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BULGARISCHES FERNSEHEN
GEF�HRLICHER CHARME
Mit Todor Kolev
Newena Kokanova, Stefan Mavrodiev, Ljuben Chatalov
Georgi Rusev, Tatjana Lolowa Nadja Todorova
Zwetana Maneva, Margarita Karamiteva
Petar Petrov, Plja Dorostolska und andere
Warum hast du Wlado weg getan?
Wo ist mein verstorbener Mann hin?
Wer ist das?
Was steht hier?
"To my lovelly friend Jastrebowski."
Frank Lloyd Wright.
Meine Mutter hast du auch weg getan?
Und mein Vater, alle meine Verwandten sind weg!
Mein Arbeitsbrett
F�r eine Werkstatt reichen mir die Mittel nicht
...ich muss improvisieren.
Welche Mittel denn? Ich habe nichts mehr!
Den ganzen Tag in der Klinik. Abends schufte ich dann hier im Dunkeln.
und doch kann ich deine Ausgaben nicht begleichen.
Ach Darling, warum erlaubst du dem Alltag
deinen wundervollen Augen Ringe zu verpassen?
Ach du... Sie kommen.
Ich m�chte, dass meine Leda ihr bestes Kleid anzieht.
Um den Triumph ihres Schwans zu empfangen.
ARCHITEKT-URBANIST JASTREBOWSKI
Bitte sehr! - Genosse Jastrebowski, endlich.
Bittesch�n! - Guten Abend
Bittesch�n! - Guten Abend
- Guten Abend!
Fangen wir schon an? - Moment, bis meine Frau kommt.
Sie ist mein Richter.
Ihr Urteil bedeutet mir alles.
Verehrte Baugenossen, Genossinen und Genossen!
nachdem wir heute alles endg�ltig gekl�rt haben
gedenke ich am Sonntag nach einer kleinen Feier
den Grundlegenden Stein zu legen.
Sie haben sich bereits so manche Werke
Der gr�ssten Architekte der Welt angesehen,
die ich meine pers�nlichen Freunde zu nennen wage.
Dieses Haus auf dem Wasser muss ganz sch�n feucht sein.
Bestimmt gibt es viel Schimmel!
Dieses Haus �ber dem Wasser
wurde nach dem Projekt von meinem Freund Frank Lloyd Wright gebaut.
Das ist er.
Wo ist das Treppenhaus, damit ich mich orientiere?
Sie k�nnen sich nicht orientieren.
Das hier funktioniert nach dem Prinzip der Strahlenerw�rmung.
Sehen sie sich das hier an
Aber das sieht doch nach nichts aus!
Wo ist das Dach? - Welches Dach?
Das ist die Frage.
That is the question.
Wie der Gentleman Hamlet gesagt hat
Das Projekt wird alle spirituellen und materiellen
Bed�rfnisse aller decken!
Eine kleine Welt aus Glas, Aluminium, Beton.
Meine Lieblingsmaterialien.
Glas, welches Licht nach innen durchl�sst,
doch von aussen ist nichts zu sehen.
Nur die Landschaft spiegelt sich wieder.
Man geht �ber die Strassen...
F�nt�ne...
Von irgendwo ert�nt die "Mondscheinsonate".
Keine Polizei. Keine Miliz.
- Wie meinen sie das mit der Miliz?
Sicherheit, Ruhe.
Und nun, zu Ihren Forderungen.
Wer am meisten hat ist, darf als erster.
80 000. - Und in der anderen?
Wir z�chten Meerschweinchen f�r das Labor in Sofia
Ich brauche eine Wohnung, zwei mal zwei
Warte Freundchen. Zuerst die Vorhandenen.
Wieviel ist das?
- Vier. Wollen sie nicht nachz�hlen?
Ach was. Wir l�gen uns doch nicht an.
Meine Dame, die B�chlein!
Zwei Wohnungen auf verschiedenen Stockwerken.
Und zwei Garagen mit noch einem Schornstein.
Wir w�nschen... - Wir w�nschen...
Ein Arbeitszimmer
ein Wohnzimmer
zwei Schlafzimmer und zwei B�der.
- Ich liebe Blumen so sehr.
Ich auch.
- Ausgezeichnet, ausgezeichnet!
Eine farbige Orangerie
H�ngender Garten Typ Semiramis
Ich bewohne nur ein Zimmer und K�che, bin alleine.
Wie viel m�ssen wir eigentlich einzahlen?
- Jeder so viel wie er hat.
Was ist denn Geld f�r mich...
F�r mich ist es eine Genugtuung
dass eines Tages vor unserer Fassade
Menschen stehen bleiben
Touristen
die Eintritt zahlen, um sich unser Wohnprojekt anzusehen.
Das Projekt des Architekten Jastrebowski.
H�schen, weisst du wie viele Tausender hier rum liegen?
Egal!
Geld ist D�nger
aus dem wundersch�ne Blumen herauswachsen!
Da ist noch was...
Jetzt
Sieh her!
Verzeih mir, dass ich dich verd�chtigt habe.
Ich bin eine schwache Frau!
Mein ganzes Leben habe ich geschuftet.
So wenig Gl�ck erlebt.
Es ist sp�t.
Kriegen wir nicht auch eine Wohnung
in diesem sch�nen Wohnprojekt... - Das sch�nste Wohnprojekt
in Sofia. Und du - hast mir nicht geglaubt!
Bauen wir noch eine Etage oben drauf!
Zu sp�t!
- Ich lass das B�ndel hier oben.
Im oberen Fach.
Und den Schl�ssel...
Ich sagte, das Geld interessiert mich nicht!
Nun ich lasse ihn unter den Blumentopf.
Interessiert mich nicht!
Ich liebe dich sehr.
Ich bin schon betrunken.
Nein Darling, du bist n�chtern
wie ein kleiner, wuscheliger Pinguin.
Ich will leben, ich will tanzen, ich will...
Wer k�nnte dich hindern?
Aber wenn das Haus aus Glas ist, wo arbeite ich?
Du wirst nicht arbeiten, mein Nachtigall!
