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Original subtitles

Vor 2000 Jahren unter Kleopatra, der Königin aller Königinnen,

sprachen die Ägypter ungefähr so:

Die Sprache ist nicht leicht zu verstehen.

Deshalb wurde der folgende Film für Sie auch synchronisiert.

Da es aber damals mit der Synchronisationstechnik haperte,

wird Ihnen vielleicht auffallen,

dass die Lippenbewegungen nicht mit dem gesprochenen Wort übereinstimmen.

Nach dieser höchst interessanten und informativen Einführung

habe ich die große Ehre und das Vergnügen,

Ihnen eine umfassende historische Darstellung zu präsentieren.

Was du sagst, ist infam!

Das ist lächerlich, grotesk, einfach unmöglich!

Ich habe nichts hinzuzufügen. Was sagst du nun, oh Cäsar?

Sieh es doch, meine Königin,

dein Volk ist dekadent. - Mein Volk baut Pyramiden,

den Turm von Pharos, die Tempel und Obelisken!

Das sind doch alte Hüte!

Genug!

Ich werde dir beweisen, dass mein Volk nicht dekadent ist.

ln genau drei Monaten bauen dir meine Leute einen Palast,

und zwar hier in Alexandria.

Also gut!

Wenn du das schaffst, nehme ich alles zurück

und gebe zu, dass dein Volk groß ist.

Sie ist nett, aber sie gerät leicht in Rage!

Dabei hat sie so eine hübsche Nase.

Numerobis, ich ließ dich rufen, weil du der beste Architekt Alexandrias bist.

Was nicht viel heißt!

Deine Bauten stürzen ein. Man macht Witze über dich!

Mein Fachgebiet sind eben eher Pyramiden.

Still! Du hast drei Monate Zeit,

um Julius Cäsar hier in Alexandria einen prächtigen Palast zu bauen.

Drei Monate?

Wenn du das schaffst, überschütte ich dich mit Gold,

wenn nicht, werfe ich dich den Krokodilen vor.

Drei Monate? Dafür bräuchte ich einen, der zaubern kann.

Zaubern?

Ich bin gerettet!

Ich kenne da jemanden, der so was kann!

Ich richte ihn zum Hinkelsteine tragen ab!

Deck lieber den Tisch!

Ist der Druide Miraculix zu sprechen?

Auf dem Baum da oben beim Mistelschneiden.

He, Miraculix!

Was für eine Überraschung!

Ich bin, mein lieber Freund, sehr glücklich, dich zu sehen!

Das ist ein Alexandriner!

Das ist mein alter Freund Numerobis,

Architekt aus Alexandria.

Ich soll für Cäsar in drei Monaten einen Palast bauen.

Andernfalls

wirft mich Kleopatra den Krokodilen vor.

Kann man Krokodile essen? - Still!

Wenn du mir nicht hilfst, schaffe ich es nie.

Beruhige dich, Numerobis!

Ich komme mit dir nach Ägypten!

Wir auch, bei Teutates.

Bei Osiris! Ist das wahr?

Wir machen eine schöne Reise, Idefix!

Nicht Idefix!

Und warum nicht, Herr Asterix?

Weil er für so eine große Reise viel zu klein ist!

Pack deine Sachen!

Immer soll ich still sein und tun, was du willst!

Meine Freunde, macht uns keine Schande!

Und lasst euch den Himmel nicht auf den Kopf fallen!

Ein kleines Abschiedslied!

Bloß nicht!

Banausen!

Das "wauwau" war ich.

Darf ich das nicht? - Du Dickkopf!

Lass Idefix aus dem Sack!

Wir können Anker lichten, Abstosis!

Segel setzen!

Wir müssen mit vielen Schwierigkeiten rechnen.

Es könnte passieren,

dass wir Piraten begegnen.

Um die kümmern wir uns. Was, Obelix?

Aber klar!

Schiff steue'bo'd vo'aus!

Die Piraten!

Wartet auf uns! Wir kommen.

Also Jungs, immer mit Ruhe!

