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Original subtitles

*undeutliches Stimmengewirr*

Ich werde gleich nach Hause gehen. - Runter damit!

Ach, komm schon, Zoey. Noch ein Drink.

Ja, los, los. - Zieht ohne mich weiter.

Ich hab genug gefeiert und hab 'ne Prüfung. - Am Montag.

Mhm. - Heute ist Freitag! - Gute Nacht, Mädels!

Bis dann. - Ach...

"destiNation"? - (Fahrer:) Ja, bist du Zoey?

Eines Tages wird sie unsere Chefin. Garantiert.

Mach's gut.

*Autohupe*

Hi! - Hey! Bist du Zoey, die mich angefordert hat?

*Schluckgeräusche*

Danke fürs Wasser. - *Handy vibriert.*

*Zoey schnieft.*

*Sie seufzt.* Ohne mich macht's keinen Spaß, was?

Dein Wagen war gerade hier. Wo bist du eingestiegen?

*dramatische Musik*

Äh, ich wohne auf dem südlichen Campus. Das ist der falsche Weg.

Zoey? Zoey!

(Ella:) Zoey, wo steckst du? Das ist nicht witzig.

(Ella:) Ist alles okay?

Zoey, antworte mir!

Wo... wo fahren wir hin? - Antworte, oder ich ruf die Polizei. Im Ernst!

*Titelmusik*

*Autohupe*

*stimmungsvolle Musik*

Hajime!

*Kampflaute*

Sehr gut, Cassie!

Der war groß! - Ich sag, es zählt nicht die Größe des Hundes im Kampf...

... sondern die Größe des Kampfes im Hund.

Hat das nicht Mark Twain gesagt? - Nein, das war ich.

Super. Du hast heute toll trainiert.

Wir haben einen Notfall.

*Verkehrsgeräusche*

*Fluglärm*

Zoey Price, 21. Studentin am Merrick College.

Gestern Abend, nachdem sie eine Fahrt bei destiNation buchte, verschwunden.

Kennt das einer? - Ich benutz das nicht. Aber er.

Sogar fast immer. - Den Dienst gibt's in 50 Städten, und er wächst.

Bietet das System Sexualstraftätern eine Lücke, ihre Opfer zu stalken,

haben wir ein Problem. - Die Presseabteilung reagierte schon.

Die streiten ab, dass es ihr Fahrer war. - Die wollen an die Börse.

Haben Schiss, wenn sie dran denken, was die Presse mit dem Ausgabepreis tut.

Bucht man 'ne Fahrt, bekommt man den Namen des Fahrers und den Wagen.

Ob die App gehackt wurde, weiß ich ohne ihr Handy nicht. - Wir versuchten,

es zu orten, aber es wurde ausgeschaltet.

Das hat sie, kurz bevor sie verschwand, online gestellt.

Ich will sehen, wo sie entführt wurde.

Ich will wissen, mit wem wir es zu tun haben.

*Fluglärm*

*Hupe*

Das nennen sie den "Strip". Nach der letzten Runde ist's wie beim Mardi Gras.

Stieg sie hier in den Wagen? - Ja. Ich sprach mit dem Besitzer.

Die Kameras sind seit einem Jahr kaputt.

Die Polizei sucht alles ab. Vielleicht haben andere Kameras was aufgezeichnet.

Haufenweise College Kids, die meisten sternhagelvoll. Alle brauchen 'n Taxi.

Ideales Jagdrevier, wenn man jemanden entführen will.

Sie muss solche Angst haben.

*Die Turmuhr läutet.*

Waren Sie auf dem College? - West Point.

Stimmt, ja. Sie waren in der Army.

Was ist mit Ihnen?

*Sie seufzt.* Sie haben meine Akte gelesen.

Ja, na ja, ist verständlich. Sie machten auf der Highschool viel durch.

Viele Therapiestunden, viele Drogen.

War sicher schwer. All ihre Freunde gehen ans College. Nur Sie nicht.

*Sie seufzt.* Klar: "all meine Freunde".

Sie sagten aus, Sie sahen den Wagen nicht genau.

Ein grauer Viertürer, mehr weiß ich nicht.

Ich war ziemlich betrunken.

Hatte Zoey keinen Freund? - Keinen festen.

Sie hat echt viel gelernt.

Gehört das ihr? - Mir. Zoey ist im Vorbereitungskurs.

Hat Zoey Feinde? Jemand, der ihr wehtun will?

Nein. Auf keinen Fall. Jeder mag sie.

