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Wir w�ren dann so weit.
- Worauf wartet der denn? - Viel Spa�, du Wahnsinniger.
Auf geht's.
Wunderbarer Sprung. Sehr sch�n.
Was macht der denn da unten so lange?
Ach, na endlich.
Sauber.
Was hast denn du da so lange gemacht?
Schaut mal, was ich gefunden habe.
- Das ist Gold. - (Bea) Gib's im Fundb�ro ab.
Geht's?
- War's das jetzt? - (Tobias, �ber Funk) "Abbruch."
"Wir haben einen Einsatz."
Eine junge Frau ist abgest�rzt.
"Kein Lebenszeichen." Die Pflicht ruft.
(Tobias) "Der Heli ist unterwegs."
Herr B�rgermeister, wiederschauen. Darf ich mal? Danke.
Okay, wir treffen uns unten am Parkplatz. Over.
- Rettung in letzter Sekunde. Danke. - So schlimm war's auch wieder nicht.
Dann springst du n�chstes Mal. Oben ohne.
Mein Vater steht ein bisschen auf dich.
Du wei�t, wie wichtig die Kampagne f�r die Region ist.
Du meinst, f�r deinen Vater.
Dich nervt nicht die Filmerei, sondern dass es Sarahs Kampagne ist.
- So ein Quatsch. - Ja, und dass sie die Ansagen macht.
H�rt auf, in meiner Ex-Privatsph�re rumzustochern.
Michi, wie sieht's aus? - Ich muss euch hier absetzen.
Oben kann ich nirgends landen.
Oh Gott. Hoffentlich ist die nur ohnm�chtig.
Das l�sst du mal sch�n da mit deiner Schulter.
Die Reha ist beendet, mir geht's gut.
Die war gerade mal vor zwei Wochen. Hast du sie noch alle?
Ich drehe doch nur Werbefilmchen am Wasserfall. Da, Toni, fang.
(Bea) Holt ihr mich hoch? Ich mache hier alles fertig.
- Sicher? - Sicher.
Auf geht's.
- Sie hat Neopren an. - Eine Taucherin am Berg.
Ich bin im falschen Film.
Hallo? Sie hat einen schwachen Puls, aber sie lebt.
(Michael, �ber Funk) "Bea und Tobias. Schnell."
(Bea, �ber Funk) "Okay."
(Bea) Und ab.
(Bea) Zwei Meter.
So, Freunde, das wird eine verdammt enge Nummer.
Langsam.
(Bea) Zwei vor.
(Bea) Okay.
Beeil dich, ich kann nicht ewig so in Position bleiben.
Michael, da gibt's eine enge Stelle.
Wenn wir da durch sind, m�sste der Rest zu schaffen sein.
(Tobias) "Gut, Michi, jetzt hoch." - Verstanden.
Langsam, langsam, langsam.
(Tobias) Andreas, Achtung!
- Irgendwas h�ngt doch da. - Michi, stopp!
Die Sensoren sind ausgefallen.
(Michael, �ber Funk) "Schaut, dass ihr das da unten hinkriegt."
Tobias!
Die Instrumente spielen verr�ckt. Schnell, sonst klinke ich aus.
Andreas?
(Tobias) Gut, Michi. - Ich gehe hoch.
- Alles klar? - Ist gut.
Tsch�ss, Schwesterherz.
Puh!
Endlich meine Ruhe.
Tut mir leid, Maria. Aber ich hasse Beuschel.
Entschuldigung, wir w�rden gern... Augenblick.
(Gast) Wir m�chten fr�hst�cken. Ja, kommt schon.
Pension Marthaler.
Andreas. Ich freue mich schon auf euch.
Ihr habt einen Einsatz. Tut mir leid. Dann auf ein andermal.
"Lieber Franz. Sicher bist du froh, mich f�r drei Wochen los zu sein.
Damit dir das nicht �ber den Kopf w�chst,
habe ich eine Unterst�tzung engagiert.
Sie wird heute noch eintreffen.
Herzlichst, deine Maria."
Sie kann's einfach nicht lassen.
- Hallo. - Servus.
Wie schwer ist sie verletzt?
Sch�delprellung, Verstauchungen und eine Platzwunde.
Nach dem Sturz ein wahres Wunder. - Ist sie ansprechbar?
Nein, sie liegt leider noch im Koma.
Wissen Sie, wie sie hei�t? - Nein.
