All language subtitles for Perry.Mason.S06E20.Der.Fall.mit.dem.ordensgeschmückten.Orangenzüchter.WEBRip.Amazon.de-de

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Original subtitles

IN DER HAUPTROLLE RAYMOND BURR

DER FALL MIT DEM ORDENSGESCHMÜCKTEN ORANGENZÜCHTER

BASIEREND AUF CHARAKTEREN VON ERLE STANLEY GARDNER

Was ist hier los, Bronson?

Was hält euch vom Arbeiten ab?

Oder eher, wer hält uns ab?

Sehen Sie mal dort.

Der Alte drohte, auf uns zu schießen,

wenn ich nur einen der Bäume anrühre.

Das werden wir noch sehen. Mr. Keller!

Das ist nah genug, Mr. Thornton.

Sie begehen Hausfriedensbruch!

Sie und Ihr höllisch schnaubender Apparat.

Das ist kein Hausfriedensbruch.

Ihre Enkelin überschrieb uns das Land.

Mein Großvater hat wohl seine Meinung geändert.

Und ob ich das habe.

Ich verliere lieber einen Arm als meine Bäume.

Sie verlieren 10.000 $, wenn Sie nicht in fünf Minuten weg sind.

Versuchen Sie, mich wegzubekommen.

Jetzt hören Sie mal. Ihre Enkelin hat…

Lass das, Hardtack!

Ihre Enkelin nahm gestern einen Scheck über 10.000 $ entgegen

und überschrieb uns das Land ab heute.

Ich kann sie gesetzlich evakuieren lassen.

Mein Anwalt sagte, dies sei immer noch mein Land.

Ihr Land?

Es ist seit zwei Jahren verpfändet.

Ich könnte es mir einfach nehmen.

-Mistkerl. -Antworten Sie.

Alles klar, hier ist Ihre Antwort.

So, Mr. Thornton,

haben Sie noch irgendwelche Fragen?

Das war keine gute Idee.

Ich kann doch meine Orangen so pflücken, wie ich will.

Ich stelle die Waffe hier ab, falls er zurückkommt.

Diesmal haben wir sie ganz sicher vertrieben, was?

Genau wie bei San Juan Hill.

Was ist los? Stimmt etwas nicht?

Opa, warum hast du mir nicht gesagt, dass du doch nicht gehst?

Was hat dich schließlich umgestimmt?

Tja…

Mir ging plötzlich so einiges durch den Kopf.

Zum einen diese Bäume.

Seit 40 Jahren sind wir alte Freunde, könnte man fast sagen.

Was für ein Freund wäre ich, stünde ich bloß daneben

und ließe zu, dass die Bäume, die mir jahrelang halfen,

von einem Eisenapparat zu Tode gefressen werden?

Wir haben doch über die Bäume gesprochen, Opa.

Ich dachte auch an die Parade am Volkstrauertag.

Großmarschall dieses Jahr.

Der einzige überlebende Veteran des Spanisch-Amerikanischen Krieges.

Träger einer Ehrenmedaille.

Sollen die mich etwa aus dem Heim

abholen kommen?

Ich würde mich zu sehr schämen.

Das ist doch Unsinn. Keiner würde sich etwas dabei denken.

Na ja, Hardtack schon.

In dem Heim sind keine Hunde erlaubt.

Jim versteht uns.

Er stimmte gestern zu, dass wir

unbefristet bleiben sollten.

Du hast mir die ganze Zeit zugestimmt,

dass Opa verkaufen soll.

Nun, anstatt nur Mr. Thorntons Traktarchitekt zu sein,

war ich sein treuer Handlanger.

Es erschien mir richtig,

bis dein Opa gestern mit mir sprach.

Jetzt stehe ich ihm bei.

Er brachte mich zum Anwalt.

Ein Kerl namens Mason, der helfen will.

Und was passiert mit dir,

wenn Mr. Thornton das erfährt?

Hardtack. Komm her!

Braver Junge. Guter Hund.

Nein, es kommt definitiv nicht gelegen.

Natürlich komme ich.

Sie verwalten ja den Geldbeutel.

-Wer ist am Telefon? -Ja.

Der Dagobert der Bank,

-Osgood. -Natürlich.

Er will wohl seinen Anteil wieder.

Gut. Ich bin in 30 Minuten da. Tschüss.

Doyle, haben Sie Osgood vom Keller-Stopp erzählt?

Nein, warum sollte ich?

Ich würde zu gerne wissen, wer das war.

Janis, raus. Wir müssen reden.

Raus, Janis.

Also gut. Was soll das alles?

Ich gebe besser weiter, was Wheeler mir heute erzählt hat.

Der alte Mr. Keller kneift wegen ihm.

Wheeler? Er arbeitet für mich. Warum sollte er das tun?

Er sagt, er sei Architekt, nicht Industriespion.

Was sagt man dazu?

Rettet ihn von einem 90-Dollar-Job als Zeichner,

zahlt mehr, lässt ihn entwerfen,

kreieren…

Entlass ihn, Doyle. Soll er doch klagen.

Er will bloß die Modelle.

Die Modelle? Die gehören alle mir.

Wheeler bringt uns in eine echte Zwickmühle.

Eine fatale, wenn wir das Keller-Land nicht bekommen.

