All language subtitles for Operation.Duval.Das.Geheimprotokoll.2016.GERMAN.1080p.BluRay.x264-UNiVERSUM

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Original subtitles

Guten Abend.

Vielen Dank.

Mein Treffen bei Fleuret ist morgen Nachmittag.

Das Dossier benötige ich morgen früh.

Morgen früh? - Ja.

Gab Monsieur Pelissier nicht Bescheid? - Nein.

Aber ich werde das schon regeln. Es liegt dann bereit.

Danke. Und einen schönen Abend.

Die ist die Mailbox von Etienne. Hinterlassen Sie eine Nachricht, danke.

Ja, hier ist Duval. Ich weiß, es ist schon spät, aber ruf mich bitte zurück.

Pernot bat mich, das Dossier Fleuret für morgen früh fertig zu stellen.

Aber ich finde deine Provisionsbelege nicht.

Ruf mich bitte zurück. Danke.

Hier ist die Mailbox von...

Wir müssen uns morgen unterhalten. Das geht so nicht.

Deine Aktenordner sind totaler Müll. Ich erkenne überhaupt keine Ordnung.

Ich kann nicht schlafen.

Ich habe das Gefühl, eine ständige Last im Bauch zu spüren.

Die Angst vor etwas, das passieren wird.

Und doch nicht eintritt.

Mein Arzt sagte, ich solle etwas Sport treiben, um wieder schlafen zu können.

Aber ich glaube, ich muss einfach nur wieder eine Arbeit bekommen.

Eine Umgebung. Weil ich schon sehr lange raus bin.

Ich brauche etwas,

dass meinen Kopf und meine Hände beansprucht.

Hier. Den hast du verdient.

Ein Jahr ohne Alkohol. Meinen Glückwunsch.

Ich habe zuletzt mit verschiedenen Programmen gearbeitet.

Ich denke,

dass es kein Problem sein wird, mich bei Ihnen einzuarbeiten. Da bin ich sicher.

Monsieur Thuillier, der Abteilungsleiter, ist 32 Jahre alt.

Wäre es ein Problem für Sie, für einen jüngeren Vorgesetzten zu arbeiten?

Nein, kein Problem.

Sollten Sie in die engere Wahl kommen, werden Sie mit ihm zusammentreffen.

In der Zwischenzeit sammeln wir die Referenzen aller Kandidaten.

Bitte schreiben Sie mir hier ein oder zwei Personen auf,

damit ich mich mit einem Ihrer letzten Arbeitgeber in Verbindung setzen kann.

Wissen Sie, da bestehen keine Kontakte mehr.

Das ist aber Bestandteil der Stellenausschreibung.

De Grugy. - Wie geht es, mein Freund?

Gut, und selbst? - Auch gut, ziemlich sogar.

Und wie geht es Marion?

Weißt du, wir sind schon länger getrennt. Gehst du mit zur Feier?

Nein, ich muss noch einen Flug bekommen.

Bist du noch in der Firma deines Vaters? - Ja.

Gerade expandieren wir international und zur Zeit

bin ich dabei, Fabriken in Brasilien zurückzukaufen.

Und was hat sich bei dir so entwickelt?

Ich war für eine Versicherung tätig, aber gerade arbeitslos.

Wirtschaftliche Gründe? Ah, es ist unglaublich.

Es gibt niemanden mehr, der in Frankreich investieren will.

Kommst du über die Runden? - Da gibt es kein Problem.

Lass uns doch mal was trinken gehen. Ich würde mich sehr freuen.

Danke.

Ich muss jetzt gehen. Wir sehen uns. - Ja.

Heute wollen wir einen neuen Gast bei uns begrüßen: Sara.

Guten Abend, Sara!

Das hier ist dein erstes Treffen.

Du kannst dir aussuchen,

ob du erst nur zuhörst, oder ob du schon reden möchtest.

Ich höre erst mal nur zu. Danke.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.

Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.

Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gehe zu ihr und stell dich vor.

Ich glaube, das ist gar nicht nötig. Alice unterhält sich ja schon mit ihr.

Ich möchte, dass sie zwei Kontakte hat, wenn es Probleme gibt.

Lass jetzt auch andere von deiner Erfahrung profitieren.

Albert hat mich gebeten, zu dir zu gehen

und dir meine Telefonnummer zu geben. Du kannst mich anrufen.

Jederzeit, auch spät abends.

Hier.

Machst du immer, was Albert dir sagt?

Danke.

Aber ich komme nicht wieder.

Ich glaube, das ist nichts für mich, der Geist dieser Gruppe und das Gebet...

Seid ihr alle Christen?

Nein, aber das Gebet sprechen wir jedes Mal.

Das gilt für alle gleichermaßen, ob Christ oder nicht.

Der Gedanke dabei ist, demütig zu sein,

seine Schwächen zu erkennen, um sie überwinden zu können.

Verstehe.

Hallo?

Monsieur Duval? - Ja.

Guten Abend, mein Name ist Clement.

Ich rufe bezüglich eines Stellenangebots bei Ihnen an.

Es ist schon recht spät, störe ich vielleicht gerade?

Nein, überhaupt nicht. Wo haben Sie meine Nummer her?

Das Arbeitsamt hat sie mir gegeben. Suchen Sie immer noch eine Stelle?

Ja. - Sehr gut.

Wir suchen jemanden mit Ihrem Profil für eine Stelle,

die frühst möglich besetzt werden soll. Ich würde Sie gern einmal treffen.

In Ordnung. Darf ich fragen, für welche Firma Sie arbeiten?

