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Original subtitles

Camille an Hermann!

Bei Geneviève wurde eingebrochen, 28 Route des Coteaux.

Angeblich wurde nichts gestohlen.

Ich übernehme!

Major, Hermanns Dienst fängt in zehn Minuten an...

Ich übernehme!

Prima...

Und los geht's.

Guten Tag, Herrschaften.

Hallo.

Ist Sabine nicht da?

Sie fängt später an.

Das gibt ein prima Tagesmenü.

Mach mir einen Kaffee, bitte.

Der Kerl hat es mir nicht leicht gemacht.

Seit 20 Jahren fische ich dort. Kenne den See wie meine Hosentasche.

Und heute... war ein Wels dabei.

- Beeindruckend. - Ja?

Das ist nett, danke.

Das verspricht, ein guter Tag zu werden.

Das hoffe ich...

Danke, Anna.

Ich muss los.

Sag Sabine, dass sie mich anrufen soll, ja?

Ich muss ihr das erzählen.

Habe ich meinen Geldbeutel liegen lassen?

Bin ich blöd.

Da ist er.

Freut mich, dass er hier ist.

Da ist mein Polizistenausweis drin, weißt du...

den brauche ich.

Ist, als vergäße ich meine Waffe.

Lass den Scheiß!

Lass den Scheiß...

Scheiße! Los, hauen wir ab!

Nimm die Knarre mit.

Hermann!

BLACK SPOT

Wann haben Sie es bemerkt?

Gestern. Aber das Komische ist...

Es fehlt nichts.

Es könnten die sein, die das Auto der Steiners in Brand gesteckt haben.

Nein. Machen Sie sich keine Sorgen.

- Darf ich reinkommen? - Ja, ja, sicher...

Sie haben dort auch Spuren hinterlassen.

Sind Sachen verstellt worden?

Ich weiß nicht.

Hier ist es immer etwas chaotisch.

Antibiotika?

Kann sein...

Camille an Laurène!

Schießerei bei Sabine!

Ein Toter, Verdächtige auf der Flucht!

Eine Arterie wurde getroffen.

Er ist hier verblutet.

Wir konnten ihn nicht wiederbeleben.

Aber Hermanns Zustand ist stabil.

Die Kollegen bringen ihn weg. Er wird überleben.

- Wo ist Leila? - Ich weiß nicht.

Sie macht Hausbesuche, ich kann sie nicht erreichen.

Gut...

Das Labor soll sich beeilen.

- Wegen der Fingerabdrücke... - Okay.

Eine ziemliche Sauerei.

Ich lasse das reinigen. So können wir das nicht lassen.

Wenn ich nur hier gewesen wäre.

Du hättest sterben können.

Wegen Hermann haben wir Spuren verwischt.

Scheiße, dann brauchen wir länger.

- Hätten wir ihn sterben lassen sollen? - Nein, passt auf.

Ja, passt einfach auf.

- Wie viel haben Sie gestohlen? - Nichts.

Gar nichts?

Was ist passiert?

Sie kommen immer zur rechten Zeit.

Ein Einbrecher ist tot.

Drei sind auf der Flucht, Hermann ist im Krankenhaus.

Ich veranlasse Straßensperren...

Tun Sie das.

Wo soll ich jetzt frühstücken?

Ich habe nicht mal meinen Sohn angerufen.

Wir haben ihn informiert, keine Sorge. Sagst du mir, was passiert ist?

Ich hatte gerade aufgemacht.

Als sie reinkamen, merkte ich, dass es keine Stammgäste waren, ich...

Sie haben Kaffees bestellt.

Einer kam zur Theke.

Er zog eine Waffe raus.

Hat er etwas gesagt?

Was wollte er?

Ich weiß nicht.

Geld, nehme ich an.

Dann kam Hermann...

Er konnte nicht helfen.

Zieh das an.

Was ist das?

Was?

Das ist nichts, eine Erinnerung, an den Tag,

als Frau Moran nicht ins Altersheim wollte.

Verstehe...

- Hier, Laurène. - Nein, danke.

Ich will nicht, dass Villefranche zur Kriegszone wird.

- Okay, gehen wir? - Nein, Nounours...

Das steckst du auch weg.

Was willst du? Soll ich sie mit einem Drink empfangen?

- Camille? - Ja?

Du gehst ins Krankenhaus. Ruf an, wenn Hermann aufwacht.

