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Hallo?
Hier ist Pablo, entschuldige, aber wir haben hier einen sehr mysteri�sen Fall.
Gut, ich komme. - Sollen wir dich abholen?
Nein, ich nehme das Auto.
Du bist doch bestimmt total �berm�det?
Ich bin vor drei Stunden gelandet. Es macht mir nichts aus zu fahren.
Ich finde es trotzdem nicht gut, wenn du jetzt noch fahren w�rdest.
Dann lass ich das Auto eben da und wir nehmen deins.
Wirklich?
Ja! Nerv nicht! Und leg jetzt endlich auf. Bis gleich.
Es war nicht meine Idee, dich anzurufen.
Aber rein theoretisch bist du ja schon wieder im Dienst.
Was ist passiert?
Wir wissen es noch nicht genau. Wie war es in Berlin?
Super. Was haben wir?
Ein Mann wurde angefahren. Er liegt im Koma.
Wie geht es Eva?
Sie ist in Berlin. Erz�hl mir bitte, was wir haben.
Verarsch mich nicht. Du hast deine Tochter vier Jahre nicht gesehen.
Nein, zweieinhalb.
Du f�hrst nach Berlin und versaust es schon wieder.
Nein, ich habe es nicht versaut. Es lief gut.
Ja? Wieso bist du dann so grantig?
Okay, kannst du aufh�ren, mir auf den Sack zu gehen
und mir endlich mal sagen, was du wei�t?
Sein Name ist Angel Torres. Er hat ein Sch�del-Hirn-Trauma
und Frakturen im Nackenbereich.
Die �rzte haben ihn stabilisiert, aber keiner wei�, wann und ob er aufwachen wird.
Der Fahrer des Wagens sagt, Torres sei ganz pl�tzlich auf die Stra�e gelaufen.
Er konnte nicht mehr ausweichen.
Alkohol im Blut?
Nein, negativ. Das Einzige, was wir haben, sind seine Spuren im Wald.
Anscheinend ist er vor irgendwas weggelaufen.
Wovor? Wovor l�uft man nachts in einem Wald weg?
Er arbeitet hier am forensischen Institut.
Im Leichenschauhaus?
Ja, als Nachtw�chter.
�Institut f�r Rechtsmedizin und Forensik�
Angel Torres hat seinen Arbeitsplatz gegen 20:30 Uhr verlassen.
Er ist �ber den Sicherheitszaun gesprungen und durch den Wald gerannt.
Die von der Leitung sagen, dass die neuen W�chter sich manchmal erschrecken,
wenn der Alarm in den K�hlr�umen ausgel�st wird.
Aber der war nicht neu.
Nein, Angel Torres arbeitet hier seit drei Jahren.
Und Alarm wurde auch nicht ausgel�st.
Das Einzige, was wir haben, ist sein Anruf.
Er hat wenige Minuten vor dem Unfall angerufen.
Er klang nerv�s und hat einen Streifenwagen angefordert.
Sie haben versucht, ihn mit Carlos zu verbinden, der Dienst hatte.
Aber als der Anruf durchgestellt wurde, war er schon nicht mehr dran.
Sie haben ihn zur�ckgerufen, aber vergeblich.
Warum? - Das wissen wir nicht.
Ist sonst noch jemand im Geb�ude gewesen?
Das Leichenschauhaus schlie�t um 20 Uhr.
Angel Torres ist die einzige Person, die nachts hier ist.
Das hei�t, wir haben nicht die leiseste Ahnung, was passiert ist.
Eigentlich gibt es nur einen Grund, weshalb er so panisch geflohen ist,
aber der h�rt sich wie ein verdammter Scherz an.
Laut diesen Unterlagen hier wird eine Leiche vermisst.
Der verschwundene Leichnam ist weiblich. Mayka Villaverde.
Todesursache Herzinfarkt. Ihre Autopsie stand noch aus.
Wer hat den Totenschein ausgestellt?
Doktor Tapia. Kein anderer Gerichtsmediziner hatte Kontakt mit ihr.
Wir haben alle gefragt.
Der Stromkreis wurde unterbrochen. Alle Kameras waren au�er Betrieb, au�er einer.
Ich habe die Aufnahme schon vorgespult.
Irgendwas erregt seine Aufmerksamkeit. Es wurde kein Alarm ausgel�st,
also muss das wohl der Moment sein,
in dem die �berwachungskameras ausgegangen sind.
Dann verl�sst er seinen Posten f�r f�nf Minuten.
Als er zur�ckkommt, geschieht Folgendes:
Sie schalten die Kameras ab, aber eine lassen sie an? Wieso?
Entweder war das hier ein dummer St�mper, oder es spielt jemand mit uns.
Denkst du, er ist noch hier?
Keine Ahnung. Aber ich will, dass das gesamte Geb�ude umstellt wird.
Und auch dieses Waldst�ck.
Kannst du das �bernehmen? Danke, Norma.
Es muss etwas passiert sein, das ihn veranlasst hat, die Flucht zu ergreifen.
Und da diese Frau sicher nicht von den Toten auferstanden ist,
kann ihr Leichnam nur gestohlen worden sein.
Und hier ist nicht eingebrochen worden, nein?
Nein, nein, da sind wir uns sicher.
Aber wir kommen leider nicht in die Sicherheitszentrale rein.
Jemand hat den Code ge�ndert.
Die Spusi ist da.
Nein, das kann ich noch nicht sagen.
Sprich du mit ihnen. - Gut.
Was wissen wir von ihr?
Verheiratet mit �lex Ulloa. Er ist der Chef von Farmatech.
Einem pharmazeutischen Labor, das von Anfang an ihr geh�rte.
Au�erdem war sie Mehrheitsaktion�rin
in verschiedenen florierenden Technologieunternehmen.
Keine Kinder. F�r ein paar dieser Unternehmen
besitzen auch ihre beiden Schwestern einige Anteile.
Luna und Gloria Villaverde.
Tja, laut diesem Bericht war sie gerade
von einer Reise nach Los Angeles zur�ckgekehrt.
Eine wohlhabende und m�chtige Frau.
Mayka Villaverde Freire. Willst du �lex Ulloa Marcos
zu deinem rechtm��igen Ehemann nehmen, bis dass der Tod euch scheidet?
Nein.
�lex, ich will doch nicht heiraten.
Du willst nicht heiraten? Was soll das? - Nicht so.
Was soll das hei�en? Nicht so? Es sind alle hier. Freunde, Familie.
Das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein.
Mayka, ich bitte dich.
Ach, Schatz. Nat�rlich will ich.
Das war klar.
Nur sie konnte sich sowas leisten und daf�r noch Applaus ernten.
Du darfst die Braut jetzt k�ssen.
Ich gehe schon ran.
Ja? - Hallo, ich bin es.
Hallo Papa. - Kann ich mit �lex sprechen?
Nein, nein, nein. Rufe ihn lieber morgen an.
Er ist in seinem Zimmer und will nicht reden. Das verstehe ich auch.
Er ist am Boden zerst�rt.
Was hatte sie denn? Wie ist sie gestorben?
Er hat sie gefunden, als er heute aus dem Labor gekommen ist. Ein Herzinfarkt.
Oh Gott.
Mamas Kleid passte ihr perfekt.
Mayka war perfekt, Luna.
�lex...
�lex.
Viele K�sse von Papa. Er hat grad angerufen.
Wir gehen jetzt und lassen dich in Ruhe, ja?
Ich versuche zu schlafen.
Was machst du hier? - Hab es nicht mehr ausgehalten.
Warum hast du mich nicht angerufen? - Niemand hat mich gesehen.
Ist was passiert?
Ist wirklich alles in Ordnung?
Ja, ja. Es ist erledigt. F�r uns erledigt.
Dann gibt es jetzt kein Zur�ck mehr.
Nein, ich bin frei f�r dich. Wir sind frei.
Was willst du trinken?
Egal. Das Gleiche wie du.
Hast du geschlafen?
Nein. Ich hab nachgedacht.
Wor�ber?
Na, was glaubst du wohl?
Wieso gehst du denn nicht ran?
Alle rufen mich an, um mir ihr Beileid auszudr�cken. Das ist furchtbar.
Es ist zwei Uhr.
Ja? - Bin ich mit Se�or Ulloa verbunden?
Ja, richtig. - Ich bin von der Polizei, Entschuldigung.
Nein, nicht schlimm. Ich war noch wach. - Wann genau ist Ihre Frau verstorben?
Das wei� doch Ihr Kollege schon! - Gestern?
Gestern, ja.
Entschuldigung, Se�or Ulloa, dass ich Sie so sp�t noch
mit so einer unsch�nen Sache konfrontieren muss,
aber der Leichnam Ihrer Frau ist offenbar aus dem Leichenschauhaus verschwunden.
Wir wissen noch nichts Genaueres,
der Nachtw�chter des Instituts wurde bei einem Unfall schwer verletzt
und Ihre Frau ist verschwunden. - Was hei�t verschwunden?
Ich kann Ihnen nichts weiter sagen, als dass sie verschwunden ist.
Aber das ist doch unm... - W�rden Sie bitte so freundlich sein
und zu uns ins Institut f�r Rechtsmedizin und Forensik kommen?
Na gut. Na gut, ich werde vorbeikommen. - Vielen Dank. - Danke, bis gleich.
Was ist? Wer war das? - Die Polizei.
Hattest du nicht schon mit denen gesprochen?
Mayka ist verschwunden.
Ihre Leiche ist aus dem Leichenschauhaus verschwunden.
Was meinst du mit �verschwunden�?
Verschwunden eben! Mehr wei� ich doch auch nicht!
Aber sie ist doch tot, oder? - Ja, verdammt, sie ist tot.