*Ein Hund bellt.*

Okay. Danke.

Sie werden sie doch finden, oder?

Versprechen Sie es mir? - Wir sind zuversichtlich.

*stimmungsvolle Musik*

Danke.

James machte eine Liste aller Sexual- straftäter im Radius von zehn Meilen.

*Sie seufzt.* Eine hübsche Menge Namen. - Ja. Wir müssen die Suche eingrenzen.

*Ein Telefon klingelt.*

Hi.

Wir führen eine Ermittlung durch. Wir brauchen eine Liste Ihrer Fahrer.

Kann ich Ihnen helfen?

John Bishop. Das ist Kick Lanigan. Wir sind vom FBI.

Kyle Parrish, einer der Gründer. Ich dachte schon, Sie gehören zu denen.

Börsenaufsicht. Risikoeinschätzung vor dem Börsengang.

Wir ermitteln im Fall Zoey Price.

Das hat mit der App nichts zu tun. Die Kleine stieg in den falschen Wagen.

Ihr Name ist Zoey.

Entschuldigung... Zoey.

Ich will sagen, Zoey forderte einen Fahrer an,

aber als der kam, war sie nicht da. Die App funktionierte einwandfrei.

Wir möchten eine Liste Ihrer Fahrer.

Wir checken die Fahrer, beschäftigen keinen Vorbestraften.

Das freut mich, zu hören. Dann haben wir die Liste schnell durch.

*Telefon*

Bingo! Richard Smith. Saß ab 2014

drei Jahre in Rockview wegen Entführung.

Fährt seit sechs Monaten für destiNation. - So viel dazu,

dass sie ihre Fahrer genau prüfen. - *James seufzt.*

Wie es aussieht, hat er einen Nebenjob als Lagerarbeiter

in Seneca.

*spannungsvolle Musik*

Mr. Smith? FBI. Kommen Sie bitte runter, wir haben ein paar Fragen.

*Kick keucht.*

Laufen Sie da lang! - Okay!

*Die Musik steigert sich.*

*Kampflaute*

Respekt, Miss Lanigan. - Bringe ich allen Schülern bei.

Die Fahrdaten sagen, dass Smith gestern

nicht in der Nähe des Strips war.

Vielleicht fälschte er den Verlauf. - Die Knast-Tattoos lassen mich denken,

dass würde ihn etwas überfordern. - Und wieso läuft er weg?

Er hatte 'ne Ampulle Oxy im Spind.

Verstoß gegen seine Bewährungsauflagen. Ich kann's verstehen.

Ich sprach mit dem Staatsanwalt, der Smith einbuchtete.

Vor fünf Jahren verprügelte er mit 'nem Kumpel jemanden aus einer anderen Gang

und ließen ihn dann gehen.

Das... war die Entführung. - Er ist der Falsche.

*Telefon* - Mr. Bishop. Miss...

Lanigan. - Entschuldigung. Das ist mein Partner.

Dylan Bender. Wie können wir helfen? - Mit den Fahrtverläufen dieses Kunden.

Das hat mit der App nichts zu tun.

Sie haben schon die Liste der Fahrer. - Und einer von denen

ist ein verurteilter Entführer. Also...

Wir haben Richard Smiths Fahrten seinem Handy entnommen. Wir bezweifeln,

dass er der Fahrer ist, brauchen aber die anderen Fahrten. - Klar.

Ich besorg Ihnen alles. - Danke. Waren Sie beide auf dem Merrick?

(Kyle:) Ja. Wie kommen Sie darauf? Ach,

ist klar. Die App begann als Studienprojekt. Ist irre,

wie wir uns entwickeln und wachsen. - Sie bekommen die Informationen gleich.

Wir wollen Sie nicht behindern, aber wir sind nicht gehackt worden.

Ehrlich, die Kleine war dicht.

Ihre geposteten Fotos... - Sie wollte es also?

Sprechen Sie es aus. - Ey, whoa. Alles easy.

Wir beruhigen uns wieder.

Ich hab die Fahrten, die du wolltest.

*spannungsvolle Musik*

Danke für die Hilfsbereitschaft. - Niemand zwang sie, da einzusteigen.

Einfach gehen.

Weißt du, was das für unseren Börsengang bedeutet? Wir sind die Opfer.

*dramatische Musik* - Es gibt nichts,

was ich lieber tun würde,

als Ihnen das, was Sie sagten, in Ihren egoistischen Rachen zu stopfen.

Sie verschwendeten genug von unserer Zeit... und Zoeys Zeit.