Du wirst nur noch dein Schn�belchen �ffnen
und dein Mann bringt...
Ja, ja! Aber wann heiraten wir?
Morgen. - Gut!
�Schlaf, mein Engel, schlaf...�
Es gibt keine Pl�tze.
Was ist das Programm?
Duo Plastik, Sisi Boata, die Schwedinnen, Folklore
- Oh, die Schwedinnen!
Das K�fferchen, bitte. - Das ist meine Brieftasche.
Und vor allem Blumen. Viele Blumen! - Selbstverst�ndlich.
Zum Trinken? - Champagner.
oh, Chateau Moon? - OK.
Sisi Boata soll heute ohne Schlange raus.
Boata ist geflohen. Eigentlich war es ein Natter.
Umso besser! Die Schwedinnen sollen her.
Aber es sind Bulgarinnen. - Ach so?
- Lassen sie mich!
Was willst du machen? Ich bin hier der Boss!
Bitte sehr.
Du verpatzt es noch. - Wie k�nnen Sie es wagen!
Die Dame ist mit mir.
Ich warte schon auf Sie. Jastrebowski.
Freier Architekt, Urbanist, und �kologe.
Steffi. - Verstanden, Stefka
Erinnerst du dich an Steffi, "Wie heisst Lili Marlen?"
Was ist, mein Sp�tzchen? Warum bist du traurig?
Alles klar, Armut. Das Gesch�ft l�uft nicht.
Doch wir werden heute Nacht das Schw�lbchen begl�cken!
Damit sie Freude �ber die Welt verbreitet.
Mit dem schwarzen R�cken, und dem weissen B�uchlein
Wie der Poet Wright einmal gesagt hat.
Bitte, der Champagner.
Nein, ich m�chte nicht.
Du musst nicht nur nehmen.
Sondern auch geben.
Menschen gl�cklich machen.
So hat Wright den Sozialismus begriffen.
So versteht es auch Jastrebowski.
Wundervoll! Blumen f�r alle!
Champagner f�r alle! - Sofort.
Meine Damen und Herren!
Ladies and gentlemen!
Leute!
Ich liebe euch!
Und nun spielt unser Orchester
f�r mich und f�r euch alle
die Mondscheinsonate
Des unvergesslichen Ludwig Van Beethoven.
Lasset uns in gedanken auf die Knie fallen.
Genosse Ermittler,
Sie haben in mir ein helles Empfinden erwacht.
Dank unserer Unterhaltungen glaube ich an den sauberen Anfang.
Sie haben es geschafft, mich zur Aufrichtigkeit umzustimmen.
Als w�re es keine Ermittlung, sondern eine Beichte,
einer Seele.
Ich f�hle mich bereinigt.
Ich danke Ihnen.
Und dennoch haben Sie Menschen betrogen und beraubt.
Erkl�ren Sie mir, wie haben Sie so weit geschafft?
Ich bin in der Bourgeoisie vor der Befreiung aufgewachsen.
Als der Mensch dem Menschen noch Wolf war!
Wie Wright mal gesagt hat:
"Wer mit W�lfen lebt, wird wie ein Wolf heulen!"
Das ist das Schicksal jedes Intelligenten.
Mit der Erziehung der Bourgeoisie.
- Aber Sie sind vom Land?
Wir sind alle vom Land!
Gr�ss dich, Zwetan. War Botchinov hier?
Wen sehe ich da!
Gr�ss dich, Orelski!
Jastrebowski. - Orelski, Orelski!
Sag doch mal Orelski...
Hast du schon erz�hlt, dass du Waisenkind warst?
Wie die Kaiserin dir eine zu Weihnachten Harmonika schenkte?
Das habe ich gerade eben geh�rt!
Nur, dass die Wahrheit verkehrt herum ist.
Seine Eltern sind vor einem Jahr im Altersheim gestorben.
Niemand hat ihn jemals in seinem Studium gehindert,
da er machte nie einen Schulabschluss.
Ich protestiere!
Es protestieren auch sechs Ehefrauen
f�r den Unterhalt deiner Kinder.
Aber der Vogel ist unter neuen Namen im neuen Nest gelandet.
Oh, ich bin ein kranker Mensch! - Und verl�sst diese Welt.
Sehen sie sich doch meinen Medizinbericht an!
Das hatten wir doch schon. Wir werden Sie behandeln.
Was macht die "Mondscheinsonate"?
Bei welchem Takt bist du? Hast du sie fertig gelernt?
Sag schon, Orelski.
Jastrebowski!
Hartgesottener Gauner.
Aber er hat dem Staat mit nichts geschadet.
Ich zitiere seine Worte:
"Es ist mein Prinzip, das sozialistische Eigentum
nicht anzufassen!
Das ist mir heilig"
- Kenne ich schon.
Mit dem Liedchen sichert er sich immer wieder das Mindesturteil.
H�r mal zu, Zwetan. Wenn du 10 Jahre f�r ein Haus sparst,
und so einer kommt, und verschleudert es zum Vergn�gen?
Du hast Recht.
Weisst du...
Als ich ihm in die Augen sah, sahen die Dinge anders aus.
Wie soll ich sagen...
Menschlicher, weniger kriminell.
Die Miliz ist keine Kirche die Seelen rettet,
sondern eine staatliche Institution,
welche sich verpflichtet ein normales Leben zu sichern.
Ruhe, Sicherheit und Vertrauen in unserem Gesetz.
Seltsamer Fall. Sehr hoher Zuckergehalt im Urin.
Und im Blut normal.
Vergessen sie nicht, dass er...
Dass er was?
Hat es sie auch erwischt?
So ist es. Krankheit kommt ohne vorher nachzufragen.
Pinkeln Sie.
In diesem Glas.
Hier vor mir!
Glauben Sie mir nicht?
Ich glaube nur was ich sehe!
Sie beleidigen mich!
Dann verlasse ich dieses Krankenhaus!
Ach so?
Los los! F�llen sie das Glas.
Ich kann nicht vor der Dame.
Los.
Nun, ich kann gerade nicht!
