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Original subtitles

Der scharlachrote Musketier (1962) dTV - MDR - 03. Juni 2012

Chevalier de Pardaillan Prinzessin Fausta Borgia

Herzog Charles d'Angouleme

Sergeant! Sahst du Gaukler nach Paris hereinkommen?

Ich muss nur Offizieren Auskunft geben, keinen Edelleuten.

Ich komme im Auftrag des Herzogs de Guise.

Ich habe Gaukler gesehen, Monseigneur. Ich glaube, drei Mann.

Einer ein Riese, der andere klein und dick. Und ein junges M�dchen.

Von einer Sch�nheit... - Die Beschreibung stimmt. Kommt!

Stimmengewirr

Sch�ne Damen, edle Herren, liebe Kinder! Kommt alle herbei!

Bewundert Samson! Samson mit Muskeln aus Eisen!

Samson, der st�rkste Mann der Welt!

L�wen, Gorillas und Elefanten erzittern vor ihm!

Und das ist Picouic, Spa�macher und Schlangenmensch!

Der Einzige auf der Welt,

der sich mit dem linken gro�en Zeh das rechte Ohrl�ppchen kratzen kann!

Leute mit schwachen Augen m�ssen sie jetzt zumachen!

Sie k�nnten sonst geblendet werden vom Anblick der sch�nen Violetta!

Auch bekannt unter dem Namen "Die tanzende Rose"!

Kommt herbei, Damen und Herren! Seid freigebig! Helft den K�nstlern!

Ihr werdet tausendfach belohnt. Und voller Freude nach Hause gehn,

weil ihr Violetta habt tanzen sehn! Die Vorstellung beginnt!

Beifall, Bewunderungsrufe

Ist sie es? - Ja, nat�rlich ist sie es.

Appetitliche Landstreicherin.

- Sehr gepflegte H�nde. Ich meinte was anderes.

Das ist sie. Der Herzog wird zufrieden sein. Also los!

Melde dem Herzog, dass Prinzessin Fausta Borgia gleich hier sein wird!

Seine Durchlaucht der Herzog!

Wenn ich mir erlaubt habe... - Ihr sollt Euch hier nicht zeigen!

Und prahlt nie damit, mir zu dienen. - Ich habe das M�dchen gefunden.

Schw�rt Ihr, dass sie es ist? - Sie ist das Ebenbild ihrer Mutter.

Wartet hier auf mich.

Ihr hattet eine lange Reise. Eine sehr lange.

Aber sie f�hrte mich zu Euch. Die Wartezeit war eine Qual.

F�hrt die Prinzessin in meine Privatgem�cher. Ich komme sofort.

Staatsgesch�fte warten auf mich. Lasst Euch nicht aufhalten.

Hier das Gold. Das Doppelte, wenn das M�dchen da ist. - Heute Abend.

Nehmt nur verschwiegene M�nner! - Gewiss, Monseigneur.

Ich bitte Euch, Henri!

Spielt nicht den Verliebten, auch wenn wir uns verm�hlen wollen.

Ich machte die beschwerliche Reise aus politischen Gr�nden.

Katharina von Medici liegt im Sterben. Henri III. ist im Exil.

De Bearn nennt sich schon Henri IV. Er wird Paris angreifen.

Besiegt Ihr ihn, geh�rt Euch der Thron von Frankreich.

Aber de Bearn ist beliebt. Das macht ihn stark. - Die Liga ist auch stark.

Spanische und italienische F�rsten sind m�chtige Verb�ndete.

Aber sie verlangen daf�r Geld. Nat�rlich. Umsonst ist nur der Tod.

Man kann Treue auch anders erkaufen.

F�r pures Gold werden sie alles unterschreiben.

Diesen K�der bringe ich Euch nach Paris.

Und in welcher Form? In Form von M�nzen. Feingold.

Hundert S�cke Feingold. Eine Karawane ist unterwegs.

Es �ffnet die Tore des Louvre und das Portal der Kathedrale von Reims.

F�r die Kr�nung von K�nig Henri de Guise. K�nig von Frankreich...

Der Titel erfordert Opfer.

Ihr bekommt ihn, sobald Ihr Euch von Eurer Frau getrennt habt.

Ich bin der ergebenste Diener der k�nftigen K�nigin von Frankreich.

Bravo! Bravo, Violetta!

Die tanzende Rose, die beste T�nzerin unter der Sonne!

Und nun, Herrschaften, appelliere ich an euer mitf�hlendes Herz!

Helft Violetta! Helft den hungernden K�nstlern!

Z�ckt eure Beutel, spendet gro�z�gig!

Ein alter Hosenknopf. Gesindel! - Das gibt eine magere Suppe.

Damit k�men ein paar Fettaugen drauf. - Ein Beutel Gold!

Seit Eurem Auftritt im Schlosshof des Herzogs d'Angouleme

sucht Euch der Herzog de Guise. - Um mir dieses Gold zu geben.

Wenn Ihr Violetta zu einem Leben in Wohlstand verhelft.

Herzog de Guise will sie an seinen Hof nehmen.

Sie ist meine Tochter! Ich hab sie gro�gezogen.

Ich kann nicht ohne sie leben. - Meinem Herrn beugt man sich.

Samson! Samson, der Mann da will Violetta kaufen.

Kaufen?

Ich bekomme noch mal das Doppelte, wenn Violetta beim Herzog ist?

Dieser Mann da? Soll ich ihn gleich erw�rgen? - Ja.

Deine Per�cke. - Huch! Das bedeutet �rger. Ein b�ses Omen. Verdammt!

Nehmt sie mit, ehe ich es bereue. - Begleite uns und erhalte den Rest.

(Violetta) Nein! Lasst mich! Ich will nicht!

Lasst das M�dchen los!

Her zu mir!

Scher dich zum Teufel, du Strolch! Runter, ihr Fliegengeschmei�!

Haut ihn in St�cke!

Greifen wir ein!

Steh nicht rum! Hilf, damit die Kleine nicht entf�hrt wird!

Unsere Gilde mischt sich nicht in Sachen der Edelleute.

Feigling! Pardaillan wird Violetta retten, der scharlachrote Musketier!

Dann hau ich lieber ab, dann fliegen die Fetzen.

Pardaillan! Pardaillan!

Pardaillan!

Pardaillan! Pardaillan! - H�r auf! Du wirst ihn aufwecken.

Das will ich ja. - Bist du verr�ckt geworden?

Meine Herrin! Wenn sie mich hier findet...

Euch passiert nichts, Ihr seid Gast.

Ich sage ihr, sie soll dich mit auf meine Rechnung setzen.

Chevalier de Pardaillan, kommt zu Hilfe!

Bewaffnete wollen die kleine T�nzerin entf�hren!

Ihre Verteidiger sind in der Minderzahl!

Nur Ihr k�nnt noch helfen! Lauf schnell in dein Zimmer.

