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Hallo, Leute!
Vielen Dank!
Danke.
Hallo!
Vielen Dank! Danke und willkommen!
In dieser Show...
...trägt James eine Brille.
Ich tu so, als wär ich ein Hund.
Und ein Terrorist isst einen herzhaften Snack.
Danke. Also...
Schon lange nutzen die Menschen in Entwicklungsländern
Pick-up-Trucks aus Japan.
Aber europäische Autohersteller wollen auch ein Stück vom Kuchen
und haben eigene Pick-ups gebaut.
Um herauszufinden, ob sie was taugen,
begeben wir uns auf eine Reise durch die Geschichte.
Wir beginnen im Mittelalter.
Das heißt, wir drehen in Richard Hammonds Garten.
In Gegenden, wo es weder fließendes Wasser noch Elektrizität gibt,
muss ein Pick-up mehr leisten, als bloß Pestopfer zu transportieren
und Nutztiere.
Deshalb hat May seine Mercedes X-Klasse
in ein E-Werk verwandelt:
Er nutzt die Hinterachse, um Strom für das Dorf zu produzieren.
Richard funktionierte seinen Ford Ranger zu einem Traktor um
und zog einen Pflug.
Ja. Ich pflüge mit meinem Pick-up.
Ich war noch nie so glücklich.
Und ich setzte den VW Amarok
als Bewässerungssystem ein.
Er treibt eine Pumpe an, die das Wasser aus dem Brunnen
zu den dörflichen Gemüsegärten transportiert.
Ich hör das Wasser kommen,
über dem sanften Pochen meines V6-Turbodiesel.
Krieg das in den Griff!
Fang den Schlauch ein!
Hammond! - Was? - Wie fängt man den wieder ein?
Weiß nicht. Du hast ihn losgelassen.
Du hast ihn verärgert!
Lauf weg!
Clarkson!
Stell den Motor ab!
Was war das denn?
Oje. - Und das...
Und ich hab mir den Hals verrenkt.
Wir sollen die Nützlichkeit von Pick-up-Trucks demonstrieren.
Das haben wir. Alle drei! - Ich hab's bewiesen. Ich habe Bretter gesägt.
Hammond hat vier Furchen gepflügt, um dort was zu säen.
Du hast die Dorfgemeinschaft bestohlen,
das Gemüse vernichtet, Strom verschwendet,
Lampen zerstört und den neuen Zaun sabotiert.
Ich... - Und Lebensmittel vernichtet. - Mein Motor ist sehr leistungsstark.
Stärker als eure zwei. - Aber was bringt dir das?
"Speed and Power". - Ach was!
Sieh nur, was er geschafft hat! Deiner hätte nicht so viel pumpen können.
Zum Glück. Du hast alles überschwemmt.
Du hast das Ziel verfehlt.
Warum musst du immer alles übertreiben?
Sei still. - Warum?
Weil wir europäische Pick-up-Trucks testen wollten. - Der ist europäisch.
Aber er wurde in Australien designt
und in Südafrika gebaut. - Und der Motor?
Der kommt aus der Türkei. - Das ist in Europa.
Ein kleiner Teil. - Halten wir uns nicht mit der Türkei auf.
Wir haben bewiesen, dass alle drei gut funktionieren,
wenn im Entwicklungsland Frieden herrscht.
Jetzt müssen wir herausfinden, wie gut sie funktionieren,
wenn der Frieden gestört wird und eine Revolution ausbricht.
Nach der Revolution
muss jede Spur des verhassten Diktators
vernichtet werden.
Deshalb binde ich meinen Mercedes an diese Riesenstatue
von Kim Jong Clarkson und versuche, sie umzureißen.
Die Regel lautet: Ich muss die Drehzahl möglichst niedrig halten.
Also stelle ich Allradantrieb mit Untersetzung ein.
Das kann Jeremy Clarkson nicht.
Erster Gang mit Handschaltung und Traktionskontrolle aus.
Das ist kein echter Mercedes. Bloß ein Nissan, auf dem Mercedes draufsteht.
Er hat einen Nissan-Motor. Das ist das Problem.
Es ist nur ein 2,3-Liter-Vierzylinder-Diesel.
So. Jetzt langsam straff ziehen...
Wenn man Leistung und Drehmoment braucht...
Da ist James die erste Adresse. - Und los geht's.
Traktionskontrolle, Differenzialsperre.
Runter mit dir!
Ja!
Er ist gefallen.
Das war echt... Voll auf die Fresse!
Was für ein Gefühl! - Das war einmalig!
Voll aufs Maul.
Volle Kanne in den Sand! Hast du deine Nase gesehen?
Und jetzt bist du an der Reihe, denn... - Ja, May Tse-tung.
So! Jetzt ist es mit deiner Terrorherrschaft vorbei.
Er mag der größte Sturkopf der Welt sein,
aber dem Motor des Ford Ranger ist er nicht gewachsen.
Natürlich hab ich mehr Leistung als er in seinem Nissan.
197 PS. Er hat nur 188. Und ich hab mehr Drehmoment.
Dieser Motor kann einen Zug ziehen.
Und zwar buchstäblich. Denn dieser Fünfzylinder-Diesel
wird im neuen 230er-Nahverkehrszug von Vivarail eingesetzt.
Sein Motor hat einen Zylinder mehr als deiner.
Weil er von einem türkischen Basar stammt.
"Sonderpreis für dich, mein Freund: ein Zylinder mehr. Nur heute."
Minimale Drehzahl.
1.500, vielleicht ein bisschen mehr.
Sieh mal!
Komm schon, May!
Er schafft es nicht, mich zu stürzen.
Komm schon, reiß den ollen Spaniel von der Säule.
Oh nein...
Sieh nur! Er schleift dich noch ein Stück mit!
Als wär's nicht schon schlimm genug.
Sehr schön, Hammond.
