All language subtitles for Babylon Berlin S02E04 Episode 12 1080p Netflix WEB-DL DD5.1 x264-TrollHD_deu

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Bisher bei "Babylon Berlin":

[Krüger] Ein Polier hat gestern einen menschlichen Fuß im Fundament entdeckt

und einen Toten geborgen, dessen Kleidung eine eindeutige Zuordnung ermöglicht.

Der Mann war offensichtlich Priester.

-[Gennat] Schon identifiziert? -[Böhm] Der heilige Josef.

[Wolter] Kleine Erinnerung an deine aufregende Zeit in der Hauptstadt.

Ich soll das hier für den Oberkommissar Böhm abgeben.

-Noch nie geflogen? -Nein.

Die Männer fliegen zum ersten Mal.

[Rath] Na los!

[Rath] Diese Unterlagen sind der Beweis dafür,

dass es einen deutschen Stützpunkt in der Sowjetunion gibt.

Wo deutsche Piloten von deutschen Experten zu Kampfpiloten ausgebildet werden.

[Benda] Wir haben zuverlässige Informationen,

dass gewisse Kreise ein Attentat auf Sie planen.

-Kommunisten? -Nationale Kräfte.

Herr Benda ist kein Mörder.

Ist der so lieb zu dir, ja?

Nee, aber er hat 'n gutes Herz, das weiß ich.

Vielleicht hat er das, aber er ist der Chef der Politischen.

Hast nicht gesagt, dass du einen Sohn hast.

[Rath] Moritz ist nicht mein Sohn. Er ist mein Neffe.

Fühlt euch wie zu Hause.

Charlotte.

Er fragt, ob du ein Bett brauchst.

-Also, wenn das ginge. -[Jänicke] Keine Frage.

[Stöhnen]

[beide schreien]

Hey!

Halt!

Halt!

[Fliegensummen]

[in Gebärdensprache] Sie sagt, sie will wirklich Kommissar werden.

[in Gebärdensprache] Dürfen Frauen das überhaupt?

[in Gebärdensprache] Warum nicht?

[Türklingeln]

[Klopfen]

[in Gebärdensprache] Macht mich ganz nervös,

wenn du mir auf die Finger starrst.

[in Gebärdensprache] Ich mag sie.

[Türklingeln]

-[in Gebärdensprache] Wen? -[in Gebärdensprache] Das Mädchen.

[in Gebärdensprache] Die wär was für unseren Jungen. Die weckt ihn auf.

[Wolter] Na, lass mal gut sein, da ist niemand.

Immer das Gehämmere. Die sind doch taub, Menschenskind! Sie müssen da drücken.

-Hier auf den Lichtschalter? -Ja.

Das hat der Sohn für die Eltern umgefrickelt.

Herr Jänicke.

Guten Tag.

Darf ich mal reinkommen?

[Mann] Also wenn das wirklich stimmt...

Tag.

[Mann] Da ist er.

Ist das hier alles wegen uns?

[Rath] Was ist passiert?

Meine Herren, ich danke.

Oberkommissar Böhm war bereits am Tatort.

Kollege Böhm, bitte um Ihren Bericht.

Um es kurz zu machen: Das war ein gezielter Kopfschuss.

Wie bei einer Hinrichtung.

[Gennat] Die Russen?

Nein. Jedenfalls spricht das ausgefallene Fabrikat der Waffe dagegen.

Sehr selten. Eine Lignose.

[Gennat] Lignose?

Moment mal. Hatten wir doch gerade.

-Der Priester. -[Böhm] Der heilige Josef.

Ich habe Herrn Ullrich vom Erkennungsdienst

die Geschosse untersuchen lassen.

-[Gennat] Und? -[Ullrich] Es war dieselbe Waffe.

Ist das sicher?

Dieselbe oder die gleiche?

Dieselbe.

Mit dieser Waffe wurde Stefan Jänicke und Josef Wilczek erschossen.

Kein Zweifel.

Das sind die beiden Projektile. Lignose 6,35.

[Ullrich] Wir haben die feinen Linien verglichen,

die der Lauf dieser spezifischen Waffe

auf die Oberfläche der beiden Projektile geritzt hat.

Sie sehen, dass das Bild identisch ist.

Mit der folgenden Methode überprüfen wir unsere Hypothese.

Wir befeuchten die Projektile mit Tinte

und rollen sie druckvoll, aber vorsichtig auf saugfähiges Papier.

-[Gennat] Das ist Jänicke, das Wilczek? -[Ullrich] Genau.