Noch einen Kuss, sonst komme ich nie mehr.

Nat�rlich kommst du. So, ich bin bereit!

Nur �ber meine Leiche. Wenn das Euer Mann h�rt...

Also ran, Pardaillan!

Was soll der Krach? - Das Weinfass ist aufgewacht!

Ihr kommt hier nicht raus, ehe Ihr bezahlt habt!

Ich werde zu einer Fechtstunde erwartet. Lasst mich vorbei.

Nein! Dann eben nicht.

Wenn du ihn erwischen willst, spring!

Lautes Kampfget�mmel

Samson, h�r auf! Ich flehe dich an! Mein sch�ner Karren!

Ihr Hunde!

Ergebt Euch!

Das k�nnte euch so passen. Ihr seid allein, wir sind acht.

Ihr k�nnt nicht rechnen! Ihr seid vier. Feiglinge z�hlen nur halb.

Au�erdem ist Monsieur nicht allein. Ich bin bei ihm.

Geht Eures Weges. Gern. Nur st�rt Ihr dabei.

Ihr wollt Euch mit mir schlagen. Mein sehnlichster Wunsch.

Er wird erf�llt.

Ich wollte mit Euch fechten. Erledigt ihn!

Und nun wir beide.

Ihr werdet schon schwach. Ich gebe es zu.

Ah, wieder da!

Wo ist die T�nzerin? Im Wohnwagen.

Ist sie h�bsch? Wundersch�n.

Dann holt Euer Pferd! Allein schafft Ihr das hier nicht.

Gott sch�tze Euch, Chevalier. Da flieht einer!

Schnell hinterher!

Pfoten weg!

Zur H�lle mit dir! Aber ihr zwei kommt mit!

Eins, zwei! Eins, zwei! Links, rechts, links rechts!

Mein Gott, seid Ihr sch�n!

Mir nach, Jungs!

(Violetta) Nein! Nein! Hilfe!

Geschrei und Kampfget�mmel

Was f�llt Euch ein! Loslassen! F�r Erkl�rungen ist keine Zeit.

Das sind Feinde des Herzogs de Guise!

Es lebe der Herzog!

Das ist der Anfang der Revolution. Ich bin Herzog d'Angouleme.

Flieht schnell!

Fangt ihn endlich!

Folgt mir! Er darf nicht entkommen!

M�dchen lachen.

Galore! Der Maulheld hat Angst!

Galore, hierher! Ihr ruft einen Freund zu Hilfe?

Kommt herauf! Dann verrate ich, wer Galore ist!

Galore ist mein Pferd!

Pardaillan und Galore empfehlen sich.

Pardaillan! Pardaillan!

Ein gut gezielter Fausthieb, und die �ffentliche Meinung schwenkt um.

Es lebe Pardaillan! Bravo!

Warum habt Ihr mich entf�hrt? Wer seid Ihr?

Ich bin Herzog Charles d'Angouleme.

Ich bewahre Euch davor, Sklavin des Herzogs de Guise zu werden.

Ein Herzog entf�hrt mich, um mich dem anderen Herzog zu stibitzen.

Sie rei�en sich um eine hergelaufene Kom�diantin. - Das seid Ihr nicht.

Ihr seid einzige �berlebende einer vornehmen Familie.

Sie wurde in der Bartholom�usnacht get�tet.

Erhebt Euch. Die Tochter der erlauchten Familie befiehlt es.

Keine Kom�diantin k�nnte einen Befehl mit so viel W�rde erteilen.

Wohin, Mademoiselle? Ich gehe.

Bitte bleibt! Ihr bekommt Schmuck und Kleider.

Der Spiegel wird Euch von Eurer Herkunft �berzeugen.

Jetzt begreife ich!

Ihr wollt die Kom�diantin sauber und parf�miert zum Sch�ferst�ndchen.

Warum lasst Ihr sie nicht gehen?

Ich m�chte die n�chste Entf�hrung nicht vers�umen.

Wer seid Ihr? Chevalier de Pardaillan.

Dank Euch der Mann mit dem gr��ten Durst der Welt.

Euer Durst wird sofort gestillt.

Und Ihr �berlegt es Euch, Mademoiselle.

Ihr vergeudet Eure Zeit.

Ihr habt mit dem Herzog �ber Kleiderfragen gestritten?

Tat ich etwas, das Euch kr�nkte?

Ihr habt geholfen, mich zu entf�hren.

Man muss sich die Langeweile vertreiben.

Deshalb entf�hrt Ihr ein M�dchen und bringt es zu einem Sch�ferst�ndchen?

Nein, das wollte Herzog de Guise. Euer Freund wollte nichts anderes.

Als der Mann in Schwarz das Volk aufwiegelte,

berief er sich auf den Herzog de Guise.

Der ist nun mein Erzfeind.

Aber den wichtigsten Mann des Reiches zum Feind zu haben,

ist sehr schmeichelhaft f�r einen Ritter ohne Verm�gen.

Das habt Ihr erm�glicht. Ich danke Euch daf�r.

Dann ist es wahr? Herzog de Guise wollte mich entf�hren? Aber warum?

Wegen des Sch�ferst�ndchens. Er ist ein Casanova.

Bei mir w�re es f�rs Leben. Das h�tte ich Euretwegen fast verloren.

Wieso denn? Als ich Euch erblickte, verga� ich alles um mich.

Einer der Schurken nutzte das aus und schlug mich zusammen.

Hat er Euch weh getan? Er nicht. Ihr.

Aber... Warum habt Ihr mich denn besch�tzt? Ihr kanntet mich nicht.

Wenn eine Frau um Hilfe ruft, h�lt mich nichts.

Die anderen waren in der �berzahl. Eine Frage der Gewohnheit.

Das waren mindestens zwanzig! H�chstens zehn. Ich �bertreibe gern.

Jetzt bedaure ich, dass es nicht 20 waren.

Mein Gott, Blut!

Danke.

Das sind die Trauben! Die Trauben?

Der Chevalier �berzeugte mich, dass Ihr mich wirklich gerettet habt.

Ich bitte um Verzeihung. Hier sind Kleider. Sucht eines aus.

W�rde Euch das gefallen? Ich empfehle dieses.

Man trug es zur Zeit der Bartholom�usnacht.

Meinetwegen. Ich m�chte heute Abend sch�n sein.

Seid Ihr so freundlich, den Chevalier zum Essen zu bitten?

Zufrieden, Chevalier? Gl�ck im Kampf, Gl�ck in der Liebe.

Ihr nehmt mir �bel, dass Violetta guter Laune ist.

W�hrend Ihr sie ver�rgert habt.

W�re ich nicht in meinem Haus, w�rde ich um Genugtuung bitten.

Macht nichts, gehen wir vors Haus!

Jedoch scheint mir diese pl�tzliche Eifersucht �bertrieben.

