All language subtitles for Babylon Berlin S02E02 Episode 10 1080p Netflix WEB-DL DD5.1 x264-TrollHD_deu

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Bisher bei "Babylon Berlin":

Der Tote gehörte zu einer russischen Widerstandsorganisation.

Die 15 Leichen aus dem Kiefernwald waren Mitglieder dieser "Roten Festung".

[Gennat] Kommissar Rath ist auf einen Frachtbrief gestoßen,

der diese Organisation in eine sehr brisante Schmuggelei verwickelt.

Woher wussten Sie von dem Bahnhof?

Seit Jahren versuche ich, den Schatz aus den Klauen Stalins zu befreien.

Dein Zug war meine letzte Chance.

-[Nyssen] Hast du die Fracht gesehen? -[Swetlana] Ja.

[Ilse] Ruf in der Charité an, dass sie sie holen.

Die nehmen sie geschenkt.

-[Charlotte] Ich will das nicht. -[Erich] Dann kümmer dich.

[Schuss]

Bitte um Entschuldigung, Generalmajor.

Konnte nicht widerstehen.

[Helga] Dein Bruder, Anno, ist offiziell für tot erklärt worden.

Er ist jetzt endgültig als "gefallen" eingestuft.

-Und jetzt? -Sind wir hier, wenn du das willst.

♪ Mir ist so nach dir ♪

♪ Mir war schon gestern so nach dir ♪

♪ Und mir wird immer nach dir sein ♪

♪ Am liebsten wär ich allein mit dir ♪

♪ Und wenn du drüber lachst ♪

♪ Und was du auch dagegen machst ♪

♪ Mir ist heut so im Innern hier nach dir ♪

♪ Ich weiß nicht, was ist los mit dir ♪

♪ Ist los mit mir ♪

♪ Ist los mit dir ♪

♪ Ich weiß nicht, was ist los mit mir ♪

♪ Und wie ist dir? ♪

♪ Mir, mir, mir ♪

♪ Mir ist so nach dir ♪

♪ Mir war schon gestern so nach dir ♪

♪ Und mir wird immer nach dir sein, nach dir ♪

Moritz!

-Moritz... -Ich weiß Bescheid.

Worüber?

Über euch beide.

Ich weiß, dass ihr so tut, als sei nichts mit euch.

Ich weiß, dass ihr es vor Opa Engelbert verheimlichen müsst,

weil er euch totschlägt oder was Schlimmes macht.

Ich weiß, dass du schon immer zu Mama ins Bett schleichst.

Wenn ihr denkt, dass ich schlafe.

Ich weiß, dass ihr beide Angst habt und lügt.

Moritz!

Es geht gar nicht darum, Moritz. Ich, wir, wollten dir etwas anderes sagen.

Etwas, das wir schon lange im Stillen gewusst haben.

Dein Vater wird nicht mehr vermisst.

Er wird nicht mehr zurückkommen, Moritz.

Irgendwann kommt er doch.

-Nein. Jetzt nicht mehr. -Doch.

Pass auf!

Er ist tot.

Du lügst.

Ihr lügt doch beide.

Ich weiß, dass er zurückkommen wird.

Ich weiß, dass er lebt.

Und du?

Du willst uns doch gar nicht hierhaben.

Ach.

Das ist alles?

-Nur die eine Seite? -Ja.

Und der Eintrag von neulich? Wo ich in die Wohnung bin?

Hat es nie gegeben.

Danke.

-[Witwe] Lotte? -Hier.

Dein Typ wird verlangt.

Ja, ich... Ich komm gleich.

Du machst trotzdem weiter?

Ich brauch Geld.

♪ Well this ♪

♪ Is such a sad affair ♪

♪ I've opened up my heart ♪

♪ Oh, so many times ♪

♪ But now it's closed ♪

♪ Oh my dear ♪

♪ Every salted tear ♪

♪ It wrings ♪

♪ Bitter sweet applause ♪

♪ But when the show's in full swing ♪

♪ Every once in a while ♪

♪ High stepping chorus lines mean I'm forgetting ♪

♪ Mein lullaby, Liebchen ♪

[Wendt] Schön, dass Sie es einrichten konnten, Herr Polizeipräsident.

Wenn der persönliche Referent des Herrn Reichspräsidenten sich die Zeit nimmt...

