All language subtitles for Hardi Pardaillan.1964

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Original subtitles

Der Triumph des Musketiers (1964) dTV - MDR - 10. Juni 2012

Jean de Pardaillan, Musketier Bianca Farnese, Prinzessin von Parma

Charles d'Angouleme, Freund von Pardaillan

(Erz�hler) Diese fl�chtenden Reiter sind keine Banditen.

K�nig Heinrich III. von Frankreich ist dabei:

Enkel von Franz I., Sohn von Heinrich II. und Katharina von Medici.

Der katholische K�nig hat Sympathien f�r die Hugenotten.

Er flieht aus Paris. Der Katholik Henri de Guise will auf den Thron.

Um Krone und Leben zu retten, eilt Heinrich III. nach Chartres.

Im S�dwesten des Landes lebt Heinrich von Navarra, der Schwager des K�nigs.

Auch er m�chte an die Macht kommen.

Chartres ist keine Festung. Hier findet man nicht sehr gut Schutz.

Heinrich III. ist am Ziel seiner Flucht angelangt.

Ohne Geld, ohne Armee, ohne Kredit und ohne K�nigreich!

In diesem Haus befindet sich sein gr��ter Schatz:

Seine Mutter, eine kluge, unbeugsame Frau: Katharina von Medici.

Welche Freude! Der K�nig kommt! - Aber wie lange ist er noch K�nig?

Henri de Guise will ihn ermorden lassen.

Nehmt die H�nde weg! Ihr hetzt ihn fast zu Tode! Fort mit Euch!

Mein Sohn, ruht Euch aus! Die Reise hat Euch sehr angestrengt.

Ihr seid sehr g�tig. Ihr solltet lieber von Flucht sprechen.

Floh vor mir jemals ein K�nig so schnell wie ich?

Majest�t haben sich siegreich abgesetzt.

Nein, Ruggieri. Ich floh wie ein gepr�gelter Hund.

Trotzdem seid Ihr der K�nig von Frankreich.

Das bleibt Ihr auch, wenn Ihr verhandelt.

Mit Henri de Guise? Nein, er ist ein Teufel.

Nicht mit dem Herzog de Guise. Mit Heinrich von Navarra!

Er ist fast redlich und loyal. - Ja, aber ein Hugenotte!

Wenn ich mit ihm rede, h�lt kein Katholik mehr zu mir.

Ihr m�sst etwas unternehmen. De Guise will nicht warten, bis Ihr sterbt.

Er wird Euch umbringen. - Er wird es nicht wagen!

Ihr sollt uns allein lassen! - Die Stadt ist umzingelt.

Vier Regimenter! Sie wollen uns offenbar belagern.

Geht! Wir danken Euch f�r die Nachricht.

Ihr m�sst Heinrich von Navarra um Hilfe bitten.

Was biete ich ihm daf�r? - Das Erbfolgerecht.

Diesem Calvinisten? - Bietet es ihm an! Gott entscheidet.

Angenommen, ich tue es:

Welcher Mann kann einen Brief durch die Belagerung bringen? Keiner!

Ich erinnere mich an einen.

- An wen? - Einen Musketier.

Wird er es tun? - Ja, er sympathisiert mit Navarra.

Angeblich ist er sehr mutig und schlau.

Kennt Ihr den Mann nicht? - Nein, aber ich kenne seinen Feind.

Und auf das Zeugnis eines Feindes ist Verlass.

Der Mann wei�, wo der Musketier ist. - Dann soll er ihn herbringen!

Gut, dass Ihr da seid!

Maurevert!

Jetzt k�nnt Ihr mir Eure Ergebenheit beweisen.

Ich werde tun, was Ihr verlangt. Ich bin ein Feind des Herzogs.

Aber ich spreche von Pardaillan. - Pardaillan? Umso besser!

Ihr bekommt ihn! Tot oder lebendig! - Lebendig bitte.

Er muss vor seinem Tod einen Auftrag erf�llen. Danach geh�rt er Euch.

Ich werde ihn selbst dem Teufel aus den F�ngen rei�en!

Glocken l�uten.

Henri de Guise belagert uns. Er will den K�nig t�ten!

Auch Heinrich von Navarra will den Thron. Das sind zwei Mann zu viel!

Ich bin f�r Heinrich von Navarra. - Genau wie Pardaillan!

Pardaillan kann mit Frauen umgehen. - Daf�r habe ich einen Spitznamen:

Herr Kussmaul! - So nannte man dich vor 100 Jahren.

Du Schlampe! Vor 12 Uhr schl�gt man keine Frau!

Sage Pardaillan, ich warte auf ihn! Er kam heute Nacht nicht heim.

Pardaillan ist nicht hier! Dann ist er woanders.

Und wenn Maurevert ihn fand? Mit dem Dreckskerl wird er fertig.

Nanu! Ist es schon hell?

Schaut beim Gew�rzh�ndler nach! - Ist er da?

Eher bei dessen Frau! - Er spielt mit ihren H�nden!

Sicher! Wo ist der Mann? Da, wo der Pfeffer w�chst!

Ein geh�rnter Pfeffersack! - Der Gew�rzh�ndler kommt. Was jetzt?

Er kommt zu fr�h. Man hat ihn gewarnt. Ich regle das!

Der Herr Gew�rzh�ndler! Sch�n, dass Ihr gesund zur�ck seid!

Eure Frau wird sich freuen! Lasst das! Warum schreit Ihr so?

Ich bin taub!

O Gott! Mein Mann!

Da kommt die Leibwache des K�nigs! Angef�hrt von Herrn Maurevert!

Die M�nner wollen mich holen. Macht Euch besser unsichtbar!

Habt Ihr eine alte Tante? Warum?

Nehmt! Eure Frau beherbergt einen Boten des K�nigs.

Dieser Lump! Besucht Eure alte Tante!

Dieses Ungeheuer nimmt Geld daf�r. Aber ich r�che mich!

Das habt Ihr schon getan.

Bringt ihn her! Wenn er sich wehrt, macht ihn kampfunf�hig!

Bleib da! Wir schneiden ihnen den R�ckzug ab!

Du wirst bald ger�cht sein, Pfeffersack.

Schon zur�ck? - Da bist du!

Ich war heute Nacht bei Tante Martha. Sie hatte einen Anfall.

Herein mit Euch! Kommt! Seid nicht sch�chtern!

Mein kostbares Geschirr! Die M�bel!

Gestehe, dass du Besuch hattest! - Oh! Was ist da oben los?

Ah!

Dieser verdammte Pardaillan ist gut in Form!

Ah!

Bitte nicht das Ehebett!

Pardaillan, der Musketier, gr��t Euch! Maurevert!

Kommt herunter! Wir m�ssen reden. - Ist das Pardaillan?

Und was ist das? - Was macht Ihr da?

Ich r�ume auf! Bitte kommt herunter!

Kommt herauf! Es ist wichtig. Bitte!

