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Fragen? Nein? Gut.
Wir bohren jetzt vier Brunnen in diesem Feld.
Jeder Brunnen wird vermutlich 10.000 Barrels pro Tag erzeugen.
Für wie lange?
Dem Druck nach zu urteilen, könnte dies Jahrzehnte so laufen.
Öl, Öl, Öl... Wenn alle an Öl denken, kann das doch unmöglich was Neues sein?
Wir müssen uns nur zusammen hinsetzen und alles durchgehen.
Wir können uns nächsten Mittwoch treffen.
-Nächsten Mittwoch? -Wir müssen das gründlich besprechen.
Ist das nötig? Kannst du das nicht nach dem Treffen mit dem Vorstand besprechen?
-Darf ich mir mal das Fernglas leihen? -Ja... Da liegt es.
Anna ist hergekommen, um die Hochzeit zu planen. Könnten wir daher...?
Können wir es uns überhaupt leisten, eine Hochzeit auszurichten?
Hast du da draußen irgendwelche interessanten Vogelarten entdeckt?
Hast du weiter über die Tischordnung oder solche Dinge nachgedacht?
Nein. Das sollten wir jetzt erledigen, finde ich.
Ich dachte da an kleine Tische im Garten,-
-mit fünf, sechs pro Tisch... Oder hättest du lieber einen langen Tisch?
Ich freue mich auf die Enkelkinder.
Trotz allem Elend freue ich mich darauf.
Anna, ich muss dich etwas fragen.
Ich muss nach England.
Es geht um einen großen Handel, der viele Jahre halten würde.
Bodil ist eine tolle Sekretärin, aber sie ist nicht gut im Englischen.
Daher wollte ich fragen, ob du mitkommen möchtest.
Nach England? Aber ich arbeite doch.
Ja, ja. Natürlich.
Es war nur so eine Idee. Ich hätte nicht fragen sollen.
Wie ernst ist die Lage?
Wir werden den Betrieb im nächsten halben Jahr einstellen.
Ich werde Rettedal bitten, dass er mir frei gibt.
Ich habe einige Überstunden, daher sollte das möglich sein.
Danke.
Anna?
Christian ist ein Schussel.
Und viele denken, dass du etwas Besseres verdient hast.
Das bezweifle ich.
Wenn das hier schief geht, verlieren wir alles.
Ich heirate Christian nicht, weil er aus einer reichen Familie kommt.
Ehrenwort.
Toril?
Ich...
Ich hatte geklingelt, aber es antwortete keiner. Da bin ich einfach reingegangen.
Ich wollte eigentlich nach einem Job fragen...
-Wir haben leider keine freien Jobs. -Nein.
Derzeit bezahlen wir die Leute fürs Saubermachen. Wir fischen nicht einmal.
Viel Glück. Und grüß Nyman.
Toril... Toril?
Entschuldigung. Könntet ihr bitte...?
Haben sie dich im Mütterhaus gut aufgenommen?
Das ist eher für unverheiratete Mütter. Das ging also nicht.
-Wo wohnst du denn jetzt? -Es geht schon.
Toril? Du...
Meine Frau versucht gerade, mich zu mästen.
Doppelte Pausenbrote. Ich hoffe, es schmeckt dir.
-Sie besteht auf "Pultost"... -Schmeckt lecker.
Wie kommst du finanziell zurecht?
Ich brauche nur einen Job, eine Wohnung und jemanden, der auf Marius aufpasst.
Alle Zimmer sind von Ölarbeitern belegt, die fast nie da sind.
Niemand will eine alleinstehende Mutter mit einem Kind haben,-
-wenn sie auch jemanden mit viel Geld haben können, der nie da ist.
Entschuldigung.
-Warst du beim Sozialamt? -Ja.
Ich bin immer noch verheiratet, und Bengt möchte, dass ich zuhause wohne.
Daher bekomme ich dort nichts.
Es kommt also für dich nicht infrage, zu ihm nach Hause zu ziehen?
Ja.
Sieh mal... Es war jahrelang nicht in Betrieb.
Aber es schwimmt noch. Es liegt am privaten Kai von Nymans.
Es ist nur positiv, wenn es benutzt wird.
Danke.
Alles gut, Marius.
Er kam auf ihrem Gesicht!
