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(D�stere Kl�nge)
(Man kann ihn nicht h�ren.)
(D�stere Kl�nge)
(Melancholische Musik)
Ich muss gehen.
Hauptsache, du bist zum Essen zur�ck.
(Melancholische Musik)
Ostwind.
(Kraftvolle Musik)
Ostwind?
(Wehm�tige Musik)
Hey.
Fanny. - Wer sonst? Ryan Gosling?
Ich hatte wieder diesen Traum. - Nackt aufm Schulhof? Den kenne ich.
Nein. Da war Ostwind.
Er wollte mich holen, aber dann war er pl�tzlich weg.
Irgendwas stimmt da nicht.
Mann, Mika, du hast noch nicht gepackt. - Ich wei�.
Ich warte in der K�che. A bient�t.
Croissant, croque-monsieur... - Ist alles markiert.
Rot: Kunst, gr�n: Kulinarisches.
Und dann der sehenswerte Teilchenbeschleuniger.
Hm... - (Frau) Ach, Paris.
(Fanny) Ich freue mich, aber Mika... - Sie wird es lieben.
Man kann nicht immer zwischen Pferde�pfeln rumh�pfen.
Man braucht auch Kultur und Savoir-vivre...
Ich gehe mal gucken. - Genau, und K�se oder Baguette.
Ich meine, hallo, Rotwein. - Okay...
Pont-Neuf. - "Die Liebenden von Pont-Neuf".
(Handy piept.) - Mika ist weg.
(Sie verstummen.)
Mika ist weg? Wo soll sie sein?
(Schwungvolle Musik)
(Schwungvolle Musik)
(Eine Kuh muht.) - Schon gut, ich gehe ja schon.
(Melancholische Musik)
(Kraftvolle Musik)
Ich wei�, was du willst. Aber den musst du dir erst holen.
Was ist denn mit dir los?
(Ruhige E-Gitarrenkl�nge)
Was ist das denn?
Wo hast du das denn her?
(Wehm�tige Musik)
Hast du seine Ohren gesehen?
Mit einem ist er bei dir, mit dem anderen woanders.
Ja, genau. Das macht er sonst nie.
M�sste ich nicht wissen, was er hat?
Um wirklich eins zu sein, muss man den anderen manchmal loslassen,
damit die Verbindung ewig w�hrt.
Das gilt f�r Mensch und Tier.
So bleibt Ostwind immer wild.
Gib ihm Zeit.
Gegen die Kratzer gebe ich dir eine Salbe.
Danke, Meister.
Charlotte, �berleg's dir noch mal. Du reitest hier, seit du sechs bist.
Tut mir leid, Frau Kaltenbach. Ich verdanke Ihnen viel.
Aber Sasse hat eine Gegenstromanlage. Ich will mit Attila mehr erreichen.
Schon gut. - Ich danke Ihnen f�r alles.
Taxi gef�llig? - Ja, vor zwei Stunden.
Hast du meine SMS nicht gekriegt? - Doch. Der Traktor ist noch kaputt.
Und in der Schubkarre w�r's zu unbequem. - Na dann.
Danke.
Solltest du nicht in Paris sein? - Ich hatte ein komisches Gef�hl.
Aber hier ist ja alles wie immer.
(Mika) Es ist so sch�n ruhig hier.
Ey, ey! Archibald!
Irgendwie sehr ruhig. Wo sind denn eigentlich alle?
Viele sind mit Michelle r�ber zu Sasse ins "Leistungszentrum".
Und weil es keine Kaltenbach Classics mehr gibt,
gingen noch mehr. - Kein Turnier?
Fr�her war unsere Warteliste ellenlang. Aber jetzt...
Frag deine Gro�mutter. Ich muss f�ttern.
Ah!
Es ist alles in Ordnung. Uns geht's gut. - Okay.
Jetzt gibt's erst mal Blutwurst. Ganz frisch. Die lebt quasi noch.
Oma.
Ja? - Ostwind hat Kratzer an seinem Bauch.
Wei�t du, woher? - Nat�rlich hat er Kratzer.
Er ist bei jedem Wetter drau�en.
Und wenn ich Interessenten sage, dass mein einziges gutes Springpferd
v�llig verwahrlost Tag und Nacht drau�en auf einer Koppel herumspringt,
dann denken die, ich hab eine Macke.
Hab ich auch.
Der Ottfried hat mir vorhin erz�hlt, er h�tte im Wald ein Einhorn gesehen.
Ein Einhorn. Ist das zu glauben?
Nein. - Ja.
Heute fr�h ging Ottfried zur Arbeit und da stand es am Waldrand.
Marianne, behalte bitte die M�rchengeschichten f�r dich.
(Wehm�tige Musik)
(Leises Wiehern)
(Sanfte E-Gitarrenkl�nge)
Und Oma ist auch komisch. Ich sehe doch, dass was nicht stimmt.
Ich verstehe das nicht. Na Hauptsache, ich verstehe dich.
(Er schnaubt.)
(Wiehern)
(Er wiehert.)
Ostwind!
Ah! Aua.
Warte!
(Geheimnisvolle Kl�nge)
(Sanfte E-Gitarrenmusik)
(Sanfte Violinenmusik)
(Gef�hlvolle Musik)
(Knacksen)
Die scheint dir zu gefallen, was?
