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1 Das war nur ein Albtraum.
Du bist nicht im Krieg.
Du bist zu Hause.
In Sicherheit.
Alles ist gut.
Außer, dass ich 38 bin und mit meiner Mutter das Bett teile.
Und was ist daran schlimm?
Bist du geschminkt?
Selbstverständlich!
Was, wenn ich nachts aufstehe und jemanden treffe?
Denkst du, du triffst Julio Iglesias im Badezimmer?
Du weißt nicht, wo Julio sich herumtreibt.
Und ich muss gut aussehen, falls ich im Schlaf sterbe.
Ay, Mami. Sag nicht so was.
Doch. Sollte ich sterben, und ich sage nicht, dass ich das werde...
...sorg dafür, dass mein Gesicht auf der Beerdigung gut aussieht
und bring roten Lippenstift mit.
Das sagst du mir, seit ich fünf war.
Ich will nicht aussehen wie eine Puta!
Mein Farbton ist Scarlet Sunrise.
Ich gehe Frühstück machen.
Das ist etwas Gutes.
Guck mich nicht so an.
EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
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Zweimal.
Dreimal!
Oh mein Gott, fünfmal? Was ist da drin los?
Das erste Mal war für Pipi. Die letzten vier, um dich zu nerven.
Also bringst du aus Trotz den Planeten um.
Ja. Und es hat funktioniert.
In diesem Haus kann man nicht Zen sein.
Schlimm genug, dass du 40 Minuten duschst.
Ich brauche Wasser fürs Styling.
Wenn ich in die Schule gehe, erwarten alle Perfektion.
Und die lieferst du, Papito.
Vorsicht.
Es wird gerade fest.
Mija, wieso trägst du die Uniform, bevor du geduscht und fertig gemacht bist?
Ich bin fertig, Abuelita.
Das hatte ich befürchtet.
Ok, fahren wir. Ich darf nicht zu spät kommen.
Personalbesprechung auf der Arbeit.
-Seid ihr nicht nur vier? -Trotzdem wird die Anwesenheit geprüft.
Ich habe heute ein paar gute Themen.
Hoffentlich kriege ich die durch, ohne Unterbrechung von Scott, dem Bobo
Ich weiß, Bobo ist eine Beleidigung, aber es klingt so niedlich.
-Wie ein kleiner Clown. -Ja, er ist ein Clown.
Und wie alle Clowns will ich ihn hauen.
Aber ich bin professionell.
Wenn er mit dem Scheiß anfängt, dann lächle und nicke ich...
...aber innerlich mache ich das...
Das klappt schon.
Ich habe ein Arbeitsblatt vorbereitet
und werde sie mit Informationen überschütten.
Bei mir ist heute auch viel los.
Meine Kompostierungsinitiative für die Cafeteria wird umgesetzt.
Wärst du nur so begeistert über einen Kamm.
Die Abfallmenge unserer Schule wird schrumpfen,
wenn das Essen sich natürlich zersetzt.
Und sobald ich Würmer einsetzen kann... ...dreimal so viel Ausscheidungen.
Du hast komische Ziele.
Nein, hat sie nicht.
Ja, hat sie wirklich, oder?
Personalbesprechung, alle miteinander.
Das Wichtigste zuerst.
-Lori. -Hier.
Wir vier sind alle da.
Die Hälfte hätten wir.
-Ok, gibt es etwas Neues? -Ja!
Ich habe anscheinend die falsche BH-Größe getragen.
Mein Leben lang!
Toll. Das ist... toll.
Etwas Arbeitsbezogenes?
Ich habe ein paar interessante Informationen,
um nicht zu sagen, super.
In der letzten Zeit gab es Beschwerden wegen der Wartezeiten.
Das ist doof.
Wenn wir die Termine um fünf Minuten staffeln, verringern wir die Wartezeit
und behalten ein hohes Maß an Patienten-Arzt...
Aber die Patienten bekommen weniger Zeit mit Dr. B, als sie erwarten.
Sie bekämen mehr Zeit mit ihm, wenn...
In der Medizinbranche heutzutage
sollte man nicht aus Zweckdienlichkeit auf menschliche Interaktion verzichten.
Um ehrlich zu sein...
Ich bin schon länger als Sie in der Medizinbranche...
Und man bekommt schnell Burn-out?
Großartige Beiträge heute.
Ich sage nur, dass er nicht ohne Grund das Büro schon so lange so führt.
