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Verreck doch!
Ja!
Vater, bitte!
- Warum? - Ich war nie gut genug für dich.
Sieh dich an! Der große Arth-yr.
Nichts als ein schwacher Sterblicher!
Morganna hatte Recht. Du wirst an deinem falschen Stolz sterben!
Du bist nicht mehr als sterbendes Fleisch!
Ich bin Arth-yr Ddantgwyn,
verdammt! Dein König!
Und du bist keiner meiner Söhne.
Es ist Zeit.
Mein Herr.
Helft mir hoch.
- Helft mir hoch! - Mein Herr, es ist vorbei!
Vorbei? Es ist nur vorbei, wenn ich das sage.
Die verdammten Sachsen! Helft mir hoch!
Mein Herr, wir haben gewonnen!
Der Sieg ist unser.
Wasser...
Mordred.
Wo ist Mordred?
Er ist tot, mein Herr.
Ich habe sie wieder gesehen.
Wen, mein Herr?
Die Frau.
Ich habe sie wieder gesehen.
Bedivere,
mein Gefährte, mein Freund.
Ich erteile dir meinen letzten Befehl.
Bring Excalibur
zurück zum See.
Sie darf keine böse Macht sein.
Ja, mein Herr.
Es gibt noch einen...
Mein Herr.
Mein Herr!
Heiliger Vater,
nimm dein Schwert,
schütze deine Kinder
und lehre uns die Kraft des Friedens und der Menschlichkeit.
Mein Herr,
ich habe mit meinen eigenen Augen Euren Ruhm und Euren Verzicht gesehen.
Arth-Yr, Ihr wart der Auserwählte.
Mylady,
Hüterin der Unschuldigen.
Mögen jene, die Excalibur besitzen,
so tapfer und gerecht sein wie mein König.
Gestatte dem Bösen nicht, seine Macht zu erlangen.
Oh mein Gott...
Oh Mann, verdammt.
Gottverdammt. Verdamm sie.
Verdammt, schick sie alle in die Hölle! Oh Gott...
Sir Kay, kommen Sie, kommen Sie.
Sir Kay.
Nehmt das.
"Sir Kay".
Das habe ich nicht gehört seit...
...19 Jahren.
19 Jahre.
Lasst mich sterben, verdammt.
Kommt, alter Freund.
- Ihr wisst, das könnte ich nie. - Warum nicht? Ich sieche vor mich hin.
- Das ist meine Strafe. - Wofür?
- Für all das vergossene Blut. - Nein, nein.
Wir haben getan, was wir konnten. Für das Volk und unseren König.
Ja, aber wofür? Seht uns doch an!
Wir sind fremd im eigenen Land.
Verbannt, um in unserem eigenen Saft zu schmoren.
Ja, ich weiß.
Aber es gibt keine Sachsen in Viroconium.
Und wir haben schon seit 19 Jahren Frieden.
Ja, aber wie lange hält das noch? Sie stoßen schon in den Osten vor.
- Oh Gott, dieser verdammte Husten! - Ruhig.
- Gestattet mir, Merlin zur Hilfe zu holen. - Nein!
- Haltet mir diesen Irren vom Hals! - Aber er kann uns helfen.
Da sterbe ich lieber.
Na gut.
Geht, mein Freund. Geht.
Lasst mich hier.
Oh nein, nein, nein. Spart Euch das für Eure Christenfreunde.
Jetzt geht.
Geht und lasst mich in Frieden verrecken!
Geht.
Geht!
Lebt wohl, alter Freund.
Lebt wohl. Gott schütze euch...
Schnell, geh!
Wenn er dich kriegt, erhängt er dich.
Oh ja, Mylady!
- Die Wachen kommen! - Wo ist Harry?
Er sagte, wir treffen uns am Baum.
Nun, Mylady. Es war mir ein Vergnügen.
Nicht nur dir.
Schnell, geh!
Moment, halt!
Hey, alter Mann! Wohin ist er gegangen?
"Alter Mann"?
Was ist los mit dir? Hörst du schlecht?
Ich habe nichts gesehen, Kleiner.
"Kleiner"? Dir zeig ich's.
Ach, wen haben wir denn hier? Du schlägst eine Wache des Herrschers?