Sie hatte keine pers�nlichen Dinge bei sich.
Hat sich denn jemand nach ihr erkundigt?
Gleich bekomme ich die CT-Bilder. Da kann ich Ihnen mehr sagen.
Bis dahin k�mmern wir uns um Sie.
- Das war ein Notfall. - Ja, schon klar.
Erz�hlen Sie mir in denn n�chsten zw�lf Reha-Terminen davon. - Zw�lf?
- Ja. - Die CT-Ergebnisse.
Keine zerebralen Verletzungen.
Ihre Prognose sehe ich positiv.
Im Moment bleibt nur Ruhe und Geduld.
Das gilt auch f�r Sie. Die Berge kommen auch mal ohne Sie zurecht.
Seife?
Da ist sie abgest�rzt. Eine Taucherin auf dem Berg. Absurd.
Sie hatte nichts dabei. Keinen Rucksack, keine Schuhe.
Die war unm�glich alleine unterwegs.
Dann h�tte man sie vermisst gemeldet.
Vielleicht war sie mit einer Gruppe unterwegs.
- Toni? Toni. - Hm?
Du solltest das doch im Fundb�ro abgeben.
Mhm. Also, die Pr�gung ist schlecht lesbar,
aber die scheint aus den 40er-Jahren zu sein.
Finde raus, ob eine Reisegruppe beim Rafting oder Canyoning war.
Ja, klar.
Und wenn sie wirklich tauchen war?
Das n�chste Gew�sser ist der Stausee. 600 Meter Luftlinie.
Okay. Vielleicht gab's einen Tauchunfall.
Die will Hilfe holen, ger�t in Panik und st�rzt.
Toni hier. - Niemand hat sie vermisst gemeldet.
Die Begleitung ist selbst in Schwierigkeiten.
Dann suchen wir jetzt den Weg zum See ab und checken das Ufer.
Mehr k�nnen wir nicht machen.
Der Rafting-Verleih hat geschlossen.
Zum Canyoning ist eine Gruppe aus Salzburg aufgebrochen.
Aber die ist vollz�hlig. - Okay.
- Hallo. - (Toni) Gr�� Gott.
Ich m�chte jemanden als vermisst melden.
Sophie Zeidler mein Name. - Eine junge Frau so um die 30?
Nein, es geht um meinen Mann Paul.
Er ging gestern mit einem Kollegen zum Dachstein klettern.
Er ist seit heute Vormittag nicht erreichbar.
So lange ist das ja noch nicht.
Mein Kollege k�mmert sich gleich um Sie, ja?
- Magst du dich um die Dame k�mmern? - Mache ich.
- Gr�� Gott. Andreas Marthaler. - Sophie Zeidler.
Bitte sch�n.
Es ist gerade mal elf Uhr. Da hat mein Kollege nicht unrecht.
Er wollte sich schon gestern Abend bei mir melden.
Der Handyempfang ist in den Bergen schlecht.
Vielleicht ruft Ihr Mann an, wenn er ein Netz hat.
- Hei�t das, Sie k�nnen nichts machen? - Doch.
Doch, doch. Sie sagen, Ihr Mann war beim Klettern.
Wissen Sie, welche Route er gehen wollte?
Er hat sich eine H�tte angemietet. Wo, wei� ich aber nicht.
Servus, Andreas hier. Sag mal, hat gestern ein... Paul Zeidler
bei dir eine Schutzh�tte angemietet?
Noch mal.
Die Sulzenalm? Ja, die kenne ich. Gut, danke dir.
Ihr Mann hat �ber das Tourismusb�ro gebucht.
Sollen wir ihn mal besuchen? Okay.
Wie schaut's aus? Seht ihr irgendwas?
Das Laub ist zu dicht. Wir m�ssen runter und das Ufer zu Fu� absuchen.
Das ist unser Auto.
Paul?
Paul, ich bin's.
Das tut mir leid.
Ich muss hier raus.
Eine Tauchausr�stung?
Heute ist eine Frau nicht weit von hier in eine Felsspalte gest�rzt.
Wir haben sie in die Klinik gebracht. Sie liegt im Koma.
Ich wei�, dass ich Ihnen da viel zumute, aber...
...wenn sie die Frau identifizieren,
w�ssten wir sicher, dass Ihr Mann mit ihr beim Tauchen war.
Verstehen Sie?
Meinen Sie, Sie k�nnen mit zur Klinik kommen?