Das werde ich Ihnen dann erklären.

Hatten Sie gleich morgen Zeit?

Unsere Büros sind im Topaze-Turm des Verteidigungsministeriums.

Morgen, am Samstag? - Ja.

Ich habe leider einen sehr engen Terminplan.

Sagen wir 11:30 Uhr?

Ja, gut, 11:30 Uhr.

Wie war Ihr Name noch mal? - Clement.

Dann bis morgen, Monsieur Duval.

Monsieur Duval? Folgen Sie mir bitte.

Guten Tag.

Zuletzt haben Sie in der Kanzlei Verdon-Pernot gearbeitet, richtig?

Ja.

Und was hat man in dieser Kanzlei von Ihnen gehalten?

Hatten Sie dort einen guten Ruf?

Helfen Sie mir.

Was hielten Ihre Kollegen und Vorgesetzten von Ihnen?

Ich denke, dass sie mich als jemanden betrachteten,

der seriös und pünktlich war.

Weshalb haben Sie die Kanzlei verlassen?

Weil ich gesundheitliche Probleme hatte.

Sind Sie wieder gesund?

Ja.

Wieso haben Sie seitdem nicht mehr gearbeitet?

Haben Sie die Arbeitslosigkeit bevorzugt?

Nein, nur ich konnte einfach keine Arbeit mehr finden.

Die Krise... - Wie sind Sie politisch gesinnt?

Sind Sie eher links, oder eher rechts?

Ich muss gestehen, dass ich mich für Politik gar nicht interessiere.

Machen Sie sich keine Gedanken über den Zustand unseres Landes?

Sind Sie kein Patriot?

Doch natürlich, ich habe meinen Wehrdienst geleistet.

Ich möchte auf Mitarbeiter zählen können,

die ein starkes Gefühl gegenüber Frankreich aufweisen.

Ich leite einen Kontroll- und Aufsichtsorganismus,

der die Interessen unseres Landes schützt und wahrt.

Unsere Aufgabe besteht darin,

eine bestimme Gruppe von Personen zu überwachen.

Das sind Leute, die wir beschützen sollen.

Aber auch Personen, die für Frankreich gefährlich sein könnten.

Die Arbeit, die ich Ihnen anbiete, besteht darin,

Bänder mit Telefonüberwachungen abzuschreiben.

Ich denke sehr visuell, deswegen benötige ich es schwarz auf weiß.

Diese Aufnahmen sollen also so genau wie möglich niedergeschrieben werden.

Somit brauche ich jemanden, der genau ist und schnell schreiben kann.

Ich weiß nicht, ob ich dem Profil entspreche.

Möchten Sie meinen Lebenslauf sehen? - Er wurde mir bereits gezeigt.

Buchführung erfordert Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

Genau danach suche ich. Ich brauche keinen Typisten.

Ich möchte auf eine Person mit Erfahrung zählen können,

die das hat, was ich Berufsethik nenne. Es wird viel zu tun geben.

Unsere Tätigkeiten unterliegen größter Geheimhaltung.

Nun, recht häufig

ist die Technologie im Gegensatz zu unseren Zielen ein Problem.

Ich misstraue der Informationstechnik

weil sie die Informationen zu schnell in Umlauf bringt. Unkontrollierbar.

Aus diesem Grund bevorzuge ich nach wie vor Papier und Schreibmaschine.

Würde es Sie stören, mit einer Schreibmaschine zu arbeiten?

Nein.

Das Gehalt beträgt 1.500 Euro pro Woche.

Als Gegenleistung erwarte ich einwandfreie Arbeit.

Monsieur Duval, wenn Sie ein Problem haben,

das Sie nicht alleine lösen können, an wen wenden Sie sich dann?

Pardon?

Wenn Sie eine schwierige Entscheidung zu treffen hätten,

wen würden Sie um Rat fragen?

Nun, ich denke, ich würde meine Entscheidung alleine treffen.

Philippe Chalamont, Sie sagen, dass es ein Problem der Transparenz

bei der Situation der Geiseln in Mauretanien gibt.

Absolut. Und ich bin nicht der Einzige, der das glaubt.

Ich mache mir große Sorgen um unsere Landsleute

und ihrer leidenden Familien. Das Schweigen der Regierung ist unzumutbar.

Jeden Morgen nach Ihrer Ankunft ziehen Sie die Vorhänge zur Seite.

Wenn Sie abends gehen, ziehen Sie sie wieder zu. Das ist sehr wichtig.

Ihre Arbeitszeit ist von 9:00 bis 18:00 Uhr. Halten Sie diese bitte genau ein.

Keine Verspätung, und auch keine Überstunden.

Sie werden die Wohnung im Laufe des Tages nicht verlassen.

Sollten Sie mit Ihren Abschriften früher fertig sein,

werden Sie dennoch bis 18 Uhr warten, um zu gehen.

Es ist streng verboten, in der Wohnung zu rauchen.

Seien Sie äußerst diskret beim Betreten und Verlassen des Gebäudes.

Machen Sie keinen Lärm,

machen Sie nicht auf sich aufmerksam, öffnen Sie niemandem die Tür.

Alle Kassetten sind nummeriert

und Sie vermerken die jeweilige Nummer auf jeder Abschrift.

Heften Sie diese zusammen und sortieren Sie sie auf einen Stapel.

Wenn Sie Fehler machen, vernichten Sie die Seiten im Reißwolf.

Haben Sie ein Mobiltelefon? - Habe ich.