*spannungsvolle Musik*

Ich verglich Smiths Fahrten mit denen seiner Fahrgäste.

Alles passt. Er war neun Meilen weit weg, als Zoey einstieg.

Wir können ihn streichen. Was noch? - Ich bin nicht sicher,

aber Zoeys Handy wurde wohl gehackt.

Wie das? - Direkt angepeilt und die Firewall umgangen.

Es sah so aus, als ob der Fahrer antwortet, aber es war der Entführer.

Klingt schwierig. Wer kriegt sowas hin?

Wie sieht's mit dem Typen aus, der die App erfand? - Wer? Parrish?

Er ist ein sexistisches Arschloch, aber ein Kidnapper? - Nein,

nicht Parrish. Der ist ein Großmaul. Der andere, Dylan.

Bender? Warum der?

Als Sie mit Parrish sprachen, betatschte der eine von den Angestellten.

Sie machen zwei sexistische Arschlöcher draus. - Nein, ich sah ihre Augen.

Die Frau hatte Angst. - Warum sollte Dylan

seiner eigenen Firma schaden wollen? Die machen Millionen an der Börse.

Warum trat mein Entführer der Polizei- gewerkschaft in so vielen Städten bei?

Entführer geilen sich am Risiko auf. - Spekulation, kein Beweis.

Okay, vielleicht beweist das was.

Der Entführer fährt einen grauen Viertürer,

und James checkte die Zulassungsbehörde. Dylan fährt einen A4.

Nichts verraten. Grau. - Bingo.

Irgendwas ist mit dem Typen los. Er hatte sowas in den Augen.

Klar doch. - Lasst uns mal allein.

Nur 'ne Minute.

*stimmungsvolle Musik*

Stecke ich in Schwierigkeiten? - Wieso benimmst du dich so?

"Er war es, Euer Ehren. Ich sah es in seinen Augen."

Sie ist Teil des Teams. - Ich denke nur ans Team. Sie ist kein Profiler.

Nein, sie ist kein Profiler. Ein Profiler

braucht Jahre, um zu lernen, was ein Entführer denkt.

Kick muss das nicht lernen, sie erlebte es.

Wenn sie ein Gefühl hat, was den Typen betrifft,

geht dem nach. Was habt ihr zu verlieren? - Ja, Sir.

*Er seufzt.* Gib mir das Ma-sala. - Masa-la.

Egal, wie's heißt. Her damit.

Sie sagten, Ihr Hauptfach ist Angewandte Informatik? - Ja.

Kennen Sie die Jungs von destiNation? - Etwas. Waren einige Semester über mir.

Was können Sie uns über Dylan sagen? - Dylan?

Na ja,

also, zu mir war er immer nett.

Was Sie uns sagen, bleibt natürlich zwischen uns.

*stimmungsvolle Musik*

Ich hab da mal was gehört.

*leises Stimmengewirr*

Er soll hier letztes Jahr ein Mädchen belästigt haben. Wurde totgeschwiegen.

Die Campus-Polizei bekam einen Anruf von einem Fakultätsmitglied, Leonard Crouch.

Er hätte im Computerraum gesehen,

wie Bender die Studentin Holly Greco sexuell belästigte.

Crouch meinte, er hielt sie gegen ihren Willen fest.

Die Campus-Polizei informierte uns, aber als wir mit Crouch sprachen,

war er nicht mehr sicher, was er sah. - (Kick:) Was sagte Holly aus?

Er machte sich an sie ran. Das war's. Ein Missverständnis.

Wenn Sie mich fragen, wollte die Uni das vom Tisch haben.

Ach ja?

Bender ist der Mark Zuckerberg von Merrick. Poliert das Image der Uni auf.

Das bringt viel Kohle. - Hm.

(Bishop:) Danke für Ihre Mühe. - Warten Sie. Sie redeten mit Holly.

Was glauben Sie, ist passiert?

Sie hatte blaue Flecken auf den Armen, und sie war wahnsinnig aufgewühlt.

Danke.

Vielleicht sind wir bei Dylan Bender auf etwas gestoßen. - Ach, denken Sie?

*Handy klingelt.* - Ja?

Als wir hier landeten, bat ich Zoeys Mobilfunkanbieter, ihr Handy anzupingen.

Vor sechs Minuten gab's einen Treffer: ein Jagdgebiet nah bei Sandy Lake.

