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Broadway Melody of 1936 (1936) dTV - WDR - 13. August 2012
Subtitles downloaded from Podnapisi.NET
(singt) Don't bring a frown to old Broadway.
You've got to clown on Broadway.
Your troubles there are out of style.
For Broadway always wears a smile.
A million lights they flicker there.
A million hearts beat quicker there.
No skies of grey on the great White Way.
That's the Broadway melody.
(singt) You are my lucky star.
I saw you from afar.
Two lovely eyes, at me they were gleaming,
beaming.
I was starstruck.
You're all my lucky charms.
I'm lucky in your arms.
You've opened heaven's portal
here on earth for this poor mortal.
You are my lucky star.
You are my, you are my lucky star.
I saw you, I saw you from afar.
Two lovely eyes,
at me they were gleaming.
They were beaming.
I was starstruck.
You are my, you are my lucky charms.
I'm lucky, I'm lucky in your arms.
You've opened heaven's portal
here on earth
for this poor mortal.
You are my...
...lucky star.
Vielen Dank.
Ladies und Gentlemen, Sie hörten Miss Langford mit:
"Du sollst mein Glücksstern sein", aus dem Musical Broadway Rhythmus.
Jetzt präsentiert Ihnen die Epics Brush Company den Kolumnisten
der New York World Tribune, Bert Keeler.
Er liefert Ihnen die neuesten Klatschgeschichten frei Haus.
Guten Abend, ihr Skandalfans. Hier spricht Bert Keeler.
Ich gebe die letzten Heimspiel-Ergebnisse bekannt.
Es gab ein paar Eigentore.
Peng, New York.
Die Bewohner der Park Avenue
sahen einem freudigen Ereignis entgegen.
Ein Junge, bei William Tuckers.
Peng, 2 Dutzend Sicherheitsnadeln wurden bestellt
von der Firma van Pelts.
Washington.
Angeblich will der Kongress Scheidungen besteuern.
Hört ihr zu in Reno?
Die Scheidungsanwälte werden am Hungertuch nagen.
Noch mal peng.
In der 10. Avenue bei Angelo Pasquales
haben Fünflinge das Licht der Welt erblickt.
Das 16. freudige Ereignis bei den Pasquales.
Noch ein Knüller:
ein 12-Pfund-Junge bei den Leslie Rockfords.
Gegen Mitternacht flog der Storch per Flugzeug
ins Haus der Sydney O'Haras in Baltimore.
Geh zu Bert Keeler und sag ihm,
er soll nach der Sendung zu mir kommen. - Ja, Sir.
Chef, wie hat Ihnen meine Sendung gefallen?
Beschissen.
Haben Sie nichts auf der Palette,
als über Leute zu schreiben, die Kinder kriegen?
Gefällt Ihnen das nicht?
Ihre Spalten lesen sich wie Hebammen-Berichte.
Der Storch flog über das Dach der Barnems.
Für die Bartens flog vom Himmel ein Bündel der Freude.
Das ist alles dummes Gewäsch. - Meine Leser lieben Babys.
Ich bin kein Herausgeber eines Geburtenregisters.
Es gibt der Spalte etwas Anheimelndes.
Das ist nicht der Broadway.
Ich wünsche solche Sachen, die man nur kriegt,
wenn man durch Schlüssellöcher schaut.
Manchmal sind die Leute nicht zu Hause.
Finden Sie heraus, warum nicht, und wo sie sind.
Angenommen sie tun nichts Besonderes, was dann?
Für n guten Reporter machen die immer was Besonderes.
Sie wollen nur Artikel,
bei denen ich mir ein Schlag auf die Nase einhandele.
Ich möchte, dass jeder in der Stadt scharf ist auf ihren Skalp.
Da hab ich ja eine hübsche Zukunft.
Wenn ich höre, dass man Sie eine Ratte nennt,
erhöhe ich Ihr Gehalt.
Keine Sorge, ich werde eine große Ratte.
Ich brauche heiße Nachrichten.
Noch ein freudiges Ereignis und Sie sind gefeuert.
Von jetzt an schreib ich nur noch über Geburten,
die im Schlafwagen stattfinden.
Hey Bert, weißt du wer ein Baby erwartet? - Wer?
Meine Mutter.
Von jetzt an erwartet bei mir niemand mehr ein Baby.
Du kannst sie doch nicht davon abhalten.
Aber davon, es in meiner Kolumne zu kriegen.
Wir müssen uns mehr Schlüssellöchern widmen.
Warum? - Weil ich sonst gefeuert werde.
Und dann muss ich dich entlassen. - Warum?
Ohne Arbeit brauche ich keinen Assistenten.
Ich muss irgendeiner wichtigen Sache auf die Spur kommen.
Sind Babys nicht wichtig?
Dreck müssen wir aufwirbeln,
z.B welcher Banker mit welchem Chormädchen gesehen worden ist.
Muss es unbedingt ein Banker sein?
Jemand, der in der Öffentlichkeit bekannt ist
und was tut, was er nicht tun sollte.
Sieht aus, als ob sich da unten eine heiße Sache abspielt.
(Mann) Wunderbar, jetzt brauch ich was zu trinken.
Danke. - Bitte.
Da sitzt Bob Gordon.
Der produziert doch Broadway Rhythmus.
Er spricht mit einer Dame. - Wer ist sie?
Ich glaube, Lillian Brent.
Sie hat mehr Zaster, als wir uns je erträumen können.
Ich würde dir gern helfen.
Es ist zu riskant, Geld in eine Show zu stecken.
Ich kann es mir leisten. Und es macht mir Spaß.
Das kann ich nicht zulassen.
Glaubst du nicht an deine Show?
Es ist das Beste, was ich je geschrieben habe.
Das genügt mir.
Wer hat dir gesagt, dass ich Geld brauche?
Das ist unwichtig.
Ich möchte nicht, dass du glaubst,
ich will aus unser Freundschaft Nutzen ziehen.
Wie kommst du auf so was?
Es macht mir Spaß deine Show zu finanzieren.
Wir wollen uns deswegen nicht wie 2 knallharte Geschäftsleute benehmen.
Es ist doch eine geschäftliche Sache.
Ich hoffe, es wird auch etwas Persönliches dabei sein.
Was? - Deine persönliche Kontrolle.
Bob...
Ich weiß, die Show wird ein großer Erfolg.
Ich wünsche es mir sehr, deinetwegen.
Bitte interessiere dich nicht zu sehr für die Show,
damit du darüber nicht mich vergisst.
Wie könnte ich.
(singt)
I've got a feelin' you're foolin'. I've got a feelin' you're havin' fun.
I'll get a go by when you are done foolin' with me.
I've got a feelin' you're foolin'. I've got a notion it's make believe.
I think you're laughin' right up your sleeve,
foolin' with me.
(singt) Life is worth living while you are giving
moments of paradise.
You're such a stand out, but how you hand out
the hocus pocus from your eyes.
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' it's all a frame.
It's just the well known old army game,
foolin' with you.
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' you're havin' fun.
I'll get a go by when you are done foolin' with me.
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a notion it's make believe.
And you are laughin' right up your sleeve
foolin' with me.
Life is worth living while you are giving
moments of paradise.
You're such a stand out, but how you hand out the...
I've got a feelin' you're foolin'. I've got a feelin' it's all a frame.
It's just the well known old army game.
No foolin'. - No foolin'.
No foolin'. - No foolin'...
(beide) when I'm foolin' with you.
(Chor) I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' you're havin' fun.
I'll get a go by when you are done foolin' with me.
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a notion it's make believe.
And you are laughin' right up your sleeve
foolin' with me.
Musik
Musik
(singt) I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' it's all a frame.
It's just that well known old army game foolin' with you.
Musik
(Chor) Life is worth living while you are giving
moments of paradise.
You're such a stand out, but how you hand out
the hocus pocus from your eyes.
Musik
Weißt du, was das bedeutet?
Jedes Mal, wenn eine reiche Witwe
ihr Herz an einen Jungen vom Broadway verliert,
wollen die Leute wissen, warum.
Und warum?
Jeder hat etwas, das der andere haben möchte.
Wie in der Bronx.
Ausgezeichnet, so was gibt es alle 10 Jahre nur einmal.
Ich bin überzeugt, es wird ein Erfolg.