Schiff entern, Kehle durchschneiden,

Bauch aufschlitzen, aufhängen

und ins Wasser werfen!

So wie immer!

Es geht los, wenn ich "entern" rufe.

Entern!

Wer sagte "Entern"?

Warte, mein Süßer!

Kommen wir gleich zur Sache!

Schlappschwänze!

Wer hat denn "Entern!" gesagt?

Entern?

Komm, Obelix!

Nun komm schon!

Aber Asterix,

da oben ist doch noch einer!

Nein, nein!

Wer hat "Entern" gesagt?

So wie immer!

Nach langer, ruhiger Fahrt näherte sich das Schiff

in einer friedlichen Nacht dem Ende seiner Reise.

Was ist das für ein Licht am Horizont?

Der Turm von Pharos. Sein Leuchtfeuer weist den Schiffen den Weg.

Morgen sind wir in Alexandria.

Ein Turm, der die Schiffe leitet?

Die spinnen, die Ägypter!

Das Bad für Kleopatra!

Das Bad für Kleopatra!

Wenn die Königin will baden,

muss das Wasser duftend sein,

und zur Pflege ihrer Waden

gießen wir noch Milch hinein.

Die Seife für Kleopatra!

Die Seife für Kleopatra!

Bei der Pflege ihrer Haut

liebt Kleopatra es kaum,

wenn das Bad nicht lieblich duftet

und nicht zart ist der Seifenschaum.

Der Löwe der Kleopatra!

Der Löwe der Kleopatra!

Kleopatras Löwe hier,

König der Tiere, das ist bekannt.

Hat zwar Kraft wie Männer vier,

doch leider fehlt ihm der Verstand!

Numerobis bittet um die Gunst einer Audienz.

Soll reinkommen!

Oh meine Königin, das hier sind Freunde aus Gallien.

Ein großer Zauberer und zwei tapfere Krieger.

Sie helfen mir bei meiner Aufgabe.

Gut, aber beeilt euch! Die Zeit drängt.

Schafft ihr es, überhäufe ich euch alle mit Gold.

Wenn nicht, werfe ich euch den Krokodilen vor!

Ach, übrigens wollte ich dir noch mitteilen,

dass Pyradonis, dein Konkurrent, dir den Auftrag neidet.

Ich glaube, er sähe es gern, endete deine Karriere bei...

...den Krokodilen? - Du sagst es.

Und nun geht!

Schlechter Charakter, aber hübsche Nase!

Sehr hübsche Nase!

Ihr wohnt bei mir.

Das hab ich gebaut.

Das auch.

Und das auch.

Das, das war auch mal von mir.

Und das ist mein Haus.

Hab ich mir fast gedacht!

Die Tür klemmt ein bisschen!

Diese Feuchtigkeit!

Lass mich mal!

Nein, Obelix!

Ist nicht so schlimm, das Holz war etwas spröde.

Hier wohne ich.

Darf ich bitten, mir zu folgen?

Komm schon, Obelix!

Hier arbeite ich.

Meister, der Architekt Pyradonis will Euch sprechen.

Mein Rivale? Er soll eintreten!

Kommen wir gleich zur Sache.

Lass uns den Palast für Cäsar zusammen bauen.

Werden wir fertig, teilen wir uns das Gold.

Schaffen wir es nicht, fressen dich die Krokodile allein.

Es genügt ja, wenn einer gefressen wird.

Warum sollen sich beide opfern?

Kommt nicht in Frage! Du bist ein Schuft!

Und unsympathisch! Raus aus meinem Haus!

Das wirst du bereuen!

Du wirst deine Karriere bei den Krokodilen beenden!

Ich zeige euch jetzt die Baustelle!

Es ist sicher interessant, dir bei der Arbeit zuzusehen.

Idefix!

Sind das Sklaven?

Aber nein, das sind freie Arbeiter.

Die spinnen, die Ägypter!

Jetzt ist Mittagspause. Kommt, wir sehen uns die Baupläne an!

