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Es gibt eine Geschichte,
die über die Jahrhunderte von Vater zu Sohn weitererzählt wurde.
Die Legende besagt, dass eines Tages ein Mann in das Dorf Gladbury zog.
Er war ein gutherziger Mann, seiner Familie und seinem Handwerk treu ergeben.
Der Kerzengießer brachte Licht in das gesamte Dorf,
aber er sehnte sich danach, ihnen noch etwas anderes zu geben.
Das Leben in Gladbury war schwer und die Einwohner waren sehr niedergeschlagen.
Der Kerzengießer arbeitete Tag und Nacht
und goss in jede Kerze sein Herz und seine Gebete mit hinein.
Aber am ersten Adventssonntag war alles,
was er noch zu geben hatte, ein einziges Gebet.
Nicht für sich selber, sondern für Gladbury.
Für seinen Sohn, und für all die Söhne und Töchter, die noch kommen sollten.
In dieser Nacht war die einzige Antwort darauf Stille.
So schien es jedenfalls.
Ein Engel segnete eine einzige Kerze.
Die himmlische Gabe wurde denjenigen gegeben, die sie am meisten brauchten.
Mit einer einfachen Anweisung. Zündet sie an und betet.
Die Kinder hofften, dass ihre Gebete erhört werden würden, und es geschah ein Wunder.
Am Weihnachtsabend war das Dorf voller Freude,
als sie von der Wendung ihres Schicksals hörten.
Die Wünsche wurden erfüllt und so entstand die Legende.
Es wird erzählt, dass der Engel die Kerzengießerei Haddington
alle 25 Jahre aufsucht und das jedes Mal ein Gebet erhört wird.
HIER RUHT PASTOR P. PILLINGTON EIN MANN DES GLAUBENS
Doch selbst die besten Geschichten nehmen irgendwann ein Ende.
Es hat sich viel verändert in den letzten 200 Jahren.
In einer Welt, die von modernen Wundern beleuchtet wird,
wer braucht da noch das Licht einer einfachen Kerze?
Sie müssen warten bis Sie an der Reihe sind. So, hier bitte.
Hier für Sie, mein Herr. Lassen Sie es sich schmecken.
Hallo, Kinder. Für euch habe ich hier was ganz Besonderes.
- Und, ist noch was drin? - Ja, ja, etwas noch, ja.
Aber wir werden noch mehr Suppe brauchen.
Gott segne dich, kleines Fräulein.
Gott segne Sie, Sir.
- Für dich ist hier kein Platz mehr. - Bitte!
Es tut mir leid, aber ich kann nichts machen.
Die Anweisung kommt von ganz oben.
Du solltest lernen, deine Zuneigungen für dich zu behalten, Ruth Goodchild.
Und denk ja nicht daran, zurückzukommen.
- Abner, könntest du kurz übernehmen? - Ja. Gott segne Sie, Sir.
- Hallo, Miss? Miss? - Was wollen Sie?
Ich möchte nur helfen.
Es ist nicht gerade der Buckingham Palace, Miss Goodchild.
Aber Sie sind hier in Sicherheit. Und Sie werden keinen Hunger leiden müssen.
- Und wenn das Baby kommt, was dann? - Na ja, vielleicht gibt es jemanden?
Nein. Es gibt niemanden. Es gab zwar mal jemanden,
aber er hat eine andere gefunden und mich heute entlassen.
Verlieren Sie nicht die Hoffnung, Miss. Wir finden einen Platz für Sie und Ihr Baby.
- Reverend Richmond? - Eine Freundin von dir? - Wen meinst du?
Reverend David Richmond. Sie haben also wirklich die Kanzel verlassen.
Unsinn. Das ist jetzt meine Kanzel. Suppe, Seife und Seelenheil.
Und bitte, hier bin ich nur als David bekannt. Kennen wir uns?
Wir könnten uns kennen. Hätten Sie meine letzten drei Briefe nicht zurückgeschickt.
Oh ja, Lady Camdon aus Gladbury.
Höchstpersönlich. Aber es tut mir leid, dass Sie so weit gereist sind,
nur um anzuhören, wie ich Ihr Angebot noch einmal ablehne.
Mein Platz ist hier. Ich werde hier gebraucht.
Sie, Sir! Haben Sie diesen Mann predigen hören?
Das war mir bisher nicht vergönnt.
Die Menschen sind bis nach London gepilgert, um ihn zu hören.
Ich habe mal einen Fischer gesehen,
der 12 Meilen gerudert ist für eine Predigt.
- Das ist sehr lange her. - Ich werde es nie vergessen.
David Richmond, der Mann, der Wunder bewirkt.
Inmitten meines größten Verlustes waren es Ihre Worte,
die mich zu meinem Glauben zurückgebracht haben.
Jeder körperlich unversehrte Mann kann eine Schale Suppe ausgeben.
Aber wenige Menschen haben eine Gabe wie Sie.
Meine einzige Hoffnung ist, dass Sie sich entscheiden,
dort zu dienen, wo Sie am meisten gebraucht werden.
- Gott segne Sie. - Vielen Dank.
Vielleicht solltest du darüber nachdenken, David.
Gott segne Sie. Ja, Sir. Nehmen Sie gerne ein Buch mit.
Tut mir leid.
"Liebe Lady Camdon, Ihr Besuch hat mich an das Leben erinnert,
das ich hinter mir gelassen habe.
Auch wenn es eine Tragödie war die mich aus der Bahn geworfen hat,
kann ich meiner Berufung nicht länger ausweichen.
In aller Demut nehme ich Ihr Angebot an,
den verstorbenen Reverend Pillington in Ihrer Gemeinde zu ersetzen.
Ich werde am Freitag vor dem 1. Advent in Gladbury eintreffen.
Hochachtungsvoll, David Richmond."
Los, vorwärts! Na los, komm schon. Geh weiter, mach schon.
Komm schon!
- Darf ich Ihnen Hilfe anbieten? - Danke, ich komme allein zurecht.
Nun, wenn das nicht zu dreist ist, könnte ich...
Nein. Ich kann mir alleine helfen. Na los, komm schon!
Na los, Junge! Na los!
- Ich brauche Ihre Hilfe nicht. - Kommen Sie. Kommen Sie!
- Wohin fahren Sie, Miss? - Miss Barstow. Ich fahre nach London, über Gladbury.
Und die Menschen in Gladbury lassen es zu, dass eine Dame alleine reist?
Es ist Weihnachtszeit. Die ganze Stadt ist in Aufregung.
Weihnachten ist doch erst in ein paar Wochen.
Ich vermute, Sie waren noch nicht in Gladbury?
- Ist es wirklich so schlimm? - Ja, ist es.
Ja! Ganz ruhig, Junge! Na los! Komm schon.
Komm schon. So ist gut.
Besonders in diesem Jahr, wo der neue Reverend ankommen soll.
Ein besonders "hochwürdiger", extra aus London.
Ich hoffe, sie können ihn nicht ausstehen.
Danke. Ich hasse es, in der Schuld von jemandem zu stehen.
- Besonders bei einem Fremden. - Eine Schuld, die ich Ihnen gerne erlasse.