Gut. Aber nur weil Ihr ein Edelmann seid. Worauf wartet Ihr?

Ich soll Euch zu Seiner Majest�t bringen. Seid Ihr �berrascht?

Dar�ber, dass Ihr pl�tzlich den K�nig liebt?

Und dass Ihr de Guise verraten habt? Wie der Herr, so das Gescherr!

Aber ich glaube Euch. Ich verbiete Euch, ihm zu folgen!

Ihr wisst, alles Verbotene reizt mich doppelt. Auf die Pferde!

Er folgt Maurevert. Wir m�ssen ihn besch�tzen!

Du schl�gst ihn nieder! Ja. Schau! Das ist nicht mehr n�tig.

Ah! - Vielen Dank, Pardaillan!

Habgier ist ein schlimmes Laster. Lass deine Frau in Ruhe!

Sonst fliegst du aus dem Fenster. Das reicht. Ich verzeihe dir.

Geh zum Teufel! Ja. Ah!

Der Dummkopf verliert sein Bett! Und dann wird er ers�uft!

Es hei�t, Ihr geh�rt ganz Heinrich von Navarra.

Ich geh�re niemandem. Ich habe Freunde und Feinde.

Wunderbar! W�rdet Ihr etwas f�r Heinrich von Navarra riskieren?

Zum Beispiel Euer Leben?

Navarra soll mit dem K�nig gegen de Guise k�mpfen.

Woher wisst Ihr das? Der K�nig hat keine andere Wahl.

Ihr seid scharfsinnig. Kommt Ihr durch die feindlichen Linien?

Das ist sehr schwierig. Deshalb fragt Ihr mich.

Macht Ihr es? Wo ist der Brief?

Kommt mit! Der K�nig gibt ihn Euch.

Spannende Musik

Viel Vergn�gen! Sicher wird Euch de Guise aufhalten wollen.

Ihr seid verr�ckt! Ihr �bertreibt, mein Freund.

Irgendwann wird Euch jemand von hinten aufspie�en.

Pardaillan! Ich habe Euch etwas auszurichten.

Immer zu Eurer Verf�gung! Nehmt Platz!

Ihr k�nnt heute Abend die feindlichen Linien passieren.

Welche Linien? Ich wei� von Eurem Auftrag.

Ich soll Euch hier rausbringen. Gehen wir sofort? Nur wir beide?

Ja, nur wir beide. Habt Ihr Angst? Das w�rde Euch gefallen.

Ich nehme zwei Freunde mit. Gut.

Wenn einer von uns stirbt, kommt der Brief trotzdem an.

Das ist im Interesse des K�nigs. Macht Euch ruhig �ber mich lustig!

Ich bringe Euch von hier weg. Aber Ihr kommt wieder.

Dann t�te ich Euch.

(singt) "Im Hafen La Rochelle gingen die M�dchen immer gern segeln."

"Fr�h morgens bestiegen sie das erstbeste Schiff."

Los! Fangt die Spione!

Welcher Teufel hat Euch geritten? Lasst den Hauptmann durch!

Maurevert! Wenn ich gewusst h�tte... - Haltet den Mund!

Wir ziehen uns ans Ufer zur�ck. Vor dem Feind fliehen? Niemals!

Ich wusste, dass Ihr ein Verr�ter seid!

Ihr treibt ein falsches Spiel. Ihr arbeitet f�r de Guise!

Euer Wissen nutzt Euch nichts!

Die �bermacht ist zu gro�! Meint Ihr?

Pardaillan und seine Freunde lachen.

He! Halte mich fest! Ah!

Pardaillan! Ihr werdet nicht weit kommen.

Ihr aber auch nicht! Ah!

Das werdet Ihr mir b��en! Ich finde Euch!

Sauft nicht ab! Ihr sollt mir sicher Navarras Antwort abjagen.

Vielleicht fischt ihn jemand heraus. Uns fehlt ein Pferd!

Der Dieb liegt im Hinterhalt! Ein Hinterhalt? Witzbold!

Rede nicht so bl�d! Ihr habt recht.

Ich darf Euch zwei nicht gef�hrden. Ich reite allein weiter. Lebt wohl!

Ich verbiete es Euch! Oh, jetzt redet Ihr Bl�dsinn.

Er bringt sich um Kopf und Kragen. Warte! Das wird gen�gen. Hier!

Ich bringe Euch den Kn�ppel, falls Euer Degen...

Es w�re m�glich, dass er... Dass er zerbricht.

Genau! Das wollte ich sagen. Danke f�r die gute Absicht!

Aufgesessen! Pardaillan, Ihr d�rft nicht allein reiten.

Nichts zu machen! Unverbesserlich! Ihr m�sst uns... Was habt Ihr?

Ach, nichts. Ich dachte an ein Spiel aus England. Man nennt es "Boxen".

Wie spielt man das? Man hebt das Kinn ganz hoch.

Verr�ckt! Kann man dabei gewinnen?

Nein. Ein Spiel ohne Gewinner!

Du kannst es mal probieren. Ich? Gut.

Nicht schlecht! Ein sch�nes Kinn!

Ihr auch! Los! Nein. Wozu der Quatsch?

Ein sehr nettes Spiel! Wunderbar! Noch ein bisschen h�her! Gut so!

Ah!

Die Engl�nder haben gute Einf�lle.

Ich bin Euch losgeworden. Mit den Feinden am�siere ich mich allein.

Ah!

Nein, lasst mich! Ihr habt mir schon alles genommen.

Daran w�rde ich mich erinnern. Lasst mich!

Beruhigt Euch! Sehe ich aus wie ein Bandit?

Nein. Aber ich glaubte, sie k�men wieder.

Wer? Die Banditen. Sie nahmen mir alles!

Sie lie�en Euch die sch�nen Augen zum Weinen.

Ihr seid charmant. Bringt Ihr mich bitte zur n�chsten Herberge?

Ich bin leider sehr in Eile. Wollt Ihr mich hier zur�cklassen?

Ich habe Angst. Ich dachte, Ihr w�rt ein guter Mensch.

Ich schenke Euch meine Zeit nicht nur aus G�te.

Gott hat Euch zu mir geschickt! Bringt mich weg, mein Herr!

Pardaillan l�sst eine Dame nicht im Stich. Kommt!

Danke! Ihr seid mein Retter.

Dankt mir nicht! Betet f�r mich! Ich bin ein armer S�nder.

Wird er darauf hereinfallen? Pardaillan ist kl�ger als Ihr alle.

Aber er hat eine schwache Seite. Euch warf er in den Fluss.

Er ist an einer Stelle verwundbar. Wenn er seinen Schw�chen nachgibt.

Sie kommen! Versteckt Euch! Gebt ihm zu trinken!

Wartet hier! Ich leihe mir ein Kleid. Dann werde ich mich bedanken.

Wozu umziehen? Ihr seht sch�n aus. Nein, wartet hier!