Da bist du endlich! Deine Oma sagt kein Wort.
Ich hab was gesehen. - Ein Einhorn?
Ja. - Mist.
Ich hatte es mit dem Drachen im Schloss eingesperrt.
(Mann) Nach oben! - Im Ernst.
Du hast ein Reh gesehen. - Nein. Im Wald war ein Pferd...
Mika, es gibt hier keine Wildpferde.
Was ist das? Fleisch zum Fr�hst�ck? - Komm, ich zeig's dir.
Es gibt hier einen Dieb. - Passt der in die Mausefalle?
Rattenfalle. Er soll sich die Finger einklemmen.
Der klaut Spezialfutter, Halfter und gestern meine Jacke.
Ich lauere ihm auf. Ich mache Blutwurst aus ihm!
Bitte keine Blutwurst.
(Mika) Hier sieht man alles. - Und keiner sieht uns.
Das verstehe ich alles nicht. Ich brauche eine kleine Verl�ngerung.
(Mann) Sie sind mit der Tilgung der Hypothek im R�ckstand.
Sie bekommen keine "kleine" Verl�ngerung. - Maria, es gibt keinen Spielraum mehr.
Klaus, mit Pferdesport ist noch niemand reich geworden.
Ich sage nur ein Wort: Leistungszentrum Sasse.
Das sind zwei Worte. - Ja. Wie dem auch sei.
Ich nenne keine Zahlen, aber es sind schwarze.
Meine Nichte reitet dort sehr erfolgreich.
Sie tritt bei den Sasse Classics an.
Bitte? - Das ist ein hoch dotiertes...
... Nachwuchsturnier.
Maria, hast du keine Wertsachen mehr? Teure M�bel?
Was ist mit diesem Wunderpferd? - (Mann) Ja, genau.
Ostwald oder S�dpol, Nordwand... - Ostwind.
Ja. Gekauft f�r eine Viertelmillion. Das w�re doch was.
Klaus, wie lange kennen wir uns? Ich brauche ein paar Monate Aufschub.
Zwei Wochen, dann wird versteigert.
Es tut mir leid. - Kommst du, Klaus? Es stinkt hier.
Ah.
Das wird unser letzter Sommer auf Kaltenbach.
Und was wird aus Ostwind? - Ostwind, Ostwind. Immer nur Ostwind!
Interessiert dich nichts anderes? Denkst du auch mal an uns?
Die Leute haben unser Turnier geklaut.
Deine Oma verliert alles, mein Opa sein Zuhause. - Ist ja gut.
Nichts ist gut! Ostwind ist schuld an unserem Bankrott.
Du h�ttest Kaltenbach retten k�nnen. - Ich?
Ja, du! Wenn du mit ihm Turniere reiten w�rdest,
anstatt nur mit ihm rumzukaspern.
Ostwind ist ein Weltklasse-Pferd. Aber schau ihn dir an.
Aber Mika hat ja ihre Prinzipien und ihr Riesen-Ego.
Das ist nicht fair.
Richtig. Es ist alles andere als fair.
Nicht so ungeduldig. Wir finden sie schon.
(Wiehern)
(Bedr�ckende Musik)
Spinnst du? Ich h�tte sie fast gehabt. - Sie wollte nicht zu dir kommen.
Nat�rlich nicht. Die ist nicht bl�d. Was geht dich das an?
Ist das dein Pferd? - Was geht dich das an?
Sie ist mir weggelaufen, okay? - Kann ich verstehen.
Ich kriege sie schon noch. - Niemals. Nicht so.
Ach ja?
Ja.
Was macht ihr kurz vor Sonnenuntergang im Wald, ohne Sattel?
Ohne Schuhe?
Ist das etwa dein Wald? - Irgendwie schon.
Tut mir leid, dass ich nicht geklingelt habe.
Immerhin hast du die Schuhe ausgezogen.
Hey, Gretel. Du hast was vergessen.
Wohin des Wegs? �h... sorry. - Was machst du denn hier?
Wegen vorhin, das war total bl�d von mir.
Entschuldige. - Schon gut, Sam. Ich...
(D�stere Kl�nge)
Der Dieb.
Hab ich dich, du Schwein! Au!
Ha! (Kampfschreie)
Fanny. - Mika.
Was machst du hier? - Ich lasse dich nicht allein wegfahren.
Sieht gar nicht pleite aus. - Ist es aber.
Und Frau Kaltenbach ignoriert es. Da kannst du nichts tun.
Man kann bestimmt was tun. - Was?
Keine Ahnung. Geiselnahme, Bank�berfall.
Ein kleines, aber gezieltes Feuer.
Immer locker, ich scherze. - Nur halb.
Heute Nacht will ich die Ratte kriegen, die uns beklaut.
Eine Verbrecherjagd? Super. Gute Story f�r den Videowettbewerb.
Wann haben Sie den Dieb gesehen? - Spinnst du?
Mika, mach was. - Wir bleiben heute Nacht da
und schauen, was passiert.
Schlaft ihr mal. Ich �bernehme die erste Wache.
(Schnarchen)
(Sanfte Musik)
(Sanfte Musik)
Wir haben das Einhorn gesehen. - Aha.
