All language subtitles for Babylon Berlin S02E07 Episode 15 1080p Netflix WEB-DL DD5.1 x264-TrollHD_deu

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Bisher bei "Babylon Berlin":

[Jänicke] "29.04.

Mehrfach fällt das Stichwort Prangertag für eine Geheimoperation."

Der Zug wird zurückgeschickt.

Und damit auch der Waggon mit dem Gold.

[Armenier] In dem Waggon ist kein Gold.

[Charlotte] Die Waggonnummern wurden ausgetauscht.

Das Gold soll auf dem Weg zurück nach Russland

noch vor der Grenze rausgeholt werden mit 'nem Überfall.

Von Männern der Schwarzen Reichswehr.

-Wann? -Morgen. Achtung!

Dann wollen wir ein bisschen preußischen Urgeist

in diese Angelegenheit fließen lassen.

Der Reichspräsident hat verfügt,

den Zug so schnell wie möglich in die Sowjetunion zurückzuschicken.

Unverzüglich.

Ohne weitere Prüfung.

-Fritz. -Gretchen.

-Lass mich. -Wir sind verpfiffen worden.

[Fritz] Gretchen, lauf! Lauf!

[Schuss]

Fritz! Nein! Die haben auf ihn geschossen.

Dein Benda hier.

Die Typen, die Fritz abgeknallt haben. Das waren seine Leute.

Sag mir, was ich tun soll. Und ich mach's.

[Helga stöhnt laut]

Musst du wieder los?

Noch nicht.

Unser Hotel-Verhältnis fühlt sich langsam genauso heimlich an wie zu Hause.

Wir müssen uns 'ne Wohnung suchen.

[Klopfen]

Ist das schon der Junge?

Kann nicht sein, der fährt Ringbahn.

[Klopfen]

Charlotte. Wo kommen Sie denn auf einmal her?

-Ist der Zug schon weg aus Berlin? -Was?

Der geht zurück in die Sowjetunion.

-Wo sind Sie gewesen? -Wann genau geht er zurück?

Sie warten unten. Ich bin in fünf Minuten da.

Wer war das?

Eine Kollegin.

Ist was Dringendes.

Muss ich mich drum kümmern.

[Irmgard] Haben die Kinder gepackt?

Greta?

-Haben die Kinder schon gepackt? -[Jakob] Ich hab gepackt.

[Irmgard] Du sollst das Fräulein Greta nicht unterbrechen!

Jakob hat gepackt. Und Margot helfe ich nach dem Mittagessen.

[Irmgard] So machen wir es.

[Benda] Wann geht euer Zug?

[Irmgard] In zwei Stunden am Stettiner Bahnhof.

[Benda] Ich fahre euch hin und danach ins Büro.

Warum weinst du?

[Irmgard] Bin gleich wieder da.

Greta?

Na komm.

Du bist doch so ein gutes Mädchen.

Und hübsch.

Na siehst du.

Wir lassen uns nicht unterkriegen.

-Ich geh mal fertig packen. -Gut. Tu das.

Charlotte? Sagen Sie mal, ich hab Sie überall gesucht!

Ich hab Jänickes Aufzeichnungen gelesen. Er war auf Wolter angesetzt.

-Wo waren Sie die ganze Zeit? -Erzähl ich Ihnen später.

Kommen Sie, wir müssen sofort los!

-Wohin denn? -Zu Benda.

-Am Sonntag? -Ja, steigen Sie ein.

[Musik]

Wolter trifft da Staatssekretär Wendt und Alfred Nyssen

in Begleitung von einer Frau, die ihm Nyssen als "Gräfin Sorokina" vorstellt.

-Swetlana Sorokina? -Ja, genau.

Passen Sie auf. Die sprechen davon, dass sie den Zug überfallen werden.

Während er zurück nach Russland geschickt wird. Hier steht auch genau, wo. Hier.

Kilometer 127.

Aber was will Wolter mit 20 Tonnen Giftgas?

Es geht überhaupt nicht ums Gas.

Es geht um eine versteckte Fracht.

Das Gold der Sorokins?

Woher wissen Sie von dem Gold?

Die Sorokina hat darüber gesprochen.

Sie haben Swetlana Sorokina getroffen?

Ja. Aber ich...

...hab das nicht ganz ernst genommen.

Das mit dem Gold.

Die Sorokina hat die Waggonnummern vertauscht.

AB 3221 war der Waggon, der bei dem Überfall im Lokschuppen geöffnet wurde.

TY 2305 ist der Waggon, wo das Gold jetzt drin ist.

Und die werden alle versuchen, den Zug noch vor der Grenze zu stoppen.