Dann muss die Sache von Belang sein.

Glauben Sie mir, ich hätte Sie nicht herbemüht,

wenn nicht große Dringlichkeit geboten wäre.

♪ Sometimes I'm quite amused ♪ ♪ To see it twist and turn ♪

[Zörgiebel] An mir soll es nicht liegen.

♪ These vintage years ♪

♪ Lovers you consume ♪

[Charlotte] Gerti!

Gerti, du musst mir helfen.

Was ist los? Ich hab Kundschaft.

Du musst mir helfen.

♪ Nein ♪

♪ Das ist nicht das Ende der Welt ♪

♪ Gestrandet an Leben und Kunst ♪

[Wendt] Ich soll Ihnen Grüße überbringen.

Der Reichspräsident weiß sehr zu schätzen,

wie Sie mit den Demonstranten am 1. Mai umgegangen sind.

Die Sache ist noch nicht überstanden.

-Mein Ressort könnte behilflich sein. -Das werden wir sehen.

-Der Herr, ein Getränkewunsch? -Danke, momentan nicht.

Ich mach schon.

Das ist mein Tisch.

Geh doch mal eine rauchen.

Wieso denn?

Einfach so.

[Trochin] Die sowjetische Regierung

hat Kontakt mit dem Reichspräsidenten aufgenommen.

-Darum sind wir hier. -[Zörgiebel] Wer? Stalin?

-[Trochin] Persönlich. -[Wendt] Die Sache ist einfach.

Ihre Beschlagnahmung des Zuges erzeugt Spannungen

zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich.

Der Reichspräsident möchte aber keine Spannung.

Ich helfe gern.

Dann geben Sie den Zug frei.

Und was passiert mit der Fracht?

Die fährt dahin zurück, wo sie hergekommen ist.

[Zörgiebel] Dass ihr Sowjets dabei helft, die Reichswehr illegal hochzuzüchten,

ist eine Sache für sich.

Aber dass selbst unser Staatsoberhaupt nicht davor zurückschreckt,

die Versailler Verträge zu ignorieren, das ist...

...erstaunlich.

[Wendt] Wir haben lediglich eine Lieferung Pestizide zurückzubefördern.

Machen Sie es nicht komplizierter als es ist.

Warum sollte ein so relevantes Beweisstück unser Land verlassen?

Herr Zörgiebel.

Es liegt in Ihrer Hand, ob das jähe Ende Ihrer Karriere

mit dem Tode vieler Demonstranten in Verbindung gebracht werden wird.

Oder nicht.

♪ Open your heart ♪

♪ And let me live ♪

[Trochin] Sagen Sie, Fräulein...

Kennen wir uns?

'tschuldigung?

Wir sind uns schon mal begegnet.

-Ja, hier wahrscheinlich. -Nein.

Tja, dann verwechseln Sie mich.

Ich habe ein fotografisches Gedächtnis.

Vielleicht haben Sie ein Foto mit mir gesehen?

Nicht?

♪ Just a dance ♪

♪ To the music ♪

♪ Of time ♪

-Tag. -Morgen.

Morgen.

Charlotte? Guten Morgen.

Oh.

'tschuldigung.

Ich muss... Ich muss dringend mit Ihnen sprechen.

Ich glaub, Sie brauchen erst mal einen Kaffee.

-Kommen Sie. -Ja.

Also, wieso können diese Leute den Zörgiebel so unter Druck setzen?

Das ist doch immerhin der Polizeipräsident.

Sie sind sicher, dass es dieser Russe vom Bahnhof war?

Ganz sicher.

Haben Sie überhaupt geschlafen?

-Sie sehen ein bisschen müde aus. -Halb so wild.

Na gut. Dann los. Gehen wir zurück an die Arbeit.

[dumpf] Kommen Sie?

-Sie sollten sich ausruhen. -Jaja.

Zu Hause.

Mir geht's gut.

Mir war nur für 'n kurzen Augenblick 'n bisschen blümerant.

Also. Was soll ich tun?

Gehen Sie nach Hause und legen sich ins Bett.

-Aber wieso kann ich... -Schluss jetzt!

Herr Wendt.

Herr Oberst.

Was wollen Sie von mir?

Ich habe fast all Ihre Erfolge in den letzten Jahren persönlich erleben dürfen.

Für mich sind Sie ein Held.