Also es ist kein Einhorn. - Das hatte ich bef�rchtet.
Glauben Sie, sie kann im Wald bleiben? Sie sieht gl�cklich aus. - Kaum.
Menschen beharren auf ihren Ordnungen.
Pferde geh�ren in den Stall, basta.
Aber warum? Das ist, als w�rde man immer Hausarrest haben.
Als m�sste man in einem Schrank leben.
Du siehst m�de aus in letzter Zeit, Maria.
Dieser Empork�mmling stiehlt mir mein Turnier
und jetzt rei�t er sich auch noch Hanns unter den Nagel.
Hanns de Burgh? - Ja, hier.
"Der findige Gesch�ftsmann Sasse konnte eine lebende Legende
als Richter f�r sein Turnier gewinnen: Hanns de Burgh."
Er holt sich meinen allerbesten Sch�ler. - Bis auf...
Ja. - ... Mika.
Bis auf Mika.
Aber das n�tzt uns jetzt auch nichts mehr.
Wie meinst du das?
Maria.
Der Kredit ist gek�ndigt.
In zwei Wochen f�llt Kaltenbach an die Bank.
Das betrifft leider auch deine Parzelle.
Ich h�tt's dir vorher sagen m�ssen, aber...
... ich k... konnte das nicht.
(Traurige Musik)
Krass.
(Dramatische Musik)
Alles in Ordnung. Nimm es als Warnschuss.
Ich gebe dir was f�r den Kreislauf. Pass gut auf deinen Gro�vater auf.
Warten Sie, ich helfe Ihnen. - Lass mich.
"Sonderangebot Rainbow-Striegel"? - Oh.
Ein Turnier. - Genau.
50.000 Euro Preisgeld. Wie genial ist das denn?
Ich wollte nie wieder so reiten.
Lass uns mal dieses Sasse-Dingsda-Zentrum angucken.
Ich habe pl�tzlich gro�es Interesse an... - Pferden?
Es gibt auch normale Fortbewegungsmittel. Busse, R�der, F��e...
Du wolltest den Ausflug machen. - Wir m�ssen die N�chste links.
Uah...
Endendkrass! Ist er das?
Hanns de Burgh. - Oh... my... God.
Mahlzeit.
Hanns! - Leopold.
Welch Glanz in meiner H�tte! Willkommen.
Bereit f�r eine kleine F�hrung? - Unbedingt.
Sch�n.
Sieht aus wie in einer Folterkammer. - Wird hier wirklich nur geritten?
Oh. Du siehst aus wie Frankensteins Oma.
Wir w�ren mehr als interessiert, dich als Trainer einzustellen.
(Hanns) Hm.
Und? Was sagst du? - Hier in der N�he lernte ich reiten.
In Kaltenbach. - (lachend) Kaltenbach?
Das ist extrem heruntergekommen. Total marode.
Der Hof und die Alte.
Ich k�nnte dort ein Vertriebszentrum hochziehen.
Maria war eine gute Lehrerin. Altmodisch, mit einem Auge f�r Talente.
Ich f�rchte, das hier ist nicht mehr ihre Liga.
Hat sie beim Turnier kein Pferd am Start? - Doch, hat sie.
So?
Und was f�r eine Rotzg�re bist du? - �hm...
Hallo. Wir suchen die Anmeldung f�r das Turnier.
Dahinten. - Danke sch�n.
Ostwind ist total abtrainiert. Er h�lt kein Springturnier durch.
Vielseitigkeitsturnier. - (beide) Vielseitigkeit?
Dressur, Gel�ndereiten und Springen.
Oh Mann. Was machen wir jetzt? - Vergesst den Quatsch.
Wir packen zusammen. - Nein!
Das ist kein Problem. Ja, das Pferd braucht Training.
Aber Springen kannst du. Gel�ndereiten auch. Bleibt Dressur.
Dressur? - Wer soll ihr das beibringen?
Mein Opa hat ganz andere Sorgen.
Norbert. - Wer?
Na super. Ein Pferd ohne Muskeln und eine Stadtg�re mit Taschenrechner.
(Flattern)
(fl�stert) Sam. Sam.
Nicht der Schneehase...
(Unheimliche Musik)
Hey!
(Spannende Musik)
Du schon wieder.
Hast du dir wehgetan? - Kann dir doch egal sein.
Okay.
Warum beklaust du uns? - Ich habe...
Ich habe mir nur einiges ausgeliehen. Pferdefutter und so.
Hast du sie eingefangen?
Nein.
Ist witzig, ne? Ich kriege Mords�rger, wenn ich sie nicht bald abliefere.
Aber das kann jemandem wie dir egal sein. - Jemand wie mir?
Tochter aus reichem Haus. Papa kauft ihr ein Pferd.
Du hast eine Eins-a-Menschenkenntnis. - Ich kenne dein Pferd.
Wie sonst kommst du zu so einem Springpferd?
Wieso Springpferd? - Das sieht man.
Aber der steht wohl schon eine Weile rum. - Ja, und?
Dein Problem. Ich haue ab. - Woher wei�t du das alles?
Ich habe Erfahrung mit Sportpferden. Deins kannst du wieder hinkriegen.
Wei�t du, warum du sie nicht einfangen kannst?