- Okay. - Warte.

Schick das mit den anderen Proben ins Labor.

- Okay. - Danke.

Was machst du da?

Lass sie rein!

Im Eldorado wurde eingebrochen, es gibt einen Toten.

- Geht es Sabine gut? - Ja, sie war nicht dort.

Alle suchen die Täter. Wir nutzen das...

Florent?

Lastwägen sind nachts auf der D9 unterwegs.

Der Typ von der Raststätte schläft nie.

Er sagt, die LKWs fahren seit Wochen vorbei.

Sie haben kein Logo, keine Aufschrift.

Immer nachts.

Komisch ist, sie fahren nicht durchs nächste Dorf.

Sie verstecken sich also irgendwo im Wald.

Ja, aber die D9 ist ziemlich lang.

Gut...

Suchen wir die Orte in Zweiergruppen ab.

Wir müssen herausfinden, was die LKWs da suchen.

Cora, kommst du mit mir mit?

Wie geht es dir?

Sie haben mir den schönsten Angelerfolg versaut.

- Ja. - Was machst du?

Ich gehe mit euch mit.

- Alles okay? - Ja.

Warum auch nicht? Bin ich etwa zu alt?

Bist du verletzt?

Ich habe nicht gesehen, dass es vier waren.

Sag den anderen, sie sollen aufpassen.

Diese Typen sind wirklich gefährlich.

Glaubst du, dass die vier Typen nur in eine Bar einbrechen wollten?

Ich weiß nicht, aber wir suchen seit zwei Stunden.

Vielleicht sind sie schon abgehauen.

Was sind das für Proben, die du Camille gegeben hast?

Nichts.

Nichts...

So wie deine nächtlichen Ausflüge, ja?

- Darüber wird nicht geredet. - Okay.

Auf jeden Fall...

wenn du mal darüber reden willst, bin ich für dich da.

Was ist das für eine Karre?

Was?

Ist das dein neues Auto?

Ich hatte keine Wahl.

Du lässt die Verbrecher herumlaufen...

Wir ermitteln. Du musst uns Zeit lassen.

Wir haben andere Probleme.

Wissen wir, wer das war?

Nein, wir wissen nicht viel.

Sollte ich mich darum kümmern?

Was soll das heißen?

Man muss ihnen zeigen, wo sie sind.

Eure Uniform hindert euch, manche Dinge zu tun, nicht?

Gut, ich weiß nicht, ob ich das verstehen will.

Geh heim, sie sind vielleicht noch in der Gegend.

Tatsächlich?

Der tote Einbrecher war polizeibekannt.

Hector Vasquez.

Na also, da haben wir mal Glück.

Freuen Sie sich nicht zu früh.

Kennen Sie ihn?

Er gehörte zu Rico Bellesteras Bande.

Die war vor einem Jahrzehnt sehr aktiv.

Überfälle an der Côte d'Azur gehen auf ihr Konto.

Das lernen Staatsanwälte im Studium.

Sie wurden nie geschnappt?

Doch, sie mussten eine lange Strafe absitzen.

Ihr Boss, Rico, ist vor zwei Wochen aus dem Gefängnis ausgebrochen.

Bei einem Transfer...

Er hat zwei Wächter ermordet.

Ich glaube, wir sind im Stress.

- Glauben Sie, die Steiners... - Hören Sie auf mit den Steiners.

Sie haben nichts damit zu tun.

Schön. Nichts gegen Ihre charmante Kleinstadt...

Aber diese Männer sind keine Touristen.

Scheiße, zu viele Pfade.

Wir finden die LKWs nie wieder.

Meckerst du immer so?

Was machst du?

Leg sie weg.

Das ist die Karre der Einbrecher.

Ich rufe die Gendarmerie.

Cora...

Steck das Handy weg.

Ich rede mit dir!

Ich bin auf Bewährung. Vergessen?

Willst du, dass sie jemanden ermorden?

Guten Tag, Frau Rogeon. Wie geht es Ihrem Mann seit letzter Woche?

Ich mache mir Sorgen.

Dieses Jahr ist die Grippe ziemlich grausam, hm?

Darf ich reinkommen?

Guten Tag, Herr Rogeon. Und?

Was ist los?

Geht es Ihnen nicht gut? Warten Sie...

Also...

das rast ja richtig.

Folge mir.

Moment. Er hat Herzklopfen...

