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Es ist die erste Massenbewegung in der Geschichte,
die nichts f�r sich selbst beansprucht.
Wir verlangen Gerechtigkeit f�r die ganze Welt.
Polizei!
Polizei!
Zur�ck! He! Zur�ck!
He, Paris, h�rst du mich, ja? Ok? Alles in Ordnung? Komm jetzt.
Komm schon. Los! Beweg dich!
Etienne. Was ist das denn?
Verdammte Explosion.
Du h�ttest enden k�nnen wie der Italiener.
- Ich glaube, er war Spanier - Nein, er war Italiener.
Egal, es ist ein Riesenschlamassel.
Etienne, h�r zu.
- F�r mich ist Genua hiermit erledigt. - Du willst also weg?
Ich muss noch mit den anderen reden, aber ich habe mich entschlossen,
und keiner will uns hier noch.
- Pass auf dich auf. - Klar.
Guten Abend.
Der G8-Gipfel begann heute mit einer Trag�die.
Bei den gewaltt�tigen Ausschreitungen zwischen Demonstranten
und der Polizei wurde ein junger Mann erschossen.
Der Polizist, der den Schuss abgab, wird verh�rt werden.
Die Ausschreitungen dauerten den ganzen Tag an.
Ein Junge liegt tot am Boden, um ihn herum Sch�sse und Tr�nengas.
Das Nachspiel eines dramatischen Tages,
der friedlich mit Liedern und Tanz begann
und mit dem Eintreffen von Anarchisten, die Br�nde legten
und Verw�stungen anrichteten, in Gewalt umschlug.
Der Gipfel begann mit der Ankunft der Staatsoberh�upter
aus den wichtigsten Industrienationen.
Zwischen den Pr�sidenten Bush und Chirac wurden Nettigkeiten ausgetauscht.
Gespr�che �ber die Weltwirtschaft haben begonnen.
"Die amerikanische Krise", so Bush, "hat die Talsohle erreicht. "
"Die Wirtschaft wird in K�rze die Entwicklung Europas ankurbeln. "
Das w�r's.
- Du gehst? - Welchen Sinn hat es, hier zu bleiben?
- Es ist sinnlos. - Man kommt nicht leicht nach Genua.
- Hier sind wir n�tzlicher. - Vor Ort sind wir n�tzlicher.
Wir berichten von den Ereignissen, anstatt vor unseren Computern zu hocken
und dieselben Infos wiederzuverwerten.
Luca! Die zerst�rten die Stadt!
- Was haben die denn erwartet? - Sir...
Sie k�nnen nicht gehen. Wir haben schon zwei Korrespondenten dort.
Na sch�n, dann nehme ich einen Tag frei und reise als normaler B�rger dorthin,
wenn das erlaubt ist. Ist es erlaubt?
JUNGER MANN IN GENUA GET�TET
Hallo?
Ja, auch ich habe die Zeitung gelesen.
Hier hat sich die Lage beruhigt.
Ich wei� nur, ich bin daf�r nicht zust�ndig.
Nein, von Patrouillen bin ich nicht begeistert.
Zu diesem Zeitpunkt...
H�ren Sie, es gab einen Todesfall. Es h�tte schlimmer sein k�nnen.
Carnera? Ich wusste nicht, dass Carnera
mit der �ffentlichen Ordnung zu tun hatte.
Es ist ein technisches Problem, diese Leute aus der Stadt zu bekommen.
Wir m�ssen feststellen, wie...
Wann trifft er ein? In Ordnung.
Ja, gut. Ich werde mich darum k�mmern.
Wir sind froh, dass Sie hier sind.
Die Polizei!
Gib her.
Sieh mal!
Schau dir dieses Arsenal an!
Denkst du, ich rede Unsinn? Du kennst mich seit 20 Jahren.
Wir haben sogar Hubschrauber-Aufnahmen.
Name?
Wir haben auch den Lieferwagen durchsucht.
- Wie hei�en Sie? - Laura Smith.
- Wir sahen, wie sie Schl�ger, St�cke... - Verzeihung, Herr Faleri.
Ja. Haben Sie ein Papiertaschentuch?
Augenblick. Ja. Also?
- Wie viele sind da? -23 Personen.
- Nur 23? - In der Schule ist niemand mehr.
- Sind Sie sicher? - Ja.
Bringen Sie sie bitte aufs Revier.
Schreiben Sie in Ihrem Artikel, dass es 23 sind. 23.
Halten Sie mich auf dem Laufenden, tsch�ss. Verdammt!
Wir sind illegale Einwanderer! Wir sind illegale Einwanderer!
Los! Schlie�t euch uns an!
Halt!
- Heute machen wir einen drauf! - He, was habe ich gesagt?
Meuchelm�rder!
Worauf warten die? Sie sitzen in der Falle, sie k�nnen nicht weg.
- Greifen wir an. - Es geht nicht.
- Es gibt keine Fluchtwege. - Also?
- Stellung halten. Nicht bewegen! - Ich kann sie nicht zur�ckhalten.
- Ohne Sicherheitsvorkehrungen kein Angriff. - Sind Sie sich sicher?
Wenn wir angreifen, werden sie gegen die Absperrungen gedr�ngt.
Dahinter geht es steil runter.
- Also? - Wir werden nicht angreifen.
Gut. Bari, Padova, Bewegung!
Vorw�rts mit Ihren Einheiten!
- Das ist ein gro�er Fehler. - Gut.
Ein vereintes Volk wird nie besiegt werden!
