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Original subtitles

Transsilvanien

Das abscheulichste Übel, das je auf dieser Erde wandelte, war der Vampir.

Er ernährte sich vom noch warmen Blut der Lebenden.

Die einzig bekannte Methode

um die Schreckensherrschaft eines Vampirs zu beenden,

besteht darin, ihm einen hölzernen Flock in sein Herz zu rammen.

Nein!

Nein!

Nein!

Nein!

Was wollen Sie?

Komm, lass uns...

Verschwinden Sie!

Na gut.

Ich komme.

Ich muss jetzt gehen. Geschäfte.

Ich komme später wieder.

Na gut, na gut...

Wo ist das Geld?

Nein, nein, nein, das brauch ich nicht. Ich weiß, was zu tun ist.

Das habe ich oft genug mit ihm besprochen. Hier, halten Sie mal.

Sie haben mir nicht genug dafür gezahlt.

Haben Sie mich verstanden?

Ich will mehr Geld.

Die Behörden würden bestimmt gut zahlen, wenn ich ihnen davon berichten würde.

Nein!

CARLSTADT SECHS JAHRE SPÄTER

Dr. Pierre, möchten Sie noch etwas sagen, bevor ich das Strafmaß verkünde?

Ich möchte dies sagen, mein Lord:

Ich wollte nichts weiter, als das Leben meiner Patienten retten.

Hätte sich der medizinische Rat mehr Mühe bei seinem Urteil gegeben,

dann hätte er erkennen müssen, dass der Tod unvermeidlich war

und nicht erst durch meinen Eingriff hervorgerufen wurde.

Ich bitte das hohe Gericht noch einmal,

Professor Bernhardt Meinster aus Genf zu befragen.

Er kennt meine Arbeit

und wird dem hohen Gericht bestätigen, dass meine Handlungen gerechtfertigt waren.

Das ist alles, was ich zu sagen habe.

Was Sie erklärten, haben Sie während des ganzen Prozesses ausgesagt.

Um Sie zu beruhigen, möchte ich Ihnen mitteilen,

das der hohe Gerichtshof an Professor Meinster geschrieben

und ihm die Fakten dieses Falles geschildert hat.

Ich habe hier seine Rückantwort.

Euer Ehren,

ich weiß nichts über den Mann, der sich John Pierre nennt,

fühle mich aber verpflichtet, seine Methoden zu missbilligen

und hoffe, das das Gericht ihn in aller Härte zur Rechenschaft zieht.

John Pierre,

Sie wurden einer fahrlässigen Behandlung mit Todesfolge für schuldig befunden.

Das Gericht verurteilt Sie zu einer Haftstrafe,

welche Sie auf der Strafkolonie der Camboldt-Inseln abzusitzen haben,

bis zum Ende Ihres natürlichen Lebens.

Die Sitzung ist geschlossen.

Onkel, wir müssen ihm irgendwie helfen.

Ja, mein Kind, das werden wir.

Jetzt wird es stinkvornehm hier, was? - Affektiert nenne ich so was.

Komm schon.

Ein bisschen Tee, mein Lord?

Eure Lordschaft möchte wohl nichts zu sich nehmen.

Sträfling Pierre.

Besuch für Sie.

Eure Lordschaft hat Besuch.

Hier drin.

Aber hier drin ist das unmöglich. - Hier drin oder gar nicht.

Hier entlang, Miss.

Du hättest nicht herkommen dürfen, Madeleine.

Ich musste dich sehen.

John, warum musste uns das passieren?

Wir wollten nächste Woche heiraten, alles...

...wird in Ordnung kommen.

Ich reise nach Genf um Meinster zu treffen.

Gut.

Diesen Brief verstehe ich nicht. Er würde nie so etwas schreiben.

Ich werde das herausfinden, versprochen.

Wollen Sie uns nicht miteinander bekannt machen, eure Lordschaft?

So was Gutes wollen Sie doch nicht für sich selbst behalten?

Du gehst jetzt besser, Liebling.

Was ist los, meine Lordschaft? Haben Sie Ihre Manieren vergessen?

Komm jetzt.

Ist sie nicht lieblich?

Eure Lordschaft?

Was hat Sie Ihnen gegeben? Zeigen Sie mal.

Oh, die Lordschaft will uns sein Schmuckstück nicht zeigen.

Dann müssen wir es ihm wohl abnehmen.

Die andere Hand.

Hört auf.

Dem Sträfling Pierre werden die Hände gefesselt, die Füße nicht.

Die anderen Sträflinge bleiben hier.

Der Sträfling Pierre kommt mit mir.

Wohin bringen Sie mich?

Für Sie gibt es etwas Besonderes, Pierre, etwas ganz Besonderes.

Hier ist der Sträfling.

GEFÄNGNIS FÜR GEMEINGEFÄHRLICHE WAHNSINNIGE

Raus!

Lassen Sie sich Zeit.

Rein da.

Sind Sie Arzt?

Wenn ich Sie etwas frage, dann antworten Sie, verstanden?

Ja, ich bin Arzt.

Nur für den Fall, dass Sie fliehen wollen.

Vorwärts.

Rein da.

Was ist das?

