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Original subtitles

Meine Damen und Herren, wir freuen uns,

Ihnen heute hier in San Sebastian

ein Konzert auf historischen Instrumenten präsentieren zu dürfen.

Guten Abend, können Sie sich ausweisen?

Ja, Senor.

Vielen Dank, auf Wiedersehen.

Ganz ruhig, bleiben Sie hier, man wird sich gleich um Sie kümmern.

Hände hoch!

Dein Anteil. Ich muss schon sagen, Ihr seid nicht sehr pünktlich hier.

Es gab ein kleines Problem, ich musste improvisieren.

Vorbereitung, Voraussicht...

Du übertreibst. - ...und Präzision!

Man könnte sagen, dein kleines Konzert warja sehr präzise.

Du tätest gut daran, es auch so zu machen.

Schließlich ist das der Grund, warum ich noch lebe.

Du hast Recht. Präzision:

Direkt in die Halsschlagader, den Effekt sieht man sofort.

Voraussicht: Stell dir vor, ich habe schon einen Käufer für die Stradivari.

Vorbereitung: Wenn du wüsstest, wie lange ich schon auf diesen Moment warte.

DER MEISTERDIEB UND SEINE SCHÄTZE

Hören Siejetzt auf, mich damit verwirren zu wollen.

Ich verlange jetzt eine klare Antwort.

Können Sie da etwas machen oder nicht?

Vielleicht könne ich den LAN-Schlüssel deaktivieren,

damit komme ich vielleicht in das Hauptverzeichnis.

Aber ich verstehe nichts von dem, was Sie mir erzählen.

Kann man das wieder herstellen, oder nicht?

Wir sprechen hier von einem Auftrag über 500.000 Euro!

Und nur, weil ich aus Versehen eine Taste berührt habe.

Wofür sind Sie überhaupt hier?

Naja...

Schönen Tag noch.

Tut mir Leid. - Idioten.

Wir hatten doch noch den LAN-Schlüssel,

damit hätte ich den Auftrag annullieren können.

Das wäre wohl gegangen, aber mir hat seine Krawatte nicht gefallen.

Carole Perceval? Guten Tag.

Guten Tag. - Hier bitte eine Unterschrift.

Ist der Brief von einem deiner Verehrer?

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Von wem? Oh nein, das geht mich nichts an.

Mein Vater ist gestorben.

Ich dachte, dass er schon bei deiner Geburt gestorben ist?

Naja, richtig, er war tot.

Aber dann stellte sich heraus, dass er doch nicht tot war.

Und jetzt ist er wirklich tot?

Geht's dir gut? Ich meine, kann ich irgendetwas für dich tun?

Oh ja, ja,ja, nein, nein, mir geht's gut.

Ich habe ihn ja nicht gekannt, ich habe ihn nie gesehen.

Ich wusste nur, dass seine Kleidergröße XL war.

Ein großer Mann also.

Ich, ich wollte sagen, nach der Arbeit können wir noch einmal darüber reden.

Ich kann etwas vom Koreaner kommen lassen...

Aber nein, es geht schon, ganz sicher.

Aber du... - Entschuldige mich.

Natürlich.

Champagner, Mademoiselle?

Aber gern. Lassen Sie mich raten.

Ihre letzte Liebste hat sie gerade für einen saudischen Milliardär verlassen

und Sie suchen jetzt nach jemandem zum Trösten.

Sie sind sehr scharfsinnig.

Nur einfach scharfsinnig. Aber ich mache mir eigentlich keine Sorgen um Sie,

alle Frauen hier machen Ihnen schöne Augen.

Sie sind aber sehr optimistisch.

Das ist meine beste Eigenschaft.

Und Sie sind ein echter Gentleman, davon gibt es immer weniger.

Das ist meine beste Eigenschaft.

Schade. Aber wirklich, ich muss jetzt gehen.

Bleiben Sie doch noch ein bisschen.

Wenn ich nicht sofort gehe, wird sich mein Wagen in einen Kürbis verwandeln.

Schönen Abend noch.

Sie brauchen keinen Wagen, ich nehme Sie heute Abend mit meinem Privatjet mit.

Wirklich? Wohin denn?

Nach Rom.

Rom. Ich kann nicht.

Aber doch, man wartet schon auf Sie.

Sie Scheißkerl.

Na, na, Aschenputtel, jetzt benehmen Sie sich aber.

Und ich werde Sie nach Italien ausliefern, dort wartet man schon auf Sie.

Der Scheißkerl, der dreckige Sack.

Scheiße, hast du ein bisschen Geld?

Ich gebe dir mein Kleid, wenn du mir was gibst.

Ich glaube, ich bekomme noch etwas Geld aus einem Sparbuch,

das mein Vater für mich angelegt hat.

Du hast mich nicht verstanden. Ich brauche jetzt Geld! Sofort!

Bist du sicher, dass du dich nicht erst hinsetzen willst?

Ich glaube, du hast Post.

Siehst du eigentlich nicht, dass ich in Eile bin?

Da ist heute Nachmittag so ein Typ gekommen,

der hat das hier für dich abgegeben. Ich dachte, es ist ein Bote.

Erst wollte ich den Brief gleich öffnen, aber ich glaube, das ist nichts Cooles.

Und noch viel weniger cool als ein Bote.

Ich glaube, dein Vater ist tot.

Ich hasse so eine Situation,

ich weiß nie, was ich in einer solchen Situation sagen soll.

Naja, istja egal, ich glaube, weißt du...

Es istjetzt wichtig und könnte ein Scheideweg für dich sein.

Denn weißt du, der Notar sitzt in Genf,

vielleicht kommst du ja doch mal zu Geld.

Was sagst du, Genf? Ich liebe dich!

Ich lasse meinen Schmuck da, das ist genug für die Miete.

Guten Tag.

Mademoiselle Perceval, Mademoiselle Laugier.

Entschuldigen Sie, Entschuldigung, könnten wir nicht zunächst

die engste Familie hinzuziehen?

Ja, das wolle ich auch gerade vorschlagen.

Ah,ja, in Ordnung.

Also, diese Dame ist die letzte Ehefrau meines Vaters?

Ihres Vaters?

Ich werde Ihnen alles erklären.

Meine Schweigepflicht hat mich dazu gezwungen,

zunächst Stillschweigen zu halten.

Carole Perceval, ich stelle Ihnen Caroline Laugier vor, Ihre Halbschwester.

Das ist doch wohl ein Witz oder?

Nein, vor dem Gesetz haben Sie denselben Vater

und zwei unterschiedliche Mütter, daher nun ja,

sind Sie Halbschwestern.

Carole und Caroline?

Ja, das ist ein sehr aufschlussreicher Zufall.

Man könnte sagen, die Geheimnisse des Unterbewusstseins.

Okay, also was heißt das konkret? Dass wir 50 zu 50 teilen?

Aber welche von uns ist die Ältere?

Können wir direkt den Papierkram erledigen?

Also, Ihr Vater hat es vorgezogen, Ihnen eine Videonachricht zu hinterlassen.

Ein Video?

Meine Lieblinge, ich hätte es vorgezogen, dass das alles anders läuft.

Ich weiß, es ist mein Fehler.

Aber ich hätte es euch so gern selbst erzählt, hätte euch gern gekannt.

Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht,

und mein größter Fehler war,

dass ich mein Leben nicht an eurer Seite verbracht habe.

Ich wollte euch nur um Verzeihung bitten.

Und obwohl alles gegen mich spricht:

Ich liebe euch.

Na klar!

Nein danke, ich bin allergisch gegen Zellstoff.

Naja gut, wir haben uns jetzt das Video angesehen,

können Sie jetzt wohl das Geheimnis lüften? Was hat er uns hinterlassen?

Wir müssten uns einen Überblick über seinen Nachlass verschaffen,

der ist in seinem Chalet auf den Gipfeln des Courchevel.

Courchevel?

Ich muss mich präziser ausdrücken, es handelt sich um ein vermietetes Objekt.

Vermietet? In Ordnung, und sonst?

Äh sonst ist da nichts.

Verdammt, das Schwein.

Entschuldigen Sie, Sie sprechen über einen Toten, ja?

Entschuldige, aber ich kenne den Typen doch gar nicht.

Er hat sich verflüchtigt da war ich noch im Bauch meiner Mutter.

Also, entschuldige, aber er ist mir scheißegal.

Aber ich kannte ihn doch auch nicht. Aber trotzdem bleibt er mein Vater!