Und die beiden da?

Die machen Überstunden.

Hier haben wir die Baupläne. Ich habe sie eigenhändig gezeichnet.

Ich kenne ja dein Gekrakel.

Hallo, Freunde!

Lasst euch nicht von diesem Stümper ausbeuten!

Ihr müsst schuften,

und er steckt das Geld ein!

Streikt und erhebt euch gegen die, die euch ausnutzen!

Legt die Arbeit nieder und streikt!

Meister, die Arbeiter weigern sich weiterzuarbeiten.

Die hat einer gegen mich aufgewiegelt!

Aber wer?

Wie wer?

Sicher Pyradonis, dein Rivale.

Dieser Kerl macht mich ganz krank!

Die Krokodile finden mich sicher ungenießbar.

Umso besser.

Aber es sind doch heilige Krokodile.

Die spinnen, die Architekten!

Wir schauen mal, was da los ist!

Wir weigern uns, unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

Jawoll!

Sie wollen nicht mehr arbeiten.

Die Arbeit ist ihnen zu schwer.

Asterix, mach mal ein Feuerchen unter dem Kessel!

Nein!

Du nicht. Du bist als Kind in den Zaubertrank gefallen.

Zeig ihnen mal die Wirkung, Asterix!

Das ist ja Zauberei!

Ja, mein Lieber! Ruf die Arbeiter!

Jeder bekommt ein Schlückchen von meinem Zaubertrank.

Nein!

Nein!!

Nein!!!

Nein!!!!

Wie erkennt er mich bloß?

Dagegen muss ich etwas unternehmen.

Schraubzieris?

Ja, Pyradonis, mein Meister.

Numerobis erwartet Steine,

die auf dem Nil befördert werden.

Die Steine dürfen nie ankommen!

Hier hast du Gold, veranlasse das Nötige!

Zu Befehl, Pyradonis, mein Herr und Gebieter.

Pyradonis, mein Herr, schickt dir dieses Gold,

damit die Steine ihr Ziel nicht erreichen.

Danke, bei Osiris!

Ins Wasser mit den Steinen!

Die Steine sind alle!

Dahinter steckt wieder Pyradonis.

Ohne Steine kein Palast,

ohne Palast die Krokodile!

Beruhige dich, wir besorgen dir Steine.

Wir kommen bald mit Steinen zurück.

Ja, wir haben nicht mehr viel Zeit.

Sie dürfen nicht von dieser Reise zurückkommen.

Das werden sie nicht, Meister!

Das geht zu langsam, viel zu langsam!

Fahrt ans Ufer und knotet die Schiffe zusammen!

Endlich was zu tun!

Beim Teutates, Obelix überrascht mich immer wieder.

Da fehlt das Wildschwein.

Unsinn! Der Appetit kommt beim Essen.

Cervisia für Asterix!

Ohne Appetit geht's nicht,

ohne Appetit geht's nicht.

Fließtjedoch der Wein, kann man glücklich sein,

doch ohne Appetit geht's nicht!

Ohne Appetit geht's nicht, ohne Appetit geht's nicht!

So ein Meer voll Bier, ja, das Iob ich mir,

doch ohne Appetit geht's nicht!

Wildschwein für Obelix!

Hört nur, dann wird es euch klar:

Das alte Sprichwort ist wahr.

Essen, das muss nicht nur sein,

man sollte auch essen ganz fein.

Ohne Appetit geht's nicht, ohne Appetit geht's nicht.

Lass den Magen nie hängen bis zum Knie!

Dünne Esser und dicke genießen beide mit Geschicke.

Genießt man Speis und Trank, kann man auch sein ganz schlank,

doch ohne Appetit geht's nicht!

Die Knochen für Idefix!

Obelix, mein liebster Mann,

ich bleib dir treu, wenn ich kann.

Sei unser König, lieb mich ein wenig,

King Obelix bist du dann!

Du hast eine so süße Nase,

außerdem mag ich noch Hase,

Würste, groß und klein oder auch ein ganzes Schwein.