Ich könnte mir vorstellen, dass es mindestens 1 Jahr am Broadway läuft.
(Frau) Seien Sie nicht so voreilig.
Wenden Sie sich an Mr. Newcombe.
Ist das das Büro von Robert Gordon aus Albany?
Wie meinen? - Ist das das Büro von Robert Gordon aus Albany?
Nein, das ist das New Yorker Büro.
Ist das das Büro in New York von Robert Gordon aus Albany?
Sie wollen wissen,
ob das Albanys Büro von Robert Gordon in New York ist?
Jetzt haben Sie mich auch ganz verwirrt.
Gehen Sie nicht weg, ich werde das sofort klären.
Hallo, tut mir leid, er ist nicht im Haus.
Fangen wir noch mal von vorn an. Zu wem wollten Sie?
Zu Bob. - Zu Bob? Sie meinen Mr. Gordon? - Ja.
Wie ist Ihr Name? - Irene Foster. - Aus Albany.
Woher wissen Sie das? - Telepathie.
Bob ist auch aus Albany.
Wir haben uns nicht mehr gesehen,
seit wir zusammen auf der High School waren.
So lange nicht?
Wir waren so etwas wie...
Sie wissen schon, was ich meine. - Klar weiß ich das.
Das ist unser Schulabzeichen.
Vor 5 Jahren haben wirs uns gegenseitig geschenkt.
Ich kann es kaum erwarten ihn wiederzusehen. Ist er da?
Haben Sie einen Termin?
Nein, ich wollte ihn überraschen.
Sie meinen, er erinnert sich nach 5 Jahren noch an Sie?
Bestimmt.
Besonders an das. - Was ist das?
Das haben wir immer in der Schule gemacht?
Das haben Sie miteinander getan, warum?
Weil wir beiden Hübschen im Januar geboren sind.
Jetzt versteh ich, das Zeichen des Steinbocks.
Entschuldigen Sie bitte, ich bin Bert Keeler von der World Tribune.
Ich möchte zu Bob Gordon.
Mr. Gordon ist im Augenblick nicht da.
Vielleicht können Sie mir helfen.
Sie sind bestimmt über alles informiert.
Wer finanziert Bob Gordons Show? - Mr. Gordon ist nicht da.
Von Lillian Brent, nicht? - Mr. Gordon ist nicht da.
Dann warte ich, bis er kommt.
Das sind die Augen und die Ohren des Broadway.
Und die Nase steckt er in die Angelegenheiten anderer Leute.
(er schnarcht und pfeift)
Wenn Sie unbedingt schlafen wollen, machen Sie doch die Augen zu.
Ich will hier nicht schlafen.
Ich übe meine Spezialität. - Welche Spezialität?
Ich bin so etwas wie ein Experte im Schnarchen.
Ich versuche seit einem Monat mit Mr. Gordon zu sprechen.
Und worüber? - Übers Schnarchen.
Ich möchte gern in seine Show. - Als Schnarchero? - So ist es.
Von allen menschlichen Geräuschen ist das Schnarchen für die Umwelt
wohl das unmenschlichste, meiner Ansicht nach.
Da stimm ich mit Ihnen überein. Es ist ein unbeliebter Heimsport.
Es gibt verschiedene Arten des Schnarchens.
Ich habe mich jahrelang ausschließlich damit beschäftigt,
mit der Vibration des weichen Gaumens.
Ich darf darauf hinweisen,
dass der gewöhnliche Schnarcher in wissenschaftlichen Kreisen
auch der Schlafwagen-Schnarcher genannt wird.
Ich führe ihn mal vor.
(er schnarcht)
Das war der gewöhnliche Schnarcher.
Es wäre schade einen solchen Schnarcher
im Schlafwagen zu vergeuden.
Das Schnarchen wird durch 2 Atemphasen hervorgerufen.
Und lässt sich so in 2 Oberbegriffe einordnen.
Und zwar in die Einatmungsform und die Ausatmungsform.
Mit letzterer beschäftigen wir uns zuerst.
Sehr interessant, fahren Sie ruhig fort.
Alle Ausatmungsformen sind auf Grund der Einatmung von Typ 1 abhängig.
Man nennt das die expiratorische Form des Einatmungselements.
So entsteht Typ 2a,
die Lippen- oder APU-Variante.
(er schnarcht)
Meine Großmutter hat immer so geschnarcht.
Typ 2b ist die frikative Form.
Eine Art Schnarchen mit Pfiff. (er schnarcht und pfeift)
Ein bisschen Öl würde hier Wunder wirken.
3a ist die traurige oder melancholische Form.
(er schnarcht und seufzt)
Sie geht oft über in Typ 3b.
In wissenschaftlichen Kreisen auch die Konversations-
oder gestörte Bewusstseinsvariante genannt.
(er schnarcht und murmelt dabei)
Ich glaube nicht,
dass sich meine Leser für ein Orgelkonzert interessieren.
Moment, Sie haben noch nicht den Bremsklappenpfeiffschnarcher gehört.
Tag Gordon. - Guten Morgen.
(alle) Guten Morgen.
Rufen Sie bitte die Kostümbildner an.
Sie sollen Skizzen rüberschicken.
Sagen Sie Basel, ich möchte so bald wie möglich mit den Proben beginnen.
Ja, Mister Gordon.
Er hat Sie nicht erkannt.
Ja, das glaub ich auch.
Sie hätten das machen sollen. - Das hab ich vergessen.
Es ist schon besser, sich vorher schriftlich anzumelden.
Da haben Sie recht.
Fragen Sie Mr. Gordon, ob er mich jetzt sehen will.
Burt Keeler von der World Tribune möchte Sie sehen.
Er sagt, als er reinkam, hat er Sie doch gesehen.
Dann fragen Sie ihn, wie ich ausschaue.
Sagen Sie ihm, ich möchte etwas über seine Show schreiben,
von wegen Publicity.
Er will etwas über Ihre Show schreiben.
Von wegen Publicity.
Ich richte es aus. - Was hat er gesagt?
Er meinte, wenn er Publicity wünscht,
würde er sich einen Publicity-Mann engagieren.
Für den Job braucht Lillian Brent keinen Cent zu zahlen.
Sie soll morgen meine Kolumne lesen.
Musik
Stepgeräusche
(singt)
Sing before breakfast, help the birdies along.
Before you have that buttered toast, have a song.
You gotta sing before breakfast.
Before you use that coffeepot, use your...
The whole world may seem funny, but if its good enough.
If you run out of money, honey, put it on that cuff.
And sing before breakfast.
Musik
Oh, hallo. - Hallo.
Bitte machen Sie weiter.
Wir wollten uns nur ein bisschen Appetit aufs Frühstück machen.
Ich möchte Sie dabei nicht stören.
Bleiben Sie doch, Sie stören uns nicht.
Danke.
Das ist meine Schwester Sally Burke. - Guten Tag.
Hallo. - Mein Name ist Theodor.
Aber nennen Sie mich ruhig Ted. Wie heißen Sie?
Irene Foster. - Ein hübscher Name, gefällt mir.
Haben Sie schon gefrühstückt? - Ja, natürlich.
Setzen Sie sich hin und essen Sie was mit.
Für gewöhnlich frühstücke ich schon morgens.
Und wir für gewöhnlich erst am Nachmittag.
Da sparen wir das Mittagessen.
Sind Sie erst heute eingezogen? - Ja. - Wo kommen Sie her?
Aus Albany.
Das kenn ich, das ist ne schöne Stadt.
Da haben wir mal gastiert. Wir hatten einen Bombenerfolg.
Wo hab ich meine Kritiken?
Die müssen Sie unbedingt lesen, die sind fantastisch.
Sind Sie etwa im Showbusiness? - Ja, und was machen Sie hier?
Ich kam eigentlich her, um Mr. Gordon zu besuchen.
Vielleicht gibt er mir eine Chance. - Haben Sie ihn gesehen?
Ja, hab ich. Er erinnert sich nicht mehr an mich.
Hat er Sie schon mal gesehen? - Ja, sicher.
Wir sind zusammen zur Schule gegangen.
Dann sind Sie sozusagen mit ihm befreundet.
Ja, sozusagen.
Werden Sie es noch mal versuchen, mit ihm zu sprechen? - Nie wieder.
