören. Ich hab' dich lieb. Tschüs.

Musik

Die Chips sind leider alle. Egal.

Das Foto kenne ich gar nicht. Das habe ich gerade wieder entdeckt.

Schöne Frau. Du siehst ihr ähnlich.

Das nehme ich als Kompliment.

Wie ist denn das ohne Mutter ?

Einsamer.

Ich denke jeden Tag an sie.

Das mag ich so an dir. Du kannst über deine Gefühle reden.

Das liegt an dir.

Das nehme ich jetzt als Kompliment.

Bist du auch immer ehrlich ?

Willst du die Wahrheit wissen ?

Ja.

Ich liebe dich so.

Ein Signalton

Cool, Papa. Danke !

Ich weiß doch, was meine Süße sich wünscht.

Geil. Von Mama hätte ich die nie gekriegt.

Ja. Und du weißt auch, warum. Kein Geld. Bla bla.

Man muss eben Prioritäten setzen. Luzie, lass uns mal bitte allein.

Mama... Mach deine Hausaufgaben.

Danke, Papa.

Was soll das werden ? Ich wollte über die Scheidung reden.

Gut. Ich höre.

Guten Tag. Nehmen Sie doch bitte einen Moment Platz.

Du kannst das Haus behalten. Mit den Schulden ?

In 5 Jahren gehört es dir. Und was verlangst du dafür ?

Komm mir mit dem Unterhalt etwas entgegen. Das wäre nur fair.

Fair ? Du lässt mich mit 2 Kindern sitzen und willst nicht mal zahlen.

Ich bin auf das Geld angewiesen. Deinetwegen wurde mir gekündigt.

Wie bitte ?

Du willst mich finanziell ganz ausquetschen ? Das Telefon läutet !

Bleib sachlich. Ich gehe ran.

Ich will nur, was mir zusteht.

Luzie: Luzie Seibel. Empfangsdame: Herr Michels !

Michels. Frau Seibel ? Moment.

Mit dir kann man nicht reden. Da ist so ein Typ für dich, Mama !

Ein Typ. Aha !

Hallo ? Michels, der Mann mit dem Turnbeutel.

Hallo. Störe ich ?

Soll ich ein andermal anrufen ? Geht's vielleicht etwas später ?

Gern. Also dann. Bis gleich.

Danke. Tschüs.

Süß. Du kannst ja noch richtig rot werden.

Blödsinn. Ich habe damit keine Probleme.

Ganz im Gegenteil.

Du hast dich ja richtig fein gemacht.

Lässt du mich so gehen ?

Klar. Ich hatte vergessen, wie gut du aussehen kannst.

Guck mal. Wenn wir schon in Perpignan sind, können wir auch nach Barcelona.

Er stellt Musik an. Ja, sicher.

Du nervst. Wieso ?

In deinem Alter lässt man sich nicht mehr von Frauen aus der Ruhe bringen.

Das dachte ich mit 19 auch.

Bringst du sie mit nach dem Essen ? Das ist die erste Verabredung.

Wahrscheinlich nicht.

Ein bisschen Ordnung könnte hier trotzdem nicht schaden.

Musik

Danke. Das ist doch Ehrensache.

Wir können sie doch nicht verschrecken.

Ich muss los ! Papa !

Der Lappen in deiner Hose macht bestimmt mächtig Eindruck.

Musik

Möchten Sie schon bestellen ? Nein. Ich warte noch auf jemanden.

Das Glas fällt laut klirrend um.

Guten Abend. Hallo.

Warten Sie schon lange ? Eine Stunde.

Gut.

Ich freue mich.

Schöne Grüße von Anton. Danke. Zurück.

Danke.

Und warum haben Sie sich getrennt ?

Wir waren so damit beschäftigt, eine gute Ehe zu führen.

Und wir merkten gar nicht, dass sie schon zu Ende war.

Unsinn. Er hat mich verlassen. Für ein junges Magerjoghurt-Modell.

Schrecklich.

So dünne Frauen. Ich wünschte, ich hätte was davon.

Nein, bitte nicht.

