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Hallo. Hier spricht Edgar Wallace.
Ja? - "Miss Margaret Reedle, bitte."
Ja? Wer spricht dort? - Hallo? Miss Reedle?
Dies wird Ihre letzte ruhige Nacht.
"Was soll der Unsinn?" - Ihr Schicksal ist besiegelt.
"Morgen schon, übermorgen. Ihre Frist ist kurz."
Was reden Sie da? - "Sie werden es erleben."
"Oder auch nicht mehr."
Was war denn das? - Ein Verrückter.
Aber er hat meinen Namen genannt. Was hat denn das zu bedeuten?
Er macht sich einen Spaß draus, nachts Leute zu erschrecken.
* Zugsignal *
* sanfte Musik *
Margaret, du musst dich beeilen. * Es klingelt. *
Ein Expressbrief für dich. - Wahrscheinlich von der Gräfin.
Die Gräfin Moron erhielt mit Vergnügen die Nachricht,
dass Miss Reedle am 17. des Monats als Privatsekretärin eintritt.
Sie erwartet Sie zur Vorstellung. Ich bin ja so glücklich!
Ich muss mir eine neue Mitbewohnerin suchen.
Die Letzte vor dir schnarchte.
Das kannst du aber von mir nicht behaupten.
Ich beneide dich. Du kommst in die große Welt,
lernst bei der Gräfin vornehme Leute kennen,
machst vielleicht 'ne gute Partie. Prinz heiratet Mannequin!
Aber ich gönne es dir.
* Das Telefon klingelt. * Lass es klingeln.
Aber vielleicht ist es was Wichtiges.
Ja, bitte?- "Endlich! Warum dauert das so lange?"
Da ist er wieder. Dieselbe Stimme.
"Hallo, hören Sie? Warum antworten Sie nicht, Miss Reedle?"
"Ihre Minuten sind gezählt. Bald sind Sie nicht mehr am Leben."
Was will dieser Kerl bloß von mir? - Ein Verrückter. Hör nicht drauf.
Miss Reedle? Haben Sie verstanden, was ich gesagt habe?
Es ist aus mit Ihnen. Aus.
Eher als Sie glauben. Heute schon.
* Telefon *
Das kann einem auf die Nerven gehen. - Reg dich nicht auf, vergiss es.
* Das Telefon läutet weiter. *
Gar nicht rangehen. - Was sagte er? Bald bin ich tot?
Bald lebst du auf einem Schloss und ich immer noch hinter der Kasse.
Na ja, also bis heut Abend, tschüss. - Wiedersehen, Margaret.
Vorsicht.
Seid ihr wahnsinnig geworden?
Da muss jemand das Halteseil gelöst haben. Schweinerei.
Beinah. Ist gerade noch mal gut gegangen.
Ich danke Ihnen. - Kann ich Ihnen helfen?
Sie mit dem Wagen ins Büro bringen? Ich bin Michael Dorn.
Morgen! Der Chef hat schon zweimal nach Ihnen gefragt.
* Sie klopft an. * Bitte!
Entschuldigen Sie meine Verspätung. - Guten Morgen, Miss Reedle.
Ich habe einen Auftrag für Sie. Fahren Sie nach Telsbury.
* Das Telefon klingelt. * Ja? Shaddle.
Um vier Uhr? Augenblick.
Ja, das geht. Ich notiere.
Was haben Sie? Ist Ihnen nicht gut? - Doch, Mr Shaddle.
Bitte setzen Sie sich. - Nein, danke, ich bin in Ordnung.
Aber wenn Sie sich nicht wohlfühlen? - Doch, ich kann fahren.
Nehmen Sie den Wagen und melden Sie sich bei der Gefängnisdirektion.
Lassen Sie sich von der Strafgefangenen Mary Pinder
diese Vollmacht unterschreiben.
Augenblick noch, Miss Reedle.
Am Montag werden Sie mich also verlassen?- Ja!
Wenn ich Ihnen das Gleiche zahle, was Sie bei der Gräfin bekommen,
könnten Sie sich dann entschließen, doch bei mir zu bleiben?
Mr Shaddle ... - Oder sind Sie fest entschlossen?
Ich habe der Gräfin fest zugesagt. - Es war auch nur eine Frage.
Danke! Es ist gut, fahren Sie.
Das ist also Ihr letzter Auftrag.
* dramatische Musik *
Diesmal haben Sie sicher keine Lust, mich zu begleiten.
Ich muss ins Gefängnis. - Hoffentlich nicht lange.
In welches denn? - Telsbury, Frauengefängnis.
Miss Reedle! Kommen Sie raus, schnell! Los, weg!
Miss Reedle, um Himmels willen, sind Sie verletzt?
Ich bringe Sie ins Büro. Ist Ihnen wirklich nichts geschehen?- Nein.
Sie sollten die Polizei verständigen.
Wozu Polizei? Ich will kein Aufsehen.
Es wurde ja niemandem geschadet.
Lassen Sie mich los, ich kann allein gehen!
Lassen Sie mich los.
Ich helfe Ihnen, noch mal auszubrechen.
Ich habe nur Ärger Ihretwegen.
Herr Doktor, ich hab's geschafft! Sie ist in die Luft geflogen!
Sperren Sie ihn ein, er hat einen Anfall!
- Nein, nicht einsperren.
Ich habe Ihnen den Beweis gegeben. Ich bin gesund.
Ich bin doch völlig gesund.
Ich musste es doch tun. Ich musste es doch tun ...
* Er stöhnt. *
* Er schreit. *
* Er jammert unverständlich. *
* Er schluchzt. *
Ich musste es doch tun!
Ich musste es ... doch tun!
Ich musste ihm den Beweis geben, dass ich gesund bin.
Ich musste ... es doch tun.
Lassen Sie mich mit ihm allein.
Pinder!
Zum Direktor!
Man sieht's Ihnen an, dass Sie nicht gern hierherkommen.
Es ist heute das letzte Mal. Ich kündige bei Mr Shaddle.
Mrs Pinder, das ist Miss Reedle, die Sekretärin von Mr Shaddle.
Es handelt sich um eine Vollmacht, die er für Ihre Entlassung benötigt.
Bitte, wie war Ihr Name?
Reedle, Margaret Reedle.
Margaret ... Lois Reedle?
Ja! Woher wissen Sie meine beiden Vornamen?
Mr Shaddle nannte Ihren Namen.
Er sagte, dass Sie mit den Papieren kommen würden.
Bitte.
Hier unten.
Vielen Dank.
Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen. - Tja.
Die Anweisung für Ihre Entlassung habe ich schon hier. - Kommen Sie!
Wiedersehen, Miss Reedle!
Wiedersehen.
Warum ist diese Frau hier? - Mary Pinder ist eine Giftmörderin!
Eine Giftmörderin? Kaum zu glauben!
Ja, kaum zu glauben.
