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Ich wollte Sie fragen,
Sie haben 32 Jahre im Privaten meditiert,
warum gehen Sie jetzt an die Öffentlichkeit?
Welchen Einfluss hat Ihre TM-Stiftung auf Sie als Filmemacher?
Es nimmt sicherlich Zeit weg vom Filmemachen.
Ich mag an der Transzendentalen Meditation,
dass man diese Technik lernt
und sie ganz einfach in den Alltag einfügen kann.
Dank der Meditation genieße ich das Machen mehr.
Ich liebe das Machen mehr.
Es hilft der Intuition und die Ideen kommen leichter.
Es ist wie eine Geldanlage, sich auf diesen Trip zu begeben.
Für jeden von euch!
Man sitzt gemütlich auf einem Stuhl,
schließt die Augen, spricht das Mantra
und reist in sein Inneres.
Es ist so wunderbar in das innere Selbst einzutauchen.
Maharishi,
eine geheimnisvolle Figur
für viele von euch.
Ein echter Yogi hat mich in die Meditation eingeweiht,
in einem Haus in Beverly Hills.
Ich und die Beatles saßen oft zusammen und überlegten,
wie man Meditation lernen kann.
Wir wollten Lieder singen
über Frieden und Brüderlichkeit.
Wir wussten, dass die westliche Philosophie und Weisheit
verloren gegangen waren.
Also wandten wir uns gen Osten und fragten uns,
wo die Antwort auf das Leid des 20. Jahrhunderts lag.
Und es war klar: Das war die Antwort!
Jetzt konnten wir Millionen Fans
eine Alternative zeigen, einen Weg in die innere Welt.
Als wir aus Indien zurückkehrten,
gaben wir Maharishis Meditation an Millionen von Fans weiter.
Junge Schüler!
Ich habe nur einen Rat an euch:
Folgt dem Rat,
den ihr erhalten habt, von dem Künstler
Dr. Lynch.
Du liest Zeitung, du guckst Fernsehen, du hörst Radio,
da gibt es nichts,
nichts als Probleme.
Und halbgare, lächerliche, absurde Lösungen.
Du musst nicht daran glauben, dass diese Gruppe Frieden bringt.
Aber warum soll man es nicht probieren?
Soll ich hier sitzen? -Ja, das ist Ihr Platz.
Da ist eine Münze. Das bringt Glück.
Nein, ich geb sie Ihnen. Es ist Zahl.
Deshalb ist sie für Sie.
Ich setze mich hin, schließe die Augen
und spreche das Mantra.
Es war wie in einem Fahrstuhl
bei dem man die Kabel durchschneidet.
Hinab und raus und überall
riesige Glückseligkeit
und ein Gefühl, das so stark ist.
Ich fragte mich: "Was passiert hier?"
Alles Negative...
schmilzt dahin.
Wir alle...
tragen dieses erstickende Clownskostüm der Negativität
aus stinkendem Gummi-Stoff.
Warum wollen wir Clowns sein?
Das Wichtigste ist, das Machen zu genießen,
und die Fähigkeit zu fokussieren,
wirklich einzutauchen.
Das Verständnis wächst.
Wenn du arbeitest,
ist es, als spreche es zu dir.
Man ist glücklicher.
Du tauchst nicht nur einmal ein und sagst, jetzt bin ich erleuchtet.
Du tauchst jeden Tag ein.
Regelmäßig wie ein Uhrwerk.
Das ist sehr deutsch.
Du machst es einfach
und siehst, wie die Dinge besser werden.
Als Filmemacher willst du den besten Lehrer.
Und um das Leben zu verstehen, zu verbessern,
willst du auch den besten Lehrer.
Danke, David. -Das wars?
Viel Glück mit deinem Film.
Sei ein starker Fürsprecher,
genieße das Leben und deine Filmarbeit
und du wirst vorankommen.
Wo auch immer du jetzt bist, ist es sicher gut,
aber es wird ganz schnell...
Ich muss mich einstimmen!
Die Gehirnaktivität verbessert sich
und Leistungen steigen,
das moralische und emotionale Gleichgewicht festigt sich,
logisches Denken wird besser, Angstgefühle werden schwächer.
Seine Seele war auf den Körper beschränkt.
Jetzt ist sein Körper im Universum.
Hier war ich mitten
in einer unglaublichen Zeremonie
für Seine Heiligkeit, Maharishi Mahesh Yogi,
der der Welt so viel gegeben,
ihr Ganzheit gebracht hat.
