All language subtitles for Frauen.waren.sein.Hobby.1983.German.DVDRip.Retail

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Original subtitles

All diese Frauen.

Sie folgen ihm, selbst ins Grab.

Wie ist das möglich?

Na ja, warum nicht? Sie liebten ihn aufrichtig.

Jede auf ihre Art.

Leidenschaftlich.

Sanft.

Für immer.

Was unmöglich erscheint, ist das Fehlen jeglicher Eifersucht.

Kein Neid, keine Wut, nicht mal Zynismus.

Das mag wie ein Wunder erscheinen...

aber ich kann Wunder nicht leiden.

Ich stelle mir lieber vor, dass es was Einfacheres ist.

Etwas so Einfaches, dass er all diese Frauen...

wirklich aufrichtig liebte.

Da wären seltsame und wunderbare Dinge möglich, nicht wahr?

Ja, auch für mich.

Die wenigen hier...

die mich als seine Ärztin und Analytikerin kennen...

denken kaum, dass ich um ihn nur als Patienten trauere.

Und ich schließe mich...

mit großer Freude meinen Schwestern als Liebende in Trauerkleidung an.

Eine Witwe ohne Hochzeit...

völlig hoffnungslos.

Er kam zu mir auf Empfehlung seines Arztes.

Angefangen hatte es mit Ängsten und einer Depression...

doch dann wurde er schnell immer verkrampfter...

und unfähig, Entscheidungen zu treffen.

Für einen Mann, der sich sein ganzes Leben lang...

der größten Kühnheit und Impulsivität hingegeben hatte...

stellte die Frage, ob er arbeiten konnte oder nicht...

eine unlösbare und furchterregende Tatsache dar.

Die Vielfalt der Artikel auf einer Speisekarte...

war zu einem Albtraum geworden.

Er konnte nur noch mit vertrauten Freunden auswärts essen...

durchweg Frauen, und auch nur, wenn sie das Bestellen übernahmen.

Er war ein äußerst intelligenter Mann.

Bemerkenswert intuitiv...

liebevoll...

fast seelenvoll.

Und mit Augen, die mit derselben Intensität...

schauten und liebkosten.

War er tatsächlich unfähig, Entscheidungen zu treffen...

so spürte ich doch ein unglaubliches Potenzial hinter diesen dunklen Augen...

und verlegenen Gesten.

Anfänglich beeilte er sich, mir zu versichern...

dass sein tragischer Zustand der Schwerfälligkeit...

Er bezeichnete sie mit gewisser Berechtigung als seine "Impotenz".

...erst vor Kurzem eingetreten, hoffentlich vorübergehend...

und insgesamt für ihn doch völlig untypisch war.

Zum Beweis erzählte er mir eine Geschichte...

basierend auf einem Paar Beine.

Da waren sie, die schönsten Beine, die ich je gesehen hatte.

Was war an ihnen so besonders?

Ach, sie waren lang, sehr lang.

Gut geformt, ganz offensichtlich.

Sie waren auch sportlich, aber nicht zu muskulös.

Und sie bewegten sich so anmutig.

Sie waren fantastisch, und ich konnte gar nicht anders.

Ich musste einfach herausfinden, zu wem sie gehörten.

Ist das verrückt?

Ich denke nicht.

Ich auch nicht. Ich dachte es nicht, und ich denke auch jetzt noch so.

Zurück ins Auto!

Komm, Bruiser. Komm schon!

- Hallo. - Hallo.

- Dachte, du wärst in der Galerie. - Ich hab früh Schluss gemacht.

Hallo, hier spricht David Fowler, mein Auto ist bei Ihnen versichert.

- Ich möchte einen Unfall melden. - Du hattest einen Unfall?

Nein. Einen Moment bitte.

Nein, hatte ich nicht...? Was ist das?

Es sollte eine Überraschung werden. Du solltest es zu Hause vorfinden.

Geh doch in die Küche, und wenn ich fertig bin...

werde ich es suchen und dann wird's eine Überraschung.

Ok?

Ok.

Sind Sie noch dran?

Ja, hören Sie, das Auto war am Pico Boulevard geparkt. Und ich...

Ich war zu dem Zeitpunkt nicht im Auto.

Ich kam raus und jemand hatte es gerammt und war einfach weggefahren.

Ich habe hier das Nummernschild des Fahrers.

Es ist 1-G-A-1-0-2-1. Ja.

Meinen Sie, es wird schwer für Sie, ihn ausfindig zu machen?

Es ist rein interessehalber. Ich möchte gern wissen, wer es ist.

Ich lebte gewissermaßen mit einer Dame namens Courtney Wade...

die für ihr Leben gern kocht.

Eine fröhliche, goldige...

witzige Dame.

Aber an jenem Nachmittag war mit mir nicht gut Kirschen essen.

Ich hatte einen Auftrag in Houston, der im Rückstand war.

Außerdem konnte ich nicht aufhören, an diese Beine zu denken.

Sie gingen ständig durch meinen Kopf.

Ich geh schon ran.

Hallo?

Es war die Versicherungsgesellschaft. Ihr Name war Agnes Chapman.

Und sie wohnte in Santa Monica.

Passt auf den Hund auf.

Ich rief sie von einer Tankstelle am Ende ihrer Straße an.

Zunächst dachte ich nicht, dass ich eine Chance hatte...

aber sie hatte, Gott sei Dank, einen Sinn für Humor.

Sie gab zu, dass sie fasziniert war und, wie ich gehofft hatte...

erschien es ihr sicher genug, mich an der Tankstelle zu treffen.

Ich weiß noch, wie ich dachte:

Jesus, ich werde jetzt gleich die Frau...

mit den schönsten Beinen der Welt kennenlernen.

Und jetzt bin ich mir nicht mal sicher, ob ich das möchte.

Warum nicht?

Was, wenn die obere Hälfte nicht der unteren entspricht?

- Hallo. - Hallo.

- David Fowler. - Agnes Chapman.

Sollen wir irgendwohin fahren und reden?

- Nein, reden wir erst mal hier. - Ok.

- Ok. - Oh, Gott, Sie tragen Hosen.

- Wusste nichts von Regeln. - Tut mir leid...

- Sie doch auch. - Ja, na...

Ich meine ja nur, Sie haben so toll aussehende Beine...

da bin ich enttäuscht.

Ach, wie süß.

Einfach zu schade, dass ich mir nichts aus Frauenhelden mache.

Na, ich doch auch nicht.

Oh, Sie denken wohl, dass Sie keiner sind?

Nein, das denke ich nicht.

Wie würden Sie sich dann bezeichnen?

Keine Ahnung. Ich musste mir noch nie eine Definition einfallen lassen.

Ist es absolut nötig, damit wir beide eine Beziehung haben können?

Eine Beziehung? Mein Gott!

Sie sind aber schnell.

Ich geh lieber, bevor noch jemand schwanger wird.

So schnell bin ich nicht.

Ich weiß es nicht.

Bitte gehen Sie nicht.

Warum sind Sie gekommen?

- Ich war neugierig. - Ah, ich auch.

Ich sah Ihre Beine und war neugierig geworden.

Sie waren gierig geworden. In sexueller Hinsicht, klar.

- Na ja... - Seien Sie doch ehrlich.

- Ein bisschen. - Ja.

Ich möchte ehrlich mit Ihnen sein.

- Sie sahen meine Cousine. - Was?

Sie ist auf Besuch da, aus Kanada.

Und sie lieh sich mein Auto aus.

Sie hat wunderschöne Beine. Sie ist Tänzerin.

Das war Ihre Cousine?

Oh, aber sie wird um Weihnachten herum wieder hier sein.

- Gehen Sie dann mit mir essen? - Nein.

- Warum nicht? - Weil Sie meine Cousine haben wollen.

Nein, stimmt nicht. Ich kenne sie ja gar nicht. Sie ist mir egal.

Ich kenne Sie. Ich denke, Sie sind charmant und unglaublich bezaubernd.

Wirklich. Was sagen Sie?

Ich bin normalerweise auch sehr vorsichtig.

Ich werde darüber nachdenken. Ok?

Darf ich Sie anrufen?

Nein. Geben Sie mir doch Ihre Nummer. Ich rufe Sie an.