Du verstehst nicht richtig.

Nimm deinen Koffer und lass ihn liegen.

Ach, die Liebe..

Und dabei heißt es, die Ehe sei altmodisch.

Sie sollten Liebesberater werden.

Gut...

Wie weit sind wir?

Wir haben das Auto dank eines anonymen Anrufs gefunden.

Sie haben einen Verletzten. Wir suchen Bauernhöfe und Scheunen ab.

Gut. Ich verhänge eine Ausgangssperre. Wir gehen besser kein Risiko ein.

Ich weiß nicht, ob die eingehalten wird...

bei dem ausschweifenden Nachtleben hier.

Aber... es ist eine weise Entscheidung.

Da sind wir uns ausnahmsweise alle einig.

Nein, nicht alle. Wir müssen herausfinden, was sie hier wollen, um sie zu finden.

- Statt allen Angst zu machen. - Ich will niemandem Angst machen.

Man soll mir nicht vorwerfen, nichts zu tun.

- Das ist alles. - Mach, was du willst.

Wundere dich nicht, wenn sich manche selbst verteidigen.

Ich muss die Kugel rausholen.

Das wollte ich Ihnen schon vorschlagen.

All diese Tätowierungen...

haben Sie eine Wette verloren?

Eins für jeden neuen Lebensabschnitt.

Etwas weiter links und mein Vater wäre getroffen worden.

Der Dreckskerl...

Er hätte es verdient.

Was ist los, Mann?

Lassen Sie mich mit der Knarre in Ruhe und helfen Sie mir.

Hier. Drücken Sie auf die Wunde. Jetzt.

Eins. Zwei.

Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben.

Scheiße, wer ist das?

Hast du ihre Karre versteckt?

Sieh nach!

- Guten Tag, Frau Rogeon. - Guten Tag.

Haben Sie drei Personen

und einen Verletzten vorbeifahren sehen?

Nein. Niemanden.

Wo ist dein Mann, Odette? Vielleicht ist ihm was aufgefallen.

Henri hat eine Grippe.

- Die ist dieses Jahr stark. - Oh ja...

- Gehen Sie zu Leila. - Ja, ich werde sie anrufen.

Gut.

Schließen Sie alle Türen zu. Man weiß nie.

Ruf uns an, wenn du etwas siehst, Odette.

- In Ordnung. - Danke.

Wer ist das?

Lucette!

Machen Sie die Taschenlampe aus?

- Stecken Sie das Gewehr weg! - Ja, und wenn jemand kommt?

Es ist niemand da. Gehen Sie schlafen.

- Gute Nacht. - Ja, ebenfalls.

- Weiß nicht, was ich noch sagen soll. - Ruf dir alles noch mal in Erinnerung.

Vielleicht war da ein Wort, ein Detail, irgendwas.

Was haben sie gesagt?

- Ich weiß nicht mehr. - Versuch es.

Sie sind nicht hier, um eine Bar zu überfallen.

Sie haben einen Ort erwähnt, aber ich bin mir nicht sicher.

Heinmetz, oder irgendwie so was.

Heinmetz, ja.

Wollten sie da hin? Kamen sie da her?

Ich weiß nicht, Laurène.

Ich weiß nicht mehr.

Ich dachte, ich würde sterben, verstehst du?

Es tut mir leid.

Warum machst du das?

Los, komm...

Schon gut, sie ist nicht kaputt.

Es ist nicht schlimm.

Du drückst mich zu stark.

Sie ist nicht schuld.

Sie ist nervös.

Wir sind gerade alle etwas nervös.

Versetz dich in ihre Lage...

Es geht uns ganz gut.

Es ist wichtig, durchzuhalten.

Wie geht es ihm?

Angeblich nervt er alle. Dann geht es ihm wohl ganz gut...

Hast du was über Heinmetz?

Ich habe nichts gefunden. Nicht mal ein Dorf oder einen Teich.

Ich habe alle Schreibweisen probiert.

Ich habe da vielleicht etwas.

Ich habe die Akte von ihrem letzten Verbrechen,

bevor sie verhaftet wurden, sie hatten einen Panzerwagen.

Angeblich konnte einer der Einbrecher entkommen.

Das Geld wurde nie gefunden.

Vielleicht suchen sie das Geld?

Hier in Villefranche?

Es könnte jeder sein,

ein Nachbar, ein Freund...