So sah der Zwischenstand aus:
James hatte mich mit 2.100 Umdrehungen pro Minute gekippt,
während Hammond, trotz des größeren Motors,
3.600 Umdrehungen gebraucht hatte, um May vom Sockel zu stürzen.
Und nun werde ich gewinnen,
indem ich den letzten großen Diktator absetze:
Dick Pott.
Das hätten wir.
Also bitte!
Du hättest keine lebensgroße Büste bauen sollen. Du bist nicht sehr groß.
Ich hab halt nicht so ein großes Ego wie du.
Es war nur eine kleine Schreckensherrschaft.
Ich brauche keine Untersetzung.
Weil du sie nicht hast. - Ich brauche sie auch nicht.
Hinterachs-Quersperre ein! - Die brauchst du. - Okay. Seid ihr so weit?
Seil spannen!
Es gibt sicher einen starken Ruck. Also pass auf.
Ich hab wieder einen Test gewonnen!
Den zweiten! - Wie kommst du darauf?
Mit 600 Umdrehungen.
Und im Dorf war ich auch der Beste. - Du hast das Dorf zerstört!
Halten wir uns damit nicht auf! Sehen wir lieber,
was typischerweise in einem Land passiert, nachdem der Diktator weg ist.
In der Regierung herrschte Chaos, und wir packten
unser Hab und Gut auf die Pick-up-Trucks,
um uns in Sicherheit zu bringen.
Du kannst doch jetzt nicht deine LPs alphabetisch sortieren.
Ich will nur sichergehen, dass mein Yes-Album dabei ist...
Mach hin! - Wir sind auf der Flucht! - Ich würde die hierlassen. - Was?
Alle andere Menschen auf der Welt haben einen iPod.
Was soll das Grammophon? - Das gehörte meiner Oma.
Wir fliehen vor den Rebellen. Steh nicht rum und halt Reden. Steig ein!
Ich bin bereit für die Flucht. - Es ist ganz einfach:
Wer der Schnellste ist, von hier bis zu den Flaggen,
ist der beste Flüchtling.
Nennt man das... Ja, genau. Es ist ein Fluchtrennen.
Ja, ein Fluchtrennen. - Dann lasst uns flüchten. - Auf geht's!
Um vor Regierungstruppen zu fliehen, braucht man einen Amarok.
Von null auf 100 in acht Sekunden. Wie ein Kompaktsportwagen.
Er ist der schnellste von den dreien, der leistungsstärkste
und der leichteste.
Jetzt nicht mehr, aber vorher.
Ich hab den größten Motor. 3,2 Liter und fünf Zylinder.
Der ist nicht nur stark genug, um einen Zug zu ziehen.
Auch der Ford Transit hat ihn.
Wenn Sie mal auf der Autobahn waren, wissen Sie:
Der Transit ist immer schneller als Sie.
Ich muss Ihnen sagen, dass ich nicht sehr zuversichtlich bin.
Der 2,3-Liter-Motor in meinem Mercedes ist zwar sehr robust.
Er hält tausend Jahre. Aber "leistungsstark" ist was anderes.
Ich werde auch Probleme mit der Aerodynamik haben. Aber egal!
Ich stelle mal auf D. Der Mercedes weiß sicher besser, was er zu tun hat.
Und los geht's!
Lahmer Start für ein Fluchtrennen.
Oh, ich glaub, ich hab was verloren.
Mein Fahrrad ist weg! Das brauche ich doch auf der Flucht!
Leichte Erschütterungen. Und ich bin der Letzte.
Jeremy zieht vorbei!
Wie eine Rakete! Eine Rakete!
Oh, so viel Glas! - Überall Glas!
Nicht viel Platz zum Bremsen!
Mein Lego!
Fahrrad.
Das ist unser neues Leben. - Lego, Sahne und eine Scheißplatte.
Das sagt du. - Ich fange von vorne an. - Ein Stuhl!
Ich glaub, wir kommen klar. - Uns geht es ganz gut.
Sprechen wir Klartext. Wir haben zwar nicht viel retten können.
Aber der VW hat alle drei Tests gewonnen.
Wer sagt das? - Ich.
Aber die Diktatur ist zu Ende.
Dies ist eine Demokratie. - Ich war euch um Längen voraus.
Ja, das stimmt. - Er hat am besten die Statuen umgerissen
und am besten die Pflanzen bewässert. - Nein.
Und du bist vielleicht als Erster angekommen,
aber sonst hast du nichts. Einen halben Tisch, eine Matratze
und das schlechteste Album aller Zeiten. Ich hab ein halbes Zuhause...
Vergessen wir mal das Yes-Album. Aber das Land versinkt im Chaos,
und Hilfe ist dringend notwendig.
Wie würden unsere requirierten Trucks
diese Herausforderung meistern?
Ganz gut eigentlich.
Das hat keiner gemerkt.
Von Oxfam ist keiner hier.
Wir kommen später darauf zurück.
Doch zunächst füllen wir den Tank der Plauderei
an der Tankstelle der Diskussion
auf der Ecke zur "Conversation Street".
Es wird viel über Elektroautos gesprochen.
Also wollten wir uns heute damit beschäftigen.
Wir beginnen mit dem neuen Audi e-tron. Hier kommt ein Bild.
Der ist ganz okay.
Das Problem ist bloß, dass "étron" französisch ist für
"Scheißhaufen". - Wirklich? - Ja.
Verkauft der sich in Frankreich?
Nein, eher nicht. Wie bei Hyundai,
die gerade den Kona vorgestellt haben.
Der wird sich in Portugal nicht verkaufen.
Heißt Kona "Scheißhaufen" auf Portugiesisch?
Nein. - Und warum dann?
Das Wort dürfen wir nicht sagen.
Mourinho? - Ja.
Genau das! - Weiter im Text.
Habt ihr die Gerüchte gehört,
dass Jaguar bald nur noch Elektroautos bauen will?
Hab ich gelesen. - Und das ist ein Problem.
Dann kannst du den Jaguarfahrer, der bei dir zu Gast ist, nicht mehr hören,
wenn er frühmorgens mit deinem Tafelsilber abhaut. - Stimmt.