Tr�nengas vorbereiten!
Tr�nengas!
Schwesterchen? Bist du schon unterwegs?
Hier ist zu viel Chaos, du solltest zur�ck nach Mailand fahren.
Tsch�ss.
Vorsicht!
Vorsicht!
Bitte! Bitte!
Ausgebucht? Das ist das dritte Hotel, wo ich anfrage! K�nnen Sie mir helfen?
Tut mir leid, aber wir wurden angewiesen, keine Zimmer zu vergeben.
Ich bin kein Demonstrant. Ich bin gesch�ftlich hier.
Tut mir wirklich leid.
Ich muss nur irgendwo schlafen. Helfen Sie mir doch.
Wenn Sie wollen, k�nnen Sie Ihr Gep�ck hierlassen.
Du musst dich mit Chinesisch zufrieden geben.
Seht euch das an.
Das reicht.
Du siehst, sie sind nie zufrieden.
Gestern wurde ein 22-J�hriger get�tet. Was wollen sie noch?
- Ich riet meiner Schwester, umzukehren. - Das hast du richtig gemacht.
Zum Gl�ck ist es fast vorbei.
Alma hat seit gestern Kopfschmerzen. Corso Torino hat sie wohl traumatisiert.
- Wovon redest du? - Ich sagte Franci, ich h�tte Angst davor,
dass meine Schwester in Genua ist.
Hallo? Guten Abend. Ja, klar.
Wann haben Sie sie das letzte Mal angerufen?
Haben Sie auch probiert, einige ihrer Freunde anzurufen?
Frage nach der Gruppe oder Organisation.
Ist sie... Entschuldigung. Ist sie Mitglied einer Gruppe oder Organisation?
Gut. Wir sagen Ihnen Bescheid. Ja, wir haben Ihre Nummer. Keine Sorge.
Tsch�ss.
Das ist unm�glich. Vielleicht ist sie nur zum Spa� hier.
- Thunfisch und Tomate f�r mich. - Ist alle.
K�se und Tomate?
- Tomaten sind alle, Kumpel. - Dann geben Sie mir ein Schinkenbr�tchen.
F�r mich auch ein Schinkenbr�tchen, aber mit weichem Brot f�r meine Z�hne...
Anselmo, bist du dir sicher? Wie willst du zur�ckkommen?
Ich muss die Tochter meiner Freundin finden.
- Ich habe es ihr versprochen. - Wo wirst du �bernachten?
Keine Bange, ich finde schon etwas. Ich komme morgen mit dem Zug zur�ck.
- Sieh, was ich fand. Soll ich es aufnehmen? - Nein.
- Melde es nicht. - In Ordnung.
Die Polizei!
Wachen verst�rken!
M�rder!
M�rder! M�rder! M�rder!
Rudy! Rudy! Ich werde wiederkommen.
- M�rder! - M�rder!
- Gibt es hier Platz? Danke. - Zweite Etage.
- Was ist das? - Ich bin Journalist.
Klar.
Geh!
Ja, mein Flug geht am Montagmorgen.
Das Netzwerk funktioniert nicht. Nichts geht hier mehr!
Zum dritten Mal in einer Stunde bricht die Verbindung ab. Herrgott nochmal!
- He. - He.
- Wo bist du gewesen? - Keine Ahnung, wo bist du gewesen?
Idiot.
- Ich bin gleich zur�ck. - Was, du gehst wieder? Also wirklich.
- He, Paris. - Du gehst jetzt?
- Ja. Wir fahren. - Mit dem Zug?
Nein. Wir verlassen Italien mit dem Auto.
- Sollen wir dich mitnehmen? - Nein, danke.
He, h�r mal zu.
Die Stimmung ist zu gef�hrlich.
Nur weil die Polizei kam? Also wirklich. In den letzten Tagen sahen wir Schlimmeres.
In drei Stunden kamen sie dreimal vorbei. Das gef�llt mir nicht.
Soll ich es dir geben?
Da. Aber schick es mir auch wirklich zur�ck, denn ich will es nicht verlieren.
- Das ist ein Befehl. - Du kannst mich mal.
Gute Arbeit.
Siehst du die Leute? Die sprechen nur Franz�sisch.
He, Leute.
Du k�nntest ihnen vielleicht helfen.
Komm mit.
Nehmt mich mit nach Mailand, sonst geh ich zur�ck nach Spanien.
- Ich bin erstmals in Italien. Zeig mir San Siro! - Du bist albern.
Wir fahren morgen mit dem ersten Zug. Vergiss bitte das Stadion San Siro.
- Wir sind aus Finnland. Wir waren im Urlaub - Aus Finnland also?
- Es ist nur eine Stra�e weiter. - Ja.
- Ihr seid also das erste Mal in Italien als... - Ja.
- Und welchen Eindruck habt ihr bekommen? - Ja, es ist sehr gut.
Ich wei� nicht. Bisher habe ich sehr viele Polizisten und Panzer gesehen.
- Rudy und die Leute gehen hin. - Jetzt?
Sie f�hlen sich nicht sicher.
Die Deutschen tun so hart und machen sich dann in die Hosen. Was ist mit denen da?
Die Deutschen lie�en sie zur�ck. Wir m�ssen heute Abend Babysitter spielen.
Nettes Geschenk.
- Wir sind dann mal weg. - Es ist zu gef�hrlich.
Gehen wir.
Was sollen wir jetzt tun?
- Ein Bier trinken? - Bezahlst du?
- Klar, komm. - Ok.