Für dich. Ich bin nur der Projektingenieur.

Du hast doch 10.000 $ investiert,

und Grace auch.

Hat sie dir nicht etwa 60.000 $ gegeben, Thornton?

Frag sie doch. Sie ist deine Frau.

Mache ich.

Ach, und Thornton,

schön, dass du einsiehst, dass Grace meine Frau ist.

Nicht deine.

Mich interessiert nur eines.

Wenn Gerald Thorntons Deal mit Mr. Keller

oder eher mit seiner Tochter nicht zustande kommt,

was wird dann aus meinen 60.000 $?

Informieren wir uns zunächst, Mrs. Doyle.

Und dann können wir…

Ist da Perry Mason?

Courtney Osgood, Pacific National Bank.

Mr. Mason, das ist zweifellos falsch, aber uns wurde mitgeteilt,

dass Sie einen bestimmten mittellosen Orangenbauern, Keller, vertreten.

Der Bericht ist vollkommen wahr, Mr. Osgood.

Ich willigte gestern ein, ihn zu vertreten.

Als Gegenleistung für einen stattlichen Vorschuss.

Meiner Meinung nach hat Gerald Thornton kein Standbein.

Ja, die Enkelin hat sich als Vormund ausgegeben.

Und sicher in gutem Glauben.

Er erteilte keine Vollmacht.

Der Scheck ist wirkungslos und wird zurückgegeben.

Wenn Sie Rechtsberatung wünschen,

wenden Sie sich doch an die Anwälte der Bank.

Auf Wiederhören.

Kein Deal, was?

Die Antwort auf meine 60.000-Dollar-Frage?

Möglicherweise eine Nullreihe.

Nullen? Ich bekomme also nichts zurück?

Ich erstrebe eine Vereinbarung,

die den Anlegern zumindest Teilschutz bietet.

Teilschutz?

Das hört sich gar nicht gut an.

Was ist am Keller-Hain so wichtig?

-Es sind nur ein paar Hektar. -Leider kann

Gerald Thornton ohne ihn nicht genügend Parkplätze

für das Shoppingcenter bieten.

Na und?

Kein Parkplatz bedeutet keine gewerblichen Mietverpflichtungen.

Und das bedeutet keine weiteren Kredite von der Bank.

Ja?

Mr. Grimsby ist hier,

und Thornton ist auf dem Weg.

Verstehe. Danke.

Warum hatten Sie nichts gesagt?

Die Tür führt zum hinteren Korridor,

bei Bedarf.

Sie Banker denken wohl an alles, Mr. Osgood?

-Herein, Mr. Grimsby. -Osgood.

Sie haben einen Deal, Sir.

Sie übernehmen Sunrise Hills?

-Wenn Sie die Zinsen übernehmen. -Ja.

Aber was ist mit den Investoren, Mr. Grimsby?

-Thornton selbst. -Keinen Cent.

Die Bank ist da raus.

Aber viele verlieren ihr Erspartes.

-Kann… -Wen vertreten Sie?

-Die Investoren oder die Bank? -Die Bank!

Und was sagt die Bank? Ja oder nein?

Sieh mal einer an. Seht mal, wer hier ist.

Die Geier ziehen ihre Kreise.

Dein Geruchssinn ist gestört.

Ich bin nicht tot!

Das freut mich, Gerald. Sehr sogar. Weißt du, warum?

Ich werde dein Ende genießen,

so wie du meines bei Fresno genossen hast.

Wie viel Zeit gibt mir das Komitee?

Eine Woche für die Mietverträge.

Das ging aber schnell.

Deal hinter meinem Rücken.

Nicht hinter Ihrem Rücken.

Sie sollen Mr. Grimsbys Angebot hören.

Das kenne ich auch so.

Leichtes Geld, mit ein wenig Rache, ja?

Keine Chance.

Ich gebe das Projekt auf, bevor Sie

auch nur eine 5-Cent-Briefmarke abstauben.

Merken Sie sich das auch.

Spielst du nicht mit dem Feuer, Jimmy?

Mrs. Doyle.

Ich hatte Thornton erwartet.

Was machen Sie noch hier?

Nicht das, was du tust.

Sag mal, bist du nicht von Sunrise Hills

abgesprungen?

Das Zeug gehört mir. Das habe ich in meiner Freizeit gemacht.

Ich nehme es mit.

Na ja, toll für dich.

Wie weit wirst du damit kommen?

Mach dich vom Acker! Raus hier! Idiot!

Der sollte an die Leine…

Na, was haben wir denn hier?

Mr. Wheeler sagt, er erobere etwas von seinem Plunder zurück.

Ach ja?

Witzig, und ich dachte, das wäre mein Plunder.

Was soll das?

Darüber reden wir später noch.

Allerdings.

-Gute Nacht, Mrs. Doyle. -Wiedersehen, Jimmy.

Leg das hässliche Ding weg. Es macht mich nervös.

Kein Wein?

Grace, ich bin nicht in Trinklaune.

-Das sagte ich dir am Telefon. -Ja, ich weiß.

Vor ein paar Wochen hast du mich dafür noch angerufen.

Liegt es an mir?

Oder an dieser heißen Sekretärin, Janis?

Ist es, weil ich pleite bin?