Ist es nicht schön, am helllichten Tag betrunken zu sein?
-Am helllichten Tag? -Ja.
-Wer ist das? -Was?
Kennst du sie?
Nein, nicht wirklich. Ich bin ihr nur ein paarmal begegnet.
Ich würde ihr gern öfter begegnen. Ich mag sie.
-Du kennst sie doch gar nicht. -Ich mag sie trotzdem.
-Sie ist sehr religiös. Magst du das? -Daran könnte ich mich gewöhnen.
Im Ernst: Sie hat ein Kind von einem amerikanischen Öl-Typen.
Und jetzt ist sie mit einem anderen verheiratet.
Wie schade. Aber ich mag sie trotzdem.
-Viel Spaß, ihr jungen Leute. -Danke, Papa.
-Benimm dich. -Ja, okay.
Ich möchte wissen, wo sie hingegangen ist, und ihr Hallo sagen.
Aus reiner Höflichkeit.
-Halt dich einfach von ihr fern. -Nein.
-Ich habe auch noch einen Termin. -Den Termin hab ich auch.
-Es stand in der Zeitung... -Ging es um sie? Toller Artikel.
-Nein, es ist mitten in der Stadt. -Die Bar?
-Vielleicht ist es eine Bar. -Vielleicht?
-Es ist eine Bar. -Okay, überredet.
Kennst du sie?
-Dich hab ich noch nicht gesehen. Tone. -Hallo, Tone.
-Jonathan Kay. Freut mich. -Amerikaner?
-Ja, stimmt. Bist du von hier? -Ja, ich bin hier aufgewachsen.
-"Tou"... -Pilsner.
Anna! -Entschuldige mich...
Hallo.
-Wie geht's dir? -Gut. Und selbst?
Ich genieße die Musik.
-Die sind gut. -Ja.
-Was soll ich mit der Gitarre? -Du kannst doch die Akkorde?
Du kannst doch nicht einfach abhauen!
Du hast meine Nachricht also bekommen?
-Wo warst du denn? -Auf Garnodden.
Du warst dort? Oh, Mist, das hatte ich vergessen!
Kann passieren. Wir haben entschieden, dass wir eine große Arena bauen,-
-in der wir auf einem rotierenden Thron sitzen, damit alle uns sehen können.
Außerdem werde ich das Brautkleid deiner Mutter tragen.
Und die Unterwäsche aus ihrer Hochzeitsnacht...
Wenn das für dich in Ordnung ist.
-Wer wohnt denn hier? -Ich.
-Ja... -Ich hab die Wohnung gekauft.
Du sagtest, du hättest gern eine Wohnung.
-Was? -Komm mit.
"Master bedroom".
Ich begleite deinen Vater morgen nach England.
Nach England? Wieso?
Er will versuchen, dort einen Handel abschließen.
Ich glaube nicht, dass es gut laufen wird.
-Also so gar nicht? -Nein.
Das mit der Wohnung war wohl etwas übereilt.
Ist jetzt halt so.
Du hättest niemals so etwas Dummes getan.
Klar, dass sie dich mehr mögen als mich.
Die sagen, dass du zu gut für mich bist und ich mich glücklich schätzen darf.
Du vergisst nichts, kommst nach Garnodden und fährst mit meinem Vater nach England.
Du machst keinen Mist im Suff. Du bist sogar nett zu meiner nervigen Mutter.
Ich bin Damon. Was kann ich dir bringen?
-Ich muss morgen früh raus... -Jetzt trink doch einmal ein Bier.
-Ich nehme ein Bier. -Hey, Stinkstiefel...
Dieses Mädchen... Stellst du mich ihr mal vor? Danke, Alter.
-Von wem redet er? -Toril Torstensen.
Vielleicht solltest du mal mit ihr reden.
-Wozu? -Um es aus der Welt zu schaffen.
Es ist längst aus der Welt.
Es hatte nichts damit zu tun, dass ich ein Bier getrunken hatte.
Du hast doch nie nur ein Bier getrunken.
-Entschuldigung. Wo willst du hin? -Ich werde mit Toril reden!
So... Ein Bier. Und ein Stück Kuchen.
Nur für dich.
-Was machst du hier? -Ich wollte nur mal vorbeischauen.