*spannungsvolle Musik*

*Amphibien quaken*

*Die Tür quietscht.*

*Die Musik steigert sich.*

*Frau stöhnt.* - *Kick seufzt.*

Bishop! - *Zoey stöhnt.*

Hey! Ganz ruhig. Alles ist gut. Du bist in Sicherheit.

Warte, ich helf dir hoch.

Ich helf dir hoch. Komm. - Vorsicht.

*leises Stimmengewirr*

Der Wohnwagen steht leer. Wer weiß, wann er abgestellt wurde.

Wir fanden eine Wasserflasche, testen sie. Er gab ihr wohl Drogen.

Sie hatte Glück. - Ich glaube nicht, dass Glück was damit zu tun hat.

Sie konnte das Handy mit gefesselten Händen nicht anmachen.

Das war ihr Entführer. Aber warum wollte er, dass wir sie finden?

*undeutliches Stimmengewirr*

Ich hab sein Gesicht nicht so genau gesehen.

Irgendwann hab ich gemerkt, dass wir nicht zum Wohnheim fahren.

Zoey, ich muss das fragen. Hat er Sie vergewaltigt?

Wo kommst du her? - *Zoey seufzt.* Aus Stockdale.

*Zoey schnieft.* - Aus Stockdale, wow.

Ich komm aus Speers. Wir sind praktisch Nachbarn.

*Polizeisirene* - Ich wette, es sind nur wenige aus Stockdale auf dieser Uni.

*Zoey seufzt.* Ja, nur ich.

*Zoey schnieft.*

Ich kenne dich. Ich weiß noch, wie du gefunden wurdest.

Dann weißt du, dass ich mich auskenne.

Egal, was er dir angetan hat, es war nicht deine Schuld.

Du kannst nichts dafür. - Ehrlich, ich lüge nicht. Es ist nichts passiert.

*Zoey seufzt.*

Äh... in meiner Familie bin ich die Erste, die aufs College geht.

Meine Eltern arbeiten schwer, um mir das zu finanzieren.

Hätte ich nicht gefeiert,

wäre das nicht passiert, oder ich könnte mich an was erinnern.

Zoey, hör zu.

Wir denken, er hat dich unter Drogen gesetzt.

Wir untersuchen eine Flasche, um das genau sagen zu können.

Du musst nun eine Entscheidung treffen. Du kannst das in dich hineinfressen.

In diesem Fall würde der Mistkerl, der dich entführt hat, gewinnen.

*gefühlvolle Musik*

Oder... du wirst dadurch stärker

und besser als je zuvor. Und du gewinnst.

Ein Mädchen aus Stockdale, das es so weit brachte.

Ich würde auf dich setzen.

*leise Verkehrsgeräusche*

*Popmusik*

*undeutliches Stimmengewirr*

Okay, war schön mit euch. Bis dann!

Ciao, Puppe. - Mein Gott! Der Typ war so intelligenzbefreit.

*Jenna lacht.* So ein Idiot. - Da ist er schon.

"destiNation"? - Ja. Amy? - Ja.

Hi! - Los, steig ein. Rutsch rüber. - Ist ja gut.

Wir trinken nie wieder so viel Alkohol. Nie wieder. - Ich bin total durstig.

Und? Fährst du in den Ferien nach Hause?

Das muss ich noch sehen. Kristen will, dass ich nach Florida komme, aber...

eine Woche in Panama City mit ihr und ihrem Liebeskummer.

Keine Ahnung. Was denkst du?

Was hast du denn? Jenna!

Jenna?

Hey!

O Gott. Halten Sie an! Meiner Freundin geht's nicht gut.

Hey! Sind Sie taub? Sie müssen anhalten! Jenna! Werd wach!

Amy Holt. Jenna Tucker. Beide verschwunden.

Sie buchten ihre Fahrt zwei Blocks entfernt von Zoeys Entführungsstelle.

Der Typ ist auf Beutezug. - Was konnten wir in Zoeys Fall rausfinden?

Ich rekonstruierte ihre Fahrtanfrage. Der Entführer fing sie ab

und antwortete: "John, grauer Viertürer."

Falscher Name? - Definitiv. Jetzt kommt's.

John hackte sich direkt in Zoeys Handy, wohl über das WLAN einer der Bars.

Er war bei der Anfrage nicht weit weg, maximal 40 Meter.

Er beobachtete sie. Typisch für solche Entführer.

Aber er hat Zoey nicht vergewaltigt.

Sicher? - Ja.

Zudem schaltete der Entführer ihr Handy ein und führte uns direkt zu ihr.

Was wissen wir über Bender? - Ermittlung gegen ihn wegen Vergewaltigung im Mai.