Da wird sowieso nichts draus. Gut.

Dazu esse ich zu gerne. Haben Sie besondere Vorlieben ?

Ja. Aber das gibt's nur bei guten Großmüttern.

Himmel und Erd mit Flöns.

Himmel und Erde mit Blutwurst. Da gibt's bei mir kein Halten mehr.

Meiner ersten Liebe brachte ich immer Gummibärchen mit.

Erfolglos. Wie lange versuchten Sie's ?

Als ich 12 war, gab ich's auf.

Wie lernten Sie Ihre Frau kennen ? Auf dem Oktoberfest.

Wir studierten beide in München.

Leider hatten wir nicht genug Zeit miteinander.

Sie ist vor 2 Jahren tödlich verunglückt.

Waren Sie schon mal beim Bowling ?

Musik

Musik

Musik

Musik

Ja, da wären wir.

Vielen Dank für den schönen Abend. Ich bin der Beschenkte.

Ich gehe jetzt mal rein und beende die Party.

Ich habe auch noch Buntwäsche...

Heftiges Klopfen ans Fenster Mama !

Was macht ihr denn hier ? Anton ist verschwunden.

Ich ließ ihn nur kurz von der Leine. Wo denn ?

Dort.

Anton ! Anton, komm hierher !

Anton ! Anton !

Nichts. Leider. Er ist noch nie weggelaufen.

Vielleicht ist er schon zu Hause. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.

Er schnüffelt bestimmt einer hübschen Terrier-Dame nach.

Du kennst doch uns Männer. Und wenn er in einem Labor endet ?

Astrid. Das sind Horrorgeschichten.

Das musst du als Pharma-Vertreter ja sagen.

Verdammte Kacke. Alles wegen des blöden Köters.

Wo sind die Kinder ? Die suchen da hinten.

Du kannst sie doch nicht allein hier rumlaufen lassen.

Ich hole sie schon.

Nett !

Halt dich da raus und such weiter !

Anton !

Sie pfeift nach dem Hund.

Lautes Gebell

Was sind das nur für Menschen ? In den Ferien ist es ganz schlimm.

Das Tier stört und wird abgeschoben. Und dann landen sie hier.

Viele werden auch überfahren oder enden im Labor.

Sie haben ja jetzt alle gesehen. Ist Ihr Anton dabei ?

Nein. Geben Sie die Hoffnung nicht auf.

Er gehört doch zur Familie.

Ich hätte besser aufpassen müssen. Sei froh, dass du ihn los bist.

Anton ? Spinnst du ? Ich dachte, wir reden von Robert.

Jedes männliche Wesen verlässt mich sofort.

Da kann man schon mal durcheinander kommen.

Ich hielt das für Schicksal. Isst du noch was ?

Aber das stimmt nicht. Man kann was ändern.

Sonst glaubt jeder, er kann's mit mir machen.

Robert war darin Meister.

Robert ! Mensch !

Ich muss los. Der Scheidungsvertrag.

Optimal ! Lass mal sehen.

Passen eure Matratzen rein ?

Ninas ist 1,40 Meter lang. Das müsste gehen.

Rutsch mal !

Irgendwie beneide ich dich. Wieso ?

Der erste Urlaub nur mit Freundin ist schon etwas Besonderes.

Ich bin mit deiner Mutter damals nach Spanien gefahren.

Wir bauten das Zelt auf und gingen duschen.

Als wir zurückkamen, steckten nur noch die Heringe im Boden.

Der Wind hatte das Zelt weggepustet. Da war der Urlaub wohl vorbei ?

O nein. Wir schliefen unter dem Sternenzelt.

Über uns der Mond, unter uns das Meer.

Und neben uns jeden Morgen die Guardia Civil mit Trillerpfeifen.

Wahnsinnig romantisch. Und wie !

Diese Kapitulationserklärung unterschreibe ich nicht !

Halbe-halbe ist fair. Ich zahle doch nicht dein Haus ab.

Auch du hast damals unterschrieben. Da war ich noch jung und dumm.