Jastrebowski, Bravo!
Ihr Urin ist sauber. Kein Zucker drin!
Wie, kein Zucker?
Somit werfen Sie mich ja direkt ins Gef�ngnis!
Wir m�ssen Sie entlassen.
Dr. Petrov. - Ja
Ihm geht es wirklich nicht gut.
Und er ist eine grosse Hilfe hier.
Sehen Sie wie gut er alles geordnet hat?
Er sollte bis Samstag bleiben. - Bis Samstag. Gut.
Bis Samstag.
Danke, Schwester.
Es hilft nichts - wir m�ssen uns trennen.
Ich werde Sie vermissen.
Und ich erst recht...
Falls mir etwas zust�sst, lassen Sie eine Blume auf meinem H�gel.
Geben Sie mir die Sterbeurkunden. Ich habe es eilig.
Sind sie gestempelt?
Ach du!
Man muss nicht in der Miliz alt werden um festzustellen
dass selbst die abgebr�htesten Verbrecher auch Menschen sind.
Sie glaubten es nicht. Hier, die Sterbeurkunde.
Ja, stimmt wohl.
Sieh an, Jastrebowski ist nun in der besseren Welt.
Und wir!?
Wir haben ihm nicht geglaubt.
Ich verlangte sogar, dass sie die Probe vor meinen Augen nehmen.
So ist unser Job, Betr�gern nicht allzu sehr zu trauen.
An deiner Stelle w�rde ich den Grab untersuchen.
Exhumierung?
Ich weiss nicht.
Ich will mich nicht einmischen.
Ich gehe ins Krankenhaus. - Trink deinen Kaffee zuende.
TRAUER JASSEN O. JASTREBOWSKI
�Niemand mehr ging die Strassen entlang�.
�Nur in der Kneipe brannte Licht. Dort spielte ein Dudensack�
�Man h�rte wie sie tanzen�
�Der Fremde blieb allein. Keiner konnte ihm helfen�
�Er kniete sich zum Pferd. Nahm seinen Kopf�
�Und legte ihn auf seine Knie�
�Ein grosses Auge sah in an, erf�llt mit Leiden�
�und in ihm brannte das Licht der Sterne�
In seinem Universum gab es b�ses Aber auch viel gutes.
�Denn er glaubte an die Moral der Bulgaren!�
In diesem Sinne war die Dichtung von Jovkov prophetisch.
Es war wundervoll, danke sehr! Alles gute.
Nochmals, vielen Dank! - Bitte, bitte!
Nie habe ich ein sch�neres Essay �ber Jordan Jovkov geh�rt.
Man sagt, die Rose sei die K�nigin unter den Blumen.
Doch ihr Aroma verblasst vor der Magie ihrer Worte.
Wie ein wundersamer Traum. - Danke.
Ich heisse Sokolov. - Angenehm.
Ich danke ihnen auch f�r die sch�nen Worte.
Entschuldigen Sie, es ist sp�t ich muss nach Hause.
Kann ich Sie begleiten? - Ach bitte, warum...
Ich h�rte Ihren Namen nicht. - Krasteva.
Borjana Krasteva - Borjana!
Ich wurde auch mit Jovkov gestillt.
Als ich das Plakat sah, ging ich sofort rein.
Trotz der Unannehmlichkeit, die mir widerfahren ist.
Aber Sie habe es so sch�n gesagt:
Jovkov hatte Unannehmlichkeiten, - und ich auch.
Das habe ich so nicht gesagt. - Ich habe es so empfunden.
Wahrscheinlich weil ich ihn so nah empfinde.
- Papa hat ihn auch bewundert.
Er war auch Lehrer.
Ein Mann mit Geschmack und hoher Kultur.
Er lebt nicht mehr.
Verzeihen Sie!
Und Ihre Mutter?
Ich lebe alleine.
Gleiche Schicksale!
Ich bin auch fr�h alleine geblieben.
Sie werden mich verstehen.
Sie sind nicht verheiratet, oder?
Nie gewesen.
Ich auch.
Ich habe nie geheiratet.
Die Einsamkeit hat mich verschlossen gemacht.
Es ist mir unangenehm, meine Leiden mitzuteilen.
Sie verstehen mich, nicht wahr? Jedes Treffen...
wird zu einer...L�cke.
Wir sind schon da.
Und ich muss gute Nacht sagen.
Und wir m�ssen uns trennen Ich danke Ihnen.
Sehen Sie, schon wieder.
Ich kann Ihnen nichts sagen.
Nein, lachen Sie nicht!
Kann ich Sie morgen anrufen? - Warum?
Ich weiss noch nicht wo ich unterkomme.
so eine dumme Geschichte...
Ich komme vom Speisewagen, da ist mein Koffer nicht mehr da!
Vielleicht Diebstahl, oder ein Fehler.
Jetzt bin ich ohne Kleider und ohne Ausweis.
Niemals den Pass in den Koffer tun!
Sie sind nicht von hier?
Auf Gesch�ftsreise. - Sehr unangenehm, mit dem Koffer.
Egal. Das Wetter ist noch gut.
Ich werde nicht erfrieren.
Eine Nacht am Meer... - Verzeihen sie...
Morgens wird es sehr k�hl am Meer. Ich kann meinen Onkel anrufen.
Nein, nein, auf keinen Fall!
Ja, aber...immerhin...
Ich m�chte niemanden st�ren.
Sehen Sie bei uns ist auch Platz, aber sie wissen ja...
Die Provinz, die Nachbarn...
Reden wir nicht davon.
Ich suche Sie morgen auf.
Entschuldigen Sie, Genosse...
Sokolov.
Ich kann sie nicht auf der Strasse lassen.
Ich verstehe, sie sind ein ehrbarer Mensch.
Ich bin Bankinspektor.
Die Nachbarn! Habe ich total vergessen.
Macht nichts, ich kann sie auch mal st�ren.
Ich liebe die Mondscheinsonate!
Entschuldigen Sie, dass ich vor der Schule auf Sie warte.
Ich habe meine Arbeit in der Bank schon erledigt.