Gutes Argument. - Ein großes Risiko.
Oder sie tauchen mitten in der Nacht auf
und fragen: "Kann ich meinen Wagen bei dir aufladen?
Ich hab Probleme mit meinem Stromanbieter."
"Ich steck ihn einfach nur rein."
Aber mal im Ernst:
Das größte Problem ist doch,
dass die Infrastruktur für Ladestationen in diesem Land nicht ausreicht,
um eine größere Nachfrage zu erzeugen.
Aber sie wird besser. Die meisten laden ihr Auto nachts auf. So wie ich.
Aber auf einer langen Reise kannst du dein Haus ja schlecht mitnehmen.
Aber die Ladestationen schießen momentan wie Pilze aus dem Boden.
Da hast du recht. Das stimmt.
Ich sag's mal so: Die zweitlangweiligste Beschäftigung für einen Mann
ist Tanken, gleich hinter "Hosen anprobieren".
Da sind wir uns alle einig.
Tanken ist also langweilig, und das dauert drei Minuten.
Aber ein Auto aufzuladen,
dauert 40 Minuten. Für so was hab ich keine Zeit.
Es dauert nicht mehr 40 Minuten. Die Ladezeit wird immer kürzer.
Das geht immer schneller. - Aber dann muss man in die Tankstelle
mit übel riechenden Leuten, die an Spielautomaten sitzen.
Es gibt so viel, womit man seine Zeit besser verbringen kann.
Wenn ich Glück habe, bleiben mir noch 175.000 Stunden, bevor ich sterbe.
Und ich werde keine davon verschwenden, indem ich ein Elektroauto auflade.
Zurück zu den Autos.
Das schwarze Londoner Taxi ist jetzt auch elektrisch. Hier ist ein Bild.
Ich bin selbst damit gefahren. Es ist ausgezeichnet.
Sehr hoher Fahrkomfort. Und es ist sehr leise.
Man hört genau, was der Fahrer von Einwanderern hält.
Glaubt mir, ich liebe Taxis. Ich nehme sie dauernd.
Du bist ein echter Dinosaurier. - Ich hasse Uber.
Tust du nicht! - Tu ich doch!
Weißt du, wie die fahren?
Wie sie an Kreuzungen herumeiern und nicht wissen, wo sie hinwollen?
Das ist immer ein Prius. Und ich hasse diese Werbung:
"Nicht alle unsere Fahrer sind Vergewaltiger."
Was soll das denn für ein Slogan sein?
Ich fahr nicht damit! Und denkt dran:
Ich hab nur noch 175.000 Stunden zu leben.
Wenn du nicht aufhörst zu sagen, wie viele Stunden dir bleiben,
werde ich die reduzieren. - Hör mal... - Drastisch.
Ich bin da ganz bei ihm. Ich mag Uber, weil du die Meldung bekommst,
wer dich abholt und welches Auto er fährt.
Wozu denn? Es ist sowieso immer ein Prius.
Nein, das stimmt nicht. Eine Freundin hat mal eins bestellt.
Kurz vor Weihnachten. Der Fahrer war aus Südamerika.
Sie bekam die Meldung:
"Jesus kommt in einem Honda Accord."
So was steht nicht im Neuen Testament.
Sieh einer an! - Es gibt einen neuen Bugatti Chiron.
Hier ist ein Foto. Er heißt "Chiron Sport".
Und ich fragte mich: Was war am normalen Chiron
unsportlich?
Das war schon ein sportliches Auto. - Durchaus.
Bringt der mehr Leistung? - Nein. Aber er ist 18 Kilo leichter,
weil er Scheibenwischer aus Carbonfaser hat.
Sonst nichts? - Woraus waren denn die alten? - Aus Gusseisen.
Er ist also 18 Kilo leichter? Und was kostet er?
2,3 Millionen Pfund.
Nicht billig. - Der normale kostet zwei Millionen?
Wenn Sie jeden Tag eine schwere Aktentasche mitschleppen müssen
und den normalen Chiron fahren: Lassen Sie Ihre Aktentasche zu Hause.
Dann haben Sie die Sport-Version und sparen 300.000 Pfund.
Das ist ein guter Rat.
Den sicher viele Zuschauer beherzigen werden.
Wie bei der Verbraucherzentrale: "Wir sind für Sie da!"
Machen wir weiter? Ich hab ein interessantes Thema.
Gut. - In Kanada hat ein Mann seinen Versicherungsbeitrag senken können,
indem er sagte, er wär eine Frau.
Er hatte keine OP,
hat seinen Fleischprügel nicht gegen eine Samtschatulle eingetauscht,
sondern sich nur... - Danke, Herr Doktor!
...eine Gesetzeslücke... - Sagte er "Fleischprügel"?
...zunutze gemacht, die einem erlaubt, sein Geschlecht zu wechseln.
Prügel! Willst du behaupten, du hast einen Prügel?
Das sagt doch jeder. - Er reitet auf seinem Speerfisch dahin.
Das hört man jetzt oft. Ein Typ wurde zu einer
langen Haftstrafe verurteilt und sagte: "Ich vergaß: Ich bin eine Frau.
Darf ich bitte in einen Frauenknast? Am besten so einen wie im Internet."
Es hat geklappt. - Ja, er kam in den Frauenknast.
Da kam es sicher zu Übergriffen.
Im Schwimmbad würde ich das nicht machen.
In den Umkleidebereich stolzieren: "Morgen! Ich bin eine Dame,
so wie Sie und Sie.
Ich häng mal meinen Anzug auf und dusch mit euch.
Oh, meine Vagina ist steif geworden.
Tut mir leid." - Es ist ein sehr sensibles Thema.
Aber wollen Sie Ihre Versicherungsbeiträge senken,
dann lassen Sie sich nicht auf einen komplizierten Geschlechtertausch ein.
Sagen Sie einfach, Sie sind Pfarrer.
Stimmt, die haben niedrige Beiträge. - Sehr niedrige.
Außerdem können Sie als Pfarrer ein Kleid tragen.