Das müssen Sie aber. - Das müssen Sie unbedingt.
Nehmen Sie sich eine solche Lappalie nicht so zu Herzen. Kaffee? - Danke.
Ich kann beim besten Willen nichts essen.
Ich hab auch Appetit, wenn ich Kummer habe.
Sie müssen singen vor dem Frühstück.
Man soll nie vor dem Frühstück singen.
Ich glaub nicht an den Quatsch. - Jetzt haben Sie Salz verschüttet.
Werfen Sie es sich etwas davon über die Schulter.
Nein, ich streue es auf die Eier.
Das bringt Unglück.
(singt) Don't be a superstitious dope.
To walk beneath a ladder can never make you sadder.
Things people fear to me bring hope.
13 is a lucky number if you wake from slumber.
And sing before breakfast, help the birdies along.
Before you have that buttered toast, have a song.
You gotta sing before breakfast. Croon a tune and rejoice.
Before you use that coffeepot, use your voice.
The whole world may seem funny, but it is good enough.
If you run out of money, honey, put it on that cuff.
And sing before breakfast, never cry at a thing.
Before you eat that shredded wheat, sing just sing.
And sing, sister, before breakfast. Sing, sister, before breakfast.
Sing, sister, before breakfast. Open your mouth and sing.
Musik
(alle) You gotta sing before breakfast.
Croon a tune and rejoice.
Before you use that coffeepot, use your voice.
The whole world may seem funny, but it is good enough.
If you run out of money, honey, put it on the cuff.
And sing, sister, before breakfast. Never cry at a thing.
Before you eat that shredded wheat, sing just sing.
And sing, and sing, and sing and sing.
Ist gut Sir, ich werde es ihm ausrichten.
Wem gehört das? - Das hat ein Mädchen hiergelassen.
Sie wollte es Ihnen geben. - Ein Mädchen?
Sind Sie aus Albany? - Ja, richtig. Warum?
Haben Sie das immer mit einem Mädchen gemacht,
mit dem Sie zur Schule gingen?
Ja, jetzt fällts mir ein. Irene Foster. - Ja, genau.
Wo ist sie? - Sie ist fort. - Fort? Wohin?
Keine Ahnung. - Wo wohnt sie? - Ich weiß es nicht.
Sie haben keine Adresse? - Nein. - Sie sind eine feine Sekretärin.
Finden Sie heraus, wo sie wohnt. Reden Sie nicht, finden Sie sie.
Ist Mr. Gordon da? - Ja. - Danke.
Hast du den Artikel von Bert Keeler gelesen? - Nein, warum?
Hör mal zu.
Armor schoss von der Park Avenue
einen Pfeil mitten ins Herz des Broadway.
Lillian Brent und Bob Gordon schnäbeln wie die Tauben.
Er wird so lange gurren,
bis die Rechnungen für seine Show von ihr bezahlt worden sind.
Rufen Sie Bert Keeler an und sagen Sie ihm, ich will ihn sofort sehen.
Wie kann der Kerl es wagen?
Wenn ich den in die Finger kriege, kann er von Glück reden,
wenn ich ihn nicht erwürge.
Jemand muss ihm gesagt haben, dass ich Geld in die Show gesteckt habe.
Das kommt nie wieder vor.
Der Schaden ist unreparierbar.
Mr. Keeler hat gesagt, wenn Sie ihn sehen wollen,
müssen Sie in sein Büro kommen.
Na gut, ich gehe hin.
Bin gleich wieder da.
Gordon will, dass ich in sein Büro komme.
Ist doch ein wichtiger Mann in New York.
Es gehört zu unserem Job, über große Leute zu schreiben.
Vielleicht ist er auch sauer auf den Schlag,
den du ihm versetzt hast?
Je mehr diese Burschen in Rage kommen, desto größer werde ich.
Weißt du, wann ein Journalist sicher ist, dass er Erfolg hat? - Nein.
Wenn die Leute, über die er schreibt, wütend werden
und ihn sehen wollen.
Der Chef hat recht.
Noch etwas. Ich tue dabei viel Gutes.
Vielleicht erkennst du das nicht, aber es ist so.
Die Menschen sind nicht mehr so vorschnell,
aus Angst, ich schreibe darüber.
Ich bin ein Reformer, in gewissem Sinn. - In welchem Sinn?
Hallo Gordon. Wie stehts mit Ihrer Show?
Nett, dass Sie gekommen sind. Das ist Snoop, mein Assistent.
Der gräbt für mich den Schmutz aus.
Sie werden Ihren Artikel widerrufen.
Wegen dem bisschen Wind, den ich heute für Sie gemacht habe?
Ich spreche von der Attacke gegen eine Bekannte.
Man braucht doch Publicity.
Dabei kassier ich für so was nur ne Kleinigkeit. - Ja, von mir.
Das können Sie auch schreiben.
Wenn Sie ihn schlagen, müssen Sie mir auch eine verpassen.
Hey Snoop, erinnere mich daran, dass ich gleich um Gehaltserhöhung bitte.
Gib mir bitte eine Serviette. - Was ist los mit dir?
Ich bin im Moment ein bisschen durch den Wind.
Kannst du mir sagen, wozu das Loch gut ist?
Ventilation. - Nein, jetzt denkst du an die Löcher im Käse.
Für deinen Daumen. Den Daumen hierher, den Zeigefinger hierhin.
Dann tunkst du ein.
Ich muss schnell ins Büro.
Wenn du was Neues hörst, rufst du an.
Du hast vergessen zu zahlen. - Nein.
Das war doch Bert Keeler, der neben Ihnen gesessen hat? - Ja.
Sind Sie mit ihm befreundet? - Klar.
Wir gehören zusammen wie die beiden Finger, der untere bin ich.
Ihr Freund könnte mir einen großen Gefallen tun.
Was wünschen Sie? - Kaffee und n Kringel.
Das Mädchen, das mein Chef sucht, liest seine Artikel.
Wer ist Ihr Chef? - Robert Gordon. Kennen Sie ihn zufällig?
Und ob. Wer ist das Mädchen? - Irene Foster.
Ich muss sie unbedingt finden.
Keeler ist ein prima Kerl, der hilft Ihnen.
Er tut er alles, was ich sage.
Dann sagen Sie ihm doch, er möge schreiben,
dass Robert Gordon wissen möchte, wo sich Irene Foster aufhält.
Du kannst ne gute Tat tun. - Gib mir Feuer, was ist los?
Du könntest schreiben,
dass Gordon wissen möchte, wo sich Irene Foster aufhält.
Wer ist sie? - Ein Mädchen.
Aus Albany, Gordons Heimatstadt.
Sie gingen zusammen auf die High School.
Sie kam extra her, um ihn zu sehen, aber er hat sie nicht erkannt.
Er hat wohl nichts mehr übrig für seine alten Freunde.
Wo hast n das alles her? - Ich hab guten Kontakt zu seinem Büro.
Bring das in deiner nächsten Glosse.
Du bist in solchen Dingen anständig.
Dabei hält dich jeder für einen Schuft.
Das tue ich nun nicht mehr. - Vielen Dank.
Türklopfen
Herein.
Mr. Keeler? - Ja.
Erinnern Sie sich an mich?
Sie sind der große Künstler, der allen etwas vorschnarcht.
Snoop, ich möchte dir Mr... (er schnarcht)
Wie war der Vorname?
Weiß ich nicht, er möchte gern zu Gordons Show. - Als was?
Als Schnarcher. - Sie gehören zum Publikum.
Ich bin Professor für die Erforschung von Lautphänomenen.
Vielleicht führen Sie meinem Assistenten ein paar Pröbchen vor.
Es gibt verschiedene Arten.
Den leichten und dünnen oder den blonden Typ des Schnarchens.
(er schnarcht)
Dann die größere und vollere brünette Variante.
(er schnarcht tiefer)
Dann gibt es den anschwellenden Kammerton.
Und auch den abschwellenden Kammerton.
Und den doppelten Kammerton.
(er schnarcht auf und ab)
Der ist gut.
Das Hauptmerkmal eines routinierten und vollendeten Schnarchers
ist Typ 7.
Es ist der unterbrochene Schnarcher.
Die statische Bummelvariante.
(er schnarcht stakkato)
Das hab ich alles schon mal gehört.
