All language subtitles for les 3 mousquetaires 1953

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Original subtitles

* An einem Sommerabend im Jahr 1632 trabte ein Pferd munter fürbass. *

* Sein Reiter d'Artagnan war auf dem Weg nach Paris. *

* Dort wollte er zu Ruhm, Ehre und Reichtum kommen. *

* Eine leichte Sache: Er war arm, edel und obendrein Gascogner. *

* Drei Gründe, um tapfer zu sein. *

* Pferde sind edle Wesen. Aber dieses war sich dessen nicht bewusst. *

* Jedenfalls erregte es große Heiterkeit. Überall! *

Sapperlot! Was gibt es da zu lachen? He!

Hü!

Schaut mal! Das soll ein Pferd sein!

* Alle lachen. *

Blödes Volk! Soll ich euch Beine machen?

* Wegen des Pferdes wollte er schon oft zum Degen greifen. *

* Trotzdem erreichte er stolz Meung. *

* Gelächter *

Der Mensch springt oft vom Pferd. Aber wo entsprang dieses Pferd?

Lacht nicht über mich!

Wenn es mir Spaß macht, lache ich aus vollem Herzen.

Stopp! Sonst durchbohre ich Euch von hinten.

Oho!

Schlagt Euch nicht mit Flegeln! - Er braucht Prügel! Los, Knechte!

Los!

Aua!

Eine gute Lektion! Setzt ihn auf seinen Gaul und jagt ihn hinaus!

Vorher durchlöchere ich Euch!

* Gelächter *

* Sie gehen lachend davon. *

Gnädiger Herr, Ihr dürft Euch nicht bewegen!

Sollen meine Gelenke einrosten? Bitte, gnädiger Herr!

Donnerwetter! Gut gemacht, mein Kind. Das sieht gut aus.

Der kommt wie gerufen!

Wo wollt Ihr hin?

Was rät mir seine Eminenz? - Kehrt sofort nach England zurück!

Meldet ihm, wenn Buckingham London verlässt!

Ich bin seiner Eminenz ergeben.

Achtung! Ich fordere Euch. Das ist offenbar eine fixe Idee.

Kommt er aus dem Irrenhaus? Zieht Euren Degen, Monsieur!

Seid nicht feige und stellt Euch!

Die Herren wollen allein sein und ich möchte nicht indiskret sein.

Ich küsse Eure Hand, wenn ich mit ihm abgerechnet habe. Einen Moment!

Kommt, Mylady! Fahren wir! Los!

Feigling! Waschlappen! Aber wir sehen uns wieder und rechnen ab.

Feiglinge! Sie laufen weg wie die Hasen.

Und so etwas nennt sich Edelmann! Aua!

Das lasse ich mir gefallen.

Wie heißt du, mein Kind? Anette! Stets zu Diensten!

Das beruht auf Gegenseitigkeit. Aber gnädiger Herr!

* An diesen Abend nannte sie ihn "gnädiger Herr". *

* Am zweiten Abend "d'Artagnan", am dritten Abend "Charles". *

* Und Charles wusste, dass seine Genesung günstig verlaufen würde."

* Der Himmel war voller Sterne, als sie sich ewige Liebe schworen. *

* Sie dauerte aber nur drei Tage. *

* Leider wird einem die Ruhe auf die Dauer langweilig. *

* D'Artagnan versprach, wieder- zukommen, sobald er konnte. *

Ganz bestimmt?Bestimmt!

* Sie glaubten sich kein Wort. *

* Solche Versprechen sind der Quell schöner Erinnerungen. *

* Am übernächsten Tag! *

* Er hatte sein Pferd verkauft und sich einen neuen Degen gekauft. *

* D'Artagnan begab sich zum Wohnsitz des Monsieur de Treville. *

* Der alte Freund seines Vaters war Kapitän der Musketiere. *

Porthos, ein tolles Degengehänge! - Das ist nun mal Mode!

Ihr bringt sie an den Bettelstab, die kleine Brünette. Sie ist Spanierin.

Ich kaufte das Gehänge von meinem Geld. Fragt Athos! Athos!

Ohne Zuwendungen liefen wir alle nackt herum.

So etwas nennt sich Freund! Aramis, hilf du mir!

In der Bibel steht geschrieben: "Das Weib sei dem Manne untertan."

Meldet mich Monsieur de Treville! Chevalier d'Artagnan!

Du wärst ein guter Pfarrer. - Ich warte und bereite mich vor.

Wenn die Königin einen Thronfolger bekommt, wird er Priester.

Ich hoffe, sie wartet nicht zu lange. - Kaum! Buckingham ist in Frankreich.

Spaß beiseite! Jeder weiß: Die Liebe ist grenzenlos.

Unserem Herrscherhaus täte etwas Auffrischung aus England ganz gut.

* Wenn es einen Gascognerverein gäbe, wäre Treville sein Vorsitzender. *

* Daher empfing er den Sohn seines alten Freundes mit Wohlwollen. *

Euer Vater war ein guter Waffengefährte.

De Sade soll Euch in sein Kadettencorps aufnehmen.

Ich wollte zu den Musketieren! Warum so stürmisch, junger Mann?

Bewährt Euch erst bei den Kadetten! Sehr wohl!

* Er war sehr patriotisch, wie alle Adligen. *

* Und er war überzeugt, dass der liebe Gott ein Gascogner war. *

Da ist der feine Herr aus Meung! Der Feigling!

Aber dieses Mal entwischt er mir nicht.

He! Man merkt, dass Ihr aus der Provinz kommt.

Das geht Euch nichts an! Ich muss mich jetzt mit jemandem schlagen.

Ja, mit mir! Und wo?

Am Karmeliterkloster, sechs Uhr! Ich bin da!

Das Kerlchen ist lebensmüde.

Augen auf! Entschuldigt!

Wollt Ihr eins hinter die Ohren? Das ist ein hartes Wort!

Reden wir darüber? Sechs Uhr, bei den Karmelitern!

Vergesst nicht, zu kommen!

Mist!

Monsieur, Ihr habt ein Taschentuch verloren.

Oh, Aramis hat ein Verhältnis mit Madame Dubois!

Ich?

Entschuldigt! Sind Gascogner alle indiskret?

Die Entschuldigung eines Gascogners ist mehr, als man erwarten kann.

Kennt Ihr das Karmeliterkloster? Ja. Um sechs Uhr bitte!

So jung muss er sterben. Leider!

* Gekleidet als Kadett begab sich d'Artagnan auf Wohnungssuche. *

* Er wollte die letzten Stunden seines Lebens gut ausnutzen. *

* Und so klopfte er bei Bonacieux an. Die Adresse hatte er bekommen. *

Monsieur! Ihr habt eine Wohnung zu vermieten.

Ja, im ersten Stock. Folgen Sie mir! Bitte!

* Über Definitionen kann man streiten. *

* Aber Bonacieux pries diese kümmer- liche Stube als Wohnung an. *

* Das erscheint uns als vermessen. *

Bei der heutigen Teuerung deckt der Preis nicht mal die Unkosten.

Ich vermiete nur aus Gefälligkeit, nicht wegen des Geldes!

Das Zimmer ist zu schäbig für einen Musketier und der Preis ist zu hoch.

Deshalb muss ich sagen ... Da bist du endlich!

Ich musste für mich selbst sorgen. - Und ich für die Königin!

Ich bin nun mal in ihren Diensten.

Zurück zum Zimmer! Ihr sagtet ...

