All language subtitles for Diana Gejagt und verf__hrt 2018 HD BluRay.x264.SRTdeutsch

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Original subtitles

Spürst du nicht das Chaos sozialer Unterdrückung,

die Logik der absoluten Ungerechtigkeit?

Werde zum Aufschrei.

Diana.

Diana.

Diana.

Diese Woche zeigen wir Ihnen Licht und Schatten

eines der wichtigsten Bezirke Europas.

Wir laden Sie ein, die zwei Gesichter von Madrids

Goldener Meile und dem Börsenviertel zu entdecken.

Der Bezirk erstreckt sich über mehrere Kilometer von der Plaza de Colon bis

zum neuen Finanzzentrum - vorbei an den Nuevos Ministerios und dem Cuzco.

Madrids Goldene Meile hat sich über die Jahre stark modernisiert

und mit ihrem Architekturstil internationale Anerkennung erhalten.

Heute werden wir nicht nur die bekannten Aspekte dieses Viertels beleuchten,

die sich hauptsächlich um Erfolgsgeschichten drehen, sondern hinter die

Fassaden blicken und die Geheimnisse aufdecken, die sich dort verstecken.

- War das okay? - Das war gut.

Sicher? Sollen wir's nicht nochmal...

Oder? Fürs Licht? Seid ihr sicher?

- Stimmte alles. - Aber das Licht?

Sag, Sofia, wie sind Sie in diese Welt hineingeraten?

Ich war Kellnerin und habe kaum was verdient.

Ich brauchte Geld, also hab ich daran gedacht.

Ich war mir sicher und bin das bis heute.

Jemand. Verdient dieser Jemand heute an Ihrer Arbeit?

Nein, dieser Jemand ist irgendwann aufgetaucht.

Ich habe bei einer Agentur angefangen. Die haben

die Termine gemacht und einen Anteil einbehalten.

Dort fängt man an. Am Anfang, wenn man noch keine Ahnung

hat, wie die Dinge laufen. Es läuft alles sehr diskret ab.

Mm-hm- Agenturen-

Ja, aber es gibt auch noch andere Wege.

Es gibt Häuser, wo die Frauen ihre Kunden empfangen. Es gibt Agenturen.

Und es gibt Wohnungen, wo mehrere frei arbeitende Mädchen zusammen wohnen. Das

ist ein gutes Geschäft, weil man Zimmer an seine Kolleginnen vermieten kann.

Kolleginnen? Ich kann mir vorstellen, dass

es nicht leicht ist Freunde zu finden...

- in diesem Beruf, oder? - Ich habe eine Freundin.

- Eine Freundin. - Eine Freundin?

- Ja. - Und in dieser...

...relativen Einsamkeit müssen Sie dann mit schwierigen Situationen umgehen?

Haben Sie mal etwas sehr Schwieriges erlebt, dass Sie niemandem

erzählen konnten? Oder vielleicht nur dieser einen Freundin?

Inwiefern schwierig?

Ich weiß nicht. Vielleicht hat sich Ihnen jemand aufgezwungen?

Wissen Sie, ich bin natürlich nicht von allen meinen Kunden angezogen,

aber ich bin auch nicht von allen abgestoßen.

Hallo?

Sie sind ein Geschäft.

Hallo? Sofia?

- Ich bin hier hinten. - Kommt mit. Beeilt euch.

Hier lebe ich.

Ja, es ist sehr schön.

Das sieht nicht aus wie meine Wohnung.

Also, in der Kamera sieht es sehr gut aus.

- Gut. Dann legen wir los. - Kamera läuft.

- Gut. Sofia, Sie... - Nein, Entschuldigung...

Warum ist es so dunkel?

Ich sagte, es macht mir nichts aus, wenn man mein Gesicht sieht.

- Das Bild ist perfekt. - Ja.

Aber es gibt kein Licht, ich meine...

Ich fühle mich so nicht wohl.

- Soll ich's ändern? Oder nicht? - Wenn sie sich nicht wohl fühlt...

Dann wird es nichts. Es ist natürlich wichtig, dass Sie sich wohl fühlen.

Mal sehen, was wir machen können. Lass uns...

- Was machen wir? - Okay.

- Danke. - Kein Problem.

- Sie sagten, dass Sie das seit über zwei Jahren machen,

richtig? Ich frage mich - in diesen zwei Jahren,

mehr als zwei Jahren, hat niemand, nicht ein Kunde, sich Ihnen aufgezwungen?

Es ist, äh... Leute behandeln Luxusprodukte nicht so.

Verstehen Sie? Mein Preis ist hoch.

Meine Kunden sind meistens sehr gebildet.

Vielleicht ist es schlimm, dass so zu sagen, aber

es trifft eben doch zu, es ist die Wahrheit.

Kunden, die zu billigen Nutten gehen, kommen hier nicht her, so ist es eben.

Und wenn ich jemanden nicht mag, mach ich nicht auf

oder ich sag ihm, er soll gehen. Das reicht dann aus.

Tut mir leid, ich kann nur schwer glauben, dass

es für jemanden, der Familie und Freunde anlügt,

ans andere Ende von Madrid fährt, reicht, die Tür

nicht aufzumachen oder zu sagen, sie sollen gehen.

Ich kann nicht glauben, dass es so idyllisch ist.

Naja, vielleicht ist "idyllisch" nicht das richtige Wort. Es ist nicht...

Es ist viel einfacher.

- Sie sagen, es ist einfach? - Ja. Es ist eben natürlich.

Ich meine... Es ist natürlich, weil ich Sex mag.

Und ich habe Spaß dabei. Mir gefällt es, dafür

etwas zu bekommen. Dafür Geld zu bekommen.

Für die Begierden der Männer.

Es schockiert Sie vielleicht, aber so ist es.

Vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Was ich meine, ist...

Sie begeben sich in eine gefährliche Situation. Sie lassen

Männer in Ihr Zuhause, die Sie vorher noch nie gesehen haben.

Ja.

Ich weiß nicht, wie andere das machen, aber ich treffe Vorkehrungen.

Was für Vorkehrungen, Sofia?

Wissen Sie, der Kunde geht ebenfalls ein Risiko ein.

Sie meinen, nicht nur was ihre Ehefrauen angeht?

Haben Sie auch Kunden interviewt?

Haben Sie sie denn gefragt, ob sie vorher nervös werden?

Nein, bei Männern ist das vielleicht die Angst

vor, es ist so eine Art krankhafte Faszination.

Ganz genau. Adrenalin steigt bis zum letzten Moment.

Nicht sicher zu sein, ob man wirklich hingeht oder den Termin wieder absagt.

Es könnte passieren.

Ja, aber Sofia...

Zu zögern ist eine Sache, aber Sie als Gefahr zu betrachten, ist etwas anderes.

Wirke ich nicht gefährlich auf Sie?

Nein?

Ich kann nichts erkennen, das eine Gefahr sein könnte.

Diese Wohnung.

Die Wohnung könnte eine Falle sein.

Denken Sie drüber nach. Hm?

Stellen wir uns mal vor, das wäre ein Film.

Es ist ein ganz normaler Tag.

So wie heute. Bewölkt. Normal.

Kein Donnern oder Blitzen.

Nichts deutet an, dass heute etwas schreckliches passieren wird.

Der Kunde ist ruhelos zu Hause. Oder auf der Arbeit. Wer weiß?

Es war ein harter Tag im Büro oder es wird einer sein.

Er ist ruhelos, weil er den Vorbau einer Kollegin gesehen hat.

Auf der Straße ist er einer Frau im Minirock begegnet.

Er hat eine Anzeige mit Scarlett Johansson in Unterwäsche gesehen.

- Jano. Jano! - Hey, Eugenia!

Stellen Sie sich das vor, all diese Bilder nacheinander...

- Ist ja gut. - Hör mal, ich wollte dir gratulieren.

Er ist total durch.

Dein Interview war absolut großartig.

- Wurde es schon gesendet? - Ja, es kam gestern raus.

Wow, sehr gut.

Es ist wirklich gut geworden, oder?

Ja, hat ganz schön viel Aufmerksamkeit erregt. Du kannst dir gar nicht

vorstellen, wie viele Informationsanfragen

wir haben. Woah. Es ist völlig verrückt.

Das ist normal. Wir bringen die Firma an die Börse.

Ja. Jano, ich brauche noch einen Schlüssel für dein Büro.

Wofür'?

Die ganzen Informationen sind da drin.

- Das ist nicht nötig. - Guten Morgen, Jano.

Hast du das Meeting schon arrangiert?

Es war nicht möglich, es für heute anzusetzen. Ist auf morgen verschoben.

Okay-

Die haben auf die vollständigen Unterlagen bestanden. Ich

habe aber nicht alle Details. Das ist alles in deinem Büro.

Ja gut. Ich besorge dir alles, was sie brauchen.

Es ist elf Uhr abends, an irgendeinem Mittwoch.

Das Beste, was er erwarten kann, sind Pizza und Porno. Die Üblichen.

Und dann hat er plötzlich eine verrückte Idee. Was, wenn...

Diese Grenze sollte man besser nicht überschreiten.

Was, wenn...

Hm. Er es doch tut.

Da sind sie.

So viele Optionen. Alle Farben und alle Preisklassen.

Aber unser Kunde hat einen feinen Geschmack.

Er hat "Escort" eingegeben, nicht "Nutte".

Wie wär's mit 300, 400 Euro?

Er hat noch Zeit, alles abzublasen.

Oder nicht? Hallo?

Er hört eine sinnliche Stimme, die perfekt zu

dem Foto passt, das er vorher gesehen hat.

Also überzeugter sich selbst, dass drei

oder vierhundert Euro nicht viel ist, für

eine solche Frau. Schließlich verdient er drei oder viertausend Euro im Monat.

