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Schweres Atmen
Dramatische Musik
Dann ist hier Ihre Karte zurück. Und der Beleg.
War alles zu Ihrer Zufriedenheit? Das ist für Sie.
Das ist nett, danke schön.
Ja, dann alles Gute für Sie. Bis zum nächsten Mal. Ja.
Ach... Lassen Sie mein Zimmer gleich sauber machen.
Selbstverständlich, Herr Paulsberg, machen wir. Alles Gute für Sie.
Dramatische Musik
Dramatische Musik
Telefon
Hallo? Ja, ich bin's.
Wo bist du denn?
Ich bin noch in Hannover.
Warum das denn? Der Winterberg, der hat...
der wollte mir noch sein neues Geschäft zeigen und mich...
zum Essen einladen. Kommst du denn noch nach Hause?
Ich glaub nicht.
Schade.
Ja...
Du, ich muss jetzt los.
Ich ruf dich an, ja?
Ich lieb dich.
Bis dann.
Spannende Musik
Dr. Friedrich Kronberg
Thorsten Paulsberg Lissy Paulsberg
Guten Tag, Herr Paulsberg.
Friedrich Kronberg, ich bin Anwalt.
Setzen Sie sich doch.
Ihre Frau hat mich gebeten, mal mit Ihnen zu sprechen.
Wie geht's ihr? Gefasst.
Ich soll Sie grüßen.
Und...
Und wie...
wie geht's Rüdiger Timmer?
Liegt auf der Intensivstation. Aber sein Zustand ist stabil.
So viel hat mir Ihre Frau auch gar nicht erzählt.
Nur das, was die Polizei ihr sagte. Nämlich, dass Sie angeblich...
einen Mann in einem Hotelzimmer in Hannover niederschlugen
und schwer verwundeten.
Wollen Sie mir erzählen, was in diesem Hotelzimmer passierte?
Ich möchte zu dem... zu dem Tathergang...
nichts sagen.
Bitte richten Sie meiner Frau aus,
dass sie entscheiden kann, was sie sagen will.
So, das war's.
Ich... Ich werd's ausrichten.
Herr Paulsberg.
Er will nichts sagen? Nein.
Er bestreitet nichts, möchte sich aber auch nicht weiter dazu äußern.
Und er bat mich Ihnen auszurichten, dass Sie bitte entscheiden mögen,
was genau Sie dazu sagen wollen.
Kennen Sie das Opfer, den Herrn Rüdiger Timmer? Ja.
Er war 'n ehemaliger Mitschüler meines Mannes.
Wir sind uns einmal zufällig in einer Hotelbar begegnet.
Ich weiß nicht, was passiert ist.
Sie können mich jederzeit anrufen.
Dramatische Musik
Dramatische Musik
Lustvolles Stöhnen
Nett.
Danke.
Manchmal glaube ich, wir sollten mal woandershin fahren. Warum?
Warum was Neues ausprobieren, wenn das Alte stimmt.
Auf unser Wochenende. Auf uns.
'n Abend.
Spannende Musik
Was war das denn?
Musik
Was würdest du machen, wenn er jetzt hier wäre?
Ich würde ihn bitten,
meine Brust zu küssen.
Und dass du mich dann zwischen den Beinen küsst.
Und ihr mich dann gemeinsam ins Bett tragt.
Guck mal, da kommt er. Hm?
Guten Abend.
Verlegen? Du wirst ja ganz rot.
Gefällt er dir?
Musik
Spannende Musik
Der junge Mann stöhnt.
Für Thorsten war das wohl eher eine Art Reise-Anekdote.
Es hat uns erregt, wir hatten Fantasien,
aber er hätte bestimmt nicht weitergemacht.
Aber ich konnte nicht aufhören, daran zu denken.
Ich hatte was Fremdes in mir entdeckt,
wie wenn man schon lange Zeit in einer Wohnung lebt
und plötzlich auf ein Zimmer stößt, in dem man noch nie war.
Ein Fahrtenbuch bedeutet, Sie und jeder andere, der Ihren Pkw nutzt,
muss ab Anfang nächsten Monats jede Fahrt dokumentieren.