Wer sind "alle"?

Na, Wolter.

Und Nyssen.

-Sollen wir das Abendkleid einpacken? -Das braucht sie nicht.

Wir sind doch die ganze Zeit im Garten.

Wenn Mama ihre Übungen macht, mit Doktor Hutten.

[Jakob hustet]

Wirst du krank?

Mit Mama allein ist es so langweilig.

Ich will nicht ohne dich fahren.

Bitte, Kinder.

[Margot] Warum hast du geweint vorhin?

Weil ich traurig war.

Weil...

Dass ich euch so lang nicht sehe.

Dann bleibt Mariechen eben solange bei dir.

Danke.

[Türklingel]

-Charlotte. -Greta.

Was machst du denn hier?

-Das ist Kommissar... -Gereon Rath.

-Ist der Regierungsrat zu sprechen? -Bitte.

-Was ist denn los? -Entschuldigung, es ist wirklich wichtig.

Kommen Sie rein, ich hab nicht viel Zeit.

Fräulein Overbeck, bieten Sie der Dame bitte etwas zu Trinken an.

Was möchtest du?

-Ich kann Tee machen. -Nichts, danke.

[Rath] Ich brauche eine erfahrene Einsatztruppe, vielleicht 12 Mann.

Dafür ist es jetzt zu spät, Herr Kommissar.

Aber wenn wir Wolter am Zug erwischen, auf frischer Tat...

Glauben Sie, wir legen uns noch mal mit jemandem wegen dieses verdammten Zugs an?

Wolter ist ein kleiner Fisch. Den erwischen wir früher oder später.

Er hat Jänicke auf dem Gewissen.

Können Sie das beweisen?

Noch nicht.

-Aber wir beide wissen, dass er es war. -Mhm.

Lotte.

Lotte? Können wir uns sehen?

Ich muss mit jemandem sprechen.

Dein Kerl?

-N... Nein. -Ach.

Schick ihn zum Teufel, den Sauhund.

Greta, kein Kerl der Welt ist es wert.

Ich bin sicher, der Kollege Gennat wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen,

falls sich Ihr Verdacht erhärten sollte.

Diesen verdammten Zug lassen Sie bitte ziehen.

Wenn Sie mich entschuldigen wollen, ich muss mich um meine Familie kümmern.

Mit Verlaub, das kann nicht Ihr Ernst sein.

Jänicke war von Ihnen als Spitzel auf Wolter angesetzt.

Sie haben diesen Jungen einem extrem hohen Risiko ausgesetzt.

Das liegt nicht in Ihrer Zuständigkeit, Herr Kommissar!

Es geht vermutlich immerhin um einen ganzen Waggon voll Gold.

Wir haben einen Scherbenhaufen zusammenzukehren.

Wir haben gespielt und verloren.

In ein paar Wochen wird vermutlich keiner mehr von uns auf seinem Stuhl sitzen.

Um Wolter und seinen Trupp kümmern wir uns,

wenn die Zeit reif ist.

Und wer wem irgendwelche Edelmetalle abnehmen will, das geht uns nichts an.

Herr Regierungsrat, ich bitte Sie.

-Mit nur einem Dutzend Mann könnten... -Sie haben scheinbar nicht verstanden.

Der Staatssekretär Wendt gibt im Namen des Reichspräsidenten den Zug heute frei.

Und zwar um genau 15 Uhr.

Entschuldigen Sie mich.

Was machen wir jetzt?

Kilometerstein 127, den müssen wir ausfindig machen.

[Rath] Hier.

Wir müssen Richtung... Richtung Wünsdorf.

Dann hier zu diesem See und dann immer am Wasser entlang.

Kilometer 127 ist ungefähr hier.

In Ordnung.

[Benda] Na los. Gut.

[Otto] Ja, bitte?

[Greta] Ich bin's. Die sind jetzt weg. Du kannst kommen.

-[Wendt] Alles vorbereitet? -Ja.

[Rath] Henning, ihr schnappt euch den schnellsten Wagen, den ihr kriegen könnt

und nehmt die gleiche Route, Kilometer 127.

Komplette Ausrüstung. Ja. Sicherheitsstufe vier. Mit allem Drum und Dran.

Ja, verdammt noch mal, auch Gasmasken! Beeilt euch!

[Rath] Die sind auf dem Weg.

[Klopfen]

Gut. Also. Wo?

-Arbeitszimmer, wo ist das Arbeitszimmer? -Da lang.

Da.

[Otto] Hier, halt mal.

-Otto, ich weiß nicht... -Dafür ist es jetzt zu spät, Mädel.