Und der Stress seines langweiligen Lebens rückt in den Hintergrund.

Ich gebe ihm eine Adresse.

Capitan Haya 51. Wenn du da bist, ruf mich

wieder an, dann sag ich dir, welches Apartment.

Er erzählt niemandem von der Verabredung.

Und wenn doch, lügt er, was den Ort angeht.

Keiner weiß, wo er ist, und er hat eine Zeit ausgewählt,

zu der ihn niemand erwartet. Er muss nirgendwo sein.

Hallo, ich bin bei der Nummer 51. Was mach ich jetzt?

Siebter Stock, Tür Nummer 7. Bis gleich.

Ganz zu schweigen von denen, die keine Familie oder Freunde

in der Stadt haben. Es gibt so viele einsame Menschen hier.

Menschen, die was aus sich machen wollen, wie ich.

Stellen Sie ihn sich vor. Wie er nach oben geht...

...wie er versucht, niemandem aufzufallen.

Einmal drin, schließt sich die Tür auch schon.

Noch mal. Niemand weiß, wo sie sind. Sie wissen

nicht, was sie hinter dieser Tür erwartet.

Ist das nicht die perfekte Situation für ein Verbrechen?

Jetzt frage ich Sie, Elena...

wer hat Ihnen gesagt, dass ich es nicht ausnutze, am längeren Hebel zu sitzen?

Nein, nein, nein.

Geh ins Wohnzimmer, ganz hinten.

Okay-

- War es schwer, herzufinden? - Nein, überhaupt nicht.

Gefällt dir, was du siehst?

Ja, sehr.

Ja? Das freut mich.

Komm ruhig rein. Deine Jacke kannst du auf dem Sofa ablegen.

Mach ich dich nervös?

Nein. Ist das dein erstes Mal?

- Kann ich dir Wein oder Bier anbieten? - Nein.

- Nein? - Nein. Vielen Dank.

Macht es dir was aus, wenn ich was trinke?

Ja.

Wie war dein Name?

- Dein Name. - Mm, Hugo.

Ah, Hugo.

- Und deiner? - Der stand in der Anzeige.

Ela, dann also.

Ja, dann muss es Ela sein.

Weißt du was, Hugo?

Was?

Früher hab ich Wein getrunken. Jetzt nicht mehr.

Jetzt bin ich süchtig nach Gin Tonic.

Alles daran, die Zitrone, die leichten Noten von

Pfeffer und Kardamom, ich bin verrückt danach.

Bist du sicher, dass du keinen willst?

Nein.

Schmeckt wirklich toll.

- Kann ich vielleicht ein Wasser haben? - Wasser?

Was ist? Fragt sonst keiner nach Wasser?

Nein, Das kommt nicht sehr oft vor.

Es ist mein erstes Mal.

Mit Bezahlen.

Das höre ich oft.

- Was Gesundes für dich. - Danke.

Am besten erledigen wir das unangenehme Geldthema

zuerst, dann können wir das wieder vergessen, okay?

Sicher.

Wie lange willst du bleiben?

Ähm, eine Stunde? Für den Anfang?

Mm, alles klar.

Eine Stunde kostet 400 Euro, das wurde dir ja sicher schon gesagt.

Ja. Sicher. Moment, äh...

Eins, drei, vier.

- Hier, bitte. - Danke, ich komm gleich zurück.

Willst du schon mal duschen?

Äh, nein, ich habe eben zu Hause geduscht.

Nein, Liebling, es wäre besser, wenn du duschst.

Ich kann gerne mit reinkommen.

Also gut. Aber noch nicht jetzt.

Möchtest du noch ein bisschen reden?

Du wirkst ein bisschen nervös.

Warum? Deswegen?

Was ist es?

Das soll angeblich helfen.

- Kopfschmerzen? - So was in der Art.

Entspann dich. Hast du eine Freundin?

Nein, natürlich nicht.

Ja. Eine Frau?

- Auch nicht. - Eine Geliebte?

- Nein. - Kinder?

Nein.

Hattest du einen harten Tag?

Ja, ja, er war entsetzlich.

Und das hier, das hier ist alles ein bisschen seltsam.

Seltsam? Warum?

Es ist die normalste Sache der Welt.

Du magst Mädchen und willst sie ficken.

So hat das noch niemand gesagt.

Und ganz sicher keine Frau wie du.

Wie findest du das?

Ziemlich erotisch.

Ja. Das ist doch nichts schlechtes. Das ist doch natürlich.

Es gibt sehr viel Nachfrage, aber es ist nicht viel im Angebot.

Aber du verstehst das sicher. Du siehst aus wie'n Volkswirtschaftler.

Ich bin gelernter Ingenieur.

Ah. Und was machst du dann genau?

Geld verdienen. So wie du.

Wir verdienen unser Geld auf sehr unterschiedliche Art.

Wie macht es jemand mit einem Ingenieursstudium?

Ich arbeite nicht als Ingenieur.

Sagen wir, ich mache mehr geschäftliche Dinge.

Machst du das hier schon sehr lange?

Nein. Einen Monat oder so.

Und wie läuft's?

Gut.

Ich kann gut davon leben und mich auf meine Sachen konzentrieren. Das ist gut.

Welche Sachen?

Einen teuren Abschluss in Journalismus und Dinge,

um mein zweites Studium fertig zu machen.

Du studierst an der Universität?

Das stand doch in der Anzeige.

Ja. Aber ich dachte, die Sache mit der Universität sei irgendeine Geschichte.

Nein, in meinem Fall nicht.

Was studierst du?

Was denkst du, was ich studiere?

Ich weiß nicht.

Sag doch mal.

Ich bin ganz furchtbar in solchen Sachen.

Komm schon. Fällt dir gar nichts ein?

- Nein. - Kunstgeschichte.

-Ah. Bist du Malerin? - Nein.

Ist das von dir?

Was? Was hab ich gesagt?

Scheiße. Gott.

Ich studiere die Maler. Ich male nicht. Es geht um die Geschichte...

Ah, verstehe, alles klar, okay.

Ist doch klar. Viele der Gemälde sind nicht meine.

Sieh mal, das da zum Beispiel hat mir eine Freundin geschenkt.

"Der Tintenfisch".

Das ist konzeptuelle Kunst.

Genial, oder?

- Das ist so cool. - Hm. Ja, ja, es ist wirklich großartig.

- Ich liebe es. - Ist die Uhr auch konzeptuelle Kunst?

- Nein. - Nein?

Die Zeiger haben sich kein bisschen bewegt, aber sie läuft trotzdem.

Sie ist kaputt, oder?

Nein. Sie funktioniert perfekt.

Ich hasse es, wenn die Zeit vergeht.

Zeigt sie denn eine bestimmte Zeit?

Nein, woher soll ich das wissen?

Also ich liebe Kunst.

' Ach ja?

- Ja. Ja, ja. - Ja, du magst Kunst?

Ja, Ausstellungen, Galerien, Museen, all das, das ist genau mein Ding.

Ich gehe, wann immer ich Zeit habe.

- Und du hast nie Zeit, stimmt's? - Naja, kommt drauf an.

Alle sagen dasselbe.

Alle sagen, "ich liebe Kunst".

Aber in Wirklichkeit verbringen sie mehr Zeit im

Museumsshop, als sich die Kunstwerke anzusehen.

Für Kunst muss man sich Zeit lassen.

Niemand hat Zeit für Kunst. Und auch für sonst nichts. Sind alle verrückt.

Ich versuche immer, mir wenigstens Zeit zum Lesen zu nehmen.

- Ja, wirklich? - Ja, ja.

Und was liest du gerade?

- Gerade? - Ja.

Dr...Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Kennst du das?

Ja, natürlich, das ist doch total bekannt. Ist hier bestimmt irgendwo.

- Ernsthaft? - Mmh.

Es gibt hier ganz viele alte Bücher.

Meine Freundin liest mir aus alten Büchern vor, wenn uns langweilig ist.

Also ist das hier angemietet?

Ja, das hier gehört mir nicht. Nein.

Ich komme und gehe.

Ah, verstehe, okay, okay, okay.

Also gibt es hier viele von euch, die kommen und gehen?

Gefällt es dir?

Was? Dr. Jekyll?

Ja. Ich würde sagen, dass es sehr wahrheitsgetreu ist.

Du hast wunderschöne Augen. Ich mag sie.

Danke sehr.

Du bist überhaupt wunderschön.

Du wirkst nicht wie ein Informatiker.

Ingenieur.

Tut mir leid.

Ingenieur. Also, dieser Ingenieur hier hat sich wohl locker gemacht.

Vielleicht mussten wir uns erst kennenlernen.

- Das ist alles. - Geh jetzt unter die Dusche.

Mach ich.

Okay-

Also, das Bad ist da hinten. Da sind frische

Handtücher drin und alles, was du sonst brauchst.

Ich warte im Schlafzimmer auf dich, Liebling.

Liebling?

Was ist los?

Das könnte kaum falscher klingen.

Das sage ich zu allen meinen Kunden.

Ja, kann schon sein, aber ich meine, sieh mich an.

Ich bin nicht wie die anderen.

Das ist wahr.

Deshalb.

Nein, nein, nein, nein. Nein, nein. Nein, nein. Nein, nein.

Nicht jetzt.

Nein, nein. Nein, nein.

Nicht, jetzt.

Wow.

Gefalle ich dir?

Komm her.

Es ist ein bisschen dunkel, oder? Kann ich das Licht anmachen?

Nein. Ich mag es so.

Auch gut.

Du hast ja dein Hemd eingelassen-.

Und deine Unterwäsche auch.

Willst du, dass ich dich ausziehe?

Noch nicht jetzt.

Es macht dir doch nichts aus, wenn wir noch ein bisschen reden, oder?

Nein. Es ist deine Zeit. Mach damit, was du willst.