Die zum Schluss...
Ich glaube, ich darf das sagen, ohne dass Sie mir widersprechen.
Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese Variante
unvermeidlich in Typ 8 übergeht.
Der, wie man so schön sagt,
das Tüpfelchen auf dem "I" des Schnarchens ist.
Es ist die autorezessive oder auch Selbstweck-Variante.
(er schnarcht und hört auf zu atmen)
Soll ich fortfahren? - Sie bleiben und ich fahr fort.
Ich komme mit.
Sie können auch mitkommen.
"Ganz privat von Bert Keeler.
Gardenien für Irene Foster,
die Bob Gordon die kalte Schulter gezeigt hat.
Kohlköpfe für ihn,
weil er die Schöne aus Albany nicht wiedererkannt hat.
Manche Männer sind so. Sie bevorzugen Witwen.
Besonders, wenn sie reich sind."
Wie hat dieser Keeler von der Geschichte Wind bekommen?
Egal, Hauptsache, der Name ist richtig geschrieben.
Der kommt hinter alles.
Ich finde das abscheulich. - Wieso?
Zwiebeln von diesem Kerl sind besser
als Chrysanthemen vom Kaiser von Hollywood.
Als was? - Chrysanthemen.
Ich würde noch mal zu Gordon gehen. - Kommt nicht infrage.
Sie sind doch hierhergekommen, um ihn zu sehen.
Etwas Stolz hab ich auch noch im Leib.
Das hat Gandhi auch gesagt und ist dabei dünn geworden.
Können Sie nichts als tanzen?
Berufstänzer kriegt er für n Appel und n Ei.
Sagen Sie ihm, Sie seien Bauchtänzerin.
Oder Sie könnten auf dem Seil tanzen.
Ich erinnere mich an einen Burschen, der hatte einen tollen Gag.
Er ging aufs Seil und hielt in der einen Hand ein Lasso
und spielte mit der anderen Saxophon...
Oh hallo, wie war Ihr Name?
Ich bin Eva Lovelace, oft bin ich noch nicht aufgetreten.
Nur ein-, 2-mal in Boston.
Das ist auch nicht mein wirklicher Name, nur mein Künstlername.
Er klingt irgendwie melodisch.
Eva Lovelace. Ich sehe ihn in Leuchtbuchstaben und in Kinos.
Eine große Schauspielerin möchte ich werden,
eine große Künstlerin.
Sie haben sicher die Duse gekannt und Sarah Bernhardt.
Ich möchte so berühmt werden wie sie.
Und dass mein Name in die Ruhmeshalle kommt.
Das ist Katharine Hepburn in "Morgenrot des Ruhms".
Und sie, Shirley Temple?
Sagen Sie ihm, er kann nicht ermessen, was er für mich getan hat.
Unser Leben ist wie 2 Flüsse, die ins Meer münden.
Jedes Gefühl muss man kennenlernen,
um eine große Schauspielerin zu werden.
Ja, ich weiß, fragen Sie mich bitte nicht.
Ich weiß es ganz einfach, dass ich ihn liebe, ehrlich liebe.
Das war nicht schlecht.
Jetzt zurück zu dem Burschen mit dem Lasso und dem Saxophon
mit dem Ball auf der Nase.
Die Auflage der Zeitung wächst und wächst.
Und was ist der Grund? - Deine Kolumnen. - Richtig.
Ich werde eine Nachrichten-Agentur gründen.
Die wird Stadt und Land beliefern.
Musik
Ich hab Ihnen gesagt, wenn Sie ihn schlagen,
müssen Sie mir auch eine verpassen.
Ich warne Sie, noch mal so ein Artikel über mich,
und ich werde andere Seiten aufziehen.
Hey Snoop. - Ja? - Wir liegen richtig.
(singt)
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' you're havin' fun.
I'll get a go by when you are done foolin' with me.
I've got a feelin' you're foolin'. I've got a notion it's make believe.
I think you're laughin' right up your sleeve
foolin' with me.
Life is worth living while you are giving
moments of paradise.
You're such a stand out, but how you hand out
the hocus pocus from your eyes.
I've got a feelin' you're foolin'.
I've got a feelin' it's all a frame.
It's just the well known old army game
foolin' with me.
Ansage
Meine Damen, lassen Sie Namen und Anschrift bei Miss Corbett.
Diejenigen, die wir aussuchen, werden wir später benachrichtigen.
Können Sie singen oder tanzen? - Ich singe.
Im Notfall kann ich auch tanzen.
Das ist kein Notfall, das ist eine Show.
Ich notiere Ihren Namen und werde Sie im Notfall anrufen.
Die Nächste. Wie groß sind Sie?
Ungefähr bis dahin. - Schreiben Sie auf, Miss Corbett.
Ich hab noch keine Erfahrung. - Sie brauchen auch keine.
Name bitte. - Irene Foster.
Ich bin 1,65 m hoch und habe Erfahrungen, aber nur unangenehme.
Irene, was machst du... - Kann ich zu Miss Corbett?
Komm lieber zu mir. - Danke.
Ich glaube, das wärs für heute.
Nun... - Nun...
Nun...
Nun, nun... - Das hast du jetzt schon 3-mal gesagt.
Ich weiß, aber du bist so erwachsen.
Daran muss man sich erst gewöhnen.
Ich bin älter geworden.
Für gewöhnlich passiert das einem Mädchen.
Du hast dich überhaupt nicht verändert.
Ich hab dich auch sofort wiedererkannt.
Ich weiß, tut mir leid.
Mein Büro ist der letzte Ort, wo ich erwartet hätte, dich zu treffen.
Damit musstest du rechnen, wir haben oft darüber gesprochen.
Du wolltest ein großer Producer werden
und ich ein großer Star.
Was für Rosinen hatten wir damals im Kopf.
War n toller Gag,
dich mit den Chormädchen aufzustellen.
Ich wollte einen Job.
Ist dir Freund Henry Schulz über den Weg gelaufen?
So viel ich weiß, hat er ein Delikatessen-Geschäft.
Bitte gib mir eine Chance.
Du bist doch nicht etwa nach New York gekommen,
um eine große Schauspielerin zu werden.
Das war einer der Gründe. - Was war der andere?
Ich hab ihn vergessen. - Jede Wette, dass er wichtig war.
Erinnerst du dich an den Sommer, als wir Tür an Tür wohnten?
Ich erinnere mich an jeden Tag und an jede Nacht.
Noch vor 5 min hab ich gedacht, ich hätte das alles vergessen.
Und jetzt erinnere ich mich nur noch daran.
Du bist nach New York gekommen und hast es geschafft.
Ich möchte das auch.
Dass alles, was wir geträumt haben, wahr wird.
Ich auch, Irene.
Aber New York und der Broadway sind anders,
als wir es uns vorgestellt haben, hart und kalt.
Ein zartes Mädchen wie du hätte hier keine Chance.
Du wirst im Büro verlangt. - Ich bin beschäftigt.
Es ist wichtig.
Ich komm gleich wieder und fahr dich nach Hause.
Wer ist es? - Ja...
Wer ist es? - Lillian Brent.
Sie soll später vorbeikommen.
Sie wartet schon den ganzen Nachmittag. - Tatsächlich?
Die Dame kocht vor Wut.
Was soll ich ihr sagen? - Ich sprech mit ihr.
Tut mir leid, dass du so lange warten musstest.
Ich hab viel um die Ohren. - Hab ich gehört.
In einem leeren Theater mit einer Choristin.
Sie ist eine alte Freundin aus meiner Schulzeit.
Glaubst du nicht, dass ich wichtiger bin?
Das weißt du doch.
Musik
(singt) In my imagination
I live the things I like to do.
In my imagination
make believe it's really true.
In my imagination
I paint a scene of ecstasy.
In my imagination
my hero sings these words to me.
You are my lucky star.
I saw you from afar.
Two lovely eyes at me they were gleaming,
beaming.
I was starstruck.
You're all my lucky charms.
I'm lucky in your arms.
You've opened heaven's portal.
Here on earth for this poor mortal.
(Chor) You are my lucky star.
I saw you from afar.
Two lovely eyes, at me they were gleaming, beaming.
I was starstruck.
You're all my lucky charms.
I'm lucky in your arms.
You've opened heaven's portal here on earth for this poor mortal.