Das Urteil lautete sogar auf Todesstrafe.
Nur weil sie ein Kind erwartete, bekam sie Kerkerhaft.
Sie sieht nicht wie eine Giftmörderin aus.
Wenn Sie der Fall interessiert, Mr Shaddle hat ja noch die Akten.
Er hat sie verteidigt.
Ist was? - Nein, nein.
Es bedrückt mich nur immer sehr, wenn ich diese Frauen sehe.
Nach Hause? - Bitte, Mr Dorn!
Sagen Sie Mike. Meine Freunde nennen mich so.
Ja, Mike.
Also, leben Sie wohl, Miss Reedle!
Darf ich Sie wiedersehen? - Wenn Sie wollen.
Dann auf bald!
* sanfte Jazz-Musik *
Wer war denn das? Der sieht großartig aus.
Wo hast du den denn kennengelernt? Was ist denn?
Ich hab 'n furchtbaren Tag hinter mir.
Wenn du wüsstet, was alles passiert ist. Was ist das?
Da steht nur: Für Miss Reedle von einem stillen Verehrer.
Wer hat's denn abgegeben? - Keine Ahnung. Das lag schon da.
Vermutlich durchs Fenster geworfen. * Telefon *
Ja, bitte?
"Miss Reedle, sind Sie es?"
War es wieder er? - Nein, es war falsch verbunden.
Erzähl nichts. Ich hab's gehört. Es war dieselbe Stimme.
Ich hab nicht auf sein Gerede gehört.
Lebt Miss Reedle noch? Hören Sie mich? Ich bin es wieder, die Stimme!
Sagen Sie, ist sie tot?
Lassen Sie mich, ich muss Gewissheit haben.
Ich muss wissen, ob sie noch lebt. - Ich werde Ihnen helfen! Ausrücken!
Diesmal habe ich dich erwischt.
Ich halte das nicht mehr aus. Unheimliches kommt auf mich zu.
Irgendetwas Unfassbares. - Bei Gräfin Moron bist du sicher.
Da hast du vielleicht recht. - Ich lasse das Telefon überwachen,
und wenn ich den Kerl erwische, dreh ich ihm den Hals um.
* spannende Musik *
* nervenzerfetzende Musik *
* Sie schreit. *
Was ist denn los, Margaret? - Ein Mann war hier, an meinem Bett.
Das hast du geträumt. - Ich hab nicht geträumt. Hör doch.
* Ein Auto fährt weg. *
Da ist doch gar nichts zu sehen. - Es war Mike Dorn. Ich irre nicht.
Wer ist denn Dorn? - Er hat mich doch heimgefahren.
Ich hab sein Gesicht kurz gesehen. - Das bildest du dir doch ein.
Du bist sowieso durcheinander. - Ich hab ihn genau erkannt.
Was bedeutet das alles? - Nun überleg doch mal.
Erst schickt er Pralinen und jetzt soll er plötzlich nachts hier sein?
Lizzy! - Ja?
Die Pralinen sind weg! - Wo hast du sie denn hingelegt?
Na, hier.
Blausäure, Zyanwasserstoff. Reicht, um 10 Personen zu vergiften.
Vielen Dank! - Ich beneide Sie nicht, Mike.
* sanfte Musik *
Guten Morgen, Mr Shaddle!
Selwyn, steig runter! Es schickt sich nicht für Lord Moron,
niedrige Arbeiten zu verrichten.
Miss Reedle? - Ja! Guten Tag.
Guten Tag. - Gräfin.
Das ist mein Sohn Selwyn. Miss Reedle.
Sehr erfreut. Meine Mutter hat einen guten Geschmack beim Personal.
Addams, bitte bringen Sie Erfrischungen.
Mr Chesney Praye, Miss Reedle.
Sie ist meine neue Sekretärin, Sie werden sie häufig sehen.
Mr Praye ist mein Finanzberater, so wie Mr Shaddle mein Anwalt ist.
Die Leiter muss weg! Bitte. - Danke schön!
Dieser Junge. Dabei ist er sehr begabt. Ein halber Elektriker.
Den ganzen Tag experimentiert er, und sogar mit Erfolg.
Treten Sie Ihre Stellung sofort an?
Erst nächste Woche. Wir sind heute nur zum Antrittsbesuch hier.
Selwyn, setz dich. - Danke.
Waren Sie Schauspielerin? - Nein.
Ich dachte. Ihre Haltung, Ihre Stimme ...
Das ist kein anständiger Beruf. - Ich würde gern zur Bühne gehen!
Die Nacht hat ihre Kerzen ausgebrannt,
der muntre Tag erklimmt die dunst'gen Höh'n.
Nur Eile rettet mich, Verzug ist Tod!
Was soll Miss Reedle von dir denken?
Lass das. Du weißt genau, dass du nie zur Bühne gehen wirst.
Der Romeo ist nichts für Sie. - Schon mein Großvater sagte ...
Addams, mein Butler. Ich hoffe, Sie werden sich wohl fühlen.
Sie haben keine Pflichten, die eine Dame nicht erfüllen könnte.
Bringen Sie die Dame nach oben und zeigen sie ihr das Zimmer.
Sehr wohl, Mylady! Darf ich bitten? - Was sagst du dazu, Chesney?
Shaddle hat tatsächlich versucht, mir Miss Reedle noch auszuspannen.
Ich hielt ihn immer für einen Ehrenmann.
Was ich von Ihnen nicht behaupten kann.
Ihr übertrefft euch mal wieder in Komplimenten!
* düstere Musik *
Bitte.
Guten Tag! - Guten Tag!
Ich heiße Margaret Reedle! - Felicitas, aber sie sagt Mary.
Ein Tick von der Gräfin. Haben Sie den Butler gesehen?
Haben Sie den Butler gesehen? - Ja. Gefällt er Ihnen?
Ich weiß nicht recht. - Überall steckt er seine Nase rein.
Warum vertraut die Gräfin ihm das Haus an?
Haben Sie seine Hände gesehen? - Nein.
Die Gräfin sitzt einer Gruppe vor, die sich um Vorbestrafte kümmert.
War er früher im Gefängnis? - Bestimmt. So was erkenne ich.
Hier, probieren Sie mal! Ich besorge Ihnen einen Kranz.
Was sollen diese Scherze?
Miss Reedle sollte heute Nacht vergiftet werden!
Nicht so laut. Sie ist nebenan.
Was sagen Sie? Man wollte sie vergiften?- Ja!
Unmöglich! - Doch!
Wer? - Wer, wer? Sagen Sie es mir!
Ich? - Ja, Sie.
Wieso ich?
Seit gestern sind 3 Mordanschläge auf Miss Reedle verübt worden.
Ich übernehme keine Verantwortung, wenn Sie nicht die Wahrheit sagen!
Ich habe Ihnen alles gesagt.
Sie haben mich beauftragt, das Mädchen zu überwachen.
