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Guten Morgen allerseits! In wenigen Minuten ist es 7 Uhr.
Und ihr hört WSGA aus South Bay.
Brian Kitt wünscht euch einen weiteren wunderbaren Tag voller Freude, Sonne, Meer...
... und Musik sowie alles andere, was euch junge Menschen glücklich macht.
Auch ihr seid damit gemeint, liebe Windsurfer.
Na los, raus aus den Federn...
... und stürzt euch in die Wellen des Ozeans.
Ja, genau euch meine ich. Euch bleiben nur noch zwei Tage...
... um euch auf die Regatta am Samstag in South Bay vorzubereiten.
Es wird eine harte Nuss für alle.
Mike Patterson geht nämlich fest davon aus, den Pokal schon in der Tasche zu haben.
Um auf Nummer sicher zu gehen...
... hat er in den letzten Wochen täglich mindestens fünf Stunden trainiert.
Ach, was du nicht sagst, Brian.
Du weißt ja, Mike nimmt sein Surfbrett sogar mit ins Bett.
Billy Joe hat es ebenfalls auf die Trophäe abgesehen.
Stimmt's, Billy Joe?
Da haben wir's wieder.
Gleich stichelt er wie üblich gegen meinen Vater.
Tja, wer weiß?
Sein berühmter Vater könnte seinem unerfahrenen Spross den Pokal ja auch kaufen.
Ah, Billy Joe, das ist aber nicht die feine englische Art.
Weißt du was? Ich leg 'ne hübsche Platte auf und wir vertragen uns wieder.
Ich wollte sie für Mike spielen, aber ich glaube, der kann mich gerade nicht hören.
Auch dir einen guten Morgen.
Hattest du nicht gesagt, dass du mich abholen kommst?
- Gibst du mir mal etwas Klebeband? - Aber ja doch. Hier bitte.
- Wieso ist Mike so spät dran? - Er ist schon über eine Stunde da draußen.
Da ist er.
Er hat sich echt vorgenommen, zu gewinnen, was?
Ja, ich glaube schon.
Es gibt hier keinen, der in der Lage wäre, ihn zu bezwingen.
Sofern er's nicht übertreibt.
Der würde sogar gewinnen, wenn er vergisst, sein Segel zu setzen.
WSGA möchte euch alle daran erinnern, dass am nächsten Samstag...
... der Startschuss zur Hundertjahrfeier erfolgen wird.
Im Anschluss an die Windsurf-Regatta stellt der Ausschussvorsitzende William Wells senior...
... netterweise seinen wundervollen Park für ein Barbecue im Freien zur Verfügung.
Und ich will hoffen, dass niemand denkt...
... Mr. Wells' Großzügigkeit könnte etwas damit zu tun haben...
... dass er bei der Gouverneurswahl im November als Kandidat antreten wird.
Wieso hat es dieser Typ so auf meinen Vater abgesehen?
Ach, lass ihn doch reden!
Seine Hörer sind jung und wählen nicht. Dein Vater weiß das.
Peter?
Ich weiß, einem bedeutenden Schriftsteller gehen viel wichtigere Dinge durch den Kopf.
Aber ich hatte dich gebeten, Kaffee zu kochen.
Heute Morgen gelingt es mir nicht, mich zu konzentrieren.
Und der Kaffee, den ich koche, ist der schlechteste in ganz Georgia.
- Du hast wohl stets 'ne Ausrede parat, was? - Wie ist das Meer heute Morgen?
Es ist ruhig und glatt wie ein Surfbrett.
- Schläft Jenny noch? - Nein, sie ist kurz nach dir aus dem Haus.
Sie ist windsurfen gegangen.
Ach, apropos:
Heute ist die Ausschusssitzung anlässlich der Hundertjahrfeier.
Ich hatte versprochen, dass wir zusammen hingehen würden.
Ach ja, stimmt.
Gut, ich komme mit.
Ich glaube nämlich, mir gehen so langsam die Ausreden aus.
Oh ja, das glaube ich auch.
Papa! Papa! Du musst uns helfen.
- Was ist passiert, Jenny? - Mike ist verschwunden.
Wie, verschwunden?
Er war beim Windsurf-Training, etwa 300 Meter von der Küste entfernt.
Irgendwann haben wir ihn nicht mehr gesehen.
Ja, er war einige Stunden im Wasser und dann verschwand er plötzlich.
- Keine Spur von ihm und seinem Surfbrett. - Wir brauchen dein Motorboot.
Fassen wir zusammen:
Phillips kümmert sich um die Banner am Strand.
Palmer, Sie haken beim Wahlbüro wegen den Genehmigungen nach.
Außerdem müsste noch die Zahl der Ausweise überprüft werden.
Es dürfen nicht mehr als 200 und alle müssen mit einem Foto versehen sein.
- Okay? - Alles klar.
Peter beehrt uns auch heute nicht? Da hätte ich drauf wetten können.
- Er hat einen guten Grund dafür, Matt. - Aber klar doch.
Man kann einen Künstler nicht mit so etwas Belanglosem...
... wie den Feierlichkeiten zu Ehren seiner Heimatstadt behelligen.
Peter ist dir keinerlei Erklärung schuldig.
Und ich auch nicht.
- Mr. Rosen? Hätten Sie kurz Zeit für mich? - Später, später.
- Guten Tag, meine Dame. - Guten Tag.
- Guten Tag. - Hallo Joe.
Guten Tag.
Hey, Peter!
Wir werden uns an diese großartigen Feierlichkeiten noch lange...
- Hallo, Jan. - Ah, Mrs. Benton.
Welch Freude, Sie wiederzusehen!
- Wie geht's? - Kennen Sie meine Freunde? Professor...
Wir alle zählen auf dich, Bill.
Aber du musst versuchen, dein Temperament ein wenig zu zügeln.
Das ist eine Chance, die wir uns partout nicht entgehen lassen dürfen.
Bill!
Gloria!
- Wo ist Peter? - Er konnte nicht kommen.
Du hattest versprochen, ihn diesmal zu überreden.
Ja, ich weiß, aber...
Ach, Sie wissen doch, wie Schriftsteller so sind, Mr. Wells.