- Ich habe keinen Stift zur Hand. - Hab ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

- Oh, natürlich. - Echt. Ich war sehr gut in der Schule.

Tatsächlich?

- Ok. - Ok.

- 6-5-4. - 6-5-4.

- 1-6-5-4. - 1-6-5-4.

- Einfach. - Da braucht man nie einen Stift.

654-1654. Ok.

- Dann höre ich von Ihnen? - Vielleicht.

- Denken Sie darüber nach. - Ok.

- Tschüss. - Tschüss.

Ich war mir zu 90 Prozent sicher, dass sie mich angelogen hatte.

Sie hatte keine Cousine.

Sie mochte mich einfach nicht.

Aber es bestand eine Chance von zehn Prozent...

dass ich falsch lag.

Also parkte ich am nächsten Morgen...

oben an der Straße.

Und als sie rauskam, fuhr ich ihr nach.

Ich wollte lediglich einen Blick auf ihre Beine werfen.

Noch einmal, zwei, drei, vier...

fünf, sechs, sieben, acht.

Einatmen, zwei, drei, vier, und ausatmen.

Und einatmen.

Und ausatmen.

Einatmen, zwei, drei, vier...

und ausatmen.

Einatmen.

Und ausatmen.

Und dehnen. Und eins, zwei, drei, vier...

fünf, sechs, sieben, acht. Den ganzen Körper.

Zwei, drei, vier, fünf...

sechs, sieben, acht. Und klatschen.

Zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

In Viererschritten. Und eins, zwei, drei, vier.

Eins, zwei, drei. Durch die Beine.

Und fünf, sechs, sieben, acht. Und dehnen.

Zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.

Strecken, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben...

acht. Und eins, zwei...

drei, vier, fünf, sechs...

TUT MIR LEID WEGEN DES RÜCKLICHTS 29715 CUTHBERD RD.

Oh nein.

Verdammt.

Bruiser?

Bruiser!

Würden Sie sich selbst als gute Köchin bezeichnen?

Oh, eigentlich nur Durchschnitt. Aber ich koche sehr gern.

Ich habe David gerade einen Schokoladenkuchen gemacht.

Oh, Mist, die Überraschung.

Haben wir eine Rätselfrage?

Ich sage Ihnen, was man gewinnen kann.

Der Preis heute ist ein Abendessen für zwei Personen im Le Cirque.

Bruiser.

Alles in Ordnung?

Bruiser.

Nein, wahrscheinlich nicht vor 20 Uhr oder 21 Uhr.

Sie kennen Ihr Zeitproblem und sind bereit, lange zu arbeiten.

Die ersten Teile sehen super aus.

Ok, ich werde zu Abend essen und komme dann vorbei.

Ok.

- Nancy? - Ja?

Wie heißt der Tierarzt, zu dem wir Bruiser immer bringen?

Dr. Winters. Warum, was hat er gefressen?

Einen Schokoladekuchen.

Bis dann.

Hallo.

Ja, ich hätte es wissen müssen.

- Ich war verzweifelt. - Und kindisch.

Sie glauben wirklich, dass ich Sie angelogen habe?

Ja.

Sie glauben nicht, dass ich eine Cousine mit traumhaften Beinen habe?

Nein.

Ich kann Sie nur auf eine Art überzeugen.

Wo ist die Dusche?

- Hallo. - Hallo.

- Enttäuscht? - Du meinst, es kommt noch mehr?

Nein.

Nein, ich meinte, wegen meiner Cousine.

Oh, deine Cousine, ja.

Deine Cousine wird mir nie wieder in den Sinn kommen.

Du bist so ein Lügner.

Na ja, ich denke vielleicht...

ab und zu mal an sie...

aber das sind die einzigen Beine in meinem Leben...

außer natürlich meinen eigenen.

- Na ja, ich hab das rechte. - Oh, wie süß.

Möchtest du heute Abend mit mir essen gehen?

Geht nicht. Ich bin schon mit jemandem verabredet.

Ist es ernst?

Das dachte ich. Bis vor einer Stunde.

Ich werde nachdenken und lass es dich wissen.

Mr. 654-1654.

Damit du auch was zum Nachdenken hast...

der Name meiner Cousine ist Cynthia.

Und sie kommt am 21. Dezember wieder. Ok?

- Ja. - Tschüss.

So verwirrend.

Was ist?

Wie ich mich hinterher fühle.

Agnes ist wunderbar.

Süß.

Sie sind alle wunderbar.

Es ist so verwirrend.

Ich machte mir über alle Frauen Gedanken, die ich nie kennen werde.

Auf der Jagd nach ihnen...

vernichtet mich die Erinnerung an die Frauen, die ich gerade verließ.

Vielleicht ist Ihre Verehrung der Frauen...

Ihrem Verlangen nach einer neuen Erfahrung ebenbürtig.

Bei jedem neuen Ende empfinden Sie ein tiefes Gefühl des Verlustes.

Ja.

Wenn Sie sich vorwärts bewegen...

lassen Sie auch immer etwas zurück.

Ja.

Woran denken Sie gerade?

An die erste Frau, mit der ich je zusammen war.

Diejenige, die man nie vergisst.

Ich war 15.

Ich sehe den Raum vor mir.

Ich rieche Ihr Parfüm.

Ich wollte auf keinen Fall, dass Sie wusste...

dass ich noch unberührt war.

- Ist es dein erstes Mal, Kleiner? - Nein, um Himmels willen.

Warte hier.

Ich weiß noch, wie ich dachte...

dass ich abhauen will.

Ich kann noch gehen, bevor sie zurückkommt.

Ich bin froh, dass ich es nicht tat.

Das ist Darla.

Darla.

Oh, Mann.

Ich werde für immer dankbar sein...

dieser verständnisvollen, großzügigen...

älteren Frau.

Ich denke, Darla war ungefähr 18.

Sie war wunderbar.

Einfach wunderbar.

Von ihr rührte auch diese fortwährende Wertschätzung...

der Frauen auf der Straße her.

Ich weiß noch ihren Namen.

Majesta. Und sie sah wie ihr Name aus.

Sie ging sehr schnell, damit sie die möglichen Kunden...

fast jagen mussten, um herauszufinden...

ob sie tatsächlich eine Hure war.

Meine Mutter ging sehr schnell.

Entschlossen.

Als hätte sie immer einen klaren Zielort vor Augen.

Als würde ihr der Bordstein gehören.

Alle sagten, sie würde wie eine Dame gehen.

Sie ging wie eine Dame, weil...

auf diese Art bekam sie mehr Geld...

als der Rest der Straßenmädchen.

Alle sagten, dass ich...

Dass ich...

sie als Mutter hatte, aber 1.000 Väter.

Kinder sagen...

manchmal schreckliche Dinge zueinander.

Ich prügelte mich häufig.

Ich wurde fast immer geschlagen.

Es war es aber wert.

Das Blut und die blauen Flecke...

waren ein kleiner Preis...

für den Trost, den ich bekam...

und die Verehrung, die ich geben konnte.

Entsprachen diese Angriffe auf die Tugend seiner Mutter der Wahrheit?

Vielleicht.

David zufolge, hatte sie unzählige Männer als Freunde...

und vertraute ihm leidenschaftliche Briefe zum Abschicken an.

Aber seine Tugend war auch schwach: Die Eifersucht ließ ihn alle lesen...

und nur sehr wenige abschicken.

Vielleicht waren es gerade diese Erfahrungen...

dass alle Frauen von ihm verteidigt...

von ihm herbeigesehnt...

und ihnen alles vergeben werden sollte.

Woran denken Sie gerade?

Ich musste gerade daran denken, wie gerne ich Frauen zusehe.

Ich mag die Art, wie sie gehen.

Ich mag all die verschiedenen Formen, wie sie sich bewegen.

Es gibt eine Zeit, in der wir uns alle verlieren.

Als mir das zum ersten Mal klar wurde, dachte ich...

wenn ich sie nicht sehe, will ich sie auch nicht haben.

Falsch. Vielmehr war es so...

dass ich das, was ich nicht sah, noch viel mehr haben wollte.

Und als es gerade anfing, mich zu frustrieren:

Frühling.

Und sie kommen alle raus.

In hübschen, bunten Kleidern und mit hohen Absätzen.

Und ich bin wieder auferstanden.

Was noch?

Was noch?