Sagen Sie mir, wer ihr nach dem Leben trachtet.
Wenn ich das wüsste, brauchte ich Sie nicht, Mike Dorn.
Warum entließen Sie sie? - Es war ihr Wunsch.
Bei Gräfin Moron hat sie es gut. - Vorausgesetzt, dass sie noch lebt.
"Die einzige Entlastungszeugin: Nachbarin Reedle.
Wird ihre Aussage die erdrückenden Indizien entkräften?"
Meine Mutter Entlastungszeugin?
'n Abend, Miss Reedle. So spät noch im Büro?
Mike. Ich erwarte eine Erklärung von Ihnen.
Was machen Sie nachts in meinem Zimmer?
Ich? Wie kommen Sie darauf? - Ich habe Sie erkannt.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, aber ich begreife Ihr Verhalten nicht.
Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass das nicht wieder passiert.
Mike, im Ernst. Warum haben Sie die Bonbonniere genommen?
Margaret, bitte vertrauen Sie mir.
Und versprechen Sie mir v. a., dass Sie nachts alles verriegeln.
Verriegeln? - Ja, wo Sie auch sind.
Übrigens, wann treten Sie Ihre Stellung bei Gräfin Moron an?
Am Montag.
Danke, Margaret. Wiedersehen. - Auf Wiedersehen, Mr Dorn.
* Das Telefon klingelt. *
Ja, bitte? Hallo, wer ist denn dort?
"Ich bin es!" - Was ist? Was wollen Sie?
Miss Reedle. Ich muss Ihnen etwas Wichtiges mitteilen.
Das kann ich Ihnen am Telefon nicht sagen, nur persönlich.
Ja, aber ich kann doch nicht mitten in der Nacht ...
"Ja, Miss Reedle, sofort! Es eilt!"
Sagen Sie mal, Sie Komiker, warum kommen Sie nicht einfach zu mir?
"Sie kränken mich." - Wieso?
"Weil Sie kein Vertrauen haben. Man darf uns nicht zusammen sehen."
Wo sind Sie?
Nicht weit von Ihrem Haus am Jefferson Park.
Ich erwarte Sie da an der Sonnenuhr.
* spannende Musik *
* Sie schreit laut. *
* sehr flotte Musik *
* lauter Schrei *
Lizzy! - Ach, du bist es!
Ich dachte, weil Licht war ... Sag mal, wie siehst du denn aus?
Ich wär beinahe überfahren worden. - Von wem?
Ich weiß es nicht. - Du, ich hab ihn gesehen.
Du hast ihn gesehen?
Es war schrecklich, als er mich würgte.
Margaret.
Komm.
Ich halt das nicht mehr aus.
Ich bleib nicht länger hier.
Morgen geh ich zur Gräfin Moron. - Ja. Das wird das Beste sein.
Warum passiert mir das nur alles?
Lizzy, sag doch, warum?
Ich hab doch keinem Menschen was getan.
Die Prozessakte der Mary Pinder.
Vielleicht liegt hier das Geheimnis.
Du, guck doch mal.
"Die Todesstrafe der Mary Pinder wurde in 20 Jahre Haft umgewandelt,
da Mrs Pinder jung verheiratet war und ein Baby bekam.
Das Kind ...
Das Kind Margaret Lois wurde von der Zeugin Reedle adoptiert."
Mrs Reedle? Das ist doch aber deine Mutter.
Ja, verstehst du denn nicht? Margaret Lois.
Ich bin dieses Kind.
Ich bin die Tochter der Mary Pinder.
Mrs Reedle war meine Adoptivmutter.
Die Tochter einer Mörderin?
Das ist ja entsetzlich.
Nein. Das glaube ich nicht.
Das glaub ich nicht, dass sie das getan haben soll.
Chesney Praye, Brite, geboren 10.06.08 in Southampton.
Betrug, 11 Monate Gefängnis. Rückfällig.
Urkundenfälschung, 4 Jahre und 2 Monate Knast.
Heiratsschwindel, Freispruch mangels Beweis.
Das sind bestimmt nicht die einzigen krummen Dinger.
Was ist mit ihm? - Das möchte ich auch gern wissen.
Er verkehrt auf Schloss Cornerflett. Seltsamerweise.
Post, Mylady. Ihre Unterschriften, bitte.- Gerne.
Oh. Einen Brief möchte ich Ihnen noch diktieren.- Ja, gerne.
Also schreiben Sie ...
An die Direktion des Frauengefängnisses Telsbury.
Sehr geehrter Direktor Duffon. Ihre Liste der Strafgefangenen
habe ich vom Komitee des Vereins zur Betreuung Vorbestrafter erhalten.
Wir tragen für die Einordnung der Frauen in Arbeitsverhältnisse Sorge.
Für die erste Zeit stellt die Organisation Humanitas
Geld und Kleidung zur Verfügung.
Die Namen der 4 Frauen, die entlassen werden, sind:
Audry Miller, Ann Hurley ...
Warum schreiben Sie nicht, Miss Reedle?
Verzeihung. - Audry Miller, Ann Hurley.
Hurley schreibt sich H-U-R-L-E-Y, Elizabeth Wright und Mary Pinder.
Wir bitten Sie, den Entlassungstermin möglichst ...
Was haben Sie? - Verzeihung, der letzte Name?
Mary Pinder.
Fehlt Ihnen etwas?
Sie können mir ruhig alles sagen.
Nein, danke, - Also schreiben Sie weiter.
Im Fall Pinder, über deren gute Führung Sie mir berichtet haben,
möchte ich etwas Besonderes tun. Ich bin bereit,
sie, Klammer, ähnlich wie Addams als Butler, Klammer zu,
als Hausdame in meine Dienste zu übernehmen.
Nanu, Selwyn, was hast du vor? Wo willst du hin?
Ins Theater, Mutter. Hamlet! - Ohne meine Erlaubnis?
Mein Reisegut ist eingeschifft. Leb wohl! Schwester,
wenn die Winde günstig sind ... - So hör schon endlich auf, Selwyn.
Dr. Tappatt hat doch gesagt, du musst auf deine Gesundheit achten.
Ich lass mir von diesem betrunkenen, irren Doktor nichts vorschreiben.
Glaub nur nicht, dass ich mich vor diesem Kerl fürchte.
Geh auf dein Zimmer und beschäftige dich mit deinen Experimenten.
Tut mir leid, dass Sie Zeugin dieser Szene geworden sind.
Aber sobald die Rede aufs Theater kommt, ist er nicht mehr normal.
Schon Großvater hat immer ...
Ich kann dir nicht alle Wünsche erfüllen.
Ich befolge streng die Anordnungen, die für deine Gesundheit nötig sind.
Sel ... - Lass ihn! Er beruhigt sich wieder.
Du siehst heute wieder aus ... Bezaubernd.
Streng dich nicht an, aber nichtsdestotrotz, danke schön.