Der "hochwürdige" Reverend, zu Ihren Diensten.
Reverend. Wie schicksalhaft.
Das werden wir sehen.
- Können Sie mir einen Rat geben? - Ja.
Kündigen Sie.
Und los!
Wie Sie meinen. Ich freue mich darauf, Sie am Sonntag in der Kirche zu sehen.
Abwarten.
KERZENDREHEREI HADDINGTON
- Ich bin gleich fertig. - Beeil dich, Edward. Wir wollen doch nicht,
dass der neue Reverend denkt, die Haddingtons seien Dorftrottel.
Unfug, meine Liebe, du siehst wunderbar aus.
Ich stamme von einer langen Reihe von Dorftrotteln ab.
Und ich bin stolz darauf. Wer würde Gladbury zur Weihnachtszeit nicht lieben?
Da kommt er!
Er ist gleich da!
- Hallo! - Lasst mich durch, Herrschaften. Machen Sie Platz.
Gestatten Sie.
Herbert Hopewell, zu Ihren Diensten. Meine Frau und ich werden uns um Sie kümmern.
- Danke, aber ich komme zurecht. - Nicht solange ich atme.
Reverend Richmond! Willkommen in Gladbury.
Ich bin Bea Haddington. Und das ist mein Edward.
- Edward Haddington. - Von der Kerzendreherei Haddington.
Dem Zuhause der Weihnachtskerze.
Oh! Sie haben noch nicht von uns gehört!
Kein Problem. Der Reverend wird noch früh genug zu Ihnen kommen.
Nett, Sie kennenzulernen! Sie alle.
Ich zeige Ihnen die Kirche.
Ist alles in Ordnung?
Da ist sie. Eine wunderschöne Stimme.
Manchmal denke ich, ich höre einen Engel.
Das ist meine Frau. Eleanor.
Runter mit den matschigen Kleidern. Sind Sie etwa aus London hergekrochen?
Kommen Sie, die Hosen auch.
Sie sind nicht der erste Geistliche, den ich in Unterwäsche sehe.
Ich werd die mal saubermachen.
Also, wir sind auf der anderen Seite des Gartens, falls Sie uns brauchen.
Rufen Sie einfach. Willkommen in Gladbury, Reverend.
Jesus sagte, Ihr seid das Licht der Welt.
Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.
Niemand zündet ein Kerze an und versteckt sie dann.
Man stellt sie auf einen Leuchter, so leuchtet sie denen, die im Hause sind.
Lasset euer Licht leuchten vor den Menschen,
sodass Sie eure guten Werke sehen und den Vater preisen, der im Himmel ist.
Danke, Reverend.
- Spricht er von der Weihnachtskerze? - Ich glaube, darauf will er hinaus.
Sie, Sir. Würden Sie Ihr Licht verstecken?
- Nein, Sir, würde ich nicht. - Natürlich nicht. Und Sie, Mrs. Haddington?
Würden Sie diese Kerze unter Ihrem Hut verstecken?
- So hübsch wie sie ist? - Nein, nein, nein.
Kerzen gehören auf einen Kerzenständer. Damit sie ihr Licht allen bringen.
Aber was ist dieses Licht, das die Menschen zu unserem himmlischen Vater bringt?
Ist es ein Zeichen und Wunder? Engel und Wunder?
Natürlich nicht!
Es sind gute Taten, die uns Menschen leuchten lassen
und unseren Vater im Himmel preisen.
Nicht ein Wort über die Weihnachtskerze.
Das nächste Mal mehr Glück.
- Reverend Richmond! - Lady Camdon.
- Was für eine faszinierende Predigt. - Danke.
Und doch so anders, als von uns erwartet.
Machen Sie sich keine Sorgen, Reverend.
Es wird Ihnen hier bei uns sehr gut gehen. Dafür werde ich sorgen.
"Ein verfrühtes Weihnachts- geschenk für Sie und Gladbury."
- Das ist ziemlich unerwartet. - Ein Geschenk von der Gräfin von Gladbury?
- Was könnte das sein? - Ja, was könnte das wohl sein?
- Gladburys beliebteste Adventspredigten. - Bewährt und wahr.
Ja, einige dieser Predigten sind 200 Jahre alt.
Und die Gräfin erwartet, dass ich diese Predigten verwende?
Sicher, es gibt keine bessere Art, das Vermächtnis
der Weihnachtskerze zu bewahren. - Verzeihen Sie mein Unwissen,
aber was ist mit dieser Weihnachtskerze?
Ich glaube, Sie werden alles finden, was Sie suchen, wenn Sie hier rein sehen.
Das ist absurd!
Ich habe bereits mit Ihnen gerechnet, Reverend. Tee?
Hätte ich gewusst, welche Märchen die Bewohner dieser Stadt erwarten
von der Kanzel zu hören, wäre ich niemals gekommen.
Die Weihnachtskerze ist kein Märchen, ganz sicher nicht.
Oh, dann haben Sie diesen zauberhaften, Wünsche erfüllenden Engel schon?
Nein. Aber er schon.
Ah ja. Der Kerzendreher. Ich hab ein paar Fragen an Sie.
Warum gibt es nur eine Weihnachtskerze, und nicht 15?
Warum kommt dieser Engel nicht jedes Jahr?
Oder immer donnerstags zum Tee. Und warum in aller Welt gerade nach Gladbury?
Warum Bethlehem? Warum ein Baby in einer Krippe?
Wer könnte erwarten, die Wege des Herrn zu verstehen?
Ich sehe keinen Grund dafür, Aberglauben zu nähren
und falsche Hoffnungen zu wecken.
Die Menschen von Gladbury haben es nicht leicht.
Selbst die kleinste Hoffnung auf ein Wunder hält ihren Glauben am Leben.
Der nur zerstört wird, wenn ihre Gebete nicht erhört werden.
Wenn es das ist, was die Menschen brauchen, dann...
Was die Menschen brauchen, ist Hoffnung. Und die können Sie ihnen geben.
- Deshalb wollte ich, dass Sie kommen. - Lady Camdon.
Ich kann keine Wunder vollbringen, wie Sie glauben.
- Nach Gladbury zu kommen war ein Fehler. - Darin sind wir uns alle einig.
Aber wenn es nun das Schicksal war, das Sie hergeführt hat?
Ich finde, Sie sollten bleiben.
- Warum das Unvermeidliche hinauszögern? - Nur bis Weihnachten.
Nur dieses Jahr.
Bitte, David! Sie entscheiden.
Komm, wir gehen in den Garten spielen!
Victoria, warte auf mich!
Sollten Sie nicht besser die Kutsche anhalten?
Wenn das nicht der immer so hilfreiche Reverend ist.
Das kommt darauf an, wen Sie fragen.
Ich fürchte, den Menschen von Gladbury habe ich wenig zu bieten.
Bemitleiden Sie sich nicht selber, Reverend. Ich habe Sie gewarnt.
Diese Stadt ist verrückt.
Alle ihre Hoffnungen sind an eine Kerze gebunden!
Oh, nicht an irgendeine Kerze! Die Weihnachtskerze!
Miss Barstow, mache ich da einen Hauch von Skepsis aus?