Sträflinge dürfen keine privaten Besitztümer behalten.

Schon gut. Schon gut, mein Freund.

Er ist weg.

Wer war das?

Wetzler, er ist der Oberaufseher.

Ich glaube kaum, das ich ihn mögen werde.

Ob du es glaubst oder nicht, aber er ist noch das kleinste Übel hier drin.

Du kannst das Schicksal verfluchen, das dich hier her verschlagen hat.

Das hier ist der Abgrund, die bodenlose Grube der Hölle.

Vorwärts.

Wartet!

Vorwärts.

Warum die Aufregung?

Das sind die armen Teufel, die kein Frühstück bekommen.

Zur Strafe.

Hunger leiden? - Eine der geringsten Bestrafungen hier.

Hier.

Geh lieber von der Tür weg, außer du willst eine verpasst kriegen.

Keinen Hunger heute?

Dann müssen wir dieses gute Essen wohl wegschmeißen.

Esst gut.

Ich habe später noch Arbeit für euch.

Fangt mit dem graben an.

Nicht zu tief. Ihr stört sonst den bisherigen Bewohner.

Wer ist gestorben?

Niemand, bis jetzt. - Aber warum...?

Dieser Mann ist zu krank zum arbeiten.

Wer sagt das?

Ich sage das.

Du bist hier aber kein Arzt, mein Freund, du bist ein Sträfling.

Zurück an die Arbeit!

Ich sage Ihnen, er ist...

Hoch!

Ich sagte, hoch mit dir.

Mal sehen, ob der Hund dir Beine machen kann.

Das ist Doktor Callistratus.

Wer ist das?

Callistratus.

Wer ist er?

Das wirst du noch herausfinden, Freund.

Ruhe da.

Ich hätte schwören können, das der Mann nicht mal einen Finger bewegen konnte.

Selbst der Hund war wirkungslos. Und dann kommt dieser...

Callistratus. - Ja, er kam an.

Und der Mann hat nicht nur die Kraft wieder aufzustehen,

sondern auch für zwei Männer zu arbeiten.

Angst. - Ich weiß.

Aber welche Art der Angst kann denn solche Reaktionen auslösen?

Hör zu, Freund, es gibt keine Worte,

die den Horror hinter diesem Namen beschreiben könnten.

Du wirst schon am eigenen Leib etwas über Callistratus erfahren müssen.

Er zieht hier allein die Fäden, ein absoluter Herr und Meister.

Du wirst schon merken, was das bedeutet.

Schon durch das Grab, was wir heute Morgen ausgehoben haben.

Aber du sagtest doch, dass niemand gestorben ist?

Der wird sehr bald in diesem Grab liegen,

zumindest das, was von ihm übrig bleibt.

Das ist das Jahr 1880, nicht das Mittelalter.

Das ist ein Gefängnis für gemeingefährliche Irre,

die von ihren Familien und Freunden vergessen wurden.

Meine Freunde haben mich nicht vergessen.

Es gab Zweifel bei meiner Verurteilung.

Sie werden dir nicht helfen können, niemand kann das.

Warum sagst du das?

Weil bisher niemand hier wieder raus gekommen ist.

Weißt du, warum ich hier bin?

Meine Frau war sehr hübsch.

Zu hübsch.

Es gab da einen Mann, der sie für sich haben wollte.

Er war Bürgermeister in meinem Dorf, das machte es ihm einfach.

Ich stritt mich eines Nachts in einer Kneipe mit einem Mann.

Später fand man ihn mit meinem Messer in seinem Rücken.

Ich hatte keine Chance.

Der Rest ist dir bekannt.

Ich bin hier und meine Frau...

Es tut mir leid, Kurt.

Niemand kann uns helfen. Zumindest nicht von da draußen.

Was meinst du damit?

Wenn dir klar geworden ist, das niemand dir helfen kann,

dann können wir uns vielleicht gegenseitig helfen.

Raus.

Nicht du. Nur Pierre.

Wohin bringen Sie mich?

Zu Doktor Callistratus.

Hier lang.

Herein.

Ich bin Dr. Callistratus.

Vielleicht wundern Sie sich, warum Sie hier sind.

Sie sollten doch ursprünglich auf die Camboldt-Inseln, nicht wahr?

Sie sind hier, weil ich Sie angefordert habe.

Es ist das Vorrecht eines Gefängnisleiters,

jeden Sträfling anzufordern, der seiner Meinung von Nutzen sein könnte.

Ich habe die Protokolle Ihrer Gerichtsverhandlung gelesen.

Ich denke, Sie fallen in diese Kategorie. Folgen Sie mir bitte.

Dies ist mein Labor. Hier werden Sie arbeiten.

Arbeiten?

Sie wurden verurteilt, weil Sie etwas getan haben,

was noch niemand vor Ihnen getan hat.

Blut von einem Menschen zu einem anderen zu übertragen.

Sie haben an das, was Sie getan haben, geglaubt.

Ich glaube auch, dass dies möglich ist.

Wir sollten uns gemeinsam daran versuchen.

Sie wollen, das ich hier medizinische Forschung betreibe?

Sie können auch in Ihrer Zelle sitzen und verfaulen.