Wir haben lange gewartet. Aber ich habe ihn mitgebracht.

Ein wunderbarer Mann! Das glaube ich.

Du hast dir die Zeit gut vertrieben.

Was f�r ein Mann!

M�gt Ihr eine Kanne Wein? Ich bin eigentlich in Eile.

Gut, bringt mir Wein und Pastete. Und Euer Pferd?

Gebt ihm vom besten Hafer! Hier ist noch ein Platz frei.

Warum nicht? Ich spiele mit.

W�rfelt zwei Sechsen und gewinnt! Hoffentlich habe ich Gl�ck!

Ich k�nnte es gut gebrauchen.

Oh! Gl�ck im Spiel, Gl�ck in der Liebe!

Pardaillan! Oh... Was? Schon finster!

Pardaillan! Das war ein dummes Spiel.

Aber ich war besser als du. Wir m�ssen zu Pardaillan!

Zwei Sechsen, eine F�nf. Ihr braucht einen Punkt.

Dann w�rt Ihr Pferd und Degen los. Ah, drei Sechsen!

Ihr habt heute kein Gl�ck. Mein Vater sagte immer:

"Spiele mit Frauen nur um Liebe!" Ah ja?

Heute habe ich alles verloren.

Ihr habt noch etwas: Der Brief in Eurem Wamst ist ein Verm�gen wert.

Ein Brief? Verstellt Euch nicht!

Ich k�nnte ihn mir mit Gewalt holen. Aber ich liebe das Spiel.

Ihr habt eine unwiderstehliche Art, Euch durchzusetzen.

Was ist, wenn ich gewinne? Dann lassen wir Euch gehen.

Versprochen! Einverstanden!

Ihr habt wieder verloren. Gebt mir den Brief!

Wollt Ihr Euer Leben aufs Spiel setzen? Gebt mir den Brief!

Er tr�gt das Siegel des K�nigs.

Ihr k�nnt gehen. Ihr seid frei. Nehmt Euren Degen und das Geld!

Bald verfolgen Euch zwei K�nige: der von Frankreich und der von Navarra.

Und all das, ohne Euer Gesicht gesehen zu haben!

Ich habe einen schlechten Tag. Gut, lassen wir Fortuna l�cheln!

Ihr sollt ein Trost- pflaster bekommen.

Ihr habt mir meine Ehre genommen. Sie ist mehr wert als ein Almosen!

Schon besser! F�r den Rest Eurer Schuld setze ich Euch eine Frist.

Und Euch auch, mein Herr.

Verzeiht! Aber die ganze Sache ist mir r�tselhaft.

Ihr seid mit dem Brief bis zu mir gekommen.

Man nahm ihn mir weg. Was?

Man meinte es. Der K�nig schrieb zwei Briefe.

Ich gab den falschen her und brachte Euch den richtigen.

Euch m�chte ich nicht zum Feind haben.

Und wenn sie Euch fest- gehalten h�tten?

Bei Gefahr fliehe ich. Auch wenn Ihr tot seid?

Ja. Ihr macht Euch �ber mich lustig.

Kommt Ihr? - Vielleicht sp�ter.

Wollt Ihr hierblieben und mit mir speisen?

Wenn es kein Befehl ist, bleibe ich gern.

Ihr seid ein harter Brocken! Holt den Koch!

Es ist mir eine Freude, mit dem Thronfolger zu speisen.

Ihr habt dem K�nig beim Schreiben zugesehen!

Ich kenne den Inhalt des Briefes. Ich wei� immer, was ich tue.

Sehr lobenswert! Sicher kennt Ihr meine Antwort schon.

Ich tue alles, um den K�nig aus den Pfoten des Herzogs zu befreien.

Sire! - Ich speise mit diesem Gascogner.

Was hast du zu bieten? - Pasteten als Vorspeise.

Rebh�hner mit Lerchenherzen gef�llt, Steinbutt und ein bisschen Gefl�gel.

Was f�r Gefl�gel? - Ein Suppenhuhn.

Schon wieder! Das muss aufh�ren! Sonst gackere ich bald.

Herr Sully stellt die Men�s zusammen. - Aber ich esse sie! Kein Huhn mehr!

Unser Marsch nach Chartres dauert einen Monat.

Inzwischen unternimmt de Guise milit�risch sicher nichts.

Er k�nnte den K�nig ermorden. Das wagt er nicht.

F�r den Thron von Frankreich schon! De Guise tut dem K�nig nichts an.

Der M�rder ist in der N�he des K�nigs: Maurevert!

Wenn das wahr ist, wird man mir den Mord anlasten.

Ich werde den Mord verhindern.

Aber ich gab Euch keinen Auftrag. Ihr wolltet es aber noch tun.

Also nehme ich den Befehl voraus. Dann muss ich Euch gehorchen.

Ich lege das Leben des K�nigs in Eure H�nde. Da ist der Brief!

Ihr habt eine zu sch�ne Schrift, um nur einen zu schreiben!

Dieser ist der richtige. Bringt ihn dem K�nig! Bald wird Navarra K�nig.

Ihr lasst Euch erwischen, damit ich durchkomme. Sie t�ten Euch!

So schnell sterbe ich nicht. Diesmal entwischt Ihr mir nicht!

Meint Ihr? - Ja.

Ihr d�rft nicht... Auf die Pferde! Aber das ist gar nicht mein Pferd!

Zwei Sch�sse fallen.

Pardaillan! Ich wusste es! Die Zierde Frankreichs verblutet!

Verzeiht mir und lebt wohl! Es ist schon wieder finster.

Wie lange sollen wir hier noch herummurksen? Er ist da!

Ich wei�, dass Ihr bei Navarra wart. Ihr hattet zwei Briefe.

Den falschen habt Ihr mir gegeben. Und Ihr habt beim W�rfeln gemogelt.

Ich wollte Euer Leben schonen. Aber das war ein Fehler.

Gebt mir Navarras Antwort! Ich gebe mich geschlagen. Hier!

Das ist die Antwort auf den falschen Brief.

Gebt mir die richtige! Sagt das doch gleich!

Was soll das? "Verdauungsprobleme kommen von der Ern�hrung."

"Rupft ein Huhn, nehmt es aus und schmort es!"

Dieses Kochrezept k�nnte ein Brief in Geheimsprache sein.

Was w�rde es dann bedeuten? "Huhn" steht f�r "de Guise".

Dann hie�e es: Rupft den Herzog, schmort ihn und alles wird gut!

Hier ist noch ein Brief in Versen. Und einer in einem Dialekt.

Dieser ist in lateinischer Sprache. Dieser ist unanst�ndig.

Diese drei las ich nicht und diese sind lustig.

Wenn Ihr alle genau studiert, findet Ihr den richtigen.

Ah, ich habe einen vergessen. Alle Mann rauf!

Macht ihn nieder!

Ah!

Alle runter!

Rauf!