Addams, ich verlasse mich auf Sie.
Mein Sohn darf das Haus nicht verlassen.
Sehr wohl, Mylady.
Lizzy! Gut, dass du gleich gekommen bist.
Komm, wir gehen zu mir rauf. Ich habe dir viel zu erzählen.
Alles hat sich zum Guten gewendet.
Die Gräfin muss sehr nett sein,
sonst hätte sie dir nicht gestattet, mich so bald einzuladen.
Je später der Abend, je schöner die Gäste.
Darf ich bekannt machen? Lord Moron, meine Freundin Lizzy Smith.
Herzlich willkommen. Darf ich die Damen vielleicht herumführen?
Nein, danke! - Ja, bitte!
Pardon, muss ich "Ihre Lordschaft" oder "Eure Hoheit" sagen?
Reizend! Sagen Sie Selly! - Selly?
So nennen mich Freunde. - Bemühen Sie sich nicht.
Es ist mir ein Vergnügen!
Der Stammbaum der Morons reicht zurück bis ins 14. Jh.
Das ist die russische Prinzessin Daschkow,
die mein Großvater heiratete. Er sagte damals ...
Das eignet sich nicht für die Ohren junger Damen.
Der Earl of Moron, mein Vater. Er ist in Indien gefallen.
Na, der ist aber hübsch! - Finden Sie? Das ist William,
mein verstorbener Onkel. Wollen Sie auch die Waffensammlung sehen?
Danke. Wir haben uns viel zu erzählen.- Ich verstehe.
Ein anderes Mal vielleicht. Ich wünsche einen schönen Abend.
Danke schön. - Guten Abend.
Wenn wir uns wiedersehen, werden wir lächeln. Cäsar, 3. Akt.
* spannende Musik *
Hier wären wir.
Hübsch. Du hast das große Los gezogen.
* Poltern *
Was war das? - Nur die Tür.
Komm, setz dich. - Schieß los.
Stell dir vor, ein solcher Zufall.
Die Gräfin nimmt meine Mutter als Hausdame auf.
Ich fasse es nicht. Meine Mutter wird hier mit mir leben.
Kannst du dir vorstellen, wie es mir geht?
Woher weiß sie, dass ... - Ich habe es ihr nicht gesagt.
Und ich glaube nicht, dass sie das getan hat.
Wenn du sie sehen ...
* Strom knistert. *
Sag mal, hat dieser Kerl wieder angerufen?
Seit du weg bist, nicht mehr. Hab mich auch gewundert.
Ich bin froh, dass das alles vorbei ist.
Kannst du auch. Hier hast du es herrlich.
Ich dachte immer, solche Stellungen bei Gräfinnen
auf einem Schloss gibt es nur in Romanen.
* spannende Musik *
Ach, eine herrliche ...
Ah!
Margaret! - Hilfe!
* unverständliches Geschrei *
Hilfe!
Margaret, halt dich fest! Ich hole Hilfe.
* Margaret stöhnt. *
Margaret!
Ah!
Das war aber in letzter Sekunde. - Was ist los?
Miss Reedle wär beinah abgestürzt. - Was?
Ich kann das gar nicht sehen. Das war ja fast ein Unglück.
Sie hing an dem Balken. Der Butler hat sie gerettet.
Das ist ja entsetzlich.
Armes Kind. Ich bin ganz außer mir. Wie konnte das geschehen?
Der Balkon ist baufällig, Mylady. - Natürlich.
Deshalb war abgeschlossen, und der Schlüssel wurde entfernt.
Wer hat den Schlüssel in die Tür gesteckt?
Ich wünsche Auskunft.
Wer sind Sie? - Das ist Miss Smith.
Eine Freundin von Miss Reedle. - Wo warst zu, als es geschah?
In meinem Zimmer. Ich hörte Lärm und lief gleich rauf.
Irgendwer muss doch den Schlüssel reingesteckt haben. Wer?
Niemand?
Antwort!
Addams?
Mr Addams kam zur rechten Zeit, Mylady.
Was haben Sie zu dieser Zeit in der obersten Etage zu tun?
Wäre er nicht gewesen, wär ich jetzt tot. - Stimmt.
Wäre er nicht gewesen, wären Sie nie in Gefahr gewesen.
Addams. Haben Sie den Schlüssel in die Balkontür gesteckt?
Nein, Mylady.
Dahinter steckt mehr, als ich zu vermuten wage.
Miss Reedle, Sie bleiben nicht in diesem Zimmer.
Selwyn. - Mutter?
Du bist so nett, dein Zimmer zur Verfügung zu stellen. - Ich?
Ja, natürlich.
Ich habe nichts dagegen, dass Ihre Freundin heute Nacht hierbleibt.
Ich? Ja, ich weiß nicht, aber wenn Margaret es wünscht ...
Also, ich möchte sagen ...
Was?
Nichts weiter.
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie leid mir das tut.
Wie schrecklich das alles für mich ist.
Ich kann niemandem hier im Haus trauen.
Sie müssen bei mir bleiben.
Hören Sie? Ich habe Angst.
Angst? - Angst.
Angst!
* Er klopft an. *
* spannende Musik *
Versprechen Sie, dass Sie nachts stets Fenster und Türen abriegeln.
Überall, wo Sie sind.
Was hast du gesagt?
Das hat Mike Dorn gesagt, als wir uns zuletzt sahen.
Hilf mir. - Du willst die Tür verrammeln?
* Jemand klopft. *
Ja? - Schlafen Sie schon?
Wer ist denn da? - Ich bin es. Bitte machen Sie auf.
Ich habe etwas vergessen.
Es ist der junge Lord.
Was haben Sie vergessen? - Kann ich nicht reinkommen?
Das ist leider unmöglich.
Ich weiß nicht, wie ich Ihnen helfen soll ... - Schon gut.
Erschrecken Sie nicht, wenn Ihnen etwas wunderlich erscheinen sollte.
Sagen Sie der Gräfin nichts. Gute Nacht. - Gute Nacht.
Was wollte er denn? - Keine Ahnung!
Kann ich Ihnen helfen, Mylord? - Nein, danke, ist schon gut.
(Gräfin:) Komm her, setz dich doch. Hier, neben mich.
Ach, ich bin nervös und bedrückt. - (Praye:) Vertrau mir.
Das muss ich wohl, aber die Sache mit Selwyn quält mich. - Ach was!
(Gräfin:) Er weiß mehr, als ich für möglich hielt.
* Knall *
Was war das? - Ein Schuss.
(Payne:) Möchtest du Sekt? - Ja.
Hörst du? - Was für ein unheimliches Schloss.
Die Neue ist im Haus. - Miss Reedle?
Ich muss sie unbedingt sprechen. - Das wird schwer sein.
* Eine Tür fällt zu. * Weißt du, wer da spricht?
Wer? - Mike Dorn.
