All language subtitles for Das.finstere.Tal.2014.German.1080p.BluRay.x264-CONTRiBUTiON

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Original subtitles

(lautes Atmen)

(Pferdegetrappel, Wiehern)

(Klopfen)

Mach auf!

(heftiges Klopfen)

Mach auf, du!

(Schritte)

(Tür wird geöffnet.) Wir suchen wen.

(undeutliche Stimmen von oben)

(Schreie)

(Sie schreit.)

(düstere Musik)

(traurige Streichmusik)

(Luzi:) Es gibt Sachen, über die darf man nicht reden.

Sachen, die früher passiert sind. Vor langer Zeit.

Aber dass man nicht drüber reden darf, heißt nicht,...

...dass man es je vergessen kann.

Es gibt nämlich Sachen, die lassen sich nie mehr vergessen.

(Musik: "Sinner Man" von Clara Luzia)

♪ Sinner Man, where you gonna run to? Sinner Man, where you gonna run to?

♪ Sinner Man, where you gonna run to?

♪ All along that day?

♪ All along that day?

♪ All along that day?

♪ All along that day?

♪ He runs to the rock, saying Please, rock, hide me

♪ He runs to the rock, saying Please, rock, hide me

♪ He runs to the rock, saying Please, hide me

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ He runs to the sea The sea, it is raging

♪ He runs to the river River is bleeding

♪ He runs to the sea The sea, it is raging.

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ Sinner Man is running He's running for shelter

♪ Sinner Man is running for shelter Sinner Man is running for shelter

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ All along that day

♪ Sinner Man, where you gonna run to? Sinner Man, where you gonna run to?

♪ Sinner Man, where you gonna run to?

♪ All along that day?

(Luzi:) Wie der Fremde den Weg zu uns gefunden hat, das weiß keiner.

Weil dass da einer lebt, so nah unterm Himmel,...

...das war unten kaum mehr als eine halbvergessene Legende.

Aber das war den Leuten da heroben gerade recht so.

Wer bist?

Greider.

Was willst du da bei uns?

Quartier.

Schau lieber, dass du gleich umkehrst!

Hast du nicht gehört?

Wie lang, hast gesagt, möchtest du bleiben?

Den Winter.

Wird nicht reichen, der eine Beutel.

Was willst du da überhaupt?

Wie der Fremde gesagt hat, was er bei uns will,...

...hat keiner von den Brenner-Söhnen ein Wort gesprochen.

Mit so was hat niemand gerechnet.

Sogar der Brenner-Bauer hat zuerst kein Wort rausgebracht.

Weil das, was der Fremde da mitgebracht hat, war ein Spiegel.

Ein Spiegel mit Gedächtnis.

So hat der Brenner-Bauer das genannt.

(erhabene Musik)

Und dann haben sie den Fremden zu uns gebracht.

Übern Winter? - Schauen wir einmal.

Wo hast du deine Tochter? - Die ist drinnen.

Na, ruf sie her! Dass sie ihn kennenlernt.

Luzi! - Was ist?

Sag grüß dich zum Gast!

Das ist die Luzi.

Und das ist jetzt euer Kostgänger, Greider heißt er.

Tust dich schön kümmern um ihn. Aber nicht zu schön.

Wir sehen uns.

Machen kannst du's selber! - Luzi!

No, it's okay!

Naa, ich mach das schon. - Bitte!

(Kühe muhen.)

(Muhen) Sch, sch, sch!

(Tür wird geöffnet.)

Wenn du was essen magst, musst du kommen. Und zwar gleich.

Sie machen also Bilder?

Mhm. - Mit so einem Kasten?

Und von was willst du da jetzt Bilder machen? Von unserem Tal?

Aha. Und du kommst echt aus Amerika?

Ja.

Gibt's da wirklich Indianer?

Ja. - Hast du schon einmal einen gesehen?

Mhm.

Ah... echt? - Ja.

Und wieso sprichst du dann Deutsch?

Meine Mutter hat's mir beigebracht. - Woher kann die unsere Sprache?