Ist er krank?
Ich habe nächste Woche einen Termin im Adoptionsbüro.
Pack deine Sachen. Ihr könnt hier nicht wohnen.
Komm schon.
Das Erdölgesetz ist da ganz deutlich:
Das gesamte Öl vom norwegischen Kontinentalsockel-
-muss in Norwegen an Land gebracht werden.
Jede Ölnation sorgt doch dafür, dass sie ihr eigenes Öl behält.
Und deshalb bauen wir hier eine Basis. Und dann machen die ein Gesetz dagegen.
-Welches Gesetz? -Das Strandgesetz.
Man darf keine Basis am Meer bauen. Aber wir brauchen eine Basis am Meer.
Das Gesetz lässt Spielraum für Interpretationen.
Ja, schon...
Wenn wir ein bereits bebautes Grundstück finden, können wir die Basis dort bauen.
Aber wir haben keins gefunden. Es gibt hier nämlich massenhaft Sand.
Wir brauchen festen Untergrund und einen Hafen für die Schiffe.
Es gibt solche Grundstücke.
Ja, aber die gehören reichen Familien, die nicht verkaufen wollen.
Komm, wir trinken noch ein Bier.
Kommst du?
Es ist keine Luxuswohnung, aber es gibt immerhin ein Bett.
Also, da kann man ein Bett draus machen.
Hier ist das Bad...
Es gibt nur eine Dusche, aber... Hier ist der Herd.
Ich hab ihn nie benutzt, aber ich glaube, er funktioniert.
-Ja, es ist schön hier, aber... -Ich suche mal nach einem Kinderbett.
-Kann Marius hier wohnen? -Ja, so dachte ich mir das. Ihr beide.
-Ich habe mir eine Wohnung gekauft. -Das können wir uns nicht leisten.
Das ist schon okay. Meine Mutter kann immer Hilfe gebrauchen.
Bei der Hausarbeit und so...
-Hast du mit ihr geredet? -Noch nicht. Aber das mache ich jetzt.
-Was sagst du da? -Ich hab mir doch eine Wohnung gekauft.
Ich soll gratis ein junges Mädchen mit einem Kleinkind im Keller wohnen lassen?
Es ist Toril Torstensen, Marius' Tochter.
-Warte. Ist sie jetzt hier? -Ja, sie ist unten.
Wie wäre es, wenn du vorher mal mit uns reden würdest?
Hast du mal daran gedacht?
-Ich war es, der ihn angefahren hat. -Und dafür sollen wir jetzt bezahlen?
Du sagst doch immer, dass die Arbeiter unsere Familie sind, Papa.
Dein Vater redet manchmal wirres Zeug.
Sie kann nirgends hin. Sie muss ihr Kind zur Adoption freigeben.
Ich ertrage keine weiteren Probleme! Davon haben wir schon genug!
Wir könnten ihr ein paar Wochen geben, bis sie auf die Beine gekommen ist.
Ihr beide seid genau gleich schwach.
Braucht sie vielleicht ein Kinderbett?
So. Ich komme jetzt nicht weiter mit. Dafür ist Mama noch nicht bereit.
Ach... Sagtest du, dass du eine Wohnung gekauft hast?
-Das war etwas vorschnell. -Hast du deine Aktien verkauft?
-Nein, ich habe einen Kredit bekommen. -Einen Kredit? 100 Prozent?
-102. -Ja...
Viel Glück morgen. In England.
Hier ist es.
Ich hab das alte Bettzeug mitgebracht. Morgen suchen wir was Besseres.
-Wie ist es gelaufen? -Alles in Ordnung.
Mein Vater lässt grüßen und heißt dich willkommen.
Mama hingegen ist... Sie ist von Natur aus eher skeptisch.
-Sag mal... -Ja?
-Hattest du getrunken? -Was?
Als du Papa angefahren hast. Hattest du vorher getrunken?
Nein. Hatte ich nicht. Spielt das denn eine Rolle?
Ja, denn dann wäre es nicht nur meine Schuld.
Ich komme morgen wieder. Dann kannst du auch meiner Mutter Hallo sagen.
Danke.
Ich habe die falschen Schuhe dafür an. Geht's?
Es ist wirklich schön hier.