Da bin ich also in Indien
und am nächsten Tag
in den kleinen Booten auf dem heiligen Fluss.
Ich tauche in den Ganges,
drei Mal, nachdem ich mein Gebet gesagt habe.
Im gleichen Moment
wird Maharishis Asche in den Ganges gestreut.
Maharishi ist lebendiger und allgegenwärtiger als je zuvor.
Alles ist wunderschön.
Wenn es um Realität geht, um eine echte Person,
die so sehr bewundert wurde wie Maharishi,
habe ich etwas Angst damit umzugehen.
Manche Menschen haben andere Meinungen?
Ja, aber...
Du musst das im Sinne deiner eigenen Wahrheit sehen.
Sei ehrlich zu dir selbst und bleib wahrhaftig.
Sei wachsam,
aber nicht gezwungen wachsam.
Sei einfach wachsam und alles kommt von selbst.
Die Ideen kommen zu dir und zeigen dir den Weg.
Draußen rieselt der Schnee.
Drinnen knistert das Feuer.
Der schöne Prinz
gibt der schönen Prinzessin den Zauberschlüssel.
Wo sind meine ganzen Sachen?
Die andere Sache ist die Bebauung.
Wenn man die Gesamtsumme kalkuliert...
Es sind ca. 400 Millionen Dollar, die wir brauchen.
200 Millionen haben wir schon.
Etwa 68 Millionen wurden bereits in das Brahmasthan investiert.
Also sind wir schon halb da.
Wenn es fertig ist, werden konstant 8000
yogisch fliegende, vedische Pandits die Zeremonie ausführen.
Dann möchte ich Sie alle dort begrüßen.
Denn dort wollen meine Frau und ich sein:
Im Himmel auf Erden.
Guru Purnima, dieser besondere Tag.
Der Vollmond in der Mitte des Jahres.
Der vollste Vollmond.
Das ist der Tag des Gurus.
Heute ist es das erste Mal
ohne ihn.
Wie gerne hätten wir...
Maharishi unsere Errungenschaften dargebracht.
Bevor uns Maharishi verließ, sagte er:
"Meine Arbeit ist getan."
Und er übertrug uns die Verantwortung,
die Unendlichkeit zu erhalten
und den Himmel auf Erden zu erschaffen.
Und wir hoffen, ihm das darzubringen
am 12. Januar oder zum nächsten Guru Purnima.
Ich erzähle euch nichts Neues. Ihr wisst schon davon.
Ich sage das nur, um meine Worte zu bekräftigen.
Ich unterstütze Maharishi und seine Ziele
und den Weg, den er uns gewiesen hat.
Ich unterstütze nichts, was gegen seinen Willen ist.
Ihr wollt die Bewegung führen? Aber wohin?
Vielen Dank euch allen!
Es ist schön mit euch hier in Berlin zu sein.
Wir haben uns heute hier versammelt,
um die Universität der Unbesiegbarkeit von Deutschland zu gründen.
Diese Universität wird anders sein,
sie bietet eine Technik an,
die das Tor zur Erleuchtung öffnet.
Wörter können etwas in uns auslösen.
Ihr habt alle eine Geschichte. Raja Emanuel hat etwas ausgelöst.
Aber er ist ein großartiger Mensch,
der etwas für Deutschland tut, im tiefsten Sinne,
im tiefsten Sinne.
Wo liegt Osten?
Genau dort.
Für ein unbesiegbares Deutschland!
Und dieser kommt hier hin.
Die David Lynch Stiftung
für Bewusstseins-basierte Bildung und Weltfrieden
sammelt Geld, um Transzendentale Meditation
jedem Schüler auf der Welt zugänglich zu machen.
Wenn wir das einer Millionen Kinder lehren können,
wird es riesig.
Begrüßen wir jetzt:
Ringo Starr,
Paul McCartney.
Das war ein großes Geschenk, das Maharishi uns gemacht hat.
Für mich kam es zu einer Zeit,
als wir nach etwas suchten, dass uns Halt gibt
am Ende der verrückten 60er.
Und das tut es. Ein lebenslanges Geschenk,
auf das du immer zurückgreifen kannst.
Eine gute Sache. Besonders toll ist, was Davids Stiftung macht:
Es in Schulen einzuführen
und Kindern die Chance zu geben, etwas zu erfahren,
das sie sonst nicht erfahren hätten.
Viele, mit denen ich gearbeitet habe,
litten ihr Leben lang unter Depressionen.
In der TM-Bewegung wurde davon abgeraten,
westliche medizinische Hilfe zu nutzen.