You are my lucky star.
Musik
Miss Foster?
Miss Foster.
Ich wünschte, ich könnte mich so konzentrieren wie Sie.
Ist Mr. Gordon immer noch beschäftigt?
Er hat mich gebeten, Ihnen auszurichten,
dass er Sie leider nicht nach Hause fahren kann.
Oh. - Es tut ihm furchtbar leid.
Und mir auch.
Danke, auf Wiedersehen. - Wiedersehen.
Wenn ich in der Show auftreten soll,
verlange ich die Beachtung, die eine Hauptdarstellerin erwarten kann.
Hauptdarstellerin? - Ja, du hast doch noch keine, oder?
Noch nicht. - Süßer, jetzt hast du sie.
Moment mal, Moment mal.
Du weißt so gut wie ich, diese Rolle verlangt einen Namen.
Ich brauche einen Star. - Und wenn du keinen kriegst?
Dann verschiebe ich die Premiere. Ich gehe kein Risiko ein.
Wenn ich ein Risiko eingehe, kann ich es auch von dir verlangen.
Schließlich kommt das Geld von mir.
Also so denkst du darüber. - Genau.
Gut.
Dann werd ich dir einen Vorschlag machen.
Wenn ich keinen Star auftreibe innerhalb von 2 Wochen,
bekommst du die Rolle.
Ist das wirklich dein Ernst? - So wahr, wie ich hier stehe.
Haben Sie gerufen? - Ja.
Buchen Sie für mich einen Flug von New York nach Los Angeles.
Warum? - Ich will nach Hollywood.
Ich werde einen Star finden.
Und wenn ich die Garbo entführe.
Morgen früh um 9 geht die 1. Maschine.
Und ich bin an Bord. - Noch etwas? - Nein, das wärs.
Du siehst ich habe eine Menge zu tun.
Darf ich dich wohin mitnehmen? - Du kannst mich nach Hause fahren.
Miss Corbett? - Ja, Sir.
Sagen Sie niemandem, dass ich nach Hollywood will.
Das muss geheim bleiben. - Ja, Mr. Gordon.
Unverschämtheit, ich werde Sie verhaften lassen.
Weswegen? - Wegen Schnüffelns.
Ich habe nichts gehört und nichts gesehen.
Nur was Bob Gordon zu Lillian gesagt...
Wehe, wenn Sie das Bert Keeler erzählen.
Ich erzähle ihm nie was.
Versprechen Sies? - Wenn Sie heute mit mir essen gehen.
Das tue ich nur, weil Sie so gemein sind.
Ist das Ihre Vorstellung von einem Abendessen?
Wir essen noch ein paar von diesen Dingern,
dann führ ich Sie in ein richtiges Restaurant.
Hallo Snoop. - Hallo Bert.
Hallo. - Hallo.
Weißt du was Neues? - Nein.
Ah, ihr habt Geheimnisse.
Nichts, was dich interessieren würde.
Alles interessiert mich, was weißt du?
Halten Sie den Mund. - Ich hab nichts gesagt, noch nicht.
Sie haben wohl Sehnsucht nach weiteren Schlägen?
Gordon wird das nicht noch mal wagen.
Solange er in Kalifornien ist, bestimmt nicht.
Ah, Gordon ist nicht mehr hier.
Was haben Sie mir versprochen? - Was hast du ihr versprochen?
Ich würde dir nicht sagen,
dass Gordon und Lillian sich gestritten haben.
Worüber?
Er hat keine Hauptdarstellerin für seine Show.
Sie sollten sich
einen Reißverschluss auf ihren Mund machen.
Die mach ich immer kaputt.
Also, Gordon sucht einen Star.
Und wenn er keinen findet, übernimmt Lillian Brent die Rolle.
Wieso holt er sich nicht diesen französischen Star?
Welchen?
Diese...
Wie war gleich ihr Name?
La Belle Arlette.
Mademoiselle La Belle Arlette von der Comedie-Francaise in Paris.
Nie von ihr gehört.
Jeder hat schon von Arlette gehört.
Du doch bestimmt auch? - Selbstverständlich.
Wie sieht sie aus? - Groß, schlank, blond.
Vielleicht wäre Mr. Gordon an ihr interessiert.
Vielen Dank für das Bankett. - Das können wir jederzeit wiederholen.
Vergessen Sie nicht, Gordon von Arlette zu erzählen.
Wer ist diese Mademoiselle Arlette? - Eine Zigarre.
Ich verstehe nicht, warum du die Kleine zum Narren gehalten hast.
Sie doch nicht, Gordon soll sein Fett kriegen.
Wenn er wieder hier ist, wird sie ihm alles erzählen.
Dann bau ich meine Kolumne darauf auf.
Es gibt doch gar keine Mademoiselle Arlette.
Wer weiß das schon, außer dir und mir?
Seit der Ankunft der Freiheitsstatue in unserem Land
hat Frankreich keine so bezaubernde und talentierte Persönlichkeit
mehr geschickt wie Mademoiselle La Belle Arlette.
Nach Meinung aller Kritiker wird es nicht lange dauern,
bis Mademoiselle La Belle Arlette durch ihren Charme
und ihr... sanftes Wesen New York erobert hat.
Peng.
Hallo Mr. Gordon. Schön, dass Sie wieder da sind.
Was Neues? - Massenhaft.
Gute Reise gehabt? - Furchtbar, komm rein.
Miss Corbett, kommen Sie auch bitte.
Wie wars in Hollywood? - Schlecht.
Diese Filmstars werden bewacht wie in einem türkischen Harem.
Das hab ich mir fast gedacht. Was willst du tun?
Es will fast jeder nur noch zum Film.
Es wird langsam unmöglich, eine Show zu besetzen.
Haben Sie noch nie von Mademoiselle Arlette gehört.
Steht doch überall in der Zeitung. - Wer ist sie?
Keeler macht in seiner Kolumne einen riesigen Wirbel um sie.
Jeder Manager in der Stadt ist hinter ihr her.
Arlette? Woher kommt sie? - Aus Paris.
Wie sieht sie aus? - Keine Ahnung.
Haben Sie sie nicht gesehen? - Nein.
Wo wohnt sie? - Das weiß ich nicht.
Was haben Sie getan, als ich weg war?
Es weiß kein Mensch, wo sie steckt.
Suchen Sie sie. - Ja, Sir.
Sehr gut, Mademoiselle Arlette. Ruhen Sie sich ein bisschen aus.
Ich will wieder raus aus diesem Harnisch.
Meine Füße tun mir weh.
Du siehst genauso damenhaft aus wie Wallace Beery.
Du brauchst nichts anderes zu tun,
als hier zu sitzen und das Telefon zu bedienen.
Du kannst doch sprechen wie eine Dame?
Bitte kaufe mir einen Rolls-Royce, Daddy.
Jedenfalls denkst du schon wie eine.
Du musst deine Stimme hinaufschrauben, höher.
Wenn du nur was Sopranähnliches in deiner Stimme hast,
kannst du jetzt brillieren.
Bitte kauf mir einen Rolls-Royce... Ich kann nicht.
Dann sitzen wir in der Klemme.
Vielleicht bist du besser als Mann. - Was heißt hier vielleicht?
Als Arlettes Sekretär. - Das würde mir mehr liegen.
Du bist ihr französischer Sekretär.
Was wirst du sagen,
wenn Gordon anruft und nach Mademoiselle Arlette fragt?
Ich sagen: Bonjour, oui, oui.
Mademoiselle Arlette ist beschäftigt.
Sie ist enormement beschäftigt. Sie proben gerade, sie chantieren.
Die restlichen 50 Mio. Franzosen sprechen wahrscheinlich falsch.
Muss die Dame unbedingt aus Paris kommen?
Die Publicity läuft doch schon.
Schade, dass du nicht Französisch kannst.
Ich kann Französisch. Si, si, senor.
Das ist Spanisch.
Nicht zu fassen, Spanisch kann ich auch.
Hallo, Hotel Charlton?
Hat sich bei Ihnen vielleicht eine Mademoiselle Arlette eingetragen.
Oh, ich möcht sie gerne sprechen.
Telefonklingeln
Wart noch einen Moment.
Du machst den französischen Sekretär.
Bonjour.
Hier ist das Büro von Mr. Robert Gordon.