Sicher um die vierzig... städtisch...

Einer, der nicht unbedingt nach Villefranche passt. Ich denke...

Nein... Ich bin Staatsanwalt.

Er muss vor zehn Jahren gekommen sein, als die anderen verhaftet wurden.

Wir könnten es mit dem Meldeamt probieren?

Fangen wir mit Heinmetz an, man weiß nie.

Es tut mir leid. Ich muss gehen.

Wenn ich meine acht Stunden Schlaf nicht habe, bin ich zu nichts fähig.

Gute Nacht.

Danke, dass Sie mir geholfen haben.

Es geht mir viel besser.

Ich habe alles stabilisiert und zugenäht.

Aber es ist ziemlich schlimm. Sie sollten ins Krankenhaus gehen.

Ich hatte kurz das Gefühl, ich würde sterben.

Ich habe Bäume gesehen.

Ein bisschen wie die Bäume hier draußen.

Mir machen all diese Bäume Angst.

Ich bin nicht in einer solchen Gegend aufgewachsen.

Ich bin fast froh, hier gelandet zu sein.

Sind Sie...

zufällig hier?

Das geht Sie nichts an.

Ich will Sie nicht umbringen müssen.

Warum machst du das alles?

Um die Nacht mit Frauen im Wald zu verbringen.

- Was meinst du wohl? - Nein, im Ernst...

Was bedeutet Arduinna für dich?

Sieh dir an, was um uns herum passiert.

Arduinna ist...

die einzig richtige Antwort.

Wird die Natur angegriffen, wehrt sie sich.

Dieser Widerstand sind wir.

Ich glaube, das ist den Steiners egal.

Mach dir keine Sorgen um die.

Die freuen sich.

Die Tochter vom Bürgermeister ist verschwunden.

Ja, ich weiß.

Das weiß jeder.

Angeblich ist sie weggelaufen.

Glaubst du, dass das stimmt?

Warte auf mich!

Roman! Roman!

Ist was dabei herausgekommen?

Nein, nichts.

Ich weiß nicht, ich habe aussortiert...

vielleicht hat er Namen gewechselt.

Nounours...

Wach auf!

- Ich habe nicht geschlafen. - Doch.

Nein, ich schlief nicht.

Du hast geschlafen.

Du musst dich umsehen.

Ruf mich an, wenn du was hast.

Moment, die kennen praktisch alle.

Sieh mal, da ist Paul...

Vielleicht hat er Dummheiten gemacht, bevor er zur Feuerwehr kam.

Ich habe nicht geschlafen.

Neue Uhr?

Was?

- Sie ist hübsch. - Danke.

- Ist sie von Léa? - Ja.

- Es läuft besser zwischen euch. - Ja.

Das ist gut.

Wenn Marion wieder da ist, ist es besser, wenn ihre Eltern zusammen sind.

Was machst du da?

Können wir kurz reden?

Ich habe keine Zeit.

- Sind deine Frau und Kinder nicht da? - Nein.

- Ist das ein Witz? Es ist 7 Uhr. - Nerv mich nicht, Nounours.

Was ist das Problem? Wo sind sie?

Sie sind vor einer Woche zu ihrer Mutter. Warum?

Dann hast du deine Ruhe, wenn deine Freunde kommen.

- Hm? - Was?

Was meinst du?

Und deshalb hast du die Spuren verwischt.

Um Zeit zu gewinnen.

Du glaubst, ich kenne sie? Du spinnst.

Weiß nicht, wo hast du vor Villefranche gewohnt?

- In La Réunion. Prüfe es ruhig. - Als ob ich Angst davor hätte.

- Ich bin nicht fertig mit dir. - Nounours, lass mich in Ruhe.

Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Ich habe nichts mit ihnen zu tun.

- Okay? - Schon gut.

Was hast du?

Zur Zeit ist die Hölle los.

Hat es mit Valérie zu tun?

Hast du eine andere?

Ja, ich denke an jemanden.

Wie geht es Hermann?

Der ist robust...

Das geht schon.

Hast du Leila heute gesehen?

Nein, heute noch nicht.

Sie hat wieder einen Traummann getroffen.

Wenn hier Ausnahmezustand herrscht.

Das ist typisch.

Was ist das?

Laurène...

Nur du tust so, als ob nichts wäre.

Was schlägst du vor?

Dass wir uns bewaffnen und verbarrikadieren?