-Kommen Sie zum Punkt. -Ein deutscher Held.

Sie und ich, wir beide streben nach dem gleichen Ziel.

Wir wollen, dass Männer wie Sie in diesem Land den Platz bekommen,

der Ihnen gebührt.

Einen Platz in der Führung eines starken, stolzen Deutschlands.

Ihr unverantwortliches Handeln hat unserer Sache enorm geschadet.

Ich bin selbst hintergangen worden.

Ich bin nicht der Mann, der Ihnen Ihre Reputation zurückgibt.

Und ich werde persönlich dafür sorgen,

dass dieser unselige Zug bald nach Russland zurückgeschickt wird.

-Jetzt entschuldigen Sie mich. -Das dürfen Sie nicht.

Dann wäre alles verloren.

Vielleicht bemühen Sie sich ausnahmsweise mal um ein bisschen Klarheit, Herr Nyssen.

Ich weiß den wahren Grund, warum die Sowjets den Zug zurückhaben wollen.

In dem Zug ist Gold.

Es wurden Stichproben gemacht, da war überall Phosgen.

Nur einer der Waggons trägt die Ladung. Mir ist die Nummer bekannt.

Ich werde keinen diplomatischen Eklat provozieren Ihretwegen,

das ist Ihnen hoffentlich klar.

Das müssen Sie nicht.

Der Wert des Schatzes beträgt mindestens 1 Mrd. Reichsmark.

Die Hälfte davon wäre für Sie. Und die Bewegung.

-Was sollen die Ihrer Meinung nach tun? -Den Zug auf offener Strecke abfangen.

Und den Waggon sicherstellen.

Wir dürfen diesen Schatz nicht den Bolschewiken überlassen.

Sie hören von mir.

[Musik]

[Ilse] Guck mal hier.

Das Aas.

Hab sie gefragt, bei unsrer Hochzeit, ob sie 'n Kleid hat.

Nee, sagt sie, meins ist schon lange beim Juden.

-[Charlotte] Na, du? -[weint]

Na, du?

Was ist denn?

[Ilse] Was ist hiermit? Sollen wir das aufheben?

[Erich] Nee, schmeiß es weg.

[Ilse] Ich glaub es nicht, was die noch alles aufgehoben hat. Guck mal.

[Erich] Was die alles hatte.

[Ilse] Das noch, das noch.

Hier 'n besticktes Taschentuch.

[Erich] Schmeiß in die Ecke da.

Was macht ihr hier?

[Erich] Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

Mutter liegt da, und ihr fleddert ihre Sachen?

Ich nicht.

Wenn du dir leisten kannst, ihre Preziosen vergammeln zu lassen.

-Ich muss Mäuler stopfen. -Du?

-Was für Preziosen meinst du, bitte? -[Ilse] Das Kleid hier.

1-A Vorkriegsware.

Gibt mir der Jude zwei Heiermänner für.

Aber ich bin auch noch da. Und Toni.

Nur weil sie es dir nicht vermachen wollte für deine Liaison mit dem Nichtsnutz.

...Zaster sein.

[Ilse] Ich bin die Älteste, das ist mein Pflichtteil.

Lass das los.

So, Väterchen. Mal hoch mit die Gräten.

-[Charlotte und Ilse streiten] -Hört auf bitte.

-Du sollst es loslassen! -Ilse!

-Was ist denn? -Mein Kleid!

Was machst du da?

Der sitzt aufm Kissen. Und ich will wissen, was unterm Kissen ist. Hilf mir.

[Toni] Lass Opa in Ruhe.

Hör auf!

[Erich schreit]

[Toni schreit]

Opa? Opa.

Spinnst du? Hast du sie noch alle beisammen, du Hund? Opi? Opichen? Toni, komm, hilf mal.

[Opa stöhnt] Keiner fasst den Opa an.

Du nicht. Und du auch nicht.

-Guten Tag. -Guten Tag.

-Zwei Blutwürste, bitte. -Bitte schön.

Eine kleine und eine große.

-Danke. -5,30 Mark.

-Fritz. -Grüß dich, Puppe.

Was machst du hier? Kanntest du einen von denen?

Darum geht's nicht. Komm mit.

Ich kann nicht. Ich muss arbeiten.

Dann erzähl aber zu Hause bei den Mördern, was du gesehen hast.