Undjetzt möchte ich Sie bitten, Ihre Gossensprache ein wenig zu zügeln.

Okay, in Ordnung, entspann dich.

Tut mir Ieid. Es stimmt, tut mir Ieid, dass er tot ist.

Ich hätte ihm so gern meine Faust in die Fresse gerammt.

Und was ist mit seinen persönlichen Sachen?

Wenn es darum geht, drei Unterhosen und zwei Krawatten abzuholen.

Die können Sie der Kleinen geben, das wird sie glücklich machen.

Oh sie ist aber auch vulgär!

Tut mir Ieid.

Ach hast du dich entschieden,

dass du doch ein Paar von seinen Unterhosen behalten willst?

Nein, ein wenig mehr habe ich schon noch vor.

Ich weiß nicht, ob du dir im Klaren darüber bist,

dass dein Vater kein Konditor war.

Was soll das denn jetzt heißen?

Verdammt. Hallo Mama, ich kann jetzt nicht mit dir reden.

Weil ich immer noch im Seminar bin!

Ja, später bin ich in meinem Hotelzimmer.

Ja natürlich ganz allein. Also, ich Ieg jetzt auf.

Warum hast du ihr nicht gesagt, dass er tot ist?

Und was ist mit dir? Hast du es ihr schon gesagt?

Nein, nicht nötig, sie ist seit 15 Jahren tot.

Sind wir bald da?

Ich weiß überhaupt nichts mehr. Was für ein Scheißdreck.

Ich habe nur noch einen ganz schwachen Empfang.

Verdammt, wo ist der Weg?

Na hier, wenigstens scheint es so.

Na, na, ups. Geht's hier weiter?

Naja, hier kommen wir doch weiter, er ist gleich da vorn.

Wir kommen voran, das stimmt, ja.

Ist es das, das Chalet auf den Höhen von Courchevel?

Also ich würde es eine Hütte in der letzten Ecke am Arsch der Welt nennen!

Mann, aber es ist hübsch. Aber natürlich sehr klein.

Was für ein Riesen-Arschloch. Was jetzt? Das istja wohl ein Scheißkerl.

Und verzieh nichtjedes Mal dein Gesicht, wenn ich Scheißkerl sage. Ah!

Du bist also nicht tot?

Nein.

Du bist nicht tot.

Wärt ihr gekommen, wenn ich euch einfach darum gebeten hätte?

Du bist nicht tot, ich träume wohl.

Ich bitte euch nicht, mir zu vergeben.

Wir können die Vergangenheit nicht auslöschen,

aber man hat mir gesagt, dass ich die Zeit vielleicht besser nutzen könnte,

die mir noch bleibt.

Aber Carole warte, du wirst doch nicht so wieder gehen?

Und wie bist du damals gegangen?

Hast du etwa meiner Mutter einen Brief geschrieben? Hast du Geld dagelassen?

Nein, alles, was du uns dagelassen hast waren Trümmer, Ruinen.

Und denk dran, ich heiße Caroline.

Aber das ist 25 Jahre her. Seitdem habe ich mich verändert. Lass mich erklären...

Lieber sterbe ich!

Aberjetzt sei doch nicht albern, ich kann,

ich kann doch jetzt für dich da sein.

Ich brauche dich heute nicht mehr. verstanden?

Dann nimm wenigstens die Skier.

Aber ich kann nicht Skifahren. Okay?

Und zwar weil ich keinen Vater hatte, der es mir beibringen könnte.

Aber du wirst da draußen erfrieren.

Warum hast du dich auch nicht auf den Seychellen beerdigen lassen?

Dieser Weg dort ist viel kürzer.

Wenn du willst, begleite ich dich.

Mein Zug fährt erst morgen.

Ich habe noch ein wenig Zeit.

Ha.

Schau mal, das habe ich für dich gefunden.

Na so etwas, und Mama hat immer gesagt,

du hättest einen Luxus-Geschmack.

Das hier ist ein safe house, das ich benutze, wenn es Probleme gibt.

Und hast du oft Probleme?

Komm gib mir deine Schuhe, ich lasse sie da trocknen.

Du musstja Eisfüße haben.

Hier. - Danke.

Es ist also nicht Aschenputtel, es ist die Schneekönigin.

Oh, Sie sind es schon wieder? Aber was tun Sie hier?

Sie haben mich noch nicht wirklich abgehängt,

Sie sind gefahren und ich habe Sie davon kommen lassen.

Aber warum?

Ich jage die ganz großen Tiere, und Sie sind nur eine ganz kleine Maus.

Eine sehr hübsche Maus, zugegeben,

aber eigentlich interessiert mich Ihr Vater.

Und Sie werden ihn für mich finden. Und in flagranti.

So, wie es sich gehört, kommt er dann für mindestens 3OJahre hinter Gitter.

Mein Vater ist tot.

Also, leichter Diebstahl, schwerer Diebstahl, Fluchtgefahr.

Die Italiener verstehen bei so etwas keinen Spaß.

Das werden zwei lange Jahre im Gefängnis.

Sind Sie bereit zwei Jahre Ihres Lebens aufzugeben

fürjemanden, der nicht einmal zwei Minuten für Sie übrig hatte?

Linguine mit Räucherlachs, meine Spezialität.

Ich bin allergisch gegen Meeresfrüchte.

Dann lasse ich den Lachs weg.

Aber gegen Gluten bin ich auch allergisch.

Ach was, da ist die Divaja wieder.

Es ist eisig in deinem Loch hier.

Aber Mama hat doch immer gesagt, dass du einen Luxus-Geschmack hast.

Willst du nichts mehr?

Nein, ich bin allergisch gegen alles, das...

Also, erzähl mal, was machst du so in Courchevel? Gibst du Skikurse?

Ach nein, du bistja zu alt dazu.

Spielst du den Gigolo für die Russinnen in feinen Luxushotels?

Aber nein, dazu ist erja auch zu alt. Hmm, also was tust du so?

Ich bin hier, um euch alle eure Sorgen abzunehmen.

Hör dir das an, ja, ich habe viele Sorgen!

Und ich spreche gar nicht von den 18Jahren Unterhalt und Geld

für Studiengebühren, die ich mirjetzt holen werde.

Ich glaube, das wird sich ungefähr auf zwei Millionen belaufen.

Ich habe eher an 15 gedacht.

We r?

Was denn? Wartet mal, wovon sprecht ihr überhaupt?

Ich habe dir doch gesagt, dass er kein Konditor ist.

Ich bereite gerade einen großen Coup vor. Für euch.

Und danach gehe ich in den Ruhestand.

Ah verstehe. Und war es das auch, was du Mama erzählt hast,

bevor du abgehauen bist?

Ich warjung, mir klebten die Bullen am Arsch. Ich hatte keine Wahl.

Na gut, aber ich habe eine.

Willst du etwa ohne deine Schuhe abhauen?

Caroline, wenn du jetzt so gehst, riskierst du,

dass wir uns nie wiedersehen.

Carole!

Also, wie ist der Plan?

Also, wie ist der Plan?

Dieser Mann hier heißt Romain Weber.

Und ihn rauben wir aus?

Wenn man so sagen will. Er ist mein Ex-Komplize.

Und hier ist die Stradivari, die ich in San Sebastian gestohlen habe.

Eine Stradivari?

Ja, das ist eine Violine, die ungefähr um 1740 herum von...

Ich weiß von wem. Dank Wikipedia.

Darf ich fortfahren? - Ja.

Dieser Mann ist gefährlich.

Wenn du sie gestohlen hast, wieso hat er sie dann?

Ach sieh an, jetzt interessiert es dich?

Geht's noch gut, ich habe doch wohl das Recht Fragen zu stellen.

Romain hat mich reingelegt und versucht mich umzubringen.

Romain hat die ideale Käuferin für die Violine gefunden:

Julianna van Gaal. Ihr Ehemann war ein Ölmagnat in den Niederlanden.

Julianna hat sein gesamtes Vermögen geerbt.

Um ihre Aktivitäten zu streuen

hat sie fünf Schlösser auf der ganzen Welt gekauft.

Eines davon ist dies hier, Courchevel.

Ach, das ist verrückt, Courchevel ist doch bloß...

Ach was, deine Mama macht sich wohl Sorgen um dich?

Hallo Mama, kann ich später mit dir sprechen?

Deine Ex ist dran, naja eigentlich eine von deinen Exfrauen.

Willst du nicht mit ihr reden?

Nein, hör doch, ich bin im Zug, deswegen. Also gut, ich lege jetzt auf.

