All language subtitles for Babylon Berlin S02E05 Episode 13 1080p Netflix WEB-DL DD5.1 x264-TrollHD_deu

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Bisher bei "Babylon Berlin":

Diese Unterlagen sind der Beweis,

dass es einen deutschen Stützpunkt in der Sowjetunion gibt.

Wo deutsche Piloten von deutschen Experten zu Kampfpiloten ausgebildet werden.

Was brauchen Sie noch?

[Frischhut] Zeugen. Akten. Fotografien.

[Böhm] Es gibt noch etwas anderes, das merkwürdig ist.

Beide Opfer starben, als sie gerade auf dem Weg zu Ihnen,

bzw. schon bei Ihnen eingetroffen waren, Herr Rath.

-Bitte was? -Jänicke wurde von Ihrem Neffen gefunden.

Warum hast du Pater Wilczek erschossen?

Mit der Dienstwaffe nehme ich an.

Warum hättest du sonst die Kugeln austauschen sollen?

Und du hättest nicht Krajewskis Waffe benutzen sollen.

[Wolter] So haben wir jetzt zwei Leichen.

Und alle Indizien weisen auf einen Kölner Bullen hin.

-Wo war es? -Bei Wolter. Bei ihm zu Hause.

-Das kann nicht sein. -Ich kann nichts lesen. Das ist Steno.

Sie müssen das für mich übersetzen.

Ich will, dass Sie nach Hause fahren und es in Ruhe durchgehen.

Das kann man nicht mit ansehen.

[Max] Ich glaub, du brauchst mal 'nen Schnaps.

-Was soll das? -Na komm, rein mit dir, Puppe.

[hustet]

[Musik]

Hallo?

[Charlotte röchelt]

He, was soll das? Lass das!

[Klopfen]

Ja?

Was weißt du über das Gold?

Gold?

-Welches Gold? -Das Gold im Zug.

Ich... Ich weiß von keinem Gold.

Sie weiß es, sie war da.

-Was weißt du über das Gold? -Nichts, ich...

Nichts.

Was weißt du über das Gold?

Mädel, rede!

Rede mit ihm. Sie weiß es, sie war da.

Nichts. Das heißt also, er lügt.

Nein, warten Sie! Warten Sie, warten Sie.

Ich... Ich weiß nichts von irgendeinem Gold.

Bitte, bitte, rede mit ihm. Du warst da. Sie war da.

Gut.

Dann warten wir.

Lass mich los, du Mistkerl!

Hey!

Nein, nein.

[Zörgiebel] 33 Maschinen.

[Benda] Zuzüglich die, die in den Hangars stehen.

[Frischhut] Gut, genau das Material, was wir gebraucht haben.

Wir können das Verfahren in die Wege leiten.

Sehr gute Arbeit.

Gratuliere, meine Herren.

[Benda] Also dann.

Legen wir los.

[Frischhut] Wir erstatten hiermit Strafanzeige

gegen die Mitglieder des Generalstabs der Reichswehr,

denen wir mit fotografischen Belegen nachweisen können, dass sie seit Jahren

Aufbau und Aufrüstung einer illegalen Flugzeugflotte vorantreiben.

Und zwar mit Unterstützung der Roten Armee der Sowjetunion in Lipezk,

300 Kilometer südöstlich von Moskau.

Des Weiteren wird folgender Tatbestand zur Anzeige gebracht:

In einem Lokschuppen in Berlin

steht ein aus der Sowjetunion eingeschmuggelter Güterzug mit 13 Waggons,

in denen sich hochkonzentriertes Giftgas befindet.

Um welches Gas handelt es sich denn?

Phosgen, Euer Ehren, aber dieser Zug ist nur die Spitze eines Eisbergs.

Hier wird in großem Stil eine moderne deutsche Schattenstreitkraft aufgebaut,

an der Regierung vorbei

und im wissentlichen Bruch der Verabredungen des Versailler Vertrags,

jenseits aller Legalität.

Die Schwarze Reichswehr

ist die größte Bedrohung des Friedens in Europa seit 1918.

Wir müssen dieser Bedrohung mit absoluter Entschlossenheit entgegen treten.

Diese Verschwörer

bedrohen die Souveränität des Deutschen Reichs.

Allein im Wehrkreis Berlin

befinden sich zu diesem Zeitpunkt 30.000 Mann unter Waffen.

[Polizist] Generalmajor Seegers, Major von Beck, Sie sind verhaftet.

[Benda] Überall in der Hauptstadt sind Verstecke mit abgezweigter Munition.