Sie haben den Banalitäten des Lebens abgeschworen.
Wehe man unterbricht sie, wenn sie gerade eine Inspiration haben.
Gloria, du weißt, dass ich auf Peter zähle. Ich habe bereits verkündet, dass er dabei ist.
Natürlich weiß ich das, und Peter weiß es auch.
Es ist nur so...
... dass er heute Morgen ein paar Probleme hatte.
Probleme? Was für Probleme?
- Einer von Jennys Freunden... - Mr. Wells? - Ja?
Ein Anruf für Sie aus Washington.
Es ist dringend.
Okay, nun bewegt die Hüte langsam zur Seite.
Ja, halt weiter drauf. Ihr geht jetzt.
- Soll ich ihnen folgen? - Ja, geh ihnen hinterher.
Genau, du folgst ihnen ein wenig, ehe du dann langsam rüberschwenkst...
... und das große Gesicht des Vorsitzenden aufnimmst.
Ah, Mr. Wells...
Wir sind durch mit den Aufnahmen.
- Schön. Wann kann ich sie sehen? - Nun, sagen wir morgen früh.
- Passt das für Sie? - Nein.
Ich will sie in einer halben Stunde in meinem Büro.
In einer halben Stunde? Tut mir leid, Mr. Wells...
Martin, ich zähl auf dich.
Eines ist sicher: Es war keine umhertreibende Säge.
Ich lebe hier seit 30 Jahren.
Und noch nie wurde ein Hai gesichtet, der so groß wäre, um das zu vollbringen.
Es muss ein riesenhaftes Tier sein.
Das Problem ist, sobald sie eine Gratismahlzeit einnehmen durften, findet sie Gefallen daran.
Und sie bleiben in der Gegend, um das Festmahl fortzusetzen.
Es fehlt jedenfalls die andere Hälfte des Surfbretts.
Vielleicht hat Mike sich daran festgeklammert und lässt sich damit treiben.
Kann sein.
Ach herrje.
Was ist?
Samstag findet die Windsurf-Regatta statt.
Darauf würde ich nicht wetten.
Ich rufe die Küstenwache an und sag denen, sie sollen sich auf die Suche begeben.
Okay.
Over and out.
Seid ihr verrückt geworden? Ihr hättet mich fast lebendig gehäutet.
Tut uns leid, Jenny. Ich dachte, du wärst in Schwierigkeiten.
Wer sagt dir, dass es ein Hai war? Es könnte auch eine Schiffsschraube...
Ach, komm schon, Bill. Schau es dir doch mal genauer an.
Glaubst du, eine Schiffsschraube könnte so etwas anrichten?
Sind wir überhaupt sicher, dass es Mikes Surfbrett ist?
Es könnte doch auch aus Florida oder von sonst wo hierher getrieben worden sein.
- Nein, mich überzeugst du damit nicht. - Ach komm, Matt.
Es geht nicht darum, ob man überzeugt ist oder nicht.
Ein Junge ist verschwunden, das ist Fakt.
- Die Küstenwache sucht bereits nach ihm. - Ed Glover patrouilliert da draußen.
Vielleicht hat er schon etwas herausgefunden.
Hier haben wir das Surfbrett gefunden.
Die Strömung an dieser Stelle verläuft Richtung Eagle Rock.
Ihr Sohn weiß das.
Er würde niemals versuchen, gegen den Strom zu schwimmen.
Die Küstenwache ist auf der Suche nach ihm.
Sie werden also sehen, dass...
Entschuldigen Sie mich.
Hallo?
- Er könnte verletzt sein. - Ach Amy, beruhig dich.
Wenn ihn ein Boot angefahren haben sollte, wieso hat man ihn dann nicht an Bord geholt?
Ist gut, wir kommen sofort.
- Na komm, sie werden ihn schon finden. - Wollen wir's hoffen!
Das war Jenny. Die Küstenwache hat etwas gefunden.
Seht nur, in welchem Zustand es ist. Ein Wunder, dass es sich über Wasser hält.
- Vielleicht haben sie Neuigkeiten von Mike. - Ich sehe niemanden.
Irgendwas überzeugt mich nicht, aber ich weiß nicht, was.
- Mr. Benton. - Guten Tag.
- Hallo Papa. - Guten Tag zusammen.
Sie sind gerade eben eingetroffen.
Chris.
- Wem gehört das Boot dort? - Ed Glover.
- Harry, was ist passiert? - Es stand halb unter Wasser.
Es muss einen Felsen in der Nähe von Eagle Rock gerammt haben.
- Wo ist Ed? - Es war niemand auf dem Boot.
Ed Glover ist der Letzte...
... der sich von der Strömung in Eagle Rock überraschen lassen würde.
Ja, sofern ihm der Alkohol nicht böse mitgespielt hat...
Das ist Ed Glovers Boot.
Davis?
Sieh mal in der Kabine nach.
Du willst mir doch nicht erzählen, dass auch das das Werk des Hais ist?
Ich bin nicht hier, um dir etwas zu erzählen, Matt.
Aber zwei Vermisste an einem Tag fangen an, mich zu beunruhigen.
Chief! Chief! Schnell!
Oh, mein Gott...
Es wäre wohl angebracht, die Regatta abzublasen.
Es könnte etwas anderes gewesen sein, zum Beispiel eine Explosion.
Ihr wisst doch, dass Ed die Gewohnheit hatte, mit Sprengsätzen zu fischen.
Was redest du da? Es handelt sich hier nicht um eine Explosion.
Siehst du etwa Spuren von Schießpulver?
Schau mal her!
Sieht das für dich wie das Werk eines Sprengsatzes aus?
Ich weiß nicht, wessen Werk das war.
Aber ich gebe nicht klein bei.
South Bay bekommt seine Regatta. Nichts wird mich daran hindern.
- Das kannst du nicht machen. - Ach nein?
Es geht nicht darum, ob ich's kann oder nicht. Ich will es, da sie mir zu wichtig ist.
Peter!
Sieh nur!
Sieh doch nur!
Das ist die andere Hälfte von Mikes Surfbrett.
Noch irgendwelche Zweifel?
Oh, Mike...
Mike!
- Na los, komm. - Oh, Mike...