Also kann jeder profitieren. - Wieder ein guter Verbrauchertipp.
Ah! Wisst ihr... Morgan!
Die kenn ich. - Die haben ein ernstes Problem.
Ihre Karosserierahmen sind aus Eschenholz.
Aber alle Eschen in England sind schon tot oder kurz davor.
Deshalb muss Morgan sein Eschenholz aus dem Ausland importieren.
Was? Ausländisches Holz in einem Morgan?
Ich weiß. Vielleicht sogar deutsches.
Deutsches Holz in einem Morgan?
Das geht doch nicht! - Deutsches Holz. - Unmöglich.
Und aus diesem Grund haben sie sich wohl entschieden,
ihr Geschäft auszuweiten. - Was wollen sie machen?
Sie werden Fahrräder herstellen. - Sind die aus Holz?
Ja, hier ist ein Bild. Schmutzfänger und Kettenschutz sind aus Holz.
Wirklich? Boah, mit Volldampf in die Zukunft. Was machen sie als nächstes?
Einen Einbaum? - Danke, dass du das sagst.
Es ist kein Einbaum. Und das hätte ich nie gedacht...
Sie stellen Haarprodukte her. - Was?
Sie produzieren Haarpflegeprodukte.
Hier hab ich den Werbetext.
Der stammt von Morgans Website. Was die so "Website" nennen.
Sie sagen noch "elektrischer Computer".
Die haben eine Website... - So beschreiben sie ihre Haarprodukte.
Sehr britisch!
"Die Lotion wurde entwickelt, damit der Mann
nicht nur die Ideallinie, sondern auch seine Frisur halten kann.
So können stylische Morganbesitzer ..."
Stylische Morganbesitzer gibt es gar nicht.
"... zuversichtlich ins Auto steigen,
in der Gewissheit, dass ihr smarter Hairstyle die Reise überlebt."
Wo wir gerade beim Thema sind: Warum hat jedes Ding auf der Welt
einen Namen, wie Tassen, Brille und Jeremys Strickjacke,
aber was man sich ins Haar tut, heißt nur "Produkt".
Frisöre fragen immer: "Möchten Sie ein Produkt ins Haar?"
Und ich sag: "Nein!" Hinterher schmiert er mir noch HP-Sauce rein.
Das ist sehr vage. Asphalt ist auch ein Produkt.
Genau wie flüssiges Aluminium. - Stimmt.
Swarfega ist ein Produkt.
Ich glaub nicht,
dass Morgan seine Kunden wirklich versteht.
Du meinst also, der typische Morgan-Kunde würde nicht...
Das sind keine Leute, die "Produkte" benutzen.
Hammond, du hast einen Morgan.
Und... - Ähm... - Also...
Wo wir gerade dabei sind... Könnt ihr euch mal kurz alleine unterhalten?
James May... Ich will nur eben was überprüfen.
Einen Augenblick! - Was hast du vor?
Du sagst, dass du keine Produkte benutzt.
Oh, ich hab ein ganz schlechtes Gefühl. - Zu Recht.
Das Foto hab ich letzte Woche gemacht. Da ist ein Pfeil.
Richard Hammond mit... Ich zoome mal. - Graue Haare.
Ein paar graue Haare. Sehen Sie das?
Ja?
Als ich heute Morgen zur Arbeit kam... - Die sind immer noch da.
Meine Frau hat mir die Haare geschnitten.
Die sind nicht mehr da. James May... - Ich färb mir nicht die Haare!
Die sind weg. - Nahaufnahme! Sie sind noch da.
Lasst mich unabhängig schlichten!
Die sind nicht mehr da! - Doch!
Du hast Haarprodukte von Morgan verwendet!
Ich hab noch nie meine Haare gefärbt.
Sollen wir mit der "Conversation Street" aufhören? - Ja, bitte!
Ich würde mich lieber in einen Riesenmixer stecken lassen.
Das war "Conversation Street".
Ich würde gerne über den Jaguar XE sprechen und nicht über dein Haar.
Ehrlich gesagt ist das ein nettes kleines Auto.
Es sieht gut aus, es ist nicht teuer.
Es fährt sich gut. Sehr gut sogar.
Deshalb ignorieren es alle und kaufen stattdessen einen BMW.
Jaguar fragte sein geheimes Projektteam, das in einem Schuppen arbeitet:
"Könnt ihr den schneller machen, damit alle über ihn sprechen?"
Um eine normale Limousine in eine Sportlimousine zu verwandeln,
würde man ihr Breitreifen verpassen,
einen netten V6-Motor
und vielleicht ein paar Sportsitze.
Aber die Komiker von Jaguar beschlossen, noch weiter zu gehen.
Darf ich vorstellen:
Project 8.
Die einzigen Teile, die diese beiden Autos gemeinsam haben,
sind das Dach und die Vordertüren.
Alles andere wurde ausgetauscht.
Und zwar aus guten Gründen.
Zunächst wollten sie Carbon-Keramik-Bremsen haben,
die viel größer sind als die Bremsen der Standardvariante.
Deshalb brauchten sie größere Räder um die Bremsen herum.
Und die passten nicht in diese Radkästen.
Also mussten sie die Frontschürze neu designen,
mit Scheinwerfern und allem.
Dann war da die Spurweite. Der Abstand zwischen den Rädern, vorne und hinten.
Der sollte nämlich größer sein.
Also brauchte man flache Radkästen.
Das hieß ein neues Karosserieteil hier und hier,
eine neue hintere Tür, und eine neues Teil hier und hier.
Und dann kam der Motor.
Sie wollten keine halben Sachen machen
und entschieden sich für einen 5,0-Liter-Motor mit Kompressor.
Aber der passte nicht, also mussten sie an der Spritzwand herumschneiden.
Als er drin war, dachten sie: "Augenblick!
Das ist alles ganz schön schwer. Also müssen wir Gewicht einsparen."
Deshalb ist die Kühlerhaube aus Carbonfaser,
ebenso wie die vorderen Kotflügel und all das hier.