Den Mördern?

Wie meinst du das?

Was denkst du, wer die Genossen aufm Gewissen hat? Das Massaker am 1. Mai?

-Herr Benda? -Wer sonst?

Reih dich ein.

Fritz!

Herr Kommissar?

Der Erkennungsdienst hat das Kaliber bestätigt. Von den Toten ausm Kiefernwald.

Hier, es ist das russische Modell.

7,62er Tokarew. Abgefeuert aus zwei verschiedenen Waffen,

aber beide mit demselben Kaliber.

Das Dollste aber ist: In Berlin gibt es genau zwei Registrierungen dieser Waffe.

Und die sind noch dazu von letzter Woche.

Selenskij, Pjotr.

Fallin, Michail.

Beide Angehörige der sowjetischen Botschaft.

Und beiden hat man die Waffen an unserem Zug abgenommen.

Am Gaszug?

-Dann nehmen wir sie fest! -Hat man schon mehrfach versucht.

Die Ermittlungen wurden jedes Mal eingestellt,

die beiden haben diplomatischen Status.

Warum hat man versucht, sie festzunehmen?

Das sind Freunde des illegalen Glückspiels.

Geht um Hundewetten. Illegale Hundewetten.

[Hunde bellen, Männer schreien durcheinander]

[Mann] Drei Mark auf den Braunen.

[Mann 2] Der Braune bringt es. Zwei Märker.

Los, los, Bruto, fass zu.

-Komm! -Zehn Mark!

Los, los, los.

Na los, kommt schon!

[Jänicke] Die beiden?

[Pfiff]

[Henning] So, Herrschaften.

Feierabend.

[Henning] Wer sich an illegalem Glücksspiel...

[Fallin] Was wollen Sie?

...und Wetten beteiligt, macht sich strafbar.

Alle schön ruhig bleiben, wir nehmen erst mal die Personalien auf.

[Fallin] Tut mir leid, Kommissar.

Ich bin Angehöriger von Konsulat von Sowjet Russland.

Ich weiß. Sie sind festgenommen

wegen illegalem Waffenbesitz und 15-fachen Mordes.

He!

[auf Russisch] Bleib stehen! Bleib stehen!

[Musik]

-Charlotte! -Hallo.

-Was ist denn los? -Ich wollt nicht stören.

Du störst doch nicht. Komm rein.

Guten Abend. Ich bin eine Arbeitskollegin von Ihrem Sohn.

Meine Eltern können dich nicht hören.

Guten Abend, Herr Jänicke.

[auf Gebärdensprache] Guten Abend.

[auf Gebärdensprache] Will sie etwas essen?

Möchtest du was essen?

[Mutter] Suppe.

Wir haben sie.

-Wen? -Die Mörder aus der Druckerei.

Von der Roten Festung.

Ah. Na, ist doch gut.

Ist was passiert?

[auf Gebärdensprache] Frag sie, ob sie ein Bett braucht.

[auf Gebärdensprache] Frag mal.

-Was sagt er denn? -Nichts.

Er fragt, ob du ein Bett brauchst, für die Nacht.

Also, wenn es ginge...

Ist auch nur für ein paar Stunden, ich bin auch sofort wieder...

Keine Frage. Du kriegst mein Bett. Ich nehm das Sofa.

Ich muss morgen sowieso früh raus.

[traurige Musik]

[Charlotte] Ist sehr lecker.

[Charlotte weint]

Es geht schon. Danke.

[Wecker klingelt]

[Mann] ...den Bericht schreiben über...

Besorgen Sie sich bis morgen ein Radio.

[Musik]

[Jänicke] "Die Nummer dieses Waggons..."

"Strategischen Punkt außerhalb der Stadt, so etwa 50 Kilometer..."

"Strecke führt südlich aus der Stadt...

Wenn es uns gelingt, den Zug bei Kilometer 127...

Richtung Wünsdorf."

He. Haben Sie das geklaut?

Was? Spinnst wohl. Ist meins.

Diebstahl. Der Mann hat hier 'n Panorama geklaut.

[Jänicke] Nehmen Sie Ihre Hände weg. Lassen Sie mich in Ruhe.

[Junge] Diebstahl. Panorama geklaut. Diebstahl.

-[Irmgard] Benda? -Stefan Jänicke.

Ich muss Ihren Mann sprechen.

