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Untertitelung: BR 2024
* Kaffeemaschine *
Oh!
Au.
(dumpf) Hallo!
Hallo, hört mich jemand?
Hallo! Hört mich jemand?
Hilfe!
* Sie pieselt. *
* Staubsauger *
Hallo?
Isabella?
Hallo?
Ah! Oh mein Gott.
Jaja.
Was ist passiert?
Kannst du mir bitte helfen? - Natürlich.
Der Fuß steckt fest.
Vorsichtig, ja? - Ja.
Au! - Entschuldigung.
Gib mir mal das Telefon.
Danke.
(Frau) "Notrufzentrale." - Hallo.
Ich bin in ein Loch gefallen. Ich komm nicht alleine raus.
Bitte. - Danke.
"Miriam Bauer, Nachricht nach dem Ton."
Hier ist Mama. Ich hatte einen Unfall.
Ich steck immer noch fest, aber der Krankenwagen ist unterwegs.
Also, bis dann.
Au.
Oh Gott.
Hast du eine Vertretung für deinen Urlaub gefunden?
Ja, natürlich.
(gebrochenes Deutsch) Ich weiß nur noch nicht, ob Anna hat Zeit.
Wir haben noch viel zu tun. Es gibt diese große Baustelle.
* Handy *
Da ist auch Anna. Aber ich denke, sie haben Zeit.
Hallo? - "Hallo, Rita hier.
Erschieß mich, aber ich muss dir fürs nächste Konzert wieder absagen."
Das ist aber schade.
"Ich hab eine spontane Einladung nach Formentera bekommen.
Da konnt ich nicht Nein sagen.
Wenn du jemanden findest, gib ihm gerne meine Karte."
Das mach ich.
"Dir geht's sonst gut?"
Ja, alles gut so weit.
"Helga, dann mach's gut. Tschüss."
Du auch. Tschüss.
Also kommt nächste Woche Anna?
Ja, es ist jemand da, wenn Anna nicht ...
* Türklingel *
Da sie sind.
(Mann) Guten Morgen.
(Mann) So, hier steckt jemand fest.
Danke.
* Handy *
Hallo? - (Miriam) "Hallo, was ist denn los?"
Ich bin in das Loch gefallen.
"Ich hab eben erst deine Nachricht abgehört."
Ich bin vom Stuhl gefallen und in dem Loch gelandet.
Isabella hat mich am Morgen gefunden.
"Wie 'am Morgen'?" - Ich war die ganze Nacht da drin.
"Bist du verletzt?" - Ich hab einen Bruch im Fußknöchel.
"Soll ich kommen?"
Wenn das möglich ist. Hast du denn Zeit?
"Wie schlimm ist es denn? Wenn's dringend ist, komm ich.
Aber ich steh kurz vor einer Abgabe, das ist auch alles ganz schön viel."
So schlimm ist es auch nicht. - "Wie schlimm denn?"
Es ist nicht so schlimm. - "Bist du beleidigt?"
Nein, es ist wirklich nicht so schlimm.
"Kannst du nicht einfach mal sagen, wie schlimm?"
Da ist ein Stück Knochen am Fuß abgesplittert.
Der Arzt meinte, es ist Glück im Unglück.
"Hast du Schmerzen?" - Es geht.
"Mama, das liegt jetzt bei dir. Wenn du Hilfe brauchst, komm ich.
Für mich ist es grade ein bisschen schwierig,
deshalb musst du das ehrlich sagen. Das hier ist einfach wichtig."
Das weiß ich doch.
"Aber wenn's nötig ist, dann will ich kommen." - Ich weiß.
Sag mal, sprichst du in näherer Zukunft mit Papa?
"Eigentlich nicht. Warum?"
Ich kann die Krücke nicht finden. Ich denke, dass er sie hat.
Könntest du, wenn du mit ihm sprichst,
ihm sagen, dass ich sie brauche?
"Ja, okay. Aber wie bewegst du dich denn?"
Es geht schon. Ich hab hier auch einen Rollstuhl.
"Soll ich nicht doch kommen?" - Nein.
* Handy *
* Türklingel *
Ich komme!
Moment!
So ...
* Türklingel *
* Klopfen *
Ja bitte?
Hallo, ich bin Ryszard. Ich komme von Isabella.
Ja. Kommen Sie rein.
Danke schön.
Hat Isabella Ihnen das hier erklärt?
Ja.
Danke. Dahin.
Sie können Ihre Sachen neben der Küche ablegen.
Isabella legt ihre Tasche immer dahin.
Ja.
Da.
Nein.
Die Tasche.
Ich zeig Ihnen ...
Ich würde Ihnen erst mal ...
Ich zeig Ihnen erst mal das Haus. - Mhm.
Zuerst gehen wir in den Keller.
Wenn Sie unten sind, dann ist es gleich die erste Tür rechts.
Das ist eine schwere Tür.
Dahinter ist dann ein Waschraum.
Waschraum.
Rechts. - Okay.
Dann gehen Sie.
Dort finden Sie alles, was Sie brauchen.
Nee, das ist jetzt nicht so wichtig.
Na gut.
Haben Sie's gefunden? Hören Sie mich?
* Türquietschen *
Nein, nicht die. Das ist die falsche.
Was machen Sie denn?