Doch ohne Appetit geht's nicht!

Ohne Appetit geht's nicht!

Tisch ohne Käse gedeckt,

ist wie ein Weinfass, das leckt,

ist wie ein Haus ohne Raum

und wie ein Wald ohne Baum.

Ohne Appetit... ...geht's nicht!

Ohne Appetit... ...geht's nicht!

Nur ein böser Schuft... ...meidet Käseduft!

Ohne Appetit... - geht's nicht!

Ein Kamel ist ein Wunder, ein Kamel ist ein Wunder,

weil es ausgelaucht, nicht viel Nahrung braucht.

Ein Kamel ist ein Wunder!

Aber nein, das ist doch Quatsch!

Ich bin ein Dromedar, kein Kamel!

Ich hab doch nur einen Höcker!

Ohne Appetit geht's nicht, ohne Appetit geht's nicht.

Egal ob Krümel oder Leibgericht,

ohne Appetit geht's nicht!

Niemand sollte vergessen, der Appetit kommt beim Essen,

Denkt dran, macht ein zufriedenes Gesicht,

ohne Appetit geht's nicht!

Morgen werden wir die Sphinx und die Pyramiden besuchen.

Das muss man gesehen haben!

Was sagt ihr nun?

Idefix, hierher!

Komm her, Idefix!

Idefix, wirst du wohl!

Lass die Sphinx in Ruhe, Idefix!

Von da oben muss man eine schöne Aussicht haben!

Idefix, warte hier auf mich!

Obelix!

Um Gottes Willen!

Stehen wir nicht unnötig herum, kommt!

Von diesen Pyramiden schauen 20 Jahrhunderte auf euch herab.

Die Aussicht von da oben...

Obelix, gib endlich Ruhe!

Na ja, an meine Hinkelsteine kommen sie aber nicht heran.

Ob man sie wohl besichtigen kann?

Aberja, aberja, aberja.

Ich bin Fremdenführer und zeige diese gigantischen Pyramiden

kunstverständigen Touristen sehr gern.

Wir nehmen mit Vergnügen an.

Wenn Sie mir bitte folgen wollen.

Das da drin ist nichts für kleine Hündchen.

Warte hier auf mich!

Wenn du brav bist, bekommst du einen schönen Knochen.

Wirklich interessant, diese Pyramiden!

Schön zusammenbleiben, die Herrschaften!

Ohne mich kommen Sie aus diesem Labyrinth nicht lebend heraus.

Treten Sie ein!

Die Hieroglyphen in diesem Saal sind außergewöhnlich.

Hier kommt ihr nie mehr heraus.

Dieses Grab wird euer Grab!

Seht mal diese Kunstwerke!

Und wie kommen wir hier wieder heraus?

In einem Hünengrab wäre so was nicht passiert.

Angesichts dieser Umstände, Obelix,

werde ich dir zum ersten Mal

eine Kostprobe von meinem Zaubertrank geben.

Wirklich?

Ich bekomme Zaubertrank!

Ich bekomme Zaubertrank!

Bin ich froh, dass wir in diese Pyramide gegangen sind.

Obelix! Nach dir!

Könnte ich vielleicht noch ein Tröpfchen haben?

Los, kommt weiter!

Interessante Sache, so ein Labyrinth!

Diese Tür vielleicht?

Noch einen Schluck!

Nein, Obelix!

Das ist aber nicht nett.

Ich spüre schon gar nichts mehr.

Das ist gar nicht nett.

Ich fürchte, der Fremdenführer hatte Recht.

Hier kommen wir niemals lebend heraus.

Armer Numerobis!

Ohne uns wird der Palast nie fertig!

Was wird bloß aus Idefix, wenn ich nicht mehr da bin?

Idefix?

Idefix hat uns durch seine gute Nase gefunden,

also wird er uns auch wieder herausführen.

Ich schenk dir zwei große Knochen.

Du kriegst einen großen Haufen Knochen!

Manchmal habe ich den Eindruck, er versteht alles, was ich sage.