Okay.
Kommen Sie.
Erkennen Sie die Frau?
Das ist meine Schwester. Annie.
Annie Sterzinger.
- Und bei euch? - Nichts.
Nichts.
Also, alles, was wir haben, sind ein paar Vermutungen.
Dass sie tauchen war, dass sie in Begleitung war.
Dass was passiert ist und dass sie Hilfe holen wollte.
Und jetzt? - Wenn es einen Tauchunfall gab,
m�ssen wir mit dem Schlimmsten rechnen.
Dann suchen wir zwei den Grund ab.
Genau, auf geht's.
Bitte sch�n.
Ich kann das einfach nicht begreifen.
Mit meiner Schwester!
Wir waren doch so gl�cklich. Er hat sich so auf unser Kind gefreut.
Darf ich?
Danke. Seit ich schwanger bin, kann's mir gar nicht s�� genug sein.
Wird wohl ein Zuckermaul, der Kleine.
- Es wird also ein Junge. - Mhm.
Ich habe seinen Kollegen erreicht.
Er wusste absolut nichts von einem Kletterausflug mit Paul.
Wir tun alles, um ihn zu finden.
Meine Kollegen fliegen gerade die Gegend ab.
Solange Annie nicht aufwacht, wissen sie nicht, wo sie suchen m�ssen.
Hat Ihr Mann irgendwas erz�hlt, was uns weiterhelfen k�nnte?
Irgendein Hinweis?
Mein Mann hatte eine Aff�re. Da hat er doch jeden Hinweis vermieden.
Er hat �ber seine Begleitung geschwiegen.
Aber warum hat er nicht erz�hlt, dass er tauchen gehen wollte?
Ich wei� es nicht.
Tauchen ist seine Leidenschaft.
Und Ihre Schwester? Kann die auch gut tauchen?
Nicht dass ich w�sste.
Wir stehen uns nicht sonderlich nah.
Das hat nichts mit Paul zu tun. Das ist...
Ja? Das ist...
Annie lebt ihn einer anderen Welt. Sie unterrichtet an einem Gymnasium.
Das ist was anderes, als 80 Stunden die Woche in der Fischzucht.
Und... als mein Vater starb, wollte Annie sie zu Geld machen.
Ich musste erst vor Gericht, um das zu verhindern.
Und seitdem gehen wir uns aus dem Weg. - Mhm.
Sie nimmt mir den Mann weg und beh�lt jetzt f�r sich, wo er ist.
Egal, was zwischen ihnen vorgefallen ist.
Paul ist der Vater meines Kindes.
Und ich will ihn zur�ck, also finden Sie ihn.
Andreas, wir sind gerade zur�ck. Leider alle ohne Erfolg.
Dann ist sie woanders getaucht. Sucht die Seen im S�dosten ab.
Das ist weit weg. Dahin w�ren sie mit dem Auto gefahren.
Wir m�ssen jeder M�glichkeit nachgehen.
Ja, hast ja recht. Rudi.
(Michael) Fahr zur�ck, wir m�ssen wieder los.
(Bea) Konntest du noch was wegen dieser Sophie rausfinden?
Einmal ausf�llen bitte. (Mann) Ja, gerne.
Sie werden eine sch�ne Zeit hier verbringen.
(Frau) Wir freuen uns.
�hm ... sind Sie Herr Marthaler?
Ja. Augenblick bitte.
Blaschek, Alois.
Angenehm, aber ich habe leider gerade das letzte Zimmer vergeben.
Fr�hst�ck ab sieben, Mittagessen ab zw�lf.
K�nnten Sie da noch unterschreiben?
Entschuldigung.
Was machen Sie da?
Damit k�nnen Sie nicht mal P�ree ordentlich schneiden.
Ich komme damit gut zurecht.
Sie kommen also zurecht?
Ihre Frau Schwester ist da aber anderer Meinung.
Drum hat sie mich gebeten, dass ich Ihnen unter die Arme greife.
Ich konnte nicht Nein sagen. Was...
Was? Sie sind die Unterst�tzung?
Maria hat gesagt, dass Sie das sagen w�rden.
Ich brauche keine Unterst�tzung! Und dass Sie das sagen w�rden.
Glauben Sie, dass ich jemanden wie Sie auf meine G�ste loslasse?
Deswegen sind Sie auch der neue Kellner.
Und ich... Ich bin der neue Koch.