Ich lasse mir nicht von einem Hai die Arbeit eines Jahres kaputtmachen.
Die Regatta findet trotzdem statt.
Ich übernehme die Verantwortung dafür.
Das war kein Makohai.
Und auch kein Tigerhai.
Es gibt nur ein Tier auf der Welt, das zu so was imstande ist, glaub mir.
Ich wollte Sie persönlich beruhigen und Sie wissen lassen...
... dass ich meine Stadt nicht ihrem Schicksal überlassen habe.
Ich möchte Ihnen selbst mitteilen, welche Sicherheitsvorkehrungen...
... das Gebiet schützen sollen, in dem die Regatta stattfinden wird.
Wie Sie sehen können, wurde dieser Abschnitt der Bucht...
... mit speziellen Haizäunen versehen, und zwar von hier bis dort.
Ferner wurden spezielle Beobachtungsposten an diversen strategischen Punkten eingerichtet.
Bewaffnete Männer werden an Bord von jenseits der Zäune verankerten Booten sein.
Hier, hier und hier.
Folglich wird das Dreieck, in dem die Regatta stattfinden wird, zu 100% sicher sein.
Meine Herrschaften...
Es kann absolut nichts passieren.
Darauf haben Sie mein Wort.
- Gefällt es Ihnen? - Perfekt.
Füg noch ein paar Szenen hinzu und bewahr das Material auf.
So können wir dokumentieren, dass sämtliche Sicherheitsvorkehrungen...
... hinsichtlich der Regatta von uns getroffen wurden.
Und sollte...
... doch etwas passieren - ich hoffe mal nicht, aber ein gewisses Risiko besteht ja immer -
... kramst du die Aufnahmen wieder hervor.
Denn gegen einen Hai lässt sich ankämpfen...
... gegen ausbrechende Panik ist das jedoch weitaus schwieriger.
Hey, Moment mal, Mr. Wells. Sagten Sie...
... "Panik"?
Ja.
Und das gilt es, um jeden Preis zu verhindern.
Ist das klar?
Ja, absolut, doch Sie bringen mich damit in eine etwas missliche Lage.
Und was hab ich letztlich davon?
Nichts.
Mach dir keine Sorgen. Ich lass mir was für dich einfallen.
Mr. Wells.
Wie viel Boote werden wir brauchen?
Ich würde sagen, acht dürften reichen, Ihres inbegriffen.
Machen wir lieber zehn daraus.
Mein Büro hat die Anweisung, Ihnen alles, was Sie brauchen, zur Verfügung zu stellen.
Ein Anruf genügt.
Es gibt nur eine Sache, die mich beruhigen würde.
Und die wäre?
Der Kopf dieses dreckigen weißen Mörders.
Nur der Kopf.
Nur der Kopf.
Das ist er, meine Herren.
Das große weiße Monster.
In den Tropen auch als "weißer Tod" bekannt.
Mittlerweile ist klar, dass wir es mit dieser Gattung zu tun haben.
Kein anderes Tier könnte die Schäden, die wir gesehen haben, verursachen.
Man ging davon aus. dass diese Spezies ausgestorben wäre.
Doch offensichtlich existiert noch ein Exemplar davon.
Und leider hält es sich in unseren Gewässern auf.
Vermutlich ist er hungrig...
... und stürzt sich auf alles, was ihm in die Quere kommt.
Selbst wenn es ungenießbar sein sollte.
Nun ja...
Er dürfte in etwa 12-15 Meter lang sein und seine wunden Punkte sind...
Ron, du bist der Experte. Komm her.
Also, seine wunden Punkte sind...
... hinten am Kopf...
... und unterhalb der Rückenflosse.
Daher müsst ihr präzise vorgehen und euch nur auf eine dieser beiden Stellen fokussieren.
Der große weiße Mörder erschreckt sich nicht.
Er hat vor nichts Angst.
Macht euch keine Illusionen.
Wenn er eure Anwesenheit wittern sollte...
... wird er euch keine Ruhe lassen.
Die Reaktionen des großen weißen Hais sind...
... unvorhersehbar.
Denn es ist nicht der Hunger, den ihn dazu treibt, anzugreifen, nein.
Er will töten.
Folglich habt ihr zwei Optionen.
Die eine ist, sich auf und davon zu machen.
Die andere ist...
... sich ihm zu stellen.
Auf ihn zu schießen...
... und versuchen, ihn zu töten, denn ansonsten wird er euch töten.
Gibt es Fragen?
- Ich gehe ins Wasser. Wer kommt mit? - Ich, ich! Wartet auf mich!
Tony hat letztes Jahr den 2. Platz belegt.
- Ich denke, diesmal gewinnt er. - Nein, ich tippe auf Billy Joe.
- Ich wette, die Party war ätzend. - Nein, eigentlich nicht.
Ich bin mit Frank und der fetten Gledis hingefahren.
Es war sehr eng im Wagen. Darum sagte ich zu Frank:
"Entweder besorgst du dir ein größeres Auto oder eine kleinere Freundin."
Kinny! Hol die Rettungswesten aus dem Auto!
Lass uns ein wenig Musik hören.
Nein, doch nicht die!
Gebt mir ein W!
E!
L!
L!
S!
Wells ist die Nummer eins!
- Alles Gute. - Danke, Joe.
- Glückwunsch. - Guten Tag.
Alles Gute!
- Hallo, Mr. Wells. - Hallo! Stimmst du auch für mich?
- Ich darf noch nicht wählen. - Wir sind alle mit Ihnen.
- Danke. - Alles Gute.
- Oh, guten Tag, Mr. Wells. - Danke.
- Mr. Wells, dürften wir Sie etwas fragen? - Ja, aber erst später.
- Glückwunsch. - Danke.
- Hallo, William. - Hallo.
Gloria, du bist heute sehr hübsch.
- Bin ich das nicht immer? - Aber sicher.
- Danke, dass du Peter hergeschleppt hast. - Ich hatte es ja versprochen.
Danke.
Wir hoffen, dass die jungen Löwen aus South Bay uns heute stolz machen...
... auch wenn es nicht einfach werden wird, den Sieg einzufahren.
Es ist eine sehr harte Konkurrenz, die zum Teil von weit...