Nehmen Sie es nicht mit zur Arbeit, lassen Sie es Zuhause.

In Ordnung. - Dann noch ein letzter Punkt.

Sprechen Sie mit niemandem über Ihre Arbeit.

Alles, was Sie für mich tun, ist streng vertraulich.

Ist das klar?

Trotzdem, sollten Sie jemals gefragt werden, müssen Sie antworten,

damit kein Verdacht aufkommt und Sie keine Neugier schüren.

Was soll ich dann antworten?

Etwas, was der Vorstellung Ihres Gesprächspartners sehr nahe kommt.

Beenden Sie Ihre Sätze mit einem Punkt.

Normalerweise ist die Konversation damit abgeschlossen.

Wie kann ich Sie erreichen, sollte es ein Problem geben?

Halten Sie sich an meine Anweisungen, dann wird es kein Problem geben.

Hallo?

Guten Tag, Philoména. - Guten Tag, Madame.

Sie müssten Quentin um 15:30 Uhr zum Tennisunterricht bringen.

Und ihn um 17:00 Uhr wieder abholen. Verstanden?

Ja, Madame. - Dann also bis heute Abend, Philoména.

ENDE.

Fangt schon mal ohne mich mit dem Essen an.

Kannst du dir nicht frei nehmen? - Nein, wir haben Redaktionssitzung.

Sie hat sich nichts vorzuwerfen. Die Ehe hat lange gehalten, aber dann...

Man hat Chalamont diesem Monat bereits drei Mal mit ihr gesehen.

Ist das nicht ein bisschen viel?

Er schläft mit ihr, also lässt er sie nicht im Ministerium vertrocknen.

Er wird für sie eine andere Möglichkeit finden.

Es müssen zwei Lösungen angeboten werden.

Unsere und eine zweite, wirklich schmutzige Option.

Vielleicht. Bis morgen.

Sind Sie neu hier im Haus?

Witzig, dass wir uns noch nie begegnet sind.

Ich wohne hier gar nicht. Ich bin nur vorübergehend hier.

Waren Sie das heute Nachmittag auf der Schreibmaschine?

Sind Sie Schriftsteller?

Nein, Übersetzer.

Hallo?

Wir sollten die Polizei rufen.

Das will ich nicht. - Du solltest Anzeige erstatten.

Ich weiß ja noch nicht einmal, wie er heißt.

Hast du viel getrunken?

Nein. - Nein?

Ein bisschen.

Es ist immer so.

Ich trinke nur ein wenig, und dann...

Ich hatte ihn zu mir eingeladen und das war okay.

Dann haben wir was getrunken und auch viel gelacht.

Aber plötzlich machte er die Musik Superlaut.

Ich bat ihn, sie leiser zu stellen, aber er machte einfach weiter.

Plötzlich geriet alles außer Kontrolle.

Ich bat ihn zu gehen, aber das wollte er nicht und wurde wütend.

Ich habe ein Glas nach ihm geworfen. Er hat den Tisch umgestoßen.

Vielen Dank, das ist sehr nett. - Ich muss jetzt zur Arbeit.

Kommst du klar?

Willst du nicht noch etwas sagen?

Was denn?

Ich dachte, du hältst mir eine Moralpredigt.

Nein. Ich bin nur hier, wenn du meine Hilfe brauchst.

Das ist meine Rolle.

Du hältst die Rede um 18:00 Uhr, es werden exklusive Presseleute da sein.

Wir stehen zu kurz vor den Wahlen. Wir brauchen die Unentschlossenen.

Ja, ich habe alles geprüft. Von ihren Anwälten wurden zwei Fragen gestellt.

Wir haben unsere Tage damit verbracht, die Umfragen zu analysieren,

um seine Kampagne wiederzubeleben.

Die Radio-Morgensendung wollte ihn morgen ins Studio einladen.

Ich habe sie überredet, mit dir eine Sendung zu machen.

In diesem Monat darf nichts über den Haushaltsplan bekannt werden.

Es ist notwendig, dass du all deine Kontakte aktivierst.

Er soll sein Visum in der Botschaft abholen.

Ich werde ohne Unterstützung nichts mehr tun, zu riskant.

Monsieur Al-Shamikh, der Anhörung fernzubleiben wäre kontraproduktiv.

Ich würde ja die Steuern bezahlen, aber nur einen zumutbaren Betrag.

Wie wird das jetzt laufen? - Wir brauchen eine Kapitalerhöhung.

Er ist seit zehn Jahren Kassenführer der Partei und nicht glücklich damit.

Geht es dir gut? - Ja. Ich habe auf dich gewartet.

Sie haben sicher schon begonnen.

Ja, ich weiß. Aber ich bin nicht wegen des Treffens hier.

Ich wollte dich einfach nur sehen, um mich für neulich bei dir zu bedanken.

Komm einfach mit rein.

Ist das ein Befehl?

Seien Sie vernünftig, Monsieur Al-Shamikh.

Gegen Sie läuft ein juristisches Ermittlungsverfahren.

Der Minister kann Sie nicht mitten im Wahlkampf empfangen.

Organisieren Sie dieses Treffen, ich habe ihm einiges zu erzählen.

Er kennt Ihre Situation sehr genau. Was hätten Sie ihm noch zu sagen?

Ich will mit ihm über drei französische Geiseln in Mauretanien sprechen.

Was hat das mit Ihren Geschäften zu tun?

Ich war es, der mit den Vertretern der Terroristen verhandelt hat.

Weshalb sollte ich Ihnen glauben?

