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Einige Jahre zuvor...
Dimas...
...gehe hinunter in die Stadt und hole Hilfe...
Wenn du irgendjemanden siehst,
...flehe ihn an, uns zu helfen.
Ich habe Hunger.
Mein Bauch tut wirklich ganz schlimm weh.
Schnell, spute dich...
...deine Mutter stirbt.
Wir haben hier nichts zu essen.
Dimas. Dimas.
Du musst...
...auf dich aufpassen.
Mama! Mama! Mama! Mama!
Camila, ich hab ein Rebhuhn f�r ein Ragout f�r uns geschossen!
...Camila!?
...Camila?
Mein Name ist Paola Bard�n. Ich bin freie Journalistin und habe ein interessantes Angebot f�r Sie.
Rufen Sie mich bitte an, sobald Sie Ihren AB abgeh�rt haben.
Ich bin es noch mal, Paola Bard�n. Sie haben leider noch nicht angerufen.
Unser Verlag m�chte Ihnen einen Vorschlag f�r eine Auftragsarbeit unterbreiten.
Bitte rufen Sie mich unbedingt an.
Ja, genau, ich erinnere mich.
- Kein Problem - Kopf hoch.
Sie �berraschen mich auf ein Neues, Dimas,
Sie verstehen es, eine Frau gl�cklich zu machen, mein Lieber.
Wie schaffen Sie das nur immer wieder.
Ich danke Ihnen, Gloria.
Ohne Sie wurde es nicht das sein, was es ist.
Charmant, und Sie vergessen es wirklich nie,
...uns zu Ihren Diners einzuladen.
Vielen Dank, Gloria, aber wenn Sie mich..
...jetzt entschuldigen w�rden.
- Am�sieren Sie sich. - Aber nat�rlich.
Salut.
Wunderbar.
Bereite uns vier St�cke vor.
Marcos Vela?
Paola Bard�n.
- Das ist eine sch�ne Bibliothek. - Folgen Sie mir.
Ich dachte schon, der bekannte Gastrosoph Marcos Vela ist nicht interessiert an einer Ver�ffentlichung.
Da habe ich es dann schlie�lich aufgegeben.
Ich war unterwegs.
Sie arbeiten immer als Freelancer?
Ich m�chte, dass Sie uns �ber die geheimen Restaurants einen Artikel liefern.
Wir m�chten dazu eine Reportage, vielleicht ein Buch?
Ich bin ganz Ohr.
Diese speziellen Restaurants wurden popul�r in New York.
Dann schwappte der Hype nach London �ber und jetzt breiten sie sich auch hieraus.
Die Besuche finden alle nach dem gleichen Schema statt.
Jeder, der dort erscheint, kennt die Regeln ganz genau.
Keine Bekannten, jeder kommt ganz allein dorthin.
Es wird kein Geld verlangt, das l�uft alles �ber Spenden und man �berreicht etwas zu trinken.
Das Gesetz ist gegen dieses Vorgehen v�llig machtlos.
Es handelt sich nur um ein Essen unter Freunden.
Diese Art von Restaurants, oder was immer sie sind,
die ihren Service nur f�r ein Gastgeschenk anbieten...
...f�r etwas, das auf keiner der herk�mmlichen Men�karten zu finden ist-
Warum m�chten Sie dass ich dazu eine Reportage oder vielleicht sogar ein Buch schreibe?
Sie glauben nicht, f�r was sich die Leute so alles interessieren.
Machen Sie es?
Kann ich mit Ihnen rechnen?
Ich erhielt neulich eine Einladung von einer Freundin zu ihrem h�uslichen Diner.
Sie hei�t Monique. Eine umwerfende K�chin.
Hier ist die Einladung von Monique zu ihrem n�chsten Abendessen.
Ich habe Ihre Zustimmung vorausgesetzt und gesagt, dass Sie an meiner Stelle teilnehmen w�rden.