Grace, nichts davon. Ich arbeite viel.

Habe Sorgen. Jetzt dieses Keller-Chaos…

Grace.

Ich bin verrückt nach dir. Das weißt du.

Ach ja?

Gut, Schatz.

Überzeugt.

Soll ich dir mit dem Keller-Land helfen?

Gern, der Alte will aber nicht verkaufen.

Ich denke doch.

Ich habe nachgegraben

und ein paar Schwachstellen gefunden.

Darunter die Medaille, auf die er so stolz ist.

Das ist eine Schwäche?

Du wirst schon sehen.

Und es gibt noch eine.

Hardtack?

Ich wusste, dass er da ist.

-Der hier? -Ja!

Ja, Hardtack, du dummer Hund!

Wurde schon mal abgeholt, vor zwei oder drei Jahren.

Nachmittags allerdings.

Wieso fangen Sie so früh an, Hunde zu fangen?

Der Hilfssheriff brachte ihn her.

Der Hilfssheriff, was?

Ist die Strafe höher als beim letzten Mal?

Es gibt keine Strafe.

Wir können ihn mitnehmen?

Nehmen Sie sich lieber

-einen Anwalt. -Einen Anwalt?

Wenn er nicht hingerichtet werden soll.

Hingerichtet? Hardtack?

Als Staatsanwalt

weiß ich, dass nur die engste Zusammenarbeit

aller verschiedenen Exekutivorgane die Kriminalität

in dieser Metropolregion kontrollieren

und schließlich unterbinden kann.

Deshalb rufe ich den Polizeichef und den Sheriff zur Kooperation auf…

Ja, Mabel?

Der Staatsanwalt? Schon gut. Stellen Sie ihn durch.

Hallo Tom. Was kann ich…

Ein Hundebiss-Fall? Das soll mich interessieren?

Wer verteidigt den Hund?

Euer Ehren,

aufgrund mangelnder Fakten

zur Begründung einer öffentlichen Straftat

wird die Klage abgewiesen.

Dem Angeklagten, Amos Keller, wird strafrechtliche Verantwortung

im Zusammenhang mit einem

von seinem Hund verübten Angriff auf Gerald Thornton zugewiesen.

Die Anklageschrift erwähnt

aber nicht, ob der Angeklagte wusste,

dass sein Hund bösartig ist,

und ob er beim Geschehen anwesend war.

Ein Mann bürgt jederzeit für seinen Hund.

Nicht im kriminellen Sinne. Das hängt von vielem ab.

Das richtige Verfahren wäre wohl eine Anklage gegen den Hund gewesen.

-Der Anwalt scherzt. -Keineswegs.

Viele Tiere wurden bereits angeklagt und vor Gericht gestellt.

Fast 100 in Frankreich, als Letztes eine Kuh, 1740.

In der Schweiz wurde 1474 ein Hahn wegen des Verbrechens

ein Ei gelegt zu haben, zum Tode verurteilt.

In Autun verklagte man die Stadtratten

als öffentliches Ärgernis,

aber sie gewannen.

Welch seltene Ehre, der Hr. Bezirksstaatsanwalt.

Sind Sie beruflich hier?

Nein, ich habe nur eine vertraute Stimme gehört

und wollte nachsehen.

Bitte erzählen Sie mehr zu den Ratten.

Wir wären alle fasziniert, Mr. Mason.

Aber da wir uns im 20. Jahrhundert befinden,

ist die Anklage gültig.

Wir setzen den Prozess fort.

Gegen 7 Uhr morgens stieg ich aus meinem Auto,

als der Hund plötzlich aufsprang und mich angriff.

Und zwar der da drüben.

Ich wehrte mich, er biss mich ins Bein, in den Arm.

Was war dann, Mr. Thornton?

Janis, Miss Carr, meine Sekretärin, hatte es vom Wohnwagen aus gesehen.

Sie rief die Sheriffs,

der Hund wurde abgeführt.

Ihr Zeuge, Mr. Mason.

Mr. Thornton, haben Sie nach dem Angriff dieser Bestie auf Sie

irgendein Mitglied der Familie Keller kontaktiert oder kontaktieren lassen?

-Nein, habe ich nicht. -Sie veranlassten doch,

dass Mr. Osgood,

der Ihr Projekt finanziert,

Miss Keller anrief

und sagte, Sie würden den Hund verschonen,

wenn Mr. Keller seine Meinung ändert und den Hain verkauft?

Das ist mir nicht bekannt.

Wie viel steckt

in Ihrem Sunrise-Hills-Projekt?

Mehrere Millionen.

Stimmt es nicht, dass Sie ohne den Hain

den Anspruch verlieren?

Das hat absolut nichts damit zu tun!

Ganz sicher, Mr. Thornton?

Erfanden Sie den Angriff als Druckmittel,

um Keller zum Verkauf zu zwingen, um sein Tier zu retten?

Das ist lächerlich.

Wie sollte ich die Risse in der Kleidung und die Wunden erfinden?

Oh ja, es gab Prellungen, Schürfwunden

und Risswunden an Mr. Thorntons Bein und Arm,

und ich habe sie an diesem Morgen behandelt.

Prellungen, Schürf- und Risswunden durch die Zähne eines Hundes?

Mr. Thornton sagte, er wurde gebissen.