Ihr k�nnt mich nicht verstehen.

Ich war nicht zuf�llig auf dem Platz bei den Gauklern.

Ich suche seit Monaten nach dem M�dchen.

Ihr werdet bald erfahren, warum.

Comtesse Isabelle d'Entraigues!

Tochter des Grafen und der Gr�fin d'Entraigues,

die in der Bartholom�usnacht ermordet wurden.

Chevalier, was sagt Ihr?

Nur eine Aristokratin kann dieses Gewand mit Grazie und W�rde tragen.

Ihr habt recht. Ein armer Chevalier darf nie den Blick so hoch erheben.

Das ist unverzeihlich.

Erlaubt, dass ich mich verabschiede. Warum wollt Ihr fortgehen?

Ich �berlasse Euch Euresgleichen.

Die Pardaillans sind sehr stolz.

F�hlen sie sich zweitrangig, verlieren sie leicht die Haltung.

Bleibt! Ich bitte Euch als Violetta. Violetta? Kenne ich nicht.

Habt Ihr eine Idee, wo man sie wiederfindet?

Leider nein, Monseigneur.

Ich habe auch keine Idee, wo Ihr dieses Gold wiederfindet.

Das k�nnt Ihr nicht machen! Ich verlor alles durch Euch!

Ich meine, durch das Schicksal: Violetta, Wohnwagen, Verm�gen!

Wenn Ihr Violetta nicht findet, verliert Ihr auch noch Euer Leben.

Also strengt Euren hohlen Sch�del an!

Findet Ihr sie nicht, dann... - Was dann?

Folgt ihm, Maurevert. Falls dieser St�renfried sich wieder einmischt.

Dieser verdammte Pardaillan!

Pardaillan war das? Dann gebt acht, dass Ihr nicht das Gesicht verliert.

Diesmal w�rdet Ihr gleichzeitig Euren Kopf verlieren.

H�rt, ihr Leute! Lasst euch sagen: Die Uhr vom Turm hat 12 geschlagen.

Picouic? Wo bist du, mein Kleiner? - Mein guter Samson, ich bin hier!

Ich bin eingeklemmt.

Hast du Schmerzen? - Nicht direkt.

Mich erwischte ein Degenhieb. Hab ein Fass Blut verloren.

Dann bist du zu schwach, um mich rauszuziehen!

Daf�r reicht es zehnmal.

Der Blutverlust hat mich doch verdammt geschw�cht.

Bravo, Samson! - Wo ist Violetta?

Leider entf�hrt. - Vom Gaukler?

Nein, der folgte dem schwarzen Mann. - Wer war es?

Ein Chevalier. Ich sah ihn in die Herberge gehen.

Es lebe Pardaillan!

(alle) Es lebe Pardaillan! Hoch der scharlachrote Musketier!

Wir trinken auf Euer Wohl!

Wie Ihr die M�nner erledigt habt... - Hat nur nichts eingebracht.

Er nahm ihm die Frau weg. - Frauen bringen nie was ein.

Du denkst nur ans Geld. Bravo, Pardaillan!

Trinkt heute Abend auf meine Kosten, Freunde!

Das Lied vom scharlachroten Musketier!

Auf seine Kosten!

Auf Eure Kosten sollen sie trinken? Mit Eurem Geld oder mit meinem?

Ihr habt das unpassende Wort gesagt: "Geld"!

Mir reicht es! Meine Geduld ist zu Ende!

Ihr spielt Euch als spendabler Mann auf und alles auf meine Kosten!

Wenn ich nach Geld frage, droht Ihr, mich umzubringen!

Ich hab nichts zu verschenken! Lasst mich los! Aaaah!

Wie viel Flaschen sind dir heile Knochen wert? Drei�ig?

F�nfzehn. Vierzig!

Gut, aber lasst mich endlich los!

Was macht Ihr hier? Ich konnte entfliehen.

Wenn Euch nun jemand von Herzog de Guises Leuten erkannt h�tte!

Dann h�ttet Ihr wieder helfen m�ssen.

Warum kamt Ihr her? Ich f�hlte mich einsam ohne Euch.

Warum wart Ihr so b�se? Ich bringe Euch zu d'Angouleme.

Antwortet! Ich habe vorhin geantwortet.

Ihr habt Violetta gerettet. Ja, aber sie wurde zur Comtesse.

Ich habe weder Verm�gen noch Titel. Ich frage nicht danach.

Ihr seid der erste Mann, der mich anders als l�stern betrachtet.

Ich kann Euch nichts bieten.

Ich besitze nur Degen, Pferd und Halsstarrigkeit.

Gauklertradition ist, B�ren zu z�hmen. Ich lernte das auch.

Der B�r wurde immer zahm.

Bringt mich nicht zur�ck, weil ich Comtesse d'Entraigues bin.

Die kenne ich nicht.

Wartet hier. Ich sattle Galore und hole Euch.

Halt, du Entf�hrer!

Meine Per�cke steht auf Sturm. Das gibt �rger.

Samson lacht.

Angstschrei

Pardaillan! Pardaillan! Zu Hilfe!

Pardaillan! Hilfe! Pardaillan, helft mir doch!

Samson, war das Violettas Stimme? Verdammt, die Per�cke! Wieder �rger.

Vielleicht ist er kein Entf�hrer. - Du hast es behauptet!

Aber warum rief Violetta um Hilfe? - Du gehst mir auf die Nerven.

Diese Fragen...

Diese Fragen stelle ich nur mir!

Ich erwarte dich, Herkules. Wir m�ssen abrechnen.

Wir sind Freunde von Violetta. - Wir wollten wissen, wo sie ist.

H�ttest du deinen Kopf benutzt, w�re sie in Sicherheit.

Sie h�rte Kampfl�rm, kam heraus und wurde entf�hrt.

Daran sind wir schuld. - Traurig, aber wahr.

Ihr seid wirklich Nachtw�chter.

Wenn Ihr Violetta nicht entf�hrt habt, warum war sie dann bei Euch?

Weil sie mich liebt, Dummkopf. Chevalier!

Komm, Samson! Ich hab alles begriffen.

Chevalier! Chevalier! H�rt uns bitte an.

Wenn Violetta Euch liebt, helfen wir, sie wiederzufinden.

Sie ist wie unsere kleine Schwester.

Verstehe. Konntet ihr sie nicht besser besch�tzen?

Bitte, nehmt unsere Hilfe an! Trinkt eine Flasche und verschwindet

Kommt nicht infrage! Ihr schuldet mir schon 40 Flaschen.

Wir m�chten Euch wirklich helfen. - Wir tun, was Ihr wollt!

Macht, dass ihr rauskommt!

Pardaillan! Wo ist Violetta? Fragt Eure Palastwachen.

Oder den Herzog de Guise. Ihr habt sie entf�hren lassen?