Weil sie vier Beine hat und ich zwei?
Weil du sie einfangen willst. - Ach ja.
Wild im Wald kann sie nicht bleiben. - Wieso denn nicht?
Wieso? Weil... Ist doch klar. Spinnst du? - Wieso willst du sie fangen?
Sie muss zum Besitzer zur�ck. Der versteht keinen Spa�.
Ach so. Ich dachte, sie geh�rt niemandem.
Und wenn wir einen Deal machen?
Und der w�re?
Wir fangen dein Pferd und trainieren dann meins.
Unter einer Bedingung. - Ja?
Keiner erf�hrt was davon.
Woher wei� ich, dass ich dir trauen kann? - Wei�t du nicht.
Tu es oder lass es.
Dann bis morgen. An der Lichtung? - Bis morgen.
... stellt der Reiter die Konzentration des Pferdes her,
das dann eigenst�ndig zur Piaffe antritt.
Ein �bergang ins befreiende Vorw�rts im Galopp
beendet die Anstrengung ohne �berforderung des Pferdes.
Die Motivation, auf feine Einwirkungen zu reagieren...
Rise and shine!
(Entspannte Musik)
Ostwind, los!
Komm!
Schneller!
Nicht so schlapp!
(Hupen)
Pass doch auf! - Entschuldigung.
Hast du vielleicht ein Pferd gesehen? - Nein.
Hm.
Bis auf dieses, also meins.
Aha. - Wir fahren hier Fahrrad.
Mhm. Seid ihr vom Gest�t? Kaltenbach? - Mhm.
Angeblich l�uft hier ein Pferd frei rum. Vermisst ihr eins?
Nein. - Sicher?
Vielleicht war's ein Reh. - Das dachten wir auch.
So ein Spinner sagte was von einem Einhorn.
Jaja. Es war wohl ein Pferd. Wei�. Zertrampelt alles und frisst Wildfutter.
Ich halte die Augen offen. - Ja, ist gut.
Ostwind, komm. - Ein freies Pferd muss raus aus dem Wald.
Sagt wer?
(Sanfte Musik)
Hoffentlich hat mich dieser Waldschrat nicht get�uscht.
Das nehme ich jetzt mal als Kompliment. - Oh. Hallo.
Steht der Deal noch? Du hilfst mir, sie zu fangen?
Unter einer Bedingung. - Ja?
Wir fangen sie nicht ein. - Was?
(Wiehern)
Pscht!
(Sanfte Musik)
Ich hole das Seil. - Wir brauchen kein Seil.
Sie braucht Vertrauen.
Warte hier.
(Sanfte sph�rische Musik)
Wie machst du das? - Ich mache gar nichts.
(Sph�rische Musik)
Schei�e! - Sie f�hlt, was du f�hlst.
Na super. Ich bin m�de, hungrig und stinksauer.
(Poltern) - Ah!
Ah! Dreckskacke, verdammte Schei�e! - Ja, ja, ja, ja.
Entschuldigung. Ah.
Hast ja recht. - Ja, allerdings.
Aber ich gebe nicht so schnell auf wie alle anderen.
Das ist leicht gesagt. - Leicht?
Ich sollte jetzt eigentlich in Paris sein.
Stattdessen bin ich hier in der Ein�de und versuche zu kapieren,
wie man so eine bl�de Giraffe reitet, damit Mika das Turnier gewinnt.
Piaffe. - Sage ich ja.
Mika kann froh sein, eine Freundin wie dich zu haben. - Tja.
Ja, Mika braucht jetzt Freunde. Also jemand, der ihr Dressur beibringt.
Seine Substanz ist gut.
Gut balanciert, aber schwache Beine.
Steile Bergl�ufe f�r die Kraft, ein Intervalltraining f�r die Ausdauer.
Paar Einheiten in einer Gegenstromanlage.
Aber so was gibt's hier nicht, oder?
Fang am besten gleich damit an.
Morgen muss ich ihn erst mal laufen sehen.
Dann bis morgen. - Bis morgen.
Hey. Und was mache ich solange?
Geduld �ben. Und Gleichmut.
Gleichmut? Ist das was Ansteckendes?
Wie hei�t sie eigentlich? - 33. Komischer Name, ich wei�.
So hat der neue Besitzer sie genannt. Und du?
Ostwind. Mika.
Milan.
(Fanny) Bereit f�rs Training?
(Mann) Traversale.
(Stark rhythmische Musik)
... piaffieren weiter.
Schneller!
(Schwungvolle Musik)
Piaffe.
(Schwungvolle Musik)
Passage.
(Unverst�ndlich)
(Beschwingte Musik)
(Rap-Musik)
Pirouette.
Gut so? - F�r das Texas-Rodeo auf alle F�lle.
Ah...
Das habe ich ihm beigebracht. Ist doch auch Dressur.
Sei mir nicht b�se, aber Dressur ist das Gegenteil von dir.
Wir haben wirklich keine Chance.
Wo kommt ihr denn her? - Vom... Gel�ndetraining.
Keine Ahnung, wie ihr das geschafft habt, aber es sieht richtig gut aus.
Im Gel�nde habt ihr eine Chance. Bei der Dressur allerdings...
Das ist so schwierig.
Und ich habe Ostwind versprochen: Keine Turniere mehr.