Sie sind seit neun Monaten hier und die Geiseln sind immer noch Gefangene.

Monsieur Labarthe, ich bin jemand, der sehr gewissenhaft arbeitet.

Ich schreibe alles auf. In Notizbücher.

Ich bin sicher, dass Ihre Vorgesetzten daraus sehr viel erfahren werden.

Erst recht jetzt im Wahlkampf.

Gut, zeigen Sie mir diese Notizbücher. Ich könnte Sie heute noch treffen.

Ausgeschlossen. Ich spreche nur mit dem Minister.

Monsieur Al-Shamikh, ich habe mich im Außenministerium erkundigt.

Sie waren niemals in die Verhandlungen zur Befreiung der Geiseln involviert.

Für die habe ich auch nicht gearbeitet.

Haben sie Ihnen auch gesagt,

was sie vor der Presse und den Franzosen verheimlichen?

Dass sie seit neun Monaten keinerlei Kontakt mehr zu den Terroristen haben,

nicht wahr?

Monsieur Labarthe, nicht jeder wünscht sich, dass die Geiseln befreit werden.

Es gibt unterschiedliche Interessen.

Sein Kabinettschef wird Sie morgen treffen. Mehr kann ich nicht anbieten.

Ich möchte, dass mein Anwalt dabei ist.

Ich werde klären, ob das ein Problem sein wird.

Warten Sie.

Hallo? Hallo?

Ich möchte, dass mein Anwalt dabei ist.

Ich werde klären, ob das ein Problem sein wird.

Warten Sie.

Hallo? Hallo?

ENDE.

- Gerfaut. Duval.

Du bist also unser neuer "Schreiber".

Hast du Kaffee gemacht? - Ja.

Alles klar?

Kommst du mit der Maschine zurecht? - Ja.

Als du Clement das erste Mal getroffen hast,

fragte er da, ob du links, oder rechts stehst?

Hättest du gesagt, du wärst ein Kommunist,

würdest du da jetzt nicht sitzen.

Ich habe mich für ein Volontariat

im Krankenhaus für die Nachtschichten angemeldet.

So besteht keine Gefahr, dass ich Dummheiten mache.

Ich arbeite, ich schlafe und ich gehe zu den Treffen.

Und hier, ich trinke nur Limonade.

Das wollte ich dir sagen.

Man braucht eine Umgebung, um sich darin zu bewegen.

Wenn zwei Alkoholiker zusammen in einer Bar sitzen,

bewegt sich das dann auch in dieser Umgebung?

Ich hatte nie Angst in eine Bar zu gehen.

Getrunken habe ich immer nur Zuhause.

Gezwungenermaßen ist man ganz allein dabei.

Ich sehe dich bei den Treffen, aber weiß nichts über dich.

Noch nicht einmal, was du beruflich machst.

Weil das nicht interessant ist.

Es gibt etwas an dir, was ich nicht verstehe.

Wirklich, da gibt es nichts zu verstehen. Ich bin ganz einfach.

Entschuldige, ich hole kurz Zigaretten.

Haben Sie Zigaretten? - Ja.

Die hier. - Okay.

Ich habe es nicht kleiner. - Ich Wechsel das eben.

Ich muss jetzt gehen.

Was ist denn passiert?

Nichts. Ich bin müde, ich muss los.

Ich würde gerne mit Monsieur Clement sprechen,

aber er gab mir keine Nummer, um ihn zu erreichen.

Das ist normal.

Er kann nicht mit allen, die für ihn arbeiten, in Kontakt stehen.

Es gibt eine Hierarchie.

Wenn du eine Nachricht für ihn hast, läuft das über deinen Vorgesetzten.

Mich.

Würdest du ihm das geben?

Sei nicht so formell. Sag es mir und ich leite es weiter.

Würdest du ihm diesen Umschlag geben, bitte?

Was steht denn da drin?

Nun spuck es schon aus, sonst öffne ich ihn.

Ich möchte kündigen.

Clement sucht sich seine Leute genau aus.

Er erkundigt sich, legt für jeden eine Akte an.

Hat er sich also für dich entschieden, dann weil du perfekt bist.

Nein. Ich möchte aufhören.

Weshalb? - Ich möchte aufhören, das ist alles.

Ich muss mich nicht rechtfertigen. - Nein, das muss du wirklich nicht.

Das wäre auch merkwürdig.

Hör zu, wir haben heute viel zu tun.

Ich stecke den hier ein und wir reden dann nachher, ganz in Ruhe.

Wann? - Ich weiß nicht. Wenn er Zeit hat.

Aber du und ich haben ein Problem.

Weil dein Kaffee den Geschmack von Pisse hat.

Clement hat verboten, hier zu rauchen.

Leg mal die Nummer 6 rein, ich muss sie mir anhören.

Ich treffe den Minister um 11:30 Uhr. Wo sind Sie?

Das Verfahren wird uns nichts bringen. Sie haben keine Spur hinterlassen.

Kommandant Labarthe,

was ist die Verbindung zwischen Al-Shamikh und den Geiseln?

Wenn er die Verhandlungen blockiert hat, müssen wir wissen, wer dahintersteckt.

Al-Shamikh hat alle Details in Notizbüchern festgehalten.

Vor zwei Tagen hat er mehrere Akten an seinen Anwalt geschickt.

Diese Notizbücher vielleicht auch.

Das will ich überprüfen. - Halten Sie mich auf dem Laufenden.

Gib mir die Kassette.

Ich gebe sie Clement. Bis später.

Wie wollen Sie mit dem Verwaltungsrat verfahren?