Luzi, jetzt hörst aber auf! Frag nicht so viel!

Die Männer. Wer sind die?

Die Söhne.

Vom Brenner-Bauern.

Alle sechs?

Mh.

Der Brenner-Bauer schafft an, was da heroben passiert.

Aber der sorgt auch für uns.

(atmosphärische Musik)

(leises Pochen)

(Knarren)

Lukas, du Depp. Was erschreckst du mich?

Lukas! Wir dürfen nicht!

(seufzt:) Bitte, Luzi!

Zuerst wird geheiratet.

Lukas.

Ich mag gar nicht dran denken.

Aber ich muss.

Immer.

(düstere, ruhige Musik)

Ich möchte arbeiten.

Helfen.

Naa. Das geht nicht.

Sie sind ja unser Gast. - Holz hacken könnte er.

Also, wenn er's kann.

Kann ja nicht jeder.

Die Bilder, die du machst... Was sind das für Bilder?

Kann ich die einmal sehen? - Ja, sicher.

Wo ist das? - Texas.

Bist das du?

Mhm. - Und deine Mutter?

Und dein Vater? Hast du ein Bild von deinem Vater?

Nein. Er ist schon lange tot.

Mein Vater ist auch tot.

Am Berg ist er geblieben. Zusammen mit meinem Bruder.

Weil ein Wetter gekommen ist.

Du machst das eh nicht schlecht.

Aufschichten musst du es da auf der Seite.

Ich fahr dann ins Dorf. Wenn du magst, kannst du mitkommen.

(dunkle Musik)

Grüß dich. - Grüß dich.

Was brauchst du?

Ein Sack Mehl, ein Sack Hafer, ein Topf Schmalz.

Und einen weißen Faden. - Grüß dich.

Grüß dich. Und Zucker krieg ich auch noch.

Wie viel? - Zwei Pfund.

Und Sie? Was wollen Sie?

Kaffee.

Das dauert ein wenig.

Und Hufnägel.

Wir haben einen Schmied. Wenn Sie ein Pferd beschlagen müssen...

Wirst leicht schlecht versorgt von den Frauen?

Der Hans hat doch gesagt, du sollst dich um den Gast kümmern.

Und was der Hans sagt, das wird gemacht.

Gell?

(Greider:) Es ist alles gut.

Hat dich wer gefragt?

Gib mir noch einen Schnaps.

Und schenk ihm auch einen ein.

Ich trinke nicht.

(Lachen)

Nur schauen tut er.

Wenn ich dich auf einen Schnaps einlad, dann trinkst du.

Ja!

Hör auf! Lass ihn!

Da schau her.

Jetzt kümmerst du dich um deinen Gast.

Schreib's an.

Die sind lang bei uns, die Winter.

(dunkle Musik)

Das ist kein Ort für dich.

Wenn der Schnee erst einmal da ist, ist es zu spät.

Noch kannst du weg.

In den nächsten Tagen war er viel unterwegs im Tal, der Herr Greider.

Mit seinem Kasten.

Nur über das, was beim Wirt war, hat er nie wieder geredet.

(Vogelschreie)

(atmosphärische Musik)

(spannende Musik)

(Tür wird geöffnet.)

Wenn Sie was essen wollen, müssen Sie's nur sagen.

Danke.

Wann ist die Hochzeit?

Bald. Noch vor Mariä Empfängnis.

Eine Frage hätte ich noch.

Könnte ich ein Bild haben? Vom Lukas und von mir?

Ja.

Aber es muss noch vor der Hochzeit sein.

(Luzi:) Der Greider hat sein Versprechen gehalten.

Wie der Schnee gekommen ist, war das. Bevor es finster geworden ist.

Bei uns im Tal.

(ruhige Musik)

(Ticken des Metronoms)

Es wird noch mehr Schnee kommen!

Baum fällt!

(Luzi:) Mit dem ersten Schnee haben sie das Holz aus dem Wald gebracht.

Leichter geht's dann halt.