F�r den Anfang ist es eine gute Wahl.
Perfekt.
Bitte. Treten Sie ein.
Guten Abend.
- Entschuldigen Sie die Versp�tung. - Ich hoffe, niemand hat Sie gesehen.
Nein, soweit ich Wei�, nicht.
- Und der Wein? - Nat�rlich, hier ist er.
Das Geld?
Verzeihung, das h�tte ich fast vergessen.
Wieviel?
Genau achthundert.
Ihr Jackett...
Nein. Sehr freundlich.
Folgen Sie mir.
Mon Coeur! Marcos Vela. Was f�r eine Ehre, Sie als Gast bei uns zu haben.
Ich bin Monique und die Gastgeberin des heutigen Diners.
Ist mir ein Vergn�gen.
Meine Freunde, ich pr�sentiere euch den Gast, der unsere Runde komplett macht: Marcos Vela.
Als ich damit besch�ftigt war, dieses exzellente Diner zu planen,
sagte jemand, Marcos Vela muss dein Essen probieren. Et voil�.
Marcos ist f�r mich der Gourmet schlechthin.
Aus seiner Feder flie�en nur wohlgesetzte Worte.
Seine Berichte sind so leicht wie Seide und so s�� wie Honig.
- Wollen Sie mich in Verlegenheit bringen, Monique? - Nicht doch.
Seine Worte sind manchmal grausam wie ein japanisches Sashimimesser.
Man kann mit seinen Kritiken Restaurants f�llen oder leeren.
Mit Verlaub, ein Kritiker ist immer auch ein Autor.
Ach ja? Sehr interessant.
Mit anderen Worten, wenn Sie verbreiten, meine K�che sei schlecht,
werden Sie also niemals derjenige sein,
der die Schuld daran tr�gt, mein Lieber.
Wieso tun Sie das?
Ein warmer Pilzsalat von Matsutake an Diamant-Kaviar.
Der Matsutake besticht durch seinen Zimtgeschmack und ist der kostbarste wild wachsende Pilz der Welt.
Anfang dieses Jahres erreichte das Kilo den sensationellen Preis von tausendf�nfhundert Euro.
Der Aimas, im Russischen Diamant genannt, ist ein nussig-aromatischer Kaviar. Er ist extrem selten.
Er wird vom Albino St�r gewonnen und man transportiert ihn in goldenen Beh�ltern, die 24 Karat schwer sind.
Dadurch wird die lange Frische des Regens absolut garantiert. Der Preis liegt bei 25.000 Euro pro Kilo.
Ich bin beeindruckt.
Ich sch�tze Lola, weil sie ein wandelndes Gastronomielexikon ist.
- Appetitlich arrangiert - Ach ja?
Wenn Sie schon das Arrangement begeistert, dann probieren sie erst mal.
Mitvergn�gen.
Woran schreiben Sie denn im Moment, Marcos?
Nichts von Interesse.
Ach nein. Kein einziger kleiner Stern zu vergeben?
Um die Wahrheit zu sagen, ich w�rde f�r mein Leben gerne mal �ber etwas anderes schreiben.
Tats�chlich? Zum Beispiel?
�ber Restaurants, von denen niemand wei�. Was sind das f�r Menschen, die dort essen gehen?
Sie sind nicht umsonst so geheim.
- K�nnen Sie das n�her erkl�ren? - Wer wei�.
Man bekommt dort nicht immer das, was man glaubt, dass es ist.
Gerade in solchen Restaurants kann alles M�gliche passieren, womit man nicht rechnen kann.
Oder was einem gerade kredenzt wird.
Ja, aber das ist mir wirklich einen Tick zu pervers. Habe ich recht, Marcos?
Mich w�rde wirklich interessieren, weshalb ein Gastrokritiker von Ihrem Format sich auf dieses Essen hier einl�sst.
Ich bin sicher, Sie kennen sehr viel bessere Restaurants mit weitaus moderateren Preisen, habe ich recht?