Nicht wahr, Berkules?
Das gefällt mir.
Und das Konzept der Nichtveränderung finde ich sehr attraktiv.
-Ok, aber... -Gut, alles bleibt, wie es ist.
Gut, die Besprechung ist vertagt. Ich danke euch allen.
Reparier nur, was auch kaputt ist.
-Klatschen so Kubaner? -Das willst du nicht rausfinden.
Ich habe einen Salsa-Notfall.
Soße oder Tanz? Ich bin für beides ausgerüstet.
Es gibt da ein Mädchen... Lola.
Ist sie eine Cubana?
Fast. Sie kommt aus Sacramento.
Wir gehen heute tanzen,
und ich habe vielleicht so getan, als könnte ich Salsa tanzen.
Könntest du mir ein paar Schritte zeigen...
Du bist der Hammer!
Ich weiß.
Bei Salsa ist das so: "Du willst mich.
Du kannst mich nicht haben.
Du willst mich! Nein, du kannst mich nicht haben!"
Nimm mich in den Arm wie ein Mann.
Ich sehe mich selbst als Feministen, also weiß ich nicht...
So eine Art Mann. Kapiert.
Ein, zwei, drei.
Beweg die Hüften. Spür die Musik! Zeig mir was.
Du bist verliebt?
Langsam. Ich bin nicht in sie verliebt. Es gibt keine Liebe.
Das sagt nur deine Nanny manchmal zu deinem Vater.
Als ich meinen Berto das erste Mal sah,
durchfuhr mich ein Blitz, und ich sah meine Zukunft vor mir.
Die nächsten 40 Jahre vergingen so schnell wie diese erste Nacht.
Wie inspirierend. Wir haben uns beim Grillen kennengelernt.
Ok! Zeit, zu tanzen.
Dreh die Flasche.
Sí! Nimm mein Bein, Bruto.
Ich kapier's ja. Wir sind Kubaner!
Dieses lebende Stereotyp.
Nicht wahr? Oh, was geschieht mit mir? Es geht los.
Das muss mein heißes kubanisches Blut sein!
Ich muss tanzen!
-Los! -Hey!
-Los! -Was?
Ok, mir ist schwindelig.
Das war meine Schulter.
Aber das habe ich gebraucht. Mein Tag war unglaublich nervig.
Sicher nicht so schlimm wie meiner.
Niemand hat seine Reste in den Kompostmülleimer getan.
Selbst, wenn ich mich vor die Mülleimer stellte.
Zach Miller hat sie mit 'nem Burger beworfen.
Was?
Er zielte auf die falsche Tonne, ich lenkte ihn...
...mit dem Gesicht um.
Niemand hat auf mich gehört!
Also fing sie an zu schreien und nannte alle "Erdenmörder".
Ich verstehe das, Elena. Mir geht es ähnlich.
Innerhalb von fünf Sekunden gehe ich vom Nicken dazu über, ein Auto anzuzünden.
Du hast ein Auto angezündet?
Nur einmal. Und das war mehr oder weniger ein Unfall.
Aber deshalb müssen wir zwei uns zusammenreißen.
Heute konnte ich kaum etwas sagen,
bevor Bobo mich unterbrach und mir ins Wort fiel.
Ich brachte nichts rüber.
Das ist einfach nur sexistisch.
Er haut mir nicht auf den Hintern und ruft: "Oye, Mamita!"
Jetzt fehlt mir euer Abuelo.
Willst du echten Sexismus erleben? Geh als Frau zur Armee.
Hinter dir läuft ein 22-jähriger Weißer
aus South Carolina und sagt: "Ist es heiß hier oder bist du das?"
Natürlich war es heiß, wir waren in der Wüste.
Und was habe ich gemacht? Ich wurde eine bessere Soldatin als er.
Und so sahen sie mich. Nicht als Frau.
Ich würde lieber sterben.
Männer und Frauen wollen alle gleich sein. Wir sollten unsere Unterschiede feiern.
Ich würde die nie dagegen tauschen.
Sehe ich auch so.
Die wollen alle sehen. Den will niemand sehen.
Ok, genug herumgefuchtelt.
Ich meine nicht diesen altmodischen Sexismus.
-Ok. -Es geht heute viel subtiler zu.
Männer demonstrieren Macht durch Mikroaggressionen und Mansplaining.
Mansplaining. Ist das so wie Manscaping?