Da ist der Strand.

Ich komme nur mit etwa einem Tag pro Jahr am Strand klar.

Nancy spielt in meinem Leben eine besondere Rolle.

Nicht allein deswegen, weil sie eine tolle Assistentin war.

Auch, weil sie die einzige Frau ist...

mit der ich nicht geschlafen habe, als sich die Gelegenheit dazu bot.

Ich frage mich, was mit ihr geschehen wäre...

hätte ich an jenem Abend nicht den Sunset genommen.

Die Huren waren geballt draußen.

Auf anderthalb Kilometern zählte ich ungefähr 50.

Und dann einige Straßenzüge lang, wie leergefegt.

Dann sah ich sie.

Sie sah jung aus...

verletzlich...

und deplatziert.

Wie ein kleines Mädchen in den Kleidern der Schwester...

und dem Make-up der Mutter.

Ich reagierte spontan. Ich war mir nicht sicher...

aber wenigstens wollte ich sie mir noch mal ansehen.

Entweder war sie anders, als sie schien...

oder es war die perfekte Kleinmädchen-Anmache.

Oder sie war vollkommen unerfahren und einfach total verängstigt.

Kann ich dich mitnehmen?

Wie weit fährst du denn?

Wie weit willst du fahren?

Im Wert von $50.

Steig ein.

- Hallo, Bruiser. - Hallo, Bruiser.

Netter Hund. Er scheißt und frisst nur.

- Ist dir kalt? - Ja, etwas.

Ich muss meine Schuhe ausziehen.

Willst du einen Kaffee? Wie wäre ein Pfefferminztee?

Oh nein, Kaffee passt schon.

Was machst du da?

Die meiste Zeit suche ich den richtigen Lichtschalter.

- Ich bin ein Bildhauer. - Ein was?

Bildhauer.

- Muss man dich kennen? - Wie bitte?

- Muss man deinen Namen kennen? - Oh, mein Name ist David Fowler.

Oh, tut mir leid, hab nie von dir gehört.

Schon gut.

Bis vor ungefähr 15 Minuten hab ich auch noch nie von dir gehört.

- Darf ich mich etwas umsehen? - Natürlich.

Hast du das gemalt?

Nein.

Das ist ein Ron Davis.

Das ist mein Werk.

Es gefällt mir.

- Es fühlt sich kalt an. - Es ist Granit.

- Ich mag, wie es sich anfühlt. - Meine Skulpturen sollen gefühlt...

und nicht nur angeschaut werden.

- Vielleicht ist es sexy. - Warum nicht?

Schon seltsam, wie so ein Stück Granit sexy sein soll.

Hast du jemals Michelangelos David gesehen?

Nur in einem Buch.

Er ist sehr sexy.

- Werden wir Sex miteinander haben? - Nein.

Warum nicht?

Nicht, weil ich dich nicht attraktiv finde. Das bist du, ich finde dich...

sehr begehrenswert.

Warum dann nicht? Warum hast du mich mitgenommen und hierhergebracht?

Wollte dich von der Straße holen, vielleicht deine Meinung ändern.

Und mich zu deiner persönlichen Sekretärin machen?

Woher weißt du, dass ich nicht mag, was ich tue?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es etwas ist, was du lassen solltest.

Gefällt es dir denn?

Nein.

- Aber ich kann nichts anderes tun. - Aber klar doch.

- Was, zum Beispiel? - Ich weiß es nicht genau.

- Klar. - Ich lass mir was einfallen.

Hör mal, ich sollte jetzt zurück.

Geh nicht. Du kannst heute Nacht hierbleiben.

- Tono wird mich umbringen. - Zur Hölle mit Tono.

Ich bezahle für die ganze Nacht. Wie viel?

Wie viel macht das?

$200.

Alles klar.

Ich muss ihn trotzdem anrufen.

Das Telefon ist oben im Schlafzimmer.

Geh doch erst mal heiß duschen, bevor du noch den Kältetod stirbst.

- Du klingst genau wie meine Mutter. - Gott sei Dank sagtest du nicht "Vater".

Ich hatte nie einen Vater.

Ich erzählte ihr die Wahrheit, dass ich sie von der Straße holen...

und sie davon abbringen wollte, eine Hure zu sein.

Der Rest der Wahrheit war, dass ich sie haben wollte. Das war das Problem.

Ich hätte sie haben können. Für sie wurde bezahlt.

Sie schlief in meinem Bett.

Und wenn ich sie mir nehmen würde?

Welche Chancen hätte sie dann?

Sie roch nach...

Seife und Schlaf.

Wenn ich für den Rest meines Lebens nichts mehr Gutes tue...

so bin ich mir doch sicher, dass ich mir in diesem Moment...

ein kleines Stück Himmel verdient hatte.

Am nächsten Morgen stellte ich sie Harry vor und...

Tut mir leid. Tut mir leid.

Ich stellte sie Harry und Carl vor. Seitdem arbeitet sie für mich.

Eines Tages fuhren wir auf den Markt.

Und wir trafen zufällig diesen Typen namens Tono.

Er war ihr Zuhälter gewesen.

Er ging mit einem Messer auf sie los.

Sie verpasste ihm eine mit einem gefrorenen Lammschlegel.

Wir mussten einen Krankenwagen rufen.

Ich muss morgen nach Houston.

Ich würde mich gern hinsetzen.

Tun Sie, wonach Ihnen ist.

Vielleicht ist mir nicht nach Hinsetzen, sondern eher...

nach einer Zigarette.

Wann haben Sie wieder mit dem Rauchen angefangen?

Heute Morgen.

Ich habe Angst vor dem Fliegen.

Nicht so sehr Angst vor dem Fliegen, wie vor dem Abstürzen.

Ich bin schon viel geflogen...

aber ich schien nie so viel Angst zu haben wie jetzt.

Ich habe jetzt wirklich Angst.

Sie können mich immer anrufen.

- Vom Flugzeug aus? - Sie wissen, was ich meine.

Ja, ich weiß, was Sie meinen.

Vielleicht will ich auch nicht wirklich nach Houston, verstehen Sie?

Vielleicht will ich in Wirklichkeit...

- Halte ich Sie von irgendwas ab? - Um genau zu sein, ist Ihre Stunde um.

Parkschein.

Habe ich Ihnen jemals ein Foto meines Hundes gezeigt?

Ja.

- Tschüss. - Tschüss. Bis nächsten Donnerstag.

- Ja. - Ja.

Tschüss. Tschüss.

Ich hab mir die Füße eingeklemmt. Entschuldigung.

Wegen seiner Trägheit und seiner Entscheidungsschwierigkeit...

musste ich ihn zeitweise buchstäblich...

aus meinem Therapiezimmer hinausschubsen.

Er wusste einfach nicht, ob er bleiben oder gehen sollte.

Und sein Dilemma war ihm unglaublich peinlich.

Diese kleine Verwirrung spiegelt auf ausgezeichnete Weise wider...

welche unendlichen Zweifel er hatte, ob er bleiben oder weiterziehen sollte.

Bei seiner Liebsten zu bleiben, ist qualvoll...

weil es bedeutet, auf alle zukünftigen Geliebten zu verzichten.

Seine Liebste zu verlassen, ist gleichermaßen qualvoll...

weil es bedeutet, alleine und verlassen zu sein.

Tut mir leid, ich finde meinen Schlüssel nicht.

Er muss runtergefallen sein, als ich...

hier lag...

oder mich aufsetzte.

Da ist er.

Na dann...

- Bis nächsten Donnerstag. - Viel Spaß in Houston.

Ich will nicht wirklich hingehen. Wir machen Fortschritte...

- David. - Auf Wiedersehen.

Ich will nicht nach Houston.

Nur noch eins, Mr. Carr.

Das reicht jetzt, Leute.

Mr. Fowler, ich möchte Ihnen zu einem fabelhaften Werk gratulieren.

Es erinnert mich an meine Frau.

Ich verstehe es nicht ganz, aber es hat auf alle Fälle Wirkung.

Lulu, komm her, Liebling.

Entschuldigen Sie mich, meine Damen.

Das ist Mr. Fowler. Meine Frau, Louise.

Hallo, wie geht's? Schön, Sie kennenzulernen.

- Es war ihre Idee, Sie zu beauftragen. - Ich bewundere Ihre Arbeit.

