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Original subtitles

Musik f�r Millionen (1944) dTV - WDR - 11. Oktober 2012

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Musik

So, hast du alles? - Ja, danke, Onkel.

Sitzt mein Hut gerade? - Pr�chtig, gn�dige Frau.

Wollen wir mal sehen, ob deine Schwester da ist.

Nat�rlich. Ich kenn doch meine Schwester.

Dann gib Acht, dass wir sie nicht verpassen.

Da ist sie, mit dem blauen Hut. Barbara!

Barbara!

Musik

Musik

Du warten auf wen?

Du taubstumm?

Ich spreche nicht mit Fremden. - Ich kein fremder Leut.

Ich hier wohnen mehr als 20 Jahre.

Musik

Wartest du auf jemand? - Wartest du auf jemand?

Die sitzt wohl auf ihren Ohren.

Hast du nicht einen Zettel dabei, wo draufsteht, wo du hingeh�rst?

Kinder reisen nicht mehr so altmodisch. - Verzeihung.

Die hat einer hier ausgesetzt. - Da ist sie ja. Ach, Kindchen.

Dame geholt, um zu helfen. - Daf�r bin ich angestellt.

Sie sprechen kann, sie mit laut beleidigen.

Die Kleine ist verlorengegangen, aber sie will nicht sprechen.

Nichts Neues, kennen wir. Wir wollen mal sehen.

Wartest du auf jemand? - Er guter Onkel Polizist. - Was hast du da?

Geht weg, lasst mich in Ruh. - Sprechen kann sie.

Wartet sie auf jemand?

Ich glaube, ich muss sie einsperren. Kommen Sie mit.

Nein, ich warte auf meine Schwester und bleibe hier sitzen.

Du wartest auf deine Schwester. - Wo wohnt sie? - Wei� ich nicht.

Was macht sie in New York?

Vielleicht ist die Kleine falsch ausgestiegen.

Das ist meine Schwester. - Sieht wie ein Mann aus.

Der steht davor. Barbara steht dahinter.

Da sehen Sie die Frisur. - Ohren auch zu sehen.

Hilft uns weiter.

Ich setz mich morgen mit dem Orchester in Verbindung.

Warum erst morgen?

Die spielen heute Abend in der Symphony Hall.

Halt. Wo willst du hin? - In die Symphony Hall.

Moment mal. Willst du dich unbedingt verlaufen?

Musik: Antonin Dvorak "9. Sinfonie e-Moll"

Ich will zu meiner Schwester. - Dass du dich nicht von der Stelle r�hrst!

Musik

Musik

Musik: Antonin Dvorak "9. Sinfonie e-Moll"

Mike!

Oh.

Mike.

Bist dus wirklich? Es ist kaum zu glauben.

Wo kommst du her?

Hast du Tante K�thes Brief nicht gekriegt? - Nein.

Du solltest mich vom Zug abholen.

Miss, h�ren Sie... - Das Publikum ruft nach Ihnen.

Aber...

Ist er b�s? - W�r beinah zu verstehen.

Ich bin froh, dass du da bist.

Wollen Sie den Strolch behalten? - Das k�nnen Sie mir glauben.

Lassen Sie das Kind nicht wieder allein spazieren gehen.

Sie wird nicht einen Schritt tun. Hast du Angst gehabt? - Was?

Ich hab doch immer meinen Talisman bei mir.

Der Heilige Christophorus.

Vielleicht war es gut, dass ich ihn ein bisschen unterst�tzt hab.

Sie waren so nett, danke.

Vielen Dank f�r Ihre Bem�hungen. - Nichts zu danken.

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen. Danke.

Machs gut, Mike. - Machs gut.

Na, was sagt man denn?

Bist du gro� geworden. Ein richtiger Riese.

Du bist dick geworden. (lacht) Na h�r mal...

Doch, du bist dick geworden.

Du bist genauso frech wie fr�her. Du hast wieder einen Zahn verloren.

Runtergeschluckt. (lacht)

So was.

Miss. - Bitte? - Kommen Sie in mein B�ro, sofort.

Stimmengewirr

So eine Blamage hab ich noch bei keinem Konzert erlebt.

Nicht aus dem Anzug springen.

Eine Zirkusnummer. Ein Kind kommt auf die B�hne, Schirm in der Hand.

Das Publikum kichert, sie h�rt auf zu spielen.

Steht einfach da. - Wer?

Die Bassgeige. Sie fliegt noch heute Abend.

Zack. Wir haben ja unser Br�tchen.

Wenn das Orchester zusammenbricht,

mach ich einen Verein f�r mich allein auf. - Das Orchester?

Wenn es so weitergeht, platzt hier der Laden.

Erst haben Sie sich Studowiski und Konstantinowksi gekrallt.

Dann Gaslimowitsch, Gammelstein und die... - Piccolofl�te.

Und dann den Brinkenheimer, Trappenborch, Petrokowski,

hoppla, hoppla, Pickelh�user und Murphy. - Murphy?

Wir haben einen Murphy? - Wir hatten.

Die Trommel haut morgen zur Marine ab.

Dann holen sie sich Lubinowksi und Donatelli.

Dann ist mit den Mannsbildern Essig. Dann schweigen alle Fl�ten.

Schlie�lich haben wir nur noch Weibsbilder.

Die holen sie sich auch noch. Was bleibt uns? Nichts.

Vielleicht die Notenst�nder.

Das ist der Moment, wo der Affe ins Wasser springt.

Sie holen die Frauen auch? - Uns kann es schnurz sein.

Sie sind ne Kanone, und ich brauch nen Abschluss.

Mr. Iturbi, ich bin ein guter Pianist.

Es gibt Leute, die behaupten,

ich w�r ein Virtuose, ein wahres Wunderkind.

Sie wollten mich sprechen? - Oh ja, Miss...�h... Wie ist Ihr Name?

Ainsworth. Barbara Ainsworth. - Miss Ainsworth. - Mrs. Ainsworth.

Gute Nacht Mrs. Ainsworth.

Danke, Andy. Das werd ich dir nie vergessen. - Was?

Du hast das in Ordnung gebracht. - N Dreck hab ich.

Einer muss da sein, der das Orchester zusammenh�lt.

Aber auf Babys war ich nicht gefasst.

Auf Einberufung war ich gefasst, auf Blaue Montage.

Aber auf Babys nie im Leben.

Ich habe kein Orchester mehr, ich habe einen Kindergarten.

Dabei k�nnt ich als Klavier-Virtuose l�ngst Million�r sein.

Geld allein macht nicht gl�cklich. - Nein, aber es beruhigt.

Mit dieser Beruhigung k�nnt ich diesen Kindergarten

an den Nagel h�ngen.

Mike, ich muss mich umziehen.

Gute Nacht Andy. Ich dank dir. - Nacht.

Ich kann Sie auch nicht ausstehen.

Kinder, heut m�cht ich ein Rendezvous haben.

Hat er getobt? - Nein. - Was hat er gesagt? - Nichts.

Hat er auf die Pauke gehauen? - Andy hat abgeklopft.

Kuckuck. - Ja?

Das ist Mike, meine gro�e Schwester aus Connecticut.

Du warst der Knalleffekt des Abends.

Das Publikum war ganz verr�ckt nach dir. - Danke sch�n.

Ich hab ein Rendezvous. K�sschen, S��e.

Nehmt mein Cello mit nach Hause.

Wie schafft sie das blo� immer? - Die kennt den Dreh.

Sie ist der personifizierte Triumph des Fleisches �ber den Geist.

Bleib hier, ich bin gleich zur�ck. - Gute Nacht Barbara. - Nacht.

Ein neues Foto von Joe. - So neu ist das nicht.

Es ist aufgenommen, als er auf Urlaub war.

Jetzt hat er schon 2 Winkel.

Hoffentlich schickt er mir die Andenken, die ich haben wollte.

Das japanische Schwert.

Dazu wird er keine Zeit haben. Die haben allerhand zu tun.

Seit du mit ihm verheiratet bist, schickt er mir nichts mehr.

Er hat wohl keine Beziehung mehr zu mir.

Ich werd ihm die Leviten lesen, morgen schreib ich ihm.

Schreibst du ihm jeden Tag? - Ja.

Und er dir auch? - Nein.

Seit er an der Front ist, nicht mehr. - Aber jede Woche?

Zuletzt nicht mehr. - Jeden Monat? - Ja, ungef�hr.

Wann zum letzten Mal? - Vor ein paar Wochen, das geht noch.

Du hast keine Ahnung, wie lange ein Brief aus dem Pazifik braucht.

Und dann die Japse.

Ich glaube, die lassen ihn nicht in Ruh.

Warum ist Tante K�the in Chicago ausgestiegen?

Sie will da Onkel Jack in der Tankstelle helfen.

Warum bist du nicht bei ihr geblieben?

Ich wollte dich besuchen. Du hast mir gefehlt.

Du mir auch, �ffchen.