Ganz sicher?
Ich wei�, was ich getan hab. Sie ist mausetot.
Wo ist sie denn dann? Ist sie geklaut worden?
Ich wei� es nicht. Keine Ahnung.
Ich wei� auch nur das, was die Polizei gesagt hat. Kann sein,
ich komme dahin und die entschuldigen sich, weil sie sich geirrt haben.
F�hrst du jetzt hin?
Nat�rlich. Klar.
Fahr lieber nicht.
M�glicherweise ist es gef�hrlich, und die wollen dir nur eine Falle stellen.
Nein, die haben keinen Grund, mich zu verd�chtigen.
Aber wenn ich nicht komme, dann haben sie einen.
Hey, komm her, mein Schatz.
Sei vorsichtig.
�Institut f�r Rechtsmedizin und Forensik�
Danke. Sie werden erwartet.
Es tut uns leid, dass wir Sie mit dieser schrecklichen Nachricht
konfrontieren mussten, und vielen Dank, dass Sie so sp�t noch hergekommen sind.
Was genau ist denn passiert?
Nun, ersten Erkenntnissen zufolge hat irgendjemand die Leiche Ihrer Frau entwendet.
Wie geht denn sowas? Ist dieses Geb�ude nicht gesichert?
Nicht? Aber hier liegen doch Menschen.
Das Geb�ude wird rund um die Uhr bewacht.
Aber diesem Nachtw�chter ist offenbar irgendetwas widerfahren.
Und das das finden wir seltsam. Er hat sich so sehr erschreckt,
dass er das Leichenschauhaus in Panik verlassen hat.
Erschreckt?
Ja. Anscheinend hat er in Verbindung mit dem Verschwinden Ihrer Frau etwas gesehen.
Was, wissen wir nicht.
Er ist weggerannt und wurde von einem Auto angefahren.
Inzwischen ist er im Krankenhaus. Er liegt im Koma.
Das ist ja v�llig absurd. Ist sowas schon mal passiert?
Es gab F�lle von Vandalismus und wohl auch von Organhandel.
Aber so was hier wohl noch nicht.
W�re es Vandalismus gewesen, h�tten wir jede Menge Spuren gefunden.
Und Organh�ndler w�ren doch bl�d,
wenn sie nur eine Leiche stehlen w�rden, nicht wahr?
Au�erdem, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, die bevorzugen j�ngere K�rper.
Es k�nnte noch sowas wie Teufelskult einer Sekte sein.
Aber Ihre Frau scheint nicht der Typ gewesen zu sein, der einer Sekte angeh�rte.
Oder? - Nein. Nat�rlich nicht.
Tja, bleibt eigentlich nur eins. Es geht hier um etwas Pers�nliches.
K�nnte jemand ein pers�nliches Interesse daran haben, Ihrer Frau zu schaden,
und sei es nach ihrem Tod?
Wissen Sie, ob sie mit jemandem Probleme hatte? Oder hat sie Feinde gehabt?
Mayka hatte keine Feinde, nein.
Sie war eine Frau, die mehrere Unternehmen zu leiten hatte.
F�llt Ihnen da wirklich niemand ein?
Nein, niemand, der so etwas Schreckliches tun w�rde.
Und Ihnen?
Wie jetzt?
Klingt vielleicht ein bisschen um die Ecke gedacht.
Aber kann es sein, dass jemand Ihnen schaden wollte,
indem er was Makabres macht und die Leiche Ihrer Frau verschwinden l�sst?
Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Wer sollte das tun?
Tja, wenn es nicht um Sie geht, vielleicht ja dann um ein anderes Familienmitglied.
Da m�ssen Sie Maykas Schwestern fragen. - Haben wir bereits.
Sie haben sie vor mir angerufen?
Wir konnten sie direkt zu Hause erreichen. Aber keine der beiden wusste irgendwas.
Nur die Anw�ltin.
Gloria. - Gloria.
Sie hat uns dieses Dokument �berlassen.
Kann sein, dass wir darin was finden. Vielleicht aber auch nicht.
Wir haben nat�rlich versucht, Sie vorher zu erreichen.
Aber Sie waren nicht zu Hause.
Schlie�lich haben wir Sie dann auf dem Handy erreicht.
Gloria hat uns die Nummer gegeben.
Ich habe mir Tabletten geholt. Ich hatte furchtbare Kopfschmerzen.
Geht es Ihnen jetzt besser?
Ja. Etwas, danke.
Dr. Tapia ist jetzt da.
Wir sind sofort zur�ck.
Gr�� dich. - Tut mir leid. Komm. Hier lang.
Hallo?
Warum gehst du denn nicht ran? - Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Die Polizei h�tte dir auch das Handy weggenommen haben k�nnen.
Sie haben es mir nicht weggenommen. Alles gut.
Ist sie wieder da?
Nein, noch nicht. H�r zu, du musst etwas f�r mich tun.
Ich? Ja, was denn?
Der Nachtw�chter ist hier weggerannt und wurde von einem Auto angefahren.
Angeblich hat er was gesehen.
Die Polizei sagt, sie wissen nicht, was. Aber ich glaub denen nicht.
Kennst du jemanden im �Sagrado Coraz�n�?
�lex, um was bittest du mich?
Der W�chter ist dort eingeliefert worden. Also kennst du jemanden?
Letztes Jahr hab ich da ein Praktikum gemacht.
Geh hin und finde heraus, was du kannst. Aber unauff�llig, ja?
Nein, mach du das. Du kennst doch sicher Leute aus dem Labor dort.
Ich kann jetzt hier nicht weg.
Werden sie dich verhaften?
Nein, nat�rlich nicht. Aber sie haben bestimmt noch Fragen an mich.
Ich melde mich wieder, wenn ich kann. Lieb dich. Ciao.
Ich liebe dich a...
Hier ist rauchen verboten.
Sie werden doch jetzt wohl ein Auge zudr�cken, oder?
Die Gerichtsmedizinerin m�chte Sie sprechen.
Sie haben gestern ausgesagt, dass Ihre Frau erst am Morgen
aus Los Angeles zur�ckgekehrt war, richtig?
Ja, sie war auf Gesch�ftsreise.
Hier steht, sie hatte Flugangst.
Inzwischen ging es. Sie hatte eine Therapie gemacht. Warum?
Der Stress auf einem Langstreckenflug kann Herzversagen verursachen.
Sie denken, Maykas Herzinfarkt wurde durch den Flug verursacht?
Die M�glichkeit besteht, ja.
Obwohl wir keinen Beleg daf�r haben,
dass sie an einem kardiovaskul�ren Risiko litt.
Aber vielleicht wurde das ja nur noch nicht festgestellt.
Ich wei� nicht. Sie sind die Expertin.
Mayka hat sich stets f�r unbesiegbar gehalten.
Und vielleicht musste sie nun daf�r zahlen. Nein?
Vielleicht.
Aber ohne Autopsie k�nnen wir das unm�glich kl�ren.
Litt Ihre Frau an Schizophrenie?
Nein. - Parkinson?
Bestimmt nicht. - Epilepsie?
Wohin soll das f�hren? Es gibt doch bestimmt eine Krankenakte.
Die �rzte waren nicht mit ihr zusammen. Sie schon.
Und dennoch verstehe ich nicht,
was das alles mit dem Verschwinden meiner Frau zu tun hat.
Ich versuche, etwas auszuschlie�en,
das m�glicherweise erkl�ren k�nnte, was passiert ist.
Was denn?
Katalepsie.
Wie bitte?
Also gut, Sylvia.
Du h�ltst es also f�r m�glich, dass dieser Leichnam gar kein Leichnam war.
Ich habe ihren Tod bescheinigt. Und ich wei�, dass ich gute Arbeit mache.
Aber die Umst�nde zwingen mich, das alles nochmal durchzugehen.
Das ist doch haneb�chen. Wenn sie aufgewacht w�re,
dann h�tte sie um Hilfe gerufen. Warum denn verschwinden?
Da hat er recht. Viel logischer ist, dass jemand hier war und sie mitgenommen hat.
Und aus medizinischer Sicht auch viel wahrscheinlicher.
Super. Dann zur�ck ins 21. Jahrhundert.
Wir gehen davon aus, dass sie an einem Infarkt gestorben ist.
So, wie es auch in deinem vorl�ufigen Bericht steht.
Die Frage ist jetzt, warum hat jemand den Leichnam gestohlen?
In der forensischen Medizin arbeiten wir nach dem Prinzip,
dass jeder Tod ein Mord ist, so lange, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Herzversagen kann man auch ausl�sen durch extreme Situationen
oder gewisse Substanzen.
Ja, beides h�tte den gleichen Effekt. Ich k�nnte mir da Einiges vorstellen.
Aber ohne eine Autopsie kann ich das nicht beweisen.
Und ohne Leiche keine Autopsie.
Was hattet ihr f�r ein Gef�hl, als ihr mit ihm geredet habt?
Mich hat �berrascht, wie er �ber seine verstorbene Frau redet.
Er spricht von ihr in der Vergangenheitsform. Wie selbstverst�ndlich.
Ruth ist schon vor vielen Jahren gestorben.
Und ich rede �ber sie, als w�re sie noch am Leben.
Und seine Frau ist gestern gestorben.
Ich werde sehen, was ich �ber ihn finden kann.
Tut mir leid, dass du um diese Uhrzeit herkommen musstest.
Noch dazu bei dem Wetter.
H�r zu. Pablo hat mir erz�hlt, du w�rst bei Eva gewesen?
Ich hoffe, es geht ihr gut. - Ja, bestens.
Zumindest wirkte es so.
Und dir? Wie geht es dir?
Anscheinend haben sie viel erz�hlt.