Holt den verdammten Kerl!

Werft das Ger�mpel runter!

He!

He! Hopp!

Runter!

Ah!

Ihr seid mein Gefangener! Gut, Ihr seid der St�rkere.

Haltet ihn fest!

Pardaillan, wir sind da! Alle Mann rauf!

Komm her! Yvon, geh hinter mich! Warum?

Frag nicht! Mach schon!

Wo bleibt dieser feige Maurevert? Der N�chste!

Vorw�rts! Wir sind gleich fertig!

Ah!

Was f�r ein Mann!

Packt den Verr�ter! Kommt da raus! - Ah!

Flieht! Er nimmt Euch als Geisel! Ja, er k�nnte mir gef�hrlich werden.

H�rt auf oder es gibt ein Ungl�ck! Ich sprenge Euch in die Luft!

Werft die Waffen weg! Los, komm!

Und jetzt alle Mann runter! Ah!

Bravo, Pardaillan! Verschwindet jetzt!

Ich suche meine sch�ne Feindin. Ihr reitet mit uns nach Chartres!

H�rt auf damit! Ich mache, was ich will.

Das Schicksal hat es so gewollt.

Nein, Pardaillan! Lasst mich leben! Ich will noch nicht sterben!

Ihr wollt mich t�ten... Helft mir, nach Chartres zu kommen!

Niemals! Doch!

Deshalb lief ich in Eure Falle. Niemals!

Dann binde ich Euch an einen Baum. Ich habe Angst vor dem Gewitter!

Gut, wir gehen in die H�tte.

Kompliment! Ich trockne meine Kleider.

Am Feuer meiner Blicke? Ich habe etwas mit Euch vor.

Ich ahne schon, was. Nicht das!

Soll ich mich umdrehen, damit Ihr mich erdolchen k�nnt?

Ihr seid dumm! Das h�tte ich bei der ersten Begegnung tun k�nnen.

Ich habe es nicht getan. Warum nicht?

Vielleicht weil mir Euer Tod kein Vergn�gen machen w�rde.

Es ist sch�ner, dass Ihr mich �berrumpelt habt.

Diese Freude kann ich Euch wieder bereiten.

Pardaillan, Ihr steht auf der falschen Seite.

Heinrich von Navarra erreicht den Thron nie! Seine Beine sind kurz.

Ja, de Guise hat l�ngere Beine. Kommt zu uns!

Ihr bekommt 5.000 Taler und eine Grafschaft.

Wer seid Ihr? Ich bin Bianca Farnese.

Prinzessin von Parma und Tochter des Feldherrn.

Mein Vater wird f�r Herzog de Guise k�mpfen, wenn es zum Krieg kommt.

Kommt zu uns! Ich gebe Euch, was Ihr verlangt. Und freiwillig etwas dazu.

Und was?

Mich! Ihr habt mich gek�sst und dieser Kuss war ehrlich gemeint.

Ihr reizt mich auf mancherlei Art. Ich bin ein s�ndiger Mensch.

Aber ich muss nach Chartres. Wiegt den K�nig in Sicherheit!

Das Losungswort am Tor lautet: Die Amseln fliegen zum Louvre.

Wie poetisch! Gebt mir den Brief f�r den K�nig!

Noch einen? Ich gab Euch so viele. Ich will den richtigen.

Ihr bekommt ihn wieder. Ihr Frauen wollt alles haben!

Ja, das ist der richtige.

Navarra will also in drei Monaten aufbrechen und uns �berraschen.

Ich brauche etwas Blut, um ein paar Zeilen zu schreiben.

Ihr traut mir nicht. Wer wei�!

Das Losungswort k�nnte sich �ndern.

Spannende Musik

Also auf bald! Warum so eilig, mein Herr?

Habt Ihr eine Minute f�r mich?

Ergebt Euch, Pardaillan!

Er darf nicht nach Chartres! Er kennt das Losungswort!

Er ist bestimmt durchgekommen. Aber wie �bert�lpeln wir die Wache?

Wir m�ssen auch da hinein! Er kommt!

Auf die Pferde! Wie habt Ihr das geschafft?

Sp�ter, es eilt!

Die Amseln fliegen zum Louvre.

Lasst die Herren durch!

Was habt Ihr den Burschen erz�hlt? Von Amseln, die gern Adler w�ren.

Auf zum K�nig! Nehmt den Brief mit!

Das war Nummer 15.

Was macht er? Seid Ihr verr�ckt?

Ich glaube nicht, dass Navarra keine Antwort auf unseren Brief schrieb.

Er schrieb 15 Briefe. Was?

Sie waren falsch. Die richtige Antwort merkte ich mir.

Ihr seid ein Betr�ger! Navarras Truppen kommen her.

Er marschiert heute los. Ihr wart gar nicht bei Navarra!

Dieser Ring beweist meine Glaubw�rdigkeit.

Navarra bekam ihn von der Medici. Ja, sie schenkte ihm den Ring.

Warum zeigt Ihr ihn erst jetzt? Ich h�tte den Ring gern behalten.

Als Andenken!

Ihr wisst einen Vorteil zu nutzen!

Wer beweist mir, dass dieser Brief der richtige ist?

Die anderen ergaben keinen Sinn. Und er trug ein doppeltes Siegel.

Um Euch zu t�uschen. Der kleinste Irrtum kann mich den Thron kosten.

Ich bin zu allem entschlossen! Auch zum Mord am K�nig?

Euretwegen tat ich es bisher nicht. Mord ist eine feige Tat!

Frankreich duldet keinen M�rder als K�nig.

Unsinn! Und die Morde der Medici? �berall wird gemordet! Maurevert!

Mord ist ein Mittel der Politik.

Maurevert, schafft sofort diesen Pardaillan her!

Das ist nicht m�glich. Er ist sehr beliebt.

So ein Unsinn! - Der K�nig und Navarra sind geeint.

Das Volk feiert den Vermittler. - Fangt den Kerl!

�berlasst mir die Sache! Habt Dank, Maurevert!

Ich werde den Gascogner z�hmen. Er schuldet mir eine Revanche.

Zweimal gewann er. Jetzt siege ich. Ihr sollt K�nig werden.

Ihr wollt K�nigin sein. Warum nicht?

K�nigin, nicht M�tresse!

Jubel

Danke, Freunde! Es kommen immer mehr Leute.

Sch�n!

Ein Ger�cht vom Frieden zwischen Katholiken und Protestanten!

Ihr spielt mit der Geschichte. Das rettet uns das Leben.

Ich bin ein Held! Wo ist Maurevert?

Verschwunden! Das ist sehr schlecht.

Warum?

Der K�nig schwebt in Lebensgefahr. Ihr k�nnt den Mord nicht verhindern.

Doch! Aber der Herzog muss sich zeigen.

Ich werde Euch niemals verstehen! (Frau) He! Herr Wirt!

Wer unseren Helden sehen will, muss bezahlen!