Ich spreche mit ihr, aber ich glaube, dass sie nicht da ist.

Man sollte ihnen die Situation erklären.

Komm schon, lass uns was essen.

Du wolltest mit mir sprechen. Ich lade dich ein.

Clement war verärgert. - Wieso das?

Er ist sehr vorsichtig und will sich auf jeden Mitarbeiter verlassen können.

Du hast gerade erst angefangen und willst gehen. Das macht ihn stutzig.

Bitte.

Konzentriere dich auf deinen Job.

Mach ihn gut, beantworte meine Fragen,

und in einer Woche, das verspreche ich, werde ich das mit Clement regeln.

Noch eins, bitte. Möchtest du auch ein Bier?

Nein, eine Cola bitte.

Trinkst du nicht oder nicht mehr?

Nicht mehr.

Bravo. Willensstärke. Respekt!

Arbeiten viele für Clement? - Sehr gute Frage.

Wir beide kennen uns.

Aber es gibt noch andere Leute, die man kaum oder niemals sieht.

Clement ist schlau und teilt uns ein.

Jeder hat seine spezielle Aufgabe. Keiner weiß, was der andere macht.

Wenn jemand aufhören möchte, ist er die erste Person, die davon weiß.

Ich kenne Clement gut, ich kenne ihn seit langem.

Aber der Unterschied zwischen uns ist:

Ich bin ein Mann von Ehre und er hat keine Moral.

Wenn er die Menschen nicht mehr braucht, dann behandelt er sie wie Scheiße.

Du wolltest das wissen.

Die Frage ist aber nicht, wer für Clement arbeitet,

sondern, für wen er arbeitet.

Es ist eine Pyramide.

In jeder Etage sägt der eine am Stuhl des anderen.

Er hält uns für Diener.

Aber er selbst ist auch Diener eines anderen.

Auch er muss tun, was man ihm sagt.

Aber es könnte passieren, dass es bald jemanden gibt,

der ihm in den Arsch tritt. Und das wird ihm viel Spaß bereiten.

Oh, verdammt.

Das habe ich öfter.

Was soll das? Gib mir die Schlüssel, ich bin müde.

Wir müssen zuerst die Notizbücher des Libanesen zurückholen.

Da oben ist das Büro seines Anwalts. - Was?

Es gibt keine Überwachungskamera.

Nur eine kleine Anlage, die ich deaktivieren werde.

Wir warten, bis alle gegangen sind, ich hole aus dem Tresor die Notizbücher.

Das dauert nicht länger als zehn Minuten.

Nein. Da mache ich nicht mit.

Darüber werde ich gar nicht diskutieren.

Du sollst nur aufpassen. - Nein! Da werde ich nicht mitmachen.

Hör zu.

Du tust genau, was ich dir sage.

Du willst gehen, das habe ich verstanden.

Ich gebe dir mein Wort, dass ich das mit Clement klären werde.

Bis dahin kannst du dich deiner Verantwortung nicht entziehen.

Und solltest du abhauen, dann finde ich dich und das weißt du genau.

Die arbeiten aber lange, diese Anwälte!

Die Tür.

Die Alarmanlage ist nicht angeschaltet. Du behältst die Tür im Auge.

Solltest du irgendwas hören, gibst du mir ein Zeichen.

Gerfaut?

Gerfaut?

Gerfaut?

Das Licht.

Duval, das Licht!

Halt seine Beine!

Warte.

Geh zurück zur Tür, ich kümmere mich um den Safe.

Raus aus meinem Wagen!

Raus!

Wir sind verarscht worden, hier ist nichts drin.

Duval!

Du fährst sofort nach Hause, wäschst dich

und schmeißt die Sachen weg, die du anhattest, klar?

Und morgen erscheinst du wie immer zur Arbeit. Verstanden?

Wenn Clement dich fragt, warst du allein Zuhause. Klar?

Du wirst ihm nichts von all dem hier erzählen. Verstanden?!

Tu, was ich dir sage. Sonst bist du in Gefahr!

Hallo?

Hallo?

Wo sind Sie?

Zuhause.

Entschuldigen Sie, aber ich muss Sie dringend sehen.

Jetzt sofort? - Ja.

Gibt es ein Problem? - Nicht am Telefon.

Ein Wagen wartet draußen auf Sie. Bis später.

Herein!

Guten Abend.

Setzen Sie sich.

Entschuldigen Sie, dass ich Sie so spät noch gestört habe.

Aber es gibt einige Dinge zu klären.

Wo ist das Band Nummer 6?

Wie bitte?

Heute Morgen haben wir Ihnen 15 Kassetten hingelegt.

Zurück kamen aber nur 14. Es fehlt die Nummer 6.

Ich gab sie Gerfaut.

Er wollte, dass Sie sich die Aufnahmen sofort anhören.

Ich gab ihm auch meine Abschriften.

Gaben Sie ihm noch andere Bänder?

Nein. - Und weitere Abschriften?

Ist das ein Problem? - Beantworten Sie meine Frage.

Nein, er saß mir gegenüber und hat alle Abschriften gelesen.

Erinnern Sie sich an den Inhalt von Kassette Nummer 6?

Sie haben nichts damit zu tun, Duval.

Also, sagen Sie mir im Vertrauen:

Weshalb wollte Gerfaut, dass ich mir dieses Band anhöre?

Ich kann es nicht sagen.

Ich schreibe diese Bänder ganz automatisch ab.

Was war auf diesem Band?