Robert, denk doch an die Kinder. Hör auf, mich zu erpressen !

Du kannst rumvögeln, mit wem du willst.

Aber dein Liebesnest bezahle ich nicht.

Ich weiß, dass ich zu viel arbeite. Und ?

Hab noch etwas Geduld.

Wenn das Foradul einschlägt, nehme ich mir mehr Zeit für dich.

Und wenn nicht ? Das wird schon.

Papa, woher weiß ich, was Frauen wollen ?

Gar nicht. Wieso ?

Nina und ich, wir fahren doch jetzt weg.

Und wenn's jetzt ernst wird, dann...

Was mache ich, damit es nicht in die Hose geht ?

Zieh sie vorher aus. Tut mir Leid. Das war ein blöder Witz.

Ich muss zahlen.

Du hast doch jetzt keinen Termin ! Doch. Leider.

Wir reden noch mal richtig darüber. Ich versprech's.

Bleibt ihr immer zusammen ? Keine Ahnung.

Ich kann nicht hellsehen. Ich schon.

Und was siehst du ?

Ich sehe ein weißes Pferd mit einer zotteligen Mähne.

Dich und Felix in einer Kutsche.

Ich habe ein weißes Kleid an und Blumen im Haar.

Und ein ganz großes Kinderzimmer für mich allein.

Und Anton ist auch wieder da. Anton kommt bestimmt zurück.

Musik

Musik

Das Haus ist ein Traum.

Jetzt hast du's wenigstens noch mal gesehen.

Bald macht irgendein Geldhai eine Werbeagentur daraus.

Hier ist das Herzstück des Ganzen.

Augen zu !

Und jetzt die Augen auf !

Nein !

Das gibt's doch nicht ! Himmel und Erde.

Habe ich dafür in Bewegung gesetzt. Gute Großmütter sind selten.

Du bist verrückt. Klar.

Es tut mir Leid. Du musst dich nicht entschuldigen.

Es ist seltsam, hier mit dir zu liegen.

Vor 10 Jahren zogen Sonja und ich hier ein.

Wir hatten uns so viel vorgenommen.

Wir wollten die Zukunft bestimmen.

Wie bringst du Gott zum Lachen ? Indem du ihm deine Pläne erzählst.

Björn ! Hallo !

Entschuldige die Verspätung. Hallo, Nina.

Ich suche uns schon mal einen Platz.

Kaum taucht eine Frau auf, bin ich abgeschrieben.

So was darfst du nicht mal denken !

Es war nur Spaß. Ich bin froh, dass du dich verliebt hast.

Vielleicht wirst du wieder normal. Okay ! Pass auf dich und Nina auf.

Hier. Für alle Fälle.

Ich weiß nicht, wie es in den 70ern war. Aber 2 müssen doch reichen.

Nimm schon.

Ruf mal an !

Der Schaffner pfeift zur Abfahrt.

Sag mal, das gibt es doch nicht !

Was machst du denn hier ? Ich warte auf dich.

Ist was mit den Kindern ? Die schlafen noch friedlich.

Ist Anton zurück ? Leider nicht.

Was ist damit ? Das ist unser Scheidungsvertrag.

Das sehe ich. Ich habe ihn doch unterschrieben.

Halbe-halbe, wie du es wolltest. Woher kommt dein Sinneswandel ?

Du hast noch keine Ahnung, oder ? Wovon ?

Die Geburtstagszahlen. 6 Richtige !

Mit Superzahl ? Mit allem. Ich bin reich !

Wir können die Villa behalten. Ich glaube es nicht. Kneif mich mal.

Der schwarze passt zu mir. Dann brauchst du eine Garage.

Die Villa bekommt eine Doppelgarage mit Rolltor und Fernbedienung.

Das ist nichts Besonderes. Für mich schon.

Roll, roll, roll... Alter Spinner !

Und den schenke ich Astrid. Mit einer rosa Schleife.

Ich muss sie endlich anrufen. Vorerst solltest du den Mund halten.

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Das sagt der Volksmund.

Seit wann kennst du sie, du Lottokönig ?