- Darauf steht die Todesstrafe. - Ich bin unbewaffnet.
Wir nicht.
Marius!
Marius!
Lucius, nein!
Wer bist du?
Wir nehmen ihn mit. Er ist der Grund,
warum wir die Drecksdiebe nicht erwischt haben.
Lord Antonius hat sicher eine schöne Strafe für dich.
Wenn er die Nacht überlebt.
Wenn du die Nacht überlebst.
Bitte, einen Moment, mein Herr.
- Bitte, mein Herr, seht her. - Bitte geht nicht weg. Nein, nein...!
Nein, nein. Nein...
Nein! Nein, bitte nicht, nein! Nein, nein!
- Diese hier! - Nein...nein! Bitte nicht!
Nein! Nein!
Nein!
Bitte...bitte nicht!
Nein! Bitte...bitte! Bitte nicht!
Nein, bitte!
Bitte, nein! Nein!
Nein! Bitte!
Bitte! Nein! Nein...nein! Nein, bitte!
Bitte...bitte nicht! Nein, bitte!
Bitte nicht! Nein...!
Im Namen unseres Hüters,
schenke uns das ewige Leben.
Ein Leben erfüllt
vom Blut der Jugend
und der menschlichen Seele.
Der Gral Jesu Christi, die Kraft des Lebens.
Herr,
als Dank für deine Gaben
opfere ich dir...das irdische Leben.
Nein! Bitte...bitte!
Nein...nein!
Das Blut Jesu Christi.
Mein Sohn.
Trink, aus dem Kelch des Lebens.
Geht.
Stellt Euch vor mich, Lord Antonius.
Die Sachsen sind unruhig, Antonius.
Sie glauben nicht, dass Ihr es schafft, die Heere zusammenzuführen.
Seid Ihr zufrieden mit der Euch übertragenen Rolle?
- Ja, natürlich, mein König. - Warum fordert Ihr mich dann heraus?
- Mein König... - Habt Ihr den göttlichen Stein?
Noch nicht, mein König! Wir sind mit... dieser Goldsache beschäftigt gewesen.
Gold...
Gold hat keinen Wert,
aber der Stellenwert und die damit verbundene Abhängigkeit sind unbezahlbar.
- Ja, mein König. - Wie viel habt Ihr verloren?
Mein König, ich hole es zurück, ich...schwöre.
Wir kennen die Verantwortlichen.
Ich habe Euch etwas gefragt. Wie viel?
Wir schätzen 350 Goldstücke, mein König.
Ihr schätzt.
Verstehe.
Und warum könnt Ihr das nur schätzen, Antonius?
Haben wir keinen Schatzmeister?
Doch, mein König, den gibt es.
Er ist aber in den Diebstahl verwickelt.
Ihr habt drei Tage, um den Schatzmeister und das Gold zu finden.
Drei Tage, mein König? Aber das ist...
Ja, mein König.
Gut.
Und jetzt geht.
Oh, Lord Antonius.
Ja, mein König?
- Enttäuscht mich nicht nochmal. - Ja, mein König.
Kommt schon, ihr Säufer, aufstehen! Hey, kommt schon!
Ich habe doch gesagt, was ich davon halte, wenn ihr sauft.
Immer muss ich euch alles hinterherräumen.
- Ach Lilly, jetzt nerv mich nicht. - Hättest du ihn nur nie getroffen.
- Lass mich in Ruhe! - Ach...
Bis wann waren wir unterwegs?
Ich habe keine Ahnung.
Komm schon, verstecken wir das mal.
So, so, wen haben wir denn hier?
Schnappt ihn!
- Owain! Was ist hier los? - Halt dein dreckiges Maul!
Nicht nochmal, Junge.
Gestern bist du mir entwischt.
- Aber nicht nochmal. - Lasst meinen Jungen los.
Oh, keine Sorge. Mami rettet dich.
Sie ist nicht meine Mutter. Und jetzt lasst mich los!
Du bist also der Hund, der uns Ärger beschert hat.
Owain macht niemandem Ärger. Das war dieser blöde Harry!
Ach, Harry, genau. Der Schatzmeister.
Oh ja, der macht Ärger.
Aber keine Sorge, du hast angestiftet und geholfen.