Ja, dass sie dich schon wieder suspendiert haben.
Und dass du nochmal eine Therapie gemacht hast.
Ja, ja. Stimmt. Ich hatte einen R�ckfall.
Aber jetzt trinke ich blo� noch Kaffee. Seit sieben Monaten nur Kaffee.
Da wirst du zum Gourmet, Sylvia.
Versuch es mal mit Tee. Der kann auch lecker sein. Dein Herz wird es dir danken.
Ach, mein Herz hat schon viel Schlimmeres ertragen m�ssen.
Es w�re gut f�r deine Gesundheit, wenn du das endlich hinter dir lassen w�rdest.
H�r auf, dir die Schuld zu geben. Es ist viel Zeit vergangen.
Es war eine Nacht wie heute...
Seitdem bin ich allein, Sylvia.
Nein.
Das bist du nicht.
Was ist denn?
Wo sind die denn alle hin?
Bitte gehen Sie wieder rein, Se�or Ulloa.
Es ist drei Uhr. - Ja. Ja, ich wei�. Ja.
Wissen Sie, wie es mir geht?
Bitte, wir arbeiten dran. Wir tun, was wir k�nnen.
Ich m�chte, dass Sie jetzt sofort Ihren Chef anrufen
und ihm mitteilen, dass ich nach Hause gehen m�chte. W�ren Sie so freundlich?
Gut, ich rufe ihn an. Aber Sie m�ssen etwas Geduld haben.
Ich guck mal, was los ist.
Bitte gehen Sie wieder rein.
Ich will, dass Sie mit Ihrem Chef sprechen!
Se�or Ulloa, w�ren Sie so freundlich, wieder ins B�ro zu gehen? Danke.
Mayka.
Danke.
Und du?
He, es ist neun Uhr morgens.
Nicht in Los Angeles. Und ich will auf die erfolgreiche Reise ansto�en.
Und auf meine R�ckkehr.
Genug angesto�en?
Nein.
Das Labor hat angerufen. Ich muss los. Es tut mir leid.
�lex. Du wei�t schon, dass ich drei Wochen weg war. Geh nicht, bitte.
Ich hab ein Meeting.
Du kannst tun und lassen, was du willst. Du bist der Chef.
Niemand kann dich entlassen.
Au�er ich.
Soll ich dir was sagen? Diese Art Witze gefallen mir nicht.
Ich nehme meinen Job ernst und arbeite jeden Tag sehr hart.
Und ich mag, was ich tue.
Ich wei�. Deshalb bist du auch der Chef.
Und nicht irgendein Dozent an der Universit�t.
Ich will mich nicht streiten.
Wir sehen uns sp�ter.
Hallo? Cristina? Bitte sag Bescheid, dass �lex nicht zum Meeting erscheinen wird.
Mayka.
Nein, nein, keine Sorge. Es geht ihm fantastisch.
Mayka, was soll das?
Und noch was. Er kommt nicht mehr ins Labor zur�ck.
Mach bitte die K�ndigung fertig. - Mayka. Mayka!
Mayka, was soll das? - Nat�rlich.
Was tust du? - Nat�rlich meine ich das ernst.
Ich leite das Unternehmen. Ich habe das Sagen, und ich habe mich entschieden.
Vielen Dank.
Wir k�nnen das nachher besprechen.
Aber jetzt haben wir den ganzen Vormittag erstmal f�r uns. Komm her.
�lex?
Schatz.
Da war niemand dran. Ich glaube es nicht.
Du bist wie ein kleiner Junge.
Wir gehen dann beide essen, wenn du da fertig bist, ja?
Dann wirst du schon schlafen. Wegen des Jetlags.
Nein, ich werde wach sein. Also, wann soll ich den Tisch bestellen?
Heute Nacht, heute Nacht geh�rst du mir.
Wieso sind Sie nicht im B�ro?
Was tun Sie hier?
Ich hab was geh�rt. Ein...
Tja, aus irgendeinem Grund sind alle Sicherungen gekommen. Halb so wild. Das ist...
Das ist die Box aus der Gerichtsmedizin mit ihren pers�nlichen Sachen.
Sie war in dem Schlie�fach.
Dieses Schloss wurde aufgebrochen.
Sie haben die Sachen Ihrer Frau durchsucht?
Nein, ich habe absolut nichts ber�hrt. Gar nichts.
Laut dieser Liste hier fehlt das Mobiltelefon. Und es war in der T�te hier.
Ich habe nichts genommen. Ich schw�re.
Und wer soll es dann gewesen sein? Einer von den Toten vielleicht.
Ist Ihnen langweilig? Wollen Sie uns an der Nase herumf�hren?
Bitte leeren Sie Ihre Taschen aus.
Aber warum, warum sollte ich das Handy meiner Frau stehlen?
Fangen Sie an, Se�or Ulloa.
Unglaublich. Nicht zu fassen.
Mein Telefon.
Danke sehr.
Ist das alles?
Heben Sie die Arme hoch, los!
Bitte?
Tun Sie, was ich Ihnen sage!
Wieso? - Ich werde Sie durchsuchen!
Nein. Nein, nein, nein. - Umdrehen, bitte.
Nein. Dazu haben Sie kein Recht.
Drehen Sie sich um, verdammt!
Sind Sie irre? Was soll denn das? Was wird das hier?
Ich sagte, drehen Sie sich um und machen Sie die Beine breit!
Drehen Sie sich jetzt um, Sie Arschloch!
Jaime!
Was ist das?
Das lag auf dem Boden. Ich wollte es in den M�ll werfen.
In den Hausm�ll?
Wie fies! Ach, es ist von dem Labor, in dem Sie arbeiten.
Unsere Produkte werden an Institutionen wie diese geliefert.
Sie k�nnen hier �berall sowas finden. - Was ist dieses TC-16?
Das ist ein Gift. - Wof�r?
Ich wei� nicht. Wir arbeiten mit hunderten von Giften.
Ja, aber wof�r ist dieses? - Das kann v�llig verschieden sein.
Zum Beispiel? - Das ist nicht mein Gebiet, ehrlich.
Das ist seins.
Gehen Sie ran.
Meine Schwester.
Ja? - �lex, ich war im Krankenhaus.
Der W�chter hei�t �ngel Torres und ist...
Es geht mir gut. Ja. Mayka ist weg, aber die Polizei wird sie sicher bald finden.
Du kannst nicht sprechen. Irgendwas ist los. Ich kann es an deiner Stimme h�ren.
Danke, �rica. Ich ruf dich dann zur�ck.
Sind wir jetzt fertig?
Wir gehen Ihre Aussage nochmal durch, und dann k�nnen Sie gehen.
Kann ich vorher nochmal zur Toilette?
Ich warte hier.
�lex.
Mach schnell. Was hast du rausgefunden?
Der Mann ist noch nicht bei Bewusstsein, und sie wissen nur,
was sie dir gesagt haben. Ich kenne hier eine Schwester in der Notaufnahme.
Sie hat mir abgenommen, dass ich die Nacht bei einem Angeh�rigen verbringe.
In 20 Minuten hat sie Pause, und wir treffen uns hier um die Ecke in einer Bar.
Irgendjemand wei� etwas.
Wieso denn? Wer? Die Polizei?
Wegen der Polizei mach ich mir keine Sorgen.
Aber das Schlie�fach mit Maykas Sachen ist aufgebrochen worden.
Und jetzt fehlt ihr Handy.
Oh Mann.
Au�erdem ist die Flasche TH-16 aufgetaucht, die ich heute fr�h versteckt habe.
Die Polizei hat sie.
Das ist eine Falle, �lex. Du h�ttest da nicht hingehen sollen.
Ich komm schon klar mit der Polizei.
Mich irritiert, dass jemand im Bilde ist. Nur wir zwei wussten davon.
Hast du geplaudert? - Was?
Ich muss es wissen, Carla.
Was denkst du denn? Ich bin doch nicht verr�ckt!
Aber irgendwas ist schiefgelaufen. Ich hab keinen Fehler gemacht.
Deine Frau und du, ihr habt euch jeden Tag gesehen,
seit du die Entscheidung getroffen hast.
Nein. Wir zwei haben das entschieden.
Und ich habe es minuzi�s geplant, damit nichts schief geht.
Vielleicht sprichst du im Schlaf. Was wei� ich? Was machst du jetzt?
Ich versuch, hier wegzukommen. Aber denk nach, Carla.
Wir m�ssen verstehen, was mit Mayka passiert ist. Und warum.
Na gut. �lex? Ich liebe dich.
Ich dich auch. Ich dich auch.
Dr. Tapia hatte mich vorgewarnt.
Tut mir leid, dass ich nicht mehr dran gedacht habe. An Ruth.
Wieso gehst du nicht nach Hause und ich �bernehme hier f�r dich?
Ich hab mich wieder unter Kontrolle. Es wird nicht wieder vorkommen.
Das hast du das letzte Mal auch gesagt.
Die Einladung zum allj�hrlichen Abendessen des Unternehmerverbandes.
�Wenn ich die Augen schlie�e, bist du noch bei mir.�
Du bist sp�t dran, �lex.
Jetzt sag mir blo� nicht, du hast unser Essen vergessen?
Wir hatten leider einen Zwischenfall im Labor.
Das stimmt nicht! Cristina meint, du warst seit 16 Uhr au�er Haus!
Ich hab ein paar Proben abgeholt und war nachmittags nicht im B�ro.
Cristina wei� eben auch nicht alles. - Ich hab auf deinem Handy angerufen.
Das war in meiner Tasche. Und die war leider im Auto.
Ich hab deine Anrufe nicht gesehen. Es tut mir leid.
Warte mal. - Ja?
Du hast da was. - Was denn?
Eine...