Aber das wollen Sie sicher nicht.

Nein, das will ich nicht. - Gut.

Erzählen Sie mir von Ihrer Arbeit, was haben Sie über Blutgruppen herausgefunden?

Nur das es verschiedene Gruppen gibt, nicht viel mehr.

Haben Sie nicht rausgefunden, das eine Übertragung der einen Gruppe

in einen Körper mit einer anderen Gruppe sehr gefährlich, gar tödlich sein kann?

Leider ja.

Darum müssen alle Blutgruppen geordnet werden,

damit dieser Fehler nicht noch mal passiert.

Hier haben wir zwei völlig verschiedene Blutgruppen.

Ich nenne Sie einfach mal Gruppe A und Gruppe B.

Schauen Sie sich die unterschiedlichen Strukturen dieser Gruppe an.

Ja, ich erkenne den Unterschied.

Und nun mische ich etwas Gruppe A-Blut mit Gruppe A-Blut.

Sehen Sie den Effekt?

Wie Sie sehen, verbinden sie sich.

Und nun gebe ich etwas von der A-Probe auf die andere Gruppe.

Sagen Sie mir, was Sie sehen.

Die Gruppen vermischten sich nicht.

Es wirkt so, als würden sie sich bekämpfen.

Sie zerstören sich gegenseitig.

Das Gleiche würde in einem menschlichen Körper passieren.

Der erste Teil Ihrer Arbeit wäre die Klassifizierung der Blutgruppen.

Wo bekomme ich die Proben her?

Es gibt hier genug Sträflinge, die Ihnen alle notwendigen Proben geben können.

Und der zweite Teil?

Die Abgrenzung eines sehr seltenen und gefährlichen Blutzustandes.

Sie werden mehr darüber erfahren, wenn Ihre erste Aufgabe abgeschlossen ist.

Ich verstehe.

Dennoch bleiben Sie weiter ein Sträfling.

Sie dürfen die Einrichtung nicht verlassen.

Hier drinnen dürfen Sie sich aber frei bewegen.

Danke.

Hier sind einige meiner Versuchs-Notizen, studieren Sie sie.

Noch eine Sache:

Sie werden bei Ihrer Arbeit viel Kontakt mit anderen Sträflingen haben.

Sie werden viele seltsame und fantastische Geschichten hören.

Vielleicht haben Sie das auch schon.

Denken Sie daran, Pierre:

Sie befinden sich in einer Anstalt für Geisteskranke.

Gemeingefährliche Geisteskranke.

Drei Viertel von dem, was Sie hier hören werden, sind nur Hirngespinste.

Carl wird Ihnen nun Ihr Zimmer zeigen.

Carl.

Dort bleiben Sie und morgen beginnen wir mit unserer Arbeit.

Und Carl, lass die Fesseln entfernen.

Kann ich ihn nun zurückhaben? Ich habe Arbeit für ihn.

Wann denn?

Ein Sträfling mit besonderen Rechten?

Das hätte ich hier nicht für möglich gehalten.

Passen Sie auf, was Sie tun, Pierre.

Sollten Sie Dummheiten machen, dann bekommen Sie es wieder mit mir zu tun.

Fass mich nicht an, du dreckiger, kleiner Affe!

Carl!

Wetzler!

Dem Sträfling sollen die Fesseln abgenommen werden.

Danke Carl.

Steht der Patient bereit?

Nein!

Nicht!

Bitte!

Gehen Sie weg!

Bald habe den Austausch mit anderem Blut nicht mehr nötig, Carl.

Mit Pierres Hilfe wird die Lösung meines Problems schneller vorangehen.

Was machen Sie hier?

Es tut mir leid, Doktor.

Als Sie hier als meine Haushälterin anfingen,

habe ich Sie gewarnt, das meine Privaträume tabu sind.

Sie haben dies ignoriert und sich in Sachen eingemischt, die Sie nichts angehen.

Nun müssen Sie für Ihre Neugier den Preis zahlen.

Carl wird sich darum kümmern.

Nein, Doktor, bitte, ich werde auch niemandem etwas sagen.

Ich verspreche es.

Carl, schaff sie weg.

Nein! Nein!

Nein, nicht!

Nein!

Da Sie sich ja für meine Arbeit interessieren,

spricht nichts dagegen, dass Sie mich unterstützen.

Bisher habe ich mich nur mit Blutgruppen von Männern befasst.

Ich glaube, das dies ein günstiger Zeitpunkt ist, meine Arbeit auszuweiten.

Nachdem mir die junge Dame berichtete was passiert ist, bin ich sofort hergekommen.

Und Sie haben nie einen Brief des Gerichts bekommen?

Ich wäre umgehend aufgebrochen, wenn es so gewesen wäre.

Das wissen Sie, meine Gute.

Also war dieser angebliche Brief von Ihnen eine Fälschung?

Sicher war er das.

Verstehe.

Gut, aufgrund der Dinge die Sie uns mitgeteilt haben,

sollte ich diesen Fall wohl wieder aufrollen.

Vielleicht finden wir ja auch heraus, wer diesen Betrug verübte

und was seine Gründe dafür waren.

Ah, Auron.