Ach ja?

Alles, was ich will?

Fast alles. Schlaumeier.

Ich hab nur Spaß gemacht. Ich bin einfach gestrickt, keine Sorge.

Komm, setz dich zu mir, ich beiße nicht.

Komm.

Ja.

Du brauchst nicht höflich zu sein. Wenn ich

dir nicht gefalle, kannst du es sagen.

Wie könntest du mir nicht gefallen?

Du gefällst mir sogar sehr.

Du weißt doch, dass du schön bist, oder nicht?

Ja, aber ich mag es, wenn du's mir sagst.

Vielleicht bin ich ja nicht dein Typ.

Das bist du.

Ich rauche nicht. Danke.

Oh je.

Tja...

Gib mal her.

Du scheinst nervös zu sein. So wirkt es auf mich.

Danke.

Gerne.

Cohiba?

Die gehören mir nicht.

Die muss ein Kunde meiner Kollegin vergessen haben. Das sind nicht meine.

Ich hasse Zigarren.

Warum?

Die haben alles, was ich hasse.

- Sie sind alt und verdorben. - Genauso wie...

...wie das alte Regime.

Du bist aus dem Neuen.

Warum nicht?

Wonach riechst du?

Nach Rauch.

Aber französisch.

Was für ein Snob.

Rauch, aber französisch.

Das ist nicht das erste Mal, dass ich das mache.

Aber es ist das erste Mal, dass ich geblieben bin.

Und was hast du entdeckt?

Eine wunderschönes Mädchen.

Liebevoll...

und ein bisschen verloren.

- Wirklich? - Mmh.

Magst du es, gekitzelt zu werden?

Es macht mich wahnsinnig.

Diana.

Das ist dein echter Name, stimmt's?

Nein. Ich habe keinen echten Namen.

Du musst einen haben.

Wozu? Wenn ich nicht echt bin?

"Ein bisschen verloren". Armes Mädchen.

Warum hast du mit all dem hier angefangen?

Warum nicht?

Nein, ich meine...

Hast du eines Tages vorm Spiegel gestanden und

gedacht: Ich könnte damit Geld verdienen?

Oder hat dir das jemand vorgeschlagen?

Ich weiß nicht.

Du bist ganz schön neugierig.

Du willst wissen, ob ich hier hineingezwungen worden bin?

Also, was ist es? Gefallen dir all deine Kunden?

Du schon.

Nein, komm. Antworte mir.

Gefallen dir denn all deine Kunden?

Weißt du...

was mir immer gefällt...

- ...ist die Situation. - Die Situation könnte gefährlich sein.

Was wäre, wenn ich eine Pistole hätte?

Hast du eine?

Gib mir eine von deinen Zigaretten. Mach schon.

Aber du rauchst doch gar nicht.

Manche meiner Kunden mögen es nicht, wenn ich rauche.

Manche ködern mich, bis ich es zugebe.

Glaubst du, ich ködere dich? Hm?

Komm schon, du nimmst mich doch durch die Mangel. Ich hab's ja auch verdient.

Also rauchst du doch?

Und wie. Danke, Liebling.

Was macht dich nervös? Hm?

- Sachen. - Was für Sachen?

Du scheinst ein guter Mensch zu sein.

- Hast du wirklich eine? - Eine was?

Eine Pistole?

Siehst du die Kommode?

Oberste Schublade.

Du nimmst mich auf den Arm.

Nein, mach ich nicht. Geh hin und sieh nach.

Ich glaube dir nicht.

Sie ist dort.

Es gibt einen Menschen, der immer auf mich aufpasst.

Dein... So jemand wie dein...?

Mein Zuhälter? Pff, also bitte. Damit liegt ihr alle so was von falsch.

Ich bin kein Mädchen von der Straße, das in Motels arbeitet, weißt du?

Niemand kann mich finden.

Diese Person, die auf dich aufpasst, ist dann also...

Sie ist immer bei mir.

- Wie sind deine Kunden so? - So wie du.

Wie, "so wie ich"

Denkst du ich habe fette Kunden? Eklige 70jährige und so?

Ich weiß nicht.

Manche Männer sind attraktiv, manche nicht. Aber die meisten

sehnen sich einfach nur nach Gesellschaft. So wie du.

So wie ihr alle.

Findest du mich attraktiv? Ja?

- Ja. Aber das Wusstest du schon. - Warum machst du das?

Du bist wunderschön, intelligent. Du könntest was ganz anderes machen.

Auf Kosten von Mama und Papa leben?

- Das ist kein Verbrechen. - Nein.

- Richtig. - Du scheinst aus gutem Hause zu kommen.

Ich sehe so aus. Das ist ein Glückstreffer in dieser Welt.

Was machen deine Eltern?

Oh Gott. Willst du wirklich nur reden?

Im Moment ja-.

Ist das ein Problem?

Vielleicht gefällt dir das hier.

Reggaeton. Das passt nicht zu dir.

Trap macht mich verrückt.

Ich würde dir gerne helfen.

Ich könnte was anderes machen.

Lass mich dir helfen.

Nein. Ich lebe gerne gut.

Ich muss mir keine Sorgen um Geld machen.

Und ich habe sehr viel Freizeit. Du kannst dein Angebot zurück nehmen.

Zeit scheint dir sehr wichtig zu sein.

Halt jetzt die Klappe-.

Genug davon.

Warte, warte.

Warte. Warte, warte, warte.

Was ist? Ich weiß, du willst es.

Noch nicht. Nein nicht so. Im Ernst.

Runter, geh runter, bitte.

Willst du etwa, dass ich mich in dich verliebe?

Ups. Die Stunde ist wohl vorbei.

Was bedeutet das?

Muss ich jetzt gehen?

- Es hat aufgehört. - Ja, sieht so aus.

Was machen wir jetzt?

Was schlägst du vor?

Siehst du? Man kümmert sich um mich.

Ich weiß nicht.

Sollen wir's versuchen?

Ja? Hallo. Äh...

okay-

Gib mir fünf Minuten, um dir das zu bestätigen, Liebling.

Okay. Ja, perfekt.

- Hör zu. - Was, Liebling?

Was ist denn, mein Lieber?

Mein Schatz.

"Mein Lieber" und "mein Schatz"? Das ist noch schlimmer.

Okay? Na los. Zieh dich wieder an.

Komm.

Was, wenn ich noch mal 400 Euro zahle?

Für eine weitere Stunde?

Ernsthaft?

Du willst noch eine Stunde haben?

Ja.

Tja, ich weiß nicht, ob ich kann.

Eine Stunde. Das ist alles.

Sieh her. Ich leg es da hin.

So ist es nicht unangenehm.

Okay-

Gib mir nur eine Sekunde. Ich muss jemanden anrufen.

Ich bin gleich wieder da.

- Warte hier auf mich. - Mach ich.

Du siehst toll aus.

Kann ich eine Zigarette haben?

Bald ist wieder Karneval.

Ich feier diesen Scheiß nicht.

Warum nicht? Ich liebe jede Art von Party.

Du bist ganz schön müde, heh, Kumpel?

Kann ich dich mal was fragen?

Ja, klar.

Was genau arbeitest du?

- Interessiert dich das wirklich? - Ja.

Ist dir aufgefallen, dass man in vielen Städten

mittlerweile umsonst ins WLAN-Netz kann? An vielen Orten?

In Bussen und so?

Light WiFi.

Light WiFi...

Light WiFi.

Ich find's gut, aber es funktioniert nicht immer. Manchmal...

Nein. Es funktioniert perfekt.

- Nein. - Warum nicht?

- Es funktioniert nicht immer. - Immer.

Schon gut, man könnte meinen, das Unternehmen gehört dir.

- Tut es. - Ja, klar.

Ja, ich bin der Eigentümer.

Im Ernst? Ist es sehr lukrativ?

Wir haben letztes Jahr über eine Milliarde Gewinn gemacht.

Diese Woche haben wir eine Filiale in London eröffnet.

Warte...

Ich geb dir eine Karte, falls du mal vorbeischauen willst.

Ich dachte, dein Name sei Hugo, Jano.

Ich bin ein Idiot.

Hab die Karten meines Partners eingesteckt.

Jedenfalls ist das die Adresse.

Falls du vorbei kommen willst, weißt du wo.

Also die Leistung, die du und dein Partner anbietet,

ist gratis?

So ist es.

Wie kann man so viel Geld mit etwas machen, das umsonst ist?

Ich sag dir jetzt die Wahrheit.

Nichts ist jemals gratis. Gar nichts.

Gratis existiert nicht.

Aber es ist das Zauberwort des 21. Jahrhunderts.

Wenn ich mich verbinde, dann werde ich von dir mit Anzeigen bombardiert.

Das habe ich von Anfang an kapiert.

Du bist clever.

Aber jetzt, wo wir in einer Krise sind, geht es mit den Werbeagenturen bergab.

Du hast keine Ahnung, wovon du redest.

Ja, das ist wahr.

Mea culpa.

Also, was macht dir Sorgen?

- Mache ich mir Sorgen? - Ja.

Worüber?

Ich weiß es nicht. Ich merke da etwas.

Etwas?

- Mein Partner. - Jano.

Er ist nicht ganz ehrlich.

Und er geht einfach zu viele Risiken ein.

Könntest du's allein machen?

- Könnte ich. - Aber jetzt ist es zu spät.

Was?

Wer von uns ist jetzt neugierig?

Okay, tut mir leid.

Ich dachte, du würdest es gerne loswerden.

Manchmal denke ich, dass ich echt am Arsch bin.

Willst du darüber reden?

Mal im Ernst, warum nicht?

Ich konnte noch nie mit jemandem darüber reden. Aber du bist anders.

Du behältst das für dich?

Wenn du nur wüsstest, was für Sachen meine Kunden mir alles erzählen...