- Beeilung. - Gehen wir.
- Kommst du? - Ja.
Der Zug nach M�nchen h�lt im Brignole Er f�hrt morgen fr�h um 5 Uhr ab.
Und einige Busse fahren heute Abend hier am Friedhof ab, ok?
Einige Busse fahren heute Abend am Friedhof ab.
- Sollen wir fahren? - Nein, mein Ersatz ist noch nicht da.
Warte auf mich.
Ich brauche heute einen �bernachtungsplatz.
Einen Moment.
Marco, kannst du helfen? Die Dinge geraten au�er Kontrolle.
- Ihr seid 40 Personen, k�mmert euch darum. - Hilf uns bitte.
- Gut, ich komme. - Danke.
- Tut mir leid. Was sagten Sie? - �bernachten?
- In der Diaz-Schule ist noch Platz. - Ist das weit weg?
Nicht weit. Keine Betten, aber sauber genug, wenn Sie einen Schlafsack haben.
Einen Schlafsack?
W�hrend eines Krieges schl�ft man auf dem Boden.
300.000 Demonstranten und keiner bei der Sicherheit.
Das totale Gemetzel. Wir haben es versaut...
Was? Wir versauten es, da wir gegen den Schwarzen Block nicht Stellung bezogen.
Wenn sie an der Grenze nicht aufgehalten wurden,
sind sie Teil der Bewegung!
Er nahm selbst Stellung. Er spielte f�r sie den Gastgeber.
Quatsch! Ich sorgte lediglich f�r Wege, um freie Informationen zu verbreiten.
Das Medienzentrum war ein Erfolg. �ber den Rest kann ich das nicht sagen.
Bleib bei der Sache. Keiner bezweifelt den Erfolg der Struktur,
aber man beschuldigt uns, mehr als nur Journalisten beherbergt zu haben.
Wenn es darum geht, was tun wir dann hier?
Reden wir dar�ber, was mit den Festgehaltenen zu tun ist.
Darum k�mmert ihr Anw�lte euch. Und was ist mit der Pressekonferenz?
Es reicht.
Ich mache die Logistik. Die Diskussionen mied ich, aber das wird nun langsam absurd.
Wir haben ernsthafte Probleme. Leute haben keinen �bernachtungsplatz.
Es fahren keine Z�ge. Die Einheimischen haben genug, und wir reden dar�ber,
- was wir auf der Pressekonferenz sagen? - Er hat recht.
Es gibt Dringenderes. Um 23 Uhr Gespr�ch im Medienzentrum �ber die Festgehaltenen.
F�r E-Mails ist keine Zeit. Entscheiden wir, was wir auf der Pressekonferenz sagen.
- Bis dann. - Komm bitte heute Abend. Hilf uns.
He, Hosenschei�er, wie geht's? Hast du sie gekauft?
Ich gehe mit dir zu Ricky Martin, wenn du mit zu den Black Crowes gehst.
Richte meinen Gru� aus.
Onkel Francesco l�sst gr��en. Sie hat zum Abendessen gerufen.
- Jawohl, Sir! - Hast du ihn geh�rt?
Wir m�ssen jetzt zum Abendessen.
In Ordnung, Sch�tzchen. Ich muss aufh�ren. Gr��e Mama von mir. Tsch�ss, Schatz.
Was ist heute mit dir los? Er wird dich melden.
Ein Bericht ist besser als ein Prozess.
Die M�nner sind sauer. Das war die Chance, es diesen Schei�ern heimzuzahlen.
Und 30 Menschenleben riskieren? Die M�nner sind Schwachk�pfe.
Du hast sie ausgebildet.
Gehst du wirklich zu Ricky Martin?
Gehen wir was essen.
Sie boten uns eine Mitfahrgelegenheit an. Willst du wirklich bleiben?
Ja. Ich fahre nicht bei Leuten mit, die einen R�ckzieher machen.
- Prost. - Prost.
- Wie ist das Orangen-Soda? - K�stlich.
- Ich gehe nicht mit euch beiden zum Strand. - Wer hat dich gefragt? Wir gehen allein.
Das klingt ja umwerfend.
- Die Tussi hat aus dir einen Idioten gemacht. - Da, nimm diese Maus.
Das Fleisch ist z�h wie Leder.
H�tten sie uns heute damit bewerfen, h�tte es weh getan.
Die Steine aus dem Schwarzen Block k�nnen dir egal sein.
Da kommt �rger.
Was f�r eine Nervens�ge.
Wir r�umen ein Versteck von "Anarcho- Aufr�hrern", des Schwarzen Blocks, egal.
Mit welchen Leuten? Die H�lfte schl�ft, der Rest ist nicht erreichbar.
- So viele, wie Sie auftreiben k�nnen. - Haben wir Fotos dieser Anarch...
- Dieser Terroristen? Wie erkennen wir sie? - Fotos? Seien Sie nicht dumm.
Treffpunkt vor dem Revier um 22:45 Uhr, ok? Sagen wir, 22:44 Uhr.
Gut, was also die Z�ge angeht, kannst du dorthin gehen,
Bahnhof Brignole, 5 Uhr morgen fr�h.
Nein, ich kann nicht sicher sein. Ok, aber mach keine Dummheiten.
Was ist los? Die Polizei fragt mich, ob es in der Diaz Leute des Schwarzen Blocks gibt.
Du gehst immer geradeaus, dann siehst du den Bahnhof.
- Ich �berlasse dir die Karte. Ok? - Ok. Danke.