Das letzte Turnier bist du geritten, um Ostwind zu helfen.
Glaubst du nicht, er w�rde f�r dich das Gleiche tun?
Wenn Sie wenigstens mitkommen w�rden.
Du brauchst mich nicht mehr. Mach es einfach auf deine Art.
Auf meine Art.
(Klassische Musik: "Bol�ro" von M. Ravel)
(Mann) Die Grundidee der Dressur w�re, mit dem Pferd eins zu werden.
Horch in dein Pferd hinein, h�r ihm zu
und versuche zu erf�hlen, was es dir anbietet.
Mit Spielen gewinnst du sein Vertrauen, verbindest du dich.
Und nur mit seinem Vertrauen kannst du eins mit ihm werden.
Ein Pferd kann dir alles geben, aber nur aus freiem Willen.
(Musik: "Bol�ro")
Pferde haben nicht darum gebeten, geritten zu werden.
Alle Dressurelemente gibt es auch bei Pferden in der Natur.
Die Passage, Kapriole und das Steigen.
(Musik: "Bol�ro")
(Musik: "Bol�ro")
(Stille)
Was auch immer du mit ihm vorhast, er ist bereit daf�r.
Danke.
Nein,
danke dir.
Kennst du das, wenn man die Zeit anhalten will?
(Mika) Wenn man sich ganz frei f�hlt? - Ja, wenn man frei ist.
Dann m�sste ich jetzt nicht...
Okay, die Zeit steht... jetzt.
Jetzt?
Na ja, jetzt.
(Milan) Achtung. - Fertig.
(Milan) Los.
(E-Gitarrenmusik)
(Kraftvolle Musik)
(Sanfte Musik)
Und jetzt...
Und jetzt.
(Gef�hlvolle Musik)
Okay. Bringen wir's hinter uns.
(Mann) Wer ist da? - Ich bringe Ihnen das Pferd.
Welches?
Ihre Schimmelstute, vom Gest�t Sasse.
33. Na endlich.
(T�rsummer)
(D�stere Musik)
Nein.
(D�stere Musik)
(leise) Okay, hau ab. Du musst verschwinden. Weg.
Pscht! Weg. Los, hau ab. Geh schon, geh schon.
Hey!
(Bellen)
(Spannungsgeladene Musik)
(Alle reden durcheinander.)
(Ansage) Liebe Freunde des gepflegten Reitsports,
willkommen zu den Sasse Classics.
Also ich...
Na, na, na! Oh.
Hanns. - Maria. Mensch, wie lange ist das her?
Herr de Burgh, ein Foto bitte.
Das ist Maria Kaltenbach, meine erste und beste Lehrerin.
Hanns, ich bin nicht zuf�llig hier.
Ich h�re, du bist auf der Suche nach einer Trainerstelle.
K�nntest du dir vielleicht vorstellen...
Lass uns nach dem Turnier reden, ja? - Ja.
Mich muss nur ein Pferd begeistern. - Aha.
Danke. Du sitzt nat�rlich bei mir auf der Ehrentrib�ne.
Beim ersten Ritt bei den Classics habe ich mir in die Hosen gemacht.
(lachend) Nein. - Das war irre.
Was willst du? Ich hatte mich nicht klar ausgedr�ckt? - Doch.
Aber dieser Ungar, der das Pferd kaufte, das ist die H�lle dort.
Wo ist mein Pferd?
Das ist kein Z�chter, das ist ein Abdecker.
Hm, h�r zu, mein Junge, ich frage dich noch ein Mal.
Wo... ist... das Pferd?
Sie wussten das.
Das hat man davon, wenn man Streunern einen Job gibt.
Bring das Pferd zur�ck oder ich rufe die Polizei.
Pferdediebe sperren wir ein. - Fass mich nicht an!
Leopold Sasse. Stellen Sie sich vor, mir wurde ein Pferd gestohlen.
Komm schon.
"Noch mal, zu Beginn sollte man den Richtern freundlich zul�cheln."
Mika, freundliches L�cheln. Das �ben wir besser noch mal.
(Ansage) Wir bitten die letzten Reiter und Reiterinnen, sich fertig zu machen.
Also noch mal,
bei X anhalten, dann eine Giraffe, dann...
Die Musik kommt mir bekannt vor.
(Musik: "Bol�ro")
Okay, das war's.
Lass uns abhauen. - Was? Nein.
Um die Heinis zu beeindrucken, musst du nackt auf Ostwind tanzen.
Wir haben keine Chance. - Dann nutzen wir die.
Was tust du? - Ich mach's auf meine Art.
(Musik: "Bol�ro")
(Kommentator) Wir sind gespannt auf die Jurywertung.
7,4 Punkte, eine sehr sch�ne Punktzahl f�r Charlotte von Ridder.
Damit geht der Gastgeber in F�hrung.
Nun zu Startnummer 4. Sie tritt an f�r das Gest�t Kaltenbach.
Wa... was? - Bitte begr��en Sie:
Mika Schwarz auf Ostwind.
Du trainierst auch Dressur? - Tue ich nicht.
(Angespannte Musik)
Dressur ohne Sattel und Trense? - Das geht doch nicht.
(Kommentator) Das ist unm�glich.
