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Original subtitles

Musik

Oma, Opa! - Hallo. - Hallo.

Tschüs. Ich wünsch dir 'ne gute Zeit.

Dramatische Musik

Nein...

Sie schluchzt.

Nein!

Dramatische Musik

Spannende Musik

Dr. Friedrich Kronberg

Alexandra Leuffer Thomas Leuffer

Musik

(Mann) Der Haftrichter geht von Mord aus. Ich seh das genauso.

Bei uns gibt's wenig Morde, aber dieser ist glasklar.

Schauen Sie mal.

Alexandra Leuffer hat Samstagnacht ihren Mann erschlagen.

Im Schlaf.

Und das wurde zweifelsfrei nachgewiesen?

Der Mann lag aufm Rücken, keine Abwehrspuren an den Händen.

Da hat's keinen Kampf gegeben.

Außerdem hat Frau Leuffer 'n Geständnis abgelegt.

'n Geständnis? Ja.

Daran ändert auch 'n Anwalt aus Berlin nichts.

Ich werd sie wegen Mordes anklagen. 'ne Kopie der Akte bekommen Sie.

Stellen Sie mir bitte 'n Sprechschein aus.

Ich kläre alles Weitere mit Frau Leuffer.

Musik

Musik

Guten Tag.

Danke. Bitte.

Bitte.

Danke.

Guten Tag, Frau Leuffer.

Kronberg ist mein Name. Ich bin Anwalt.

Setzen Sie sich doch.

Ihre Eltern haben mich gebeten, Sie zu verteidigen.

Dazu müssten Sie bitte die Vollmacht unterschreiben.

Danke.

Ich werd's Ihnen nicht ersparen können. Sie...

müssen mir erzählen, was passiert ist.

Das hab ich doch schon alles erzählt.

Nicht wirklich. Sie legten ein Geständnis ab.

Das ist etwas anderes und macht's für mich nicht grad leichter.

Was Sie aber nicht erzählten, ist, wo Sie diese Verletzungen herhaben.

Wer hat Sie so zugerichtet?

Ich glaube, wir sollten das dokumentieren lassen.

Frau Leuffer, hören Sie mir mal zu.

Ich bin nicht an dem interessiert, was Sie belastet, wie die Polizei.

Ich bin Ihr Anwalt, und ich möchte Ihnen helfen.

Aber dafür müssen Sie mit mir sprechen.

Erzählen Sie von Anfang an. Wie Sie Ihren Mann kennenlernten.

Da war ich 19.

Fährt sich doch ganz gut, oder?

Sehr.

Sie lachen.

Das ist 'ne gute Wahl. Das Auto hat ein Jahr Garantie.

Wenn irgendwas ist, was ich nicht hoffe...

oder vielleicht doch hoffe, dann kommen Sie einfach vorbei.

Danke.

Musik

Musik

Auf dich. Auf uns.

Die ist für euch, meine Süße.

Danke, Opa.

Cheese...

Würden Sie bitte Ihr Hemd ausziehen?

Leber längs.

Linker Unterarm.

Linker Oberschenkel.

Könnten Sie sich bitte umdrehen?

Na, Schatz?

Hast du getrunken? Na und?

Ich weiß ja nicht...

Zieh doch erst mal deine Jacke aus. Was soll 'n das?

Was ist denn los?

Kaffee ist gleich fertig.

Es tut mir wirklich leid wegen gestern. Bitte, verzeih mir.

Ich hab zu viel getrunken.

Verzeih mir, ich... ich werd nie, nie mehr trinken, nie mehr trinken.

Bitte, verzeih.

Bitte.

Herr Richter Falk.

Guten Tag, Kronberg mein Name. Ich vertrete Frau Leuffer.

Schön, Sie kennenzulernen. Gleichfalls.

Die Staatsanwaltschaft klagt ja wegen Mordes an.

Können Sie sich vorstellen, dass man's auch anders sehen kann.

Es wirkt ganz so, als wäre sie unmittelbar vor der Tat

misshandelt worden von ihrem Mann. Der Mann hat geschlafen.

Wie der Bundesgerichtshof in so Fällen entscheidet, wissen Sie.