Kann's kaum erwarten, was Antonius mit dir macht.
- Was soll er denn getan... Halt's Maul, du Hexe!
Führt ihn ab.
Nein!
Was würde es kosten, wenn du's mir besorgst?
Alles Gold dieser Welt! Und jetzt verpiss dich! Verschwinde!
Hey!
Hey.
Hey, ich kenne dich. Geht es dir gut?
- Sir... - Ach verschwinde!
Mein König.
- Was? - Mein König.
Nein, warte.
Hier, nimm das mal.
Nimm etwas hiervon.
Hey, Wachen!
Der da braucht Wasser. Er braucht Wasser!
Setz dich und halt's Maul!
Verdammt, runter von mir!
- Wie hast du das gemacht, alter Mann? - Nenn mich nicht nochmal "alter Mann",
sonst kracht's.
Entschuldige.
Also?
Also was?
Wie hast du das gemacht?
Den Trick habe ich vor vielen Jahren gelernt.
Warst du Soldat?
Ja. Sowas in der Art.
Unsereins stirbt aus.
Ich hoffe, der Grund, warum du hier bist, ist es wert.
Also?
Mein Freund Harry hielt es für eine gute Idee, Lord Antonius zu bestehlen.
Wollte sie davon abhalten, mit den Sachsen gemeinsame Sache zu machen.
Ich hielt das für keine gute Idee. Aber er wollte nicht hören.
Also stimmt es.
Wir geben unser Land wirklich auf.
Verdammt.
Wir haben die Bastarde jahrelang bekämpft.
Also warst du Soldat?
Ich...ich war Ritter.
Unter Arth-Yrs Befehl?
Ja.
Wie ist dein Name?
Bedivere.
- Und deiner? - Owain.
Ich habe von dir gehört.
Also von den Rittern.
Ich dachte, das sind nur Geschichten.
Seit ich sie zum ersten Mal gehört habe, wollte ich ein Ritter sein.
Für Gerechtigkeit kämpfen.
Was ist denn Gerechtigkeit, mein Junge?
Ich weiß nicht.
Deine Mutter,
sie...sie ist bestimmt sehr stolz auf dich.
Das weiß ich nicht.
Was?
Ich kenne meine Mutter nicht.
Und deinen Vater?
Auch nicht.
Wie alt bist du, Junge?
Ich bin 19 Jahre alt. Wieso?
Jetzt sieh mich an. Himmel, sieh...sieh mich an.
Verdammt jetzt sieh mich an, Junge!
- Was? - Ich sagte, sieh mich an.
- Lass mich los! - Sieh mich an!
Verdammt, jetzt sieh mich an!
Es gibt noch einen.
- Es gibt noch einen. - Was?
Ich weiß, wer du bist. Ich weiß, wer du bist!
Komm jetzt, Junge! Komm mit, steh auf!
Nein!
Du bleibst da,
alter Mann.
Vergebt mir, mein König.
- Merlin. - Sir Bedivere!
Sucht nach Merlin!
Nein. Nein!
Also du bist der Hund, der mich beklaut hat.
Hast du eine Ahnung, was du da angerichtet hast?
- Wo ist das restliche Geld? - Es gibt keins mehr.
Das ist nur die Hälfte der Beute.
Was interessiert dich eine alte Schachtel wie die?
Das verstehe ich einfach nicht.
Sie ist eine wertlose Hure!
Lasst sie in Ruhe!
Du hast versagt, du Hund. Und deine Leute tragen jetzt den Schaden.
Zum Dank wird die Steuer verdoppelt.
- Und du wirst sterben. - Das könnt Ihr nicht tun!
Wage es nicht! Ich tue, was ich will!
Man wird dich nun kennen als der Hund, der seine Leute betrogen hat.
Wachen.
- Schafft ihn weg. - Ich schwöre im Namen Gottes,
wir werden uns wiedersehen!
Lasst mich los!
Sieht aus, als hättest du genug. Noch irgendwelche letzten Worte?
Ja. Du bist der Erste auf meiner Liste.
Arth-Yr!
Sieht so aus, als käme Sturm auf.
Lass uns gehen.
Hallo, Owain.
Hallo?
Du brauchst keine Angst haben.
Bist du Gott?
Bin ich...tot?