Verbinden Sie mich bitte mit Mademoiselle Arlette.
Oui, oui, sie ist beschäftigt.
Sie ist enormement beschäftigt. Sie probt gerade, sie singt.
Französische Chanson-Musik
Telefonklingeln
Hallo? - Mr. Gordon.
Arlette ist am Apparat, sie singt.
Es ist Arlette.
Hört sich an wie aus einem Abflussrohr.
Hallo, Robert Gordon am Apparat.
Bitte geben Sie mir, Mademoiselle Arlette.
Das ist Gordon.
Excusez, Mademoiselle ist enormement beschäftigt.
Sie probt, sie singt.
Schicken Sie bitte sofort ein Telegramm an Mademoiselle Arlette.
Machen Sie einen Termin aus.
Ich muss sie so schnell wie möglich sehen.
Ja, Sir. Miss Foster ist hier.
Lassen Sie sie reinkommen.
Er erwartet Sie.
Hallo Irene. - Tag Bob.
Ich wusste gar nicht, dass du noch in New York bist.
Darf ich dir 2 Freunde von mir vorstellen.
Sally und Ted Burke. - Freut mich.
Ich erinnere mich, ich habe Ihre Nummer in Detroit gesehen.
Sie haben mit einer dressierten Ente gearbeitet.
Treten Sie immer noch mit ihr auf? - Nein, leider nicht.
Es war doch letztes Jahr so ein harter Winter.
Da haben Sie sie doch nicht etwa gegessen?
Doch Weihnachten.
Was machen Sie jetzt? - Nichts, seit dem Tod der Ente.
Irene wollte mit Ihnen sprechen. Wir haben sie nur begleitet.
Sie möchte in Ihrer Show auftreten. Sie hat doch Talent, sogar großes.
Wenn sie nur eine Chance hätte. Sie könnten sie ihr geben.
Das ist aber ein Kompliment. - Sie hat was auf dem Kasten.
Wir haben es gesehen, nicht war, Ted? - Ja, Sally.
Ich werde darüber nachdenken.
In einer Show muss jeder Einzelne spitze sein.
Wollen Sie nicht in meiner Show auftreten, Sie beide?
Überlegen Sie sich das genau. Ich hab ein schwaches Herz.
Wir wollen nicht für uns ein Engagement haben.
Wir sind wegen Irene hier.
Ich biete Ihnen einen Job an, und Sie wollen ihn nicht.
Natürlich wollen wir, aber... - Dann abgemacht.
Wunderbar, freu dich doch. - Was ist mit dir?
Was ist mit Irene? - Darüber sprech ich mit ihr allein.
Kommen Sie morgen, dann reden wir über die Finanzen.
Darüber werden wir uns einig. - Nett, dass Sie gekommen sind.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Wie fühlst du dich? - Ehrlich gesagt, furchtbar.
Warum?
Wir kommen her, um Irene einen Job zu besorgen
und schnappen ihr den weg.
Ich hab gleich gewusst, der engagiert uns auch ohne Ente.
Ich sehe da für dich keine Möglichkeit.
Was sollen wir lange drumrumreden.
Ich will dir reinen Wein einschenken.
Am besten, du gehst zurück nach Albany.
Da komm ich doch gerad her.
Du kannst es vielleicht nicht verstehen,
aber ich weiß, wie das ist.
Man hat hart gearbeitet und erlebt nur Enttäuschungen.
Es gehört viel Glück dazu, in New York eine Chance zu bekommen.
Das haben nur wenige.
Zu Hause stellt man sich alles anders vor.
Die Erfahrung hab ich auch gemacht.
Das ist nicht das richtige Pflaster für dich.
Selbst wenn ich dir in meiner Show eine Rolle gebe, eine kleine...
Mehr will ich gar nicht.
Ich fänd das nicht in Ordnung.
Nicht für dich.
Ich weiß genau, wie brutal und hart diese Stadt ist.
Du denkst sicher, der will mir keine Chance geben.
Der will mich loswerden, weil ich lästig bin.
Aber so ist es nicht.
Glaub mir, es ist das Beste, du gehst zurück nach Albany.
Willst dus nicht wenigstens einmal mit mir versuchen?
Es hat keinen Sinn.
Du glaubst wirklich, es ist so das Beste? - Ich weiß es.
Also gut, ich fahre zurück.
Was ist aus dem Jungen geworden, der dir das geschenkt hat?
Ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen.
Wahrscheinlich hat er mich vollkommen vergessen.
Wahrscheinlich ist er von zu Hause weggelaufen
und dann irgendwo umgekommen. - Ja, kann sein.
Willst du meins haben?
Geh jetzt und pack deine Sachen.
In 1/2 h hol ich dich ab und fahr dich zum Bahnhof.
Wie wars, haben Sie etwas erreicht?
Ich fahre wieder nach Hause. - Warum?
Er meint, es wäre das Beste für mich.
Das ist aber zu schade. So ist es leider in dieser Branche.
Sind Sie von Ihrer Begabung überzeugt?
Ist es nicht nur eine fixe Idee?
Bestimmt nicht.
Wenn ich nur die Chance hätte, würde ich was erreichen.
Das hab ich in diesem Büro schon 1.000-mal gehört.
Aber aus irgendeinem Grund glaube ich an Sie.
Da sind Sie so ziemlich die Einzige.
Telefonklingeln
Warum melden Sie sich nicht? Kommen Sie rein. - Ja, Sir.
Bleiben Sie noch 5 min hier. Ich hab eine Idee.
Besorgen Sie bitte eine Fahrkarte für den Nachmittagszug nach Albany.
Sie ist für Miss Foster.
Sie ist nett, finden Sie nicht auch? - Ja, find ich auch.
Warum schicken Sie sie dann wieder zurück?
Glauben Sie etwa, dass ich sie hier haben möchte?
Wahrscheinlich hätte sie das gern.
Hören Sie bitte auf, sich in meine Privatsachen zu mischen.
Haben Sie inzwischen was bei Arlette erreicht?
Ich hab den ganzen Vormittag versucht sie anzurufen.
Alles was ihr Sekretär sagen kann, ist:
Mademoiselle ist enormement beschäftigt.
Versuchen Sie es immer wieder. Ich muss sie unbedingt sprechen.
Telefonklingeln
Französische Chanson-Musik
Allo. - Hallo.
Ich muss unbedingt Mademoiselle Arlette sprechen.
Bonjour, oui, oui. Sie ist sehr beschäftigt.
Sie ist enormement beschäftigt. Sie probt, sie singt.
Hat sie nichts anderes zu tun, als zu proben?
Es ist dringend. Hier ist die Sekretärin von Robert Gordon.
Hallo Kitty. - Sagen Sie das noch mal.
Hallo?
Immer lauter werdende französische Chanson-Musik
Toi, toi, toi für deine Show. - Das kann ich brauchen.
Am liebsten würd ich mitfahren.
Albany ist nicht der richtige Platz für dich.
Vielleicht für einen Amateur wie mich.
Du gehörst nach New York.
Irgendwie hab ich Sehnsucht nach unserer Stadt.
Was könnte dich schon an Albany interessieren?
Du vielleicht. - Wirklich?
Jedenfalls nett zu wissen,
dass du dich in Albany für mich interessierst.
Du hast ja meine Adresse.
Solltest du dich entschließen, mir zu schreiben...
560 Washington Avenue. - Fabelhaft.
Ich hab ne ganze Nacht gebraucht, bis es mir eingefallen ist.
(Mann ruft) Einsteigen bitte.
Auf Wiedersehen, Irene. - Auf Wiedersehen, Bob.
Weißt du was? - Was?
Ich wünschte, der Zug würde nicht abfahren.
Ich wette, das sagst du allen Mädchen.
Hallo, hallo, hier.
Würden Sie bitte den Brief aufgeben, sobald Sie nach Albany kommen.
Aber vergessen Sie es nicht. - Nein Madame, bestimmt nicht.
Höchste Zeit, das Taxi wartet.
(singt) It's time for promenading and I'll be with you soon.
All the best folks are parading on a Sunday afternoon.
We'll rent a horse and carriage and I'll be proud of you.
We'll talk about a marriage on the busy avenue.
And then we'll ride to the countryside.
I'll burst with pride in your Sunday gown.