Ich hab doch gesagt, die erste Tür rechts.
Die schwere.
Ja, die.
Hallo?
* Er schaltet ein Gerät an. *
Ist das die Waschmaschine?
Haben Sie die Waschmaschine angemacht?
Das hab ich doch gar nicht gesagt.
Haben Sie die Waschmaschine angemacht?
Waschmaschine? - Washing machine.
Sie können doch nicht einfach meine Wäsche waschen.
Wie viel Grad ist die denn? Und wofür ist das jetzt?
Sie müssen erst mal staubsaugen.
Zuerst Staub wischen, dann staubsaugen.
Ich verstehe nicht. - Ja, das ist das Problem.
What is problem? - Das "problem"?
Das Problem ist, dass Sie meine Wäsche waschen.
Wäsche.
* Er spricht polnisch. *
You said: Take laundry.
Also, Isabella wäscht nie meine Wäsche.
Hat Isabella Ihnen denn nichts erklärt?
See.
Was hast du auf diesem Stuhl gemacht?
Ich wollte ... Da war eine Spinne. - Ach nee, Helga.
Das hätte böse enden können.
Ich weiß. Wem sagst du das?
Ich mach so was nicht mehr. Ich steig auf keine Leiter mehr.
Nee? - Ich auch nicht.
Das würde Gerd nicht erlauben. - Wegen einer Spinne?
Peter lässt mich auch auf keine Leiter mehr.
Du bist ja verrückt. - Ist ja gut.
Also echt. - Ich hab's jetzt verstanden.
Möchte von euch jemand am Sonntag mit ins Konzert?
Sonntag kann ich nicht. - Hat Rita wieder abgesagt?
Ich muss auch sagen, diese Abo-Konzerte sind nichts für mich.
Die sind mir zu wahllos. - Da gibt's tolle Konzerte.
Das ist wie jedes andere Konzert auch.
Als ich einmal mit war, hatten wir ein ganz tolles Konzert gehört.
Nee, nee.
Sagt keiner was?
Kontra.
Na ja.
Aber du kommst so weit klar? - Ja, ich komm klar.
Das Nötigste krieg ich schon hin.
Hast du niemanden, der dir hilft? - Miriam kommt.
Schön. - Wann denn?
Sobald sie kann.
Mensch, Barbara, was machst du denn?
Ihr glaubt nicht, was der Franz gemacht hat.
Der musste mir noch die eine Krücke vorbeibringen.
Er hat sie einfach vor der Tür abgestellt,
hat geklingelt und ist ohne ein Hallo oder Tschüss gegangen.
Meinst du, der hätt mal gefragt, wie's mir geht?
Nichts.
So schätz ich ihn gar nicht ein.
Das war aber so.
Ich find das unmöglich.
Oder?
Hm? - Ja, seltsam.
Ich sag sonst nie was, aber das ...
Wer ist eigentlich dran? Ich bin ganz durcheinander. - Du.
Ach so.
Dann mach mal. - Ja, ja, ja.
Bitte schön.
Bitte.
Es ist ganz lieb, dass du mich fährst.
Das ist doch selbstverständlich.
Hat Isabella dir auch diesen Mann geschickt?
Ja. Dir auch? - Ich dacht, ich seh nicht richtig.
Das hab ich noch nie erlebt, dass bei uns ein Mann putzt.
Helga, was bist du für ein Fliegengewicht?
Du musst mal was essen. - Das sind die Gene.
Ja, bei mir sind's die Drüsen.
Ich bring dich noch. - Nein, es geht schon.
Das ist doch kein Problem. - Danke, ich schaff das. Fahr los.
Du, Helga, das mit dem Konzert ist ein Unsinn.
Da holst du dir in deinem Zustand nur das nächste Problem.
Es ist doch allein auch gar nicht möglich.
Genau.
* klassische Musik *
"... eine Person rausgeholt und ..."
* Sie wechselt den Fernsehsender. *
"... wollen wir trinken auf 'wenn man verheiratet ist' ..."
"... ein paar tolle Übungen, die wir heute zusammen machen,
wo auch Sie sich aktiv beteiligen können ..."
Nein, nicht den.
Für die Toilette den blauen.
Ja.
Na ja.
* Handy *
(Rita) "Patrick und Stefan haben mir eine Reise nach Hamburg geschenkt,
inklusive Besuch in der Elbphilharmonie."
Toll.
"Die nehmen sich ein Wochenende von ihren Familien frei
und fahren mit mir nach Hamburg.
Ich find das auch große Klasse von Julia und Carola,
dass sie dafür ein Wochenende allein mit den Kindern machen."
Ja, toll.
"Vielleicht will deine letzte Begleitung noch mal mitkommen."
Ich frag mal.
"Nächstes Mal bin ich wieder dabei, versprochen."
Wissen Sie, was? Ich hab noch einen Job für Sie.
Sie können mich am Sonntag ins Konzert begleiten.
Excuse me?
Sonntag. - Ja?
Sonntag, Konzert.
Ich zahle für Begleitung ins Konzert.
Comprende?
Konzert? - Nicht putzen.
Ja.
Moment.
50 Euro.
Konzert, Sonntag, 15 Uhr.
Ah.
I have to check the date.
(gebrochenes Deutsch) Weiß nicht, ob Zeit Sonntag.