Wissen die Männer, dass sie ihr Zubehör versteckt halten müssen?
Ja, ich hab's ihnen persönlich gesagt. Man wird die Gewehre nicht sehen.
- Vorausgesetzt sie benötigen sie nicht. - Natürlich.
Wir sind bereit für die Pressekonferenz, Mr. Wells.
- Ist gut, ich bin in einer Minute bei dir. - Okay.
Bis später.
Diese Regatta ist der dritte Wettkampf im Rahmen des Ostküsten-Cups.
Der Cup stellt eine nationale Meisterschaft in dieser Disziplin dar.
Die Zäune stehen, die Bojen sind, genau wie die Männer, an ihrem Platz.
Das Fest kann also beginnen.
Hoffentlich bekommen wir keine ungebetenen Gäste.
- Drück uns die Daumen. - Es wird alles bestens hinhauen.
Drück trotzdem die Daumen.
Sind alle bereit?
- Los gehen wir, der Wettkampf beginnt! - Hallo Papa!
Hallo Kleines.
Auf zum Start!
- Wie geht's, Leute? - Ging uns nie besser.
Wir sind in Topform.
Sorgt ihr dafür, dass die Trophäe in South Bay bleibt?
Wir hoffen es. Aber ein paar Jungs...
... aus Santa Monica sagten, sie wollen sie mit nach Hause nehmen.
Das kalifornische Kennzeichen an ihrem Auto haben sie drangemacht...
... um uns einzuschüchtern, denke ich.
Vermutlich kommen sie aus Chicago oder weiß Gott woher.
Ja, aber wir haben vor keinem Angst, selbst wenn sie vom Mond kommen sollten.
Lasst uns gehen, Leute. Man sieht sich, Mr. Benton.
- Auf Wiedersehen. - Sei vorsichtig, Dave.
Ach Jenny, mach dir keine Sorgen. Es ist ja nicht das erste Mal, das ich windsurfe.
Alle Teilnehmer an die Startlinie!
Der Kampfrichter hat soeben die Teilnehmer aufgerufen.
Zwei Minuten noch bis zum Start!
Noch zwei Minuten bis zum Start der Regatta.
- Ich wiederhole: - Die Teilnehmer...
- ... begeben sich zur Startlinie. - Zwei Minuten bis zum Start!
Die Teilnehmer mögen bitte zur Startlinie kommen!
Ja, ist gut.
Kamera drei, schwenk rüber zu den Zuschauern!
Ja, genau, so ist gut.
Die Jungs sind sehr aufgeregt.
Sie machen sich warm, sorgen aber dadurch wohl für etwas Verwirrung beim Kampfrichter.
Die Teilnehmer mögen sich beeilen!
Jimmy, geh zur Startplattform und film den Startschuss von Nahem.
Okay, bin gleich dort.
Die Zuschauer sind voller Vorfreude auf dieses wichtige Sportereignis.
Dave startet freiwillig von ziemlich weit hinten.
Na ja, vielleicht ist es ein taktischer Kniff, um nicht auf engem Raum wenden zu müssen.
30 Sekunden bis zum Start!
Der Kampfrichter hat die letzten 30 Sekunden bis zum Start eingeläutet.
Kein Hai der Welt könnte diese Zäune durchbrechen.
Das würde gerade noch fehlen, bei all dem Geld, das die uns gekostet haben.
15 Sekunden bis zum Start!
Es ist soweit. Noch wenige Sekunden bis zum Start.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Der Start ist erfolgt!
Alle Teilnehmer sind gut gestartet, auch wenn der Wind nicht sehr günstig ist.
Die Surfer sind mit einem ordentlichen Tempo unterwegs.
In Führung liegt momentan...
Komm schon, Dave! Worauf wartest du?
Unsere Jungs haben hingegen etwas Mühe, Fahrt aufzunehmen.
Nein, das ist der zwischen Steve und Billy Joe.
Die Regatta geht über die Distanz von einer Meile.
Dabei muss die erste Boje ganz eng umfahren werden.
Danach gilt es, die Kraft des Windes noch etwas mehr zu nutzen.
Das Teilnehmerfeld zieht sich allmählich weit auseinander.
Das liegt mitunter auch an dem etwas stärker werdenden Wind.
Wir sind auf halber Strecke zur ersten Boje.
Komm schon, Dave! Worauf wartest du? Na los!
Unsere Jungs befinden sich weiterhin in aussichtsreicher Position.
Kellogg und Motkowski haben etwa 20 Meter Vorsprung...
Nicht behindern!
Vielleicht kommt es ja tatsächlich zum erwarteten Rennausgang.
Nicht behindern! Peterson:
Disqualifiziert!
... den ersten Teil der Strecke.
Die Teilnehmer wenden an der ersten Boje, und zwar in dieser Reihenfolge:
Kellogg führt das Rennen weiterhin an mit einem kleinen Vorsprung auf seinen...
Danny, gib mir mal schnell das Fernglas.
- Was ist los? - Sie sollen aus dem Wasser.
Los, schnell!
Einer der Teilnehmer ist gestürzt.
Vermutlich ein Zusammenstoß mit einem der anderen Wettstreiter.
Da schon wieder! Wir hatten es befürchtet.
Ein weiterer Teilnehmer ist ins Wasser gefallen.
Seltsam. Sehr seltsam.
Achtung!
Alle raus aus dem Wasser! Kehrt zurück an die Küste!
Was ist da los? Sind die alle verrückt geworden?
Die Regatta ist abgebrochen! Ich wiederhole:
Alle Teilnehmer zurück an die Küste!
Die Regatta ist abgebrochen!
Gib mir mal das Fernglas.
Was zum Teufel geht da vor sich?
Achtung! Achtung!
Runter von den Surfbrettern! Achtung!
Kehrt zurück an die Küste oder begebt euch zu diesem Boot.
Behindert euch nicht, Jungs! Behindert euch nicht!
Achtung!
Achtung! Steigt in dieses Boot!
Alle an die Küste!
- Raus aus dem Wasser! - Ruhig!
Bewahrt die Ruhe!
Da drüben schwimmt eine unbefestigte Boje.
- Bitte alle Teilnehmer raus aus dem Wasser. - Alle raus aus dem Wasser!