Die Aufhängung? Ja, die wurde auch geändert.
Er hat Stoßdämpfer von Bilstein, die pro Stück 1.000 Pfund kosten.
Und Spurstangenköpfe.
Und Radlager aus Keramik, wie bei einem Rennwagen.
Außerdem musste das Achtganggetriebe aufgemotzt werden.
Ebenso wie der Allradantrieb.
Dann mussten sie noch das Reserverad und dessen Mulde entfernen,
um im Unterboden Aerodynamik-Komponenten einzubauen.
Als sie die Kosten dafür addierten, stießen sie auf ein Problem.
Um Gewinn zu machen,
müssten sie für den Project 8
150.000 Pfund verlangen.
Viermal mehr als für das Standardmodell. Viermal!
Daher meine Frage:
Wie verrückt muss man sein, um 150.000 Pfund auszugeben,
für ein Auto, das in einem Schuppen in den Midlands
innerhalb von 18 Monaten designt und gebaut wurde?
Und die einfache Antwort lautet:
Man muss gar nicht verrückt sein, denn dieses Auto
ist verdammt noch mal hervorragend!
Der Motor mag zehn Jahre alt sein,
aber er hat enorm viel Charakter.
Und er hat fast 600 PS.
Mit anderen Worten: von null auf 100 in 3,3 Sekunden.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.
Was noch beeindruckender ist: Zehn Minuten,
bevor der Nürburgring seine Tore für die Winterpause schloss,
fragten die Ingenieure von Project 8,
ob sie eine letzte Runde drehen dürften.
Dabei brachen sie den Rekord für viertürige Limousinen
mit einer Zeit von 7 Minuten und 21 Sekunden.
Das ist wahnsinnig schnell.
Ich muss sagen, wenn der Wagen dicht am Boden klebt,
der Track-Modus eingestellt
und die Traktionskontrolle ausgeschaltet ist,
wird er ein bisschen launisch und zickig,
falls man über das Limit hinausgeht.
Dann bleibt man eben innerhalb des Limits.
Und in diesem Wagen wird man dafür mehr als entschädigt.
Der Grip durch den Allradantrieb,
die breitere Spur und die Michelin-Reifen
lässt einen nur staunen. Der ist phänomenal.
Man kommt in einem Tempo um die Kurve,
das unglaublich ist. Ich bin gerade
mit 140 km/h da durchgefahren.
Das ist Grip pur!
Da krieg ich 'ne Gänsehaut.
Ich mag ja kleine Sportlimousinen mit Frontmotor.
Ich hab einen Mercedes CLK Black.
Und dieser ist besser.
Der ist besser als der sportlichste BMW M3.
Das darf ich nicht laut sagen, aber ich finde,
er ist sogar besser als der Alfa Romeo Quadrifoglio.
Der ist spitze.
Einfach spitze.
Aber ist es auch ein echter Jag?
Man kann ihn mit Überrollkäfig bekommen. Aber der hier hat richtige Rücksitze.
Im Kofferraum ist genug Platz
für ein geborgtes Ölgemälde
und alles, was man braucht, um nachts ein weiteres auszuleihen.
Also, ja: Das ist ein Jag!
Da steht sogar "Prototyp" drauf, also muss ich keine Steuern zahlen.
Wie für meine Uhr und Hose.
Und die Kamera, die wir benutzen.
Aber das ist noch nicht alles.
Bei normaler Straßengeschwindigkeit im Komfort- oder sogar Dynamik-Modus
ist er so leise und zivilisiert, wie ein Jag zu sein hat.
Er hat sogar kleine Federn auf den großen Federn sitzen,
um den Fahrkomfort noch zu verbessern.
Aber das ist alles relativ.
Er ist nicht so bequem,
wie im Sommer in einer Hängematte zu liegen und den Tauben zu lauschen.
Aber er hat Klimaanlage, elektrische Sitze und Frontscheibenanzeige.
Also ist er komfortabler, als man meinen würde.
Tatsächlich ist er in jeder Hinsicht besser,
als man erwartet.
Das sollte uns gar nicht wundern.
Denn das letzte Mal, als etwas kurzfristig designt und gebaut wurde,
in einem Schuppen in den Midlands,
kam die Spitfire dabei heraus.
Die gewann die Luftschlacht um England.
Ich wette, gleich kommt ein Aufschrei. Drei, zwei, eins...
König James May!
Jetzt... - Augenblick, Augenblick! - Was ist?
Die Spitfire? Die Hurricane hat die Luftschlacht gewonnen.
Das stimmt nicht. - Doch.
Davon gab es mehr. Sie war leichter zu bauen, zu reparieren und zu fliegen.
Du sagst auch nicht, der Nissan Duke ist besser als der Lamborghini Aventador,
weil er leichter zu bauen ist und weil es mehr gibt.
Das ist was anderes. Die Hurricane hatte eine viel stabilere Waffenplattform.
Sie hatte mehr Abschüsse zu verzeichnen als die ganze Luftverteidigung zusammen.
Aber die Spitfire sah einfach imposant aus.
Wenn man sie am Himmel sah, stärkte das die Moral,
denn man dachte: "Wie können wir damit verlieren?"
Aber die Moral hat keine feindlichen Flieger abgeschossen.
Kleine Jungs sahen sie durchs Fenster und sagten: "Die Spitfire!
Ich will auch zur Air Force."
Die Hurricane sah aus wie ein trauriger Basset.
Nein, tat sie nicht. Der beste Kampfflieger des Zweiten Weltkriegs
war die Messerschmitt 109. - Aber die hat nicht gewonnen.
Eigentlich hat keiner gewonnen. Es ging unentschieden aus.
Wo hast du das denn her? - Leute!
Leute!
Ich will nicht darauf herumreiten, dass dies
eine Autoshow ist. Aber können wir zum Jaguar zurückkommen?
Gut, denn ich will nicht mehr mit ihm über Flugzeuge sprechen.
Denk wieder an den Jag. Ist das ein Auto für die breite Masse?
