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Original subtitles

Mama! Wir haben keine Chocapic mehr!

Mama! - Ja?

Ja? - Wir haben keine Chocapics mehr!

Ich hab sie nicht aufgegessen.

Wenn die leere Packung da steht, sehe ich nicht, dass sie aus sind.

Guten Morgen übrigens.

Morgen. - Guten Morgen, liebe Mama.

Schon wieder die Nacht durchgearbeitet? - Ja.

Du bist verrückt! Oder willst du nicht bei Papa schlafen?

Ich muss diesen Artikel...

Ich muss ihn morgen abgeben.

Und die Chocapic sind für Stéphane! Iss etwas anderes!

Wozu kauf ich das Bio-Zeug?

Was mich dazu gebracht hat?

Also eigentlich...

Es war eigentlich keine Entscheidung! Es ist nicht...

Eigentlich ist es umgekehrt...

Ich kann mich nicht entschließen, aufzuhören.

Aber...

Irgendwie ist das wie mit den Zigaretten:

Es ist schwierig aufzuhören.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

Eins, zwei, drei, vier, fünf,

sechs, sieben.

... ist es schwierig...

Es wiederholt sich und wiederholt sich!

Es ist schwierig

und widerlich.

Stéphane! Du sollst doch deine Schuhe nicht herumliegen lassen!

Stéphane!

Stéphane, nein! Nicht am Morgen! Das haben wir besprochen!

Du musst jetzt in die Schule! Los! Beeil dich! Küsschen!

Tempo! - Aber wir sind nicht spät dran!

Doch, wir sind zu spät dran!

Was hat dir der Kühlschrank getan?

Ich sehe nur nach, was wir für das Abendessen brauchen.

Mit deinem reizenden Chef!

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Gut geschlafen? - Ja.

Weißt du, ob Charles kommt?

Hallo?

Nein! Ich habe Sie ausdrücklich gebeten...

Bis später. - Bis dann.

Bis später, Mama.

So war es ausgemacht. Erinnern Sie sich nicht?

Vergiss deine Jacke nicht.

Das ist jetzt sehr wichtig!

Wie soll das klappen, wenn Sie nicht tun, was ich sage?

Vergiss den Wein nicht. - Wie bitte?

Ja, ja. Ich bin in 20 Minuten da. - Der Wein!

Der Wein für heute Abend.

Sie hören Radio Classique.

Das geht nicht!

So geht das nicht.

Da funktioniert gar nichts!

Hier, die letzte Ausgabe für Sie.

Da ist mein Interview mit Tom Ford drin!

Die habe ich schon. - Ah, verstehe! Kein Problem.

Können wir woanders hingehen? - Wie Sie möchten.

Gehen wir da hinüber.

Sie haben zwei Handys?

Ja, eines für mich, eines für die Kunden.

Darf ich kurz telefonieren? - Ja, natürlich.

Hallo? Guten Tag, hier spricht Lola.

Sie wollen mich treffen?

Ja.

Sie haben das Foto im Internet gesehen?

Ich habe kleine Brüste

und bin brünett.

Ja, mache ich.

Ohne Kondom.

Das sind Escort-Preise, verstehen Sie?

Sehr gut.

Bis heute Abend.

Sie kennen ihn nicht? - Nein, ich kenne ihn nicht.

Er hat mir sein Foto gemailt, und ich finde ihn nicht übel.

Zigarette? - Nein, danke.

Und was machen Sie ohne Kondom? - Fellatio.

Was ist? Was denn?

Haben Sie keine Angst? - Nein, hab ich nicht.

Diese Männer schlafen nur mit ihren Ehefrauen.

Ich glaube fast, mit Thomas ist es riskanter.

Thomas ist Ihr Freund, richtig? - Ja.

Ist das nicht zu kompliziert?

Nun, man muss gut organisiert sein.

Und das bin ich.

Ich schaffte die Prüfungen nicht, weil ich abends noch arbeitete.

Was haben Sie gearbeitet? - Ich war Babysitterin.

Und arbeitete auch noch in einem Fastfood-Restaurant.

Es ist schrecklich. Es ist so anstrengend.

Hin und wieder arbeite ich noch dort.

So als Alibi, aber... - Als Alibi?

Ja, wie soll ich sonst meinen Eltern und meinem Freund

das viele Geld erklären? - Ich verstehe.