Also, Julianna hat einen Sohn.

Tobias, der ist ein kleines Genie an der Geige.

Und zu seinem Geburtstag...

Jetzt sage nicht, dass sie ihm die Stradivari schenken wird.

Genau das, in fünf Tagen.

Julianna wird nur ganz enge Freunde einladen, sie sind alle Multi-Millionäre.

Aufjedem Quadratmeter des Geländes wird es genauso viele

wird es genauso viele Sicherheitsleute geben, wie es Kilos an Kaviar geben wird.

Damit will ich sagen: Um auf diese Party zu kommen...

Ah, aber warte mal, wenn du willst,

kann ich als Frau eines Ölmagnaten durchgehen, kein Problem.

Du meinst als Hure?

Halt den Mund, Quasimodo.

Könnt ihr euch mal zwei Minuten konzentrieren, ja?

Aber das bin nicht ich, sie ist es!

Du bistja so eine aufgeblasene...

Die Gästeliste ist in Juliannas Suite.

Selbst ihr Pressesprecher weiß nicht, wer draufsteht,

nicht bis einige Minuten vor dem Beginn des Abends.

Aber auf welche Weise willst du ihr denn die Geige stehlen?

Ich werde die Geige nicht stehlen.

Ich werde das Geld der Transaktion stehlen,

ich werde das Konto von Romain ausrauben.

Wir werden mit einem Helikopter nach Luxemburg abhauen,

ich habe selbst ein Konto dort.

Wir kassieren, wir überweisen das Geld, das Konto wird geschlossen, das wars.

Und gleichzeitig hast du deine Rache!

Auf keinen Fall, ich vermische niemals meine Gefühle und meine Arbeit.

Die goldene Regel ist: Voraussicht, Vorbereitung, Präzision.

Das hört sich echt clever an, dein Coup.

Wartet mal, da ist noch eine Sache.

Ich werde das Konto von Romain ausrauben, sagst du.

Dir ist schon klar, dass das nicht so einfach ist, oder?

Es ist kompliziert, aber machbar.

Vor allem, wenn du ein Informatikgenie eingestellt hast.

Ah, in Ordnung, dein Kumpel hat dich verraten.

Du bistjetzt ganz auf dich allein gestellt,

und auf einmal erinnerst du dich daran, dass du zwei Töchter hast...

Es ist nicht das, was ihr denkt.

Und wozu bin ich dann dabei?

Ich würde anfangen mit "Hure des ÖImagnaten",

da sind wir bestimmt ganz nah dran. Hört sich gut an.

Wir reden von 15 Millionen Euro. Es ist ja nicht so,

dass die einem in den Schoß fallen, wenn man nur mit dem Finger schnippt.

Nicht anfassen, es geht schon.

Romain hat eine zusätzliche Sicherheitshürde

für den Zugang zu seinem Konto eingebaut,

die Identifikation über die Iris.

Und wie willst du seine Iris kopieren?

Hiermit. Das ist eine hochauflösende Kamera, die in den Rahmen integriert ist.

Ah nein, ich glaube es nicht.

Also, sie soll den Einstein spielen

und ich bin die Barbie, die mit den Lidern klappert?

Du willst von nun an die Zeit nutzen,

aber nur ganz kurz, und nur für Geld, sage ich!

Willkommen in eurem Zimmer.

Machst du dich lustig oder was?

Nein, wieso?

Ich kann auf keinen Fall unten schlafen.

Es tut mir Ieid, aber ich leide an Klaustrophobie.

Du solltest darüber nachdenken, wie du dieses Elendsquartier für uns beheizt.

Dieses Elendsquartier hier, wie du es nennst, hat schusssichere Fenster,

eine sichere Internetverbindung

und wir sind weniger als zwei Stunden von Italien und der Schweiz entfernt.

Klar, aber mit einer Bronchitis bin ich nicht sehr sexy.

Ich werde noch Holz nachlegen.

Sehr gut, und ich gehejetzt schlafen.

Carole, beweg die Füße! Bewege deine Füße!

Carole, schläfst du schon?

Nein.

Warum?

Weil ich Lust habe, Mist zu bauen.

Das ist ein Renoir. Glaubst du, der ist echt?

Nein. Weiß nicht. Was denkst du?

Patrick? Patrick?

Seit wann spionierst du uns nach?

Wie spät ist es denn?

Seit wann spionierst du uns nach?

Bei dem, was du alles über uns weißt,

musst du uns Tag und Nacht nachspioniert haben.

Und das alles kann nicht bis morgen warten, was?

Wolltest du eigentlich nie mit uns reden?

Aber nein, er wollte lieber auf den Hauptgewinn warten!

Also gut, das kann wirklich nicht bis morgen warten.

Was soll ich euch denn sagen?

Ich bin ein Dieb, ein Verräter, ein Lügner, aber ich bin euer Vater.

So ist das eben. Ihr habt eben auf die falsche Zahl gesetzt.

Kann ich jetzt wieder schlafen gehen?Ja?

Ist der echt?

Das hängt davon ab. Was wollt ihr hören?

Oh verdammt. Fred Campana. Antworte, antworte.

Ja?

Gehts dir gut?

Ja. Was machst du in Courchevel?

Kannst du bitte aufhören, meine IP Adresse nachzuverfolgen?

Hast du schon mal was von Privatsphäre gehört oder so?

Naja, du hast mich angerufen.

Ich dachte, du wärest in Genf wegen des Testamentes deines Vaters.

Der Vater, der tot ist, obwohl er nicht tot ist?

Und eigentlich ist er gar nicht tot.

Ah, ja, in Ordnung. Deine Mutter hat dreimal im Büro angerufen.

Sie denkt auch, dass du in Genf bist.

Aber die weiß nicht, dass dein Vater tot ist.

Aberjetzt ist erja doch nicht tot, also ist es nicht so schlimm.

Fred, ich habe einen Auftrag für dich.

Oh?

Gut, aber es ist ein Auftrag ohne Elfen, ohne Zwerge und auch ohne Drachen.

Und auch ohne dich?

Na gut, also an die Arbeit, wir müssen uns bewaffnen.

Mein ernster Freund Fred, hol dir Stärke!

Wie du meinst, Khaleesi!

Wunderbar! Das steht Ihnen sehr gut, umwerfend!

Ja, ich nehme es, ich nehme Sie beim Wort.

Also, Caroline, entschuldige, aber um die Aufmerksamkeit von Romain zu bekommen

musst du nicht unbedingt einen Nerz tragen.

Du unterschätzt mich, ich krieg ihn sowieso.

Ich versuche es mal mit Rot, Schwarz und Elfenbein.

Sehr gut. - Aber...

Ich hole es Ihnen sofort.

Aber das kann doch wohl nicht sein, Sie sind hartnäckiger als eine Filzlaus!

Sie sind die Expertin. Hören Sie, Sie haben vergessen sich zu melden.

Es gibt nichts, was ich Ihnen erzählen könnte.

Er bereitet keinen Coup vor, er wollte uns nur wiedersehen.

Ich will Namen, ich will Daten, ich will Orte.

Hier das Nachthemdchen, Madame.

Wenn Sie mich in den kommenden 24 Stunden nicht anrufen,

setze ich Sie in den nächsten Flieger nach Rom.

Sie sollten das rote nehmen.

Täusche ich mich, oder ist dein Vater doch kein Metzger?

Weißt du, wie wir es machen...

Es ist vollkommen illegal, ja, ich weiß schon.

Und wenn man uns dabei erwischt?

Aber darum geht es ja, wir lassen uns nicht erwischen!

Hallo!

Und wie wars bei dir?

Geht so.

Ha, es war total anstrengend. Und das ist schwer!

Entschuldige mal, wie lange sagst du, soll der Scan dauern?

Eine Minute.

In Ordnung, du willst also sagen, du hast einen Nerz für eine Minute gekauft?

Ha, jetzt fängt das wieder an.

Das ist ein Chinchilla. Naja, das Privileg der Älteren.

Nein, ich bin die Ältere.

Aber ich verstehe, dass du ein bisschen verwirrt bist.

Also Mädels das reicht!

Und was hat dein Equipment da überhaupt gekostet?

Naja, aufjeden Fall viel weniger als deine Luxus-Nutten Klamotten.

Wie redest du denn mit mir? Frankenstein!

Hört auf damit, das ist total ermüdend.

Dieses Material, mein Equipment...

Entschuldige, es muss Pelz sein, ich bin allergisch gegen Mikrofasern.