Barbie? - Was denn?

Hab keine Angst um Joe. Ich werde f�r ihn beten.

Ich hab keine Angst um ihn.

Ich werde zum Heiligen Christophorus beten, der wird aufpassen auf ihn.

Wer ist das? - Ne Art Nikolaus. - Jawohl.

Das ist auch einer mit nem Bart.

Babs, was hast du? - Nichts. Schon gut.

Soll ich dir Wasser holen? - Nein, danke.

Was ist los? Was ist los mit ihr? - Gar nichts. Bestimmt nicht.

Wenn man stundenlang hinter der Bassgeige stehen muss,

wird man manchmal m�de.

Dann geh doch hinaus.

Wenn die anderen so laut spielen, h�rt dich keiner.

Wo bringen wir Mike unter? - Wir nehmen sie mit zu uns.

Klar, Mrs. McGuff kann uns den Buckel runterrutschen.

Ihr wisst doch: keine Hunde, keine Kinder.

Wir sagen, sie ist ein Liliput. - Das schaukeln wir schon.

Tut mir leid, dass ich euch solche Umst�nde mache. - H�rt euch das an.

Du bist das s��este Gesch�pf, das ich je gesehen hab. Klopfen

Miss Wilson, bitte.

Marie, dein Onkel ist hier. - Onkel Ferdinand?

Oh, du bist wieder drau�en?

Ich war den ganzen Winter drau�en, in Florida.

War in bester Gesellschaft dort.

Ich dachte, du h�ttest 6 Monate gekriegt. - Es waren 3.

Es war ein Justizirrtum.

Ich hoffte, du w�rdest dich dran gew�hnen. - Hm?

Sei mir nicht b�se, aber alles, was ich dir leihen kann, sind 5 Piepen.

Ich muss nen Pelzmantel abstottern. - Pelzmantel?

Junges Ding wie du? Aus so ner kr�ftigen Familie?

Geht nicht n klitzekleiner Zehner? - Im Augenblick nicht.

Aber du kommst ja wieder.

Wenn Frauen sich Pelzm�ntel kaufen, m�ssen M�nner drunter leiden.

Muss ich eben leiden.

Na, Bischof, wie wars in Florida?

Sehr einsam ohne mein Holdchen, mein Goldchen.

Ich seh dich bald wieder. Gut Nacht zusammen.

(alle) Gute Nacht.

Ich habe noch ein Gesch�ft zu erledigen.

Warum muss der immer hier aufkreuzen?

Sie sollten ihn wieder einstecken. - Tun sie auch.

Musik

N�chstens bringst du auch noch das Klavier mit. - Psst.

Komm rein, Mike.

Blinder Passagier.

Das ist ein Wolkenkratzer. - Nein, ne Drachenh�hle, gib Acht.

Was ist das? - Meine Klarinette, Moment. - Fang, Puppe.

Du Trampel!

Oh. Meine Klarinette. Habt ihr das gesehen?

Das Erbst�ck von Opa. So was hab ich noch nicht gesehen.

Eine angeerbte Klarinette auf den Boden zu werfen.

Die ist kaputt. H�rt doch.

schiefer Ton

Verzeihung. Ich dacht, sie w�r kaputt. - Kinder!

Los, �ffchen, lauf.

Wo soll ich denn hin? - Zeig ich dir.

Was macht ihr? Nehmt R�cksicht auf Jessie.

Schl�ft die auch nachts? - Ich kriege keine andere.

Ich bin auf Jessie angewiesen.

Ihre Majest�t, das Dienstm�dchen.

Was sein hier wieder los? - Nichts, Jessie.

Gehen Sie wieder zu Bett. M�chten Sie ein Schlafmittel? - Nein.

Oder einen Tritt in den Allerwertesten?

Noch mal so ein Theater und ihr fliegt alle raus.

(alle) Gute Nacht. - Macht, dass ihr raufkommt.

Keine Post f�r mich gekommen?

Nein, nur ein Haufen Zeitschriften.

Halt!

Ja.

Da war ein Brief dabei. - F�r mich?

Moment... Ja, der war f�r Sie. Wo hab ich ihn hingelegt?

Ein Feldpost-Brief. - Vom Joe. - Wie sch�n.

Wo kann er denn sein?

Ich mein, ich h�tte ihn auf den Schreibtisch gelegt.

Sie m�ssen ihn finden, Mrs. McGuff.

Ich hab ihn gleich auf Ihr Zimmer gebracht.

Langsam, langsam.

Musik

Oh.

Was schreibt er? - Gehts ihm gut?

Ich les ihn euch vor.

Hier steht:

"Liebe Barbara. Ich schicke n�chsten Samstag Mike zu dir.

Der Zug muss 8:15 Uhr im Bahnhof einlaufen."

Mike kommt heute.

Erinnert mich, dass ich sie abhole.

Das ist der Brief von Tante K�the.

Die alte Kuh hat gesagt, es sei Feldpost.

Sie h�lt das f�r nen Feldpoststempel.

Herrgott, bin ich aus der Puste.

M�chte ihr den Brief um die Ohren hauen.

Davon sieht sie auch nicht besser.

Mike, jetzt kommst du dran. Schuhe ausziehen.

Wir gehen gleich r�ber. - Meine F��e sind schon ganz hei�.

Wo soll Mike schlafen? - Bei mir.

Das ist nicht dein Ernst. - Ich hab Platz genug.

Anita, wie ist es mit deinem Sofa? - Sie liegt m�uschenstill.

Ich schnarch. - Es wird geliefert, ein Sofa.

Alle mithelfen.

Wo willst du hin? - Mit anfassen. - Das wirst du bleiben lassen.

Du wirst kein Sofa tragen, verstanden?

Los, k�mmere dich um Mike.

Babs, warum sind die alle so um dich besorgt?

Die haben mich gern.

Wir m�ssen ein Versteck suchen, falls Mrs. McGuff raufkommt.

Ich kann noch gar nicht richtig schnaufen.

Ich bin gleich zur�ck. Ich zieh ein anderes Kleid an. Das ist so eng.

Musik

Barbara!

Babs ist was passiert. - Wo ist sie? - Da drin.

Ruft n Doktor. - Sofort. Sofort.

Haben die Sie geholt? - Moment.

Puls ist in Ordnung.

Tut mir leid, dass Sie gest�rt worden sind.

Das ist nicht schlimm. Nur... Na ja, meine Beine wollen nicht mehr.

Dagegen soll Kurzwelle gut sein.

Kurzwellen imponieren meinen Beinen nicht mehr.

Holt mal n Glas Wasser. - Gleich.

Da redet man immer von dem schweren Leben der Land�rzte.

Sicher, stimmt ja auch.

Die brauchen nicht ihr halbes Leben in Treppenh�usern herumzukraxeln.

1. Stock, 2. Stock, 3. Stock und so weiter.

Rauf, runter, rauf, runter. - Das muss m�de machen.

Fr�her bin ich manchmal das Treppengel�nder runtergerutscht.

Sie m�ssten mal ausschlafen.

Wie, wenn das Telefon die ganze Nacht rasselt?

Kann ich erst, wenn die Jungs wieder da sind.

Dann werd ich die ganze Nacht wach liegen, weil ich warte,

dass das Telefon rasselt. - Darf ich? - Danke.

Sch�n artig und jeden Nachmittag ein Schl�fchen.

Vergessen Sie nicht das Kalzium. Gute Nacht. - Gute Nacht.

Und gute Besserung. - Es wird sich schon machen.

Herr Doktor. - Ja? - Was meinen Sie?

Alles in Ordnung. Kein Grund zur Beunruhigung.

So ne Ohnmacht ist in ihrem Zustand nat�rlich.

V.a. Ruhe, Schonung und jede Aufregung vermeiden.

Ihr m�sst sie ablenken.

Glaubt ihr noch an den Klapperstorch?

Gute Nacht. (alle) Gute Nacht.

Ihr seid mir sch�ne Trauerweiden. Mike auch.

Bestellt gleich n Kranz f�r mich mit "Ruhe sanft".

Ich bin kerngesund, hab normale Temperatur.

Ich wollt, ich h�tte auch mal normale Temperatur.

Musik

Herr Doktor.

Herr Doktor.

Herr Doktor. - Ja? Oh. Das bist du.

Was ist los mit meiner Schwester? - Gar nichts. Wie kommst du darauf?

Sie ist in Ohnmacht gefallen.

Es ist schon mancher in Ohnmacht gefallen.

Ich w�r selbst beinah mal in Ohnmacht gefallen. - Ulkig.

Sie wird ohnm�chtig und freut sich.

�ber so was freut sich ein Mensch doch nicht. - So, so.

Ich bin in Sorge.

Kannst du ein Geheimnis bewahren? - Ja. D.h. ich wills versuchen.

Du wirst bald Tante.

Ich? - Mhm.

Deine Schwester wird ein Baby bekommen.

Barbara? - Aber nicht weitersagen.