- Herr Sterzinger. - Ja?
Dr. Auerbach.
Die Hirnstr�me Ihrer Frau haben sich deutlich normalisiert.
Sie ist vor ein paar Minuten aufgewacht. Ihr Zustand ist stabil.
Ich bringe Sie zu ihr. - Danke.
Hey! Also, wenn's mal brennt, rufe ich euch zum L�schen.
Hannah, Lukas! Entschuldigung.
Macht nichts. - Hallo, Sarah.
Ich nehme an, du willst zu Andreas.
Er hat mir ein Interview versprochen. F�r die Kampagne.
Der ist nicht da. Die suchen nach einem Vermissten. Tut mir leid.
Tja, kann man nichts machen.
Ich habe hier noch ein paar alte Sachen von Andreas.
Du wei�t ja, ich ziehe �bermorgen nach M�nchen.
Kannst du sie ihm geben?
Danke.
Sarah, willst du nicht reinkommen und auf ihn warten?
Entschuldigung...
K�nnte ich mit ihr alleine sein? Wir wollten uns vor Kurzem trennen.
Nat�rlich, ich komme dann gleich.
Danke sehr.
Hallo, Annie.
Benno.
Wie ... geht es dir?
Die �rztin sagt, ich w�re in den Bergen gest�rzt.
Stimmt das?
Ja. Wei�t du das nicht mehr?
Die Leute von der Bergwacht haben dich gerettet.
Aber dass du in den Bergen warst, das wei�t du schon noch.
Nicht?
Was ist denn das Letzte, woran du dich erinnern kannst?
Dass du mich nach Hallstatt ins Sanatorium gefahren hast.
Zu Gro�vater.
Was ist?
Das war vor sechs Wochen, Annie.
Komm, nicht weinen. Es wird alles gut. Hauptsache, du lebst.
Und dass du bald wieder gesund wirst. Annie, Schatz.
- Alles in Ordnung? - Sie kann sich nicht erinnern.
An die ganzen letzten Wochen nicht. - Ja, das kommt vor.
Ihre Werte sind sehr gut. Ihr Ged�chtnis wird wiederkommen.
Holen Sie doch zu Hause ein paar Sachen f�r Ihre Frau.
Ja, nat�rlich. Bis gleich.
Was ist denn das f�r ein neuer Job?
Eine Werbeagentur.
Ich werde mich um Kundenakquise k�mmern.
Das klingt wie ein v�llig anderes Leben.
Schl�ft Andreas immer noch in seinem Wohnwagen?
Sicher.
Sarah, wir sind nicht zusammen.
Wir sind ... Freunde.
Hallo. Hi.
Hallo.
Wir k�nnen mit dem Essen auf dich warten,
wenn du erst das Interview machen willst.
Welches Interview?
(Sarah) Okay.
Herr Marthaler,
seit wann sind Sie f�r die Bergwacht im Einsatz?
Seit sieben Jahren. Mit Unterbrechungen.
- Sie meinen die gro�en Bergtouren? - Mhm.
Zum Beispiel 2007 in den Anden.
Genau.
Sie bestiegen dort den Aconcagua und Chimborazo in vier Wochen.
Drei. Das waren drei Wochen.
Gut. Und seit 2002 dann s�mtliche 14 Achttausender.
Nein, der K2 fehlt noch.
Es scheint, dass sich alles in Ihrem Leben um die Berge dreht.
Und nat�rlich um Sie selbst. Ist da �berhaupt noch Platz f�r Familie,
Freunde, eine Frau?
Ja, sicher. Aber es muss halt auch passen.
Ist ja nicht nur bei Bergsteigern so.
Verstehe.
"Passen" hei�t, mit dem langen Vermissen zurechtzukommen,
wenn Sie mal wieder einen Gipfel erklimmen? Mit der Angst.
Und mit dem Gef�hl, an zweiter Stelle zu stehen.
Dann w�rde es f�r Sie passen, ja?
Sie muss verstehen, dass man Menschen nicht �ndern kann.
Und mir und meiner Liebe vertrauen.
Dir vertrauen? Hast du dir dieses Vertrauen auch wirklich verdient?
Vielen Dank f�r das Interview.
Andreas, soll ich dir noch ein Brot schmieren?
Nein danke, ich muss noch mal los.
Ist wohl nicht so gut gelaufen mit Sarah.
Scheint ja ziemlich aussichtslos. Welchen haben wir noch nicht?