Das sind meine Kolleginen. Borissova, Ivanova.
Angenehm. - Ivanova
Sokolov.
Der Genosse ist Bankinspektor.
Den zweiten Tag hier und habe immer noch nicht das Meer gesehen.
Sie haben es mir versprochen. Gehen wir.
�Vom Sonneuntergang beleuchtet...� - �Die Weiten des Meeres...�
�Vom Spiel ersch�pft ruhen gewaltige Wellen!�
Ja
�Jeden Tag, mit jedem Schiff das wegf�hrt
gehe auch ich zu fernen L�ndern.�
Ich will nicht mehr. Ich will nicht reisen.
�nicht Du bist schuld�
�von einer anderen Welt bin ich�
Und wenn ich dich wegschliesse? Und den Schl�ssel ins Meer werfe?
Von so einem Gef�ngnis habe ich mein Leben lang getr�umt.
Das Mittagessen ist fertig. Wie sp�t ist es?
Ich weiss es nicht. Meine Uhr geht nicht mehr.
Hier habe ich eine. Von meinem Grossvater.
Sie ist noch nie kaputt gegangen. - Das ist Gold!
Oh, 24 Karat!
Enschuldige, professioneller Tick.
Du weisst ja, ein Leben lang arbeiten wir mit Gold.
Wir sind ja Bankarbeiter!
Ich pers�nlich lebe bescheiden, hatte nie ein Verh�ltnis zum Geld.
Es stapelt sich in meinem Sparbuch. Wie viel es wohl mittlerweile ist...
Vielleicht 20 000 Wie auch immer!
Reden wir jetzt nicht dar�ber.
Ich zahle auch fast die H�lfte meines Gehalts ein.
Ja, alles muss rein!
So viel habe ich nun doch nicht.
Vielleicht so um die 15 000
Bravo.
Wir sind uns so �hnlich.
Ist es nicht seltsam?
Jetzt verstehe ich. Als ob du meine Gedanken aussprichst.
Die wahre Liebe ist die geteilte Einsamkeit.
So pflegte mein Freund Frank Lloyd Wright zu sagen.
Der Architekt? Du kennst ihn?
Nat�rlich.
H�tte ich meinen Koffer noch, w�ren ins Restaurant gegangen.
Ich bin schrecklich daneben...
Ich vergass, dass du kein Geld hast. Hier, nimm.
Heute haben sie uns das Gehalt ausgezahlt.
Nimm und g�nn' dir was!
Wie grossz�gig von dir.
H�tte ich noch meinen Koffer, w�rde ich dir zeigen...
Bars, Champagner, schwedische T�nze...
Eigentlich war ich noch nie in einer Bar.
Ich auch nicht.
Ich war noch nie in einer Bar. Bei unseren Berufen...
Man redet sowieso schon.
�ber uns?
Mein Gott!
Die Leute, der Staat, die Miliz, jeder mischt sich ein.
Ich muss also gehen? Ich kann nicht, ich will nicht!
Ich habe angerufen und zwei Wochen Urlaub beantragt.
Es wurde mir bewilligt.
Zwei Wochen!
Bis mein Umzug geregelt ist.
Ich habe gebeten, dass man mich hier im Zweig anstellt.
Gehen wir in die Bar!
Nein, Borjana. Verstecke mich.
Schliess mich ein und wirf den Schl�ssel ins Meer.
Es ist zu sp�t zum Verstecken.
Selbst mein Onkel weiss es schon,
und kam in die Schule um mich auszufragen.
�ber mich?
Was hast du?
Sind Sie ein ehrlicher Mensch?
Es f�llt mir schwer �ber mich selbst zu reden.
Besser sie fragen diejenigen, die mich kennen.
Wenn es n�tig ist, frage ich sie. - Onkel!
Bitte, setzten sie sich.
Du l�sst uns nun besser alleine!
Sie fragen mich, was f�r ein Mensch ich bin?
Ich w�rde sagen, ein gew�hnlicher.
Ganz gew�hnlich.
Genies k�nnen wir nicht gebrauchen!
Ich bin Bankinspektor.
Mit Abschluss.
Kleine Wohnung in Sofia, gewisse Ersparnisse.
Ich bin alleine auf dieser Welt. - Geschieden oder verwitwet?
Ich war nie verheiratet.
Worauf wartest du denn?
Jung bist du nicht. - Schicksal.
H�r zu, Freundchen, du sitzt hier die ganze Woche.
Du wohnst in unserem Haus. Gehst in Restaurants.
Spazierst durch die Stadt... Na, was denkst du?
Es gibt Momente in denen man nicht denken kann.
Sag du mir einfach was deine Vorhaben sind.
Welche? - Mit Borjana!
Sehen Sie... - Ich sehe!
Wir haben nie dar�ber gesprochen.
Anscheinend sind wir beide zu sch�chtern.
W�ren es die alten Zeiten, h�tte ich Sie sofort um ihre Hand gebeten.
Aber was soll ich tun?
Wahrscheinlich werde ich sie nie direkt fragen k�nnen.
Junge, du bist schon gro�.
Wartest du, dass das jemand anders f�r dich erledigt?
Kinder! Jetzt kann ich auch eine Rakija trinken!
Setz dich, Schwiegers�hnchen.
Es ist Dienstag, wann wollt ihr die Hochzeit machen?
Wenn Sie mich fragen, so bald wie m�glich.
Sagen wir am Sonntag.
Wenn Borjana einverstanden ist.
Und wenn der Pass bis Sonntag nicht auftaucht?
Wie, nicht auftaucht? Und Goscho?
Sie Sind kein unbekannter Mann. Ein ganzer Bankinspektor!
So ist es doch?
Nein, unbekannt bin ich nicht.
Goscho macht das schon. Er ist mein Sohn.
Er ist bei der Miliz. Sag mir deine Daten, und ruft er in Sofia an.
Name, Adresse, Geburtsdatum und Arbeitgeber.
Von welcher Gegend bist du eigentlich?
Von welcher Gegend?
Dieser verfluchte Pass! - Mach dir keine Sorgen.