Tut mir leid, um diese Zeit ist mein Gatte selten zu Hause.

Es ist von allerhöchster Wichtigkeit. In der Burg habe ich niemanden erreicht.

Sagen Sie mir, wo ich den Herrn Regierungsrat finden kann.

Der Herr Regierungsrat hat mich nicht über den Ort seines Termins informiert.

-Auf Wiederhören. -Wiederhören.

Was ist das?

Das sind die Bilder von 15 Toten, die wir vor einigen Tagen gefunden haben.

Aus der Stadt geschafft

und tief vergraben.

Aber eben nicht tief genug.

Was wollen Sie von mir?

[Benda] Ich will Ihnen Ärger machen.

Und zwar so viel Ärger, wie Ihnen 15 ermordete Aktivisten und zwei

geständige Agenten Ihrer diplomatischen Vertretung nur machen können.

15 exekutierte Revolutionäre der “Roten Festung”.

Und der Eisenbahner, der den Zug hierher gebracht hat, ebenfalls “Rote Festung”.

Ich weiß nicht, warum Sie hier meine Zeit stehlen.

[Rath] Wir haben die Waffen dieser Herren beschlagnahmt.

In fast jeder dieser Leichen steckten Geschosse aus deren Pistolen.

Tokarew, 7,62.

Russischer Nachbau.

Exklusiv für die Mitglieder Ihres Geheimdienstes.

Was wollen Sie?

[Benda] Ich will Ihnen ein Geschäft vorschlagen.

Warum sollte ich Geschäfte mit der Polizei machen?

Weil Sie, wenn Sie es nicht tun, von Ihrer Zentrale nach Moskau zurückgeholt werden.

Und dort mit Ihren unvorsichtigen Mitarbeitern an die Wand gestellt.

Wenn das Massaker hier an die Öffentlichkeit gerät,

dann würde das bei Ihnen zu Hause sicher Ihr Todesurteil bedeuten, das wissen Sie.

Was ist Ihr Angebot?

Ich will die Namen der Verantwortlichen der Reichswehr,

die den Transport des Giftgases organisieren

und seit Jahren den heimlichen Wiederaufbau des Deutschen Militärs.

Namen und Beweise.

Sie wollen, dass ich Ihnen Ihre eigenen Landsleute liefere?

Ja. Die obersten 15 Ränge genügen.

Im Gegenzug rollen diese 15 im Exil verunglückten Patrioten

heim zu Mütterchen Russland.

Hand wird von Hand gewaschen.

Sie haben in dieser Sache von uns nichts mehr zu befürchten,

keine Untersuchung der Todesumstände.

[Musik]

[Wolter] Der Rest ist für euch. Ich erwarte gute Arbeit, verstanden?

[Mann] Danke.

Auf Wiedersehen.

Danke.

Willst du hoch zu deinen Leuten?

Soll ich dich mitnehmen in die Burg?

[Musik]

-Ach, Wolter. Genau Sie hab ich gesucht. -Ah, Böhm. Alles gesund?

Einfache Frage: Was haben Sie und Ihr Kölner Freund am Donnerstag

in der Pepita Bar gemacht?

Jodeln. Mit allem Pipapo. Grins nicht so blöd, Mensch. Beantworten Sie die Frage.

Wir haben einen abgebissen.

-Mit dem heiligen Josef? -Der heilige Josef? In der Pepita? Nö.

[Czerwinski] Kollege Jänicke, ich habe das Telegramm entschlüsselt.

Sie? Allein?

Kollege Czerwinski ist ja qua Geburt des Russischen mächtig.

Bin ich Balte, bin ich mächtig.

"Onkel hat soeben die Grenze passiert. Geschenk auf dem Weg nach Berlin."

Das sollte Kommissar Rath heute noch bekommen.

[Böhm] Kriminalassistent Jänicke.

Ihr Vorgesetzter, wo ist der?

-Bitte? -Ihr Vorgesetzter, wo der ist.

Unterwegs.

Was fällt dem ein, sich in meinen Fall zu mischen?

Sagen Sie ihm, morgen kann er sich auf was gefasst machen. 9 Uhr bei Gennat.

Immer wieder erfrischend, der Kollege Böhm.

[Jänicke] Ich sollte dem Kommissar Bescheid geben.

Bringen Sie es ihm nach Hause.