Aber eine gefährliche Arbeit ist es,...

...bei der alle Männer vom Dorf mithelfen.

Auch die Söhne vom Brenner-Bauern.

(Ruf aus der Ferne) Bloch!

Bloch halt!

(entfernt:) Bloch!

Bloch halt!

Bloch!

Ich geh schon.

Bloch halt!

(entfernt:) Bloch halt!

(entferntes Rumpeln)

(Schreie)

Die Totenglocke.

(Pferdewiehern)

(Er flüstert.)

Bringt's ihn heim.

(ruhige Musik)

(Ticken des Metronoms)

Ein Bild ist auch noch dabei. Die Luzi holt's gerade.

Beim Pfarrer war ich schon. Wegen dem Aufgebot.

Er hat gesagt, geheiratet wird trotzdem.

Er hat schon mit dem Brenner-Bauern geredet.

Und wenn wir weggehen?

Für immer?

Und unsere Leute?

Ich will aber, dass du's bist.

Glaubst du, ich will das nicht?

Ich lieb dich doch.

Dann tu halt was.

(ruhige Musik)

(Luzi:) Am darauffolgenden Tag ist der Brenner Rudolf jagen gegangen.

Wie jedes Jahr nach dem ersten Schnee.

Weil dann der Hunger das Wild vom Berg ins Tal treibt.

(Knacken)

(Rauschen)

(Knacken)

(schreit:) Eh!

Komm raus!

(Klappern)

(Rascheln)

(lauter Schrei)

(lautlos)

(atmosphärische, düstere Musik)

(Stöhnen)

(Schrei)

(lauter werdendes Ticken des Metronoms)

(Luzi:) Im Dorf haben sie schon gesagt,...

...dass der Brenner-Bauer sich sorgt.

Weil... So lange war er noch nie weg, der Rudolf.

Nach drei Tagen sind die Söhne vom Brenner-Bauern...

...ihren Bruder suchen gegangen.

Packt mir was zum Essen ein.

(Tür wird geöffnet.)

Bei uns im Tal dürfen nur die Brennerschen eine Waffe tragen.

Weißt du das nicht?

Hast du die von Amerika?

Zu was brauchst du das? - Sie werden kommen und mich suchen.

(unruhige, spannende Musik)

(Seufzen)

(dunkle Musik, Rauschen des Windes)

Wo ist er?

Ich weiß es nicht.

(Luzi:) Geschneit hat's. Die ganze Nacht.

Und der Schnee hat alle Spuren zugedeckt.

Aber sie haben ja gewusst, dass er nicht raus kann aus dem Tal.

Und trotz allem hat der Brenner-Bauer drauf bestanden,...

...dass geheiratet wird.

(ruhige Musik)

(Musik wird dynamischer.)

(dunkle, schnelle Musik)

(Holz knarrt.)

Den Heiligen Vater dürft ihr keinen Tag und keine Stunde vergessen.

Das wisst ihr.

Aber lasst uns heute an einen Vater denken, der nicht so allmächtig war.

Lasset uns denken an den guten Josef.

Was glaubt ihr, was der gedacht hat?

Wie seine Maria mit Kind war, und er ist gar nie bei ihr gelegen?

Einen Zorn muss er gekriegt haben!

Und eine Ohnmacht gefühlt.

Wenn er die Maria davongejagt hätte, das hätte jeder verstanden.

Aber fromm war er.

Und wollte sie nicht in Schande bringen.

Er hat sich also gefügt.

Weil er gewusst hat, dass sein Sohn von einem Besseren kommt.

Der Josef hat nämlich verstanden, dass das,...

...was ihm der Herr da auferlegt hat, kein Opfer war.

Sondern ein Himmelsgeschenk.

Und was hat die heilige Maria dazu gesagt?

Selbst wenn Er mich braucht, und meinen Schoß,...

...dann soll ich nicht aufbegehren.

Weil da ist einer, der weiß besser als ich,...

...was gut ist.

Und was recht.