- Das ist keine Lösung. - Hör auf.

Du trägst nicht mal eine kugelsichere Weste.

Wir verteidigen uns nur.

Wenn man eine Waffe hat,

- wird man eher angegriffen. - Ach komm...

Seit wann ist Anna da?

Ich weiß nicht... seit etwa zehn Jahren. Warum?

HEINMETZ

Ich muss Ihren Verband wechseln.

Es ist besser, wenn du hier bleibst und wir sie holen.

Okay.

Ich habe drei Adressen.

Fangen wir mit der ersten an...

Ich mache es. Erklären Sie es mir.

Nein, ich mache es.

Haben Sie jemanden?

Was meinen Sie?

Na ja... einen Mann? Kinder?

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Nein, niemanden.

Warum?

Was weiß ich...

Er hat mich wohl nicht gefunden.

Wer?

Der Märchenprinz.

Wirklich?

Ja, wirklich.

Ich will keine jämmerliche Beziehung.

Ich will etwas Verrücktes erleben.

Mit Feuerwerk und Happy End.

Und Sie?

Früher, ja. Es war eine schöne Geschichte.

Aber im Gefängnis ist es schwer...

Als ich rauskam, war sie schon...

tot.

Gehst du irgendwo hin?

Quentin ist bei einer Freundin, ich bringe ihm Sachen...

Du hast mich mit Heinmetz gut verarscht.

Was? Ich verstehe nicht...

Warum taucht dein Name beim Meldeamt nicht auf?

Was hat das damit zu tun?

Ich wurde überfallen und du verhörst mich,

als ob ich etwas verbrochen hätte.

Laurène, ich bin es, Anna.

Wenn ich Rico und seine Bande erwähne, erinnerst du dich dann?

Was redest du da?

Alles okay?

Ich glaube, wir müssen reden.

Geht es Ihnen gut, Major?

Als ich Rico kennenlernte, war ich sehr jung,

ich war hilflos.

Ich hatte das Gefühl, einen Engel zu treffen.

Er sah gut aus.

Für ihn war alles einfach...

Und er hatte Geld.

Was machen die? Das ist nicht normal.

Sie sollten sich nicht aufregen.

Es ist sowieso bald vorbei.

Und was ist danach?

Was machst du?

Hören Sie auf.

Ich habe nicht gemerkt, wie gewalttätig er war.

Ich habe nichts getan! Hilfe!

Verdammt! Halt die Fresse!

Verdammte Hure!

Du wolltest mich nur ablenken, hm?

Ich hätte alles für ihn getan...

Und dann wurde er immer aggressiver...

Rico wollte immer mehr.

Ich hatte Angst...

Ich suchte einen Ausweg.

Also bin ich abgehauen.

Du hast die Sache mit dem Panzerwagen genutzt...

Ja.

Ich bin viel umhergefahren...

wochenlang, dann landete ich hier,

ich weiß nicht, warum...

aber ich fühlte mich wohl.

Ja, das ist wirklich seltsam.

Sabine bot mir eine Stelle an, ohne Fragen zu stellen. Ich bin geblieben.

Ein schönes Märchen...

Fehlt nur noch der Schatz.

Erzählen Sie uns doch vom Geld.

Welches Geld? Ich habe nichts mitgenommen.

Rico hat es sicher.

Warum ist er dann zurück gekommen? Wegen dir?

Ich war schwanger, als ich ging.

Er ist wegen seinem Sohn hier.

Weiß er, wo Quentin ist?

Natürlich nicht.

Er hat mein Handy genommen. Da ist die Adresse drin.

Helft mir. Hilfe!

Das Kennzeichen, das du gestern notiert hast...

Es gehört zum Lastwagen einer Transportfirma.

Und ratet mal was.

Sie gehört den Steiners.

Sie haben sie vor drei Jahren aufgelöst.

Die Firma hatte ein Lager außerhalb der Stadt.

Es wird sicher nicht mehr genutzt, aber ich kann es finden.

Glaubst du, dass die dorthin gehen?

Das gibt es nicht.

Du hast es genommen.

Glaubst du, sie sind nicht bewaffnet?

Was willst du damit machen?

Was meinst du wohl?

Was machen sie?

Weiß nicht, aber wenn sie es nachts machen, ist es verdächtig.

Die gehören zu den Steiners...

Das sieht nach giftigen Mitteln aus.