Die Weihnachtskerze ist nichts anderes als Ammenmärchen,
wie die Geschichten aus Ihrer Bibel. Nehmen Sie mir das nicht übel, Reverend.
- Dann sind Sie also nicht gläubig? - Ich glaube schon.
An den gesunden Verstand. Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein,
dann stimmt was nicht. Sie werden das auch noch herausfinden.
Wird in 50 Jahren noch jemand wissen, was eine Kerze ist?
Das bezweifel ich. Im Laden meines Vaters
sind wir bereits in der Zukunft angekommen.
Und ich muss sagen, es ist elektrisierend.
London Lampen und Elektrizität.
Der Fluch von Edward Haddingtons Existenz.
Und was schlimmer ist, von seinem eigenen Sohn gegründet.
Ich verstehe, Thomas Haddington.
Er ist der einzige Sohn der Haddingtons, also endet das Märchen mit ihm.
Wofür ist das? Etwa für einen Weihnachtsbaum?
Ich beneide ihn. Er hat Gladbury verlassen, als er die Gelegenheit hatte.
Ich würde Ihnen empfehlen, dasselbe zu tun.
- Und was ist mit Ihnen? - Meine Zeit wird kommen.
Die Gesundheit meines Vaters verbessert sich.
Bald kommt er wieder alleine zurecht.
Vielleicht sehen wir uns dann nächste Weihnachten in London?
Ja, wenn Sie bis dahin Gladbury entkommen.
Sie müssen der neue Reverend sein. Ich bin William Barstow.
Sonntag war ich nicht in der Kirche, aber ich hab von Ihnen gehört.
Oh?
Meine Tochter sagte mir, dass der neue Reverend außerordentlich hilfsbereit wäre...
...und auch vor Matsch nicht haltmachen würde.
Ach ja. Die temperamentvolle Miss Barstow.
Ich bete schon lange dafür, dass etwas meine Emily zurück zur Kirche bringt.
Ich hoffe, das sind Sie.
Hast du deinen Wunsch? Na dann los.
Der Glaube meines Neffen ist sehr stark. Er will Prediger werden, wie Sie.
Ladys und Gentlemen, meine Freunde aus Gladbury.
Willkommen in dieser ganz besonderen Nacht.
Und nun erfreuen Sie Ihre Augen an dem unglaublichen, wundersamen
und mystischen Anblick, der Generationen von Haddingtons geschenkt wurde.
Gladburys ganz eigene Weihnachtskerze!
Es gibt eine Geschichte, die über die Jahrhunderte
von Vater zu Sohn weitererzählt wurde.
Am ersten Advent wurde mein Urururgroßvater aufgeweckt.
Die Eltern dieses Jungen sind vor ein paar Jahren gestorben.
Wir haben alle unsere Geschichte.
Und alle hier vertrauen auf die Weihnachtskerze.
- Und wo ist Ihr Wunsch? - Ich kann das nicht.
Es ist wichtiger, dass Charlie die Kerze bekommt.
- Kommen Sie noch mit? - Heute nicht.
Ich muss noch eine Predigt vorbereiten.
Also gab er die erste Weihnachtskerze zwei Waisenkindern,
mit Gladburys beliebtester Anweisung, zündet sie an und betet.
Ja, ich kenne das Lied. Aber wir werden es heute nicht singen.
Es ist erster Adventssonntag, wir singen es jedes Jahr.
Das ist Tradition!
Na ja, dann gibt es eben ein paar neue Traditionen, hm?
Es ist wichtiger, wieder einen Reverend in der Kanzel zu haben.
Ich hoffe, Sie werden die andere
liebste Weihnachtstradition meiner Frau nicht ablehnen.
Gladburys eigenes Weihnachtsmessgewand.
Willkommen.
Die erste Adventskerze ist die Kerze der Hoffnung. Aber Hoffnung worauf?
Ein erhörtes Gebet? Ein Wunder? Eine Weihnachtskerze?
Mir wurde berichtet, dass heute Abend eine Rückkehr
dieser außergewöhnlichen Tradition bevorsteht.
Ist es nicht so, Mister Haddington?
Ja, so ist es.
Ich bin mir sicher, Sie wissen es schon, aber nur mir zuliebe.
Wer von Ihnen hat einen Wunsch für die Kerze abgegeben?
Nun, sicherlich kann nicht jeder die Weihnachtskerze empfangen.
Und doch haben wir alle Bedürfnisse. Welche Hoffnung haben wir also?
Kommen wir von unserem Glauben ab? Werden wir verzweifeln?
Ich hoffe nicht!
Und ich wage zu behaupten, das werden wir nicht.
Wir entzünden diese Kerze, um uns daran zu erinnern,
dass unsere Hoffnung nicht an irdischen Dingen hängt,
sondern von oben kommt.
Von einem Gott, der zu uns kam, in einer sternenklaren Nacht in Bethlehem.
Und der uns versprach, eines Tages wiederzukommen.
Und das, liebe Menschen von Gladbury, ist Wunder genug.
- Gott segne Sie. - Ignoriere ihn, Liebes.
Mr. Barstow! Und wenn das nicht der zukünftige Reverend ist.
Ich habe gehört, wir werden eines Tages deine Predigten hören.
Hast du ein Lieblingsevangelium?
Na komm. Sei nicht schüchtern.
Charlie liest täglich seine Bibel.
Charlie!
Der arme Junge würde alles für die Kerze geben.
Er spricht kein Wort seit dem Tod seiner Eltern.
Haben Sie meinen Wunsch angenommen?
Was sollen wir nur tun?
- Ich wünschte, auf der Kerze stünde ein Name! - Und wenn wir es schon wüssten?
- Was? - Die Kerze. Was, wenn wir schon wüssten, wer sie kriegen soll?
- Aber das können wir nicht. - Es braucht ein Wunder, Bea.
Thomas ist schon zehn Jahre weg. Er wird nicht von alleine nach Hause kommen.
Die Weihnachtskerze für uns selbst zu behalten, wäre so egoistisch.
Wirklich? Denk doch mal nach.
Seit 200 Jahren ist unsere Familie ein Licht für Gladbury gewesen.
Soll diese Flamme mit uns verlöschen?
- Das können wir doch nicht machen. - Zu Ehren von Gladbury.
Edward!
- Sieh mich nicht so an! Hol die Kerze! - Ja. Ja, natürlich.
- Mein Edward! - Ich hab nichts gesehen!
- Sie muss hier irgendwo sein! - Sie muss hier sein. Wo ist sie?
Oh, Edward! Wo ist sie?
- Ich habe die Weihnachtskerze verloren. - Nein.
- Das ist sicher Gottes Strafe für mich. - Oh, sprich nicht so, Edward!
Es war dumm von mir zu glauben, die Kerze gehöre uns.
Ist die Luft rein?
Sieht so aus.
Edward. Der Reverend ist hier. Versteck die Kerzen.
- Mr. Haddington, Mrs. Haddington. - Was für eine schöne Überraschung.
Ich nehme an, Ihre Nacht war ereignisreich.
Und, ist sie hier?
- Die Weihnachtskerze? - Ja, sie ist hier irgendwo.