Zwei Männer sprachen über eine Untersuchung und Notizbücher,

die sich anscheinend bei einem Anwalt befinden würden.

Gerfaut wollte mit Ihnen darüber sprechen.

Wann haben Sie Gerfaut zuletzt gesehen?

Gestern. - Wann?

Nun, er ist gegen 16 Uhr gegangen.

Danach haben Sie ihn nicht mehr gesehen? - Nein.

Was haben Sie heute gemacht? - Ich war Zuhause.

Folgen Sie mir.

Kommen Sie.

Ich weiß jetzt, wo du heute Abend warst.

Und Duval war bei dir.

Nein.

Ich arbeite inzwischen alleine. Ich brauche niemanden.

Du Idiot!

Du denkst tatsächlich, eine Operation begreifen zu können.

Du kannst noch nicht mal Befehle empfangen.

Du dachtest, das alles wäre eine Falle.

Das war keine Falle.

Warum bist du dir da so sicher?

Weil ich die Notizbücher habe.

Mein Plan hat perfekt funktioniert. Die Bücher lagen im Safe.

Weil du die Zeit hattest, alles zu lesen und anschließend zu analysieren?

Sie haben mich schon immer unterschätzt.

Die Kontonummern, die Namen und die dazugehörigen Zahlen.

Alles leicht herauszufinden.

Erst recht, wenn es bekannte Namen sind.

Wo sind die Bücher jetzt?

Ich weiß, wer Sie sind. Und auch, wie es enden wird.

Sie kennen mich. Ich werde kein Wort sagen.

War es nicht deutlich genug?

Sie erhalten nur von mir Anweisungen.

Gerfaut arbeitet nicht mehr für mich, er hat Sie manipuliert.

Er hat mal für mich gearbeitet, aber ich musste ihn entlassen.

Leute wie er, die ihre Grenzen nicht kennen, sorgen immer für Probleme.

Aber das ist jetzt vorbei.

Und Sie, Duval?

Sie kennen aber Ihre Grenzen, oder?

Übermorgen erscheinen Sie wie gewöhnlich zur Arbeit.

Sie werden vielleicht ein wenig durcheinander sein, Duval.

Behalten Sie das aber alles für sich, ja?

Und weinen Sie sich nicht bei Ihren Alkoholiker-Freunden aus.

Für wen arbeiten Sie, Monsieur Duval?

Ich bin arbeitslos.

Wo waren Sie gestern Abend? - Zuhause.

Dann können Sie mir sicher erklären, warum Ihr Auto hundert Meter

vor der Kanzlei von Herrn Lombard geparkt war?

Ich glaube, die Videoaufzeichnungen müssen Sie nicht sehen.

Ich habe ihn nicht umgebracht. So etwas könnte ich niemals tun.

Guten Tag, Monsieur Duval, ich bin Kommandant Labarthe.

Ihnen bleibt keine andere Wahl, als uns alles zu sagen, was Sie wissen.

Ihn kennen wir bereits. Ein Geheimagent.

Aber Sie, Monsieur Duval, arbeiten in einem Büro.

Wie sind Sie dazu gekommen? Und für wen arbeiten Sie?

Antworten Sie.

Seine Name ist Clement. Ich kenne ihn nicht.

Er bezahlt mich für Transkriptionen. - Ist das sein Vor- oder Nachname?

Ich weiß nicht. - Ist er Franzose?

Hat er Sie eingestellt?

Er sagte mir, er würde einen Sicherheitsdienst vertreten.

Sie wollten nie mehr über ihn erfahren?

Ich brauchte einfach eine Arbeit.

Und nun sind Sie wegen Mordes angeklagt.

Nein. Das war ich nicht.

Wo ist Gerfaut? - Ich weiß nicht.

Sie sollten kooperativer sein, Monsieur Duval.

Sagen Sie die Wahrheit.

Wir haben alles noch mal überprüft.

In dem Gebäude war nichts zu finden.

Die Büros waren leer.

Sie gehörten einer Gesellschaft namens Aldoran,

die das Ganze an einen Investment-Fond weiterverkauft hat.

Dort gab es keinen Clement.

Wer sind die Leute, die Sie abhörten?

Sie.

Und wie lange ging das? - Zwei, drei Wochen.

Wen sonst noch beim DGSI? - Niemand sonst, glaube ich.

Nennen Sie mir die Namen der anderen Personen, die Sie gehört haben.

Journalisten, Geschäftsleute... - Ich will die Namen.

Das kann ich nicht beantworten. Ich habe nicht darauf geachtet.

Aber Sie haben sie abgeschrieben?

Das hat nichts zu bedeuten. Das ging ganz automatisch.

Waren Sie am Mord von Al-Shamikh beteiligt?

Nein!

Aber Sie wissen, dass Ihre Arbeitgeber ihn getötet haben?

Ja.

Haben Sie seine Notizbücher gesucht?

Die, die Sie gestern nicht finden konnten?

Nein, das ist unwichtig. Wir fuhren gestern zur Kanzlei Lombard voraus.

Monsieur Duval, in Ihrer Situation

bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit, zwanzig Jahre Gefängnis zu umgehen.

Als operativer Leiter habe ich die Befugnis zu entscheiden,

dass Ihre Akte und Identität

dem Oberstaatsanwalt nicht weitergeleitet werden.

Allerdings benötige ich dafür greifbare Informationen.

Andernfalls werde ich Ihre Akte morgen direkt weiterleiten

und Sie landen im Gefängnis,

für eine sehr lange Zeit.

Hallo?