Daran sind wir schuld. Sie war hier?

Klar. Sie ist in den Chevalier verliebt.

Unwichtig, warum sie hier war. Wir m�ssen sie wiederfinden.

Wenn sie bei de Guise ist, sehen wir sie nie wieder.

Der Herzog hat zu viele Leute. Auch wenn Samson zehnmal so stark w�re:

Gegen diese Meute sind wir machtlos. - Ja, du hast recht.

Wir sehen sie nie wieder. Ich bin anderer Meinung.

Was gedenkt Ihr zu tun?

Wir wissen nicht, wo de Guise sie versteckt. Sonst w�ren wir weiter.

Wie wollt Ihr das erfahren? Ich frage den Herzog selbst.

Ihr seid verr�ckt, Pardaillan. Total verr�ckt!

Ich hoffe, das ist ein Scherz. Durchaus nicht.

Angenommen, er verr�t Euch, wo Violetta ist.

Glaubt Ihr, dass Ihr sie mit diesen armseligen Pistolen befreien k�nnt?

Mit Pistolen und Hartn�ckigkeit kann man viel erreichen.

Henri de Bearn ist auch hartn�ckig. Trotzdem besiegte er die Liga nicht.

Und er hat eine Armee. Ich auch!

Darf ich vorstellen: General Samson und Kanonier Picouic.

Ihr nehmt unsere Hilfe an? Ruhe im Glied!

Mit denen und zwei Pistolen wollt Ihr den K�nig von Paris angreifen?

Das m�sste ich nicht, wenn Ihr mit dem Herzog verhandelt.

Euer Rang erm�chtigt Euch dazu.

Nein, mein Rang verbietet mir diesen Wahnwitz.

Dann frage ich de Guise.

Das w�re Selbstmord. Ich tu's.

Ihr seid verr�ckt! Nur furchtlos.

Wisst Ihr den Namen des Mannes, der Violetta heute entf�hren wollte?

Maurevert, ein Scherge des Herzogs de Guise.

Der Name n�tzt Euch nichts. De Guise empf�ngt Euch nicht.

Wenn Ihr Violetta erw�hnt, seid Ihr tot. - Wir werden sehen.

Er verlor wirklich den Verstand!

Mein armer kleiner Samson!

Jetzt sind wir quitt.

Guck mal, Samson, wer da ist!

Wisst ihr, wo Pardaillan ist? Er ging dort hinein.

Ich sagte euch, er ist verr�ckt!

Seine Durchlaucht, der Herzog!

Ihr lasst Euch bereits empfangen wie ein K�nig.

Ich verstehe meine Sache, Majest�t.

Ich bin f�r niemanden zu sprechen. Wer seid Ihr?

Ich bringe eine Nachricht von Monsieur Maurevert.

Die Polizei der K�niginmutter hat ihn festgenommen.

Lasst uns allein!

Warum wurde er festgenommen?

Er entf�hrte eine junge Kom�diantin.

Aber sie ist in Wirklichkeit eine Aristokratin: Comtesse d'Entraigues.

Maurevert l�sst fragen: Soll er angeben,

dass er das Verbrechen auf Euren Befehl und zu Eurem Vorteil beging?

Wer seid Ihr? Chevalier der Pardaillan.

Ihr erz�hlt L�genm�rchen, Chevalier. Maurevert ist nicht im Gef�ngnis.

Er hat auch Schlimmeres verdient. Habt Ihr ihn get�tet?

Leider tat ich das gestern nicht. Was wollt Ihr?

Wissen, wo Ihr Violetta versteckt. Ich meine: Demoiselle d'Entraigues.

Ihr m�sst mich nicht rauswerfen lassen. Das w�re auch ein Fehler.

Euer Geschw�tz von Entf�hrung erm�det mich. Hinaus!

Ihr seid unvorsichtig. Ich k�nnte �berall erz�hlen,

dass Frankreichs zuk�nftiger K�nig junge M�dchen entf�hrt.

Wieso veranlasst dieses M�dchen Euch zu so viel K�hnheit?

Ich liebe sie. Ihr seid zu beneiden.

Ich w�re gl�cklich, wenn mich jemand in solche Leidenschaft versetzte.

Nur bringt sie Euch beide in Todesgefahr. - Uns beide?

Ich muss nur l�uten und Ihr werdet in den Kerker geworfen.

Aber man sah Euch hereinkommen und w�re erstaunt,

wenn Ihr nicht herausk�mt. Ihr geht also wieder hinaus.

Aber es ist ein stummer Mann, der diese Schwelle �berschreitet.

Wenn nicht?

Erf�hrt jemand von diesem Gespr�ch, verschwindet die Demoiselle wieder.

Sie wird wieder die herumziehende namenlose T�nzerin, die sie war.

Und kein Hahn kr�ht danach, wenn man sie mit einem Dolch im R�cken findet

Das habt Ihr gesagt, nicht ich.

Ich halte Euch f�r den infamsten Schurken.

Ich gebe Euch einen guten Rat: Hinaus, aber schnell!

Mein Gegenrat: Wenn Ihr verhindern wollt, dass ich Violetta entf�hre,

dann beeilt Euch, mich t�ten zu lassen!

Frauenstimme schreit.

Du hast mir zu gehorchen!

T�tet ihn nicht! Gebt mir den Dolch.

Sch�me dich! Warum hast du sie geschlagen?

Er wollte mich zwingen, Euch zu Willen zu sein.

Ihr verspracht ihm Gold. Kommt nicht n�her, sonst t�te ich mich!

Macht Euch die Liebe zu Pardaillan so heroisch?

Ich wei� nicht, wen Ihr meint. - Ihr spielt die Unschuld gut.

Pardaillan hatte die K�hnheit, mir einen Rat zu geben. Ich befolge ihn.

Ich werfe ihn in den Kerker und lasse ihn foltern.

Maurevert!

Ich befehle Euch:

R�cht Euch f�r die Beleidigung, die Pardaillan Euch zuf�gte.

D'Angouleme, wie geht's? Ihr lebt noch?

Ihr habt wirklich gro�es Gl�ck. Ich habe de Guise herausgefordert.

Ihr habt es gewagt?

Ja. Treffpunkt am Nebenportal!

Was sollen wir dort? - Komm mit, dann merkst du es.

Samson, renne nicht so! Ich komm nicht mit!

Jetzt kennt der Herzog Eure Pl�ne.

Er hetzt seine Schergen auf Euch und wir sehen Violetta nie wieder.

Irrtum. Ich traf eine sehr h�bsche Frau.

Prinzessin Fausta hilft Euch nicht.

Mit ihrem Gold wird de Guise vielleicht K�nig von Frankreich.

Gro�artig! Wohin fuhr sie? Ich wei� es!

Ein Mann in Rot befahl: "Zur K�niginmutter nach Saint Germain!"

Saint Germain. - Lass uns allein.