Wir brauchen Fleisch und Wein. - Unsere Herrin gibt ein Essen.

Vorsicht! Eine Frau kann Euch ins Verderben f�hren.

Dieser Versuchung muss ich folgen. Das ist eine Falle von de Guise!

Eine verdammt h�bsche Falle! Er darf nicht mitgehen!

H�rst du zu? Ich kann blo� noch sehen.

Geht weg! Jammert nicht!

Pardaillan! Wohin wollt Ihr?

Ich m�chte die Dame in der Kutsche kennenlernen.

Habt Ihr den Schinken gestohlen? Nein, nein. Ich wollte blo�...

Ist das Pardaillan? Er sollte uns in der K�che Gesellschaft leisten.

Das will die F�rstin nicht. - Wir sagen ihr nichts.

Was ist? Wir sind nicht langweilig!

Lasst das! Finger weg von Pardaillan!

Ich entf�hre Euch, mein Herr. Die Reise ist lang.

�berall sind Banditen. Mit einem Mann wie Euch reist man beruhigt.

Ich wollte immer eine so sch�ne Frau wie Euch besch�tzen.

Wir werden verfolgt. Keine falsche Bewegung!

Das ist wirklich... Ihr seid die K�nigin der Amazonen.

T�r wird verriegelt.

Eine Frau singt ein Lied in franz�sischer Sprache.

Sie singt.

Guten Abend! Wie war die Reise? Zu langsam. Ich wollte zu Euch.

Wusstet Ihr, dass ich hier bin? Der Einfall musste von Euch sein:

Mich von Frauen entf�hren zu lassen! In Eurer Lage m�sst Ihr Mut haben.

Habt Ihr keine Angst vor mir? Noch nicht!

Was hei�t das? Ihr habt nichts B�ses mit mir vor.

Sonst w�rt Ihr z�rtlicher zu mir. So wie neulich in der H�tte.

Wenn man den richtigen Brief h�tte, w�re Euer Souver�n au�er Gefahr.

Sprecht Ihr von Navarra? Nein, von Heinrich III.

Der Kuss einer Frau rettet den K�nig! Das ist witzig!

Was sollen die dummen Scherze?

Der Herzog will wissen, was der K�nig und Navarra vereinbarten!

De Guise ist brutal. Sein Leben besteht aus Gewalttaten.

Ich verhinderte das Schlimmste.

Wenn Ihr dem K�nig helfen wollt, folgt mir jetzt!

Und wer erwartet mich? Herzog de Guise.

Er will mit Euch verhandeln. Welche Ehre! Wie viele sind dort?

Habt Ihr etwa Angst? Ich gebe es zu. Verratet es nicht!

Was soll ich de Guise sagen? Nicht die Wahrheit!

Beruhigt Ihn, damit er den Mordplan aufgibt!

Ihr k�nnt wunderbar l�gen. Euer Kompliment ehrt mich.

Ihr versteht etwas davon. Einverstanden?

Ich kann Euch nichts abschlagen.

Fabelhaft! Diese Frau l�gt noch besser als ich.

Wer ist da? Ein Dummkopf.

Habt keine Angst! Wo bin ich? In meinem Schlafzimmer.

Wer seid Ihr? Stellt Euch erst einmal vor!

Ich bin Pardaillan. Pardaillan?

Seid Ihr der Mann, der meinen Gatten immer so zornig macht?

Schon m�glich. Aber wer seid Ihr? Das sage ich Euch nicht.

Verlasst mein Zimmer! Oder sagt mir, was Ihr hier wollt!

Ihr seid wundersch�n. Trotzdem kam ich nicht freiwillig her.

Bianca Farnese stie� mich herein. Meine Feindin!

Ihr seid... Katharina de Cleves.

Die Gattin des Herzogs de Guise. Bravo, Bianca! Augenblick!

Man wird unsere Plauderei st�ren. Was hei�t das?

T�ren und Fenster sind versperrt. Ihr m�sst schreien!

Was? Aber warum? Bitte schreit!

Au! Das tut weh! Schreit!

Aber ich habe keine Lust zu schreien. Ihr gefallt mir, Pardaillan.

Schreit! Aber wie macht man das? Ah!

Gut! Noch mal! Ah! Seid Ihr verr�ckt?

Nein, im Gegenteil. Schreit! Ah! Ah! Ah...

Was macht Ihr da?

Ihr sollt schreien! Ah!

Ah!

Welche Szene! Ich habe meine Gattin �berf�hrt!

Pardaillan im Schlafzimmer der Herzogin!

Welche �berraschung, nicht wahr? Herr Advokat, waltet Eures Amtes!

Meine Frau betr�gt mich. Tut Eure Pflicht!

Eure Gattin soll meine Geliebte sein? Ihr tr�umt!

Ich bin nur deswegen hier.

Ich brauche Geld f�r meine Schulden. Ihr l�gt! Ihr seid kein Dieb!

Danke f�r die Verteidigung. Aber ich wurde ertappt.

Ist das Euer Schmuck? - Ja. Der Mann st�rzte sich auf mich.

Er fesselte und pr�gelte mich. Sie l�gt! Sie lieben sich!

Ich glaube nur das, was ich sehe und h�re.

Ich h�rte, wie die Herzogin schrie vor Schmerzen. Sie ist gefesselt.

Und der Mann hatte den Schmuck. Wo soll da ein Ehebrecher sein?

Meine Verehrung, meine Damen!

Ich bedaure das Missverst�ndnis. - Verschwindet!

Ich muss mich entschuldigen.

Gl�ckwunsch! Es war ein Irrtum, zu glauben, dass Ihr dumm seid.

Aber egal, ob Dieb oder Liebhaber: Ihr werdet geh�ngt! Maurevert!

Nehmt ihn mit! Werft ihn in den finstersten Kerker im Schloss!

Alle Mann runter! Fasst ihn!

Oh, was f�r ein Mann!

Ihr habt nur eine Chance, Euer Leben zu retten.

Soll ich den Ehebruch gestehen? Sagt, was Navarra dem K�nig schrieb!

Und dann sperrt Ihr mich ein. Ich sterbe lieber im Freien.

Ich d�rft gehen. Ihr habt mein Wort. Man sagt, Ihr brecht oft Euer Wort.

War das ein Zeichen Eurer edlen Gesinnung?

Zum letzten Mal: Nehmt Ihr meinen Vorschlag an? Der Henker wartet.

Wenn das Wort Bianca Farneses Eures besiegelt, ja.

Traut Ihr den Frauen mehr? Wenn sie meine Feindinnen sind.

Also gut! Ihr wart hier?

Ich wollte meinen liebsten Feind sehen und ihm Lebewohl sagen.

Ich sterbe und Ihr k�nnt wieder ruhig schlafen.

Ich k�nnte mich f�r Euch verb�rgen. Ihr wollt Gro�mut beweisen.