Unkonventionell. - Allerdings.
�h... ja. - Ob das Reglement das vorsieht?
Okay?
(Popmusik)
(Stark rhythmische Musik)
(Unverst�ndlich)
(Musik: The Avener, "Fade Out Lines")
(Stark rhythmische Musik)
(Musik: "Fade Out Lines")
Bravo!
Gro�artig!
(Jubel)
Das habe ich gesucht. - Aber...
Ja.
(Applaus)
Also... Ich bin mir nicht sicher, was das war.
Die Wertung bitte!
10 Punkte! Das gab es noch nie!
Zehn Punkte f�r das Gest�t Kaltenbach f�r diese inspirierende Darbietung,
die wom�glich nicht ganz regelkonform ist, aber was soll's?
Das geht doch nicht. Das ist end... end... end...
Ah. - Das ist erst der Anfang.
(Jubel)
Krass, krass, krass! Wahnsinn!
Wessen Idee war das? - (alle) Meine.
Ganz au�ergew�hnlich. - Kinder, Hanns de Burgh.
Hanns, meine Enkelin Mika.
Ich wollte dich... euch kennenlernen. Ein au�ergew�hnliches Pferd.
Wenn er im Gel�nde und beim Springen so gut ist wie heute, dann...
Das haben wir im Blut, nicht wahr? - Nichts anderes habe ich erwartet.
Also...
Hanns de Burgh,
Trainer auf Kaltenbach.
Das ist unsere Rettung. - Es gibt also Probleme.
Danke.
(E-Gitarrenmusik)
(Schwungvolle Musik)
(Man kann sie nicht verstehen.)
(Schwungvolle Popmusik)
Ah! - Verzeihen Sie die St�rung.
Warum denn so f�rmlich, Heinz? Kommt rein, wir feiern gerade.
Ich glaube, wir haben bald einen neuen Trainer.
Danke.
Wir wissen jetzt, wem dieser Gaul im Wald geh�rt.
Wurde offenbar gestohlen. Heute Nacht beenden wir diesen Spuk.
Wollt ihr nicht lieber mit uns feiern als wehrlose Tiere jagen?
Ich wollte nur Bescheid sagen. Nicht dass jemand jetzt ausreitet.
Danke, hier reitet niemand aus.
Hey, H�nsel. - Ich dachte schon, ihr kommt nicht mehr.
Und ich dachte, ihr seid schon weg. - Verbranntes Brot?
Widerlich.
Wann bringst du sie denn zur�ck?
Gar nicht.
Sie geh�rt jetzt zu mir.
Wo wohnst du eigentlich?
�berall.
Nirgends.
Wir sind immer rumgezogen, von Rennstall zu Rennstall,
meine Mutter und ich.
Sie ist gestorben, als ich 15 war.
Ich bin dann ins Heim, und seitdem jobbe ich mal hier, mal da.
Da, wo's Pferde gibt.
Schwer vorzustellen, wenn man so beh�tet lebt wie du.
Wenn man wei�, wo man hingeh�rt.
Das wusste ich auch nie.
Jetzt wei� ich's zwar, aber unser Hof...
Meine Gro�mutter...
Ach, egal.
(Geheimnisvolle Kl�nge)
(Wiehern)
Was ist denn? - (Schnauben)
(Hundegebell aus der Ferne)
Was soll das? - Der Besitzer von 33 ist sauer.
(Gebell)
Hey! Hey!
Wir m�ssen weg hier, schnell. - Wir reden mit denen.
Mit dem Ungar kann man nicht reden. - Du wolltest sie zum Ungar bringen?
Habe ich ja nicht. Wir m�ssen weg.
(D�stere Musik)
(Spannungsvolle Musik)
Mika!
(Melancholische Musik)
(Traurige Musik)
Milan?
Milan?
(Knall)
(Dramatische Musik)
(Herzschlag)
(Handy klingelt.)
Mann, Mika, wo bist du? Wir m�ssen los.
Ich hoffe, du bist p�nktlich bei Sasse.
Melde dich.
Wo ist sie denn nur? - Keine Ahnung.
Irgendwas stimmt nicht mit ihr.
Was stimmt nicht? Mit wem? - �h... Tinka f�hlt sich nicht gut.
�h, ja, ich wei� auch nicht. Vielleicht eine leichte Pharyngitis.
Dann musst du hierbleiben. Wo ist Mika? Wir m�ssen los.
Wir haben heute Gro�es vor.
Sie reitet sich bestimmt kurz warm und kommt dann zum Turnier.
Ach, sch�n! Ihr seid da.
�hm... �h... - Philipp.
Ja doch.
Elli! - Mama.
Wenn ihr w�sstet, was eure Tochter mir eingebrockt hat.
Wo ist unsere Ausrei�erin? - Erz�hle ich dir im Auto.
Du siehst aus wie Queen Mum. - Ja, ja.
Mika. Mika.
Oh, will die zum Turnier der Trolle?
Dieser Grunge-Look, der ist so 2013.
Mann, Mika! Wo zum Geier warst du?
Was ist passiert?
Alles gut, okay? - Konzentrier dich. Du bist gleich dran.
(Ansage) Die Reiter Nummer 3 und 4 bitte zum Start! - Hier.
Hilf ihr.