Ich weiß nicht, ob ich Prostituierte bin, eine Psychologin, eine Therapeutin.

Such mal das Schneeballsystem.

Es ist so was in der Art.

Das hört sich nicht gut an.

Genau. Es geht darum, es so aussehen zu lassen, als ob alles gut läuft.

Und es wird gut laufen. Bestimmt.

Das hoffe ich doch.

Und wenn nicht, kannst du deinen Partner doch rausschmeißen.

Nein. Auf keinen Fall. Das könnte ich nicht tun.

- Warum gehst du das Risiko ein? - Nein, nein, nein.

Er ist alles, was ich nicht bin.

Er hat Mut, er hat ein gutes Gespür.

Weißt du, ich hab vielleicht meine Fehler, aber ich bin ein guter Mensch.

Oder ich versuche es zumindest zu sein.

Aber ihn juckt das nicht, er...

Er hat keine Moral.

Er liebt das Risiko und er besteht darauf.

Es wird dir schaden.

Das sind die Regeln in diesem Spiel.

Du musst dich vor den Überambitionierten beschützen.

Erfolg hat einen bitteren Beigeschmack.

Wenn man schlimme Dinge macht, dann kann man eben in der Scheiße landen.

Aber Erfolg ist natürlich großartig.

Erfolg ist nicht alles. Nicht mal annähernd.

- Sagst du das, weil du alles hast? - Nein.

Ich habe immer noch längst nicht alles.

Was kannst du denn noch wollen?

Hast du wirklich eine Pistole?

Warum fragst du immer danach?

Ich schlafe nicht sehr gut.

Eigentlich überhaupt nicht. Seit Monaten schon.

Und manchmal denke ich, dass es großartig wäre,

sich zu erschießen und eine Weile tot zu sein.

Das ist für immer, du Arschloch.

Ich kann Scherze über Selbstmord nicht ausstehen.

Ich mach keine Scherze.

Ich sage dir, ich denke ernsthaft darüber nach.

Du nicht?

Das reicht jetzt.

Okay. Dann erschieß du mich eben.

Dann ist es kein Selbstmord.

Wenn du jetzt nicht aufhörst, mach ich es wirklich.

Schieß zwei Mal. Um sicher zu gehen, dass es klappt.

Könnte ich nicht, die Pistole hat nur eine Kugel. Hör auf, ich meine es ernst.

Ist gut.

Tut mir leid, ich...

Heute war einfach ein Scheißtag.

- Es war total beschissen alles. - Danke.

Und du? Du bist noch so jung, willst du nicht raus hier?

Und wo soll ich hingehen? Nach draußen? Psss...

Draußen ist es so kalt. Ich bin zufrieden hier, hier gibt's 'ne Heizung.

Komm. Du brauchst einfach jemanden, der dir hilft. Ich könnte das sein.

Du klingst wie ne kaputte Schallplatte.

Lass uns ein Spiel spielen. Lass mich zuerst dir helfen.

Was machst du?

Weißt du, was erotische Atemkontrolle ist?

Nein.

Fuck.

Könntest du mich würgen?

Das kann ich. Sollen wir loslegen?

Ja? Wirklich?

- Sicher? -Ja.

Mm, gib mir deine Hand.

- Fass dich an. Mmm. Ja? - Ja.

Okay-

Berühr dich.

So ist gut. Fass dich an.

Ja genau. So ist gut.

Mm, fester.

- Gefällt dir das? -Ja.

- Schneller? - Ja.

Mm. Ja. So ist gut.

Genau so. Mach weiter, langsam.

Fass ihn an. Noch mehr.

Ist das gut?

Gefällt dir das? Mm. Das gefällt dir.

Gut. Schneller?

Ganz genau. Mmm. Oh ja.

Mach weiter. Komm schon.

Gut so, schneller, schneller, schneller.

Mach weiter.

- Enger. - Okay. Schneller, schneller.

Ja, gut.

Mach weiter. Mach weiter.

Noch ein bisschen.

Tut mir leid. Ach, Mist.

Nein, nein, nein, nein. Du hast mir nicht wehgetan, ehrlich.

Tut mir leid.

- Oh Mann, es tut mir leid. - Nein, ist schon okay.

Scheiße. Mein Gott.

Oh Gott, die Stunde ist rum. Wir sind jetzt schon 20 Minuten drüber.

Was ist das Problem? Das Geld?

Es ist kein Problem für mich, ich kann für die ganze Nacht zahlen. Also...

Es geht nicht um das Geld, es geht um die Zeit. Die ist weg.

Fühlst du dich nicht wohl?

Doch natürlich, aber wir haben 20 Minuten überzogen.

Im Ernst, ich muss gehen- Und du musst jetzt auch gehen.

Zieh dich an.

Komm. Auf geht's.

- Sag mir, wie du heißt. - Das hab ich doch schon.

- Ela. - Ich bin Hugo.

Komm schon, sag deinen Namen.

Ich heiße Ela, kurz für Manuela.

- Im Ernst, Hugo. - Lass uns Liebe machen.

Ja, ja, aber die Zeit ist abgelaufen, ich mein's ernst, Hugo.

Hugo, hör auf. Komm schon.

Das war's, Hugo. Die Zeit ist rum. Wirklich.

Du musst gehen.

Komm schon, bitte.

Was ist das Problem?

Es gibt kein Problem, ich muss jetzt einfach los.

Ich hatte eine schöne Zeit. Wir können ein andermal

weiterreden und damit weitermachen, womit wir gerade

begonnen haben, aber ich muss jetzt wirklich gehen.

Wie wär's, wenn wir uns irgendwann woanders

treffen? Vielleicht auf einen Kaffee oder so?

Nein, besser nicht.

- Okay. - Hör zu, Ela...

Ich würde dir wirklich gerne helfen. Ich sage das auch nicht einfach so.

Ich würde dich auch gerne sehen. Jederzeit.

Wie wär's damit...

Gib mir deine Nummer und ich denk drüber nach. Ja?

- Das hat Spaß gemacht. - Ela...

Ehrlich, das war einfach unglaublich. Ich hab sowas noch nie gefühlt...

Du bist ein toller Kerl. Na, los.

- Rufst du mich an? - Ja. Ich denk drüber nach.

- Ela... - Ja, ich ruf dich an, ich ruf an.

Ich verspreche es.

Okay. Vorsicht mit deinem Partner.

Ah. Das hab ich unter Kontrolle.

- Bis bald. - Bis bald.

Diana.

Ich bin nicht Diana.

- Ciao. - Ciao.

Komm rein. Wie geht es dir?

Taxi.

Oh, ja. Komm her.

Oh Gott.

Oh, ja.

Können Sie den Scheiß ausmachen?

Was? Was sagen Sie?

Machen Sie den Scheiß aus.

Immer mit der Ruhe, okay? Entspannen Sie sich.

Haben Sie ein bisschen Respekt.

Die Sklaverei ist abgeschafft, wissen Sie.

Also gut, dann werde ich es eben anders sagen.

Bautista.

Können Sie bitte diesen Scheiß ausmachen?

Oder muss ich Sie erst fertig machen, Sie Arbeiterklasse-Bastard?

Ja bitte?

Ich möchte Ela wieder sehen.

Für wann soll ich sie buchen?

Jetzt.

Ähm, nein, das ist nicht möglich. Rufen Sie morgen an.

Ela hat einen Spezialkunden heute, sie hat keine Zeit. Auf Wiederhören.

WiFi ist wie Wasser.

Das Wasser des 21. Jahrhunderts ist WiFi.

Es soll frei und zugänglich sein...

für alle und jederzeit.

Das ist mein Traum.

Das ist der Traum von Light WiFi.

Aber dieser Traum ist nur dann möglich, wenn wir nachhaltig arbeiten,

und mit erneuerbaren Ressourcen.

Und weil wir uns dessen bewusst sind und ebenso betroffen

sind von den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts...

bringen wir unsere Systeme in alle großen Hauptstädte.

Zum Beispiel nach London. von wo aus wir das hier gerade senden.

Mitten in der Krise sind Sie zum wichtigsten

Start-up-Unternehmen in ganz Spanien avanciert.

Ihnen wurde gerade der Nationale Marketing Preis verliehen.

Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert? Und

wie blicken Sie in die Zukunft, Jano Moreno?

Es tut uns leid. Die Nummer, die sie gewählt haben, ist nicht erreichbar.

Wir sind ein Unternehmen, das letztes Jahr

über 114 Millionen Euro Umsatz gemacht hat.

Mit einem Wachstum von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Und ganz genau das ist auch der Grund dafür, warum ich heute

das Vergnügen habe, großartige Neuigkeiten mit Ihnen zu teilen.

In ein paar Tagen werden wir mit Light WiFi an die Börse gehen.

So dass kleine, mittlere und große Investoren

Teil von unserem Traum werden können.

Sie haben mir gerade eine echte Exklusivstory gegeben. Phantastisch.

Halten Sie an. Halten Sie da vorne an, bitte.

- Ja, natürlich. - Halten Sie an.

Ich fragte Sie bereits zur mittelfristigen Zukunft. Wie sieht es

langfristig aus? Was sehen Sie in der Zukunft, wo stehen wir?

Was ich mir im Moment vorstelle, ist,

eine Stiftung aufzubauen. So wie die March-Stiftung.

Eine Stiftung, die Wissenschaftler, Künstler, Intellektuelle...

und wichtige Entwicklungsprojekte unterstützt.

Das wird den Menschen helfen, die unbedingt eine zweite Chance verdienen.

Alles unter dem Dach von Light WiFi.

Die Moreno Stiftung.

Wie hört sich das an?

Das hört sich großartig an.

Ja bitte?

Hier ist Hugo. Ich habe schon hundert mal angerufen.