Ich sags nicht weiter. - Das ist unser Geheimnis.

In Ordnung? Gute Nacht.

Herr Doktor?

Ja.

Wird es ein Bub oder ein M�del?

Das kann man noch nicht sehen. Gute Nacht.

Musik

Babs? - Mike.

Ins Bett, sofort.

Erst muss ich dich was fragen. - Was denn?

Kannst du ein Geheimnis bewahren?

Ein Geheimnis? - Ein ganz gro�es.

Ich glaube schon, Mike.

Wei�t du...

Du wirst ein Baby bekommen.

Mike.

Wahrhaftig, Babs.

Du kriegst ein Baby.

So?

Ja, und das m�sstest du wissen. - Ja, woher wei�t denn du das?

�h.

Das ist n Geheimnis.

Sags ruhig, ich bin verschwiegen wie ein Grab.

Ehrenwort? - Ehrenwort.

Der Doktor hats gesagt. - Der Doktor?

Ich konnte es nicht verschweigen.

Ich bin froh, dass ich es nun wei�.

Bist du aufgeregt wie ich? - Furchtbar.

Und gl�cklich bin ich.

Bist du auch gl�cklich? - Unendlich gl�cklich.

Ich dachte, deine Krankheit w�rde besser werden, wenn du das w�sstest.

Du bist ja ein Wunder-Doktor.

Nun musst du schlafen und was Sch�nes tr�umen.

Das will ich tun.

Wird es ein Bub oder ein M�del?

Wei�t du das auch?

So was kann man noch nicht sehen.

Dann lassen wir uns �berraschen, ist auch sch�n.

Nacht �ffchen. - Gute Nacht Barbie.

Musik

Guten Morgen Barbara. - Guten Morgen Charlie.

Ist gut, Mike, lass nur.

Lass nur Barbara, das machen wir. - Sieht nur schwer aus.

Na sch�n.

Mike, verschwinde jetzt, geh in die Garderobe.

Aber ich muss auf dich aufpassen, Barbara.

Du willst nicht krank im Bett liegen, wenn das Baby kommt, oder?

(lacht) �ffchen, sei artig, geh schon, ja?

Wenn ich mich still in die Ecke setze...

Es wird Krach geben, wenn Mr. Iturbi dich sieht.

Kein Mensch soll mich sehen.

Ich lasse mich m�uschenklein werden.

Mike, S��e...

Immer muss man sich verstecken.

Wenn man aufsteht, muss man sich verstecken,

wenn man nach Hause kommt, muss man sich verstecken.

Wie ist Mike aus dem Haus gekommen? - Rausgeschlichen.

Das arme Kind, so fr�h?

Das macht ihr nichts.

Die geht in die Kirche und betet.

Bis ich sie abhole, sie betet gerne.

Danke sch�n. - Schon gut.

Musik

(singt) * Nach Toscanini und Iturbi komme ich.

Denn ich bin eine Klasse f�r mich. *

H�rt mal zu, passt mal auf.

Ich bin ein Genie, ein Beethoven, ein dolles Ding.

Ich muss nur entdeckt werden.

Noch mal.

(singt) * Nach Toscanini und Iturbi komm ich.

Denn ich bin eine Klasse f�r mich. *

14 Tage her, ich br�tete �ber einem Werk,

kommt Iturbi zu mir und sagt:

Wie dirigiert man das Gebet einer Jungfrau?

Ich sagte: Puccini fortissimo, Ferruccio Busoni e pizzicato.

Da flogen ihm die Schuhe weg.

(singt) * Nach Toscanini, Iturbi, komme ich.

Toscanini, Iturbi, die haben was drauf.

Da kriegen sogar Taubstumme Tr�nen in die Augen.

Iturbis Trompeten sind die lautesten der Welt. *

Los.

Da wird die Milch in der Kanne sauer.

Ich will was S��es.

Ein Piccolo-Solo, zart wie Liebestraum.

(singt) * Tiribi, Tiribi, Tiribi.

Ja, ja, ja.

Tiribi, Tiribi, Tiribi.

Ja, ja, ja. *

Ich finds gro�artig.

Xylophon

Wer ist das gewesen?

Sie haben es n�tig, das ist mein Solo.

Donnerwetter, ich verbitte mir das.

Noch einmal so eine Sache...

...dann geht aber die Post ab.

Wenn er sich das noch mal erlaubt, werde ich unangenehm.

Ein Gl�ck, dass ich so n ruhiger Mensch bin.

(singt) * Nach Toscanini und Iturbi komme ich.

Was w�ren die Herren ohne mich?

Die Leute applaudieren, wenn wir dirigieren.

Toscanini, Itur... *

Es m�sste mal wieder gestimmt werden.

W�re notwendig.

Andy, Sie sind ein Virtuose, jetzt wei� ichs.

Das Einzige, was mir abgeht, ist Publikum.

Setzen Sie das Orchester in die Versenkung.

Knallen Sie Schweinwerfer auf mich.

Wenn ich fertig bin, wird ein Beifall dr�hnen,

wie die Posaunen des j�ngsten Gerichts.

Andrews, h�tte nie geglaubt, dass so was in Ihnen steckt.

Ja, ja.

N Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande.

Das Grieg Concerto, bitte.

Wir haben das Concerto schon gespielt.

Es war sehr gut.

Ein wenig hat gefehlt die Puissance.

Was Sie nennen Dynamik.

Wir m�ssen die St�ck probieren, auf Tournee ist wenig Zeit.

Au�erdem kommen diese neue Mitglied.

Andrews.

Bin ohne Lautsprecher zu erreichen.

Neue Mitglieder da? - Nur n paar, h�chstens.

Damen dabei?

Das wissen Sie, haben sie selbst ausgesucht.

Richtig, ich habe sie engagiert, 4 Damen.

Darf ich die Neuen bitten, aufzustehen?

Schon gut.

Danke sehr, danke sehr.

Meine Privatinitiative wird nicht gesch�tzt.

Sollen Sie sich Schimpansen ausm Zoo holen und hinter die Pulte setzen.

Jetzt das Concerto.

Konzentration, bitte.

In 4 Wochen beginnt die Tournee, wir m�ssen unser Bestes geben.

Allegro molto moderato.

Musik: Edvard Grieg "Pianokonzert in a-Moll, op. 16"

Was ist denn los?

Gar nichts, wir k�nnen warten, lass dich nicht st�ren.

Oh, bitte, Sie st�ren mich nicht.

Mike, Mike.

Andrews.

Holen Sie ihn. - Sofort.

Was hat das da oben zu bedeuten, wenn ich fragen d�rfte?

Ich habe einen Stuhl geholt, wollte ihn meiner Schwester bringen.

Warum?

Zum Draufsetzen.

Schon wieder dieser Fratz.

W�rdest du dich mit deinem Stuhl entfernen?

N�. - Was hei�t das, n�?

Das hei�t Nein. - Warum nicht?

Weil meine... - Mike.

Ich kann nicht dr�ber sprechen. - Warum nicht?

Es... - Bitte...

Es ist ein Geheimnis.

Geheimnis?

�berlassen Sie die mir, Mr. Iturbi, ich werde schon mit ihr fertig.

Einen Moment, Andrews.

Also gut, bring ihr den Stuhl.

Wirklich, Mr. Iturbi, das ist... - Setzen, setzen.

Widersprechen Sie bitte Ihrem Dirigenten nicht.

Das kapier ich nicht.

Jetzt kommst du dran. - Ich? Ja, du.

W�rdest du da runterkommen?

Wir m�chten weiter probieren.

Ja, ja.

Ich komme schon.

Ich bin platt.

H�r mal. Nimm da unten Platz.

Wenn es dir gef�llt, sagst du es uns.

Ja, gern.

Jetzt, meine Herrschaften, Buchstabe D.

Allegro a tempo.

Bequem so?

Ja.

Danke.

Allegro a tempo.

Musik: Edvard Grieg "Pianokonzert in a-Moll, op. 16"

Sag doch mal...

Musik: Edvard Grieg "Pianokonzert in a-Moll, op. 16"

Sag, was ist das f�r eine Geschichte mit dir und Mr. Iturbi?

Musik: Edvard Grieg "Pianokonzert in a-Moll, op. 16"

Aufpassen.

Hey, Vorsicht.

Habt ihr nie ne Harfe in der Hand gehabt?

Nee, sind ja keine Engel.

K�nnt ihr werden, wenn ihr nicht aufpasst.

So, das w�rs.

Nie mehr lasse ich was reinigen.

Wie dieses Kleid eingelaufen ist...

Ist nicht eingelaufen, dein B�uchlein ist dick geworden.

Wenn wir essen wollen, m�ssen wir uns beeilen.

Onkel Ferdinand sagt immer:

Komme nie zum Zug zu sp�t, hast du grad ein Ding gedreht.

Wo ist mein Schirm?

Klopfen Ich bins, Mrs. McGuff.

Kommen Sie rein.