Raus aus dem Wasser! Beeilung!
Schnappt euch die Seile und kommt rauf an Bord!
Los, Jungs! Kommt rauf an Bord!
Das ist großartig!
Fantastisch!
Es muss etwas Gravierendes vorgefallen sein.
Nur wenige Teilnehmer stehen noch auf ihren Surfbrettern.
Den Fans dürfte das Rennen nun sicher egal sein.
Ein Hai!
Dave, raus aus dem Wasser!
Los, schnell, kommt alle aufs Boot!
Bleibt ruhig!
Der Wettkampf wurde abgebrochen.
Los, hilf den anderen!
Alle an Land!
Schnell! Alle an Land!
Alle an Land! Beeilt euch!
Alle raus aus dem Wasser! Schnell!
Zurück an die Küste!
Beeilt euch!
Auf geht's! Bewahrt die Ruhe!
Raus aus dem Wasser! Schnell!
Los, raus! Schnell!
Was ist denn das?
Jimmy! Schnell! Zoom ran!
Ich hatte die Verantwortung dafür übernommen und...
Mr. Wells! Sind Sie immer noch davon überzeugt...
... dass es sich bei dem Hai nur um ein Gerücht handelt?
Das ist nicht der Moment, um Erklärungen abzugeben.
Wieso haben Sie keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen?
- Ich hatte... - Einen Moment!
Einen Moment!
Es wurden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, aber nicht für ein Exemplar dieser Größe.
So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen.
Und ich habe schon auf der ganzen Welt Haie gejagt.
Druckt das in euren Zeitungen ab!
Es sind Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.
- Ja, aber wie kann es sein... - Die Sicherheitsvorkehrungen...
Der Hai! Er kehrt wieder zurück!
Bill...
Du warst es, der beschlossen hat, die Regatta stattfinden zu lassen.
Politik rechtfertigt die Mittel. Ist es das, was du denkst?
"Politik rechtfertigt die Mittel"?
Paul, erspar mir diesen Machiavellismus.
Also schon, es war ein Fehler.
Ich hatte jedoch sämtliche Vorkehrungen getroffen.
- Benton und Hamer sind echte Experten. - Sie können sich auch Fehler leisten.
Und ich als Kandidat kann es nicht, stimmt's?
Nun, die Opposition bereitet gerade eine große Pressekampagne vor.
Und wir haben keine Argumente, um ihnen die Stirn zu bieten.
Was soll ich tun? Mich ins Wasser stürzen und dieses Monster töten?
Nein, gewiss nicht, aber es bedarf einer spektakulären Aktion...
... um unsere Geldgeber zu beruhigen.
Paul...
Ich habe das Gefühl - vielleicht ist es mehr als ein Gefühl -
dass du versuchst..., dich da herauszuwinden und...
... die Verantwortung auf meinen Schultern abladen möchtest.
Lass uns mal eines klarstellen:
Bill, ich habe große Ambitionen.
Darum muss ich sicher sein, dass ich den Sieger unterstütze.
Und um zu gewinnen, musst du dafür sorgen, dass diesem Hai der Garaus gemacht wird.
Habe ich mich klar ausgedrückt?
Und zwar nicht erst in einer Woche.
Jetzt.
Ich habe deutlich kniffligere Probleme gelöst, darum werde ich auch dieses hier lösen.
Das hoffe ich sehr.
Um deinetwillen.
Keine Sorge.
Ich schaffe das. Ich gehe bis zum Äußersten.
Das Walöl fließt nach Plan.
Wie lange dauert es, bis das Fass leer ist?
Wenn's nur noch zur Hälfte gefüllt ist, dauert es etwa eine Stunde.
Es bleibt nichts anderes übrig, als aufs altbewährte Dynamit zu setzen.
Dynamit? Bist du verrückt geworden?
Willst du riskieren, in die Luft zu fliegen, so wie in Santo Domingo?
Aber nein. Wie du weißt, hat damals etwas mit dem Sprengsatz nicht gestimmt.
Er ist zu früh explodiert, das ist alles.
Ja, ja, das weiß ich noch. Du wärst fast draufgegangen.
Und das Ende vom Lied war, dass du seit geraumer Zeit nicht mehr...
... in über 30 Meter Tiefe tauchen kannst. Reicht dir diese Erfahrung nicht?
Diesmal habe ich sämtliche Vorkehrungen getroffen.
Ich habe zwar diesen Gürtel voller Dynamit, aber es ist nicht scharf.
Um es explodieren zu lassen, werde ich einen Fernzünder verwenden.
Alles klar, Kommandant. Aber immer schön sachte.
Komm ja nicht auf die Idee, dich im Wasser in alle Einzelteile zu sprengen...
... und es mich mit dieser Riesenbestie allein aufnehmen zu lassen.
Dieser Gedanke reizt mich überhaupt nicht.
Außerdem könnte er mittlerweile weit weg sein.
Aber sicher.
Er könnte sich aber auch unter dem Boot aufhalten.
Klar, das kann schon sein.
Sollte er weniger als drei Meilen entfernt sein und dieses Walöl wittern...
... wird er in Windeseile herschwimmen.
Hey Gloria, bereit das Sonargerät und die Unterwassermikrofone vor.
Wir müssen in Kontakt bleiben.
Ja, sofort. Bin schon dabei.
Überprüfe, ob auch alles funktioniert.
- Alles klar. - Weißt du, Peter...
Es ist gut möglich, dass wir heute was sehr Interessantes zu sehen bekommen.
Hoffen wir mal, dass wir darüber berichten können.
Drücken wir die Daumen.
- Hey, was, wenn dein Vater das Boot sucht? - Nein, er ist zu beschäftigt.
Er hat andere Sorgen.
Und wenn er uns mit diesem Monster in den Hafen einfahren sieht...
... wird er zu stolz auf uns sein, um sich deshalb aufzuregen.
"Die Jungs aus South Bay rächen einen Freund und töten den Hai."
Ich sehe die Schlagzeilen in den Zeitungen schon vor mir.
Ja, und was, wenn wir mit leeren Händen zurückkommen?
Machst du Scherze?