Mein Freund...
Sie haben soeben meine Gastfreundschaft beleidigt. Ich bin sehr echauffiert.
Hier bezahlt man schlie�lich nicht was auf den Tisch kommt.
Ach, ist das so? Warum zahlen wir dann �berhaupt etwas?
Alle �ffentlichen Etablissements unterliegen der Preispolitik.
Ich kenne die heimlichen Restaurants aus London und New York. Von unsren wusste ich nichts.
Es ist nicht so kompliziert, die Restaurants zu finden, Sie m�ssen die Orte kennen.
Soll ich eventuell Ihre Hostess sein?
Und hier kommt die Kr�nung des Essens.
Tajima-Rind im Tr�ffelkleid.
Tajimas werden au�erhalb von K�be, Japan gez�chtet.
Die Rinder erhalten t�gliche Massagen und ern�hren sich ausschlie�lich aus dem Trog unter Zusatz von Sake und Bier.
Durch diese Ern�hrung entsteht die einzigartige Marmorierung und Zartheit des Fleisches.
Salud.
Schreibst du wirklich eine Geschichte �ber diese Art von Restaurants?
Wieso nicht.
Wie fandest du dein erstes Experiment?
Teuer.
Wird das ein Wirtschaftsbericht?
Du warst doch wohl wegen des Essens da.
Nat�rlich, hat mir gefallen.
Der Salat war ungew�hnlich...
Naja, vielleicht etwas zu viel Kaviar.
Da stimme ich dir zu.
Das Tatjima-Rind,
...superb, aber ich finde, Tr�ffel passt �berhaupt nicht dazu.
Und wie hat dir der Service gefallen?
Bestens.
Nur �ber das Geschirr, kann man die Aromen perfekt ausbalancieren.
Monique ist da genial.
Ich k�nnte dir bei deiner Geschichte helfen.
Kennst du noch andere Diner-Veranstaltungen?
Mal sehen.
Ich glaub, ich habe das eine oder andre schon geh�rt.
Was willst du?
Kannst du etwa nicht reden?
Eva.
Er hat endlich wieder ein Essen angesetzt.
Hoffentlich ist es spannender als das letzte Mal.
Das garantiere ich dir.
- Wie lautet das Thema? - Sitzt du gerade?
Ja.
Japanisches Abendessen.
Nicht sehr originell.
Das, was du dort isst, ist es.
Fugu.
Wir glaube nicht, dass es noch lange dauert, aber vorher gibt es immer noch eine Auff�hrung.
Ich frage mich, was eine Journalistin Ihres Niveaus an diesen Dingen interessiert.
Dieselbe Frage w�rde ich Ihnen gern stellen.
Ich schreibe dar�ber, schon vergessen?
Und ich dachte, ich w�re Journalistin.
Ich denke, dann untersuchen wir das hier gemeinschaftlich.
Dann bin ich im Vorteil.
Es gel�stet mich nach Fugu!
Doch sterben will ich nicht!
Ich nehme nicht an, dass wir zwei dasselbe Thema haben.
Ach nein? Wovon handelt Ihres denn?
Das glauben Sie doch nicht.
Ich bin der gr��te Koch f�r Fugu.
Vegetarier sind Sie nicht?
Das bin ich nicht, nein.
Ich hoffe f�r dich, du hast das Blut aufgewischt!
Nat�rlich habe ich das.
Ich habe peinlichst alle Spuren des Blutes in der K�che entfernt.
Die Leber wurde gut gereinigt?
Nat�rlich, Herr.
Der exquisiteste Teil ist von seinem Gift ges�ubert.
Versuchen Sie es.
Kann sein, dass es nicht das ist, was Sie denken.
Ich bin immer offen f�r neue Gaumenkitzel.
Exquisit, delizi�s, es ist unvergleichlich!