Ich glaubte ihm.

Aber es könnte auch etwas anderes als ein Hund gewesen sein?

Nahezu unendlich viele Dinge, vom Tiger bis zum Klauenhammer.

Von wegen Tiger und Klauenhämmer. Der Hund da drüben hat ihn gebissen.

Ich habe es vom Wohnwagen aus gesehen.

Ist es nicht praktisch, Miss Carr,

dass Sie genau dann da waren,

als sich der Angriff ereignete?

Nein.

Mr. Thornton und ich machen oft Überstunden.

Gut, Miss Carr.

Keine weiteren Fragen.

Unser letzter Zeuge.

Sie haben es nicht ganz richtig verstanden.

Ich rief Miss Keller an, aber nicht auf Thorntons Bitte hin.

Und ich sagte lediglich, ich könne

Thornton dazu überreden, es ruhig angehen zu lassen,

wenn ihr Opa den Hain verkauft.

Und weshalb?

Sind Sie Geschäftspartner?

Nun, in gewisser Weise ja, über die Bank.

Mr. Thornton lieh mehr als eine halbe Million Dollar

und um andere Vorkehrungen zu vermeiden,

sollte er das Projekt fertigstellen.

Was er ohne das Keller-Land nicht schaffen wird.

Was er ohne das Keller-Land nicht schaffen wird.

Vielen Dank, Mr. Osgood. Keine weiteren Fragen.

Nennen Sie uns Ihren Namen,

Ihre Adresse und Ihren Beruf?

Amos Kenesaw Mountain Keller,

Kenesaw Mountain ist der Name einer Bürgerkriegsschlacht.

Zweites Indiana, Papa war dabei. Das fügte er…

Adresse und Beruf, Mr. Keller.

11231 Citrus Avenue.

Jetzt bin ich Orangenzüchter,

aber ich war von allem ein bisschen,

darunter Bienenhirte.

Bienenhirte?

1896 trieb ich die größte Bienenherde aller Zeiten.

Von Montana nach Kalifornien.

Begann mit der Königin, die anderen folgten.

Auf den Rocky Mountains fror ein Kälteeinbruch die ganze Zucht ein.

Ich lud sie auf Waggons,

bis die Sonne sie auftaute, und…

Danke, Mr. Keller. Danke sehr.

Sir, Sie sind doch auch Armeeveteran, nicht wahr?

Ja. Kuba 1898.

Teddy und seine Rough Riders. Teddy Roosevelt.

Sie ritten mit ihm am San Juan Hill und gewannen eine Auszeichnung?

Die Leute sagen immer San Juan.

Die Schießerei war bei Kettle Hill. Ein Außenposten in San Juan.

Und wir ritten nicht, wir krochen. Durch den Dschungel und Schlamm…

Aber Sie wurden ausgezeichnet?

Ach so, das. Ja.

-Ich denke schon. -Die Ehrenmedaille, nicht wahr?

Ja.

Herzlichen Glückwunsch.

Was nun den Hund Hardtack betrifft, wie lange besitzen

Sie ihn schon?

Also, mal sehen.

Ich bekam ihn damals,

als ich ein Stinktier mit einer Wildkatze kreuzen wollte…

Seit wann gehört er Ihnen, Mr. Keller?

Nun ja, schon seit er ein Welpe war. Ungefähr neun oder zehn Jahre.

Hat Hardtack in diesen neun

oder zehn Jahren

jemals gebissen?

Nein, Sir. Noch nie.

Sie dürfen, Mr. Rice.

Keine Fragen.

Keine weiteren Fragen.

Damit ist die Verteidigung abgeschlossen.

Außer dem Besitzer haben Sie keine weiteren

Leumundszeugen für den Hund?

Mit Verlaub, das ist nicht nötig.

Einem Manne in solcher Position

ist zu glauben.

Position wie Bienenhirte, Mr. Mason?

Ich dachte eher an die Ehrenmedaille.

Die Verteidigung legt dar, dass er verlässlich ist.

Da Mr. Keller glaubte, sein Hund sei freundlich

und harmlos, und ich finde,

das Verhalten des Tieres bestätigt das,

wie man diesem Hund oder diesem Mann tödliche Absicht

für einen Angriff vorwerfen kann,

dafür müsste er vom Kläger vorsätzlich

provoziert…

Ich brauche keine Argumente, Mr. Mason, denn,

es sei denn, es gibt kräftigere Beweise…

Nein, Euer Ehren.

…gilt der Angeklagte als unschuldig.

Es wird angeordnet, dass der Hund Hardtack

zum Besitzer zurückkehrt,

mit der Maßgabe,

dass er stets in Gewahrsam gehalten wird.

Gericht vertagt.

Hardtack. Komm her, Junge.

Komm her, Hardtack. Guter Junge.

Hardtack, wie geht es dir, Kleiner?

Mensch, Perry,

läuft das Geschäft so schlecht?

Ich meine, Hühner, Ratten, Hunde und Katzen?

Oder schwang hier noch etwas anderes mit?

Es schwingt immer etwas mit,

wo viel Geld involviert ist, Hamilton.

Hoffen wir einfach, dass niemand zu weit geht.

Pst!

Hardtack?

Opa.

Opa!