Dies ist Monsieur Auron von der Gefängnisaufsicht.

Auron, auf Antrag von Mademoiselle Duvall,

werde ich den Fall John Pierre wieder aufrollen.

Informieren Sie bitte sofort die Kommission.

Ja.

Mehr kann ich nicht für Sie tun, meine Liebe.

Danke. Danke, Sir.

Tut mir leid, das war der letzte Behälter.

Ich brauche einen neuen aus dem Labor.

Kann das nicht warten?

Dr. Callistratus sagte, das er Blutproben von jedem hier im Block haben will.

Gehen Sie, ich werde hier warten.

Hallo Kurt. - John.

John, Gott sei Dank, ich dachte...

...das ich tot bin?

Sie haben dich vor über einer Woche geholt, was ist passiert?

Ich arbeite nun.

Hier arbeiten? Was meinst du damit?

Callistratus fand heraus, das ich Mediziner bin. Ich helfe ihm.

Ich bin hier wegen einer Blutprobe. - Doch nicht von mir, oder?

Es ist nur eine Probe, die nehme ich von allen hier ab.

Ich will nicht als Versuchskaninchen in dieses Labor geschleppt werden.

Warum macht dir dieses Labor Angst?

Was ist mit dem Raum unter dem Labor und denen, die dort hingebracht wurden?

Du hast doch den Mann gesehen, den man da hin schleppte.

Er starb an einem Herzanfall.

Wer hat dir das erzählt, dein Freund, der Doktor?

Ich habe mit den zwei Männern gesprochen, die ihn begraben haben.

Sein Körper war völlig aufgeschlitzt, komplett ausgeweidet.

Wahrscheinlich ist er autopsiert worden.

Nicht ungewöhnlich. - Noch etwas:

Sein ganzer Körper war blutleer, nur noch Haut und Knochen.

Lass dir das mal von deinem Mediziner-Freund erklären.

Frag ihn nach dem Mann von letzter Woche,

der Mann, der ohne Kopf begraben wurde, ich war selber dabei.

Schnell. - Nein.

Bitte schön.

Passen Sie in Zukunft besser auf.

Gut, ich habe nun alles, was ich wollte.

Carl, hol mir bitte die Instrumente.

Ist der Doktor da drin?

Lass mich durch, Carl.

Carl, was hält dich auf?

Was hat das zu bedeuten?

Vielleicht bekomme ich eine Erklärung?

Entschuldigung Doktor.

Ich wollte durch diese Tür gehen, Carl versuchte mich aufzuhalten.

Stimmt das, Carl?

Warum wollten Sie dort rein?

Ich wollte sehen, was dort ist.

Das geht Sie nichts an.

Wenn ich Ihnen helfen soll, dann muss ich alles über Ihre Arbeit wissen.

Das werden Sie schon noch.

Aber erst mal konzentrieren Sie sich auf die Blutgruppen.

Carl, du kannst gehen.

Aber merke dir, das du diese Tür nie wieder offenstehen lassen wirst.

Sind Sie mit den Blutproben fertig?

Fast, ich muss sie nur noch klassifizieren.

Gut.

Dann können Sie mit der zweiten Aufgabe anfangen.

Und die wäre?

Sie erinnern sich sicher, das ich von einen Blutzustand gesprochen habe,

den ich isolieren möchte. - Ja.

Diese Art lässt die lebendigen Blutzellen zerfallen

und bildet eine völlig neue Gruppe.

Die Zellen dieser Gruppe können mit keiner anderen vermischt werden.

Aber irgendwo muss es eine Blutgruppe geben,

die sich mit dieser verbinden lässt.

Wir müssen diese Kombination finden.

Wie wollen Sie das anstellen?

Ich fürchte, wir müssen so lange suchen, bis wir eine Lösung finden.

Sie haben schon Experimente mit dieser Gruppe durchgeführt?

Natürlich, warum fragen Sie?

An dem Sträfling, den Sie vor ein paar Nächten aus seiner Zelle holten.

Sie haben sich also das irre Gerede dieser armen Kerle angehört,

obwohl ich Sie damals davor gewarnt habe, Pierre.

Ich möchte Sie nicht noch mal davor warnen müssen.

Herein.

Monsieur Auron möchte Sie sprechen, Sir.

Danke.

Sie machen mit der Klassifizierung weiter, ich bin bald zurück.

Auron.

Guten Morgen, Callistratus.

Sind Sie hier in Ihrer Eigenschaft als Gefängnis-Inspekteur

oder ist dies ein Privatbesuch? - Sowohl als auch.

Die Kommission ist etwas beunruhigt, wegen der vielen Todesfälle hier.

Sie sollten dies zukünftig ein wenig vertuschen, Callistratus.

Ansonsten wird die Kommission zum Handeln gezwungen sein.

Das ist Ihr Problem.

Ich bezahle Sie schließlich gut für Ihre Dienste.

Ich weiß, aber langsam wird die Sache immer schwieriger für mich.

Und was ist die andere Sache, weswegen Sie mich sprechen wollten?

Der Sträfling Pierre soll entlassen werden.

Warum?

Wann?

Sein Fall wurde wieder aufgerollt.