- Sch�n. - Ok, ich bin sp�t dran.
- Du bist zwei Stunden zu sp�t. - Auch ich habe gearbeitet.
Leute, ich muss zumachen.
Du wolltest doch zahlen.
Mist!
Wir k�nnen nicht raus, die Polizei ist drau�en.
Ausgeschlossen, ihr m�sst gehen.
- Ausgeschlossen, ihr m�sst gehen. - Die sind hinter uns her!
- Still! - C�cile, h�r auf.
Seid still, ok?
Wir gehen rein! Wir gehen rein!
Wir gehen rein!
Bitte.
Da ist euer Wechselgeld. Ich mache zu.
Geschlossen! Es ist geschlossen.
Ich kenne das Gef�hl. Habe ich auch erlebt. Ihr k�nnt bleiben, macht aber kein Chaos.
Danke.
Wir m�ssen rennen, Schei�e nochmal. Lauf!
Los.
Polizei!
Schlie�t die T�ren!
- Lauf! - Kommt schon!
- Wohin zum Teufel geht's? - Die Neuigkeit muss ins Net.
Aufmachen. Wir m�ssen die Medien benachrichtigen.
Wir m�ssen die Medien benachrichtigen. Machen Sie das Tor auf!
Presse!
Sie sind kein Journalist. Sie sind Schwarzer Block.
Ich widersetze mich doch gar nicht.
Ich bin Journalist!
Ich bin Journalist! Ich bin Journalist!
Bewegung! Aus dem Weg. Kommt schon. Nach oben.
Holt den Transporter!
Schnell! Los!
- Stellt euch auf, h�ngt nicht so herum! - Auf geht's!
Was f�r ein Umweg, die anderen waren eine halbe Stunde vorher da!
Ich kann es nicht abwarten, dieses Labyrinth zu verlassen!
Los. Aus dem Weg.
Zur�ck, Leute. Wartet auf den Lastwagen.
- Das ist das Versteck? - Was denn sonst?
Eine Schule.
So habe ich es mir nicht vorgestellt. Vielleicht w�re Tr�nengas besser gewesen.
Sie sind der Chef.
Dr�cken, nicht einschlagen.
Worauf warten wir?
Wir filmen alles!
Die Welt sieht euch zu!
Die Welt sieht euch zu!
Hallo. Ja.
Ja, Sie k�nnen mit mir sprechen. Wie hei�t er?
K�nnen Sie das buchstabieren? Wann sprachen Sie zuletzt mit ihm?
Wo haben sie ihn verhaftet?
Gut, ich gebe das an die Anw�lte weiter und rufe Sie zur�ck.
Nein, ich �bernachte heute in einer Schule.
Ich k�ss dich.
Entschuldigung, kann ich da schlafen?
Verzeihung. Ich verstehe nicht.
Macht nichts, trotzdem danke.
Tut mir leid.
Wollt ihr probieren?
Willst du was?
- Nein, vielen Dank. - Nein.
- Spricht hier einer italienisch? - Ein paar Leute, aber nicht viele.
Toll, m�chtest du?
- Danke. - Nimm noch was.
Danke.
Marco, du hast das Treffen im Medienzentrum vergessen. Beeile dich!
Die Polizei!
Die Polizei!
Was ist los?
Los, wir m�ssen weg. Steht auf.
- Wohin zum Teufel geht's? - Die Neuigkeit muss ins Net.
Aufmachen. Wir m�ssen die Medien benachrichtigen.
Aufmachen! Wir m�ssen die Medien benachrichtigen.
Helft mir. Die Polizei kommt.
Was machst du da?
- Ja, sie kommen. Sie sind hier. - Was tust du?
Nein, genug. H�r auf. Nein, es ist sinnlos, wenn du...
- Was tust du? - H�r zu. H�r mir zu.
Keine Dummheiten! Wir haben nichts zu verbergen!
Was tust du?
Haut ab! Los!
Polizei! Polizei!
Tut das nicht. Nein! Nein!
Das wird euer letzter G8 sein!
- Darf ich durchgehen? - Anwohner?
Nein, ich gehe zum Medienzentrum. Ich bin vom Sozialforum von Genua.
- Was ist in Ihrem Rucksack? - Nichts.
Hauen Sie ab.
Marco, die dringen ins Medienzentrum ein!
Beruhigt euch, Leute. Beruhigt euch.
Sie geben nicht nach.
He, Leute. Am besten bleiben wir, wo wir sind und heben die H�nde, ok?
- Hebt die H�nde. - Sie hat recht. Hebt die H�nde.
Wir nahmen die H�nde hoch! Wir nahmen die H�nde hoch!
Was tun Sie da?
Halt! Halt!
He, Leute. Immer mit der Ruhe. Ich bin Journalist.
Ich wei� nicht wie, aber Sie m�ssen es tun!
Die st�rmten gerade die Diaz, verstehen Sie?
- Warnen Sie jeden, den Sie k�nnen! - Hauen Sie verdammt nochmal ab!
Maria, du musst zuhause bleiben.
Hier drau�en spielt alles verr�ckt. Ich rufe dich an.
Gehen wir zur Diaz. Wir schleichen uns hinten rein.
Wir k�nnen dort nichts tun.
- Wir m�ssen die anderen warnen. - Warte.
Ok, bleib ruhig.
Ich komme und hole dich in zehn Minuten ab.
- Zum Carlini-Stadion! - Ich gehe zum Pinelli!
Presse! Nein, Presse!
Aufh�ren. Bitte. H�ren Sie bitte auf. Nein. Nein!