Nein. Sie haben nur 300 hergestellt, und alle mit dem Lenkrad links.
Sie haben so viel Zeit und Geld investiert
und bauen eine Handvoll mit dem Lenkrad auf der falschen Seite? - Sehr seltsam.
Da ich nichts mehr von Hurricanes hören will,
sollten wir herausfinden, wie schnell er auf dem Eboladrome ist.
Schon fährt sie los, in einer Wolke entfesselter V8-Wut,
direkt auf die Isn't Straight.
Ein unruhiger Spurwechsel, aber sie hat alles unter Kontrolle
und nutzt jede einzelne der 592 Pferdestärken.
Mit quietschenden Reifen biegt sie ein in Your Name Here.
Sie steigt in die Eisen und schaltet runter.
Die superhaftenden Michelin-Reifen quietschen wieder
und funktionieren einwandfrei.
Jetzt tritt sie wieder aufs Gaspedal für den Sprint auf der Isn't.
Okay, gleich muss sie wieder scharf bremsen
für den Schlenker in den kniffligen Komplex von Old Lady's House.
Der Allradantrieb hält die Reifen auf der Fahrbahn,
und über den holprigen Abschnitt rast sie auf die Substation zu.
Schönes Geräusch!
Auch hier wieder viel Reifenquietschen, aber jetzt nur noch das Field of Sheep,
ein schöner Drift und über die Ziellinie.
Sieht aus wie ein Rennwagen und fährt auch so.
Unglaublich, wie gut er auf der Straße fährt.
Das sind die Top Ten unserer Bestenliste.
Schauen wir mal, wo der Jag steht.
Schafft er es überhaupt in die Liste?
Was? Er ist schneller als der GT3 RS.
Meine Güte... - Das ist ein echt guter Wagen.
Die Spitfire unter den Autos. - Hurricane! - Hört auf!
Lasst es! Aufhören!
Ganz ruhig! Und entspann dich.
Und weiter. - Heute wollen wir herausfinden... Gut so?
Wir wollen...
herausfinden, wie die neue Generation europäischer Pick-ups
in Entwicklungsländern klarkommt.
Und wir haben festgestellt, dass der VW der beste der drei ist.
Nein, haben wir nicht. - Doch. Er war der schnellste und leistungsstärkste.
In einem Land, wo es mehr AK-47 als Rettungswagen gibt, ist das irrelevant.
Ach, was soll's. Ist ja auch egal.
Wir sahen, was passiert,
wenn der der Diktator gestürzt wird und das Land im Chaos versinkt.
Und jetzt erzählen wir, was typischerweise danach passiert.
Die Situation ist folgende:
Es herrscht ein Machtvakuum, fremde Armeen fallen ein, und wir müssen
diesen Treibstoff
zu einem Hubschrauber bringen. - Damit die Dörfer bombardiert werden können.
Wirklich? - Ja, so ist das.
Zu dem Zweck müssen wir von hier
zur vorgeschobenen Operationsbasis.
Wer als Erster dort ist, gewinnt.
Also ich.
Nachdem wir aufgesattelt hatten, warteten wir auf das Signal...
und brachen in verschiedene Richtungen auf.
Wenn ich hier durchfahre... Oh ja.
Ich rase mit einem Pick-up-Truck abseits der Straßen durch Wales,
um einen Hubschrauber zu betanken.
Mir geht einer ab!
Rechts abbiegen!
Es ist wichtig, dass wir diesen Test in England drehen.
Denn wenn uns der Brexit in ein paar Jahren einholt,
gibt es Bürgerkrieg, und ein Pick-up wird überlebenswichtig.
Wenn ich durch das Loch in der Mauer fahren kann,
brauch ich nicht um sie herumzufahren.
Und los geht's.
Ich hab einen Kompass. Das ist ein Kinderspiel.
Der kann einiges einstecken.
Und das braucht man. Ein nützliches Fahrzeug.
Das ist wie mit Jack Reachers Hose. Es ist bloß eine Hose.
Und das hier ist bloß ein Pick-up.
Zu meinem Leidwesen hatte mein Amarok nicht Jack Reachers Hose an.
Komm schon, du sollst klettern!
Jetzt klettere schon, du blödes Auto!
Ich glaub, ich muss hier lang.
Oh, hallo! - Mr. Hammond...
Wir sind am selben Ort gelandet.
Zeig mal, was du drauf hast. Hoch geht's. Los!
Nein! Warum kann sein Auto das
und meins nicht? Warum?
Komm schon!
Der kommt nie da rauf! Nicht in einer Million Jahren.
Er hat bessere Reifen. Das ist der einzige Grund.
Egal, was der Grund war: Ich musste einen ebeneren Zugang finden.
Komm schon, los!
Ich muss gewinnen! Ich muss!
Ich glaube nicht, dass der Amarok für Freiheitskämpfer
in Afrika und im Mittleren Osten geeignet ist,
sondern eher für Landvermesser in England.
Hier ist eine Ladestation für Laptops, und er hat ein Lederlenkrad.
Ich glaube, in Mogadischu braucht man so was nicht.
Ich muss Richtung Westen, Südwesten.
Aber möglichst an diesen Bäumen vorbei.
Was ist das denn?
Das juckt uns nicht.
Hammond fährt in die falsche Richtung.
Falsche Richtung! - Dass James in die andere Richtung fährt, ist beruhigend.
Das heißt, ich bin richtig.
Im Amarok suchte ich noch immer einen anderen Weg.
Okay.
Ich bin auf einem Golfplatz. Wo muss ich jetzt lang?
Vielleicht fällt mir was ein, wenn ich im Kreis fahre.
Jetzt hab ich's. Ich muss hier lang.
Jetzt ist alles klar.
Im Mercedes kam ich sehr gut voran.
Ich hab ein ausgezeichnetes 360-Grad-Kamerasystem.
In schwierigem Gelände kann ich mich nach allen Seiten umsehen.
Ich seh das rechte Rad, das linke Rad und was vorne ist.
Keine Ausrede mehr, um irgendwo gegenzufahren.