Abfahrtsort, Abfahrtszeit, Ankunftsort, Ankunftszeit.
Nein, Sie können natürlich jedes x-beliebige Schulheft dafür nehmen.
Ja, mach ich, Frau Baer.
Ja, Wiederhören.
Klopfen Möchten Sie was vom Thailänder?
Nein, danke, ich hab keinen Hunger. Okay.
Spannende Musik
Musik
Was ist das?
Ich will dir 'n Vorschlag machen.
Aber nicht gleich nein sagen. Hör's dir erst mal an, ja?
Okay.
Ich will mich mit einem Mann treffen.
Mit 'nem callboy.
Ich muss immer an die Sauna denken,
wie wir danach miteinander geschlafen haben.
Ich will, dass du mir dabei zusiehst.
Okay.
Spannende Musik
(Jerome) Sie machen das zum ersten Mal, stimmt's?
Ja. Was haben Sie sich so vorgestellt?
Also, Sie...
Sie schlafen mit meiner Frau, und ich...
ich film Sie dabei.
Wir zahlen Ihnen auch das Doppelte von dem, was vereinbart war.
Gut.
Sollen wir anfangen?
Spannende Musik
Lustvolles Stöhnen
Wir könnten mal wieder ins Theater gehen, hm?
Ja, warum denn nicht?
Ich könnte Karten besorgen. Mach das.
Was machst 'n da? Ich würd's gern noch mal probieren.
Was erregt 'n dich da so?
Dass du mir dabei zusiehst.
Dich erregt das doch auch.
Ja, aber das...
das ist nicht ungefährlich.
Ist doch nur 'n Spiel.
'n schönes Spiel.
Für uns beide.
Musik
Musik
Musik
Wie soll er denn jetzt heißen?
Also, immer noch Samuel. Ich bin immer noch für Balthasar.
(Sven) Siehst du, meine Rede. Samuel ist ein sehr schöner Name.
Lissy...
Wir wollten dich fragen,
ob du seine Patentante werden willst.
Ich?
Katja, nein, das... (Katja) Komm, ich find's großartig.
Ich kann doch mit Kindern überhaupt nicht umgehen.
Auf Tante Lissy. (Beide) Auf Tante Lissy.
Auf Tante Lissy.
Musik
Musik
(Tv) Auf geht's. Du fängst an. Der Profi fängt an.
Telefon
Katja.
Na, wie geht's dir?
Wie geht's dem Baby?
Aha...
Kommenden Samstag?
Moment, ich frag mal Lissy. Lissy? Hm?
Katja will uns einladen nächsten Samstag zum Abendessen.
Katja, hörst du? Ich ruf dich zurück, ja?
Okay, bis gleich.
Was machst 'n du da? Ich hab uns gerade verabredet.
Du fragst mich gar nicht mehr.
Dich erregt es doch auch.
Ja, aber ich bin auch eifersüchtig.
Aber das musst du doch nicht.
Sag Katja doch einfach...
dass ich am Wochenende auf einen Kongress muss.
Musik
Melodramatische Musik
Es verändert uns, oder?
Wenn es dir keinen Spaß mehr macht, hören wir sofort damit auf.
Ich hab Angst, dass wir uns verlieren.
Ich kann auch alleine gehen.
Unverständliche Unterhaltung
Bonnie und clyde?
Kater Fritz. Warten Sie schon lange?
Dasselbe noch mal? Noch mal dasselbe
und für mich auch 'n Gin Tonic.
Thorsten!
Das gibt's doch nicht. Thorsten Paulsberg aus der 8a.
Mann, ich bin's, Rüdiger Timmer, Parallelklasse.
Albert Schweizer Gymnasium Hamburg? Nein! Das gibt's ja nicht.
Das gibt's doch nicht. Und das ist deine tolle Frau.
Wow, hallo, ich bin Rüdiger Timmer. Hallo.
Irre, dass ich dich hier treffe.
Der kleine Thorsten aus der 8a.
Hätt nicht gedacht, dass du so 'n cooler Hund wirst. Warum nicht?
Obwohl, hätt man sich denken können. Weißt du noch, Annette Senft?