Entschuldige, aber ich bin allergisch gegen Dummheit, armes Dummerchen, du!

Armes Dummerchen? Aber ihr lebt doch beide noch im 18.Jahrhundert!

Olala, aberjetzt sei ruhig.

Kannst du bitte dieser blöden Gans den Mund verbieten?

Das reicht. Ihr seid jetzt beide ruhig und ihr vertragt euch sofort.

Oder was? Willst du uns etwa den Hintern versohlen?

Sollen wirjetzt die Hosen runterlassen?

Aber, aber. Könnt ihr denn nicht normal reden?

Euch wie Schwestern verhalten?

Halbschwestern! - Halbschwestern!

Was hat er da in seinem Beutel?

Er ist kokett. Er ist sogar sehr kokett.

Er ist eine Tusse!

Gegen ersten Haaransatz.

Für einen noch frischeren Atem. Er strengt sich echt an.

Du solltest es versuchen.

Nein, das stinkt!

Habt ihr eure Uhren abgeglichen?

Aber natürlich.

Madame van Gaal? Madame van Gaal?

Ich bin ein Freund der Senora Della Vega.

Madame Della Vega? Woher kennen Sie sich?

Wir haben beide in Madrid studiert. Ja!

Am Anfang mochten wir uns nicht besonders,

aber eines Tages hat Senora Della Vega...

Es funktioniert. Du schaffst das niemals in zwei Minuten.

Mach dich locker.

Madame van Gaal, Sie haben etwas vergessen.

Ich bin Zauberkünstler, besonders spezialisiert auf close-up Magie

und auf Geburtstagsfeiern von berühmten Leuten.

Aber Sie irren Sich Monsieur Costa, hier gibt es keine Berühmtheiten.

Aber doch, und es gibt ein besonders aufmerksames Publikum.

Ich versichere Ihnen, Sie werden es nicht bereuen.

Aber was, ich bin verrückt.

Okay, ja, es klappt.

Cool! Okay.

Das wird ein unvergesslicher Abend.

Sicherlich, aber nicht Ihretwegen.

Und es braucht auch mehr als ein bisschen Hokuspokus,

damit ich meine Meinung ändere.

Aber wer redet denn von einem kleinen Trick, ich meine einen großen.

Ich habe schon viel zu viel Zeit verschwendet.

Aber Sie haben nicht Ihre Zeit verloren sondern Ihr Collier.

Ich habe nicht übertrieben.

Da, bei Ihrem Sohn. Bravo, wunderbar!

Aber was soll das? Was ist hier los? Hast du was angefasst?

Aber nein, glaub mir. - Das ist nicht möglich.

Du musst was angefasst haben!

Wir werden geschnappt, wir werden geschnappt!

Aber was ist das für ein Scheiß! Verdammt!

Caroline, Caroline, was machst du denn? Beeil dich! Los jetzt!

Na gut, da ist das Bild ja wieder.

Sieht gut aus, alles scheint wieder zu funktionieren.

Ja, sieht so aus.

Scheiße. Nein, oh nein. Oh nein, oh nein.

Nichtjetzt, verdammte Scheiße!

Nein, nein, nein. Ich muss die Tür eintreten! Verdammt! Ha!

Autsch.

Sagen Sie mal, Sie habenja eine Menge Ausdrücke drauf, meine Schöne.

Geht es Ihnen gut?

Da war keine Liste! Das Geheimfach war leer.

Natürlich war es leer. Die Gästeliste ist im Handy vonJulianna.

Was?

Es liegt am Rock.

Nein, es liegt an der Tür.

Ja. Aufjeden Fall bleibe ich nicht hier, um mit Ihnen zu reden.

Weil der Papa es verboten hat?

Also, hast du die Liste?

Es gibt keine Liste. Das war nur ein Testlauf.

Was? Das war ein Test? Was für ein krankes Hirn bist du denn?

Wir hätten sterben können.

Kannst du mir sagen, wo dein Rock ist, Caroline?

Carole. - Dein Rock!

Ich habe ihn ausgezogen.

Nun ja, das reicht, ihr werdet mir da nichts anhängen.

Ich mag keine Röcke, ich mag keine Röcke.

Ich bin schon erwachsen, ich ziehe an, was mir gefällt.

Naja, das haben wir schon bemerkt.

Hört auf, euch den Kopf zu zerbrechen.

Wir sind hier, um uns zu amüsieren, also, entspannt euch!

Guten Abend. Entschuldigen Sie, aber hätten Sie Feuer für mich?

Ach, leider rauche ich nicht.

Schade! - Ja.

23Jahre! - Eher 20.

In den Vereinigten Staaten gälte sie als minderjährig.

Und außerdem könnte es gut sein, dass sie deine Tochter ist.

Na gut, es kannja auch sein,

dass du dein Sperma noch weiter in der Welt verteilt hast. Gibs zu.

Es wäre besser, vorher einen Gentest zu machen.

Oder, oder eine andere Lösung wäre schon,

dass man nur noch mit Frauen seines Alters schläft.

Aber das ist nicht cool.

Erstmal sind die schon faltig, sie tragen Stützstrümpfe,

Hüfthalter, - Haben Hängetitten.

Könnt ihr mich nicht in Ruhe lassen?

Also deine Mutter hatte schon Recht.

Ja. Er Iäuftjedem Rock hinterher.

Nein, das meine ich gar nicht, er ist alles drei: Jäger, Angeber,

Frührentner! - Genau.

Ich werde euch was zeigen: Frührentner.

Also, Ios geht's!

Oh nein, nein!

Ich wollte Sie gerade anrufen!

Sie denken wirklich ich wäre blöd, oder?

Und, haben Sie es doch nicht in Rot genommen?

Rot sieht nuttig aus.

Nicht an Ihnen!

Also los, ich höre.

Er bereitet einen Coup vor.

Was denn?

Er will sich die Stradivari wiederholen.

Die, die in San Sebastian gestohlen wurde.

Normal wenn man es mit einem Kunstliebhaber zu tun hat,

auch wenn er Amateur ist. Und wann will er sie holen?

Das weiß ich noch nicht.

Er ist total verschlossen, wir müssen uns von Tag zu Tag abstimmen.

Von Tag 2 ' Ja_u Tag?

Er ist der sorgfältigste Typ, den ich kenne, und ausserdem der hartnäckigste.

Also, was die Hartnäckigkeit betrifft, stehen Sie ihm in nichts nach.

Machen Sie sich nichts vor. Ihr Vater ist wie ein Sangria.

Er ist vergoldet, er ist gezuckert,

man kann ihn trinken als ob er Milch wäre,

aber dann macht er sie betrunken.

Und wenn man aufwacht, fühlt man sich wie ein Vollidiot, und ganz allein.

Ist alles in Ordnung?

Alles super.

Ich liebe deine Lippen.

Ich stelle mir gerade vor, wie sie sich anfühlen,

wenn du sie auf meine Klitoris drückst.

Aber nein, er ist doch keine deiner Eroberungen aus dem Nachtclub!

Du würdest überrascht sein über meine Nachtclub-Eroberungen.

Am Anfang siezt du ihn, er möchte, dass man ihm schmeichelt.

Na klar, er ist eben ein Mann. Mögen Sie Fußball?

Er hasst Fussball. Er ist kultiviert, vornehm.

Er ist wie ich, vor 2OJahren. Verstehst du, was ich meine?

Nicht wirklich.

Nochmal von vorne.

Kommen Sie oft nach Courchevel?

Das ist zu banal.

Lass mich doch wenigstens mal einen Satz beenden!

Wenn der Scan für mehr als sechs Sekunden unterbrochen wird,

startet EI' automatisch neu.

Er ist dann wieder für eine Minute aktiv.

Es muss unbedingt sein, dass du seine Iris einfängst!

Hast du meine Mutter so verführt? Indem du sie eingefangen hast?

Sie hat erzählt, dass kein anderer Mann

sie so in den Arm genommen hat wie du.

Sie sagte, wenn ein Mann dich so hält, wird er dich nicht verlassen.

Sie war so sicher, dass du zurückkommen würdest.

Sie hat nicht damit aufgehört, Entschuldigungen für dich zu finden.

Am Tag des Brandes, als ich zur Schule gegangen bin,

da hat sie auf dem Sofa gesessen.

Wie jeden Morgen.

Und da haben die Feuerwehrleute sie auch gefunden.

Auf dem Sofa, sie hat nicht mal versucht,

aus dem Appartement herauszukommen.

Bestimmt, weil sie auf dich gewartet hat.