Na ja, es ist wie mit den Zigaretten:

Es ist schwierig, aufzuhören.

Weil plötzlich

habe ich Geld!

Ich will nicht wieder zurück in mein altes Leben!

Immer knapp bei Kasse sein wie die anderen Studenten.

Aber trotzdem ist nicht...

Es ist nicht einfach.

Na ja, zumindest dauert es nicht lange.

Und man gewöhnt sich daran, an das Geld.

Warum kaufst du solchen Mist? - Früher warst du nicht so zickig!

Guten Tag. - Guten Tag.

Na, Charlotte?

Wie ist das Leben in Paris? - Alles bestens.

Deine Mutter erzählt, dass du an einer Uni bist.

Das ist doch toll. Entschuldige. - Ah, da ist der Hund!

Komm her, Bouboule. Komm her!

Entschuldige.

Erzähl den Leuten doch keinen Blödsinn!

Ich bin noch nicht an der Uni!

Nein, danke. - Warum isst du nichts?

Ich hab keinen Hunger. - Schmeckt's dir nicht?

Doch.

Zieh dir deine Hausschuhe an! Ist viel bequemer.

Einen Moment!

Ich bin Benoît. Ich habe auf Ihre Annonce im Internet geantwortet.

Vor ein paar Tagen...

Verdammt!

Kann ich kurz mit Ihnen reden?

Öffnen Sie die Tür! - Was wollen Sie?

Ich schreibe über Studenten in Paris.

Ich bin Journalistin bei ELLE und würde Sie gerne interviewen.

Machen Sie mir auf? Ich bezahle, was Sie verlangen.

Ihr Name wird nicht erwähnt.

Das ist doch ein guter Deal für Sie.

Gut...

Wie ist das,

machen Sie es nur fürs Geld?

Wir trinken jetzt einen Wodka. - Für mich nicht. Ich trinke nicht.

Bitte. - Ich trinke nicht, danke.

Es wird Ihnen guttun. - Tut mir leid, aber ich trinke nicht.

Sie ekelt sich wohl.

Besser so? - Okay, danke.

Ah, okay. Auf ex.

Es wird Ihnen gefallen. Es ist ein kleines Zimmer.

Wie Sie sehen, klein, aber sehr komfortabel.

Hell, freundlich, auch sehr ruhig, weil es in den Innenhof führt.

Beim Haushalt reicht es mir,

wenn Sie die Bücher abstauben.

Kann ich Ihre Brüste sehen?

Wie bitte?

Sie wissen, was ein Zimmer in Paris kostet. Das ist nicht...

Sie bekommen nicht einfach so ein Zimmer!

Es gibt Wartelisten.

Was soll ich also tun?

Ich kenn niemanden hier! Und mein Koffer wurde gestohlen.

Sie müssen mir helfen.

Haben Sie einen Studentenausweis? - Er war in meinem Koffer!

Bekommen Sie ein Stipendium? - Nein, habe ich Ihnen ja schon gesagt.

Ich kann nichts für Sie tun. Gehen Sie ins Büro für Auslandsstudenten.

Da komme ich eben her. - Dann gehen Sie wieder hin.

Das war's? - Ja, das war's.

Entschuldige!

Entschuldige!

Da nimm, das ist eine Telefonkarte.

Auslandsgespräche sind damit billiger.

Danke, nicht nötig.

Sei nicht zickig! Nimm schon, ich will dir nur helfen.

Aber ja, das Zimmer ist hübsch. Und der Mann ist nett.

Mama, ich bitte dich, ich brauche

dieses scheiß Roaming.

Damit ich Auslandsgespräche führen kann!

Ich weiß, du kannst nicht alles zahlen. Ja, du musst sparen!

Ja, ich bin warm angezogen! Tschüss!

Das hier könnte in Polen sein.

Dieses Viertel?

Bring mir polnische Schimpfwörter bei.

Im Ernst? - Ja, im Ernst.

Jetzt auf Arabisch!

Auf Arabisch? - Ja.

Wie du willst.

Gut so? - Ja.

Gut?

Sei ehrlich,

hilfst du mir, weil du mit mir schlafen willst?

Na klar.

Alle Typen wollen Sex mit dir, oder?

Ich will aber nur Mädchen, die auch mich wollen.