Hinterher!

Gnade! Das ist Zauberei!

Das gibt's doch nicht! Das ist Zauberei!

Sie sind aus der Pyramide entkommen.

Höchst ungewöhnlich, diese Gallier!

Aber noch sind sie nicht wieder in Alexandria!

Sie haben noch den ganzen Nil vor sich!

Man muss sie aufhalten.

Ich hätte da ein paar Leute zur Hand, Meister.

Es sind Piraten,

die durch ein falsches Manöver ihr Schiff verloren haben.

Bring sie zu mir!

Sie stehen vor der Tür, Meister.

Ich stelle euch ein Boot zur Verfügung.

Damit fahrt ihr den Nil hinauf.

Unterwegs begegnen euch Schiffe, die Steine geladen haben.

Wenn diese Schiffe Alexandria nie erreichen,

bekommt ihr Gold, viel Gold!

Entert ihre Schiffe, schützt sie auf,

massakriert sie, vernichtet sie!

Werft sie ins Wasser!

So wie immer!

Ziemlich langweilig, diese Kreuzfahrten!

Mir ist langweilig, Asterix.

Ich glaube, wir haben bald unseren Spaß.

Schiffe mit Steinen beladen, di'ekt vo'aus!

Also Jungs, immer mit Ruhe!

Ganz viele Gallier!

Gallier? Rette sich, wer kann!

Volle Kraft zurück!

Obelix, es gibt Arbeit für dich. Ein Piratenschiff direkt voraus!

Piraten? Oh, prima, prima!

Wartet! Ich komme!

Schneller! Viel schneller!

Zu spät!

Ich denke, wir können unsere Fahrt jetzt fortsetzen.

Manu, da beißt was!

Der schmeckt aber nicht!

Schon wieder ein falsches Manöver.

Die gehen mir langsam auf die Nerven, diese Gallier!

Wenn ich so darüber nachdenke,

kommt mir eine gute Idee.

Was für eine Idee, Meister!

Ein Kuchen! Komm mit!

Vergifteter Kuchen und tödliche Plätzchen!

Eine Bazillentorte. - Au ja!

Verdorbene Makronen! - Nicht übel!

Torte mit Schlangengift! - Klasse!

Kirschtorte mit Curare! - Lecker!

Pudding mit Arsen!

Genial!

In dem Kessel mit Strychnin kochen wir erst Terpentin,

darauf ein Narkotikum,

einen Schuss Petroleum.

Zwei sind noch besser!

Ein, zwei Tropfen Zaubersaft, Blut von Fliegen massenhaft,

ein geplatztes Spinnenbein...

und dann Worcester-Sauce rein.

Nein! - Schade.

Wenn Arsen am Kochen ist,

kommt dazu viel Pferdemist,

dann zwei Messerspitzen mit abgeschabtem Fensterkitt.

Ich nehme doch lieber drei!

Dazu passt besonders gut stark geronnenes Möwenblut,

alles schön lang köcheln lassen...

und dann Zucker dran in Massen!

Nein!!

Schade.

Tote Ratten in den Topf, Kobragift, wenn's geht, vom Kopf,

drei Orangen ausgepresst, das gibtjedermann den Rest.

Ich nehme doch lieber nur eine.

Und noch ein paar trockne Feigen, die schon leicht zum Schimmeln neigen.

Das ist alles, denk ich wohl.

Nein, es fehlt noch Vitriol.

Nein!!!

Oder doch?

Ich weiß doch, was schmeckt.

Dieser Pudding mit Arsen

kommt den Galliern bös zu steh'n.

Was frisst morgen früh am Nil die Familie Krokodil?

Die Gallier!

Ein Geschenk für Euch, meine Königin.

Herein damit!

Die drei Gallier senden der Königin diesen köstlichen Kuchen.

Sehr liebenswürdig.

Du kannst ihnen melden, Kleopatra lässt danken.

Meinen Vorkoster! Man rufe meinen Vorkoster!