Ich wollte fragen, soll was aufn Dachboden, solange ihr weg seid?

(alle) Nein, nein, danke, vielen Dank.

Vielleicht das Radio?

Ja, nehmen Sie es mit.

Gut, ich stelle es zu mir.

Wiedersehen Mrs. McGuff.

Kinder, ich habs im Kreuz.

Dieser Rheumatismus wird mich umbringen.

Wozu haben Sie Jessie?

Lassen Sie die was tun.

Die ist beim Mittagsschl�fchen.

Manchmal dauert das bis zum Morgen.

Ich muss noch die Diele sauber machen.

Komm raus, Mike. - Ich h�tte beinahe geniest.

Soll ich den Kasten auf den Boden stellen?

Nein, nicht n�tig.

Vielleicht nehmen wir ihn mit.

Wir h�ngen an diesem Ding, unser Talisman. - Das soll Gl�ck bringen?

Ja, ja.

Niesen

Gesundheit. - Danke.

Entschuldigt, dass ich Scherereien mache.

�ffchen, was ist mit deinem Hut?

Gehen wir zu Floria oder nicht? - Wir sind unterwegs.

Neues Fell.

Wem hast du das �ber die Ohren gezogen?

Jungen Nerzchen, Herzchen.

Oder alten Bibern.

Wenn ich die letzte Rate zahle, kriege ich auch meinen Pelz.

Was ist mit Mike? Wie lotsen wir die raus?

Daf�r habe ich n Dreh. Avanti, Senoritas.

Ihr 2 passt auf.

Sobald ihr das Zeichen kriegt, saust ihr los.

Geht zu Flori und schnappt n Tisch.

Wir nehmen das Gep�ck.

Wir sind startbereit.

Oh, mein Schirm.

Hier.

Mrs. McGuff, kommen Sie her.

Was ist los?

Ich will was f�r Ihr Kreuz tun.

Ich werde Sie massieren. - Oh nein, nein. Oh ja, ja.

Ich habe nur ein paar Minuten,

aber ich kann sie nicht in diesem Zustand lassen.

Haben Sie schon mal massiert? - Tausende.

Sie hat die Massier-Medaille.

Sie machts wundervoll, Mrs. Mc Guff.

Tuts auch nicht weh? - Nein, kein bisschen.

Die Luft ist rein.

Vorsicht, stolper nicht, Babs.

Kannst du Mrs. McGuff sagen, dass sie die Post nachschickt?

Bestimmt, ich sage es ihr.

Wir treffen uns bei Florio.

Knochenknacken

Sonst noch n Wunsch?

Eingeschlafen.

Die ist bedient.

Los.

Schnarchen

Kommt, los, los.

Wir m�ssen noch zu Florio.

Huch, oh.

Pst.

Du weckst ja Jessie.

Oh, ich habe Sie nicht gesehen.

468? - Ja, 468. Ich habe da n Telegramm.

Moment mal...

Ein Telegramm?

F�r Barbara Ainsworth, kennen Sie sie?

Sind Sie Barbara Ainsworth?

Nein, aber ich kann es annehmen. - Unterschreiben.

Vom Kriegsministerium.

Hab heut schon mehr davon gehabt.

Verzeihung, meine Dame.

Musik

Kriegsministerium.

Musik

Wer soll es ihr geben? - Niemand.

Wir m�ssens ihr geben.

Ich f�rchte, es passiert was mit dem Kind.

Vielleicht warten wir, bis das Baby da ist, �berlegt mal.

Wir d�rfen es nicht verheimlichen.

Wir m�ssten sie 4 Monate jede Sekunde bel�gen.

Ich kann es ihr einfach nicht geben.

Ich auch nicht. - Ich auch nicht.

Ich gebe es ihr.

Musik

Musik

Wo bleibt ihr?

Ich habe f�r alle bestellt, damit wir keine Zeit verlieren.

Gut so? - Wunderbar.

Mike konnte es nicht erwarten.

Eis habe ich beinah so gerne wie Barbara.

Kann ich servieren?

Na sch�n, Louie.

Bring mir noch ne saure Gurke. - Saure Gurke? Mhm. - Jawohl.

Ihr seid so sauert�pfisch.

Du wei�t, diese McGuff, die hats im Kreuz und ist n Kreuz.

Das ist nichts Neues. Was habt ihr?

Gar nichts, was sollen wir haben?

Larry Adler ist wieder da.

(alle) Hallo Larry - Hallo.

Wie gehts den Posaunen-Engelchen? - Ausgezeichnet.

Dachte, ihr w�rt auf Tournee?

Sind wir, auf dem Weg zum Bahnhof.

Ich auch, ich fahre wieder weg.

Neues Orchestermitglied? - Meine Schwester Mike.

Mr. Adler, der Harmonikaspieler.

Freut mich, Mr. Adler. - Ganz meinerseits.

Bei uns spielt jedes Kind Harmonika.

Nicht wie Mr. Adler, Mike.

Er hat schon mit Orchestern gespielt und ist ne Kanone.

Ich habe als kleiner Junge schon Preise gewonnen.

Ich habe geh�rt, deine Tourneen haben eingeschlagen?

Wo gehts hin? - Nach Westen.

In den Pazifik?

Ich wei� nicht. Sagen sie einem, wenn man da ist.

W�re wunderbar, wenn du Joe tr�fest.

Joe?

Der schuldet mir 4,55 Dollar.

Joe? - Ja.

Ich habe meine Harmonika f�r ihn kaputt gespielt.

Ich musste zum Abschied 100-mal dieses Ding spielen...

Clair de Lune? - Ja.

Bei jedem sah es aus, als wollte er dich vor Liebe fressen.

Sah es so aus?

Spiel es mal, Larry.

Clair de Lune? - Ja.

Nein, Barbara, nicht hier.

Jungs.

Kannst es Joe erz�hlen, wenn du ihn triffst.

Kann ich, wenn ich ihn treffe, im Pazifik.

Ihr macht mir Laune.

Ihr denkt wohl, der Pazifik ist n Ententeich.

Wirst nicht Tr�nchen vergie�en wie letztes Mal? - Habe ich nicht.

Nicht wieder tun? - Nein.

Ist euch nach Clair de Lune? - Wenns sein muss.

F�r n P�rchen.

Sie sitzt da, er wandelt 5.000 Meilen von hier unter Palmen.

Des-Dur. - Des-Dur.

Musik: Claude Debussy "Clair de Lune"

Bravo.

Bravo.

Na, was soll ich Joe sagen, wenn ich ihn treffe?

Komm, Mike, wir verpassen sonst den Zug.

Guten Abend Larry, vielen Dank. - Guten Abend.

Wiedersehen. - Wiedersehen.

Gute Nacht. - Machts gut, Kinder.

Hebs auf. - Ja, Elsie.

Bis sie ihr Baby hat.

Alles in der Falle, George? - Jawohl, alle schnurchi-schnarchi.

Weck mich nicht, bis ich wach bin.

Ich jetzt auch schnurchi-schnarchi.

Nur Sie wecken, wenn rufen Sie, jawohl.

Babs.

Mike.

Mike, geh sofort ins Bett.

Du weinst? - Ich weine nicht.

Du Armes. - Nicht, du sollst schlafen.

Ich kann nicht, ich wusste, dass du weinst.

Ich habe nicht richtig geweint.

Ich konnte einfach nicht schlafen.

Babs, wei�t du, weshalb ich gekommen bin?

Weshalb denn?

Ich wollte sagen, dass ich bei dir bleibe, bis Joe wieder da ist.

Joe kommt nie wieder, Mike.

Du musst so was nicht sagen.

So lange hat er nicht geschrieben.

Ich wei� nicht, wie lange.

Nicht mal zu meinem...

...Geburtstag.

Joe hat nie meinen Geburtstag vergessen.

Pass auf, morgen schreibt er.

Joe wird sein Baby nie sehen.

Wenn du so was sagst, wird der liebe Gott b�se.

Das darf man nicht, Babs.

Babs?

Ja, Mike?

Du brauchst nur beten, nur beten.

Dann kommt Joe zur�ck, bestimmt.

Alle Frauen beten f�r ihre M�nner.

Aber nicht alle kommen wieder.

Vielleicht haben nicht alle M�nner Frauen, die beten.

Beten allein bringt Joe auch nicht zur�ck.

So einfach ist das nicht.

Beten allein hilft nichts, Babs.

Du musst auch was daf�r aufopfern.

Davon halte ich nicht viel.

Wenn ich was vom lieben Gott will, bete ich und opfere Kuchen.

Oder... Oder...

Manchmal verzichte ich auf n Eiscreme.

Ich opfere ihn auf.

Ich hab nichts, was ich aufopfern k�nnte.

Ich habe nichts mehr.

Ich wei� nicht, was ich tun soll.

Sag es dem lieben Gott.

Erz�hl ihm deine Sorgen.

Er ist nett, er kann dir helfen.

Mike, ich bin kein Baby.