Ich mag nichts anderes essen als die Speise der G�tter!
Ist Ihnen nicht wohl, mein Herr?
Es f�ngt im Mund an...
Schlie�lich k�nnen Sie Ihre H�nde nicht mehr f�hlen.
Danach ist Ihr ganzer K�rper gel�hmt.
Und schlie�lich versagen Ihre Lungen. Der Tod schleicht heran, ohne Erbarmen.
Adios, mein Herr.
Niemand sollte so sterben.
Der Kugelfisch machte seinem Ruf alle Ehre.
Und auch seinem.
Wollen Sie es mir nicht sagen?
Schlie�lich haben wir kaum geredet.
In den letzten Sekunden.
Ich hei�e Sie bei mir willkommen.
Ich bin spezialisiert auf Fugu Auch bekannt als Kugelfisch.
Was Sie soeben gesehen haben, ist eine klassische und sehr traditionelle Form des Theaters.
So wird in Japan Kabuki aufgef�hrt.
Im Jahre 1975 erstickte Bando, ein Darsteller des Kabuki, an 16 Gramm Leber des Fugu.
Meine Fugus stammen allesamt aus Japan.
Ich empfehle Ihnen den Tiger-Fugu, der sehr giftig ist.
Eine der giftigsten Fische, die existieren.
Er verf�gt �ber das Nervengift Tetrodotoxin.
F�r das keine Rettung existiert.
Die kleinste Menge bringt den Tod in wenigen Stunden.
Sehr viele Menschen starben daran.
Tats�chlich d�rfen nur einige K�che diesen Fisch in Japan zubereiten.
Ich w�rde verstehen, wenn einigen von Ihnen das Risiko zu gro� ist.
Fugu-Suppe!
Sashimi aus Fugu! Und Fugu gebraten!
Sie sind hier der Gast und d�rfen w�hlen.
Nehmen Sie, was Sie sich w�nschen.
Und ich verspreche Ihnen ein gro�es Feuerwerk.
Ich hoffe, Sie �berleben es.
Na sch�n, dann fangen wir an.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das schmecken wird.
Mhm, exzellent.
Sie haben es schon mal probten?
In Tokio. Aber dieser ist vom Geschmack einmalig.
Danke f�r das Kompliment.
Wie ich sehe, sch�tzen Sie die japanische K�che.
Ja, ich bin ein gro�er Liebhaber der japanischen cuisine.
Darf ich Sie bitten mir eine Portion Fugu mitzugeben?
Tut mir leid, ich bin v�llig ausgebucht.
Oh, das ist ein Jammer.
Aber ich reise schon sehr bald wieder nach Japan.
Es w�re eine gro�e Ehre f�r mich, Ihnen von dort etwas mitzubringen.
Sicherlich werden wir uns einig.
Dann w�re ich Ihnen sehr zu Dank verpflichtet.
Kanpai.
Kanpai.
F�hlst du dich nicht, Eva?
Soll ich mit reinkommen?
Nein, nicht heute.
H�chstwahrscheinlich der Sake.
Sicher war es ein Sch�lchen zu viel.
Wie du meinst.
Sei nicht traurig.
Ich sch�tze dich sehr, wirklich.
Was wollen Sie von mir?
Was, was wollen Sie denn?
Ich will doch nichts weiter, als dass Sie mich laufen lassen. Ich bitte Sie.
Mein Vater stinkt nur so vor Geld, er wird Ihnen geben, was immer Sie wollen.
Aber bitte lassen Sie mich gehen! Ich flehe Sie an, lassen Sie mich laufen!
Bitte! Was sonst k�nnten Sie von mir wollen, Se�or?
- Komm schon. - Nein.
Fressen Sie es doch, Sie Sohn einer Hure, fressen Sie es doch!
Nein.
Guten Abend.
Na komm schon, lass uns reingehen.
Mh, du hast wundervolle Angewohnheiten, finde ich.