Den Weichsee.
Dieselbe Pr�gung. 1942. Tiefste Nazizeit.
Kurz vor Kriegsende verschwand hier ein Transport mit Goldm�nzen.
Du bist ja voll im Goldrausch, oder? - Hm?
Wie schaut's aus?
Hast du gerade Zeit? - Ja, klar. Auf jeden Fall.
Ein Goldschatz direkt hier bei uns.
Da k�nnte ich aus meinem Laden eine Sport-Shop-Kette machen.
"St�ssl Sport International" oder so. Wei�t du, was ich meine?
- (Tobias) Wo sind die anderen? - Die fliegen die kleineren Seen ab.
Solange Frau Sterzinger im Koma liegt, m�ssen wir auf Gl�ck hoffen.
Irgendwas passt da nicht zusammen.
Hier ist sie abgest�rzt.
Egal, ob sie vom Stausee oder den kleineren Seen kam,
sie w�re an der H�tte vorbeigekommen, wo ihr Auto stand.
Oder sie verlor die Orientierung und geriet in Panik.
Vielleicht. - Bergwacht Ramsau. St�ssl.
Dr. Auerbach. K�nnte ich Herrn Marthaler sprechen?
Moment. Andreas, Frau Dr. Auerbach f�r dich.
Ja.
Marthaler.
Frau Sterzinger ist wieder bei Bewusstsein. Ihr Zustand ist stabil.
"Ihr Mann war gerade bei ihr." - Gut. Ich muss mit ihr sprechen.
Das wird sie �berfordern und wird Ihnen nicht viel n�tzen.
Sie hat eine partielle Amnesie erlitten.
Die letzten Wochen sind in ihrem Ged�chtnis blockiert.
Sie kann sich an gar nichts erinnern?
Nein, wahrscheinlich eine Schutzreaktion.
Ich denke, dass das reversibel ist, aber sie braucht einfach Zeit.
- Mhm. Danke sch�n. - Tsch�ss.
- Sauber. Und jetzt? - Tja, jetzt...
Sie hat gesagt, das ist reversibel. - (Tobias) Mhm.
(Schwester) Nehmen Sie erst mal eine davon.
Danke.
Gr�� Gott, Frau Sterzinger. Andreas Marthaler. Bergwacht Ramsau.
Wir haben Sie heute Morgen aus der Felsspalte geborgen.
Da muss ich mich wohl bei Ihnen bedanken.
Wie f�hlen Sie sich denn?
Schwach und ein bisschen durcheinander.
Ja, ich wei�, Sie haben einige Erinnerungsl�cken.
Ihr Schwager, der Herr Zeidler, hat sich noch nicht gemeldet.
- Paul? - Mhm.
Sie waren zusammen mit ihm unterwegs.
Sie haben mit ihm in einer H�tte am Dachstein �bernachtet.
- Paul und ich? - Ja.
Soll das hei�en, dass wir...
Wir gehen davon aus, dass auch er in Gefahr ist.
Nur Sie k�nnen uns sagen, wo wir ihn suchen m�ssen.
Bevor es zu sp�t ist.
Was kann ich denn tun? Es ist alles wie gel�scht.
Helfen Sie mir.
Er bekommt weiterhin dreimal t�glich 10 mg Diclofenac.
Ich sehe nachher noch mal nach ihm.
Herr Marthaler? Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?
Frau Sterzinger braucht absolute Ruhe.
Ich will es so. Es geht mir schon wieder besser.
Ich �bernehme keine Verantwortung daf�r.
Und was ist mit Herrn Zeidler?
K�nnen Sie die Verantwortung f�r ihn �bernehmen?
- Keiner da? - Was ist mit mir?
Nein, �hm... Wo sind Ihre Kollegen?
Im Einsatz. Wir suchen eine vermisste Person.
Einsatz! Und was ist mit dem Einsatz f�r meine Image-Kampagne?
Ihr k�nnt doch nicht einfach weglaufen.
(Toni) Die muss warten m�ssen.
Ist das die von heute Morgen? - Ja.
999er Gold. Ich habe ein wenig recherchiert.
Sie stammt aus einem Transport der Nazis kurz vor Kriegsende.
- Hier bei uns? - Ja, unglaublich, oder?
Die Soldaten haben angeblich die Ladung gestohlen und hier versteckt.
Aber sie wurde nie gefunden. Bis jetzt.