Komm, das muss ich zur Einstimmung erzählen. Okay?
Ihr Mann war in Annette verliebt, alle waren in Annette verliebt.
Aber Annette war in der Neunten völlig unerreichbar. Ihm war's egal.
Er hat ihr Gedichte geschrieben, auf so Postkarten,
ja, so mit Vögeln und Blumen drauf.
Und eines Tages steht Harry Lensen, der schärfste Typ der Schule,
mitten aufm Pausenhof und liest lauthals seine Gedichte vor, ja.
"An einen Engel..." All so was.
Wir haben uns alle totgelacht, ja.
Und Thorsten, der steht einfach da, hört sich das an und macht nichts.
Steht einfach da und macht nichts. Entschuldigung.
Kann ich dich mal kurz sprechen?
Lass uns gehen, bitte.
Warum? Der ist doch lustig.
Gibt's 'n Problem? Überhaupt nicht. Was? Nein.
Dramatische Musik
Was ist los, wo willst du hin?
Lass mich. Wo willst du hin, hab ich gefragt.
Bist du jetzt zufrieden, ja? Ist es das, was dich anmacht?
Mich zu demütigen? Das ist nur 'n Spiel, Lissy.
Es ist nur 'n Spiel. Weißt du was?
Du warst zu feige, nein zu sagen. Es ist immer dasselbe.
Du kotzt mich vielleicht an.
Entschuldige, entschuldige, Lissy.
Entschuldige. Es tut mir leid. Es tut mir leid.
"Ja, das war dann das Ende."
Wir haben damit aufgehört von einem auf den anderen Tag.
Wir sprachen auch nie mehr davon. Es war einfach vorbei.
Wir nahmen uns dann beide frei und machten eine Reise nach Australien.
Es war wunderschön, und es ging uns gut.
Eigentlich so gut wie noch nie.
Aber dann, ein paar Monate nach unserer Rückkehr,
ist Thorsten zu dieser Stoffmesse nach Hannover gefahren...
Musik
Hey, Thorsten. Hey, das gibt's ja nicht.
Wo ist deine Frau? Rüdiger... Bist du allein da?
Ich bin wegen der Messe hier. Wir bleiben in Kontakt, ja?
Wir sehen uns.
Melodramatische Musik
Klopfen
So, Herr Paulsberg, jetzt ist Party angesagt. Rüdiger.
Ja, jetzt wird gefeiert. Rüdiger, ich hab gar keine Zeit.
Mann, man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Ich hab was Feines.
Hast du schon mal probiert? Nee. Ah, ganz was Gutes.
Vor allem zum Vögeln.
Na, und? Seid ihr noch unterwegs, deine Frau und du?
Nee. Hab euch auch nicht mehr gesehen im Netz.
Bonnie und clyde.
Hier, willst du auch mal? Nein, danke.
Oh, Mann, du Langweiler!
Rüdiger stöhnt.
Soll ich dir mal was sagen? Ich hab da oft dran denken müssen.
Mann, war das scharf!
Das hat mich so geil gemacht, dass du uns zugesehen hast.
Der kleine Thorsten Paulsberg aus der 8a. Und ich vögle seine Frau.
Das war eine der schärfsten Nummern überhaupt! Echt!
Ich beneide dich um deine Frau.
Der macht das noch Spaß. Wie geil ist das denn?
Bin gleich wieder da.
Dramatische Musik
Dramatische Musik
Sie wollen sich auch beim Prozess nicht zum Tathergang äußern?
Ja, also...
Nein, ich werd mich nicht äußern.
Ja, Ihre Frau war gestern noch mal bei mir und hat mir alles erzählt.
Meine Frau ist ja Anwältin. Das...
Problem ist, wenn das mit den Männern rauskommt, dass...
die Partneranwälte sich von ihr trennen.
Ist vollkommen klar.
Sie wollen sie schützen. Ich versteh Sie da vollkommen.
Sie müssen nur eins begreifen:
Die Richter wollen vor allem eine Tat verstehen,
sie wollen ein Motiv begreifen. Wenn sie das nicht tun, dann...
fällt das Urteil meist sehr viel höher aus.