Es fehlen Licht und Luft. Aber die Aussicht ist reizend.

Ich nehme es wegen der Aussicht. Gut. Constance!

Mein Onkel!

Chevalier d'Artagnan zieht bei uns ein. Meine Nichte Constance.

Kümmere dich darum, dass hier Ordnung gemacht wird!

Ich verlasse Euch jetzt. Gut.

Constance sorgt für Euer Wohlbefinden.

Mein Herr! Ich finde Euch zauberhaft!

Aber gnädiger Herr!

* Draußen schlägt die Kirchturmuhr. *

Was habt Ihr? Sechs Uhr!

Wo wollt Ihr hin? Wohin die Ehre mich ruft!

Wenn ich wegbleibe, wird meine Seele sich bei Euch entschuldigen.

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.

Unsere Gegner sind ungebildet! - Sie verpassen ihre letzte Stunde.

Lustig: Wir treffen uns hier zum Duell, ohne verabredet zu sein.

Mit wem schlägst du dich? - Mit einem Gascogner. Und du?

Mit einem Esel aus der Provinz! - Daher kommt meiner auch.

Das ist meiner! - Nein, meiner!

Unserer!

Drei Duelle? Das ist ein Witz! Ohne Zweifel der letzte!

Müssen wir uns darum schlagen, wer die Ehre hat, Euch zu töten?

Die Ehre ist auf meiner Seite. Aber ich respektiere die Reihenfolge.

Athos darf mich als Erster töten.

Das begrenzt die Forderungen von Porthos und Aramis.

Wenn ich euch nicht alle drei besiege!

Aufschneider!

Gut. - Er ist gar nicht übel!

Aufhören! Die Degen weg!

Degen weg! Die Wachen des Kardinals!

Musketiere! Ihr schlagt euch trotz des Verbots.

Monsieur Jussac! - Höchstpersönlich! Folgt mir!

Und wenn nicht? - Dann zwingen wir euch!

Wählt! Wir sind sechs, Ihr seid nur drei.

Wir sind aber vier!

* Spannende Musik *

Komm her!

Ah!

* Eine echte Freundschaft wird mit Blut besiegelt. *

* Entweder man ist Musketier oder man ist es nicht. *

* Ludwig XIII. hinterließ keinen großen Eindruck. *

* Er war der Sohn von Heinrich IV. und der Vater von Ludwig XIV. *

Es tut mir leid, dass ich gewonnen habe.

Die Zahl 13 bringt Glück. - Sicher ist Buckingham im Schloss.

Wollen wir weiterspielen?

Gegen Euch zu verlieren, Majestät, ist ein Vergnügen.

Bitte! Fahren wir fort.

Treville möchte Euch sprechen. - Gut, ich komme!

Monsieur de Sassin, vertretet mich!

Nehmen die Herren mit mir vorlieb? - Aber gewiss, lieber Sassin!

Kommt! Ich muss ein ernstes Wort mit Euch reden.

Eure Musketiere machen nur Skandale. Ich sollte sie aufhängen lassen.

Fünf Wachen und Jussac sind kampfunfähig! Das geht zu weit.

Seine Eminenz ist empört. Er kam gestern nicht zum gewohnten Spiel.

Wie ging die Sache vor sich? - Die Sache war harmlos.

Drei Musketiere wollten mit einem Kadetten eine Landpartie machen.

Die netten Burschen trafen sich am Karmeliterkloster.

Um unschuldig im Grünen zu speisen! - Genau so war es.

Da tauchte Jussac auf, um Händel zu suchen.

Warum? - Sie waren lebensmüde.

Eine gute Antwort! Aber kommen wir auf die Burschen zurück!

Sie kennen das Resultat.

Drei Musketiere und ein Kadett haben sechs Mann der Leibwache besiegt.

Das ist überwältigend! Bravo!

Leider ist Frankreich in zwei Lager gespalten.

Führt mir diese tapferen Männer vor! - Sie sind schon da! Voller Reue!

Ich traue ihren falschen Minen nicht. - Darf ich Ihnen widersprechen, Sire?

Aber was will dieser junge Kadett?

Hat er gegen Jussac gewonnen? - Jawohl, Sire!

Ist er noch kein Musketier? - Ich dachte daran.

Gewiss!

Tretet vor, junger Kadett!

Na, na! Na los!

Wie soll ich Euch danken? Vergesst nie: Duelle sind verboten!

Aua!

Ich verabscheue Ungehorsam! - Ich bürge für sie!

Ich hätte alle bestrafen müssen.

Aber zum Glück für sie habe ich eine Schwäche für die Mutigen.

* Dieser vornehme Herr ahnt noch nichts von seinem Schicksal. *

* Er wird der Diener des nun wohlhabenden d'Artagnan. *

* Er heißt Planchet. *

* Er zeichnet sich durch einen dehnbaren Moralbegriff aus. *

* Oft weiß seine Linke nicht, was seine Rechte tut. *

Könnt Ihr mir das Huhn da unten geben?

Dieses hier? Nein, das darunter!

Dieses hier? Ja, das ist das Richtige. Ja.

Das kostet 10 Sou. Es kostete vorige Woche nur 8 Sou.

Das ist fast geschenkt. Ihr bekommt kein preiswerteres.

Ich bezahle nicht so viel für Hühner. Ich komme wieder.

10 Sou ist billig!

* Planchet musste seinen "Kauf" jetzt durch fünf teilen. *

* Aber dafür fand er eine Lebensstellung. *

Besorge uns einen Krug Wein!

Ja, aber womit? Lass dir etwas einfallen!

Bitte schön! Danke!

Danke, Madame!

Aber das ist Weißwein.Sicher!

Könnt Ihr ihn gegen Rotwein austauschen?

Gern! Nehmt diese Krüge dafür! Vielen Dank! Auf Wiedersehen!

Halt! Du hast den Rotwein nicht bezahlt.

Ja. Ich tauschte ihn nur gegen den Weißwein um.

Den hast du auch nicht bezahlt. Ich habe ihn auch nicht getrunken.

Damit soll sich jemand zurechtfinden!

* Diese Sache ging in die Geschichte ein. Planchet heckte sie aus. *

Da ist der Wein!

* Ein unbezahlbarer Diener und ein Festessen. *

* Es fehlte nur noch die Herzdame. Aber sie kam bald dazu. *

Ich bin aus dem Schloss zurück. Ich stehe Euch gern zu Diensten.

Wollt Ihr uns Gesellschaft leisten? Nehmt bitte Platz!

Vielen Dank! Aber das schickt sich nicht.

Wisst Ihr nun, warum ich das Zimmer genommen habe?

Vermutlich wegen der schönen Aussicht!

Freunde, das Hühnchen ist sehr knusprig!

* Die gute Laune hielt die Freunde bis in die Nacht beisammen. *

Ihr brauchtet unsretwegen nicht so lange aufzubleiben.

Onkel sagte: "Schließ ab!" Und wo ist er selbst?

Im Bett. Früh aufstehen ist gesund. Spät aufstehen ist gesünder!

Bonacieux ist wohl sehr fleißig. Und sehr verdienstvoll!

Wunderbar: unsere gemeinsame Bewunderung für Euren Onkel!

Eure Blicke strafen Eure Worte Lügen! Oh!

Jetzt kann uns niemand sehen. Niemals!

Dunkelheit hilft unseren Wünschen. Sagt nicht so etwas!