Das ist ja gro�artig. Das setzen wir auf unsere neue Internetseite.
Echt? Endlich mal jemand, der mir glaubt.
Ich glaube nat�rlich kein Wort davon.
Egal. Bei den Goldpreisen werden die Touristen in Scharen zu uns kommen.
Sei wollen den Tourismus mit Nazigold ankurbeln?
Warum nicht? Gier, Grusel, Goldrausch. Ist doch perfekt.
Schreiben Sie alles auf, was Sie wissen.
Ich muss hier... - Ich setze Ihren Namen darunter.
Hier ist es passiert?
Kommt Ihnen irgendwas bekannt vor?
Waren Sie alleine da, oder ... war noch jemand bei Ihnen?
Sie hatten einen Neoprenanzug an, also...
...waren Sie kurz zuvor beim Tauchen...
...oder auf dem Weg dorthin.
Vorsichtig, langsam. Langsam.
Ihrer Schwester hat erz�hlt, dass Paul ein guter Taucher ist.
Ja, das stimmt.
Wo waren Sie denn tauchen? Vielleicht am Stausee?
Aus welcher Richtung sind Sie denn gekommen?
Keine Erinnerung?
Tut mir leid.
Aber einen Versuch war's wert.
- Bringen Sie mich zur H�tte. - H�tte?
Sie sagten, ich h�tte die Nacht mit ihm dort verbracht.
Also, bringen Sie mich zur H�tte. - Okay. Langsam, langsam.
Und? Irgendwelche Erinnerungen?
Ich glaub's einfach nicht.
Ihre Schwester sagte, dass Sie beide sich nicht so gut verstehen.
Schon als Kind hat sie sich immer zur�ckgesetzt gef�hlt.
Es mag ja sein, dass ich weniger zur�ckhaltend bin als sie.
Aber ich w�rde ihr doch niemals den Mann wegnehmen.
Aussehen tut's hier anders.
Paul hat versucht, zwischen uns zu schlichten.
Wir mochten uns sehr gerne, aber ich...
Wenn ich ihr das wirklich angetan habe,
warum kann ich mich dann an nichts erinnern?
Tja... Vielleicht gerade deswegen.
Man sagte mir, dass Sie hier sind. Gibt's schon was Neues?
Leider noch nicht.
Die hier habe ich auf Pauls Schreibtisch gefunden.
Karten im Ma�stab 1:1000.
Da sieht man jeden kleinen Stein drauf.
Wozu braucht er die, wenn er beim Klettern war?
Warum hast du das getan?
Ich wei� es nicht.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich es getan habe.
Du hast immer alles bekommen. Alles, was du wolltest.
Und wenn nicht, hast du's dir einfach genommen.
Du wei�t, dass das nicht stimmt.
Was ist mit der Fischzucht? Die wolltest du doch unbedingt.
Trotzdem musste ich erst vor Gericht. Und was hatte ich davon?
Paul und ich stehen kurz vor dem Konkurs.
Und du und Benno, ihr habt sch�n ein doppeltes Gehalt.
Du hast einfach immer das bessere Ende f�r dich.
Annie durfte die Matura machen.
Annie wurde ein Studium finanziert. Ein Auslandsjahr nat�rlich.
W�hrend ich auf dem Markt Fisch verkauft habe.
Alles hast du bekommen, alles. Warum musstest du Paul noch haben?
Jetzt, wo wir ein Kind erwarten.
Sophie ... es tut mir leid.
Sophie, hilf mir. - Konntest du es nicht ertragen,
dass ich dir das erste Mal was voraushabe?
Sag mir, wo er ist. - Ich wei� es nicht.
Gib ihn mir zur�ck!
Frau Zeidler, stopp. Stopp, stopp, stopp, stopp.
Frau Zeidler.
Der Schl�ssel zur Rettung von Paul ist ihm Kopf Ihrer Schwester.
Verstehen Sie?
Andreas, Michi hier. Was macht dein Experiment?
(�ber Funk) "Wir haben alles versucht, wir m�ssen Geduld haben."
(Michael, �ber Funk) "Uns l�uft die Zeit weg."
"Wir m�ssen ihn bis zur Dunkelheit finden."
Noch ist es aber nicht dunkel. Bis gleich in der Zentrale.
Okay.
- Es tut mir so leid. - Ist schon okay. Alles in Ordnung.
�eviri: Harun Ko�a
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