Das Opfer stellte keine Strafanzeige. - Zoeys Mitbewohnerin sagt,

Dylan hätte den Ruf, Mädchen Drogen zu geben.

Da wären noch die anderen Studentinnen, die sich beschwerten.

Na ja, Frank bekam seine Studentenakte in die Finger. - Wie geht das denn?

Ich rief den Präsidenten der Uni an und sagte,

ich muss wohl durchsickern lassen, dass er was verschleiern will. Bingo!

Oh... Huh! - Was steht in der Akte?

Beschwerden von drei Studentinnen. Sexuelle Belästigung.

Dylan wurde suspendiert. Die Sache wurde unter der Hand geregelt.

Frank, der Typ ist gefährlich. - *Frank seufzt.*

Redet mit der Studentin über den Vorfall im Mai, wir überwachen Dylan Bender.

*Kick seufzt.* Okay.

Alles klar.

*stimmungsvolle Musik*

*Frank seufzt.* - *Es klopft an der Tür.*

Ja, bitte? - Wohnt hier eine Holly Greco?

Ja. Ja. Kommen Sie rein.

Danke. - Vielen Dank.

Ich will Holly beschützen.

Sie machte viel durch. Es gab einige Rückschläge.

Können Sie uns erzählen, was passierte? - Dylan und ich

waren allein im Raum. Er machte mich an. Es war peinlich. Aber so ist Dylan.

Äh, Professor Crouch sagte der Polizei, dass da etwas mehr gewesen ist.

Dann änderte er die Geschichte. - Bitte! - Ist doch wahr.

Ihr... Verlobter sagt, Sie hätten viele Rückschläge erlitten?

Ja, ich musste mein Studium abbrechen. - Warum? Wenn nichts passiert ist?

Na ja, an vielen Colleges sind es die Footballspieler,

am Merrick sind die Technik-Nerds die Rockstars.

Ich zeigte Dylan nie an,

aber es hat sich rumgesprochen, und man gab mir die Schuld für alles.

Meine Zeit auf dem College wurde unangenehm,

aber... es war besser so.

Ich bin... jetzt viel glücklicher.

Fielen Ihnen die vielen Schlösser auf? - Ja. - An dem Abend

erlebte Holly etwas, was eine Narbe hinterließ.

Hm... Wollen wir mal hören, was der Professor dazu sagt.

Hier hat das alles angefangen.

Kyle und Dylan mussten noch dran feilen,

aber die destiNation-App wurde hier geboren.

Wir würden Sie gerne zu Dylan und Holly befragen. - Wieso? Das ist Monate her.

Sagen Sie uns, was Sie gesehen haben. - *Crouch seufzt.*

Er war mein wissenschaftlicher Assistent und hatte immer Zugang zum Raum.

Eines Tages hab ich ihn hier mit Holly gesehen.

Er fasste sie an. Dann rannte sie weg.

Ich ging zur Polizei. Dann begriff ich, es war einvernehmlich und romantisch.

Sie sagten aber aus, er habe ihr den Arm auf den Rücken gedreht. Ich finde,

das klingt nicht einvernehmlich. - Oder romantisch.

Warum der Sinneswandel? - Ich war unsicher.

Wollte keine vielversprechende Karriere wegen einer Unsicherheit zerstören.

*Kick seufzt.* - Wir bleiben in Verbindung, Professor.

Sie haben Amy Holt gefunden. - *spannungsvolle Musik*

Amy Holt.

Todesursache: Schädeltrauma. Sie schlug wohl auf dem Asphalt auf.

Sie ist aus dem Wagen gesprungen. - Dann hat der Kidnapper gebremst,

schleifte sie ins Gebüsch, stieg wieder ein, fuhr weiter.

Das bedeutet, er hat noch Jenna.

*Polizeisirene* - *Kick seufzt.*

Frank!

Alle Mädchen sind Mitte 20,

zwischen 1,64 und 1,73 groß und wiegen um die 60 Kilo.

Fällt dir dazu jemand ein?

Kannst du vergessen. Nein. - Frank! Hör doch mal.

Wir stellen ihm eine Falle, er nimmt mich mit und fertig.

Das kommt auf keinen Fall in Frage. - So kriegen wir ihn. Das weißt du.

Ich möchte dich etwas fragen.

*Kick seufzt.* - Rettete ich dir möglicherweise das Leben?

Nicht nur möglicherweise. - Habe ich das getan, damit du dich ermorden lässt?