Das gleiche Bild.

[Gennat] Meine Herren.

[Böhm] Es gibt noch etwas anderes, das merkwürdig ist.

Beide Opfer starben, als sie gerade auf dem Weg zu Ihnen

beziehungsweise schon bei Ihnen eingetroffen waren, Herr Rath.

Bitte was?

[Böhm] Jänicke wurde von Ihrem Neffen gefunden.

Gleich um die Ecke Ihres neuen Domizils.

-Warum weiß ich davon nichts? -[Böhm] Sie waren nicht zu erreichen.

Sie sind ja, wie wir alle wissen, in geheimer Mission unterwegs.

Aber an Ihre Begegnung mit Pfarrer Wilczek, an die erinnern Sie sich noch?

Wovon sprechen Sie?

Dass Sie der Letzte waren, der den ermordeten Priester lebend gesehen hat.

-Wann soll das denn gewesen sein? -Am letzten Donnerstag.

-Ich hab den Mann noch nie gesehen. -Das stimmt nicht.

Sie sind beobachtet worden, mit Kollege Wolter und dem Heiligen Bimbam.

Was soll der Blödsinn?

-Ist das ein Verhör? -[Gennat] Schluss!

-[Böhm] Ich stell nur Fragen. -Herr Oberkommissar.

Machen Sie bitte konstruktiv weiter.

Warum rennt der Kölner zur Leiche, sobald die in der Obduktion eintrifft,

und reißt sich das Beweismittel unter den Nagel?

Jetzt mal halblang.

Die Leiche von Jänicke ist noch nicht obduziert worden.

Vorgestern. Die Pfaffenleiche. Von der red ich.

Stimmt das, Kollege Rath?

Ich wollte dem Oberkommissar behilflich sein, sonst nichts.

Wenn wir keine Ordnung halten, nicht mal in den Zuständigkeiten,

dann sind wir einfach nur ein erbärmlicher Sauhaufen!

Keine Mordinspektion.

So finden wir nicht mal die Mörder unserer Kollegen.

Und Herr Oberkommissar:

Das Schicksal ist im Allgemeinen nicht geneigt,

uns den Täter direkt vor die Nase zu setzen, noch dazu im Präsidium.

-Sind die Angehörigen benachrichtigt? -Ich war heute da.

[Gennat] Bis morgen früh:

ein detaillierter Bericht.

Tatortanalyse,

Zeugenprüfung.

Rekonstruieren Sie jeden, und wirklich jeden Schritt von Stefan Jänicke

bis zur Tat.

Dieser Fall hat höchste Priorität. Meine Herren, wir gehen wieder an die Arbeit.

Danke, Oberkommissar Böhm.

[Benda] Also gut.

Stefan Jänicke war ein Maulwurf.

Für wen hat er gearbeitet?

Für mich.

Auf wen oder was war er angesetzt?

[Benda] Es gibt da einen Vorgang. Eine Operation namens Prangertag.

-Was verbirgt sich dahinter? -Ein Attentatsplan.

Etwas Genaueres wissen wir noch nicht.

Seit Donnerstag ist der französische Außenminister in der Stadt.

Es liegt in meinem Verantwortungsbereich, für seine Sicherheit zu garantieren.

-Stefan Jänicke hatte dieses Notizbuch. -Was ist damit?

Er hat vor seinem Tod dringend versucht, mich zu erreichen.

Wir müssen seine Aufzeichnungen finden.

-Das Buch war nicht bei ihm? -Nein.

Wann bekommen wir die Aufnahmen aus Lipezk?

Gräf ist bereits im Labor.

-[Benda] Diese Akten müssen schnell raus. -[Frau] Jawohl, Herr Regierungsrat.

[Charlotte] Es ist meine Schuld.

Bitte?

[Charlotte] Stefan war wegen mir hier.

Bei uns. In der Kommission.

[Rath] Nein, das stimmt nicht.

Es war genau andersrum.

Sie sind wegen ihm hier.

Hm?

Kann ich Ihnen helfen?

[Rath] Ich such sein Notizbuch.

-Das rote? -Ja.

Das hatte er immer bei sich.

Es war nicht bei seiner Leiche.

Wer hat Stefan umgebracht?

Die Russen?

Aber wer denn dann?

Jänicke wurde enttarnt.

Als Spitzel.

-Was? -Hausintern.

Auf wen war er denn angesetzt?

Das weiß ich nicht.

Aber Sie haben 'nen Verdacht?

Wem hat er denn zugearbeitet?