SUNRISE HILLS MODERNE HÄUSER

Sie mussten ja früh aufkreuzen,

da der alte Herr im Hain

ein Mandant Ihres Kumpels Perry Mason war.

Wir hörten es im Radio.

Schon klar.

Folgender Deal für Sie.

Ich erzähle Ihnen alles,

wenn Mason den alten Mann für uns findet.

Er ist weg,

aber er muss auch befragt werden.

-Ok? -Ok.

Gut. Hier sind die Highlights.

Die Leiche wurde von Feldaufseher Doyle und seiner Frau gefunden,

als sie ihn kurz vor 8 Uhr zur Arbeit brachte.

Bauchschuss aus nächster Nähe mit Schrotflinte.

Schätzungsweise gegen 1 Uhr morgens.

-Die Schrotflinte schon gefunden? -Nein. Noch nicht.

Hinweise auf den Schützen?

-Fußabdrücke. -Suche abgeschlossen, Lieutenant.

Soweit ich sehe, wurde nichts angerührt.

Einschließlich des Safes?

Voll daneben. Es gibt keinen Safe. Wir zahlen per Scheck.

Das haben Sie und Thornton gestern gemacht,

Schecks ausgestellt?

Sie meinen, ich war da?

Lippenstift auf einem der Gläser.

Wieder daneben. Ich beweise, ich war nicht hier.

Seien Sie gewiss.

Darf ich gehen?

Ich denke schon.

Wären alle Polizisten so hübsch,

würde ich kriminell werden.

Tschüss.

-Wow. -Doppeltes Wow.

Thorntons Sekretärin.

-Wollen Sie ihren vollen Namen? -Nein.

Nur ihre Nummer. Ach, diese Fußabdrücke,

wem gehören die?

Männer, Frauen und einem Hund.

Einem Hund?

Nein, ich habe keinen Schuss oder Ähnliches gehört.

Und Ihr Opa?

Ich habe ihn seit gestern Abend nicht gesehen.

Er ist wohl früh weggefahren.

Wo ist seine Schrotflinte?

Perry. Ärger.

Thornton wurde wieder gebissen.

War Hardtack auch die ganze Nacht hier?

Ja. Er war heute Morgen noch angebunden.

Kann er aus dem Halsband raus?

-Was hat er? -Was machen Sie mit dem Hund?

Ist der Hund Ihr Hauptverdächtiger?

Sehr witzig.

Den bringen Sie uns, Mr. Mason.

Hardtack, komm her.

Du solltest doch angebunden sein.

Nein, warten Sie.

Was ist das hier?

Eine Auslese, die zur Saftverarbeitungsanlage

transportiert wird.

Mal sehen, was die Polizeiverarbeitungsanlage

mit dieser Auslese macht.

Wo warst du denn?

Ich warte seit zwei Stunden.

Auf der Suche nach Mr. Keller.

Der junge Mr. Wheeler ruft etwa alle zehn Minuten

völlig panisch an.

-Er will dich treffen. -Wo?

Hollywood, bei Las Dugas and Sunset,

auf einem Parkplatz.

Fahren wir.

Endlich. Ich habe Keller.

Sie haben was?

Ja, er ist bei mir im Bungalow.

Er ist seit heute um 9 Uhr dort.

Als ich das von Mr. Thornton hörte, war klar,

dass die Polizei wegen des Hains

hinter Mr. Keller her sein würde.

Ich habe ihn abgefangen.

Was sollte das denn?

Zum Schutz,

bevor er sich beim Verhör in etwas reinredet,

dass er früher Indianer erschoss oder so.

Sie wissen schon.

Warum haben Sie ihn nicht ins Büro gebracht?

Die Polizei hätte dort sein können,

er war ja mal Ihr Mandant.

Ich sehe mal nach, ob uns hier niemand beobachtet,

und bringe Sie hin.

Ich bin Paul Drake. Ich komme mit.

Ich frage mich, ob das wirklich Opa war.

Das mit Thornton?

Sie glauben das, oder?

Deshalb versteckten Sie die Waffe.

Möchten Sie reden?

-Da hinten ist alles sauber. -Ich hole Perry.

Nachdem ich die Waffe versteckt hatte, kam Hardtack zurück,

also band ich ihn an und ging zu Bett.

Sie haben Ihrem Opa davon nichts erzählt?

Wie denn, ohne ihn zu beschuldigen oder zu verdächtigen?

Ich meine,

ich wollte ja,

aber ich hörte ihn früh losfahren…

Na gut.

Warum versteckten Sie die Schrotflinte,

statt die Patronenhülse rauszunehmen

und sie zurückzulegen?

Sie kennen doch Ballistiktests.

Die sind für Gewehre und Kleinwaffe, Sandra,

nicht für Schrotflinten. Sie machten sich strafbar

und erwiesen Ihrem Opa einen Bärendienst.

Und Mr. Wheeler wohl auch.

Das Gesetz ist mir egal.

Ok.

Mal sehen, was Ihr Opa zu sagen hat.

Bescheiden, aber heimisch.

Ich habe ihm gesagt, er kann im Schlafzimmer schlafen,

da ist er wahrscheinlich.

Wo bleiben Sie denn? Mr. Keller und ich waren besorgt.

-Geht es dir gut, Opa? -Natürlich.