Man hat rausbekommen, das der Brief von...

Wie hieß er noch?

Meinster. - Ja.

Man fand raus, das der Brief ihn nie erreicht hat.

Meinster ist selbst nach Carlstadt gekommen.

Das ist unangenehm.

Wenn man je rausfindet, dass ich den Brief unterschlagen

und selber beantwortet habe, bin ich erledigt.

Ich habe Meinsters Unterschrift gefälscht.

Das ist doppelt unangenehm.

Es muss also etwas geschehen.

Ich wusste, dass Sie mir helfen würden.

Ich habe das alles nur für Sie getan.

Wann wird der Entlassungsbefehl durch sein?

In einer Woche, vielleicht 10 Tagen.

Gut.

Gut.

Das ist alles, danke.

Aber was haben Sie jetzt vor?

Wir liegen gut in der Zeit.

Entschuldigen Sie mich bitte, ich habe zu arbeiten.

Sag Pierre, dass ich ihn sehen möchte.

Vergessen Sie nicht, was ich Ihnen über die Todesfälle gesagt habe.

Die Kommission ist beunruhigt. - Die Kommission ist immer beunruhigt.

Sollten Sie Pierre nicht begegnen wollen,

dann empfehle ich Ihnen, im Nebenzimmer auf Carl zu warten.

Er wird Sie dann später hinausbringen.

Ich wünschte, ich wüsste, was Sie vorhaben.

Guten Tag.

Kommen Sie rein, Pierre.

Ich hatte gerade Besuch.

Ein Mitglied der Gefängniskommission.

Neben üblichen Routine-Sachen, kam er auch auf Sie zu sprechen.

Was hat er gesagt?

Er sagte mir, das Ihr Fall aufgrund neuer Beweise wieder aufgerollt wird.

Darauf habe ich gewartet.

Leider hat das Gericht keinen Grund gefunden,

das bestehende Urteil zu revidieren.

Aber, ich verstehe nicht...

Es tut mir leid, das ich Ihnen das sagen muss, Pierre...

aber Ihr Strafmaß bleibt bestehen.

Das Gericht sah keine entlastenden Umstände.

Aber hat Meinster nicht ausgesagt?

Kann ich nicht mit Meinster Kontakt aufnehmen?

Ich kenne die Details selber nicht,

ich weiß auch nur, was ich Ihnen gesagt habe.

Natürlich werde ich alles in meiner Macht stehende tun,

damit Sie Ihre Arbeit hier fortsetzen können.

Dadurch würde die Inhaftierung für Sie etwas erträglicher werden.

Das wäre alles.

Pierre, das ist alles.

Sie können zurück in Ihr Zimmer gehen.

Sie können den Rest des Tages freinehmen.

Pierre, würden Sie mir bitte helfen?

Ich muss diesen Mann am Leben erhalten. Herzstimulanz.

Er leidet an einer ernsthaften Blutarmut.

Wie viel haben Sie ihm gegeben?

Sie verstehen nicht, ich habe ihm kein Blut gegeben, sondern entnommen.

Wie viel haben Sie entnommen?

Knapp 2 Liter. - Sie sind ja wahnsinnig.

Ihre Meinung über mich interessiert mich nicht.

Ich will nur, das dieser Mann am Leben bleibt. Stimulieren!

Sie müssen umgehend eine Transfusion durchführen.

Ich muss? Wollen Sie mir etwa sagen, was ich tun soll?

Pierre.

Wetzler!

Er ist tot.

Um das zu verhüten, habe ich Sie rufen lassen.

Sie haben ihn getötet, Callistratus!

Sie haben diesen Mann ermordet!

Und Sie haben ein wichtiges Experiment ruiniert, was viel schlimmer ist.

Wetzler!

Pierre geht nun wieder in sein Zimmer.

Sorgen Sie dafür, dass er dort bleibt.

Wache.

Wache.

Was wollen Sie?

Ich möchte in den Zellenblock, zum Sträfling Kurt Urach.

Warum?

Der Doktor hat dies angeordnet. - Davon weiß ich nichts.

Wollen Sie, das ich ihn wecke, damit er es Ihnen sagt?

Nein, nein, warten Sie.

Dieser Plan, den, den du in der Nacht meiner Ankunft erwähnt hast.

Welcher Plan? - Erzähl mir davon.

Ich habe keine Ahnung, wovon du redest... - Hör zu!

Ich musste lügen, um zu dir zu kommen.

Ich will wissen, was der Plan ist.

Ausgerechnet du, Callistratus eigener Schoßhund,

der hier rumtrottet, um für ihn die Drecksarbeit zu machen.

Erwartest du wirklich, dass ich darauf reinfalle?

Wer hat dich hergeschickt, Callistratus oder Wetzler?

Ich meine es ernst!

Machen wir es gemeinsam, oder muss ich es alleine versuchen?

Also gut.

Nehmen wir mal kurz an, dass du es ernst meinst.

Warum hast du deine Meinung geändert?

Sie rollen meinen Fall neu auf.

Und das Urteil ist geblieben?

Ich habe deine Freunde ja gewarnt. - Ja, das hast du.

Du sagtest aber auch, das du einen Weg hier raus kennst.