...Sommersprosse. Ist mir noch nie aufgefallen.
Den Anzug, den ich dir geschenkt hab, zieh ihn an, du wirst fantastisch aussehen.
Den blauen finde ich sch�ner.
Und jetzt werde ich duschen, und in f�nf Minuten k�nnen wir los.
Wei�t du, ich kann es nur schwer akzeptieren...
...dass ich nicht mehr so jung bin.
Wir alle werden irgendwann �lter.
Ja. Aber du bist es, der immer sp�ter nach Hause kommt.
Was ist mit dir? - Nichts. Das Lied stimmt mich traurig.
Es hat mich an uns denken lassen.
Und das macht dich traurig?
Der Gedanke, dich zu verlieren, der stimmt mich traurig.
Davon handelt das Lied. - Sag mir, dass es nur ein Lied ist.
Es ist nur ein Lied.
Sag mir, dass ich dich nicht verliere.
Du wirst mich nicht verlieren. Niemals. Niemals.
�Wenn ich die Augen schlie�e, bist du noch bei mir.�
Se�or Ulloa?
Was ist los? - Ich f�hl mich nicht gut.
Kommen Sie bitte da raus. Es gibt Neuigkeiten.
Was zum Teufel machen Sie da?
Schei�e.
Haben Sie etwa geraucht?
Ich komm gleich, ja?
Sie wissen, dass hier Rauchen verboten ist. Jetzt kommen Sie endlich raus, Mann!
Ja, gleich!
Was gibt es denn?
Wir haben da was gefunden.
Habt ihr den Code knacken k�nnen? - Beleidige mich nicht.
Jaime ist schon drin und Pablo ist auf der Terrasse.
Gut. Hier lang, Se�or Ulloa.
Was wollen Sie mir denn hier zeigen?
Genaueres erkl�rt Ihnen der Inspektor.
Und wo sind wir hier?
Von hier aus wird das gesamte Geb�ude gesteuert. Auch die �berwachungskameras.
Doch es gibt eine Schwachstelle.
Hier, das L�ftungssystem, das auch raus zur Terrasse f�hrt.
Tja, es wurde auf beiden Seiten aufgebrochen.
Irgendjemand ist hier eingedrungen und hat die �berwachungskameras abgeschaltet.
Und er konnte bis in den K�hlraum gelangen,
um den Leichnam Ihrer Frau zu entwenden.
Pablo, h�rst du mich? - Norma, was ist?
Ich stehe hier vor dieser Nottreppe, die auf die Terrasse f�hrt
und hab was Interessantes entdeckt.
20. M�rz 2012. Sagt Ihnen das Datum was?
Nein. Wieso?
Hier. Das Datum auf dem Kalender wurde ge�ndert.
Und es wird der gewesen sein, der die Leiche Ihrer Frau gestohlen hat.
Rein und raus kommt man nur durch diese Sicherheitst�r.
Und daf�r braucht man nat�rlich einen Code.
Die Eingabetastatur wurde manipuliert.
Der Code wurde ge�ndert, und zwar heute Nacht. Und wie lautet der neue?
2-0-0-3-2-0-1-2.
Zugang gew�hrt.
�Ich erwarte dich im Restaurant. Kuss.�
Schei�e, Mayka.
Was tust du hier?
Wei�t du, ich freue mich auch, dich zu sehen. Cristina war so nett,
mich reinzulassen. Und wehe, du bist ihr deswegen b�se.
Wolltest du nicht morgen kommen?
Ich konnte alle Termine an einem Tag abhaken.
Ich muss mir kurz was aufschreiben, eh ich es vergesse.
Ich hab dich gesehen.
Du hast einen neuen Code eingegeben.
Spionierst du mir nach?
Was ist das f�r ein Datum, Schatz?
Es muss kein Datum sein.
�lex, du hast immer solche Daten genommen.
Auch wenn es schlechte Tage waren.
Es sind Erinnerungsst�tzen.
Aber manche Dinge sollte man vergessen.
Ich m�chte nichts vergessen.
Erz�hlst du mir, was an diesem Tag war?
Wir haben gestritten. Du wei�t, dass ich mich nicht gern mit dir streite.
Ich mag es auch nicht, dass du dich mir widersetzt.
Gehen wir was essen?
Du bist bereits vergeben.
Du h�ttest mir eher Bescheid sagen m�ssen.
Wieso k�nnen wir denn nicht zu dritt was essen?
Ich kann auf der Fahrt meine Verabredung absagen. Nehmen wir dein Auto?
Nein.
Vertrau mir.
Was wird das?
Ein wundersch�ner Tag, oder?
Ab heute will ich, dass wir die Tage,
an denen das Wetter gut ist, auf diese Weise genie�en.
Mayka.
Es ist die, die du wolltest.
Schwarz und Silber. Sie ist wundersch�n.
Ja.
Cristina hat die Helme.
Ich will, dass wir sie zusammen einweihen. Und zwar jetzt.
Die Person, die den Leichnam Ihrer Frau entwendet hat,
ist mit diesem Lastenaufzug in das Leichenschauhaus gefahren.
Und nur so konnte er auch den K�rper wegschaffen. Das R�tsel ist also gel�st.
Und jetzt m�ssen wir nur noch herausbekommen, wer es war.
Haben Sie eine Spur?
Ich wurde gerade informiert, dass in der N�he einer Nottreppe,
die auf die Terrasse f�hrt, Fu�abdr�cke gefunden wurden.
Ihre Schuhgr��e?
Wie bitte? - Ich w�sste gern Ihre Schuhgr��e.
42.
Hier spricht Mateos. Was ist denn jetzt schon wieder los?
Mateo, h�rst du mich? Es gibt im Geb�ude ein Feuer, aber wir wissen nicht, wo.
Die Sprinkler und der Alarm sind losgegangen.
Sch�ne Schei�e.
Los, alle in die Lobby.
Das hat mir noch gefehlt. Mann! Schnell!
Da lang!
Carla, ich kann jetzt nicht! - Bist du immer noch da?
Ja, aber ruf nicht mehr an. Ist zu gef�hrlich.
Wieso?
Wo bist du? Was ist das f�r ein Krach?
Ich sitze im Auto. Eine rauchen. Der Nachtw�chter ist noch nicht bei Bewusstsein.
Was ist bei dir los?
Ich hab den Code zur Sicherheitszentrale gesehen. Es ist unser Tag, an dem wir uns...
Was f�r ein Code, �lex? Wovon redest du? Wer soll unseren Kennenlern-Tag...
�lex, bist du noch da?
Verdammt, rede mit mir! �lex!
Ich kann sie f�hlen.
Mayka ist am Leben.
Du hast gesagt, das w�r unm�glich.
Ja, aber du hattest recht. Ich hab irgendeinen Fehler gemacht.
Sie hat es gewusst, und jetzt spielt sie mit mir.
Du hast gesagt, der Plan w�re perfekt.
Das war er auch. Keine Ahnung, wie sie es angestellt hat.
Verdammt, sie kann nicht mehr am Leben sein!
�Wenn ich die Augen schlie�e, bist du noch bei mir�. Sie hat deine SMS gelesen.
Woher wei�t du das?
Wenn Mayka wei�, was wir getan haben, bist du in Gefahr.
Sie lockt die Polizei auf meine F�hrte. Sie f�hrt mich vor.
Du warst doch zu Hause, als sie verschwunden ist.
Ja, aber ich war allein, verstehst du? Meine Schwester war erst um neun da!
Aber woher sollte Mayka das denn wissen?
Vielleicht hilft ihr jemand. - Wer denn?
Keine Ahnung. Aber offiziell ist sie tot. Sie hat Narrenfreiheit.
Sie kann machen, was sie will. Kapierst du das?
Schei� auf das Geld. Schei� auf alles, verschwinde da, wir hauen ab.
�lex, h�rst du mich? �lex?
Ich lege jetzt auf. Ich ruf dich zur�ck, sobald ich kann. Ich liebe dich. Okay?
Lassen Sie mich mal raten...
Ihre Schwester.
Sie macht sich Sorgen. Ich sollte nach Hause fahren.
Das Telefon. Wenn ich bitten darf!
�ber das Telefon von Ulloa haben wir �berhaupt nichts rausfinden k�nnen.
Er hat alle eingehenden und ausgehenden Anrufe gel�scht.
Ich hab mit der Telefongesellschaft geredet. Aber er hat ein Telefon angerufen,
das nicht registriert ist. Wir k�nnen also nicht feststellen, wer es war.
Hat Norma was Brauchbares?
Sie ist grad wiedergekommen.
Im Wald geht grad gar nichts.
Aber ein Team mit Sp�rhunden durchsucht schon mal die Umgebung.
Sobald das Gewitter vorbei ist, versuchen sie es nochmal.
Das mit der Sprinkleranlage hat jemand provoziert.
M�glicherweise mit dieser Kippe hier.
Die haben wir n�mlich auf der Toilette in der N�he der Sensoren gefunden.
Die muss von ihm sein.
Als ich rein bin, um ihn zu holen, hab ich Zigarettenrauch gerochen.
Das Wasser hat das Geb�ude in einen See verwandelt.
Die Leute von der Spusi sind am Verzweifeln. Es ist nichts mehr zu finden.
Dieser Mistkerl!
Das ist noch nicht alles.
Wir wissen jetzt, was dieses TH-16 ist.
Es ist ein Endotoxin,
das f�r die Medikamentenherstellung eher selten benutzt wird.
Ein Extrakt aus Fluiden bestimmter Reptilien.
Wenn es sich im Blut aufl�st, ruft es circa acht Stunden nach der Einnahme
einen Herzstillstand hervor, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Ich will einen Gefangenentransporter. Er kommt aufs Kommissariat.