Seit ich 1968 Ihre Ausstellung im L.A. County Museum gesehen habe.

Ich weiß.

Der war gut. Entschuldigung.

Ich muss ein paar Hände schütteln und auf ein paar Schultern klopfen.

Lulu, zeig ihm hier doch mal alles, ja?

- Das mache ich liebend gerne. - Wir sehen uns dann heute Nachmittag.

Sie waren doch im September hier, oder?

- Was war das mit heute Nachmittag? - Es gibt ein Barbecue.

Tut mir leid, dass ich Sie seinerzeit verpasste.

Ich war in Toledo bei der El Greco-Ausstellung.

- Waren Sie jemals in Spanien? - Ja.

Ich liebe den Reis.

- Schön, Sie zu sehen. - Wir bewunderten die Arbeit.

- Das ist unser Gebäude. - Hübsch.

Ich zeige Ihnen das Penthouse.

Da wohnen wir, wenn wir nicht auf der Ranch sind.

Hier wären wir.

Roy beauftragte diesen französischen Architekten, ein paar Wände zu ändern.

Es ist nichts Besonderes. Das hier ist das Wohnzimmer.

Sie haben einen tollen Blick. Man sieht...

Hier drüben, das ist die Küche.

Und hier haben wir das Esszimmer.

Das ist schön.

- Hübsch. - Das Schlafzimmer wird Ihnen gefallen.

Das ist aber interessant.

- Tragen Sie eine Uhr? - Wie bitte?

- Tragen Sie eine Uhr? - Ja.

- Gebraucht? - Klar.

- Wir haben 14 Minuten Zeit. - 14?

Zehn Minuten, bis er sich überlegt hat, was wir wohl machen.

Fünf, um herzukommen.

Das ergibt aber 15.

- 65 Sekunden brauchte der Aufzug. - Und wenn er nicht im Zeitplan ist?

Dann werden wir beide erschossen.

Ist das nicht aufregend?

Wir bohren nach Gas, in einem Bereich draußen auf der Ranch.

Der Geologiebericht sieht echt gut aus. Ich weiß nicht, was er machen wird.

Wir werden sehen.

- Du hast jetzt vier Minuten Zeit. - Nein, die hattest du.

Ich habe vier Sekunden. Drei. Zwei. Eins.

Lulu?

Wo bist du, Liebling?

- Wirklich hübsch, oder? - Was?

Lulu?

- Hallo, Schatz. - Hallo.

- Wir bewunderten gerade die Aussicht. - Sie ist unglaublich.

Wirklich?

Ich hab in meinem Leben viele Aus- sichten gesehen, aber nie eine solche.

Verflixt noch mal.

- Ist das hübsch? - Es ist hübsch.

Von hier aus sieht man sogar das Warwick.

Na ja...

Sie sind der Künstler.

- Wollen Sie was echt Hübsches sehen? - Oh ja.

Waren Sie schon im Badezimmer? Ich zeige Ihnen etwas.

Ich beauftragte einen französischen Architekten, es für mich neu zu machen.

Was für ein schöner Chagall.

- Ist das nicht hübsch hier? - Ja, es ist hübsch.

- Ich will Ihnen das Pissoir zeigen. - Den Pissarro.

Nein, nein. Da drüben ist ein Pissarro. Ich will Ihnen das Pissoir zeigen.

- Da ist sogar ein Geysir drin. - Ein Geysir?

Ja, Sie wissen schon, ein...

Schatz, wie nennt man diesen Geysir in der Toilette?

- Das Bidet. - Ja, genau. Das Bidet.

Lulu hat auch eins. Ich dachte, es wäre ein Trinkbrunnen...

bis ich mich hinsetzte.

Da kommt die Pumpe gleich ins Laufen, am Morgen.

- Fühlen Sie sich gut, Mr. Fowler? - Ich fühle mich...

Sie sind hier der Künstler. Sie kennen sich da besser aus.

Aber ich seh mir lieber dieses Badezimmer als die schöne Aussicht an.

Wir wollten uns um die Spareribs kümmern.

Ja, wir sollten dieses Barbecue langsam mal in die Gänge bringen.

- Geht es Ihnen wirklich gut? - Prima.

- Ganz sicher? - Sicher.

Vorsicht, Stufe. Sie sehen etwas mitgenommen aus.

Schatz, warte mal. Komm her. Du hast irgendwas in deinem Haar.

Alles klar, ich hab's.

Bloß ein kleiner Flaum.

David, fahren Sie mit uns?

Nein, ich fahre mit...

- Wir sehen uns beim Barbecue. - Ok.

- Hallo. - Hallo.

Ma'am, Sie fuhren 120 in einer 90er Zone.

Unterschreiben Sie bitte hier.

Leroy, nimm dir etwas Hühnchen. Ein paar Hennen kriegen wir immer her.

Sie müssen dieses Fleisch probieren.

Es ist fantastisch.

Super Spareribs.

Guten Morgen.

Guten Morgen. Hab versucht, dich zu erreichen. Ich fliege nach Los Angeles.

Ich bringe dich zum Flughafen.

Legen Sie den Koffer in den Wagen.

- Danke. - Danke.

Was für ein Glück, dass ich vorbeigekommen bin.

Ich war auf dem Weg zur Autowaschanlage.

- Hallo. - Hallo, hier spricht David.

Ich bleibe ein paar Tage in Houston.

- Ich wurde zum Derby eingeladen. - Ihre Stunde können wir nachholen.

- Mache ich einen Fehler? - Das kann ich nicht entscheiden.

- Es ist wichtig, dass Sie entscheiden. - Ich werde darüber schlafen.

Ich lasse es Sie dann wissen. Danke.

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

Und sie sind unterwegs.

Auf der Innenseite führt schon früh Headstrong.

Aber dicht gefolgt von Frosty Frenchy...

und Mother Lode.

Und zweieinhalb Längen dahinter kommt schon Tight Squeeze.

Regal Hunter fällt leicht zurück.

Lightning Rod schließt auf...

und ganz außen ist Moonshot.

Und dann wieder zu Glory Bound. Und hier kommt Gay Deceiver.

Immer noch führt Headstrong, mit eineinhalb Längen.

Mother Lode liegt eine Kopflänge zurück an zweiter Stelle.

Gay Deceiver zieht jetzt an Glory Bound vorbei...

und an ihnen geht Moonshot vorbei. Nach der Haupttribüne...

sind es Headstrong, Mother Lode und Lightning Rod.

In der Clubhaus-Kurve führt immer noch Headstrong.

Gay Deceiver an zweiter Position, eine Kopflänge zurück, vor Frosty Frenchy.

Lightning Rod ist Dritter. Glory Bound bleibt in der Spur.

Lightning Rod kommt an Frosty Frenchy ran.

Mother Lode liegt vor Moonshot.

Frosty Frenchy mit einer Kopflänge. Lightning Rod ist knapp Zweiter.

Mother Lode und Moonshot liegen gleich auf, Gay Deceiver dahinter.

Beim Einlaufen in die Gerade ist es Frosty Frenchy.

Mother Lode in der Spur. Moonshot schließt auf.

Es wird eng. Frosty Frenchy, Headstrong und Lightning Rod.

Auf der Zielgeraden sind es Frosty Frenchy, Lightning Rod und Headstrong.

Frosty Frenchy gewinnt mit einer Länge.

Lightning Rod liegt knapp dahinter als Zweiter. Headstrong, Dritter...

Hast du heute Abend schon was vor?

Nein.

Weißt du was?

Wir sind allein. Nur du und ich.

- Wo ist Roy? - Er arbeitet.

- Dann ist er aber im Haus, oder? - Nein, er ist in Dallas. Ein Treffen dort.

- Wann kommt er zurück? - Nicht vor morgen.

- Morgen? - Genau.

Was machen wir dann hier?

- Ich dachte, du wärst gerne hier. - Moment mal. Ich kenne dich.

- Du kennst mich nicht. - Du liebst das Risiko.

Wenn er bis morgen weg ist, was machen wir dann hier?

- Findet hier irgendein Clubtreffen statt? - David.

- Das einzige Risiko bin diesmal ich. - Kannst du mir das erklären?

Ich glaube, ich liebe dich.

- Ich weiß nicht, was ich sagen soll. - Dann sag nichts.