Ich will Ela sehen. Geht es um 16 Uhr 30?

Es ist schon 16 Uhr 30.

Ja. Sie sind ja nicht rangegangen. Geht es oder nicht?

Ich denke nicht. Wir brauchen eine Stunde Vorlauf, mein Lieber.

- Bitte. - Gut, 17 Uhr 15.

- Und nur für eine Stunde, mein Lieber. - Mm-hm. Viertel nach fünf.

- Hallo. - Hallo.

Wie geht's?

Gut.

Hast du mich vermisst?

Hast du?

Oh mein Gott. Es ist so heiß, oder?

- Krasses Wetter. - Es geht so.

"Es geht so"? Was soll das heißen?

Also mir ist echt total heiß.

Wie geht es dir?

Gut, gut. Ein bisschen gestresst.

Ich hatte auch einen heftigen Tag.

Kommst du direkt aus dem Büro?

- Ja. - Möchtest du einen Drink?

- Nein, danke, mir ist nicht danach. - Vielleicht...

Oder doch. Einen Whiskey.

Zwei Eiswürfel.

Perfekt.

Mal sehen, ich habe...

Da ist er.

Und...

Alles okay bei dir?

Ja?

Willst du eine von deinen Tabletten nehmen?

Nein, nein, keine Tablette. Ich habe keine Zeit.

Okay-

Gut.

Aber was...

Du bist ja ganz schön aufgeregt.

Sollen wir duschen gehen?

Nein, wir haben keine Zeit. Weder du noch ich.

Nein? Warte. Ich mach das, ich mach das.

Warte.

Komm.

- Los, geh. - Ich gehe.

Hast du ein Kondom?

Ja, einen Moment.

Einen Moment.

- Gib es mir. - Ich mach das schon.

- Nein, gib es mir. - Ich kann das.

- Leg dich hin. - Okay, komm schon.

Okay. Okay-

-Was ist? - Dreh dich um.

- Auf alle viere? - Nein.

- Nein? - Dreh dich um.

- Okay, mach ich doch. - Okay, komm. Okay.

So. Ja.

Mein Gott.

Gib mir das Kondom.

Gib mir das Kondom.

Verdammt.

Moment.

Moment.

Das war nicht okay.

Das war nicht okay von mir.

Vergib mir, Ela. Bitte vergib mir.

- Vergib mir. - Mach dir keine Sorgen.

Mach dir keine Sorgen.

Ela, es tut mir wirklich leid. Ich weiß

nicht, was zur Hölle mit mir passiert ist.

Ich schwöre es dir, Ela, das war nicht ich.

Du musstest Dampf ablassen, ist schon okay.

Alles ist gut.

Ist kein Problem.

Lass mich kurz rein zu dir, lass mich bitte rein. Lass mich rein.

Es tut mir leid, Ela, es tut mir so leid.

Ist es okay, wenn wir abrechnen?

Dann können wir beide mit unserem Tag weitermachen.

Das ist auch deine Schuld, weißt du?

Aber nein, nein, nein, es ist nicht deine Schuld, es ist nicht deine Schuld.

Ich vergebe dir, Ela.

Erlöse mich. Nimm diesen Druck von mir, bitte.

Was zur Hölle machst du auf dem Boden? Komm,

los, steh auf. Du siehst aus wie ein Idiot.

Es war nicht nur meine Schuld.

Erbärmlich. Verdammt, scheiß drauf.

Das war ihre Schuld. Sie ist eine Hure. Ja, ja.

Aber ich vergebe dir, bitte, vergib du auch mir.

Bitte.

Nimm diesen Druck von mir. Bitte.

Einen Whiskey auf Eis.

Kommt sofort.

Hey. Wer ist das da hinten?

Wollen Sie nicht vielleicht lieber einen Kaffee oder Tee trinken?

Nein.

Zeichnen Sie mich?

Was ist das? Eine Karikatur?

Ich nehme sie. Wie viel?

Du bist der Kerl, der im Fernsehen ist.

Hab ich recht?

Aber was ich wissen will, ist, wie sehen Sie sich selbst?

Wer ist Jano Moreno?

Es ist wohl angebracht zu sagen, dass Jano Moreno

sich selbst am meisten als einen Unternehmer sieht.

Ja. Jano Moreno ist ein Unternehmer.

Sie sehen sich als Unternehmer, das hört sich gut an.

Wir möchten Sie nicht länger aufhalten. Danke für Ihre Zeit.

Oh, nein, immer gerne. Danke.

Hallo.

Kann ich bitte mit Ela sprechen?

Sie ist nicht verfügbar.

- Wann kann ich sie sehen? - Gar nicht.

Sie arbeitet nicht mehr für uns.

Mein lieber Utterson,

Wenn dies in deine Hände fällt, wenn dies in

deine Hände fällt, werde ich verschwunden sein,

unter welchen Umständen, das vorherzusehen, bin ich nicht imstande.

Doch sagen mir mein Gefühl und die Begleiterscheinungen

meiner unaussprechlichen Lage, dass das Ende gewiss ist

und bald eintreten muss.

Der Mensch ist in Wahrheit nicht einer, sondern tatsächlich zwei.

Ich sage zwei, weil das Gebiet meiner eigenen

Erfahrungen nicht über diesen Punkt hinausgeht.

Es war der Fluch der Menschheit, dass diese

verschiedenartigen Elemente so zusammengeschweißt waren,

dass die entgegengesetzten Ichs in den Tiefen des gequälten

Bewusstseins dauernd miteinander ringen mussten.

Wie konnte man sie trennen?

Wie konnte man sie trennen?

Wie konnte man sie trennen?

Dein unwürdiger und unglücklicher Freund, Henry Jekyll.

Es ist mir bewusst, dass ich dort nicht wirklich sein muss.

Ja. Ich bin gebildet, gut aussehend, ich bin kultiviert.

Ich verdiene eine Menge mehr Geld, als ich als Praktikantin verdienen würde.

Ich arbeite mit Sicherheit nicht umsonst. Für niemanden.

Naja. Wir müssen alle irgendwo anfangen. Sie haben...

Sie sind jung, sie sind schön, sie sind gebildet, sie haben Möglichkeiten.

Danke sehr.

Ich glaube nicht an den normalen Weg.

Ich will einen anderen Weg gehen.

Wissen Sie, was da draußen los ist?

- Spul vor, das brauch ich nicht. - ...überhaupt keine Ahnung zu haben.

Wissen Sie...

Stopp, da. Spiel das ab.

Ich habe Zeit, meinen Master fertig zu machen, der sehr teuer ist.

Ich kann all meine Sachen bezahlen.

Was studieren Sie?

Das spielt keine Rolle.

Also heißt das, Ihr Plan

für die Zukunft ist nicht, das hier weiterzumachen?

Nein, natürlich nicht.

Glauben Sie, es ist schlecht?

Nein.

Aber ich glaube einfach nicht, dass ich das hier für immer

und ewig machen könnte. Man muss sich selbstständig machen.

Warum?

Weil man eine Menge Geld verdient.

Das kann einen verrückt machen.

Viele sind isoliert, vom Leben getrennt.

Man ist letztendlich abgetrennt von allem.

Inwiefern abgetrennt?

Man verdient ganz schnell ganz viel und gibt es genauso schnell wieder aus.

Und meistens für nichts als Scheiße.

Tut mir leid. Für dumme Sachen.

Was für Sachen?

Für absolut unnützen Kram.

Und warum kauft man unnötige Dinge?

Es ist dasselbe, was passiert, wenn jemand über Nacht

berühmt wird und plötzlich ganz viel Geld verdient.

Ist dasselbe.

Es gibt im Fernsehen viele Vorstellungen über das Leben.

Es gibt dort auch viele Vorstellungen über meinen Beruf.

Deswegen rede ich hier ja darüber.

Weiß Ihre Familie, dass Sie das machen?

Fangen Sie nicht damit an.

Weil Sie Probleme mit Ihrer Familie haben?

Ich will nicht darüber reden.

Ich verstehe. Ist etwas vorgefallen?

Sofia, hält Sie das nicht davon ab, normale Beziehungen zu führen?

Denn, es muss doch schwer sein, so zu leben, oder? Ohne Unterstützung,

ohne Familie, ohne Freunde.

Sind Sie nicht einsam?

Ich fühle mich nicht einsam, aber ich bin allein.

Das ist nicht nur ein Spruch. Wir werden allein geboren und wir sterben allein.

Je früher man das versteht, desto besser wird das Leben.

Aber wir wollen doch alle jemanden an unserer Seite.

Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich niemanden an meiner Seite habe.

Haben Sie das?

Sind Sie in einer Beziehung?

Hey, du...

Oh, vielleicht ist er ja Australier und spricht komisch.

Das ist nämlich nicht sehr...

Willst du etwa ausgehen? Jetzt gleich?

-Weil... - Jetzt? Wohin?

- Weil du deine Lippen anmalst. - Ich wollte mich schön machen für dich.

- Für mich? - Natürlich für dich.

- Oh, danke. - Alles, was ich mache, ist für dich.

Wovor hast du am meisten Angst?

- Wovor habe ich am meisten Angst? - Ja.

Auf der ganzen Welt? Ist das schön?

Ähm, alleine zu sein, glaube ich.

Ohne dich zu sein.

Sofia. Wir werden allein geboren und wir sterben allein.

Je früher man das versteht, desto besser wird das Leben.

Was noch?

Ich habe Angst, mich zu verlieben.

Mich richtig zu verlieben.

Das macht mich verdammt wahnsinnig.

-Verdammt... -Wahnsinnig. Ja.

Wahnsinnig. Ja.

- Und was ist mit dir? - Ich? Ich hab vor nichts Angst.

Weil du niemanden liebst. Deshalb. Dich kümmert gar nichts.

Nichts, was ich habe. Aber ich lebe für dich.