Gut, ich k�mmere mich darum.
Ich will, dass er in ein Zimmer eingeschlossen und permanent �berwacht wird.
Alles klar.
Ich werde eine rauchen. Bin gleich wieder da.
Und der da soll seine Zigaretten abgeben.
Gut.
Hast du abgeschlossen?
Ja. Und sonst gibt es nur noch diese T�r da. Aber da geh ich nicht rein.
Und er kommt da auch nicht raus.
Heute Nacht geh�rst du mir.
Pass gut auf, ja? Wir wissen nicht, was der Kerl vorhat.
Schon klar. Ich werd hier nicht weggehen.
Gut. Und wenn du irgendwas brauchst, dann meldest du dich, ja? Tut mir leid.
Ist eine anstrengende Nacht f�r uns alle.
Kein Problem.
Mayka?
Mayka?
Mayka? - Bist du das?
Was? Wer ist da?
Mit wem spreche ich?
Mit Patricia vom Restaurant �Arabesco�. Und nein, tut mir leid, Mayka ist nicht da.
Sie hat ihr Handy hier vergessen. Und ich hab zu tun, wissen Sie?
Nein. Warten Sie. Legen Sie nicht auf.
Ich muss arbeiten, verstehen Sie? Wenn Sie also auch nicht wissen,
wie Sie ihr sagen k�nnen, dass sie uns anrufen soll...
Es ist wirklich wichtig, dass Sie mir sagen,
wie Sie an dieses Telefon gekommen sind.
Mayka war meine Frau. Sie ist gestern Nachmittag gestorben.
Und als ich sie das letzte Mal sah, hatte sie ihr Telefon noch.
Was sagen Sie?
Meine Frau ist tot, und Sie haben ihr Telefon. Verstehen Sie?
Nein, das Handy wurde heute Abend hier liegengelassen.
Wer hat es liegen lassen? Beschreiben Sie die Person.
Aber das kann ich nicht. Es wurde auf der Toilette gefunden.
Woher wissen Sie dann, dass es das Handy meiner Frau ist?
Weil st�ndig Leute anrufen und sie sprechen wollen.
Welche Nummern werden in der Anrufliste angezeigt?
Die Liste ist leer. H�ren Sie...
Das mit Ihrer Frau tut mir leid. Aber diese ganze Sache... Ich wei� wirklich nicht,
wie ich Ihnen helfen soll. Es ist schon so sp�t, und ich bin so fertig.
Schon gut. Einen Moment noch, Patricia.
Meine Frau und ich waren sehr h�ufig in Ihrem Restaurant.
Und wenn ich sie Ihnen beschreibe, dann k�nnten Sie mir vielleicht sagen,
ob sie es war oder eine Verwandte, die heute das Handy vergessen hat.
Eben haben Sie gesagt, Ihre Frau sei tot.
Ja, richtig. Ja, das stimmt. Aber ich...
L�gen Sie mich nicht an. Ich will nichts damit zu tun haben.
Ich l�ge Sie nicht an. Es ist... es ist m�glich, dass sie noch lebt.
Es ist kompliziert. Es... Steht denn oben auf dem Display �Rufumleitung�?
Ja, es steht da. H�ren Sie. Hallo?
Was f�r ein bl�der Arsch!
Arabesco.
Gew�hlt?
Und sagst du mir auch, was wir feiern?
Ja, die Unternehmens�bernahme ist unter Dach und Fach.
In ein paar Wochen fliege ich nach Los Angeles.
Du hast es geschafft. - Ja!
Wieso kommst du nicht mit? Wir g�nnen uns eine Auszeit auf Santa Catalina, ja?
Ich reservier uns ein Zimmer im Hotel �Avalon�.
Wir sind kurz davor, ein neues Patent zu testen.
Bitte entschuldige mich.
Kann ich Ihnen einen Aperitif bringen, w�hrend Sie warten?
Nein, danke sehr.
Dann komme ich sp�ter wieder, um die Bestellung aufzunehmen.
Wer ist das?
Ach, niemand.
Hast du �ber mich gesprochen?
Tja, es wird dir nicht gefallen.
Er ist mein neuer Anwalt.
Was ist mit Gloria?
Sie ist meine Schwester, und sie ist auch deine Anw�ltin.
Und ich m�chte in K�rze unseren Ehevertrag umschreiben lassen.
Ich will, dass wir G�tertrennung haben.
Nein, bitte, das ist nicht dein Ernst.
Alles, was dich betrifft, ist mein Ernst. Ja, obwohl du zum Kaputtlachen bist.
Du willst die ganze Welt in die Knie zwingen, he?
Die ganze Welt nicht. Doch dich schon.
Wie du schon wieder guckst. Entschuldige, aber den hast du mir empfohlen.
Das ist nicht lustig, ja?
Wenn er nicht dein Anwalt ist, wer dann?
Mein Psychoanalytiker.
Du gehst zu einem Psychoanalytiker?
Es gibt viele Dinge, die du nicht �ber mich wei�t.
Kannst du wirklich nicht mitkommen, �lex? �berlege es dir doch nochmal.
Ja?
Carla, ich bin es.
Von wo aus rufst du an?
Die Polizei hat mein Telefon. Sie haben mich in einen Raum gesperrt,
wo es noch eins gab. Aber das war kein Zufall.
Was war das?
Ich bin grad zu Hause angekommen. Ich warte hier auf dich.
Und dann hauen wir zusammen ab. Was war kein Zufall?
In der Anrufliste des Handys, das ich gefunden hab, gab es nur eine Nummer,
die von Mayka. Aber ihr Telefon ist noch immer verschwunden.
Wem geh�rt das, wovon du anrufst?
Das Handy geh�rt wohl einem Javier Alonso. Ich kenn ihn nicht,
aber Mayka hat vor ein paar Wochen einen Typen im �Arabesco� getroffen.
Da hab' ich grad angerufen.
Ich versteh �berhaupt nichts, �lex.
Wenn ich in diesem Handy den Eintrag �Mayka� w�hle,
lande ich auf einem Handy, das im �Arabesco� vergessen wurde.
Noch ein Telefon, das vergessen wurde?
Ach, egal. Ist nicht so wichtig. Mayka meinte, er sei ihr Psychoanalytiker.
Aber das war gelogen. Und jetzt soll ich den Kontext zwischen ihr,
dem im Restaurant vergessenen Handy und diesem Typen herstellen.
Von dem ich denke, dass es Alonso ist. Aber welche Rolle spielt der?
Du musst mir helfen. Du hast seinen Namen,
und die Telefonnummer wird dir ja im Display angezeigt.
Wenn wir wissen, wer Alonso ist, wissen wir, welches Spiel Mayka spielt.
�lex? Woher hast du dieses Telefon?
Ich stehe neben der Leiche von Javier Alonso. Das Handy war im Leichensack.
Finde heraus, wer Javier Alonso war.
Und ich verspreche dir, wir kommen aus der Sache raus.
Ich versuche es.
Wo ist Eva?
Sie wollen sie noch beobachten.
Ich w�rde an deiner Stelle bei ihr bleiben.
Ich werde reingehen.
Sie ist wundersch�n. Nimm sie, Mam�.
Oh, mein T�chterchen. Hallo Eva.
Ja, und jetzt t�chtig pusten! Super!
Pass auf, Papi. Ich kann schon fahren.
Das wei� ich doch, mein Schatz. Vorsichtig!
Nein!
Ist ja gut, Jaime, beruhige dich. Ist ja gut.
Ich spreche mit Pe�a und sag euch Bescheid, ja?
Verstanden.
Die Unterlagen, die uns Gloria Villaverde �berlassen hat. Auf der letzten Seite.
Sie war nicht nur ihre Anw�ltin, sie hat auch ihre Buchhaltung gemacht.
Wir haben versucht, die Angaben auf dieser Rechnung zu �berpr�fen.
Aber bis jetzt haben wir den Kerl noch nicht gefunden.
Er geht weder ans Handy noch an sein Festnetztelefon.
Aber er hat sein B�ro zu Hause. Ich fahr jetzt mit ein paar Leuten hin.
Bin ich jetzt festgenommen?
Ich kann Sie so lange hier behalten, bis der Leichnam Ihrer Frau wieder auftaucht.
Ich verlange eine Erkl�rung.
Ich glaub, Sie haben Ihre Frau mit dem TH-16 get�tet.
Dann haben Sie die Leiche weggebracht,
damit keine Autopsie durchgef�hrt werden kann.
Und worauf st�tzen Sie Ihre Mutma�ungen?
Tja, auf Ihr Verhalten und das Fl�schchen in Ihrer Hosentasche.
Das geh�rt mir nicht. - Es wird in Ihrem Labor hergestellt.
Es kann einen Herzstillstand hervorrufen. Sie sind Chemiker.
Ihre Frau ist an Herzversagen gestorben. Halten Sie mich nicht f�r bl�d!
Halten Sie mich f�r so dumm? Ich habe sie nicht vergiftet.
Und wenn ich es getan h�tte, w�r ich nicht so bl�d
und w�rde mit dem Gift in der Tasche hierher kommen.
Au�erdem ergibt es keinen Sinn, jemanden mit TH-16 zu vergiften
und dann die Leiche zu entwenden.
Denn bei einer Routineautopsie w�rde man es niemals finden.
Erst war es nicht Ihr Gebiet, und jetzt wissen Sie alles �ber das Gift.
Ja, ich war nerv�s.
Wenn Sie glauben, dass ich jetzt hier ein Gest�ndnis ablege, vergessen Sie es.
Sie haben nichts, was f�r eine Anklage reichen k�nnte.
Ich muss nur noch beweisen, dass was schiefgelaufen ist
und dass Sie deswegen die Leiche geklaut haben.