Sei einfach mit mir zusammen.

Nur du und ich, lass uns einfach zusammen sein.

Was sagst du dazu?

Ich sage: "Ja, Ma'am."

- Ja? - Ja, Ma'am Texas.

- Gelbe Rose. - Gelbe Rose.

Wir sind wie Fred und Ginger.

Wirklich?

Fred und Ginger wer?

Vergiss es.

Du bist manchmal wie ein richtiger Cowboy.

Was, zum Teufel, war das?

- Das war ein Hund. - Hier drin ist kein Hund.

- Ich sag dir, ich hab einen Hund gehört. - Bleib du hier.

- Oh, Gott, es ist Roy! - Du lieber Himmel!

- Nein! Nicht da rein! - Ich weiß es nicht. Ich kann das nicht.

Ich hab das noch nicht oft gemacht. Ich bin nicht...

Was machst du denn hier?

Was machst du denn hier?

Ich bin einfach hier.

Ich räume den Schrank.

Was ist das?

Ich wusste nicht, dass du hier sein würdest.

Ich hab dir ein kleines Geschenk mitgebracht.

Ein hübsches kleines Hündchen.

Dachte, wir könnten sie Simba nennen.

Sie ist so klein, wenn sie einen lässt, riecht man das kaum.

Na also, Simba. Los. Geh zu Mama, Simba.

Weg mit dir! Weg mit dir!

Kleiner Hund!

- Simba. Braver Hund. - Oh, Mist!

Schatz, ich liebe dieses kleine Hündchen.

Bringen wir sie doch jetzt gleich zur Ranch.

Das sind 95 Kilometer. Da brauchen wir eine halbe Stunde.

Und das alte Gespenst würde sie zum Frühstück verspeisen.

Ich rufe Bull Ray an, er soll panierte Beefsteaks bestellen...

und eine Flasche Don Perignon, dann schauen wir uns das Catchen an.

Baby? Warum duschst du dich nicht erst mal?

Wieso? Ich hab heute Morgen geduscht. Stinke ich etwa?

Honigbär? Du weißt, wofür.

Ich werde duschen und das English Leather auftragen, das du so magst.

Doppelt so gut.

- Simba, leiste ihm Gesellschaft. - Komm her, mein Liebling.

Oh, Schatz?

Ich vergaß, dir zu sagen, wir stießen auf Gas.

Tatsächlich?

Du hast wohl ein Stück Leber da drin.

Ich werde jetzt unter die Dusche gehen.

Und mich blitzsauber machen.

Ich bin gleich wieder da und kann's kaum erwarten.

- Komm schon, los jetzt! - Was ist das für ein Zeug?

Superkleber. Damit klebe ich mir die Fingernägel an.

Wie lange halten deine Fingernägel?

- Einen Monat lang. - Das wird einen Monat lang halten!

Er ist in der Dusche. Er wird dich hören.

Hilf mir hoch.

- Lass den Hund los. - Geht nicht.

Ich klebe am Hund fest. Einen Monat lang werde ich an ihm festkleben.

Was ist denn jetzt los?

- Ich hänge an deinem Gürtel fest! - Zieh mir den Gürtel aus!

- Komm schon! - Ich komme.

- Was machst du da? - Ein Schläfchen.

Was glaubst du eigentlich? Ich klebe fest.

- Zieh deine Stiefel aus. - Sollen sie einen Monat hierbleiben?

Was machst du da?

- Ich suche eine Schere. - Was willst du abschneiden?

Ich werde dich losschneiden.

Komm schon! Wir müssen los!

- Nimm den Rolls. - Wie soll ich denn fahren?

- Nimm dir Jacks Schlüssel. - Wer ist Jack?

Der Mann unten in der Garage.

- Kümmere dich um den Hund. Los! - Ich soll mich um den Hund kümmern?

Schatzilein!

Was machst du da?

Dieser kleine Hund hat mich so erregt...

Wir werden heute Abend mal was anderes machen.

Jack?

- Wie bitte? - Jack?

Nein, mein Name ist Al, Mann. Wird oft falsch gemacht.

Wo ist Jack? Ist er da? Ich muss mit ihm reden.

Nein, nein. Jack ist schon heimgegangen, Mann.

Haben Sie Mrs. Carrs Schlüssel für ihren Rolls?

- Ja. - Mrs. Carr. Schlüssel für ihren Rolls?

- Ich werde jemanden rufen. - Wen wollen Sie rufen?

- Wen möchten Sie sprechen? - Wen rufen Sie an?

Jack.

- Ist das in Ordnung? - Nur zu.

- Wie heißen Sie? - Fowler.

- Fowler? - Ja, genau.

Hallo, Jack? Ich wollte dich nicht aufwecken.

Hier ist ein Mann namens Fowler.

Nein, es ist ein Weißer.

Er ist ungefähr 1,88 Meter. Der Mann hat Fell an den Füßen.

Er trägt einen Hund bei sich. Seine Finger stecken im Mund.

Ja, ja. Er will Sie sprechen.

Hallo, Jack?

Hören Sie, Jack.

Mrs. Carr sagte mir, Sie hätten den Schlüssel für den Rolls.

Es dürfte eigentlich kein Problem sein...

wenn Sie Al sagen, er soll mir den Schlüssel für den Rolls geben, ja?

Er will mit Ihnen sprechen.

Jack, ich bin's.

Nein, hier ist Al.

Nein, Mann, ich bin's, Al!

Ich kümmere mich darum.

Was machen Sie jetzt?

- Ich rufe Mrs. Carr an. - Sie brauchen sie nicht anzurufen.

Warum, stimmt irgendwas nicht?

Ok, nur zu. Rufen Sie sie an.

Es gibt keinen Grund, Mr. Carr anzurufen.

Oh ja, ja.

Hallo, Mrs. Carr?

Hier unten steht ein Mann... Ich soll ihm das Auto geben?

Alles klar.

- Sie haben ein Auto. - Großartig.

Hey, Ihre Schuhe sind echt scharf. Woher haben Sie die?

Sie brauchen es nicht zu sagen. Hier, der Schlüssel.

- Sie müssen ihn für mich anmachen. - Ja, ja.

- Das mache ich normalerweise nicht. - Ich schätze es sehr.

- Sie mögen den Hund wirklich, oder? - Ja.

- Ich hoffe, Sie gehen auch spazieren. - Los.

- Wollen Sie etwas Trinkgeld? - Nein, schon gut.

- Los, nehmen Sie sich was. - Nein. Ich wünsche eine gute Fahrt.

Bis später, Schuhe.

- Bis dann, Al. - Bis später, mein Freund.

Wie gesagt, ich hätte nicht nach Houston fahren sollen.

Ich sagte: "Warum nur musste ich nach Houston?

Ich denke, ich sollte nicht nach Houston."

Warum sagten Sie mir nicht, ich solle nicht nach Houston?

Es war nicht meine Aufgabe, Sie aufzuhalten.

Wäre es mir danach, aus dem Fenster zu springen...

würden Sie mich nicht aufhalten?

Houston ist kein Sprung aus dem Fenster.

Houston!

Verzeihung.

Und es ist praktisch dasselbe.

"Praktisch" ist nicht tödlich.

Warum legen Sie sich nicht wieder hin?

Weil es mir nicht danach ist. Wie sieht's damit aus?

Ok.

Ich würde diese Sitzung gern jetzt sofort zu einem Ende bringen, ok?

- Es sind Ihre 50 Minuten. - Da haben Sie verdammt recht.

Es ist vorbei.

- Sie ließen Ihre Jacke und Brille da. - Ich weiß.

Wollen Sie sie vielleicht mitnehmen?

- Bis morgen dann. - Glaube ich kaum.

Es war klar, dass ich in der nächsten Zeit...

mit David, dem Kind, umzugehen hatte.

Es ging ihm viel schlechter.

Die Houston-Episode war eine regrediente Erfahrung.

Vor Louise war er in kreativer Hinsicht stagnierend.

Jetzt war er völlig unbeweglich.

Gefroren.

- Ja? - Sorry, dass ich so spät anrufe.

Ich weiß nicht, was das ist. Ich denke, ich sterbe.

Einen Moment bitte.

Was haben Sie gesagt?

- Ich kann nicht atmen. - Lassen Sie's!