Weißt du was? Du glaubst, du weißt alles.

Aber das stimmt nicht. Nein. Nicht jetzt.

Du bist wie ein Kind.

- Wie ein ganz kleines, kleines Kind. - Ich bin ein Kind? Fick dich.

Ziehst dir dieses, ähm Kleid an...

Warum sagst du so was?

Weil es wahr ist.

Du bist nicht dafür gemacht.

Du solltest lieber in irgendeinem Laden arbeiten und T-Shirts verkaufen oder so.

Denn ich glaube nicht, dass du das Zeug hast, was man für diese Sache braucht.

- Was? - Kraft. Du hast keine Kraft.

Wir sollten nicht an irgendwas hängen. Wir sollten nicht aneinander hängen.

Denn das macht uns schwach, weißt du.

Ich will nicht mehr mit dir zusammen sein.

Warum sagst du das?

Mit dir zusammen zu sein ist das schlimmste, was mir je passiert ist.

Was?

Hau endlich ab. Ich mein's ernst.

Geh. Jetzt. Jetzt sofort.

Geh!

- Lass das jetzt. - Geh.

Hör auf, so gemein zu sein. Du benimmst dich wie ein Arschloch.

Nein, das ist dein Problem. Du bist verletzend, du Miststück.

Das sollte dich aber nicht verletzen, das sollte es eben nicht.

Du denkst, dass ich schwach bin? Du hast nicht die geringste Ahnung.

Hey. Warum hast du solche Angst?

Weil du alles bist, was ich habe.

Deshalb sage ich dir ja, dass du das nicht machen solltest.

Weil du kein Kind sein kannst, wenn du das tust.

Komm.

Wir sollten Seile hier haben.

Warum nicht?

- Wir könnten was dafür verlangen. - Und eine Firma damit aufbauen?

Ja. Genau.

Eine Bandage Firma'?

Du bist verrückt.

Alle sollten so sein, wie ich bin.

Weil ich eine verdammte Göttin bin.

- Du bist eine Wahnsinnige. - Nein.

Ich kenne keine Grenzen. Das ist das Problem

der Leute. Die Leute haben Grenzen. Weißt du?

Ja.

Dinge machen dich von anderen Dingen abhängig. Weißt du. Liebe

macht dich von allem abhängig. Deshalb will ich keine Liebe...

mit einer Person, die an Sachen hängt.

Und ich glaube, du hängst an Sachen.

Du hast Respekt vor Dingen. Du hast Respekt vorm Leben. Vor...

- vorm Tod, vor... - Ja, natürlich. Ja.

Ich bin keine Künstlerin, okay. Bin ich nicht, okay? Bin ich nicht.

Ich bin nicht wie du, okay. Ich bin nicht wie du.

Und wie bist du dann?

Ich weiß nur eine Sache, die sicher ist, im Leben.

- Was? - Mein liebster Mensch bist du.

- Du machst mich glücklich. - Ich will, dass du mit mir mithältst.

Was sind deine Grenzen? Was ist das für dich?

- Meine Grenzen? - Ja.

Meine Grenze bist du.

- Alles, was dich verletzen könnte. - Das ist Schwachsinn, nein, nein, nein.

- Das ist totaler Schwachsinn. - Schwachsinn?

Das ist Schwachsinn. Es ist Schwachsinn.

Ich weiß nicht, was du von mir hören willst.

Dein Verstand ist so... ich kann nicht...

Ich komm einfach nicht in deinen Kopf.

Mein Verstand ist verdammt großartig, weißt du?

Ja, aber ich will dich verstehen und ich kann nicht, ich...

Was willst du verstehen?

- Dich. Alles. - Was du musst, ist dich zu befreien.

Mich wovon befreien?

Befreie dich von der Angst, hast du gesagt.

Hast du Angst, Sofia?

Du hast sehr viel Angst.

Ich lass mich nicht von dir runterziehen und ich werde dich nicht runterziehen.

Ich werd dich nicht mehr sehen. Nicht bis du

dich befreit hast. Nicht bis du frei bist.

Das wird deine Buße sein.

Also, warum ignorierst du mich jetzt?

Was soll ich noch tun?

Diana.

Nichts ist jemals gut genug für dich.

Warum? Was habe ich falsch gemacht, Diana?

Diana. Diana.

Diana.

...isoliert, vom Leben getrennt. Man ist letztendlich abgetrennt von allem.

Das ist Ela, eine Prostituierte, die in einem der

anrüchigen Etablissements des AZCA arbeitet.

Ela ist nicht ihr richtiger Name. Wir schützen ihre

wahre Identität, da sie sonst in Gefahr geraten könnte.

Durch sie entdeckten wir, dass im Schatten der Bürokomplexe...

...in schmalen Gassen und schmutzigen Ecken...

...in kleinen unhygienischen Studios, eine Welt

der Unterwerfung und Einsamkeit existiert.

Ich war Kellnerin und habe kaum was verdient.

Ich brauchte Geld, also hab ich daran gedacht.

Die haben die Termine gemacht und einen Anteil einbehalten.

Es gibt noch viele andere Elas, die in diesen prekären Situationen leben.

Gezwungen, sich für nicht mal 50 Euro pro halbe Stunde zu prostituieren.

Sie kommen oft aus Familien, die durch die

grausame Krise in den Ruin getrieben wurden.

Ich fühle mich nicht einsam, aber ich bin allein.

Ela steht für die dunkle Seite des finanziellen Aufschwungs.

Das Symbol derjenigen, die durch den Finanzkollaps

moralischen Schiffbruch erlitten haben.

Opfer, die nicht wussten, wie sie überleben sollten.

Obwohl er ein fantastisches Büro im Herzen des

Finanzviertels hat, trifft Jano uns hier auf der Buchmesse.

Da er wenig Zeit hat, will er sich über die neuesten Veröffentlichungen

auf dem Laufenden halten, während er mit uns spricht.

Light WiFi macht über 200 Millionen Umsatz im Jahr. Aber ich versichere

Ihnen, dass der kurze Moment, den ich mir jeden Tag zum Lesen nehme...

...unbezahlbar ist. Wissen Sie, in Vallecas gibt es jetzt auch WiFi.

Eine vernachlässigte Gegend, es gab dort kein gutes Netz, bis jetzt.

Die Überraschung war groß, als er verriet,

dass er sein eigenes Buch präsentieren wird.

Das Wunder des WiFi. Der unbedingte Wegweiser für Unternehmer wie ihn.

Sie finden dort drin Antworten auf die meisten Ihrer Fragen.

Wie ein Dichter einst sagte, "Die Welt macht

dem Menschen Platz, der weiß, wohin er geht."

Heute hat sich der Markt vor Jano Moreno

und seinem visionären Light WiFi verneigt.

Spektakuläre Resultate für eine neue Ara und einen neuen Typ Geschäftsmann.

Der Unternehmer des 21. Jahrhunderts ist da.

Ela, hör mir zu, bitte. Ela, ich weiß, ich habe mich furchtbar benommen. Okay?

Aber es gibt niemandem, mit dem ich sonst reden kann.

Und ich brauche...

Mein Partner hat komplett die Kontrolle übernommen.

Okay? Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich muss ihn irgendwie aufhalten.

Dieser Scheißkerl hat die Tabletten versteckt.

Ich kann sie nicht finden. Ich habe alles auf den Kopf gestellt. Ich

habe in allen Schubladen nachgesehen. Sie sind nirgends zu sehen.

Bitte, ruf mich an. Bitte.

Ela. Ich bin's wieder. Ela.

Bitte. Bitte.

Du musst mir antworten.

Ich bin im Badezimmer eingesperrt.

Ich habe Angst, Ela. Jano ist hinter mir her.

Wenn ich ihn nicht erledige, wird er mich erledigen, verstehst du?

Wer ist da?

Hugo?

Du hast nach mir gesucht?

Bist du Ela?

Vier Prozent unserer Belegschaft...

sind hochqualifizierte spanische Ingenieure. SUCHMASCHINE

Es wäre großartig, einen von ihnen zu interviewen. CA. 48.200 ERGEBNISSE

Wie wäre es mit...Hugo Del Moral? CA. 44 ERGEBNISSE

- Mein Geschäftspartner. - Hugo Del Moral? Perfekt.

Ist er hier in Madrid?

Nein, nein, nein. Er ist momentan hier mit mir in London. Ich werde

Sie in Kontakt miteinander setzten, sobald er zurück in Madrid ist.

Es ist beruhigend, Menschen wie Sie zu finden, Unternehmer,

die uns das Gefühl geben, dass die Zukunft großartig wird.

Wir werden zum Vorbild dafür, wie das Führen

innovativer Unternehmen heute aussehen soll.

Ihre Finanzergebnisse sind spektakulär. Könnten Sie uns

vielleicht mitteilen, welche Firmen Sie zu Ihren Kunden zählen?

FIRMENDATEN

Wir arbeiten mit so vielen, Lamanch Telecom, France Technology,

GESCHÄFTSFÜHRER ANGESTELLTE

...aber ich denke, noch wichtiger, als die Frage, wo wir jetzt sind...

ist, zu verstehen, wo wir hin wollen.

Einen Vertrag mit der Stadt London abzuschließen...

hat uns die Tür zu einem angelsächsischen Markt

von unfassbarer Größe geöffnet.

Mache ich mich verständlich?

Kommst du nicht rein?

Ela.

Wir müssen reden.

- Nimm das ab. - Warum?

Mm, ist das nicht lustig?

Meine Freundin ist kein Schwein.

Das ist wahr.

Es passt viel besser zu dir.

Sei kein böses Mädchen.

Nein? Nicht mal ein kleines bisschen böse?

Nimm die Maske ab, bitte.

Warum hörst du nicht auf, dich zu quälen und

fickst mich, als ob ich eine Hure wäre?