- Bea. Bea. - Natürlich, Sie zeigen sie mir nicht.
Aber deshalb bin ich nicht hergekommen.
Die Wünsche der Menschen an die Kerze, darf ich sie sehen?
- Was hat er vor? - Ich weiß es nicht. Beten?
- Das sollten wir vielleicht auch tun. - Wir müssen es wiedergutmachen, Bea.
Ja, aber wie?
Fertig. Vielen Dank.
Sie haben wohl nur eine Kerze zu vergeben, aber ich hoffe,
dieses Weihnachten allen ein wenig Licht bringen zu können.
- Das ist es! - Was? - Ich meine, das ist eine schöne Idee.
Lassen Sie sich nicht aufhalten. Es gibt noch so viel zu tun vor Weihnachten.
- Einen schönen Tag noch. - Ja, ja. Alles Gute für Ihr Bestreben.
Was ist denn in dich gefahren?
Wir verteilen sie. Und zwar alle.
Wir lassen das gesamte Dorf glauben, sie hätten die echte Weihnachtskerze?
Nein, natürlich nicht. Wir werden ihnen das sagen,
was diese Familie ihnen schon seit Generationen sagt.
- Sie sollen sie entzünden und beten. - Aber das ist Gladbury. Die Leute reden!
Edward, für irgendwen ist ein Wunder in diesem Korb.
Das dürfen wir nicht vergessen.
Charlie, der Reverend hat angeboten, dir Bibelstunden zu geben.
Hallo, Charlie. Warum beginnen wir nicht mit dem Johannesevangelium, Kapitel 1?
"Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses war am Anfang bei Gott. Alles ward durch ihn,
und ohne ihn ward nichts, das geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Und das Band seiner Zunge wurde gelöst, und er sprach klar."
Nun, Charlie, wir werden deine Zunge auch lösen.
Öffne deinen Mund.
Und...
Sehr gut. Und...
Lauter.
Lauter!
Entzünde sie und bete, Charlie!
Selbst wenn es nur in deinem Herzen ist, Gott wird dich erhören.
- Guten Morgen, Mr. Finch! - Was führt Sie zu uns?
Ich habe gehört, Sie hatten einen Wunsch an die Kerze.
Vielleicht kann ich behilflich sein.
Reverend, ich stelle Ihnen meine Familie vor. Meine Frau, Delilah.
- Hallo. - Die Kinder. - Hallo. - Das ist mein Vater, Oliver.
- Der neue Reverend! - Hier drüben, Papa. Komm her.
Sie können dem alten Mann wohl nicht helfen, an die Weihnachtskerze zu kommen?
Vielleicht ein gutes Wort bei den Haddingtons einlegen?
Unfug. Das nächste Mal, wenn ich etwas sehe,
hoffe ich, den Herrgott selbst anzusehen.
Bis dahin hilft mir mein Glaube, nicht wahr, Reverend?
Richtig.
- Danke! Vielen, vielen Dank! - Dann wird es doch noch eine frohe Weihnacht.
Denkt daran, Kinder, das bleibt unser kleines Geheimnis.
Reverend Richmond. Kommen Sie doch rein.
Ich habe um Gesellschaft gebetet, Reverend.
Warum ein Gebet verschwenden, wenn ich das Bedürfnis stillen kann?
Sie werden jemanden suchen, der mir beim Stricken Gesellschaft leistet?
Das werde ich.
Verschwenden Sie keine Kerze an einen alten Mann wie mich.
Oliver, ein Gebet ist doch niemals verschwendet.
Es fehlt an Holz für den Kamin, und mein Mann hat mich verlassen.
Er hat mich allein gelassen mit meinem kranken Baby.
Seit gestern ist ein Loch in der Mauer und unsere Ziege ist verschwunden.
Ich werde Ausschau halten, nach beiden.
Der Reverend will unser Dach reparieren. Wir können wirklich nicht warten!
Wo wir gerade drüber sprechen, Agnes, mein Kindchen,
hattest du nicht auch einen Wunsch? - Ah ja. Miss Agnes Chumley?
Wie ich sehe, ein heimlicher Wunsch? Sagen Sie schon.
Sie müssen ihn aussprechen, sonst kann er nicht erfüllt werden.
Ich will einen Ehemann. Bis Ostern.
Mrs. Haddington, was führt Sie her?
Ich komme, um Ihnen zu sagen, Ihr Gebet wurde erhört.
Oh, wie lieb von Ihnen. Aber das kann ich nicht annehmen.
Der gutaussehende Reverend hat mir schon geholfen.
Verstehe.
Agnes, meine Liebe. Zünde sie an und bete.
Mutter!
Das ist Teufelswerk!
- Sagen Sie es ihr, Reverend! Es ist unnatürlich! - Was?
- Gottlos. - Ja.
Und das Licht schien über Gladbury, und doch verstanden es die Menschen nicht.
Sie haben sich also entschieden zu bleiben?
Nur solange, wie ich Gutes tun kann.
Ich möchte einen Brief nach London aufgeben.
Ruth Goodchild. An eine Lady also.
Ja, sie lebt bei der Heilsarmee, ihre Situation ist nicht einfach.
Sie ist fast noch ein Kind. Strümpfe und Süßigkeiten.
- Kann ich Ihnen helfen? - Ich suche nach vielen Sachen.
- Sardinen. - Danke. - Seife.
- Schnur. - Ja, alles, was man so braucht. - Verstehe.
Das ist manchmal nicht wenig.
- Sie wollen diesem Mädchen wirklich helfen, nicht wahr? - Ja, natürlich!
Willkommen Gemeinde.
Wir zünden die zweite Advents- kerze an, mit der Liebe Gottes.
In der Adventszeit durchtränkt Gott die Finsternis
der Welt mit göttlichem Licht und Liebe.
Weil er uns liebt, sandte er uns seinen Sohn, um den Weg zu erleuchten.
Auch wenn wir auf den Weihnachtstag warten, müssen wir nicht warten,
einander zu lieben, wie Christus uns liebte.
Braucht Ihr Nächster Weihnachten ein Wunder?
Warum sind Sie nicht dieses Wunder?
- Reverend? - Hallo, Mr. Collins.
Vielleicht brauchen Sie etwas Hilfe. Sie wissen schon, ein Wunder bewirken.
Wo kommt der denn her?
Reverend.
- Frohe Kerzen-Weihnachten. - Ihnen auch!
Warum musstest du das sagen?
Die verlorene Ziege ist zurückgekehrt.
Danke. Na du, oh, Sie werden es nicht glauben,
die Nachbarn reparieren meine Mauer.
Da kommt er!
- Wie fühlt sich das an? - Fast so, als könnte ich wieder sehen.
Sehen Sie, Reverend, Sie bewirken Wunder.
Hallo?
- Was ist denn das, Reverend! - Nun, Sie haben eine Menge Münder zu füttern!
Gleich sind wir fertig. Ja. Noch ein Besucher, ich...
- Hallo. - Madame Leonard hat uns dieses Festmahl gebracht.
- Bitte, leisten Sie uns Gesellschaft. - Warum nicht?