Aber dieser Handel w�re faul. Wollt Ihr eine Ohrfeige?

Der Herzog besorgte das schon. Schluss jetzt!

Lasst uns besser allein!

Ihr seid der erste Feind, mit dem ich Mitleid habe.

Was h�lt mich davon ab, Euch zu hassen?

Ich hasse Euch auch nicht.

Aber ich wei� genau, was mir im Weg ist.

Kommen wir zu unserem Gesch�ft!

Ich kann f�r Eure sofortige Freilassung b�rgen.

Schreibt Ihr dann die Botschaft auf? Ja.

Sofort und vor meinen Augen? Ihr m�sst mir Mut machen.

Wie stellt Ihr Euch das vor? Daf�r gibt es ein einfaches Mittel.

Welches?

Ich kann es Euch nur ins Ohr sagen. Ein Familiengeheimnis!

Meint Ihr, das interessiert mich? Eure Augen verraten Euch.

Und wenn sie l�gen? Das glaube ich nicht.

Kommt n�her!

Ich gebe zu: Eure Geheimnisse sind es wert, dass man sie kennenlernt.

Ich bin gleich zur�ck. Es eilt nicht! Ich schreibe nichts.

Ich will nicht, dass de Guise K�nig wird.

Das war also wieder ein Scherz! Ich wollte Euch nur noch mal k�ssen.

Dummkopf! Das bringt Euch zur Folter und zum Schafott!

Pardaillan ist etwas passiert! - Immer das Gejammer!

Pardaillan hier, Pardaillan da!

Aber wie stehe ich da, wenn die Leute wegen ihm herkommen?

Yvon, wir reiten! Wer?

Wir! Wir suchen Pardaillan! Schon wieder?

Es gibt Besseres, als ewig hinter dem Kerl herzujagen! Oh!

Seid Ihr ein Freund von Pardaillan? Jawohl.

Bringt ihn zum Schreiben! Oder er stirbt!

Los, schnell!

Das vertreibt Euch die Langeweile. Nach der Folter seid Ihr halbtot.

Ich gebe Euch den Gnadensto�. Freut Euch!

Vorher singt Ihr uns ein Lied! Singt selbst!

�ffnet die T�r! Er ist entkommen! T�r auf! Pardaillan ist geflohen!

Heftiges Pochen

Aufmachen! Du Hundsfott! Bist du taub?

Herzog!

Habt Ihr Pardaillan entwischen lassen?

Aus meinen Kerkern entkommt keiner!

Pardaillan war gefesselt. Er wurde befreit.

Prinzessin Farnese kennt diese Haarnadel.

Bianca? Ihr irrt Euch.

Mein Bruder, was macht Ihr hier? - Pardaillan floh!

Schon wieder? - Was ist daran lustig, Schwester?

Rege dich nicht auf! Ich habe den Mann, den wir brauchen.

Sagt mir Bescheid, wenn er aufwacht!

Ein M�nch, der den K�nig t�ten soll? Habt Ihr nichts Besseres?

Der Mann wird tun, was ich will. - Er wird kneifen.

Nein. Mit der Kutte will er den H�schern des K�nigs entgehen.

Seine ganze Familie wird verfolgt. Er hasst den K�nig.

Alles �brige liegt nun bei Euch. �berredet den K�nig zum Bu�gang!

Eine energische Person!

Ich lasse mich nicht einsperren!

Dieses Vorgehen ist unw�rdig! Bewacht sie!

Sie k�nnten Pardaillan zum Reden bringen.

Pardaillan ist �ber alle Berge. Was? Aber wie konnte er...

Ihr wusstet davon! Woher sollte ich es wissen?

Maurevert, zeigt ihr die Nadel! Geh�rt sie nicht Euch?

Ja, sie geh�rt mir.

Dieser Teufel! Er nahm sie heimlich. Also wart Ihr ihm sehr nahe!

Ich w�nsche eine gute Heimfahrt. H�rt zu!

Ich habe Wichtigeres zu tun! Der K�nig erwartet mich.

Eins und zwei und drei. Oh, wie ungeschickt!

Majest�t! Der Herzog de Guise bittet Eure Majest�t, ihn zu empfangen.

De Guise? Hier? Das ist unm�glich! - Nichts ist unm�glich bei de Guise.

Empfangt ihn! Ist er allein? - Keine Angst! Die Sterne stehen gut.

Sie standen auch bei C�sars Tod g�nstig.

C�sar war allein. Ihr seid es nicht. - Ja, Ihr seid da.

Also, liebe Mutter?

Er m�ge eintreten! Wir erwarten ihn.

Meine tiefste Verehrung, Madame!

Lang lebe die Majest�t! Gott besch�tze Euch!

Ein ungewohnter, aber l�blicher Wunsch von Euch!

Aber wie die Italiener sagen:

Der Aal, der dem Netz entkam, meidet die Angel.

Euer Misstrauen betr�bt mich. Ja, es gab Unstimmigkeiten.

Aber die Schuld trage nicht nur ich.

Denkt an Euer B�ndnis mit Navarra, vermittelt durch Pardaillan.

Ihr seid Katholik und paktiert mit dem Hugenotten.

Aber nein! - Das Volk glaubt es.

Beweist ihm den Irrtum! - Ich kann nichts daf�r.

Was sollte ich tun? - Vers�hnt Euch mit mir!

Meinetwegen macht mich zum Thron- folger! Aber das reicht nicht.

Es muss eine volkst�mliche Geste sein: ein Bu�gang.

Ich soll �ffentlich Bu�e tun? Im B��erhemd zu jeder Kirche gehen?

Und �berall den Segen erflehen? - Ja.

Chartres hat mehr als 20 Kirchen, viele Kapellen und Kl�ster.

Ihr �berspringt ein paar. Und am Ende zieht Ihr in die Kathedrale ein.

Unser Freund de Guise hat recht.

Ihr m�sst die Bu�e auf Euch nehmen. Aus Liebe zu Frankreich!

Meinetwegen.

Morgen fr�h ist es so weit. Bei der vierten Kirche vor der Kathedrale.

Ihr?

Diese intrigante Frau! Ich warnte Euch vor ihr, Dummkopf!

Ich? Nein, ich!

Und jetzt? Wir sterben!

So h�rt wenigstens die Sucherei auf! Es ist so weit.

Pardaillan! Leise!

Warum seid Ihr noch hier? Ich versteckte mich.

Ich belauschte de Guise. Morgen soll der K�nig sterben.

Glaubt Ihr mir nun, dass niemand die Geschichte �ndern kann?

Nein. Ich habe die Schl�ssel. Sch�n!

Auch f�r die Zugbr�cke? Nein.

Wie kommen wir dann raus? �berall sind Wassergr�ben!

Wir bitten Gott, uns Fl�gel zu geben. Kommt mit!

Er ist verr�ckt geworden. Leise!

Die T�r knarrt.

Los!