Sie hyperventilieren. Halten Sie den Atem an.

Ok.

Hören Sie, Sie sterben nicht. Sie haben eine Angstattacke...

wahrscheinlich ausgelöst durch Träume. Ok, jetzt atmen Sie aus.

Ok?

Mein Herz rast und ich zittere.

Der Traum hat Sie erschreckt. Es ist nur Adrenalin. Atmen Sie wieder ein.

Ok.

In wenigen Minuten geht es Ihnen schon viel besser.

Sie fühlen sich bestimmt schwach. Nehmen Sie Kohlenhydrate zu sich.

- Warme Milch hilft Ihnen beim Schlafen. - Ich will nicht schlafen.

Dann lesen Sie ein Buch oder sehen Sie fern. Wir sehen uns morgen.

- Darf ich jetzt atmen? - Ja.

- Tut mir leid, dass ich Sie aufweckte. - Schon gut.

Marianna?

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

Gute Nacht.

Hey!

- Was, zum Teufel, wollen Sie? - David Fowler?

Ja! Wissen Sie, wie viel Uhr ist?

Lieutenant Cranzano, LAPD. Das ist Sergeant Stone aus Houston.

Sie hat auf ihren Mann geschossen.

Er fand heraus, dass wir was miteinander hatten.

Na ja, er fing an, sie zu verprügeln.

Sie griff nach seiner 45er...

und schoss ihm...

in die Eier.

Das ist schrecklich.

Er hatte Glück. Eins ist ihm noch geblieben.

- Was wollen Sie von mir? - Wir haben nur ein paar Fragen.

Sie wird des versuchten Mordes angeklagt.

Ich muss womöglich in Houston als Zeuge aussagen.

Sie wissen alles.

Ich meine, alles.

Er hatte einen Privatdetektiv auf uns angesetzt.

Er folgte uns sogar durch eine Waschstraße. Das ist doch abartig.

Oh, Gott!

Warum legen Sie sich nicht hin?

Wenn es erst mal schlecht läuft, wird alles immer noch schlimmer.

Ich zittere. Es fühlt sich wie ein Erdbeben an.

- Sie erleben gerade ein Erdbeben. - Ich erlebe ein Erdbeben.

- Raus hier! - David!

- David, ganz ruhig! - Ruhig? Wir sind im elften Stock!

- Alles in Ordnung. Es ist vorbei. - Und das nächste? Wir müssen raus!

- Gehen Sie. Ich muss noch was tun. - Denken Sie, ich lasse Sie hier zurück?

Na ja, vielleicht eine Weile lang.

Oh, Gott. Ich war bei Katastrophen noch nie gut.

- Schon gut. Habe wieder die Kontrolle. - Halten Sie die Luft an.

Legen Sie sich hin. Ganz ruhig. So ist es recht.

Alles klar?

- Möchten Sie ein Glas Wasser? - Nein.

Ok.

Sehen Sie, es wäre alles in Ordnung...

- hätte es Texas nicht gegeben. - Ja.

- Houston. - Natürlich.

Roy.

- Und das Erdbeben. - Sie haben sich erschreckt.

Ich hatte total Angst...

Hatten Sie keine Angst?

- Doch, auch. - Oh, bin ich froh, bin ich froh.

- Legen Sie sich doch hin. Kommen Sie. - Ok.

Ich werde einen Deal mit Ihnen machen.

Ich lege meine Füße hoch...

wenn es aber nur ein klein wenig wackelt...

bin ich weg hier.

Ok?

Was ist denn los?

Mir ist heute nicht mehr nach Assoziationen.

Können wir uns einfach unterhalten? Ok?

Ok.

Leben Sie schon lange in Südkalifornien?

Ungefähr sechs Jahre lang. Warum?

Nur aus Neugier.

Warum wollen Sie das wissen?

Na ja, die meisten...

Patienten sind neugierig, was ihre Analytiker angeht.

Sie sind erst sechs Jahre hier, da haben Sie noch nicht viele Erdbeben erlebt.

Sind Sie verheiratet?

Nein.

Was brachte Sie dazu...

Analytikerin zu werden?

Mein Analytiker.

Muss man einen aufsuchen, um einer zu werden?

Oh ja.

- Wie heißt er? - Simon Abrams.

Wieso haben Sie nie geheiratet?

Ich sagte nicht, dass ich nie geheiratet habe. Ich bin nur jetzt nicht verheiratet.

Warum haben Sie sich scheiden lassen?

- Das haben wir nicht. Er starb. - Oh.

Das tut mir leid.

War das vor langer Zeit?

- Vor sieben Jahren. - Das ist hart.

Bis zu einem gewissen Punkt rede ich auch über mich privat...

aber ich denke, wir sollten jetzt nicht weitermachen.

- Ich wollte nicht aufdringlich sein. - Das ist nachvollziehbar.

Aber man kann zu weit gehen. Man kann zu viel über jemanden...

Wir haben noch circa 15 Minuten. Möchten Sie sich wieder hinlegen?

Also schön.

Woran denken Sie?

Mir fiel nur gerade was ein, was mir passierte, als ich acht war.

Ich stürmte eines Tages ins Badezimmer...

und meine Mutter nahm gerade ein Bad.

Was empfanden Sie dabei?

Es war mir peinlich.

Und?

Ich war erregt.

Ich dachte schon, ich würde dich nie wiedersehen.

Ich hatte ein Problem.

Ich war an einem falschen Ort.

Bedeutet diese kleine Begegnung nun...

dass das Problem gelöst ist?

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Du weißt ja, was ich immer sage:

Ein Schritt in die richtige Richtung lässt immer einen weiteren folgen.

- Sagst du das immer? - Wenn es um dich geht, schon.

Gott sei Dank, ich dachte schon, ich sei gelähmt.

Ich weiß nicht, warum, aber ich fühlte mich plötzlich wesentlich besser.

Courtney räumte die Wohnung auf...

und ich ging zum Einkaufsmarkt.

Man findet im Einkaufsmarkt immer interessante Frauen.

Zumeist eine Vielzahl von Hausfrauen.

Es gibt keine allgemeine Regel, aber anhand der Nahrungsmittel...

ihrer Einstellung zum Einkaufen und ihres Richtungssinns...

kann man gewöhnlich einen alten Hasen von einem Frischling unterscheiden.

Ein alter Hase ist organisiert, hat ein Ziel vor Augen...

hält sich an eine Einkaufsliste.

Ein Frischling wandert umher und improvisiert.

Dann gibt es natürlich immer ein paar, die man nicht zuordnen kann.

Und gelegentlich...

gibt es eine, die wirklich...

deinen Tag aufhellt.

Entschuldigung.

UNIVERSITÄTSSTUDENTIN SUCHT ARBEIT NACH DEM UNTERRICHT

KANN GUT MIT KINDERN UMGEHEN MELDET EUCH BEI SUE

Hallo, ich bin Sue, die Babysitterin.

Sie war 20 Jahre alt...

studierte im Hauptfach Kunst an der Pepperdine.

Wir sprachen über Henry Moore...

Lipshitz und mich.

Wir hatten so viel Spaß.

Sie hatte die schönsten Brüste, die ich je gesehen hatte.

Ich geb's zu. David auf der Pirsch...

David wieder auferstanden. Da wird mir echt unwohl dabei.

Eifersüchtig?

Nein, Simon. Ich verstehe nur diese Verwandlung absolut nicht.

An einem Tag ist er ein hilfloses, unentschlossenes...

impotentes Kind.

Und am nächsten Tag ist er ein sex- geiler Bock, der's kaum aushalten kann.

Und ich habe keine Ahnung, was es ausgelöst hat.

- Vielleicht du. - Ich?

Oh nein. Die letzte Woche war ich sterbenslangweilig.

Das Hellste, was ich rausbrachte, war: "Guten Morgen."

Das Hellste, was ich dachte, war...

Dass er einfach so seelenvolle Augen hat.

Nein, das war garantiert nicht ich. Dachte, es könnte das Erdbeben sein.

Schocktherapie ist nicht gerade bekannt für ihre aphrodisischen Qualitäten.

Nach seiner ersten Panik erschien er eher fasziniert als verängstigt.

Könnte er sich in einer selbst- begrenzenden Depression befinden?