Eigentlich fastet man während der Adventszeit
und feiert dann in den Weihnachtstagen.
Aber in Gesellschaft zu sein ist für mich wie Weihnachten.
Ein Gladburys-Weihnachtspudding.
Zünden Sie sie an und beten Sie.
Zünden Sie sie an und beten Sie.
Bitte bring mir meinen Ehemann zurück.
Sorge dafür, dass es meinem Kind wieder gut geht.
Bitte mach, dass meine Frau wieder gesund wird.
Unsere nächste Ernte darf nicht zerstört werden.
- Amen. - Amen.
Freuet euch, denn heute zünden wir die dritte Adventskerze an.
Die Kerze der Freude.
Als Christus geboren wurde, sandte Gott Engel aus,
um die gute Botschaft allen zu verkünden.
Jetzt sind wir die Überbringer dieser frohen Botschaft.
Denn in jeder guten Tat, jedem Akt der Nächstenliebe,
wird Christus in unserem Leben wiedergeboren.
Lasst uns also als Botschafter der Freude Gottes Werk weiterführen.
Euer Wirken in dieser Stadt ist be- eindruckend, Reverend Richmond.
- Danke, Lady Camdon. - Dennoch gibt es Grenzen für das,
was ein Mann tun kann. - Reverend? Reverend.
Mrs. Chumley. Miss Chumley. Wie schön, eine Schwester im Herrn zu sehen.
Also los, meine Liebe, was möchten Sie sagen.
Ich habe dem Reverend meine Wünsche bereits mitgeteilt.
- Und nun mache ich diesen Schritt im Glauben. - Danke.
Noch ein Gebet, das nie erhört werden wird.
Nun, ich für meinen Teil bin froh darüber, dass, entgegen
aller Bemühungen, Sie unsere Hoffnung weiterhin auf ein Wunder inspirieren.
Kommen Sie rein.
Mrs. Hopewell. Eine Freundin kommt vielleicht für eine Weile nach Gladbury.
Könnte sie vielleicht bei Ihnen und Herbert wohnen?
- Sie kann so lange bleiben, wie sie will. - Danke. Sie heißt Ruth.
Mein Kollege Abner wird sie aus London herbringen.
- Mrs. Hopewell, bitte, lassen Sie mich. - Das ist keine Arbeit für einen Reverend.
Unsinn. Das ist keine Arbeit für eine Dame.
Mrs. Hopewell, was haben Sie denn?
Nein, das werde ich nicht tun.
Herbert, noch ein Anfall und Sie landen im Grab.
- Im Himmel kann ich mich noch genug ausruhen. - Herbert!
Was vielleicht nicht mehr lange dauert. Sie haben ein schwaches Herz.
Und einen starken Glauben. Gott wird mich entweder heilen oder mich heimrufen.
Das wird er bestimmt. Du musst dich ausruhen!
Keine schweren Kisten tragen, auf Leitern klettern oder Holz hacken, hören Sie?
- Aber das ist meine Arbeit. - Ich hacke das Holz.
Nein, nicht meine Eleanor. Das lasse ich nicht zu.
- Bitte, beten Sie für ihn, Reverend. - Selbstverständlich.
Unser Vater im Himmel, bitte schenke deinem Diener Herbert die Vernunft,
die Anweisungen des Arztes zu befolgen und Bettruhe zu bewahren.
Herbert muss endlich aufhören die Kisten zu schleppen.
Außerdem ist es höchste Zeit, dass Gladbury das Licht sieht.
Elektrizität? In der Kirche?
Die Kirche ist lange genug im finsteren Mittelalter herumgeirrt,
eigentlich sollte sie ein leuchtendes Beispiel sein.
Aus meiner Sicht sollte sich die Kirche als erste öffnen
für die Neuerungen der Zukunft. - Das will ich unbedingt sehen.
Miss Barstow, heißt das, Sie werden endlich in die Kirche kommen?
29 Gebete, und nur eines kann erhört werden.
- Du meinst 30, mein Liebes. 30 Kerzen. - Nein, ich bin mir sicher, es waren 29.
Bea, es hingen dort 30 Kerzen in der Nacht, als uns der Engel besucht hat.
Es sind immer 30 Kerzen.
- 29. Oh! - Bea, eine Kerze ist... - Sag es nicht, Edward.
- Bitte sag es nicht laut! - Wir haben eine Kerze verloren!
Ich möchte wissen, wie viele Lichter können Sie maximal installieren?
- Etwa 20. - Dann will ich 30. Nein, besser 35 Birnen.
Das würde ich nicht empfehlen.
Der Schaltkreis ist nicht für so viele Birnen ausgelegt, Reverend.
Dann bauen Sie noch einen Schaltkreis ein, oder bauen Sie gleich fünf ein.
Ich will, dass das Licht in dieser Kirche heller strahlt als 1000 Kerzen.
Reverend Richmond, können Sie mir erklären,
warum dort Männer im Kirchhof graben, hm?
Und Löcher in unsere Kirchmauern bohren? Hey, Sie, lassen Sie das!
- Mein Großvater hat diese Kanzel geschnitzt! - Herbert!
- Ich habe sie hierher bestellt, um Elektrizität einzubauen. - Elektrizität?
Elektrizität ist die Zukunft. Und praktisch ist sie auch noch.
Praktisch, sagen Sie? Wie soll unsere Kirchenkasse diese Extravaganz finanzieren?
Machen Sie sich keine Sorgen, Mr. Hopewell. Ich habe die Kosten übernommen.
Sehen Sie es einfach als meinen Beitrag für eine hellere Zukunft
für die Geschichte von Gladbury.
Ich habe geplant, den Strom in der Weihnachtsmesse einzuweihen.
- Herbert, dein Herz! Setz dich, Schatz! - Ja.
Bitte, denken Sie noch mal darüber nach und auch an Herbert.
Keine lästigen Kerzen oder Laternen, die ausgetauscht werden müssen.
Gerade Sie sollten den Wert darin sehen können.
Etwas weniger Arbeit würde dir gut tun.
Ja. Aber was soll ich mit den ganzen Kerzen machen?
Ich nehme an, Sie können sie zurückgeben.
Diese Aufgabe werde ich Ihnen gerne abnehmen.
Sie muss irgendwo hier sein!
Edward!
Ich hab so ein Gefühl, Edward! Ich habe das Gefühl, sie ist es.
- Die Weihnachtskerze. - Und was schlägst du jetzt vor?
Ich schlage gar nichts vor. Ich frag nur.
- Mr. Haddington. - Reverend. - Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen,
dass die St. Marks Ihre Kerzen nicht länger benötigt.
Aber das ist eine feststehende Bestellung. Bereits seit 200 Jahren.
- Jetzt nicht mehr. Tut mir leid. - Ich habe gerade drei Kisten geliefert.
- Ja. Danke. Aber wir brauchen nur eine. - Aber...
Vertrauen Sie mir, wenn ich sage, dass es zum Besten von Gladbury ist.
Aber...
Woher will er wissen, was gut für Gladbury ist?
Das ist unsere Angelegenheit, und er mischt sich ein.
Ich sage, wir zünden die Kerze jetzt sofort an, sie gehört uns.