10:1, dass wir mit der Riesenbestie im Schlepptau zurückkehren.
- Der ist doch verrückt. - Er glaubt, dass er Sardinen fischen geht.
Jungs!
Das ist alles, was ich gefunden habe.
Den Taucheranzug und die Sauerstoffflaschen hat Papa mitgenommen.
- Lass mal sehen. - Kaliber 12.
Hey...
Was für ein Mordsding.
- Los, Jungs, fahren wir zum Boot. - Die nehme ich.
Okay, ich tauch unter.
Könnt ihr mich hören?
- Ja, ich höre dich klar und deutlich. - Ich auch.
- Gut, dann testen wir jetzt das Sonar. - Okay, ich schick's runter zu dir.
Senk es noch etwas weiter hinab. Es ist zu weit oben.
Gloria, komm her. Lass es noch etwas weiter runter.
Das Wasser dürfte etwa 40 Meter tief sein.
Ja, genau, so ist gut.
Zurück! Ja, weiter so.
- Guten Tag, Davis. - Hallo, mein Junge.
Wir möchten mit dem Boot raus zum Fischen.
- Hey, wo ist dein Vater? - Er konnte heute nicht kommen.
- Weiß er, dass ihr sein Boot nehmt? - Aber sicher, er hat mich selbst hergeschickt.
Also schön.
Aber ihr kehrt zurück, wenn der Wind nach Nordost dreht, ja?
Ist gut. Mach dir keine Sorgen, Davis.
Vorsicht! Sachte!
Ach, es taugt nichts.
Man sieht nicht mal den Schatten des Hais.
Warte doch kurz. Lass uns weiterschauen. Vielleicht sieht man später noch was.
Ich brauche nicht irgendwas, ich brauche den Hai.
Wenn wir das vergeigt haben, können wir uns beide 'nen neuen Job suchen.
- Da ist er! Ich hab's dir doch gesagt! - Wahnsinn! Das ist eine Wucht!
Hier unten gibt es eine Öffnung.
Komm schon.
- Sie ist ziemlich groß. - Das könnte seine Höhle sein.
Gloria?
- Kannst du uns hören? - Ja, klar und deutlich.
Was gibt's Neues?
Wir haben eine Höhle gefunden und inspizieren sie jetzt.
Die Höhle endet hier.
Gloria!
- Wir kommen jetzt zurück. - Wieso? Stimmt etwas nicht?
Bring die Stange zum Bug, ich kümmere mich um die Leine.
Ja, natürlich.
Der Weg ist versperrt.
Bist du sicher, dass es keinen anderen Ausgang gibt?
Nein. Lass uns in diese Richtung tauchen.
Peter?
Dort hinten ist eine Öffnung.
Wo? Mhm.
Ich sehe sie.
Sie ist zu eng. Wie sollen wir da durchkommen?
Damit.
Lass uns hier hinten in Deckung gehen, der Rückstoß könnte sehr heftig sein.
Vorsicht! So, die Sprengladung ist scharf.
Und damit löse ich den Impuls für den Detonator aus.
Peter?
Peter...
Großer Gott! Der Schlauch von der Sauerstoffflasche ist kaputtgegangen.
Peter? Ihr habt nur noch für drei Minuten Luft.
Okay, es ist alles vorbereitet. Werft es ins Wasser.
Hoffentlich ist es nach seinem Geschmack.
Hey, Billy Joe, fang an, das Tempo zu drosseln!
Gloria, wir kommen jetzt wieder nach oben.
Ron ist in Schwierigkeiten.
- Halt dich bereit, um mir zu helfen. - Okay, Peter.
- Jenny, schrei, sobald du ihn siehst. - Ja, sicher.
Alles klar, er ist wieder zu sich gekommen.
Gloria, fahr uns an Land.
- Haben wir ihn erwischt? - Er war es, der uns beinahe erwischt hätte.
Ich habe noch nie ein vergleichbares Monster gesehen.
Haben wir ihn zumindest verletzt?
Nein, er hat nicht mal einen Kratzer abbekommen.
Sieh mal, das ist Wells' Boot.
Wer weiß, wo er war, als wir ihn gebraucht hätten?
Vermutlich irgendwo im County auf Stimmenfang.
Und wie groß war er?
Er dürfte mindestens 10 Meter lang sein, und das ist nur eine ungefähre Schätzung.
Was meinst du, Peter?
Na ja, wir haben sogar auf ihn geschossen. Er hat nicht mal einen Kratzer davongetragen.
- Dann habt ihr ihn also gesehen? - Und ob wir ihn gesehen haben!
Von Angesicht zu Angesicht.
- Wie bist du so schnell wieder zurückgekehrt? - Zurückgekehrt? Von wo denn?
- Wir haben dich auf hoher See gesehen. - Was redest du da?
Ich bin seit einer Woche nicht mehr rausgefahren.
Ihr Sohn hat das Boot genommen, Mr. Wells. Er sagte, er hätte Ihre Erlaubnis.
Sie waren zu viert. Ihre Jenny war mit dabei, Mr. Benton.
Sie hatten sehr viel Ausrüstung dabei.
Ach du meine Güte!
Da ist er!
Er ist da drüben!
Seht doch nur! Man kann seine Flosse erkennen!
Das Riesentier...
- Los, fahr näher ran! - Mach schon, lass ihn nicht entkommen!
- Komm schon, Billy, fahr näher zu ihm ran! - Na, los doch, fahr näher ran!
Näher ran!
- Los, wir sind fast an ihm dran! - Los, auf geht's!
Schieß doch, Steve!
Mach ihn kalt!
- Los, schieß! Er schwimmt weg! - Schieß! Schieß!
- Los, schieß! - Schieß!
Er schwimmt zu uns!
Was sollen wir tun?
Worauf wartest du? Gib Gas!
Die Schalthebel klemmen irgendwie!
Senken wir den Köder wieder hinab. Vielleicht kriegen wir ihn von hier unten weg.
Schieß!
Schnell, zieht sie raus!
Jenny!
Hilfe!
Hilfe!
Da kommt ein Hubschrauber!
Na los, zieht sie aus dem Wasser!
NOTFALLAUFNAHME
In die Unfallchirurgie mit ihr.