Haben Sie auch arabische Freunde? - Nein.

Aber das ist nur Zufall. Hat nichts mit Vorurteilen zu tun.

Die französische Heuchelei.

Ihre Schuhe sind nicht übel.

Sind die teuer?

Ja, sehr teuer.

Welcher Typ Männer kommt zu Ihnen, wer ist Ihre Klientel?

Gelangweilte Ehemänner.

Zufrieden?

Mit meinem ersten Kunden verbrachte ich viel Zeit in der Küche.

Weil Sie für ihn gekocht haben?

Ja.

Er hat mir beigebracht, Coq au Vin mit Riesling zu kochen.

Verstehe.

War das gut?

Ich liebe dich.

Nein?

Oh...

Du bist schlimm.

Du bist schlimm, du bist nicht lieb zu mir.

Was, nein?

Doch.

Sei lieb!

Sei lieb!

Es war ein Lied

Das uns sehr glich

Du liebtest mich

Ich liebte dich

Wir lebten

Beide miteinander

Du liebtest mich

Ich liebte dich

Doch das Leben trennt

Die Liebenden

So nach und nach

Und ohne Krach

Die Gezeiten

Löschen aus dem Sand

Die Spur der Liebe

Die zerbrach

Ich hatte wirklich Glück. - Glück?

Ja. Nach nur einem Monat in Paris hatte ich eine tolle Wohnung.

Ach so.

Wird so etwas öfter von Ihnen verlangt?

Überrascht Sie das?

Er konnte das nicht mit seiner Frau machen. Typisch, oder?

Und Sie finden das nicht erniedrigend?

Nein.

Die Art, wie er mich ansah, hat mich erregt.

Würde Ihnen das nicht gefallen?

Hier geht es nicht um mich, würde ich sagen.

... die Arme halten Sie gestreckt. Fünfmal einatmen, fünfmal ausatmen.

Sie können auch die Beine ausstrecken, Fersen zueinander.

Wippen Sie die Beine in kurzen Bewegungen.

Spannen Sie den Bauch und den unteren Rücken an.

Drücken Sie den Rücken in die Matte.

Senken Sie leicht die Beine, ohne den Rücken zu belasten.

Atmen Sie fünfmal ein, dann fünfmal aus.

Spannen Sie den Bauch und den Rücken an.

Und warum rufst du mich an?

Seit Weihnachten haben wir uns nicht gehört!

Ah ja?

Wann?

Im Krankenhaus?

Heute geht es nicht, weil ich zu...

Zwei Croissants? Er hat doch Diabetes!

Sanft, sanft.

Schneller.

Hör auf.

Schneller.

Und dann hab ich...

Ich hab das Gefühl, ich stinke noch danach.

Verstehe. Es muss schrecklich gewesen sein.

Das muss schrecklich sein.

Ah, davon reden Sie!

Wovon ich rede ist viel schlimmer als ein Blowjob!

Es tut mir leid, ich verstehe nicht.

Sie wissen schon!

Der Geruch von Sozialwohnungen, der...

Was weiß ich, der Geruch von Acrylpullover,

von billigen Möbeln...

Da kann man noch so sehr Flaubert und Proust lesen,

das ändert nichts.

Natürlich bin ich nicht so wie Sie.

Ich bin nicht...

Nichts für ungut. - Nein, ich nehme es nicht persönlich.

Ich möchte zurückkommen auf...

Beim ersten Mal,

als Sie...

Ich glaube, Sie sagten, Sie erinnern sich an die Muttermale

auf dem Bauch des Mannes.

Ja, wenn...

Immer wenn ich an ihn denke,

erinnere ich mich an seine Muttermale.

Ich weiß nicht, das war...

Das war so menschlich, dass...

Der Einstieg muss schwierig gewesen sein.

Es hat mich gestresst,

aber es war einfach.

Ich habe eine Anzeige aufgegeben

und in kürzester Zeit hatte ich 50, 60 Nachrichten.

Und haben Sie jemandem von diesem Erfolg erzählt?

Konnten Sie mit jemandem darüber reden?

Nein, ich habe es niemandem erzählt.

Das muss...

Da fühlt man sich doch einsam, oder?

Nein, nicht wirklich.

Wir sind doch alle einsam.

Dies sind Konsequenzen,

die eindeutig

einer neuen Generation...

Ja?