Ja...

Tut mir leid.

Unverständliches Stimmengemurmel

Guten Tag.

Ich eröffne die Sitzung vor der 2. Großen Strafkammer

des Landgerichts Oldenburg.

Das Gericht tagt in der Besetzung,

wie sie den Beteiligten bereits schriftlich mitgeteilt worden ist.

Die Angeklagte, Frau Alexandra Leuffer,

ist im Beisein ihres Anwalts Friedrich Kronberg erschienen,

die Anklage wird vertreten durch Staatsanwalt Dr. Kaulbach.

Sie sind Alexandra Leuffer, geboren in Delmenhorst

am 5. Februar 1982, wohnhaft in Oldenburg.

Sie waren mit dem Opfer verheiratet?

Herr Staatsanwalt, ich erteile Ihnen das Wort.

Alexandra Leuffer wird angeklagt, am 12. April diesen Jahres

in Oldenburg ihren Ehemann Thomas Leuffer erschlagen zu haben.

Da das Opfer zum Tatzeitpunkt schlief,

sehen wir das Mordmerkmal der Heimtücke

nach Paragraf 211 Abs. 2 als erfüllt an.

Musik

(Richter) Frau Leuffer? Möchten Sie sich zum Tatvorwurf äußern?

Meine Mandantin wird sich nicht äußern.

Musik

Wie schön.

Musik

(Richter) Herr Dr. Meier, wie sind Ihre Erkenntnisse zum Tathergang?

Wir fanden das Opfer im Bett vor. Der Schädel war eingeschlagen.

Feststellbar waren Frakturen und Splitterungen

infolge schwerer Gewalteinwirkung.

Die dahinter liegenden Gehirnpartien wurden so beschädigt,

dass der Tod sofort eintrat. - (Dr. Kaulbach) Mehrere Schläge?

Nein, die Stanzmarke aufm Schädel spricht für einen einzigen Schlag.

Wurden die Blutspritzer dem Ablauf eindeutig zugeordnet?

(Meier) Es gab keine Blutspritzer, die etwas anderes belegen könnten.

(Dr. Kaulbach) Und die Tatwaffe? (Meier) Es handelt sich

um eine figürliche Statue aus Stein, die ein Paar darstellt.

Telefon-Freizeichen

Telefon-Freizeichen

(Mailbox) Hier ist Thomas Leuffer, bitte sprechen Sie nach dem Piep.

Thomas, wir sind's. Wo bist du 'n? Wir warten auf dich.

Bis gleich.

Hilfst du Mama?

(Sie singen) Stille Nacht!

Heilige Nacht!

Alles schläft,

einsam wacht

nur das traute hoch heilige Paar.

"Holder Knabe im lockigen Haar,

schlaf in himmlischer Ruh..."

Gute Nacht, mein Schatz. Gute Nacht.

Schlaf schön.

Wo ist Papa?

Morgen früh, wenn du aufwachst, ist er wieder da.

Tür wird aufgeschlossen.

Na, auch schon da?

Was heißt 'n das?

Hm?

Was soll das heißen? Was?

Sie weint.

(Richter) Fragen an den Sachverständigen?

Herr Doktor, erläutern Sie uns bitte,

in welchem Zustand Sie Frau Leuffer bei Ihrer Untersuchung vorfanden.

Am Körper der Angeklagten stellte ich, zwei Tage nach der Tat,

erhebliche Verletzungen infolge stumpfer Gewalteinwirkung fest.

Die Leber war auf einer Länge von vier Zentimetern eingerissen.

Die Nieren waren so gequetscht, dass Blutungen ausgetreten sind.

Neben diesen Verletzungen befanden sich unter der Haut

großflächige Einblutungen über den gesamten Oberkörper verteilt.

Auf diesem Röntgenbild sehen Sie vier angebrochene Rippen.

Sechs weitere Rippenbrüche sind verheilt.

Es ist davon auszugehen, dass diese Verletzungen drei bis...

sieben Jahre zurückliegen.

Toilettenspülung

Mäuschen, komm, aufwachen. Komm, aufstehen.