Bisher bin ich noch nicht hängengeblieben.
Inzwischen war mir klar, dass James
zum ersten Mal in seinem Leben richtig gelegen hatte.
Ich hab mich verfahren. Ich glaube, es ging doch da lang.
Ich fahr mal hier lang.
Jetzt zeig, was du kannst. Los!
Ich darf das Rennen nicht verlieren.
Das war etwas holprig.
Die anderen lagen weit hinter mir,
und ich fand einen unbefestigten Weg, der zur Operationsbasis führte.
Sehr ruckelig!
Großes Loch!
Jeremy und ich fuhren nun auch in die richtige Richtung.
Unsere Route war zwar länger, aber schneller.
Großer Huckel!
Wie der hier durchbrettert!
Ja...
Auf der schnellen Strecke machte sich der Amarok ziemlich gut.
Das ist schnell. Ganz schön schnell.
Selbst mit 450 Litern Flugbenzin im Gepäck.
Oh, Vorsicht!
Obwohl der Mercedes als Einziger Drehfedern besaß,
war die Fahrt auf unebener Strecke sehr unbequem.
Mist!
Und dann...
Scheiße!
Eine Sackgasse!
Ich hab Zeit verloren und muss umkehren.
Da kann ich nicht wenden.
Und da auch nicht.
Ich verliere wertvolle Zeit.
Auf dem schnelleren Weg hatte der Amarok den Ford fast eingeholt.
So, Hammond. Gleich hab ich dich.
Der ist erledigt.
Das hättest du wohl gerne. Pustekuchen!
Los, Amarok!
Fass ihn!
Mach ihn platt!
Ich will die Medaille! Ich will den Treibstoff liefern!
Nichts da! Du kommst nicht an mir vorbei! Oh nein!
Er schwächelt! Los, Jerry! Schnapp ihn dir!
Nein! Nein...
Ich liege in Führung!
Ich bin am Gewinnen!
Nein! Katastrophe!
Da ist schon das Gelände. Verdammt!
Da ist der Hubschrauber. Wieder einmal ist der Amarok siegreich.
Wird das Fass gleich...
Was ist denn hier los?
Jetzt krieg ich meine Freiheitskämpfer-Medaille sicher nicht.
Was ist passiert? - Er ist passiert!
Gleich sagt er, er hat diesen Test auch gewonnen.
Hab ich ja auch. - Klar. Sehr erfolgreicher Ausgang.
Wir sollten Treibstoff liefern. - Und nicht den Hubschrauber zerstören.
Sieh ihn dir doch an!
Wie groß ist unser Budget?
Kleiner als vorher. - Nicht groß genug.
So'n Ding ist teuer, oder? - Ist halt ein Hubschrauber.
Es gibt keine billigen Hubschrauber. - Außer dem da.
Mit dem kann man nichts mehr anfangen.
Tätschel ihn nicht. - Der ist gut.
Braucht man einen Pick-up, wenn im Land Konflikte herrschen:
Dieser hat jeden Test bestanden.
Vielleicht hab ich einen Krieg verhindert. - Wie das?
Der Hubschrauber sollte den Krieg verhindern,
indem er die aufmüpfigen Dorfbewohner bombardiert.
Jetzt werden Bürgerkrieg und Chaos ausbrechen.
In Entwicklungsländern
ist es unvermeidlich, dass Pick-ups als Waffenplattform missbraucht werden.
Es ist ihr Los. - Auf dem Schlachtfeld zu sterben.
Man sieht jeden Tag in den Nachrichten, dass einer hinten auf einem Toyota steht
und auf einen anderen in einem Land Rover schießt.
Wir wollen wissen, wie gut unsere europäischen Trucks das können.
Und welcher von ihnen es am besten macht.
Um das herauszufinden, sollten unsere Pick-ups
von einem Freiheitskämpfer durch eine zerstörte Stadt gefahren werden,
während wir hinten drauf stehen und auf diverse Ziele schießen.
Darunter ein großes Scheunentor,
ein großer Bus
und diverse Pappkameraden.
James wollte als Erster drankommen,
aber es gab ein kleines Problem.
Warum bist du noch nicht unterwegs?
Ich muss was reparieren.
Was denn? - Als die Fässer hier drin waren,
hat das die Seiten ausgebeult.
Deshalb bleibt die Klappe nicht zu.
Was gefährlich ist.
Fährt man über eine Bodenwelle, geht sie auf.
Du hast also deinen Pick-up als Pick-up zweckentfremdet.
Nicht nur das. Das soll ein Nissan im Mercedes-Gewand sein.
Das langlebigste Fahrzeug überhaupt.
Und das Heck lässt sich verbiegen? Das ist doch Schund.
Der taugt absolut nichts!
Während ich die Ladeklappe reparierte, lud Jeremy mein AK-47.
Ich leg sie vorsichtig ab, damit ich nichts kaputtmache.
Dann war ich bereit für meinen Einsatz.
Du kannst fahren. - Ruhm und Ehre entgegen!
Sieh dir nur den Glücksritter an!
"Die Hunde des Krieges." - Wohl eher der Spaniel des Krieges.
Gar nicht so einfach.
Mein Wagen hat zwar die beste Aufhängung,
aber der Boden ist rutschig.
Ich suche das Scheunentor. Da hinten!
In "Black Hawk Down" sah das leichter aus.
Der Bus!
Scheiße...
Nachdem ich den Bus verfehlt hatte,
hielt ich Ausschau nach den Pappkameraden.
Sterbt, ihr miesen Pappfiguren!
Komm her, Scheunentor! Ich warte auf dich!
Nimm das!
Rambo May verfehlte alle Scheunentore,
den Bus und alle Soldaten.
Er musste bloß mehr als null Ziele treffen,
deshalb war Arnold Hammondenegger zuversichtlich.
Steh aufrecht. - Mach ich doch.
Er liebt das.
So verbringt er alle seine Wochenenden.
Ist das das Scheunentor?
Da war ein Busch im Weg, sonst nichts.