Die werden wohl nicht verkaufen. Ich wollte nur...
Du wolltest nur mal an die frische Luft?
Ich muss das noch einmal nachprüfen, aber um ehrlich zu sein:
Ich glaube, das Gelände erfüllt alle Anforderungen.
Das Haus muss natürlich weg, und wir müssen einige Felsen wegsprengen...
-Wem gehört es? -Wollen wir eine Runde schwimmen?
Nein. Ich bin aus den Südstaaten. Wir schwimmen nicht; wir versinken.
-Ich bringe es dir bei. -Schwimm ruhig. Ich sehe dir zu.
-Es ist herrlich! -Ganz bestimmt.
-Komm schon! Du kannst das. -Nein, schwimm lieber allein weiter.
Leg dir das um... So.
Das ist wirklich phantastisch.
Magst du mir sagen, wem das hier gehört?
Ihr Angebot ist nicht schlecht.
Aber Großbritannien hat den Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft beantragt.
-Norwegen ebenfalls. -Ich weiß. Es wird ein Referendum geben.
Alles deutet darauf hin, dass Norwegen beitreten wird.
Die Niederlande sind bereits drin.
-Die Fischerei läuft dort nicht gut. -Frankreich und Deutschland sind drin.
Deutsche Sardinen sind ihren Namen nicht wert.
Aber bei einer Steuersenkung um 17,5 % ist es den Leuten egal, wie sie heißen.
Wir mögen Ihre Tradition und die Qualität ihrer Lebensmittel.
Aber ich habe mit dem Vorstand gesprochen:
Wenn Sie den Preis nicht um 17,5 % senken können, wird es kein Geschäft geben.
-Wie weit kannst du runter gehen? -Ab 12 % machen wir Verlust.
12 % sind mein letztes Angebot.
Tut mir leid. Ich kann Sie verstehen.
Ein Unternehmen muss seine Arbeiter bezahlen, und das Ergebnis muss stimmen.
Sie sind noch kein Mitglieder der EG und müssen sowieso Steuern zahlen.
Ja, vielleicht noch ein Jahr lang. Aber wir schließen Geschäfte für die Zukunft.
Nun...
Ja. Danke.
-Viel Glück. -Gleichfalls. Aufregende Zeiten.
In der Tat.
Hast du mal darüber nachgedacht, deine Trawler zu Versorgern umzubauen?
-Und die Fischerei aufzugeben? -Es sind immer noch Schiffe.
Ich verstehe nichts von Öl. Ich verstehe nur was von Fischerei.
Es dauert zu lange. Das ist das Problem.
Wir können die Leute nicht einfach bauen lassen, wo sie wollen.
Für große Gebiete gibt es noch gar keinen Flächennutzungsplan.
Einen Flächennutzungsplan? Unsere Stadt ist im Wachstum.
Wir können nicht auf einen Flächennutzungsplan warten.
Dann können wir die Ölfirmen gleich bitten, nach Bergen umzuziehen.
Viele Leute sind gegen diese gewaltigen Baumaßnahmen.
Wieso sind wir dann hier?
Wieso führen wir diese Debatte?
Hier in dieser "Jesus-Stadt". Norwegens ärmster.
Weil im Jahr 1965...
...allen Besitzer von Strandgrundstücken angeboten wurde,-
-diese an die Ölfirmen zu verkaufen.
Die wollten Basen errichten, um nach Öl suchen zu können.
Ein einziger verkaufte.
Torolf Smedvig. Er verkaufte seine Heringsöl-Fabrik an Esso Exploration.
Deshalb sind wir heute hier.
Deshalb können wir eine Autobahn nach Sandnes bauen, Strom ins Ryfylke bringen-
-und neue Schulbibliotheken eröffnen.
Du redest von einem einzigen Reeder, der auf riesigen Besitztümern saß.
Ich rede von dem Erdölgesetz deiner Partei. Jens Evensens.
Darin steht, dass die Ölwirtschaft-
-zur Stärkung der norwegischen Küstenindustrie beitragen soll.
Ein einziger hat die Konsequenz daraus gezogen:
Torolf Smedvig, Stavangers Superkapitalist.
Der Stadtrat und der Bürgermeister repräsentieren das Volk.
Das Volk hat entschieden...
