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Tor!
Verdammt, Giroud!
Hallo?
Patrick, eine Geiselnahme im Bataclan.
Ich komme.
Im 10. und 11. Arrondissement ist es zu Schießereien gekommen.
Bereits mehrere Menschen sind den Anschlägen im Konzerthaus
zum Opfer gefallen.
Die Besucher müssen nun im Bataclan ausharren, bis Hilfe kommt.
Die Angreifer sollen sich verschanzt haben.
Eine andere Gruppe von Männern soll auf der Flucht sein.
Los, schnell.
Leute.
Die Schutzschilde sind unterwegs.
Die Verhandlungsführer nehmen Kontakt zu den Terroristen auf.
Sobald es möglich ist, gehen wir rein.
Wir halten uns bereit, okay?
Monsieur?
Monsieur.
Bevor wir reingehen,
sollten die Rettungskräfte alles absichern.
So könnten wir schnell Erste Hilfe leisten.
Wer bist du?
Ich bin seit einer Woche bei der Brigade.
Davor war ich im COS und zwei Jahre in Syrien.
Ich glaube, die auch.
Die haben sich das bei anderen abgeguckt.
Die verhandeln nicht.
Die wissen, dass sie draufgehen.
Setzt euch, bitte.
Der Fall der Woche: Ahmed Hamarkoja, 20 Jahre,
vorbestraft wegen Diebstahls und Waffenbesitzes,
wohnhaft in einer Sozialwohnung.
Wir haben seine Strafakte aus Levallois bekommen.
Er ist auf Dschihad-Foren aktiv, sucht im Dark-Net nach Waffen.
Seit einer Woche werden seine Kommentare aggressiver.
Die Anti-Terror-Einheit sagt, wir sollen ihn aufsuchen.
Wir fahren also zu ihm nach Hause? - Mhm.
Wir arbeiten hier eigentlich anders.
Meistens warten wir ab und schlagen dann zu,
wenn die Person das Haus verlässt.
So machen wir das. - Ach ja, und warum?
Drinnen ist er sicher vorbereitet.
Sprengsatz an der Tür, schusssichere Weste.
Draußen könnte man ihn überrumpeln.
Draußen könnte er auch so 'ne Weste tragen,
und eine Waffe.
Und was gibt's draußen noch? Zivilisten.
Der Typ ist sicher ein Schlappschwanz.
Ruft zum Dschihad auf, will aber eigentlich nur Sozialhilfe kassieren.
Der fängt sicher an zu flennen, wenn man ihm Handschellen verpasst.
Wetten wir? - Keine Wetten auf der Arbeit.
Wir machen es auf meine Art. - Na gut.
Ich habe die Erfahrung gemacht... - Ich habe da mehr Erfahrung als du.
Viel mehr.
Ich will ihn nicht verteidigen, sonst hört er ja nie auf,
aber als Patrick noch hier war, hat diese Methode immer geklappt.
Wir werden sehen. Vielleicht übernimmt das auch ein anderes Team.
Etwas Respekt. Kein Handy beim ersten Treffen mit dem neuen Chef.
Es tut sich was. - Was meinst du?
"Fisch". - Nicht dein Ernst! Hör auf damit.
Du warst so oft auf Bereitschaft. Du würdest wieder umsonst losfahren.
Den suchst du immer noch? - Wer soll das sein, "Fisch"?
Ein arbeitsloser Ganove, der der Jugend was über Finanzen beibringen will.
Das war's. - Das sind oft die gefährlichsten.
Und die verrücktesten. - Stimmt.
Warum glaubst du das?
Seit er vor zwei Monaten entlassen wurde,
trifft er viele andere Typen.
Meinst du, er trifft nach dem Knast erst mal Schriftsteller und Philosophen?
Der kennt nur Verbrecher. - Das stimmt doch nicht.
Der Typ trägt Designersachen.
Und weiter?
In dem Alter stehen solche Typen oft ohne irgendwas da,
ohne geregeltes Einkommen.
Daher glaube ich, er ist noch dabei.
Er muss wissen, dass Geld nachkommt. Oder er hat einen Vorschuss bekommen.