Da kommt jemand! Schnell da rein! Halte mal!

Kein Wort! Zieh ihm die M�tze auf!

Ihm, du Idiot! Beeil dich! Verschwindet!

Nichts zu melden von dem Gefangenen? - Keine Spur von ihm!

Vielen Dank! Du kannst so bleiben. Gute Nacht!

Mach keinen Krach!

Mein Gott, wie hoch!

Das sind Kirchen immer. Die Stricke sind nicht lang genug.

Wir st�rzen ab. Wollt Ihr lieber zum Henker?

Macht keine Witze! Wir drei seilen uns zusammen ab.

Und wenn der Strick rei�t? Dann sind wir schnell unten. Los!

Nein! Alle zusammen, das ist unm�glich!

Wenn der Erste ins Wasser f�llt, schie�en die Wachen auf uns.

Ach Pardaillan!

Spannende Musik

Sto�t Euch ab und springt! Wir schlagen uns die K�pfe ein!

Wollt Ihr an dem Strick h�ngen bleiben? Los!

Die Gefangenen sind entkommen! - Wie soll ich drei Teufel bewachen?

Drei? Pardaillan war dabei! Lasst die Zugbr�cke runter!

Fangt sie! Sonst holt Euch der Teufel!

Warum muss ich auf B�ume kriechen?

Man sucht uns auf der Erde. Und ich brauche ein Pferd.

Ich muss nach Chartres. Ein Pferd k�nnt Ihr gleich haben.

Lasst die Ersten vorbei!

Mantel und M�tze sind wie ein Passierschein.

R�ckt nicht zu dicht auf!

Der K�nig wird morgen Bu�e tun.

Ich habe ihn so weit. Er kann es kaum erwarten. Morgen seid Ihr K�nig.

Wollt Ihr ihn sehen?

Glocken l�uten.

"Seine Majest�t und der Herzog de Guise haben sich vers�hnt."

"Seine Majest�t will diesen Tag feiern."

"Der K�nig besiegelt die Vers�hnung mit einem Bu�gang."

"Zum Tedeum in der Kathedrale ist das Volk zugelassen."

(Frau) Es lebe der K�nig! Hoch! - Mischt euch unter das Volk!

Die Menschen jubeln dem K�nig zu.

Sobald Ihr die Sache erledigt habt, schlie�en wir das Kirchentor.

Ihr habt nichts zu bef�rchten. Ein Wagen bringt Euch weg.

Es lebe der K�nig! Gott sch�tze den K�nig! Hoch lebe der K�nig!

Hoch! Gott sch�tze Frankreich!

Kommt n�her, mein Sohn! Bittet um Vergebung!

Zur�ck, Majest�t!

Verdammt! Fasst den M�rder! Hinterher, fasst den Mann!

Schnell, Sie jagen Pardaillan!

Ergebt Euch! Hier kommt Ihr nicht heraus!

Dann holt mich! Alle Mann rauf!

Wir sind da! Verschwindet!

Bringt Euch in Sicherheit! Gleich lernt er laufen!

Verdammt!

Da!

Glas klirrt.

Ihr seid entkommen! Ich will Euch danken.

Weil ich Euch in eine Falle lockte? Nein, f�r das sch�ne Andenken.

Andenken? Eure Haarnadel!

So konnte ich die Ermordung des K�nigs verhindern.

Hat de Guise es gewagt? Ja, es gelang ihm fast.

Ich wollte K�nigin werden, aber nicht durch Mord!

Der Herzog wird es wieder versuchen. Aber ohne mich!

Wollt Ihr ihn deshalb verlassen? Ja, Ihr verliert Eure beste Feindin.

Glaubt Ihr mir etwa nicht? Es ist mein Ernst.

Eure K�sse besiegeln immer eine L�ge.

Irrtum! Auch mit dem Kuss gestern log ich nicht.

Ich bemerkte das Man�ver mit meiner Nadel und wusste, dass Ihr flieht.

Ich mache die Probe aufs Exempel. Da klopft Maurevert. �ffnet Ihr?

Pardaillan ist hier! Wer sagt das?

Er stieg durch Euer Fenster ein. Das war nicht mein Fenster!

Sie hat bestanden.

Ihr habt mich aufgehalten, damit er fliehen konnte.

Ihr liebt ihn. Ich nehme Euch als Geisel mit!

Ich komme nicht mit! Ihr habt verspielt!

Wo ist Pardaillan? Er ist nicht im Haus.

Warum freut Ihr Euch dar�ber? Pardaillan ist beim K�nig.

Der K�nig will ihm danken.

Beim K�nig? Na und?

Das war ein Schreck! Ich muss Gegenma�nahmen ergreifen.

Ich brauche eine Leibwache. Meine 45 besten Freunde geh�ren ihr an.

Wollt Ihr einer von ihnen sein? Soll diese Truppe nur verteidigen?

Ihr Zweck k�nnte es eines Tages sein, anzugreifen.

Also zu morden. Das ist ein gro�es Wort.

Mord ist eine Ungeheuerlichkeit. Ihr habt verstanden, worum es geht.

Ich muss mich verteidigen.

Ich berufe den Staatsrat nach Blois und bitte auch de Guise dorthin.

Er kommt und ist mir ausgeliefert.

Ich werde nicht unter seinen M�rdern sein.

Ihr m�sst bleiben! Ihr m�sst annehmen oder sterben. Ihr wisst zu viel.

Holt lieber Verst�rkung! Ich t�te Euch.

Seid kein Egoist! Alle wollen ihren Spa� haben.

Sire, ich durfte Euch heute das Leben retten.

Und jetzt wollt Ihr mich vernichten. So ist eben die Politik.

Also, Pardaillan? Gut, ich akzeptiere das Angebot.

Sch�n! Ihr seid vern�nftig geworden. Ich habe keine andere Wahl.

Lasst mich gehen oder ich t�te ihn! Zur�ck! Zur�ck!

Im Namen des K�nigs! Er t�tet ihn! Keinen Alarm, bis ich weg bin!

Sonst habt Ihr nur noch 43 Leibw�chter.

Seine Kapriolen kommen uns teuer zu stehen.

Bewaffnet Euch und durchsucht die Stadt! Pardaillan muss sterben!

D'Angouleme, ich habe eine Mordsdummheit gemacht.

Was ist los? Ich lehnte es ab, de Guise zu t�ten.

Will der K�nig den Herzog t�ten? Wir reiten los!

Was soll das bedeuten? Der K�nig will mich t�ten.

Sch�ne Bescherung! Jetzt hasst Euch auch der K�nig!

Ja, es scheint so. Wir fliehen! Man l�sst uns nicht aus der Stadt!

Ich hoffe, wir kommen mit Biancas Passierschein heraus.

Wohin wollt Ihr? Zu Bianca.

Auf ein Sch�ferst�ndchen, was? Ich muss den Herzog warnen.

Nur Bianca kann ihm das beibringen. Aber wozu?