Bin ja schon da, bin ja schon da!

Koste, Vorkoster!

Aber mit Wonne, meine Königin!

Endlich, meine Freunde!

Endlich seid ihr zurück.

Wir bringen genug Steine, damit du den Palast vollenden kannst.

Gallier, im Namen unserer Königin, ihr seid verhaftet!

Soll ich ihnen Beine machen?

Nein, Obelix, lass das.

Lasst uns erst mal sehen, was passiert ist.

Gallier, ihr habt versucht, mich mit diesem Kuchen zu vergiften.

Kuchen? Wieso Kuchen?

Werft sie ins Gefängnis, bis ich über ihr Schicksal entschieden habe!

Wir haben keine Zeit zu verlieren!

Ich habe hier Gegengift, davon trinken wirjetzt.

Dieser Trank hier

macht uns unempfindlich gegen jede Art Gift.

Die heiligen Krokodile bekommen schon ihre Vorspeise.

Platz da, wir kommen!

Darf man eintreten?

Wache! Nehmt sie sofort fest!

Gallier, ihr seid von weit hergekommen um mich zu ärgern.

Ich werde euch zeigen, wie eine Königin zu sterben weiß.

Ihr sollt an mir bewundern, wie mutig ich sein kann.

Ich bin bereit, bei Osiris!

Oh! Wie ein Filmstar!

Nicht doch! Wir wollen nur wissen, was man uns vorwirft.

Was man euch vorwirft? Das da!

Der Kuchen sieht doch gut aus!

Obelix, hol doch mal einen Tortenheber!

Gestatten, der Herr?

Schneid mal drei Stück ab.

Ich hab drei Stück gesagt!

Natürlich! Drei Stück!

Fresssack!

Der Kuchen war ganz ausgezeichnet! Was hattet Ihr daran auszusetzen?

Frag mal meinen Vorkoster!

Lass mal sehen!

Das ist nur eine kleine Magenverstimmung.

Mir geht's besser.

Ich habe Hunger!

Ich war ungerecht zu euch, Gallier!

Ich schenke euch die Freiheit, ihr dürft gehen.

Irgendwer wollte uns hier Ärger machen.

Ja, aber wer? - Pyradonis.

Der Rivale von Numerobis? - Ohne Zweifel.

Gehen wir ihn doch besuchen. - Wollte ich gerade vorschlagen.

Zu Pyradonis bitte

Pyradonis? Da lang.

Trinken wir auf unseren Sieg, lieber Freund!

Das haben wir uns ehrlich verdient.

Du wolltest mit Numerobis arbeiten? Das kannst du haben.

Der Bau des Palastes geht voran, Numerobis.

Du wirst den Termin halten.

Kleopatra wird zufrieden sein.

Sehr zufrieden! Der Palast ist bald fertig, Cäsar!

Ich werde meine Wette wohl gewinnen, Julius!

Das ist fabelhaft, wirklich fabelhaft!

Ich werde vor Kleopatra das Gesicht verlieren.

Dabei hatte man mir berichtet, dass der Baumeister ein Stümper ist.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Ruft sofort meinen Spion!

Bin schon da, Gebieter.

Komm her!

Geh zur Baustelle von Numerobis!

Ich möchte wissen, warum es dort so gut vorangeht.

Dann woll'n wir mal.

Drei Gallier?

Ein alter Druide, ein listiger Kleiner und ein Dicker?

Asterix, Obelix und Miraculix!

Den dreien traue ich sogar das Unmögliche zu!

Es muss etwas geschehen!

Meine ägyptischen Söldner! Aber Tempo!

Ave, Cäsar!

Die dir von Herzen dienen, und das für wenig Geld: Wir grüßen dich!

Begebt euch unauffällig zur Baustelle von Numerobis.

Werft den Kessel mit Zaubertrank um

und schnappt euch den Druiden!

Ein Sack Gold, wenn ihr Erfolg habt.

Auf geht's, beim Jupiter!

Zu Diensten, oh Cäsar, bei Osiris!