Schon ewig, scheint mir. Es sind erst wenige Tage.

Wie wird sie auf deinen Reichtum reagieren ?

Mit Geld bekommt man fast alles.

Außer Gesundheit und einer uneigennützigen Geliebten.

Das ist von George Bernard Shaw. Sie muss dich wollen !

Wenn du dich als gute Partie erweist, umso besser. Überstürze nichts.

Du mieser, raffgieriger Arsch ! Moment mal. Ganz langsam.

Du wolltest gerecht teilen. Ich füge mich nur deinem Willen.

Verschwinde ! Ich bin schon weg.

Hast du meine neue Kontonummer ? Deine Kontonummer ?

Freu dich nicht zu früh ! Ich habe den Lottoschein verloren.

Das würde ich an deiner Stelle auch behaupten. Wir sehen uns.

Die Türglocke läutet heftig.

Karin, wo ist der Lottoschein ? Die haben meine Zahlen gezogen.

Ich brauche die Quittung ! Welche Quittung ?

Nichts. Und jetzt ?

Lass mich überlegen. Ich war bei der Kosmetikerin und in der Werkstatt.

Karin ! Warte. Dann kaufte ich Zigaretten.

Dabei gab ich den Schein ab. Und dann ?

Ich weiß es nicht mehr.

Ich habe das Ding irgendwo liegen gelassen.

Ich habe wirklich nie Glück !

Ich darf höchstens dran schnuppern. Und dann: Ätsch, April !

Es tut mir so Leid ! Lass mich jetzt, bitte.

Astrid, ich...

Bitte sehr. Danke.

Lasst es euch schmecken, ihr beiden.

Ihr würdet euren Vater doch nie anlügen, oder ?

Natürlich nicht. Und wenn Mama ein Geheimnis hätte ?

Kommt darauf an. Worauf ?

Wem das Geheimnis mehr wert ist. Frau Oberin !

Was wollt ihr noch haben ? Nichts. Ich achte auf meine Figur.

Bei dir ist eh alles zu spät. Sei still, kleine Kröte.

Es hat sich erledigt. Kröte !

Bäh ! Es reicht. Hört auf !

Vielleicht tut Mama nur so, als wäre der Lottoschein verschwunden.

Warum sollte sie ? Weil sie mich fertig machen will.

Es tut mir wahnsinnig Leid ! Davon kann ich mir nichts kaufen.

Warte ! Ich will mit dir reden. Lass mich in Ruhe.

Sei doch nicht so stur ! Was soll ich denn tun ?

Frauen ! Was erwarten Sie ?

Ich bin eine verantwortungslose Kuh. Du bist mit Recht sauer auf mich.

Aber rede bitte mit mir ! Sauna, 16 Uhr. Du zahlst.

Sieh es positiv. Genau.

Welche arbeitslose Alleinerziehende will schon Millionen gewinnen ?

Robert geht auch leer aus. Das ist das einzig Positive.

Wenn Anton heil zurück kommt, trauere ich nicht um das Geld.

Das ist viel Geld für einen Hund. Nicht für Anton.

Stellst du mir heute Abend mal deinen Felix vor ?

Ach... Keine Widerrede. 20 Uhr.

Ich zahle und ich koche. Na gut. Wenn er Zeit hat.

Wie ist denn dein Herr Felix ? Offen, sensibel, charmant.

Ganz anders als Robert. Ist er auch ein guter Liebhaber ?

Ja. Wo ist dann der Haken ?

So macht das Fahren richtig Spaß. Die schönsten Frauen gucken nach dir.

Nach dem Auto, nicht nach mir. Aha. Sieh mal, Navigation.

Da kommst du automatisch überall hin. Das ist nichts Besonderes.

Für mich schon.

Gib mal "Astridstraße" ein. Eine Frauenstimme:

Nach 150 Metern links. Wenn möglich, bitte wenden.

Sie haben Ihr Ziel erreicht. Schön wär's !

Dass es dich noch mal so erwischt ! Das hätte ich auch nicht gedacht.

Türglocke. Auch noch pünktlich ! Beunruhigend.