Kommt darauf an, was du dir wünschst.
Was ist das?
Das ist Excalibur.
Sie gehört Arth-Yrs Erben.
Arth-Yrs Erben?
Blicke zurück, Owain.
Du lebtest versteckt, um jenseits der Palastregeln aufzuwachsen.
Fern aller Waffen.
Versteckt?
Wo?
Welcher Palast?
Du bist der Sohn von Arth-Yr Ddantgwyn,
dem König der Bretonen.
Du musst nun als König deinem Volk Sicherheit und Frieden bringen.
Das ist dein Schicksal.
Excalibur wurde erschaffen als Hüterin des Friedens.
Sie darf nicht für Böses eingesetzt werden.
Ich beauftrage dich damit, dieses Schwert sicher aufzubewahren.
Nutze es, um deine Leute zu schützen und Böses zu besiegen.
Also
war Bedivere...
Warte!
Was soll ich denn tun?
Ich bin doch kein Krieger.
Hallo?
Hallo?
Sir?
Entschuldigung!
Du lagst hier, da dachte ich, etwas stimmt nicht.
Etwas stimmt nicht...
Bin ich im Himmel?
Wohl 'ne harte Nacht gehabt.
Wie heißt du denn?
Wer bist du?
- Ich...ich bin Owain. - Zum Glück bist du nicht ertrunken.
Wahnsinn, das nenne ich mal Handwerksarbeit.
Darf ich?
Ja.
Es ist wunderschön.
Ich werde wohl schlapp auf meine alten Tage.
Gott... Was zum Teufel!?
Wie hast du das Ding so fest reinbekommen?
Weißt du, harte Nacht und so...
Viel Glück dir, mein Freund.
Da brauchst du ein Heer, um das rauszukriegen.
Kommst du jetzt klar?
Ja, ich komme zurecht. Danke.
Ach wäre ich nur nochmal jung.
Mein König.
Steh auf, alter Mann. Ich bin kein König.
Ich bin dein Freund.
Der hat's wohl hinter sich.
Wer ist da?
Verschwinde, bevor dir dasselbe blüht.
- Ich kenne dich. - Woher?
Das ist der Hund von gestern.
- Was? Nein. Nein... - Es ist ein Geist!
- Sieh ihn dir an, sein Schwert! - Halt's Maul, du Idiot!
Schnappt ihn!
Ausschwärmen!
Nutze es, um deine Leute zu schützen
und Böses zu besiegen.
Lucius!
Lucius! Komm zurück, du Bastard!
Verdammt!
Wir haben dich doch gestern erledigt.
Ich sagte doch, wir sehen uns wieder.
Herein!
Mein Herr! Wir haben den Hund gefunden. Wir haben ihn getötet
und dann gefunden. Er...er war trotzdem noch unversehrt!
Und sein Schwert, das war so mächtig. Er hat alle niedergemetzelt.
Ruhe, seid still! Du bist ein erfahrener Wachmann.
- Wie viele Jahre dienst du schon? - Fünf, mein Herr.
- Wieso lügst du dann? - Ruhe!
Unmöglich.
Ich will dieses Schwert, Antonius.
Das wird deine Rettung.
Wie ist dein Name?
Lucius, mein König.
Lucius.
Würdest du sagen, du hast mich betrogen?
- Mein König... - Ja oder nein, Lucius?
Ja, mein König.
Ich mag dich, Lucius.
Gehen wir.
Hallo, du Hund.
Einen Freund verloren, einen Verbündeten gewonnen.
Dieses Schwert gehört dir nicht.
Ach. Ist es etwa deins?
Nein. Es gehört mir.
Ich bin Mordred, der Sohn von Arth-Yr.
Ha, ich auch.
Wachen.
Holt euch das Schwert!
Also, du bist der Bruder, den ich nie hatte.
Du bist dieses Schwert nicht wert.
- Solltest du nicht längst tot sein? - So wie du?
Du bist kein König.
- Und du bist es? - Vielleicht.
Ich kenne deine Pläne, dich mit den Sachsen zusammenzutun.
Es stimmt, du bist Arth-Yrs Sohn.
Du trägst dasselbe Mitgefühl in dir.
Es wird dich töten,
Bruder.
Mutter!