Ja, es wird eine tolle Story.

Ich habe schon 10.000 Zeichen.

Wir hatten doch 12.000 ausgemacht.

8.000?

Nein, ich habe zwei Mädchen! Du wirst sehr zufrieden sein.

Der Artikel ist super, ich bin fast...

Wenn ich ihn kürzen muss, weiß ich nicht, wie...

Wir sagten doch vier Seiten und ein Aufmacher.

Ja, morgen früh, wie vereinbart.

Ich weiß, der Redaktionsschluss...

Okay, wir reden noch.

Ja, du entscheidest! Ich umarme dich. Bis dann.

Es ist Sex, ganz normal.

Ich mache dasselbe wie mit meinem Freund.

Nur, mit Kunden habe eher ich die Kontrolle.

Also entscheiden eigentlich Sie alles. - Ja.

Natürlich gibt's auch Dinge, die ich nicht mache. Zum Beispiel

Analverkehr.

Mag ich nicht, mache ich daher auch nicht.

Und außerdem bezahlen sie pro Stunde.

Wenn sie zu mir kommen, duschen sie erst einmal,

da vergeht schon Zeit.

Es ist gut, wenn sie sauber sind.

Und dann...

Sie sagen gerne so Sachen wie:

"Gefällt dir mein großer Schwanz?",

"Gefällt dir das, du kleine Schlampe?"

Das amüsiert Sie? - Aber ja.

"Macht dich das feucht?"

Mich? - Nein!

Ich erzähle, was die mir sagen. - Ach so.

Verstehe. Pardon.

Entschuldigung, wo finde ich Zimmer 216? - Geradeaus.

Alles klar. Danke.

Was hättest du gern?

Was du willst.

Hab keine Angst.

Ist ja nicht so schlimm.

Hier...

Also... - Es geht dir doch gut hier.

Ja ja.

Es ist ruhig. So still hier.

Nicht wahr? - Ja, alles bestens.

Es ist so seltsam, das Altern...

Alte Leute...

Ich gehöre auch schön langsam dazu.

Aber...

Schön langsam. Weißt du, was ich meine?

Weißt du, was ich will? - Was denn?

Eine Fußmassage.

Eine Fußmassage wollte ich dir gerade vorschlagen.

Mögen Sie es, wenn sie Ihre Brüste berühren?

Oder bevorzugen Sie Fellatio?

Geht es darum, dominiert zu werden oder zu dominieren?

Wollen Sie lieber dominiert werden?

Sie wollen nicht antworten?

Geht es um das Gefühl der Macht?

Ich verstehe nicht wirklich.

Oft gehen sie gleich danach nach Hause.

Sehr oft wollen sie reden.

Sie reden viel. Das hätte ich nicht gedacht.

Das erste Mal hatte ich Angst. Ich dachte,

ich müsste mich stundenlang ficken lassen.

Aber sehr oft

erzählen sie mir von ihrem Leben,

von ihrem Job,

ihrer Frau.

Das mag ich nicht so.

Aber meist geht es um die Arbeit. Seltsam, nicht?

Sie lieben es darüber zu reden.

Ich studiere ja noch, also...

Wie sind diese Männer? Zeigen sie

ein bestimmtes psychologisches Profil, haben sie Probleme?

Nein, keineswegs. Das sind...

Sie sind völlig normal.

Gar nicht so, wie man sich das vorstellt.

Das sind keine schrägen Typen.

Es ist also wie jede andere Beziehung auch?

Nein, nicht wirklich.

Vom Alter her könnten die meisten mein Vater sein.

Verdammt!

Radio Classique. - Ihr Radio.

Sie haben mich nicht richtig verstanden.

Da müssen Sie sehr gut organisiert sein. - Ja, klar.

Aber ich kann es nicht in meinem Lebenslauf erwähnen.

Nein.

Und das Studium? Wie läuft es?

Das Studium!

Das Studium läuft sehr gut.

Im Moment behandeln wir Mankiw.

Mankiewicz? - Mankiw!

Du musst kauen, damit es rüber rutscht.

Einen Augenblick.

Ich muss...

Also...

Mankiw ist ein großer Ökonom.

Schon mal von ihm gehört? - Ich...

Nein.

Und...

Werden Sie Ihren Kindern davon erzählen?

Irgendwann einmal?

Sie?