Nein, was Sie tun m�ssen, ist, Mayka zu finden.
Und ich kann Ihnen da leider nicht helfen, weil ich keine Ahnung hab, wo sie ist.
Wie haben Sie Ihre Frau kennengelernt?
Was bitte soll das? - Reine Neugier.
Zu viele Unterschiede. - Finden Sie, ja?
Ja, das Alter, der Status, fast alles.
Na los doch.
In Avalon. Auf Santa Catalina in der N�he von Los Angeles.
Ich war nach meinem ersten Jahr an der Uni f�r einige Tage dort.
Als Sie Chemiedozent waren.
Ja. Ich mochte es nicht und musste meine Gedanken ordnen.
Und eines Morgens, als ich auf einen Berg rauf fuhr,
mitten im Nichts, platzte mir ein Reifen.
Und dann kam Mayka vorbei, nach ungef�hr drei Stunden.
Sie gab mir etwas zu trinken, lie� mich telefonieren
und mein Reifen wurde gewechselt.
Einsam auf einer felsigen Insel.
Wir waren im selben Hotel abgestiegen.
Sie hatte gerade ihre Eltern verloren und f�hlte sich genauso verloren wie ich.
Eine verlorene Million�rin. Sie hatte gerade ein Verm�gen geerbt.
Wir verliebten uns. - Ach, wie s��. Wie im Kino.
So war es halt.
Ich hatte Gl�ck.
Hat man denn Gl�ck oder sucht man es? Was glauben Sie?
Was zur H�lle wollen Sie von mir?
Kehren wir nochmal zu dem Moment zur�ck,
an dem Sie die Leiche Ihrer Frau gefunden haben.
Ihren Kollegen, die bei mir zu Hause waren, habe ich alles gesagt.
Dann erz�hlen Sie es mir nochmal.
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, lag Mayka auf dem Sofa und war tot.
Zuerst dachte ich, dass sie schl�ft, aber es kam mir komisch vor,
dass sie die Schuhe noch anhatte.
Ich f�hlte ihren Puls, rief einen Krankenwagen,
und ich sch�tze, die haben die Polizei gerufen.
Und am Morgen, als Sie gingen?
...war sie noch am Leben.
Sie war drei Wochen verreist. Sie kommt an und Sie gehen?
Was soll die Frage? Ich hab sie geliebt.
Ach ja?
So ist es. Bis zum letzten Moment.
Nun, wenn das so ist, warum hat dann Ihre Liebe mit dem Tod aufgeh�rt?
Mich �berrascht Ihre Gelassenheit ange- sichts des unerwarteten Todes Ihrer Frau.
H�ren Sie, ich bin Wissenschaftler. Wir sind Menschen, keine perfekten Maschinen.
Au�erdem hat die Gerichtsmedizinerin gemeint, dass ein Mensch mit Flugangst...
Das passt Ihnen nat�rlich gut in den Kram. Und Sie wussten es vorher.
Ich hatte mal fast einen Infarkt. Vor zwei Jahren. Ich war vollkommen gesund.
Solche Dinge geschehen ohne Ank�ndigung.
Was haben Sie gemacht, nachdem die Leiche Ihrer Frau abgeholt worden war?
Telefoniert. Geweint.
Gloria, Luna und meine Schwester sind gekommen,
und wir haben uns an Mayka erinnert. - Und dann?
Wir wissen, dass Luna und Gloria Villaverde zur�ck nach Hause gefahren sind.
Und Ihre Schwester auch. Was haben Sie gemacht?
Nichts.
Wir haben eine Streife geschickt, aber Sie waren nicht zu Hause.
Ich war Schmerzmittel kaufen, das wissen Sie doch.
Ach ja, Schmerzmittel. - Ja. Ich hatte Kopfschmerzen.
Und ohne nochmal nach Hause zu gehen, sind Sie hergekommen,
als Sie unseren Anruf erhielten.
Ja, so war es.
Dann m�ssen Sie Ihre Schmerzmittel ja noch dabei haben. Zeigen Sie mal her.
Das ist doch absurd. - Beweisen Sie es mir.
Endlich sind Sie mal ehrlich.
Und als Belohnung kriegen Sie einen Beweis meiner Theorie.
Einen Beweis, den ich laut Ihnen nicht habe.
Ihre Frau hat vor drei Monaten einen Detektiv auf Sie angesetzt.
Sie wurden beobachtet, Se�or Ulloa.
Wir haben die Rechnung,
und wir haben auch Ihren Ehevertrag.
Ich glaube, Ihre Frau hat geahnt, dass Sie sie betr�gen.
Dennoch wollte sie sich h�chstwahrscheinlich absichern,
dass Sie eine der wichtigsten Klauseln des Ehevertrags gebrochen hatten.
Denn nur dann h�tten Sie bei einer Scheidung,
die von Ihrer Frau ausgegangen w�re, keine Rechte gehabt.
Die Frage ist also, hat dieser Detektiv Sie erwischt oder nicht?
Ich denke, dass Sie ganz genau wissen, wie die Antwort lautet.
Und weil Sie leer ausgegangen w�ren, haben Sie sie get�tet.
Wir werden es sowieso bald wissen.
Denn eine Streife ist schon auf dem Weg zum Haus von Javier Alonso.
Javier Alonso?
Der Detektiv Ihrer Frau, ja.
Wollen Sie noch etwas Ehrliches hinzuf�gen?
Wer liegt hier?
Diego Aguillar.
Was soll das?
Was ist, Pablo?
Wir sind jetzt im B�ro von Alonso. Und hier ist weder er
noch irgendeine Spur von den Akten oder F�llen, an denen er dran gewesen ist.
Und es fehlt die Festplatte seines Computers.
Was ist mit der Anrufliste? Nachrichten?
Hier ist nichts, Jaime.
Fahr ins Haus von Ulloa. Ich k�mmere mich um den Durchsuchungsbefehl, keine Sorge.
Mache ich.
Was ist mit dem Gefangenentransporter?
Ich mach schon.
Hier ist Norma. Kannst du mich h�ren?
Ja, ich h�re dich. Was ist?
Die Zentrale meint, du bist unterwegs! Warum dauert das so lange?
Die haben hier gerade eine Stra�e gesperrt.
Der Sturm hat zwei Strommasten umgehauen.
Sie wissen noch nicht, wie lange die R�umung dauert.
Na, gibt es was Neues?
Er ist immer noch nicht aufgewacht. Und ich schlaf auch gleich ein.
Wollen Sie auch einen Kaffee?
�lex, bist du das? - Javier Alonso ist ein Detektiv.
Ich wei�.
Hast du ihn gefunden?
Nicht wirklich. Irgendjemand hat einen Umschlag unter der T�r durchgeschoben,
w�hrend ich im Krankenhaus war.
Und da drin war ein USB-Stick.
Kam der Umschlag von Alonso?
Er war ohne Absender. Aber auf dem Stick war ein Ordner mit deinem Namen, �lex.
Ich werde dir die Fotos schicken.
�lex.
�lex!
Ja. Ja.
Das ist noch nicht alles. Du bist auch abgeh�rt worden. H�r dir das an.
Ich hab jetzt einen Plan. Mayka fliegt demn�chst nach Los Angeles.
Wenn sie zur�ckkommt, mache ich es. Sie hat Flugangst.
Und das wird dann auch den Infarkt erkl�ren.
Mayka hat alles gewusst. Sie hat dir das geschickt.
Und jetzt will sie dich. Du musst da weg, sofort!
Ich bin schon dabei.
Wir sind bald zusammen. Ich verspreche es.
Das behauptest du schon die ganze Nacht. Und wo steckst du?
Das Wichtigste ist jetzt, dass du dich in Sicherheit bringst, alles klar?
Und du?
Nur keine Sorge. Das wird schon.
Du hast sie nicht mehr alle. �lex, die werden dich nicht laufen lassen.
Doch, doch, das werden sie. Das werden sie.
Die Schweine werden dich zu einem Gest�ndnis zwingen.
Nein, h�r mir zu, h�r mir zu, bitte!
Wenn Mayka noch lebt, dann k�nnen sie uns nichts anh�ngen. Und das wei� sie auch.
Nat�rlich will sie uns bluten sehen. Und sie kann tun und lassen, was sie will.
Sie wurde offiziell f�r tot erkl�rt. Niemand kann sie zur Rechenschaft ziehen.
Aber ich werde nicht zulassen, dass dir was passiert, klar?
Ich halte das nicht mehr aus, �lex.
Du und ich, wir h�tten uns niemals kennenlernen d�rfen.
Carla, ich liebe dich. - Ich dich auch, aber...
Dann vertrau mir doch bitte einfach.
Was war das?
Der Aufzug steckt fest.
Bist du eingesperrt?
Schei�e, �lex, er funktioniert nicht.
L�se den Alarm aus.
Was passiert jetzt?
Er ist wieder losgefahren.
Geht es dir gut?
Ich wei� nicht.
Ich habe das Gef�hl, als w�re hier jemand. Als w�r ich nicht allein.
Carla, ist alles in Ordnung?
Versuch einfach, so schnell wie m�glich da raus und zu mir zu kommen.
Ja, ich verspreche es.
Bald werden wir zusammen sein. Alles ist gut.
Lass mich nicht im Stich.
Keine Angst. Wo finde ich dich?
Ich werde mich ins Auto setzen.
Das ist gut. Das ist gut. Setz dich einfach ins Auto und fahr los.
Halte nirgendwo an. Das wird das Sicherste sein.
Carla?
Carla!
Carla!
Was hat er?
Und wo zum Teufel wollen Sie hin? - Ich muss hier weg.