Warum?
Ruhe!
Trink. Trink, trink, trink.
Ich habe einen Bruder!
Ich sehe dich nie trinken.
Kann's doch trotzdem tun.
Du meintest, du kennst meine Eltern nicht.
Stimmt das?
Ich habe immer versucht, dich zu beschützen.
Man hat dich dort auf die Stufe gelegt.
Eingehüllt in Leinen.
Hätte dich beinahe weggeworfen.
Du hast tagelang geweint.
Warst echt eine Last - und bist es immer noch.
Ich wollte nie eigene Kinder haben.
Aber du hattest was an dir.
Etwas Besonderes.
Und als du deine Augen geöffnet und mich das erste Mal angelächelt hast,
konnte ich dich nicht hergeben.
Du bist vielleicht nicht blutsverwandt mit mir,
aber ich bin deine Mutter.
Weißt du, wer meine Eltern sind?
Ja.
Ich weiß Bescheid.
Und die Wachen letzte Nacht, sie haben mich geschlagen und getötet.
Oh mein Junge. Oh...
Ich bin am See aufgewacht.
Ich war tot.
- Und dann sah ich sie. - Wen?
Die Dame.
Sie sagte, ich sei der König.
Und dass ich das Volk schützen soll.
Ja, aber du bist kein Krieger, Owain.
- Danke. - Ich will dich nur nicht verlieren.
Also gibt es noch einen. Einen Bastard-Sohn,
der auch von Arth-Yr abstammt.
Merlin wollte, dass Arth-Yr einen Erben hat,
um die Prophezeiung wahrzumachen.
So wie ich es tat.
Arth-Yr war bekannt in den Freudenhäusern.
Er muss das Kind versteckt haben.
Als ich von der Prophezeiung erfuhr, dass Arth-Yrs Sohn Excalibur gehört,
da dachte ich an dich, mein Sohn.
Aber ich war's nicht.
Oder?
Man darf nicht zulassen, dass er seine Macht einsetzt.
Merlin!
- Ich wusste es! - Hast du den Jungen gefunden?
Habe ich.
Wir müssen schnell handeln.
Holt diese zwei!
Nein, nein...
Nein, nein!
Nein, nein! Bitte nicht!
- Nimm sie. - Nein, nein! Bitte nicht!
Sie, auf die Platte!
Nein, bitte!
Nein!
Nein!
Wenn deine Schwester überleben soll,
dann machst du genau, was ich sage.
Das ist Ada, sie möchte ein paar Tage bei uns bleiben.
Könntest du ihr das freie Zimmer fertigmachen?
- Wo sind deine Sachen? - Ich habe nichts.
Oh.
- Dürfte ich mich zu dir setzen? - Sehr gerne.
Und was hat dich hergeführt?
Ich bin nur auf der Durchreise. Ich...muss was erledigen.
Und weiter?
- Das ist alles. - Oh.
Aber es ist gefährlich da draußen, du könntest Schwierigkeiten kriegen.
Es dauert nicht mehr lange, meine Liebe.
Also... Wo kommst du her?
Von ziemlich weit her.
Ich habe den Namen Ada noch nie gehört.
Hübsch.
Zeig mir doch mein Zimmer.
- Was ist denn mit dir passiert? - Das Mädchen, Ada, wo ist sie?
Ich habe sie nicht gesehen. Hast du sie verschreckt, Schatz?
Oh je, sie hat nicht bezahlt!
Ich habe Euer Schwert!
- Jetzt lasst sie frei! - Ja!
Lasst sie frei!
Das hast du gut gemacht. Und dafür wirst du belohnt werden.
Jetzt gib mir das Schwert.
Ich habe getan, was Ihr wolltet.
Lasst sie gehen!
- Nein! - Wachen!
- Nein! - Nein, nein! Nein!
Nein! Nein...
Nein!
Du bist frei.
Geh,
bevor ich meine Meinung ändere. Wachen! Schafft sie weg.
Excalibur.
Komm jetzt.
- Wo ist das Schwert? - Tut mir leid.
- Tut mir leid, es war meine Schuld. - Was?
Ohne das Schwert hätten sie meine Schwester umgebracht.
- Wer denn? - Morganna.
Und deine Schwester?