Den Kessel übernehme ich!

Ihr zwei schnappt euch den Druiden!

Einverstanden, Kamerad!

Geht klar, Kamerad.

Wenn das mit dem Zaubertrank stimmt,

brauche ich den Sack Gold mit den anderen nicht zu teilen.

Tut mir Leid!

Jeder ist sich selbst der Nächste!

Seht mal! Da stimmt was nicht!

Wer seid ihr? Und wo ist Miraculix, der Druide?

Wir sollten den Druiden auf Cäsars Befehl gefangen nehmen.

Aber unser Anführer wollte die Belohnung nicht teilen.

Ohne Zaubertrank und ohne Miraculix sind wir verloren!

Die Krokodile... - Nicht doch!

Wir gehen zu Julius und holen den Druiden zurück.

Einverstanden, Asterix.

Idefix, du hältst hier die Augen offen!

Einer von den Söldnern ist zurück, oh Cäsar!

Herein mit ihm!

Befehl ausgeführt, oh Cäsar!

Du hast mir einen großen Gefallen en1viesen.

Hier ist dein wohlverdienter Lohn.

Werft den Druiden

in den dunkelsten Kerker!

Ich bin der Klügste!

Ich bin der Reichste und der...

Wo ist der Druide!

Cäsar hat ihn in den Kerker werfen lassen.

Bitte nicht mehr schlagen.

Wir holen ihn raus. - Au ja!

Unser Kamerad!

Komm, Kamerad!

Wir haben noch eine Rechnung zu begleichen.

Ja!

Hoffentlich finden wir den Druiden!

Die Kerker sind alle gleich.

Man kommt leicht rein und leicht raus.

Stehen bleiben! Zutritt verboten!

Gar nicht! - Lass mich mal!

Bitte um Entschuldigung!

Asterix! Obelix!

Zur Seite, wir kommen raus!

Das werdet ihr nicht!

Oh doch!

Man kommt leicht rein und raus!

Wie? Der Druide ist befreit worden?

Diesen Galliern werde ich zeigen,

was passiert, wenn Cäsar wütend wird!

Morgen früh, wenn sie aufwachen,

bereite ich ihnen eine kleine Überraschung.

Meister, Meister! Kein Mensch auf der Baustelle!

Die Arbeiter sind nicht gekommen!

Was hast du gesagt?

Was ist denn nun wieder los?

Im Namen Cäsars!

Wir haben erfahren, dass sich hier gallische Rebellen verstecken.

Ich befehle ihnen, sich zu ergeben!

Wenn nicht, müssen wir angreifen, bei Jupiter!

Wir sind hier auf Wunsch von Kleopatra!

Und wir bleiben, bis die Arbeit beendet ist, bei Teutates!

Ich habe euch gewarnt, bei Merkur!

Was machen wir nun, bei Osiris?

Wir bauen Verteidigungsanlagen, bei Belenus.

Du hast Recht, bei Belisama!

Dürfen wir gehen, nebenbei!

Attacke!

Ich sagte "Attacke"!

Er steht hinten, und wir sollen kämpfen!

Da sind sie wieder!

Wieder nach vorn!

Man sieht was vom Land, hieß es in Rom.

Nach vorn!

Wie bitte?

Noch was? - Null Bock!

Wenn es so nicht geht, bombardieren wir sie!

Da, seht nur, Kriegsmaschinen!

Diese Dinger da?

Feued

Mein Palast! Sie zerstören meinen Palast!

Wir müssen Kleopatra verständigen.

Nur sie kann Cäsar von seinen Feindseligkeiten abbringen.

Prima Idee!

Ich schreibe der Königin eine Botschaft.

Und Idefix wird sie überbringen.

Idefix? Der ist viel zu klein!

Nein, ist er nicht!

Er kann die Botschaft nicht überbringen, du Dickkopf.

Doch, er kann! Herr Asterix bestimmt immer!

Herr Asterix weiß immer alles besser!

Weißt du, was er dir sagt, der Herr Asterix?