Ach so?
Ich schaue. I call you.
Vielleicht können Sie dafür am Montag nicht kommen?
Nein, ja ... I call you.
"Sehr gut, dass du so weit klarkommst."
Mhm. Du kommst ja auch bald.
"Ja."
Wie läuft's mit der Arbeit?
"Gut."
Kommst du voran? - "Ja."
Wie weit bist du denn jetzt?
"Mensch, Mama, das kann ich nicht in Prozent ausdrücken."
Ungefähr? - "Keine Ahnung."
Aber du hattest doch eine Abgabe.
"Ja, aber das war nicht die ganze Arbeit."
Ach so.
"Mama, das kann noch zwei Jahre dauern."
Zwei Jahre, so lang?
Das ist aber lang.
"Was machst du noch am Wochenende?"
Ich hab doch morgen ein Konzert-Abo.
"Ah ja, mit Rita."
Gut.
Hier rechts.
Rechts!
Oh!
It's just riding car.
Äh, vino?
Wein? - Nein.
You are my guest.
Oh Gott, nein, Sie müssen mir doch kein Getränk kaufen.
It's no problem. - Nein, bitte nicht.
Das ist nicht nötig, wirklich. - No problem.
I pay.
Danke.
* klassische Musik *
(flüsternd) Das ist ja furchtbar.
(flüsternd) Würden Sie mich bitte vorbeilassen?
Mein Fuß tut weh. Bitte.
Entschuldigung.
Da war mein Mann ... und seine Neue.
Die saßen zwei Reihen hinter uns, ungefähr auf unserer Höhe.
Ja ...
Dieser Scheißkerl. - This man?
Nein, Sie verstehen nicht. Mein Mann, Ehemann.
This man ...
Mein "man".
Entschuldigung, wer spricht hier ...
Entschuldigung, sprechen Sie Englisch?
Ja.
Können Sie uns sagen: Was heißt Ehemann auf Englisch?
Husband.
Mein husband.
Und seine Geliebte?
Mistress.
Im Konzert? - In the concert.
Ja ...
Es ist okay.
Are you okay? - Ja, okay.
Fahren wir. Sie wollen ja auch nach Hause.
Ja.
Wir müssen da lang.
Oder wo steht das Auto?
Äh...
It is nice day. You want to walk through the park?
Park.
Park. - Park.
Der ist gut. - Ja, very good.
Möchten Sie ein Stück von dem?
Ah, okay.
I give you mine. - Oh ja.
Danke.
Mmh. - Der ist auch gut.
Wo ist Ihre Frau? - Hm?
She's dead.
Ach.
Das tut mir leid.
Vermissen Sie Ihre Frau?
Ja.
Where your husband was in concert? - Wie bitte?
Husband in concert, wo?
Mein Mann? Der saß so drei Reihen hinter uns.
Deswegen können Sie nicht ...
Der und seine Mistress haben uns angestarrt,
aber den können Sie nicht gesehen haben, da waren so viele.
Man without hair? - Nee.
Oh, I know: the grumpy man. - Wie bitte?
Grumpy, like this:
Your husband? - Ja.
Ja, das könnte er sein.
And the Frau looks like a bird next to him.
The Frau.
* Er zwitschert wie ein Vogel. *
Ja. Vogel, ja.
Ja, die ist ein Vogel.
Wobei, Vögel sind eigentlich niedlich.
Der Miesepeter und sein Vogel.
Das war noch schön. Hier.
No, no, no.
Danke.
Dann danke für den schönen Tag.
Ja, danke.
Bye. - Ja, bye.
"Mama, ist alles in Ordnung?"
Es gibt News: Ich werd das Haus verkaufen.
Ich such mir eine Wohnung in der Stadt.
"Find ich gut. Eine richtig gute Idee, Mama."
Dann müsstest du nur noch vorbeikommen, alles durchschauen.
"Wie schnell willst du denn umziehen?"
Du kommst sowieso im Juli.
"Das wollt ich dir noch sagen: Das schaff ich leider nicht.
Aber ich komm das erste August-Wochenende, ja?"
Ach so, dann kommst du eben im August.
Weißt du, wen ich im Konzert gesehen habe?
"Wen denn?" - Papa und den Vogel.
"Mama ..." - Die sah wieder aus.
Ich finde, die kleidet sich auch wie ein Vogel.
Findest du nicht?
"Das weiß ich jetzt nicht. Ich muss mal aufstehen."
Hallo. - Hallo, Helga. Wie geht es Ihnen?
Haben Sie über Nacht Deutsch gelernt, toll.
Kommen Sie rein. Ich hab einen Plan.
Nein, wir machen was anderes. Kommen Sie.
Da, bitte.
Wir werden alles ausräumen. Ich zieh aus.
Dann können Sie jetzt öfter kommen.
Oh Gott, ja, mein Mann und ich haben früher sehr viel Tennis gespielt.
Spielen Sie Tennis?
Tennis? Nein.
Irgendwann hat er dann angefangen, Golf zu spielen.
Dafür konnt ich mich nicht so begeistern.
Gudrun dafür umso mehr.
Mein Mann ... Plötzlich stand er jedes Wochenende auf dem Golfplatz.
Wissen Sie, was ich dachte?
Gut, dass er mal an die frische Luft kommt.