Ich weiß nicht, was du erwartest.
Du hast keinen Termin. -Ein Interview. Aber natürlich.
Das Schweizer Fernsehen hat uns geschickt.
Oh mein Gott!
Ich glaube, wir kennen uns nicht.
David hat kein Interesse,
um es ganz klar zu sagen,
an erfundenen Geschichten:
TM sei eine Sekte oder Religion. Weil das nicht stimmt.
Es gibt Leute in den USA, meist in meinem Alter,
ein oder zwei Personen,
die sagen: "TM ist eine Religion, eine geldgierige Sekte,
Maharishi lenkt Gedanken."
Ich will dir etwas sagen:
Ich möchte, dass du das ausschaltest.
Danke, dass Sie mich noch mal treffen.
Möchten Sie Wasser, Kaffee? -Ich möchte eine Cola.
Danke.
Sollen wir anfangen oder auf die Cola warten?
Nein, nein, fang an, fang an.
Beim Recherchieren stoße ich auf viele seltsame Geschichten.
Ich fühle mich wie ein Detektiv, wie in Blue Velvet.
Plötzlich hört man was.
Oder man findet ein Ohr im Gras und fragt sich,
was das zu bedeuten hat.
Leute erzählen mir Geschichten
und ich weiß nicht, ob sie wahr sind.
Maharishi ist ja sehr umstritten.
Umstritten? Da ist nichts umstritten.
Was meinen Sie mit umstritten?
Es ist seltsam, dass eine spirituelle Organisation
so viele verkaufsorientierte Produkte hat.
So wunderbar.
Wenn man
ein Vitamin namens Amrit nehmen möchte,
dann gibt es zum Glück einen Vertrieb dafür,
jemanden, der es herstellt,
weil es so gut für den Körper ist.
So kann man es bestellen
und in einem Laden kaufen.
Das ist wunderbar! Früher ging das nicht.
Für mich gibt es nichts Besseres
als Transzendentale Meditation.
Das ist Nummer Eins. Damit hat Maharishi angefangen:
Transzendieren ohne Anstrengung.
Alles andere ist Zuckerguss auf dem Kuchen.
Zuckerguss auf dem Kuchen.
Eine Organisation...
Wenn man lernen will zu meditieren,
kann man dort hin gehen
und einen autorisierten Lehrerfinden.
Dafür braucht es eine Organisation.
Jemand muss diese Lehrer ausbilden,
all diese Sachen müssen organisiert werden.
Jetzt arbeitet diese großartige Truppe
sieben Tage die Woche,
wie Maharishi
für den Weltfrieden,
für Erleuchtung, für das volle Potential eines jeden.
Riesig!
Niemand hat für die Welt getan, was Maharishi getan hat.
Jetzt kommen Leute und wollen dem schaden?
Sag ihnen: Geht weit weg,
lasst uns in Ruhe!
"Ich will, dass man uns in Ruhe lässt."
Dann respektiere ich das und werde ihn in Ruhe lassen
und ich will, dass sie mich in Ruhe lassen.
Ende der Geschichte.
Aber sie lassen uns nicht in Ruhe.
Natürlich lassen sie uns in Ruhe.
Aber er ist nicht der Präsident.
Er ist nicht George Bush.
Seine linke Schläfe!
Den größten Effekt sieht man in der linken Schläfe,
die direkt mit dem Denken verbunden ist.
Zuerst wiederholten Sie das Sanskrit-Mantra.
Das hatte keine so große Wirkung auf die Aktivität
und die Entspannung in ihrem Schläfenlappen.
Beim zweiten, ihrem persönlichen Mantra,
sieht man viel mehr Auswirkung.
Bei Ihnen hat das persönliche, deutsche Mantra
viel stärkere Meditationseffekte erzeugt.
Eine Sekte muss immer Neues bieten
sonst wird den Leuten langweilig.
Was mit einfacher Meditation beginnt
muss exotischer werden,
damit der Reiz des Neuen bleibt.
Was mit einfacher Entspannung beginnt
wird den meisten langweilig.
Es muss dann Fliegen,
Unsichtbarkeit, Unsterblichkeit sein.
Wenn dann noch das Gefühl da ist,
Teil einer besonderen Gruppe zu sein,
hat man das Rezept für eine Sekte.
Die Einführung von TM an öffentlichen Schulen ist nicht neu.
Wenn ich jemanden
im Alter von 8 oder 9 Jahren von einem Glauben überzeuge,
folgt er mirfür den Rest seines Lebens.