Mein Cousin regelt alles. Komm.
Warum das?
Ohne deinen Pass kannst du kein Geld abheben.
Und du wirst es brauchen. Hier sind 3000.
Was redest du da?
Geld interessiert mich nicht! Ich will dich heiraten.
Gott ist mein Zeuge, dass ich es will.
Ich will endlich Ruhe, ich will Liebe, ich will nur noch dich bis zum Ende.
Kannst du mich verstehen? Geld, Geld, Geld, und nochmals Geld!
Ein ganzes Leben lang das Geld der anderen!
Ich weiss.
Bei deinem Beruf bedarf es an grosser Ehrlichkeit.
Wohin geht es? - Nun, egal.
Ich fahre nach Jambol. - OK
Etwas unangenehmes?
Merci
Guck mal, Junge, sechs mal habe ich geheiratet, ohne es zu wollen.
Wie denn das?
Die Gesellschaft hat mich dazu gezwungen.
Und nun, wo ich zum ersten Mal selber heiraten will,
verbietet es mir dieselbe Gesellschaft!
Nun, sag mir, ist diese Welt noch zu retten?
Woher soll ich das wissen? Ich bin noch Junggeselle.
REINIGUNG
Moment
Ist der Mantel fertig?
Warten Sie
Bitte - Danke, auf Wiedersehen
Auf Wiedersehen
Ist es bald fertig - Haben Sie noch etwas geduld
Seien Sie so gut, und sagen Sie ihren Kolleginen, sie sollen sich beeilen.
Ich bitte Sie, was soll das.
Guten Tag! - Guten
Fertig, mein Herr, bitte sehr.
Gleich.
Hier, hier!
Was hatten Sie? - Eine Uniform
Aha, von der Miliz? - Ja
Ja, aber sie ist nicht da
Ja, wie? Sie sagten doch, f�r gestern.
Im Heft ist es eingetragen.
Die Nummer stimmt.
Aber sie ist nicht da. - Und jetzt?
Kommen Sie mit mir rein, wir gucken zusammen.
Sie kann nicht verschwunden sein.
Bitte sehr
TRAUER JASSEN O. JASTREBOWSKI
Da ist er! Verbrecher, Betr�ger!
Genosse Milizion�r, haben sie diesen Typen nicht gesehen?
Wir sind von den betrogenen. - Ich und meine Schwester
Ich bin von der Transportmiliz.
Wer war denn das?
Hallo - Hallo
Setz dich. Hier gibt es selten erfreuliche Treffen.
Wie hast du dich hierher verirrt?
Kaffee? - Ja
Diese Sache macht uns noch fertig.
Ich glaube du hast recht.
Die Jugend ist an uns vorbeigezogen. Du zum Norden, ich zum S�den.
Du rufst auch nie an.
Ist es denn so schwer mal vorbei zu kommen?
Bist du auf Gesch�ftsreise? - Nein
Spaziergang - Nein.
Dann verstehe ich nicht. Kommst du wegen mir?
Genau zu dir komme ich.
Probleme bei der Arbeit? - Nein.
Was pers�nliches?
Es ist etwas passiert, was ich nicht einordnen kann.
Ein verbrechen? - Nein, so w�rde ich es nicht nennen.
Es geht um meine Cousine.
Hier die Papiere, Genosse Kapit�n!
Und das Fahrtenblatt? - Wie, ist es nicht dabei?
Nicht da. - Es war hier, wo kann es sein?
Was f�hrst du denn da? - Souvenirs, Genosse Kapit�n!
Etwas geschweisstes, etwas gegossenes...
Defizit�re Freuden f�r das Volk... - So ist es, Genosse Kapit�n
Warum f�hrst du ein staatliches Fahrzeug mit Personenf�hrerschein?
F�r ein Gefallen an die IHK
Weil Mitko krank geworden ist - Die drei Namen!
Mitko...den zweiten weiss ich nicht.
�bel - �bel
�bel, Genosse... - Sedlarov
Wo ist die Werkstatt - In Dolni Bogorov
Fahr!
Ich habe Frau und Kind, ich mache noch einen Unfall
Los, Los, Los Los!
Zu den Quellen der Volksdichtung!
Nehmen sie mir den Schein nicht, ich bestehe kein zweites mal.
Jetzt zeigst du mir den Weg zur Florenz von Landkreis Sofia.
O, Beatrice!
Wie mein Freund Frank Lloyd Wright zu sagen pflegte.
Wie wahr, Genosse Kapit�n.
Ja, seltsam.
Der Name ist Sokolow. Heiratsantrag...
Was ist?
Du sagst, das Geld wurde nicht angefasst?
Ja, warum?
Es kommt mir bekannt vor. Aber es ist nicht ganz sein Stil.
Er hat nur ihr Bild genommen.
Hast du pers�nlich diesen Sokolow gesehen?
Leider nicht, aber die Beschreibung trifft genau zu.
Die Beschreibung ja, aber das Puzzle l�st sich nicht auf.
Es sei denn, wir nehmen an, die Toten k�nnen auferstehen.
Wir bringen deine Cousine in die Kartei.
Ich zeige ihr einige Exemplare bestimmt erkennt sie ihn wieder.
Falls sie kommt. Sie ist nur noch am weinen.
Selbst wenn er der gr�sste Bandit sei, bleibe sie ihm treu.
Frauen sind eine seltsame Sache, Bruder.
Bitte sehr, Genosse Kapit�n. Mimi!
Ja, Koljo
Mimi, komm her. Ich muss dir was sagen.
Mimi, es hat uns erwischt!
Wir haben ein Kessel f�r geschmiedetes Eisen,
f�r kleine Plastiksouvenirs mit Presse, Holzschnitzerei.
Ich hatte kein Platz und habe sie in mein Haus untergebracht
L�blich! Und nun sehen wir uns die Modelle der Produktion an
P�ppchen. Und was ist das?
Eine Marsfrau - Sieht aus wie eine Schlange
Verkauft sich gut. Sie sagt �Mama� - Sagt sie nicht
Sagt sie nicht.