Eine zyklische Kondition, die sich zwischen den untersten Tiefen...

und den Höhen einer Euphorie bewegt.

Es passt nicht zu seiner klinischen Krankheitsgeschichte.

Er hat keine solchen hereditären Hintergrund.

- Irgendwie ist deine Frisur anders. - Ja, ich hab sie etwas verändert.

Wie erging es dir während des Erdbebens?

- Wirklich? - Warum nicht?

Ich war versucht, zu sagen: "David, rutsch rüber.

Ich bin nicht der Felsen von Gibraltar, nicht das Salz der Erde...

und auch nicht das leuchtende Licht des Herrn.

Halte mich fest, dann geht es uns beiden besser."

Vielleicht hat er es gemerkt.

Durch dich fühlte er sich stark, vorrangig, potent, entfesselt.

Wenn ja, haben wir's mit der ersten bekannten Heilung durch ESP zu tun.

Das würde ich für mich behalten, sonst schließen Sie dich weg.

Ja, Magie wird in unserem Beruf nicht sehr geschätzt.

Außerdem auch nicht, mit seinem Patienten zu schlafen.

Auch wenn man ihn liebt?

Dann sei seine Geliebte. Nicht seine Ärztin.

Ok. Ok.

Ok, komme schon.

Oh, mein Gott.

- Hallöchen. - Kannst du eine Flüchtige aufnehmen?

- Du, mein Süßer. - Ich dachte, du wärst im Gefängnis.

Ich bin auf Kaution frei.

In Kalifornien?

Ich erzähle es keinem, wenn du still bist.

- Hab dein Telegramm erhalten. - Hab keins geschickt.

Ich weiß, Adonis.

David?

- Was machst du denn? - Was ich mache?

Keine Ahnung. Was mache ich denn?

- Was machst du? - Ich hab meinen Backofen geputzt.

- Ich weiß. Oh, David, das ist... - David?

- Oh, hallo. - Alles in Ordnung?

Natürlich.

- Wer ist das? - Das ist meine Schwester.

- Was macht sie denn hier? - Keine Ahnung.

Wie heißt sie denn?

- Hallo, ich bin Louise. - Hallo, ich bin Enid.

- Freut mich sehr. - Mich auch.

- Enid. - Sie sieht dir total ähnlich.

Meine Fantasie war gefüllt...

meine Realität leer.

Ich hätte es wissen müssen...

eins geteilt durch zwei, ergibt eine Hälfte.

Einen halben Mann.

Halb da.

Himmel, wann werde ich endlich erwachsen?

Und so verging...

Sitzung über Sitzung, Woche für Woche, und David

sprach von den Frauen seines Lebens, den vergangenen und gegenwärtigen.

Und er verriet nie auch nur das Geringste, wie es zu der plötzlichen...

und dramatischen Veränderung seiner Lage kam.

Ich sagte zu mir selbst: "Bewahre dir das Unwissen.

Versuch nicht, es herauszufinden, indem du eine Erklärung einforderst.

Vielleicht hat er im Spiegel eine Wahr- heit gesehen, die mir verschlossen ist...

und sie hat ihn befreit.

- Freu dich für David." - Aber?

Ich habe einfach das Gefühl, wenn es nicht entdeckt und gelöst wird...

besteht immer die Gefahr eines Rückfalls.

- Warum fragst du ihn nicht einfach? - Wie meinst du das?

"David, was war wohl der Auslöser dafür, dass es dir besser ging?"

Ich weiß es nicht.

Ich spüre, Sie wissen es.

Erinnern Sie sich an das Erdbeben von neulich?

Das Ding hier schaukelte.

Die Tür schwang auf.

Ich verstehe nicht ganz.

Ich konnte Ihr Kleid hochsehen.

Und Sie glauben, das war's?

Glauben Sie nicht?

Ich schätze mal, das kann schon sein.

- Ich weiß, dass es so ist. - David...

Ich denke, ich sollte Sie warnen. Sie gewinnen vielleicht eine Geliebte...

verlieren aber eine Analytikerin.

Ich denke, das ist es wert.

Müssen wir morgen wirklich gehen?

Na ja, ich muss am Montagmorgen um 7:30 Uhr in der Praxis sein.

- Was schwebt dir denn vor? - Mexiko.

Gott, was für ein romantischer Gedanke.

Das sollten wir auch haben, romantische Gedanken.

Ich war noch nicht fertig.

Weil ich wusste, dir würde was Praktisches und Objektives einfallen.

Wärst du mein 8 Uhr-Patient...

Das geht nicht. Ich stehe nicht vor 9 Uhr auf.

Aber wenn, wie würde es dir gefallen, würde ich nach Mexiko abhauen?

Würdest du mit mir abhauen, würde es mir gefallen.

Oh, David. Ich würde liebend gerne.

Darf ich Sie um zwei Tequila Sunrises bitten?

Nimm das Telefon, ruf die Praxis an und sag Ihnen:

"Ich entdeckte diese Insel, mit nichts, außer Ziegen und Blumen."

Wir machen Liebe, essen die Ziegen, riechen die Blumen.

Du hast einfach keinen Sinn fürs Abenteuer.

- Du hast kein "soie-de-vive". - Was?

Nein. Joie de vivre.

Du sprichst Houston, wie du willst, ich sage: "soie-de-vu".

Wir sind füreinander bestimmt. Hör zu. Du willst kein Risiko eingehen.

Ich will kein Risiko eingehen?

Nein. Du hast nie Spanisch gelernt.

- Ich spreche fließend Spanisch. - Echt? Perfekt.

Wenn wir Acapulco erreichen, spreche ich wie ein Einheimischer.

Hör genau zu.

Sehr gut. Es ist ungefähr 21:15 Uhr.

Hab ich dich gerade nach der Zeit gefragt?

Dachte, es wäre: "Ich liebe dich."

Na ja, der Gedanke zählt. Ich liebe dich auch.

Wäre ich ein junger Spanier... Nun, ein Spanier mittleren Alters...

würde diese wunderschöne Spanierin lieben...

und wollte sie fragen, ob sie mich heiratet...

wie müsste ich das auf Spanisch sagen?

Du würdest sagen: "Quieres casarte conmigo?"

Ja...

ich würde dich gerne heiraten.

- Nein. - Nein, was?

Das sagst du mir.

Tu das nicht. Beantworte nicht meine Fragen mit weiteren Fragen.

Hör auf, eine Analytikerin zu sein.

- Was soll ich denn sonst sein? - Meine Herzensdame.

- Kann ich nicht beides sein? - Nein.

- Warum nicht? - Der Therapeut würde obsiegen.

Weil ich dich fragte, warum heiraten?

Ja.

Ich bin deine Herzensdame und Analytikerin. Beides gehört zu mir.

Du kannst das nicht trennen oder das eine dem anderen vorziehen.

Ich bin nicht einer Meinung, aber, ok.

Wir heiraten und diskutieren später darüber.

- Ein Nein akzeptierst du wohl nicht? - Nein.

Hör zu, meine liebe Seelenklempnerin.

Ich bitte dich, meine Frau zu werden. Hörst du mich?

Ich bitte dich, meine Frau zu werden.

- Das habe ich nie jemanden gebeten. - Ich weiß.

Ist das nicht ein gewisser psychiatrischer Erfolg?

- Ja. - Na, sollten wir uns...

dann nicht niederlassen und Kinder in die Welt setzen...

und in einem Leave it to Beaver- Haus mit weißem Gartenzaun wohnen?

- Kennst du Leave it to Beaver? - Nein.

Es ist ein wunderschönes Haus, perfekt für uns.

Ok, also, warum ich?

- Warum nicht du? - Ich hab zuerst gefragt.

Ach, hör auf.

Es ist eine sehr vernünftige Frage.

Das mag ja sein, aber ich werde dir keine vernünftige Antwort geben.

Wir werden heiraten, wohnen in einem Leave it to Beaver-Haus...

haben Kinder und dann stellt man solche Fragen nicht.

Doch, besonders, wenn es ein Mann ist...

der in seinem ganzen Leben noch nie eine bat, ihn zu heiraten.

Du glaubst nicht daran, dass ich geheilt bin.

"Geheilt" ist ein schwer zu definierendes Wort.

Als du zu mir gekommen bist, stecktest du ernsthaft in Schwierigkeiten.