Wir gehen zu Oma und Opa, Gänseessen.

Wieso hast du mich nicht früher geweckt?

Ich will noch mit Sofia spielen. Das können wir doch da machen.

Die nehmen wir mit.

Komm.

So, hier, Mütze anziehen. Geh schon mal raus.

Komm, los.

Wo wollt ihr denn hin? Zu Oma, Gänseessen. Hast du das vergessen?

Du, Oma hat angerufen. Ihr geht's nicht so gut.

Das Gänseessen fällt leider aus.

Was hat 'n der Weihnachtsmann gebracht? Sofia.

Hallo, Sofia. Sollen wir spielen? Au ja.

Du gehst nirgendwohin, verstanden?

Dramatische Musik

Herr Dr. Bahnert, war bei der Angeklagten zum Tatzeitpunkt

eine eingeschränkte Einsichts- und Steuerungsfähigkeit feststellbar?

Ich stellte keine relevanten psychiatrischen Erkrankungen fest,

die einer Schuldunfähigkeit

bzw. verminderten Schuldfähigkeit zugeordnet werden können.

Danke. Ich hab keine weiteren Fragen.

Herr Verteidiger, noch Fragen? Ja, Herr Bahnert,

ich würd Sie gerne fragen, wie Sie die Misshandlungen beurteilen,

die Frau Leuffer während ihrer Ehe erdulden musste?

(Bahnert) Sie unterlag gewiss zum Tatzeitpunkt

einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Mehr kann ich dazu nicht sagen. Auch ältere Verletzungen wurden

bei Frau Leuffer nachgewiesen. Könnte es sein, dass diese ihr

vom Ehemann beigebracht wurden? Das kann ich nicht beurteilen.

Keine weiteren Fragen. (Richter) Gut.

Danke, Herr Dr. Bahnert, Sie sind als Zeuge entlassen.

Dramatische Musik

Musik

Hast du gar keinen Hunger? (Saskia) Nein.

Wollen wir los? Ja.

Danke. Tschüs, Schatz, 'n schönen Tag dir.

Die Jacke ist da drin, ne? Ja.

Die Tür fällt ins Schloss.

Jetzt lassen Sie das nicht einfach alles so über sich ergehen.

Sie müssen morgen in aller Ausführlichkeit

über die Gewalttätigkeiten Ihres Mannes aussagen.

Und warum Sie sich nicht wehrten. Sonst wird Sie niemand verstehen.

Darf ich Sie eins fragen?

Warum haben Sie sich von Ihrem Mann nicht getrennt?

Ich wollte es noch aushalten, bis Saskia alt genug ist.

Das wollte ich noch schaffen. Dann sagen Sie genau das aus!

Ich kann nicht. Frau Leuffer, verstehen Sie denn nicht?

Sie sind wegen Mordes angeklagt!

Das bedeutet: eine lebenslängliche Haftstrafe.

Der Richter ist auf Ihrer Seite, garantiert!

Aber Sie müssen ihm etwas in die Hand geben.

Jetzt hören Sie damit auf, Frau Leuffer.

Das bringt Sie nicht weiter.

Sie werden morgen aussagen müssen.

Er klopft an die Tür.

Frau Leuffer, denken Sie an Ihre Tochter.

Die wartet auf Sie.

Na? Kannst du den mit hochnehmen?

Ich geh noch kurz zu Lea. Aber in 'ner Stunde gibt's Essen,

da bist du wieder da, ja?

Darf ich helfen?

Danke. Gern.

Ich heiße übrigens Felix.

Sonnenberg. Ich wohne über Ihnen.

Vielleicht können Sie ja mal klingeln.

Gern, danke.

Musik

Es klingelt.

Haben Sie Salz? Ja.

Nee, ich...

Ich weiß, es ist 'ne blöde Ausrede, ich...

Haben Sie zufällig Lust, mit mir 'n Kaffee trinken zu gehen?

Ja. Ich hol meine Jacke.

(Richter) Frau Leuffer, Sie haben jetzt die Gelegenheit,

dem Gericht zu erzählen, wie Sie den Tathergang erlebten.