-Das macht Fritz nicht wieder lebendig. -Jetzt sei ruhig und halt das.

-Ich hab Angst. -Ganz vorsichtig.

-Otto. -Sch, sch.

[Otto] Andersrum. So.

Guck mal in meine Jacke. Rechte Seitentasche.

Wer hat's unterschrieben?

-Benda. -Also.

Das hier ist der Zündmechanismus.

Den machst du nachher scharf.

Hier, die Drähte zwirbelst du zusammen und steckst sie zurück in das Loch.

Aber erst, kurz bevor der Alte zurück ist, ja? Und auch nicht zu lange warten.

Wenn er die Schublade aufzieht, geht die Ladung hoch.

-Dann musst du hier raus sein, kapiert? -Ja.

Am besten, du verschwindest richtig.

Raus aus der Stadt.

Hier.

Wir machen das für Fritz.

Kann ich dich anrufen?

Wir melden uns bei dir.

[Frau] Vermittlung?

Verbinden Sie mich mit dem Polizeipräsidium.

Einen Augenblick, bitte.

[Mann] Polizeipräsidium, Sie wünschen?

Entschuldigung. Ich suche eine Frau Kommissarin... Assistentin Ritter.

-Welche Abteilung? -Bei der Mordabteilung, Mordinspektion.

-Inspektion A, Mord. -Ja.

-Einen Augenblick, bitte. -Ja, ich warte.

Hier gibt es keine Kriminalassistentin unter dem Namen.

-Sind Sie sicher? -Ja.

Ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen.

Aha.

Gut. Danke.

[Rath] Charlotte.

Wo waren Sie?

Wenn es einen Zeitpunkt gibt, an dem Sie mir alles sagen müssen, dann jetzt.

Was will der denn?

[hupt]

Gereon!

Gereon! Aufwachen! Aufwachen! Wach auf!

Wach auf!

Wach auf!

Ich steck' fest! Ich steck' fest!

[Charlotte schreit]

[Musik]

[schreit]

[schreit]

[schreit]

[schreit]

[Nyssen] Die tapferen Männer, die wir heute ehren wollen,

waren bereit, etwas zu geben,

das ihnen niemand zurückgeben kann.

Ihre Jugend.

Ihre Zukunft.

Ihr Leben.

Sie haben es uns geschenkt.

Unserem deutschen Vaterland.

-[Moritz] Wer ist der Mann? -Bitte?

Von der Stiftung.

Die uns unterstützt hat, nachdem Papa nicht zurückgekommen ist.

Die dein Studium finanzieren soll.

Will nicht studieren.

[Nyssen] Ich danke Ihnen.

Und bitte jetzt Frau Helga Rath aus Köln,

Witwe des Leutnants der Infanterie Anno Rath, zu mir.

Diesmal ohne mich, ja?

Ich danke der Annemarie-Nyssen-Stiftung für die Einladung.

Für die Gelegenheit, hier zu sprechen. Danke.

Ich bin mit meinem Sohn nach Berlin gekommen, Moritz.

Moritz, der seinen Vater nie kennenlernen konnte.

Als ich vom Verlust meines Mannes erfahren habe, war Moritz noch nicht geboren.

Mein Mann galt als vermisst, ab da, wo...

...wo aus dem frühen Glück der Zweisamkeit ein "Wir" werden sollte. Wir drei.

Verlust. Einsamkeit.

Schwermut.

Entschuldigen Sie.

Ich sage das immer, dass ich dankbar bin.

Aber heut sehe ich zum ersten Mal

ein Mitglied der Familie Nyssen in Person.

Ihre Firma, die Nyssen AG, ist der größte Waffenproduzent des Deutschen Reichs.

Wer verantwortlich ist für die Herstellung von Waffen,

mit denen unsere Männer getötet wurden,

kann später nicht all den Trost spenden für die Verluste, die wir erlitten haben.

Herr Nyssen, Sie und Ihre Familie. Ich bin dankbar für die Hilfe.

Aber ich verachte auch, was Sie tun.

Entschuldigen Sie.

Entschuldigung. Frau Rath.

Was halten Sie davon, wenn ich Sie zum Essen einlade und wir in Ruhe reden?

[Uhrenläuten]

[Musik]

Guten Abend, Fräulein Overbeck.

Gehen Sie noch aus?

Ich wollte noch schnell Bier kaufen gehen.

Bevor Sie wiederkommen.

-Haben wir kein Bier mehr im Keller? -Doch.

Doch, ja. Ich dachte, es ist nicht kalt genug.

Sie sind ja ganz verwirrt.