Sind Sie sicher, dass wir gerade nicht abgehört werden?

Keine Sorge, Monsieur Duval, diese Leitung ist sicher.

Sie wollten mich sprechen?

Ich weiß nicht mehr als Sie.

Und auch nicht, wie ich Ihnen helfen kann.

Ich will Clement finden und wissen, für wen er arbeitet.

Sie werden weitermachen. Aber nun arbeiten Sie für mich.

Und wie?

Sie übergeben mir jeden Abend Kopien der Kassetten.

Nein, das ist unmöglich und viel zu riskant.

Wenn ich etwas Ungewöhnliches tue, werden sie das merken.

Seien Sie diskret.

Tun Sie, was Sie sonst auch tun und alles wird gut.

Und wie lange werde ich das machen müssen?

Ein paar Tage, eine Woche oder zwei.

So lange, wie ich brauche, um Clement zu identifizieren.

Sollte es ein Problem geben, kann ich Sie dann erreichen?

Im Notfall erreichen Sie mich jederzeit.

Machen Sie sich keine Sorgen.

Meine Männer werden Sie rund um die Uhr beschützen.

Wie geht es dir?

Was machst du hier?

Nichts, ich war einfach beunruhigt.

Du bist letztens einfach verschwunden und nicht mehr zu den Treffen gekommen,

gehst nicht ans Telefon... - Woher weißt du, wo ich wohne?

Was ist denn los mit dir?

Antworte mir. Woher hast du meine Adresse?

Ich hätte lieber nicht kommen sollen.

Du sagst mir jetzt sofort, woher du meine Adresse hast!

Du bist ja wahnsinnig! Ich habe sie von Albert.

Jetzt lass mich gehen! - Entschuldige bitte.

Danke.

Was wirst du tun, wenn du sie aufgeraucht hast?

Willst du sie dann einrahmen?

Nein.

Normalerweise nehme ich eine Zigarette und schaue sie einige Minuten an.

Dann stecke ich sie wieder in die Schachtel und kaufe mir eine neue.

Ich muss jetzt gehen.

Kannst du noch bleiben? Bitte.

Wenn ich dich frage, wieso du das tust, wirst du mir nicht antworten?

Ich habe Probleme.

Hallo?

Was gibt es?

Hallo.

Sind Sie sicher, dass wir gerade nicht abgehört werden?

Keine Sorge, Monsieur Duval, diese Leitung ist sicher.

Ja, hallo? - Geben Sie mir Labarthe!

Bleiben Sie, wo Sie sind. Wir rufen gleich zurück.

Finden Sie ihn und geben Sie ihn mir, schnell!

Ich verbinde Sie.

Hallo? - Ich muss hier sofort weg!

Sie wissen alles!

Wieso?

Sie haben unser Telefonat von gestern aufgezeichnet!

Das ist unmöglich! - Ich habe das Band eben gehört!

Ganz ruhig, beruhigen Sie sich.

Außer Ihnen hat niemand die Aufnahmen gehört.

Und jetzt?!

Jetzt setzen Sie Ihre Arbeit fort, als wäre nichts gewesen.

Und die Operation läuft ab, wie geplant.

Aber vielleicht hören sie uns auch genau in diesem Moment ab!

Es wird Ihnen nichts passieren.

Sie hören die Bänder nicht, bevor Sie sie nicht zurückgeben.

Gehen Sie wieder an die Arbeit und schreiben Sie weiter ab.

Monsieur Duval? - Nein.

Ich gehe da nicht wieder rauf!

Vergessen Sie nicht unsere Vereinbarung.

Ändert das irgendwas für Sie? Wem hilft es, dass ich das mache?

Sie stehen unter unserem Schutz.

Wo sind die Notizbücher?

Also?

Ich habe eine einzige Anweisung:

Entweder gibst du mir die Notizbücher. Oder ich bringe dich zu ihm.

Ich habe sie nicht. Das sagte ich auch schon.

Du siehst aus wie ein netter Übersetzer.

Und bist ein Lügner.

Habt ihr die Kameras nicht gesehen?

Hut ab, Jungs!

Du weißt, was es heißt, wenn wir dir auf dieser Fahrt keine Kapuze überziehen?

Monsieur? Alles in Ordnung?

Wir kümmern uns um ihn.

Geht es wieder? Keine großen Verletzungen?

War Clement auch im Wagen?

Haben Sie die Fotos an die Zeitung weitergereicht?

Ja.

Kannten Sie das Ziel der Fahrt? - Nein.

Wir werden Sie lieber von einem Arzt untersuchen lassen.

Nein.

Ich kann Sie nicht gehen lassen, das wissen Sie.

Und Sie brauchen mich. - Nein.

Sie glauben, Sie haben die Bücher.

Sie werden wiederkommen.

Verlassen Sie nicht das Haus.

Sie haben jetzt ein Druckmittel gegen Sie. Sie werden sich melden.

Wir müssen Geduld haben.

Monsieur De Grugy ist heute Nachmittag nicht da.

Möchten Sie ihm eine Nachricht hinterlassen?

Nein, ich muss persönlich mit ihm sprechen.

Ich war mit ihm verabredet, aber ich konnte ihn nicht erreichen.

GESCHÄFTSVERBUND FÜR WACHSTUM

FRANKREICH IST ZURÜCK

Was machst du hier?

Ich möchte mich bedanken.

Das passt jetzt nicht. Ich bin gerade sehr beschäftigt.

Wieso hast du ihm von mir erzählt?

Ich wusste, dass du in der Scheiße steckst.