Dass Gudrun auch auf dem Golfplatz war, wusst ich ja gar nicht.
Darüber hat er kein Wort verloren.
Schauen Sie sich die Schläger mal an.
Kein einziger Kratzer.
Wahrscheinlich haben die nie Golf gespielt.
Bei seinem Auszug hat er die auch alle hiergelassen.
Sie können sie nachzählen.
Oh Gott, Entschuldigung. Das tut mir leid.
Ist alles in Ordnung? - Okay, okay.
Zeigen Sie mal her. - It's okay.
Ich hol ein Pflaster.
Danke schön.
Also ich find die ganz toll.
(Frau) Hier kann man sich wohlfühlen.
Ja.
O mój Boze.
Helga!
Look. - Was denn?
Das ist ...
Wie hieß der noch mal? Das ist Miriams Vogel.
Ich weiß nicht mehr, wie der hieß, aber wieso der hier steht ...
This is very good.
Woher können Sie so gut Englisch? - Hm?
Warum Englisch?
I worked on a ship, on the ocean.
Auf einem Schiff. Wo denn?
Everywhere.
Pacific, Atlantic, Caribbean.
Ah ja, toll.
Das stell ich mir wahnsinnig aufregend vor.
I was very young. Ich ...
Ja.
Ich hab nie Englisch gelernt. Ich hab früh die Schule beendet.
Mittlere Reife, verstehen Sie?
Ich hab sehr früh gearbeitet, mein Mann hat studiert.
Das dauert ja, so ein Medizinstudium.
Verstehen Sie?
Na ja ...
Da können die Kinder noch hundertmal mit spielen.
* Musik *
Oh my God.
* Musik *
Ist nicht schlimm, macht nichts.
* Er macht die Musik aus. *
See you next week. - Wie bitte?
I have to go.
Bis nächste Woche.
Nichts.
Kein einziges Staubkorn.
Das ist doch unglaublich, oder?
Das hätt ich nicht erwartet.
Der schrubbt sich hier einen zurecht.
Ich muss sagen: Ich finde, der macht das besser als Isabella.
Was ist denn das? - Sind die nicht furchtbar?
Sollen wir uns jetzt auf das Plastik setzen?
Ja, ich muss die wieder umtauschen.
Ich finde, das machen wir heute mal so.
Hast du nicht noch die alten?
Das ist ja das Problem. Ich hab die schon Anke mitgegeben.
Aber die kann ich auch nicht behalten.
Die sind doch schlimm.
* Knarzen *
Setzt euch schon.
Gerd und ich sitzen schon seit Tagen drauf.
So tragisch ist das nun auch nicht.
* Knarzen *
Also echt, Brigitte ...
Im Laden fand ich die ganz schnuckelig.
Die Karten? - Ach.
Wie auf einer Luftmatratze.
Oder auf einem Gummiboot.
Lästerst du schon wieder? - Nein.
Also, ich muss schon ehrlich sagen:
Ich möchte nicht einem Mann dabei zusehen,
wie der über meinem Klo hängt und putzt.
Warum das denn nicht? - Das will ich nicht sehen.
Ich find das nicht so schlimm. - Ich kann da gar nicht hinschauen.
Und wenn der Gerd mal das Klo putzt? - Der Gerd putzt das Klo nicht.
Der Peter hat auch noch nie das Klo geputzt.
Ich frag mich auch, weshalb der in dem Alter noch putzen muss.
Man weiß es nicht. Wenn du dir den Mazurek anschaust ...
Ist eurer auch Pole?
Ja. - Ja.
So viele Polen haben sich in Deutschland was aufgebaut.
Auch der ... Wie heißt er?
Seine Frau hat am Anfang auch geputzt.
Der hat jetzt die Baufirma.
Man weiß ja nicht, was mit eurem los war.
Der war ja früher Kapitän. - Euer Pole?
Wieso war er Kapitän?
Das hat er mir erzählt.
Dann versteh ich noch weniger, weshalb der putzt.
Es sind halt Schicksale.
* Türklingel *
Hallo. - Hallo.
Kaffee? - Ja.
* Kaffeemaschine *
Tasche ...
* Musik *
* Musik*
* Musik *
Helga ...
Richard ...
Ryszard.
Ryszard.
Ryszard.
Oder Richard, wie in Frankreich. Ich nennen dich Richard.
Richard.
Massage?
Die.
Nein.
Die.
Richard?
Ah, hallo. - Hallo.
(Werbung) "Das Wort Stopp schaut dabei lesbar nach oben.
Sie können das Duschsystem nun in Betrieb nehmen ..."
Here you are.
You want new shower?
Wir müssen jetzt mal vorwärtsmachen.
Helga?
Brigitte, hallo.
Seid ihr zusammen hier? - Ja.
You know each other? - Yes, certainly.
Ah ja, besser. - Viel besser.
Was hast du vor?
Richard hilft, weil ich ja das Haus verkaufe.
Das machst du tatsächlich? - Ja.
Richard schließt erst mal den Schacht, in den ich gefallen bin.
Ach so. Kann der das?
Davon geh ich mal aus, dass er das kann.
Der wird ja wohl ein Loch schließen können.
You can plant this?
You plant that on Wednesday?
Yes.
Mensch, wie praktisch. - Ich muss los.