Los, komm.

- Cora? - Ja.

Lass ihn!

Lass mich los!

Was macht ihr hier?

Was wollt ihr?

Jungs!

Steht auf! Ihr kommt mit mir mit.

Was machen die Steiners mit diesen Fässern?

Fresse!

Wissen Sie... dass sie die Tochter des Majors ist?

Halt die Fresse!

Cora!

Renn!

Du kannst reden.

Ich werde dir nicht wehtun.

Du heißt Quentin, nicht?

Ich habe viel zu erzählen.

Es war eine lange Reise bis hierher.

Aber ich wollte dich sehen.

- Ich wollte dir sagen... - Ich will meine Mama.

Was machen wir jetzt?

Wir rühren uns nicht. Der Kleine ist bei ihm.

- Anna! - Geh nicht hin!

Warum hast du mir das angetan?

Wir haben es probiert, Rico...

Wir haben es probiert.

Du kannst mit uns mitkommen.

Ich kenne dich gut...

Sag mir nicht, dass du mit deinem Leben zufrieden bist.

Wir machen es wie früher... wir leben in vollen Zügen.

Es wird wie früher. Komm...

Mama.

Lass ihn gehen.

Verdammt, er ist mein Sohn!

Du machst ihm Angst!

Was hast du vor?

Du bist verletzt, du kannst nirgends hin.

Sieh doch! Es ist vorbei!

Es ist vorbei.

Wir fahren ins Krankenhaus. Seine Wunde sieht übel aus.

Hoffentlich macht er meine Sitze nicht schmutzig.

Ihr Kaff ist hart.

Härter als ich auf jeden Fall.

Ich habe eine Ärztin von hier getroffen.

Sie ist auf einem Bauernhof... bei zwei Alten.

Die... Rogeons, glaube ich.

Verdammt...

Warum? Sagt dir das was?

Diese Bäume haben wirklich etwas...

Sie waren vor uns da.

Sie sehen zu, wie wir uns abmühen. Vielleicht finden sie es witzig.

Sie sterben... im Stehen.

Beeil dich!

Das... ist der perfekte Ort...

ich bleibe... bei den Bäumen.

Bleib stehen.

WILLKOMMEN IN VILLEFRANCHE

Ich freue mich, dass das Leben normal weitergeht.

Nur für Anna nicht. Sie haben sie vorgeladen.

Ich mache meine Arbeit.

Sie muss sich für ihre Taten verantworten.

Ich kümmere mich in drei Wochen darum.

Warum so spät?

Weil die Überfälle, an denen sie beteiligt war,

in drei Wochen verjährt sind.

- Sie haben doch ein Herz. - Sie brauchen mich nicht zu beleidigen.

Sie macht mein Bett, da schicke ich sie nicht ins Gefängnis.

Ich habe das bei den Proben gefunden.

Das ist nichts, nur ein Einbruch.

Innerhalb von drei Jahren

haben Sie sechs Mal heimlich Proben machen lassen.

Wenn ich die hier genehmigen soll,

müssen Sie mir das erklären.

Vielleicht könnten wir auch über Ihren Unfall reden,

vor 20 Jahren, im Wald.

Ich habe die Arztberichte gelesen.

Die Abdrücke an den Handgelenken,

die Finger wurden von einem metallischen Gegenstand durchgeschnitten...

Das ist kein Unfall.

Von wem sind diese Proben, Major?

Von dem, der mich vor 20 Jahren entführte.

Und der Marion gefangen hält.

Hier...

machen die Leute gerne den Wald verantwortlich

für alle Schweinereien, die dort passieren.

Es mag stimmen.

Aber da ist noch was anderes.

Jemand versteckt sich dort, und zwar schon lange.

Haben Sie ihn gesehen?

Nein.

Ich erinnere mich kaum an etwas.

Ich habe seine Gegenwart in den letzten Jahren öfter gespürt.

Bei einem halben Dutzend Einbrüchen...

wurden Medikamente gestohlen.

Ich nehme an, er holt sie sich, wenn er krank ist.

Und jetzt habe ich sein Blut!

Moment, wir reden hier von einem... Wilden, ja?

- Im Ernst jetzt? - Eher von einem Waldmenschen.

Ein Waldmensch...

Das wird immer besser.

Wenn Sie erlauben, mache ich jetzt meine Arbeit.

Untertitelung von: Maria Di Palo

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