Soll ich wieder Licht machen? Sagt bitte nicht so etwas!

Auf dem Markt brauche ich Geld. Ich besitze keinen Sou mehr.

Aber was sollen wir essen? Die Reste von gestern.

Es ist nichts mehr da. Wir hungern. Es ist bald Fastenzeit.

Ich muss mir wieder etwas einfallen lassen.

Ich habe eine Idee.

* Not macht erfinderisch. *

* Planchet hatte mehrere Eisen im Feuer. Eines war ein Bindfaden. *

* Und so wurde aus der drohenden Fastenzeit eine Himmelfahrt. *

Brütest du wieder Schandtaten aus? Ich bin eine ehrliche Haut.

Ich leihe die Ware, bis Ihr wieder genug Geld habt, um zu bezahlen.

Onkel, wie gefällt Euch mein Kleid? - Es ist viel zu teuer für uns.

Steht es mir gut? - Ach, lass mich in Ruhe!

Wie gefallen Euch die Schleifen? - Mir gefällt nur, was Geld bringt.

Schon zwei Uhr! Ich muss den Laden öffnen. Und du musst zum Dienst.

Ich gehe schon!

Mein Herr!

* Um zwei Uhr brachen alle auf. *

* Constance eilte ins Schloss, d'Artagnan ging zu Treville. *

* Harmlose Gemüter würden unter- schiedliche Ziele annehmen. *

* Aber sie trafen sich in einem Rosengarten wieder. *

* Dort hatten sie Tag für Tag zwei Stunden lang ein Rendezvous. *

* Planchet versuchte, seine Technik zu verbessern. *

* D'Artagnan versuchte, seine Technik an die Umstände anzupassen. *

Ist es meine Schuld, dass ich Euch liebe?

Ihr sagt es mir dauernd. Gut. Ich sage es nicht mehr.

Ihr wiederholt Euch!

* Am selben Abend wollte d'Artagnan Constance wiedertreffen. *

* Aber Tugend braucht viel Geduld. *

* Und d'Artagnan wollte dieser Tugend unverzüglich huldigen. *

* Sofort! Aber Constance würde ihm nicht die Tür öffnen. *

* Deshalb wollte er wie jeder Liebende durchs Fenster steigen. *

* Spannende Musik *

Halt! Diese Dame gehört zu mir. Nicht! Um Himmels willen, Mylord!

Mylord? Seid Ihr etwa ...

Herzog von Buckingham! - Jetzt habt Ihr uns in der Hand.

Verzeihung, Mylord! Vergebt bitte!

Ich liebe sie und glaubte, dass ... Verfügt über mein Leben, Mylord!

Das muss nicht gleich sein. - Ich nehme Eure Dienste an.

Wir gehen ins Schloss. Passt auf, dass uns niemand folgt!

Ich stehe zu Diensten!

* Durch eine kleine Pforte gelangte Buckingham ins Schloss. *

* Dort schlief König Ludwig gerade den Schlaf des Gerechten. *

* Buckingham hatte nicht in Staats- geschäften den Kanal überquert. *

* Sondern in Geschäften amouröser Natur, die der Königin galten. *

Aber das ist Wahnsinn! Ihr müsst sofort gehen.

Gewährt mir einen Augenblick! Denkt an den Ball in den Gärten von Amiens!

Vergesst das! - Niemals!

Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Euch vor mir!

Ihr trugt ein Kleid aus grüner Seide. - Es war rote Seide.

Ihr trugt ein winziges Hütchen mit einer wallenden Feder darauf!

Ich habe noch nie so etwas getragen. - Seht Ihr: Ich verlor den Verstand!

* D'Artagnan hatte gewisse Prinzipien und fragte sich: *

* War es richtig, dieses geheime Rendezvous zu begünstigen? *

Bitte, Ihr müsst jetzt gehen! - Sofort!

Gebt mir ein Zeichen Eurer Vergebung!

Etwas Persönliches! Einen Beweis, dass ich nicht geträumt habe.

Dann verlasst Ihr Frankreich? - Ja, beim Namen meines Königs!

Nehmt den Diamantschmuck, den ich getragen habe, und denkt an mich!

Und vergesst Euer Versprechen nicht! Constance!

Eure Hand, Madame! Eure Hand und ich gehe.

Ich werde Euch wiedersehen. Auch wenn ich dazu einen Krieg entfesseln muss.

* Das wäre nicht der erste Krieg, den eine Frau verschuldet hätte. *

* Heitere Musik *

Ihr hättet fast den Herzog getötet. Ihr seid unberechenbar.

Ihr habt nichts dagegen, dass Mylord aus Liebe einen Krieg entfacht.

Ich darf aber aus demselben Grund nicht meinen Degen ziehen.

Raufbold! Klatschbase!

Oh! Wie dem auch sei!

Die Liebe eines Lords ist anders als die eines Raufboldes.

Ich schleiche nicht in die Gemächer ...

Wie kommt Ihr in mein Zimmer? Geht! Leise! Ihr weckt noch Euren Onkel.

Lasst mich los! Warum denn so böse?

* Am nächsten Tag hielt ein Polizei- kommando vor Bonacieuxs Haus. *

* Türklopfen *

* Türklopfen *

Ja doch!

Wer seid Ihr? Was ist los? - Kommissar Villemin! Öffnen Sie!

Was gibt es? - Das erfahrt Ihr früh genug. Öffnen!

Aber ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen.

Herr, Herr! Wo seid Ihr? Niemand ist da.

Antwortet! Wo ist er bloß? Ich muss doch ...

Was habe ich getan? - Wir suchen Constance Bonacieux.

Was hat sie getan? - Wo ist sie versteckt?

Ich verstecke niemanden. Keinen Menschen!

Ich bin ein treuer Diener des Königs und seiner Eminenz.

Wo ist sie? - Ja, bitte!

Constance! - Was ist los?

Ich bin es, mein Kind! Ich bin es nur. Mach auf!

Was wollt Ihr von mir? - Kein Widerstand!

Wer seid Ihr? Ein Raufbold! Das hilft manchmal.

Ihr seid allein. Wir sind drei mehr.

Gleich seid ihr vier weniger. Hol die anderen!

Leise!

Kommt rein!

Beeilt euch!

Entschuldigt bitte!

Wo bist du?

Kuckuck! Nummer zwei!

Das sind die Wachen des Kardinals. Man wir uns aufhängen.

Der Nächste bitte!

Monsieur! Im Namen des Kardinals! Sagt lieber: "Im Namen des Vaters!"

Des Sohnes und des Heiligen Geistes! Amen!

Macht die Pferde los! Hey! Los! Verteidigt Euch! Los!

Acht! Oh, ich bitte um Verzeihung!

* Kardinal Richelieu war ein Mann voller Widersprüche. *

* Er verbot die Duelle und gründete die Academie française. *

Dass Buckingham die Königin traf, hättet Ihr mir sagen müssen.

Nur ich darf ihn dafür zur Rechenschaft ziehen.

Wenn sich Könige schlagen, sind keine Kriege mehr möglich.

Aber es hätte die Möglichkeit gegeben, ihn zu verhaften.

Wollt Ihr den Premierminister Englands verhaften?

Die eigentlich Verantwortlichen am Völkerelend sollen geschützt werden.

Sie sollen ihre Fehler nicht teuer bezahlen müssen.

Wäre das nicht ein peinlicher Zwischenfall?

Das stimmt! Hat die Königin den Herzog wirklich nicht gesehen?