Aufh�ren! Bitte! Nein!
H�rt auf zu schreien!
H�nde hoch und an die Wand!
Hier sind die subversiven Elemente!
Ihr k�nnt mich mal! Was zum Teufel tut ihr da?
Hol euch der Teufel!
Gesicht zu Boden, Trottel!
Es reicht! Es reicht!
- Es reicht! - Kommunisten-P�bel!
Halt!
Was zum Teufel tut ihr da?
Genug, h�rt auf!
Siebte, Gummikn�ppel weg und Geb�ude sofort evakuieren.
Ich wiederhole, Gummikn�ppel weg und Geb�ude sofort evakuieren.
Beeilung!
Los! Raus!
Siebte, best�tigt, dass ihr alle drau�en seid.
Das ist ekelhaft!
Siebte, best�tigt, dass ihr alle drau�en seid.
Kann ich ihr helfen?
Ja.
- Lebt sie? - Ja.
Sie kann kaum atmen.
Sofort einen Krankenwagen. Schwerverletzte im ersten Stock.
Schicken Sie mehr Krankenwagen.
Es tut mir leid.
Sie reagiert nicht.
Hat sie Drogen oder Medikamente genommen?
Wo zum Teufel bleibt der Krankenwagen?
Lebst du noch?
- Polizei! - Polizei!
Wo sind wir?
Ich wei� nicht, wir haben uns verirrt.
Ok, schreib den Schadensbericht.
Warum sind wir dort vorbeigefahren?
Wir sind hier.
Das B�ro des Polizeichefs oder das Kommandozentrum?
- Komm dorthin. - Warum zum Teufel gingen wir dorthin?
Du musst einen Gang zur�ckschalten.
Da, iss dieses Brot.
Kennst du den Rang unserer Kollegin?
- Nein. Also? - Sie ist deine Vorgesetzte.
Stelle also keine Fragen, sei h�flich, iss dein Brot und sei ruhig.
Wir waren den ganzen Tag dort.
Kommen Sie. Hier entlang.
Sehen Sie sich das an.
Verhaftungen sind sinnlos, wenn der Richter sie nicht aufrechterh�lt.
Vielleicht habe ich mich unklar ausgedr�ckt.
Ich will zehn Fahrzeuge.
Ich will hier in 30 Minuten 100 M�nner, kapiert?
Also?
Wir mussten rennen.
Sie bewarfen uns mit Dingen.
Sie schrien: Vier, nur vier!
Und: "M�rder, M�rder!"
Gut, danke.
Wir melden uns dann.
Ausgezeichnet.
- Wir k�nnen also intervenieren? - Ich w�rde sagen, ja.
- Wir f�hren die Aktion morgen durch. - Nein, jetzt.
- Warum? - Weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist!
Sie griffen eine Patrouille an, also k�nnen wir Artikel 41 anwenden.
Kein Richter ist n�tig,
eine Erkl�rung reicht aus.
Das ist ein Notfall. Das n�chste Mal sind sie bewaffnet.
Hat sich dort nicht der Schwarze Block versteckt?
Ja oder nein?
Zweifellos sind da lauter biertrinkende Jugendliche in Kapuzen-Shirts.
Worauf warten wir dann?
Wo es Anarchisten gibt, gibt es Waffen und Molotow-Cocktails.
Eine Erkl�rung des Richters wird reichen.
Es geht um die �ffentliche Sicherheit.
Pasticci, rufen Sie Vittorio Donati an und sehen Sie, wer zur Verf�gung steht.
Keine Sorge, ich werde noch einmal etwas Aufkl�rung betreiben.
Wir k�nnen also beruhigt sein.
Eine dringende Operation wird vorbereitet. Ich brauche 100 bis 120 M�nner.
H�tten sie uns heute damit bewerfen, h�tte es weh getan.
- Hallo? - Wir brauchen Ihre Leute.
Was f�r eine Nervens�ge.
Wir r�umen ein Versteck von "Anarcho- Aufr�hrern", des Schwarzen Blocks, egal.
Mit welchen Leuten? Die H�lfte schl�ft, der Rest ist nicht erreichbar.
So viele, wie Sie auftreiben k�nnen.
Treffpunkt vor dem Revier um 22:45 Uhr, ok? Sagen wir, 22:44 Uhr.
Heute Abend werden wir Spa� haben.
Solange wir keine kalten F��e kriegen.
Bisiach, hier Vivaldi.
Ich brauche Informationen zur Diaz.
Von dem Angriff auf die Patrouille geh�rt?
- Sicher, dass dort kein Schwarzer Block ist? - Nein, bin ich nicht.
Wir k�nnen nicht alle Personalien pr�fen. Die stehen ja nicht auf ihrer Stirn!
Nein, ich kann nicht sicher sein.
- Ok, aber mach keine Dummheiten. - Entspann dich.
Das ist das Medienzentrum, und das ist die Diaz.
Wir n�hern uns von beiden Seiten.
Eine H�lfte geht zur Piazza dei Merani, hier runter,
die andere H�lfte geht zur Via Trieste und dort hinauf.
Die Milit�rpolizei riegelt dort ab, wir gehen rein und verhaften.
Sobald das Geb�ude gesichert ist, kann die Kriminalpolizei rein.
Entschuldigung.
Warum setzen wir kein Tr�nengas ein?
Dann wird niemand verletzt und man kann das Geb�ude trotzdem durchsuchen.
Das steht nicht zur Debatte.
Vivaldi, fahren Sie fort.