Wir werden diese Kerze weitergeben.
An wen?
Natürlich.
Gott segne Sie, Sir. Gott segne Sie.
Na los, macht etwas schneller. Die nächste Lieferung muss heute noch rausgehen.
Wir haben keine Zeit zu warten.
Was werden sie sich wohl als nächstes ausdenken.
Kann ich Ihnen helfen?
- Wir sind hier, um mit Thomas Haddington zu sehen. - Und Sie sind...?
Wir sind seine Eltern. Wir haben ein Geschenk für unseren Sohn.
Mr. Haddington ist außer Haus. Aber ich nehme es gerne für ihn in Empfang.
Vielleicht können wir es für ihn hinterlassen.
Du wirst schon sehen, Bea. Er wird nach Hause kommen.
In meiner kurzen Zeit hier in Gladbury habe ich viele Wunder gesehen.
Ich habe Engel bei der Arbeit gesehen.
Ich habe sie auf den Dächern gesehen, an den Küchentischen.
Und in dieser heiligen Stätte. Tatsächlich sehe ich sie auch jetzt.
Mr. Hardy Collins. Die liebe Miss Leonard.
Herbert Hopewell.
Und jeder einzelne von Ihnen, der zugelassen hat,
dass das Licht Christi durch Ihre guten Werke in dieser Adventszeit leuchtete.
Demzufolge, was ich über Gladbury gelesen habe,
leuchtet diese Stadt bereits seit Generationen
in diesem wundersamen Licht.
Doch heute wird ein neues Zeitalter eingeläutet in Gladbury.
Meine Hoffnung ist, dass in den nächsten Jahrhunderten
unsere geliebte Kirche noch heller leuchten wird!
Entsetzlich!
Im Haus Gottes! Das ist Hexenwerk! Hexenwerk!
Mami! Papi!
- Hol die Kinder! - Ich bitte Sie alle! Bewahren Sie Ruhe!
Mein armes Kind!
Feuer!
Dorothy, Dorothy, bring den Jungen raus!
- Bewahren Sie Ruhe! - Mein Hut!
Bitte, bewahren Sie Ruhe!
Nicht die Kanzel meines Großvaters!
Herbert?
Herbert?
Was ist mit ihm?
Er ist tot.
Kommen Sie.
Reverend!
- Miss Barstow! - Es ist mein Vater, er ruft nach Ihnen!
Bist du wach, Vater?
Der Reverend ist da.
Beten Sie für mich, Reverend.
Was fehlt Ihnen, Mr. Barstow?
Dr. Clem hat Schwindsucht bei meinem Vater festgestellt.
Er sagt, er kann nichts mehr für ihn tun.
Den Rest wird Gott tun. Nicht wahr, Reverend?
Es tut mir leid. Es tut mir so leid.
Haben Sie mir etwas zu sagen?
Es tut mir leid, aber ich kann Ihrem Vater nicht geben, was er verlangt.
- Er will doch nur ein... - Ich weiß, was er will.
Dann geben Sie es ihm! Sie sind ein Priester, und er liegt im Sterben.
Sie müssen doch für ihn beten.
Wenn es so einfach ist, warum tun Sie es dann nicht?
Ich glaube nicht an Wunder.
Die vierte Adventskerze. Unsere letzte vor dem heiligen Abend.
Sie steht für den Frieden Gottes und übersteigt unser Verständnis.
In den kommenden Weihnachtstagen wollen wir Werkzeuge seines Friedens sein.
Licht dahin bringen, wo Dunkelheit ist. Hoffnung dorthin, wo Verzweiflung herrscht.
Freude sähen, wo Trauer ist.
Und Glaube, wo Zweifel sind.
Sie haben mich gebeten, Ihre Kanzel zu füllen,
stattdessen habe ich die Kirche geleert.
Es ist nicht Ihre Schuld allein. Ich habe Sie gebeten, zu kommen.
Ich bin ein Mann des Glaubens, Lady Camdon.
Ich glaube an Jesus und seine Taten.
Aber in der heutigen Zeit können Lahme nicht gehen. Blinde können nicht sehen.
- Und Kranke sterben. - Aber manchmal überleben sie.
Gehen Sie ein Stück mit mir, Reverend.
Vor 25 Jahren war unsere Stadt in großen Schwierigkeiten.
Damals gaben die Haddingtons die Kerze an Reverend Pillington.
Als er aber die Kerze anzündete und betete, brannte er beinahe die Sakristei ab.
Der Arme war verzweifelt.
Und dann wurde innerhalb der Kirchenmauern ein Schatz entdeckt.
Verschiedene Goldschwerter und eine Rubinbrosche.
Ein verborgener Schatz?
Hätte es das Feuer nicht gegeben, wäre er verborgen geblieben.
Von dem Erlös konnte die Kirche wiederaufgebaut werden
und die mittellosen Familien von Gladbury wurden für den Winter versorgt.
Die allererste Weihnachtkerze ging an meine Urururgroßmutter.
Einst war sie ein Waisenkind ohne Hoffnung. Und dann...
Wunder sind ein Teil unserer Herkunft, Reverend.
- Sagen Sie das Mrs. Hopewell. - Ich glaube, Sie werden sehen,
dass Mrs. Hopewells Glauben sehr viel stärker ist als die Trauer,
die sie gerade empfindet. Ihre Zweifel stören mich nicht, Reverend.
Im Gegenteil, sie inspirieren meinen Glauben.
Edward, sieh dir das an! Es ist eine...
Es ist eine Kutsche, die von ganz alleine fährt.
Bea, das ist Thomas!
Mutter. Vater.
Sieh dich nur an, so gutaussehend und elegant! Und diese Kutsche!
Das ist ein Stanley Steamer. Einer der ersten seiner Art.
Ich habe ihn aus Amerika anliefern lassen.
- Soll ich dir helfen, dein Gepäck reinzu- tragen? - Ich bleibe nicht hier, Vater.
- Natürlich bleibst du, sei nicht albern! - Ich werde heiraten, Mutter.
Und bin gerade auf dem Weg, um ihre Familie kennenzulernen.
- Er heiratet! - Ihr Name ist Priscilla. Sie ist die Tochter eines Barons.
Und seid ihr glücklich?
Ich mache mir endlich einen Namen.
Für die Familie. Das Geschäft expandiert.
Und eines Tages stelle ich euch Priscilla vor.
Warum bist du gekommen?
Ich weiß, wie viel diese Kerze euch bedeutet. Für Gladbury.
Ich brauche sie nicht.
Nein, du musst sie anzünden und beten, dann wirst du sehen!
- Was sehen, Mutter? Ein Wunder? - Gladbury braucht dich, Sohn.
Die Welt braucht mich. Ich erleuchte ganze Städte!
Es war schön, dich zu sehen. Euch beide.
Frohe Weihnachten.
Thomas, die Wunder, der Engel, du hast es mit eigenen Augen gesehen!
Ich war ein Kind. Ich sah, was ich sehen wollte. Auf Wiedersehen.
Thomas!
- Reverend. - Ich würde gerne Ihren Vater sehen.
Vater? Vater!