(Ansage) Wir sind gespannt auf unsere n�chste Reiterin,
die mit ihrem unorthodoxen Dressurritt die Herzen der Jury erobert hat.
Ostwind ist ein Enkel Hallas,
die ihren schwer verletzten Reiter zum Olympiasieg trug.
Hallas Enkel. Jetzt zeigt es sich.
(Sanfte, traurige Musik)
(Ansage aus der Ferne) Vom Gest�t Kaltenbach... Mika... Schwarz
und... Ostwind!
(Applaus)
(Piepen) - Du gehst vor, okay?
(Sanfte Gitarrenkl�nge)
(Melancholischer Popsong)
(Wiehern)
33. 33!
(br�llt) 33! Nein!
(Kommentator) 30 Sekunden R�ckstand, das ist kaum aufzuholen.
Damit liegt sie derzeit auf Platz zehn.
(Melancholischer Popsong)
Nein!
(Kommentator) 1:45, eine respektable Zwischenzeit.
Reicht es f�r einen Platz weit vorn?
Dieses Pferd ist nicht zu bremsen. Ostwind macht das Rennen fast allein.
Macht er am Wassergraben keine Fehler, ist das Platz zwei!
(Melancholischer Popsong)
(Kommentator) 3:25:37! Was f�r ein Pferd!
Was f�r ein Ritt!
(Jubel)
Eine unglaubliche Zeit. Unglaublich. Toll.
(Applaus)
(Gejohle und Pfiffe)
(Traurige Musik)
Milan?
(Traurige Musik)
(Sam) Alles aus und vorbei.
(Fanny) Du kannst auch jederzeit zu mir ziehen.
Was macht ein Stallbursche in Frankfurt?
Wie lange habe ich... habe ich geschlafen?
17 Stunden 34 Minuten und zehn Sekunden.
Was ist denn passiert?
Was ist mit dem Turnier? - Das war so weit alles super.
Bis auf die Ohnmacht. Die h�tte ich weggelassen.
Wir waren weit vorne, aber du konntest nicht springen.
Das sind heftige Anschuldigungen. Ein Pferdedieb gegen zwei Gesch�ftsleute.
Wem wird der Haftrichter wohl eher glauben?
Milch? Zucker? - Hey!
Hey!
Ich habe Angst um 33.
Und Milan.
Milan, 33. Siehst du! - Ja, ist ja gut.
Du redest im Schlaf. - Ich h�tt's euch fr�her sagen sollen.
Allerdings.
Ihm nicht unbedingt. - Was soll das hei�en?
Ich bin ihre beste Freundin. - Na und?
Es ist verr�ckt, ich habe dieses Haus nie gemocht, aber jetzt...
Tut mir so leid f�r dich, Mama.
Ich h�tte euch einen Sieg gew�nscht.
Mir tut's leid, aber nicht f�r mich.
Ich h�tte Kaltenbach gerne erhalten.
F�r Mika.
Du wirst nat�rlich bei uns wohnen.
Das sehen wir dann schon. - (Es klopft.)
Ein Herr de Burgh ist am Telefon.
Milan. - Ey, meine Jacke!
(Sanfte Musik)
Meine Jacke.
Der Ungar hat 33. Ich konnte nichts machen.
Wir holen sie da raus. - Das ist der Typ, der uns beklaut hat!
Ah, Milan. - Ja, aber nur f�r 33, sein Pferd.
H�rt auf!
Wir m�ssen los. - Wir kommen nach.
(Dynamische Musik)
Mika ist weg, ihr Superhelden! Wir m�ssen los!
Ich habe keinen F�hrerschein. - Aber ich.
(Fanny) Kommt!
(Kraftvolle Musik)
Ah!
Sie ist da drin, oder?
Pscht!
(Angespannte Musik)
(Traurige Musik)
(Traurige Musik)
33.
(Spannungsvolle Musik)
Na los!
Schnell, raus hier!
Raus!
(Gehetzte Musik)
Los!
Ostwind! - (Bellen)
(Wiehern)
(Spanungsvolle Musik)
(Gef�hlvolle Musik)
Mach das Tor auf! - Ist abgesperrt.
Tor frei!
(Sanfte Musik)
(Sirene heult.) - Komm.
Ich muss noch was kl�ren.
Ich komm nach, versprochen.
(Wiehern)
(Sanfte Gitarrenmusik)
(Westerngitarren-Kl�nge)
Ich war so lange nicht hier und doch f�hle ich mich wie zu Hause.
Das freut mich. Und die Herren auch. Danke, dass Sie kommen konnten.
Nat�rlich wird der Kredit verl�ngert.
Meine Nichte ist so ein Fan von Ihnen. K�nnten Sie... - Sicher.
Auf wie viele Jahre l�uft der Vertrag? - Wie meinst du?
Wie lange wirst du hier Trainer sein?
Ich? Hier?
Das ist ein Kaufvertrag? - Was dachtest du denn?
Ich dachte, du kommst nach Hause und trainierst meine Enkelin.
Maria, Mika ist passabel, aber sie ist mit dem Pferd �berfordert.
Ostwind ist ein Rohdiamant. Ich biete dir eine halbe Million.
Das ist recht gro�z�gig. - Mehr als gro�z�gig.