Wie sehe ich aus ? Wie ein debiles Honigkuchenpferd.

Ich bin in unserem Reisebüro für Geschäftskunden zuständig.

Meine letzte Reise ist lange her. Ich habe Sie schon mal gesehen...

Spielen Sie Tennis ? Gib's auf. Ich habe ihn entdeckt.

Ich komme noch darauf. Noch Wein ? Gern.

Karins Handy läutet.

Felix erkennt die ungewöhnliche Melodie von Karins Handy wieder.

He !

Möchtest du noch was ? Ja, gerne.

Entschuldigung. Das war meine Mutter.

Haben wir uns in der Trattoria Toscana gesehen ?

Sagen Sie, wo ist die Toilette ?

Geradeaus und dann die 2.Tür links.

Geht's dir nicht gut ? Doch, alles bestens.

Er verträgt aber nicht viel.

Was soll ich tun ? Ich wusste nicht, wo ich ihr begegnet bin.

Bis ihr Handy klingelte. Da hat's auch bei dir geklingelt.

Und wie ! Also steht dir der Gewinn nicht zu.

Aber du brauchst das Geld. Sonst ist deine geliebte Villa weg.

Du bist ein Arschloch, wenn du Karin um so viel Kohle bescheißt.

Dass es aber wirklich ihr Gewinn ist, steht nicht fest.

Obwohl mir mein Gefühl sagt... Es kann so sein, muss aber nicht.

Finde erst mal heraus, ob es wirklich Karins Schein war.

Und wenn er es war ?

Dann überlege, ob du es dir leisten kannst, ein guter Mensch zu sein.

Ein Auto hupt.

Hallo, Astrid ! Felix, hallo !

Kann ich dich mitnehmen ? Gerne.

Wohin willst du ? Ins Tierheim.

Vielleicht ist Anton aufgetaucht.

Es tut mir Leid wegen gestern. Hatte es mit mir zu tun ?

Natürlich nicht. Mir war plötzlich hundeelend.

Es war wohl noch zu früh für den Frauen-TÜV.

Sehr selbstbewusst, deine Freundin. Ich möchte sie nicht zur Feindin.

Und ihre Wohnung ! Verdient sie so gut oder hat sie im Lotto gewonnen ?

Karin und Lotto ? Ein guter Witz. Es könnte doch sein.

Solange der Einsatz nicht verzinst wird, spielt sie nicht.

Das ist doch vernünftig. Es erspart Enttäuschungen.

Ich habe nämlich... Wieso interessiert es dich denn ?

Einfach so. Na gut.

Es tut mir wirklich Leid. Ich mache mir Vorwürfe.

Du kannst nichts dafür.

Ich habe geträumt, man hält Anton in einem Versuchslabor gefangen.

Das ist doch Blödsinn. Das gibt es ! Britta hat es gesagt.

In Deutschland nicht. Hier hat jeder Biber mehr Rechte als wir selbst.

Hast du was gegen Tiere ? Natürlich nicht.

Aber manche Köter sind halt zu blöd, um nach Hause zu finden.

Anton zu blöd? Geht's dir noch gut? Das habe ich nicht gesagt.

Aber wir haben hier sehr strenge Gesetze.

Da wird jeder Tierversuch auf seine Notwendigkeit überprüft.

Die Firmen halten sich daran. Erzähl nichts ! Ihr umgeht Gesetze.

Und Ergebnisse von Tierversuchen sind nicht immer aussagekräftig.

Wozu brauchen wir den 100. Beta-Blocker ?

Dir ist jedes Mittel recht, um auch damit noch Geld zu verdienen !

Dieser Streit bringt doch nichts. Ist das deine Einstellung zu Tieren?

Dann hast du mir nur beim Suchen geholfen,um mich ins Bett zu kriegen

Das ist doch nicht dein Ernst ! Astrid, warte !

Der Hund bellt. Halt dich raus.

Felix zappt durch die Programme.

"Ich komme mir vor wie Aschenputtel. Ich habe meinen Prinzen gefunden."