Erzählte ihm meine Geschichte,

und dann spielten wir Dame.

Übung macht den Meister.

-Wie haben Sie ihn gefunden? -Lauferei, Herumfragen.

Und als Sie hier nachfragten,

bat er Sie rein?

Ich habe einen Haftbefehl, falls Sie das meinen.

Anklage wegen vorsätzlichen Mordes.

Es tut mir leid, aber…

Bevor Sie Mr. Keller mitnehmen, würde ich gern mit ihm reden.

Reden Sie nur.

Die Person auf dem Haftbefehl

ist Sandra Keller.

Der Staat wird nachweisen, dass Sandra Keller teils getötet hat,

um sich von einem finanziellen Deal

mit dem Opfer zu befreien,

teils, um das Haustier vor seiner Hinrichtung zu bewahren,

weil es zweimal angegriffen hatte,

um ihren Großvater vor Schande und einer möglichen

Strafverfolgung zu bewahren.

Ein Knäuel verworrener Motive wegen eines Konflikts

um einen Hain, der so wertvoll ist,

dass man seine Orangen fast als golden bezeichnen kann.

Nun, Hr. Doktor,

haben Sie vor der Durchführung der Autopsie,

deren Ergebnisse bekannt sind,

zunächst die Kleidung am Körper untersucht?

Ja. Das tun wir immer,

bevor die Gerichtsmedizin übernimmt.

Und wie war ihr Zustand?

Die Hemden waren an der von den Kugeln

getroffenen Stelle zerfetzt und unkenntlich.

Fiel Ihnen etwas Ungewöhnliches auf?

Ja. Knapp über dem linken Knie befand sich

ein gezackter Riss.

-Kam der auch von der Schrotflinte? -Nein, von einem anderen Agenten.

-Vielleicht die Zähne eines Hundes? -Vielleicht.

Mr. Mason?

Vielleicht, aber vielleicht auch nicht?

Was meinen Sie?

Tigerzähne oder ein Klauenhammer hätten die Hose zerreißen können?

Ja, es könnte jegliches Objekt mit scharfen, gezackten

-Kanten gewesen sein. -Danke.

Nachdem das Haustier Ihnen gezeigt hatte,

wo die Waffe versteckt war,

was haben Sie damit gemacht?

Ich führte im Labor einige Tests durch.

Was kam heraus?

Dass sie kürzlich abgefeuert worden war,

die leere Hülse zu

der im Körper gefundenen Kugeln passte,

und dass auf den Metallteilen

Fingerabdrücke zu finden waren, die wir

als die der Angeklagten identifizierten.

Diese Hausschuhe wurden bewiesenermaßen

im Schlafzimmer der Angeklagten gefunden.

Haben Sie sie im Polizeilabor Tests unterzogen?

Ja. Darauf waren Flecken.

Der Absorptionstest ergab, dass es sich um Blut

vom Typ AB handelte.

Sie kennen die Blutgruppe des Opfers?

Ja, sie ist derselbe Typ, Typ AB.

Was hat Ihre Laboruntersuchung über das mit Lippenstift befleckte Glas

aus dem Sunrise-Hills-Wagen ergeben?

Es gab einige Fingerabdrücke

von der Angeklagten.

Davon bin ich überzeugt.

Alle Gläser waren sauber, als ich ging.

Dafür sorge ich jedes Mal.

Dann müssen der Lippenstift und die Fingerabdrücke der Angeklagten

später auf das Glas gelangt sein.

Einspruch. Die Frage ist argumentativ,

erfordert ein Fazit seitens der Zeugin.

Einspruch stattgegeben.

Na schön.

Wie spät war es, als Sie gingen,

nachdem alle Gläser gewaschen waren?

8 Uhr abends.

Ich sah, dass jemand bei ihm war,

also wartete ich im Auto. Es war etwa 10 Uhr abends.

Die Sache mit Thornton war privat?

Sehr privat.

Ich wollte sticheln,

so wie er es nach Fresno getan hatte,

und wollte keine Zuschauer.

Und der Besuch ging schließlich?

Zehn Minuten später. Eine Frau, wild wie eine Hornisse.

Ich sah sie nicht, aber hörte sie.

Sie schrie:

"Wenn Sie Opa so was Schlimmes antun,

knallt er Sie mit seiner Schrotflinte ab.

Und wenn nicht er, dann ich."

Und dann lief sie zum Keller-Haus.

Wärst du bei den Rough Riders, du Grünschnabel,

würdest du nicht so mit mir reden.

Euer Ehren.

Mr. Keller, der Staatsanwalt tut nur seine Pflicht.

Sie müssen ihm antworten, egal wie es klingt.

Nun ja, Sandra kam gegen 22:30 Uhr zu mir,

völlig aufgebracht wegen dem,

was Thornton mir androhte, falls ich

nicht verkaufe.

Und womit hatte Thornton gedroht?

Richter, muss ein Angeklagter

auf alles antworten?

Man kann ihn nicht zwingen, sich selbst zu belasten.

Gut, dann antworte ich ihm nicht,

ich bin der wahre Angeklagte,

denn ich habe Gerald Thornton getötet.

Opa!

Ach, wirklich? Erzählen Sie uns doch davon.