Sie ist sich ihrer Pflichten viel zu sehr bewusst.

Die Königin ist stark, aber die Frau in ihr ist schwach.

Ihre Bedienstete Constance Bonacieux weiß mehr darüber als wir beide.

Fragt sie! Sie ist schwer zu finden.

Lasst sie suchen! Rochefort sucht sie bereits.

Und ich zweifle nicht an seinem Erfolg.

Wir bewachen Constance abwechselnd.

Ich muss zum Schloss. Ich habe hier Dienst!

Ich nehme die erste Wache. - Ich die zweite!

Ab vier bin ich dran! Danke! Ich übernehme die Nachtwache.

Das dachten wir uns sowieso. - Ja.

Da haben wir die Schweinerei. Hallo, Bonacieux! Bonacieux!

Niemand öffnet! Klettert durchs Fenster. Geht nach oben! Los!

(Bonacieux) Was ist denn? - Wo habt Ihr Euch versteckt?

Aber was soll das bedeuten? Ich habe nichts Böses getan!

Wir wissen, Ihr seid ehrlich. - Das stimmt!

Dem König ergeben, dem Kardinal auch! - Natürlich!

Das soll Euch zeigen, dass der Staat Treue zu belohnen weiß.

Ich stehe zu Diensten seiner Eminenz!

* Porthos ging als Erster los, um Constance zu beschützen. *

Warum führst du dich so auf? Leise, leise!

Was sollen diese albernen Faxen? Der Teufel soll mich holen.

Er wird dich bestimmt holen.

* Lärm von unten *

Siehst du? Schon geschehen!

* Und einige Stunden später erschien Athos. *

Hepp! Hepp!

Vorsicht!

Was soll der Tanz eigentlich? Bist du betrunken?

Eieieieiei!

* Aller guten Dinge sind drei. *

* Zwei Musketiere waren schon verschnürt. *

* Sie harrten auf den dritten, der nicht lange auf sich warten ließ. *

Herr, dein Wille geschehe!

Amen!

* Er lacht schadenfroh. *

Was war das? - Sicher der Diener von d'Artagnan.

Kommt!

He, du, oben bleiben! Das geht leider nicht. Ich rutsche.

Ich wünsche einen guten Rutsch.

Sehr komisch, nicht wahr? Ja, sehr komisch!

Bringt dieses lustige Volk in die Bastille!

* Er lacht. *

Jetzt sitze ich in der Bastille.

Und warum das alles? Bloß, weil ich durchs Fernster geklettert bin.

Vielleicht holt mich mein Herr hier wieder raus.

Man kann niemanden umbringen, bloß weil er nicht die Tür benutzt.

Lass die Litanei! Wie Ihr wollt! Ich werde schweigen.

Dass man so etwas im 17. Jahrhundert noch erleben muss, das geht zu weit!

Und die Freiheit des Individuums? Ach, hör doch endlich auf!

Schön! Ich höre auf. Aber das ändert nichts.

* Zur selben Zeit bahnte sich im Schloss ein Drama an. *

Als ich Schmuck holen wollte, merkte ich, dass der Diamantschmuck weg war.

Die Diamantspangen sind bald wieder da.

Die Fassungen werden überprüft. Sie sind beim Hofjuwelier.

Dann bin ich beruhigt.

Meine Damen, lassen Sie mich allein!

Wenn sie plaudert, bin ich verloren. - Warum sollte sie?

Sie ist eine Frau. - Ich bin auch eine.

Du bist noch ein Kind mit treuen Augen!

Ich hoffe, dass Eure Vermutungen den Schmuck betreffend unbegründet sind.

Der Mensch hat die Sprache, um seine Gedanken zu verbergen.

Sind Euer Eminenz zufrieden?

Danke, dass Ihr Eurem Gewissen gefolgt seid!

Halten Sie die Sache absolut geheim! Ich weiß ein Geheimnis zu wahren.

* Sie vertraute es jeweils nur einer Person auf einmal an. *

* Der Kardinal gab sich hier keinen Illusionen hin. *

(Diener) Eminenz! Lasst sofort de Rochefort kommen!

Was habe ich gesagt? Mein Herr ist da. Das bedeutet: Wir kommen raus.

Irrtum! Ich komme rein. Jawohl! Das haben wir es.

Diesmal blüht uns die Folter, das Rad und was es sonst noch gibt.

Habe ich recht? Na warte, wir sprechen uns wieder.

Schon wieder wart Ihr ungeschickt!

Ich wollte das Mädchen, aber Ihr sperrt vier Musketiere ein. Warum?

Widerstand gegen die Staatsgewalt! In der Ausübung Eures Dienstes.

Und wo ist das Mädchen? Die Königin beschützt sie.

Sie war im Schloss. Aber wenn sie es verlässt, nehmen wir sie fest.

Falls der König die Gefangenen nicht freilässt. Sie bewachen die Dame.

Sie werden Paris verlassen, damit Ihr freie Bahn habt.

Ich schaffe Euch diese Person heran. Dafür verbürge ich mich.

Der König möchte Sie sprechen. Ich komme!

Ich muss sofort zum König! - Majestät hat gerade ...

Ich muss ihn unbedingt sprechen. Ich bitte Euch!

Wer ist da? - Monsieur de Treville!

Hole ihn der Teufel! Aber es geht sicher um diese Sache.

Gut. Er soll kommen!

Ihr kommt wie gerufen. Die Musketiere machen hübsche Geschichten.

Dazu muss ich etwas sagen!

Polizisten haben vier der besten Musketiere verhaftet und abgeführt.

Sie sind unschuldig!

Morgens hatten sie andere Polizisten durchgeprügelt.

Drei von ihnen nicht! Und sie sind trotzdem gefangen.

Ihr übertreibt. Ich hörte von der Sache und Eure 12 Polizisten ...

Sechs! Sie gaben auf vor einer Bratpfanne.

Sie waren nicht besonders geschickt. Aber wenn Ihr so etwas duldet ...

Genau das! Ich verlange unbedingten Gehorsam. Auch für Ihre Eminenz!

Und folglich ... Überlasst die Strenge den Ministern!

Nachsicht ist die Tugend der Könige. Lasst die Tapferen frei!

Vorhin habt Ihr sie beschuldigt. Der Kardinal erteilt die Absolution.

Aber ich stelle eine Bedingung. Und die ist?

Ich muss zum Chateau de Fleurie. Aber meine Wachen sind verwundet.

Ihr braucht ein Hospital. Eure Musketiere begleiten mich.

Kann ich damit rechnen? Lieber Ihr als die Bastille!

Ihr seid zu liebenswürdig!

Um diese Eskorte beneidet mich selbst Euer Majestät.

Meine Herren, Ihr seid nicht gerade meine Freunde. Ich bedaure das.

Aber ich kann mich trotzdem auf Euch verlassen.

Auf unser Wort! Unser Ausflug ist nicht geheim.

Sehr wohl!

Ich will trotzdem, dass er ... - Geheim bleibt, ohne geheim zu sein.

Ihr habt Sinn für Feinheiten. Ich wäre auch fast Mönch geworden.

Los, meine Herren!

* Stolz auf seine List kam Richelieu im Chateau de Fleurie an. *

Wartet hier! Graf de Wardes leistet Euch Gesellschaft.

Folgen Sie mir, meine Herren!

Bitte tretet ein!

Wer ist ein Freund des Würfelspiels? - Oh, mit dem größten Vergnügen!