Wozu gehst du in diese Restaurants?
Warum tust du es?
Und erz�hl mir nichts von Arbeit.
Du wei�t doch, ich probier gern etwas Neues.
Was ist es, Carla?
Warum ist eine Reporterin an Orten wie diesen?
Bist du interessiert an v�llig neuen Gaumenfreuden?
Wie w�re es mit einem Fleisch...
...das ganz sicher nicht auf Teller geh�rt?
Das von...
...von Menschen.
Du machst Scherze.
W�rdest du es probieren wollen?
Ich gehe einem Hinweis nach. Es soll vor den Stadttoren angeblich so ein Restaurant geben.
- Ich habe das Gef�hl, mit dieser... - Das ist kein Gef�hl.
...Eine Fantasie.
Genaueres kann dir sicher Eva dazu sagen.
Eva?
Ich wollte Antworten von ihr, aber sie will nichts sagen.
Wie kommst du nur auf Eva?
Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet.
W�rdest du es probieren?
W�rdest du Menschenfleisch probieren wollen?
Ich hatte ein Gespr�ch mit Carla.
Vielleicht erinnerst du dich. Sie war auch bei Monique.
Ich kenne sie.
Sie sprach von einem neuen Restaurant.
Dort servieren sie �u�erst seltenes Fleisch.
Von Menschen.
Glaubst du Carla etwa?
- Ich... - Das ist sehr grotesk.
Ja klar, das habe ich mir auch gedacht. Aber du wei�t ja, wie das ist.
Entschuldige, das ist wirklich das D�mmste, um sich einen Mann zu angeln.
Marcos, diese Frau macht nur Schwierigkeiten.
- Wie meinst du das? - Sie spielt...
...mit dem Feuer. Und sie lebt damit �u�erst gef�hrlich.
Was hat sie dir dar�ber noch erz�hlt?
Sie bat mich, dich zu fragen.
Und du meinst die Frage ernst.
Eva...
Wie kannst du nur f�r einen Moment denken, ich k�nnte in so eine Sache...
Eva.
Entschuldige. Es tut mir leid.
Es gibt doch keine Geheimnisse zwischen uns. Stimmt doch, oder?
Es existiert tats�chlich, nicht wahr?
Ich h�tte nie gedacht, dass ein geheimes Restaurant existiert, in dem Menschen...
freiwillig Kannibalismus betreiben.
Das w�re die Kr�nung meiner Arbeit als Gastrosoph.
Das stimmt so nicht, nein.
Bitte, tun Sie mir nichts!
Nein, bitte, ich will nicht!
Bitte, Sie d�rfen mir nichts...
Carla.
Und, hast du es schon mal besucht?
Die Details sind mir bekannt.
Du hast es bereits probiert?
Ich kenne es, nichts weiter.
K�nntest du dein Kopfkino bitte ausschalten?
Es gibt keine Opfer oder Kriminellen.
Die Menschen sind alle bereits tot.
Tun Sie das nicht.
Tun Sie das nicht! Ich bitte Sie...
Ich will noch nicht sterben!
Bitte! Bitte! Nein.
Ich habe die Einladung.
Was ich Zusage, halte ich.
Alle Regeln sind darin aufgef�hrt.
Danke.
Ich habe eine Einladung.
Wie ist Ihr Name bitte?
Marcos Vela.
Se�or Vela, nach diesem Gespr�ch werd ich auf Ihr Handy, mit dem Sie telefonieren, eine Nachricht �bermitteln.
...In der die H�he des Betrages und die Bankverbindung steht, wohin das Geld �berwiesen werden soll.
Die �berweisung muss innerhalb von drei Tagen erfolgen Anschlie�end werden wir Sie kontaktieren.
Das sind die Regeln. Ist Ihnen alles klar?
Ja, ja, ich habe es verstanden.
Also gut, Se�or Vela.
Nein, warten Sie, tun Sie das bitte nicht, warten Sie.