Er schaltet weiter.

Ein Geräusch von draußen. Eine Tür wird geschlossen.

Björn ?

Ist was passiert ?

Weiber ! Wieso bist du schon zurück ?

Ich musste einfach weg. Und Nina ?

Sie ist mit einem Typen abgehauen. Das gibt's doch nicht !

Doch. Weißt du, was sie gesagt hat ?

Dass ich zu lieb und zu rücksichtsvoll bin.

Das ist ein Kompliment. Doch !

Es passt mir nicht, wie er sein Geld verdient.

Ist doch egal, wo das Geld herkommt. Felix ist nicht böse. Anton mag ihn.

Das mit Felix und mir geht dich nichts an.

Doch. Mama will nur kneifen. Blödsinn !

Papa sagt das auch. Was ?

Dass du noch vertrocknest, weil es dir keiner recht machen kann.

Das Leben ähnelt einer Computersimulation.

Starten wir ein anderes Programm. Eins ohne Frauen !

Das wäre langweilig. Es müsste eine Hilfe-Datei geben.

Mit Problem-Index. "Möchten Sie neu starten" ?

Festplatte löschen und neu aufspielen.

Manchmal möchte ich noch einmal von vorn anfangen.

Wir können wegziehen. Nach Berlin zum Beispiel.

Keine Nina ! Das klingt gut.

Anton, was machst du hier ?

Wo die Liebe hinfällt... Anton, wo warst du denn ?

Anton ! Mensch ! Komm mal her !

Wo warst du, du verrückter Hund ? Diesmal ist es kein Turnbeutel.

Dass Anton ausgerechnet zu einem aus der Labor-Fraktion läuft !

Ich habe es nicht so gemeint. Ach ja ?

Ich verstehe deine Besorgnis. Aber.. Aber was ?

Diese Schwarzweißmalerei ärgert mich. Hier die Guten, da die Bösen.

Vielleicht machst du dir etwas vor. Ja, vielleicht.

Anton ist wieder da. Könnten wir... ...so tun, als sei nichts passiert ?

Na ja. Wir müssen nicht immer gleicher Meinung sein.

Oder soll ich gehen ?

Es tut mir Leid. Im Moment wächst mir alles über den Kopf.

Die Sache mit dem verlorenen... Du musst dich nicht entschuldigen.

Mir geht es ähnlich. Ich muss auch wieder lernen, Gefühle zu zeigen.

Mich fallen zu lassen! Ich habe mich zu sehr in meine Arbeit verkrochen.

Irgendwie bin ich aus der Übung. Ich auch.

Streit kann etwas Positives sein. Das habe ich nie gelernt.

Ich bin so harmoniebedürftig. Auch das mag ich an dir.

Ein Diamant ist ein glanzloser Stein gegen dich.

Hör auf, sonst glaube ich es noch. Was wäre so schlimm daran ?

Die Enttäuschung, falls du deine Meinung änderst.

Maschinenlärm

Ich weiß jetzt, dass in dieser Filiale jemand gewonnen hat.

Die Zicke rückt den Namen nicht raus. Das darf sie auch nicht.

Du hast doch hier Möglichkeiten. Tut mir Leid. Ich würde dir helfen.

Das ist deine Story! "Lotto-Betrug - von unserem besten Mann entlarvt !"

Unsere Hausjuristen würden mich köpfen.

Wer die Quittung hat,kriegt das Geld. Ich brauche den Namen !

Es soll dein Schaden nicht sein. Das verspreche ich.

"3.5. Mama". Stier, das passt doch.

"Imke, Luzie."

"Hochzeit - Superzahl".

Hochzeit - Superzahl ?

3, 5, 6, 8, 11, 12 !

Superzahl 3 !

O Gott !

Das gibt's doch nicht !

Das Telefon läutet.

Eros-Center Köln-West. Was kann ich für Sie tun ?

Wie heißt dein neuer Liebhaber ? Felix hört das Besetztzeichen.

Robert, was willst du ? Felix Michels ?

Ja. Weißt du, wie früh...