Wie soll der herkommen mitten in der Nacht?
Er ist hier und will mich sprechen.
Ein Lautsprecher.
Eine Abhöranlage. Der junge Lord hat vergessen, sie abzustellen.
Deshalb wollte er rein. - Komm, hilf mir.
Wo willst du denn hin? - Ich muss zu Mike Dorn.
Du, komm mit.
Nein ich halte die Stellung, bis du zurückkommst.
* spannende Musik *
Keinen Ton.
Ich bin froh, dass Sie hier sind.
Ich wusste nicht, dass so viel passieren würde.
Dann die vergifteten Pralinen ... - Vergiftet?
Deswegen war ich in Ihrem Zimmer. Sie müssen schnell weg hier.
Ich habe der Gräfin versprochen, dass ich bei ihr bleibe.
Sie will sich um meine Mutter kümmern.- Ihre Mutter?
(Praye:) Ich will dir etwas sagen, das dich beruhigt, Leonora.
Der Doktor hat 'ne Möglichkeit, die ich ihm nicht zugetraut hätte.
Dein gutes Herz ist sicher einverstanden.
Da bin ich aber gespannt. - Wenn morgen alles klappt ...
Sie müssen hier raus! Sind Sie tot, hat Ihre Mutter nichts von Ihnen.
Aber wer will meinen Tod und warum? - Ich weiß es nicht.
Was wollen Sie hier? Machen Sie doch Licht.
Ich ...
Ich habe Stimmen gehört und ging runter.
Stimmen? Hier unten? Das ist nicht möglich.
Was haben Sie denn? Sie sind nervös.
Ihre Hände zittern ja.
Meine zittern auch sehr oft.
Soll ich einen Arzt rufen? - Nein, danke.
Geht schon. Ich bin ein bisschen durcheinander.
Das ist sehr verständlich.
Kommen Sie, gehen Sie wieder ins Bett.
Aber Kind, Sie brauchen sich nicht zu fürchten.
Sehen Sie.
Gut, dass du wieder da bist. - Mike sagt, ich soll weg hier.
Gut. Ich hab die Stimmen gehört, aber auf einmal waren sie weg.
* Telefon*
Wer kann das sein?
"Hallo, wie geht es Ihnen? Fühlen Sie sich wohl auf dem Schloss?"
"Sie haben sich verbessert, gratuliere! Antworten Sie."
"Diesmal sind Sie es selbst, Miss Reedle, nicht wahr?"
Glauben Sie ja nicht, Sie könnten mir entwischen.
Nicht aufhängen! Ich finde Sie. Ich finde Sie immer. Überall.
Ich halte das nicht mehr aus.
Ich kann nicht mehr.
Margaret, komm. - Ich kann nicht mehr.
Margret, beruhige dich doch. - Lass mich!
Nein!
Darf ich noch mal einschenken? * Klopfen *
Ja, bitte?
Was wollen Sie denn? - Mylady, Margaret. Sie weint.
Was ist denn mit ihr? - Ein Nervenzusammenbruch.
Ein Arzt wäre hilfreich.
Das habe ich bereits veranlasst. Ich komme mit.
Wo ist die Patientin? - Oben.
Hoffentlich können Sie helfen. Es geht ihr nicht gut.
* Margaret schreit. * Kommen Sie schnell, Doktor.
Was ist denn?
Sie wäre fast vom Balkon gestürzt.
Sie sagt, sie hat Stimmen gehört. - Waren es Töne?
War es Musik oder waren es Menschenstimmen?
Was war es? - Menschenstimmen.
Ich sagte ihr, es sei Einbildung. - Interessant.
Sie wollten sich vom Balkon stürzen?
Nein, Margaret trat auf den Balkon ...
Haben Ihnen die Stimmen befohlen, hinabzuspringen?
Nun heißt es erst einmal schlafen. * Margret stöhnt. *
Tief schlafen.
Alle Einbildungen und Stimmen vergessen.
Sie bleiben hier, Doktor, nicht wahr?
Ich bleibe hier.
Morgen. - Morgen.
Mr Shaddle will nicht gestört sein!
Mr Shaddle! - Bitte?
Miss Reedle wäre heute Nacht beinah mit einem Balkon abgestürzt.
Das war kein Zufall, sondern ein neuer Mordanschlag.
Ich habe mich um die Familien- geschichte der Morons gekümmert.
Das gehörte nicht zu Ihrem Auftrag. - Warum eigentlich nicht?
Mir sind interessante Sachen dabei aufgefallen.
Das gesamte Familienvermögen der Morons gehört Lord Selwyn.
Mir bekannt.
Dann wissen Sie, dass der eigentliche Erbe sein Onkel war.
Der ist leider verschwunden und für tot erklärt.
Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen.
Sie verirren sich in abwegigen Kombinationen.
Ich bin seit 30 Jahren deren Anwalt. Ich kenne die Verhältnisse genau.
Ich habe Miss Reedle gebeten, das Schloss sofort zu verlassen.
Ihr Interesse scheint über Ihren Auftrag hinaus
recht persönlicher Art zu sein.
Mr Shaddle.
Warum sagen Sie nicht die Wahrheit?
Also, du kündigst? Pack deine Koffer und komm zu mir.
Ich spreche gleich mit der Gräfin. - Sie wollen gehen?
Hier bleibe ich nicht. - Ja, es ist ein seltsames Haus.
Man könnte glauben, dass es hier spukt.
Oh, Verzeihung... Wie fühlen Sie sich?- Nicht besonders.
Kann ich verstehen. Haben Sie gut in meinem Zimmer schlafen können?
Oder sind Sie gestört worden?
Gestört? Nein, wir sind nicht gestört worden. - Freut mich.
Ich begleite Sie ein Stück, wenn Sie möchten. - Danke.
* Es klopft * Herein.
Oh, Miss Reedle, wie schön! Geht es Ihnen wieder gut?
Lassen Sie sich mal anschauen. Setzen Sie sich, mein Kind!
Danke schön.
Mylady ...
Ich möchte Sie bitten, mich aus Ihren Diensten zu entlassen.
Was soll das heißen? - Ich möchte noch heute gehen.
Sie dürfen nicht gehen. Ich brauche Sie doch.
Ich habe Sie nötig. Sie allein haben mein Vertrauen.
Enttäuschen Sie mich nicht. - Das ehrt mich sehr, Mylady.
Ich hab mich auf die Arbeit gefreut. - Tun Sie es weiter.
Verlassen Sie mich nicht. Um mich sind nur Menschen,
die darauf warten, dass ich einmal nicht mehr bin.
Ja, ja, ja, alle um mich sind schlecht.
Nicht einmal meinem Sohn kann ich noch trauen.
Wir beide müssen zusammenhalten. Sie bleiben, nicht wahr?
Erzählen Sie mir, was Sie bedrückt.
Ah!
Was ist mit ihm?
Exitus.