Das habe ich neu gelernt und finde es toll.
Nein, Mansplaining bedeutet...
Wenn ein Mann einer Frau etwas erklärt...
...das sie bereits weiß, und er tut, als würde er es ihr beibringen.
Ergibt das Sinn?
Was? Ich hab doch nur erklärt...
Mikroaggressionen und dieser ganze Kleinscheiß...
Würde ich jedes Mal wütend, wenn ein Mann Mist redet,
gäbe es dich nicht.
Das ist ein ernstzunehmendes Problem.
Der Sexismus, den ich meine,
sind alle respektlosen Dinge, die Männer tun...
Und nicht mal merken.
Sorry, schon wieder. Rede, so lange du willst.
Nicht, dass du meine Erlaubnis bräuchtest. Ich möchte es von den Ladys hören.
Frauen. Weiblichen Personen. Euch... Menschen.
Du hast Schneider fertiggemacht.
Man merkt es kaum, aber es nagt an einem. Du musst Scott zur Rede stellen.
Wieso meine Zeit verschwenden?
Genau.
Man kann Männer nicht durch Konfrontationen überzeugen.
Man muss mit ihnen flirten, sie hypnotisieren.
Und dann machen, was man will.
So denken sie, dass sie die Hosen anhaben, wenn es tatsächlich du bist.
Wieso sollten sie das nicht wissen?
Weil sie dann so traurig wären.
Das ist schrecklich.
In mein Gesicht wurde noch nie ein Burger geworfen.
Zum Glück bin ich ein Typ und muss nicht über Sexismus nachdenken.
Wach auf, mi Amor.
Was machst du?
Ich dachte mir,
wenn du ein wenig geschminkt bist und präsentabel aussiehst,
hören die Leute in der Schule sich vielleicht deine Müllideen an.
Wieso sollten sie?
Anwälte würden liebend gerne Jogginghosen tragen,
aber sie tragen Anzüge, damit die Richter sie ernstnehmen.
-Weiter. -Echt?
Schminke macht dich schön. Schönheit gibt dir Macht.
Und deshalb sieht mich nie jemand ohne.
Mir fällt gerade auf, dass ich dich noch nie ohne Schminke gesehen habe.
Doch. Auf meinen Babyfotos.
Selbst da hattest du Ohrlöcher.
Ohne Ohrringe sehe ich lächerlich aus.
Aber Mija, probier es doch mal auf meine Weise, por favor.
Mir gefällt, was du über Macht gesagt hast, also probiere ich es mal.
Wunderbare Neuigkeiten.
Elena kann dieses Jahr auf die Weihnachtskarte.
Du siehst sehr nett aus.
-Ich meinte sie. -Was? Sie hat nichts gemacht.
Was?
Nichts.
Wenn du heute einen Burger abbekommst, wird er hängen bleiben.
Es sieht gut aus, Elena. Du siehst nur verändert aus.
Was ist heute? Trag-deine-Oma-zur-Arbeit-Tag?
Ist nur ein Witz!
Du siehst toll aus. Und was immer du damit planst, viel Glück.
Was machst du wegen Scott?
Nichts. Weil es unwichtig ist.
Ich wende mich direkt an Dr. Berkowitz. Dann erreiche ich mein Ziel
und Scotts burgunderrotem Buick Regal
mit dem Kennzeichen 374 PCE wird nichts zustoßen.
-Nur noch etwas Rouge. -Ay, Mami, nein.
Mist, du hast recht.
Vielen Dank. Schönen Tag noch.
Ich möchte über meine Ideen aus der Besprechung gestern reden.
Das Wartezimmer ist voll mit unzufriedenen Patienten.
Das Problem hätte man mit einem super Arbeitsblatt lösen können.
Meinen Hunden reibe ich dann immer den Bauch.
Soll ich...
Was können wir tun?
Wir könnten die Termine um fünf Minuten staffeln.
Die Patienten müssten weniger warten und wären fröhlicher, wenn sie Sie sehen.
Kluge Idee!
Ich will ja keinen Streit anzetteln,
aber genau das sagte ich gestern, und keiner hörte zu.
Ich glaube, das haben Sie nicht gesagt.
Genau das habe ich gesagt.
Sie haben es wohl nicht gehört, weil Sie am Handy waren.
Was?
Was bedeutet das?
Etwas übers Mittagessen.