Nein.
600.000.
Das ist mein letztes Wort.
Maria, das ist deine Rettung.
Verkauf ihm das Pferd.
(Wehm�tige Musik)
(Traurige Musik)
Herrlicher Tag f�r einen Ausritt.
Oh.
Temperament, das gef�llt mir.
Bring ihn in die Box. Sonst erk�ltet er sich.
Er mag keine W�nde. - Er muss sich dran gew�hnen.
Gut, dass Mama diesen Holl�nder als Trainer gewonnen hat.
Das war Rettung in letzter Sekunde.
Ist richtig sch�n hier.
Und das aus deinem Mund.
Schon wieder auf den Beinen?
Ja. - Hast du die Neuigkeit geh�rt?
(Banker) Der alte Besen hat unterschrieben.
Dieser schr�ge Holl�nder zahlt �ber eine halbe Million f�r einen Gaul.
600.000 Euro.
Daf�r kriegst du eine Doppelhaush�lfte, mit Kiesauffahrt.
Ich muss los. Kein Wort zu niemandem, ja?
Volle Diskretion.
(Traurige Musik)
Ich bin sehr erleichtert, Maria.
Ja...
(Traurige Musik)
Ich habe mich schrecklich get�uscht.
Ich habe mich auch get�uscht.
Du h�ttest mir deinen Plan verraten sollen.
Ich h�tte mir das Schei�turnier gespart. Diesen ganzen Mist.
Das habe ich alles nur f�r dich gemacht. Und du...
Kannst du dich ein Mal gegen Kaltenbach und f�r uns entscheiden?
Ich f�rchte, das habe ich getan. - "Der alte Besen hat unterschrieben."
Ja, hat unterschrieben, der alte Besen. Aber...
Ich musste kaum h�her gehen. Bei 600.000 unterschrieb sie.
Ja, sage ich doch. Ich hab's schriftlich.
Moment.
Pocahontas?
(alle) Pocahontas?
Mein erstes Pferd.
Wundersch�ner Apfelschimmel.
Den werde ich nie vergessen.
Ach Mama...
Und was wird aus Kaltenbach?
Na ja, vielleicht ist es an der Zeit, endlich loszulassen.
Ein Gest�t ohne Pferde,
was ist das noch?
(Wiehern)
(Sanfte Klaviermusik)
(Kraftvolle Musik)
(Hupen)
Tag. Geh�rt Ihnen dieser Reiterhof? - Gest�t, ja.
Die beiden haben das Tempolimit �berschritten und 17 weitere...
Ich erkl�r... - Ich bin schuld.
Es waren ein paar Ordnungswidrigkeiten.
Aber daf�r konnten wir einen illegalen Betrieb ausheben und 24 Pferde befreien.
Wir haben den Ungar plattgemacht. - Jetzt haben wir die Pferde an der Backe.
H�tten Sie auf Ihrem Gest�t eventuell Kapazit�ten f�r die Tiere frei?
Das Land Hessen kommt f�r alle Kosten auf.
Ja, haben wir. - Ja.
Zuf�llig haben wir Kapazit�ten frei. - Wunderbar.
Ja. Danke, danke!
Dann holen wir die Tiere her, die nicht schon hier sind.
Also ich verstehe nicht, was hier los ist.
Aber wir m�ssen alles f�r unsere G�ste herrichten.
Wir brauchen Kraftfutter, Heu.
Ich muss Dr. Anders anrufen. Es gibt so viel zu tun. Mein Gott.
Eine Kentaurin, halb Mensch, halb Pferd.
Wie du.
Keine Turniere, keine Wettk�mpfe.
Du verstehst Pferde wie ein anderes Pferd.
Wir m�ssen den Pferden was zur�ckgeben.
Sie k�nnen hierbleiben.
Falls es dich interessiert, dahinten wartet jemand auf dich.
Du schon wieder.
Ich sagte denen alles, was ich �ber die Typen wei�.
Diesmal haben sie mir geglaubt. Haben den Ungar und Sasse verhaftet.
Ich h�tte das fr�her machen sollen.
Und was machst du jetzt?
Weiterziehen?
Also wir haben ja jetzt jede Menge pflegebed�rftiger Pferde
und jede Menge Arbeit.
(Sanfte Musik)
33... braucht einen neuen Namen.
Wie w�r's mit 34?
(Gef�hlvolle Musik)
(Unverst�ndlich) - Kann ich die Butter haben?
Sagt mal, was haltet ihr von "Therapiezentrum Kaltenbach"?
Nein, bitte nicht. - Nein.
Es muss "Ostwind" drin vorkommen. Ostwind... Gest�t... Gest�t Ostwind.
Ich finde... Danke. - Man darf das Pferd nicht vergessen.
F�r mich nicht. - Sie m�ssen was essen.
Wissenschaft ist anstrengend.
Mein Bekannter ist Physiker und ist in Kontakt zu Au�erirdischen.
(Sam) Und der Name? - (Fanny) Was mit "Freiheit".
(Sam) Ein richtiger Name. - (Mutter) Mika, was sagst du?
(Mika) Meint ihr, es kommt jemand?
(Lachen)
(Schwungvolle Musik)
BABELFISCH TRANSLATIONS Untertitel: J. M�ck
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