Ich habe mir immer gesagt, dass sie daran gestorben ist...

beim Warten auf dich.

Es tut mir Leid.

Eine Minute, siehst du?

Wenn es mit dir funktioniert, wird es auch mit Romain klappen.

Caroline, ich war nicht dafür gemacht.

Ich kann mir das für mich nicht vorstellen,

ein Haus, eine Frau, Kinder, ein Hund, eine Katze.

Das ist auch nichts für mich.

Ich bin mein ganzes Leben schon allergisch gegen Katzenhaare.

Na siehst du.

Und du hast das auch niemals bereut, also basta.

Es gab nichts zu bereuen,

ich wäre ohnehin ein schrecklicher Vater gewesen.

Naja, es steht fest, dass es einfacher ist,

kleine Mädchen auf Gemälden zu haben.

Das hängt von den kleinen Mädchen ab.

Du hast meine Brille nicht gesehen, oder?

Ah, sag mal, könntest du das Chaos hier mal aufräumen?

Das bin ich gar nicht, sie ist es!

Selber Schuld, du hast sie mit Geschenken zugeschüttet.

Ach, also ich sehe du kommst gut voran.

Bla bla bla. Klar, es geht voran.

Wollt ihr wirklich nicht, dass ich mit euch komme?

Ich könnte Schmiere stehen. Oder Leute ablenken oder was anderes.

Dazu kommt, dass ich seit 24 Stunden kein Tageslicht mehr gesehen habe.

Caroline, wo bleibst du?

Ich bin fertig!

Aha.

Na, guck dir den an, so ein alter Glückspilz.

Die Schlampe. Der Papi da braucht wahrscheinlich

einen Schrittmacher aus Titan mit der da.

Wiederholst du das bitte?

Nein, ist schon gut.

Entschuldigt euch sofort.

Tut mir Ieid.

Sorry, Madame.

Mademoiselle.

He, ja, Mademoiselle.

Also das reichtjetzt, wir haben uns entschuldigt, Monsieur.

Das ist kein Grund!

Tu mir einen Gefallen, heirate niemals solche dämlichenTypen.

Oder was?

Ha.

Caroline,

du bist wunderbar!

Vergiss nicht, wenn es aus dem Ruder läuft,

gießt du ihm das hier ins Glas.

Jetzt sag nicht, du machst dir Sorgen um mich!

Nimm das nicht auf die leichte Schulter.

Aber was ist das denn?

Carole, ich bins, Fred.

Aber was machst du denn hier?

Naja, du hast gesagt, ich soll kommen, also bin ich da.

Ich habe das so niemals gesagt.

Also was, meinst du das ernst? Du warst total verzweifelt.

Und da diese Malware nicht funktioniert hat, habe ich mir gesagt,

dass ich besser ein metamorphes Virus installiere.

Ja, aber das Problem mit den metamorphen Viren ist,

wenn etwas schief geht, kann die Bank uns direkt identifizieren.

Ja, aber hast du eine andere Lösung?

Istja ein bisschen steril bei deinem Vater.

Hier ist es nicht steril, das hier ist ein safe house, schusssichere Fenster,

sichere Internetleitung,

die Schweiz und Italien in weniger als zwei Stunden erreichbar.

Ja, in Ordnung. - Ja, genau.

Also, metamorph oder nicht? Was ist? Du hast weniger als 20 Stunden, oder?

Ja, also los.

Ich mag Herausforderungen.

Ich wussteja gar nicht, dass du einen Bulldozer fahren kannst.

Aber das ist doch kein Bulldozer, das ist ein Schneemobil.

Hast du das gemietet?

Aber nein, ich habs gestohlen.

Es tut mir Leid.

Wackelig auf den Beinen vom Boot?

Ja genau, kommt öfter vor. Schönen Abend noch.

Nein! - Doch!

Aber nein! - Doch!

Ja, ja, bravo, bravo.

Ach, bravo, bravo, bravo.

Bravo.

Naja, aber auch dir: bravo!

Gut, ich muss Papa informieren.

Ja, informiere Pa, naja deinen Pa... deinen Vater.

Willst du nicht, dass ich warte?

Nein, mach dir keine Umstände. Es geht schon.

Also gut, ciao.

Gut, ciao.

Ich muss ihn benachrichtigen. Das ist für unser Projekt.

Fred, es tut mir Ieid, ich kann jetzt gar nicht.

Ja, ist schon klar.

Aber Fred, du bist voll anstrengend. Ich habe dich um nichts gebeten,

ich habe dich nicht gebeten zu kommen.

Ah gut, in Ordnung.

Guten Appetit.

Hmm, danke. Darf ich Ihnen etwas verraten?

Ich konnte einer 16 Meter-Cigale nicht widerstehen.

Ein sehr gutes Segelboot. Aber passen Sie auf,

bei starkem Wind ist sie achtern nicht sehr stabil.

Hm, naja, also umtauschen kann ich siejetzt nicht mehr.

Andererseits hat sie sehr komfortable Kabinen, die besten auf dem Markt.

Darf ich? - Natürlich.

Bitte einen Wodka, Monsieur.

Was tust du hier?

Also, ich freue mich auch sehr, dich zu sehen.

Ich hatte einen sehr anstrengenden Tag.

Und, deine Prinzessin amüsiert sich wirklich gut, was?

Ah, also, zu deiner Information, ich habe den Code geknackt.

"Fingers in the nose." Danke!

Fahr sofort zurück zum Chalet. Wenn man uns hier zusammen sieht...

Bravo Carole. Also, um ganz ehrlich zu sein,

das war nicht so einfach, einen Code in 24-bit zu knacken,

vor allem, da er sich alle 15 Minuten updated.

Ich muss schon sagen, du hast mich erstaunt.

Nein, es ist wahr, du bist eine Heldin!

Hoo, sehr schön, sehr schön.

Es tut mir Leid, Madame. - Nein, entschuldigen Sie.

Es tut mir sehr Leid, Madame. Tausendmal Entschuldigung.

Es tut mir Leid, darf ich mich kurz entschuldigen?

Natürlich.

Sind Sie sicher, dass ich Ihnen nicht helfen kann?

Haben Sie einen schönen Abend.

Es tut mir Leid, ich bin allergisch gegen Champagner.

Ja, gut, das sehe ich. Zu viel Prickeln? Zu viele Emotionen?

Genau.Jetzt muss ich aber unbedingt weg.

Das ist wohl eine Manie bei Ihnen oder? Der Rock, das Glas.

Oh, und alles verschwindet. Könnten Sie mir bitte sagen,

wann das nächste Spektakel stattfindet? Ich wäre gerne dabei.

Ich bin wirklich bestürzt. Und dann habe ich Sie auch noch gestört.

Man darf doch eine schöne Frau nicht warten lassen.

Ja das stimmt, es tut mir Leid.

Wirklich, es tut mir sehr Leid, dass ich Sie habe warten lassen.

Ich komme gleich zurück, okay? Geben Sie mir einen kurzen Moment.

Ja.

Ich weiß nicht, was mich davon abhält, dir meine Hände um den Hals zulegen.

Aber das ist doch nicht mein Fehler, ich schwöre. Es ist...

Du hast dafür gesorgt, dass es schiefgeht, du armes Dummerchen.

Ach ja? Weil es da, wo ich war, nicht so supertoll aussah.

Aber kann das wahr sein, dass du naiv bist, wie ein kleines Mädchen?

Es geht hier nicht um uns, es geht um 15 Millionen.

Ich bin kein kleines Mädchen! - Woher kennst du ihn?

Ich kenne ihn gar nicht. - Du kennst ihn?

Er hat dich wieder erkannt. Woher kennst du ihn?

Ich bin ihm zufällig begegnet, als wir das erste Mal hier waren.

An dem Tag, an dem du deinen tollen Test gemacht hast.

Er ist mir über den Weg gelaufen. Ich schwöre, so war es.

Ist dir klar, dass sie gerade dabei ist, deinen tollen Coup zu versauen?

Ich kann es schaffen.

"Ich kann es schaffen"? Es ist meinJob, es zu schaffen!

Gib ihr die Brille und das GHB.

Nein!

Die Brille und das GHB.

Wenn du das hinkriegst, ziehe ich mir besser einen Schleier auf.

Wenn du das Gefühl hast, es wird nichts,

gibst du ihm 2 Tropfen hiervon in sein Glas,

in 10 Sekunden ist er weg. Enttäusche mich nicht.

Da ist sieja, ich habe mir erlaubt, uns eine Flasche Wein zu bestellen.