Nein... Nein.
Nein. Nein! Nein!
Ich habe davon geh�rt, aber ich dachte, das w�re nur so ein Kinderschreckm�rchen.
Das ist der Betrag und die Bankverbindung. Das Geld muss in drei Tagen auf dem Konto sein.
10.000. Ich �berweise es morgen fr�h.
Ich w�rde gerne wissen, wie Sie von seiner Existenz erfahren haben.
Ich m�chte keine Namen nennen.
Es k�nnte sehr gef�hrlich werden f�r mich.
Ich gehe hin, werde es mir ansehen, und werde sofort wieder gehen.
Anschlie�end werde ich den Artikel f�r Sie schreiben.
Ich werde auf keinen Fall Menschenfleisch zu mir nehmen.
Auf geht es, ich h�re schon die Kasse klingeln.
Se�or Vela, die von uns verlangte Summe ist, wie besprochen, heute auf unser Konto eingegangen.
Sie werden jetzt von mir genaue Instruktionen erhalten, die Sie unbedingt einhalten m�ssen.
Morgen um zehn Uhr erhalten Sie die Adresse mittels einer SMS auf Ihr Handy.
Denken Sie daran, eine Tasche mitzubringen, die neben pers�nlichen Dingen Kleidung f�r ein Gala-Diner beinhaltet.
Sie warten an der vorgegeben Stelle, bis jemand nach Ihnen fragt.
Wie lange werde ich warten m�ssen?
Se�or Vela, seien Sie zur vorgegebenen Zeit einfach an Ort und Stelle.
Ich verstehe, wie vereinbart.
Se�or Marcos Vela? Steigen Sie bitte hinten ein.
Wenn er nach Ihnen fragt, befolgen sie bitte genau seine Anweisungen.
Reichen Sie mir die Tasche.
Die andere.
Danke.
Haben Sie noch irgendwelche Fragen?
Ja, eine Frage h�tte ich noch. Was geschieht danach?
F�r den Anfang wissen Sie alles, was Sie wissen m�ssen. Adi�s, Se�or Vela.
Wundersch�nes Auto.
Ich k�nnte mir vorstellen, dass Sie damit viele G�ste ins Restaurant fahren.
Wie weit ist es noch?
K�nnen Sie mich nicht verstehen?
He, ich hab Sie was gefragt ich will eine Antwort.
Jawohl, ich verstehe Sie. Und Sie?
Sind Sie nur hier, um Fragen zu stellen?
Komm Sie wieder runter.
Warten Sie hier.
Nein!
Hallo hier! Halten Sie an!
Ich wurde entf�hrt, Sie m�ssen mir helfen.
Mich verfolgt ein furchtbarer Mann. Er will mich t�ten.
- Wollen Sie immer noch? - Wie bitte?
Sollen wir Sie dorthin fahren oder lieber zur�ck?
Se�or Vela, die Frage ist simpel.
Nat�rlich will ich weiterfahren.
Ganz sicher?
Wenn wir Sie jetzt mitnehmen, gibt es f�r Sie kein Zur�ck mehr.
Es ist meine Pflicht, Sie zu warnen.
Die Binde ist Pflicht. Machen Sie uns keine Schwierigkeiten.
Sag mir, was ist mit dir?
Was haben sie dir angetan?
David. David, rede doch.
David! Rede mit mir!
Warum tun Sie das?
He! machen Sie Ihr Maul auf, Sie Dreckschwein!
Kommen Sie.
Se�or Vela. Es ist mir eine gro�e Ehre, Sie bei uns begr��en zu d�rfen, guten Tag.
Ich bin Yasmin und die Empfangsdame hier.
W�rden Sie mir bitte folgen.
Das ist Ihr Zimmer w�hrend der Zeit, in der Sie unser gesch�tzter Gast sind.
Dort ist Ihr Badezimmer.