Was Ideen betrifft, haben wir kein Ranking,
aber heute gewinnt Scott!
Ich muss etwas sagen. Scott,
mir ist aufgefallen, dass Sie manchmal nicht zuhören, wenn ich rede.
Ich habe darüber hinweggesehen, aber jetzt sage ich etwas Professionelles
auf professionelle Art und Weise. Professionell.
Was Penelope sagen will...
Oh mein Gott!
Hören Sie auf zu sagen, was ich sagen will,
Sie mansplainender mikroaggressiver Bobo Cabrón!
Sie sind ein Sexist, und ich habe genug davon, nichts zu sagen!
Ergibt das Sinn?
Eine Menge Gefühle...
...und eine gute Diskussionsgrundlage für unsere halbjährliche Personalbesprechung.
Moment, Doc.
Sie halten mich für sexistisch? Das ist verrückt.
Ich liebe Frauen.
Es geht nicht um Liebe, sondern darum, wie Sie sind.
Sie tun alles ab, was ich sage!
Ich hoffe, Sie winken jemandem zum Gruß.
Leute! Bewahren wir unsere Wut für ihren wahren Zweck auf, die Patienten!
Worüber beklagen Sie sich? Wenn überhaupt, bin ich Opfer von umgekehrtem Sexismus.
Was?
Ich habe einen Frauenberuf,
und ich habe das Gefühl, Sie sind eifersüchtig, weil ich so gut bin.
Oh mein Gott! Das ist wahnsinnig!
Werden Sie nicht hysterisch.
Genau das! Das ist sexistisch! Das würden Sie zu Dr. Berkowitz nie sagen.
Weil er total gelassen ist.
Ich fange gleich an zu weinen.
Ich mache hier alles.
Ich bestelle Büromaterial. Ich rufe Versicherungen an.
Ich mache sogar den Kaffee, weil Ihrer Mist ist und Lori sich immer verbrennt.
Er sieht nie heiß aus.
Und wenn Sie früh gehen, weil Ihre Kinder Termine haben,
und ich einspringen muss, weil Mütter etwas Besonderes sind?
Was haben Sie gesagt?
Mein Stift ist runtergefallen.
Scott, könnten Sie den aufheben?
Mütter sind etwas Besonderes!
Weil wir doppelt so hart arbeiten müssen.
Müssen wir!
Hunde sind keine Kinder!
Manchmal muss ich gehen, weil Zahnspangen enger gestellt werden müssen
oder der Kopf meines Kindes ein "Läusezirkus" ist.
Aber ich hole es immer nach, und es ist wie wenn Sie in der Shark Week früh gehen.
Ich sage nur, wir sind gleich.
Wir arbeiten alle hart. Wir verdienen alle dieselben $30 die Stunde.
$30?
Er kriegt mehr als ich?
Wissen Sie was? Ich hebe meinen Stift auf.
Nein, ich hole ihn auf dem Weg nach draußen, denn ich gehe.
Da ich hier nicht geschätzt werde, kürze ich mein Gehalt um 100 %.
-Sie sagt, sie kündigt. -Klappe, Scott!
Aber ja, ich kündige.
Tut mir leid, Lori. Deine Hunde sind süß.
Danke für den Azúcar.
Dein Akzent taugt immer noch nichts.
Aber meine Salsa-Moves schon. Dank dir.
Mein Date ist so ein Erfolg, es läuft noch immer.
Ich freue mich auf sie.
Wird nicht passieren.
Was ist mit deinem Gesicht los?
Ich entfernte die Schminke nach der ersten Stunde,
weil die Leute mich anstarrten
und die Jungs mit mir redeten, was das Letzte ist, das ich will.
Ich verstehe nicht, was du da sagst.
Es war schlimm.
Meine Freunde nannten sie süß und hübsch. Ich bin der Hübsche in der Familie.
Das bist du, Papito.
Elena, ich dachte, du hörst endlich auf mich.
Das habe ich, Abuelita.
Und auch auf Mom. Ich war sehr professionell.
Ich hab gelächelt, genickt und war zu allen nett.
Es sah total unnatürlich aus.
Manche nannten mich noch Müllmädchen, aber ich machte nur...
Innerlich dachte ich mir...
Danke.
Gerne, Mija. Probierst du es morgen wieder mit Schminke?
Nein, Abuelita. Ich habe es probiert, aber es gefiel mir nicht.
Schatz.