Der Herzog kann Euch egal sein! Nein, ich verabscheue Mord!

Wollt Ihr nur deshalb zu Bianca? Ich will wissen, ob sie l�gt.

Was bedeutet das schon f�r Euch? Viel mehr, als Ihr glaubt.

Pardaillan, wir besch�tzen Euch nicht mehr vor Euren Torheiten!

Wir reiten nach Roussillon. Ihr gebt mich also frei?

Geht zum Teufel!

In f�nf Minuten bin ich zur�ck. Wer ist nun dumm: Du oder ich?

Komm! Wenn wir ihn bei Bianca �berraschen, zerrei�t sie ihn!

Besch�tzt Pardaillan vor dieser Frau! - (M�nner) Immer dieses Theater!

Man darf nie zu anh�nglich sein. Ich wusste, dass Ihr kommt.

Ihr habt die Artillerie dabei. Ein Befehl und Ihr seid tot.

Wo ist Bianca? Eure Freundin ist kaltgestellt.

Wenn ich de Guise einen Dienst erweise, kommt sie dann frei?

Ihr wollt dem Herzog nicht helfen! H�rt gut zu, was ich Euch sage!

De Guise soll in Blois get�tet werden.

Woher wisst Ihr das? Man schlug mir vor, ihn zu t�ten.

Warnt ihn! Danach rechnen wir ab. Sehr gern, aber sofort!

Schie�t nicht!

Werft die Waffen zur T�r! Macht, was er sagt!

Bravo! Gut gemacht!

Abf�hren!

Nein, der K�nig w�rde mich niemals ermorden lassen.

Ihr wolltet den K�nig t�ten. Ja, aber der K�nig ist feige.

Nicht jeder kann seinen Gegner kaltbl�tig beseitigen.

Navarra hat Euch daf�r bezahlt, uns aufeinanderzuhetzen.

Damit ich nicht nach Blois komme. Wer sich klug w�hnt, ist oft dumm.

Gut formuliert! Ich gehe trotzdem nach Blois.

Falls mir dort doch etwas zust��t, sterbe ich nicht allein.

Ich nehme eine Geisel mit.

Sie hat mich verraten, aus Liebe zu Euch!

Wenn ich sterbe, wird sie geh�ngt. �bernehmt Ihr das Risiko?

Das ist teuflisch! Pardaillan! Pardaillan!

Sie stirbt nur, wenn ich sterbe. Und da Ihr l�gt, wird sie leben.

Dieser Schl�ssel �ffnet Eure Fesseln.

Wartet, bis die Morgenglocke l�utet. Im W�ldchen stehen drei Pferde.

Niemand wird Euch aufhalten. Alle sind auf der Jagd.

Wer seid Ihr?

Ihr habt Euch wie ein Kavalier benommen.

Dass ich noch Herzogin bin, verdanke ich Euch.

Also morgen fr�h. Mit der Wache vor der T�r werdet Ihr selbst fertig.

�ffnet!

Seht, wer da ist!

Sobald de Guise vom Pferd gestiegen ist, geht er zum K�nig.

Wir warten im Vorzimmer und sto�en zu.

Das Losungswort ist: T�te, t�te! - (alle) T�te, t�te!

Glocke l�utet.

Oh! Folgt mir! Ich befehle es Euch!

Vorw�rts, Pardaillan! Rettet Bianca!

Er ist da! Kommt!

(K�nig) Wer ist da? Seid Ihr es, de Guise? Kommt, tretet n�her!

T�te, t�te!

Der Tyrann de Guise ist tot! Wir haben den K�nig ger�cht!

(Volk) Es lebe der K�nig! Der Tyrann ist tot!

Es lebe der K�nig! De Guise ist tot! Es lebe der K�nig!

Seht Ihr! Es ist schwer, den Lauf der Geschichte zu �ndern.

Ja. Seht! Da!

Maurevert! Er t�tet Bianca! Los!

Spannende Musik

Es ist so weit. Herzog de Guise wurde soeben ermordet.

Nein! Nein! Nein!

F�r den Herzog h�tte ich mein Leben gegeben.

Ihr habt den Verlust nicht ertragen und Euch erh�ngt.

Bitte, verschont mich! Sie werden sie t�ten!

Langsam! Nur nichts �berst�rzen!

Nicht so! Nein, nein!

Empfehlt Eure Seele Gott!

Kampfgeschrei

Eure Kutsche wartet. Flieht! Ich muss hier aufr�umen.

He, Ihr Feiglinge! Kommt her!

D'Angouleme! Yvon! Sie hat die Kutsche erreicht.

Lasst sie kommen! Duckt Euch!

Pardaillan, ergebt Euch!

Hinauf!

Hilfe! Hilfe! Ein sch�ner Fang! Los!

Alle Mann rauf!

Packt sie!

Vorw�rts, Ihr Memmen! Werdet Ihr nicht mit drei Leuten fertig?

Hast du noch nicht genug? Bitte sehr! Nimm die Pfoten weg!

Kommt her!

Schuss

Ihr habt immer ehrlich gek�mpft! Damit kommt man bei Euch nicht weit.

Ihr werdet sterben! Zieht die Pistolen!

(leise) Los, auf die andere Seite. Idioten! Warum schie�t Ihr nicht?

Halt! Halt!

Gute Fahrt!

Pardaillan und seine Freunde lachen schallend.

Pardaillan, jetzt k�mpfen wir beide. Nur wir zwei!

Mit Vergn�gen!

Ich k�nnte Euch t�ten. Aber es gab schon zu viele Tote.

Und Euer Tod n�tzt mir nichts.

Hoffen wir, dass Ihr sauber werdet! Ich verfluche Euch, Pardaillan!

Bravo, Pardaillan! Nun lebt wohl!

Nein! Wir reiten jetzt zusammen zu Navarra.

Ich will keinem Herren mehr dienen. Ich verstehe mich besser mit Frauen.

Wartet!

Ihr seid verr�ckt! Bianca ist ein b�ses Weib. Nehmt eine andere!

Bei Bianca langweile ich mich wenigstens nicht.

Rennt nicht in Euer Verderben! Der Hut von Maurevert!

Pardaillan, nicht zu dieser Frau! Gut, wir lassen das Los entscheiden.

Ich werfe sie hoch. Fliegt sie nach Italien: Bianca!

Fliegt sie zu den Pyren�en: Navarra. Meinetwegen!

Ihr mogelt! Nicht pusten! Eine neue!

Bitte! Gut.

Tut mir leid. Ihr habt es so gewollt.

Es ist schon wieder finster.

Jetzt wird abgerechnet! Ihr werdet bezahlen!

F�r all die Taschent�cher, die ich euretwegen nass geweint habe.

Gebt zu: Die letzte Partie habe ich gewonnen.

Seid Ihr dessen wirklich sicher?

Ah! Pardaillan, was machst du?

Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter

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