Was ist dein Eindruck? - Hm.
Eine Meinung hast du doch dazu.
Bevor wir uns totdiskutieren, übernehme ich das. Der Kontakt?
Der Parkdienst-Mitarbeiter vom Monak. - Wo die Star-Fußballer essen gehen?
"Fisch" soll dort sein.
Badri, übernimmst du? - Bin unterwegs.
Und, wie viel?
Zweiundachtzig. - Zu viel Chips und Capri-Sonne.
Julien? Hast du einen Moment? - Klar.
Ihr habt euch einiges zu erzählen. Sag's mir später.
Mir liegt so was einfach nicht.
Die ganze Kommunikation.
Ich bin eher der Typ, der anpackt, den man mal machen lässt.
Die Arbeit der BRI umfasst Ermittlungen und Einsätze.
Beides gehört dazu. Verstanden?
Willst du nur operativ arbeiten, musst du den Job wechseln.
Wir arbeiten wie ein Nachrichtendienst.
Hier muss man vielseitig sein. Das wusstest du.
Aber bei Patrick war das immer... - Schluss damit.
Er ist in Rente und ich bin nicht er.
Ich sage das nicht, um zu nerven. - Schon klar.
Ich möchte, dass du dich einbringst,
Recherchen machst, Dinge meldest und selbständig im Team arbeitest.
Darf ich was fragen? - Mhm.
Bin ich für die Gruppe ein Problem? - Nein.
Warum soll dann alles anders laufen?
Hallo. - Hallo, Julien.
Said, können wir kurz sprechen?
Bis später. - Danke.
Und? Wie läuft der erste Tag?
Es geht so.
Wir hatten noch kaum Zeit zu sprechen,
aber ich glaube, ich habe den richtigen Kandidaten.
Das Vorstellungsgespräch hatte Patrick noch geführt.
Stehen bleiben!
Er hat in Guyana angefangen und kam dann nach Frankreich.
Schulabschluss '93.
Er hat vier Jahre undercover für die Drogenfahndung gearbeitet.
Mit top Ergebnissen, da er sich schnell im Milieu integriert hatte.
Er war sich erst nicht ganz sicher.
Na ja, die im Drogendezernat sind auch etwas speziell.
Bei den Prüfungen hat er aber alle umgehauen.
Seitdem wartet er, bis er zu uns kann.
Lass los, du Hurensohn!
Korrupter Bulle! - Still halten.
Du kannst dir ja selbst nichts leisten.
Lass los!
Arschloch!
Ruhig jetzt.
Du sollst es lassen.
Ich mach dich kalt, das schwöre ich beim Leben meiner Mutter!
Aufstehen.
Guck mal, deine korrupten Bullen sind da.
Nächstes Mal kommt deine Mutter dran.
Keine Sorge, ein nächstes Mal gibt's nicht.
Die Tasche liegt da hinten.
Ich kam erst jetzt dazu, davon zu erzählen.
So spare ich mir die Vorstellungsgespräche.
Eine Sorge weniger.
Jemand Besseren finden Sie eh nicht.
Wie fühlen Sie sich?
Schon okay, der erste Tag eben.
Ich meinte, mit dem Team.
Wie gesagt, der erste Tag eben.
Mein Eindruck war aber nicht schlecht. Vielleicht etwas heterogen.
Glauben Sie mir, ein besseres Team gibt es nicht.
Und unter uns: Das Team hier in Versailles, das sind die Besten.
Patrick hat hier wahnsinnig viel auf die Beine gestellt.
Ein paar Änderungen müssen aber drin sein.
Klar, verbessern kann man sich immer.
Aber das Bessere ist des Guten Feind.
Ihre Kollegen gehören zu den Besten der Region Paris.
Gewinnen Sie Ihren Respekt. So wie Patrick. Dann wird es gut laufen.
Hallo? - Hi. Vanessa schickt mich.
Okay.
Hat sich was getan?
Nein. Er ist noch drin. Sie essen gerade.
Wer, "sie"?
Er hat so 'ne Braut dabei.
Na gut. Ruf an, wenn sich was tut.
Hallo? - Warum schreibst du mir?