Was wei� Gott davon, wie einer Frau ist, wenn ihr Mann weg ist

und ein Baby kommen soll?

Davon wei� er nichts.

Vielleicht wird der liebe Gott auch Sorgen haben.

K�nnte sein.

Da muss man Geduld haben mit ihm.

Du musst ihn an Joe erinnern, Babs.

Ich habe nicht gebetet, seit ich aus der Schule bin.

Ich hab es verlernt. - Ach, du.

Du brauchst nur sagen, was du m�chtest,

du brauchst nur bitte sagen.

Aber...

Du sagst so ein besonderes Gebet.

Das brauchst du nicht.

Du brauchst nur zu ihm zu sagen:

Gib mir Joe wieder, bitte.

Sag auch, dass das Baby bald kommt.

Ich dachte, du betest zum Heiligen Christophorus?

Das tue ich, damit er F�rsprache f�r mich einlegt.

Ich kenne den lieben Gott nicht so lange wie er.

Hilft alles nicht.

Ich habe versucht, zu beten. - Hast du auch bitte gesagt?

Ich hole es nach.

Ich besch�tze dich, Barbie, bis Joe wieder bei dir ist.

Musik

Sag mal, was hast du mit ihm?

Musik

Mike, was machst du an meiner Tasche?

Sie ist mir... - Wo ist denn das...

Oh.

Rosi.

Bist du wahnsinnig?

Sie war an meiner Tasche.

Sie hat drin gest�bert.

Nicht wahr, ich habe sie aufgehoben.

Ich kann es nicht ertragen, wenn man in meinen Sachen w�hlt.

Weh getan? - Habe ich einen Bumser?

Wo? - Na hier.

Nein.

Dann bin ich heile geblieben.

Mike, es tut mir leid.

Ich kam rein und ohne dass ich es wollte, bin ich explodiert.

Ich bin n bisschen nerv�s.

Mike. - Ja?

Bist du noch b�se, Mike?

Ich bin noch nie mit jemand b�se gewesen.

Ich wusste nicht, was los war.

Wieder besser?

Ich glaube.

Ich muss mal rein. - Komm nur, Andy.

Hat jemand meinen Koffer gesehen?

Das Monstrum aus Elefantenhaut.

Steht nicht rum wie �lg�tzen, Bewegung, Bewegung.

Die machen Remmidemmi, da ist alles dran.

Essen, Tanzen. - Sind wir zum Tanzen engagiert?

Klar, ich wei�, was sich geh�rt.

Bewegung, meine Damen.

Musik

Etwas ganz Besonderes, f�r unseren Ehrengast.

Nein, danke, mir ist nicht nach Eiscreme.

Nehmen Sie das ruhig wieder mit.

Vielleicht Erdbeeren?

Nein, danke.

Mike, du isst doch gerne Erdbeeren?

Wie w�re es mit Tutti-Frutti?

Ich glaube, ich kann eins lockermachen.

Ich mache mir nichts aus Gefrorenem.

Sie hat so ne Art Fasttag heute.

Verzeihen Sie die St�rung.

Mike.

Nichts f�r ungut.

Wie hat dir das Konzert gefallen? - Laut, aber sch�n.

Die d�rfen Sie nicht reizen, die �bernimmt sonst das Kommando.

Mr. Andrews, genug zu futtern? - Die Autobusse schon da?

Machen Sie sich keine Sorgen.

Der Oberst m�chte Sie sehen. - Mich?

Er m�chte Ihnen f�r Ihren Anteil an dem sch�nen Abend danken.

Das Konzert hat den Jungs gefallen.

Ich habe nichts getan, ich W�rstchen.

Wir wissen, was Sie uns wert sind.

Bis dann.

Musik

Wie w�rs mit einem Solo, Mr. Iturbi?

Eigentlich nicht, der Abend geh�rt dem Orchester.

Ich m�chte nur der sein, der vorne steht und Fliegen f�ngt.

Warum so bescheiden?

Sie sind die Hauptperson. - Das ist �bertrieben.

Herh�ren.

M�nner.

Wir haben ein weltber�hmtes Orchester zu Gast.

Wir haben die Ehre, einen prominenten K�nstler zu sehen.

Einen K�nstler,

dessen K�nnen nur von seiner Bescheidenheit �bertroffen wird.

Bedauerlich f�r uns.

Er h�lt sich im Hintergrund und �berl�sst Ruhm den Anderen.

Am liebsten m�chte er sich verkriechen, um nicht aufzufallen.

Ich k�nnte mir denken...

Ich k�nnte mir vorstellen, wenn wir zeigen, wie dankbar wir sind,

m�ssten wir seine Bescheidenheit bezwingen.

Vielleicht bringen wir ihn damit ans Klavier.

Achtung.

Nun m�chte ich unseren Freund bitten, etwas zu spielen.

Ich brauche ihn nicht vorzustellen, er ist allen Musikfreunden bekannt.

Hallo Brown. - Herr Oberst?

Lotsen Sie den Mann da weg, aber nicht grob werden. - Jawohl.

Lassen Sie ihn spielen, er ist ein guter Pianist.

Chopins Et�den, aha.

Aha.

Hallo...

Das ist ja f�r 2 linke H�nde geschrieben.

Ich spiele meine eigenen Werke.

Was haben Sie herumzufummeln?

Das mache ich selber.

Der hat keine Achtung vor der Kunst.

Kein Wunder, bei der Nase.

Wenn ich so n Erker im Gesicht h�tte, lie�e ich ihn umbauen.

(singt) * Ein paar Geschichten, will ich von meinem Freund berichten... *

Entschuldigen Sie. - Unterbrechen Sie mich nicht.

(singt) * Er ist ein kluger Mann, der jedem Menschen helfen kann. *

Nanu, warum spielt ihr nicht?

Wann Feierabend ist, bestimme ich.

Verzeihung. - Bitte.

Abstand.

(singt) * Umbriago ist ber�hmt in ganz New York und in Chicago.

Umbriago

ist bekannt bis nach Santiago.*

Wenn er nicht, so was...

*...ist geschickt nach Kumbajago, denn so hei�t er.

Wenn du �rger hast und dir mal was nicht passt,

nur schnell ein Herz gefasst.

Chi... * Ja. Piano.

* Dann erscheint gleich mein Freund Umbriago.

Umbriago. *

Etwas mehr Saft, meine Herren.

* Umbriago.

Ist bekannt bis nach Santiago.

In... *

Gel�chter

Wir sind hier nicht im Wald.

Gel�chter

Noch einmal, dann hats gebumst.

* Alles wei� er.

Bitte schick nach Umbriago, denn so hei�t er.

In... *

Und wenn der ganze Schnee verbrennt, nach Hause gehen wir nicht.

* Schick ein Telegramm,

dann erscheint gleich mein Freund Umbriago.

Umbriago.

Ist ber�hmt in ganz New York und in Chicago.

Umbriago. *

Bist wohl wahnsinnig.

Dummer Kerl.

* Alles wei� er.

Bitte schick... *

Geh weiter, du verdeckst mich ja!

* Wenn und �rger hast... *

Ja, ja. Setzt euch hin, und er steht auf.

Geht weiter, du verdeckst mich.

* Schick ein Telegramm... *

Der macht mich weich, ich werde wahnsinnig.

Ich mach nicht mehr mit!

* Umbriago. *

Auf die andere Seite, los.

Weiter r�ber.

* Umbriago. *

Weiter r�ber. Pl�tze wechseln.

Nein, nein. Du musst dahin, er muss dahin.

Weiter r�ber. Noch weiter r�ber.

* Wenn du �rger hast und dir mal was nicht passt... *

Donnerwetter noch mal!

Macht nicht so n Krach.

* Schick ein Telegramm... *

Noch weiter r�ber.

Jetzt alle mitsingen.

(alle) * Umbriago. *

Alles aufstehen und mitsingen.

* Umbriago.

Ist bekannt bis nach Santiago.

Alles wei� er.

Bitte schick nach Umbriago, denn so hei�t er.

Wenn du �rger hast und dir mal was nicht passt,

nur schnell ein Herz gefasst.

Schick ein Telegramm,

dann erscheint gleich mein Freund Umbriago.

Umbriago.

Ist ber�hmt in ganz New York und in Chicago.

Umbriago.

Ist bekannt nach Santiago.

Alles wei� er.

Bitte schick nach Umbriago, denn so hei�t er.

Wenn du �rger hast und dir mal was nicht passt,

nur schnell ein Herz gefasst.

Schick ein Telegramm,

dann erscheint gleich mein Freund Umbriago. *

(Rosi summt eine Melodie)

(singt) * Ich tr�um,

ich w�r wie im Himmel.

Ich m�chte bei dir sein. *

(sie summt)

Was war das f�r ein Telegramm, Rosi? - Was? Telegramm?

Das, was du vor Mike verbergen wolltest.

Das hast du getr�umt.

Rosi, ihr verheimlicht mir was.