Willst du ihn mir nun verraten?

Na gut.

Ich sage es dir.

Der hier kostete mehr als ein Menschenleben.

Er öffnet die Zellentür und die Tür im Korridor.

Dieser erste Schritt ist noch leicht.

Der zweite Schritt wird viel schwieriger.

Wir müssen über den Hof bis an die Mauer, das Problem dabei sind die Hunde.

Hier braucht es deine Hilfe.

Wir brauchen Gift, kannst du welches besorgen?

Ich denke schon. - Gut.

Das ist der Plan.

Ich kenne den Sträfling, dessen Aufgabe es ist, die Hunde zu füttern.

Und morgen Abend, wenn du das Gift hast...

Heute kamen wir gut voran, Pierre.

Ich muss offen zugeben, das Sie mir eine große Hilfe sind.

Vielen Dank, Sir.

Wache.

Was wollen Sie?

Ich muss Ihnen etwas wichtiges mitteilen.

Der Wachmann. - Lass ihn.

Ich befestige das Seil. Beeil dich.

Kurt!

Kurt!

Nein!

Nein!

Wetzler hätte gerne gesehen, wie Sie diesem Mann in den Hof gefolgt wären.

Vielleicht hätte ich dem zustimmen sollen.

Sie wussten davon.

Sie hätten dies verhindern können.

Ja, ich hätte es verhindern können.

Aber manchmal muss man ein Exempel statuieren,

um die Dummheit gewisser Aktionen zu zeigen.

Merken Sie sich gut, was heute passiert ist, John Pierre.

Es soll Ihnen eine Abschreckung für ähnliche Vorkommnisse sein.

Es tut mir leid, meine junge Dame.

Nur ein Tag noch und die Entlassung wäre rechtskräftig geworden.

Sind Sie sich sicher, dass es kein Irrtum ist?

Ganz sicher.

Ich habe hier den Bericht der Gefängnisverwaltung.

Pierre und ein anderer Mann kamen bei einem Fluchtversuch ums Leben.

Verzeihung, können Sie mir sagen, wann Doktor...

Können Sie mir sagen, wann Doktor Callistratus mich empfangen kann?

Ich habe ihm gesagt, dass Sie hier sind, Miss.

Er ist gerade beschäftigt, aber das wird nicht mehr lange dauern.

Danke.

Ist das Zimmer für die neue Haushälterin fertig?

Bring Sie rauf, wenn ich sie gesehen habe.

Es tut mir leid, wenn ich Sie habe warten lassen.

Die Pflichten eines Gefängnisdirektors sind zahlreich und manchmal mühselig.

Ich verstehe, Sir. - Bitte setzen Sie sich.

Danke.

Gut.

Es freut mich sehr, das die Gefängnisaufsicht Sie ausgewählt hat.

Dennoch muss ich an deren Weitsicht zweifeln.

Entschuldigung Sir, ich verstehe nicht...

Das hier ist ein Gefängnis.

Sogar mehr als das.

Ein gefährlicher Ort für jemanden, der so jung und hübsch ist, wie Sie.

Aber die Aufsicht sagte mir, das ich das Gefängnis selbst nicht betreten muss.

Das stimmt auch.

Hätte ich vorher gewusst, dass man Sie auswählt,

dann hätte ich die Aufsicht gebeten, meine frühere Haushälterin eher zu entlassen.

Sehr viel eher.

Ich werde versuchen mein Bestes zu geben, Sir.

Dessen bin ich mir sicher.

Carl wird Ihnen nun Ihr Zimmer zeigen.

Carl, dies ist Mademoiselle Duval, die neue Haushälterin.

Er ist mein vertrauensvoller Diener.

Sie können ihm vertrauen.

Sir, schauen Sie sich das an.

Endlich...

Pierre, Sie haben herausgefunden, wie die zerstörerische Wirkung dieser Gruppe

durch eine normale Transfusion aufgehalten werden kann.

Wir sind auf halben Weg zu einer Heilung.

Und warum zögern wir dann noch bei dieser seltenen Gruppe?

Es gibt weitaus wichtigere Dinge, an denen wir arbeiten sollten.

Es gibt nichts wichtigeres, nichts.

Seit sechs Jahren arbeite ich

an der Forschung der Ursachen der Blutsersetzung.

Wer an dieser Erkrankung zu leiden hat,

muss die wohl furchtbarsten Qualen aller Zeiten erleben.

Was ist?

Hier, jetzt?

Gut, sag ihm, er soll warten, ich komme später.

Nach dieser Entdeckung, Pierre,

sollten wir heute nicht mehr arbeiten.

Die Karte von Kurt Urach.

Was ist damit?

Kurt wurde vor über einer Woche getötet. - Das weiß ich.

Es ist gibt hier einen Eintrag über seine Blutgruppe, datiert von gestern.

Unsinn.

Ja, Sie haben recht.

Ein Versehen.

Ich werde es ändern.

Gehen Sie auf Ihr Zimmer.

...zum Glück für Sie, Callistratus, stehen Sie nicht mehr unter...

Was ist denn?

John. John, mein Liebling.

Ich wusste, das es nicht wahr ist, als sie sagten, dass du tot seist.