Ich weiß, wer mit deinen Zahlen gewonnen hat. Rate mal !

Sie legt auf.

Er läutet die Türlocke.

Im Haus ist lautes Schluchzen zu hören.

Astrid ?

Mach doch auf ! Sie schluchzt laut.

Hau bloß ab ! Was ist denn hier los ?

Mama ! Luzie !

Lasst mich bitte rein !

Verpiss dich mit meinem Geld !

Ich habe es erst heute erfahren. Ich wollte mit dir reden !

Ich musste zur Arbeit ! Bitte, Astrid !

Musik

Soll ich dir einen Kaffee kochen ?

Ist es so besser ?

Danke. Brauchst du sonst noch etwas ?

Ich lasse dir ein Bad einlaufen.

He ! Alles wird wieder gut. Wir haben doch uns.

Danke.

Ich habe dich lieb. Ich habe dich lieb, Schatz.

Laute Musik.

Ruhe !

Er schaltet die Musik aus. Geht doch !

Björn, du musst aufstehen. Lass mich.

Aufstehen ! Licht aus !

Du musst in die Schule ! Ich habe Ferien.

Ich bin eigentlich gar nicht hier.

Wieso arbeitest du nicht ? Ich...

Was ist los mit dir ? Ich koche uns Kaffee.

Stimmt etwas nicht mit mir ? Habe ich ein Mal auf der Stirn ?

Ein Zeichen, das sagt: Mir darf man wehtun ?

Du hast in letzter Zeit etwas Pech.

Ich dachte, langsam krabbele ich heraus aus dem Loch.

Als Robert ging, habe ich die ersten Nächte durchgeheult.

Dann sagte ich mir: Wenn das Dach einstürzt, sieht man die Sterne.

Ich wurde selbstständig. Ich lernte, Reifen zu wechseln.

Ich machte mein Wohlbefinden nicht mehr von 15 Zentimetern abhängig.

Wenn es denn 15 Zentimeter wären.

Karin, ich kann Reifen wechseln und Sicherungen austauschen.

Ich ließ mich nicht mal von dieser Kündigung unterkriegen.

Aber weißt du, was ich immer noch nicht kann ?

Den Charakter eines Hundes erkenne ich sofort.

Aber bei Menschen...

Ich kann nicht hinter die Maske blicken.

Ich dachte, Felix ist nicht so ein Arsch wie alle anderen.

Er konnte nicht wissen, dass er ausgerechnet dich bescheißt.

Macht das einen Unterschied ? Irgendwie schon.

Musik

Morgen, Frau Seibel. Morgen.

Hallo, nimm Platz. Wie geht's ?

Ich verstehe ihre Reaktion. Ich dachte,du verstehst Frauen nicht.

Was machst du mit dem Geld ? Ich gebe es ihr zurück.

Aber wie ? Sie spricht nicht mit mir. Leg es ihr hin.

Und dann gehen wir nach Berlin.

Musik

Musik

Wollen Sie die ganze Summe ? Ja, alles.

Kennen Sie schon unseren neuen Dachfonds ? Ein Outperformer !

Ich kenne ihn. Danke.

Ja.

Warte, Astrid. das gehört dir. Falsch. Du hattest die Quittung.

Du bist der Eigentümer. Ich wusste nicht, dass es deine war.

Ich muss gehen. Ich brauche einen Job, um mich über Wasser zu halten.

Warum machst du es mir so schwer ? Lass mich überlegen.

Weil meine Vorstellung von Liebe naiv ist.

Weil ich mich ausgenutzt fühle.

Weil ich nur noch Menschen vertrauen will, die es wert sind.

Du willst das verdammte Geld nicht, und ich will es auch nicht.

Irgendwer wird es schon mitnehmen !

20.000 Miete für mich ! Armselig !

Papa kommt! Wo ?

Spinnt ihr ? Ich bin dran.

Wem gehört die Hauptstraße ? Mir. 20.000 !

Ich möchte noch einen Kredit.

Wahnsinn, wer da nicht schwach wird ! Komisch.