Selwyn, geh raus, ich wünsche nicht, dass du so etwas siehst.
Verdammt noch mal, wie konnte das passieren?
Geh.
Mein Schmuck. Schmuck lockt immer.
Wenn jetzt die Polizei kommt ... - Wozu?
ICH stelle den Totenschein aus.
* sehr spannende Musik *
Mrs Pinder? Ich soll Sie abholen. Bitte.
Margaret, was ist denn los? - Der Butler ist tot.
Es muss mit den Experimenten des Lords zusammenhängen.
Ich bin gleich zu dir. - 2,50, bitte.
Augenblick. Setz dich hin, ich komme sofort.
* Musik der 60er Jahre *
Wie ist denn das passiert?
Lizzy. Lizzy! Lizzy ... - Entschuldige mich, ich muss.
Bitte folgen Sie mir und machen Sie kein Aufsehen. Polizei.
Was ... - Los, kommen Sie.
Das muss ein Irrtum sein. - Nein, Miss Reedle.
Ich beschuldige Sie des Mordes an John Addams.
Wessen beschuldigen Sie mich?
Das ist doch Wahnsinn, was Sie da machen.
So? Glauben Sie?
Was? Sind Sie ganz sicher?
Ist sie da? Zunächst die Nr. 1!
Bresset! Kommen Sie sofort zurück! Nein, Sie haben keinen Ausgang mehr!
Sie sollen sofort zurückkommen.
Der Doktor ist nicht zu sprechen. - Welcher Doktor?
Er wird gleich kommen. Wenn Sie warten wollen.
Ich muss mit Miss Reedle sprechen. - Hab nichts dagegen.
Na fein, kann ich zu ihr? - Bitte.
Was heißt "bitte"? Wo ist sie? - Keine Ahnung.
Sie ist seit einer Stunde auf freiem Fuß.- Was?
Moment noch, Mike.
Wir haben Sie für einen Sonderauftrag abgestellt.
Warum haben Sie sie so einfach verhaften lassen?
Sie hat nicht das Geringste mit dem Tod des Butlers zu tun.
Der wollte den Schmuck stehlen, der mit Strom gesichert war.
Alles richtig, aber wissen Sie, wer der Butler war?- Wer?
Oliver Frank. Kriminalassistent. Ein Mitarbeiter von mir.
Er sollte mir gewisse Verdachtsmomente bestätigen.
Im Zusammenhang mit dem Mordfall Pinder vor 20 Jahren.
* Telefon *
Polizeirevier Chelsea, Inspektor Lighton.
"Hier spricht Gräfin Moron." - Nein, Miss Reedle wollte zu Ihnen.
"Sie müsste schon längst hier sein. Ich mache mir Sorgen um sie."
"Aber dieses schändliche Unrecht wird ein böses Nachspiel haben."
* Hupen *
Lassen Sie mich los! Ich weiß, wohin man mich verschleppt hat.
Man will mich wieder einsperren. Das ist ein Irrenhaus.
Niemand hat ein Recht, mich hier festzuhalten. Loslassen!
Hilfe! - Was war das?
Bitte? - Haben Sie nichts gehört?
Da war nichts. Kommen Sie.
Wer wohnt hier? - Ein guter Freund unserer Gräfin.
Es ist alles in Ordnung. Kommen Sie.
* spannende Musik *
Einen Augenblick, ja?
Ach bitte, wo bin ich hier?
Was ist denn los? - Nicht so laut! Miss Reedle ist da.
Verdammt noch mal.
Miss Reedle, darf ich bitten?
Hallo, meine liebe gute Freundin! Die Spritze hat Ihnen gut getan?
Die Gräfin möchte, dass Miss Reedle hier bleibt.
Was? Davon hat sie nichts gesagt. -Nur ein paar Tage.
Sie ist sehr besorgt.
Dr. Tappatt soll Ihnen helfen. - Das machen wir.
Nein, nein. Ich bin ganz gesund. - Sie bekommen ein schönes Zimmer.
Sie werden viel schlafen.
Tief schlafen.
Öffnen Sie Ihre Bluse.
Bitte!
* dramatische Musik *
Miss Reedle muss völlige Ruhe haben, Mrs Rooks. Zimmer 4.
Kommen Sie!
Ich wünsche Ihnen gute Besserung.
Was wollen Sie von mir?
Ihr wollt mich umbringen. Ihr wollt mich umbringen!
Wo ist Mrs Pinder? - Sicher untergebracht.
Die zwei dürfen sich nicht begegnen. - Werden sie nicht.
Wenn etwas schiefgeht ... - Was sollte schiefgehen?
.. sitzen Sie mit Ihrem Sanatorium in der Tinte.
Das ist doch klar, oder?
Ah!
Hilfe!
Aufmachen! Aufmachen!
Das ist ja nicht zum Aushalten. Nicht zum Aushalten.
Die Gräfin lässt bitten.
Warten Sie auf mich.
Das nenne ich eine Überraschung.
Großvater pflegte bei ... - Wo ist Margaret?
Miss Reedle? - Ja.
Sie lief Hals über Kopf davon. - Wir sorgen uns sehr um sie.
Mr Dorn. Gut, dass Sie kommen. Nehmen Sie doch Platz.
Nein, danke. Ich möchte Miss Reedle sprechen.
Keine Entschuldigung wegen der späten Stunde.
Ich begrüße es, über Miss Reedle sprechen zu können.
Und wo ist sie?
Ich fürchte, das arme Ding ist in keiner guten Verfassung.
Ich bin in Sorge um sie. Sie helfen ihr, nicht wahr?
Ja, das werde ich. - Ich danke Ihnen.
Sie hat mir viel Schönes von Ihnen erzählt.
Es beruhigt mich zu wissen, dass Sie das Mädchen beschützen.
Wollen Sie sich nicht doch setzen?
Mylady, Sie haben keinen Hinweis, wo sie sich derzeit aufhält?
Leider nein. Deswegen bin ich so in Unruhe.
Das liebe Ding. Ich war so glücklich, sie zu haben.
Sie hatte sofort mein Vertrauen.
Ich wäre untröstlich, wenn ihr etwas zustoßen würde.
Bitte tun Sie alles, was in Ihren Kräften steht,
und bringen Sie sie wieder zu mir.
Genau das werde ich nicht tun, Mylady.
Was heißt das? Verstehe ich Sie recht?
Von all dem, was Sie da daherreden, glaube ich Ihnen kein Wort.
Mr Dorn?
Ich finde sie auch ohne Ihre Hilfe.
Wie können Sie es wagen, in einem solchen Ton mit mir zu sprechen?
Ich wage noch ganz andere Dinge.
Ich zerreiße das Netz um Miss Reedle.
Wer gibt Ihnen das Recht zu solchen Verdächtigungen gegen mich?
Gegen Sie?
Wie kommen Sie darauf?