Ha, gut, super.

Ja! Weil ich, wenn ich ehrlich bin, sehr kurzsichtig bin.

Also, wenn ich mich aufrecht hinstelle, kann ich nicht mal meine Füße sehen.

Ach, verstehe. Das erklärt es vielleicht.

Genau, deswegen bin ich so ungeschickt, deswegen das alles.

Das ist wie. Das ist wie die Nägel, Sie haben Recht, das hat gar keinen Sinn.

Aber Sie wissen doch wohl, dass das nicht der Fall ist.

Man beurteilt eine Frau doch nicht nach ihren Fingernägeln.

Ach nein?

Genau, man beurteilt nach den Augenbrauen.

Nach den Augenbrauen? - Aberja.

Haben Sie das noch nie bemerkt? Die Augenbrauen geben sehr viel preis.

Zum Beispiel Frauen, die sehr stark gezupfte Augenbrauen haben,

sind im allgemeinen sehr frustriert.

Was erzählt sie ihm da?

Also, Ihre Augenbrauen übrigens...

Oh, sagen Sie: Was sehen Sie, wenn Sie sie genauer betrachten?

Ich sehe eine Augenbraue, offen, ehrlich, gut gepflegt.

Ah ja?

Und dahinter sehe ich ein wenig Wildes.

Ach wirklich? - Ja.

Etwas Wildes, das ist...

Um es genauer zu sagen, Sie haben die Brauen einer Frau mit ehrlichen Augen.

Ah, was Sie nicht sagen!

Das mag ich sehr.

Gut, und Sie, Sie haben die Augenbrauen eines Geparden,

der kurz davor ist, sich auf seine Beute zu stürzen.

Wirklich? - Ja!

Nun, ich erzähle Ihnen genau das, was ich empfinde.

Aber nein, das ist doch nicht wahr!

Also, drehen Sie sich bitte auf keinen Fall um.

Warum nicht?

Da rollt eine riesige Kugel von hinten auf uns zu.

Und wer ist das? - Reden Sie weiter mit mir!

Carole? - Fred.

Nicht auf ihn achten. Sehen Sie mich weiter an.

Bitte, ich bitte Sie, reden Sie weiter...

Wer ist der Typ?

Also, ich dachte, du triffst deinen P...

Ich kann jetzt nicht mit dir reden Fred, verstehst du? Später. Hiernach.

Pass auf, du kleiner Frosch, du siehst eigentlich nicht unverschämt aus.

Aber Mademoiselle hier hat keine Lust dich zu sehen.

Lassen Sie nur, das lohnt sich nicht.

Ich, was? Es lohnt sich nicht, mit mir? Du bist wirklich eine...

Scht, scht, Kermit. Pass auf, welche Worte du wählst. Vertrau mir.

Nein, ich meine, es ist nichts Ernstes.

In Ordnung, Kermit? Also, ein wenig Schweigen steht dir gut, zum Beispiel.

Gibt es hier nicht einen kleinen Teich für dich?

Oder kannst du dich nicht irgendwo vergnügen?

Es ist zum Lachen! Ahahaha, das ist wirklich amüsant.

Gute Nacht!

Monsieur, hören Sie auf damit, hören Sie auf!

Aber du hast sie doch wohl nicht alle beeinander!

Nein, aber das ist doch wohl nicht möglich!

Das fängt doch wohl nicht wieder an. Hört auf!

Was denn, bist du krank?

Genau, das ist es.

Um dieser Art von Szenen aus dem Weg zu gehen, bin ich gegangen.

Was?

Es tut mir Ieid.

Aber komm doch zurück, Caroline.

Was bist du doch empfindlich! Sie ist super-empfindlich oder?

Wie ihre Schwester.

Verdammt!

Einsteigen. Ich empfehle es dringend!

Wohin fahren wir?

Da steht ein Jet nach Rom, der wartet auf Sie.

Ich sage Ihnen, der Bruch wurde abgesagt.

Meine Schwester hat alles verdorben.

Wissen Sie eigentlich, wie viele Männer ich für diesen Coup abgestellt habe?

Wir bekommen den Bank-Code nicht rechtzeitig.

Das ist nicht mein Problem.

Ich schwöre es Ihnen, es ist schief gegangen.

Ich kenne Patrick, er lässt keinen Coup sausen!

Hören Sie mir zu, ich habe alles getan, was Sie von mir wollten, ja?

Und es war eben nicht genug. Also, gehen Sie wieder zurück.

Und machen Sie, dass der Coup stattfindet.

Aber wie soll ich das machen?

Was tun Sie da?

Sie können sich allein durchschlagen.

Aber es ist minus 50 Grad. Wir sind mitten im Nirgendwo.

Das kotzt mich so an!

Meine starrköpfige Augenbraue.

Aber nein, eine Augenbraue, die sich entschuldigen möchte.

Ich komme, um mich zu entschuldigen. Mein Leben ist momentan etwas kompliziert.

Der kleine Mann in Grün, der sich auf der Rodelbahn einen Wirbel ausgerenkt hat.

Glauben Sie nicht, dass Sie etwas Besseres verdienen?

Oh nein, aber doch nicht Sie. Bitte, Sie wissen nichts über mein Leben. Also nein.

Carole Perceval, 32 Jahre,

hochbegabte Informatikerin, die mit ihrer Mutter in Paris lebt.

Vater unbekannt.

Frederic Campana, Fred genannt,

34 Jahre alt, Ihr Kollege.

Wenn man bedenkt, wie er mich verdreschen wollte, denke ich,

dass er davon träumt, sich zu Ihrem Liebhaber upzugraden.

In Ordnung, haben Sie Karteikarten zu allen Ihren Eroberungen?

Warum? Fühlen Sie sich erobert?

Ich glaube, dieser Fred braucht vor allem seine Mama.

Solchen Typen muss man wie der Pest aus dem Weg gehen.

Oder eine Impfung finden.

Aufjeden Fall haben Sie wunderschöne Lippen.

Wissen Sie, ich frage mich, wie es sich wohl anfühlen wird,

wenn Sie sie auf meine Klitoris drücken.

Kommen Sie und probieren Sie es aus.

Ah, ich habe Durst.

In Ordnung. Ich bin gleich zurück.

Tatsächlich, keine Skifahrer, keine Lifte,

kein Stockbett, so liebe ich die Berge.

Man betrachtet den Schnee, aber von weitem.

Das nennt man Luxus. Und man gewöhnt sich sehr schnell daran.

Kann ich mir denken.

Also, hier wo ich bin, sind es 35 Grad,

da, wo Sie sind, bestimmt nur minus 20.

In 30 Sekunden sterben Sie an Unterkühlung.

Sie werden mich wieder beleben.

Auf uns!

Ja, auf uns.

Ich liebe...

Geht's?

Ja.

Also, es ist heiß, nicht wahr?

Das tut gut.

Ja. Du gefällst mir sehr, weißt du?

Meine kleine Prinzessin. Nicht wahr?

Meine kleine Schneeprinzessin. Ja, oh ja.

Geschafft. Mein kleiner Spieler.

Ich mache dir Tee. - Einen Kaffee!

Sie wollen dich auf frischer Tat erwischen!

We r?

Europol. Sie wollen, dass ich dich verrate.

Sonst liefern Sie mich nach Italien aus. Es gibt da einen Haftbefehl gegen mich.

Du hast das doch wohl nicht getan?

Ich habs versucht.

Und was haben wir hier? Die Stradivari!

Wir brauchen keinen Scan mehr. Wir brauchen keinen Coup mehr.

Nichts mehr! Da ist die Stradivari, sie ist es.

Und ja, ich habe sie von Romain geklaut. Aus seinem Zimmer.

Ich habe ihn mit dem GHB betäubt und die Stradivari genommen.

Und hopp, da bin ich.

Ah, aber sie ist Klasse, das war genial.

Hast du den Code für den Koffer?

Den Code? Aber nein, aber die Stradi ist da drin, das ist sicher.

Also müssen wir nur noch den Koffer knacken.

Das ist ein Imsec Koffer,

wenn man den Code falsch eingibt oder versucht,

den Mechanismus zu zerstören,

dann wird eine Ampulle voll Salzsäure freigesetzt.

In zehn Sekunden ist eine ätzende Flüssigkeit frei.

Du kannst dir selbst vorstellen, was Salzsäure mit dem feinen Holz

des 300 Jahre alten Instruments anstellen wird.

Wenn Romain aufwacht und seinen Koffer nicht findet, wird er alles verstehen.