Immer habe ich davon geträumt. Jetzt interessiert es mich gar nicht mehr.

Du spinnst. Her mit der Schlossallee!

Die wollte ich haben ! Ohne Moos nix los, Kleine.

Geld verdirbt den Charakter. Wer reich ist, braucht keinen.

Nur einen Anlageberater. Soll ich dir einen besorgen ?

Keine Ahnung. Du bist dran.

Was ist los ? Du bist reich !

Du hast ein sorgenfreies Leben vor dir. Wo ist das Problem ?

Du weißt nicht, was du willst. Doch. Ich glaube, ich weiß es.

Das gibt's doch nicht ! Wieso können Sie nichts tun ?

Wir können Herrn Michels wegen des Lottoscheins nichts anhaben.

Das ist nicht gerecht ! Aber rechtmäßig.

Der Zugewinnausgleich ist doch vereinbart !

Der Gewinn wurde offiziell an diesen Herrn ausgezahlt.

Der hat was mit meiner Frau. Das ist ein abgekartetes Spiel.

Möglich. Aber die Summe fließt nicht automatisch in das eheliche Vermögen.

Sie haben keinen Anspruch darauf. Kann man da gar nichts machen ?

Sagen wir mal so: Ist die Scheidung wirklich unvermeidlich ?

Türglocke

Gefällt er dir ? Du schenkst mir Blumen ?

Ja... Das gab's zuletzt bei Imkes Geburt.

Ich war zuletzt etwas unaufmerksam. Das ist schon in Ordnung.

So eine Gespielin kostet in deinem Alter viel Energie.

Ich habe Marlies vor die Tür gesetzt.

Mein Platz ist bei dir und bei den Kindern.

Wie bitte ? Astrid,willst du meine Frau bleiben ?

Wir können von vorn anfangen. Wir machen eine gemeinsame Reise.

Ach so, jetzt verstehe ich.

Von dem Geld siehst du keinen Cent !

Abwarten !

In 4 Stunden beginnt die Zwangsversteigerung.

Willst du nicht dabei sein ? Nein.

Ich schaffe das hier alleine. Das tue ich mir nicht an.

Hoffentlich gibt es einen guten Preis.

Für die Schulden wird es reichen. Vielleicht bleibt sogar etwas übrig.

Wir hätten schon früher einen Neuanfang machen sollen.

Ich habe es versaut. Es tut mir Leid.

Sag das nicht mir, sondern Astrid. Sie will es nicht hören.

Na und ? Du willst es ihr doch sagen!

Wie komme ich nur zu so einem Sohn ?

Bilde dir nichts darauf ein. Das sind Mamas Gene.

Hallo, Imke. Hallo, Herr Hubert.

Dummer Hund !

Hallo, Anton ! Felix !

Alles klar, Imke ? Ja. Kommst du jetzt wieder öfter ?

Imke, ich muss kurz zum... Komm, Anton. Wir gehen.

Was willst du ? Keine Angst.

Ich will mich nur verabschieden. Wir ziehen nach Berlin.

Ja.

Die Villa wird zwangsversteigert.

Hier hält mich nichts mehr.

Es tut mir Leid, dass es mit uns nicht geklappt hat.

Das wollte ich dir noch sagen. Ich hatte es mir sehr gewünscht.

Du bist das Beste, was ich habe.

Pass auf dich auf und mach's gut.

Mach nie eine Diät !

Das ist für Anton.

Musik

Wer zuerst an der Tür ist ! Gewonnen, Schnecke !

Das ist ungerecht. Du bist größer.

Astrid !

Die Fassade muss neu gestrichen werden.

Das soll der neue Eigentümer machen. Eben.

Ich bin für zartes Gelb. So eine Versteigerung ist spannend.

welche Farbe soll unser Schlafzimmer haben ?

Gelb ? Blau ? Mauve ?

Rot !

Rot ! Rot ! Rot !

Echt geile Bude, Mama ! Absoluter Hauptgewinn !

6 Richtige ! Mit Supermann.

Wir lassen sie besser allein.

Untertitel: Raimund Mehrwald / Peter Endres

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