Ich auch. Also, tschüss.
Tschüss.
I see you on Wednesday at eleven o'clock.
Yes.
Bitte. - Danke.
Josef. - Hallo.
That's Helga.
Josef.
Shall we?
* Sie unterhalten sich auf Polnisch. *
Helga, möchtest du was zum Essen?
Nein, danke.
Okay.
Links.
* Sie reden polnisch. *
Hallo, Helga. - Hallo.
This is my room.
Sorry.
Anna, my wife. - Ah ja.
Sie sieht sehr nett aus.
She would like you.
In our house. - Ah ja.
Lord Ryszard.
Anna took picture.
Warum bist du nicht in dem Haus in Polen?
Ich, äh ...
Oh, Entschuldigung.
We were stupid.
Anna and me built house but had no money for living.
Whole money in house.
But now I save money.
Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee.
Mama? - Ah!
Hast du mich vergessen? - Ja. Seit wann bist du denn da?
Zwei Stunden.
Das tut mir leid. - Nicht schlimm.
Ich war so beschäftigt mit den Arbeiten im Haus.
Ja, hab ich schon gesehen.
Das ist Richard, Isabellas Urlaubsvertretung.
Meine Tochter. - Hi.
Was machst du mit den ganzen Sachen?
Ich hab den Sperrmüll angemeldet.
Ich hab doch gesagt, ich will das vorher noch durchgehen.
Das kannst du doch.
Hast du noch nix weggeschmissen? - Nein.
Ich will nicht, dass du meine Sachen wegschmeißt,
ohne mich vorher zu fragen.
I get the other stuff.
Ja, das hab ich verstanden.
Bist du da reingefallen? - Ja.
Krass. Da kannst du froh sein, dass du dich nicht aufgespießt hast.
Hör mir auf.
Was willst du essen? - Was hast du denn da?
Wir können auch was einkaufen.
Wir sind dann für heute fertig.
Bekommt er noch Geld?
Ja.
Danke schön.
Wann machen wir weiter? Montag? - Excuse me?
If you can work on Monday. - Monday? Yes, of course.
Gut, dann bis Montag.
Ja, bis Montag.
Bye. - Tschüss.
Wie langst hast du das noch? Den Fuß? - Zwei bis drei Wochen.
So lang? - Ich hab ihn ja schon eine Weile.
Aber es geht gut, oder? - Mhm.
Ich brauch dringend einen Kaffee. - Ich mach dir einen. Setz dich.
Weißt du noch?
Oh Gott, hör mir auf mit dem. - Was war denn da?
Ach, Mama ...
Ich muss dir noch was zeigen.
Hier.
Da ist dein Vogel drin.
Also ...
Schneewittchen? - Ja, genau.
Das ist ja krass.
Hast du den da reingestellt? - Ja.
Warum denn das? - Der ist verhungert.
Der ist dir verhungert? - Mhm.
Und dann hast du den einfach in den Keller gestellt? - Ja.
Also mit Haustieren konntest du nie gut umgehen.
Auch um den Hund hab nur ich mich gekümmert.
Mama, ich war elf.
Ich weiß nicht, ob das meine Aufgabe war,
darauf zu achten, dass der Vogel nicht verhungert.
Vielleicht hatte ich auch Angst vor eurer Reaktion.
Vor mir und Papa? - Ja.
Wieso das denn?
Will Papa das alles nicht mehr?
Nee. - Hat er gesagt?
Ja. - Den auch nicht?
Den hab ich ihm geschenkt zum Geburtstag.
Das kann ich gar nicht glauben, dass er das alles nicht mehr will.
Weiß er denn Bescheid? - Worüber?
Dass du seine Sachen wegschmeißt?
Das weiß ich nicht, das ist mir aber auch egal.
Du kannst doch nicht einfach seine Sachen wegschmeißen.
Warum nicht? Seit zwei Jahren liegt das hier im Keller.
Aber dass du umziehst, weiß er schon?
Das kannst du ihm ja morgen sagen, wenn du ihn siehst.
Du musst das mit dem Haus doch mit Papa klären, schon finanziell.
Keine Sorge, das Finanzielle ist geklärt.
Da hat er Wert drauf gelegt.
Außerdem kann er mir finanziell eh dankbar sein.
Das mit den Immobilien damals war nämlich meine Idee.
Wenn er noch irgendwas will, soll er herkommen.
Das kannst du ihm sagen. - Nee, sag's du ihm.
Gut. Dann nicht.
Dass er mir einfach die Krücke vor die Tür stellt ...
Mama, er hat gedacht, du bist nicht zu Hause. - Genau.
Ich werd mit dir gar nicht mehr über Papa reden.
* Handy *
Ja?
"Hallo, Helga, ich bin Ryszard."
Richard, ach, wie gut.
Now you can jump on it.
Try.
Sehr gut. - Okay.
Sagt keiner was? - Nee, also ich nicht.
Bitte.
Sag mal, Helga, du und der Pole, ist da irgendwas?
Was soll da sein? - Hab ich was verpasst?
Der hilft mir bei Arbeiten im Haus. - Das ist doch gut.
Ich muss noch einiges tun, bevor ich verkaufe.
Polen sind sehr gute Handwerker.
Du kannst froh sein, wenn du heute noch einen kriegst.