(Flüstert) Frau Leuffer, ich rate Ihnen, sagen Sie was.

(Richter) Frau Leuffer?

Dem Gericht liegt das Geständnis vor,

das die Angeklagte zu Protokoll gab. Das könnte man alternativ verlesen.

Das hatte ich nicht gemeint. Herr Anwalt?

Herr Vorsitzender, meine Mandantin ist aufgrund ihrer

posttraumatischen Belastungsstörung nicht imstande auszusagen.

Gut, dann verlesen wir jetzt das Geständnis.

"Protokoll vom 13.4.2014.

Befragung durch Staatsanwalt Kaulbach

mit der Angeklagten Alexandra Leuffer im Fall Thomas Leuffer:

Thomas und ich brachten Saskia, unsere Tochter, zu meinen Eltern.

Kaum waren wir..." "Kaum waren wir zu Hause,

hat Thomas mich geschlagen und vergewaltigt.

Als er fertig war, stieß er mich mit den Füßen auf den Boden."

Saskia ist bald zehn. "Dann hat er mir gesagt,

Saskia sei dafür reif, das Gleiche mit ihr zu machen wie mit mir.

Ich wollte mich wehren, da trat er mir in den Bauch.

Ich musste mich übergeben.

Ich wischte das Erbrochene weg und wartete, bis er schlief.

Ich musste immer an Saskia denken.

Sie ist doch erst neun.

Ich habe die Statue genommen und...

habe ihn damit erschlagen."

Hohes Gericht. Bei der Tötung eines Schlafenden

ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes

das Mordmerkmal Heimtücke immer gegeben.

Daher kommen meines Erachtens nach auch keine mildernden Umstände

wegen der erduldeten Misshandlungen zum Tragen.

Die Angeklagte handelte vorsätzlich, sie erschlug ihren Mann im Schlaf.

Daher ist sie zu lebenslanger Freiheitsstrafe zu verurteilen.

(Richter) Ich vertage die Verhandlung auf morgen früh.

Beginn: 9.30 Uhr.

Kollegen...

Ich möchte Sie gern kurz sprechen, Sie beide.

Dr. Kaulbach, Sie sahen doch,

wie die Frau am Abend vor der Tat zugerichtet war?

Ja, natürlich hab ich das gesehen. - Können Sie sich auch vorstellen,

was der Mann sonst noch mit ihr tat? - Ja, aber sie sagt ja nichts.

Sie ist traumatisiert. Das kann man sich doch denken.

Der BGH entscheidet in solchen Fällen sehr eindeutig.

Das Opfer schlief, also ist es Mord mit Heimtücke.

Das ist 'n Begriff aus der NS-Zeit! Sie erwarten doch nicht ernsthaft,

dass ich diese Frau lebenslänglich ins Gefängnis schicke?

Herr Kronberg...

Ich möchte morgen etwas Vernünftiges von Ihnen hören.

Bitte.

Ich geb mir Mühe.

Tschüs, Mama. Tschüs, mein Schatz.

Tschüs. Dein Helm?

Tschüs.

Handy vibriert.

Musik

Musik

Musik

Warte.

Musik

Dramatische Musik

Dramatische Musik

Ich würde gleich dort ansetzen, wo wir gestern unterbrochen haben

und bitte die Verteidigung um ihr Plädoyer.

Hohes Gericht, Herr Staatsanwalt.

Menschen, die, wie meine Mandantin Alexandra Leuffer,

über Jahre unter häuslicher Gewalt leiden,

leben nicht wie andere Menschen. Und man sollte sich hier fragen,

ob man von heimtückischer Tötung sprechen kann.

Selbst wenn, und da geb ich Ihnen recht, Herr Staatsanwalt,

es nach ständiger Rechtsprechung ausreicht, dass das Opfer schläft,

um das Mordmerkmal der Heimtücke zu erfüllen,

hat der BGH für extrem gelagerte Fälle anerkannt,

dass nicht jede heimtückische Tötung

zu einer lebenslangen Haftstrafe führen muss. Ich zitier das mal:

"Wenn die sogenannte Heimtücke mit Entlastungsmomenten zusammentrifft,

kann die Verhängung einer lebenslangen Haftstrafe

unverhältnismäßig wirken."