Frank... Weißt du noch, als ich das erste Mal

in einen Boxring stieg? - Ach... - Und ich vor Angst fast in die Hose machte?

Da hast du mir etwas gesagt. Weißt du noch, was?

Ja. Mach es trotz der Angst.

Genau. Mach es trotz der Angst. Das stellte ich nie in Frage.

Dieser Typ ist noch nicht fertig.

Ich lasse nicht zu, dass er sich noch ein Mädchen schnappt.

Wir müssen ihn heute Abend aus dem Verkehr ziehen.

*spannungsvolle Musik*

Bitte.

Du wirst eine Wanze tragen.

Wir heften uns an dich dran,

und wenn ich sage, dass wir abbrechen, ist Schluss.

Dann brechen wir ab. - Danke.

Und kein Wort zu deiner Mutter. - Nein.

*Frank seufzt.*

So komme ich doch noch aufs College. - Ohne Studiengebühren. Das Hemd hoch!

Wie bitte? - Wegen der Wanze.

Hm....

Oh...

Schönes Tattoo.

Danke. Ein Phoenix. Hab ich, seitdem ich meinen Namen geändert hab.

Auferstanden aus der Asche. - Ja. Sowas in der Art.

Also gut. Wir sind immer dicht hinter Ihnen.

Okay.

*spannungsvolle Musik*

*Verkehrsgeräusche*

*undeutliches Stimmengewirr*

(Frank per Funk:) Alles in Ordnung? - Mhm.

(Sie liest:) "Fahrt annehmen."

*dramatische Musik*

(Fahrer:) "destiNation".

*stimmungsvolle Musik*

Wasser? - Nein, danke.

Ist nicht Dylan.

(Fahrer:) Und, gehen Sie feiern?

Treffen Sie jemanden? - Nein. Nein, ich... ich bin zu müde.

Was soll das? - Ist 'ne Abkürzung.

(Kick:) Warum fahren Sie hier lang? - Glauben Sie mir. Ist kürzer.

*Hupe*

*Hupe*

Fahr schon! Gib Gas!

(Bishop:) Gib Gas! Ich will durch!

*dramatische Musik*

*Die Reifen quietschen.*

Stopp! Sofort anhalten!

*Kick keucht.* - Was haben Sie?

Müssen Sie sich übergeben?

*Polizeisirene* - Hey! - Hände hoch!

Hey! Ich hab nichts gemacht! - (Frank:) Ich will Ihre Hände sehen!

Ich bin nur gefahren. - Sie sichern ihn. Unten bleiben.

Hände auf den Rücken. - Ich bin nur gefahren.

Ganz ruhig. Still halten. - Ich bin nur gefahren. Okay?

Schon gut, das wird wieder.

Warum sind Sie hier lang gefahren? - Das Navi hat gesagt,

ich soll wenden. Ich hab gewendet. - Wo waren Sie gestern Abend?

In Chicago, Alter. Meinen Bruder besuchen. - Ich bin nicht Ihr Alter.

Ich prüfe das. - *leise Frauenstimme per Funk*

Okay. - Das war James.

Der Fahrer heißt Jarrett Simmons, keine Vorstrafen.

Die Sicherheitskameras

auf dem O'Hare Airport erfassten ihn. Er war die letzte Woche in Chicago.

*Kick seufzt.* - Er war's nicht.

Wir haben Dylan. Er vergewaltigte Holly. - Das macht ihn nicht zum Entführer.

Der Beweislage nach schon. Er hat das technische Know-how,

belästigte schon vorher Frauen sexuell.

Ihr glaubt, er hat die Frauen entführt. Beweist es. Und wenn nicht,

bringt mir einen neuen Verdächtigen.

*Bishop seufzt.*

Wieso Holly nicht redet, kann ich verstehen.

Wenn man sowas durchgemacht hat, will man es vergessen und abhaken.

Aber Professor Crouch... Warum deckt er Dylan?

*Bishop seufzt.* Lassen wir die echten Psychos mal weg.

Die meisten Verbrechen passieren aus Leidenschaft

oder Gier.

*stimmungsvolle Musik*

*leises Stimmengewirr*

Wieder da? - Ich brauche zwei Minuten.

*Kick seufzt.* Ja, wir hatten Sehnsucht.

Wo geht Ihr Partner hin? - Ach, der...

macht eine Risikoeinschätzung. Sie kennen das ja. - Okay.

Ich hab Sie gegoogelt. Finden Sie das komisch?

Nein, daran hab ich mich gewöhnt. - Hm.