Je früher ich ihn von einem bestimmten Glauben überzeuge,
desto eher bleibt er sein restliches Leben dabei.
Auch wenn er einmal abgleitet, am Ende kehrt er zurück.
Gerade bei emotionalen Entscheidungen,
wie beim Heiraten
oder an der Wahlurne,
da ist religiöser Glaube extrem einflussreich.
Wellen der Kreation fließen,
ein Ozean des Wissens,
ein Ozean des Bewusstseins,
ein grenzenloser Ozean des Bewusstseins in Bewegung,
Wellen der Veden fließen,
ein Ozean des Wissens...
Ich kann es nicht beschreiben.
Es fühlt sich sehr lebendig an.
Er hat sie jahrelang getragen
bis sie kaputt gingen.
Manche würden wohl viel Geld dafür bezahlen.
Wie können Sie etwas verkaufen, das ihnen so viel bedeutet?
Ich kann sie verkaufen.
Ich habe über 100.000 Dollar
für die Arbeit in der Bewegung ausgegeben.
Es wäre nicht schlecht, etwas zurück zu bekommen.
Was war die Aufgabe eines Fell-Jungen?
Der Name kommt vom Tragen des Fells.
Der Name und der Ruhm kommen vom Tragen des Fells.
Wir kamen in diese Hallen, manchmal gefüllt mit tausenden
oder hunderten Menschen.
Der Fell-Junge lief ihm voraus.
Es war, als würde göttliche Luft vom Himmel herabsinken
und wir atmeten sie ein.
Ich wurde süchtig danach.
Die Welt kann sehr hart sein.
Maharishi konnte sehr hart sein.
Lange erschien mir das völlig paradox:
Wie konnte er so grausam und gleichzeitig so wunderbar sein?
Aber so war er. Grausam und wunderbar.
Immer wieder hab ich erlebt, wie er Leute benutzte
und sie dann rauswarf.
Meistens wenn sie kein Geld mehr hatten.
Er benutzte sie und dann
verscheuchte er sie wie Fliegen.
Ich hab dir erzählt, wie er in dich eindringen konnte
und dir half, zu schlafen.
Er konnte auch in dich eindringen und dich zermalmen,
komplett zermalmen.
Er hat mich einfach zermalmt
und sagte, ich soll gehen.
Zwei Jahre lang war ich am Boden zerstört.
Ich sollte gehen, weil
ich kein Geld mehr hatte
und ihm nicht mehr so bedingungslos diente.
Ich musste ihm Frauen ins Zimmer bringen.
Ich nenne keine Namen,
aber ich bin sicher, dass er Sex mit den Frauen hatte.
Sich von weltlichen Freuden fern zu halten,
das ist der Lebenswandel eines Mönchs.
Wenn man ein spirituelles Leben führen will,
muss man der Welt entsagen.
Man muss verzichten, um ein spiritueller Mensch zu sein,
ein wahrer Yogi.
Die ganze Zeit war ich von großer Ehrfurcht erfüllt.
Ich fühlte mich unglaublich geliebt,
ich fühlte mich besonders. Er war wunderbar.
Als ich nach Indien kam, war es für mich
als treffe ich Jesus.
Hier und jetzt.
Und dann jemand, der praktisch wie Gott ist
und sich in dich verliebt, dich so besonders behandelt.
Ich konnte es kaum fassen.
Ich war unendlich glücklich.
Ich fühlte mich keine Sekunde belästigt.
Ich wurde zu nichts genötigt.
Erführte mich in diesen Raum im Keller seines Hauses.
Er nannte es seine Höhle.
Ein kleiner Raum. Seine Meditations-Höhle.
So saßen wir dann da...
Ich glaube, er sprach mit mir über meine Meditation
und plötzlich begann er mein Haar zu streicheln.
Und ich dachte: "Was ist das?"
Er lachte. Es war so leicht für ihn zu lachen.
Er kicherte und sagte:
"Erzähl niemand davon."
Ich habe das lange nicht mehr geöffnet.
Einmal schlich ich in sein Zimmer, als er nicht da war.
Es ist ein bisschen peinlich,
aber ich nahm einfach Haare aus seiner Bürste.
Wir Menschen machen sowas.
Wenn uns jemand viel bedeutet, wollen wir eine Haarlocke von ihm.
Also hab ich sie genommen.
Ich fragte ihn: "Was ist, wenn ich schwanger werde?"
Und er sagte: "Heiraten. Schnell."
Er meinte nicht uns.
Er meinte, er würde schnell eine Ehe für mich arrangieren.