Hör zu, wir müssen das Schwert finden, wir sind alle in Gefahr.
Kannst du mir helfen?
Du musst mir den Weg zeigen.
Halt!
- Hier lang. - Warte!
Da vorne ist etwas.
Ada, renn. Jetzt!
Schnell!
Ich habe Euch erwartet.
Danke, Jakar.
- Eure Hoheit. - Ihr...Ihr müsst Merlin sein.
- Ihr wisst von mir? - Ja. Bedivere.
Ja. Mein alter Freund Bedivere.
Wie geht's ihm?
Oh, verstehe.
Du armes Ding.
Kommt, folgt mir! Wir haben nicht viel Zeit.
Kommt! Kommt, kommt, kommt!
Schnell!
Kommt, kommt!
Meine Liebe, einen Tee?
Also, Mordred habt Ihr natürlich schon getroffen.
Grausamer Mensch, gierig nach Macht. Eine Ausgeburt des Bösen.
- Ihr meint meinen Bruder? - Ja.
Euren Bruder. Halbbruder.
Ja, aber er ist tot.
Euer Vater hat den Fehler auch gemacht. Wer den heiligen Gral besitzt,
kann nicht sterben. Er kann sogar Leute wieder zum Leben erwecken.
Das wird Euch gefallen.
Seht Ihr?
Das ist der göttliche Stein.
Schön, oder?
Aber was ist mit dem Gral? Ihr sagtet, er kann Tote wecken.
Äh, ja, meine Liebe. Aber das ist widernatürlich.
Aber das war ihr Tod auch!
Bitte, helft mir!
Euer Vater saß an exakt dieser Stelle.
Hier sind die Notizen Eures Vaters.
Ein sehr schlauer Schüler.
Mein Bester.
Mein Freund. Viele Jahre lang.
Ich hätte Euch eher finden und zum See bringen müssen.
Aber Morganna hätte es gewusst.
- Ist es möglich? - Ich habe es nie versucht,
- es ist nicht richtig. - Ich muss es versuchen.
Ich wusste, er hält nicht Wort, auch wenn ich ihm das Schwert bringen würde.
Nein, nein, meine Liebe, dich trifft keine Schuld.
Wer mit dem Bösen verhandelt,
hat nur sehr wenige Optionen.
Was ist mit diesem Gral?
Es ist der Kelch Jesu Christi.
Es heißt, wer aus ihm trinkt, trinkt das Blut Jesu.
Er spendet Leben. Und Jugend.
Den Gral fand einst dein Vater.
Morganna stahl ihn dann, indem sie ihn bezirzte.
Diese hinterhältige Hexe. Widerlich.
Seither hielt sie sich mit ihrem Sohn versteckt,
um die drei Funken des Lichts zu finden.
Den Gral, Excalibur und das hier.
Sie würde alles tun, um es in ihre schmierigen Finger zu bekommen.
Was passiert, wenn man alle drei hat?
Das wäre das Ende unserer Welt.
Der göttliche Stein ermöglicht mir, mich zu verstecken,
durch Täuschungen, Illusionen und Erscheinungen.
Ihr kennt ja meinen Freund bereits.
Ich sehe, was Jakar sieht.
Ich habe den Wolf, sie hat die Schlange.
- Und was ist mit dem Schwert? - Excalibur ist mehr als nur ein Schwert,
mein Herr, sie ist ein Geschenk der Seeherrin -
geschmiedet mit der Kraft von tausend Kriegern.
- "Seeherrin"? - Ja.
Eine Sirene. Die Herrin des Sees.
Morganna sprach von einer Vision.
Sie hatte vorhergesehen, dass der Sohn von Arth-Yr die Welt erobern würde
mit allen drei Zauberkräften. Ich wusste, dass sie was im Schilde führte.
Sie will Macht.
Und der Weg, um sie zu erlangen,
war, Arth-Yr einen männlichen Erben zu schenken.
Zur Geburt von Mordred dann
schmiedete ich meinen eigenen Plan.
Da sitzt er.
Und was war mit meiner Mutter?
Sie wurde wegen ihres guten Herzens erwählt.
Nicht lange nach deiner Geburt wurde sie krank
und konnte dich nicht mehr versorgen. Sie fragte, ob ich dich nehmen kann.