Willst du das?

Ich würde die Dinge viel einfacher halten...

aber du willst immer mehr, mehr, mehr.

Ich habe, was du brauchst, Hugo.

Ohne die Maske.

Sei ein guter Junge.

Trink den Sirup.

Sollen wir ficken'?

- Wir machen Liebe. - Nein.

Wir ficken.

Das gefällt dir, heh? Das gefällt dir, oder?

Lutsch meinen Schwanz.

Nein.

Ich hoffe, es ist nicht zu doll.

Weißt du was? Ich bin mir nicht sicher,

ob du krank bist, oder ein Heuchler.

Oder beides.

Sollen wir's herausfinden?

Es sieht so aus, als würde die Uhr wieder perfekt funktionieren.

Ja. Genau richtig, zur Stunde der Wahrheit.

- Sieh mal, diese Messer steckte im Boden. - Es steckte im Boden?

Ja. Es steckte dort. Genau vor meinen Augen.

Es steckte wirklich im Boden?

Du tust so, als wüsstest du's nicht.

Ich schätze, hiervon weißt du dann auch nichts, hm?

Dann ist das meins, oder nicht?

Du hast schmutziges Geld hergebracht.

Ach ja?

Dieser Umschlag?

15.000 Euro in 500 Euro Scheinen?

Du hast Eier.

Frühstück bei Tiffany.

Ist das für mich? Ja?

Denn die Nacht kostet nur 5000.

Und was ist mit dem Rest?

Wir könnten damit etwas Großartiges machen.

Ficken, bis du es alles ausgegeben hast, ist eine gute Investition.

Ich rede von einer viel langfristigeren Investition.

Ah ja?

Meine Firma hat an der Börse eingeschlagen wie verrückt.

Ich kann einen erschreckend hohen Betrag an Kapital investieren.

Wir werden zu den Reichsten dieses Landes gehören.

- Ich biete dir an... - Was?

An meiner Seite zu sein, bei diesem Traum.

Und wie?

Wie meinst du das, "und wie"?

Deine Firma ist in Wahrheit nichts wert.

Warum denn?

Wie's aussieht, war der erste in der Geschichte, der je

gemacht hat, was du machst, ein Spanier. Kaum zu glauben.

Was denkst du denn, was ich mache, Ela?

Das wusstest du vor zwei Tagen sehr gut, Jano.

Jano?

Ein Schneeballsystem.

Ein Schneeball...Wo hast du das denn her?

- Nein, meine Liebe. Auf keinen Fall. - Nein?

Jano Moreno.

Hugo Del Moral.

Hugo Del Moral ist der Chef der Hauptfirma, die

dich abrechnet und ihr seid dieselbe Person.

Was für ein Unsinn.

Wer ist Hugo Del Moral? Heh?

Ein Bettler?

Den du verarscht hast, um seinen Namen zu nehmen? Das ist unglaublich, Mann.

Das ist unglaublich.

Es war so einfach. Man muss nur die Firmennamen eingeben und alle

Details werden angezeigt. Ich bin nur die einzige, die das gemacht hat.

Du schaffst es noch nicht mal, immer die gleichen Zahlen anzugeben.

Was du sagst, macht überhaupt keinen Sinn, weißt du das eigentlich?

Wer profitiert davon, wenn das ans Licht kommt? Sag doch mal?

- Vorgestern hat Light 100 Millionen gemacht. -100 Millionen.

Gestern waren es 200, mir hast du 1000 gesagt.

Weißt du, wieviel es in zwei Stunden ist?

Wie viel wird es sein? Sag du es mir.

- Na los. - Gar nichts. Null.

Light WiFi ist nicht rentabel.

Und was bedeutet rentabel? Weißt du das?

Wenn ein Gewinn abgeworfen wird.

Sieh mal an, wie schlau du bist.

Würdest du sagen, eine Bank ist rentabel?

Ich weiß nicht, ob eine Bank das beste Beispiel ist, aber...

- Aber?

Ja?

Willkommen in der realen Welt, Ela.

Ich mache nichts, was eine Bank nicht auch macht.

Okay-

Du bist ein Schönredner, aber ich hab dich ertappt.

Du hast mich ertappt, das leugnet ja niemand.

Ich möchte eben auch, dass du verstehst, was ich versuche, dir zu erklären.

Und gerade verstehst du das überhaupt nicht.

Wenn du mich lässt, werde ich es dir in einfachen Worten

erklären. Wobei ich glaube, dass eine Frau wie du...

Du bist intelligent, du wirst das sofort verstehen.

Im Moment ist unsere Kasse...

voll mit Geld. Dank der vielen Aktienverkäufe.

Das ist die Realität.

Das kann man sehen, wie eine Schachtel voller Geld. Und das gehört uns.

Das kann uns niemand wegnehmen. Wenn wir das gut investieren...

...und es wird gut investiert. Darauf gebe ich dir mein Wort.

Wenn wir das gut investieren,

wird sich das exponentiell vermehren.

Und von dort aus wird es, einmal mehr, zu einem

riesigen Gewinn für alle, die ihr Geld angelegt haben.

Also will ich dich jetzt fragen,

wen ich damit verletzen sollte, denn...

Ich sehe es nicht.

Und wenn es nicht funktioniert, dann wird es einige Opfer geben.

Aber es wird funktionieren.

Es ist unmöglich, dass es nicht klappt, Ela.

Und wenn Dinge gut funktionieren...

Ich sage das aus Erfahrung, weil ich es über die Jahre gesehen habe.

Wenn Dinge gut funktionieren, fragt keiner, wie oder warum.

Deshalb ist das jetzt gerade die verdammt beste Zeit,

um die wichtigste Investition meines Lebens zu machen.

- Und das ist? - Was denkst du?

Ähm... Mmm. Nein.

Nein, das meinst du nicht ernst.

Du willst wirklich, dass ich dir gehöre?

Sieht ganz so aus.

Für 10.000?

Für 10.000?

Das ist nur Kleingeld.

- Du würdest Zugang zu viel mehr haben. - Und wie viel mehr?

Sehr viel mehr, Ela.

Wie viel, um dich hier rauszuholen? Hm?

Ich kaufe dir eine Wohnung und besuche dich jeden Tag.

Hey. Aber keine Kunden mehr. Das ist klar, oder?

Du spielst doch nur.

Okay-

Nenne mir eine Zahl. Und ich denk nach.

Nein. Sag du mir eine.

Was kannst du mir anbieten?

Fünf Prozent der Aktien von Light WiFi.

Nein.

Keine verdammten Aktien, nein. Ich will richtige Dinge.

- Richtige Dinge. - Mmh.

Banknoten, hm?

Okay. Fünf Umschläge wie dieser.

Okay. Kein so schlechter Anfang.

Ja klar, ist ein Anfang.

Also für den Anfang haben wir einen Deal?

Nein.

Noch nicht. Was noch?

Ein Penthouse.

Ein Penthouse wo? Denn wenn wir über Vallecas

reden, ist das nicht gerade überzeugend.

Wir reden über La Castellana. Wie ist das? Hm?

- La Castellana? - Ja.

Wo genau da?

Wo immer du auch willst.

La Castellana gehört ganz dir. Such dir was aus. Okay?

In Ordnung. Was noch?

- Stehst du auf Autos? - Einen Jaguar.

Ein Jaguar ist was für alte Männer.

Du bist ein Porsche.

Reden kostet nichts, Jano.

Denkst du, ich mach nur Spaß?

Ja? Gehen wir zum Automaten, ich geb dir das Geld.

Den Rest können wir dann noch im Laufe der Woche klären.

Und was noch?

Du magst doch Kunst.

Ich kann dir eine Galerie kaufen.

' Okay. ' Okay?

- Deal? - Deal.

Ich besiegel Deals gerne mit einer Freundschaftsgeste. Was hältst du davon?

Mm, hört sich perfekt an.

Oder?

Komm her.

Es ist so leicht, sich zu verstehen, wenn man dieselbe Sprache spricht, heh?

Und vor allem ist die Verbindung zwischen dir und mir...

...unschlagbar.

Die einzige Verbindung zwischen dir und mir besteht in deinem Kopf.

- Ist das ein neues Spiel? - Nein.

Ich spiele nicht.

Ich werde das Geld nehmen.

Aber das wusstest du bereits.

Aber vorher wirst du meine Muschi lecken.

- Was? - Du hast schon verstanden.

Okay, komm runter, Ela. So bist du doch gar nicht.

Du hast keinen blassen Schimmer, wer ich bin, Jano.

Aber ich habe da so eine Ahnung, wer du bist und ich kann dich nicht leiden.

Also, ich sagte bereits...

es ist an der Zeit, dass du mich leckst.

Los, komm. Mach schon.

Also?

Los.

Könntest du das etwas besser machen?

Erbärmlich.

Es ist eindeutig, dass deine Zunge nur zum Lügen gut ist.

Leck mich, du Hure.

Das macht mich heiß.

Genau so. Mm.

- Das ist gut. Gut, du kleine Hure. - Ich bin ein böser Junge, heh?

Noch ein bisschen mehr.

Sehr gut, du Hure.

Genug jetzt, Schlampe.

- Okay, geh nicht zu weit, alles klar? - Genug, du Schlampe.

- Es kommt noch mehr. - Noch mehr?

- Das beste kommt erst noch. - Im Ernst?

- Ja, klar. - Was denn?

Ich muss dir Moral beibringen.

- Hört sich gut an. -Ja.

Also gut, jetzt nimmst du dein Telefon,

und nimmst dein Schuldgeständnis auf.

Jetzt komm ich nicht mehr mit.

- Du kommst nicht mit, heh? - Ich kapier dieses Spiel nicht.

- Weil ich nicht spiele. - Hey, hey, hey.