Da verstand ich, dass wir nie
eine normale Beziehung haben würden.
Und dann merkte ich,
dass er sich für andere junge Frauen interessierte.
In diesen zwei Jahren
wurde es immer weniger,
bis mir klar wurde,
dass er sich für andere Frauen interessierte.
Da bin ich gegangen.
Die ganze Idee der TM-Organisation war:
Dasitzen und alles sein lassen.
Einfach nichts zu tun.
Du wiederholst mechanisch ein Mantra
und dann soll das Gute kommen.
Du sollst weniger machen und dadurch mehr erreichen?
Das klappt nicht.
Ich habe noch nie eine erfolgreiche Person getroffen,
die glaubt, mit weniger mehr zu erreichen.
Geschäftsleute sind erfolgreich,
weil sie sehr fokussiert sind.
Ich habe all das Geld gespendet,
um in Indien eine Gruppe von 10.000 Meditierenden aufzubauen,
die laut Maharishi Weltfrieden bringen würde.
Im Jahr 2000 zeigte mir Neill Patterson
Fotos von einigen ihrer Bauten,
die keine Dächer hatten
und Fotos von Menschengruppen.
Sie hatten die gleichen Leute verschieden im Bild platziert,
um mich Glauben zu machen, da wären mehr als in Wirklichkeit.
Ich dachte: "Was für ein Witz!"
Einmal saß ich mit Maharishi zusammen
und wir sprachen davon, Gruppen zu bilden.
Es wurde viel diskutiert und ich sagte:
"Maharishi, warum bilden wir nicht
die Gruppe der 10.000 in Indien?
Ich habe genug Geld dafür gegeben.
Du hast immer gesagt,
mit 10.000 würde man sofort Weltfrieden schaffen."
Er sah mich an und sagte:
"Earl, ich weiß nicht, ob 10.000 den Weltfrieden bringen.
Wir müssten diese Gruppe aufbauen
und sehen, was passiert."
Ich war schockiert.
Maharishi hatte zahlreiche Spendenaktionen veranstaltet
und so viele Menschen hatten viel Geld gespendet
für die permanente Gruppe der 10.000,
die den Weltfrieden einläuten sollte.
Und unter uns sagte er mir,
er wüsste nicht, ob es geht.
Das fand ich unglaublich.
Einfach unglaublich.
Sie waren bisher der größte Geldgeber von TM?
So weit ich weiß. Und ich bin nicht stolz drauf.
Ich habe mit jemandem gesprochen,
der angeblich Maharishis Testament gesehen hat.
Darin wurde sein Vermögen unter seiner Familie aufgeteilt.
Man sagt, dass
seine Familie eine der reichsten Familien Indiens geworden ist.
Kurz bevor ich die TM-Bewegung verließ,
fuhr ich zum ersten Mal nach Indien.
Dinge kosten da ein Vierzigstel von dem was sie hier kosten.
Das Geld, das mein Bruder und ich gespendet haben,
hätte das Leben von Zehntausenden
komplett verändern können.
Viel ist nicht passiert.
Ich war ein Schüler von Guru Dev.
Er nahm mich in seinen Mönchsorden auf.
Jemand, der nicht in der Priesterkaste geboren war
konnte diesem Mönchsorden nicht beitreten,
aber im Kloster dienen, wenn er im Zölibat lebte.
Maharishi diente Guru Dev als Buchhalter.
Er war sein Sekretär.
Guru Dev hat ihn nicht als Yogi oder spirituellen Lehrer ausgebildet.
Maharishi kam aus der Schreiberkaste.
Er hatte kein Recht, Mantras zu vergeben oder Meditation zu lehren.
Ein wahrer Guru
hat keine Erwartungen an seinen Schüler.
Er wünscht nichts von ihm.
Es ist der Schüler, der dem Meister seinen Dienst anbietet.
Gurus verkaufen ihr Wissen nicht.
Sie teilen es.
Bei Guru Dev hing ein Schild:
"Spenden sind nicht erlaubt;
hier kannst du nur deine Sünden opfern."
Was du von Maharishi gelernt hast
wird dir keine spirituelle Entwicklung bringen.
Du solltest in den Himalaya gehen, nach Gangotri,
zur Quelle des Ganges.
Versuche die meditative Kunst des Lebens zu finden.
Das ist es.
Wie machst du das?
Was ist das Geheimnis?
Was ist in deinem Kopf?
Mein Gott Shiva.
Immer gerade halten.
Wie gerade?
Kein guter Geruch!
Can't find what you're looking for?
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