Amen! - (alle:) Amen!

(Pferdewiehern)

(spannende Musik)

(Die Tür knarrt.)

Ich möchte beichten.

Beichten?

Jetzt?

Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. Amen.

Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis...

...deiner Sünden und Seine Barmherzigkeit.

Amen.

Ich habe das fünfte Gebot gebrochen.

Ich habe getötet.

Einen im Holz.

Einen beim Jagen.

Wer bist du?

Du hast meine Mutter gekannt.

(dunkle Musik)

(Luzi:) Das, was damals geschehen ist, vor mehr als 20 Jahren,...

...das erzählen sich die Leute heute noch.

Wie einer sich ein Herz genommen hat,...

...und seine Braut nicht hat hergeben wollen.

Der verhindern wollte, dass der Brenner bei ihr liegt.

Nicht nur in der Hochzeitsnacht.

So lange, bis sie guter Hoffnung ist.

Wie bei allen im Tal.

(Schlag)

(Schlag)

(Schlag)

(Schlag)

(Schlag)

Ausgehungert waren ihre Leute, als sie ins Tal gekommen sind.

Wie alle, die gekommen sind.

Die Unsrigen wollten sie gleich wieder verjagen.

Aber zuerst haben sie den Brenner-Bauern fragen müssen.

Der Brenner-Bauer hat frisches Blut gebraucht.

Ihm hat gefallen, was er gesehen hat.

An dem Tag hat der Brenner den Eltern gesagt,...

...wie's gehalten wird da im Tal. Mit den Madeln.

Und dass er bestimmt, wer bleibt und wer geht.

Geredet haben sie, und geweint. Aber der Hunger war halt stärker.

Da haben sie dem Brenner-Bauern ihr Wort gegeben.

Und sind geblieben.

Und dann ist der Tag gekommen,...

...an dem der Brenner das Versprechen eingefordert hat.

Sie hat's fast nicht glauben können,...

...wie sie das Klopfen am Fenster gehört hat.

Und ihr Geliebter gekommen ist, um sie zu holen.

Sie haben geglaubt, die Wirtsleute werden sie verstecken,...

...wenn sie ihnen Geld geben.

Aber der Brenner-Bauer hat mehr gezahlt.

Gierig war sie halt, die Wirtin.

Und feig.

Und dann haben sie die beiden bestraft.

Damit jeder weiß, was sein wird, wenn eine nicht ihre Pflicht erfüllt.

(dramatische, unheilvolle Musik)

Aber dann hat der Herrgott doch ein Einsehen gehabt.

Andere sagen, dass der Teufel halt kurz nicht aufgepasst hat.

(Wiehern)

Die Frau, die hat keiner mehr gesehen.

Aus dem Tal ist sie. Für immer.

Die Strafe vom Brenner hat andere getroffen.

Die Brauteltern waren das.

Haben halt nicht gepasst.

Und den Bräutigam, den haben sie hängen lassen.

Bis nichts mehr da war von ihm.

Sie...

(Aufprall der Patronenhülse)

(Hans:) Na, spielt's auf!

Wird's bald, du!

(fröhliche Musik)

Tanz!

Tanz!

Sonst tanz ich mit ihr.

Jetzt komm ich!

(Er juchzt.)

Juhu, haha!

Jetzt ich! - Naa, ich bin noch nicht fertig.

Bin noch nicht fertig!

(Schreie, Musik stoppt.)

Naa! Bitte nicht! Hört auf!

Bitte! Hört auf! Lasst ihn!

Was? Was willst du?

Gehen wir. Es ist eh Zeit.

Lukas, nicht!

Das hat keinen Sinn.

Gehen wir.

(atmosphärische, ruhige Musik)

(traurige Streichmusik)

(unheilvolle Musik)

Die Frau!

Luzi, nimm sein Gewehr!

Und ihr werft eure weg.

Runter vom Pferd, alle! Du auch!

Spann das Pferd ab!

Luzi, steig auf.

Die Pferde weg!

Los, Luzi.