Die meisten Menschen verstehen so lange nichts, bis es zu spät ist.
Wir setzen ein Komitee für alle Bauvorhaben ein.
Und wer soll in diesem Komitee sitzen?
Smedvig und ich.
-Nein... -Und du natürlich.
Am Freitag schicken wir die Vorschläge an den Vorstand, und Montag stimmen wir ab.
Du kannst so etwas nicht einfach vor dem Gemeinderat beschließen.
Ich bin der Bürgermeister. Was sollen die denn denken?
Dass ich mich mit Öl auskenne.
-Wieso sollten die das glauben? -Weil es wahr ist?
Sollen wir uns darüber streiten, wer was kann, oder arbeiten wir zusammen?
-Ich bin absolut für Zusammenarbeit. -Schön, Arne.
So lange dadurch keine wichtigen Entscheidungen verzögert werden.
Fredrik? Es ist ein Telex aus England angekommen.
Bleibt es beim Termin mit der Bank? Wieso?
Vielleicht haben wir uns blind auf die Fischerei konzentriert.
Ich glaube, es ist Zeit, in anderen Bahnen zu denken.
Unsere Trawler liegen am Kai, während die Ölfirmen nach Versorgern schreien.
Ich sehe mir mal die Belegschaft an: Wer kann seinen Arbeitsplatz behalten,-
-sowohl während als auch nach dem Umbau der Schiffe.
Wir besitzen bereits enorme Ressourcen.
Nach einer kleinen Umstrukturierung werden sich schnell Gewinne einstellen.
-Was ist mit dem Betrieb hier? -Wir machen weiter.
Die Lager müssen geleert werden. Wir müssen mit dem Preis runtergehen.
Mit dem entstehende Verlust werden wir leben müssen.
Und wir rechnen mit Gewinnen nach zwei Jahren...
Und... Ach, hallo! Wir haben gerade viel zu tun.
Wir haben morgen einen Termin mit der Bank.
Und dass wir... Setz dich doch.
...dass dies eine große Investition für uns ist.
Schreib "verhältnismäßig" vor "groß": "verhältnismäßig große Investition."
Ja...
Es gibt da etwas, was ich dir wohl sagen sollte.
-Hast du Rettedal von England erzählt? -Nein.
Gut. Nicht, dass ich gedacht hätte, dass du...
-Ich habe etwas sehr Dummes getan. -C’est la vie.
Am Abend vor unserer Reise nach England wurde es spät.
Ich saß mit einigen Amerikanern zusammen.
Ja. Die sind ja derzeit überall.
Sie sprachen davon, dass sie Strandgrundstücke suchen,-
-um neue Basen, Büros, Kaianlagen usw. zu bauen.
Ich habe einen von ihnen mit nach Garnodden genommen.
-Was? -Jonathan Kay.
Nicht alles auf dieser Welt ist käuflich.
Ja, ich weiß.
Christian hatte mich gebeten, zu bleiben und noch etwas zu trinken,-
-weil er findet, dass ich immer so eine Spießerin bin.
-Das ist doch nichts Christians Schuld? -Nein.
Die Bank hat das Treffen auf 11 Uhr verschoben.
Was? Verdammt!
Que va-t-il acheter, et en quelle quantité?
Excusez-moi ...
Mama fühlt sich nicht gut und will Marius nicht anstecken.
Ich nehme auch daher erst morgen mit nach oben.
Nett von dir, dass du für mich gelogen hast.
-Willst du das mitnehmen? -Ja, wenn du es nicht brauchst.
Nein, ich glaube nicht.
-Hallo. -Hallo, Christian.
-Wo ist Mutter? -Sie versteckt sich wohl.
-Sie kann es riechen. -Ist es bei der Bank nicht gut gelaufen?
Wartet nicht auf mich. Ladet doch die beiden aus dem Keller ein.
Die sind sicher hungrig.
-Mama ist noch nicht bereit dafür. -Sie wird nie bereit sein.
Mr. Jonathan Kay, bitte.
Ich habe mit der Verlobten meines Sohnes gesprochen.
Sie hatte dich mit zu unserem Sommerhaus genommen. Garnodden.
-Das stimmt. Es ist schön dort. -Mein Schwiegervater hat es gebaut.