You're the talk of the town. Now, you can have the twilight.
And you can have the moon.
Give me those happy moments on a Sunday afternoon.
Musik
(Chor) Now you can have the twilight and you can have the moon.
Give me those happy moments on a Sunday afternoon.
Bob, was hältst du davon?
Ist sehr hübsch, aber einen Star für die Show habe ich immer noch nicht.
Bob, ich muss mit dir sprechen.
Ich habe gerade ein reizendes Gedicht in Keelers Kolumne entdeckt.
Ich werde es dir vorlesen.
"Bob war völlig blank, er brauchte dringend Kohlen.
Lil ging auf ihre Bank, um sie dort zu holen.
Sie tat dies nicht umsonst, verlangte was für ihre Gunst.
Obgleich sie des Talentes bar, will sie in seine Show als Star."
Das ist berufsschädigend.
Wenn ich die Kolumne weiter so aufziehe,
brauche ich einen Leibwächter.
Sie sind doch nicht Al Capone.
Haben Sie keine andere Verwendung für mich?
Ihre Spalte ist ein Erfolg.
Das Publikum fängt an, Sie zu hassen. Ist das nichts?
Ich bin glücklich, jeder hasst mich.
5 Leute habe mich heute angerufen und Sie eine miese Ratte genannt.
Jetzt krieg ich meine Gehaltserhöhung? - Ja.
Dann schließ ich gleich eine Unfallversicherung ab.
Bleiben Sie am Ball, dann bekommen Sie vielleicht einen Bonus.
Ich sterbe noch als reicher Mann.
Hier noch ein Donnerschlag für Freund Gordon.
Das wird die Krönung. - 2-mal hat er uns bereits gekrönt.
Das war nur für meinen guten Artikel.
"Bob Gordons Bemühungen, Mademoiselle Arlette
zu gewinnen, haben sich zerschlagen.
Voraussichtlich wird Lilian Brent ohne Talent sein Lucky Star werden.
Dieser Schritt wird Gordon
zum Staatsfeind Nr. 1 am Broadway machen."
Mitten auf die Nase. - Auf wessen Nase?
Sei nicht immer so pessimistisch.
Musik
Klirren
Bert, dieser Mann ist wieder da.
Wir haben Sie schon erwartet.
Sie wünschen, Gordon?
Hören Sie mal.
Hey Snoop. - Was?
Steh auf, mein Bein schläft ein.
Was hast du?
Ich kann mich jetzt nicht entscheiden.
Diese Show bedeutet mir alles. Gib mir noch ein paar Tage.
Du hast mir versprochen, ich kriege die Hauptrolle,
wenn du nicht eine andere findest innerhalb von 2 Wochen.
Deine Zeit ist um.
Gedulde dich noch etwas. - Nein.
Ich erwarte von dir, dass du dich an die Vereinbarung hältst.
Also gut.
Hier ist dein Vertrag. Unterschreib.
Wenn die Show ein Flop wird,
bin ich ruiniert und du um 60.000 Dollar leichter.
Ja, mein Süßer, ist mir völlig klar.
Jetzt unterschreibst du unter meinem Namen.
Mr. Gordon? - Ja?
Mademoiselle Arlette. Darf ich sie hereinführen?
Wie, ist die tatsächlich hier? - Ja, Sir.
Unterschreib, ohne Umschweife.
Ich denke nicht daran, wenn ich Arlette bekomme.
Miss Corbett, lassen Sie sie herein. - Ja, Sir.
Huh! - Nur nicht nervös werden.
Was hat er gesagt?
8 Pfund hab ich verloren, seit mir diese Idee eingefallen ist.
Wir landen vielleicht auf dem elektrischen Stuhl.
Aber noch schlimmer, ich verliere meinen Job.
Sie werden die beste Französin erleben,
die je aus einem dramatischen Zirkel hervorging.
Wissen Sie eigentlich noch Ihren Namen?
Irene Foster.
Oh nein, Sie heißen Mademoiselle Arlette, sind aus Paris
und waren sehr mit Proben beschäftigt.
Monsieur Gordone, Sie wollten mir sprechen?
Das klingt n bisschen schwedisch, aber das wird sich noch abschleifen.
Hoffe ich.
Monsieur Gordone, Sie wollten mir sprechen, ja?
Das wollte ich schon die ganze Zeit.
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben.
Ich war enormement beschäftigt mit Proben.
Darf ich Ihnen Miss Lilian Brent vorstellen?
Warum nicht?
Ich freue mich, eine so sympathische Dame kennenzulernen.
Sehr erfreut. Ich werde jetzt gehen.
Würden Sie Mr. Gordon ausrichten, er soll mich heute Abend anrufen?
Ich werd es notieren. - Danke.
Snoop, hör mal zu.
"Bob Gordon verpflichtet Mademoiselle Arlette
für seine neue Show "Broadway-Rhythmus".
Die bekannte Künstlerin
hat den Vertrag für die Hauptrolle unterzeichnet.
Ein Kompliment für den Produzenten, dem es gelang,
diese Begabung für sich zu gewinnen."
Was sagst du dazu?
Ah, ist das eine hübsche Person.
Aber wieso kann Gordon eine Arlette verpflichten,
wenn es gar keine gibt?
Da komme ich ins Grübeln.
Snoop. - Was?
Hast du mit jemandem gesprochen, seitdem ich zuletzt hier war?
Ja, mit vielen. - Was hast du gesagt?
Mademoiselle Arlette ist sehr beschäftigt.
Nein, nein, du hast sicher noch was gesagt.
Sie ist ernormement beschäftigt.
Das mein ich nicht. Du musst jetzt nachdenken.
Aber ich möchte nicht, dass du dich überanstrengst.
Ob du mit jemandem gesprochen hast, der dir besonders aufgefallen ist.
Ja. - Mit wem?
Mit Kitty Corbett, Gordons Sekretärin.
Was hast du ihr gesagt? - Mademoiselle Arlette ist sehr...
Und außerdem?
Ich sagte: Hallo Kitty.
Aber ich habe sofort aufgelegt, kurz und bündig.
Du hast aufgelegt.
Wenn ich zu Ende telefoniert habe, lege ich immer auf.
Hast du sie seitdem gesehen?
Ja, sie war hier. - Was hat sie gesagt?
Weiß ich nicht, ich hab geschlafen.
Sie war hier, und du hast geschlafen.
Das hat sie dagelassen.
"Noch eine Probe und Sie können die Zigarre verschlucken."
Mach dir keine Sorgen wegen der Corbett, die hält dicht.
Ich will herauskriegen, wer diese Arlette ist,
die Gordon verpflichtet hat.
Und was soll ich tun?
Fahr ans Meer und tauch unter, so tief du kannst.
Musik
Vom Stuhl gerissen hat es mich nicht.
5 min Pause.
(Frau) Mir reichts. Komm in die Kantine.
Wer ist da?
Mademoiselle Arlette? - Oui, Monsieur.
Mr. Gordon lässt fragen, ob Sie so weit sind.
Tres bien, ich komme. - All right.
Hey, ich drück Ihnen die Daumen. - Mhm.
Ah, Bonjour Monsieur Gordone. Können wir beginnen?
Ja, wir können. - Merci beaucoup.
Rita, tenez!
Monsieur, kennen Sie meine musique? - Nein, die kenne ich nicht.
Oh, quel malheur.
Spielen Sie etwas Heißes, eine...
Wie sagen Sie? - So was?
Non, non. Etwas... Wie 'eißt es?
Ah, Rhythmus, oui, n'est-ce pas?
Also heiß?
Oh non, non.
Ah, so ist es besser.
Non, das sein terrible, alles falsch.
Monsieur, es tut mir so leid. Der gute Mann mich nicht verstehen.
Wollen Sie einen andere Pianisten?
Ja? - Oh, non, non, non.
Ich tanzen für Ihnen wie in Paris.
Completement ohne musique. So seien viel besser.
Ah, gefällt Ihnen? Non? Oui?
Musik
Du hast ihn, Schwesterchen, du hast gewonnen.
Die Mademoiselle Arlette, wissen Sie, wer das ist?
Ja, eine 5-Cent-Zigarre.
Ist nicht viel wert, raucht sich miserabel.
Aber es gibt eine Mademoiselle Arlette, die aus Paris kommt.