Wo bist du? - Ist das dein Ernst?
Wo bist du?
Beim Restaurant auf den Champs-Elysées. Dank dir.
Ich stehe davor. Gerade fährt Verratti mit einem Ferrari vor.
Solltest du nicht schon längst schlafen? - Ich bin noch im Trainingsraum.
Du bist noch gar nicht weg? Dann schufte ich ja umsonst für dich.
Ich komme dazu. - Was?
Zum Restaurant. - Du hast doch frei.
Mein Abend ist eh im Eimer.
Ich bin gleich da. - Vergiss es!
Dann hättest du es ja selbst machen können.
Na ja. Aber hey! - Was?
Bring einen GPS-Tracker mit. - Ja. Bis gleich.
Ist sie das, Griselda Blanco?
Die legt er doch bestimmt noch flach.
Ich schwöre dir, der wäre am Start.
Das Zeug stinkt fürchterlich.
Du stinkst.
Du endest noch wie Julien. Diese Shakes fressen dein Hirn auf.
Schon klar.
Na toll. Eine schlaflose Nacht für nichts.
Entweder, sie gehen zu ihr oder ins Hotel.
Fahr hinterher. - Spinnst du?
Umsonst schlage ich mir die Nacht nicht um die Ohren.
Dann hätte ich ja schlafen können. Los, gib Gas.
Also, erstens beschatte ich diese Nullnummer nur deinetwegen.
Und zweitens: Dreh mir nicht das Wort im Mund um.
Das hätte ja noch haarig werden können
mit Schweige-Julien und Super-Schlaumeier Said.
Sei nicht so hart. Patrick sagt, er war eine große Nummer beim Geheimdienst.
Du glaubst den Mist?
Was hat der Geheimdienst mit unserer Arbeit zu tun?
Er war nach einer Woche schon beim Bataclan-Fall dabei.
Du verteidigst ihn nur, weil er dir die Beschattung erlaubt.
Klappe.
Du kannst abhauen.
Was?
Geh nach Hause.
Sicher? - Mhm. Das schaffe ich schon allein.
Okay.
Hey. Hast du nicht was vergessen? - Ach ja.
Wer bist du denn? Wo willst du hin?
Lass mich. Ich wohne hier. - Du siehst aus wie 'n Zivilbulle.
Ach ja? - Ich durchsuche dich.
Ich seh aus wie ein Bulle, du kleiner Bastard?
Was willst du machen?
Hey, du Idiot! Was machst du da?
Der wohnt im 5. Stock. Zieh Leine!
Ihr alle. Zieht Leine!
Engagier doch wenigstens Türsteher von hier.
Die sind aber billiger.
Komm schon, Bruder.
Mach's gut.
Salam.
Ja... was machst du denn hier? Hattest du Nachtschicht?
Bin gerade fertig geworden.
Gibt's Kaffee? - Nein.
Machst du mir einen?
Mach dir selbst einen.
Komm schon, ich bin echt müde.
Mach mir bitte einen Kaffee.
Na gut, weil du so fertig aussiehst.
Was hast du wieder angestellt? - Ich hab gearbeitet. Wie gesagt.
Wir bauen hier eine Straße und haben was vermessen.
Na, wenigstens gibt es Arbeit.
Geh schon. Ich bringe dir den Kaffee.
Danke.
Bis dann!
Na, du Hund? Schläfst du? - Geht's noch? Was machst du hier?
Meine Tante besuchen. - Du warst doch weg.
Ich bin gerade in Nanterre. Letzte Woche bin ich rausgekommen.
Da kannst du nicht einfach anrufen, du Spinner?
Mit dem Bart hätte ich dich fast nicht erkannt.
Wolltest du die Wächter austricksen?
Du hättest mich vorwarnen können. - Das war eine Überraschung.
Mein hübscher Neffe!
Ohne Scheiß. Er sieht aus, als wäre er frisch aus Rakka gekommen.
Lass das.
Hier. - Danke, Rahki.
Was wird das?
Ich muss los. - Isst du nicht mit deinem Cousin?
Im Ernst. - Ich komme frei und du haust ab?
Hättest nicht in den Knast gehen sollen.