Ich habe es ihm abgekauft, als er in Konkurs ging.
Mein Sohn Christian ist dort aufgewachsen.
Und meiner Frau bedeutet es mehr als ihr eigenes Haus.
Ja, das habe ich begriffen.
Wie viel würden Sie bezahlen?
Wie viel verlangen Sie?
-Zwei Millionen norwegische Kronen. -Aha.
Und ich möchte einen Teil des Grundstücks behalten,-
-um zwei Trawler zu Versorgern umzubauen.
Und Sie müssen mir Arbeit für meine Fischer auf der Plattform garantieren.
Sie sind an die Nordsee gewöhnt und viel besser geeignet als die Eingeflogenen.
Sie können sofort mit der Ausbildung beginnen.
-Um wie viele Männer geht es? -20.
Ungefähr.
-Das ist ein kompliziertes Geschäft. -Nicht wirklich.
Sie bekommen Ihre neue Basis. Meine Leute haben weiterhin Arbeit.
Und ich kann meine eigene Firma aufbauen.
Ich bin nicht derjenige, der Leute einstellt.
Die norwegische Niederlassung von Phillips Petroleum-
-besteht aus einer handvoll Menschen.
Einer davon ist ein Jurist, der Grundstücke aufkauft.
Ich bin mir sicher, dass Sie das hinbekommen.
-Wann wollen Sie eine Antwort haben? -Jetzt.
Und wie machen wir das?
Mit einem Drink? Per Handschlag?
Per Handschlag?
Und mit einem Drink.
-Prost. -Prost.
-Gibst du mir mal einen Teller? -Nein, ich mache das schon.
-Wo ist Mutter? -Sie ist oben.
Immer noch?
Hallo.
Ich sollte vielleicht mit Marius nach unten gehen.
Nein. Du bleibst hier.
Hallo, Schatz.
Wir müssen Garnodden verkaufen. Das ist der einzige Ausweg.
Ich weiß, was dir dieser Ort bedeutet.
Aber wir sind im Zahlungsrückstand, und die Bank will uns nicht helfen.
Das Haus wird abgerissen. Auch das Bootshaus.
Aber wir werden einen Teil der Reederei dorthin verlagern.
Zwei Trawler werden zu Versorgern umgebaut,-
-und wir werden viele Mitarbeiter behalten können.
Aber meine und Christians Kindheit sind der Preis dafür.
Ja.
Was gibt es zu essen?
-Was? -Was gibt es zu essen?
Brathähnchen.
Außerdem habe ich "Cockles" (Herzmuscheln) aus England mitgebracht.
-Mit Essig? -Ja.
Ich gehe jetzt mit Marius runter.
Du willst gehen, wenn ich gerade komme?
-Nein... -Bleib einfach sitzen.
Christian, reichst du mir bitte die Muscheln? Und Fredrik auch.
Du musst auch was essen, Fredrik.
Der andere Schrank, Fredrik.
Ja, danke.
Hast du's schon gehört, Christian? Vater hat Garnodden verkauft.
Stimmt das?
Es wird alles abgerissen. Sie bauen eine Erdöl-Raffinerie.
Familie Nyman steigt ins Erdölgeschäft ein.
Ehrlich gesagt, freue ich mich ein bisschen.
Wollen wir eine Flasche Champagner öffnen?
-Ich gehe dann mal mit Marius... -Toril! Das war doch dein Name, oder?
Wenn du müde bist, kannst du gern zu Bett gehen.
Wenn du Lust auf Champagner hast, kannst du gerne bleiben.
-Champagner? -Prima! Hol Gläser, Fredrik.
Wir werden viel zu tun haben im Haus. Wie steht's um deine Haushaltskenntnisse?
Ich habe große Säcke voller Tücher und Servietten, die gebügelt werden müssen.
-Ja, ich kann... -Sie meint nicht jetzt.
Jetzt passt es doch ausgezeichnet, oder? -Fredrik.
"Und dann sagte Pippi:"
"Das habe ich noch nie versucht. Also schaffe ich das bestimmt."
Du weißt schon, dass er sechs Monate alt ist und nichts von dem versteht?
Es ist trotzdem gemütlich.
-Er ist so süß! -Danke.
Danke für das Geschäft Jonathan
Übersetzung: filmtiger
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