Es war das letzte Mal, dass ich sie lebend sah.
- Habt ihr ihn schon? - Noch nicht, mein König.
Wir haben in Tavernen, in Dörfern und auch in Höhlen gesucht.
Keine Spur von ihm.
Mein König, das Heer erwartet Euren Befehl.
Sammelt euch und trefft mich am Tor.
- Und General? - Ja, mein König?
Ich hoffe doch, Sie sind besser als Ihr Vorgänger.
Irgendein Zeichen?
Noch nicht.
Aber sehr bald.
Sie können sich nicht verstecken.
Ich gebe ihnen einen Tag, bis ich die Welt anzünde!
Gedulde dich ein bisschen, mein Sohn.
Wenn ich den göttlichen Stein habe, kannst du der Welt alles antun.
- Willst du nicht mit ihm reden? - Ach, lass ihn.
Das war sehr viel auf einmal.
Du wirkst nicht überrascht von all dem hier.
Ich habe das alles schon von der Hexe gehört.
Ich sollte dir das nicht sagen, meine Liebe.
Die Rettung deiner Schwester wird immer schwerer.
Je länger es dauert, desto schwieriger wird ihr Weg zurück ins Licht.
Das ist schwarze Magie, meine Liebe. Sie ist unberechenbar.
- Aber eure Herzen sind beide stark. - Ich muss jetzt gehen. Owain?
Gehen wir, sonst hat meine Schwester keine Chance.
Oh, wartet!
Hier,
nehmt das.
Ihr habt es Euch verdient, die Waffen Eures Vaters zu tragen.
Kommt mit uns.
Ich fürchte, ich kann es nicht mehr mit Morganna aufnehmen.
Wir kennen uns zu gut. Sie hat immer all meine Pläne durchschaut,
kennt mich durch und durch.
Deshalb habe ich auf Euch gewartet, mein König.
Für dich, mein Junge. Das war meins auf dem Schlachtfeld.
Keine Zauberkraft, nur eine scharfe Klinge.
Ich vertraue dir den göttlichen Stein an, meine Liebe.
Mach dir bewusst, wie wichtig er ist.
Wenn sie ihn kriegen, dann
war alles umsonst.
- Ich kann nichts damit anfangen. - Doch, das kannst du.
Der Stein wird tun, was du möchtest.
Atme, meine Liebe. Atme.
Beherrsche ihn.
Wahnsinn.
Und jetzt müsst ihr gehen. Ich wünsche euch Glück.
Denkt daran, es ist nicht das stärkste Schwert, das siegen wird,
sondern das stärkste Herz.
Und was ist mit Euch, Merlin?
Mein König.
Seit ich Euch in die Augen sah als kleines Kind,
wusste ich, Ihr seid ein guter Mensch.
Ihr tragt nun viel Verantwortung.
Sie kann kein anderer erfüllen und ist nur für Euch bestimmt.
Alles was Ihr vor Euch seht, gehört Euch.
Regiert es gutherzig.
Das werde ich.
Leb wohl, mein Kind.
Owain, jetzt komm!
Sie sind hier!
Sie haben den göttlichen Stein!
Wo ist sie?
Es ist zu spät!
Geht.
Wo ist sie?
Sie haben sie in die Halle gebracht. Du hast noch Zeit.
Schnell, schnell, schnell! Geh!
- So sieht man sich wieder, Bruder. - Das werden deine letzten Worte sein.
Ergib dich und ich werde gnädig sein.
Gib mir den Gral,
dann hole ich deine Schwester zurück.
Ich kenne deine falschen Versprechungen, du Hexe. Nein.
Zeit zu sterben, Bruder.
- Oh nein! - Fahr zur Hölle!
Mutter!
Oh du Gral Christi,
du hast die Gabe des ewigen Lebens.
Bitte.
Hana!
Ada!
Stütz sie.
Kraft meines Amtes durch den Herrn, unseren Schöpfer,
weihe ich dich zum König, Owain Ddantgwyn.
Zum Herrscher über dieses Land, Beschützer des Volkes
und Hüter des Glaubens.
Schwörst du, diese Werte zu bewahren, bis zum Tage deines Todes?
Ich schwöre.
Mein König.
Mein König.
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