Wir haben Hinweise, dass diese Organisation in den kommenden Tagen,

vielleicht schon zur Stunde, einen Putsch vorbereitet.

Wir müssen unverzüglich handeln!

-[Mann] Das erscheint mir stichhaltig. -Keine Einwände.

[Richter] Dem Antrag wird stattgegeben.

[Musik]

[Klacken]

Na, kleiner Schmeling?

[Czerwinski] Haben die Verhöre schon angefangen?

Hat sich das Fräulein Ritter heute blicken lassen?

-Nein. -Nein.

-Das gibt's doch nicht. -Was Dringendes?

Das kann man wohl sagen.

Sagen Sie mir sofort Bescheid, wenn sie da ist.

-Jawohl. -Jawohl.

[Musik]

Na los.

Kannst du denn umgehen damit?

Ich zeig's dir.

Schnapp dir mal 'n paar davon.

[Musik]

Ich mach das schon.

[Mann] Major von Beck!

[Rath] Name, Adresse, Geburtsdatum, Rang.

Was erlauben Sie sich?

Hinsetzen.

Name, Adresse, Geburtsdatum, Rang.

Major von Beck.

Von Beck, Anton.

[Mann] Ich erhebe Einspruch

gegen die Verhaftung meines Mandanten. Diese ist in keinster Weise gerecht...

Nehmen Sie Platz, Herr Generalmajor.

Was 'n das für eins, Herr Wolter? Ein M-28?

Nee.

Das hier ist was ganz Besonderes.

Damit schreiben wir morgen Geschichte. Zusammen mit dem hier.

Na, dann komm mal mit.

Ein durchaus ungewöhnliches Urlaubsziel, nein?

Sie haben seit 1925 44-mal eine Woche in Lipezk verbracht.

Das ist fast ein Jahr.

Was haben Sie dort gemacht?

[Moritz] 51, 52, 53, 54, 55,

56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64...

...72, 73, 74, 75.

75.

[Musik]

[Schuss]

Respekt.

Bist ja 'n richtiger Volltreffer.

Der Polizeipräsident ist im Augenblick... Aber Sie können nicht einfach...

Herr Wendt. Was führt Sie zu mir? Ich nehme ni...

Sie verstehen wohl immer noch nicht das Ausmaß Ihres Handelns.

[Benda] Der Ort, an dem Sie so viel Zeit Ihres Lebens verbracht haben,

ist rein zufällig übersät mit deutschen Flugzeugen?

Für Nachfragen in dieser Sache ist das Reichswehrministerium zuständig.

Nein, nein, nein. Sie sind zuständig für genaue Auskunft zu Ihren Aufenthaltsorten

und die Gründe für Ihre Reisen dorthin.

Hier geht es um etwas, das größer ist als Ihre Karriereabsichten

oder meine politischen Überzeugungen.

Ja, es geht um die Grundfesten unserer Verfassung.

Eine Verfassung, die den Bestand der Nation gefährdet, bietet keinen Schutz.

Sie betreiben die illegale Aufrüstung der Kampftruppen.

Davor schützt das Gesetz die Bürger des Deutschen Reiches.

Warum glauben ausgerechnet Sie,

Sie seien dazu berufen, die Bürger dieses Landes zu schützen?

Wie meinen Sie das?

Die nationalen Belange überlassen Sie bitte dem Volk,

auf dessen Boden Sie sich befinden.

Bei Ihnen?

Mauert.

Gibt's was Neues wegen des Notizbuchs?

Ich hab die Kollegen zu ihr nach Hause geschickt.

Der Haftbefehl wurde adjustiert.

Das war zu erwarten. Von wem?

Reichspräsidialamt.

Was heißt das, bitte?

Das heißt: Bis morgen früh 7 Uhr werde ich keine Verhöre mehr zulassen.

Wieso das denn?

Der Reichspräsident befindet sich im Ausland.

Solange Hindenburg diesen Vorgang nicht genehmigt, sind mir die Hände gebunden.

Das kannst du nicht machen, Karl.

Du hast es in der Hand. Auf diese Chance haben wir jahrelang gewartet.

Bedaure, meine Herren.

Morgen Vormittag können Sie weitermachen.

Der Gegner ist stark.

Und überall.

-Und? -Nicht auffindbar.

-Nicht aufzufinden. -Sag ich doch.

Wer?

[Tür wird geöffnet]

[Charlotte] Hallo?

[Kühlung springt an]

[lachen und reden durcheinander]

Dann geh mal rein. Sieh zu, dass uns keiner stört.