Ich habe Ihnen nichts mehr zu sagen.
Die Unterredung ist beendet. * Telefon *
Ja, bitte?
Oh, Dr. Tappatt. Was ist?
"Gräfin, ich wollte Ihnen nur sagen, dem Kind geht es sehr gut."
Da machen Sie mir eine große Freude.
Ich war schon in Sorge um die Kleine. Danke.
Lord Selwyn will uns helfen. Sagte die Gräfin, wo sie ist?
Nein, aber sie ist bei Dr. Tappatt.
Im Gallow-Sanatorium. Ich kann Ihnen den Weg zeigen.
Nein, aber sorgen Sie dafür, dass niemand telefoniert.
Mache ich. - Danke.
Wenn ich bis Mitternacht nicht zurück bin,
rufen Sie Inspektor Lighton an.
Sie trauen mir nicht, wie? - Er meint es ehrlich.
Mein Großvater hätte gesagt ... - Auf Wiedersehen.
* spannende Musik *
Ich will den Doktor sprechen. - Ist nicht da.
Halten Sie den Mund, essen Sie und schlafen Sie.
Warum sperrt man mich hier ein? - Weil Sie nicht richtig ticken.
* dramatische Musik *
Ist es noch weit zum Gallow-Sanatorium?
Geradeaus und links den Weg hoch. - Danke.
Ein Wagen mit einer Londoner Nummer? Zu mir? Na, vielen Dank, Sammy!
Wer ist die Frau neben meinem Zimmer? Ich hab sie erkannt.
Sie haben gesagt, dass ich erlöst bin, wenn ich es tue.
Quatschen Sie nicht! - Warum lassen Sie mich nicht zu ihr?
Sie haben immer gesagt, dass ich es ausführen muss.
Sie gaben mir immer den Schlüssel, damit ich raus konnte!
Bresset, später. Alles nach unten!
Zimmer 4 übernehme ich! - Doktor, lassen Sie mich zu ihr!
Hau ab. - Bitte!
Bitte, bitte, Dr. Tappatt ... Lassen Sie mich zu ihr.
Wie geht's unserer jungen Freundin? Ach, nichts gegessen?
Warum schließt mich die Frau ein? - Tut sie das?
Sie muss Angst vor Ihnen haben.
Wessen Gesicht starrt da zu mir herauf? - Ein Gesicht?
Ich kenne diesen Menschen von irgendwo her.
Was reden Sie? Haben Sie auch wieder Stimmen gehört?
Sind Sie im Traum wieder auf einem Balkon balanciert?
Ich will hier raus, bitte!
Ich will hier raus! Ich will hier raus!
Kommen Sie.
Gehen Sie hinaus.
Nein, nein.
Hier. Gehen Sie hinunter.
Sie müssen tun, was ich Ihnen sage, Miss Reedle.
Los.
* Eine Frau schreit gellend. * Vorwärts.
* Schreie *
Los.
* Schreie *
Los!
* gequälte Schreie *
Zurück, Zuchthäuslerin!
* nervenzerreißende Musik *
Da! Hinein! Hinein!
Ruhe! Sie bleiben hier!
Keinen Lärm. Sie wissen, was Sie zu tun haben.
* spannungsgeladene Musik *
Ich hab schon immer gewusst, dass du kommen würdest.
Wie schön du bist.
Du darfst auch in meinem Bettchen schlafen.
* spannende Musik *
Hände hoch!
Guten Abend. - Was wollen Sie?
Wo ist Miss Reedle? - Miss Reedle? Wer ist das?
Wollen wir das hier ... Ich bin Inspektor Michael Dorn.
Na schön.
Bitte. - Nach Ihnen.
Wie Sie wünschen.
Ich suche Miss Reedle und ihre Mutter.- Bei mir?
Ich weiß nichts von den Frauen, von denen Sie faseln.
Sie irren sich, Inspektor.
Außerdem: Haben Sie einen Durchsuchungsbefehl?
Sonderdezernat Scotand Yard.
Schön. Vielleicht habe ich wirklich jemanden versteckt.
Da. Oder da.
Gestatten Sie? - Schön, bitte.
Bitte.
Augenblicklich habe ich keine Patienten.
* dramatische Musik *
Sie müssen Ihre Frauen schon woanders suchen.
Wenn es Ihnen recht ist, bleibe ich ein bisschen hier.- Bitte.
Nehmen Sie Platz.
Whisky? - Danke.
Sie erlauben. - Ach so.
Prost. - Prost.
Ich werde so lange bleiben, bis die beiden Frauen eintreffen.
Wenn ich Ihnen mein Ehrenwort gebe ...
* dumpfer Knall *
Sie sind sehr misstrauisch, Inspektor.
Sie hätten das Glas ruhig stehen lassen können.
Glauben Sie, ich hätte Ihnen etwas hineingetan? - Ja.
Das glaube ich. Prost.
Prost.
Sie täuschen mich nicht, Doktor.
Sie wussten, dass ich komme und haben die zwei verschwinden lassen.
Schon wieder Ihre fixe Idee.
Draußen auf dem Hof steht der Wagen, mit dem Sie Mrs Pinder ...
.. mit dem Sie Miss Reedle überfahren wollten.
Wie wollen Sie das beweisen?
Mit demselben Wagen ließen Sie Mrs Pinder vom Gefängnis abholen.
Wie bitte?
Können Sie das noch einmal wiederholen?
Los!
Wiederholen Sie, was Sie eben gesagt haben.
Widerholen Sie!
* spannende Musik *
Sie müssen Inspektor Lighton anrufen.
Bei mir hat man es ganz raffiniert eingefädelt, wissen Sie.
Wegen zwei Mietshäusern, die mir gehören, hat man mich entmündigt.
Auf das Gutachten dieses Doktors hin.
Aber ich bin völlig normal, glauben Sie mir. Völlig normal.
# Es blühen drei Rosen auf einem Zweig, halli, hallo.
# Sie blühen alle drei ins Himmelreich, halli, hallo.
# Es blühen drei Rosen auf einem Zweig, halli, hallo.
* spannende Musik *
Inspektor Dorn war hier? Glauben Sie, dass er zurückkommt?
Er ist schon zurück. - Was?
Liegt auf Zelle 4 und hat Kopfschmerzen.
Was haben Sie mit ihm vor?
Sein Wagen steht an der Mauer. Wir setzen ihn hinein
und fahren ihn zum Steinbruch. Und da: Unfall!
Ich werde Miss Reedle mitnehmen! - Wohin?
Weiß ich noch nicht. Ich will sie sprechen.
Ich soll sie holen. - Ja, schnell, wenn ich bitten darf.
* Mike stöhnt. *
* spannende Musik *
Nur nicht nervös werden.
* spannende Musik *
Miss Reedle, ich... - Meine Gäste müssen ruhig bleiben.
Wollen Sie bitte Platz nehmen?