Mr. Barstow. Wenn Sie gestatten?
"Es geschah aber, dass ein gewisser Blinder bettelnd am Wegrand saß.
Er rief: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir.
Und Jesus sagte zu ihm: Was willst du, das ich tun soll?
Der Blinde aber sprach zu ihm: Herr, dass ich sehend werde! Und Jesus sprach,
geh deiner Wege, dein Glaube hat dich geheilt.
Und alsbald konnte er sehen und folgte Jesus nach.
Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glauben würdest,
so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Sie nahmen nun den Stein von dem Platz weg, an dem der tote Mann lag.
Und Jesus erhob die Augen zum Himmel und sprach: Vater, ich danke dir.
Diese aber sind geschrieben, auf dass ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist,
der Sohn Gottes, und auf das ihr glaubend Leben habet in seinem Namen.
Und siehe, ein Aussätziger kam herzu und warf sich vor ihm nieder und sprach:
Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
Ich bitte dich Herr, dass du kommst
und ihr die Hände auflegst, auf dass sie lebe.
Wenn ich nur seine Kleider anrühre, so werde ich geheilt werden.
Und alsbald rief der Vater des Kindes:
"Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!"
Und er sagte zu ihr "Mädchen, steh auf."
Und sie sahen mit großem Erstaunen.
Aber sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund.
Und Jesus sprach zu ihm: Dein Glaube hat dich geheilt."
David! David!
Er schläft.
Meine Frau und meine Tochter sind an der Schwindsucht gestorben.
Ich habe gebetet und sogar auf ein Wunder gehofft.
Aber Gott tat nichts.
Oh, David.
An einem Tag war mein Glaube so stark, und am nächsten war er weg.
Es gab eine Zeit, in der ich kein Gebet sagen
oder Fuß in eine Kirche setzen konnte.
Ich glaube, ich habe meinen Frieden mit Gott geschlossen.
Aber trotzdem war ich danach ein anderer Mensch.
Die Liebe, die ich teilte. Die Hoffnung, die ich hatte.
Einige Dinge kommen nicht wieder zurück.
Ich hoffe, dass Sie Unrecht haben.
Solche Hoffnung ist ein zu großes Risiko.
Aber was Sie riskieren, wenn Sie ohne sie leben.
Ich sollte jetzt gehen.
- Bea! - Wenn er es nicht tut, zünde ich sie für ihn an.
Das nützt nichts. Außerdem wissen wir nicht einmal, ob es die Richtige ist.
Dann werden wir es herausfinden. Wir haben alles getan, was wir konnten.
Jede einzelne Kerze haben wir abgegeben! Und diese kam zurück.
Zweimal.
Dies könnte unser Wunder sein, Edward.
Ich hoffe, ich überschreite meine Grenze nicht, aber ich kenne die richtige Person,
an die die Kerze dieses Jahr gehen sollte. David Richmond.
Denken Sie darüber nach, Edward. Ihr Vater gab die Kerze an Reverend Pillington.
Wie wir wissen, ist David ein viel ärmerer Kerl als er je war.
Das ist ein überzeugendes Argument, aber ich ver...
Sagen Sie mir nicht, Sie haben die Kerze schon weggegeben.
Das ist die Kerze, nicht wahr? Wunderbar. Dann sind wir uns also einig?
- Lady Camdon, ich glaube nicht... - Ja. Wir werden die Kerze David geben.
Gut.
Gott weiß, er kann ein wenig Licht gebrauchen.
Aber er glaubt nicht einmal an die Kerze!
Edward!
Edward, bitte!
- Mr. Haddington. - Haben Sie einen Moment?
Die Weihnachtskerze.
- Sie geben mir die Kerze? - Also, die erste Wahl waren Sie nicht.
- Was soll ich damit tun? - Zünden Sie sie an. Zünden Sie sie einfach an.
Tun Sie einfach etwas Gutes für Gladbury.
Emily.
- Sie sind in der Kirche? Und auch noch freiwillig? - Das ist wahr.
Soll ich denken, Sie hätten zum Glauben gefunden?
Ich weiß es nicht. Ich würde gerne.
In Zeiten wie diesen wäre es ein Trost.
Denken Sie nicht schlecht von mir.
Ich habe ein Problem.
Meinem Cousin Charlie wurde diese verflixte Weihnachtskerze gegeben,
und der arme Junge hat sie mir gegeben.
Wer könnte ein solches Geschenk ablehnen? Also werde ich jetzt beten.
Ich glaube, ihm das schuldig zu sein.
Das ist ein Problem.
Ja, ja. Ich komme, ich komme.
Reverend Richmond, was machen Sie hier, kommen Sie...
- Mr. Haddington. Auf ein Wort! - Reverend. Miss Barstow.
- Gibt es ein Problem? - Ganz im Gegenteil.
Ein großes und staunenswertes Wunder hat sich in dieser Weihnachtszeit ereignet.
Es scheint, der Engel hat diese Weihnachten nicht eine,
sondern zwei Kerzen gesegnet. Und wenn ich darüber nachdenke,
wie kleingläubig von mir, zu glauben, der Engel würde bei zwei aufhören.
Warum nicht drei oder vier? Oder vielleicht hat der Segen,
mit dem der gütige Herr Gladbury beschenkt, keine Grenzen?
Wir können das erklären. Edward ist gestolpert, und dann kamen Sie vorbei.
- Es war ein Unfall. - Ja, wir haben die Kerze verloren.
Also sagte ich: "Warum vergeben wir nicht all die Kerzen", und Edward sagte...
- Wir meinten es nicht böse. - Sie haben uns falsche Hoffnungen gemacht.
Das wussten Sie doch.
Wie konnten Sie nur?
Wie konnten Sie nur meine Absichten für die Menschen von Gladbury in Frage stellen,
wo Sie selbst sie so offensichtlich irreführten?
Ich befürchte, diese Weihnachten wird es nur Enttäuschungen geben.
Und Sie und Ihre Märchen sind daran schuld.
Vielleicht war es das Schicksal, das mich in Gladbury gehalten hat.
Also, hier wären wir wieder.
Danke, Mrs. Hopewell. Das kann ich Ihnen nie vergelten.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, einen so großen Verlust zu erleiden.
Sie gestatten, Reverend.
Es ist soweit.
Am Weihnachtsabend entzünden wir die letzte Adventskerze. Die Christuskerze.
Denn nur in Christus finden wir die Hoffnung, Liebe, Freude
und den Frieden, die wir in dieser Zeit gesucht haben.
Der Heilige Abend nimmt einen besonderen Platz im Herzen eines jeden Gläubigen ein.
Und nirgendwo trifft dies so zu, wie in der Stadt Gladbury.
Viele von Ihnen haben zweifellos Ihre Freude
am Wunder der Weihnachtskerze erlebt.
Aber leider werden Sie heute Nacht erleben,
wie diese langjährige Tradition ein Ende nimmt.
Vater?
Ich möchte nun den Empfänger der Weihnachtskerze bitten, aufzustehen.
Mehr denn je sehe ich nun die Notwendigkeit,
von der Tugend des beständigen Glaubens zu sprechen.