- Denkst du nicht, es geht mir besser? - Eine enorme Verbesserung.

Bist du dann nicht enorm optimistisch?

- Doch, ja. Ich bin sehr optimistisch. - Und was ist mit "enorm"?

Ich wäre es "enorm", wenn du weiter an der Therapie teilnehmen würdest.

Ich verspreche dir etwas, wenn du mir was versprichst.

Ich mache weiter Therapie...

wenn du mich heiratest.

Ich verspreche dir, wenn du dich weiter der Therapie unterziehst...

werde ich Leave it to Beaver anschauen.

Perfekt.

David und ich sahen uns fast zwei Monate lang ständig.

Für mich waren es die erregendsten, ursprünglichsten...

liebevollsten Monate meines Lebens.

Alles, was David sagte und tat...

deutete glücklicherweise darauf hin, dass es ihm genauso erging.

Aber wir wussten beide, dass er sich früher oder später genötigt sähe...

weiterzuziehen.

David?

Hast du einen Mixer?

- Wie bitte? - Einen Mixer.

Ja, irgendwo muss eigentlich einer sein.

- Das Oberteil hab ich schon. - Dann ist das Unterteil nicht weit.

Selbst wenn ich ihn finde, hast du gar kein frisches Obst.

- Du machst Witze. - Ich gehe einkaufen.

Ich mache uns einen leckeren Eiweiß-Drink.

Svetlana.

Ehrlichkeit ist der Grundpfeiler einer bedeutungsvollen Beziehung.

Was sagst du?

- Mir wäre ein Big Mac lieber. - Ok, bring nur deinen Körper um.

Nein. Du bringst meinen Körper um.

Hallo. Ich bin im Moment nicht erreichbar.

Hinterlassen Sie Ihren Namen und eine Nachricht nach dem Piepston.

Dr. Marianna Solari, deine zärtliche Ana- lytikerin mit ihrem Gedanken zum Tag:

Trotzdem du durch Abwesenheit glänzt...

aus den Augen ist nicht aus dem Sinn.

Nach Beleuchtung deines zukünftigen emotionalen Wohlbefindens...

deines Talents und der weiblichen Bevölkerung in ihrer Gesamtheit...

bin ich zu dem untrüglichen Schluss gekommen...

dass du deine Therapie wieder aufnehmen solltest.

Wenn du das Gefühl hast, dass das durchaus berechtigt ist...

ruf Dr. Colin Taft an...

321-1321.

Wenn du mich sehen willst, privat oder beruflich...

findest du mich bis zum 27. an bekann- tem Ort. Danach bin ich in der Schweiz.

Ich will nicht, dass du in die Schweiz gehst.

Was machst du hier?

Es ist der einzige Ort auf der Welt, wo die Leute Zugeständnisse machen.

David.

- Wie lang bist du weg? - Drei Wochen.

- Warum? - Ich besuche meinen Stiefsohn.

Und ich werde Vorträge halten.

Und wenn ich wieder hyperventiliere?

Halt die Luft an und rufe Dr. Taft an.

Ich rufe Taft nicht an. Ich will keine andere Therapeutin.

Nähme ich bei Beverly Sills Gesangsunterricht, ließe ich mich...

- auch nicht auf Fokker Febleman ein. - Ich muss los.

Willst du nicht wissen, wer Febleman ist?

- Wäre schön, du würdest schreiben. - Und wenn er dein Flugzeug führe?

- Das Bord du Lac in Zürich. - Doktor.

- Mach das im Flugzeug auf. - Danke.

Dr. Taft.

Fokker Febleman.

Letzter Aufruf für TWA Flug 708 nach Genf.

Für meine Befreierin, meine Geliebte, meine Freundin.

Du wirst immer in meinem Herzen sein. Fokker Febleman

Ich sah ihn nie wieder.

Ungefähr eine Woche später rief er mich in Zürich an...

und sagte, es ginge ihm gut, er würde hart arbeiten.

Er war noch nicht bei Dr. Taft gewesen. Ich befürchtete...

dass seine Besserung nur temporär war...

dass ihn ein unerwartetes Trauma wieder unbeweglich machen könnte.

Er alberte herum, dass seine Jagd auf neue Frauen...

zwar immer noch anregend und unerlässlich war...

für sein physisches und emotionales Wohlbefinden...

dass es aber allmählich ganz schön anstrengend würde.

Er gab dem Alter und einem schlechten Kreislauf die Schuld...

an seinem plötzlichen Energieverlust.

Er klang so süß...

und so traurig...

und einsam.

Er traf sich wieder mit Agnes.

Denke, es gibt keinen guten oder schlechten Zeitpunkt, dir was zu sagen.

David...

ich werde heiraten.

Was?

Ich werde heiraten.

Schon verrückt, was?

Nein.

- Es ist verrückt. - Ist er...

ein guter Mann, oder...?

- Magst du ihn? - Ja, ja.

- Oh ja, er ist klasse. - Super.

Er ist lieb und großzügig und...

- Gut im Bett und... - Oh, großartig.

Und ich liebe dich.

Aber ich brauche Sicherheiten.

Ich auch.

Aber du kannst das nicht.

Ich arbeite daran.

Aber ich will viele Babys haben.

Ja.

Am 21. Dezember erhielt ich eine Postkarte.

Liebe Marianne, der Weihnachtsmann kommt in die Stadt?

Warum du nicht auch?

Ich vermisse dich so sehr...

und wenn du am Weihnachtsmorgen unter meinem Christbaum sitzt...

werde ich mich bei Dr. Taft melden. Ich brauche dich.

Ich weiß nicht, was ich Fokker Febleman kaufen soll.

- Kann ich Ihnen helfen? - Nein, danke, ich schau mich nur um.

Sehr hübsch.

Ja, stimmt.

Kaufen Sie für sich selbst oder für jemand anderen ein?

Für jemand anderen.

Für meine Mutter.

Sie sind David Fowler, nicht wahr?

Ja.

- Ich liebe Ihr Werk. - Danke.

- Bitte schön. Frohe Weihnachten. - Danke. Frohe Weihnachten.

Frohe Weihnachten.

Darf ich Ihnen tragen helfen, Miss?

Ja gern. Und ich heiße Janet.

Ich stehe nicht weit weg, gleich draußen.

- Sind Sie fertig mit dem Einkaufen? - Mehr oder minder.

Hab noch nicht mal angefangen.

Frohe Weihnachten.

Haben Sie hier Familie?

Nein, nur ein paar gute Freunde und Kinder.

- Ihre Kinder? - Nein.

- Für Kinder kaufe ich so gerne ein. - Sie sind das Beste, was es gibt.

- Haben Sie Kinder? - Nein, ich bin nicht verheiratet.

Gleich hier, der graue Rolls.

Haben Sie einen Freund?

- Gewissermaßen. - Gewissermaßen?

- Es ist nichts Ernstes. - Oh, gut.

Könnte Sie etwas davon abhalten, mit mir essen zu gehen?

Vielleicht.

Ich werde darüber nachdenken.

Ich bin seit einem Jahr mit jemandem zusammen und, ehrlich...

Fahren Sie nicht weg. Bitte, bleiben Sie. Fahren Sie nicht weg.

Was machen Sie...?

Fahren Sie nicht weg.

Vorsicht!

Helfen Sie ihm!

Wie geht es ihm?

Mr. Fowler?

Hallo.

Es kommt alles in Ordnung.

Oh, mein Gott.

Wer ist die Ansprechpartnerin für Mr. Fowler?

Nun...

da hast es du nun.

Es ist endgültig vorüber.

Und, David...

diese Frauen sind zum allerletzten Mal für dich gekommen.

Ich wünschte, du wärst hier, um das genießen zu können.

Deine Freude an Frauen war so leidenschaftlich...

so freigiebig...

dass wir auf wundersame Weise alle verwandelt wurden...

geformt und gestaltet durch deine Liebe...

als wären wir aus weichem Ton, geformt nach deinem leisen Willen...

und dann fest geworden, in den Feuern deiner Leidenschaft.

Mit Erinnerungen, so mächtig...

und reichhaltig und anmutig...

wie die geformten Bilder, die du kreiertest...

zur Verschönerung der Welt um uns herum.

Leb wohl, David.

Gott segne dich.

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