Bringen Sie mich fort, bitte! - Deswegen bin ich ja hier.
Ja? - Aber unter gewissen Bedingungen.
Bedingungen? - Unter gewissen Bedingungen.
Was für Bedingungen, Mr Praye? - Miss Reedle, bitte hören Sie zu.
Ich kann Sie und Ihre Mutter retten. - Wo ist meine Mutter?
Auch hier. - Auch hier?
Sie und Ihre Mutter sind sofort frei, wenn Sie mich heiraten!
Heiraten?
Sie? - Alle Vorbereitungen sind getroffen.
Ich mache Sie und Ihre Mutter zu reichen Frauen.
Ich habe mit den schrecklichen Dingen hier nichts zu tun.
Wenn ich gewusst hätte, was mit Ihnen hier geschieht ...
Nein, ich glaube Ihnen nicht.
Meine Mutter ist nicht hier. - So?
Einen Augenblick.
Führen Sie Mrs Pinder hierher.
Ich erkläre Ihnen alles, sobald Sie meine Frau sind.
Ich kann Sie nicht heiraten.
Dann werden Sie und Ihre Mutter morgen nicht mehr leben.
* spannende Musik *
Margaret!
Ich heiße Chesney Praye. Ich bin ein Freund Ihrer Tochter.
Sie wollen uns helfen? - Ja.
Sobald eine kleine Formalität erfüllt ist.
Bitte lassen Sie uns einen Augenblick allein.
Nur einen Augenblick, Mrs Pinder.
Habe ich die Wahrheit gesagt? - Lassen Sie mich zu meiner Mutter.
Ich will zu ihr!
Sie wollen meine Bedingungen erfüllen?
Lassen Sie mir Zeit. - Nur für Ihre Unterschrift.
Ich will nicht.
Damit entscheiden Sie, dass Sie und Ihre Mutter hier umkommen.
Wollen Sie das? Es geht um das Leben Ihrer Mutter.
Ich kann es Ihnen geben. - Irrtum, Mr Praye! Hände hoch!
Bitte. Nur irren Sie sich in der Person, Inspektor.
Hören Sie ... - Sie sagen an anderer Stelle aus.
Höher die Hände.
Ich habe mit der Sache nichts zu tun. - Wer denn?
Wer will die beiden Frauen töten? - Ich werde es Ihnen sagen.
Wer ist es? Reden Sie!
Es ist ... - Na los!
* Motorengeräusch *
Warten Sie, bis ich wiederkomme.
* Draußen fallen Schüsse. *
Ah.
Endlich.
Ah!
* dramatische Musik *
Komm, schnell.- Meine Mutter. Die hat Tappatt im Wagen.
Da drin sind zwei für Sie. Holen Sie die Menschen aus dem Keller.
Mary Pinder, nicht wahr?
Ich freue mich, Sie auf Schloss Cornerflett zu begrüßen.
Die Umstände mögen Ihnen etwas eigenartig erscheinen,
aber das war nicht zu umgehen.
Wer sind Sie?
Eleanora Moron.
Sie kennen mich. Ich sehe es Ihnen an.
Sie erinnern sich gut, diesen Namen oft gehört zu haben, nicht wahr?
Sie haben meinen Bruder William geheiratet. Heimlich.
Damals. In Gretna Green.
Ohne Erlaubnis unserer Familie. Man hat Sie ins Gefängnis gesteckt.
Sie wissen, warum.
Ich habe Sie herbringen lassen, um Ihnen zu helfen.
Ich brauche Ihre Hilfe nicht. - Oh, doch.
Sie sind gesellschaftlich erledigt.
Vorbestraft. Eine Mörderin.
Man wird in der Öffentlichkeit mit Fingern auf Sie zeigen.
Davor möchte ich Sie bewahren. Wollen wir uns nicht setzen?
Ich habe einzelne Punkte notiert. Geben Sie mir die Ausführungen her.
Freie Fahrt nach Südamerika.
Eine Rente, deren Höhe Sie bestimmen.
Ein Haus, einen großen Garten.
Wollen Sie Schmuck? - Danke.
Ich will nicht nach Südamerika!
Sie wollen nicht? - Nein.
Glauben Sie, Sie könnten mich jetzt in ein anderes Land abschieben?
So wie damals ins Zuchthaus? Um wieder mundtot zu sein? Nein.
Jetzt bleibe ich hier. Zusammen mit meiner Tochter.
Ich muss den wirklichen Mörder den Gerichten ausliefern.
Den wirklichen Mörder? - Ja.
Für den ich 20 Jahre unschuldig im Zuchthaus saß.
Ja, unschuldig.
Sie wissen genauso gut wie ich,
dass ich an dem Mord und dem Juwelenraub unschuldig bin.
Wissen Sie denn, wer der wirkliche Mörder ist?
Wollen Sie den Namen? - Sie sind krank.
Sie waren zu viel allein. Eingesperrt hinter Mauern ...
Der Name ist Gräfin Leonora Moron.
Sie sind die wahrhaft Schuldige.
Was reden Sie denn da? Sie sind ja verrückt.
Ja. Ja, Sie! Und Ihre Helfershelfer. Dort, der Arzt! Es ging um das Erbe.
Nachdem mein Mann, Lord William, sterben musste.
Geheimnisvoll, durch eine Giftnadel, wie die Besitzerin des Schmucks.
Mich steckte man ins Zuchthaus.
20 Jahre war ich ungefährlich. Aber meine Tochter war noch da.
Die sollte es ebenso wenig geben wie mich. Aber nun sind wir beide da.
20 Jahre mit schlechtem Gewissen leben, das ist schwer zu ertragen.
Jetzt werden SIE vorm Richter stehen. Jetzt kommen SIE ins Gefängnis.
Gefängnis? - Mit dem da.
Lassen Sie das! Weiter! Weiter!
Stören wir Mrs Pinder nicht.
Hören wir ihren interessanten Ausführungen zu.
* Reifen quietschen. *
Los!
Sie bleiben hier. Nehmen Sie die Pistole.
Passen Sie gut auf sich auf.
* spannende Musik *
Aufstehen. Aufstehen!
Hände hoch!
Auf! - Nein!
Ich hab ihn getötet.
Oh, Miss Reedle. Ich freue mich, Sie wiederzusehen!
Guten Tag, Miss Reedle.
Warum schaut ihr mich denn alle so an?
Ihr wollt mir Böses antun.
Du auch, Selwyn!
Sie auch, Miss Reedle? Ich bin sehr enttäuscht.
Ihr wollt mich umbringen, mich, eine Wohltäterin der Menschheit.
Ich habe immer nur Gutes getan. Niemals etwas Böses.
Immer nur Gutes.
Darf ich Sie auf Ihr Zimmer führen? - Rühren Sie mich nicht an!
Ich bin die Gräfin Leonora Moron!
Niemand hat das Recht, mich anzurühren.
Niemand!
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