Hier gebe immer noch ich die Anweisungen. Und Sie sind in meinem Gewahrsam.
Ich muss hier weg. Es gibt jemanden, der meine Hilfe braucht!
Ihre Hilfe? - Ja.
Wer?
F�r wen halten Sie sich eigentlich?
Sie halten mich hier fest. Aus welchem Grund?
Echt, Sie haben keinen blassen Schimmer, wozu ich in der Lage bin, Sie Vollidiot!
Mann, lecken Sie mich!
Alles klar.
Ja. Das ist die Adresse.
Ruft an, wenn ihr was habt.
Eine Streife ist unterwegs zu der Adresse, die Sie uns genannt haben. Mal sehen.
Und jetzt will ich, dass Sie mir alles nochmal erz�hlen. Und zwar von Anfang an.
Ihr Name ist Carla. Carla Miller. Ich hab sie vor acht Monaten kennengelernt.
Zwischen F und B findet ein Austausch statt.
Ich gab eine Vorlesung an der medizinischen Fakult�t.
Ich hatte mich mit Mayka gestritten und konnte mich nicht konzentrieren.
Ich verlor die ganze Zeit den Faden. Und als ich drauf und dran war,
die Vorlesung abzubrechen, kam sie. 20 Minuten zu sp�t.
Tut mir leid. Ich...
Bitte setzen Sie sich.
In diesem Prozess fungieren die Proteine m�glicherweise als Co-Faktoren.
Allerdings kann ein Prozentsatz von...
Sp�ter fragte sie mich, ob sie was verpasst h�tte. Ich sagte: ja. Ich log sie an.
Sie war sch�n. Ich verfiel ihr.
Sie hatte gerade angefangen, Medizin zu studieren und sagte mir,
dass Chemie nicht ihr Ding sei. Ich bot an, ihr zu helfen.
Alles war so unkompliziert und f�hlte sich ganz nat�rlich an.
Anfangs lernten wir zusammen, aber dann war die Nachhilfe nur noch eine Ausrede,
und wir begannen, uns jeden Tag zu treffen.
Aber ich wollte ehrlich sein und sagte ihr, dass ich verheiratet sei.
Sie hatte einen Freund. Also war alles gut.
Was tust du hier?
Es war ein harmloses Spiel. Wir redeten nur. Wir taten nichts B�ses.
Aber wir verbrachten immer mehr Zeit miteinander. Und Mayka wurde misstrauisch.
Du bist sp�t dran, �lex.
Ich versuchte, sie nicht mehr treffen. Aber es gab schon kein Zur�ck mehr.
Ich konnte nur noch an sie denken.
Und schlie�lich geschah das Unvermeidliche.
Ich f�hlte mich wieder lebendig.
In dieser Nacht erz�hlte ich ihr mein ganzes Leben. Ich erz�hlte ihr Dinge,
die ich noch nie jemandem erz�hlt hatte. Keiner von uns beiden wollte Geheimnisse.
Aber ich war verheiratet.
Sie sagte, dass sie niemanden hintergehen wolle.
Ich wollte meine Frau auch nicht betr�gen. Doch ich hatte mich in Carla verliebt,
die wegen mir ihren Freund verlassen hatte.
Im Gegensatz zu ihr war ich nicht bereit, Mayka die Wahrheit zu sagen.
Und Carla war nicht mehr bereit zu warten.
Sie sagte, dass sie mich nicht mehr sehen wolle.
Und pl�tzlich war sie weg. Ich wurde krank. Ich konnte nicht ohne sie leben.
Ich konnte nicht mehr zur�ck. Ich musste etwas tun. Ich war verliebt.
Und dann f�llte ich eine Entscheidung und ging zu ihr.
Ich sagte ihr, dass ich Mayka verlassen w�rde, um mit ihr zusammen zu sein.
Ich liebe dich.
Aber so einfach war es nicht. Mayka lag schon auf der Lauer.
Sie kontrollierte mich.
Und ich wusste, wenn ich mich scheiden lie�e, w�rde ein Krieg beginnen
und sie w�rde ihn gewinnen. Sie w�rde mich zerst�ren, w�rde mir alles nehmen.
Sie h�tte ihre Macht ausgespielt. Sie h�tte mich bei Null anfangen lassen.
Du willst mit mir zusammen sein, aber du willst dich nicht scheiden lassen.
So lange du bei ihr bleibst, wird das mit uns nicht funktionieren.
Ich will das nicht. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr.
Ich w�rde mich auch trennen k�nnen, ohne mich scheiden zu lassen.
Ihr k�nnte etwas zusto�en. Dann w�rde uns nichts mehr trennen.
Ich muss wissen, ob es Carla gut geht.
Also eins versteh ich nicht.
Wenn Sie den Tod Ihrer Frau so derma�en sorgf�ltig geplant haben,
sich so sicher waren, dass das Gift auch wirken w�rde, warum hat sie dann �berlebt?
Na, wie war es?
Ihre Frau hat vor drei Monaten einen Detektiv engagiert.
Es gibt viele Dinge, die du nicht �ber mich wei�t.
Mayka fliegt demn�chst nach Los Angeles. Sie hat Flugangst.
Das w�rde dann auch den Infarkt erkl�ren.
Irgendjemand hat einen Umschlag unter der T�r durchgeschoben,
w�hrend ich im Krankenhaus war.
Mayka hat alles gewusst.
Wie hat sie diesen Anschlag verhindert?
Sie haben doch gesehen, wie sie den Wein getrunken hat.
Vielleicht hat sie das Glas ausgetauscht.
Angenommen, sie hat es tats�chlich getan, was glauben Sie, ist danach passiert?
Vielleicht hat sie Neuroleptika genommen, um sich so in Katalepsie zu versetzen.
Es gibt Neuroleptika, die sich im Blut aufl�sen
und die Lungenfunktion verlangsamen. Sie bringen das Herz praktisch zum Stillstand.
Sobald der Organismus die Substanz abgebaut hat,
kann der K�rper wieder normal funktionieren.
Ein bisschen krude, oder? Und gef�hrlich.
Nein, nicht f�r Mayka.
Sie spielt gerne. Und hasst es zu verlieren.
H�ren Sie. Ich hab Ihnen alles erz�hlt. Und jetzt bitte k�mmern Sie sich um Carla!
Jaime.
Bin sofort wieder da.
Wer ist dran? - Pablo. Aus dem Haus von Ulloa.
Was gibt es?
Wir haben Pl�ne vom Leichenschauhaus gefunden.
Auf denen ist eine Route eingezeichnet und eine Beschreibung,
wie man das Steuerpult in der Sicherheitszentrale bedient.
Also wir bringen dir alles mit,
aber der Typ kannte das Geb�ude bis in den letzten Winkel.
Und die Leiche? Gibt es eine Spur?
Nein, aber wir haben im Kofferraum von Ulloas Auto eine Schaufel
und eine Tasche gefunden. In der Tasche waren eine Sturmmaske und ein paar Schuhe.
Die Abdr�cke stimmen mit denen �berein,
die wir beim Leichenschauhaus gefunden haben.
Sonst noch was?
Eine Pistole Kaliber 32. Versteckt in einem Karton.
Die Waffe ist nicht registriert und wurde vor kurzem abgefeuert.
Was ist das f�r ein Ton?
Ein weiterer Anruf.
Was gibt es? - Angel Torres ist aufgewacht.
Bleib dran. - Mache ich.
Der W�chter ist jetzt bei Bewusstsein. Ich verbinde dich mit dem Krankenhaus.
Wir fahren in den Wald.
Hallo? - Wie geht es ihm?
Er ist noch ein wenig orientierungslos.
Was hat er gesagt?
Sie werden es nicht glauben.
Na, was?
Hallo?
Hallo? - Kommissariat 33.
Ich bin Angel Torres. Ich rufe aus dem Leichenschauhaus an. Hier ist...
Langsam. Warten Sie. - Kommen Sie bitte schnell her.
Ich verbinde Sie weiter. - Gut, gut. Ich warte.
Beeilen Sie sich, bitte. - Wir tun, was wir k�nnen, Se�or.
Er rannte wie angestochen aus dem Geb�ude,
bis er dann von einem Auto angefahren wurde.
Die haben wir grad gefunden. Sind 32er.
Passend zu der Waffe, die wir bei Ihnen gefunden haben.
Ich hab keine Pistole. Es war Mayka.
Ihre Frau ist aber tot, Se�or Ulloa. Mausetot.
Na, das beweisen Sie mal. Die Leiche ist weg und Sie werden sie auch nicht finden.
Weil Sie sie gestohlen haben.
Falsch. Ich habe nichts getan.
Was soll das hei�en, Sie haben nichts getan?
Sie haben sie get�tet und dann weggeschafft.
Nein, nein, das will Mayka Ihnen weismachen, verstehen Sie nicht?
Mayka steckt hinter alldem. Sie hat das mit Hilfe von irgendjemandem vorbereitet.
Ihren Tod, ihr Verschwinden und, dass sie wieder aufwachen w�rde.
Sie ist am Leben, h�ren Sie? Sie lebt, verdammt!
Nein. Nein. Sie haben die Leiche gestohlen.
Wir haben die Pl�ne vom Leichenschauhaus in Ihrem Haus gefunden.
Sie haben alles geplant. Sie erregten die Aufmerksamkeit des W�chters.
Sie wussten, dass er reden und uns verwirren w�rde.
Doch pl�tzlich ist der arme Mann angefahren worden.
Deshalb mussten Sie hier st�ndig improvisieren.
Als ob wir Ihnen diesen Quatsch geglaubt h�tten.
Aber was bringt Ihnen das noch?
Mayka hat es so eingef�delt, dass sie f�r tot erkl�rt
und ich wiederum gestehen w�rde.