Und was machen wirjetzt?

Wenn er aufwacht, muss er den Eindruck haben, er habe eine Liebesnacht verbracht.

Ach so? Ah ja, und das bedeutet?

Er muss sich geschmeichelt fühlen. Caroline, zieh dich aus.

Ich? - Nein, du, Carole.

Du hast aber Caroline gesagt.

Ich werde mich nicht ausziehen.

SchneH!

In Ordnung, dann dreh dich um.

Bah, ich bin dein Vater.

Ja, ja, oh, es geht schon.

Aber es istja nicht so, als hättest du früher meine Windeln gewechselt.

Aber ich sehe doch nicht hin.

Das wird nicht klappen.

Schmeichel ihm, die Typen lieben das.

Was soll ich ihm sagen? Dass es der Fick des Jahrhunderts war?

Ich habe gesagt "schmeicheln", nicht sich lustig machen über ihn.

Sag ihm... dass er starke Schultern hat,

Schultern, an denen du dich gern festhältst, wenn du kommst.

Hey, ich bin auch hier. Ein bisschen Zurückhaltung.

Sag ihm, dass er dich genau

richtig gestreichelt hat. - Ho, hey.

Genau da, wo du gern gestreichelt wirst.

Das geht aber nicht, dass du solche Sachen sagst. Ich höre euch!

Sag ihm, aber nein, sag das nicht, vergiss es, perfekt.

Du siehst total abgehoben aus.

Ho, ja.

Ich muss gehen. Wenn er aufwacht, sag ihm,

dass derjapanische Whisky schuld war für seine Schläfrigkeit.

Diesejapanische Sorte haut mehr rein als schottischer. Verdammt.

Aber wollt ihr mich ganz allein lassen? Ich bitte euch, geht nicht.

Lächle. Wenn man Angst hat, muss man immer lächeln.

Das beeindruckt den Feind!

Meine kleine Prinzessin, ja, ja.

Meine kleine Prinzessin, äh, vorsichtig.

Hallo? Mama? Es ist überhaupt nicht der richtige Moment.

Nein, ich kannjetzt nicht mit dir sprechen, Mama,

weil ich in einer Konferenz bin.

Es ist 6 Uhr 40? Naja, wir fangen eben früh an.

Gut, hör zu, Mama, ich liege mit einem Mann im Bett, da hast du es.

Mit einem Mann, groß, gut aussehend, mit Muskeln und Schweiß.

Ein Mann einfach. Aber nein, ich gebe ihm nicht den Hörer. Das geht eben nicht.

Und ich schicke dir auch keine Fotos. Gut, bis bald. Egal!

Hey, wie spät ist es?

6 Uhr 40.

Was machen wir hier? Hier auf dem Boden? Ich erinnere mich an nichts.

Ich auch nicht. Und ich habe Kopfschmerzen.

Genau, es ist der Whisky. Japanischer, nicht wahr?

Der haut einen um. Ist viel stärker als schottischer.

Nicht wahr? Schottischer Whisky haut viel weniger rein als japanischer.

Ruhe.

Ja, du hast recht. Wenn man Migräne hat, hallt alles nach im Kopf.

Ja.

Der hat uns umgehauen. Du hast starke Schultern, wirklich.

Wirklich starke Schultern. Man möchte sich unbedingt anlehnen.

Das ist nett.

Aber ich muss gehen.

Nein, heute bist du meine Gefangene.

Ich habe eine Blasenentzündung.

Ah.

Und, ist es gut gelaufen?

Knapp, aber ich glaube, er hat keinerlei Zweifel.

Cool.

So ist das mit den alten Männern.

Eine durchgemachte Nacht und hopp, sie müssen eine Siesta machen.

Du erstaunst mich!

Könnte sein, dass meine Mutter Recht hat.

Er hat etwas ganz Besonderes, dieser Typ.

Wohl wahr. Weißt du was?

Ich denke, du solltest dir einen kleinen Knoten machen,

das würde dir bestimmt super stehen.

Und du siehst gut aus in dieser nachdenklichen Pose mit dem Buch.

So etwa, sieht sehr natürlich aus.

Ah, aber ich bin immer natürlich, weißt du.

Renoir hat eine Mischung aus Ölfarbe und Terpentin benutzt für dieses Gemälde.

Das ergibt diesen Effekt wie bei einer Lasur.

Es ist nicht sein bestes Werk, aber in diesen Farben ist eine Strahlkraft.

Sobald ich das Bild aufhänge, fühle ich mich zu Hause.

Also ist es doch ein Original.

Haben Sie sich eine Erkältung geholt?

Hier ist alles. Wer, wann, wie.

Er will es am Tag nach Tobias' Geburtstag tun?

Ja.

Das ist komisch. Ich hätte es an dem Geburtstag selbst gemacht.

Deshalb ist er Ihnen wohl immer entwischt.

Dann sehen wir uns wohl zum letzten Mal?

Ja.

Das ist schade. Ich habe mich gerade an Sie gewöhnt.

Warum haben Sie das getan?

Um zu sehen, was dabei herauskommt.

Hallo? Ich, ich kann gerade nicht mit dir sprechen.

Ich komme raus, ich komme, einen Moment.

Sie und Eure...

Hm, ich muss los. Mein Vater wird sich schon wundern, wo ich bleibe.

Also istjetzt alles gesagt?

Alles.

Pf, es tut mir Leid.

Carole, seit dreiJahren arbeiten wir zusammen.

Und seit dreiJahren bin ich in dich verliebt.

Oh. Warum hast du das getan?

Ich weiß nicht, ich wollte wissen, was dabei herauskommt.

Und was?

Mann, wer ist das schon wieder?

Ach das, ich wette das ist dein Vater. Oder deine Mutter.

Meine Schwester.

Du hast eine Schwester?

Hallo?

Aber bist du sicher, dass er es ist, dein Bulle?

Ja, und das da ist der Helikopter für morgen.

Und nun?

Und nun? Es gibt nur einen Platz da drin.

So ein Arschloch. Er hat uns von Anfang an belogen!

Aber warum?

Überleg mal 2 Sekunden.

Er war mutterseelenallein, er brauchte Hilfe und niemand hat ihm vertraut.

Also hat er uns gerufen. Aber er wusste genau, dass ich nicht mitmachen würde.

Deswegen hat er die Geschichte mit Guillaume erfunden.

Auf diese Weise musste ich mitmachen.

Aber warum hat er nicht das Gleiche mit mir gemacht?

Weil er sehr genau wusste, dass du zu Hilfe eilen würdest, du Einfaltspinsel.

Und genau das hast du getan!

Das stimmt. Aber ich kann dir sagen, an dem Tag, an dem mir klar wurde,

dass ich den Code nicht knacken würde, wäre ich fast verduftet.

Zum Glück ist Fred gekommen, denn sonst...

Nein? Nein, warte mal, er hat doch wohl nicht Fred angerufen,

das hätte er doch wohl nicht getan?

Eine kleine Textnachricht, die so aussieht, als ob sie von dir kommt,

und die Sache ist gelaufen.

Das hat er mit unseren Müttern gemacht. Und jetzt macht er es mit uns.

Und sobald die 15 Millionen auf seinem Konto sind, wird er verduften.

Falls die 15 Millionen auf seinem Konto ankommen.

Das interessiert mich jetzt...

Meine Damen, meine Herren, wen darf ich melden?

Eduardo Costa.

Danke.

Guten Abend. Verdammt, Mama.

Das machst du besser aus.

Ja, ich weiß. - Sie ist echt bekloppt, deine Mutter.

Ja, gut, sie ist vielleicht ein bisschen bekloppt,

aber unser Coup hier, den haben wir ihr zu verdanken.

Denn mein Talent für Mathe, das habe ich nicht von ihm.

Oh, danke, vielen Dank! Danke.

Genau um Mitternacht, nicht ein bisschen später.

Weißt du, schlussendlich bin ich froh, dass ich mich nicht auch noch von dir

herumkommandieren lassen musste, als ich ein Teenager war.

Du erstaunst mich.

Finde ich auch, meine Lieblinge!

Einen wunderschönen Geburtstag Monsieur van Gaal.

Erlauben Sie mir, meine Assistentin vorzustellen: Katja.

Pusten Sie die Kerzen aus, Monsieur van Gaal. Ah!

Ausserordentlich, wunderbar!

Perfekte Synchronisation, du verblüffst mich.

Papa hat keinen Verdacht, was?

Das ist komisch, zum ersten Mal nennst du ihn Papa.