Sie droht mit einer Klage. Hier, lesen Sie.
Was wollen Sie dagegen unternehmen?
Keine Sorge, ich bringe die Dame um.
Sie bringen sie um?
Ganz ohne Blutvergießen, nur ein kleiner Mord.
Und schicken Sie keine Orchideen.
Oh, non, non, ich zeig mich nie in die Öffentlichkeit.
Heute Abend müssen Sie eine Ausnahme machen.
Ich habe die Presse und alle Mitwirkenden eingeladen.
Wir brauchen die Publicity für einen guten Start.
Bitte kommen Sie doch. - Tres bien. Wenn Sie es wünschen.
Danke.
Telefon Hallo?
Für Sie, Mademoiselle. - Merci.
Hallo?
Bert Keeler von der World Tribune. Bitte kommen Sie in mein Büro.
Wenn Sie clever sind, schnappen Sie sich ein Taxi und sausen hierher.
Ich kommen sofort.
Haben Sie Ärger? - Non, non, nichts von Bedeutung.
Kann ich Ihnen helfen?
Non. Wenn Sie mich entschuldigen, ich muss gehen.
Kann ich Sie begleiten?
Non, mon cheri, das ist ein Geheimnis.
Au revoir. Bis heut Abend.
Monsieur Keeler, Sie haben mich kommen lassen?
Ich habe Sie hierher gebeten.
Oh, das tut mir leid.
Ich war enormement beschäftigt mit...
(beide) ...Proben.
Wenn Sie Französin sind, bin ich Chinese.
Das ist möglich. - Setzen Sie sich.
Es ist mir ein Vergnügen, Sie kennenzulernen.
Oh, Monsieur. - Sagen Sie ruhig Mister.
Haben Sie geglaubt, Sie können mit der Masche bei mir landen?
Masche, was ist das?
Wenn Sie mich an der Nase herumführen wollen,
haben Sie mit Zitronen gehandelt.
Sauer macht lustig.
Also? - Also?
Dann werde ich ein schweres Geschütz auffahren.
Verbinden Sie mich mit Bob Gordon. - Bitte nicht.
Okay, vergessen Sies. Jetzt zeigen Sie mal Flagge.
Ich wollte unbedingt in Gordons Show, da hatte ich keine Wahl.
Er hätte mir nie eine Chance gegeben.
Als Arlette findet er mich wunderbar.
Vielleicht hat er recht, die Vorstellung ist zu Ende.
Tut mir leid, dass ich ein Sternchen vom Himmel holen muss.
Wieso?
Ich habe diese Mademoiselle Arlette erfunden.
Jetzt treten Sie auf,
und ich bin der größte Trottel vom Broadway.
Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
So wie ich Sie hervorgebracht habe, lasse ich Sie wieder verschwinden.
Hier ist mein Artikel für morgen.
"Arlette weist Gordons Angebot zurück
und reist nach Frankreich."
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Und zwar ohne Arlette.
Sie ruinieren Gordons Show,
nur wegen ein paar harmloser Kinnhaken. - Harmlose?
Es bedeutet viel für mich, in der Show aufzutreten,
aber für Bob bedeutet es noch viel mehr.
Es ist mir egal, was Sie über mich schreiben,
aber Sie werden Arlette nicht daran hindern, morgen aufzutreten.
Warten Sie.
Sie sagen, mein Artikel wird Sie nicht daran hindern,
aber vielleicht die wirkliche Arlette.
Es gibt keine wirkliche Arlette.
Das hab ich auch gedacht.
Dieses Telegramm haben wir aus Paris erhalten.
"Wenn Sie nicht sofort Ihre Artikel über mich einstellen
und die Person entlarven, die als Arlette auftritt,
werden meine Anwälte Klage erheben.
Mademoiselle Arlette."
Was sagen Sie jetzt?
Gordon gibt heute Abend einen Empfang für sie.
Wenn sie da nicht auftaucht,
kriegen wir den nächsten Schlag auf die Nase.
Das lässt sich nicht ändern. Tut mir sehr leid, mein Kind.
Moment, Ihre Position hier ist doch wohl auch nicht die beste.
Was wir getan haben,
geschah nur aufgrund Ihrer falschen Informationen.
Hören Sie mir mal zu.
Musik
Ich verstehe nicht, wo bleibt sie nur?
Ich verstehe nicht, warum sie nicht mit dir gekommen ist.
Ruf das Hotel an und frag, ob sie schon unterwegs ist.
Mach ich.
Guten Abend.
Guten Abend Mr. Keeler. - Guten Abend.
Hier entlang bitte.
Hallo, Mr. Gordon.
Hallo Irene.
Hallo Bob.
Wieso bist du schon wieder in New York?
Ich war die ganze Zeit hier.
Warum hast du dich nicht gemeldet?
Ich glaube kaum, dass dich das interessiert hätte.
Verzeihen Sie, Miss Foster ist mein Gast.
Tut mir leid, Bob.
Ich bin nervös. - Mir ist auch nicht wohl zumute.
Lies mal, was Keeler geschrieben hat.
"Berühmter Broadway-Produzent ist in einer peinlichen Situation,
da eine gewisse französische Schauspielerin,
für die er ein Bankett gibt, nicht anwesend sein wird."
Wieder ein Hieb von Keeler auf deine Kosten.
Sie ist nirgendwo aufzutreiben.
Ruf noch mal im Hotel an.
Ich habe 2-mal angerufen. Angeblich ist sie am Nachmittag abgereist.
Wollen wirs ihm nicht sagen?
Und uns einen Schlag auf die Nase einhandeln?
Na gut.
Musik
(singt) Broadway, street of a million lights.
Broadway, street of a million sights.
Broadway, street of a million nights,
nights of pain and tears and sorrow,
nights that promise gay tomorrow.
But up or down or sad or gay,
there's something in this old Broadway,
that makes you tingle in and out,
that makes you stand right up and shout.
Gotta dance.
Gotta dance.
Broadway rhythm, it's got me, everybody dance.
Broadway rhythm, it's got me, everybody dance.
Out on the gay white way in each merry cafe, orchestras play
taking your breath away with that
broadway rhythm, it's got me, everybody sing and dance.
Oh, that Broadway rhythm.
Oh, that Broadway rhythm.
When I hear that happy beat,
feel like dancin' down the street.
Oh, that Broadway rhythm,
driving, beating rhythm.
Gotta dance.
(Chor) Gotta dance.
Gotta dance.
(Chor) Gotta dance. Broadway rhythm, it's got me, everybody dance.
Broadway rhythm, it's got me.
(Chor) Broadway rhythm, it's got me, everybody dance.
Broadway rhythm, it's got me on the gay white way.
Orchestras play, taking your breath away.
With that broadway rhythm, it's got me.
Everybody sing and dance.
Musik
(Chor) Gotta dance.
Gotta dance.
Broadway rhythm, it's got me.
Everybody dance.
Broadway rhythm, it's got me.
Everbody dance.
Broadway rhythm, it's got me.
Everybody sing and dance.
Musik
(Chor) Gotta dance.
Gotta dance.
Gotta dance.
Dance on Broadway.
Broadway rhythm, it's got me.
Everybody sing and dance.
Dance.
Musik
(Chor) Dance till your head is reeling.
Dance till you have no feeling.
Dance till you're off and dreaming.
Dance till you wake up screaming.
Broadway rhythm, it gets you.
Everybody sing and dance the night away.
For that is the rhythm of Broadway.
Hier, ich habe den Chef bekommen.
Stoppen Sie meinen Artikel. Neue Schlagzeile:
"Bob Gordon führt nach der Premiere von 'Broadway-Rhythmus'
die neue Hauptdarstellerin Irene Foster zum Traualtar.
Eine anonyme Person namens Bert Keeler
wurde zum Brautführer gewählt."
Schnarchen
Wenn ich recht höre, scheint mir das die Ha-puh-Variante zu sein.
Ich glaube, es handelt sich um den Bremsklappenpfeif-Schnarcher.
Nein, Sie haben beide unrecht.
Es war Typ 8, die autorezessive Selbstweck-Variante.
(singt) I saw you from afar.
You are my Shearer, Crawford, Hepburn, Harlow
and my Garbo.
(Chor) You are my lucky star.
You are my lucky star.
Copyright WDR 2012
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