Ich habe es schon Donati gesagt,
wiederhole es aber f�r alle.
Ich kann meine M�nner nicht zur�ckhalten.
Danke.
Die Aufkl�rung ist erledigt, alles scheint ok zu sein.
Es sind etwa 150 Jugendliche
in den Schulen, die Krawall verursachen.
Sei in einer Stunde f�r die Pressekonferenz bei der Diaz.
Du bist nicht in Genua? Wer ist dann mein Repubblica-Kontakt?
Gut. Tsch�ss.
Teilt sie in zwei Gruppen auf.
Was soll das hei�en?
Ganz einfach. Drei Einheiten auf einer Seite, vier auf der anderen.
Vier plus drei macht sieben.
Haltet die Klappe!
Wir bilden zwei Reihen. Vivaldi f�hrt die eine, Farro die andere.
Einheiten zwei, vier und sechs, zu meiner Rechten aufstellen!
Los! Einheit vier! Bewegung!
Los! Auf geht's!
- Kommt schon! Es geht los! - Los!
Alles in Ordnung?
Genug, aufh�ren!
Siebte, Gummikn�ppel weg und Geb�ude sofort evakuieren.
Ich wiederhole, Gummikn�ppel weg und Geb�ude sofort evakuieren.
Beeilung!
Bewegung!
Die erste Einheit ist drau�en.
Raus!
Los. Einheit vier ist drau�en.
Bewegung!
Schnell! Aufstellung!
Beruhige dich. Alain!
Beruhige dich.
Bewege dich nicht, alles wird gut.
Weg mit der Polizei!
Weg mit der Polizei!
M�rder! M�rder!
Mit diesen Metzgern arbeite ich nicht mehr.
Transporter f�r die Verhafteten bereithalten.
Die Transporter sind voll mit Ausr�stung.
R�umt sie aus und steckt die Verhafteten hinein!
Sollen wir gehen?
Ich brauche 15 �rztliche Berichte f�r meine M�nner.
Diverse Prellungen. Beine, Arme, Handgelenke, F��e...
Bereitet die Transporter vor. Bewegung, los!
H�rt auf zu st�hnen! Halte die Klappe!
- Keine Angst, es ist nichts. - Runter mit dem Banner.
Bringen Sie es her.
Durchsuchen Sie alles gr�ndlich.
Insbesondere die Rucks�cke.
Legen Sie alles hierhin.
Sehen Sie.
Wie l�uft es dort unten?
- Sehen Sie. - Was ist?
Hallo?
Ja?
In Ordnung. Wir sind gleich fertig. Wir sind in K�rze auf dem Revier.
Hallo, Schatz.
Was ist los?
Nicht viel. Mir ist unheimlich hei� und wir sind fast fertig.
Nein, ich habe eine bessere Idee. Ich komme r�ber und wecke dich mit einem Kuss.
In Ordnung. Tsch�ss.
Ja?
Stehen Sie auf und kommen Sie!
Ok, bin gleich da.
Sie werden nie glauben, was wir in der Diaz gefunden haben.
Alles m�gliche. Zwei Molotow-Cocktails wurden gefunden.
Ja, zwei.
Berichten Sie gleich morgen. Dann sieht die ganze Welt, dass wir nicht irre sind.
Lassen Sie das Zeug da. Hier halten wir die Pressekonferenz ab.
Besser nicht.
Ich werde mit der Presse reden.
Legen Sie die Molotows mit den anderen Beweisen aufs Spruchband.
Ja, Vivaldi. Immer noch da?
In zehn Minuten sind wir hier weg.
Lassen Sie die Reporter durch.
- Guten Abend. - Herr Serpieri, was ist passiert?
Welchen Grund gab es f�r die Razzia?
Nun ja,
in der Schule, die als Behelfskrankenhaus diente,
trafen wir auf heftigen Widerstand.
Was hei�t das?
Es gab viele Demonstranten mit vorhandenen Verwundungen.
Wir fanden Waffen,
- stumpfe Gegenst�nde... - K�nnen wir sie sehen?
...und wir fanden Uniformen des Schwarzen Blocks.
Vollst�ndige Uniformen.
Hemden, Oberteile,
Hosen, Ski-Masken...
Warum diese Razzia...
...jetzt, wo der G8 vorbei ist?
Was ist mit meinem Freund?
Sie haben ihn hier verpr�gelt! Genau hier! Ich habe Sie gesehen!
Ich habe Sie gesehen! Was ist mit ihm? Genau hier!
Stimmt das?
K�nnen Sie sagen, wie viele Personen verhaftet wurden
und wie genau die Anklagen lauten?
Entschuldigen Sie... Mein Gott.
Danke, das w�re alles.
Daf�r werdet ihr zur H�lle fahren!
- Sie haben ihn get�tet! - Es ist keine Leiche, Idioten! Beweismittel!
- Das ganze Chaos wegen einer Flasche. - Was?
Nichts.
Ich bin Reporter.
- Was war los? - Sie verpr�gelten uns mit Schlagst�cken.
Dann...
Wie hei�en Sie?
Luca.
- Luca Gualtieri. - Was?
Haben Sie den Namen der Zeitschrift geh�rt, f�r die er angeblich schrieb?
Helfen Sie mir mal!
Lassen Sie uns bitte durch.
Kann ich kommen?
Versuchen Sie es damit.
Was sollte ich tun?
Rennen.
He! He! Hierher!
Komm mit.
Gib mir dein T-Shirt.
Moment.