Na ja,

Hardtack weckte mich, als er weglief,

also ging ich hinunter und sah, dass er zum Wohnwagen lief.

Ich nahm die Waffe und folgte ihm,

weil er erledigt wäre, würde er Thornton noch mal beißen.

Das hatte er bereits, als ich ankam.

Also brachte ich Thornton um, damit Hardtack nicht getötet wird.

Was ist mit diesen blutbefleckten Hausschuhen, Mr. Keller,

die Ihrer Enkelin zugeordnet wurden?

Wie erklären Sie diese?

Na ja, ich trug sie.

Sie trugen diese Hausschuhe?

Entspricht das auch der Wahrheit, Mr. Keller?

Oder ist es wie mit dieser Ehrenmedaille,

die Sie angeblich besitzen?

Ich habe eine.

Sehen Sie. Genau hier. Trage sie immer bei mir.

Wo haben Sie die gekauft? In einem Leihhaus?

Leihhaus? Die gewann ich in Kettle Hill.

Gut, Mr. Keller,

wir fragten beim Kriegsministerium.

Da steht nicht, dass Amos Keller

in der Schlacht von San Juan eine Medaille bekam.

Es gab einen Amos Keller bei den Rough Riders.

Er war Angestellter

und saß sicher im Lager, als der Hügel gestürmt wurde.

Was sagen Sie dazu, Mr. Keller?

Dieser arme alte Mann. Ich wollte mich verkriechen.

Wie konnte Burger ihm das antun?

Er musste Mrs. Doyles Aussage untermauern,

dass Thornton drohte, Keller als falschen Helden zu entlarven.

Warum sagte Sandra nichts?

Sie hoffte, dass es nie rauskommt.

Perry,

warum hat sie in Thorntons Wagen mit ihm getrunken?

Reines Sodawasser, Della.

Was Mr. Burger sorgfältig verschwiegen hat.

Sie wollte Thornton die 10.000 $ zurückgeben,

die sie per Post geschickt und zurückerhalten hatte.

Das Feuerwerk begann, als er ihrem Opa drohte.

Das Pentagon bestätigt Burger.

Die einzige Medaille, die dort verliehen wurde,

ging an den Soldaten Charles Fellows.

Ruf Cody bei Gelegenheit an.

Vielleicht kann der Zeitungsredakteur mehr aus den Akten holen.

Was hast du zu den Investoren?

Schräge Sache. Er hielt sich damit sehr bedeckt.

Der einzige große Investor bisher

ist Doyle, der Vorsteher.

Zehntausend.

Überprüf alle anderen. Alle Firmendaten, Vollmachten

und sonstige Hinweise.

Wie steht es mit der Bestandsaufnahme vom Wohnwagen?

Andy ließ sie mich ansehen.

Keine Akte zu Keller, kein Scheck über 10.000 $,

keine Investorenliste, keine Akten, nichts.

War jemand vor der Polizei dort gewesen?

Laut Janis, der Sekretärin,

wurde nichts angerührt.

Janis Carr…

Einen Moment, bitte.

Ach,

sieh mal einer an.

Sie haben meine Botschaft also doch gehört.

Ich habe es verstanden. Ziehen Sie sich an.

Nicht so schnell.

Ich bitte Sie, mit mir in die Innenstadt zu fahren.

Es ist also doch nicht mein Charme?

Haftbefehl?

Ich gehe nirgendwo hin.

Wenn Sie mich anfassen, schreie ich.

Brauchen Sie Hilfe beim Anziehen?

Sogar die Frauen-Gestapo dabei.

Na gut, Sie gewinnen.

Warum nicht hier?

Klar.

Wo sind Thorntons Privatakten?

Ich habe sie nicht. Sie waren weg, als…

Na gut.

-Ich habe den Lieutenant belogen. -Warum?

Die Musterhäuser und Skizzen von Wheeler waren weg,

also hatte er auch die Akten.

Klar, ich wollte etwas dafür,

dass ich schweige, aber…

Was soll das? Sie sind Masons Sekretärin.

-Richtig. -Sie macht ein paar Notizen.

Sind Sie nicht Polizist?

Wie kommen Sie darauf?

Ich bin Privatdetektiv.

Was ist das denn?

Lasst mich raus!

Ist da jemand?

Wer war das?

Ich weiß es nicht. Ich…

Ich hörte die Klingel, schaute hinaus und bumm!

Haben Sie Ihre Modelle und Skizzen in der Mordnacht

aus dem Wohnwagen geholt?

Ja. Sie sind in der Garage.

Thornton war tot, als ich ankam.

Ich nahm die Sachen trotzdem mit.

Auch Thorntons Privatakte?

Ja. Darunter die, die Mr. Keller entlarvten.

Was noch?

Eine handschriftliche Liste der Sunrise-Hills-Investoren.

Ich sah etwas Seltsames.

Alle Kleinanleger wurden namentlich aufgeführt,

aber die größten, die mit 60.000 und 90.000,

hießen X und Y.

-Die Akte ist weg. -Ja, das dachte ich mir.

Paul, ich habe eine Idee, wer der Mörder sein könnte,

brauche aber Beweise.

Finde den besten HNO-Spezialisten der Stadt.

HNO? Für dich?

Nein. Für Hardtack.