Ich hoffe, Se�or Vela, dass Sie sich hier wohlf�hlen werden.
Sie haben auch an die passende Kleidung gedacht, Se�or?
Ich bin bestens vorbereitet.
Perfekt.
Sollte es Ihnen an irgendetwas fehlen, greifen Sie zum Telefonh�rer und w�hlen Sie die Acht.
Ich werde im Handumdrehen bei Ihnen sein.
Sie k�nnen sich hier alles w�nschen.
Und ich sage das nicht nur so. Alles.
Unser sehnlichster Wunsch ist es, dass Sie sich hier zu Hause f�hlen.
Der Hausherr wird gleich hier sein, um Sie ganz offiziell zu begr��en.
Machen Sie sich es bequem.
Se�or Vela
Sie wurden mir bestens empfohlen. Ja.
Nennen Sie mich Dimas.
F�r diese Treffen unter Freunden bin ich verantwortlich.
Geht etwas schief, ist es meine Schuld.
Ich nehme an, Sie stellen sich sehr viele Fragen. Alle tun das beim ersten Mal.
Und immer lautet die erste...
...die mir alle Freunde zu Anfang stellen: Wieso?
Die Antwort lautet: Wieso nicht?
Vielleicht weil es immer noch Menschen gibt, die eine gewisse Moral haben.
Was wollen Sie hier, Se�or Vela?
Ich habe meine Moral als kleiner Junge in einer erb�rmlichen Jagdh�tte l�ngst hinter mir gelassen.
Aber Sie scheinen Ihre nicht ablegen zu k�nnen.
Wozu sind Sie hier?
Ich...
Es ist Neugierde.
Hier gibt es nur Menschen, die vor allem teilnehmen wollen.
T�ten Sie Ihr Essen?
W�rde das die Dinge �ndern?
Sie ermorden die Leute, das ist Tatsache.
Folgen Sie mir.
�berzeugen Sie sich mit eigenen Augen.
Ist das genug f�r Sie?
Ist es tats�chlich n�tig gewesen, die Wahrheit zu kennen?
Wie bist du da rein geraten?
Irgendeiner ordert die Ware.
Und ich bin Dimas Lieferant.
Eva, wir reden hier�ber Menschen.
Die Frische bestimmt den Preis.
Ich suche die Ware mit Bedacht aus.
Die Menschen, die kommen, wollen gerne wissen, wie ihr Essen vorher aussah.
Und wenn ich nicht mitesse?
Das geht jetzt leider nicht mehr.
Keiner geht fort ohne zu probieren.
Na klar. Damit ich zu eurem Komplizen werde.
So sind wir alle schuldig und damit unschuldig.
Ihr seid mittlerweile v�llig dekadent.
Ich finde, wir sollten aufh�ren, uns voreinander zu verstecken, nicht wahr?
In ein paar Minuten werde ich dich abholen, und wir werden dieses Diner genie�en.
Und ich rate dir, mein Schatz,
deine Einstellung zu �ndern, wenn wir den Rest der G�ste treffen.
Beim ersten Mal denkt man noch es ist unm�glich.
Man h�lt sich f�r schuldig.
Verzeihen Sie, ich bin Ricky. Eigentlich Ricardo, aber alle sagen Ricky.
Globalisierung und so, Sie wissen ja, wie das ist.
Besonders die magere Lende, g�nzlich ohne Fett.
Sie entfernen alles, weil es sonst nicht so gut schmecken w�rde.
Ich habe ein Restaurant, ich kenne die Kniffe. Ich wei� bestens Bescheid.
Einige sagen, es w�rde wie Schweinefleisch schmecken, aber nein.
Sein Geschmack ist delizi�s.
Endlich geht es los. Jetzt wird das Filet versteigert.
Hoffentlich habe ich diesmal mehr Gl�ck. Beim letzten Mal bin ich leer ausgegangen.
Heute kann ich Ihnen vier Filetst�cke von erstklassiger Qualit�t anbieten.