Bestimmt den Einsatz! - Der Übliche, Monsieur!

* Graf de Wardes war ein Kind seiner Zeit. *

* Er schwankte zwischen dem Spiel und der Mylady. *

* Er war weder für noch gegen den Kardinal. *

Was sollen wir hier eigentlich? Leise! Vielleicht erfahren wir es.

Die Sache kann Euch nützen, Mylady! Ich bin ganz Ohr, Euer Eminenz.

Dürfen wir die beiden belauschen? Leise!

Seit Jeanne d'Arc darf man auf Stimmen von oben hören.

Mylady, wenn Gott will ... Kann er Euch etwas abschlagen?

Wenn meine Informationen stimmen ... Das tun sie.

Ich bin auch nicht unfehlbar.

Aber Mylord gibt einen Ball und Ihr seid dabei.

Mylord hat in einem Schmuck- kästchen 12 Diamantspangen.

Und ich möchte, dass Ihr Euch zwei davon ausborgt.

Ich soll stehlen? Das Wort ist hässlich. Ich meine ...

Eine gelenkte Rückerstattung! Richtig!

Ich bin nicht umsonst Eure Vertraute. Aber außerdem habe ich Verstand.

Daher will ich wissen, was mein Lohn dafür ist.

Der Himmel wird ... Ich meine meine irdische Belohnung.

War ich schon geizig? War ich schon untreu?

Eine treue Frau ist unbezahlbar.

Ich stelle es Euch deshalb frei, ihren wahren Wert zu bestimmen.

Es dient dem Allgemeininteresse ... Aber hier ...

Ihr habt Glück, Graf! Leise!

Setzt den Sattel gegen mein Pferd! - Mit dem größten Vergnügen!

(Mylady) Vielleicht erinnert Ihr Euch nicht mehr.

Deshalb will ich eine Bestätigung. Und was soll ich schreiben?

"Der Besitzer dieses Schreibens hat auf meinen Befehl gehandelt."

Das versteht sich ohne Schreiben.

Aber mit einem Schreiben von Euch versteht sich alles leichter.

Ich brauche auch seine Unterschrift, um Planchet freizubekommen.

Ach!

Habt Ihr noch ein zweites Pferd? - Ja, das von d'Artagnan.

Das kann ich selbst verspielen. Ich bin ruiniert.

Ich gebe Euch morgen Abend Revanche. - Gut. Zählt auf uns!

Zu Pferde, meine Herren!

De Wardes hat euch offenbar angenehm unterhalten.

Nicht direkt!

Wie hoch waren Eure Verluste? Hoch, sehr hoch!

Woher wisst Ihr das? De Wardes ist ein Falschspieler.

Mein Diener sitzt noch in der Bastille. Habt die Güte ...

Das war sicher ein Versehen. Setzt hier den Namen des Missetäters ein!

* Warum hatte der Kardinal gerade sie als Eskorte ausgesucht? *

* D'Artagnan sollte es sehr bald erfahren. *

* Da er die Nichte dem Onkel vorzog, klopft er lieber ans Fenster. *

Constance!

Constance!

* Klirren *

Hilfe! Mörder! Ach, Ihr seid es! Wie spät ist es denn?

Antworte: Wo ist Constance? Entführt! Sie ist entführt worden.

Der Offizier, der sie heimgebracht hat, wurde verwundet. Furchtbar!

Wo ist sie?In der Bastille.

Gott sei Dank!

Monsieur Bonacieux, ich erschlage Euch, sobald ich kann!

* Mit der Blankounterschrift ging er in die Bastille. *

Ich wusste es! Kommt Ihr rein oder ich raus?

D'Artagnan!

Auf Befehl des Kardinals ist freizulassen: Constance Bonacieux.

Seid Ihr das? - Ja.

Und ich? Ich möchte auch raus. So hübsch finde ich es hier gar nicht.

Übertreibt nicht! Ich warne Euch! Ich werde hier zum Revolutionär.

Du kommst morgen raus. Ihr habt gut reden.

Die Königin lässt dich frei!

Ich habe nur an Euch gedacht. Und ich an Euch!

Könnt ihr nicht auch mal ein bisschen an mich denken? Ja?

* De Wardes wartete darauf, erneut das Glück zu korrigieren. *

* Aber wollte es sich korrigieren lassen? *

Was darf ich Euch bringen? - Ich erwarte Freunde. Da sind sie.

Seid willkommen, meine Herren!

Sie sind ein gewandter Spieler, Monsieur Porthos.

Er hat eine verstauchte Hand. - Er kann leider nicht würfeln.

Ich vertrete ihn, wenn Ihr erlaubt. Natürlich!

Wollt Ihr einen Burgunder? - Nichts wäre uns lieber!

Auf Rechnung des Verlierers!

Wie lange spielen wir? Solange es der Gewinner will!

Guter Vorschlag!

Hofft, dass es nicht lange dauert! Dazu habt Ihr Grund!

Ich nehme Eure Würfel und Ihr nehmt meine. Das ist bei uns Sitte.

Wir sind in Paris! Wir Gascogner spielen so!

Habt Ihr etwas dagegen? - Nein, wenn der Brauch es verlangt.

Soll ich vielleicht auch Dialekt sprechen. Gut, spielen wir!

Ach!

Das setzt dem Spiel ein Ende. Der Sieger setzt das Spielende fest.

Jetzt um Porthos' Pferd!

Euer Pferd habt Ihr also wieder. Und jetzt kommt Euer Pferd!

Jetzt bin ich dazu verurteilt, nach Hause zu laufen. Lustig!

* Ein komplizierteres Spiel fand im Schloss statt. *

Ihr spielt mit meiner Königin. Woran denkt Ihr?

An Eure Königin.Was dachtet Ihr?

Warum trägt sie die Diamantenspangen nie, die Ihr ihr geschenkt habt?

Das ist lange her. Sie stehen ihr.

Warum kümmern Euch Äußerlichkeiten? Nur bei der Königin!

Redet offen, dann wäre der Wahrheit geholfen.

Der Wahrheit schon! Aber wäre Euer Majestät dadurch geholfen?

Ihr sprecht immer nur in Rätseln. Für Euch bin ich ein offenes Buch.

Welches Kapitel ist aufgeschlagen? Das Kapitel des Hofballs!

Was ist daran besonders? Noch nichts!

Aber Ihr sollt darauf bestehen, dass die Königin dabei die Spangen trägt!

Man könnte es mal probieren. Ich empfehle es Eurer Majestät!

* Geld macht nicht glücklich, beruhigt aber. *

* Kleider machen nicht Leute, aber Uniformen machen gute Soldaten. *

Habt Ihr eine Erbschaft gemacht? Ja, aber keiner ist dabei gestorben.

Ganz ruhig! Die Königin schickt mich. Ihr sollt sofort zu ihr kommen.

Was will Ihre Majestät von mir? Sie folgt dem Rat Eures Freundes.

Soll ich deutlicher werden? Nein, nicht nötig! Ich folge Euch.

* Türklopfen *

Tretet ein!

D'Artagnan steht zu Eurer Verfügung.

Er ist sehr tapfer! Und treu!

Eurer Majestät ohne Zweifel treu! Ihr könnt über mein Leben verfügen.

Wir können morgen ankommen. - Aber wie?

Unsere Vorfahren reisten anders. - Das war herrlich!

Gemütlich durch Felder und Auen! Auf Wanderschaft, so wunderbar!