Was soll das bedeuten? - Betrunken.

Machen wir Musik?

Was war das? - Was?

Eben jetzt. - Keine Ahnung.

Bis bald.

Au. Du tust mir weh.

Nicht jetzt! - Warum nicht jetzt?

Darum.

Was denn?

Hast du wen anderen?

Sei nicht dumm.

Patrick, ich erreiche dich nicht. Ruf bitte zurück!

Florent war seit zwei Tagen nicht in der Schule.

Patrick, ich bin's. Warum rufst du nicht zurück?

Es geht um Florent. Ruf bitte zurück. Danke.

Ja?

Ah, du bist es.

Nein, ich dachte, es ist Florent.

Ich weiß nicht, was er anstellt.

Du hast gesagt, ich soll dich sofort anrufen, wenn das nochmal vorkommt.

Ja. Er schwänzt die Schule.

Warte, entschuldige kurz.

Entschuldige.

Ja.

Nein.

Ich rufe dich an, sobald ich etwas Neues weiß.

Gut. Nein, Coq au Vin mit Riesling.

Du kochst eben besser. Ich habe keine große Wahl.

Bis später.

Was denn?

Ich muss ordentlich aussehen.

Sieht man es mir an, dass ich zu Mittag gevögelt habe?

Ja, klar. - Im Ernst!

Man sieht es nicht! - Echt?

Ja. - Das ist wichtig.

Was machst du da?

Ein Foto.

Halt still.

Hör auf. - Es kennt dich ja niemand.

Ich sagte, hör auf! - Lola, was ist schon dabei?

Lola!

Das reicht! Das ist nicht lustig.

Lösch die Fotos und gib mir das Handy. Da ist alles drauf.

Lola?

Bitte!

Gib mir jetzt das verdammte Handy!

Das ist nicht witzig. Mach die verdammte Tür auf, verfluchter Mist!

Mach die verdammte Tür auf!

Florent?

Bist du das?

Kannst du mir sagen, was du da tust?

Was ist mit deiner Hand? - Nichts Schlimmes.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Ich zeichne. - Willst du etwa die Klasse wiederholen?

Eigentlich nicht, aber es ist mir auch egal.

Aber mir ist es nicht egal und deinem Vater auch nicht.

Na klar. Hast du etwa Papa angerufen?

Was hätte ich sonst tun sollen?

Kümmere dich doch um deine eigenen Probleme!

Das geht zu weit! Weißt du, was für ein Glück du hast?

Die Leute da draußen rackern sich ab.

Und du liegst auf der faulen Haut. - Wovon redest du?

Hast du dich etwa abrackern müssen?

Was glaubst du eigentlich? Die Bücher fallen direkt vom Himmel.

Ja, ja. Das Gemüse wächst im Kochtopf!

Und das ganze Zeug...

Tut mir leid. - Hast du gekifft?

Hast du gekifft? - Ja, hab ich. Solltest du auch.

Deine Haare... Trag sie doch offen.

Du Schlaumeier!

Mama!

Ah, die kleine Schlampe.

Sie möchte gerne gefickt werden.

Schrei!

Schrei!

Komm schon, lauter.

Lauter!

Lauter!

Schrei lauter oder ich steck dir etwas

in den Arsch!

Schrei! Lauter!

Lauter!

Steck es mir hinein.

Lauter.

Steck es mir hinein. - Steck es mir hinein.

Lauter!

Fleh mich an! - Nein!

Steck es mir hinein!

Ja!

Sieh hin! Sieh hin!

Mama!

Mama! - Ja, gleich.

Mama!

Mein Liebling!

Papa hat mir ein neues Spiel gekauft!

Ist Florent schon da? - Ja.

Du bist aber schwer!

Hättest mich anrufen können! - Wir hatten gesagt, keine Videospiele!

Hast du Zeit, mit ihm Scrabble zu spielen?

Eine neue Bohrmaschine! Du hast seit Jahren nicht mehr gebohrt.

Das ist das neue Modell.

Können wir damit aufhören? - Okay.

Das riecht gut.

Und was sagt er? - Wer?

Florent.

Er hat nichts gesagt. Keine Ahnung.

War der Installateur da? - Ja.

Ich werde mal mit ihm reden. - Ich hab den Käse vergessen!

Gib her. - Sonst ist er dann zu kalt.