Babs bildet sich ein, wir verheimlichen ihr was.

Wirklich nicht, Babs.

Was ist los, Marie? - Ich kann dir gar nicht...

Ich begreif dich nicht. Es war Rosis Telegramm.

Was hat das mit dir zu tun? - Ich wei� nicht recht.

Ihr benehmt euch so eigenartig. Rosi ganz besonders.

Ich finde dich eigenartig.

Da war ein Telegramm, nicht? - Wirklich? - Ich wei� es.

Ich habs gesehen, wie dus verstecken wolltest.

Sch�n, da war ein Telegramm. Was hat das mit dir zu tun?

Du hast einen Mann, ich hab meinen Freund.

Du liest mir auch nicht vor, was er geschrieben hat.

Warum verlangst du es von mir?

Ihr k�nnt gern Joes Briefe lesen, wenn sie da sind.

Wenn ich mal nen Liebesbrief kriege, d�rft ihr ihn auch lesen.

Lassen wir das.

Da kommen sie ja.

Los, Bewegung. - Fass mit an, Tempo.

Immer langsam. N alter Mann ist kein Schnellzug.

Immer hereinspaziert, Herrschaften. Nur nicht so sch�chtern.

Umbriago.

Gute Reise gehabt?

Ist der Fl�gel f�r Mr. Iturbi da? - Ich hab ihn raufschaffen lassen.

Prima.

Bisschen Tempo. Prestissimo, meine Damen.

Immer raus in die Fr�hlingsluft. Hoppla, das war n H�hnerauge.

Die will wohl da �bernachten.

Jetzt muss ich wohl noch Kinderm�dchen spielen.

Pst.

Vielen Dank, Andy.

Lass mich tragen.

Zwecklos, sie zu beschwindeln. - Das hast du recht.

Wir m�ssen was unternehmen. - Schleunigst.

Hallo. Geben Sie mir den Schl�ssel zu dem Zimmer mit den 2 Betten.

Du tr�gst dich ein, ich werd sie raufbringen.

Eine Seele von Mensch, au�erdem h�bsch.

Viel zu h�bsch f�r ein Kinderm�dchen.

Warum bringt dich Iturbi nicht ins Bett?

Daf�r bin ich gut genug.

Ich kann dich ja hier rumschleppen. Pst.

Musst dir nichts bei denken.

Dar�ber brauchen wir uns nicht zu unterhalten.

Du sollst schlafen. Nun schlaf sch�n.

Danke sehr.

Was sollen wir tun?

Man m�sste nen General dazu rumkriegen, ihr zu sagen,

dass Joe lebt.

Onkel Ferdinand hatte einen Freund im Kittchen... - Marie, bitte.

Wir m�ssen vern�nftig sein. - Wir m�ssen gut �berlegen.

Verdammt ernste Angelegenheit. Was machen wir nur?

Klaviermusik: "Clair de Lune"

Kommen Sie rein.

Gef�llts Ihnen? Claire de Lune.

Setzen Sie sich.

Klaviermusik: "Clair de Lune"

Ist mein Spiel dran Schuld? So schlecht wars doch nicht.

Es war wunderbar. (schluchzt) - Na, na. Was ist denn?

Ihr Zustand? - Nein, mein Mann.

Ich hab so lange keine Nachricht gehabt.

Sie f�rchten... - Mhm.

Gute Nacht. - Nicht. Nicht. Nicht.

Nur den Mut nicht verlieren. - Ich kann nicht mehr.

Sie werden doch den Kopf nicht h�ngen lassen.

Die Welt wird wieder sch�n werden.

Ich will nichts von der Welt. Ich will meinen Mann.

Ich will, dass er am Leben bleibt.

Wenn ich sein Kind zur Welt bringe, muss er doch leben!

Ich wills nicht f�r mich oder die Zukunft.

Zukunft ist nur ein Wort f�r mich.

Aber dem Baby nicht und Joe auch nicht.

Ich versteh schon. - Ich hab mich so zusammengenommen.

Jetzt kann ich nicht mehr. Ich bin so schwach.

Das ist doch verst�ndlich. Sie sind eben eine Frau.

Hier, trinken Sie einen Schluck.

Tut mir leid, dass ich keinen Wein hab.

Besser? - Danke.

Setzen Sie sich, es wird besser werden.

L�cheln Sie doch mal. Ein kleines Bisschen.

Mir zum Gefallen.

Ich wei�, was Ihnen gut tut. Ich werd Ihnen was vorspielen.

H�tt ich blo� Claire de Lune nicht gespielt.

Musik: Chopin "Walzer in E-Moll"

Das ist die richtige Musik f�r Sie.

Chopin. Etwas Heiteres.

Aufmunterndes. Optimismus.

L�cheln Sie schon?

Noch nicht? Warten Sie mal. Jetzt gleich.

Musik: Chopin "Walzer in E-Moll"

Gut.

Gut.

Gut.

Jetzt m�ssen Sie zu Bett gehen und sch�n schlafen.

Morgen sieht die Welt wieder anders aus. Nicht wahr?

Ich danke Ihnen. - Danken Sie Chopin.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Pst.

(fl�stert) Leise. Sie schl�ft schon.

Ich konnt ihr Nachthemd nicht finden,

da hab ich ihr die Unterhosen angelassen.

Ich hab ihr Nachthemd. Du bist s��, Andy.

Ich bin nicht s��. Ich bin sauer wie eine Zitrone, wenn ich sie sehe.

Hat gar keinen Respekt vor mir, diese Kr�te.

Wir sind Todfeinde.

Todfeinde.

Musik

Ah.

Ja, mein liebes Nichtchen.

Polizei da? - Bleib einen Augenblick stehen.

Es sollte mich niemand sehen. Hast du mein Telegramm gekriegt?

Keine Polente? - Jemand anders.

Ich dachte, du h�ttest was ausgefressen.

Dein Telegramm hab ich gekriegt.

Ich dacht, du h�ttest ein Ding gedreht.

H�r mal, solche Ausdr�cke. Marie.

Tag Bischof. - Tag meine Damen.

Freut mich, Sie wiederzusehen. - Tag.

Onkel, wir brauchen eine F�lschung von dir.

Wie kannst du mich so blo�stellen?

Die wissen, dass du ein Gauner bist. - Pst. Nicht so laut.

Sie wissen, dass du f�lschen kannst

und kein gew�hnlicher Verbrecher bist.

Dr�ck dich gew�hlter aus. - Na, Bischof? Wie gehts?

Alter Schulkamerad. Ist mir noch was schuldig.

Gehen wir in mein B�ro. - Wir k�nnen nicht alle gehen.

Sie w�rde Verdacht sch�pfen. - Ich gehe.

Nein, ich. Hab hab den Brief.

Es ist ne Kneipe. - Wie du dich wieder ausdr�ckst.

Willie? Kippt mir noch einen rein. - Passiert schon.

F�lsch den Brief, ja?

Nein, ich hab mein Ehrenwort gegeben.

Macht 1,50, Bischof. - 1,50. H�rst du? 1,50.

Du hast es doch blo� nem Richter versprochen.

Mein guter Ruf muss gewahrt bleiben. Prost.

Absolut unbefleckt.

Das ist das Original? - Ja.

Ganz anst�ndige Handschrift, kommt mir vor.

Sehr feiner Charakter. Prima. Pr�chtiger Charakter.

N freien Tag, Inspektor? - Gewisserma�en. Tag Bischof.

Oh, guten Tag. Wie gehts? D�rfte ich die Damen ins Nebenzimmer bitten?

Da sind wir unter uns.

Wir lesen einen Brief von nem guten alten Freund. Entz�ckend.

Entschuldigen Sie.

Willie, dasselbe noch mal ins Nebenzimmer.

Jetzt sind wir unter uns. Wollen die Damen nicht Platz nehmen?

Nehmen Sie Platz.

N paar Freunde von mir. Hochanst�ndige Leute.

Der Brief...

...zeigt die Charakt... Grafologisch einwandfrei.

Babs wird uns verr�ckt, wenn sie nicht bald n Brief bekommt.

Wir m�ssen auch an ihr Baby denken.

Baby? Sie hat ein Baby?

Sie erwartet eins. - Das ist es ja.

Baby, so.

Meine H�nde sind eingerostet, die brauchten �l.

Wir kaufen dir mehr �l, als du trinken kannst.

Sie schreiben den Brief? - Ja, ja.

Ich bin stolz auf dich. - Schon gut.

Wann ist das Telegramm gekommen? - Vor ein paar Wochen.

Dann kam kein Brief? - Nein, es kam nichts mehr.

Das w�ren Viere. - Danke, Willie.

Ich zahl mit einem Scheck. - Nur in bar.

Mich kannst du nicht beleidigen. Legs f�r mich aus.

Wollt ihr nicht auch etwas zu euch nehmen?

Das hebt die Sch�nheit, Kinder. - Nein, danke.

Nichts zu machen. - Danke.