Dr. Daniels in den OP-Saal.
Dr. Daniels in den OP-Saal.
Entschuldigen Sie.
Wie lange dauert es noch, bis es Neuigkeiten gibt?
Im Moment können wir Ihnen nichts sagen. Sie ist noch im Operationssaal.
Danke.
Peter...
- Es tut mir leid. - Es ist nicht deine Schuld.
Ohne deinen Hubschrauber hätten wir sie vermutlich verloren.
Doch, es ist meine Schuld.
Du hättest nicht wissen können, dass sie dein Boot nehmen würden.
Ich hätte es wissen müssen.
Dr. Nicholson in die Radiologie.
Dr. Nicholson in die Radiologie.
Entschuldigen Sie, Schwester.
Es sind über zwei Stunden vergangen. Können Sie mir nichts sagen?
Nein, tut mir leid. Wenn der Eingriff vorbei ist, wird der Doktor mit Ihnen sprechen.
Papa...
Ich wollte dir nur helfen.
Es bedarf einer spektakulären Aktion, um unsere Geldgeber zu beruhigen.
Und um zu gewinnen, musst du dafür sorgen, dass diesem Hai der Garaus gemacht wird.
Kopf hoch, Liebes.
Oh Gott...
Das ist nicht fair.
WÄHLEN SIE WELLS
Mr. Benton?
Sie ist dabei, aufzuwachen. Sie können für einige Minuten zu ihr.
- Weiß sie es? - Nein, sie liegt noch in der Narkose.
Sie wird monatelang oder gar länger das Gefühl haben, dass ihr Bein noch dran ist.
Es ist nicht der Zeitpunkt, es ihr zu sagen. Sie wird es noch früh genug erfahren.
Nein, geh du.
Ich... Ich bin nicht...
Ich bin noch nicht bereit dazu.
Dr. Kent in die Anästhesiologie. Dr. Kent in die Anästhesiologie.
Du lagst auf dem Boden.
Dein ganzes Bein war voller Blut und du konntest dich nicht bewegen.
Ich weiß noch, dass ich zu dir gerannt bin mit der Absicht, dich aufzurichten.
Du warst damals noch ganz klein.
Plötzlich hast du mir in die Augen gesehen und ich...
Ich begriff...
Ich begriff, dass du nicht wolltest, dass ich dir helfe.
Du wolltest es alleine hinbekommen.
Also wich ich einen Schritt zurück und sah dir dabei zu...
... wie du das Blut von deinem Bein weggewischt hast.
Dann bist du aufgestanden und hast dieses große Fahrrad angesehen...
... als wäre es eine Art feuerspeiender Drache, der dich herausforderte.
Du hast es wieder aufgestellt.
Es war mindestens doppelt so groß wie du, und doch hast du's hingekriegt.
Du bist wieder draufgestiegen und hast in die Pedale getreten.
Ich erinnere mich daran, wie mein Herz schneller schlug.
Nicht nur aufgrund dessen, was passiert war...
... sondern auch, weil ich stolz auf dich war.
Diesmal musst du aber nicht alles alleine machen.
Denn sowohl ich als auch deine Mutter sind für dich da.
Wir werden dich jetzt tatkräftig bei allem unterstützen.
Du wirst dieses Krankenhaus gehend verlassen.
Du wirst laufen.
Und zwar mit derselben Entschlossenheit, die du seinerzeit an den Tag gelegt hast.
Das verspreche ich dir.
Ich weiß, das Leben kann bisweilen so ungerecht sein.
Es kommt einem dann unmöglich vor, dagegen anzukämpfen.
Nein...
Hilf mir.
Jenny...
Hilf mir.
- Oh, Jenny... - Papa, ich bitte dich.
Töte ihn... Töte ihn!
Da ist er. Flieg langsam runter.
Okay, wir sind jetzt genau über ihm.
Gut, bleib auf dieser Höhe.
Weiter nach hinten!
Hoch, hoch!
Flieg wieder hoch!
Flieg wieder hoch!
Hey!
Ron? Versuch mal, Wells' Hubschrauber zu kontaktieren.
- Er könnte uns einige Infos geben. - Okay.
Ron Hamer ruft den Flughafen South Bay. Könnt ihr mich hören? Over.
- Und, hast du es? - Na klar.
Alles erledigt.
Lass mal sehen.
Es muss schon etwas sehr Schmackhaftes sein...
... wenn wir schöne Nahaufnahmen von ihm machen wollen.
Ist das auch genug?
Es sind 30 Kilo inklusive Knochen.
Sehr gut. Genau das, was wir brauchen.
Ron! Da vorne rechts treibt etwas im Wasser.
Dann lass uns einen Blick darauf werfen.
Deshalb hat Wells' Hubschrauber nicht mehr geantwortet.
Er ist das gewesen. Dieser verdammte Hai!
Und er wird immer noch da unten sein.
Ich kann es spüren.
Und?
- Alles in Ordnung. - Okay.
Schön, dann bereiten wir mal die Fernsehkamera vor.
- Denkst du, es wird funktionieren? - Es ist einen Versucht wert.
Millionen Haushalte würden die Aufnahmen eines Killerhais zu sehen bekommen.
- Und du würdest eine große Nummer werden. - Genau wie mein Kameramann.
Ich sagte nein!
Es ist mein Boot und ich erteile die Befehle.
Nein, verdammt nochmal!
Es ist mein Hai, darum muss ich es tun.
- Ich tauche ab. - Red keinen Unfug!
Es ist weder dein Hai noch ein persönlicher Rachefeldzug.
Es wird noch viele weitere Tote geben...
... wenn wir es nicht zu Ende bringen!
Herr Gott noch mal, Peter!
Meinst du, ich verstehe nicht, wie du dich fühlst?
Aber dieser bestialische Hai lauert dort unten und wartet nur darauf, anzugreifen.
So wie er es mit Mike, den Jungs, deiner Tochter und Wells getan hat.
Es gibt nur einen Weg, um ihn zu erledigen.
Aber wir haben nur noch einen Dynamitgürtel.
Wir müssen nicht beide unser Leben riskieren!
Ich jage schon mein ganzes Leben Haie.
Wohingegen du nur Bücher über dieses Thema verfasst hast.