Dieser Kühlschrank ärgert mich schon den ganzen Tag!

Ich weiß nicht, was... - Ist ja gut. Ganz ruhig.

Und versprich mir, heute Abend... - Das da!

Keine feministischen Bemerkungen. Okay?

Ich mache das Abendessen, ich schufte den ganzen Tag...

Nur heute Abend! - Das ist ja nicht feministisch, oder?

Es ist ja nicht meine Schuld, wenn sie Unsinn reden.

Du weißt, was ich meine.

"Anne, kennen Sie Tom Ford? Wie ist er?"

Eigentlich will sie wissen, ob ich Prozente bei Céline bekomme!

"Ach so? 40 %, 50 %, nein? Nur 30 %?"

Aber vergiss nicht, dass sie die Frau meines Chefs ist!

Kannst du sie also für zwei Stunden ertragen?

Dafür rede ich mit Florent! - Gib das Plastik weg.

Bis dann. - Nein, du gehst nicht weg!

Ihr seid euch ja ausnahmsweise einig! - Für wen hältst du uns?

Du bleibst da und erklärst uns, was du vorhast.

Weißt du das überhaupt selbst? - Ja, tu ich.

Ich will nicht so enden wie ihr! - Du bist kein Kind mehr!

Ja? Ich weiß nicht... - Denk an deine Zukunft!

Nein, im Ernst, seht euch doch mal an.

Gut. Bis dann, liebe Mama.

Das darf jetzt nicht wahr sein!

Stéphane!

Stéphane!

Zeit für den Pyjama!

Aber das weiß ich nicht. Das musst du mir erklären.

Ja... ich sehe mir das an, eine Sekunde!

Ja, ich verstehe, aber trotzdem... Ja.

Bis dann, Mama.

Es tut mir leid, ich muss jetzt in den Kurs.

Glaubst du, dass ich blöd bin?

Ich habe dich nie für blöd gehalten.

Kannst du mir das erklären, zum Teufel?

Was läuft hier?

Wo hast du das her?

Das hast du doch nicht von meinem Geld gekauft!

Was ist passiert? - Hab mich geschnitten.

Und wo ist Florent hin? Warum hast du ihn gehen lassen?

Ich weiß nicht, wo er hin ist.

Was hätte ich tun sollen? Mich mit ihm schlagen?

Das war Claude. In einer Stunde sind sie da.

Du solltest ihn besser im Auge behalten.

Verdammt nochmal!

Ich soll ihn im Auge behalten?

Genau das habe ich heute getan.

Ich weiß jetzt, dass in diesem Haus

alle Männer Pornos auf ihren Computern ansehen.

Bis auf Stéphane.

Das findest du lustig? Er wird auch bald damit anfangen.

Seit du diesen Artikel schreibst, bist du seltsam.

Man tut, was man kann.

Das ist alles, was du mir zu sagen hast?

Es ist also meine Schuld?

Spioniere ich etwa auf deinem Computer herum?

Warum schreist du? - Ich schreie nicht.

Soll ich nun kontrollieren, ja oder nein?

Was wühlst du in meinen Sachen herum? Spinnst du?

Das ist nicht dasselbe! - Und du entscheidest das?

Drehst du jetzt völlig durch?

Diese Recherche über Nutten!

Du brauchst einen Therapeuten!

Ich weiß nicht. Sie sind jedenfalls nicht mehr Nutte als andere.

Eine Nutte ist eine Nutte. - Du kennst dich ja wohl aus.

Jetzt ist kein guter Zeitpunkt! - Wann denn sonst?

Willst du dich nicht umziehen?

Jeder geht zu Nutten. Und Nutten sind Nutten, stimmt's?

Warum weichst du mir aus, wenn wir reden?

Ich bin ja da.

Rühr mich nicht an!

Findest du nicht, dass wir auch Verantwortung dafür tragen?

Verantwortung wofür?

Anne, hör jetzt auf.

Was kümmert dich das,

abgesehen von deiner Arbeit?

Verstehe!

Alles okay?

Haben Sie ein Badezimmer mit Ausblick?

Ein Badezimmer mit Ausblick? - Ja.

Ja, ich denke schon. Ich habe nie darüber nachgedacht.

Warum? - Nur so.

Also, was ist das Schwierigste für Sie bei all dem?