Spaß. Ich muss zur Arbeit.
Du bist noch im Straßenbau? - Ja. Wir erneuern die Straßen im 77.
Du arbeitest doch hier.
Das war gestern. Heute sind wir woanders.
So weit schicken die dich weg? - Ja, schon.
Komisch. Man baut doch abschnittsweise.
Das war früher so. Jetzt muss gespart werden.
Na gut, Mama.
Also, man sieht sich.
Ja, klar.
Mach's gut!
63,7.
Verdammt. Ich dachte, ich hätte mehr zugelegt.
Du hältst eben dein Gewicht. - Ich will aber zulegen.
Dann plage ich mich nicht so mit der Ausrüstung.
Das Zeug wiegt halb so viel wie ich.
Das sind deine körperlichen Grenzen.
Komm doch mal mit mir zum Ringen.
Ich halte mich lieber fern von deinem Schweiß.
Nein, danke.
Hey, wie läuft's?
Passt schon. Komm.
Was ist? - Komm mit, dann sag ich's dir.
Otmane ist rausgekommen. - Und?
Er hat mich total überrumpelt.
Was erwartest du? Dass das Gefängnis dich anruft?
Meine Familie hätte was sagen können. - Sie wollten dich überraschen.
Findest du das witzig?
Na, so läuft das eben.
Er wird auf Rache aus sein.
Er weiß ja nicht, dass du ihn verpfiffen hast.
Ich habe nur gemeldet, dass er einen Typen umbringen wollte.
Gut. Nenn's so, wenn's dir dann besser geht.
Kommt her, Leute. Zwei Minuten, dann könnt ihr gehen.
Ja.
Also.
Dank Vanessa und Badri wissen wir nun mehr über Rafik Saïfi,
alias "der Fisch".
Er datet ein Mädel, das im Hotel du Louvre arbeitet.
Nächste Woche ist dort zur Fashion Week eine amerikanische Sängerin zu Gast.
Sie reist in zwei Tagen an.
Dort könnte er zuschlagen. - Wie heißt sie?
Da steht's doch. - Hier sehe ich nichts.
Bad Barbie. - "Bad Barbie"?
Ich bitte euch. Es darf nicht so laufen wie damals mit Kim Kardashian.
Man verlässt sich auf uns. Wir nehmen das ernst.
Sonst machen wir morgen eine Übung zum Thema Geiselnahme.
Ach ja, wir bekommen ein neues Mitglied aus der Drogenfahndung.
Cool. - Toll.
Gut? - Echt klasse.
Die hatten doch mal einen,
der sich bei einem Einsatz in den Fuß geschossen hat.
Hoffentlich war das nicht sein Ausbilder.
Euer großartiger Patrick hat ihn noch rekrutiert.
Also macht euch keine Sorgen. - Gutes Zeichen.
Patrick mochte die Abteilung nicht. - Tut nicht so klug.
Der wird euch schon fertigmachen.
Das würde ich gern sehen. - Ganz ruhig, Vanessa.
Der fällt sicher hin oder so.
Oder er erteilt euch eine Lektion. Dann ist Ruhe.
Das sehen wir morgen.
Danke.
Hier. Einen Kaffee für dich.
Danke schön.
Ich hoffe, das ist bald vorbei. Es wäre für alle besser.
Es ist traurig, es auszusprechen, aber ja, leider.
Es ist ein Jammer.
Und wegen meiner Sache? Hast du was rausgefunden?
Ich höre auf.
Was hörst du auf?
Ich gehe in den Ruhestand.
Es ist vorbei.
Für dich vielleicht, aber für mich noch nicht.
Ich gebe dir gern die Nummer meines Nachfolgers, aber...
für die Informanten ist es schwieriger geworden.
Sie müssen sich registrieren. Das willst du vielleicht nicht.
Gib mir einfach die Nummer. Ich komme schon klar.
Und wie? - Braucht dich nicht zu interessieren.
Hast du deinen Dienstausweis noch bei dir, hm?
Wo hast du ihn? Oder bist du schon raus?
Noch nicht. Ich wurde freigestellt, um meine Überstunden abzubauen.