Sie ist es. Stopp!
Sie ist verr�ckt. Ich sagte ihr, sie solle zuhause bleiben.
Guten Abend!
- Wo gehst du hin? - In einer Stunde zur Piazzale Kennedy.
Meine Gruppe will abreisen.
Bist du sicher?
Ja.
Gehen wir erst zum Carlini-Stadion.
- Wo gehst du hin? Brignole? - Zum Bahnhof. Ja.
- Es wurde ger�umt. - Bringen wir sie zur Piazzale Kennedy.
Gehen wir.
Los!
Bewegung!
H�nde �ber dem Kopf.
H�nde hinter dem Nacken!
Los!
H�nde hinter dem Nacken, ok?
H�nde hinter dem Nacken!
Wenn Sie schon da sind, helfen Sie bei den Berichten mit.
Aufstehen!
Da, gutes M�dchen.
- Wo gehst du hin? - Ich muss pinkeln.
Vergiss es, holen wir uns Fr�hst�ck.
Zeit f�rs Bett, Kinder.
ERSTE HILFE
Beruhige dich. Alles in Ordnung. Du wirst wieder gesund.
H�ren Sie auf!
Das ist ein Krankenhaus, kein Polizeirevier!
Gehen Sie bitte.
Nur die, die hier sein sollten, k�nnen bleiben.
He, Opa!
Was haben Sie mit diesen Leuten getan?
Ich brauchte nur einen Platz zum Schlafen.
Was meinen Sie mit "diesen Leuten"?
Sie wissen schon. Kommunisten, Schwarzer Block.
Wie man den Abschaum auch nennen mag.
Wissen Sie, der Mann ist ein Journalist
f�r die Gazette in Bologna.
Das ist nicht mal eine linke Zeitung.
Ich glaube, es ist eher eine rechte Zeitung,
oder t�usche ich mich?
Sie t�uschen sich nicht.
Sehen Sie?
Sie haben es vermasselt.
Sie haben es wirklich vermasselt.
Ich bin Anwalt.
Ich bin Marzio, ich arbeite f�r das Sozialforum von Genua.
Schon gut.
Ist das zu glauben?
Steh auf, dir geht's gut. Gehen wir. Los.
Klappe und h�r auf zu st�hnen.
Beweg dich, Mietst�ck.
Behandelt sie gut.
Telefon? Kein Telefon?
Bewegung!
Aufmachen.
Wir brauchen einen Arzt!
Rufen Sie einen Arzt!
Bitte!
Helfen Sie uns!
Wir brauchen einen Arzt!
Seid still und Gesicht zur Wand!
Gesicht zur Wand!
Was ist dein Problem?
Was ist dein Problem?
Sie mochte den Gummikn�ppel nicht.
Den Gummikn�ppel.
Den Gummikn�ppel.
Sehr viel wirkungsvoller als ein Tritt.
So schnell werden Hammer und Sichel nie sein.
Du stinkst.
Du stinkst.
Zieh deine Kleidung aus.
Zieh deine Kleidung aus.
Langsam.
Mehr.
Mehr.
Da.
Trink aus.
Wischt dieses Blut nicht auf
Was ist mit dir los?
- Stimmt was nicht? - Die haben es auf uns abgesehen.
- Was sagst du da? - Die haben es auf uns abgesehen.
Was sagst du da?
Was sollen wir tun?
Das k�nnen Sie nicht tun! Das geht nicht!
Aufstehen.
Aufstehen.
Aufstehen!
Ich sagte, du sollst aufstehen!
- Ich habe sie gefunden. - Gro�artig!
Ich muss in zehn Minuten zum Gericht.
- Jetzt? - In zehn Minuten, Viertelstunde.
Mach ein Foto von den Blutflecken.
Gut gemacht.
Sag der Redaktion, wir haben einen Bericht �ber die Diaz.
Ich rufe dich sp�ter an.
Ich bin sein Chef, lassen Sie mich rein!
Sir...
Ich...
Wie geht's Ihrem Arm? Ist er gebrochen?
Ich wei� nicht, was passiert ist. Die sagen uns gar nichts.
Haben Sie etwas herausgefunden?
Nach was sie gesucht haben?
Wir haben gar nichts getan, das schw�re ich.
- Das ist noch unklar - Sind wir verhaftet?
Ich bin mir nicht sicher.
Aber keine Sorge, ich habe bereits mit einem Anwalt gesprochen.
Ich werde das mit dem Staatsanwalt regeln.
Wir sind da, wenn Sie irgendetwas brauchen.
Sie k�nnen hier nicht bleiben.
Schauen Sie, dass Sie sich ausruhen.
- Nur keine Sorge! - Sir?
Danke.
- Halten Sie es noch aus. Bis bald. - Kommen Sie bitte mit.
Der Amtsrichter wartet auf uns.
Schnell. Wir bringen Nick danach in die Klinik.
GERICHT
Mein Mandant will eine unaufgeforderte eidesstattliche Erkl�rung
zu der Razzia gestern Nacht
in der Diaz-Schule abgeben.
Wir erbeten die Hilfe eines Dolmetschers. Herr Janssen spricht kein Italienisch.
Sie werden warten m�ssen.
Wir haben keine Dolmetscher bei Gericht.
Alles in Ordnung?
Soll ich einen Arzt rufen?
Nein. Nein.
Ich will Ihnen nur sagen, was passiert ist.
Nachdem unsere Patrouille auf der Via Cesare Battisti attackiert wurde,
durchsuchten wir das Sozialforum von Genua...