Anst�ndiger Kerl. Eine Seele von Mensch.

Was wollen wir schreiben?

Das �berlasst mir. - Hauptsache, dass es echt klingt.

Man k�nnte schreiben, man h�tte ihn aus dem Wasser gefischt.

Ich hab mal n Brief von Edison nachgemacht.

Den Brief h�tte er nicht besser geschrieben haben k�nnen.

Ein Meisterst�ck.

Ich kriegte 50 Dollar daf�r. So ein Schwindel, ganz unglaublich.

Du musst ihn einfach und herzlich abfassen.

Ich werd nicht umsonst Bischof genannt.

Ich wollt schon mal Geistlicher werden.

Wir brauchen den Brief schon diese Woche. - Diese Woche?

Er wird morgen fr�h da sein.

Du darfst nicht den Feldpost-Stempel vergessen.

Die ganze S�dsee w�rde atmen. Ich werde sogar zensurieren.

Du wirst dich doch jetzt nicht besaufen?

Marie. So darf man doch mit seinem Onkel nicht sprechen.

Ich bin nie unm��ig. Niemals. Ich wei�, wann ich genug habe.

Dann sag ich Stopp.

Musik

Guten Morgen. - Guten Morgen Mr. Rafferty.

Sie sind heute schon fr�h auf dem Beinen. - Bei dem sch�nen Wetter.

Wie gehts? - Mein R�cken macht mir zu schaffen.

Versuchen Sie es mit Massage.

Musik

Mrs. Ainsworth, Mrs. Ainsworth, da ist ein Brief f�r Sie da.

Wo sind Sie denn? Hier ist ein Brief f�r Sie!

Endlich, endlich.

Was sagen Sie nun? Von Ihrem Mann!

Im Moment, wo der Brieftr�ger klingelt, hab ichs gewusst.

Ich hab n�mlich Vorahnungen, eine Art 6. Sinn.

(lacht)

Er war auf einer Insel, allein, 4 Monate.

Er musste abspringen aus einem Flugzeug.

Es geht im gut, er ist gesund und munter.

H�rt zu:

"Mir geht es gl�nzend. Ich bin etwas d�nner geworden.

Jetzt bin ich in Form wie noch nie. Braun wie n Neger und kerngesund.

Ich glaube, du kriegst einen gutaussehenden Mann zur�ck."

Er war immer schon h�bsch.

Das klingt so lustig, so kenn ich ihn gar nicht.

Er war so ruhig.

"War das ein Spa�, wie ich wieder da war.

Sie hatten bereits meine Sachen verlost und die Flasche Whiskey,

die ich mir aufgehoben hab f�r deinen Geburtstag. (schluchzt)

Das war ein Wiedersehen, ich hab alle abgeknutscht.

Die M�nner auch."

Stellt euch vor, er hat die M�nner abgeknutscht!

Ich bin verr�ckt vor Freude.

Was hab ich euch geplagt mit dem Telegramm? - Nein.

Entschuldigt. Ich muss immer gleich heulen.

Ich bin so gl�cklich.

Wo ist Mike?

Mike?

Ein Brief von Joe! Ist das nicht wundervoll? - Ich habs doch gesagt.

Ich hab doch gesagt, dass er kommt.

Ich hatte schon fast keine Hoffnung mehr. - Ich wusste es sicher.

Oh.

Wer ist das? - Eine Freundin von uns, Mrs. McGuff.

Sie ist zu Besuch hier. - In dem Kasten? - Das ist die Bassgeige.

Mike ist wild auf Musik. - Reizend. Was?

Das ist meine Schwester, McGuff. Das ist Mike.

Guten Tag Mike.

Guten Tag. - Die ist aber drollig.

Spielt ganz allein Versteck.

Willst du nicht bei uns bleiben? - Das w�rde sie sicher gern.

Danke sch�n.

Das w�r doch h�bsch, so ein nettes M�dchen im Haus zu haben.

Sie haben immer gesagt, Sie dulden keine Kinder und keine Hunde.

Nur, wenn sie m�nnlichen Geschlechts sind nicht.

Schlie�lich ist das ein Damenheim.

Nun schl�gts 13.

Was hast du vor? - Ich muss weg.

Ich muss mich f�r etwas bedanken gehen.

Ihr k�nnt euch doch denken, wo sie hingeht. In die Kirche.

Ich werd auch gehen.

Wolltet ihr nicht mitkommen? Ihr m�sstet dabei sein.

Geh schon vor. - Wir kommen gleich.

Also gut. Bis nachher.

Tja, das hat geklappt.

Die Kokosn�sse h�tte er sich sparen k�nnen.

Echt Onkel Ferdinand. Er hat zu viel Fantasie.

Da haben wir uns was eingebrockt. - Vom Jammern wirds nicht besser.

In ein paar Wochen ist es vorbei. So oder so.

Wer kommt mit?

Orgelmusik

Arme Mike.

Mit ihrem Heiligen Christophorus.

Orgelmusik

(fl�stert) Sag nur Danke sch�n. Das gen�gt.

Orgelmusik

Ist er schon da? - Noch nicht, Mr. Perkins.

Warum legt du nicht endlich deinen Bettvorleger ab, Marie?

Er ist n bisschen warm. Aber das macht nichts.

Wozu hat man n Pelz?

Wie sp�t ist es? - Bestimmt schon 7 vorbei.

20 nach. - Wir werden zu sp�t zum Konzert kommen.

Werden wir, wenn sich Babs nicht beeilt.

Ich bin so aufgeregt. - Ich denk an das arme Baby. - Pst.

Ich muss wissen, was mit Babs ist. - Mike! - Herr Doktor?

Was ist los mit meiner Schwester?

Das geht doch nicht, Mike. - Da macht nichts.

Das sind wir gewohnt. - Wo ist sie?

Sie macht ein Nickerchen, weil sie so m�de ist.

Sie schl�ft. - Jawohl. Das tut sie.

Es wird bald so weit sein. Auf Wiedersehen. - Aber...

Komm, wir setzen uns.

Kinder d�rfen da nicht rein.

Aber er hat mir nicht erz�hlt, was passiert ist.

Tu, was der Doktor sagt. Komm schon.

So ist brav. Setzen wir uns.

Es ist gleich so weit. - Wird auch Zeit.

Beruhigt, Mike? - Ich habe Geduld.

Wir m�ssen fort. - Hoffentlich kriegen wir gleich ein Taxi.

H�chste Zeit.

Hier steckt ihr! Habt ihr vergessen, dass ihr heute Abend spielen m�sst?

Was soll diese Bummelei? - Was? - Frag noch. 5 min vorm Konzert.

Und ihr kriegt fr�hlich Kinder. Prestissimo.

Die Taxis kosten ein Verm�gen. Dalli!

Komm. - Ich kann nicht. - Mach keine Geschichten.

Ich bleib hier!

Dann bleib. - Aber Mike.

Du kannst nicht die ganze Nacht hier rumsitzen.

Ihr k�nnt nachm Konzert wieder herkommen.

Ich werde bitten, dass die Klinik uns anruft,

wenn was Besonderes sein sollte. - Ich bleib hier.

Hoffnungslos. - Komm mit. - Das hat keinen Zweck.

Du geh�rst ins Bett. - Ich geh doch nicht.

Und wenn das Konzert platzt, das ist dir egal? - Ja!

Ich hab keine Zeit f�r solche Fisimatenten.

Geht schon. Ich werd mit ihr fertig. Wir kommen nach.

Sei nett zu ihr. - Wie ne Mutter werd ich zu ihr sein.

Seid ihr noch nicht unten? Los!

Was ist nun? Muss ich dich auf n Arm nehmen?

Ich hab dich schon mal geschleppt.

Wer hat hier das letzte Wort? Du oder ich?

Ich will nicht, ich geh nicht weg.

Du willst nicht.

Ich hab meiner Schwester versprochen,

ich werde sie nie verlassen, ehe Joe nicht wieder da ist.

Niemals, niemals. - Schrei mich nicht so an.

Ich bin gar nicht so.

Ich hab blo� gedacht, wo das Konzert angek�ndigt ist,

muss es auch stattfinden.

Das ist doch alles nicht so schlimm. - Es ist noch schlimmer.

Na sch�n, aber h�r auf mit dem Pl�rren.

Und Sie holen mich nicht weg hier? - Wer hat was von Wegholen gesagt?

Das kommt gar nicht infrage.

Sie sind jetzt ganz anders.

Scheint mir auch so.

Ich hab gewusst, dass ich n Schw�chling bin,

aber dass ich so ausm Leim gehen w�rde...

Ich setz mich lieber gleich. Wenn wir Pech haben, dauerts Wochen.

Warum? - Das ist ne Sache, die man nicht berechnen kann.

Was f�r ne Sache? - Ob ein Baby termingem�� ankommt.

Ein Storch ist ein unzuverl�ssiger Vogel. - Der Storch? - Ja.