Generalmajor, die Verteilung der Waffen ist abgeschlossen. Wir sind bereit.

Nachschub.

[Seegers] Meine Herren.

Auch wenn die Umstände für uns nicht besonders komfortabel sind,

werden wir uns von 'n paar Sozis nicht in die Suppe spucken lassen, hm?

Also, an die Arbeit, wir haben keine Zeit zu verlieren.

Sie haben das Sicherheitsprotokoll der Veranstaltung?

Also dann. Die Operation Prangertag.

[Wolter] Morgen, am 2. Juni,

treffen die Außenminister Deutschlands und Frankreichs in Berlin zusammen.

Das Protokoll sieht an diesem Abend einen Besuch der sogenannten "Dreigroschenoper"

im Theater am Schiffbauerdamm vor.

Stresemann und der französische Außenminister Briand fahren um 19:35 Uhr

von der südlichen Friedrichstraße aus an.

Vor dem Theater werden die Staatsmänner um 19:45 Uhr

von Oberbürgermeister Gustav Böß begrüßt.

Fragen an die beiden Nobelpreisträger, Fotos.

Für die Einsatzkräfte werden zwei Kontrollpunkte eingerichtet.

Am ersten werden die Dienstausweise kontrolliert.

Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung werden am zweiten Kontrollpunkt

alle an diesem Abend im Theater eingesetzten Kollegen

mit einer Erkennungsmarke ausgestattet.

Ohne diese Erkennungsmarke ist es nicht möglich, in das Gebäude zu gelangen.

Es folgt ein kurzer Begrüßungstrunk im Foyer im ersten Stock,

bei dem keine Vertreter der Presse zugelassen sind.

Stresemann und sein französischer Gast begeben sich in den Saal

und nehmen ihre Plätze ein.

5a und b in der Ehrenloge des Oberbürgermeisters.

Der Zeitpunkt des Kernereignisses

liegt zwischen 20:20 Uhr und 20:25 Uhr.

Hängt von der Tagesform des aufspielenden Orchesters ab.

[Gelächter]

Am Ende des 1. Akts findet auf der Bühne eine Schießerei statt.

Im Schutze dieses Lärms werden wir zuschlagen.

[Seegers] Im Fall des geglückten Einsatzes

wird die Fahne der Republik, gut sichtbar für alle unsere Späher, abgeflaggt.

Die Späher geben unseren Truppen, die auf den Straßen

und in den Ministerien verdeckt warten, das Zeichen für den Einsatz.

Der Chef des Ministerialamtes, General von Schleicher, übernimmt das Kommando

und löst den Prangertag aus.

Also die Mobilmachung des Wehrkreises 1 und 2 und folgend

sämtlicher Kasernen des Deutschen Reichs.

[Mann] Los, los, Bewegung! [Seegers] Unsere Truppen besetzen den Reichstag.

Unsere Truppen besetzen das Polizeipräsidium.

Es folgt die Festsetzung

aller demokratischen Schlüsselfiguren in Politik und Militär.

Einschließlich der Person des Polizeipräsidenten,

Karl Friedrich Zörgiebel.

Mitkommen!

[Seegers] Als Chef des Oberkommandos der Heeresleitung

begebe ich mich sodann in Begleitung von Major Beck zum Haus des Rundfunks,

wo der neue Reichskanzler, General Ludendorff,

das Ende der Republik bekannt gibt.

Und die Wiedereinführung der Monarchie verkündet.

...abgesetzt.

[Seegers] Sobald Berlin gesichert ist,

kehrt seine Majestät, der Kaiser, aus dem Exil zurück

und wendet sich in einer Ansprache an sein geliebtes Volk.

Mit Gottes Hilfe werden wir dann, unter der führenden Hand seiner Majestät,

wieder zu der siegreichen Nation, zu der wir seit jeher bestimmt sind.

Meine Herren.

Wir befinden uns an einem entscheidenden Wendepunkt der deutschen Geschichte.

Lang lebe Ludendorff!

[alle] Lang lebe Ludendorff!

Lang lebe der Kaiser!

[alle] Lang lebe der Kaiser!

[Musik]

[Pfiff]

-Wo ist Fritz? -Weiß ich nicht.

Er wollte mich mit in die Versammlung nehmen.

-Wo bleibt er denn, verdammt? -Was ist denn los?

Dein Fritz, das ist 'n Hitzkopp, weißt das?

Mit 'n Hitzkopp durch die Wand, das geht nicht.