Die Lügen.

Die ganze Zeit lügen zu müssen.

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Kann ich...?

Danke. - Nichts zu danken.

Übrigens, ich heiße Charlotte.

Charlotte? - Ja, Lola ist...

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen. Danke.

Es war großartig!

Es hat ihnen geschmeckt!

Du siehst gut aus.

Hast du dich für mich so sexy gemacht?

Du musst zum Tisch zurück.

Ach, die sind beschäftigt.

Sie unterhalten sich. - Ich mache das fertig.

Ist es nicht zu heiß? - Nein, es ist perfekt.

Heiratet eure Tochter? Gibt's schon einen Termin?

Noch nicht, aber bald. - Sie planen schon.

Ja. - Heiratet man heutzutage noch?

Natürlich. Klar. - Sie ist jetzt in London.

Das wird eine englische Hochzeit. - Ist er Engländer?

Er ist Engländer. - Ach so.

Erzähl mal... - Sie bleibt in London.

Wer weiß. Es ist ihre Entscheidung.

Colette! Möchten Sie noch ein wenig vom Brane-Cantenac?

Der ist großartig. - Ja, gerne.

"Brane-Cantenac",

Diese wunderschönen Namen der französischen Dörfer. Brane-Cantenac.

Ah, Margaux! Margaux! Magische Worte! Und was ist mit mir?

Bekomm ich keinen? - Pardon, ich dachte, Sie haben noch!

Ich habe gehört,

dass Sie mit Ihrer Firma

eine Ausstellung privat finanziert haben.

Worauf wir sehr stolz sind. - Bravo und danke, kann ich nur sagen.

Nun, Anne wird es Ihnen erzählen.

Ich habe einen Artikel geschrieben.

Über den Künstler... - Es gibt bald eine Besichtigung.

Ich habe einige Artikel über ihn und seine Ausstellungen geschrieben.

Kommen Sie zur privaten Führung. Die ist in zehn Tagen.

Ach so? Von welchem Künstler?

Derselbe. Es gibt aber eine Soirée.

Wir hoffen, dass es ein Erfolg wird.

In Beaubourg? - Ich würde gerne kommen.

Ja, gerne. - Und übrigens...

Was ich an Lucian Freud so spannend finde...

Da fällt mir ein,

ich habe diese unglaubliche Geschichte über Lucian Freud gehört.

Es geht das Gerücht um,

dass er zwei Tage lang festsaß.

Ja, das war in London. - Genau.

In einem Taxi. Und es ist wahr.

Das ist doch unfassbar.

Wie haben Sie davon gehört? - Nun, eigentlich kannte ich...

Du liebtest mich

Ich liebte dich

Doch das Leben trennt

Die Liebenden

So nach und nach

Und ohne Krach

Die Gezeiten

Löschen aus dem Sand

Die Spur der Liebe

Die zerbrach

Es war ein Lied

Das uns sehr glich

Du liebtest mich

Ich liebte dich

Am Strand sitze ich voll angezogen unter dem Sonnenschirm.

Da kann man doch nicht lesen. - Warum fahren Sie hin?

Das ist eine gute Frage.

Ich glaube, weil ich gerne mit einigen Freunden,

die die Bretagne lieben, reise.

Also begleite ich sie von Zeit zu Zeit dorthin.

Kommst du diesen Sommer mit? - Gerne. Da sehen Sie!

Entschuldigen Sie mich.

Es ist nichts. Sie ist derzeit etwas überarbeitet.

Sie hat bald Redaktionsschluss...

Wollen Sie Salat?

Vielleicht gleich das Dessert? - Es ist alles da.

Nein, danke. - Es ist alles schon fertig.

Wenn du drauf bestehst. - Das wird uns guttun.

Dann auch ein wenig Käse.

Natürlich. Gerne.

Ach, verdammt!

Ich hab mir Sorgen gemacht. Wo warst du?

Was machst du da?

Ich mach etwas für uns.

Steh auf! Komm schon! - Hör auf.

Ich kann das nicht!

Morgen, Mama. - Morgen.

Hast du gut geschlafen?

Gibst du mir bitte einen Keks?

Der ist mit Apfelgeschmack.

Willst du auch?

Das wird dir nicht schmecken.

Übersetzung: Martina Bauer

Untertitelung: Mandana Taban wordpool 2012

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