-Zu Wolter? -Mhm.

[Henning] Polizeisiedlung, gegenüber den alten Luxwerken.

[Musik]

[Schritte auf dem Gang]

Entschuldigung?

Kann ich mir Ihr Radio für ein paar Tage ausleihen?

Äh, unbedingt.

Was ist los? Unsere geschätzte Zimmerwirtin ist kaum zu ertragen,

seit Sie ihr gesagt haben, dass Sie ausziehen.

Ob das mit dem plötzlichen Auftauchen Ihres G'spusis zu tun hat,

das mag ich nicht einmal vermuten.

-Sie kommen voran? -Ja.

Das wird meine ganz persönliche Ode

auf unseren geschätzten Polizeipräsidenten Karl Friedrich Zörgiebel.

Ihren neuen Dienstherren.

Hat ihm nicht gefallen, Ihr Artikel.

Erzählt man sich. In der Burg.

Da.

Seit Tagen bombardieren uns die Postillen aus dem rechten Lager

mit dieser Schmonzette.

"Der angeschossene Polizeimeister kehrt endlich heim zu Frau und Kinde."

Passt ja auch zu Ihnen.

-Haben Sie den Wachmann gefunden? -Ja.

Und die Frau, die "Beinah-Witwe". Und das Kinde. Und im Spital war ich auch.

Habe die Ehre, Frau Dörr. Sie kennen mich nicht, Katelbach.

Ich bin ein Bekannter von Ihrem Mann.

[Katelbach] Der böse Kommunist, der ihn beschossen haben soll,

ist gerade erst drei Jahre alt geworden.

Das ist nicht Ihr Ernst.

Steht alles da drin.

Und morgen in der Weltbühne. Viel Glück. Und auf bald.

Wie bald?

Noch ungewiss.

Sie haben gerade erst angefangen, einigermaßen erträglich zu werden.

Ich melde mich. Und das Gerät haben Sie spätestens in einer Woche zurück.

Unbedingt.

Elisabeth?

[Klopfen]

Elisabeth?

Einen Augenblick, Kommissar.

Woher haben Sie meine Adresse?

Die Ermittlungen gegen den Polizei- präsidenten sind eingestellt worden.

Die Angehörigen der Toten streben einen Zivilprozess an.

Gegen die Willkür der Polizei.

Sie können mich nicht einfach so überfallen.

Sie haben die Frauen in der Oranienstraße sterben sehen. Sie haben gesehen, wer die Schüsse abgegeben hat.

Gesehen habe ich gar nichts.

Der Witwer hat erzählt, dass Sie noch mal in der Wohnung waren.

Auf dem Balkon.

Warum?

Sie müssen nur aussagen, dass die Frauen nicht bewaffnet waren.

Dass in ihrer Wohnung keine Kämpfer oder Waffen versteckt waren. Das reicht schon.

Das würde sehr helfen.

Ich liefere keine Kollegen ans Messer.

Wir Kommunisten werden systematisch als Täter oder Mörder abgestempelt.

Ob das der Wahrheit entspricht, scheint niemanden zu interessieren.

Im Falle der beiden Frauen ist es unwahr.

Das weiß ich, und das wissen Sie.

Guten Abend, Herr Rath.

[Musik]

Entschuldige bitte.

Ich bin aufgehalten worden.

Du siehst bezaubernd aus.

[Musik]

Willi? Bruno am Apparat.

Ihr könnt die Lieferung bringen.

In meinen Keller.

Ja, ist gut. Weißt ja, wo der Schlüssel ist.

-[Jänicke] Entschuldigung? -[Mann] Hm?

Hier soll es 'ne Abkürzung zur Polizeisiedlung geben.

Jaja. Da durch, dann links halten.

Einmal quer durch das Gelände. Die ist auf der anderen Seite.

Danke.

Toller Tipp.

[Rumpeln, Schritte]

Hallo?

Hallo?

[Schritte]

Stehen bleiben! Polizei.

Wer sind Sie? Was wollen Sie?

[Musik]

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Dem Licht geraubt ♪

♪ Doch noch nicht jetzt ♪

♪ Wunder warten bis zuletzt ♪

♪ Ozean der Zeit ♪

♪ Ewiges Gesetz ♪

♪ Zu Asche, zu Staub ♪

♪ Zu Asche ♪

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