Der Storch bringt doch die Babys nicht.

Nein? - Blo� Kinder denken, dass der Storch die Babys bringt.

Sie sind erwachsen, Sie m�sstens wissen.

Aber wer bringt sie nun? - Ein Engel. - Ein Engel?

Ein richtiger Engel. Das wei� doch jeder. - Donnerwetter.

Du wei�t Bescheid. Du bist erwachsener als ich.

Ich bin schon �ber 7.

Mr. Andrews, Ich wei� beinah fast alles.

Nur etwas nicht. Warum m�ssen die Engel immer ins Krankenhaus kommen?

Die, die die Babys bringen.

Du wei�t nicht, weshalb das so ist? - Nein. - Das wei� doch jeder.

Du m�ssest es auch wissen. - Sagen Sies mir.

Da kommst du von selber drauf. - Wissen Sie es denn?

Wenn ichs nicht wei�... (lacht) Das w�r noch sch�ner.

Sie haben auch vom Engel nichts gewusst.

Sie haben gedacht, es w�r der Storch, oder? - Also gut.

Ich erz�hl es dir. - Ja? - Na sch�n. H�r zu.

Ein Engel hat Fl�gel, das wei�t du? - Nat�rlich.

Damit wird ne Art Flugzeug. Und ein Flugzeug braucht nen Landungsplatz.

Die besten Landepl�tze sind Krankenh�user.

Ach so ist das. - Im Allgemeinen.

Manchmal m�ssen sie auch woanders landen.

Notlandungen kommen �fter vor. Ist dir das klar? - Ganz klar.

Waren Sie auch mal ein Baby? - Ob ich fr�her...

Freilich war ich mal ein Baby. Ich wei� noch, wie ich ankam.

Haben Sie viel geweint? - Mhm. Geheult.

Davon bin ich auch so heiser. - Sie wollten wieder in den Himmel.

Drum haben Sie so geweint. Das ist doch klar? - Nein.

Im Ernst? - Sie wollten, dass der Engel bei Ihnen bleiben sollte.

Er ist nicht geblieben. Er ging auf und davon.

Seitdem hat er sich nicht mehr blicken lassen.

Hier seh ich ihn auch nicht.

Freuen Sie sich, bei mir zu sein? - Und wie ich mich dr�ber freue.

Das ist ein prima Krankenhaus. Alles schwer in Ordnung.

Findest du nicht auch?

Ich finde, dass Sie schwer in Ordnung sind, Mr. Andrews.

Ich? - Ja. Ihr Klavierspiel gef�llt mir.

Sie spielen viel besser als Mr. Iturbi. - Nein.

Ist das dein Ernst? - Und dann...

Dann sind Sie auch so h�bsch. - Nu mach aber n Punkt.

Ich kann mich doch nicht selbst beschwindeln.

Guck mal. - Ich guck ja schon.

Siehst du nicht diese Glatze? Dieses Riesending von Nase?

Diese verwelkte Visage? Das siehst du nicht?

Ich seh nur, Sie sind h�bsch.

Und ich dachte, wir beide w�ren Feinde.

Soll ich dir mal was sagen? - Ja?

Wei�t du was? - Was denn?

Sieh mal, der Engel, der statt dem Storch die Kinder bringt. - Ja?

Der hat dich nie verlassen. Er ist immer bei dir.

Auch in diesem Augenblick.

Das k�nnen die Wenigsten von sich behaupten.

Sonst l�sst er sein B�ndel fallen und geht. Dich hat er nie verlassen.

Ich denke auch, er wird es niemals tun.

Ich hoffe, Ihr Engel und mein Engel werden gute Freunde sein.

Mein Kleines.

Sind Sie der Vater? - �h... - Ich bins.

Du? - Wir beide. Aber nur in Vertretung.

Ist das Baby angekommen? - Herr Doktor kommt gleich.

Ich wollte nur nachsehen, ob Sie noch da sind.

Immer noch nicht so weit? - Sie m�ssen sich noch gedulden.

War wohl ein falscher Alarm.

H�r auf.

Klopfen

Macht mal, es wird Zeit. - Wir schaffens schon.

Ich wollts blo� gesagt haben.

Sie wollen doch nicht in dem Pelzmantel aufs Podium?

Ich m�cht ihn solang es geht anbehalten.

Telefonklingeln

Hallo?

Augenblick.

Helen, der Kerl mit der Wurstfabrik. - Ich will ihn nicht sprechen.

Anita, geh du ran. - N�, danke. - Niemand da.

Ich hab gehofft, die Klinik ruft an.

Wenn sie blo� nen Jungen bek�me. Das w�r leichter f�r sie.

Da kann �berhaupt nichts mehr helfen.

Klopfen Schon gut, Mami.

Klopfen - Mami, warum denn so...

Ist meine Nichte da? Ich habs eilig. - Marie, der Bischof.

Na, Onkel. - Ich muss dich sprechen. - Mach schnell. - Ja.

Du siehst schrecklich aus. - Pst.

Ich brauche 29,95 Dollar, sofort. - So viel? Wof�r die 95 Cent?

Ich muss verreisen. - Ich hab nur 2 Dollar da.

Die Katze musst du zur�ckgeben.

Ich verlasse die Stadt. - Wohin gehst du? - Chicago.

Ich will versuchen, das Geld zusammenzukratzen.

Ich sprech mit den anderen. - Sichere Kapitalsanlage.

Ich brauch dringend 30 Dollar. Es ist f�r Onkelchen.

Er muss dringend verreisen. - Wie w�rs, wenn wir zusammenlegen?

Wir haben uns noch nicht mal f�r den Brief bedankt.

Ein gro�artiger Brief.

Da ist ein Dollar von mir. - Alles, was ich hab, Marie.

Das ist s��. - Mach nicht solche Stielaugen, Bischof.

Das ist wundervoll.

Mit so viel Geld kommt er gar nicht erst n�chtern zum Bahnhof.

Hier, Onkel.

Hoppla. Ungef�hr 60 Dollar. Alle haben was gegeben.

Sehr aufmerksam. - Und nun ab.

Von was f�r einem Brief haben die gesprochen? - Der von Joe.

Den du geschrieben hast. - Ach so.

Jetzt gehst du zum Bahnhof. Ich muss mich beeilen.

Ich muss mich umziehen. Wiedersehen. Schreib mal. - Bestimmt.

Marie? - Ja?

Ich kann das nicht annehmen. - Was? - Nein. - Ist das dein Ernst?

Du hast doch nichts getrunken.

Ich hab den Brief nicht geschrieben.

Du hast ihn nicht geschrieben?

H�here Gewalt hat mich daran gehindert.

Wie konntest du blo�? Aber Onkelchen. - Es wird Zeit.

Rosi, Onkel Ferdi hat den Brief nicht geschrieben!

Ich hatte blo� ne kleine St�rkung zu mir genommen.

Dann kam eins zum anderen. - Der Brief war nicht von Ihnen?

Das will ich gerade erkl�ren.

Man hat mich ins Gef�ngnis geschleppt.

Er war betrunken, da haben sie ihn eingelocht. - Keine Anz�glichkeiten.

Wo bleibt deine gute Kinderstube?

Oh, Bischof! - Ich hab getan, was ich konnte.

Jetzt wirds aber Zeit. Mr. Iturbi kommt jeden Moment.

Ein Wunder ist geschehen, jetzt begreif ich erst alles!

Ich hab mein Bestes getan. Soweit ich konnte.

Oh, ich muss gehen.

Auf Wiedersehen. - Erhol dich gut.

Pass auf deine Gesundheit auf. - Tu ich.

Musik: Georg Friedrich H�ndel "Hallelujah"

* Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

For the lord God omnipotent reigneth.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

For the Lord God omnipotent reigneth.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

For the Lord God omnipotent reigneth.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

For the Lord God omnipotent reigneth.

Hallelujah.

The kingdom of this world

is become.

The kingdom of our Lord

and of His Christ,

and of His Christ.

And He shall reign for ever and ever.

And he shall reign for ever and ever.

And he shall reign for ever and ever. *

(fl�stert) Ist das Baby gekommen?

Ja. Es ist ein Bub! - Ja.

* And Lord of lords.

For ever and ever, hallelujah, hallelujah.

King of kings.

For ever and ever, hallelujah, hallelujah.

And Lord of lords.

For ever and ever, hallelujah, hallelujah.

King of kings.

For ever and ever, hallelujah, hallelujah.

And Lord of lords, King of kings and Lord of lords.

And he shall reign, and he shall reign.

And he shall reign, he shall reign.

And he shall reign for ever and ever.

King of kings for ever and ever.

And Lord of lords. Hallelujah, hallelujah.

And he shall reign for ever and ever.

King of kings and Lord of lords.

And he shall reign for ever and ever.

For ever and ever. For ever and ever.

Hallelujah, hallelujah, hallelujah, hallelujah.

For ever and ever.

Hallelujah. *

Copyright WDR 2012

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