Ganz genau, er lässt es auf nichts ankommen.

Dafür ist er viel zu arrogant.

Monsieur van Gaal, wollen Sie nicht Ihre Kerzen ausblasen?

Hep, hep, pass auf, du wirst noch betrunken!

Das ist schon irre, wie du es immer schaffst,

immer im Rampenlicht zu stehen, während wir hinter den Kulissen arbeiten.

Ja, man könnte glauben, dass du dich für uns schämst.

Und dann ist es eben tatsächlich so, dass uns nicht immer alles gelingt.

Aber das kommt daher,

dass es uns in unserer Kindheit an Autorität gefehlt hat.

Und wahr ist ausserdem, dass wir kein Vorbild hatten,

eines das streng und gerecht wäre.

Verdammt. Mach schon, mach schon, mach schon!

Und hier! Monsieur van Gaal,

wir wünschen Ihnen alles Gute zum Geburtstag.

Senora...

Er hat Glück, der Kleine. - Danke.

Du warst an unseren Geburtstagen nie da!

Ihr seid unmöglich! - Wir kommen eben nach dir!

Ich sage nicht viel Glück zu dir, das bringt Unglück.

Viel Glück Papa.

Geh los, Carole, alles wird gut.

Du passt gut auf dich auf, ja?

Ich wünsch dir gutes Gelingen. Los jetzt, mit gutem Mut!

Ach du bist es. Was machst du hier?

Hör zu, es tut mir Leid, aber du kommst zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Du wirst mich verachten.

In Ordnung, warum?

Patrick lebt noch.

Woher weißt du das?

Er ist mein Vater.Wenn er erfährt, dass ich bei dir bin, wird er mich umbringen.

Sieh mich an, wo ist er gerade?

Im Hotel.

Komm.

Ich höre.

Er hat es aus dem Auto raus geschafft, und er hat mich kontaktiert.

Verstehe. Was mich wirklich interessiert, warum sagst du mir das genau jetzt?

Als er uns damals verlassen hat, war ich nicht mal geboren.

Aber ich wusste immer, dass er mal zurückkehren würde.

Jedes Weihnachten habe ich nach dem zusätzlichen Geschenk Ausschau gehalten.

Immer, wenn ich einen Abschluss bekam, dachte ich,

er ist irgendwo da unten in der Menge.

Er muss sehr stolz auf mich sein.

Eines Tages war meine Mutter soweit, dass ihr seine Affären egal waren.

Aber ich habe mit 3 oder 4Jahren eines seiner Hemden gefunden

und als Kuschelkissen genommen.

Noch ungefähr 15 Sekunden.

Also stell dir vor, als er wieder da war konnte ich nicht widerstehen.

Deine Geschichte ist sehr bewegend.

Aber ich möchte doch sehr gern wissen, warum du jetzt hier bist.

Heute möchte ich nicht, dass er Erfolg hat.

Es hat gereicht, Carole.

Wie ist sein Plan?

Ich versichere dir, ich hätte es vorgezogen,

wenn sich mein Rock damals nicht in dieser Scheißtür verfangen hätte.

Wie ist sein Plan?

Ich weiß es nicht.

Warte, wenn er merkt, dass ich nicht zurückkomme,

wird er sich denken, dass ich ihn verraten habe.

Carole? Carole? Geht es dir gut? Carole?

Schade, ich hätte dich lieber im Jaccuzzi.

Carole, was geht da vor? Sag es mir! Carole?

Madame van Gaal.

Vladimir Akhmatov, der beste Geigenbauer aus Sankt Petersburg.

Sie vertrauen mir nicht?

Auf keinen Fall!

Bitte sehr.

Und wenn er mich in seinem Schlafzimmer angebunden hätte?

Dann hätte ich das Fenster zum Schlafzimmer aufgebrochen.

Das ist gut, ja. Er hat mich fast erwürgt.

Er hat es aber nicht getan.

Schnell. Du bist dir deiner zu sicher.

Genau das hat deine Mutter auch immer gesagt.

Wunderbar!

Schnell, schnell, schnell, schnell rein, kommt her.

Und bravo, das mit dem Hemd war Klasse. Du hast mich beeindruckt!

Ich hatte eine gute Lehrerin.

15 Uhr 47. Ihr habt 10 Minuten.

Sobald das Geld auf dem Konto ist, haut ihr von hier ab

und wir treffen uns am vereinbarten Treffpunkt.

Ich bin stolz auf euch. Wir sind ein gutes Team.

Bis gleich, Papa.

Hast du das gehört?

Er ist bis oben hin voll Scheiße.

Du wirst ein Fenster der UBS Bank auf deinem Bildschirm sehen.

Das da ist Romain, der sich gerade in sein Konto einloggt.

Soll ich die Iris eingeben? - Warte.

Jetzt.

Ja!

Die Überweisung ist vorbereitet.

Okay.

Auf meiner Seite ist alles perfekt.

Das Geld ist jetzt auf Romains Konto.

Nicht für lange.

Bist du sicher, dass du das tun willst? Er ist immerhin unser Vater.

So sicher war ich mir noch nie mit etwas.

Okay.

Auf unserem Konto in Jersey sindjetzt 15 Millionen.

Und auf dem von Papa?

Nichts.

Wuhu. Wir sind Millionärinnen! Wir hauen ab.

Sie werden mich entschuldigen, meine Gäste warten.

Sie können sich auf meine Kosten an der Bar vergnügen.

Der arme kleine Trauer-Papi.

Wenn er mit seinem beschissenen Helikopter nach Luxemburg fliegt,

wird er so enttäuscht sein.

Na, das passt dir ja wie angegossen.

Findest du? - Aberja!

Nicht so gut wie dir! - Komm schon, beeil dich.

Nichts ist zu schön für dich, mein Liebling.

Danke, ich kann es nicht glauben, danke Mama.

Aber warum braucht dieser Aufzug so lange?

Verdammt! - Was?

Deine Schuhe.

Verdammt.

Entschuldigen Sie. Ich sagte: Bitte!

Beeil dich!

Komm zurück, nicht rennen, meine Prinzessin!

Entschuldigung! - Abschließen!

Oh Donnerwetter!

Ob du es glaubst oder nicht: ich mag dich sehr, Patrick.

Aber die Regeln des Marktes erfordern deinen Tod!

Danke! Danke!

Geht es?

Er hat einen sehr harten Schädel, der Mistkerl.

Beeil dich, wir müssen abhauen! Los jetzt.

Wartet auf mich! Die lernen es nie!

Danke. Aber sieh, in seinem Helikopter ist tatsächlich genug Platz.

Das kann uns scheißegal sein.

Wenn nicht auf diese Weise, würde er uns auf eine andere Weise übers Ohr hauen.

Wovon redet ihr da?

Mach dir keine Mühe, wir wissen alles. Guillaume, Europol, Fred, die Sms.

Du hast uns von Anfang an belogen. - Beeil dich!

Guillaume und Fred, das war, damit ich sicher sein kann,

dass ihr bleibt und das Geld war von Anfang an für euch bestimmt.

Ach ja? - Aberja.

Hör nicht auf ihn!

Aber ich liebe euch!

Ihr wollt doch wohl nicht ohne mich fahren?

In zwei Stunden sind wir in Luxemburg,

wir heben die 15 Millionen Euro nach und nach in kleinen Beträgen ab.

Wir haben es geschafft! Wir haben es geschafft!

Es wird keine kleinen Abhebungen geben, Papa.

Warum nicht?

Wie vereinbart haben wir das Konto von Romain leer geräumt.

Aber anschließend haben wir das Geld auf ein anderes Konto überwiesen.

Welches Konto?

Ein anderes Konto, es gehört uns. In Luxemburg ist nichts mehr.

Das habt Ihr doch nicht wirklich getan?

Doch, haben wir. Voraussicht.

Vorbereitung.

Präzision. - Präzision.

Das habt ihr getan? Ihr habt mich hinters Licht geführt?

Ja!

Ihr seid verrückt!

Ja, genau, es liegt in unseren Genen.

Das nächste Gemälde finden wir auf dieser Seite, bitte folgen sie mir.

Was Sie hier sehen, ist ein weiteres Meisterwerk des bekannten Claude Monet:

Eis auf der Seine bei Bougival.

Das ist super.

Das ist schön.

Ha! Da sind sie ja endlich, meine Lieblinge.

Supefl

Das ist schön.

Der würde über unserem Kamin super aussehen, nicht wahr?

Wirklich! - Stimmt.

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