Du bist sehr gut, also gab ich ihm deinen Namen.

Ich wollte helfen, das ist alles.

Aber das hätte ich wohl besser gelassen.

Arbeitest du für ihn? - Nein.

Ich kenne ihn nur flüchtig. Wir sind uns auf einigen Meetings begegnet.

Und er arbeitet für Chalamont?

Ruf ihn an!

Bitte?

Du hast mich verstanden. Ruf Clement an,

und sag ihm, dass du ihn dringend sehen musst.

Nein.

In zwei Stunden habe ich 350 Gäste in diesem Saal. Geh also bitte.

Ruf ihn an!

Ich muss hier noch was vorbereiten.

Also, fahr nach Hause und trink was. Das wird dich beruhigen.

Ruf ihn an!

Ruf ihn doch selbst an.

Haben Sie die Bücher?

Haben Sie Clement gefunden? - Ja.

Es gibt überhaupt keine Notizbücher.

Al-Shamikh hat uns angelogen.

Monsieur Duval, ohne uns werden Sie da nicht lebend rauskommen.

Hallo?

Hier Duval. Ich habe die Notizbücher.

Lassen Sie sie gehen.

Es wird sich jemand für weitere Instruktionen melden.

Ich will zwei Scharfschützen mit freiem Blick auf den Treffpunkt.

Wir brauchen eine Funkverbindung, ich will sie alleine empfangen.

Wenn alles gut läuft, sage ich "Zugriff", um die Verhaftung einzuleiten.

Oder ich sage "Action", um die Schützen zu aktivieren.

Was haben Sie mit ihr gemacht? - Wir sind keine Verbrecher.

Sie lag einen Tag im Kofferraum, das ist alles.

Ich habe die Bücher nicht. Aber ich werde Sie dorthin bringen.

Das werden wir sehen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihnen überhaupt noch vertrauen kann.

Philippe Chalamont.

Sie wollen nicht, dass die Geiseln vor der Wahl befreit werden.

Ich will wissen, wer die Bücher hat.

Glauben Sie etwa, ich bin blind? Mit wem werde ich mich treffen?

Mit dem DGSI. - Mit wem von denen?

Labarthe.

Gehen wir?

Ich sah nie etwas anderes als Schwäche und Leere bei Verrätern.

Ich dachte, Sie wären intelligenter, Duval.

Stärker, weniger hohl.

Guten Abend, Kommandant Labarthe. - Guten Abend.

Ich nehme an, Sie werden mir die Bücher nicht geben.

Nein.

Ich werde Sie bitten, mitzukommen. Meine Leute sind überall positioniert.

Sie haben mir nichts konstruktiveres anzubieten?

Wie lautet die Anklage?

Mord an Moftah Al-Shamikh und seiner Frau, illegales Abhören, unter anderem.

Zugriff. - Illegal?

Sie glauben ernsthaft, dass der DGSI von Externen abgehört werden kann?

Schalten Sie bitte Ihr Mikrofon aus. Ich möchte mit Ihnen reden.

Rückzug.

Schicken Sie Ihre Leute fort.

Über was wollen Sie sprechen? - Über Ihre Zukunft.

Im Parlament, und das wissen wir beide,

kommt der Aufstieg nicht nur durch Erfolge.

Daher erstellt man Dossiers, die einen nach oben bringen können.

Und wenn man so gute Informationen hat wie Sie,

tut man wohl gut daran, diese für sich zu behalten,

als sie womöglich auszusortieren.

Es ist nicht nützlich, wenn bei jedem politischen Wechsel,

die besten Männer ersetzt werden.

Sie verdienen es nicht, Ihre Karriere durch die Wahl aufs Spiel zu setzen.

Wie haben Sie es geschafft,

unsere Verhandlungen mit den Terroristen zu umgehen?

Es ging nicht darum, die Befreiung der Geiseln zu verhindern,

sondern sie zu verschieben.

Und ganz egal, welche Intelligenz Sie Ihrem Minister auch zuschreiben,

so zeigen die Umfragen eine zu große Differenz, um den Trend umzukehren.

Chalamont wird gewinnen.

Und was passiert nach den Wahlen?

Ich werde mit Ihnen Kontakt aufnehmen

und wir sprechen über Ihren Platz in der Organisation.

Ich bin sicher, wir finden eine Position für Ihre Kompetenz.

Ihr Wissen ist ein großartiges Kapital,

das für Sie über eine sehr lange Zeit Früchte tragen wird.

Und Duval bleibt bei mir.

Soweit ich weiß, arbeitet er noch für mich.

Action!

Was ist passiert?

Sie wollten uns erschießen.

Wir hatten keine Wahl. Nehmen Sie ihn mit.

Und nehmen Sie seine Zeugenaussage für meinen Bericht auf.

Ich befinde mich direkt in Villacoublay.

Laut unserer Informationen erwarten die Familien der Geiseln...

Das Flugzeug mit den drei Ingenieuren soll gegen 11:00 Uhr landen.

Das Ende einer schmerzhaften Zeit des Wartens...

Der französische Staatspräsident, Philippe Chalamont, wird sie empfangen...

Diese Rückkehr ist ein Sieg für den neuen Präsidenten.

Nur zwei Wochen nach seiner Wahl sagt man, dass...

Ich möchte unsere Freude zu diesem guten Ausgang zum Ausdruck bringen.

Meine ersten Gedanken gehen an die Familien unserer Landsleute,

die während dieser furchtbaren Prüfung bewundernswerten Mut gezeigt haben.

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