Das...

Das ist doch Quatsch, das glaub ich nicht. Warum...

-Warum sollte denn Wolter... -Ich weiß es nicht.

Wir brauchen sein Notizbuch.

Gut.

-[Rath] 'n Abend. -'n Abend.

[Schritte]

[Mann] Alles abgesucht haben wir.

Da war kein Notizbuch.

Nirgends.

[leises Rumpeln]

-Gereon. -Leise.

Hol Moritz. Dann packt eure Sachen.

-Was? -Wir müssen hier weg.

Packt ein, sofort.

Aber warum denn?

[Rath] Los jetzt!

Los, los, los!

[Rath] Leise!

Gereon.

Der Polizist, den ich gefunden hab.

Hat der da in der Gegend gewohnt?

Nein, hat er nicht.

Wollte der zum Herrn Oberkommissar?

Nein.

Der wollte zu mir.

[Helga] Bist du sicher?

Ja.

[Rath] Stimmt so.

[Helga] Gute Nacht, Moritz.

[Moritz] Nacht. [Klirren]

[Greta flüstert] Da lang.

[Fritz] Entschuldigung, Puppe. Konnte nicht früher.

-Wann kommen die Herrschaften zurück? -[Greta] So in zwei Stunden.

Schuhe aus.

-[Fritz] Quatsch. -Nicht so laut, die Kinder schlafen.

Komm rein.

Hier lang.

Komm.

[lachen]

[Fritz] Pscht.

[Greta] Hier lang.

Fritz, wo willst du hin?

-Und wo schlafen die? -Oben.

Ich...

Pscht.

-Was ist denn da? -Das Esszimmer.

Fritz, bitte, wir dürfen da nicht lang.

Spinnst du?

Das Arbeitszimmer vom Alten.

-Komm. -Nein! Schluss jetzt!

-Komm. -Nein, Schluss! Komm, komm, komm.

[Donnergrollen]

Komm her.

Seit wann rauchst du?

[Helga] Seit eben.

Wovor sind wir geflohen?

Ich kann es dir nicht sagen.

Hier seid ihr sicher.

Vor wem?

Hat das was mit deinem Geheimauftrag zu tun?

Du warst weg. Ich weiß ja nicht wo.

Ich war in Russland.

In Russland?

Wie bist du denn da so schnell hingekommen?

Mit dem Flugzeug.

Du bist mit einem Flugzeug geflogen?

Ja.

Wie ist das? Fliegen.

Wackelig.

[Helga] Komm mal zu mir.

Hörst du?

[leiser Straßenlärm]

Alles klingt anders als zu Hause.

Ich hab mein Sparbuch leer geräumt.

Moritz in der Schule abgemeldet.

Bei der Margarethe zwei große Koffer untergestellt.

Dein Vater weiß von nichts.

Wenn du willst, fangen wir neu an. Hier in Berlin.

Willst du?

[Charlotte] Rudi?

[eine Frau lacht]

Charlotte.

Wie schön.

Entschuldigt.

Ich wollte einfach nur 'n bisschen schlafen, aber ich stör wohl.

[Rudi] Überhaupt nicht.

Das ist Erika.

-Das ist... -Das ist Pille.

Komm.

Ein anderes Mal, ja?

[Musik]

[Kirchenglocken]

[Charlotte] Ich hab geglaubt, dass meine Mutter mich nicht mag,

weil ich anders bin als sie oder Ilse oder anders als Toni.

Fängt schon bei den Haaren an. Die wollte sie nie kämmen.

Da gibt's gar nichts zu kämmen. "Flusenhaare" hat sie gesagt.

Zu dünn, zu dunkel. Hast ja meine Schwestern gesehen, alle heller.

Ist aber auch halb so wild.

Mich hat sowieso Ilse aufgezogen. So wie ich mich um Toni kümmere jetzt.

Auf deine Mutter.

Möge sie ruhen in Frieden.

Die ruht nicht.

Hab früher geglaubt, dass ich vertauscht wurde bei der Geburt.

-Aber? -War 'ne Hausgeburt.

Dann wird's schwierig. -Bruno? -Hm?

Hast du ihn umgebracht?

Wen?

Stefan.

Stefan? Jänicke?

Wer sagt das?

-Hast du? -Ja, nein, natürlich nicht.

-Nein? -Nein.

Schwör es.

Warum soll ich...

Warum soll ich denn Jänicke umbringen?

Schwör es, Bruno!

Ja, ich schwör's. Ich hab ihn nicht umgebracht.