Der hat mir das Loch repariert. Das ist besser als vorher.
Der Franz meinte, er hätte euch zusammen im Konzert gesehen.
Der Franz kennt den doch gar nicht.
Na ja, es ist ziemlich schnell klar, um wen es sich da handelt. - Ach so?
Wann hast denn du den Franz getroffen?
Der Franz war auch im Konzert.
Ich versteh nicht.
Was sind jetzt daran die News,
dass ich den mit ins Konzert genommen habe?
Wo der mir ja so hilft.
Aber da läuft nichts zwischen euch, oder wie?
Also, Helga ...
Du und der Pole?
Ja, und? Warum nicht?
Ja, warum denn nicht?
Du bist wirklich mit dem zusammen?
Nee, also das nicht.
Bring ihn doch mit zu meinem Geburtstag.
Nee. - Warum denn nicht?
Du kannst ihn wirklich gerne mitbringen.
Ich schau mal.
Oder ist dir das unangenehm? Ich meine, vor Franz.
Nein, es ist mir nicht unangenehm.
Ich frag ihn mal.
Aber ich bin nicht sicher, ob er Zeit hat.
Der ist doch eh am Mittwoch bei mir.
Ich werd ihn persönlich einladen, hm?
Meins.
Hallo, Helga. - Hallo.
Es ist ja schon alles eingepackt. - Nee, schön wär's.
Ob ich da was finden werde.
Von deinen Sachen hab ich nichts eingepackt.
Was du nicht willst, kommt auf den Sperrmüll.
Dann wühle ich mich mal durch das Chaos.
So kompliziert ist es nicht. Es ist alles da, wo es hingehört.
Wo ist denn mein Buschulte?
Weiß ich nicht. Aber schau bitte die Ordner durch.
Ich denke, da ist was dabei, was du brauchst.
Das berühmte Fenstergemälde von meinen Eltern.
Schon klar. Hab ich nicht gesehen. - Wo könnt er denn sein?
Wahrscheinlich hast du den schon mitgenommen.
Nee, sicher nicht. - Dann weiß ich's auch nicht.
Der Buschulte war das wichtigste Erbstück meiner Eltern.
Ich weiß nicht, wo das Fenster ist. Ich hab's nicht gesehen.
Du hast den doch nicht verschenkt?
Warum soll ich den versteckt haben?
Verschenkt, an deinen Freund, diesen Russen.
Meinst du Richard? Richard ist polnisch.
Ja, Richard. Hat der meinen Buschulte?
Also echt, Franz, jetzt ist aber mal gut.
Nichts ist gut.
Sag doch einmal, was Sache ist.
Was soll Richard mit deinem bunten Fenster?
Wahrscheinlich hast du's mitgenommen.
Nein, der war noch hier. - Dann such ihn.
In diesem Chaos, das du hier verursacht hast.
Der gehörte meinen Eltern. - Ja.
Ich kann's nicht ändern.
Der Buschulte war das Einzige, was mir in diesem Haus mal wichtig war.
You look beautiful.
Danke. Ich bin gleich fertig.
Du bist so schnell.
* Türklingel *
You okay? - Ja, okay.
Hier, für Brigitte.
* Türklingel *
Helga. Schön, dass ihr da seid. - Hallo, Gerd.
Richard, hallo. Tritt ein. - Hallo.
Was wollt ihr trinken?
Ich nehm einen Weißwein. - Beer.
Piwo. - Piwo.
Ah, Sally.
Hello Sally. - Ihr kennt euch ja.
Stimmt, ihr kennt euch ja.
Sally, Körbchen, Ende.
Habt ihr den Richard schon kennengelernt? - Nein.
Richard hat die ganzen Pflanzen im Garten eingesetzt.
Diese Riesen-Oschis auch.
Sehr schön.
Irre, ganz schön stark.
Sind Sie Gärtner?
Excuse me? - Er versteht kein Deutsch.
Ah, die Kulturbanausen.
Hallo, Helga.
Wieso denn Kulturbanausen?
Ist egal jetzt.
Gudrun. - Hello, Franz.
Ryszard. - Ich versteh nicht, was du meinst.
Das Konzert. - Das versteh ich jetzt nicht.
Lass gut sein.
What is it? Problem? - Nein.
Ryszard, hello. - Hi.
It is so nice finally meeting you.
Oh, mein Englisch.
Das ist doch toll. Ich bin ganz beeindruckt.
Ich hab auch grad viel geübt. - Ja?
Wir haben ja die Hurtigruten gemacht.
Da hast du nur internationale Klientel.
Franzosen, Engländer, da ist alles an Bord.
Da sprichst du nur englisch.
Da habt ihr auch Leute kennengelernt?
Ja, ganz nette Leute. - Das geht ja automatisch.
Du sitzt ja im wahrsten Sinne des Wortes mit allen im Boot.
My wife, sie, we made a Schiffstour.
Schifffahrt, Schiffstour. Hurtigruten.
Postschiff, in Norwegen. Das war doch Norwegen, oder?
Ja.
Das war schön. - Das war fantastisch, Helga.
Das hast du noch nicht erlebt. Das musst du dir so vorstellen:
Dieses Schiff gleitet durch diese irren Fjorde
und du sitzt den ganzen Tag auf Deck
und die Landschaft zieht an dir vorüber.