Abfahren!

Hü!

Mit einer frischen Brise aus dem Süden sind wir sofort in Dover.

Lädt Euch Buckingham wirklich ein?

Ihr sagtet doch, ich sei schön. - Sehr oft, meine Teure!

Eine schöne Frau ist immer willkommen.

Auch wenn man sie nicht erwartet! - Sehr richtig und charmant!

Der Hofball ist in 10 Tagen.

Und der König hat mir befohlen, die Diamanten zu tragen.

Wenn der Schmuck nicht zum Ball da ist, bin ich verloren.

Er wird da sein, selbst wenn ich nach England schwimmen müsste!

Nehmt diesen Ring! Ich hoffe, er wird Euch gewisse Türen öffnen.

* D'Artagnan ging zu de Treville, um seine Gruppe beurlauben zu lassen. *

* Rochefort ging zum Kardinal, der ihn ebenfalls nach Calais schickte. *

* Wieder waren die vier Freunde vereint. *

* Planchet half ihnen, aufzubrechen. *

Einer für alle, alle für einen!

* Lady de Winter war nicht weit von Calais entfernt. *

* Rochefort traf in Beauvais ein. *

Willkommen! - Wir brauchen viel Wein und Pferde.

Wie viele habt Ihr? - 14!

Dann lass sie alle satteln! - Aber ich zähle nur zwölf.

Zähle das und befolge die Befehle! - Sehr wohl, mein Herr!

Nehmt Platz, meine Herren! Los, bring Wein!

Darf ich mir eine Frage erlauben?

Warum wir sie nicht hier abfangen? - Ja, genau!

Antwort: Wir kennen ihre Route nicht.

Ihr seid ein Idiot und werdet ewig Sergeant bleiben.

Ja, mein Herr! - Aber ich bin kein Idiot.

Und ich weiß, dass sie durch Amiens müssen. Dort werden wir sie stoppen.

Jawohl! - Aber man muss an alles denken.

Kommt! Wenn hier Musketiere Pferde haben wollen, dann gib ihnen unsere!

Und zwar die müdesten! Kapiert? - Wie soll ich ihnen das vormachen?

Reibe sie trocken und schwöre ihnen, dass sie frisch sind! Kapiert?

Sehr wohl, mein Herr!

Meine Herren, aufsitzen!

Und wann machen wir Rast? - Wer spricht hier vom Essen?

Der Kardinal isst nie, und der König schläft nie. Eifern wir ihnen nach!

Und wenn wir vor Müdigkeit umfallen? - Ich werde euch schon wecken. Klar?

Hü!

* Rochefort setzte seinen Weg nach Amiens fort. *

* Die Musketiere kamen in Beauvais an. *

Seid willkommen! Womit kann ich Euch dienen?

Bringe uns Wein und brate ein paar Hühner! Ich sterbe vor Hunger.

Porthos und sein Bauch! - Er ist leer.

Bring schnell etwas zu trinken! Bitte schön!

Bitte schön!

Mach uns fünf Pferde fertig! Mit Petersiliensoße!

Wir wollen Pferde, die sich schon bewährt haben.

Keine Angst! Sie haben sich schon bewährt. Mehr als ein Mal!

Sind sie etwa nicht ausgeruht? Doch! Bei meiner Ehre!

* Dann lernten unsere Freunde die Leistungsskala der Pferde kennen. *

* Galopp! *

* Trab! *

* Schritt! *

Wir kommen nie an!

* Unsere Freunde munterten ihre müden Pferde durch sanften Zuspruch auf. *

* Lady de Winter traf in Calais ein, um sich nach England einzuschiffen. *

* Das Glück blieb ihr auch bis Dover weiterhin günstig. *

* Dort landete sie an einem strah- lenden Frühlingsnachmittag. *

* Aber auch die Musketier- Pferde erreichten Amiens. *

* Liebevoll von ihren Herren geführt! *

Da ist es endlich!

Hierher, meine Herren! Das ist mein bester Tisch.

Vielleicht darf ich den Herrschaften meine Spezialität servieren?

Suppenhuhn im Topf! Wie bei mir zu Hause!

Gut, aber dazu Schinken, Pastete und Pikantes! Ich sterbe vor Hunger!

Sehr wohl! Und Wein! Ich sterbe vor Durst!

Sehr wohl! Und was als Nachtisch? - Etwas Gebäck!

Ich empfehle Cremetörtchen als Nachtisch. Sie sind vorzüglich!

Wir nehmen sie auch. - Sehr wohl!

Und? - Sie essen in der Gaststube.

Wunderbar! Greift durch das Hoffenster an!

Ich komme mit einigen Leuten von vorn durch das Gastzimmer. Los! Los!

Diesmal haben wir Glück. Die Küche ist auserlesen.

Der Wein auch! Und die Bedienung ist charmant!

Hier gibt es die besten Pferde. - Dem Himmel sei Dank!

Die Degen! - Verteilt euch! Hahahaha!

Achtung, Aramis, hinter dir!

Halt, Monsieur Athos!

Los, d'Artagnan, reite weiter! Ausreißen? Ich denke nicht daran.

Ist nichts mehr da? Doch, die Törtchen!

Aramis, pass auf!

Frechheit, uns beim Essen zu stören! Ihr Bande!

Oh!

Achtung, Nachtisch!

Oh! Den habt Ihr wohl nicht gesehen.

Bleib ruhig liegen und mach dein Testament! Ladehemmung!

Diese heimtückischen Waffen!

Wenn ich nur wüsste, wo der Ausgang ist!

Ah!

D'Artagnan, du hast genug getan! - Reite weg! Wir schaffen das.

(Rochefort) Idioten! Haltet ihn auf!

Adieu!

Herr, wartet auf mich!

Zu Hilfe! Haltet den Dieb!

Drei Mann kommen mit! Die anderen kämpfen weiter!

Ah! - Los, kommt, meine Herren!

Aua!

Los, Planchet, los!

Gnade! Wir ergeben uns!

Zwei gegen zwei ist zu gefährlich. Was macht ihr mit uns?

Aufhängen! - Oder ihr gebt uns eure Uniformen!

Da kommen sie.

* Beschwingte Musik *

Ah!

He!

He! Seid ihr verrückt?

Gute Reise!

Diese Trottel reiten einfach in ...

Seid ihr blöd? Wo sind eure Pferde? - Da drüben!

Sehr witzig! Jetzt ist keine Zeit für Späße!

Aufsitzen! Ihr könnt euch auf etwas gefasst machen.

* Rochefort hatte die erste Runde verloren. *

* Auf der anderen Seite des Kanals: *

* Buckingham bewirtete seine Freunde mit viel Musik und wenig Gebäck. *

Welchen Schmuck tragt Ihr heute Abend?

Liebe Cousine, wählt Ihr für mich!

Bin ich dieser Wahl würdig? - Eine Frau muss den Schmuck wählen.

Aber Frauen empfangen immer Schmuck. - Wählt, als ob er für Euch wäre!

Unter diesen Kostbarkeiten zu wählen, verlangt sorgfältige Überlegung.

Frankreichs König hat so etwas nicht. - Kennt Ihr seine Schatzkammer?

Ich sah sie nie, kann sie mir aber vorstellen.

Trotzdem hörte ich ein Gerücht ... - Bitte sprecht nur!

Ihr sollt mit dem Kardinal sehr gut stehen. Das ist sicher Unsinn.