Von einem Glauben, der Enttäuschungen aushält, und nicht erhörte Gebete.
Einem Glauben, der nicht von den leeren Versprechungen der Menschen abhängt,
sondern von der Herrschaft des allmächtigen Gottes.
Ich... ich...
Ich habe etwas zu sagen.
Ich kann sprechen!
Ich hab gebetet. Jeden Tag hab ich gebetet.
Und dann bin ich heute Morgen aufgewacht und konnte sprechen.
Ich verstehe es nicht. Ich habe meine Kerze sogar verschenkt.
Aber mein Lieblingsevangelium sagt: "Mit Gott ist alles möglich."
Nun werde ich nie wieder aufhören zu sprechen. Besonders darüber.
Ich weiß nicht, wie das geschehen konnte, aber meine Frau
und ich haben ebenfalls die Weihnachtskerze empfangen.
Für meinen Mann.
Wie viele wissen, konnte ich die Hände nicht vom Alkohol lassen.
Ich habe gebetet wie nie zuvor.
Und plötzlich trank ich weniger und weniger.
Das ist wirklich ein Wunder!
Ich war hoffnungslos. Ich hatte alles verloren.
Aber jetzt ist nichts mehr verloren. Alles ist zurückgekommen.
Ich bin schon seit einiger Zeit arbeitslos.
Und bis über beide Ohren verschuldet.
- Aber dann hat uns unsere Vermieterin... - ... unsere Schulden vollständig erlassen.
Und als wäre das noch nicht genug,
habe ich eine Anstellung im Haus der Leonards gefunden.
Es fühlt sich sehr gut an, wenn man als Mann für seine Familie sorgen kann.
Und meine Frau hat in Miss Leonard eine gute Freundin gefunden.
Ja, diese liebe Frau hat unseren Kindern das Stricken beigebracht.
Mein Name ist Joe. Ich bin nicht wirklich ein religiöser Mensch.
Ich habe für die Kerze gebetet und sie hat meine Katze gerettet.
Das mag nicht wichtig erscheinen, aber sie bedeutet mir sehr viel.
Ich dachte nie, eine Weihnachtskerze zu bekommen, aber dann bekam ich sie.
Die Kerze war für meinen alten Vater. Oliver Barber.
- Er war blind. - Wie Sie vielleicht schon gehört haben, ist Vater heute verstorben.
Und kurz bevor er uns verließ, flüsterte er: "Ich kann sehen."
"Ich kann sehen." Sein Gebet wurde genauso erhört, wie er es sich gewünscht hatte.
Er konnte Jesus sehen.
Als ich die Kerze erhielt, dachte ich, mein Gebet wäre erhört worden.
Also war ich voller Hoffnung.
Doch dann stolperte ich in die Arme von Hardy Collins, dem Mann meiner Träume.
Und er hat mich gefragt, ob ich seine Frau werden will.
Und ich habe ja gesagt.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll,
nur ich habe für meinen Vater gebetet, und hier ist er.
Ich habe seit zehn Jahren nicht mit meiner Schwester gesprochen.
Ihretwegen ging ich sogar nicht mehr in die Kirche.
Also, Reverend, haben Sie Ihre Meinung über Gladbury geändert?
Ich fürchte, das hat meinen Verdacht nur bestätigt.
Wie können Sie nicht glauben?
Ich glaube. Aber ich gehöre nicht dazu.
- Was für eine Nacht. - Mehr als ich mir hätte vorstellen können.
Ich weiß, dass er zurückkommen wird, Edward.
Nicht heute. Vielleicht erst, wenn es uns beide nicht mehr gibt.
Aber ich muss es nicht sehen, um zu glauben,
dass unser Sohn wieder nach Hause kommen wird.
Gott hilf mir in meinem Unglauben.
- Abner? - Es ist Ruth. Es gab einen Unfall.
Die Kutsche ist umgefallen. Wir müssen uns beeilen. Das Baby kommt bald.
- Wo ist sie? Geht es ihr gut? - Etwa eine Meile von hier. Sie braucht einen Arzt.
Wir können Miss Barstows Kutsche nehmen.
Na los, schneller!
Schneller!
- Abner, bist du sicher, dass wir richtig sind? - Geradeaus, fahr weiter!
- Wie weit ist es noch? - Gleich hinter der Kurve, wo die Straße hinuntergeht.
Ich komme mit Ihnen. Ich kenne diese Wälder.
Ich kümmere mich um das Pferd.
- Sind wir falsch abgebogen? - Ich glaube nicht. Da vorn sollte die Lichtung sein.
Wie sollen wir sie finden?
- Eine Kerze kann uns jetzt nicht helfen. - Es ist eine von den Weihnachtskerzen.
Drei sind noch übrig.
Versuchen Sie es noch einmal.
Warten Sie. Bitte, Gott! Beschütze Ruth und hilf uns, sie zu finden.
Versuchen Sie es noch einmal. Bitte, Gott.
Wir brauchen ein Wunder.
Was geschieht hier?
Ein Wunder geschieht.
Gehen wir.
Kommen Sie.
Ruth! Ruth! Gott sei Dank haben wir Sie gefunden!
- Da ist sie! - Sie sind in Sicherheit.
"Liebe Lady Camdon, jeder Priester erhofft sich,
eine Spur in seiner Gemeinde zu hinterlassen.
Aber um die Wahrheit zu sagen, Gladbury hat Spuren in mir hinterlassen.
Entgegen all meiner Anstrengungen habe ich in dieser Adventszeit
viele Wunder erlebt. Insbesondere die Veränderung in meinem eigenen Herzen.
Wenn Sie noch wollen, wäre es mir eine Ehre,
noch viele Weihnachtszeiten in Gladbury zu erleben.
Ihr Mann für die Wunder, David Richmond."
- Reverend Richmond! - Frohe Weihnachten!
Auch Ihnen eine frohe Weihnacht.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Nur, dass ich Ihnen jemanden vorstellen möchte.
Lassen Sie mich das nehmen.
Aber wussten Sie die ganze Zeit davon?
Ich hatte eine Ahnung, aber ich wusste es nicht sicher,
bis Ruth mir bestätigte, dass Thomas der Vater ist.
Sind Sie bereit?
Kommen Sie, lernen Sie Ihren Enkel kennen!
Ruth, das sind Mr. und Mrs. Haddington. Die Eltern von Thomas.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Er hat Ihre Augen.
- Hat er schon einen Namen? - Ich würde ihn gerne nach meinem Vater nennen.
- Er sieht aus wie ein Edward. - Ist das nicht ein schöner Name?
Darf ich?
Oh! Unser Enkelsohn!
Oh, Edward!
Emily!
Ich hatte gehofft, dass...
Ja?
Ich hatte gehofft, wir könnten Weihnachten zusammen verbringen.
- Ihr erstes Weihnachten in Gladbury? - Und Ihr letztes.
Gladbury hat so eine Art, die Leute hier zu halten.
Früher störte mich das, jetzt aber nicht mehr.
Vergib mir, der Moment erschien so schicksalshaft.
Bedeutet das, dass ich dich von jetzt an häufiger in der Kirche sehen werde?
EIN JAHR SPÄTER
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