Ist es ein Verbrechen, eine Kamera zu haben?
...wo viele Jugendliche Zuflucht gefunden hatten, darunter jene,
die Steine und Flaschen auf Patrouillen geworfen hatten.
Die Polizei traf auf heftigen Widerstand durch die Bewohner.
Ein Beamter wurde mehrmals in die Brust gestochen.
Zum Gl�ck wurde er nicht ernsthaft verletzt.
93 Mitglieder des so genannten "Schwarzen Blocks" wurden verhaftet.
Einige von ihnen, die sofort ins Krankenhaus gebracht wurden,
hatten vorhandene Wunden...
Menschen wurden schwer verletzt.
- Sie sitzen in Rollst�hlen! - ... die von Krawallen am Vortag stammten.
Mein Land will wissen, wie viele Griechen verhaftet
und wie viele ins Krankenhaus gebracht wurden.
Im Geb�ude fanden wir scharfe Waffen, Schl�ger...
Gibt es einen italienischen Journalisten?
- Unter den Festgenommenen? - Als Journalistin will ich informiert werden!
Entschuldigung, aber...
Ich spreche von einem Kollegen.
Einem Journalisten.
Sie hat ja recht. Ist das hier eine Demokratie oder was?
Sein Name ist Luca.
Machen Sie bitte Platz.
Das ist die wichtigste Entdeckung.
Kann ich bitte eine Binde haben?
Nein.
Etwas Toilettenpapier!
Was zum Teufel hast du gesagt? Rede italienisch, du Mietst�ck!
Schau mich nicht an.
Nimm das.
Guten Morgen.
Guten Morgen, dass ich nicht lache!
Was zum Teufel haben du und das Sozialforum von Genua gemacht?
Ihr habt diese Stadt zerst�rt.
Ich habe gar nichts zerst�rt.
Nicht ein einziges Ding.
Unsere Aufgabe war, schnell reingehen, sichern und schnell wieder rausgehen.
Sollte jemand da drin verletzt worden sein,
dann haben nicht wir das gemacht.
Wie ich schon sagte, ich f�hle mich nicht wie ein Held.
Wenn man bei einer solchen Operation durch Stiche verletzt wird,
so passiert das leider in unserem Beruf.
Ich sch�tze mich gl�cklich...
...der Fund von illegalen Waffen
in der Zentrale des Globalen Forums
und die Identifikation
von 60 Personen, die zu den gewaltt�tigen Banden geh�ren,
welche sich dort versteckt hatten...
Hallo?
Ja, ich bin es, aber k�nnen Sie bitte englisch reden?
Tut mir leid.
Ich suche meine Tochter. Sie hei�t Alma Koch.
Ich habe seit drei Tagen nichts von ihr geh�rt.
Alma ist verhaftet worden.
- Was sagen Sie da? - Ich verspreche, ich tue alles, was ich kann,
um sie herauszuholen, aber Sie m�ssen jetzt ruhig bleiben.
Nein, ich bin ruhig. Sie dr�cken sich unklar aus. Wo ist Alma?
Ich wei� es nicht.
Wer wei� es dann?
Keiner wei� es.
H�ren Sie zu,
ich werde nach Genua kommen.
Sagen Sie mir bitte Ihre Adresse? Wo...
- Via San Luca. 15. - Via San Luca.
-15. Ok. - Ja.
Sie sind verhaftet. Heute werden Sie in ein regul�res Gef�ngnis �berstellt.
Dort werden Sie von einem Ermittlungsrichter befragt.
GEF�NGNIS VOGHERA DREl TAGE SP�TER
NACH MEHREREN TAGEN IN DER KASERNE BOLZANETO
WURDEN DIE BEl DER RAZZIA VERHAFTETEN AUSL�NDISCHEN B�RGER
ZUR LANDESGRENZE ESKORTIERT UND AUS ITALIEN AUSGEWIESEN.
VON DEN 300 POLIZISTEN, DIE AN DER RAZZIA TEILNAHMEN,
WURDEN NUR 29 IDENTIFIZIERT UND ANGEKLAGT.
DAS BERUFUNGSGERICHT VON GENUA SPRACH 27 WEGEN F�LSCHUNG
VON UNTERLAGEN SCHULDIG, 9 WEGEN SCHWERER K�RPERVERLETZUNG.
GETRENNT DAVON WURDEN 45 POLIZISTEN,
STRAFVOLLZUGSBEAMTE UND MEDIZINISCHES PERSONAL
WEGEN GEWALTT�TIGKEIT IN DER KASERNE BOLZANETO VERURTEILT.
44 WURDEN WEGEN AMTSVERGEHEN, AMTSMISSBRAUCHS UND EINZELNEN
MISSBRAUCHS UND GEWALT GEGEN DIE VERHAFTETEN VERURTEILT.
ITALIENS STRAFGESETZBUCH UMFASST KEIN VERBRECHEN DER FOLTER.
DIE VERJ�HRUNGSFRIST IST BEREITS
F�R VERBRECHEN GEGEN PERSONEN ABGELAUFEN.
SIE L�UFT 2014 F�R DAS VERGEHEN
DER F�LSCHUNG �FFENTLICHER DOKUMENTE AB.
ITALIENS PARLAMENT WEIGERTE SICH ZWEIMAL,
EINEN UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ZU BILDEN.
W�HREND DIE BEAMTEN AUF IHRE URTEILE WARTETEN,
WURDE KEINER VON IHNEN VOM DIENST SUSPENDIERT.
German
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