Wer hat das gesagt?

Die Gefängnisaufsicht. Bei einem Fluchtversuch

sollst du getötet worden sein, einen Tag vor deiner Freilassung.

Meine Freilassung? Hat Meinster ausgesagt?

Also hat er gelogen.

Wer?

Callistratus.

Was machst du hier?

Ich wusste, das du nicht ausbrechen würdest, da ich ja Meinster treffen sollte.

Ich wollte selber herausfinden, was hier passiert ist.

Onkel Felipe nutze seinen Einfluss, um mir diesen Job als Haushälterin zu besorgen.

Du darfst hier nicht bleiben. Wenn Callistratus herausfindet, wer du bist...

Schon morgen musst du gehen.

Lass dir etwas einfallen, damit du hier rauskommst,

geh dann sofort zu den Behörden und sag denen, was du weißt.

Sie werden wissen, was zu tun ist.

Oh, natürlich, ich komme sofort nach unten.

Diese Sache mit Pierre und diesem Mann, der getötet wurde,

wird eine Menge Fragen aufwerfen.

Hätte die Aufsicht lieber gesehen, wenn ich sie hätte entkommen lassen?

Sie haben hier zu viele mysteriöse Todesfälle.

In anderen Gefängnissen kommt dies nicht vor.

Dieses Gefängnis ist nicht wie die anderen.

Kommen Sie rein.

Dies ist Mademoiselle Duval, meine neue Haushälterin.

Monsieur Auron.

Es freut mich, Sie kennen zu lernen, junge Dame.

Sagen Sie mal, sind wir uns nicht schon mal begegnet?

Ich glaube nicht, Sir.

Wünschen Sie noch etwas, Sir?

Das war alles, vielen Dank.

Wissen Sie, Callistratus, ich bin sicher, sie schon mal gesehen zu haben.

Was ist? - Die Hunde sind ein bisschen unruhig.

Öffnen Sie, ich gehe raus.

Geben Sie mir Ihre Waffe und Ihr Bajonett.

Warum? - Schnell!

Herein.

Ja, was ist denn?

Wetzler, Sir, er ist tot.

Wo ist das passiert? - Im Hof.

Dort wurde ein Grab geöffnet.

Ich sollte mir das mal ansehen. Entschuldigen Sie mich, Auron.

Carl?

Wo ist die Haushälterin, Carl?

Ich sollte nun gehen, ich hatte einen langen Tag.

Sagen Sie das dem Doktor, wenn er zurückkehrt.

Was machen Sie hier?

Kommen Sie schon, meine Gute. Wir kennen uns doch.

Oder haben Sie unser letztes Aufeinandertreffen vergessen?

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Nein?

Wenn Sie nicht gehen, dann werde ich Dr. Callistratus rufen.

Tun Sie das, er wird bestimmt erfreut sein, dass wir uns kennen.

Wo?

Im Büro des Obersten Richters, wenn ich mich recht erinnere.

Nun, wollen Sie ihn rufen oder soll ich das tun?

Nein.

Nein, rufen Sie ihn nicht.

Natürlich nicht.

Es ist doch auch viel netter, wenn wir beide unter uns bleiben, oder?

Ich habe etwas Wein mitgebracht,

damit wir auf unsere Freundschaft anstoßen können.

Sie sind sehr hübsch, meine Liebe.

Viel zu hübsch für einen Ort wie diesen.

So schöne Haut, so zart und weich.

Carl!

Was soll das, Carl?

Es ist nicht Carls Schuld. Er wollte mir helfen.

Auron kam hier her und wollte sich mir aufdrängen.

Carl hat... - Sie lügt!

Ich kam her, um rauszufinden, woher ich Sie kannte.

Nun weiß ich es, aus dem Büro des Obersten Richters.

Fragen Sie sie doch mal, warum. - Sie sind hier der Lügner.

Sie versucht Sie reinzulegen, Callistratus.

Man hat sie geschickt, um herauszufinden...

Gehen Sie, Auron.

Sie ist... - Gehen Sie.

Ich gehe. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Ich habe schon genug für Sie vertuscht. Ich werde einen vollständigen Report

über Ihre Arbeit hier an die Gefängnisaufsicht verfassen.

Lasst ihn los.

Carl...

Der Gentleman geht jetzt.

Junge Dame, wie kann ich mich für diese Unannehmlichkeiten entschuldigen?

Doktor, ich danke Ihnen, aber es ist nun alles in Ordnung.

Ja, meine Liebe, es ist alles in Ordnung.

Sie haben nach mir verlangt, Sir? - Ja, würden Sie bitte herkommen?

Entschuldigen Sie die späte Störung,

aber Aurons Dummheit zwingt mich zu gewissen Entscheidungen.

Ich fürchte, wir haben keine Zeit zu verlieren.

Würden Sie mir bitte folgen?

Hier entlang.

Dies ist mein anderes Labor.

Nur Carl und ich selbst waren jemals hier unten.

Der praktische Teil meiner Arbeit macht Ihnen Angst?

Kommen Sie, ich erkläre es Ihnen.