-Da ist er doch. Fritz. -Nee, mach das nicht.

-Wieso? -Gretchen.

Wir sind verpfiffen worden.

Was?

Von wem denn?

Scheiße, die Schlapphüte.

Lass mich. Lass mich!

[Fritz] Habt ihr Langeweile?

Fritz!

[Fritz] Fass mich nicht an!

Gretchen, lauf!

Stehen bleiben! [Schuss] Fritz! Nein!

Die haben auf ihn geschossen!

Die haben auf ihn geschossen! Fritz!

Die haben auf ihn geschossen!

Zurückbleiben, Polizei!

-Keinen Schritt weiter! -Schweine! Mörder!

-Nein. -Hier, komm, los jetzt!

[Greta] Fritz!

[Türklingel]

-Wo ist sie? -Was?

Wo ist Charlotte?

Wie kommst du darauf, dass ich weiß, wo das Mädel ist?

Ich warne dich.

[Max] Los, hoch mit dir.

Komm schon.

Was weißt du über das Gold?

Wo... Wo denn?

Was weißt du über das Gold in dem Zug?

Gold im Zug?

Mädchen, du wiederholst meine Worte anstatt zu antworten.

Ich weiß nichts.

Ich weiß nichts!

Ich weiß nichts!

Bitte nicht! Bitte nicht zurück in die Kälte!

Bitte nicht! Ich weiß nichts!

Nein!

Nein! Nein!

[Tür wird geschlossen]

[Jänicke] "29.04.

Kommissar Wolter trifft im Café Josty Generalmajor Seegers.

Mehrfach fällt das Stichwort "Prangertag" für eine Geheimoperation.

Treffen endet 21:45 Uhr.

500 Mio. Reichsmark in Gold."

♪ Es ist wohl nur ein Traum ♪

♪ Das bloße Haschen nach dem Wind ♪

♪ Wer weiß es schon genau ♪

♪ Die Uhr an deiner Wand ♪

♪ Sie ist gefüllt mit Sand ♪

♪ Leg deine Hand in mein ♪

♪ Und lass uns ewig sein ♪

♪ Du triffst nun deine Wahl ♪

♪ Und wirfst uns zwischen Glück und Qual ♪

Charlotte?

[Frau stöhnt]

Mimi. Weißt du, wo Lotte ist?

Bruno, tickst du noch richtig? Du kannst hier nicht einfach reinplatzen!

[Witwe] Was ist hier los, meine Herren?

Tut mir leid, Engelchen, aber wir suchen die Kleine.

-Ach, die Lotte meinst du? -Ja, genau die.

Danke fürs Gespräch, die hat mich heut versetzt.

-Wann war sie das letzte Mal im Dienst? -Vor zwei Tagen.

Oder hat eine von euch die Lotte seitdem gesehen?

Nee.

Was 'n, Bruno? Sind doch genug andere hier, oder nicht?

Nee. Ich hab genug für heute.

Mir reicht's.

[Jänicke] "18. Mai, 16:10 Uhr.

Treffen im Café Josty mit unbekanntem Herren.

Ebenfalls anwesend: Alfred Nyssen und die Gräfin Sorokina.

Details des Zugüberfalls."

[Charlotte] Kilometer 127. [Jänicke] "500 Mio. Reichsmark."

[beide] Waggonnummer: TY 2305.

♪ Doch kann ich dir verzeihen ♪

♪ Du bist dem Tod so nah ♪

♪ Doch dein Blick so klar ♪

♪ Erkennt er mich, ich bin bereit ♪

♪ Und such mit dir Unsterblichkeit ♪

REVUE-STAR NIKOROS

[Jubel]

[Musik]

[Nyssen] Ich hab leider noch eine Verabredung.

Aber ich lass dir den Wagen da.

Frau Sorokina? Haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?

Polizei Berlin, Kommissar Rath.

Was wollen Sie wissen?

Sie wissen nicht, wer ich bin?

Nein.

Wissen Sie nicht.

Mein Vater war Fabrikant in Russland.

Als die Revolution kam,

da hat er alles, was er besaß, in Gold getauscht.

Und dieses Gold,

das hat er gut versteckt.

In einem Eisenbahnwaggon.

Als Kinder haben wir darin gespielt.

Meine Brüder und ich.

Mit Tanja, der Tochter unseres Chauffeurs.

Diesem Mörder.

Er hat uns an die Bolschewiken verraten.

Er hat meine Familie töten lassen.

Und das ganze Gold an sich gerissen.

Dann verschwand er in den Wirren des Krieges.