Nichts, was heute Nacht passiert ist, ist Zufall gewesen. Glauben Sie mir.
Mayka hat die Macht und das Geld zu verschwinden und daf�r zu sorgen,
dass wir sie niemals finden.
Sie ist perfekt. Sie hat ganz sicher nichts au�er Acht gelassen.
Und wenn es noch nicht zu sp�t ist, kann Carla das alles best�tigen.
Wie zum Teufel k�nnen Sie st�ndig neue Erkl�rungen finden f�r etwas,
das unm�glich ist? Sind Sie's nicht leid? Widert Sie das nicht an?
Ich flehe Sie an.
Bitte helfen Sie Carla.
Bitte.
Habt ihr was �ber Carla Miller? - Hier ist sie leider nicht.
Spuren von Gewalt? - �berhaupt keine.
Der Verd�chtige behauptet, dass er das M�dchen gewarnt hat.
Glaubst du, dass sie sich abgesetzt hat?
Also, wenn sie sich nicht abgesetzt hat,
dann hat sich jemand verdammt viel M�he gegeben, dass es so aussieht.
Hey, ich ruf dich an, wenn wir mehr wissen.
Soll ich euch einen Wagen r�berschicken?
Ich hab keine Ahnung, was wir da noch finden werden.
Gut, ich warte und sag in der Zentrale Bescheid.
Der Wagen braucht dann 15 Minuten. Sonst alles in Ordnung?
Ja, ja. Aber ihr m�sst unbedingt den Verkehr umleiten.
Ich gebe Bescheid.
Wir haben eine Leiche gefunden.
Sag Norma und Mateos Bescheid.
Die Adresse, wo Ihre Freundin wohnen soll, war falsch. Es gibt da keine Carla.
Die Wohnung steht seit Jahren leer.
Und die Nachbarn k�nnen sich auch nicht an eine Carla Miller erinnern.
Wir haben sie auch im Sagrado Coraz�n Krankenhaus gesucht.
Und in der medizinischen Fakult�t.
Aber die Person, von der Sie gesprochen haben, existiert nicht.
Wissen Sie, was ich glaube? Dass Sie sie erfunden haben.
Weil Sie offenbar schwach und feige sind.
Sie haben sie erfunden. Carla Miller hat Ihnen den Mumm gegeben,
Ihre Frau zu t�ten und sich ihr Geld unter den Nagel zu rei�en.
Die Gerichtsmediziner sollen die Leiche abholen. Und macht die Stra�e frei,
so schnell ihr k�nnt. Damit dieser Zirkus ein Ende hat.
Na los, wir r�cken ab. Beeilt euch!
Ihr habt doch geh�rt, wir gehen!
Ruf den Ermittlungsrichter an und sag ihm, dass wir die Leiche gefunden haben.
Und dass wir soviel zusammen haben, dass er Ulloa anklagen kann, wenn er will.
Stehen Sie auf!
Kommen Sie. Stehen Sie auf. Na los! Hoch!
Wo wollen Sie hin?
Ja, ich wei�. Es ist schwer, die ganze Zeit vorzugeben,
jemand zu sein, der man nicht ist.
Es geht mir nicht gut.
Wir haben uns jetzt acht Stunden durchgefr�st.
In einem Leichenschauhaus eingesperrt. Klar geht es Ihnen nicht gut.
Ich brauche Hilfe, bitte! Bitte!
Wissen Sie was?
Das hier erinnert mich an meine Frau.
Heute vor zw�lf Jahren ist sie gestorben.
Die offizielle Version ist, dass sie einen Unfall hatte. Aber sie wurde get�tet.
Meine Tochter war auch im Auto.
Geht es dir gut, mein Schatz?
Ja.
Ruth!
Ruth!
Ruth! Ruth! Ruth!
Ein Notruf h�tte ihr sicher das Leben retten k�nnen.
Aber der Kerl, der uns gerammt hat, ist weggefahren.
Ja, wahrscheinlich hatte er irgendwas genommen oder war besoffen.
Er lie� uns da liegen, als w�ren wir Hunde.
Hilfe! Helfen Sie uns!
Ruth.
Sie hielt eine Stunde durch...
Mein Schatz. Oh, Gott! Ruth.
Sie starb ein paar Minuten, bevor sie uns fanden.
Mein Liebling.
Tja, ich versuchte, mich an das Nummernschild zu erinnern. Nichts.
Doch viel sp�ter erinnerte sich meine Tochter an etwas.
Ein Hotel. In Avalon.
Auf Santa Catalina Island.
Es war, als suchte man die Nadel im Heuhaufen.
Aber ich hatte alle Zeit der Welt. Und ich fand sie.
Fahr weiter!
Da ist ein kleines M�dchen. - Hat sie dich gesehen?
Nein. - Schatz, Ruth.
Dann fahr jetzt endlich!
Wie haben Sie damit leben k�nnen all die Jahre? Mit dem Wissen, ein M�rder zu sein?
Und jetzt sehen Sie her. Es hilft Ihnen zu verstehen.
Das ist meine Tochter. Sie hei�t Eva.
Solange du bei ihr bleibst, geht das nicht mit uns.
Wir werden zusammen sein. Es k�nnte ihr etwas zusto�en.
Wieso gehst du denn nicht ran?
Ja?
Se�or Ulloa? Hier ist Inspektor Jaime Pe�a.
Ich rufe Sie aus dem Leichenschauhaus an. Der Leichnam Ihrer Frau ist verschwunden.
Was hei�t �verschwunden�?
Dann muss es sich um ein pers�nliches Motiv handeln.
Jemand, der ein pers�nliches Interesse daran hat, Ihrer Frau zu schaden,
auch wenn sie schon tot ist.
Ich sitze im Auto. Eine rauchen. Der Nachtw�chter ist noch nicht bei Bewusstsein.
Nein, aber wir haben im Kofferraum von Ulloas Auto eine Schaufel
und eine Tasche gefunden. In der Tasche waren eine Sturmmaske und ein Paar Schuhe.
Die Abdr�cke stimmen mit denen �berein,
die wir beim Leichenschauhaus gefunden haben.
Sie haben wirklich alles geglaubt.
Vor allem, wenn es von Carla kam.
Ich komme gerade aus dem Restaurant.
Das Handy liegt jetzt auf der Toilette. Niemand hat mich gesehen.
Was war das?
Der Aufzug ist steckengeblieben.
Bald werden wir zusammen sein.
Carla? Carla?
Eva machte sich an Sie ran, ohne dass ich es wusste.
Sie bef�rchtete, dass das Auto, an das sie sich erinnerte,
nicht das der M�rder ihrer Mutter war.
Dass Sie und Ihre Frau unschuldig waren.
F�r mich gab es keinen Zweifel. Aber f�r Eva schon. Und sie wollte sicher sein.
Die einzige M�glichkeit, Ihre Schuld zu beweisen war, Sie zum Reden zu bringen.
Und sie schaffte es. Ihr gestanden Sie Ihr dunkelstes Geheimnis.
Eva wusste, dass ich bereit war zu handeln.
In dem Moment, in dem Sie sich ihr offenbaren w�rden,
w�rde sie mir gr�nes Licht geben.
Und sie hat mir gr�nes Licht gegeben, mich an Ihnen beiden zu r�chen.
Wir m�ssen es tun. Es muss getan werden.
Sie erz�hlte mir alles.
Von diesem Moment an waren Sie nur eine Marionette in unseren H�nden.
Ja, ich wei� schon, was Sie denken.
Aber zehn Jahre sind eine lange Zeit, um alles vorzubereiten.
Der Detektiv,
das war ganz einfach. Ich musste nur die Rechnung in die entsprechende Mappe legen.
Eva und ich k�mmerten uns um alles andere.
Du bist auch abgeh�rt worden. H�r dir das an.
Ich hab jetzt einen Plan. Mayka fliegt demn�chst nach Los Angeles.
Wenn sie zur�ckkommt, mache ich es. Sie hat Flugangst.
Und das wird dann auch den Infarkt erkl�ren.
Mayka hat alles gewusst.
Ich bin am Flughafen. Ihr werdet nichts finden. Du wei�t schon, wo.
Und niemand hat mich auf dem Weg hierher gesehen. Ich flieg zur�ck nach Berlin.
Im Moment ist Javier Alonso praktischerweise auf Reisen.
Und nat�rlich hat er nichts herausgefunden.
Offiziell belegt ist nur, dass Mayka ihn engagiert hatte.
Ich habe die Leiche Ihrer Frau, und ich habe Ihr Gest�ndnis.
Die Konsequenzen unserer Taten werden uns stets einholen.
Fr�her oder sp�ter treibt jemand die Schulden ein.
Bald werden Sie mit ihr vereint sein.
Was ist TH-16? - Ein Gift.
Was f�r eins?
Ein Extrakt aus den Fluiden bestimmter Reptilien.
Wieso gehst du denn nicht ran? - Ja?
Se�or Ulloa? Hier ist Inspektor Jaime Pe�a.
Ich rufe Sie aus dem Leichenschauhaus an.
Der Leichnam Ihrer Frau ist verschwunden.
Was hei�t �verschwunden�?
Nichts, was heute Nacht geschehen ist, ist Zufall gewesen. Glauben Sie mir.
Wer war das?
Die Polizei.
Ich selbst hatte vor zwei Jahren fast einen Infarkt. Ich war vollkommen gesund.
Wir haben uns jetzt acht Stunden durchgefr�st.
In einem Leichenschauhaus eingesperrt. Klar geht es Ihnen nicht gut.
Wenn es sich im Blut aufl�st, ruft es circa acht Stunden nach der Einnahme
einen Herzstillstand hervor, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Ticktack.
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