Ich bin hier der Experte!
Und bei diesem Bastard muss ein Experte ran!
Peter, ich brauche dich hier.
Hier auf dem Boot.
Denn sollte ich in Schwierigkeiten geraten, kannst du mich als Einziger da rausholen.
Also, war das überzeugend genug?
Also schön, ist gut.
Es bringt nichts, hier wie zwei Idioten herumzustreiten.
Wir haben keine Zeit zu verlieren.
Weißt du, du kannst manchmal eine richtige Nervensäge sein.
Los, setz dich, ich helfe dir.
Komm schon, gib mir deinen Arm.
Jetzt den anderen, na los doch.
Herr Gott noch mal!
Riley?
- Martin? - Ja, Bob Martin.
- Freut mich, dich kennenzulernen. - Ganz meinerseits.
- Ist das die Stelle? - Ja, da drüben.
Wir haben 30 kg Fleisch an einem Pfeiler befestigt.
Der Hai wird den Geruch wittern und sich entsprechend nähern.
Wo genau habt ihr's befestigt?
Unter dem Landungssteg dort.
Ihr wart wundervoll.
- Ich weiß nicht, wie ich euch danken soll. - Jenny war sehr mutig.
Sie wird sich bald erholen.
Peter sollte langsam wieder aufkreuzen, er ist schon über 8 Stunden da draußen.
Mein Vater auch. Er ist vor einer Weile mit dem Hubschrauber aufgebrochen.
- Wieso ist das Fernsehen da? - Sie werden wohl die große Story wittern.
Ich hoffe so sehr, dass sie ihn erwischt haben, damit dieser Albtraum endlich ein Ende hat.
Hier, das ist ein spezielles Modell.
Diese Patronen haben ordentlich Bums.
Eine davon wird genügen. Sobald ich ihn sehe, mach ich ihn kalt.
Ja gut, aber ich brauche Zeit, um es zu filmen.
- Kein Problem, ich warte auf dein Zeichen. - Okay.
Bist du sicher, dass du's mit dem ersten Schuss schaffst?
Keine Sorge, der Kameramann soll einfach nur wie ein Schatten hinter mir bleiben.
Der Hai kam von dort.
Vorsicht!
Es geht endlich los! Film schon!
Helft uns!
Ich gehe in den Ü-Wagen und schicke Tommy her.
- Zieht uns hier raus! - Beeilt euch, Jungs!
Na los!
Tommy, lauf zum Landungssteg! Es geht los!
Geh dorthin und film alles, was du kannst! Beeilung!
Hilfe! Hilfe!
Verdammt nochmal! Das Gewehr!
- Oh Gott! - Blödmann! Du verfluchter Idiot!
Wir treiben ab aufs offene Meer!
- Lasst uns ins Wasser springen! - Nein, seid ihr verrückt?
Bleibt stehen! Er ist hier unten!
Jimmy, kannst du mich hören?
Ja, Bob. Ruf die Küstenwache an. Nur du bist dazu in der Lage. Verlier keine Zeit!
Na klar, ich rufe sofort an.
Fantastisch!
Einfach großartig!
- Er zieht uns immer weiter weg. - Unternehmt doch etwas, bitte!
Lasst uns nicht im Stich!
Er zieht uns auf die offene See! Unternehmt etwas!
- Hilfe! - Bringt uns ein Boot!
Oh Liebling!
- Wir stehen, er ist wohl weg. - Er ist weg?
- Nein, er ist immer noch hier. - Versuchen wir, zur Küste zu schwimmen.
- Bist du verrückt geworden? - Wo bleibt Peter nur?
- Ich spring jetzt rein! - Was redest du da?
Bist du irre? Man wird uns schon retten.
Ich sehe ihn nicht. Er ist weggeschwommen.
Er ist zurück!
- Er ist zurück! - Kommen Sie her!
Hilfe!
- Beruhigen Sie sich! - Hilfe!
- Ganz ruhig. - Hilfe!
Vorsicht!
Ist er weg?
- Ist er wieder verschwunden? - Darauf würde ich nicht hoffen.
- Er wird zurückkehren. - Bob? Bob!
Kannst du mich hören?
Antworte, Bob!
Verdammt!
Komm her!
Na los, beeil dich doch!
- Halt dich daran fest! - Beeil dich!
- Na los, du bist fast da! - Mach schon!
Na los!
Oh, mein Gott!
- Na los, beruhig dich! - Nein! Nein! Nein!
- Beruhig dich! - Nein!
Billy! Billy! Beweg dich!
Beweg dich!
Kehr zurück aufs Floß!
Komm schon, du hast es fast geschafft.
Dieser Mistkerl!
Wir werden alle sterben.
- Das ist Peter! - Peter!
- Peter! - Wir sind gerettet!
- Peter! - Peter!
- Beeil dich, Peter! - Schnell!
- Los, mach schon! - Peter!
- Na los, springt! - Endlich!
- Na los, beeil dich! - Los, spring.
Spring schon!
- Gib mir deine Hand. - Schnell!
Peter!
Gloria!
Los, los!
Was ist nun schon wieder?
- Peter! - Nein!
- Er treibt weg! - Peter!
- Nein! - Peter!
Verfluchter Mistkerl!
Ein großer Tag und ein noch nie dagewesenes Ereignis.
Der Hai, der unsere Stadt terrorisiert hat, wurde endlich vernichtet.
Und wir sind wie immer die Ersten, die darüber berichten.
Ja, hier spricht Bob Martin. Ich stehe auf dem Kai in South Bay...
... und warte auf Peter Benton, der diese Heldentat vollführt hat.
Wir werden versuchen, ihm ein paar Fragen zu stellen.
Ah, da kommt er auch schon.
Mr. Benton! Mr. Benton!
- Danke! Gott segne Sie! - Bravo! Sie waren großartig!
Wie haben Sie das geschafft?
- Dürfte ich mal? - Ich möchte Ihnen gern die Hand drücken.
Mr. Benton, würden Sie bitte ein paar Worte an unsere Zuschauer richten?
Ihre Heldentat wurde live ausgestrahlt.
Mr. Benton...
Sie müssen etwas sagen.
Bitte.
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