Aber Kardakow hat ihn ausfindig gemacht

und den Waggon nach Berlin geholt.

Aber in diesem Wagen ist kein Gold.

Nein?

[Rath] "Die Schattenarmee des Deutschen Reiches", von Samuel Katelbach.

"...betreibt die Reichswehr seit Längerem

die illegale Wiederaufrüstung der Deutschen Luftwaffe."

[Türklingel]

[Klopfen]

Frau Behnke?

Das hätte ich nicht gedacht, dass ich Sie so schnell wiedersehe.

Ich wollte nur zu Katelbach. Ist er da?

Bitte.

Danke.

Herr Katelbach?

[schreit]

Was ist los mit Ihnen?

Nichts.

Danke, kein Problem.

Was machen Sie hier?

Ich hab Ihren Artikel gelesen.

Über die Schwarze Reichswehr.

Sind Sie jetzt bei der Politischen?

Gestern war ein Schlägertrupp in der Redaktion.

Haben alles kurz und klein gehauen

und mitgenommen, was so Neandertaler für wichtig erachten.

Unter anderem eine Liste mit den Privatadressen aller Mitarbeiter. Danke.

Wer ist Ihr Informant?

Es muss doch jemand aus dem Kommandostab sein.

Jemand aus dem innersten Kreis. In dem Artikel wimmelt es von Details...

Höchst unwahrscheinlich, dass ich einem Ermittler meine Quellen preisgeben werde.

Herr Katelbach, ich stehe kurz davor,

15 hochrangige Offiziere dieser sogenannten Schwarzen Reichswehr

aus der Untersuchungshaft wieder entlassen zu müssen.

Obwohl wir erdrückendes Beweismaterial gegen sie haben.

In welcher Sache?

Beschaffung international geächteter Massenvernichtungswaffen.

Wen haben Sie im Visier?

Major Beck.

Freiligrath, von Bock, Erhardt, Escherich.

Seegers.

Wissen Sie, was Sie da tun?

Sie legen sich mit dem Staat höchstselbst an.

Das ist mir klar. Gereon.

Was immer Sie machen, machen Sie es öffentlich.

Nur die Öffentlichkeit kann Sie schützen.

Dieser ganze Apparat, das, was Sie als die "Schwarze Reichswehr" kennen,

diese Leute sind nicht zimperlich. 1.000 Morde in fünf Jahren.

Morde an Spitzeln, Journalisten.

Plötzliche Todesfälle an Geheimnisträgern.

Nur ein Bruchteil der Täter vor Gericht. Und immer freigesprochen.

Ich brauche Rückendeckung.

Und Sie kennen jemanden, der sie mir vielleicht geben kann.

Ja?

Geht's auch ein bisschen früher?

Ja, gut, gut. Danke.

Wo?

Halbe Stunde an der Ecke Fugger.

Aber nur, wenn ich dabei bin.

Gut, dann geh ich mich mal schnäuzen und kampeln.

Halber Löffel Zucker.

Gern.

[Katelbach] Ja, gehen wir.

Danke.

Bruno soll sich mal wieder bei mir melden. Sagen Sie ihm das bitte.

Das mach ich. Auf bald.

-Herr Rath! -[Katelbach] Taxi. Taxi.

Das habe ich unter Ihrem Bett gefunden.

-[Katelbach] Jetzt kommen Sie, Herr Rath! -Danke.

[Mann] Mensch, pass doch auf! Keine Augen im Kopf?

[Musik]

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Dem Licht geraubt ♪

♪ Doch noch nicht jetzt ♪

♪ Wunder warten bis zuletzt ♪

♪ Ozean der Zeit ♪

♪ Ewiges Gesetz ♪

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Zu Asche ♪

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Dem Licht geraubt ♪

♪ Doch noch nicht jetzt ♪

♪ Wunder warten bis zuletzt ♪

♪ Es ist wohl nur ein Traum ♪

♪ Das bloße Haschen nach dem Wind ♪

♪ Wer weiß es schon genau ♪

♪ Die Uhr an deiner Wand ♪

♪ Sie ist gefüllt mit Sand ♪

♪ Leg deine Hand in mein ♪

♪ Und lass uns ewig sein ♪

♪ Du triffst nun deine Wahl ♪

♪ Und wirfst uns zwischen Glück und Qual ♪

♪ Doch kann ich dir verzeihen ♪

♪ Du bist dem Tod so nah ♪

♪ Doch dein Blick so klar ♪

♪ Erkennt er mich, ich bin bereit ♪

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