Ich spiele nicht.

- Ach nein? - Nein.

Als Kunde bist du ein unvorstellbarer Idiot.

Aber als Beute kann man dich zu was gebrauchen.

Also los, nimm das Video auf.

Du wirst alles über dich und dein Unternehmen gestehen.

Ich kapier's nicht.

Meinst du das ernst?

Warum denkst du, ich mein's nicht ernst?

Volltrottel.

Okay, meine Liebe, diese Komödie

- ist nicht sehr lustig, weißt du? - Du willst eine rauchen?

- Eine Komödie. -Ja.

Für eine Weile war's ja ganz lustig.

Aber dann hast du irgendwie den Faden verloren.

Also, du hältst mir die an den Kopf und was soll ich dann machen?

Was soll ich dann gestehen, heh?

Das ist eine kindische Art, dich an mir zu rächen.

Tut mir leid, das zu sagen.

Das ist keine Rache, du interessierst mich nicht.

Du bist ein verficktes Kind.

Ich ficke viel, das ist wahr, ja.

Sieht ganz danach aus.

Ich kann mich da auch an etwas erinnern, weißt du?

Vielleicht habe ich in einem Moment etwas zu viel erzählt.

Vielleicht hast du die Nachrichten gesehen und es dann kapiert.

Aber du hast auch ein paar Dinge gesagt.

Du hast gesagt, dass die Pistole nur eine einzige Kugel hat.

Ich erinnere mich noch genau daran.

Jano, es wird langsam spät und meine Geduld ist bald am Ende.

Beruhige ihn, bitte.

Bruno macht dir nichts, solange du dich nicht bewegst.

Stimmt das nicht, Bruno?

- Du bist verrückt. - Ja, bin ich. Das ist wahr.

Verrückt. Und zwar richtig verrückt.

- Ich werde dein Leben ruinieren... - Wie denn, wie denn?

Wie denn?

Dafür müsstest du hier lebend herauskommen.

Soll ich dich daran erinnern, wie du hier

hingekommen bist? Du scheinst es nicht zu wissen.

Beruhige ihn, bitte!

Lass mich dich daran erinnern.

Was ist letzte Nacht passiert?

Sag's ihm. Sag ihm, dass er rein gar nichts versteht.

Jano ist ganz Sentimental geworden.

Nein, nein, viel besser, du warst gemeinnützig.

Ich bin Jano. Ich werde alle Huren dieser Stadt retten. Fick mich.

Mir scheißegal. Du warst total besoffen und allein, wie immer.

Du hast alle Menschen, also wenn du mit jemandem

aus warst, den du als Freund bezeichnen würdest...

...bezweifle ich, dass du ihm erzählt hast, wo du warst und mit wem.

Außerdem wird dich bis Montag im Büro niemand vermissen.

Das bedeutet, in drei Tagen erst.

Du bist in einer lächerlichen Maske hier aufgetaucht. Total lächerlich.

In der Hoffnung, dass dich niemand erkennt.

Das Taxi hat dich nicht vorne abgesetzt, weil

du ihn gebeten hast, dich hinten rauszulassen.

Du bist hochgegangen und hast versucht, dabei niemandem aufzufallen.

Und, Mann, obwohl du so betrunken warst, hast du dich verdammt gut angestellt.

Hey.

Gut.

Gut. Ich muss dir sagen, mein lieber Jano...

Danke, dass du so wunderbar beigetragen hast zu dieser

perfekten Ausgangslage für ein Verbrechen. Wuuuuh!

Spurlos verschwunden.

Niemand weiß, wo du bist und wir haben drei

Tage, bis irgendwer den Chef vermissen wird.

Hey, Jano.

Los geht's. Los geht's, Jano.

Okay. Okay, es stimmt.

Ich hab ein Detail vergessen, das stimmt.

Das ist wahr. Das ist wahr.

Es ist wahr, ich weiß, du denkst darüber nach.

Das einzige, was es kaputt machen könnte, sind die Anrufe an meine Nummer.

Aber die läuft noch nicht mal auf meinen Namen.

Die Nummer gehört einem Immigranten, der überhaupt nicht mehr hier lebt.

Es wird schwer sein, ihn zu finden. Er ist vor

einem Jahr zurück nach Pakistan gegangen.

Hast du's jetzt verstanden?

Wenn ich das erzähle, wird jeder die Hure in dir sehen, die du bist.

Verrückt, aber nicht besiegt.

Auf jeden Fall verrückt.

Weißt du was?

Von uns beiden bist du der einzige, der davor

Angst hat, die Maske fallen zu lassen.

Weil ich nichts zu verlieren habe.

Es ist Zeit.

Ich starte die Aufnahme.

Und du machst dein Ding, verstanden?

Mein Name ist Jano Moreno. Besser gesagt kennen mich alle so.

Ich bin ein Hochstapler.

Verdammte Scheiße.

Sofia? Okay...

Ich komme direkt zur Sache. Es ist wunderbar.

Wie viel für das gesamte Video?

Er hat die Daten gefälscht, so dass es aussah, als

hätte er 181 gemacht, obwohl er nur 10 gemacht hat.

- Wenn er 180 gemacht hätte... - Hat er aber nicht, hat er nicht...

Wir sprechen hier über Betrug mit einem, mit

einem hohen Maß an gefälschten Dokumenten...

Im April wurde er noch auf 1,9 Milliarden Euro

geschätzt, als die Aktien bei 26 Euro lagen.

26.

Ich denke, die Investoren sollten darüber nachdenken, wie das möglich war.

Dieser Mann hat das Ansehen Spaniens in der Welt ernsthaft beschadet und...

- Nicht eine Firma hat irgendetwas bemerkt... - Es ist zutiefst verwunderlich, wie so etwas...

Nicht ein Wirtschaftsprüfer, denn er hatte nicht

nur einen sondern vier, hat irgendetwas bemerkt.

Niemand aus dem Aufsichtsrat hat etwas bemerkt.

Nicht eine Person, die verantwortlich war, die Aktien zu

autorisieren, hat etwas bemerkt. Das sind eine Menge Leute.

So hat er sich verabschiedet. So hat er sich...

das Leben genommen. Er ist tot.

Er hat sein öffentliches Ansehen zerstört, welches noch bis vor Kurzem

als Vorbild für viele junge Menschen galt.

Das lebende Symbol für den Aufschwung dieses Landes.

Jano Moreno, der Visionär des WiFi...

hat die ganze Wirtschaftswelt vollkommen überrascht.

Was daran für mich zumindest...

am schockierendsten war, ist, wer diese Informationen aufdeckte.

Wenn für die Geschäftswelt Jano Moreno das Licht am Ende des Tunnels war,

dann hat die Welt der Presse mit diesem Neuzugang besser abgeschnitten.

Sie ist 23 Jahre alt, spricht mehrere Sprachen...

Sie war bis vor Kurzem noch Studentin und ist jetzt dabei,

zum Vorbild für den investigativen Journalismus zu werden.

Sie trägt den Namen der Göttin der Weisheit.

Ich denke nicht, dass das ein Zufall ist.

Sofia Caparrös, guten Abend. Danke, dass Sie bei uns sind.

Danke. Es ist eine große Freude, hier zu sein.

Das erste, was mir in den Kopf schießt, ist...

wie haben Sie es geschafft, diese Story aufzudecken? Wie

haben Sie es geschafft, dass die Zielperson sich preisgibt?

JOURNALISTIN Diana...

Ich habe das bisher niemandem erzählt.

Ähm, erst recht nichtöffentlich.

- Aber... - Also dann...

Dies ist die perfekte Gelegenheit. Hier, vor den Kameras.

Die beste Bühne, die es gibt, finden Sie nicht?

- Ja. - Nun, dann legen Sie los. Sofia.

Es ist wahr. Ich bin eine Prostituierte und er war ein Kunde.

Ein total besessener Kunde. Ich hatte vorher nie so jemanden, wie ihn.

So sehr, dass er mir Dinge verraten hat. Und...

Ich habe gemerkt, dass er sich sehr...

schlecht und schuldig gefühlt hat für all die Dinge, die er getan hat.

Also, was ich letztendlich gemacht habe, war, ihm zu helfen.

Eines Tages habe ich ihm geholfen, zu gestehen, so wie eine Art Therapie...

das ist das Ergebnis.

Jano war ein sehr schwieriger Typ.

Damit ich das richtig verstehe. Sie sagten, sie waren eine...

- Sind. - Sie sind eine Prostituierte.

Tja, Prostituierte, ja, Nutte...

Eine Hure.

Sie sehen...

Escortdame. Wenn Ihnen das lieber ist.

- Ist das besser? Kommen Sie damit klar? - Nein, nein. Es ist...

Luxus-Escort. Gut.

- Luxus. - Es ist absolut klar.

- Ich verstehe. - Freut mich, das zu hören.

Diana.

Sie sind kreidebleich.

- Der Moderator ist sprachlos. - Es ist...

Es ist nur nicht sehr üblich, dass...

man diese Art von Bekanntmachung im...

im Live-Fernsehen hört. Das war nicht vereinbart. Das war so nicht geplant.

- Gut. - Deshalb meine Reaktion.

Ich habe kein Problem damit, mit dem Interview weiterzumachen.

- Nein... - Sie sind professionell. Also...

Natürlich können wir weitermachen, Sofia.

Ähm, gut. Wie, wie...

wird das Leben aussehen, für die neue Sofia

Caparros, nach all dem, was passiert ist?

Bezogen auf das, was Sie sagten. Das...

Auf das...

Diana.

Wie ich mich selbst sehe?

Ja.

Tja...

Ich würde sagen, dass ich...

Unternehmerin bin.

Unternehmerin?

Oh ja. Definitiv. Sofia Caparros ist Unternehmerin.

Gut gemacht, Baby.

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