Sparb�chse-Hund, Sparb�chse-Haus Sparb�chse-Hase.
Hund! - Sparb�chse-Hund
Altmodisch - Wir haben auch moderne
Sparb�chse-W�rfel und Sparb�chse-Helm
Wirtschaft ist die Mutter der Misere - Wie wahr!
Warum ist dieser Hund gr�n? - Es ist ein Krokodil.
Es schreibt nicht - Wegen der Feuchtigkeit
�bel, Genosse... - Sedlarov
�bel, Sedlarov, �bel!
Wer ist der Designer des Unternehmens?
Was? - Wer macht die Modelle?
Ja ich. Die hier macht Mimi.
Westlicher Einfluss? - Nicht doch, Genosse Kapit�n.
Schund! Geben Sie mir die Dokumente.
Preise, Herstellung, Standorte, Geh�lter,
Monatliche Abrechnung und so weiter!
Ich rieche eine Gesch�ftsreise ins Staatsgef�ngnis Sofia.
Ein Tip von mir: Zelle 216
zweiter Stock, s�dlicher Fl�gel bei Stawri.
Ich kenne ihn pers�nlich. Hart aber gerecht.
Er liebt Scherze!
Sie sind noch jung, sie kommen gut erhalten wieder raus.
Genosse Kapit�n, ich bitte Sie, mir wird �bel.
Das erste Jahr ist hart. Danach gew�hnt man sich.
Mimi, trag du sie. - Warum denn, Koljo?
Mimi!
Kein Eis? - Doch, sicher.
Eis!
Das Eis! - Herein, Sedlarov!
Geh raus, du st�rst!
Bis jetzt errechne ich unregistrierte Einnahmen
im f�nfstelligen Bereich!
Und das nur in den letzten drei Monaten.
Seit wann gibt es das Unternehmen? - Seit f�nf Jahren
Und manche behaupten, im Sozialismus
seien Million�re inzwischen am Verschwinden.
Ich ern�hre ein Frau, ein kleines Kind
M�dchen
Gl�ckwunsch! - Ich habe nur ein Haus.
Eine ganze Grundschule auf drei Etagen.
Du verputzt es absichtlich nicht.
Zwei Autos habe ich gehabt. - Das eine ist alt.
Ganz �bel, Sedlarov.
Was f�r ein Vorbild bist du? - Sie kandidiert f�r die Uni.
Mit Ihren finanziellen M�glichkeiten?
Schauspielschule. Unm�glich. Sie schreibt selber St�cke.
Es gibt kein unm�glich, wie mein Freund Frank Lloyd Wright sagte.
Das Abendessen ist fertig.
Setz dich.
Glaubst du an die Wiederauferstehung?
Wage, soviel wie jeder Marxist.
Ausgezeichnet. Und kannst du dich an Jastrebowski erinnern?
Was?...
Jetzt gehst du zu Peschalov und verbeugst dich bis zum Boden.
Vorher nimmst du alle Akten
von Orelski, Pelikanski, Jastrebowski usw.
und �ffnest einen neuen Fall mit Vogelnamen: Sokolov
�Ewgenia kommt von links und geht zum Fenster rechts�
�und l�sst ihren Mantel�
�Katerina: Dein Bekannter war grausam, Ewgenij�
�Er ist sehr reich, leidet aber an unerwiderter Liebe�
Sehr effektiv.
Ich beherrsche alle Tonarten der Gef�hle.
D-Dur. Ich lese es alleine zuende.
Ihre Eltern sind ersch�pft. - Nicht doch, Genosse Kapit�n
Sie haben noch nichts gegessen. - Ich muss arbeiten.
Die Pflicht vor allem!
Ich muss heute Nacht fertig werden - Ja
Mimi, mach Kaffee - Bitter oder s�ss?
S�ss
Kaffee - Herein, Sedlarov
Kommen Sie herein
Unterschreiben Sie das Protokoll.
Und geben Sie mir die Dokumentation
vom letzten Jahr.
Und was ist das hier? - Ach das? Nichts!
K�nnen wir nicht etwas anderes ausdenken, Genosse Kapit�n?
Tut mir Leid, aber Sie m�ssen noch diese Nacht etwas arbeiten.
Ich bin zu allem Bereit!
Als langj�hriger Arbeiter im Einzelhandel, wie Profis sagen,
bef�rdern Sie den freien Handel, nicht wahr?
Ich m�chte eine Liste von allen Privath�ndlern in der Branche
sowie deren Vertriebspl�ne.
Nein, das kann ich nicht. - Doch, k�nnen Sie, Sedlarow.
Sie sollen ja nicht alleine leiden!
Das wird der erste Schritt zu ihrem neuen Leben.
Einverstanden.
Und warum sind Sie so schnell einverstanden?
Ich will ja nicht alleine leiden. - Richtig, Sedlarov
Papa, geh raus!
Das, was Sie gelesen haben ist der erste Teil meiner Trilogie.
Der zweite handelt vom Widerstand.
�St�rmische Nacht. Herein kommt Katerina, v�llig durchn�sst.�
�Sie tr�gt ein lila Kleid und einen weinroten Pullover�
Ausgezeichnet! - Danke
Was hat er gesagt? - Ich kann nichts h�ren.
Kannst du nichts h�ren? - Nein!
Wie, nein?
Ich geh zuerst rein. - Ich geh rein.
Du machst alles kaputt, Papa!
Ich bringe den dritten Teil. Von der Brigadierbewegung.
Hier, der Plan.
Geben Sie von jedem Unternehmenden Jahresumsatz an.
Das wird dir niemand sagen. - Ungef�hr, Sedlarov, ungef�hr!
Am Lebensstil: Autos, Geliebten, Ferienh�user...
Das k�nnen Sie doch? - Das kann ich, ja.
Fabrik f�r Stickereien - Ja, Fabrik f�r stickereien
Sie kriegen G�nsehaut, wenn sie den Gewinn erfahren.
Fangen wir mit den Stickereien an. - Sie haben ein geschultes Auge
Kann ich eines ihrer Autos f�r die Untersuchung benutzen?