Ich arbeite aber nicht mehr.
Du wartest und sitzt das einfach aus?
Du bist einfach raus.
Ich mache Bereitschaft, falls nötig. Etwas Ausbildung.
Aber ja. Ich bin raus und warte nur auf den Stempel.
Ach, wie schön für dich.
Das habe ich nicht erwartet.
Macht es dir keinen Spaß mehr?
Keine Lust mehr? - Das ist es nicht.
Ach. Ich wollte lieber Verbrecher jagen, aber es ist nicht mehr so wie früher.
Heute gibt's ein paar Terroristen, Drogenhändler, nur Freaks.
Wie lange kennen wir uns jetzt schon?
Schon eine Weile.
Du bist weich geworden. Deine Abenteuerlust ist weg.
Früher war das anders.
Palacio, Fun Raï.
Die Zeit der Francs, der Pascals.
Du gehörst zur alten Generation.
Ja. Ich mach's wie sie. Ich höre auf.
Ich komme raus. Wo bist du? - Vor der Notaufnahme.
Und? Hast du mit ihm geredet?
Ja. Es wird doch länger dauern. - Warum?
Er geht in Rente. - Dann haben wir aber ein Problem.
Die Brüder haben beschlossen, nicht zu zahlen.
Mich würde Schlimmes erwarten.
Die El-Hassanis sind für mich unbedeutend.
Dann kümmere ich mich darum.
Lass sie nur.
Geh zum Nachfolger von Patrick. Er regelt das mit ihnen.
Hallo, zusammen. - Hallo.
Leute, unser neuer Kollege.
Socrate.
Er war vorher beim Drogendezernat in Paris. Heißt ihn willkommen.
Hier.
Die Drogenfahndung, ja?
Ja. - Die machen da komische Sachen.
Bemüh dich nicht, mir das Gegenteil zu beweisen.
Nichts mitgehen lassen bei den Razzien, ja?
Klar.
Wie heißt du noch mal? - Socrate.
Socrate. Heute morgen simulieren wir eine Geiselnahme.
Also, Platzpatronen laden, bitte.
Schon klar.
Na dann.
Polizei! - Ruhig bleiben.
Hände und T-Shirt hoch!
Kopf runter! Kopf runter! Wir holen Sie da raus! Los, los!
Deckung!
Los, los, los! Schieß!
Zurück!
Polizei! Waffen fallen lassen!
Na los. Dein Kopf.
Kopf runter.
Und, erfolgreich? - Ja, verdammt.
Und wie.
Und?
Feuertaufe überstanden? - Wonach sieht's denn aus?
Was macht dein Auftrag?
Ich hab die Handys geknackt und bekomme die Adresse des Dealers.
Ist nicht der Anführer, aber immerhin.
Ich sehe die Chefin zum ersten Mal bei einer Übung.
Ich mache weiter.
Gut.
Ich bleibe dran.
Das läuft doch, oder? - Ja.
Es läuft.
Hallo.
Kennen wir uns?
Ich komme von Patrick.
Mit Ihnen soll ich reden, da er jetzt weg ist.
Davon weiß ich nichts.
Ich wollte die Typen ansprechen, die die Sicherheit von Paris bedrohen.
Soll ich Sie gleich einbuchten? Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
Darüber diskutieren wir nicht. - Reden Sie mit ihm und sagen es mir.
Auf Wiedersehen.
Darf ich Ihnen was bringen? - Er muss los.
Darf ich mal?
Ach, verdammt.
Ja? - Alles klar?
Das sollte ich eher dich fragen.
Alle reden nur von dir.
Ich versuche, in deine Fußstapfen zu treten.
Störe ich? - Nein. Sag schon.
Selim Khemissi. Sagt dir der Name was?
Nein. Wer soll das sein? - Er wollte unbedingt mit mir sprechen.
Er soll von dir kommen.
Das ist mein Sohn. Ich rufe dich zurück.
Was mache ich jetzt mit ihm?
Frag ihn, was er will.
Aber du kennst ihn nicht? - Ich muss auflegen.
Noam? - Papa. Es geht um Mama. Komm her.