Eine Ministergunst ist unbeständig. Man legt sich nicht fest.

Ich bin selbst Minister. - Bemühte ich mich je um Eure Gunst?

Nur um Euer Vertrauen und Eure Zuneigung!

Ihr seid mein Cousin. Unsere Familie sieht mit den Augen des Herzens.

Hier! Wie gefällt Euch dieses? - Eure Wahl ist mir Befehl!

Madame!

* Feierliche Musik *

* Tanzmusik *

Erweist mir die Ehre, mit Euch den Ball zu eröffnen!

* Tanzmusik von oben *

* Langsame Tanzmusik *

Ihr seid der galanteste Engländer. - Das fasse ich als Kompliment auf.

* Stimmengewirr *

Hattet Ihr Erfolg? - Bis jetzt ja!

Morgen früh sind wir in Dover. - Ihr fahrt, ich bleibe hier.

Aber Ihr könnt verhaftet werden. - Fahrt, bevor die Sache auffliegt!

Eine Flucht macht mich verdächtig.

Wer unschuldig ist, stiehlt sich nicht davon.

Ihr habt recht. Für Euch gelingt es mir. Verzeiht, aber ich liebe Euch!

Ach, das habe ich mir schon immer gewünscht!

* Kehren wir zu d'Artagnan zurück: Wo ist er und was tut er? *

* Er ist in Calais angekommen und sucht diesmal ein Schiff.*

Unfassbar! Kein Schiff will uns übersetzen.

Niemand widersetzt sich dem Kardinal.

Der Hafen ist gesperrt. Befehl ist Befehl! Order des Kardinals!

Geizig sind sie auch. Sie lassen sich nicht mal mit Geld bestechen.

Warum durfte das Schiff ausfahren? Es hatte eine Sondererlaubnis.

Der Gouverneur von Calais wartet. - Ich weiß, mein Freund! Kommt!

Aber das ist doch de Wardes! Unser Freund!

Was hat er gesagt? Das ist ein alter Freund von ihm.

Er muss etwas mit ihm besprechen. Erlaubt Ihr? Ich komme!

Herr Graf!

D'Artagnan! Welch eine Überraschung! Wollt Ihr mich wieder ausplündern?

Lacht nicht! Ich möchte nicht Euer Geld, sondern den Begleitbrief.

Dies ist kein Ort für Scherze!

Wie schade, aber ich mache auch keine Scherze.

Monsieur, sucht Ihr Händel? Rubain, meine Pistolen!

Hör mal! Du, dich werde ich lehren ...

Verteidigt Euch! In diesem Spiel könnt Ihr nicht betrügen.

Es ist kein Pappenstiel, sich mit mir zu schlagen!

Nun spielt um Euer Leben!

* Rubain jammert. *

Weine nicht! Das tut nicht weh!

Oh! Daran werde ich mich nie gewöhnen.

Keine Angst! Ich bin da. Ich mache es schon.

Mein lieber Graf, mit Euch geht es abwärts.

Das wird sich herausstellen.

Früher, als Euch lieb ist!

Bitte sehr!

Bravo! Wir haben wieder gesiegt!

Den Begleitbrief nach England! Da! Fahrt damit zum Teufel!

Los! Das Schiff liegt noch am Kay. Ja.

Schweinehund! Aua!

Los, Rubain, führe mich zum Gouverneur! Tagedieb!

Da ist das Schiff!

Wem gehört das Schiff? Das ist meins.

Jawohl! Auf nach Dover!

He! He, Wirt! - Was wünscht der Offizier?

Wem gehören die Pferde? - D'Artagnan und seinem Diener!

Wo sind sie? - Offenbar auf See!

* Am nächsten Tag traf d'Artagnan im Schloss Buckinghams ein. *

Ist Mylord da? Ich bin d'Artagnan. Ich fürchte, dass ...

Gebt ihm diesen Ring! Geht, mein Freund!

Folgt mir!

* D'Artagnan ging zu Buckingham. *

* Graf de Wardes wartete leicht ramponiert auf Rochefort. *

Ich suchte Euch zwei Tage. Ich hättet Euch ruhig mal melden können.

Ich dachte, der Gouverneur benachrichtigt Euch über die Polizei.

Leider ist die Polizei hier noch dümmer als in Paris.

Ich muss dem Kardinal sagen, wie Ihr Eure Mission erledigt habt.

Ihr gabt den Brief her, ohne dafür zu sterben. Das ist geschmacklos.

Man muss etwas aufgeben, um das Ganze zu retten. Das schätzt der Kardinal.

Ich habe bisher angenommen, der Kardinal erwartet zwei Spangen.

Zwei Spangen? Ihr habt recht! Wo habe ich nur meine Gedanken? Bitte sehr!

Gebt sie schnell dem Kardinal! Sonst macht Ihr Euch unbeliebt.

Ich brauche Euren Rat nicht, Monsieur!

Bevor ich sie mir abnehmen lasse, würde ich lieber sterben.

Gott erhöre Euer Flehen!

Die Königin gab mir den Schmuck. Jetzt nimmt sie ihn mir wieder.

Ihr Wunsch sei mir Befehl! Erlaubt Ihr bitte?

Zwei Spangen sind verschwunden.

Patrick! Patrick!

Mylord!

Mein Juwelier soll sofort kommen. - Ja, Mylord!

Wenn d'Artagnan ankommt, kann euch nur ein guter Pistolenschuss retten.

Jawohl! - Ihr wisst Bescheid, Sergeant!

Ihr wollt befördert werden. Kapiert? - Jawohl, mein Herr!

Wie lange braucht Ihr, um zwei solche Spangen anzufertigen?

Acht Tage mindestens!

Doppelter Preis! Ich will sie morgen. - Ich liefere sie morgen.

* Für eine Dame sparte er nicht mit dem Geld der Steuerzahler. *

Lady de Winter möchte ... - Zu Mylord!

Er ist aus Frankreich: d'Artagnan! - Ihr seid ein Freund von de Wardes.

"Freund" ist übertrieben. Wir sahen uns in Calais.

Und wie geht es ihm? Nicht gut, als ich ihn verließ!

Wie schade! Ich wollte Mylord zu einem Abschiedsfest einladen.

Ich verlasse London morgen und erwarte heute einige Freunde.

Ich kann mich vermutlich nicht freimachen.

Außerdem könnt Ihr nicht reisen. Ich ließ die Häfen soeben sperren.

Etwa auch für mich? - Auch für Euch!

Aber dann bin ich Eure Gefangene. - Wenn Ihr es so auffasst!

Mein Fest wird also keine Abschiedsfeier!

Macht Ihr mir die Freude zu kommen?

Mit dem größten Vergnügen, Madame! Ich komme bestimmt.

Ich komme offenbar zu früh. Verzeiht!

Ich hätte den anderen absagen sollen. Bin ich nicht fein genug?

Ich möchte gern mit Euch allein essen.

* Sein Herr gab sich der Leidenschaft hin. *

* Planchet wollte beweisen, dass man von Liebe und Wein leben kann. *

Warst du schon in der Bastille? Du warst noch nie in der Bastille.

Ich habe Durst. Ich habe Durst! Wer zieht mir immer den Stuhl weg?

Wenn ein Musketier Durst hat, wartet er nicht gern.

Ich wartete in der Bastille. (englisch) Was wollen Sie, Sir?

Sir? Wie kommst du darauf? Du bist eine süße Schnecke.

Schluss! Sie sind betrunken! Betrunken! Blau!