Ein solcher Fall ist hier offensichtlich gegeben.

Frau Leuffer ist über Jahre von ihrem Ehemann gedemütigt

und misshandelt worden. Sie hat sich nicht getraut,

sich jemandem anzuvertrauen oder sich zu wehren.

Das Ganze wäre sicher noch lange so weitergegangen, wenn...

ihr Ehemann, Herr Leuffer,

am Tatabend nicht angedroht hätte,

der gemeinsamen Tochter Saskia das Gleiche anzutun.

Und ich glaube, genau hier ist der Schlüssel zu diesem Fall zu suchen.

Frau Leuffer musste davon ausgehen,

dass er diese Drohung wahrmachte,

so wie er alle andern Drohungen wahrgemacht hat,

die er bis dahin ausgesprochen hat.

Thomas Leuffer selbst muss man in diesem Fall

als "permanenten, unmittelbar bevorstehenden Angriff" sehen.

Selbst wenn Herr Leuffer zum Tatzeitpunkt geschlafen hat,

stand ein Angriff unmittelbar bevor.

Frau Leuffer hat in Notwehr gehandelt.

Sie hat ihre Tochter...

vor einem Übergriff, einer Vergewaltigung

durch Herrn Leuffer bewahrt und beschützt.

Hohes Gericht, Herr Staatsanwalt,

die Verteidigung fordert daher den Freispruch für Alexandra Leuffer.

Die Angeklagte hat das letzte Wort.

Frau Leuffer?

Das Gericht zieht sich jetzt zur Beratung zurück.

(Felix) Da ist ein Strand.

Und Palmen.

Und da ist es ganz heiß.

Dort wäre ich jetzt gern mit dir.

Du bist ja kitschig.

Wo ist denn meine Unterhose? Was? Meine Unterhose.

Warte.

Was ist denn das?

War das dein Mann?

Alex...

Wir müssen zur Polizei. Nein.

Wenn Saskia groß genug ist.

Hey...

(Richter) Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil:

Die Angeklagte, Frau Alexandra Leuffer,

wird vom Vorwurf des Mordes an Thomas Leuffer freigesprochen.

Unverständliches Gemurmel

Das Urteil begründe ich wie folgt:

Frau Leuffer hat in Notwehr gehandelt.

Wer sich wehrt, wenn ein Angriff gerade stattfindet

oder unmittelbar bevorsteht, kann nicht bestraft werden.

Nichts anderes hat Frau Leuffer getan.

Sie musste davon ausgehen, dass ihr Mann

einen jederzeit realisierbaren Angriff für sie

und ihre minderjährige Tochter darstellt.

Dies ist eine Einzelfall-Entscheidung.

Das Gericht hebt den Haftbefehl gegen Frau Leuffer auf

und entlässt sie mit sofortiger Wirkung aus der Untersuchungshaft.

Die Verhandlung ist geschlossen.

Ich freu mich für Sie. Danke, Herr Kronberg.

Sie sind frei.

Kommen Sie.

Alles Gute.

Vielen Dank. Gern geschehen.

Das war ein gutes Plädoyer. Vielen Dank.

Dr. Kaulbach, bitte lassen Sie die Dinge auf sich beruhen.

Ja.

Alles Gute. Schönen Tag noch.

Unverständliches Stimmengewirr

Dramatische Musik

"Ich hatte ein weißes Nachthemd an.

Nein, ich habe nicht geduscht."

Dramatische Musik

"Ich musste immer an Saskia denken. Sie ist doch erst neun."

Dramatische Musik

"Ich habe gewartet, bis er geschlafen hat.

Ich habe die Statue genommen...

und habe ihn damit erschlagen."

Musik

"Die Schuld eines Menschen ist schwer zu wiegen.

Wir streben unser Leben lang nach Glück.

Aber manchmal verlieren wir uns und die Dinge gehen schief.

Dann trennt uns nur noch das Recht vom chaos,

eine dünne Schicht aus Eis, darunter ist es kalt

und man stirbt schnell."

Musik

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