Nein, Sir. Ich bin weder X noch Y auf der Liste von Wheelers Aussage.

Ich habe 10.000 $ investiert, mehr nicht.

Welchen Betrag hat Ihre Frau Grace eingezahlt, Mr. Doyle?

-Die 60.000 oder die 90? -Die 60.

Das war jeder Penny, den…

Ja, ich wusste es, Grace. Von dem Geld

und von Thornton.

Ich brachte ihn auf die Idee, den Alten mit dem Hund

und der Medaille in die Zange zu nehmen.

Was ließ Sie vermuten, dass die Medaille eine Fälschung war?

Meine Eltern waren Soldaten,

ich weiß, wie viele Betrüger sich als Helden ausgeben.

Ich sah nach und bingo.

Oder eher drei Zitronen, Mrs. Doyle.

Darf ich kurz Amos Keller einberufen?

Nicht wegen dieses Falles, eher

im Interesse der Gerechtigkeit.

Mr. Keller,

erinnern Sie sich an Mr. Charles Fellows

aus Cody, Wyoming?

Klar. Er war in meiner Firma in Kuba.

Ist jetzt großer Politiker.

Er ist letzte Woche gestorben.

Was, Charley? Tot?

Ja, und Sie werden in seinem Testament erwähnt,

aus dem ich zitiere:

"Schließlich zum besten Lügner, den ich je kannte,

Amos Kenesaw Mountain Keller,

dessen Talente gipfelten, als der Angestellte

beim Angriff auf San Juan Hill für einen

Angsthasen einsprang,

was ihm eine Medaille einbrachte.

Amos, dem ich die Medaille schenkte,

vermache ich mein Schwert, meinen Dienstanzug

und meinen ewigen Dank für sein Stillschweigen

über etwas, das die Familie eines Jungen und seine Zukunft

zerstört hätte."

Das stand im Testament?

Ich kann sie wirklich tragen?

Ja, Mr. Keller.

Für immer.

Mrs. Doyle,

dies ist ein medizinischer Bericht über Hardtacks Hals und Nacken.

Er zeigt Prellungen, Abschürfungen und Haarverlust,

was heißt, er wurde mit einem Würgehalsband hochgezerrt,

eventuell über eine lange Strecke geschleift.

Was geht mich das an?

Da Sie die Hundeexpertin sind und Thornton in den Komplott

über einen vorgetäuschten Biss verwickelten…

Hätten Sie oder ein Involvierter Hardtack nicht

an jenem Abend zum Wohnwagen zerren

und vorgeben, den Komplett fortzusetzen, und dann Thornton

mit der Schrotflinte töten können?

Warum sollte ich?

Wegen Janis Carr vielleicht?

Grund genug,

aber nein. Ich habe Todesangst vor Hunden.

Das wissen alle.

Wozu 90.000 investieren,

wenn ich alles umsonst kriege?

Warum sollte ich ihn umbringen?

Die Bank war bereit, mit Mr. Grimsby zu verhandeln,

falls Thornton das Land nicht bekäme.

Und die Investoren waren ebenfalls dazu bereit?

Nun ja…

Nun, sie…

Sie sollten leider rausgeekelt werden.

Aber mit der Lebensversicherung, die Thornton von der Bank verlangte,

sind sie jetzt abgesichert?

Ja, ich glaube schon.

Dann bekommen Sie Ihre 90.000 $ zurück?

Mr. Mason,

Leiter der Bank dürfen nicht investieren,

wo Konflikte entstehen könnten.

Ach so, verstehe.

Euer Ehren, in Bezug auf diesen Hund…

Sie sind entlassen.

Einen Moment noch.

Ich würde gern einige Rückzugsvermerke durchgehen.

Halten Sie ihn so lange?

Diese Rückzugsvermerke, Mr. Osgood,

zeigen 50.000 $ Ihres eigenen Geldes.

Woher kamen die restlichen 40?

Die Sie bei Thornton investierten? War es Veruntreuung?

Haben Sie Geld unterschlagen?

Das war mein Geld. Jeder Penny.

Mit der Lebensversicherung von Thornton bekommen Sie es zurück?

Ja.

Bringen Sie ihn weg.

Nimmt ihn bitte jemand?

Ziehen Sie seinen Kopf hoch.

So hielten Sie ihn in jener Nacht, nicht?

Daher kamen die Wunden.

Er erinnert sich an Sie, nicht?

Na schön.

Was war Ihr Motiv?

Ich investierte immer große Summen für die Bank,

durfte es nie für mich tun.

Diesmal tat ich es heimlich.

Er drohte, mich zu verraten,

sollte ich keinen zweiten Angriff vortäuschen.

Ich sah die Schrotflinte und dachte, sie sei der Ausweg.

Kein Verrat. Meine Ersparnisse zurück. Ja!

Ja.

Ich erschoss ihn.

Opa, schnell! Die Parade geht ohne dich los.

Es ist der schönste Tag seines Lebens.

Dank Ihnen ist er jetzt ein legitimer Held.

Nein. Dank eines Angriffs auf einem Hügel.

Jetzt aber schnell. Die ganze Parade hängt von mir ab.

Warten Sie. Hardtack!

Hardtack! Wo bist du, Junge?

Komm schon, Hardtack. Komm her.

Guter Junge.

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