Oh, falsch abgebogen?
Du boxt?
Ab und zu.
Na los, komm.
Du willst kämpfen? - Wenn du willst?
Nur zu.
War's das?
Und? Willst du als Nächstes Mixed Martial Arts?
Los!
Warum die Rolex, wenn ich fragen darf?
Um denen ähnlich zu sein.
Uhren sind wichtig, Mann. Mit so 'nem Ding akzeptieren die mich.
Wenn ich mit so einer G-Shock ankäme, wäre ich sofort gebrandmarkt.
Und mit der Frisur bist du noch nicht genug angepasst?
Bock auf Pizza und Bier?
Ich dehne mich noch kurz und komme nach.
Beeil dich. Morgen müssen wir uns den "Fisch" schnappen.
Planète Afrika.
D41 von D44.
Da tut sich was. Schwarzer Peugeot 508.
D41 von D42, wir sind vor Ort.
D44 bis '45 von D41 und Diamant.
Ich bestätige: Der 508 hält vor dem Hotel.
Drei Personen: "Fisch" mit Perücke und Brille,
ein Großer, Sakko schwarz, Hemd weiß,
und ein Kleiner, Sakko blau, Pulli schwarz.
Verstanden.
Socrate, sorge dafür, dass er nur dich fixiert.
Er darf uns nicht kommen sehen.
Sie betreten den Gang.
Gleich sind sie beim Zimmer.
Sie schlagen zu.
Oh Gott. - Nicht schießen.
Schön den Kopf unten lassen!
Achtung, Zugriff! - Los!
Polizei! Polizei!
Polizei! Still halten!
Stehen bleiben! Motor abstellen!
Polizei! Aufmachen! Polizei!
Sieh zu mir! Stell den Motor ab!
So ist's gut, zu mir!
Sieh mir in die Augen!
Du sollst zu ihm schauen.
Zu ihm sollst du schauen! Und jetzt aussteigen.
Leute, der haut ab! Schnell! - Den krieg ich!
Ihm nach!
Nicht bewegen.
Deine Hände! Her mit den Händen!
Hoch mit dir!
Super, Leute! Ihr macht den Rest, okay?
Treffen wir uns zum Champagner? - Ich komme nach.
Für wen hält der sich?
Ja bitte? - Hallo.
Patrick sagt, wir sollen uns treffen. - Heute Abend, da bin ich im Restaurant.
Okay. Adresse, bitte?
Die schicke ich dir. - Okay.
Bis später.
Wirf mein Telefon raus.
Hey! - Klappe.
Das Spiel ist aus. Du hast mich gekriegt.
Ich kommuniziere über Silent mit Leuten, die damit nichts zu tun haben.
Warum sollte ich das tun?
Ich liefere dir diesen Kerl aus Fontainebleau aus.
Ein widerlicher Typ. Ich hasse ihn.
Den liefere ich dir mit den anderen aus.
Ich höre.
Hier, wirf's raus.
Ferraci ist einverstanden. Also, überleg's dir.
Alles klar.
Also dann, wir sprechen uns.
Danke. Bis dann.
Wer war das?
Patrick Prigent.
Wir haben mal zusammengearbeitet, auch beim Bataclan.
Danach ging er nach Versailles.
Und was wollte er?
Ich soll sein Nachfolger werden als Gruppenleiter.
Ist doch super!
Ja.
Du scheinst dich nicht so zu freuen. - Nein, das ist es nicht.
Ich kenne ihn gar nicht so gut.
Und? - Ich frage mich, wieso.
Warum ruft er mich an?
Schmoll doch nicht. Es gibt Pizza. - Ich schmolle nicht.
Weißt du, was? - Was?
Du hast Glück gehabt. - Warum?
Alix kommt nicht, sie hat abgesagt. Freust du dich?
Hm? Ich weiß, dass du dich freust.
Na, was wird das?
Was machen wir jetzt? - Na, wir gehen Pizza essen.
Ich bin vorher nur kurz verabredet.
Polizei!
Ich komme, um zu helfen.
Hey, Kleiner.
Sieh mich an! Bleib bei mir.
Das war's.
So.
Hoch mit dir.
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