Klar, aber mit der Volga, das andere erkennen sie sofort.
Was Passiert da drin? H�rst du etwas?
Nichts!
Mama, ich gehe rein. - Geh
Sie sind nicht da! - Wie, sie sind nicht da?
Komm
Wir sind verlobt! Wir sind verlobt!
Verlobt... - Du?!
Nicht ich, Sie und er! - Ach meine liebe!
K�ss die hand - K�ss die Hand!
K�sse! - Mein M�dchen!
K�ss die Hand! - Ach mein M�dchen!
Er lebt. - Phoenix
Wir m�ssen ihm den Namen Phoenixov vorschlagen.
Seine Todesurkunde hat er selber geschrieben.
Alle Stempel und Nummern sind legitim.
Die Unterschriften hat er nat�rlich gef�lscht.
Die Todesanzeigen hat er selber bestellt und aufgehangen.
Lass alles auf meinem Schreibtisch.
Was machen wir nun? - Das V�glein meldet sich schon.
Zwetan, weisst du wie viele Vogelarten es auf der Welt gibt?
Wahrscheinlich viele. - 6800 Arten!
Also k�nnen wir beide seine n�chste Reinkarnation
kaum voraussagen.
Schwiegers�hnchen, verzeih mir aber du hast uns so verdreht...
wie ist dein Name? - Burevestnikov
Ilija - Ilija also
"Ilija baute sich eine Zelle..." - Papa, lass den bl�dsinn!
Es ist seine Berufung, Zellen zu bauen.
Zellen f�r Betr�ger. Recht so!
Raus! Raus!
Ilija!
�Das Zelt von Despot Ilija!� - Ah ja
�Von hinten kommt Kalina in einer goldenen Robe!
Ach meine kleine! - �Sie tr�gt ein goldenes Tablet�
�Eine Kanne Wein�
Ger�stetes Huhn! - �Der Kopf von Wasilev�
Komm, nehmt schon, bevor es schlecht wird.
Linche, gib die Teller raus!
Und nun sehen wir uns die fertige Produktion an.
Wir sticken nur. - Ohne Spezialist.
Ohne Berater, ohne Designer.
Sicher, aber wenn Willer aus Hamburg von dieser Konkurrenz erf�hrt...
Wird er sie verklagen und dann sieht es ganz schlimm aus.
Nicht er pers�nlich, sondern hier vor Gericht, ich kenne es gut.
Was ist das? - Die Winterkapelle
Dumm! In Bulgarien gibt es keine Kapellen mehr, und keine Winter.
Das ist Nostalgie f�r das Vergangene.
Sehen Sie, die vier Jahreszeiten.
Interessiert mich nicht. F�hren Sie mich zur Herstellung!
Armselige Produktion, aber gro�e Gewinne, nicht wahr?
Und warum machen sie nicht den Traum jeder Stickerin:
�Das geheime Abendmahl�? 11 mal 5 Meter
Dann wird ein ganzes Dorf 10 Jahre lang sticken k�nnen.
Das wollen wir auch realisieren. - Realisieren?
Ja.
Man sagt heute nicht mehr: Ich mache einen Saustall,
sondern: Ich realisiere einen Saustall!
Der arme Jovkov!
Und nun wollen wir die Rechnungen und die Fahrtenb�cher einsehen.
F�llt Ihnen zum Beispiel auf, dass bei der Winterkapelle
F�den eingesetzt werden, die nicht einmal ein Lev kosten?
Und f�r wieviel werden sie verkauft? F�r 20?
F�r 18! - Ganz genau!
18, 18, 18!
Der Chef ist besch�ftigt. Was gibt es?
Eine kleine Untersuchung. - Die Untersuchungen sind vorbei!
Wenn du was bestellst, schreibe ich dich auf.
Bis August ist alles vorbestellt.
Die Modelle sind auf dem Verzeichnis. Name?
Bitte das B�chlein. - Was willst Du denn?!
Bist du von der Gewerkschaft? Zeig mal deine Dokumente her!
Kapit�n, weisst du f�r wen wir die Kinken giessen?
Ich sagte, das B�chlein! Das Rechnungsbuch!
Mensch du willst es wohl nicht kapieren!
Chef! Chef! - Was schreist du rum, Mama?
Schau dir den hier an. - Sag schon, was willst Du?
Hast du's eilig? Es ginge sofort. Nur der Preis wird dich umhauen.
10% pro Monat. Es geht auch morgen.
Sultanke, ich glaube er will eine Pr�fung.
Pr�fung?! Wer bist du denn?!
Komm her, lass dich mal anschauen.
M�tterchen! Hier! Radul! Radul!
Radul! Mein Mann ist zur�ck!
Es war Radul! Radul!
Dein Mann?! Der Mistkerl, der uns das Leben vergiftet hat?
Jetzt habe ich ihn!
Ich wusste, er macht Karriere. - Jetzt haben wir ihn, los!
Ich wusste, dieser Mensch wird es mal weit bringen.
Wir haben auch nicht mit verschr�nkten Armen da gestanden.
Weisst du f�r wen wir giessen? - F�r wen?
Er muss revisor sein. - Wer?
Unserer. - Dem ihr giesst?
Nein der Schwiegersohn - Wie heisst er denn?
Radul Missirkov.
Radul... - Misirkov.
Misirkov. - Sie kennen ihn bestimmt.
Sehr sympathisch, blaue Augen. - Misirkov?
andere Merkmale? - Glatze!
Er ist erst seit kurzem kahl, Mutti!
Schlank, aufrecht. - Gr�sse?
Ihre. - Eierkopf
Ich glaube es klingelt...
Siehst du?
Wer ist sie? Du wirst es mir sagen!
In kleine St�cke! Und dieser Brief?
�Du hast die Wahrheit �ber mich erfahren, Borjana, aber glaube mir,
ich liebe dich, Sokolov� - Stell dich hin!
Gib ruhe! Sofort nach oben!
Warum schn�ffelst du in meinen Sachen?