Und ich hab... von der Toten gehört.

Schlimm, das hier sowas passiert. - *Ein Telefon klingelt.*

Verraten Sie mir doch, wo Sie Freitagabend waren.

Ich war hier... arbeiten.

Und bis wann, würden Sie sagen, war das so?

Mitternacht, halb eins... Dann bin ich nach Hause.

Werde ich verdächtigt?

Wissen Sie, ich hab neulich einen interessanten Artikel über Sie gelesen.

Und da stand drin, dass Sie sehr intelligent sind,

obwohl Sie kaum zur Schule gegangen sind. Aber ich muss sagen...

Kick, alles zu zerstören, was ich aufgebaut habe,

wäre wirklich dumm.

Ist hier alles in Ordnung? - Ja.

Wir sind fertig.

*Schritte entfernen sich.* - Danke, meine Herren,

sehr freundlich. - Gern geschehen.

*spannungsvolle Musik*

Hey! Hey! Was ist passiert?

*Kick seufzt.* Der Mistkerl will quasi, dass wir beweisen, dass er es war.

Geht es Ihnen gut? - Ja, aber da bekomme ich echt zuviel.

Okay. Wir sind einen Schritt weiter. Hören Sie.

Geht eine Firma an die Börse, muss sie alle Gesellschafter offenlegen.

Und das ist eine Kopie des ersten Berichtes der Börsenaufsicht.

Okay. Leonard Crouch...

Der erhielt 100.000 destiNation Aktien. Und da steht, wann. - Am 12. Mai?

Das ist kurz nachdem Dylan Holly vergewaltigt hat.

100.000 Aktien. Der Emissionskurs soll bei 80 Dollar liegen.

Sie fragen, warum Crouch Dylan decken sollte?

Wir fanden soeben acht Millionen Gründe. - Gut gemacht.

*Ein Hund bellt.*

(Kick:) Sie müssen sich so verraten gefühlt haben.

Wussten, dass Dylans gegen Ihr Wort stehen würde,

aber wenigstens wäre Crouch auf Ihrer Seite. Das war er zunächst.

Wir wissen, warum der Professor seine Aussage änderte.

Er bekam dafür 100.000 Aktien von der Firma.

Was wollen Sie von mir?

Wir vermuten, dass Dylan seine App dazu benutzt, Frauen zu entführen.

Sagen Sie der Polizei, was er mit Ihnen machte. - Gehen Sie.

Holly... Sie würden uns... wirklich helfen.

Ihr Schweigen bereitet Ihnen Schmerzen und macht Dylan reich. - Und wenn schon!

Dann ist er eben reich.

Warum ist euch allen Geld bloß so furchtbar wichtig?

Gott, Sie klingen wie Stephen.

*gefühlvolle Musik*

*Kick seufzt.*

Wie lang sind Sie und Stephen verlobt?

Zwei Jahre.

Bevor das alles passiert ist. - *Holly seufzt.*

Wissen Sie, äh... als ich klein war,

ist mir... da ist mir etwas Schlimmes passiert.

Und, äh... als ich nach Hause gekommen bin,

hat mein Dad es... nicht verkraftet.

Er... ist daran zerbrochen.

*Holly schluchzt.* Stephen liebt mich immer noch.

Das weiß ich.

Aber wir...

haben das Vertrauen verloren.

Die Intimität. - Wenn so etwas

wie das passiert, gibt es nicht nur ein Opfer. - Ich habe ihm angeboten,

die Verlobung zu lösen. Er will das nicht.

Aber heiraten kann er mich auch nicht.

Letzte Woche gab es einen... Artikel darüber,

wieviele Millionen... Dylan mit dem Börsengang verdienen wird.

Stephen ist... ausgeflippt.

*Holly seufzt.* "Das bekommt er dafür, dass er dich vergewaltigt hat?"

"Das... Das kriegt er dafür, dass er unser Leben zerstört hat?"

(Bishop:) Holly?

Woher kennen Sie Stephen?

*spannungsvolle Musik*

Vom College, richtig?

Hat Stephen...

Informatik studiert?

*Die Musik steigert sich.*

*Holly weint.*

Wir tracken jetzt Stephens Handy.

Wenn diese Frauen nicht das Ziel waren, wer dann? - (Kick:) DestiNation.

Stephen wollte den Frauen nichts tun. Wir sollten Zoey finden.

Er wollte sich an Dylan rächen, indem er seine Firma zerstörte.

Als Amy starb, verlor er die Kontrolle. Er ist unberechenbar.