Das ist so ...
Da kommst du langsam in so einen meditativen Modus.
Dich möcht ich sehen im meditativen Modus.
Das ist ein Anblick für die Götter. - Glaub ich sofort.
He likes you.
You are here with Helga? - Yes.
And you are friend of Helga? - Ja, äh ...
Franz is my partner, so it's a difficult topic.
But I know Helga for a very long time.
I'm the "Arzthelperin" of Franz.
Before me she did the job, and she introduced me, showed me everything.
But it is very long time ago, ten years.
Was erzählst du?
Dass du mich eingearbeitet hast.
Richard war doch Kapitän.
Ach was? You were the captain?
Kapitän. You worked as a captain? - No.
No.
Ich glaub nicht, dass der Käpt'n war.
Nee? Was denn?
Helga told us you are a captain.
Yes?
What did you do?
Yes, what job?
Everything.
Repairing, construction work, much cleaning together with my wife.
Wie? Hat der eine Frau? - Nee, die ist tot.
Your wife died? - Yes.
Siehst du, das hast du richtig verstanden.
Mir hat er erzählt, dass er Schiffskapitän war.
Helga thought that you were the captain on the ship.
And you cleaned together with your wife? - Yes.
And where? - Here, in Germany.
But you don't speak German.
No.
Why not learning the language? You could have done other jobs.
Es ist schwer nachvollziehbar.
Was denn? - Deutsch.
Ja, das hätt er mal lernen können. Das stimmt, Deutsch.
Helga asked why did you don't learn German?
Von dem Geld haben die sich ein Haus in Polen gebaut.
Interessant. Was kostet so ein Haus da?
What is it worth?
I don't know where your house is.
But ... Einzugsgebiet von Warschau, das ist keine so schlechte Gegend.
What is it worth, a house like that?
My house is in Oborniki, near Posen.
Aber ich meine ...
Your house near Warschau, how much?
Peter, das ist jetzt wirklich eine Frage ...
Das ist eine berechtigte Frage.
Das Haus ist in der Nähe von Posen.
We were in Krakau. - Krakow is very good place.
Es ist eine fantastische Stadt.
Wir waren da auch mal vor zwei Jahren.
Jetzt lass doch mal den Hund.
Nein, nicht mit den Hundehaaren.
She doesn't like the dog's hair.
Bist du allergisch?
I wash hands.
Aber ich möcht nicht in Polen leben.
Wo willst du denn außerhalb Deutschlands überhaupt ...
* Sie reden durcheinander. *
* Musik *
* Musik: "L.O.V.E." von Nat King Cole *
♪ L is for the way you look at me.
♪ O is for the only one I see.
♪ V is very, very extraordinary.
♪ E is even more than anyone that you adore.
Was für ein schrecklicher Abend.
Schläfst du?
* Türklingel *
Hallo, kommen Sie rein. - Kup. Das ist meine Frau.
Bauer. Ich hab verschlafen. Das passiert mir sonst nie.
Gehen Sie vor. Das ist das Haus.
Ist das eine tragende Wand? - Das weiß ich nicht.
Nee, ich glaub nicht.
Die könnte man eigentlich rausreißen. - Ja, problemlos.
Das ist die Küche.
Mit einer anderen Küche wär das bestimmt schön.
Das war damals so in.
Aber heut würd ich auch eine andere Küche reinmachen.
Das ist wie ein Schlauch. - Ich würd gern in den Keller gucken.
Ja, bitte. Es ist ein bisschen chaotisch.
"Ja?" - Hier ist Helga.
* Türöffner *
Na ja ...
Du kannst ja richtig bügeln. Das machst du gut.
Kommst du Montag?
No.
I ... No.
Nein?
Nein.
Warum nicht?
Bist du sauer wegen gestern?
Das war ein schrecklicher Abend, eine furchtbare Veranstaltung.
You don't want me.
Ich find das schade.
Ich würd mir das schon wünschen, das hier ...
Also, ja ...
Du nicht?
You better go.
Helga, please go.
Du bekommst noch Geld.
Das ist alles, was ich jetzt grad dabeihab.
No, I don't want that.
Doch. Du hast so viel gemacht im Haus.
Nein!
Ach, du liebe Güte.
Peter hat da einen Stand auf dem Markt,
da kommt einer, der bringt den ganzen frischen Fisch mit,
dann kommt der bei uns gleich auf den Grill und wird gegessen.
Das klingt wirklich traumhaft. - Ja, das ist es, ein Traum.
Wollen wir rein?
Ich hab noch was. Oder willst du schon rein?
Nee, wenn du noch hast.
Ich hab dir noch etwas nicht erzählt.
Ich hab da jemanden kennengelernt. - Aha.
Also ...
Das war bestimmt Absicht von Peter und Vera, dass die uns verkuppeln.
Aber es hat funktioniert. - Das freut mich.
Klaus. - Klaus.
Daran denkst du doch nicht, dass dir so etwas noch mal passiert.
Nee.
Unfassbar.
Du musst ihn unbedingt mal kennenlernen.
* Türklopfen *
Hallo, Helga. - Komm rein.
Nett.
Ja, ich fühl mich hier richtig wohl.
Die Küche kommt noch.
Das ist wahrscheinlich die letzte Wohnung, in die ich ziehe.