Sehr delikat. Das Einstiegsangebot Hegt bei 6.000 Euro.
Es wird langsam interessant.
Als n�chstes 12.000?
Die Schenkel tun es auch, der Preis ist v�llig �berzogen, glauben Sie es mir.
Wir haben nur vier St�cke f�r f�nf M�nder.
20.000.
Ich bitte Sie, das ist erstklassiges Fleisch.
Gloria.
Ich bitte Sie, ich sehe nicht ein, wozu ich so exorbitant viel Geld zahlen soll.
Also gut, wie auch immer.
Besser, wir zahlen, als Vegetarier zu werden.
Habe ich recht, mein Schatz?
Wie erfreulich. Ein Applaus f�r Gloria.
- Unglaublich. - Das finde ich auch.
Ich h�tte das nie von ihm gedacht.
Sie reden �ber Gustavo.
Was hat er denn getan?
- Ich wei� es nicht genau. - Ich m�chte da jetzt nicht dr�ber sprechen.
Ich glaube, da kommt das Essen.
Ein Tr�pfchen in Vino Veritas?
Kein Hunger?
Beim ersten Mal schl�gt das Gewissen noch an, oder?
Nichts passiert, ehrlich.
Nach dem ersten Bissen, kommt der Appetit von ganz allein.
Greifen Sie zu, na los.
- Ich danke Ihnen. - Gerne.
- Ich w�nsch Ihnen guten Appetit. - Guten Appetit.
- W�nsche ich dir auch. - Hier bekommt man jedenfalls, was man bezahlt.
Fangen wir an.
Ich war diesen Sommer dort. Es war grandios.
Verehrte G�ste, ich m�chte Ihnen...
...ein neues Mitglied unseres formidablen kleinen, doch feinen Zirkels vorstellen.
Willkommen, Se�or Marcos Vela.
Willkommen, Se�or Vela.
Heute nehmen wir das ewige Leben zu uns...
...und immerw�hrende Jugend.
Aber besonders seine regenerierende und heilende Wirkung finde ich h�chst erstaunlich.
Schon unsere Vorfahren hatten ganz klar das Verlangen nach dem Fleisch ihrer von ihnen besiegten Feinde.
Dadurch erlangten Sie ihre St�rke,
Vitalit�t,
und den Mut des Feindes.
Heute zelebrieren wir diesen...
...sch�nen Brauch.
Es ist serviert, fangen wir an.
Es freut mich, dass Sie uns erneut Gelegenheit gegeben haben, Sie wieder anrufen zu d�rfen, Se�or Vela.
Der Betrag ist unserem Konto bereits gutgeschrieben worden; und Sie kennen ja unsere Gepflogenheiten.
Finden Sie sich bitte morgen fr�h um zehn am �blichen Ort ein, und vergessen Sie bitte den Smoking nicht.
Ich freue mich sehr, dass wir Sie wieder bei uns begr��en d�rfen, Se�or Vela.
Ich freue mich, Sie wieder begr��en zu d�rfen.
Sie k�nnen mit den Vorbereitungen f�r heute Abend beginnen.
Beruhigen Sie sich, alles ist gut.
Helfen Sie mir bitte, Se�or.
Ich will nicht sterben.
Kommen Sie mit. Es sind noch viele Vorbereitungen zu treffen.
- Wie w�re es mit einem Glas Wein? - Gerne.
Tut mir leid, ich habe die Tasche vergessen.
Salud.
Dieses Essen ist wieder einmal umwerfend. Findest du nicht auch, mi Amore mio.
- Waren Sie auch in Nabucco? - Aber nat�rlich, was denken Sie denn.
Dimas, um Gottes willen!
Dimas. Halte durch, Dimas! - Was ist geschehen?
Bitte stirb nicht, Dimas.
Tut mir leid, ich habe die Tasche vergessen.
Salud.
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