Ich schwör's dir.

Beim Leben meiner Frau.

[Plattenspieler] ♪ Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht ♪

♪ Und einen Wunsch im Herzen ganz geheim ♪

♪ Jede Frau träumt einmal von der Sünde ♪

♪ Von der schönsten Nacht ♪ ♪ Die kommen muss ♪

♪ Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht ♪

♪ Nach einem süßen ♪

♪ Und verbot'nen Kuss ♪

[Emmi] Bruno?

Bruno?

-Gereon. -Emmi.

Wie sind Sie denn hier reingekommen?

Na, mit dem Schlüssel. Ich hab auch gerufen.

-Den wollte ich zurückbringen. -Ja.

Verrat ihm nichts, ja?

Du ihm aber auch nicht.

Dass ich dich so erschreckt hab.

Du warst auch gar nicht hier.

Bis bald.

Ja.

Pscht.

Gereon, was machst du denn hier? Schon Feierabend?

Ich weiß Bescheid, Bruno.

Warum?

Ich hab gesehen, ihr seid ausgezogen.

Warum erfährt man das nicht? Beantworte mir die Frage.

Habt ihr schon was Passendes gefunden?

Warum hast du Pater Wilczek erschossen?

Mit der Dienstwaffe, nehme ich an.

Warum hättest du sonst die Kugeln austauschen sollen?

Das war ein Fehler.

Und du hättest nicht Krajewskis Waffe benutzen sollen.

-Die Lignose. -Da hast du vollkommen recht.

Aber so haben wir jetzt eben zwei Leichen.

Und alle Indizien weisen auf einen Kölner Bullen hin.

Der den Verlockungen der Großstadt nicht gewachsen ist.

Und im Drogenrausch erst einen Priester

und dann seinen eigenen Assistenten erschießt.

Wie willst du damit durchkommen? Das lass mal meine Sorge sein, Freund.

Grüße an Frau und Kind.

Empfehle mich.

So ein Arschloch.

[Rath] Steno.

Alles Steno.

Herr Rath, was ist denn los? Wohin gehen wir denn?

Kommen Sie.

-Was? -Ich hab's.

Wo war es?

Bei Wolter. Bei ihm zu Hause.

Was?

Ich hab's in seinem Schreibtisch gefunden.

Das kann nicht sein.

Er war's.

Wie können Sie...

Wie können Sie sich da so sicher sein?

Erstens, die Untersuchung vom Erkennungsdienst.

Zweitens, ich weiß, woher Wolter die Waffe hat. Und drittens...

Charlotte...

Ich hab versucht, mit einer Kugel aus genau dieser Pistole

einen Verdacht von mir selbst abzulenken.

Was für ein Verdacht?

Ich kann fast nichts darin lesen. Das ist alles Steno.

Sie müssen das für mich übersetzen, bitte, ja?

-Hier? -Ich will, dass Sie es einstecken.

Und nach Hause fahren, dass Sie es dort in Ruhe durchgehen.

Gut.

Wir können hier niemandem mehr trauen.

Danke.

[Musik]

Das kann man ja nicht mit ansehen.

Danke.

-Seit wann bist du denn hier? -Spittelmarkt.

Na, Mensch, ich glaub, du brauchst mal 'n Schnaps.

Komm, wir gehen zu Clärchens. Ich hab 'n Deckel da.

-Wollen wir? -Ja.

[Charlotte] Ich hab eigentlich gar keine Zeit.

[Max] Ich auch nicht.

-Was soll denn das? -[Max] Komm rein mit dir, Puppe.

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Dem Licht geraubt ♪

♪ Doch noch nicht jetzt ♪

♪ Wunder warten bis zuletzt ♪

♪ Ozean der Zeit ♪

♪ Ewiges Gesetz ♪

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Zu Asche ♪

♪ Doch noch nicht jetzt ♪

♪ Es ist wohl nur ein Traum ♪

♪ Das bloße Haschen nach dem Wind ♪

♪ Wer weiß es schon genau ♪

♪ Die Uhr an deiner Wand ♪

♪ Sie ist gefüllt mit Sand ♪

♪ Leg deine Hand in mein ♪ ♪ Und lass uns ewig sein ♪

♪ Du triffst nun deine Wahl ♪

♪ Und wirfst uns zwischen Glück und Qual ♪

♪ Doch kann ich dir verzeihen ♪

♪ Du bist dem Tod so nah ♪

♪ Doch dein Blick so klar ♪

♪ Erkennt er mich, ich bin bereit ♪

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