Tja...
dann ist das so.
(Mann) "In der Strafsache Thorsten Paulsberg"
"wird Anklage erhoben wegen versuchten Mordes..."
"...des Hotels Storcheneck in Hannover"
"mit einem schweren Aschenbecher niedergeschlagen."
"Rüdiger Timmer wurde bewusstlos..."
"...legte den Kopf des Geschädigten auf den Toilettenrand."
"Dann verlässt der Angeklagte das Hotelzimmer."
"Aufgrund der gefundenen Drogen geht die Staatsanwaltschaft"
"von einem versuchten Verdeckungsmord aus."
(Frau) Herr Paulsberg, möchten Sie sich dazu äußern?
Mein Mandant wird sich nicht äußern.
Herr Wachtmeister, sehen Sie nach, ob der Zeuge Timmer schon da ist.
Herr Timmer, Sie müssen als Zeuge wahrheitsgemäß aussagen.
Ansonsten machen Sie sich strafbar. Haben Sie das verstanden?
Ja.
Gegen Sie läuft ein verfahren wegen Kokainbesitzes,
das man im Hotelzimmer und in Ihrer Brieftasche fand.
Sie müssen aber keine Angaben machen,
die Sie hier in dieser Sache belasten würden.
Ja? Frau Vorsitzende, ich geh davon aus,
dass das, was der Zeuge zum Vorfall in diesem Hotelzimmer sagen könnte,
sicher in direktem Zusammenhang mit den gefundenen Drogen stehen würde.
Er würde sich also bestimmt selbst belasten.
Ich gebe der Verteidigung recht, der Zeuge darf die Aussage
voll umfassend verweigern. Herr Timmer, möchten Sie was sagen?
Nein, ich möchte nichts sagen.
(Richterin) Dann sind Sie entlassen.
Frau Seeland, hatten Sie beruflich öfter mit Herrn Paulsberg zu tun?
Er hat immer bei uns übernachtet, wenn in Hannover Stoffmesse war.
Fanden Sie ihn irgendwie verändert, als er am 9. September auscheckte?
Nee, also, eigentlich gar nicht. Er hat...
Er gab 30 Euro Trinkgeld für die Angestellten, so wie immer.
Ich fragte ihn, ob alles zu seiner Zufriedenheit war.
Er sagte ja und wies mich noch darauf hin,
schnellstmöglich sein Zimmer sauber machen zu lassen.
Und er war sehr freundlich. Er ist immer sehr, sehr freundlich.
Vielen Dank. Keine weiteren Fragen.
Frau Seeland, kommt's häufiger vor, dass Gäste bei Abreise drum bitten,
das Zimmer möglichst schnell reinigen zu lassen? Normal nicht.
Sind Sie der Bitte nachgekommen? Hab ich gemacht, ja.
Was ist dann passiert? Die Reinigungscrew rief mich an
und sagte, da läge jemand. Was haben Sie dann gemacht?
Ich hab den Notarzt gerufen.
Und wie viel Zeit ist vergangen zwischen Herrn Paulsbergs Abreise
und dem Fund des Opfers? 'ne halbe Stunde ungefähr.
Und wenn Herr Paulsberg Sie nicht darauf hingewiesen hätte,
wie lange hätte es gedauert, bis gereinigt worden wäre?
Ja, das hätte so...
ein, zwei Stunden sicher gedauert. Frau Vorsitzende,
nach Herrn Timmers Verletzungen zu urteilen,
hätte er zu diesem Zeitpunkt bereits tot sein können.
Er hustet.
Das war 'n sehr guter Tag heute für uns.
Ihr verdeckter Hinweis auf Ihre Tat wird uns enorm helfen.
Ich rekapituliere ganz kurz, ja?
Sie schleiften Herrn Timmer zur Toilette,
legten seinen Kopf auf den Toilettenrand,
vermutlich, um besser zuschlagen zu können.
Das haben Sie aber nicht. Warum?
Ich hab an meine Frau denken müssen.
Wie wir uns kennengelernt haben.
An 'ner Imbisstheke im Flughafen.
Sie trug 'n viel zu dünnen Mantel.