Lassen Sie mal, wir machen das heute mal ein bisschen anders. Ich kümmere mich um die Getränke, und Sie bereiten das Essen vor.

Heute leisten Sie mir mal Gesellschaft.

Sind Sie so weit, Fräulein Overbeck?

[Benda] 15er Petrus. So was haben Sie noch nie getrunken.

Also untersuchen wir die städtische Krankenhausversorgung.

Vor vier Jahren an diese Sklarek-Brüder verkauft von der Stadt Berlin

mit Genehmigung des Oberbürgermeisters Böß.

So weit, so gut. Nur...

dass eine Firma, die für die amtliche Textilversorgung zuständig ist,

doch wohl kaum Pelzmäntel in Rechnung stellen kann, oder?

Ich meine, wer braucht denn im Krankenhaus 'nen Nerz?

Oder bei der Polizei?

Fräulein Overbeck, der Wein hat mich ein Sechstel meines Monatsgehalts gekostet.

Gut, und damit wären wir bei der Gattin des Oberbürgermeisters:

Anna Böß.

Sie müssen ja furchtbar leiden.

Er sollte sich schämen, der Kerl.

So ein reizendes Mädel wie Sie...

[Greta] Brauchen Sie mich noch, Herr Regierungsrat?

[Benda] Nein.

Ach, ähm, Greta?

Herr Regierungsrat?

Sagen Sie mir den Namen von dem Burschen.

Ich lass den verhaften und wegen Gemeinheit ins Gefängnis werfen.

[Irmgard] Aussteigen, wir sind wieder da.

Greta?

Das ist ja 'ne Überraschung.

-Ist was passiert? -Jakob hat Fieber.

Wo ist das Mädchen?

[Benda] Der habe ich freigegeben.

Liebeskummer.

[Irmgard] Es bleibt einem auch nichts erspart.

Ich bring die Kinder ins Bett.

[Jakob hustet]

[Irmgard] Mama macht dir einen Tee, dann wirst du heute Nacht gut schlafen.

[Jakob] Nein, Mama, ich geh gleich ins Bett.

[Frau] Na los, dann lass uns jetzt gehen.

[Frau] Schon wieder, du sitzt immer am Fenster.

[Mann] Da sind Sie auf dem völlig falschen Bahnsteig.

-Einmal Insel Usedom, bitte. -Hin und zurück?

-[Greta] Einfach. -8,50. Das ist gleich hier am Gleis.

Der ist es.

-[Zeitungsjunge] Bestechung! Extrablatt! -[Greta] Au!

Entschuldigung. War zu schnell.

[Zeitungsjunge] ...für Aufträge der Stadt! Extrablatt!

Bestechung der städtischen Krankenhausversorgung.

Sklarek-Brüder im Verdacht! Extrablatt!

Bestechung! Skandal!

[Mann] Raus, du Judensau.

[Menge] Böß, du Schwein, was trägt dein Weib?

Pelz und Nerz am Judenleib!

Böß, du Schwein, was trägt dein Weib?

[Böß] Aber natürlich gehe ich da jetzt raus!

[Menge] Böß, du Schwein, was trägt dein Weib?

[Margot] Papa?

Kann ich bei dir sein, Papa? Ich kann nicht schlafen.

Wo ist denn deine Mama?

Die ist bei Jakob.

Na dann komm mal her.

Willst du mir bei der Arbeit helfen, ja?

Dann pass mal auf.

Dann unterschreib doch mal bitte...

...hier.

[Böß] Herrschaften, Herrschaften, bitte, nehmen Sie doch Vernunft an!

Ich gebe Ihnen mein Wort!

[Menge und Böß rufen durcheinander]

[Böß] So kann man doch nicht miteinander reden!

So kann man doch keine Probleme lösen.

Das ist doch... So kann man doch nicht miteinander umgehen!

Ich veranlasse, diesen Bahnhof zu räumen!

Wie redet ihr denn mit mir?

Das lasse ich mir nicht bieten!

So löst man doch keine...

So löst man doch keine Probleme!

[Menge skandiert]

Fritz.

Bitte?

Was machst du hier? Fritz...

-Fritz, was machst du hier? -Du musst mich verwechseln.

Sag, was machst du hier, Fritz!

Sie müssen mich verwechseln.

Fritz, was machst du hier?

[Greta schreit]

[Mann] Polizei, weg hier! Schnell!

-Gehen wir zurück. -Zurück!

[Benda] So.

Mein Schatz, genug gearbeitet. Jetzt ist Schlafenszeit.

[Margot] Papa? Mhm?

[Margot] Was ist das?

Was denn, mein Engelchen?

August?

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