Hab ihn. Stephen ist auf der Route 31.

*spannungsvolle Musik*

*Ein Vogel piepst laut.*

*Jenna schluchzt.*

Es tut mir so leid. - *Jenna wimmert.*

*weinend:* Ich werde nichts sagen!

*dramatische Musik*

Keiner drin. - Bishop!

*Jenna keucht.*

*Jenna schluchzt.*

*Jenna weint.*

(Bishop flüstert:) Da lang.

*Jenna weint.* - Stehen bleiben.

Bitte. Tun Sie das nicht! - Sieh mich nicht an.

Stephen!

Hey!

Ich wollte ihr nichts tun,

wollte sie wieder freilassen, aber sie sprang aus dem Wagen. - Ich weiß.

Stephen... - Stehen bleiben!

Ich... Ich will, dass das endlich vorbei ist.

Wir beenden das, aber nicht so. Holly liebt sie. Tun Sie ihr das nicht an.

Ich hab's für Holly getan. - Nein, Stephen.

Sie hätte nie gewollt, dass Sie das tun. - Sie waren doch gar nicht dabei.

Sie weinte wochenlang, konnte nicht aufhören. Dann nahm sie Tabletten

und ist fast gestorben.

Sie haben keine Ahnung, was das Schwein ihr weggenommen hat. Uns beiden!

Er hat sie verletzt,

das stimmt.

Was tun Sie jetzt? - Ich habe nichts mit ihm gemeinsam. Das ist was anderes!

Wirklich?

Sehen Sie sie doch an. Na los.

*Jenna weint.*

*stimmungsvolle Musik* - Stephen! Stephen!

Denken Sie nach. Denken Sie an Holly.

Stephen! Lassen Sie das.

Geben Sie mir die Waffe.

Stephen.

Geben Sie her.

Alles gut. - *Jenna schluchzt.*

*Jenna weint.*

Es ist alles gut.

Na, kommen Sie.

*ruhige gefühlvolle Musik*

Ich fasse es nicht, dass er das getan hat.

Wenn ich über das, was Dylan getan hat, hinweggekommen wäre...

Nein, nein, nein.

Sie tragen keine Schuld.

Okay? Sie tragen überhaupt keine Schuld.

Aber wenn Sie... wirklich darüber hinwegkommen wollen,

kennen Sie den ersten Schritt.

*ruhige gefühlvolle Musik*

*undeutliches Stimmengewirr* - (Polizist:) Zurück, zurück! Zur Seite.

Hollys Karriere ist futsch. Ihr Verlobter ist weg.

(Reporter:) Mr. Bender! - Sie wird das schaffen.

Benders Partner und ehemaliger Professor wurde ebenfalls festgenommen,

sie wollten eine Straftat vertuschen. Crouch soll dafür Aktien bekommen haben.

Die Anzeige ermutigte mehr Frauen dazu, an die Öffentlichkeit zu treten,

was den Börsengang des Unternehmens schwierig macht. Das war live von...

Möchten Sie einen Drink? Frank hat einen beachtlichen Vorrat an Bord.

Nicht so förmlich, bitte.

Gut. Du wusstest, dass es Stephen war.

Du konntest nachvollziehen, was er und Holly durchstehen mussten.

Wenn sowas geschieht, ist nichts mehr wie vorher.

*Kick seufzt.*

Ich habe... fünf Jahre meines Lebens verloren, wegen Mel Foster.

Und nochmal zehn, um mich zu erholen.

Und die anderen, mit denen ich aufgewachsen bin,

die heiraten jetzt und kriegen Kinder, machen Karriere...

In den letzten Tagen bei den Leuten vom College

hab ich darüber nachgedacht,

was wäre gewesen, wenn...

Hm...

*Kick seufzt.* - Ich war in meinem Jahrgang in West Point der Drittbeste.

Ich hab gedacht, ich wüsste alles.

Nach zwei Tagen in Afghanistan merkte ich, dass ich einen Scheißdreck weiß.

Aber was du durchgemacht hast... Du hast mehr erlebt, mehr...

gesehen, mehr überstanden

als die meisten College-Kids in ihrem ganzen Leben.

Darauf solltest du stolz sein.

*ruhige gefühlvolle Musik*

Ist das ein Tattoo?

Ach...

59. Brigade. Militärische Geheimaufklärung. - Uh...

Meine alte Einheit. *Er räuspert sich.*

Auferstanden aus der Asche.

Sowas in der Art.

*stimmungsvolle Musik*

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