Jetzt malst du wieder den Teufel an die Wand.
Da hab ich mir eine richtig tolle Küche gekauft.
Also, das Bild. - Ja.
Du könntest dich auch entschuldigen. - Helga, bitte nicht.
Du behauptest, Richard und ich hätten dein Bild geklaut.
Was willst du jetzt von mir?
Diese Unterstellung könnte dir auch leidtun.
Aber du sagst kein Wort.
Was du mit irgendwelchen fremden Männern treibst, ist mir egal.
Du kannst tun und lassen, was du willst.
Das ist doch ein netter Mann.
Auf jeden Fall hast du's schön hier. Das freut mich.
Du, ich hab hier noch zu tun.
Jetzt machst du wieder Drama.
Ich mache kein Drama, ich hab einfach noch zu tun.
Tschüss. - Tschüss.
Zwei Stunden waren wir mit denen im Wald.
Der ist die ganze Zeit selber gelaufen.
Ich hab ihm extra dafür Gummistiefel besorgt.
Sind die nicht süß?
Der ist so unglaublich klug. Er spricht schon Latein.
Mit drei? - Unglaublich, ne?
Was sagt er denn? - So ein paar Wörter.
Der Vater ist Lateinlehrer.
Da hat er wohl ein paar Wörter aufgeschnappt.
Aber der ist erst drei. Das ist doch irre.
In zwei Jahren spricht er auf Latein mit dir.
Ohne Witz, das halt ich durchaus für möglich.
Ah, da ist ja Ryszard.
Richard ist hier? - Ja, der repariert unser Dach.
Ich wusste gar nicht, dass Richard noch für euch arbeitet.
Habt ihr keinen Kontakt mehr?
Nee.
Seid ihr nicht mehr zusammen? - Das ist schon eine ganze Weile.
Sei froh, echt.
Da sind ein paar Sachen vorgefallen.
Da war so manches nicht in Ordnung. - Was denn?
Trotzdem habe ich dem immer Trinkgeld draufgelegt, 10%.
Gerd meinte noch, mach das nicht, und dann ...
* lautes Geräusch *
Ich warte nur darauf, dass der gleich durchbricht.
Und dann was?
Dann wollte er mitten während der Arbeit,
das halbe Dach war quasi offen, da wollte der mehr Geld.
Wie viel denn? - Zwei Euro.
Was habt ihr vereinbart? - Zwölf.
Dafür, dass er das Dach repariert? - Helga, das ist viel.
Und alles schwarz. - Warum wollte er mehr?
Der hat uns reingelegt, auf mehreren Ebenen.
Vielleicht sind zwölf Euro einfach zu wenig für so eine Arbeit.
* lautes Geräusch *
Der macht mir noch mein ganzes Dach kaputt.
Ich dachte halt, weil der dein Haus so gut gemacht hat.
Aber ich sag dir was: Der kann das gar nicht.
Dann hat der das Dach an einer Stelle nicht repariert,
sondern zerstört.
Wir hatten dann da ein Loch plötzlich.
Da kam der Regen durch. - Brigitte, du musst ihm kündigen.
Ja, das mach ich auch.
Aber dadurch dass Helga
ihn in unseren Freundeskreis eingeführt hat,
ist das so gut wie unmöglich.
Ich versteh nicht, weshalb er zwei Euro mehr wollte,
wenn ihr ihm das jedes Mal als Trinkgeld gegeben habt.
Ich glaub das nicht. - Das war so.
Habt ihr es ihm gegeben? - Was?
Den Aufschlag. - Nein.
Das war nicht vereinbart. - Dann müsst ihr das auch nicht.
Außerdem hat ...
Nee, das wollt ich dir gar nicht erzählen.
Was denn?
Der wollte was von mir. - Was denn?
Na ja ...
Also ...
Ach so?
Wie denn?
Wie hat sich das denn geäußert?
Time-out.
Ich glaub, wir fragen ihn mal.
Was willst du ihn denn fragen?
Was hier so für Fragen im Raum stehen.
Helga, lass es. - Ich hol ihn mal.
Nein, das machst du nicht. Ich wünsche das nicht.
Das ist meine Angelegenheit. Lass es bitte.
Ich verbiete dir, die Situation zu eskalieren ... Helga!
Richard?
Richard.
Helga.
* Er redet polnisch. *
Carefully.
It's dangerous.
Es ist schön, dich zu sehen.
Brigitte, habt ihr uns ausgesperrt?
Das gibt's doch gar nicht.
(dumpf) Helga, ich will wirklich, dass du jetzt gehst.
Was? - Geh und nimm den da mit.
Warum denn?
Renate, kannst du mal die Tür aufmachen?
Barbara!
Das ist doch albern. Ich hab da meine ganzen Sachen.
Ich lass mich nicht von dir zu etwas zwingen, was ich nicht will.
Zu was zwinge ich dich?
Nee, also Helga, wirklich Es reicht mir jetzt.
Jetzt stehen wir hier.
Au.
Let's go.
Also, echt ...
Helga!
Danke.
Was war das denn?
Das war unmöglich.
Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist.
I'm very sorry. I don't know what ...
Mach's gut.
Wir telefonieren.
Oh Gott, ich bin doch mit dem Auto ...
* Musik *
Untertitelung: BR 2024
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