�Borjana, ich liebe dich, Sokolov�
H�r auf das zu sagen! Das ist ein Chiffre!
Und das Bild?
Sie ist eine Bekannte - Sie ist sehr sch�n, deine Bekannte!
Sie ist die Frau von meinem Freund Frank Lloyd Wright
Der K�nstler? - Nein, Sevelina
Der Ermittler - Bist du etwa...
Ilija, ich habe die Einladungen. 600 St�ck!
Die H�lfte f�r deine Leute - Papa h�r auf mit dem Bl�dsinn!
Etwas fr�hlicher, Sevelinche F�r die Hochzeit muss etwas Gold.
Etwas Griess Helva? - Warum kommt ihr nicht runter?
So werden sie sitzen: Verwandter, Milizion�r, Verwandter, Milizion�r.
Da werden sie staunen - Und wir stopfen ihnen den Mund
Genug Bl�dsinn, Mama. Raus hier!
Deine Uniform ist also doch erschienen?
Unser Phoenix hat Kapit�nsrang!
Als ob ich der einzige Kapit�n in der Miliz bin.
Aber der einzige mit gestohlener Uniform.
Welchen Namen hat er jetzt? - Etwas von Gorki...
Burewestnikov.
Hier, alle privaten Werkst�tte und so weiter.
Zu der Gewerkschaft und andere Vereinigungen.
Die Roten Markierungen zeigen wo er schon gewesen ist.
Ich habe viele Opfer gefragt, sie verdrehen alles.
Alle haben ihn angeblich f�r echt gehalten.
Und die Schmiergelder? - Das bestreiten sie!
Seit zwei Tagen hat er nichts unternommen.
Also ist er wohl in der intimen Phase �bergegangen.
Ilija, die Br�der von der Stickerei waren hier.
Sie bitten dich um Verzeihung. - Ich bin krank.
Ich sagte es ihnen, aber... - Sie sind keine Kinder!
Es gibt bei dieser Sache kein Vergeben!
Aber sie haben eine Konsultantin!
Egal. Wo ist meine Uniform?
Mimi b�gelt sie. - Sofort die Uniform!
Raus!
�Der neunte Akt. Der Geist des Wasilews�
�Donner. Von hier an ist das St�ck im Versreim�
Die Br�der schicken Medizin.
Die neue hat es gebracht.
Ich werde es probieren. Richten Sie Dank aus.
Aber sie wartet.
Die Br�der wollen wissen, ob das die richtige Medizin ist?
Ist es. Richten Sie Dank aus.
Ich bin krank. Ganz schlimm.
Entschuldigen Sie, Sie sind... - Matewa
Designer bei Br�der Zhelezarovi. Seit gestern.
Soweit ich verstehe, soll ich Ihnen danken.
Warum stehen Sie, setzten Sie sich.
Mama, bring doch etwas. Papa, schenk etwas Wein ein.
Genossin Mateva erfriert. - Machen sie sich keine Sorgen.
Kunstakademie also. Habe ich auch etwas studiert.
Bei Detchko Uzonov, "der Elefant".
Natcho... - Meine Professoren waren andere.
Und was ist das Konzept f�r ihre neue Stickerei?
Wir machen nun idealistische Motive, Genosse Burewestnikov.
Iin zwei Richtungen. Die eine ist die heldenhafte. Tsar Krum.
Schreck der Diebe und Betr�ger.
Und mein Liebling. - Und meiner!
Asparuh vor der Donau, Simeon vor Zarigrad, und so weiter.
Die zweite ist das neue Leben. Kraftwerke, Fabriken,
D�mme. - Mit Schw�nen
Romantik muss unbedingt sein.
Zu diesem Anlass wollen wir die "Mondscheinsonate" realisieren.
Die Tasten, die Finger, und oben das Portrait des Komponisten.
Ludwig Van Beethoven?
Nein, Frank Lloyd Wright!
Der Krankenwagen.
Man meldete, dass Sie leben, man kommt Sie untersuchen.
�bel, Genossin Mateva.
Wateva. - Wateva.
Bitte.
G. Guntschev
Gentscho Guntschev. - Gentscho.
Was soll ich mit so einen Namen, Genosse Ermittler?
Deswegen haben sie die V�gel bevorzugt.
Nicht nur deswegen...
Die freiesten Wesen von allen.
Was nun, Guntchev?
Ich habe die Akten von Ihren Untersuchungen durchgelesen.
Sie sind auf hohem professionellem Niveau!
Eine gute Grundlage f�r k�nftige Ermittlungen.
Ich habe gewisse Erfahrung.
Warum haben Sie Ihre F�higkeiten nicht normal genutzt?
Und sie, Genosse Ermittler, waren Sie schon mal Angestellter?
Auf dem Stuhl, von Morgens bis Abends.
Danach: ersch�pft zuhause. Und morgen: dasselbe von vorn.
Alles: von - bis. Von - bis!
Alles! Stra�en: von - bis! Leute, Zeit: von - bis!
Von - bis! Von - bis!
Du erwartest keine Rente. Begr�bnis, Trauermarsch.
Chopin. Am n�chsten Tag haben sie dich vergessen.
Und wenn du dich den Augenblick vor dem Tod fragst:
Wie hast du gelebt?
Nein, danke!
Ich mo�chte, dass die Wahl meine ist.
Frei oder im Gef�ngnis, die Wahl soll meine sein.
Tut mir leid, aber ich verstehe nicht:
Warum ist dann Ihre Wahl auch so: von - bis?
Nicht immer. - Es f�ngt an mit Betrug.
und endet mit... - ...mit Gef�ngnis?
Nicht immer.
Ich wollte sagen, bis zur Ehe.
Im Sinne von Heirat? - Ja
Nicht immer.
Einmal Ein einziges mal...
Kann ich bitten, dass die Genossin hinaus geht?
Ich geniere mich vor sch�nen Frauen!
Keine Frau darf h�ren,
dass jemals eine andere Frau mehr geliebt wurde als sie.
Prinzip!
Und eine letzte Bitte.
Geben Sie mir das Bild von Borjana zur�ck.
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