Go! Los, go!

Du.

Bist hin. Das schwör ich.

Vor eurem Hof. Morgen. Nach Sonnenaufgang.

Give me the gun.

Das Gewehr.

Warum hast du das gemacht? Warum?

Komm.

Hier werden sie zuerst suchen.

(ruhige Musik)

(Wiehern)

(Klopfen)

(Tür wird geöffnet.)

Hoo!

Ich will ihn lebend.

Warum hast du die Luzi nicht gelassen?

Mutter!

Mein Gott. - Die werden zu uns kommen.

Nein. Ich komme zu denen.

Danke schön.

(heftiges Klopfen)

(Klopfen)

(Tür wird geöffnet.)

Frau! Komm einmal runter!

Jetzt komm schon runter!

Was willst du von uns?

Willst du Geld?

Ich will kein Geld von dir.

Ich hab welches für dich.

Du redest doch so gern.

Für Geld.

Heb's auf.

Heb's auf!

Friss es.

Du sollst fressen!

Komm!

Komm!

(Würgen, Röcheln)

Nicht! Bitte! Aufhören!

Heiliger Gott...

Friss es!

(erstickt:) Bitte nicht! - Friss! Friss es!

Friss es!

Chew it!

(Sie wimmert.)

(Er atmet heftig.)

(dynamische, spannende Musik)

Sst!

(entfernter Schrei)

(Pfiff)

(Pferdeschnauben)

(Wiehern)

(Schüsse)

(Echo der Schüsse)

(entfernter Schuss)

Weg!

(Schreie)

(Schuss)

(Schuss)

(Schuss)

(lauter Schrei)

(Er röchelt.)

(Er atmet leise aus.)

(Otto schreit:) Helft mir! (Hans stöhnt.)

Helft mir! Bitte!

Helft mir!

Helft mir, ihr Feiglinge!

(lautlos)

(dunkle Musik)

(lautes Schreien und Stöhnen)

(Er schreit lauter.) Hör endlich auf! Du Arschloch!

Du Drecksau!

(Schreien, Stöhnen)

(Stöhnen)

Geh her!

(Schreie)

(laute Schreie)

Hör auf! Reiß dich zusammen!

Der kann nur zweimal.

Zweimal hintereinander. Wir können viermal.

(lautlos)

(Musik: "How Dare You" von Steaming Satellites)

(Schuss)

(leises Geräusch)

(Stöhnen)

(Stöhnen)

(Keuchen)

(Stöhnen)

(Stöhnen)

(Schrei)

(Kampfgeräusche)

(ersticktes Röcheln)

(Schuss)

(Keuchen)

Bleib hier.

(Er atmet heftig.)

Sie war... eine schöne Frau.

Deine Mutter.

Komm.

Du bist also...

...ihr Sohn.

Und?

Die Meinigen?

Tot.

Alle.

Deine...

...Brüder.

Ich bitt dich:

Mach's schnell.

(Schuss)

(ruhige Streichmusik)

(Er keucht.)

(Stöhnen)

(Er atmet heftig.)

(lautes Atmen)

(Luzi:) Er wäre fast gestorben am Fieber.

Drei Wochen ist er gelegen.

Gesagt hat keiner was.

Aber jeder hat gewusst, dass es viele gegeben hat,...

...die ihn verjagen haben wollen.

Oder gar was Schlimmeres antun.

Der Brenner-Bauer hat ja in jeder Familie seine Saat hinterlassen.

Und die Freiheit ist ein Geschenk,...

...das sich nicht jeder gern machen lässt.

Das Frühjahr ist eher gekommen als sonst.

Im März war's.

Kurz vor Mittag, wie der Greider aufgebrochen ist.

Er hat sich noch einmal umgeschaut.

Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen hab.

An dem Tag hab ich dem Lukas gesagt, dass ich ein Kind im Leib trag.

Gefreut hat er sich. Und stolz war er.

Weil endlich was richtig war.

(Musik: "Sinner Man" von One Two Three Cheers And A Tiger)

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