Was wollt Ihr von der Prinzessin? Entf�hren, gegen Violetta tauschen.

Das ist Wahnsinn! Die k�nftige K�nigin entf�hren!

Genau darum geht es. Ihr seid total verr�ckt.

Mein Hirn funktioniert gut. Kommt mit, �berzeugt Euch.

Ich denke nicht daran. Liebt Ihr Violetta?

Mehr als Ihr. Aber mein Rang verbietet mir Narrheiten.

Mir nicht. Samson, aufs Pferd! Ich habe gar kein Pferd.

Maurevert kommt da hinten mit vier Mann angeprescht!

Deine Chance auf ein Pferd. Ich will mich da nicht einmischen.

Deine Schleuder!

Tut mir leid, dass Ihr da hineingezogen wurdet.

Karosse! Achtung, bereithalten!

Guckt auf eure Angeln und lasst euch nichts anmerken!

Angriff, Leute! Schont keinen!

Verdammt! Die stehlen unsere Beute. Einer kam vor uns auf den Gedanken.

Das sind mindestens zwanzig!

Wenn wir diesen Kampf gewinnen, geh�rt uns Violetta.

Wir gewinnen! Jetzt gebrauche deine Muskeln.

Meine Per�cke geht wieder hoch. Das gibt �rger.

Rufe, Wiehern, Kampfger�usche

Der Mann in Rot als Stra�enr�uber!

Ich werde Euch zur H�lle schicken!

Zum Teufel mit euch Lumpenpack!

Schon m�de?

Euch geschieht nichts. Ich komme als Freund. Steigt aus!

Samson, zu Hilfe! Schnell!

Jetzt bist du dran, Samson!

Samson, deine Paradenummer! Gebrauche deine Muskeln!

Nein, nein, nein! - Das wirst du b��en, du Wicht!

Bravo, Samson!

Hilfe, wir ertrinken! - Kommt aus der Karosse raus!

Verzeiht, Madame. Ich habe Eure Karosse auf dem Gewissen.

Ohne Euch w�re ich ermordet worden. Dankt mir sp�ter.

Das kalte Wasser hat die Strauchdiebe unwirsch gemacht.

Erlaubt mir, Euch nach Hause zu bringen. - Auch noch Kavalier!

Treffpunkt Herberge!

Ich denke, er will Fausta entf�hren. - Hat er doch.

Wie kommst du zu dem Pferd? - Ist mir zugelaufen.

Geh�rte fr�her dem Mann in Rot... Da kommt er! Ist nicht ersoffen!

Versuchen wir ihnen zu folgen. - Das war Pardaillan!

Pardaillan? Schnell, mein Pferd! - Das ist weg.

Seid Ihr sicher, dass uns niemand folgte?

F�rchtet Ihr, jemand k�nnte eifers�chtig werden?

Ich will kein Sch�ferst�ndchen. Eigentlich schade.

Dieses Mahl ist mein Lohn, weil ich Euch vor den Wegelagerern rettete.

Das waren Beauftragte der K�niginmutter.

Seid froh, dass sie nicht wussten, wer Ihr seid.

Katharina von Medici w�re sonst Eure Todfeindin.

Ich bin es gewohnt, die Gro�en der Welt zu Feinden zu haben.

Wer sind die Gro�en, die Ihr zu Feinden habt?

Henri III.? Henri de Bearn? Oder der Herzog de Guise?

Ich meinte die gro�en Schw�chen der Menschen: Dummheit, Feigheit, Habgier

Warum dieser �berfall? Um mich zu ermorden.

Auch eine Prinzessin kann Opfer von Wegelagerern werden.

So verliert der Mord seinen politischen Charakter.

Ich wusste nicht, dass ich in die hohe Politik verwickelt werde.

H�ttet Ihr mir dann nicht geholfen? Oh, da kennt Ihr mich schlecht.

Niemand h�tte mir meine Beute abjagen k�nnen. - Beute?

Ich h�tte nie eine sch�ne Frau den Banditen als Beute �berlassen.

Ihr wusstet also, dass ich eine sch�ne Frau bin.

Sp�testens jetzt w�sste ich es. Ich verdanke Euch mein Leben.

Zwingt mich nicht, Euch wegen Eurer K�hnheit hinauswerfen zu lassen.

Beantwortet nun einige Fragen. Habt Ihr mich vorher schon gesehen?

Ja, Madame. Und ich wage meine Gedanken nicht auszusprechen.

Ihr seid mir gefolgt. Ja, Madame.

Ihr seid �berheblich! Folgt einer Prinzessin wie einem B�rgerm�dchen.

Aber mit welcher Absicht? Ich wollte Euch entf�hren.

Mich entf�hren. Demnach seid Ihr in mich verliebt.

Verzeiht meine Aufrichtigkeit: Ich wollte Euch austauschen.

Austauschen? - Gegen eine Frau, die der Herzog gefangen h�lt.

Welche Frau? Die T�nzerin Violetta.

Austauschen gegen eine Vagabundin! L�utet nicht, Madame.

Die T�nzerin tr�gt einen gro�en Namen: Comtesse d'Entraigues.

Sie ist von k�niglichem Blut, wie der Herzog.

Der Herzog ist in sie verliebt? Leider, Madame.

Ich bin Euch zum zweitenmal zu Dank verpflichtet. Was kann ich tun?

Helft mir, Violetta zu finden.

Warum behieltet Ihr mich nicht als Geisel?

Ihr sagtet es selbst: Ich bin ein Kavalier. Ich wusste, Ihr helft mir.

Ihr wollt bestimmt, dass sie f�r den Herzog unerreichbar ist.

Chevalier... Wir beide h�tten gemeinsam ganz Europa beherrscht.

Ein Jammer, dass Ihr nicht Herzog de Guise seid. - Und Ihr nicht Violetta.

Wenn der Herzog ernsthaft in sie verliebt ist und sie Euch liebt...

Dann k�nntet Ihr Euer Leben verlieren.

Dieser Ring wird Euch besch�tzen.

Danke, Madame. Es w�re mir lieber, ihr w�rdet in meiner Schuld stehen.

Ihr seid zu stolz, diese nicht zu begleichen.

Das ist meine einzige Chance, Violetta zu finden.

Fanfaren, Hufgetrappel

Ich muss Euch leider bitten, sofort zu gehen. Ein unerwarteter Besuch.

F�hrt den Chevalier �ber die Turmtreppe nach drau�en.

Ihr vergesst es bestimmt nicht? Was?

Meine Schuld? Ich f�hle mich frei davon. Herzog de Guise traf ein.

Ich muss ihm nur sagen, dass Ihr mich entf�hren wolltet.

Dann l�sst er Euch t�ten. Ich helfe Euch doch nicht.

Aber ich schenke Euch das Leben. Wir sind quitt.

Schmerzenslaut

Ich bewundere Eure Kaltbl�tigkeit.