Der Bus! Ein großes Ziel!
Mist! Das Magazin ist leer.
Scheißdreck!
Ah, Ziele!
Ladehemmung.
Alle Mann, stopp!
Scheiße.
Das muss ich beim letzten Ziel wieder rausholen. Mit präziser Schusstechnik.
Scheunentor! Ziel ausgemacht!
Nein! Nicht jetzt!
Schon wieder Ladehemmung. Verdammter Mist!
Ich hatte Probleme mit dem Gewehr. - Ich hab Neuigkeiten.
Ja? - General Stonewall Clarkson
macht sich gerade fertig. Aber mir fiel ein,
dass er in Jordanien keine Automatikwaffen abfeuern konnte.
Nein. Weil...
Er ist verkehrt herum. Er ist Rechtshänder,
aber sein starkes Auge ist links. Er schießt von links...
Genau, er ist diagonal. - Das heißt,
die Patronenhülsen verbrennen ihm den Arm.
Dann benutzt er sicher eine Pistole. Wie sonst auch immer.
Aber ich benutzte keine Pistole.
Ein Maschinengewehr mit Kaliber .50. Sichern und Laden!
Ja! Scheunentor! Scheunentor!
Kommt langsam in Sicht.
Oh Gott. Ich hab danebengeschossen.
Ich hab das Tor verfehlt. Und wie.
Suche nach Zielen.
Irgendwo muss ein Bus sein. Da!
Ich krieg ihn nicht. Ich krieg den Bus nicht!
Ich eröffne das Feuer!
Oh, ich hab das... Das durfte ich nicht.
Jetzt kommt die Brücke. Sichern und Laden!
Sterbt!
Das liegt an der... Das ist die Federung.
Bei dem Gewackel kann man nicht richtig zielen.
Da sind Männer! Sterbt!
Sterbt!
Oh Gott.
Danach schlug ich ein wenig über die Stränge.
Sterbt!
Was ist das? Oh Gott!
Dafür kriege ich Ärger. Das war gar nicht gut.
Ich hab gerade festgestellt, dass es auch ein Visier gibt!
Man schießt nicht nur drauflos.
So!
Scheunentor, ich komme!
Ja!
Ein weiterer Sieg! - Wie kommst du darauf?
Du hast die Tore nicht getroffen. Die waren das Ziel.
Woher weißt du das? - Weil...
Mit dieser herben Enttäuschung für ihn
geben wir zurück ins Zelt.
Nein! Nein, nein, nein!
Nicht klatschen! Er hat einen Mann getötet.
Du hattest 'ne Ladehemmung beim AK-47.
Das hat noch keiner geschafft. Und dann kamst du.
Es war überhitzt.
Weil du ziellos in die Luft geballert hast, als du losfuhrst.
Dafür sind die doch da. Hochzeiten, Beerdigungen,
Prüfungen. Man geht raus und feuert in die Luft. Das macht Spaß.
Die Konfetti-Kanone der Entwicklungsländer!
Wie dem auch sei. Ich hab die Ergebnisse.
Darauf kommt's an. - Jeremy Clarkson hat
2.600 Patronen verschossen.
Und wie viele Ziele hast du getroffen?
Eins.
Lach nur. Eins mehr als er.
Deshalb hab ich gewonnen.
Das hängt davon ab, wie viele Ziele ich getroffen habe.
Du konntest dich am Geländer festhalten. - Stimmt. - Du hast getroffen...
Null. - Kein einziges?
Genau. - Welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus?
Ganz im Ernst? - Ja.
Dein Mercedes-Nissan hatte eine empfindliche Ladefläche.
Und das ist nicht gut für einen Pick-up-Truck.
Der VW ist ziemlich gut, aber
ein Pick-up ist ein Arbeitswagen.
Dafür ist der VW zu edel.
Dann ist es der Ford. Der ist auch der billigste.
Der billigste, und er sieht am besten aus.
Den würde ich kaufen. - Den Ford?
Also wir beide würden den Ford nehmen. James,
welchen würdest du nehmen? - Ich kauf keinen Pick-up.
Ich weiß. Aber welchen von den dreien würdest du nehmen?
Gar keinen. - Ja, aber wir haben Pick-ups getestet.
Welchen würdest du nehmen?
Ich würd mir keinen Pick-up kaufen.
Wir haben sie getestet. Die Zuschauer wollen wissen, welcher der beste ist.
Ich bin zu dem Schluss gekommen: Kaufen Sie keinen Pick-up!
James, du hast doch so viel Fantasie! Benutze sie!
Komm mit mir auf eine Reise. Wir helfen deiner Fantasie nach.
Stell dir vor, du bist ein Adler.
Okay. - Du gleitest über die Berge dahin.
Spürst du den Wind im Gefieder? Schön, nicht?
Jetzt stell dir vor, du hast einen Pick-up. Welcher wäre es?
Wozu braucht ein Adler einen Pick-up-Truck? - Nein!
Stell dir doch nur... Na gut. James May, stell dir
eine idyllische Landschaft vor.
Sanfte Hügel, Schafe... Du bist ein Bauer.
Dein Hund und deine Schafe sind um dich herum. - Kann ich Beethoven hören?
Beethoven spielt. Live.
Am Ende des Feldes ist ein Tor.
Eine Eiche überschattet das Tor, und unter der Eiche
steht dein Pick-up. Welcher ist es?
Da ist keiner.
Ich hätte keinen. Keiner sollte das. - Nur in deiner Fantasie!
Meine Fantasie lässt keinen Pick-up zu. Ich bin nicht stur.
Ich weiß nur, wie ich ticke.
Und ich weiß,
dass du so lange gebraucht hast, keinen Pick-up auszusuchen
und über die Luftschlacht zu schwafeln,
dass wir keine Zeit mehr haben für das Promi-Duell
zwischen Adrian Chiles und Howard aus den Halifax-Werbespots.
Oh nein! - Oh doch!
Mit dieser herben Enttäuschung ist Schluss. Danke und guten Abend!
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