Nein, was sagt er mir denn?

Hier ist die Botschaft!

Aber wie bringen wir sie zu Kleopatra? Wir sind belagert.

Frag doch den Herrn Asterix! Der weiß ja alles!

Aber, aber, Obelix!

Sei doch nicht sauer. Ich wollte dich nur necken.

Was machst du da?

Idefix trägt die Botschaft,

und ich trage Idefix.

Alarm! Einer der Belagerten bricht aus.

Er ist gegangen, wie er gekommen ist.

Ziemlich kurzer Aufenthalt.

Gallier, ihr seid von weit hergekommen, um mich zu ärgern.

Ich werde euch zeigen, wie eine Königin zu sterben weiß.

Ihr sollt an mir... - Aber nicht doch! Seht mal!

Mein kleiner Hund hat eine Botschaft für Euch.

Ach, ist der süß!

Bringt einen Knochen für das liebe Hündchen!

Das gibt's doch nicht, bei Osiris!

Cäsar ist ein Betrüger!

Geh, Gallier, ich kümmere mich um alles.

Alarm, einer der Belagerten versucht, wieder hereinzukommen!

Da sind wir wieder, Obelix! Idefix hat seinen Auftrag erfüllt!

Siehst du? Wer hatte Recht?

Hoffentlich handelt Kleopatra schnell!

Die Maschinen machen den ganzen Palast kaputt!

Siehst du, Cäsar,

selbst wenn wir die Gallier nicht in die Hände kriegen,

zerstören wir doch den Palast!

Prima! Prima!

Ave, Cäsar!

Da will Euch jemand sprechen.

Meine Königin! Ich bin entzückt!

Lass das!

Ich habe sofort den Palast verlassen, als ich hörte, was hier vorgeht.

Beim Wetten mogelt man nicht!

Die Gallier dürfen mir helfen.

Ich werde dir beweisen, dass mein Volk schöne Paläste baut,

und ich verlange, dass deine Römer die Arbeiter in Ruhe lassen!

Außerdem muss ich dir sagen...

Schon gut! Ich bitte dich um Verzeihung!

Trotzdem!

Zurück in den Palast!

Was machen wirjetzt, mein Cäsar?

Die Belagerung aufheben, du Idiot!

Seht mal, die Römer heben die Belagerung auf, bei Belenus!

Wir haben gewonnen, bei Teutates!

Ich bin glücklich!

Ohne meinen Idefix...

An die Arbeit!

Alles ging wieder an die Arbeit.

Und es wurde hart gearbeitet,

denn der Architekt musste die Frist einhalten.

Sonst würde man ihn den Krokodilen vorwerfen.

Eine Unsitte, die heute in Vergessenheit geraten ist.

Und eines schönen Morgens...

Oh Majestät! Der Palast ist vollendet.

Du hast dein Versprechen gehalten.

Und Kleopatra hält das ihre, bei Osiris!

Überschüttet ihn mit Gold!

Oh schönste aller Königinnen!

Ich habe verloren und verneige mich vor deinem Triumph.

Dir gebührt die Ehre, das Band zu zerschneiden.

Ich stehe in eurer Schuld,

und ihr habt ein Recht auf meine Dankbarkeit.

Ich stelle euch für die Rückreise meine Galeere zur Verfügung.

Gern geschehen, Kleopatra! Sei gegrüßt!

Gibt's Wildschweine auf deinem Schiff?

Obelix!

Muss er mich immer anschreien?

Wenn es nicht mal Wildschwein gibt, macht mir das Ganze keinen Spaß.

Und alle aßen und tranken.

Alle waren zufrieden

und feierten das glückliche Ende.

Alle tranken und aßen.

Alle?

Sagen wir, fast alle.

Und mit dem Frühling

näherte sich Kleopatras Galeere der gallischen Küste,

wo das Dorf seine Helden

mit Begeisterung und dem üblichen Festmahl empfing.

Das haben wir Idefix zu verdanken!

Eine Nase, mein Lieber, eine Nase!

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