Sagt mir den Namen Eures Retters, damit ich ihn belohne.

Ich glaube, wir erfahren etwas Gutes.

Die Maultierkarawane mit dem Gold trifft heute Abend in Paris ein.

Die Macht ist greifbar nahe, Henri. Sie pocht an die Tore von Paris.

Sagt, wohin Ihr das Gold bringt und Ihr seid K�nigin von Frankreich.

Die Adresse stand in dem Brief, den ich verbrannte.

Ich sage sie Euch unter einer Bedingung.

Ich versto�e meine Frau und heirate Euch. - Ich m�chte ein Pfand.

Was Ihr wollt. - Ich will Violetta. Leugnet nicht! Ich wei� alles.

Ist das eine Laune von Euch? Eher eine Laune von Euch.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr unser B�ndnis brechen wollt.

Sie ist eine Vagabundin! Oder nicht? Nat�rlich ist sie das.

Was wollt Ihr? Euer Wort.

Sie muss heute Abend hier sein. Dann verrate ich, wo die Karawane ist.

Was soll sie bei Euch? Ich will sie unter Aufsicht haben.

�berlegt, Henri: Eine Vagabundin gegen den Thron von Frankreich!

Gibt es keinen Kompromiss? Ihr liebt sie also.

Gut, Ihr habt mein Wort. Maurevert, kommt herein!

Bringt sofort Violetta hierher.

Seid Ihr jetzt zufrieden?

Die Karawane trifft in der Abendd�mmerung ein.

An der M�hle von Saint Roch.

Ich schicke Maurevert mit Bewaffneten dahin.

Morgen wird das Gold verteilt: an die, die uns zum Thron verhelfen.

Ich danke Euch, mein lieber Henri.

Aber lasst das Gold erst holen, nachdem mein Pfand hier ist.

Das hei�t nicht, dass ich an Eurem Wort zweifle.

Trinken wir auf unseren gro�en Erfolg!

Ihr sagtet noch nicht, wem ich es verdanke, Euch lebend zu sehen.

Sagen wir: dem Himmel. Einem sehr st�rmischen Himmel.

Erkl�rt das n�her! Ich muss den Namen verschweigen.

Aus ganz pers�nlichen Gr�nden. Welche Gr�nde?

Von jetzt an gibt es keine Geheimnisse mehr zwischen uns!

Ihr seid eifers�chtig! Obwohl Ihr Violetta liebt und nicht mich.

Ihr braucht mich nur f�r Euren politischen Erfolg.

Warum soll die k�nftige K�nigin sich dann keine Liebhaber nehmen?

F�hrt die Treppe zu dem kleinen Hof? Was f�r ein klei...

Ihr habt Pardaillan get�tet, um ihn auszurauben! Und dann verscharrt!

Bring ihm doch Blumen. - Du hast ihnen den Auftrag gegeben!

Jetzt reicht es aber! - Er hat Pardaillan t�ten lassen.

Pardaillan ist tot? - Aber nein, nur besch�ftigt.

Er hat Prinzessin Fausta entf�hrt. Vielleicht hat er mit ihr zu tun.

Halt deinen losen Mund! Trotzdem ist mir das lieber, als wenn er tot w�re

Das wird er bald sein. Prinzessin Fausta zu entf�hren! Er ist verr�ckt

Das war erst der Anfang. Ihr lebt!

Die H�lle war wegen �berf�llung geschlossen. Los, aufs Pferd!

Es wird ernst. Ich mag nicht mehr reiten.

Gehen wir Violetta holen? Nach einem Umweg �ber Saint Roch.

Was ist das wieder Verr�cktes? Ein guter Rat: Verschwindet von hier

Wenn de Guise erf�hrt, dass Ihr an der Sache beteiligt wart,

zieht er Euch die Ohren lang. Seht Euch vor!

F�r Kindereien ist keine Zeit. Er hat recht!

Wir m�ssen an Violetta denken. Ich h�re auf die Stimme des Volkes.

Pardaillan, ich komme mit. Was wird de Guise dazu sagen?

Nein, es ist zu gef�hrlich. Der Mann in Rot kommt mit Reitern!

Mindestens zehn. Er sucht Euch bestimmt.

Verschwindet durch die Hintert�r. Ich halte ihn auf.

Wo ist der Chevalier de Pardaillan? - War lange nicht hier.

Das glaube ich nicht. Dann lasst es.

Wer seid Ihr, Monsieur? Herzog Charles d'Angouleme.

Pardon, das konnte ich nicht wissen. An so einem Ort...

Wirt, mein Pferd! Macht Platz! Das verwahre ich f�r Pardaillan.

M�h! - Wer wagt es, so dreist zu sein?

La Fourcaude, Gaunerin, Kartenlegerin und Hexe.

Sieh an! Dann komm mal mit. So waren wir nicht ganz umsonst hier.

Ich hab nichts getan! Loslassen!

Na los, schlaft nicht ein! Wir haben es geschafft!

F�hrt die Maultiere zur Tr�nke!

Charles, mein Guter... Guten Abend!

Wir kommen von Prinzessin Fausta. Wer ist das?

Spiel nicht den Dummen. Du wei�t es.

Das ist ihr Siegel. - Verzeiht, Monseigneur.

Ich bin beauftragt, die Fracht zu �bergeben. Du wei�t, wem.

Wenn das Waffen sind, reicht es nicht mal f�r eine Kompanie.

Rechenfehler! Das reicht, um 100.000 Mann zu bewaffnen.

Monseigneur! Was ist jetzt schon wieder?

Wenn Ihr w�sstet... Ihr kommt sp�t!

Wir mussten einen Umweg machen. - Den Banditen ausweichen.

Mindestens zweimal zwanzig! Sie kommen auf die M�hle zu.

Mit Haubitzen und ganz dollen Musketen!

Jemand hat uns verraten. Wir verschanzen uns in der M�hle!

Zwecklos. Zieht mit euren Leuten nach S�den. Ich halte die Bande auf.

In der M�hle sind Waffen. Ihr geht mit der Karawane.

Fertigmachen zum Abmarsch! Samson, versteck unsere Pferde!

Ihr wollt nicht mitkommen? Ich halte die Stellung.

Und Ihr f�hrt bitte die Karawane zu den Vorposten von Henri de Bearn.

Durch Eure Hilfe wird er hoffentlich Henri IV.

Und Violetta? Wir wollen sie befreien und behalten

Darum m�ssen wir de Guise vernichten.

Wenn er erf�hrt, dass Henri de Bearn sein Gold hat, platzt er vor Wut.

Hoffen wir, dass de Guise es nicht zu fr�h erf�hrt.

Ihr seid ein Teufelskerl!

Moment! Lass einen Sack Gold in die M�hle bringen.

Ja, gern... Antonio!