So 'n blauen Mantel mit großen silbernen Knöpfen.
Sie hat gefroren,
und ich hab ihr mein Jackett angeboten.
Das mach ich sonst nie, aber bei ihr...
Es gab keinen äußeren Grund, der Sie von Ihrer Tat abgehalten hätte.
Man spricht von einer "Goldenen Brücke".
Sie sind strafbefreiend von Ihrem Mordversuch zurückgetreten.
Das heißt, der Richter kann Sie nun nicht mehr wegen versuchten Mordes,
sondern nur noch wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilen.
Wissen Sie, wie's meiner Frau geht?
Leider nein.
Melancholische Musik
Melancholische Musik
Die Verhandlung wird fortgesetzt gegen den Angeklagten Paulsberg.
Ich rufe die Zeugin Elisabeth Paulsberg auf.
Nehmen Sie bitte vorne Platz.
Frau Paulsberg, Sie wissen, dass Sie als Ehefrau des Angeklagten
von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen dürfen. Ich weiß.
Ich möchte dennoch eine Aussage machen.
Ich lernte Rüdiger Timmer letzten März kennen.
Im Zug von Hamburg nach Berlin.
Der Zug hatte Verspätung, wir sind ins Gespräch gekommen.
Er bot mir dann an, mich im Taxi mit in die Innenstadt zu nehmen.
Ein paar Tage später sahen wir uns zufällig in dem Restaurant wieder,
in dem ich manchmal Mittag esse.
Er hat mir gefallen. Er...
hat mich zum Lachen gebracht, mir den Hof gemacht.
Er war so ganz anders als...
mein Mann.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe meinen Mann.
Aber wir sind jetzt 14 Jahre miteinander verheiratet.
Ich hatte Lust auf ein Abenteuer.
Und so bin ich die Geliebte von Rüdiger Timmer geworden.
Wir trafen uns in der Wohnung einer Freundin,
die grad in Paris ist. Ich hab ihre Wohnungsschlüssel.
Das ging ungefähr zwei Monate so.
Meistens am Donnerstag. Meinem Mann sagte ich, dass...
ich einen Yoga-Kurs besuche.
Einmal muss Thorsten, also, mein Mann...
mir gefolgt sein. Er klingelte und ich dachte, es wäre Rüdiger.
Es gab eine furchtbare Auseinandersetzung.
Mein Mann war sehr gekränkt und wollte sich sofort von mir trennen.
Noch am selben Tag beendete ich meine Beziehung mit Rüdiger Timmer.
Ich wollte meine Ehe nicht gefährden.
Mein Mann und ich nahmen uns dann eine Auszeit
und sind nach Australien. Wir haben uns wieder versöhnt.
Es ging uns gut.
Eigentlich so gut wie noch nie.
Ich war mir sicher, dass wir das alles überstanden hätten.
Ich möchte Ihnen...
das hier geben.
Als Beweismittel. Was ist das?
Rüdiger Timmer und ich, wir haben uns manchmal...
beim Sex gefilmt.
Gut. Wir werden das überprüfen. Vielen Dank.
Ich entlasse die Zeugin Elisabeth Paulsberg.
Melancholische Musik
Melancholische Musik
(Richterin) "Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil:"
"Der Angeklagte wird wegen gefährlicher Körperverletzung"
"zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt."
"Die Kosten des Verfahrens trägt der Angeklagte."
"Es ergeht folgender Beschluss:"
"Der Haftbefehl vom 10.9. letzten Jahres,"
"wegen versuchten Mordes, ist hiermit aufgehoben."
"Es ergeht ein neuer Haftbefehl."
"Die Untersuchungshaft wird angerechnet."
"Ich begründe das Urteil wie folgt..."
Melancholische Musik
Musik
"Die Schuld eines Menschen ist schwer zu wiegen."
"Wir streben unser Leben lang nach Glück."
"Aber manchmal verlieren wir uns und die Dinge gehen schief."
"Dann trennt uns nur noch das Recht vom chaos,"
"eine dünne Schicht aus Eis, darunter ist es kalt"
und man stirbt schnell.
Musik
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