Vollkommen besoffen! Besoffen vom Kämpfen!

Besoffen von Abenteuern und von der Liebe!

Von der Liebe! Von der Liebe zur Freiheit des Individi...!

Individi ... Individi... Individibum!

Es lebe die Bastille!

Ich bin ein Löwe! Ein Löwe!

* Er brüllt wie ein Löwe. *

Jetzt kommt die Stunde, wo die Löwen trinken.

Ich muss unbedingt nach Paris. Ihr offenbar auch!

Ich darf England nur nicht verlassen. Ich weiß, wie!

Das glaube ich nicht. Ein Gascogner kann alles.

Aber wie? Sprecht doch! Wie wollt Ihr das anstellen?

Darüber sprechen wir morgen. Und bis dahin ...

Und bis dahin?

* Am nächsten Morgen versuchten beide, ihre Kater zu ersäufen. *

* Der eine war moralischer, der andere alkoholischer Natur. *

Das Wasser ist ein gutes Waschmittel!

Wenn es nur nicht so nass wäre!

* Am Vormittag kam Rochefort mit den beiden Spangen in Paris an. *

* Und Buckingham übergab d'Artagnan zwölf! *

Hier sind die Spangen. Ich habe nur noch das Kästchen.

Ich behalte es als Andenken. Ich richte es aus, Mylord!

Hier ist Euer Geleitbrief. Die Brigg setzt Euch in Frankreich ab.

Könntet Ihr hinzufügen: "D'Artagnan und seine Begleiter"?

Euch kann ich nichts abschlagen.

Ihr könnt Euch immer auf mich verlassen. Oder zweifelt Ihr daran?

Ich schrecke vor nichts zurück. Lasst nur!

Was bedrückt Euch? Ihr seht so besorgt aus.

Ich frage mich, wie wir ohne Pferde von Calais aus weiterkommen.

Landen wir einfach in Saint Valery!

Mit dem Kennwort "Forward" bekommen wir vom Wirt alles Nötige.

Meine teure Freundin!

Erlaubt bitte!

Ach, da ist mein Herr!

Gebt mir das! Strengt Euch nicht an! Mensch, ist das schwer!

Schnell, zieht den Laufsteg ein! Schnell, den Laufsteg weg!

Flinker Herr, nehmt das! Hopp! Entschuldigt mich! Auf Wiedersehen!

Meine Kassette! Meine Papiere!

Ihr könnt mich nicht zurücklassen. Gebt mir wenigstens meine Kassette!

* Es gibt zuweilen doch eine Gerechtigkeit. *

* D'Artagnan fand die Liste der Rückreisestationen. *

* Und den Brief vom Kardinal. *

* Er würde bei auftretenden Problemen d'Artagnans Auftrag erleichtern. *

* Die Rückreise bis Saint Valery verlief gut. *

Was steht zu Diensten? Ich sage nur ein Wort: Forward!

"Forward" ist ein englisches Wort. Das Wort verstehe ich, mein Herr!

Wunderbar! Er hat "mein Herr" zu mir gesagt.

Es ist schon alles bezahlt. Welch eine Organisation!

Gute Reise, meine Herren! Danke!

Lang lebe der Kardinal!

Jetzt haben wir ihn.

Die Beförderung ist mir sicher. - Ihm nach!

* Beschwingte Musik *

Das war wohl eine Kriegslist. Ihr kennt Euch in solchen Dingen aus.

Komm!Wartet!

Sie kommen! An die Musketen!

Das waren sie nicht! Kommt schnell!

Lang lebe die Königin! Guten Morgen, meine Herren!

Nicht so schnell!

* Der Weg nach Paris war frei. *

* Aber der Weg der Freundschaft führte von Aramis ... *

* Über Athos ... *

* Zu Porthos, der von seinen Wunden genesen war. *

* Sie waren immer noch einige Meilen von Paris entfernt. *

* Und alle waren schon beim großen Hofball. *

Der König!

Der König hat den Ballsaal betreten. - Ja, Madame, ich komme gleich.

Nur Mut! Mein wackerer d'Artagnan hält sein Wort.

Kommt zur Sache, Eminenz!

Ich möchte nur, dass die Königin heute den Diamantschmuck trägt.

Sie trägt ihn, weil ich es verlangt habe. Worauf wollt Ihr hinaus?

Vielleicht trägt sie nur 10 Spangen statt 12.

Dann fragt sie, woher diese beiden Spangen hier sind!

Die Königin!

* Fanfaren erklingen. *

Warum tragt Ihr Eure Diamantspangen nicht? Ich bat Euch, sie zu tragen.

Ich dachte, zu dem Kleid ... - Irrtum!

Soll ich zurückgehen und ihn holen? - Ja. Der Ball beginnt gleich.

* Spannende Musik *

Herr Reisender, wohin so eilig? Ich werde erwartet.

Kann man etwas länger warten? Ich bringe Euch Manieren bei.

Ein andermal! Soll ich Euch in den Rücken fallen?

Irgendwann hätte ich Euch sowieso meine Zuneigung gezeigt.

Das war noch nicht das letzte Wort. Wie Ihr wünscht!

Lasst mich bitte allein!

Was soll ich noch warten? - Einige Minuten noch!

Es ritt jemand auf den Hof. - Nein, dann wäre er schon hier.

Ah!

Das war wohl das letzte Wort!

Im Namen des Kardinals! Ihr seid verhaftet. Folgt mir!

Die Wünsche seiner Eminenz sind mir Befehl. Kennt Ihr seine Handschrift?

Ihr könnt passieren.

Schafft Rochefort weg!

Nehmt dieses Halsband! Sagt, ich hätte Euch die Diamanten gestohlen!

Man wird mich einsperren wie meinen Onkel.

Ach, mein Kind!

(Constance) Habt Ihr ihn? Habt Ihr jemals daran gezweifelt?

Der Graf ist immer noch unterwegs. Aber offenbar zum letzten Mal.

Madame, der König wird ungeduldig. - Der König oder der Kardinal?

Sagt dem König und dem Kardinal, dass ich gleich komme!

Ich gebe Eurer Majestät nur noch den Ring zurück. Er brachte mir Glück.

Möge er Euch auch weiterhin Glück bringen!

Du zitterst so. Seit 10 Tagen und acht Stunden!

Was gibt es schon wieder? Kannst du mich nicht mal kurz in Ruhe lassen?

Eure Freunde fragen an:

Wollt Ihr nach Tradition der Musketiere den Sieg begießen?

Bei Gott, das stimmt! Komm, Liebste!

Trinken wir auf unseren Sieg! - Alle für einen ...

Pardon, meine Herren!

Einer für eine!

Hoffentlich stimmt es? Wieso nicht?

Neulich hat sich eine junge Dame nach dir erkundigt.

Weißt du, wer das war? Nein, mein Engel! Keine Ahnung!

Schwöre mir das! Bei der Ehre des Kardinals!

* So gewann d'Artagnan seine Constance. *

Vielen Dank, Madame! Zwölffachen Dank!

Lieber Kardinal, was sagt Ihr nun? Ich sage Folgendes:

Ich wagte es nicht, Euch Spangen zu schenken, falls welche wegkommen.

Deshalb wählte ich diesen Weg. Ein sehr merkwürdiger Weg!

* Noch merkwürdiger war, dass der Kardinal nicht ahnen konnte

dass D'Artagnan an diesem Abend in die Geschichte einging.

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