Hast du ihre Angst gesehen? Dabei hab ich zweimal zwanzig erfunden.

Was meinst du, wie viele M�nner es wirklich sind?

Hundert, vielleicht zweihundert. - Und alles wegen Mehl.

Was will Pardaillan damit? Er ist weder B�cker noch Konditor.

Ich hab Angst, ich hau ab. - Und Violetta?

Ich riskiere dauernd mein Leben. Das halte ich nicht aus.

Das ist nicht zum Lachen!

Samson? Samson! Warum versteckst du dich?

Bringt die Tiere auf Trab!

So, nun k�nnen die Banditen kommen. Chevalier! Samson ist verschwunden!

Der Teufel hat ihn wohl geholt. Spinnst du?

Die Banditen!

Das sind keine Banditen.

Das sind M�nner des Herzogs de Guise!

Die Karawane m�sste l�ngst hier sein... Hallo, M�ller!

Kommt heraus, M�ller! Was w�nscht Ihr?

Ich bin jetzt der M�ller. Bis auf Weiteres.

Schon wieder Pardaillan! Holt sofort die anderen M�nner her.

Absitzen!

Das sind f�nf gegen Euch allein! Du bist doch auch da.

Warum kommt ihr nicht herein? Die T�r ist offen!

Ergebt Euch, Pardaillan!

Hilfe! Der b�se Soldat will mir was tun!

Ich schick Euch jetzt zur H�lle! Ich schw�re, Ihr seid vor mir da!

So, und nun wirst du mir sagen, wohin du Violetta gebracht hast.

Sag es endlich! Das erfahrt Ihr nie.

Vielleicht f�r einen Sack Gold?

Gold!

Das Gold der Prinzessin Fausta! Jetzt habe ich es.

Wo ist Violetta? Das erfahrt Ihr nie!

Picouic, hilf mir!

Samson! Wo kommst du her?

Direkt aus dem Keller. Ein Keller?

Das ist ein Geschenk des Himmels!

Was h�ngt da am Fl�gel der M�hle?

Wo ist Violetta! Sagt es! Nein! Nein!

Ihr wollt nicht? Weiter, Samson! Habt Mitleid! Ich flehe Euch an!

Maurevert jammert, Pardaillan lacht.

Ich brachte sie zu Prinzessin Fausta.

Sie ist im kleinen Zimmer neben dem Turm.

Ich geb dir einen Sack Gold, wenn du brav bist.

Ich werde verr�ckt vor Angst! Samson, verrammle die T�r.

Was ist passiert? - Das Gold ist in der M�hle.

�berstehen wir eine Belagerung? Wir machen was Besseres.

Beeilt euch.

Ergebt euch, ihr seid in der Falle!

Hier ist das ganze Gold.

Verdammt! Mehl!

Der verfluchte Kerl hat uns angef�hrt!

Ho, lauft! Ho, ho!

Pardaillan und eure Pferde empfehlen sich!

Ihr habt von mir nichts zu bef�rchten.

Sonst h�tte ich Euch nicht zur Prinzessin gebracht.

Ich wollte Euch damit meine Zuneigung beweisen.

Holt mir vom Kellermeister etwas zu trinken!

Ich wusste immer, dass Ihr Comtesse d'Entraigues seid.

Ihr seid von k�niglichem Blut, genau wie ich.

Wenn ich Euch bitte, mich zu heiraten,

biete ich Euch damit den Thron von Frankreich an.

Ich glaube Euch nicht.

Selbst wenn ich Euch glaube, habt Ihr keinen Erfolg.

Wenn Ihr mich anr�hrt, t�te ich mich.

Wenn Ihr mich zwingt, Eure Frau zu werden,

habt Ihr meinen Tod auf dem Gewissen.

Weil Ihr Pardaillan liebt. - Ja, Monseigneur.

Was soll aus der Kleinen werden, wenn wir verheiratet sind?

Ihr bittet mich vermutlich, sie als Hofdame zu nehmen.

Chevalier de Pardaillan bittet um Audienz.

Er war mein Lebensretter. Ich muss ihn empfangen.

Zumal er bereits eingetreten ist.

Ich bringe ein Geschenk. Ich m�chte es Euch unter vier Augen geben.

Ich hatte es mir noch anders �berlegt. - Was wollt Ihr?

Violetta. Ich bin sehr hartn�ckig. Warum kommt Ihr zu mir?

Wendet Euch an den Herzog. Das tat ich. Er nahm es mir �bel.

Seid so freundlich, Prinzessin: Lasst diesen Menschen hinauswerfen.

Mich wirft man nicht hinaus. Au�erdem gehe ich nur mit Violetta.

Ich wei�, dass sie hier ist. Maurevert sagte es mir.

In der M�hle von Saint Roch. Wieso wart Ihr dort?

Um Euer Gold zu holen. Dank Eures Siegelringes gelang das.

Nur ich wei�, wo es ist.

Zwecklos, die Wachen zu rufen. Ich rede nicht unter der Folter.

Geben wir ihm Violetta. Dann erfahren wir, wo das Gold ist.

So meintet Ihr es doch. Genau, Madame.

Nur daf�r habe ich es Euch weggenommen.

Henri, nehmt Vernunft an.

Frankreichs Thron ist es wert, auf eine kleine Laune zu verzichten.

Kommt mit!

Pardaillan!

Jetzt sagt mir, wo das Gold versteckt ist.

Wenn Violetta in Sicherheit ist, f�hre ich Euch hin.

Ich glaube Euch nicht. Ich Euch noch weniger.

Ich gab einem Freund einen Brief.

Falls ich dieses Haus nicht lebend verlasse,

erh�lt die K�niginmutter Katharina von Medici das Gold.

Das werdet Ihr teuer bezahlen. Mit Eurem Gold.

Gut, einverstanden. Bestimmen wir den Ort, wo der Tausch stattfindet.

Wache! Wache!

Verhaftet den Verr�ter! Er hat Euch belogen.

Ihr habt wirklich ein Pferd gefunden Ich verfolgte die Spur der Karawane.

Das Gold ist bereits bei Henri de Bearn!

Das ist also Euer Freund. Ich konnte keinen besseren finden.

Er denkt wie ich.

Frankreich gesundet nur, wenn Leute wie Ihr beseitigt werden.

Erledigt das. - Festnehmen!

Lebend bekommt Ihr mich nicht.

Interessiert mich nicht. Lasst ihn sofort t�ten!

Gebt mir Euren Degen. Holt ihn, wenn Ihr Mut habt.

Umzingelt ihn!

Erledigt ihn endlich!

Los, durchbohrt ihn!

Nun wir beide, Maurevert. Wir drei!

Ich wusste nicht, dass Ihr lebensm�de seid!

Pardaillan! Werft Euren Degen weg oder ich t�te Violetta.

Fesselt ihn, steckt ihn in einen Sack, werft ihn nachts in die Seine.