Heute Morgen habe ich gesehen, was du sein kannst.
Die Enkelin, die ich mir immer gewünscht habe.
Hättest du das nur auf Spanisch gesagt, damit ich es nicht verstehe.
Niña, nein! So habe ich das nicht gemeint.
Du benutzt Schminke als Rüstung, weil du dich damit wohlfühlst.
Und so fühle ich mich wohl.
Ich mag mich so. Auch wenn du es nicht tust.
Ich habe etwas Schreckliches getan.
Schon ok, ich habe eine Schaufel.
Wie bitte? Was denkst du habe ich getan?
Unwichtig, Amor. Niemand wird es je erfahren.
Mami... Ich habe gekündigt.
Ich verstehe nicht. Der Job war vorbei?
Nein.
Ist dein Chef gestorben? Gab es einen Brand? Einen Skandal?
War er ein Sexualstraftäter und sie machten aus Scham zu?
Ich habe alle Gründe genannt!
Ich habe gekündigt, weil ich rausfand,
dass Comemierda Scott mehr verdient als ich,
obwohl er erst einen Monat da ist.
Du hast also aus Prinzip gekündigt.
Bist du verrückt?
Ich weiß ja. Ich tat genau das, wovon ich Elena abgeraten habe.
Ich habe gekeift und geschrien, und es war toll.
Aber jetzt müssen wir im Auto wohnen.
Es ist offen!
Sie sehen bezaubernd aus.
Ich weiß.
Ich lasse euch zwei reden.
Was gibt's?
Bitte kommen Sie zurück. Ich flehe Sie an. Ich kann die Praxis nicht ohne Sie führen.
Sie wollen nur nett sein.
Nein, gar nicht. Ich brauche Sie.
Fünf Dollar mehr die Stunde.
Dieser Typ.
Er ist ein guter Pfleger...
...aber es war nicht richtig.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen...
...er hat mehr verlangt als Sie, und ich kann schlecht Nein sagen.
Deshalb arbeitet Lori bei uns.
Das Rätsel wäre gelöst.
Ich weiß nicht, ob das typisch Frau ist.
Ich hab nicht mal überlegt, zu verhandeln.
Ich war frisch getrennt, brauchte einen Job.
Sie boten mir einen an, ich nahm ihn.
Und er gab mir das Gefühl, als könnte ich froh sein, ihn zu haben.
Er hat sogar meinen Parkplatz bekommen.
Der rote Buick gehört Ihnen?
Gut zu wissen.
Aber es tut mir leid. Und es war nichts Persönliches.
Und...
...Sie verdienen mehr.
Wie wäre das?
Sie bekommen eine Gehaltserhöhung und verdienen genauso viel wie Scott.
-Und einen Dollar mehr die Stunde. -Ok.
Zwei Dollar mehr und Scott macht seine Arbeit?
-Ok. -Das wird er eh nie,
also drei Dollar mehr.
-Ok. Bitte? -Ok.
Das hat Spaß gemacht.
Ich muss zugeben, Scott ist nicht schlecht.
Er kann gut mit Patienten umgehen.
Er hat einen Charme, den ich nicht verstehen kann.
Er ist so ein typischer Sportler. Damit hat er mich wohl rumgekriegt.
Diese ganzen Spitznamen und Fauststöße... Ich war in der Bromance gefangen.
Das verstehe ich.
Nein, ich verstehe es überhaupt nicht. Aber ich verstehe schon.
Ist also alles in Ordnung?
Das mache ich nicht.
Ich mache das hier.
Schläfst du, mi Amor?
Nein, Abuelita. Das machen wir nicht nochmal.
Ich will dich nicht schminken.
Ich will das hier machen.
Das bin ich.
Ohne Rüstung.
Ich finde dich wunderschön.
Ich hasse es.
So fühlst du dich, wenn du geschminkt bist?
Ja, genau.
Dann verstehe ich es und werde dich nie wieder damit nerven.
Außer bei deiner Quinces.
Damit kann ich leben.
Das ist das erste Mal, dass mich jemand ohne Schminke sieht.
Welche Ehre.
Einmal kam dein Abuelo früher nach Hause und sah mich,
aber als ich es merkte, kletterte ich aus dem Fenster.
Er hielt mich für einen Einbrecher. Wir redeten nie davon.
-Hast du etwas Mascara drauf? -Nein!
Untertitel von: Zora Sturm
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