Dies ist ein kleines Experiment von mir,

um den Effekt der Tiefkühlung bei einem menschlichen Körper zu erkunden.

Dieser Mann wird künstlich am Leben erhalten.

Er besitzt kein Herz mehr.

Ich habe bei ihm den Herzschlag auf mechanische Weise nachempfunden.

Dies ist sein Herz, das er nun nicht mehr braucht.

Sagen wir, ich habe es mir daher von ihm geborgt.

Und hier jemand, der Sie kennt.

Der Sie sehr gut kennt.

John?

John?

John.

Keine Sorge, die junge Dame wird uns noch nicht verlassen.

Carl, nimm dir das Stemmeisen und bring es her.

Tu was ich sage, Carl!

Und nun kette Pierre an die Wand.

Denken Sie daran, das diese Waffe auf Sie beide gerichtet ist.

Bereite den Operationstisch vor.

Ich hoffe, das Sie meinen wirklichen Arbeitsraum zu schätzen wissen.

Als Kollege müssten Sie meine Experimente doch auch interessieren.

Das Mädchen, Carl.

Carl, das Mädchen.

Schnall sie auf den Tisch.

Tu was ich sage, Carl.

Na gut, mit dir beschäftige ich mich noch später.

Verlass das Labor.

Was ich tun werde, geht dich nichts an.

Geh jetzt!

Carl, bleib wo du bist.

Und jetzt wollen wir die Theorie in die Praxis umsetzen.

Wir werden dabei sehen, das meine Arbeit nicht umsonst war.

Mit Hilfe von Mademoiselle Duval, werde ich die erste Bluttransfusion

von einem lebenden Menschen zum anderen durchführen.

Dies, meine Liebe, wird Sie schlafen lassen, Sie werden nichts spüren.

Callistratus, lassen Sie sie in Ruhe!

Wenn Sie an jemanden Ihre Versuche machen müssen, warum dann nicht an mir?

Warum nicht an mir, Callistratus?

Ich war früher auch Arzt, genau wie Sie.

Genau wie Sie habe ich mich mit den Zuständen von Blut befasst.

Sie nannten mich einen Vampir...

und verurteilten mich zum Tode durch Pfählung mit einem Pflock.

Doch durch meine Arbeit entdeckte ich ein Mittel,

dass in meinem Körper das Leben erhielt, obwohl mein Herz zerstört war.

Nach meiner Hinrichtung erweckte mich Carl

mit der Hilfe eines trunksüchtigen Arztes.

Ich änderte meinen Namen und begann ein neues Leben.

Aber dieses Mittel war ein zweischneidiges Schwert.

Es rettete mich vor dem Tod,

aber versuchte in mir einen Infekt,

bei dem der eine Teil meiner Blutkörper die anderen Zellen vernichtet.

Kurt hier erwies sich als ideales Versuchsobjekt.

Und er wird nun endlich Gesellschaft bekommen.

Kurt...

Kurt redet nicht, er bewegt sich auch nicht.

Er bleibt einfach wo er ist, ohne zu klagen.

Nicht wahr, Kurt?

Ich weiß nicht mal, ob er versteht, was man zu ihm sagt.

Zugegeben, ich musste einige Operation an ihm vornehmen,

um ihn am Leben zu erhalten.

Die Hunde waren außergewöhnlich schonungslos in dieser Nacht.

Kurt wurde mit derselben Krankheit infiziert, an der ich auch leide.

Natürlich in konzentrierter Form.

Und nun...

werde ich Kurt von seinem Blut befreien

und es mit frischem, sauberen Blut austauschen.

Wenn Kurt dieses Experiment überlebt, dann ist dies der Durchbruch.

Kurt, kannst du mich hören?

Kurt?

Hier ist John Pierre.

Lass dies nicht zu!

Du musst ihn aufhalten!

Lass dies nicht zu, Kurt!

Du musst ihn aufhalten!

Machen Sie sich keine Umstände, Pierre.

Ich glaube nicht, dass er Sie hören kann.

Jetzt, Kurt, jetzt!

Offensichtlich versteht er Sie doch.

Kurt.

Kurt.

Lass meinen Arm los.

Kurt.

Kurt, lass meinen Arm los.

Kurt.

Kurt, lass meinen Arm los!

Kurt, lass...

Kurt, lass meinen Arm los!

Kurt, lass meinen Arm los!

Kurt, lass meinen Arm los!

Komm schon, Madeleine, wach auf! Wach auf!

Madeleine!

Was? John?

Alles ist gut, wir gehen jetzt.

Alles wird gut.

Callistratus, stehen Sie auf!

Wir werden nun gehen.

Sie werden uns bis zum Haupttor begleiten, haben Sie verstanden?

Wenn Sie etwas tun oder sagen, das uns aufhalten könnte, dann töte ich Sie.

Madeleine, du gehst zuerst. Hier ist der Schlüssel.

Vergessen Sie nicht, wenn wir nicht sicher hier raus kommen...

Öffnet das Tor, wir gehen raus.

Macht sofort was ich gesagt habe!

Öffnen!

Sobald ich mit der Aufsicht gesprochen habe, Callistratus,

werde ich zurückkommen.

Fass das nicht an!

Die Hunde!

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