Er hat mein Gold geraubt. Es ist meine Rache.

Er muss sterben. Er wird sterben.

Aber vorher muss er noch leiden. Mein Wort: Er wird sehr leiden.

Violetta schreit um Hilfe.

Wer bist du? Lass sie los! Sie steht unter dem Schutz der...

Ihr seid sturzbetrunken!

Wenn man schon mal Strohwitwer ist, muss man das feiern.

Die der Hexerei angeklagte Marie- Josephe Couchy, genannt La Fourcaude,

wird heute um 10 Uhr hingerichtet!

Sie wird geh�ngt und dann verbrannt!

Die Exekution findet auf Befehl des Hohen Gerichtes statt!

Das ist doch nicht m�glich!

Pardaillan! Pardaillan!

Er ist nicht hier. Ihr seid es, Freunde.

Henri de Bearn verlangt nach ihm, um ihm zu danken.

Er will ihm ein Regiment geben. Pardaillan ist verschwunden.

Er kam nicht zur�ck von Prinzessin Fausta.

Er war bei Fausta? Total verr�ckt! Wieder diese Person!

Sie wollen meine Frau hinrichten! Wegen Hexerei!

Hexenprozesse dauern monatelang. Hinrichtung um zehn!

Trommelt viele Leute zusammen.

In Abwesenheit von Pardaillan befehle ich! Kommt!

Prinzessin Fausta hat Besuche verboten.

Der Herzog will wissen, wie es ihm geht. - Er schl�ft.

T�r auf! Der Herzog befiehlt es!

Mein Freund Maurevert! Wie geht es Eurem Pferd?

Habt Ihr es wieder? Ich will �bers Fechten reden.

Ihr habt mich einmal mit einer List entwaffnet. - Mindestens viermal.

Weil Ihr wie ein R�uber k�mpft. Meine Methode ist sehr wirksam.

Wir werden sehen, ob sie es auch jetzt ist.

Eure Ketten sind lang genug, Ihr k�nnt in Abwehr gehen.

Mein Wort, dass ich nicht weiter zur�ckgehe.

Ich entwaffne Euch, dann sind wir quitt.

Und danach? Erw�rge ich Euch mit Euren Ketten.

Die Gefangenen begehen oft Selbstmord.

Gut. Ihr m�chtet meinen Fechtstil beherrschen.

Ich gebe Euch Unterricht. Handgelenk locker, auf Deckung achten.

Gut! Weiter, weiter! Hoppla, hopp!

Ihr seid ein schlechter Sch�ler. Da ist der Beweis.

Schon besser! Immer auf Deckung achten!

Eins, zwei, eins, zwei!

Eins, zwei! Und ein bisschen seilspringen!

Aufgeregtes Stimmengewirr

Es lebe der Herzog de Guise! Hoch! Hoch!

Ich habe Euren Brief erhalten. Warum sollte ich kommen?

Damit Ihr Zeuge werdet Eures Triumphes.

Heute Abend zieht Ihr in den Louvre ein.

Und in wenigen Tagen ist Henri de Bearn Euer Gefangener.

Es lebe der Herzog de Guise!

Das Volk wei� nicht, dass es seinen neuen Monarchen dieser Hand verdankt

Wie die Liebe einen Mann verwirrt!

Pardaillan glaubte ernsthaft, Ihr k�nntet Violetta t�ten.

Vielstimmiger Aufschrei des Volkes

Warte noch.

Der Gefangene flieht!

Wachen herbei! Der Gefangene ist entflohen! Wachen! Haltet ihn!

Wo ist Violetta?

Dienerin kichert.

Wo ist Prinzessin Fausta? Sie auf dem Place de Greve.

Will bei Hinrichtung dabei sein von arme Violetta.

Hier ist der Gefangene! Lasst ihn nicht entkommen!

Haltet ihn! Haltet ihn!

Jetzt, lieber Henri, verlange ich einen Beweis Eurer Zuneigung zu mir.

Violetta!

Violetta!

Das ist Euer Werk! - Es gibt nur eine zuk�nftige K�nigin: mich!

Violetta!

Halt! Haltet ein!

Verschwindet oder ich t�te Euch! Ihr werdet nie K�nig von Frankreich!

Ihr sterbt keines nat�rlichen Todes! Ich verfluche Euch!

Tumult, Waffengeklirr

Platz da! Ich bin Herzog de Guise! - Und ich bin Henri de Bearn.

Wie geht es Euch, Pardaillan?

Samson, schnell! Bring Violetta in Sicherheit!

Ihr k�nnt Euch auf mich verlassen, Pardaillan.

Samson, hierher!

Beeile dich, Samson! Ich halte dir die Flanke frei!

Keine Angst, Violetta. Ich besch�tze dich.

Ihr steckt in einer b�sen Sache!

De Bearn will Euch ein Regiment geben.

Hierher, Chevalier!

Da kommen noch mehr!

Geh mit Violetta ins Haus! Samson, greif dir den Karren!

Verschwinde mit deinen Freunden in der Menge!

Samson deckt meine Flucht.

Herzog, runter vom Wagen!

Pass auf, dass sie nicht zum Fenster reinklettern!

Hier ist ein Ausgang zur Seine! Geht hinunter, Violetta. Du auch.

Was habt Ihr vor? Helft mir den Tisch wegtragen.

Sichere die T�r und komm sofort nach!

Violetta, bleibt nicht stehen! Lauft weiter!

Da ist eine Barke. Bring Violetta damit weg. Ich bete Euch an.

Ich flehe Euch an, kommt mit! Nein, ich muss sie aufhalten.

Da kommen sie! Ich werd verr�ckt! Du machst mich wahnsinnig.

Pardaillan, seid Ihr bereit? Und ob!

Bringt Violetta fort! Mit Samson besiege ich eine Armee.

Ihr seid total verr�ckt. Ich habe keine Zeit zum Streiten.

Violetta muss in Sicherheit sein!

Samson, bist du noch bei Kr�ften?

Sie t�ten ihn! Ich ergebe mich! Das w�rde er mir nie verzeihen!

Fahren wir endlich! Und wie soll Pardaillan wegkommen?

Was wollt ihr Zwerge? Weg mit euch!

Bist du so weit, Samson? Ja, Chevalier!

Er hat viele Narrheiten begangen Euretwegen.

Ich hoffe, es war die letzte. - Das w�rde mich wundern.

Mit ihm muss ich abrechnen. Euren Degen, Herzog.

Begraben wir unseren Streit. Ihr habt Violetta verdient. Viel Gl�ck!

Euren Degen, bitte.

Versprechen muss man halten.

Sch�n stillhalten, Picouic!

Jetzt ist mein ganzer Humor weg.

Wohin jetzt, Chevalier?

Zu unserem neuen K�nig Henri de Bearn!

Untertitel: Rosemarie Streibig

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